Indiana Tribüne, Volume 18, Number 141, Indianapolis, Marion County, 8 February 1895 — Page 3
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Der Amerikaner.
Roman von Adolf Streckfuß. (stottseyuna.) :ea .-.-:!) irrer b:v::Z. das; lr z Tnirrifaner c:n:n ir:!i:r:n UuSJIui fc . cchÜz!?. Q?h'n? ??2ch der R:chtu::z zu schließe. xoiVlz er ei:i--:schlz. Gen Ulit, rr.u: er rzch d:r naij.e iroHen, nur dorthin führt: Ux üUgSjg, Ü5:r cüii sich b er Salb fast unir3fcm erhoö. Nach d:r S?:--niühle WZ? z?z:k m'.t b:m Qolizr Verz l7?fzhren, d:r An:erlkzr.:r wute bi:? ud es wir k2um dzküzr. baß er nzch d:r u!::bs:m:n Sz:e ein Zuszmm7.tr:ffen mit s?alk unb b:rn Doktor Ver?, ben kr alZ seiner erbittnten n2:nb betrachtete. beablchtiZen sollte. Ub weshalb q'mg er allein? Er hatte, seit Kurt im Nöthen Hause wohnte, nie einen gröern Spaz'.erqznz unternvmm:n, ohne Kurt zur Theilnahme aufzuforbern. Wollte er es vielleicht vermeiden, über bie letzte unerquickliche Szene unb sein burch bieselb: gestörtes Verhältniß zu Falk sich auszusprechen unb fürchtete er, baß dies bei einem längeren Alleinsein mit Kurt nothwendig sein werde? Kurt konnte bariiber nicht recht klar werben, seltsam und auffällig erschien es ihm jebensalls, baß ber Amerikaner ganz allein, bewaffnet mit bem wuchtigen Knotenstock, ausging unb bie Richhing nach ber Sägemühle zu einschlug, aber er dachte im Auqenblick darüber nicht weiter nach, e? nahm ben Hut und eilte hinaus nach dem Gzr'in. Aus der schattige Laub.', in w:lch?r die jungen Mädchen gern am Nachmittage mit einer weiblichen Arbeit ober einem Buche beschäftigt saßen, schimmerte ihm schon von fern ein helles Gewand entgegen. Mit klopfenbem Herzen ging er nach der Laube, aber er fand sich bitter enttäuscht, in derselben saß die kleine Susanne allein. Sie legte bas Buch, in welchem sie gelesen hatte, Kurt erkannte Falls neuesten Roman, den Susanne zum britten Mal laZ, schnell bei Seite und begrüßte Kurt mit ihrem heiteren, herzgewinnenden Lächeln. Sie sinb allein, Fräulein Su sänne?" Ja. Mir ergeht es wie Ihnen, Herrn von Dyssern, wir sinb Beib: die armen Verlassenen und müssen uns mit einanber trösten." Susanne sagte lies lächelnd, aber ihr Ton klang g richt scherzhaft, es klang sogar aus derselben etwas wie Bitterkeit als sie fortiuhr: Sie sind verlassen von Herrn Ooktor Falk, ber immer allein braufcen herumstreift unb gar nicht an sein Versprechen benkt, auch Else unb mich zu seinen Walbspaz'ergänaen mitzunehmen. Ich hätte ihm wahrhaftig geGolfen, Schmetterlinge zu fangen und s:!bst Naupen zu suchen; aber er will davon nichts wissen, er zieht es vor, allein zu sein, und sogar Ihre Vegleitung sich zu verbitten. Und so wie hnen mit Doktor Falk, ergeht es mir ' nit Elsen. Ich weiß gar nicht mehr, was ich von ihr denken soll. Haben Sie sich etwa mit ihr gezankt, Herr von Oyssern?" Wie können Sie bas glauben?" .Nicht? Nun bann begreife ich Elsen gar nicht. Sobald Sie sich sehen lassen, flieht sie aus bem Garten und romöglich auf einem Umwege, so daß Sie ihr nicht begegnen können, Stun-d-n lang scht sie dann allein auf unserm Immer und es ist ihr gar nicht recht, kenn ich etwa zu ihr komme, um sie mit einem Scherzwort zu trösten. Sie lnüssen sie Zrgenbwie, ich weiß nicht wodurch, gekrankt hafon, Herr von Dys:rn. Elfe könnt: sonst nicht so vor k hnen fliehen. Deshalb ist sie jetzt i.nm:r so traurig, oft genug sah ich an fex rothen Augen, daß sie geweint h2tte. Suchen Sie doch die arme Else li trösten unb zu berhigzn, Herr von dyssern! Sie können es gewiß, vielleicht burch ein einziges freunbliches üort. Ich weiß ja, wie lieb Sie ihr inmer gewesen sinb.' Schon in Berl.n hat ne sich für Sie interessirt, ohne üic noch zu kennen. Ich hab: mir schon lanq: vorgenommen, einmal recht lernst mit Ihnen zu sprechen, denn ich k.n fest überzeugt, Sie allein tragen d:e (Schuld, daß meine arme Elfe jetzt so traurig verwandelt ist!" So plaudert: Susanne weiter. JeZ ihrer a.zen Worte bestätigte !'urt. baß Else ihn liebte, obgleich sie ihn floh, unb befestigte in ihm ben Vorsatz, rückhaltlos offen mit lhr zu spre :n. Die trüben Schatten, welche sich zwischen :hn und sie gedrangt hatten, knußten durch ein offenes, freies, kr'aftiges Wort verscheucht werben. Er sagt: b.es Susanne, ii jubelte darüber Lut auf. O, dann wird Alles wied t gut rerden, Sie lieber, lieber "Herr von l)yssern!" rief sie freudig bewegt. Nun r,o:i zögern El: auch nicht langer! l7ehen Sie gleich zu meiner armen lllse! Sie ist allein oben in unserem Zimmer. Eine, bessere Gelegenheit, 7.znz ungestört mit ihr zu sprechen, können Sie gar nicht finden. Der Va !:r ist in den Wald gegangm; da er den Jiegenhainer mitgenommen hat; . geht :r weit fort und kommt gewiß erst in mehreren Stunden zurück; die Mutter in ihremL:hnstuhl und liest, sie ha! e'was Kopfschmerz und hat ausdrückl'.ch g:sagt, es sei ihr am liebsten, wenn se einige Stunden ganz allein sein könne; da stört Sie also Niemand.' penn Sie Elsen recht ins Gewissen ret:n wollen. Kommen Sie, ich fübre 5'rr zu ihr. . Folgen Sie mirnur; aber 5?enn wir in das Haus kommen, müssen Sie leise austreten, denn wenn Else ihnt. daß Sie zu ihr kommen wallen, n sie im Stands, di, Thür zu verrie-jleln.-Sie ist jetzt gar zu sonderbar!" , Kurt zögerte, auf den aewagten Vorschlag einzug:hen.'llb:r Susanne lachte über seine Bedenken, daß er doch unnöqttch Elf. auf ihrem .Zimmer aus, sichert könne.- Weßhalb nicht dort so lüt. wie hier in der Lauhe'im' Garten.
:de? im Wohnzimmer oer trgend'wo -sonst!" sagte sie, ihn mir einem allerliebsten Lächeln betrachtend. Sie fnd gerade so komisch, wie Elie auch. Zber ich habe es mir in' den Kopf gesezt, Sie mit Else zu versöhnen, und müssen Sie mitkommen, Sie mö?en wollen od:r nicht." Sie ergriff Kurts Hand und zog den kaum Wider?trebenden mit sich fort, während sie mit ihm durch den Gart:n cnd über den Hof eilte, sagte sie la-I-end: JiS freue mich wie ein Kind zuf das verblüffte Gesicht Elses. wenn ' Zi:t ?u ihr in das Zimmer treten. Sie ?:rd schon wieder g't werden, 'wenn ie ihr nur ordentlich in das Gewisse ?:d:n!" Nun aber treten Sie leise auf, ganz leise", mahnt: sie. als !2s Haus erreicht war; die alten Die-
! n knarren so sehr und Else darf nicht !'i:r etwas ahnen, ehe Sie nicht vor ihr 'ehen!" Kurt folgte ihrer Weisung, er ließ sich willenlos von dem muthwilligen Mädchen leiten. Zwar klopft:' ihm stürmisch das Herz, es war ihm, als z.:he er einer schweren Gefahr entgegen; .ber der Wunsch, endlich ein offenes Wort mit der Geliebten zu sprechen, iberwog alle kleinlichen Bedenken. Else saß in ihrem Zimmer am FenZer, sie hielt ein Buch in der Hand, lb:r sie las nicht, träumerisch blickte sie iber das Buch fort, der interessante Homan vermochte sie nicht zu stieln. Zin Geräusch wie von nahenden SchritV r. .C Cif Xt ihre Aufmerksamkeit. Sie blickte auf, da öffnete sich schnell die Thür und von der lachenden Susanne an der Hand geführt, erschien Kurt von Dysfern auf der Schwell:. Erschreckt sprana Else auf. das Buch entfiel der zitternden Hand, die sie auf L i . ,l . P l . . . kl. ! oas wlto rwpfenoe Herz preizie. Susanne lachte lustig hell aus, 'sie amüsirte sich köstlich über das erschreckte ' Gesicht der Schwester, dann flog sie au? diese zu, umfaßte sie und küßte sie stürmisch. Mach kein so ; entsetzte? : Gesicht, Herzense.se!" sagte sie noch immer hell lachend. Vor Allem aber, wenn Du böse werden willst, darfst Du es nicht auf Herrn von Dyssern fein, der ganz unschuldig an diesem Ueberfall ist. Ich habe 'ihn hierher geschleppt. Halb zog sie ihn, halb sank er hin oder vielmehr nein, sie hat ihn ganz und gar gezogen, vätte ich ihn nicht so fest an d:r Hand gebalten, dann Ware er mir vielleicht unterwegs noq fortgelaufen aus Furcht, Du könntest böse werden, obaleich er, dies will ich Dir ganz im Vertrauen sagen, schreckl:ch gern mitkam, um sich enduco emmal so recht von Herzen mit Dir auSzusprechen. Wenn Du also dose werden willst, mußt Du es auf mich sein. Aber nein, Herzenselse, auch, mir darfst Du nicht zürnen! Ich kann es ja nicht länger mit ansehen, daß Du Dich grämst, daß Du täglich weinst und immer bleicher wirst. Ich vertrag: es nicht länger, daß Ihr Beide. Du und Herr von Dyssern, Euch scheu auS dem Wege geht, wo doch em einziges offenes Wort Euch Beide glücklich machen könnte. Und dies Wort sollt Ihr jetzt sprechen, dazu hab: ich Dir Herrn von. Dyssern hergeführt, dazu laß ich Euch jetzt allein." Noch emmal umarmte sie Else. die sich vergeblich gegen ihrei: stürmischen Kuß wehrte, dann eilte sie' Kurt sch:lmisch lachend zunickend fort. Als sich die Thür schon hinter ihr geschlossen hatte, hörte Else noch ihr herzliches, lustiges Lachen draußen auf dem Vorstur. . . ; Else hatte, wahrend Susanne eifrig zu ihr sprach, ihre Fassung wieder geWonnen: ihre Hand zitterte nicht mehr. Klopfte ihr auch das Herz noch immer stürmisch :n der Brust, stieg auch : brennendes Noth in die vorher so bleichen Wangen, so hatte sie doch Selbstbeherrschu'nz genug, um ruhig zu erscheinen und ernst, mit'vorwurssvollem Tone zu sagen: . Sie hätten dem th'örichten Mädchen' nicht folgen dürfen, Herr von Dyssern." Zürnen Sie mir nicht sagte e? zu ihr tretend und ihre Hand ergreifend. Ich konnte nicht anders. Aus die Gefahr hin, Ihren Unwillen zu erregen, mußte ich Ihrer Schwester folgen. Sie l?aben mir einst das Recht gegeben. Vertrauen von Ihnen zu fordern, und dieses Rech! nehm: ich jetzt in Anspruch. Ein einziges offenes Wort kann uns Leide glücklich machen." so sagte scherzend Susanne, wollen Sie mich hindern, dies Wort zu sprechen? Sie dürfen es nicht, 6lse, ich lasse mich nicht zurückweisen!" ' , Er sprach so erregt und' bestimmt, daß Else nicht zu widersprechen wagte. Sie suchte ihm ihre Hand zu entziehen, aber er hielt si: nur um so fester. Wa$ wollen Sie mir sagen?" flüsterte sie erröthend. den Blick senkend. - Es muß Wahrheit herrschen zwisch'N Ihnen und mir," fuhr er mit tiefem Ernst fort. Wie ich Ihr Vertrauen fordere, so haben Sie ein Recht, euch von mir die volle Wahrheit zu fordern. Ich ahne, weshalb Sie das Vertrauen, welches Sie mir srühkr schenkten, mir jetzt versagen. Sie ha-' den mir ms , Herz geschaut, als ich zu Ihnen zurückkehrte, nicht mehr überzeugt von der Schuldlosizkeit Ihres Vaters, wie damals, als ich Jhnen.begeistert versprach, mit Ihnen die wahren Schuldigen zu suchen, sondern mit einem finsteren Verdacht -geaen ihn Sie suhlten sich tief verletzt, ich erschien, Ihnen treulos und deshalb zürnten Sie mir, zürnen Sie. mir noh heut! Sie hatten damals ein Recht dazu, denn ich leugne eö Ihnen nicht, ich hatte den Glauben an die Unschuld Ihres, Vaters verloren. Während Falk noch' immer zweifelte, war ich. verführt durch eine Reihe seltsam zusammentreffend:? Verdachtsgrllnde, libereuiZt pan ftiner Schuld, überzeugt jauch davon, daß ihn halb die entsetzliche Strs, deö Gesetzes erreichen müsse.Und dennoch konnten Sie di Gast? freundschaft- des Mannes annehmen den, Sie für'einen Verbrecher hielten srajt:' 'Elst 'bUjer 'yorwürssvoy, ' Ich pahm sie an. um Ihnen nahe zu 'Kin.7um:Jhn als. Ihr treuester Freund schützendzu? Seite zu stehen.
wenn 3?r Aa:er Bit slyu.iloien Familie entrissen würde. An meinem Herzen sollten Sie Trost in Ihrem namenlosen Unglück finden. Es kostete mich einen schweren Kampf der Seele, ehe ich mich entschloß, nach dem Rothen Hause zurückzukehren, aber die Liebe zu Ihnen siegte üb:r alle Bedenken, sie besiegte selbst den Abscheu, den ich gen Ihren Äaier empfand." Sie heuchelten ihm Freundschaft und thun es noch heui!" f ;el Else mit Hefer Bitterkeit ein. Ich habe nie geheuchelt. Ich trat ihm kalt und zurüahaltend e.'tgeeii, und widerwillig lieft ich mir die Freundlichkeit, die er mir zeigte, gefallen, nur einem halben Z.anz g.'horchie ich, indem ich sein: Begleitung zu meinen Ezcursionen annahm. Und euch heut heuchle ich nicht. Wenn ich ihm heut offen zeige, wie glücklich mich seine Freundschaft macht, wie hoch i3j ihn verehre. vann l?lg? ich n lr dein Zug: meines Herzens, meiner innigen Ueberzeugung! Wie Schnee vor der Sonne ist der wahnsinnige Verdacht, der mich befangen machte, zusammengeschmolzen vor dem Lichte der Erkenntniß. Ich habe ihn kennen gelernt, den herrlichen Mann, er hat mir in den langen Stunden, die wir allein zusammenwanderten, die Tief: seines Gemüths erschlossen, er hat mich zur. Vertrauten seiner Gedanken gemacht, seine Begeisterung für Alles, was edel und schön ist, seines Abscheus vor jeder Niedrigkeit der Gesinnung, sein: Liebe für die herrliche Wissenschaft, der auch mein Leben geweiht ist. Heut liebe und verehre ich ihn, wie ich nur eien Vater lieben und verehren konnte, hui glaube ich an ihn, wie ich an meinen Üater glauben würde. Heut weiß ich, daß er unfähig ist auch nur eines un edlen oder gar eines niedrigen Gedankens. Brächte man mir heute die unumstößlichen Beweise seiner Schuld, dann würde ich mit tiefer Entrüstung rufen: Lüge, nichtswürdige Lüge! Mein Glaube an ihn ist unerschütter-
Ilch!" Mit leuchtenden Augen schaute Else zu Kurt empor, si: v:rsuchte es nicht mehr, ihre Hand aus der seinigen zu befreien, sie hielt diese mit sanftem Druck umsaßt. Ein wunderliebliches, glückseliges Lächeln umspielte ihren Mund. Sie neigte sich zu ihm. Wie glücklich Sie mich durch diese Worte machen, kann ich Jhnennicht ausspre cl;en," flüstert: sie, und als er sie nun sanft an sich zog, als er ihr dankte mit einem glühenden Kuß, widerstrebte sie ihm nicht. Willenlos gab si: sich dem Gefühl hin. welches sie erfüllte aber plötzlich zuckte sie zusammen, der Wonneraus, der sie umfangen hielt, war verflogen, sie riß sich los aus seinen sie umschlingenden Armen und ihn entsetzt mit thränenumflorten Augen anschauend, wich sie vor ihm zurück. Wie ein Blitz durchzuckte sie die, Erinnerung an die Erzählung des Sägemüllers und zugleich die an die, welche Kurt vor so kurzer Zeit erst ihr zoinglühend zugerufen htte: Ich werde eher sterben, ehe ich dem Mörder meines Vaters verzeihe!'' Ein brennender, wilder Schmerz erfüllte sie. Sie -bedeckte das Gesicht mit den Händen, ihre Thränen perlten z .vischen den geschiossenen Fingern her vor. Als Kurt sie anflehte, ihr zu sagen. welchle Veranlassung diese plotzlich: Umwandlung habe, antwortete sie nicht, nur heftiger flössen ihre Thränen. und als wieder ihre Hand zu ergreifen suchte, wehrte sie ihn ab und zog sich scheu vor ihm zurück. Ihr kurzes Glück war ein wonnevoller Traum gewesen, um so fürchterlicher war für sie die qualvolle Wirklichkeit. Niemals konnte Kurt die Tochter des Mannes lieben, den er so glühend haßte, niemals dem Mörder seines Vaters verzeihen! Äber als er daZ harte Wort ausgesprachen hatte, kannte er d:n Vater nicht, h:ut wußte er, daß dieser keiner uneln That sähig sei. heut hatte er erklärt, daß sein Glaub: an den edlen Mann unerschütterlich sei. Kurt war damals ü5erz?ugt, daß sein Vater heimtückisch ermordet und beraubt word!n sei. Mörder und Räuber galt sein glühender Haß. nicht dem Unglücklichen, der vielleicht einen Zweikämpf oder in der Vertheidigung des eig-enen Lebens eine Blutschuld hatte auf sich laden müssen. Eine schöne Hoffnung lebte wieder in. Elsa auf. ihre Thränen versiegten, sie- überließ Kurt wieder die Hand, die si: ihm ent-gegen-gehalten hatte. Wie glücklich wär: ich. wenn ich - Ihnen glauben könnte," .sagte si: mit. bebender Stimme. Ich schwöre Ihnen " lO Ich fürchte.Sie täuschen sich selbst.fuhr Else fort, ihre Stimme' zitterte nicht mehr, si: senkte auch nicht mehr das Auge, sondern schaute . Kurt mit prüfendem. Blick fest a.n. Sie hatte einen .Entschluß gefaßt, den der Augenblick ihr eingegeben, den sie sofort durch "ihre Worte- zur Ausführung brachte. Sie haben an - die Schuld meines Vaters geglaubt, heut glauben Sie an' seine Unschuld. .Wenn morgen wieder ein neuer scheinbarer Verdachtsgründ gegen "ihn erhoben wird, wird Ihr schwankender. Glaub: 'sich von neuem ändern-', - (Fortsetzung folgt.) . -r " 'tti stimme Phantasie. Jäter: Weißt Du Felixes werde auch manchmal erwachsene Leute g:tauf!,, der Herr Salomon. der früher bci' uns im Hause' gewohnt hat, ließ sich erst - mit vierzig Jahren taufen, kleiner Felir: Ist denn der dann auch in ein Wickelkissen eingewickelt werden, Vapa? . . . - - . Ö x I ä r I ch. Äehkomme von Berlin, haben dort unser jährliche? Familienfest gefeiert, waren 227 an we.sead.' die denselben Familiennamen führen. Ha, dagegen können Sie wbbl nicht an. Herr Kamerad? -Pah, habe so viele garnicht auf 'Rechnung! ' Versichere Sie: Wenn alle meines Namens mal zusammen kämen, dann wäre sicher kein'Saal in Berlin '.im.' Stande, 'die Leute zu fassen. Hoho! Wie Heikel; Sie 2ltati
Paragraph 235.
Eine Ris Humoreske von OskKlau'mtr,n. (Fortsetzung und Schluß) Er ließ sich im Hotel ein Zimmer qeben und ging sofort nach demselben. AIs er Lony zu V:!t bringen wollte, siel es ihm erst ein, daß er von dieser Manipulation gar keine Ahnung habe. Er hätte nicht einmal gewußt, wie er . der Kleinen die Kleider auszuziehen j habe. Er kungelte n?.ch dem Stubenmädchen und sagte diesem: Bringn Sie di: K.':iii: zu Veit! Ich muß noch einmal fort und komme nach 11 Ub? wieder." Das Stubenmädchen sah ihn etwas erstaunt an. Neumann beachiet: dies? nicht, sondern ging nach dem Bahnhofe zurück. Auf dem Eentralbahnhofe tran! Neumann im Wartesaal noch eine Flasche Wein, und seine Gedanken be-schäftigten-sich sehr, sehr lebhaft mit derBesitzerin der beiden braunenAugensterne. Aloys" kam - zu der Ueberzeugung, daß die Sternguckerei bei der Dame viel interessanter sei, als auf der Berliner Sternwarte, ein Gedanke, den er noch vor vierundzwanzig Stunden als ein: Frivolität betrachtet hätte. Der Zug um 11 Uhr 11 Minuten kam. aber mit ihm nicht Lonys Mutter. Neumann gerieth in einig: Verlegenheit, er war mit seinem Latein zu Ende, er sah ein. daß sein: Dispositionen fehlerhaft gewesen waren. Was sollte er nun mit Lony anfangen? Ihre Verwandten konnte er in Breslau nicht aufsuchen, dnn das Kind wußte deren Namen nicht und sprach nur von Tante Lina-. Nkumann ging nach dem Hotel zurück. Unterwegs kam ihm ein abscheulicher Cedanke. Er- hatte von Frauen g-elesen, die absichtlich Kinder aussetzen, sie vergessen, auf Stationen, Eisenbahnzügen, um si: los zu werden. Nein, nein, es war nicht möglich! Nein, diese schöne Frau mit den schönen Augen war keine SchwindIcrin! Als Aloys in das Hotel kam und sich vom Portier den Zimmerschlüssel geben lassen wollte er war ja der Ueberzeuzung, daß Lony längst in tiefem Schlafe liege bat ihn der Portier, in das Bureau des Hotels treten zu wollen. Hier sah Aloys plötzlich einen Polizeilieutenant und einen Wachtmeister vor sich. Auch der Hotelwirth war anwesend. Mit wem habe ich die Ehre?" sagte der Polizeiofficier. Mein Name ist Neumann!" Der Name Neumann ist nun an und für sich nichts Verbrecherisches, wenn aber auf eine polizeiliche Frage Jemand sagt, er helße so, so ist das, gelinde g:sagt, etne Unoerschamtheit, denn Neumann ist ebenso wenig ein Name wie Müller. Meyer, Schulze oder Eohn. Haben Sie eine Legitimation? Aloyö hatte alles Möglich bei sich. sogar den Hausschlüssel von der Berlin:r Wohnung, aber keine Legitimation. Wohin reisen Sie? Neumann zeigte se!vNundreise5illet. Ah. nach den Balkanländern! Ich verhafte Sie!" - Wenige Minuten später schritt der Sprachlose zwischen den beiden Polizeibeamten der Wache zu. Neumann wurde sofort einem Verhör unterworfen. . Er war kaum im Stande, seine Personalien anzugeben und zu fragen: Weshalb bin ich verhaftet?" Wegen Vergehen gegen Paragraph 233 des Reichsstrafgesetzbuches." : " Als Aloys darauf erklärte, daß lhm dieser Paragraph unbekannt sei, las ihm der Polizeilieuknant Folgendes vor: Wer eine minderjährig: Person durch List, Drohung oder Gewalt ihn Eltern oder ihrem Vormunde entzieht, wird mit Gefängniß und, wenn die Handlung in der Absicht geschieht, die Person zum Vetteln oder zu gewinnsüchtigen oder unsittlichen Zwecken zu gebrauchen, m:t Zuchthaus vls zu zehn Jahren bestraft." . , Als Aloys von zehnjährigem ZuchthauS hörte, begann er derartig mit den Zähnen zu klappern, da man glauben konnte, einer der berüchtigtsten Berliner Trommelvereine feiere sein Stiftungsfest - . Dieses Z'ahnekkarpern galt criminalistisch für verdächtig. - Der Polizeibeamt: erzählte nun dem armen Neumann, wie Lony in ihrer Angst vor dem fremden Manne, der sie wiederholt, energisch zur Ruhe?gejoiesen und sogar angeschrieen hatte, und in ihrer Bangigkeit nach der Mutter das Stubenmädchen um Hilfe gebeten und dieser anvertraut habe, d:r Herr, sei nicht ihr Vater, sondert: habe sie ihr:r Mutter fortgenommen. . Hotel Stubenmädchen haben stets ein: sehr lebhafte Phantasie. Auch diese Hotel - Maid witterte sofort einen Fall von Kindesraub", si: benachrichtigte hin Wirth.. dieser die Polizei. Diese verhörte Lony, und deren wahr: AuSsagen, wie: daß ihr der fremd; Herr Zuckerwerk gekauft, ihr -märchenhafte Schätze versprochen, genügten schon, um' den Unglücksraben' Aloys zu belasten. Dazu kamen die Uebertreibungen, die Lony, wie jedes ge'anzstigte Kind, vorbrachte, z. B..d:r fremde. Mann. habe gedroht, es todtzuschlagen, wenn es nicht -ruhig sei. 'u. s. w. Vor' Allem aber verdächtigte das Rundreisebillet uach den Balkanstaaten den Inhaber. Kln jenen Städten ist nämlich der ge segnete Ort des schändlichsten Kinderund Mädchenhandels, und nach dorthin lautete die Reiseroute Aloys Neumann erklär!: er sei unschuldig wie ein - neugeborenes Kalb, er erzählte.. wie er mit dem Kinde in den, Wagen alliin geblieben sei und die Absicht gehabt babe. Lony wieder ihrer I Mutter auszuliefern, wi: diese aber n:ch! angekommen, sei. ' , Si: lügen." erhielt er zur Antwort, renn'S'e ein Stück Gepäck eines Reisenden im Coupe: finden, so dürfen Sie fich solches nicht aneignen, sondern mus-
1:n es ver Station a'o'ieern. Neer: Sie es doch, so werden Sie w:g:n Dieb'tahls bestraft. Hätten Si: mit dem Kinde ehrlich: Absichten g:h?b! und wäre das wahr, was Sie erzählen, so hätten Si: das Kind dem 'S5'affn:r üb:r'b:n müssen, und di:ser hätte es im Stationsbureau un!:r?ebrarbt. Dort ist auch der Ort, wo zuerst von den Angeöriaen des Kindes nach demselben g'.sorscht wird.. 5as ba.b:n Si: nicht gethan. Sie wollten das Kind stehlen und b:: Seit: bringen." Aloys wurde ab?:rt und hatte nun in seiner Jsolirzell: Gelegenheit, an ?we: braun: Augensterne zu denken D" kz-mt davon, wenn man unpraliisÄ ist! Di: Mama Lonys hi:z F"?u Werner und hatte in Sagan sich beim Tel:graphiren verspätet. Sie kam auf den Perron, als der Zug gerade zum Abfahren pfiff. S'.5 stieg auf's Gerathewoizl in ein Coupe: zweiter Klasse, um noch mitzuloniwen, und erst als der Schaffner ihr Billet forderte, entdeckte sie, daß sie nicht in dem Breslauer, sondern in dem Koitbuser Zuge saß. Sie konnte nach Sagan erst um Mitternacht zurück und erst am Morgen des nächsten Tages in Vreslau sein. Sie sagte sich, der freundlich: Reisegefährt: werde so verständig sein, das Kind in Breslau der Station zu übergeben, da er das Reiseziel desselben kannte. Frau Werner telegraphirte also an ihre Verbandten in Breslau, sie sollten das Kind aus dem Stationsbureau des EentralbahnHofes abholen, da sie erst MorgerS ankäme. Die Verwandten eilten auS; nach dem Bureau, aber fanden natürlich Lony dort nicht vor. Am nächsten Morgen kam Frau Werner etwas übernächtig in Breslau an, fand :hr Verwandten auf dem Bahnhof: und erfuhr die Schreckensnachricht, daß Lony nicht da sei. Nun wurde die Polizei requirirt, und nach vielem Telegraphiren und Hin- und Herfahren in Vresl.au waren um Mittag Frau W:rner, Lotf und der aus dem Gefängniß entlassene Kindesräuber" Aloys Neumann wieder vereinigt. Wir Berliner Freunde Neumanns hatten acht Tage später einen uwrdiösen Dopelschreck. Aloys meldete uns: erstcns, daß er. noch nicht weiter als bis Breslau gelommen sei, zweitens, daß e? sich mit einer uns gänzlich unbelannten Frau Werner verlobt hab:. So sind die Astronomen!
Friedrich II über die Frauen.. In einem Brief: des Preußenkönigs Friedrich II. über Erziehung finden sich die folgenden bemertenswerthen Auslassungen : Man gibt sich nicht die Mühe, den Verstand der Madchen auszubilden. man läßt sie ohne Kenntnisse und flößt ihnen nicht einmal Gefühl für Tugend und Ehre ein; die gewöhnliche Erziehung dreht sich um den äußeren Anstand, Benehmen und Kleidung; dazu kommt eine oberflächlich: K:nntniß der Musik, die Bekanntschaft mit einiaen Lustspielen oder Romanen, Tanz und Spiel, und so hat man einen Maßstab für alle Kenntnisse des weibllchen Geschlechtes. . . Weil sie Barbaren sind, sieht man es den Einkassiern nach, daß sie ihre Töchter mit allen Schlichen der Gefallsucht' und Wollust bekannt machen, um sie dann dem Serail in Konstantinopel um so theuerer zu verkaufen; das ist ein Sklavenhandel. Wenn aber bei einem freien und gebildeten Volk der erste Adel solcher Sitte sich anzuschließen scheint, so wird ihm das noch bei der entferntesten Nachvelt ewia vorgeworfen werden... Die Liederlichkeit der Frauen hat ihre Quelle Vielmehr in der Unthätizkit ihrer Lebensweise, als in dem Feuer ihs Temperamentes; zwei bis drei Stunden vor dem Spiegel zu stehen, ihre Reize zu bewundern, den ganzen Nachmittag mit Klatschereien zu derbringen, -darauf in'S Theater zu gehen, am Abend zu spielen, dann zu Nacht zu essen und wieder zu spielen, ist da wohl noch Zeit, einmal bei sich selbst einzukehren, und wird die Langeweile, der Ueberdruß an diesem weichlichen, müßigen . Leben sie nicht zu VergnüZungen anderer Art hinleiten, wäre es auch nur aus Abwechselung oder um ein neues Gefühl kennen zu lernen ? Die .Menschen beschäftigen, das ist das Mittel, sie von Lastern zu befreien... Ein Mädchen kann sich mit weiblichen Arbeiten, mit Musik, sogar mit Tanzen unterhalten: man muß jedoch vor Allem darauf hinwirken, ihren Geist zu bllden. ihr Geschmack für gute Werke beizubringen. ... Ich gestehe. Ihnen, daß ich ost empört war, wenn ich mir. vorstellte, bis zu welchem Punkt man in Europa diese Hälfte des Menschengeschlechtes gering schätzt. Alles verab-. säumt, was ihren Verstand ausbilden lann. Es gibt so viele Frauen, die den Männern nichts nachgeben! Bei tU ner kraftvolleren Erziehung würde' dieses Geschlecht über das unsrige den Sieg davon tragen.- . , Spruch. Sei nicht hart, nur fest. Die schärfste Klinge sich biegen läßt. -Druckfehler. Sie war eine herrliche Erscheinung, groß und schlank wie eine. Tonne! GutausderKlemmegezogen. Das Charmiren mit dem Kinoermadchen duloe ich auf keinen Fall. Leugne doch nicht, ich horte 'ja vorhin'erst wieder, wie Du sie einen Enael nanntest!" .'Ja, weißt Du lzenn nicht, daß Kinder ihren Engel .haben? - Gefa'nrlilb. Herr ( vr ner bekannten Dame, die er zufällig auf' der Straße gelcofst.u ijai;. Gotteswillen, trennen wir uns, da kommt meine Frau!" Aber was thut das, .sie hat doch leinen Grund, auf mich eifersüchtig zu . sein!" Allerdings nicht, aber einen Hut oder ein Kleid schlägt sie bei solchen Geleg.enhe:ten immer noch beraus!" ,, a, i ' Meerschaumpleisen, lange deutsche y seifen, Cigarrenspitzen it., bei Wm. Nucho, 199 Oft Washington Otr.
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