Indiana Tribüne, Volume 18, Number 140, Indianapolis, Marion County, 7 February 1895 — Page 2
cy
I'C3Ef,HPC9lflN
JndZtina Tribüne.
Erscheint Täglich und Sonntag. ' Die tZzlicbe Tribüne- kostet durch der. Xi5&cr 12 SentS per Woche, die SsnntagS Tribüne' 5 lier.i j per Woöe. Beide jufammeu 15 EentS oder 55 CentS per Moiat. Per Post außerhalb der Gtait i?2rÄickr in Vorausbezahlung $ per Jahr. Ofnet 18 Süd ?llabe,xna Straße. ndiaauiume.. nt. 7 Jeb?ar 1895 Unsere eivllisirien Indianer. Zu den interessantesten Documenken, K:lche neuerdings vom Bundes -Cen-s.lsamte veröffentlicht worden sind, geört ein Extra - Bulletin über die fünf ci.v'.lisirt:n Stämme im Jndian:rTerliioxiuin. Am bemerkenswerthesten in dhfem Berichte sind die Mittheilungen über die Schulen, die Gerechtigkeits pflege, die' Steuerfreiheit und das Landsystem. Bei der Lectüre des B:iichts darf man aber nicht vergessen, dafc die Vollblut - Indianer nur einen v-crhältnißmäßiz kleinen Theil dieser Stämme bilden und ihre Errungenschafteii auf dem Gebiete der Eivilisation in hohem Grade auf die Weißen sowie die Neger zurückzuführen sind, welche von Zeit zu Zeit durch Adaption in die Stämme aufgenommen wurden. Bei der letzten Eensusaufnahme erhoben nur 23 Procent der 178.000 Angehörigen jener fünf Stämme Anspruch auf Abstammung von indiani schen Eltern, bi den Creeks betrug diese? Procentsa soar nur zehn. Im Ganzen setzten sich die Stämine auZ 109.293 Weißen, 13.636 Negern und 52.055 Indianern zusammen, doch befanden sich unter den Letzteren sehr viele, welche nur sehr wenig Indianerblut in ihren Adern hatten und die ihrer Farbe wie GesichtsWung nach zu den Weißen gezählt werden müßten. Auf das überwiegende weiße Element ist ohne Zweifel die Verbreitung des Christenthums, die Einführung eines geordneten Schulsystems und die Etablirung von Zeitunzen zurückzuführen; derselbe Einfluß hat eZ auch zu Wege gebracht, daß die große Mehrzahl der eigentlichen Indianer sich sowohl in der Kleidunz wie in den Sitten den.Weißen assimilirt hat. Hin und. wieder sieht man freilich eine indianischePfeife und Mocassins, auch werden nicht selten wollen: Decken als Shawls benutzt; die Creeks und Choctaws pfleczen noch die alten Ballspiele und bei einigen Stämmen werden die eigenthümlichen Tänze abgehalten, allein Mdicinmänner und Beta der alten Jndianerreligion gibt 3 nur in vereinzelten Exemplaren. Die Mehrzahl aller Mitglieder der fünf Stämme bedient sich im Umgänge der Jndiamrsprachen. Ein eigenes Alphabet haben die Cherokns und in diesem sind ihre Bücher wie Gesetze gedruckt. Das Nationalorgan d:S Stammes, der in Tahlequah erscheiende Eherokee Advocat:", wird zur Hälfte in der englischen und zur Hälfte in der Sprache des Stammes publicirt. Dagegen werden in allen Schulen nur Lehrbücher in der englischen, Sprache gebraucht. Die,CherokZ verwenden die Hälfte des Einkommens aus ihrem in den Händen der Vundes-Regierunz befindlichen Nationalfonds zur UnterHaltung eines Waisenhaus, van 100 Primärschulen sowie mehrerer Mädchen und KnabsennnaiÄn; im San zen baucht 4439 CherokeeZinder biese Anstalten, vawad für fck sthi d:r der Neger b sondere Schuln U standen. Von den ChickasawS vurdNl 20 Schulen unterhalten, von ChoctawS 4 Akadmkn, ehre Gecteu und 174 öffentliche Schulen; sogar d' CnekZ. welcher Stamm crn wenigsten für Schulzwecke hergab, hatten einen Fonds von 576,000, welcher zur Unt:rhaltung von 36 Schulen für ' die Binder vzn Indianern, Weißen und Nezern ausreicht-e. Die Zahl aller Kirchen in dem Gebiete der fünf Stämme belief sich auf 422. Außer dem vorgenannten Eherokee Advzca!:" wurden dort 14 Zeitungen pu llicirt. In Gemäßheit des Vertrage? vom Jahr: 1866 haben nur die IndianerGerichte Jurisdiktion über die Angehöri?en der fünf Stämme, so weit Ver stoße gegen die Criminalgesetze in D:tracht kommen. Meistens handelt es sich nur um geringfügige Vergehen und auch diese kommen nur selten vor. Wird ein Verbrechen verübt, so folgt demselben die Strafe auf dem Fuße. Wird ein Indianer zum Tode verurtheilt, so erhält er ein: Gnadenfrist von 30 Tagen zum Ordnen seiner Angelegenheiten. In dieser Zeit geht er, von Niemandem behindert und bewacht, seinen Geschäften nach; er sazt seinen Freunden und Angehörigen ein lektes Lebewohl, um sich zu der bestimmten Stund: zu der Execution zu .stellen, welche mit Pulver .und Blei vollzogen wird. Bis zur letzten Censusaufnahme war noch nicht ein einzic.er Fall vorgekommen, in dem ein Beurtheilter sich der Hinrichtung durch die Flucht entzogen hätte.. - Nicht weniger bemerkenswerth ist die vollständige Steuerfreiheit. Es ' gib! weder directe noch indirecte Steuern, die für die Verwaltung nöthigen Gelder kommen vielmehr aus den Zinsen der Stammesfonds, aus den Einnahrnen für Handelslicens:n, für di: V:rPachtung von Ländereien und für die Fremden ertheilte Erlaubniß, auf dem Gebiele des Stammes zu wohnen. Der Landbesitz ist gemeinsam, nur Bauten, Ackergeräthe, Vieh u. s. w. befinden sich im Privatbesitz und dieses kann zur Deckung voni Schulden öffentlich dersteigert werden. Obschon der Landbesitz g:meinschaftllch ist, kann der Einzelne doch Land für seinen eigenen Ge'brauch b-nuhen und zwar ergreift er dadurch Besitz, daß r um ein unbenutzies Stück Land mit dem Pfluge eine Furch; zieht. Dieses Benutzungsrecht kann er dann einem Stammesgenossen, öen Anaehörigrn eines anderen Stam.
mes odr an, einen nveren s:arnni selbst, aber nicht an einen Bürger der A-:r. r.r:!'ii verkaufen und auf diese
Weise find Einzelne t:mpor" Herren von ausgedehnten' Landcomp.exen ge Korden, welcke für Weid:zw:ck: benutzt werden. Bleibt aber des:s La:?d eine gewisse Zeit lang, durchschnittlich z?o:i Jahre, unbenutzt, so fällt dasselbe an den Staunn zurück. Die S:rr:n von benrticen ausgedehnten Bi:hn:id:n ovponiren naturqemäß entschieden der Verth'ilunq f:st be?renzt:r Grundstiicke an die einzelnen Stanimesglie--der in Individualbesitz, trotzdem nach den? Dafürhalten von Sachverständigen 160 Acres pro Kovf zum Unterkalt einer Jndianerfamili: ausreichend sein, würden, mit Ausnahme der Se. cninol:n. Musöiroom" Städte in Kansaö. .Fbre TSSer sind ttxUM, Uno der Wind streicht durch die Hallen." Die erst kürzlich zusammengetretene Gesetzgebung des Sonnenblumen Staates ist in aller Form ersuch! worden, eine Reihe Städte und Städtchen officiell zu begraben, d. h. die Lände reien, auf denen diese Städte - Leichen liegen, für aufgegeben zu erklären und ihrem rechtlichen Urzustände zurückzugeben. Eine ganze Anzahl . packender Romane ließe sich aus der Geschichte dieser Städtele'.chen gestalten, die zu den bemerkenswerthesten der vielen ihrer Atf in unserem großen Lande des Wagen's und Speculirens gehören. . Noch vor wenigen Jahren gab es dort blühende Gemeinwesen, und ihre Bewohner hat ten die größten Rosinen im Kopfe. Manche dieser Plätze waren CountyHauptstädte oder hatten gute Aussicht, es zu werden; ja, einer war einmal als Staats - Hauptstadt ausersehen. Und heute .Wo sind sie hin? Es pfeift .der Wind " . Doch es ist gerathen, hier mit dem Citiren der Dichterworte einzuhalten; denn daS nächste Bild von den. schänmendrn und wandernden Wellen würde schlecht dahin passen, wo das Wasser meistentheils so wunderseUen ist! Da ist z. B. daö Städtchen Frisco, oder vielmehr seine sterblichen Ueber reste. In den schönen Buhm - Tagen führte es einen schneidigen Krieg mit Richfield um die Ehr: und den Vortheil, zur Hauptstadt des CountyZ Morton erhoben zu werden. Damals hatte es selbstverständlich auch eine Zeitun und schien überhaupt all: Aussichten auf eine glorreiche Zukunft zu besitzen, nicht zuletzt ein ganzes Heer Advocaten, welche sich ' nur damit zu beschäftigen schienen, die Stadt, wa? man so nennt, in die heiße Suppe zu bringen und sich dann hohe Gebühren für das Herausziehen aus derselben zahlen zu lassen. Der besagte Krieg kostete ein schönes Stück Geld, und der bxdere Bürgermeister nebst Stadtrath bezahlten" uner Vidlich mitZahlungsVersprechungen in Gestalt von Papierfetzen. Trotzdem wurde Frisco geschlagen, und unmittelbar darauf krachte es auch in allen Fugen, wie am jüngsten Gericht. Alle Stadtbehörden flohen lieber auZ Kansas, als daß sie sich für die Schulden zur Rechenschaft ziehen ließen. Jetzt kommt die Staatslegislatur sozusagen als Abdeckerin, und wo einst Corner Lots" ihre $1000 brachten, werden wandernde Hcnden euZ Niemandsland in der Weidesaisou grasen. Nicht wNriaer Adoocadn und Buh mer, all fa ffriSco, dnekngtt sich auch zu Wenoell.-' in Couuly Kiowa, Wer Stadt eine LnSuschvolle Se schichte zu geben und sie in den Himrnel hinauf zu puffen. Eme Tageözei, tunq mit großartige? Kunst-Beizabe leistete fieberhafte Mithilfe dazu. Man setzt: AlleS in Bewegung, um es zu erzwingen, daß die Eountyzrenze anders gezogen werde, damit die Erhebung von Wendell zur Metropole des Eountys unvermeidlich sei. Aber auch diese glänzend: Seifenblase platzte über Nacht! Wo sich ehedem der Public Square" befand, haust nur noch eine Eolonie Prairiehunde. Und nun gar Kanopolis! In der Buhmzeit von 1883 auf '86 war da? selbe von Kansaser Speculanten und einigen bedauernswerthen Jiedermännern auS Ohio zur Staatshauptstadt auserkoren. Es wurde geltend ge macht, daß Topeka viel zu nahe der Ostgrenze des Staates liege, um eine solche Ehre beanspruchen zu dürfen, und daß Kanopolis nicht nur ein reiner Paradiesesfleck sei, sondern auch den genauen geographischen MittelPunkt des Staates, ja der Ver. Staaten überhaupt, abgesehen von Alaska, bilde und sich auch für künftige Weltausstellungen vorzüglich eigne. Was konnte es gegenüber fo gewichtigen Argumenten in Betracht kommen, daß man in Kanopolis aus Brunnen, di: ihre 900 Fuß tief waren, kein Wasser kriegen konnte, außer demjenigen, das man hineingeschüttet hatte? Konnte man doch aus dem Smoky Hill River alles nöthige Naß herbeischaffen lassen.' .Wunderbare Geschichten wurden in den Blättern im Osten unseres Landes über Kanopolis erzählt, und der Buhm hielt erstaunlich lange an. Trotzdem brach er plötzlich zusammen, nachdem die ursprünglichen Speculanten ihren Schnitt gemacht hatten, und daS ganze Volk vonKanopolis stob aus:inander, wie in Hühnerschwarm, in den ein Habicht gefahren ist. Die Straßen haben sich in Schluchten derwandelt, Fledermäuse und WolfsHunde bewohnen die Reste der Gebäude, verstummt sind die Kirchenglocken, und wilde Sonnenblumen umwachsen die Gotteshäuser. Sogar die berühmte Salzgrube ist aufgegeben worden. Im County Harper blühte einstens eine aristokratische, ausschließlich englisch: Stadt, Runnymede geheißen; heut; freilich erinnert an'ihr Dasein nur noch eine zierliche kleine Episcopalkirche. Die Todten reiten schnell. dem Jahre 1833 wußte.rwch keine
Menschensee!: etwas von Aunnymeoe; in jenem Jahre aber faßten zwei reiche junge Söhne Albions, Namens Edward Turley und Charles O'Connell, den schönen Gedanken, in Amerika einmal eine wirkliche englische Stadt zu
bauen. Gesagt, gethan. M.'s wurde nach englischem Pl7.n: auf- und aukeführt; nichts durfte nach dem barbarischen" amerikanischen Geschmack sein. Geld wurde mit vollen Händen ausgegeben, und man konnt: nicht saaen. dafc d:e tadtgrunderei etwas Schwindelhastes an sich 5'abt bätte. Jeder Engländer wurde mit offenen Armen empfangen, und kein Brite kam nach dem Westen, ohne die Gastfreundschaft von Runnymöde zu genießen. Dock, die Br.ten selber machten den (Zründern den ersten Strich durch die Rechnung! Ten Ansiedlern war es darum vl thun. Land - Beslknlel zu erwerben. Aber Turley und O'Connell warn darauf versessen, daß sie für alle Ze-en den großen Landstrich allein bekalten, und di: Ansiedler in alle Ewigkeit Pacht bezahlen sollten. nach glorreichem englischen Muster. So kriegte die Herrlichkeit einen bedenklichen Riß. und als gar im Jahre 1891 die Gesetzgebung von Kansas das vielgenannte Gesetz gegen den Landdenk von Ausländern err.en. da nar für Runnymede das Tod.'surtbeil gesprochen. Die Ansiedler haben sich nach allen mchtungkn der morose verzogen, und das einzig: menschliche Wesen, das jetzt dort wirthschaftet, ist 4 w w . t'.n amerilani crer azwemezumler. für dessen Zwecke sich auch der schöne '.ünstliche See vrWh eignet! im NnsslsHe Intriguen. In der seit dem Hinscheiden Alexcm ders IIL stark aufgerüttelten russischen Gesellschaft wird fortgesetzt die Frage besprochen: Welchen (urs wird Nikolau II. endgiltig einschlagen?" ..... eine Frage, die an und für sich schon zeigt.daß durchaus noch nicht allgemein an die Stetigkeit der jetzigen liberaleren" Strömung geglaubt wird, der zudem. wenn auch nur im Geheimen, so doch mit allen Kräften, verschiedene Persönlichkeiten der hohen Sphären entgegen zu arbeiten versuchen. Diese Herren bauten anfänglich darauf, der jung: Kaiser würde von ihnen direkt beeinflußt werden können. Als sie sich darin arg getäuscht sahen, setzten sie ihre Hoffnungen auf indirekte Beernflussung. und waren auch bald darüber einig, wie und durch wen in dieser Beziehung der Hebel anzusetzen sei. Jetzt flüstern sie, wie der Correspondent der Köln. Zeit." schreibt, unter sich bereits von angeblichen Erfolgen und bezeich r.en als einen solchen den nachträglichen sehr gnädigen Erlaß an den General Gurko. Ihnen, den alteingesessenen Reactionären, . mußte s elb stverltandlich ein böser Schreck in die Mieder fahren, als der Kaiser daS Abschiedsgesuch des unter Alexander III. für unentbehrlich gehaltenen ' Polenbändiaers" ohne Weiteres genehmigte; mindestens ebenso sehr erschreckte sie dann auch der über' diesen kaiserlichen Erla ganz offen zur Schau getragene Jubel ihrer Gegner. Die letzteren, und vor allem die Polen selbst, schössen dabei mit ihren sanguinischen Hoffnungen weit über daS Ziel hinaus, denn, so unzweifelhaft feststeht, daß an ollerhochster Stelle die Gewaltthätigkeiten GurkoZ arg gNnlkbilligt wurden, ebenso sicher ist eö, daß mit seinem Fortgehen und der Ernennung deS Grafen Schu walow durchaus noch nicht derartige Wtixut Tage für dle Polen andrechen werden, wie diese zu glauben deinen. MS Endziel der dort einzuschlagende Politik bleibt nach wie vor dle RufstfZerrung Polenö bestehen, nur die Mittel und Wege zur Erreichung dieses Zieles dürften sich fortan wesentlich von den bisherigen unterscheiden. Iurko wandte stets, und nur zu häufig ganz ohne zwioende Gründe, rohe Gewalt an; bei seinem Nachfolger Scbuwalow dagegen, der jeder Nohheit und Vergewaltigung abhold ist. dürften die Polen selbst die Entscheidung haben, ob sie die für gewöhnlich sicher mit einem Sammthandschuh bekleidete' eiferne Faust des Grafen zu fühle U' kommen. Doch, wie dem auch sei.' die ffreunde der vlZhertgen Nussisicirungsart hielten daran fest. Gurko müsse noch nachträglich ein gnädiges Schreiben er- : halten, und wandten rch schließlich diei serhalb an die Kaiferin-Wittwe, indem sie der hohen Frau nahelegten, daß die schroffe Entlassung Gurlos zugleich auch die sch'ärfsteVerurtheilung des von Alexander III. bis an sein L.'bensende Gutgeheißenen in sich schließe. Eins vom andern zu trennen,, sei gar sacht möglich u. s. w. Bei der. unendlichen Liebe und Verehrung, welche die Kai serin ihrem verstorbenen Gemahl und desgleichen Kaiser Nikolaus von jeher seinen Eltern widmete, war es nicht .allzuschwer, die Fürsprache der hohen Frau und durch diese ein schließliches Entgegenkommen d:s Kaisers zu erreichen. der dann auch gleich im Eingang , des vom 22. December datirten Schrei bens betonte, wie hoch sein Vater die d.'s Lobes würdigen Verdiente GurkoS geschätzt habe u. s. w. Aber auch noch eines zweiten, auf angeblich ebendemselben Wege errungenen Sieges" ruhmen sich bereits die Herren. Bekannt- . lich wurde im Januar bier unter dem Vorsitz des Domänen-Ministers Geheimrath Jermolow ein Landwirth- ! schastsrath eröffnet, der - bei richtiger sachgemäßer Zusammensenuna von entschieden wohlthätigen Folgen für die arg darniederliegende Landwirthschaft werden könnte.. Dem gemäß wandte sich nun vor Kurzem der Minister an den Kaiser und erklärte ihm ganz ofsen. er sei wegen der Zusammensetzung des Ausschusses zu den Berathungen in Verlegenheit, da hier nur wenige passende, Persönlichkeiten und keine wirklichen Sachkenner vorhanden wären. Er bitte deshalb, zu qestatten.daß die Landschaften selbst-geeignete Personen in Vorschlag brächten,' auS denen eine Auswahl zu treffen dann nickt 4 schwer fallen würde. Dem Kaiser ae.
siel der Vorschlag durchaus, uns er ge-, lichen ' Bibliothekplan des Erblassers nehmigte ihn. Kaum aber bekam die ausführen zu können, und verschiedene gegnerische Partei hiervon Wind, so Pläne, das Geld einer anderen Bibliosetzte sie alle Hebel in Bewegung, um thek. wie der Astor- oder Lenox-Biblio-
die kaiserllil:: Erlaubniß rückgängig zu tyel zuzuwenoen, wuroen sauen geia,machen. Alle möglichen dagegen spre- sen. weil dadurch keine Tilden-Viblio-Senden Gründe wurden in's Stfd ae- töek in's Leben gerufen worden wäre.
führt. Eine solche Neuerung käm; dei nah: Wahlen", ein derart zusammen-' gebrachter Rath fast einem landwirtbWittwe gegenüber abermals betont, e3 sei das ein vollztandiaer Bruck mit Allem, was Alexander III. für Rußland wohl und richtig Erkannten; die Folge war ein Widerruf der gemachten Zusage. Voul JnranVe. Von einem Schafbock zu Toce gestoßen wurde die fünfzigjährige msS..w. v. sT.nr
, schastllchen Parlamente aleich, und ben seine eigene, etwa 200.000 Band: ! ganz besonders wurde durch eine ge- zählende Bibliothek einverleiben und schickte Zwischenperson der Kaiserin- das Ganze unter dem Namen Tilden-
iyiuu UHUkiiv jyvutt , 3 r 1 , , Township im pennsylraniscken Butl,r ' E t n g r e l , l e s S ch l a g U ch t Cun'.y. während sie am Morgen ans wlrd auf die auch heute noch zutrefsende einem Gange nach der Scheuer begri'- That,ache. daß d eine Halste der fcn war Menschheit sich dessen nicht bewußt ist, 'er' kurzlich verhaftete wie die andere Hälfte ihr Leben fristet, Räuberhauptmann Bill Cook wurde -durch in den Oaioer Kohlenbergwerken dieser Tage nach Fort Worth. Tex.. ge- ' "hoben: Lohnstatlsttken geworfen In bracht. Er leugnet noch immer alle der Phoenix-Mme m G.ouster ist die ibm zur Last gelegten Verbrechen und Arbeit so eingetheilt, daß. em Berg.will nur an der am 12. Juli 1894 wann imLeltraum von emem Mona begangenen Zugberaubung bei Red 100 und schretvc adj Ford betheiligt gewesen sein. . Dolls - zu verdienen Ge.egenheit i Die .New York County Zlt Der Bürgermeister von . Medical Society" hielt kürzlich in der K? ? ' .Academy of Medicine" eine Sitzung ab. bei welcher Dr. Simon Marx einen von ihm konstruirten Inkubator oder Br ) : Was n nu 3 ß W.
Brut-Apparat für frühgeborene Kinder vorzeigte; die Herstellungskosten deZselben sollen Ti i nur auf fünf Dollars h n im . Menschheit losgelassen werden. Er fragte ihn nach den Werken der deutschen medicmischen Autorität Aescu- ' lapius, und der Mann gab zu, daß er 'die Werke theilweise" kenne. Das erlnnert an jenen Candidaten, der auf die Frage nach der Entstehung des i Nordlichts im Examen die Antwort ! gab. er hab: es gewußt, aber äugenbllallch vergessen, woraus bekanntlich der Professor ausrief: Der einzige Mensch, der es je gewußt hat und der hat es vergessen!. In z'wet Staatsgesetzgedungen unseres Landes sind jetzt Ge setzentwürfe, gegen Damenhüte , im Theater eingebracht. Aus der New Vorker Staatsuvtstadt Albany wird beichtet: Der Abgeordnete Cutler von Rockland hat sich der Theaterbesucher erbarmt, indem er in einer eingereich ten Bill den hohen und breittr'ampigen t . W. , I i ?aÄ?'n v" as ."l'V'i fivUt der Bill soll m i Säm Uin durch nm solchen Hut ixt ul fff',U!Ä ttttlSpieiS zuruckbezahlt werden. Geschieht dieses nicht, so kann er ben vierfachen Betrag einklagen. Außerdem können die Aussichtsversverrerinnen zu einer Strafe von zwanzig Dollars veruntheilt werden. In der Staatsgesetzgebung von Massachusetts ist 'eine Bill eingebracht worden, wodurch die Tbeaterdirektoren Vollmacht ' erhalten sollen, Vorschriften gegen daS Tragen von. hohen Dam-.nhüten für ihr Aus!iMi,ff, tri'ff n. WtitMU j jmwmm Wie auö zuverlässiger Quelle verlautet, bubsichtlgen die-.Ta-baks-Pflanzer der Neu EnglandStaaten, welche noch eine Meng: Tabak von den Ernten der Jabre '92, bis d4 an Hand und . unter dem Namen .Connecticut QaU'ey Tobacco GrowerS' Exchan- eine Börse gegründet baden, zu Ansang deö. nachjua MonatS in New York versuchsweise einen, Posten Tabak, bestehend aus einem Associernent von Wrappers", Binders" und Fillers", zur Auktion zu dringen. Da auf diese Weise der Zwischenhändler übergangen wird und der Tabak direkt in die Hände des Fabrikanten gelaugt, so dürfte sich für di: Cigarrenfaörikanten, besonders für die. welche nur eine geringe Anzahl von Arbeitern beschäftigen und über kein großes Kapital verfügen, hiermit eine Gelegenheit bieten. vortheilhaft einzukaufen, foil dieser erste Auktionsv:rkauf das gewünschte Resultat ergkbt. so wird daZ F't-m, ähnlich wie im Süden unü Ween in. Bezug auf Rauch- und KauTabak, in New-Iork p:rm.lnent eingeführt werd?"..
I I? i n n fnftft nji(rr
I VIVUblL tfl l L 11 U 1 1
t mm Anwalt off 60M.fi;r,, 97!" wS ZU E I'C & ÄL-Ä , U Einkomme wäwnd bUl Zkit.
. LIULILU . Liil.l JC-fU L LU L. I IX U L. . L II II I ilir I '
Wer catlvlSmus. welcher auf und war so glucklick, den Uebelseit einiger Zeit im Westen seine, ins- thäter zu erwischen." Es war ein schön besondere dem Deutschthum' geltenden' ausgewachsenes Exemplar von einem gehässigen Handlungen im Vereinzle-, seltenen-Thiere, dem Hermelin. Beben unter cen Pythiasrittern ausge- reits-vor-zwei Jahren wurde auf dem übt, scheint auch in der Freimaurerei Wasserwerke ein solches gefangen; das langsam sich einzuschleichen.. So ? hat zuletzt erhaltene will man in der Geder neugewählt:Großm:ister vonPenn- fangenschaft am Leben ' zu ' erhalten sylvania, B. Matthias H. Henderson, suchen. sich öffentlich geäußert, daß er die Ail- t E i-nea-u ö Ungarn gebürdung von Logen, welche ihre Arbeiten tige junge Dame wurde auf der H'im nicht in englischer Sprache ausüben .ise. die sie von Antwerpen. aus vor wollen, nicht billige. Er- sagt. daß. ungefähr acht Tagen, antrat, .krank, wenn die Deutschen wünschen, unter- Infolge dessen telegraphirte sie von ei-P$pLettrP-8U bren. es ja. genug Ge- wr holländischen S:ation an.Verwandjellschasten gäbe, wo sie diesem 'Ge- it n Düsseldorf mit der Bitte, sie abscbmack Rechnung tragen konnten,, aber-, zuholen. Die 'Ungarin' unterbrach in ihnen ZA erlauben, in der, Freimaurerei letzgenannter Stadt ihr'e Reise und 'siel eine eigene Klasse zu bilden sei nicht bei" der "verwandten-Familie sofort in im Emk.ang mlt.dem Geiste der. Frei- tm ticfen Schlaf,'us dem sie erst saurere!. nach'24 Stunden aufwachte. Nur kurze Der verstorbene reiche New Zeit hielt das Wachsein an, bei welcher Forker Staatsmann Tilden hatte be- Gelegenheit die Kranke etwas Nahrung kanntlich in seinem Testamente die zu sich nahm. Gleich darauf, wurde sie Summe von $6,000,000 zur Grün- abermals vom Schlaf befallen der bis dung einer Bibliothek ausgesetzt, die' heute anhält, ahgesehen von einer kurunter der Leitung der Behörden der zen' Pause.' die dazu benutzt wurde, der Stadt New Fork stehen und seinen Kranken Nahrung einzuflößen. Leide? Namen tragen sollte. Das Testament scheint die Dame auch die Sprache ein.
wuroe aus Antrag ver rven sur un? gebüßt zu haben, da .'sie
g:ltkg erklärt, und das Geld unter, die .des Bewußtseins bloß r . tr f i rrr cr i i . . 1 .
uroen verlyelii ine jajie -luccn s. der tanolich machte.
Frau Hazard. verzichtete indessen aus In-Halle, war dieser den ihr zufallenden Theil von 2.000.-' Tage hie Rentnerin Brink nach länge. 000 und diese Summe wurde von .ihr', rer Krankheit gestorben. -Angesichts einem von der Stadt New Aork er-, -der Leiche ' bescblossenc Bruder und nannten Vertrauensmann zur Verwal- Schwester ' - der Virstorbenen, ebenfalls tung. übergeben.- Seitdem - hat -das .'ln den - Tod -zu aeben... Sie schnitten
Geld brach gelegen. Die Summe war I nicht aioh cenug. um .den urlöriM
Nun hat das Columbia-Colleg: der Stadt den Vorschlag gemacht, es woll: ein Viblioth:k-G:bäud,e stiften, demselBibliothek der städtischen Verwaltung unterstellen, wenn d'e 52.000.000 aus dem Tilden'schen Nachlaß zur weiteren Entwicklung der Anstalt verwendet würden. Der Vorschlag hat sehr allnstige Ausnahme gefunden, und es ist zu erwar!en,daß der Wunsch Tilden's nun wenigstens theilweise doch noch in Erfüllung geht dank der Hochherzigkeit - xm&t lcultl "m SKS ?r" v ''.-T V nungsmiethe zu erschwingen, geschweige denn für Nahrung und Kleidung zu i r cv, CÄnjp:nAiK.T. r.n -r n . lUlUlll. VUlitiiisi UIV TJUUt . .r. raumeZ gar n aus vurchjqntttiiaz 51V.00 stellte. Gouverneur McKinleö und die Geschäftsleute im Staate Ohio thun alles in ihren Kräften Stehende, um durch Uebermittlung mildthätiger Gaben die Noth ihrer schwer heimgesuchten Mitbürger zu lindern. Dr langsam, aber sicher sich vollziehenden Verelendigung eines Theiles der amerikanischen Industriearbeiter läßt sich jedoch durch Woh.'ihätigkeitssinn cllein auf d'e Länge der Zeit nicht steuern. Di: Aes:tzz:bung und Wizienschast rnüszen lijl'üiil und Wege erfinden, durch wele es verVlndert werden kann.daß dem Fluche uns.-rr Zeit Einhalt g:t!:an wer?. Vom AuSianve. DieMitgliederderauZ Warschau zur BeglückwünschunA nach fisMT8fmTrt nfsrtnhfn hnTntssfn ,',,ttn sll.n ri fft?f. m?ss:n W Vl liubkl In den Karten verspiel, haben, ün 5rfn m WaltZ. d d:eZ erfuhr, ,.nze!ch,e diese Niederlage mit den 001 0't le quatrierne par. f T. , s, :r! v?. JW iefiXnPÄne3! J. lt bie vierte Theilung Polens. ) ? d e m S a l l g e b a u d e beS Poiedefchen.GasthofeS zu Stallnpouen in Ost-Preußen brach zu später Nachtstunde Feuer aus, welches erst so sät bemerkt wurde, daß die freiwillige Feuerwehr bei ihrem Eintreffen schon ein großes Feuermeer vorfand und ihre Thätigkeit darauf beschränken mußte, die anstoßenden Gebäude zu. schützen. Außer den in dem Stalle auewabrten Getreide- und Futtervorrathen sind 14 werthvolle Pferde verbrannt, welche ewen Werth von durchschnittlich je 1000 Mark KUen. Eine nordisch Jnduftrfe und SewnbeauZstellung wird im Sommer 1895 in Malmö -stattfinden, zu der schon jetzt Einladungen zur Theilnahme in Schweden, Norwegen, Dänemark und Finland erlassen werden. Für.. die' .stetig wachsende Zahl der Sommerbesucher ' Skandinaviens dürfte die geplante Ausstellung tm ebenso, große Zugkraft besitzen, wiefür die Bewohne? Schleswig-Holsteins und des nördlichen Deutschlands, da ja Malmö sowohl von den deutschen, O'tseehäfen wie von Kopenhagen aus leicht und bequem zu erreichen ist. ' . In Gera ist kürzlich von einem Maschinisten der städtischen Wasserwerke ein Hermelin gefangen worden. Kürzlich machte- der Mann die unliebsame Entdeckung, daß ihm von einem. unbekannten Räuber Tau ben todtgebissen? ind lugen . gelassen wurden. Darauf stellte er eme Falle sich,' wahrend durch Zeichen .sich mit -einem .Rasirmesser die Puls- . ädern auf und nabnttn außerdem
Viele'ahttliche
-Hk"?-,nrriiz?n Z!i Jabre litt ich an einem Magenleiden, icb .mtltfirU. hrere Aerzte, aber ebne Srfoig. wurde jcdocb m&Ar4k t i &r94 camIiaam .w tt n. z
Gebrauch ron Dr. August König's Hamburger Tropfen rsiedc? sollständig herge öellt.-Bertha Woolfe. Stockten, Cal.
Bltttkranfs;e!ten Meine junaste Toüter Elfe litt an Hantaus schlag, die HMiitiuiytuiu. irc clge vcn Blutunreiniqkeitkn waren, ia probirte tersSiedencS ebne Erfolg. Als daL erfolgreichste Heilmittel erwies sich Tr. Augu? König'S Hamburger Tropfen. G. F. Engeldardi, Jcffcrscnsille, Ind. IlzliZSrillNlMkeit Seit länge7erZeit litt ich an Unrerdaulichkeit, ?eltt ü ber angewandten Mittel wollte mir belfen. bis ich Dr. August Konig's Hamburaer Trorfen natm. Tiefe Tropfen stellten micd in kurze, Zeit wlerer Her. Christian Leyhe, 2016 Orleanö-Ttraße, Baltimore, Md. JßcficrsctSlPtt Längere Zeit litt ich an einem Leberlelden und gebrauchte rie ,vw,iuw Ui ctnc Erfolg, bis mir schließlich Tr. August König'S Ham. durger Tropfen rollständige Heilung brachten. Frau Earrlive Weise, 127 Lake Straße, Cleveland. Ohio.
Opium. Als Morgens die Wohnuni geöffnet wurde, fand man die Leiche der Verstorbenen und ihre beiden bewußtlosen Geschwister. Die letzteren wurden sogleich in die Klinik gebracht; obgleich beide einen starken Blutverlust erlitten hatten, glaubt man doch, sie dem Leben erhalten "zu können. Die drei Geschwister standen im Alter von 42. 38 und 35 Jahren; sie waren von Halberstadt nach Halle gezogen und lebten in sehr dürftigen Verhältnissen, ohne sich dies sonderlich merken zu lassen. Die beiden Schwestern stickten für Geschäfte; von dem nicht zu reichlich bemessenen Verdienst be stritten sie den Lebensunterhalt, die Miethe und den Unterhalt .für den Bruder, einen im Staatsexamen stehenden Mediciner. Durch die Krankbeit der älterenSchw:ster wurde die Noth immer größer, so daß es den Geschwistern oft am Nöthigsten fehlte. Als nun di: ältere Schwester starb, schlössen in ihre: Verzweiflung die beiden jüngeren Geschwister, sich zu todten und derSchwester zu folgen. Zuvor benachrichtigte der Bruder einen befreundetenArzt von dem Schritte. Als der Arzt am anderen Morgen den Brief erhielt, eilte er sofort in das Haus, in dem die Geschwister wohnten, benachrichtigt: den Hauswirth und machte sich mit diesem d-?ran, die verschlossene Wohnung zu öffnen, wo die Eintretenden die Leiche und die beiden Vewuktlosen landen. Der Schuster Himmer von Steinberg war mit seiner Frau nach Weiskirchen im Kreise Merzig gekommen, um bei der Gerbereibesitzerin Wittwe Schütz früher gekauftes Lder zu bezahlen. Franz, der jüngste Sohn der Wittwe Schütz, unterhielt sich mit Zimmer; man sprach von Amerika und amerikanischen Revolvern. Franz Schütz holte, seinen Revolver, um ihn d'm Zimmer zu zeigen. Plötzlich krachte ein Schuß und der unglückliche Zrnu mer sank todt nieder zu den Füße.-! seiner neben iüm sienden Frau. JnMollkirchisteinVatrrmord verüb! worden. Der 70jäh rige, Holzhauer Joseph Huck, der mit seinem Sohne und seiner Schwiegertochter ein kleines Häuschen bewohnte, war morgenS todt am Fenster seiner Wohnung aufgefunden worden. Sein Sohn machte sofort beim Büraermeister Anzeige, verwickelte sich j:doch in Widersprüche über die Todesart seines Vaters, sodaß dem Bürgermeister die Sache verdächtig vorhin. Der Cantonalarzt stellte an 'der Leiche bedeutende Verletzungen fest, verweigerte die Ausstellung d:Z TodtenscheinZ und erstattete Anzeige. Die Leiche war entsetzlich zugerichtet, und die Kleider d:S Verstorbenen waren vollständig mit Blut besudelt. Auch in der Wohnung selbst waren an den Modeln Blutflecken vorhanden, waS auf einen heftiaen Kampf schließe ließ. Da der Sobn und dessen Frau die einzigen Hiusyenossen d:S Suck waren und der fetzt Verstorbene schon oft über MißHandlungen seitens seiner Anverwandten geklagt hatte, so verhaftete die Gendarmerie den Sohn und dessen Frau. I n einem Schlafsaale deZ Zuchthauses zu München, in w:lchem über 40 Mann schliefen, ist der Sträfling Josef Probst vo-i Frondenneuharting ermordet worden, ohne daß die in einem Nebenzimmer wohnenden Aufseher etwas hörten. Der Ermordete - befand sich kaum ein Jahr zur Verbüßung einer zwölfjährigen Zuchthausstraf: in der Anstalt. Als Thäter nannt: sich ein gewisser Josef Giersberg von Köln a. Rh.. welcher am 25. Juli 1888 in der Nähe -von Brück ein zehnjähriges Mädchen vergewaltigte und dann umbrachte; er wurde Hierwegen vom Schwurgericht zum Tode verurtheilt, dann aber zu lebenslänglicher Zuchthausstrafe ' begnadigt. Er ; benutzte zur That ein in einem Magazin verwahrt gewes er.es kleines Beil, welches.er.dem Aufseher entwendet hatte. Die beiden genannten Gefangen! waren 'in der nämlichen Abtheilung . als Papierarbeiter verwendet; es hatte aber zuvor zwischen ihnen kein Streit stattgefunden. Ueber das Motiv zur That wird die eingeleitete Untersua,.'ng wohl Klarheit verschaffen.' ttn derselben Nacht wurde auf den Aufsehen Willa--et ein Ueberfall ausgeübt und zwar im s;ell:nbau des Zuchthauses. . . "' Bedenken Sie. daß die Wiöconfon Cenlral Bahn unbedingt daö Zutrauen deS Publikums befitzt, da sie bei Weitem die populärste Linie zwischen Chicago, Milwaukee, 2t. Paul, MinneapoliS und dem Nordwesten ist und fernerhin als die "Lullman Linie zwischen - Cbicago. Milwaukee, Ashland, Duluth und den Vlätzen am Superior See angesehen wird. Bedenken Sie ferner daß die Wis. coniin Central die bedeutendsten Punkte in Wisconsin berührt, mehr Geschäftsplatze erreicht als irgend eine andere Linie im Nordwesten, daß der Speisewagen feiner ausgestattet ist als irgend einer der anderen Linien. ftür weitere Auskunft als, Raten. Routen, wenden Sie sich an den näch. ften Ticket Agenten oder an Saö. E. Pond, Gen. Pass. Agent. Milvaukee WiS
Falle.
gebranckke durck den Wirktdrricdt. Wboielaie.Preise. SrocerteS. Zucker: Harter 4 8Z. Guier gever tz3.5l. Gewöbni. selber 3 26. Kaff: geröst. Banner, Lion und Java xi. 7c k,n)Pfd sacken) Capital 21c Vilot 21c Dakota 10c Brau! 19c Getr. Aepfel 6c Pfirsiche 14c Corinihen 5c Pflaumen 7Zc Aprikosen llc Früchte und Gemüse. Aepfel perFah m Citier en per Kisie h 50 Orangen per Kilte 00 kraut ver Faß Zl 35. Zwiebein per Fav tz i lX) Rüben per Faß $1.50 Bohnen per Busb-I tz2 0) Kartoffeln per Bushei tf c. Süß.Kartoffeln per Faß $2 75 Mehl. Winter.Weizen pat. Z4.00 Früdjahr-Weizen pat, 1.00 Winter ertra $2.50 GewöbnitcheS $1.75 Roqgenmehl $3 10 Hafergrütze $5.75 utter. Eier und Geflügel. Butter, frische Countrv 10c. Eier, irisch, ver Du. 13c Leb. Geflüaet: Hühner 5c per Vwnd; . ? . v a . pring tzvuiens ö:; yayn, s: : Turrey tr. nren w. am, thAit ver "ini Feine alte Weine finden Sie in bester Auswahl und jeder Sott cei Wein.Keller: VZo. 39 Süd Delaware Ctt Vitligsts V-siss. tCT Freie, prompte KMiefcxirng naci Am Etadttdnien. 7efrfaou 1. Dr. BurS hardt, Deutscher Arzt. Ossi und Vbug: 5ko. 382 Oüb Meridian Ctr OtnccCtuntcn : Hit Udr Cerrn. tt !dv am. 7bi 8 Uhr dd. Betag8--ormtttaa. leleok 9H(. Dr. I. Bühler, 12 OS Medarty Oft. erfttttaftt: t STScrn. NH, Qt4au; f It UUnbt. Telephon 1443. TtAftttfecit: Conntael nar 6roritttl. Dr. I. A. Suteliffe, efchakttgr ftch ußschitebltch au ?adr,tttche. ?au uvv mtt .lleat und UrlnkrankieUk . 5 O Vlartzt Vttt. OfftttG runden : 9 6t 10 UIt vorm. I Itl alt Wata. donnteg uge,ml. Selc , Dr. Carl G. Winter, Arzt und Chirurg. spezialist für A"gen und Ohren Lvrechstundea von 9 11, i l, 7 3 Uhr. Office: No. 40 Ost Ohio Straße Or. THE0.-A. WAGNER har seine Orfie ach No. 9 Nl'rd Delaware Str. vtxl et. und roTb Nch freuen selne Parlenlen unt Irrunoe dort zu em-fon,,,. pre'dftunden 9 10 Uh? Vorm,: Z 4Uhr aarn.; fco- mags: uyr orm. Xaphon 848. Dr. fö. IH. Scharfer, sirzt und Chirurg, s. 4.V Wadison vcnue. nahe WorriS Str. vreuade : 8-:ZY UirMorq,. i litt lahmes. 7 uct asmi. Tr Ir ibpir AN IDEAL FAMiLY MEDlCINEj For Iadlce.ilo. lilile.aBriMu lle4a'hr, t.n.Üpklion, Und ContilxloB. tfenMlT. llrc.lh. and 11 t&sordei s uf Uo Elom-ti. Uwrand Boweu, et ireatlr et prumutly lei-fart RIPANfi T4RIILFS by dnigsiji.stji or Bent bj majL Box (8 viAlsv,75c. Pack.r.4 boxea)k aiirsitum ioiiokb woiv um nuia r ur iree ampteB-iar-UII'AN llUMICALCft., ftwTtrt .ii.ttW ZM Umhm . rfWV i U, njemon. t Eine permanente Hur i der hartnäckigsten Fälle ro Sonorrbea nd j ' ' leer, flaranutt in oon 3 bld 6 JCooen; eine 1 i onect Behan lung tiCtdia. n i dne i an ' ekelnd .Ht'uitatt Itl tiinntbmcni ton (iu !, ' dd. ipaia d. eadeldl. J.ffrr 4 E,. (rou'ft 9abfol0(c), poOtcr. aftft. er. ''. taust oon aiun iruaatiUn. o The Twentieth Centurj, eine auSgneidmetr. Wochenschrift, welche forrfchrittllch aesinnten Lesern sehr ,u nnpfed len ist. An der Tendenz zwar sozialistiscd. werden doch andere fortschrittlich Theori. darin unparteiisch besprochen. Man bestelle direkt bei der Huiaboldt PubUshina Co.. 19 Cftot Llaee. Kar
I
s vmv t
V J t
Z M?!
m s-i r j i m
O?.
- Die -
Ondiana ttbüne ist daö einzige Blatt in Zntiana, welHeb die Interessen des Volkes gegenüber der Macht der ykitokratie vertritt. W Organ des Volkes und nicht einer Partei oder Parteiin teresse käpft sie unentvegt fit Freiheit .Recht auf allen (Mieten des Lebens. Die ZxUÜ des volles ift die Schöpferin alles Wohlstandes und darum wirken wir für solche soziale Reformen, welche die Arbeit zur freudebringenden Luft, statt zur niederdrückenden Last achen. Zeder fortschrittlich Qestmtte, ssllte cS als rnoralische yssicht epsiudef Leser der Sndwna Tribüne zu sei Das reichjaUige Sonntags Vlalt bietet eine Fülle mlterhaUenbcn LcseKoffes. Tor WonnttusntO YrclI ttt Uzua Xttt&a des Sortagsblarts 0c, better zusarnme 13 Cl4 perWoch oder 05 Gift, per Monat. Durch die Poft versandt, kostet das Taaeblatt 09, das Sonntag öölatt 62 per 2abr, beide zusammen $Q in Vorausbezahlung. ". aller Art werden rasch und billig us geführt. (SlutzlMiazUn, Quittungen. ?onyi5utws, - -.. - ... ... . Neeönungen GesckäsöSZarteV, VrlesZSpse, ZirLsl?, ' VLSßrae vtyi V für GesSaftZKute und vereine werden zeschurackdol! auszefl?. Ililll JzrdwmuliS. Za. .
Drukltstichett
