Indiana Tribüne, Volume 18, Number 139, Indianapolis, Marion County, 6 February 1895 — Page 2
Zttdiua Tribüne.
Erscheint Täglich und Sonntags. Ute t!zttche .Tribüne" lostet durch den T' ?s:t 22 CentZ per Woche, die LonntagS Zx,iW l , Cent per Woche. Beide zusammen IS Ce.' rt .t L3 GentS perTIonat. Per Post auberhc. set lHatt :tQcchidt in VorauSökzahluug l- per Äs'r. . . wer: II Süd Lllabama Strafe., änoiuuayutit Mn. t) Februar i8'j5 Llmtlichettlimatologen. ' Unser Wettttbüreau ist um ein neues Separteinent .bereiert worden, toiS :iell:!cht auch bei Manchen die immer r.cch swzche Ueberzeugung von d:r ä:ich!:it des ersteren zu einer stärkei:n niesen mag. Dieser neue Thätig?eitZzweig ist die gesundheitliche Klimatologie" ' und dürfte besonders von Aerzten und ihren ständigen Kunden geschätzt werden. Er bildete einen der Lieblirgsgedanken des Landwirthschastsministers Morton. Bis jetzt haben wir in unserem Lznd: keine allgemeine und systematische Beobachtung der klimatischen Verältnisse in ihrer Beziehung auf die öffentliche Gesundheit gehabt, so oft auch schon gelegentlich über diese Veziehunz geredet und geschrieben wurde. Vor längerer Zeit schon setzte sich Secretär Morton mit ärztlichen Negierungsbeamten in Verbindung, um einen Plan für eine wirklich werthvolle Untersuchung dieses Gegenstandes zu entwerfen. Es erschien als das Nächstliegende, diese Untersuchung an die Thätigkeit des .Wetteramtes anzuschliefcen. Daß weite Kreise des Publikums, namentlich auch alle Diejenigen, welche durch klimatische Veränderungen und den Besuch von Kurorten ihrer Gesundheit aufzuhelfen oder doch den Lebensfaden zu verlängern suchen, dieser Frage lebhaftes Interesse entgegenbringen würden, darai war keinen Augenblick zu zweifeln. Ueberall und unter allen Umstanden sollte das sorgfältige Studium des Klimas aller Theile eines Landes schon wegen der Bedeutung desselben für die Verbreitung oder Nichtverbreitung ansteckender Krankheiten von bedeutendem Werth sein, Uns solchen Erhebungen läßt sich vielfach leichter erkennen.welche besondere gesundheitliche Vorsichtsmaßnahmen für die Behörden und die Bevölkerung sich empfehlen. Des Weiteren kann man solcherart, wie gesagt, ein verläßlicheres Urtheil darüber gewinnen, welche Gegenden sich für den Aufhält der an verschonen Arten Krankheiten Leidenden jeweils am besten eignen. Zum Theil tappt man in diese? Beziehung, ja immer noch im Dunkeln, und Reclamen sind noch kene Aufklärung! Es versteht sich eigentlich von selbst, daß die entschiedene Beihilfe der örtliichen Sanitätsbehörden, gesundheitlicher Vereine aller Art, und Aerzte erwartet wird,um den Zweck dieser Untersuchungen möglichst vollkommen zu erreichen. Diese Beihilfe gilt lediglich als ein patriotischer Act, und es wird keine Vergütung für dieselbe geleistet werden, abgesehen von der portofreien Zusendung aller Publicationen unseres. Wetteramtes über diesen Gegenstand und etwaige Entschädigung für erhebliche directe Unkosten für irgend einen besonderen Zweck, übe? den man sich vorher verständigt hat. Größtentheils wird diese nachgesucht: örtlich: Beihilfe in der Einsendung von Berichten über Lebensstati stik an die klimatologische Abtheilung des W:tteramteS bestehen. Dabei kommt viel darauf an, daß diese Berichte regelmäßig und prompt geliefert werden, und natürlich auch, daß sie geliau und vollständig sind. Um dieS zu erleichtern, hat das Wetteramt Formular: anfertigen lassen, welche auf Wunsch zu Gebote stehen. Seit einigen Jahren schon wird ja die Herausgabe amtlicher regulärer Zeitschriften durch Departements unferer Bundesregierung eine immer leb-' haftere, und auch der Schaffung des vorliegenden Zweiges des Wetteramtes wird eine ueue Zeitschrift ihr Dasein zu verdanken haben. Diese soll bald erscheinen, etwa in demselben Gewand, wie die jetzig: monatlich: Weather Review", und all: Ergebnisse der klimatisch - gesundheitlichen Beobachtungen und Forschungen veröfse.tlichen. Daneben sind noch die Oberbeamten der verschieden Wetterbureau-Sta iionen angewiesen worden, ausführliche Mittheilung über die Systeme der Ausziahm: von Geburts-, Todes- uno KrankheitZ-Statistik an allen betreffenden Orten zu machen. Darnach wird iann der Werth der obenerwähnten, von Sanitätsbehörden und Anderen einzusendenden Berichte besser beurtheilt werden können. Alles in Allem, kann , man von diesen Erhebungen, wenn sie ernst betrie ien und ehrlich unterstützt werden, in mehrfacher Hinsicht großen Nutzen erwarten, und viele Betheiligte glauben, daß eine Menge bisher sogut wie unbekannter Thatsachen in .das allgemeine Wissen übergehen werde. E iner Wittwe in Danvi ll e, im östlichen Illinois machten Frank Nichardson, ein dortiger GeschästZmann, und der Schmied I. P. Camp bell vom nahen Georgetown den Hof. Eifersucht trieb Campbell vor einigen Abenden dazu, Nichardson eine Kugel in die Brust zu jagen. Beide Männer sind' verheiratet. Dem kanadischen Parlament wird bei seinem im nächsten Monat erfolgenden Zusammentritt der Regierungsvorschlag für den Bau eines Canals von der Georgia Bai bis zum Ottawa-Fluß vorgelegt werden. Derselbe würde die Fahrt von Sault Se. Marie bis Montreal um etwa 500 Meilen abkürzen. Die Regierung stellt Privatunternehmern liberale Zuschüsse in Aussicht.
Tcln erster rteiw
Humoreske von Frih Brentano. Es soll Schauspieler und Bühnenleiter geben, die zahlreiche OrdensauZ. Zeichnungen fciien. Ich glaube es, denn an den Wänden meines Arbeits. zimmers prangen vielfach Photographicn von Künstlern, deren Brust gleich dem schönsten sommerlichen Nachthim mel mit Sternen jeglicher Größe geschmückt ist.' Ich kenne die Namen dieser Sterne nicht, aber sie sind da und baumeln an goldener Kette, zuweilen sogar am Halse ihres Trägers. Das ist eine unbestreitbare Thatsache, denn bekannt, lich lügt die Photographie niemals, und wenn behauptet wird, daß sie nicht selten stark cmgealterte Damen in necki sche Backfische' umwandle, so geschieht dies eben von Seiten schnöder Reali :n, die nichts vom idealen Welen der photogräphischen Kunst verstehen. M selbst bciihe, wie ich schamerrothend gestehen muß, keinen Orden. Es ist dies meine eigene Schuld, denn ich habe einst in jugendlichem Uebermuth mein Glück schnöde von mir. gestoßen. Man bot mir.den'. Orden des Eircolo Frentano" an und wollte mich später zum Inhaber des Abzeichens der Ordensgesellschaft der heiligen Nina zur Rehabilitirung 'des : byzantinischen Christenthums ' in Kaukasien" machen. Ich aber lehnte beides ab. Der Circolo Frentano", ein recht niedliches grünes Band mit vergoldetem Blcchkrönchen, erinnerte zu. sehr an meinen .Namen, und da5 Christenthum in Kaukasten" lag mir zu fern. Offen gestanden, befaß ich auch die. hundert. Rubel nicht, die ich pränumerando auf . dem Altar der mir gänzlich unbekannten heiligen Riua opfern sollte. Und so blieb mein Knopfloch bis heute gänzlich verwaist. Schade, ich hatte immer so schöne Knopflöcher! Doch ich bemerke eben, daß ich noü immer nicht auf mein eigentliches Thema gekommen bin. Ich wollte nämlich den Verleumdern entgezentreten, die behaupten, Schauspielerorden seien meistens unverdient, indem ich erzähle, wie mein Freund Hermann Metier, unter dem Namen Brüllmeyer wohl allen Theaterbesuchern in Eottbus, Guben, Stendal, München-Glad-bach u. s. w. bestens bekannt, zu seinem ersten Orden kam. Seine Durchlaucht der Fürst von Knittelsingcn betrieb an seinem Hofthcater mit Vorliebe die Pflege der Klassiker, deren Ausführungen er mit solcher Andacht beiwohnte, daß er ge wohnlich schon im ersten Alt in ein tiefe Nachdenken über die hoben Schönheiten der betreffenden Werke ver sank, daß böse Menschen behaupteten, der siebzigjährige Landesherr benutze seine dicht bei der Bühne gelegene Hof' loge als Schlafstelle, was natürlich Verleumdung war. Die Knittelfinger Hosschauspielcr wußten das besser. Waren sie doch fast alle schon zwei Menfchenalter im künstlerischen Dienst von Durchlaucht, und von der jugendlichen Liebhaberin erzahlte man sogar, daß sie einst eine Jugendliebe des Fürsten gewesen sei. Sie ehrten ihn auch um seines tiefen Kunstverständnisses willen, und so oft er wahrend der Vorstellung . in sein Nachdenken" versank, dämpften sie so fort, selbst in den erregtesten Scenen, ihre Stimmen, um den theuren Lan desvater ja nicht in seinen klassischen Meditationen zu stören. Nun war wieder einmal der fürst liche Geburtstag herangekommen, und als Festvorstellung war allerhöchst der Schillersche Wilhelm Tell" befohlen. Beinahe wäre aber die Vorstellung in die Brüche gegangen, denn der Darstel ler der Titelrolle hatte sich bei der Taufe seines zweiten Urenkels in der Kirche derartig erkältet, daß er absolut das Bett hüten mußte. Indessen, Gott verläßt keinen fürstlichen Intendanten, und so hatte sich auch diesmal zum Glück mein Freund Hermann Meyer nach Knittelsingen verirrt und erschien im geeigneten Augenblick als Rettender auf der Bildfläche, indem er sich erbot, die Rolle des Tell am Abend zu spielen. Sein Anerbieten wurde von dem Herrn Intendanten Josias Sylvester von KnisfligBomst um so freudiger angenommcn, als Hermann Meyer von vornherein erklärte, auf jedes Honorar zu verzichten, da er sich durch die Ehre, vor Seiner Durchlaucht svielen zu dürfen, überreich belohnt fühle. Die Probe verlief glänzend. Nur ein Umstand machte den Herrn Jntendan ten sichtlich stutzen, das ctwaZ heftigeOrgan BrüllmeyerS. das er den staunenven Hofmimen in feiner gcmms? wältigen Kraft und Fülle vorführte. Herr Josias Sylvester von Knifflig Bomft zog daher den Gast nach der Probe in den dunkelsten Winkel der Bühne und unterrichtete ihn dort .auf allerlei oratorischen Umwegen über die nachdenkliche Gewohnheit von Durch laucht. wobei er thn gleichzeitig ersuchte, auf dieselbe möglichst Rücksicht zu nehmen und vorkommenden Falles fein Prachtorgan so zu dämpfen, daß dtt Allerhöchste nicht in seinen Betrach tungen" gestört werde. freund Meyer war helle" und be griff sofort die Lage. Er gelobte frier lich, dem zarten Wink des Herrn Jn
tendanten Folge zu leisten, worauf ihm dieser herablassend seine goldene Jubiläumödose präsentirte, auS welcher Meyer ehrerbietigst mit zwei zierlich ge spitzten Fingern eine von Knifflig Bomstsche Prise entnahm und sich von dem Bühnengewaltigen verabschiedete. Selbstverständlich war am Abend das Haus bis auf den letzten Platz ae füllt. Leim Eintritt von Durchlaucht brauste ein dreifaches Hoch durch den festlich erleuchteten Raum; die zwölf Hofmusiker spielten die unvermeidliche JubelOuvertüre, trotzdem sie zusam wen 783 Jahre zählten, mit jugcndli chem Feuer, und als sich der Vorhang hob und der Fischerknabe Jenny dem Publikum erzählte, daß der See lächle und zum Bad lade, geruhten Durchlaucht, die sich bei dem voraufgegange nen Galadiner etwas angestrengt hat ten, schon nachzudenken". Ader sie gaben diese Leschäftiauna bereit? inz -
mitten des ersten Aktes wieder au? uno widmeten dem Spiel bis zum Schluß dcö zweiten AltcZ eine nur durch einige kurze Nickerchen" unterbrochene Auf merkfamkcit, die alle Mitwirkenden baß
erfreute. l - Als aber im dritten Akt Mcyer-Tell mit seinem Söhnlein Walther die Bühne betrat, waren Durchlaucht wieder in ein so tiefes Sinnen" vcrsun ken. daß der ttcst sogar durch einige verdächtig rasselnden Töne, die aus-dcr ürstlichen Lege an sein Ohr schlugen, ofort belehrt wurde, daß es jetzt an )er Zeit sei, sein Organ auf das Ent schiedenste zu dämpfen. Da dies die heimischen Mitglieder selbstverständlich auch thaten, so verlief die Opposition der rebellischen Schweizer gegen den Landvogt Geßlcr wenig nach Meiningischem Vorbilde. Und so kam der Moment heran, in dem sonst Hermann Vrüllmeyer seinem Spiknamen alle Ehre gemacht und sei ncm Organ Töne abgepreßt hatte, die an den Löwen im Zoologischen Garten erinnerten, welcher eben den Wärter erblickt, der sich zur Stunde der Fütte rung mit einer zwanzigpsündigen Roßkcule seinem 'Käfig naht, der Mo ment, wo Tell dem Tyrannen die Worte cntgegcnschleudert: Mit diesem zweiten Pfeil u. s. w. Wieder klangen aus der durchlauch tigsten Loge jene verdächtigen Töne, welche die böse Welt mit Schnarchen bezeichnet, und mit einem ängstlichen Blick auf den Allerhöchsten, dessen Haupt bis auf die Brust gesunken war. trat der Gast an Geßler heran und flüsterte ihm, die Hand vor den Mund haltend, leise ganz leise zu: Mit diesem zweiten Pfeil durchschoß ich Euch, Wenn ich mein armes Kind getroffen " hltte Und Eurer wahrlich hätt' ich nicht ge fehlt!" Die Knittelsinger, an derartige seit Jahren gewohnt, fanden an der Sache nichts Besonderes, und so ging der Akt gehcimnißvoll zu Ende, als beim Nicderrauschen des indiscret knarrenden Vorhanges Durchlaucht plötzlich ihr sinnendes Haupt erhoben und mit lau ter Stimme Brav sehr brav!" riefen, waS das Auditorium veranlaßte, pflichtschuldigst stürmisch zu ap plaudircn und die heimlichen Minun" herauszufordern. Wenige Minuten darauf erschien Durchlaucht in Begleitung des Herrn Intendanten auf der Bühne. Der Letztere stellte Hermann Meyer dem Landeshenn vor, der den sich tief verbeugenden Künstler mit folgender An rede beglückte: Aeh sehr brav sehr schön äh verstehen Ihren Schiller zu in terpretiren äh großartig! Nament lich Schußsccne einfach imposant! Habe mit diesem zweiten Pfeil" niemals mit solcher Kraft, solchem Feuer ge hört. Geruhe, Ihnen" hier entnahm er der Hand von JosiaS Sylvc ster ein kleines Etui und überreichte eS dem fest in die Knie knickenden Brüllmeizer. Geruhe. Ihnen Ritterkreuz meines Hausordens zu verleihen. r Aeh. keinen Tank haben Auszeichnung ehrenvoll verdient!" Noch ein anädiaer Wink, und veä stelzten Durchlaucht, um im vierten und unften Act wieder über Schiller und einen Tell nachzudenken. Und da behaupten noch gewisse Leute, daß e3 keine Schauspieler gäbe, die die ihnen verliehenen Orden wirk lich verdient hätten. Aber freilich, Neidhammel giebt c5 ja überall und immer! Bochara. Die Bewohner des , heiligen Bochara" gehören, streng genommen, der turkmenischen Rasse an und bilden, obwohl die ganze Verwaltung des Landes in ihren Händen ist, kaum ein Drittel der Bevölkerung; der größere Theil der Einwohner besteht auZ Usbegs, die mit den Kirgisen im vierzehn ten Jahrhundert einwanderten, theils seßhaft geworden sind, theils das seit Jahrhunderten gewohnte Nomadenund Räuberleben fortsetzen. Bis zum Jahre 1881 gab es eine große Anzahl persischer Sklaven im Lande, die nur durch die thatkräftigen Maßregelndes damaligen' General-Gouverneurs von Turkestan, Generals K. P. von Kauffmann, in Freiheit gesetzt wurden. Hierzu gesellen sich noch die Apioaonts" oder die sogenannten Juden von Bochara, wahrscheinlich die Nachkommen einer von Jerusalem auZzesandten Kolonie. Sie haben trotz iih rer Jahrhunderte zählenden Ansässig ke'.t in Bochara nicht das Geringste von all ihren Eigenthümlichkeiten verloren und beobachteten ebenso getreu wie ihre unbekannten Vorväter die jüdische Religion mit all ihren Ceremonien. Die Rasse hat sich durchaus rein erhalten und ist vollständig, auch in der Haut färbe, von den anderen Einwohnern des Landes verschieden, sie wird 'Jedem durch den ausgeprägt jüdischen Typus, sowie die beiden vor den Oh reu herabhängenden Locken sofort auf' fallen. Der Vochare trägt, als Nationaltracht, auf die er nicht wenig stolz ist und die er selbst im Auslande immer Leibehalt, den Kaftan und den Turban. Er ist ein geborener Händler; Viele machen mit ihren Waaren, die aus werthvollen Pelzen, Fellen, kunstvoll gewebten Teppichen und Stickereien dc stehen, jahrelange Reisen bis zur Hauptstadt des weißen Zaren oder bis Delhi, Kalkutta und Bombay. -Situ ner jedoch läßt sich dauernd im Auslande nieder. Sobald er seine Waare verkauft hat, treibt ihn die Sehnsucht zurück zum geliebten Vaterlande. Dort lebt er in der größten Einfachheit, einiae in Oel gebackene Gerstenkuchen und aroße grüne Melonen, wozu sich als Luxusartikel zwei , bis drei Mal die Woche Reis und hie und da etwas Ziegenfleisch gesellt, genügen zu seinem täglichen Unterhalte. , Dag:g:n trinkt er vom frühen. Morgen bis tief in die Nacht aus runden : irdenen Schalen grünen Thee, wovvn er selbst aal seinen Reisen immer aroke Menaen mit
sich führt, und stößt aus kunstvoll gedrehten Pfeifen große Rauch.i??!ken eines eigenthümlich scharf riechenoen Tabaks vor sich hin. Seine Befriedigung undBchaglichkeit bezeugt er durch ununterbrochenes Aufstoßen, was überhaupt vielfach in Asien als Ze:chen von Anstand und feiner Sitte betrachtet wird. Seine Gastfreundschaft ist ebenso unerschöpflich wie sein: Geduld. Er kann einen Fremdling, selbst einen Feringhi, d. h. buchstäblich Franken, wie jcder Europäer bezeichnet wird, jahrelang 'bewirthen, um endlich sür eine Kleinigkeit den von ihm verlangten Pre'2 zu erhalten, obwohl ihn seine Gastfreundschaft hundertfach den Werth des Gegenstandes kostet. Die Bocharen sind, wie schon erwähnt, Mohamedaner und nennen sich selbst die bevorzugten Söhne des Provbeten. Alle 'Größen des Reiches besihen ausgedehnte Harems. Der 1885 verstorbene Emir, Syed Mozufsur Khan, die Sonne des heiligen Bochara", war ein großer Kenner und Schätzer von Frauenschönheit, sein ohn und! Nachfolger. Syed Abdul Alhat Khan, scheint durchaus in die Fußstapfen feines Vaters zu treten. Sein Harem wird fortwährend mit allen Nosen" und Röslein" Vocharas geschmückt, während, wie etwa europai-
sche Herrscher Orden als besonderes , Zeichen ihrer Gunst und Gnade ver-, theilen, dort die verwelkten Schönhei-' 'Un 'den hohen Würdenträgern des Reiches anaehangt" werden. Im Dienste des Emirs befinden sich eine ganze Anzahl alter Weiber, die Jahr ; aus. Jahr ein' das Land durchwandern und eine genaue Liste von allen jungen Schönheiten führen, die sie der Ehre des königlichen Harems für würdig er-. achten. Die Kinder, sowohl Mädchen wie' Jungen, stehen unter besonderer ObHut der Mutter, doch bedeutet dies durchaus nicht, daß die Frau in Bocha-' ra eine höhere Stellung einnimmt, als bei den übrigen Mohamedanern. Die Folge aber ist, daß man bei diesen wilden, unbändigen Naturen oft große -Weichheit und Zartheit entdeckt, die nur auf den Einfluß der Frauenerzie-. Cjuna zurückgeführt werden kann. Obwohl der Bochare im Allgemeinen die Frauen, gering schätzt, so kann er sich dock einer unwillkürlichen Rührung nicht erwehren, wenn er seiner Kinderjähre gedenkt. Es ist unendlich schwer, ihn hierauf zu bringen und manche Tasse The: muß geschlürft, manche Pfeife geraucht sein, bevor man so weit in 'sein Vertrauen einzedrungen ist. Auch dann bricht er meist plötzlich ab. wie beschämt, über seine Unmannlichkeit. Der Zunge Vochare fängt schon sruh an. 'den Koran auswendig zu lernen. Es ist ganz unglaublich, zu welcher B:lesenheit er es bringt, und das oft, ohne, 'des Lesens sähig - zu' sein. Aukerdem wird aroß:s Gewicht auf die Geschichte des Vaterlandes, die perstsche Sprache. Literatur und Poesie, sowie aufs Arabische gelezt. Die Leheer stehen. '-besonders seit der Thronbesteigung deö jetzigen LmirZ, in. hohsm .Anfehnl, und h die mit der Erziehung der jungen Prinzen betrauten Munschis sind meist' einflußreiche Männer. Der gegenwärtig? Emir scheint ein durchaus begabter Mann zu sein und beschäftig sich eifrig mit der Wohlfahrt seines Landes. Allen Annäherungen, besonders von Indien ' her, sieht er mit Äem größten Mißtrauen entgegen, obwohl , er sich fortwährend auf's Genaueste über alle Vorfälle jenseits der Landesgrenzen unterrichten läßt. Seiner eigenen Meinung nach außen hin gibt er, als feiner Diplomat, nie lauten Ausdruck. Es mag noch erwähnt werden, daß der Emir sich, die Reaierungsmühen durch Poesie ver süßt. Er behandelt nicht nur Dichter mit größter Auszeichnung, er ist auch selbst schöpferisch. Seine' Dichtungen in persischer Sprache sind weit über die Grenzen seines Reiches hinaus bekannt. , tXußf eine ZukunstS-Jndkstrte. VorKurzem ist ein Franzose, der neben seiner Phantasie und Beobachtunasgabe auch ein bedeutendes Rechentalent besitzt, in unserem Lande gewesen, und er prophezeit eine wichtige künstige Gold-Jndustrie nicht gewöhnlicher Art sür die Ver. Staaten. Nichts ist ihm nämlich k'br bei uns aufgefallen, wie die Vorliebe da--für, sich die Zähne mit. Gold füllen zu lassen. Nirgends in der Welt hat er diesen Brauch so weit verbreitet gefunden. Für mindestens eine halbe Äillion Dollars Gold, hat er berechnet, wird jedes Jahr in d:n Ver. Staaten sufdiese Weise verbraucht. - . Dieses ganze Gold nun wird schließlich mit seinem Liebhaber-ode? seiner Liebhaberin begraben; also, calculirt der Franzose weiter, werden nach ,Ablauf von drei Jahrhunderten die ämerikanischen Friedhöfe für wenigstens 150 Millionen Dollars solchen Goldeö enthalten. Dann ,aber , wird !eine Friedbofs-Goldgräber-Aera anbrechen, ja vielleicht schon viel früher! Als Satire ist seine Prophezeiung jedenfalls nicht ganz ohne. Mehrere Landstreicher, die in der County-Jail in Baraboo, Wis.. eingesperrt waren. vei,imn George Eoover, einen der Ihrigen, umzubringen. Sheriff Hulbert und seine Assistenten stürzten nach den Zellen und bald darauf waren 18 der Gefangenen in einer Keilerlei begriffen. Die Beamten machten von ihren Knüppeln freigebigen Gebrauch, doch mußten sie die-Revolver ziehen, um-die Ordnung wieder herzustellen. .. Ein Landstreicher erhielt einen Armbruch .und mehrere tiefe Wunden auf dem Kopf und im Gesicht. Man glaubt, 'daß Cooper nicht mit dem Leben davonkommen wird. . . . ,
Fortschritte ver Irrigation. Die bewässerten und bewässerbaren Ländereien, des westlichen Th'ils dzr Vereinigten Staaten li:g:n, derHauptsache nach, zwischen dem 100. Grade und dem Stillen Ocean und umfassen, den amtlichen Vermessungen zufolge, etwa 610.000,000 Acres. In diesem aroßen Gebiete kommen all: erdenklieben Combinationen von Klima sowie Voden vor, im Allgemeinen kann man aber vier große Bodenarten unterscheiden. nämlich Wüste-, Weide-, Feuer-holz-und Nuolz-Ländereien. Von diesen ist das Wüstenland werthlos, das Weideland ist für den Anbau zu trocken und kann nur zur Viebzucht gebraucht werden; die Holzländereien sind mehr oder weniger fruchtbar. Zur Zeit sind etwa 3.631.381 Acres oder weniaer als sechs Zehntel eines Procent des ganzen Gebietes mit künstlicherVeWässerung versehen,die für Farmzwecke aenügt. Welcher Theil dieses Wüste- oder Weidelandes in Zukunft mit Erfolg bewässert werden kann, wird selbstver ständlich von der Gründlichkeit und dem Geschick, mit denen das Wasser ausgenutzt wird, abhängen; es ist aber wahrscheinlich, daß nur drei Procent des ganzen Gebietes nutzbar gemacht werden können. Im Uebriqen thut die Statistik, dar, daß künstliche Bewässerung nutzbringend ist und nicht vernachlässigt werden darf. Die durchschnittlichen Kosten des Wassers für ?!rriaationszwecke in jenem ganzen Gebiete stellen sich auf $8.15 pro Acre, so daß sich im letzten Jahre die ersten Ausgaben für Bewässerung des ganzen Landes auf etwa 530.000.000 beliefen und der Gesammtwerth der Wasserrechte $94,412.000 betrug; die WerthZunahme machte $64.800,000 oder 218.84 Procent der' Gesammtanlage aus. ... Im Jahre 1889 wurden die ersten Kosten der bewässerten Ländereien, von 'denen Ernten eingeheimst worden sind, auf 577)00.000 geschätzt und ihr geaenwärtiger Werth beträgt einschließlich der baulichen Anlagen $296.850.000. mithin eine Werthzunahme von 5219L60.000 oder 283.03 Pro cent.
'Der durchschnittliche Werth der Ernte war $14.89 pro Acre, so dah sich eine Gefammtsumme von $53.057,000 eraiebt. Diese Zahlen, stellen, wohl gemerkt, nur die Kosten und den Werth der Bewässerung in den ariden Gegenden dar, der Werth der unbenutzt gebliebenen Wasserzufuhr läßt sich kaum abschätzen. Während der letzten vier Jahr: hat die Bundes-Regierung zur FLrrung der Irrigation viel gethan, indem sie Vermessungen ausführen ließ und in Ealifornien, Colorado und Wyoming StaatZ-Jnaenieurz bestellle.deren Th'ä tiakeit thatsächlich darauf- beschränkt ist. - Aur Zeit wird die Bewässerung jener Gebend durch die sogenannte Gra-vitäts-JrrigaUon bewirkt. ' Die verschiedenen Bewässerungsseme lönnen als dauernde, periodische und Vorrathswerke. sowie als Anlagen von ar tesischen Quellen und von unterirdiftfcm Waerläufen classificirt werde Die dauernde Irrigation 'ließt den Zufluß aus Canalen ein. die vonSirömen gespeist wnden, welche während des ganzen JahreS ein genügendes Quantum Wasser liefern. Periodische Irrigation wird durch Canäle bewirkt, welche nur zu gewissen Jahreszeiten Wasser haben. Gebräuchlicher ist das Voi-rathsystem. Die Dämme für Sas selbe werden an intermittirenden Bäeben zum Zwecke der Aufnahme und Aufstauung ihrer Fluthwasser errichtet, und die Bewässerung mittelst artestscher Brunnen geschieht durch Canäle, welche , das Wass er dem Lande - direkt zuführen. Wird Grundwasser zur Jrriaation verwendet, so geschieht dies mittelst Tunnels, welche in die Wasserhaltenden Erdschichten führen, oder d'irch ' Einschnitte in Abhänge, . durch Sammelbrunnen, u. s. w. Die Ausführung von BewäerungsAnlagen erheischt nicht nur große Geschicklichkeit, sondern auch Wissenschaftlicbe Kenntnisse, da klimatische, geoloaische und topographische Verhältnisse benicksichtigt werden .ryüssen. Gemeinnütziges.' ' Gute Möbelpolitur.' Eine Mööelpolitur,die.nicht ausschlägt, erhält man durch Mischung von drei Theilen - Spiritus mit sieben Äheilen Benzin, welcher Mischung auf das Quart 'eine Unzr Benzoegummi und eine halbe. Unze - Sandarak zugesetzt sind. Mit ' dieser Flüssigkeit, werden die in bekannter Weise vorpolirten Möbel reinpolirt. Klebstoff für Glaö und Papier. Man schlägt frisches Eiweiß in einer flachen Dchale zu leichtem Schaum, läßt es dann zerfließen, i bestreicht mit dieser, Flüssigkeit -die Etiketten! unter Anwendung eines flachen Pinsels und drückt sie, hierauf mit einem remen Tuch: fest.' Einmal getrocknet, lösen -sich die mit Eiweiß aufaeklebten Etiketten selbst in. der Feuchtigseit, ja sogar ber. längerem Liegen in kaltem Wasser nicht mehr los. K r ä u t e r e s si g. Man nimmt je eine 'Handvoll' Petersilie, Kerbel, Sellerie, Estragon, Basilikum, je ! eine halbe Handvoll Fenchel.. Melisse. Pimpinelle, liest diese Kräuter gut aus und hackt sie klein, hierauf ribt man mit Zucker von einer Citrone das Gelbe ab und dieses mit einem Reibeisen vom Zucker über die Kräuter, gibt' noch. ein wenig ganzen Pfeffer, .Nelken und ein Stückchen Ingwer dazu, füllt alles in eine Flasche, mit. großer Oesfnung und gießt' 1 1-2 Quart Weinessig darauf, verkorkt die Flasche und stellt dieselbe zum Ausziehen drei bis. vier Wochen in die Sonne oder an einen warmen Ort, indem .man sie öfters schüttelt. Nun gießt man. den Efsig ab und 'bewahrt ihn in Flaschen auf. Dieser Kräuteressig gibt den sauren Saucen einen - angenehmen Geschmack. , Die Fütterung des Gef l ü ge l ö. Soll die Fütterung un-
tfi.
nngttft König's . . Hamburger Brustthee . Nur in Original Packeten. Nur in Original Packeteu. Nur in Original Packeteu. PreiS Cl tT 6 Centö. Cents. Cents. Breis 6 Preis .!9 'Vr' glererEterleger richtig durchgeführt werden, so hat man Folgendes in Betracht zu ziehen: 1. Das Huhn braucht zur Korpererhaltung, zur Eier-, Fett- und Federerzeugung täglich etwa eine halbe Unze Einweiß. Wenn das Huhn taglich bis' zu 3 1-2 Unzen Körner aufnimmt, so enthalten diese noch nicht die obige Eiweißmenge und sind dabei ein theures Futter. Es ist, deshalb zweckmäßig, neben Körner andere , billigere eiweißhaltige Futtermittel täglich zu verabreichen, wie z. 23. Fleischfuttermehl, Kleie. Fleischabfälle. Grieben etc. 2. Außer einer halben Unze Eiweiß 'braucht ein Leghuhn besonders Winters zur Warmhaltung des Körper täglich noch etwa 75 Gran Fett. Diese wären enthalten in 3 1-2 Unzen Mais oder Hafer, während dieselbe Menge Weizenkörner nur 30 Gran Fett enthält. Es empfiehlt sich deshalb, in der kalten Jahreszeit Mais oder Hafer, sowie kleinere Mengen von fettreichen Hanf-. Sonnenblumenfamen, Oelkuchen. Reis- oder Fleifchmehl beizufüttern. 3. Das Grünfutter enthält leicht verdaulichen erwärmenden. Zucker, es erhöht die Verdauung, das. Wohlbefinden und die Nutzleistunq der Thiere, bringt ihnen glattes, glänzendes Gefieder. macht Fleisch und Eier wohlschmeckend und gibt dem Dotter eine schöne gelbe Farbe. Auch im Winter muß Griinfutter verabreicht, werden durch Vorlegen von Gemüseabfällen, Rübenschnitzeln. .Obstabfällen, angebrühten Heublumen etc. - Ohne Grünfutter befinden -sich di: Thiere nicht in völlig gesundem, nutzfähigem Zustand. 4. Finden Hühner und Enten im Freien keine Insekten. Schnecken. Larv:n und Würmer, so sollten sie Fleischfutter erhalten. Das ' befördert tm frühzeitiges Legen und wird am besten in Form von täglich etwa einer halben Unze Fleischfuttermehl neben dem übrigzn Futter geg!b:n. Auch Flelfchzbfälle aus der Küche, weich gekochte Knorpel, Schlächterabfälle, wie Lunge und Gedärme. Vlut, ersetzen die nselten und Würmer der sommerlichen Ernäherung. .Auch Milch und Käseauatf kann als Fleischfutter betrachtet werden. 5. Da das Geflügel keine Zähne hat. so mutz c3 die Futterstoffe in seinem starken, dickwandigen MuSZelmaaen mit Hilfe von Sand und kleinen Steinch:n zerreiben. Sand mutz deshalb stets dem Geflü'.zel zur Verfügung gestellt werden, besonders im Winter, wenn d'.e Thiere meist im Stall oder sonst in einem abieschlossenen Raum sich aulten müssen. 6. Ferner ist dem Geflügel der Kalk zur Verdauung und insbesondere zur Eierschalenbildung nöthig. Man verabreiche alle paar Tage im Weichfutter fein zerrieben: Eierschalen oder Knorpeln. oder auch Kreide und Futterknochenmehl. Ist der Boden und das Wasser seh: kalkhaltig, kann diese Zugäbe entbehrt oder, doch verringert werden. Dagegen in sandigen oder moo cigen Gegenden.in Granit- und Gneisboden ist Kalkzusatz zum Futter uner läßlich. Der SergeantVeelaert vom Montirungsdepot in Dendermonde. der vor einiger Zeit aus Eifersucht seine 17jährige Stieftochter durch einen Revolderschuß tödlich verwundete- und sich darauf in der Dender zu ertränken versuchte, wurde vom' Kriegsrath zur Degradation und zu 10 Jahren Gefananitz verurtheilt. In der Destille. A.: Ve! Ihnen wurde die Feuerbestattungsgesellschaft ein gutes Geschäft machen, wenn Sie sich verbrennen ließen!" B.: .Wieso?" A.: .Ra, Sie haben in Ihrem Leben so viel Spiritus getrunken, daß Sie nur eben angesteckt zu werden brauchen!" . Guter Ausweg. Schauspieler: Ich brauche dringend einen Pudel mit schönen und langen Locken." Thierhändler: Welche Farbe soll der Pudel haben?" Schauspieler (seinen Hut hebend): Run, so beiläufig wie meine Haarlocken!" Thierhändler: Nothblond, zwar jetzt nicht vorhanden, doch kann ich Ihnen, mein Herr, einen verschaffen." Schauspieler: Aber das muß bis zum IS. bestimmt sein, da ich am 16. mein L3jähriges Jubiläum habe, und ich den großen Lockenbegehr der Damenwelt allein nickt bestreiten kann!" , : Bedenken Sie. daß die Wiöconson Central Bahn unbedingt daö Zutrauen deö Publikums besitzt, da sie bei Weitem die populärste Linie zwischen Chicago, Milwaukee, 3t' Paul, MinneapoliS und dem Nordwesten ist und fernerhin als die Vullman Linie zwischen Chicago. Milwaukee, Ashland, Duluth und den Plätzen am Superior See angesehen wird. Bedenken Sie ferne? daß die WiSeonfin Central die bedeutendsten Punkte in Wiöconfin berührt, mehr GeschäftsPlätze erreicht alö irgend' eine andere Linie im Nordweken, daß der Speisewagen feiner ausgestattet ist als irgend einer der anderen Linien. Für weitere Auskunft als, Raten Routen, wenden Sie sich an den nachften Ticket Agenten oder an SaS. C. Pond, Gen. Pass. Agent, Milwaukee WiS
Heilt sicher HtftfMt beinahe ein rrllcö JabrlttAke 'illlMlo mich ein Husten. Tas dlstandiae
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ndiairn ?9 noune ist daö einzige Blatt in Sndiana, roel. SeS die Interessen des Volkes gegenüber der Macht der Pwtokrattt vertritt. AU Organ des Volkes und nicht einer Partei oder Partettn teressen kSft sie unentwegt fär Freiheit .Recht auf allen Gebieten des Lebens. Die Arbeit des Volkes ist die Schöpferin eüek Wohlstandes und darum wirken dir für solche soziale Nefsrrnen, welche die ArbeU zur freude bringende Lust, statt zur nketerdrückend Laß mittu Jeder fortschrittlich Gesinnte, ssllte eS als moralische Pflicht entpsind' Leser d Zndiena Tribü .u sei. Das reichhaltige Sonntags Vlait bietet eine Fülle unterhaltenden, Leke koffeZ. tcv WonnemetttS Preis der täglichen Tribüne ist 12c, deS SonntagöblattS Je, beider zussrnrnerrlS Cts., per Woche oder SS (5tS. per Monat. Durch die yog versandt, kostet baß Tageblatt 9S, daS SonntagSlatt G2 per Jahr, beide zusammen 96 in Voreutbezahlung. mtkfuü)m aller Art werde rasch und billig auS geführt. (SlutrittöSartu, Quittungen, GZvuQltutlctua, Neönungen, GesckSstsearten, OrisskSpse, Zirkulare, VrograOOe n. s. & für Geschäftsleute und vereine r-erben geschnutSvoll ausgeführt. AS SÄ SW SuUsssrslU. Ssd.
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