Indiana Tribüne, Volume 18, Number 138, Indianapolis, Marion County, 5 February 1895 — Page 1
0 f 0 H riC 'M..t A t A A v w w V y y V W V Office: Sio. 1 Gufc aiatmmn ettafie. 3nötanapolts, Jndiana Dienstag, den 5. Februar 185. 138
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Frenzel Brothers, Na. 1 Wcft WajHingtou Striche, (Merchants National Bank.)
in europäisches Departement. Wechsel, Creditbrlese und Postanwei. sungen auf alle Städte Europas. Schiffsscheine nach und von Europa. An und Verkauf ausländischen Geldes.
Todcs-Anzeigc. greun'en und 7eCiaun die traurige Nach richt, dab Karl Fri dr'ch JonaS, MiotZ? 4 F bc.um Z NHcMori'rS. n,ch zwcl wöa e t liiern Srankenl gec im vller 0 i 3 Laic . ll Msnakea uni 3 1 fg-n er fcl de ist Die leerd aung ndei Mittwoch 9Ja4mt tig Hl Ndr 00 jt TrauerHius . 42 Llzasunck eiraze auSalt. , Die trafen d-n H nfr1 tetenen Wtlyelmi-e IonaS. S.llti. W lli,m J onaS. t aaft; - ( ler 'Nvee t . sfHv , ! Kinder. VZ chaei Hub rt. Schmgerfohi. V r doaaS. geb tfott ) Schmi' Via ia )ÖaifiN3c roch Zetia . .'gsluS. ) TUm.JonaS. Bruder. ter. 1TI UeOrge liermiaiin q :sr-2x. Zeichenbeftatter, Osstee : 26 Süd Delavarestt. etane: 120, 122, 124, 126, 128 Oft Peulft, Ttirer ttll. Pffen loa irntv 92aöt. Masken Ball geg5tn von der MbiVsilLfliVUUlL: in der Mannerchor-Halle am Donnerstaz, den 7. Februar 'g5. Eintr-at H-,r und Dame öO Els. 3rd' w-itere Dame 2S Ets. Vevtkovvn Halle, 120 & 126 Oit Marylandztr. Diese Hllle v llt!ndit -eu rcnovi't und ei net sich r Aözaltung v n Bällen, Sonzertn und Pcrsa m'.u I n in ichie Ärt ec!f?.f """ichZt er uch: vsrz,. so een, bevor fi a- ec o naatret. 1 -3 l aeu-ert it&e au jö ö ngunzzn. tlenry Scock. Eigenthümer. 74 Süd Delaware Straße K o mm t n a ch VIq. 330 Massachusetts Ave zum E-Schwoba-SchulteS pnvad Heeh, wo man dre besten Getränke und garnn und stets einen guten Lunch siedet. EIS! EIS! EIS! D'e g sernie ist aukgezrichnet. Machen Sie keine Ksntrakt' ehe Sie unZ gesehen raren. CDSLXbzpr Hcö CD., Office: No. 223 West Walnut Straße. Fred. Stein u,d Slguft WZrver. Solicltcr?. Achnmg f v i schöner Singvogel in Messing 'Räfig, Ein Aquarium mit Goldsischen u: m jeder Familie willkommen. IN reit . . . . ' . mm. Smayt ,u haben bei C. 1 KleppÖT, Si,r.Htt. IS2 k?!afsschsett Übe.
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A?ilwauk,e ist war eine Bier stadt par excellance, darum aber scheinen die Herren von der Handels' kammer dortselbst doch sehr wenig von der Biersbrikalion zu verstehen Von der Idee, daß man nur auS Gersten malz guteö Bier mach n könne, ist man längst abgekommen. Reiöbier ist auch in Deutschland längst nichts 5?eurö mehr. Die böhmischen Biere, voran das PNsener, daS in ganz Deutschland gerne getrunken wird, sind auS Reö gemacht, und diese Biere haben in Ve zug aus Geschmack und Qualität einen ganz bedeutenden Nuf erlangt. c. - r.i v.c v?. a . rr . . vj. mag cin, cap oie jciiieuung oeo Bieres aus efle etwas theurer ist. als die aus NeiS oder Ma s. aber da ist nicht ausschlaggebend, zumal diese Biere an der Zxarbe leicht erkenntlich iind. WaS ausschlaggebend ist, daS ist der Geschmsck deS VublikumS. 2n Amerika sind die leichten heilcn Birre beliebter a!S die dunkeln und schweren DaS helle Bier läßt sich aber nicht auS Gerste allein herstellen. ES ist ganz falsch, Biere, die theil weise oder selbst ganz auS Reis oder Mais hergestellt sind, als gesät'cht zu bezeichnen. ES sind d?eselben chemi schen Bestandtheile, welche aus den derschiedenen Getreidearten in daS Bier übergehen. DaS Uebrige ist bloß Zache drö GelchmcckcS, denn kein Mensch kann behaupten, doßReiS oder Ma,S ungesund ist. Ebenso wenig kann ron Fälschung in dem Sinne des Betrugs die Rede sein, denn wie gesagt, die Berschiedenheit st an der S l, be erkenntlich und kein helleö Bier ist ganz von Gerste hergestellt. Die leichten hellen Biere sind aber auch leichter verdaulich, auch deshalb, weil sie mehr Kohlensäure enthalten, weShatd sie auch prickelnder schmtcken. Es rst in Deutschland in letzter Zeit stark für Maisbier Propaganda gemacht worden, und nicht ohne Erfolg. Man hat die amerikanischen Biere dort gut flffanden und binnen Kurzem 1 0 0 1 . . g , t wlrd ohne Zweifel amerikanisches Stozn i Deutschland ausgedehnte Berwen dang in der Bierprosukhon finden. Es ist richtig, daß in Baiern die B.rwendung anderer Getreidesorten als G rste ge etjUch verboten ist. aber dieses Gesit) ist sehr alt, stammt auS einer Z it. in der die chemische Gleichheit der Substanzen der verschiedenen Getreide qrten nicht so bekannt war, wie jetzt, und dann ist es erklärlich, daß ein M t Seritelluna eines PdukteS einen Weltruf erlangt hat, darin konservativ wird, und von glten Gebräuchen nicht abgehen will. Mit Hopfensurrogaten l?eat die Sache freilich anders. Weder iSlandifcheS Moos' noch.Quaslta, noch sons ei Bitterstoff kann den Hopfen ersetzen. Brauereien von R af werden aber auch niemals eineS dieser Surro er 2urro gate gebrauchen. DaS Vorgehen deö MilwaukeeS Board of Trude ist lächerlich Und zeigt erne grobe Unknntnih der Sachlage. Wenn dessen Vorschlage Berückstchligung sqnden, so würden die Brauereien gezwungen, ein Bier berzustellen. das dem Geschmack deö größeren Theil deS amerikanischen biertrinkenden Publi kumö nicht entspricht.' Fast olle ameI :.f j. CO ? ... cri miam,aj?n Vrnuereien von einiger Vedeutung stellen versckiedene Biere her. und wer Eerstenbier vorzieht, kommt nicht in Verlegenheit e? zu bekommen.
Sr(is)iiacfjricljlcii.
Inland. W e t t e r c u s t i ch te n. Ein wenig wärmer, f eben heute Nacht; wärmer und schön am Mut woch, möglicherw.'ise leichte - örtlicke Schneefälle. Temperatur: IMazlmum 7, Minimum 4 Grad. . AuSder Bundeshauptstadt. Repräsentantenhaus. W as h i n g t o n.. 4. Februar. ES wurde heute im Hause der Versuch ge macht, eine Omnlbus-Bill für.Bezahlung von Vorrälhen durckzubrlngen, weiche während deS Krieges loyalen Bürgern deS Südens abgenommen wurden und sie repräsentlren einen Werth von $718 663. ES stellte sich eine energische Ooyontion heraus, dauptsächltch von Pennsyloanien, von wo aus KriegSa-spiüche in der Höhe von $1.000 000 erhoben werden und so mißlang der Plan. Bundes-Senat. Washington, 4. gebr. Die Beamten deS SchahamtSdepartements lid der Anficht, daß der von Schitz imtssekretär (?arl6ile berausgerechnete l bersch -k von $22 5(i0.0' 0 für da? 3ahr 1895 sebr enseroatio gehalten st Die .uckrzölle allein werden $15,000.000 wahrend der nächsten 1l 'Dkonate bringen und die Einkommen steuer wird wenigstens $40 000 000 in ?aS ?ckakamt lirfern. Die allqemeinen Zölle, und die Herausnahme von MbiSkey auS den bondirten Waaren, Mäulern u. s w werden d?S aelam-te Naieru-aeZnki'mmen diekeS ?abr? auf $380 500 000 bringen, wabren die Ausgaben nur auf,$.?Sl.0l'0 000 "baekchätzt sind Hiervon da? Desit ür J.,nuar im Betrage von $7.000. 000 ob,e,ogen. bleibt der odenae nannte Ukberschuk. Der Streik in Brooklyn. Brooklyn,6 Fedr. Benjamin Norton, Präsident der Atlantic Äve Rlilroad Co. wurde um fl Uhr heul, ?kachmltlag dem Buno skommrssa, Morle in Brooklyn vorg führt' Nor on ist angeklagt, aut tTars daS Plakat U. S. Mail" p'aürt zu dab'en, wäh. rend die CarS thatsachlich keine Post achen enthielten, (fr. Richter MorriS, Bertheidiger der Bahngesellschaft, bcttand darauf, dab die Gesellschaft köntraktlich verpflichtet war. zu irgend einer Zeit die Pott zu befördern, so bedeutet daS ausgehängte Signal, daß die Car sur den Postdienst bereit sei. Brooklyn. N.J. 4 Feb. Der Rath der Aldermänner nahm beute. die vor 14 Tagen dieser Körperschaft unterbreitete Resolution mit 9 tu 7 Stimmen an, laut weiter der Moyor ersucht wird, den Freibrief der elek. irischen Babnen zu anulliren. Nach dr Sihung begab sich ein auS 4 Mit gliedern best bendeS Komite der Di strikt. Ass-mbly 75 K. of L. zum Moho? Schieren, mit dem i?.rsuchen, er möge die Resolution unterzeichnen. Der Mnyr entgegnete h'erauk, daß er seine Entscheidung am Mittwoch ab geben werde, sobald ibm die R'slution im Geschäftöweae unterbreitet wird. " La GaScogne überfällig. New Jork, S Febr. Der franzönsche Dampfer ?a SiScogne." wel' cher von Havre nach di,sem Hafen ab ging, ist mehr als einen Tag übe fällig La Gascogne halte gestern frud b'er eintreffen sollen. Alle srant.Sjilchen Schiffe wurden kürrlich verbessert, um ihre Fahrgeschwindigkeit zu erhöhen. , t?.in alter Agitator ge st o ? b e n. HydePark, Mass., 5. Februar. Theodor Welde, einer der lrdlen Anlt Ski verer - Agitatoren, ist kurz nach Mitternacht im Alter von 91 Jahren gestorben. G re e n h u t abgesetzt. Chicago, 5. Februar. Richter Großcl.ß enlledte heute Hern Green Hut ferne Amte als Massenverwalter des WhlSktv Trusts und ernannte an d.ssen Stelle Jodn (5. Mc)taUy, I. I. Mltchell und Cd F Lawrence. Bankrquber qn her Arbeit. stremont, O., S. ffebr Fünf masklrte Männer, die gestern Abend hur angekommen, drangen hrute Mor gen in die Lvoaiood Bank und spreng ten daS Gewölbe. Die Explosion war yo gewaltig, daß das Banrgedaude de molirt wurde. Die Beute, welch die ftfiiKii vni4ln tnt.h rtttf "jst lu n . der Räuber sollen de .nti ; Zi .x,, e . tlll lil WrfttVU! V(il( tVViV(U sein. III llll Straßenbahn. Katastrophe M i l w a u k e e , 4 Ftbruar. Ein leklrisedee Straßenbahnwagen rannte heule gegen die gerade aufgesogene Äinnickuk'Brücke an der Russell Av?. und die Passagiere wurden aste in den ftiufe geschleudert. Tausende von Menlckien sammelten sick im Nu an und fischten mehrere der Verunglückten auS dem Wasser. Die Namen der aufgefundenen Ertrunkenen sind: Frl. Ehlmann, Tlzpe-
wrlier; Frl. Scdmikkuni, Fdr,kar veikerln; 3i hn ctcnnefg, Mitvrmann Der Mvtminann wollte den Zk5agenerst anhalten; als er 15 juß von der
Brücke erife?nk war. Die Öeleift! nar.n mit Eis überwogen und der a. ' . , T . i
am wir. nicji meyr zum Bleyen zu 176 Aiann. o:s!yi'.gt von dem Capitätt Klingen. - .7. 'Curt v. Gössel, der mit seinem Schiffe 11 Passagiere'befanden sich in btn n die Tiefe gesunken ist. Capt. v. Wagen. ' 1 Gössel kann als daS Prototyp eines ..Mehrere Passagiere wurden erheblicheutschen Seemanns bezeichnet wttden. verletzt. '7 -Lon gewaltigem Körperbau (er maß 6
G ra u sa m t e r t z ü r S ee. -
. San Francisco, 5 gebr. Die,m Ocean fand.
Mannschaft des amerikanischen Schiffes j F F Oaks" aus New Sork . relchte deute be.m Bunde. (5omm,ssär gegen Kapitän Nero und seine Osfijtere etve Klage wegen brutaler Behandlung ein. , 4,ic 'iimiocn rrzuyicn von naai sträubenden Grausamkeiten, welche sogar den Tod eines. Seemannes und die VZeine?zerrültung eines anderen zur Folge gehadt haben sollen. Der Dist lklt'anwalt küneigte an, daß er Haftbefehle gegen den Kapitän und den, zweiten Steuermann erlassen werde. . Der erste Steuermann ,st verschmanden, sobald er von den Anklagen hörte. (5? soll sich schon ähnlicher Vergehen schuldig aemacki baden. . m ,, m Ausland. Zum Untergang der Elb e". Offizielle Mi t t h e u lung d e S 9! o r d d e u t f ch e n L l o y d. Bremen, 6 Febr. Nach den of siziellen Mlttheilui gen des ?orddeut chen 5loy sind bei der Llbe".Katattrophe 334 Men chen ums Leben. ge ommen. Bon de 155 Mitgliedern per Mannsch 'ft sind 15 gerettet ; von 9 Koiüten'Passagicren wurden 4 ge reitet, während von den 15 L Zwischen dlcks Passagieren nur ein Einziger aekettet wurde. Die Nacht war dun.,'..i v: rr.a is yr sisuS ckd m - ciss.z Yimrii. ring an .tniem. iaiia .. . .i - . m voräberfahren zu' wollen ;ch:en; es war der Dampfer Cathrie-, der sich auf der Zvaört von Rotterdam nach AberMIk "V . J . " " " ''7"- 4 J d::n befand. Emiqe Aug:no7iae spa ter erfolate dir Zusammenstoß-und in etwa 20Minuten.sank.dle. stolze Elbe" auf den Grund. Nur 19 Personen wurden in einem Voote. aerettet: nach großen Gefahren, von der englischen F'.schersmack Wüdflower- ausgenommen, wurden sie in Lowe'Ztoft gelandet. Capt. v. Gössel. ?ur Ztit der Katastrophe war der CurZ der QIW südwestlich und ihr näckster - Bestimmunashasen South - ' . . I
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ampton, wo sie dle Bremer Post sur milie betrauern zahlreiche Freunde das England landen und PassaziereTsur traurige Geschick deZ wackeren Man, New. Fork aufnehmen sollte. Der ncS. Cours der Crathie" war gen Nord-, tl Frachtdampfer .Crathie. west gerichtet so. daß . Letztere die welcher das furchtbar? Unheil angerich-Elbe-fast unier einem rechten Wmkel utt.t th serneZ Schiff von 160.4 gelroffenhaben.muk. v fiHn3C be! iner Breite von 24L Die Elbe- war auf der Zyerst von unb Tiefe von 13 Fuß. Der Dam Elder & Co. am Jj g:wt; ihr tu ; tftx zst Eigenthum von W. T. Moffitt ferner Numpf yatte b:l emer Lange in Aberdeen und im Jahr? 1883 von
von wi m eine stwa "iic Key & Son in Kinghorn geFuß und ein; : Tiefe pqn ,26 5 baut. Die Crathie, welche bei dem Zoll; rhr Ladefah.gwt betrug 410 Zusammenstoß nur geringen Schaden Tonnen. S'.e hatte, vier sogenannte sl.n0mm.ff mP vm
Pfahlm 6115 nach d cin5ÄD n'lt von 1: 82 Zoll Durchmesser am tv&m r - . n jt v 1 rr.Tl-v.
asten; lhr Mahnen hatten. MSluis. Ttn wie weit ibrem
tnvicirtc Pserdekrat! unö waren -Ztn Vm inU,
em Dre:cylinir.System con Tru-' T: "T 7. j ; "7n
Hüb von L Fuß, Dampf wurde inSah die Signal derElbe."
. ' rr. csiv..i m t l vr w vier Vampsttlltln von je- 10 ug Durchmesser und 17 1-2 Fuß Läng; !!'. die m Ä j?!'. . tiJK z "'i :iurz 1: ÄSi um?!,,. OH. Uu" wo I'" yAvV V Die l b e fand, wir derselbe in vorzüglichem 3s stand, b'lunden worden. - Vas Schiff batte vier Decks und bot Raum säe etwa 1000 Passagiere; die erste Cajütz . . t--. t 1 f Isaiit A,ccommooatlonen lur xm uu
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0 ptitc für 10 PsrMen. Der Steuerapparat war nach den n:u:sten 'Modellen constru:rt und vi: Manüver.säh'lgk?it des Schiffes mz b:m:rk:nZ-
wert?,- iro 5b ein c3 nur eine ?chra"6: hztle. Die V:saßuNg der Elb:" zW M J . . m ' l!e Fuß 2 3oII); stand er in der Blüthe ! seiner Manneskrast, als er sein Grab P c .' fßöi 43 Jahren in Ratibor, OberSofien geboren, war er in frühester Jugend zur See geganzen. Nachdem u.ehrere' Jahre auf verschiedenen Segelschiffen die Meere aller Zonen vncH Der SH a u p lä tz der ttÄta- - strophe. Gefahren und später die Navigationsschule absolvirt hatte, gehörte er dem -Lloyd über 20 Jahre an. Zuerst trat 'er als vierter Officier auf einem - der nach Ostindien gehenden Dampfer - in Ä)i:nst, wurde nach und nach befördert, bis er erster Officier der' Saalewurde, erhielt dann daö Commando auf dem Dampfer Sachsen- und im Sepk:mber 1831 auf dem Dampfer ;5l6eV Wahrend er diesen befehligte, -churde ihm mehrere Male eine Prämie dafür zuerkannt, daer die Fahrt za einem - niedrigeren Kostenpunkt vollen .dc?e.. der als Durchschallt festgesetzt s w.d.. Sch,M, ftb? . i Tiriinf uiiiiiiiii a'i i im ii u.-.- - " 'i W0 CurS beider Schiffe. Unter den Passagieren war Kapitän von Goessel stetZ sehr beliebt, und der berühmte Pianist S. B. Mills, welcher sechs Fahrten mit ihm machte, hat erst vor 14 Tagen einen Marsch. Elbiatagenannt, dem liebenswürdigen,' chevaleres ken Kapitän gewidmet. Kapitän von Goessel w)hn!e mit sei ner aus Frau und drei Kindern . beste henden Familie inÄremerhaven. Seine älteste Tochter zählt 19 Jahre.' während seine Söhne 14 bezw. 3 Jahre alt sind. In . seinem Aeußeren war Kapitän von Goessel ein Utf 'ld des Deutschen, breitschulterig, blond und 'mit einem prächtigen, in der Mitte ge - sattelten Bollbzrt. Auner seiner Via - . I I ilW " durch bis Untersuchung des See. -V festgestellt werden, '. Ö Loaeötyst, ö. gebruar. Der M Wm S -ch'ster einer Fischerjchmacke, welche im. db um.Z....,u welcher ,e CoUlKoa ,m,liken Slbl" und Ötall). att an, Wateun a.i nein aioitn BarnDf.t aukneiaea lebe. Er hielt aus taS schiff zu, verlor es aber la Entfernung von etwa 700 JardS auS den Ugen. Er sah auch einrn anderen Dampfer, welcher blaue Lichter brannte. Nach wenigen Minute dampfte daS letztere Fahrzeug nach Osten. Der Gch'fZcr erzählt ferner, er habe noch einen dritten Dampfer gesehen, welcher die Unglücköstätte. ohne anzuhalten, passirte. Die Sch packe kreuzte eine Weile, ohne auf Leichen oder Schiffslrümmer zu stoßen. . London, 4 Febr. Der Eorrew - w r ff spondent deS Standard in Dünkirchen meldet, der Kapitän einet dänischen Dampfer?, welcher hier eingetroffen iff babe in der Rähe der holländischen Sandbänke eine Anzahl Leichen mit ct .11 ? ? a ;c . c , üiciiungiguriein ireiuen igu
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L 0 n d 0 n, 5. Febr. Doö F fAtr bro Vekvnu" in . on-eMon einge u 0ffrii mit einem U'OÜtotf de um x iiigantienrn Dalrpf.!5 tfltc' an Bord uno rrr Leicke eine? anes die in der Näde drs llng ückeorlcs aufgeunden wurde. Die L,'ch? war die von Friedria, lernst von Magdeburg, eines Zwischen deck-Passagierö der lZlbe." inen Schwimmgürtel, einen Paß und mehrere Schlüssel fand man an der Leiche vor. - 5 r u b e n u n s a l l i n F r a n r reich. VariS, 5. Febr. Eine (Explosion von Grubengas hat in den Minen des Mont CealeS im Departement deS
Saone und Loire stattgefunden. Man glaubt, daß 30 Personen bei dem Un fall um's Leben g'komen sind. . . Der Kaiser soll beitragen. LoweSt oft. 6. Febr. Der hiestge.Mayor, welcher einen Fonds zur Belohnung des Kp tänS und der Mannschaft der Fische schmacke Wildflower" sammelt, welche die geretteten Passagiere der Elbe" aufnahm, -hat Kaiser Wilhelm ersucht, zu dem Fonds beizutragen. , ,, Ruß land braucht keine Freid e n k e r. London, 5 Fkbr. Eine Depesche der Daily News a .d Berlin sagt, daö russische Blatt NuSkaja Zdizn sei unte, drückt worden, weil e- die Hoffnung auegesprochen b' be. Freidenker würden nicht von der Wohlthu au?gesch'ossen sein, welcke der Zir den Skdriflstellern ud iBelekrten du, cd die Audsrkuna von jährlich 50 000 Nudeln zu idrem Besten auö seiner Privatkasse erwiesen habe. Brauchen Sle Geld? IOkins zu irgend einem Betrage, niedrig"? Raten, Rückzahlung nach Belieben gestattet. A. Metzger Agentur, Ecke Washington und Pennsvlva niz Str .' zweiter Stock. Olaf Olscli's Testament. Gestern Mittag wurde daS Testsment deS verstorbenen Olaf R. Olsen dei Gericht deponirt. DaS interessante 'Aktenstück beginnt mit den chara kl kri schen Worten : Ich. Olaf R. Olsen. mache hiermit aus freiem W'llen und Ermessen mein Testament. Ich befinde mich in guter Gesundheit und weiß genau, waS ich thue." Dann folgte eine Aufzeichnung seiner BermögenSaktiva, nämlich : Le benS'ersicherung tzlS5.000, Gründetgenthum an N. Capital Ave. $10,500, Eigenthum an der Georgia Straße $12,500, das Fabrikgebäude an Kentucky Ave. und Georgia Str. $25.000, Maschinen, Werkzeuge und Waarenwarrani $65,000, auöstehehende Forderungen $18,000. Insgesammt $29),000. Dann folgt eine Numerirung der Passiva, bestehend auS Hypotheken und U7ibezadlten Rechnungen im Betrage v)n $t)U,uuu. ES bleibt also e,n Nettovermöaen . von $220.000. daS aber möglicherweise noch bis auf $200, 000 zusammenschrumpfen könnte. Seiner Frau vermalte Erblasser die zwei Lebenve -stcherungepolieen zu $30,000 daö Stück, welche in 20jährlichen Raten zu $3000 zahlbar find. mit der Bestimmung, daß $1000 jäk? lich zinstragend angelegt werden. Seine grau erhielt ferner $20,000, ohne.ir gend welche Einschränkung. Seiner Tochter Lillian vermacht er $15.000, die aber, im Falle einer Heirath, nie auf ihren Mann übertragen werden dürfen. Seinen übrigen Kindern, ?i (Ei'.i c e . glora, olil, uno :as vermacyl er ebenfalls je $l5.000, die bis zu ihrer Großjahrigkeit für sie verwaltet werden sollten. Dann sehte daS Testament noch folgend Legate nus : Den Brüdern deS Erblassers, Edward und Deqo je $5000. seinem Bruder grederick $2500 Und feinen Schwestern Maria, Laura und Sosephine je $5000. Der Rest deö Nachlasses soll seiner Frau zur Nutz. ni'ßung .biS an ihr Ende bleiben und nach ihrem Tode an feine Kinder dertheilt werden. DaS Testament war am 1. April 18S2 vom Erblasser selber mii Bleiftist geschrieben und von Wm. Van ArSdel und Arthur LarS als Zeugen überzeichnet. iirvuqu 9 uiyaiicniauca ucfiuui! sich in 5ko. 199 OS Washington Str. ot..x.ii fri-m. i.v. ccli
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