Indiana Tribüne, Volume 18, Number 136, Indianapolis, Marion County, 3 February 1895 — Page 5
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C"ctcr irciSctrt? Sc9 YPUip? Ccucransn'cr. Sein lictrer Hcri Cxctattionär. Ich t;c:i wid der cir.ol . en du mine Streich t gemacht im ich wunner gar int, miu: ich mich nit domit gar noch e Tenzuietsch Suht uf de Hais gelade l'en. Ich hen schon eiol gesteht, dzß ich di: Lizzle 2m:i 'Alti: is zu e si:!red Sasseite belzng: duhn, m:z heißt's uf deutsch J)t Vereidizte unb.ö:rsc5orwe Vlieter un Schiveschtern vom fünfblätter:ac Bom:rzz:blatt". Mer halte alle b?ede Offines. D'e. Lizzie is OwerzroßhzuptmoZul und ich sin Elcherh:itsJ:ntilk!2ppzufseher. D:? Lzödlch :s erscht z:h Woch: zuria q:start worden un m:r miete beim W:esweiler. Wisse Se. der WedesweiKr Hot schon lang se: obstehrs leer stehe gehatt un do sagt er emol uf en scheene Owend: Tschents", Hot er gesagt, -.in-niei obstehrs breicht ich nor e Loch in die. Door zu bohre und 'die scheenste Lahdsch-RnhinZ wärn fertig Er Hot so lang drum erum gesprochen, b'L ich gesagt hen: Wel Ko Marsch jo des iefiaste von die Welt wann mer e neie Lahdsch starte dehte.Die Anere hen all deselwe Weg gefühlt un die neie Lahdsch is ufgemacht Norde. In die erschte Miedunz hen mer schun verziz Members eingefiehrt un auch d:e OsflsserZ einstallirt. DaZ Ding Hot ganz gut geschafft nor eens bot mich nit gefalle; ich hätt' nämlich rig gut gegliche, wann 'die Lahdsch mit m:!n Nam: gikristend ttrnto wär. ch denk Saueramper-Lahdsch- hatt' gar nit unschlecht gesaund, awer eZ :ot keener. von d:e Fuhls . soweit gedenkt un, well, ich sin jo auch den W:z sattseit. Ich gleiche emol n:t zu kicke, dozu Hot di: Linie schon plenti g:!:nd. Ich sage Jhne.' ich hätt' nie mt gedenkt, daß d:e Frau so kicke kennt! Sie will lh?e tlg:ne W:z y:n un vanns nit ecksacktk so is, dann reblt se de Dickens. Se is. gar zu ari? bernkler. Well in eene von d:e letzte reauler M'edunzs, Hot de T?:sche:er kumplent. Äaß kee Geld mer an Hand war. uii:t be, mer den gieicy so e par Brieder gehatt, w? gedacht hen. was duht un e Lahdsch gut, wann ine? Ut Sickbean:fit zieh: un, zu schaffe h:n se.grad nickZ gehatt do sin se q:rzanZe un h:n ripott, daß sr krank wäre. Der eene Hot Haarwurzelketahrr aehatt un der annere Hot Korn gehatt, wo en anr Schasse g:hinn:rt Hot. . Of KorZ. h:n die Kranke-Vennefi! kriegt. Ich hen g:he:rt, daß so ebbes auch in anner: LahdscheZ häppene duht. Uf den Weg war bald unsei lasches Geld all un m:t mußte alio u einigen annere W.'g Fondz rehse. Do Hot dann di: Lizzie die Mohschen geniat t Entntehnment ufszumache. Tickets zu vttkause un die Resiehts sor unsere kranke MemberS zu zuhse. Die Mohschen is edappted worde. un die Linie Hot r::t:wez Kamm-.tteeZ epoinied for-die ElrenschmentZ zu mach:. Sechs Lehdis warn am Rifreschment Kammittee, un ich var'n e Memöer von des Prohzramm-Kammittee. Die Wimmen sin bei all die Memoers gange un h:n ausgefunne, was Jedes duhn wollt. Se hen ausgemacht, daß jedes Member orn Dotzend Sanw:tsch:Z un en K:hk fornische sollt, bikohmer wollt: t gutes Sopper hen. Vor des Sopper sollt e Kanzert sei un nach des Sopper Danzing: denn das gleiche die jung: Leit am Best:. Gasch is do gekickt worde. wie die Members geheert hen, 'daß se soviel Fuyd mitbringen sollte. .Bei Tschorsch". Hot e Frau sesagt. .ich wär'n froh, wann ich jeden Dag een Sänwitsch for mich hätt, un ich soll drei Dutzend sor die Lahdsch mitbringe? Ei geß nat!" E innere Frau sagt: Jon die harte Z:.t. kann ich kaum mei Duhs un Asseß Aents bezahle, un do soll ich auch noch drei Dutzend SänwitscheS bringe, na! motsch.- Un so iS es an viele Platz anae. Die mehrschte, of 5d?hrs, die wo e dissi besser ab Ware UN wo's bes' ser erfordern konnte, Ware rettiz, das ßsse zu bring:. Ich hen Order kriegt, die Tickets printe zu losse un ich hen auch darzu getend, wie's recht war. Die LehdieZ ben Tickets verkauft, wie Alles Sikohs Jedes Hot gedenkt, en bessern Bahrgen kennt mer gar nit eckspeckte, wie Kanzert, Soppcr und Dänzinz for zwei Schilling. Mer hen e scheene Hahl g: rent, h:n sechs Stick Muhsik g:ordert un alles war in e gute Schehp, so daß mer schuhr en groß: Suckzeß eckspeckte konnte. Aw:r, ich weeß nit, je nierer de Dag for das Entertehnment komme iZ desto schlechter hen ich gefiehlt. Es Hot mich ebbes getruhwelt mitauS, daß ich Gewußt hen waö tl war. nor so viel itn ich gewißt, daß ebheZ rong war. un daZ Ding Hot mich gebattert. Schließlich is der Dag komme und die Lizzie Hot schon in alle Früh an fange zu backe; se Hot Kuk:eZ gemacht un . SchinscherschnäpZ un BiskttZ un Kehk; ich sage Jhne, mer hätte einige Hiit mitaus Risk en B:YIerschapp da mit starte aekennt. . Dann Hot se San? tvitsches mit Hähm un Belohn! g:sickft. es dot tuti schwere AaZlets you gewwe. Dann awer Hot se sich gedreßt: daZ Hot vuttiniebr Zwie Stund aenomme. Se kiot sich sogar ihre neie Schuhs wo ihr drei Numberö zu klein sinangequält. dikobZ se' wollt niet gucke un mit ihre gewöhnliche Schuh, die wie ffanql, böotcher s.ucke, konnte se nit viel 'Ehr Meae.. Las ntt'nieio, wo q lyk pret Jahr zerick for e rlßmeöpressent
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creicientr yen, v,ot't sich von 5!e DMmaker iwwermach: geloßt. Jetzt Hot se Schliefs, aus die mer ieiz e paar Ohserhalls un t West hätt mache kön?ie. Dann sin m:r gestart, sor die öabl. . Die Musik war schon da, un die M:möe:s mit ihre Eßwaare hatte auch prompt ihr Erscheine gemacht awer mir hen all gewunnert, daß gar Niemand Fremdes da war. , Mer h:n ge
schasst wie die NlZgersch un hen die SänwitscheZ uf Plehts gelegt, die Kanekopps reddig gemacht un so fort, un es is immer noch Niemand komme. I's is re:'t Uhr qeword: un noch nit e eenzigeö Ticket is an die Door prisented woroe. Well, well, was mein! da-? hen 'ch bei mich gedenkt un es iZ mich ganz schwül worde. Uf eemol kriea ich e Eidie un en Schrecke geh! mich dorch alle Glieder. Ich sin emol u!s:it gang? un hen daZ letzte Tiact, wo ich noch in ine: Packet gehatt hen. angezuckt. Herr N:dakt:onar ich b:n -ich an e Tsch'ählbäck kalte gemißt. sonst wär'n ich schuhr umzefalle; denke Se nor emol. das Eniertebnment Hot am verzehnte sei solle und ich hatt' de siwwezehnte uff die Tickets prmte crelont und Niemand Hot den Mißtehk genohtißt g:hatt!.B:i Tschinko, das war d r awwer eens! Die Hahl h:n mer bezahle gemißt, und die Muhsik auch. Ich sage Jhne, wie deß eraus is komme, do hen se mich putt nieqr gekillt! Ich sin heemlich enaus eschniek! un sin heim. Drei Dag svater kam die ganz: Kraut, wo d:e Tickets gekauft g:hatt Hot, nach die Hahl. awer die war an scllen Daz an e annere Pahrhe verrent. Well, d:e mehrschte Mitglieder sin ausgetrete, bikohs sie wollte nit mit Fuhls assoschiete un um's korz zu mache, unser Labdscb iZ - ufgebroch:. Die. Lizzie will sich diworse losse. 'Ich wlsazt, Ze d:bt. wzmtt'ih verbkib: Jhne Ihr lieber Philipp Sauerampfer. Vnö der Leben der hlciäcrn Von Henry Perl. Ja die Kinder sind glücklich ! Sind denn die Kinder wirklich glück. lich 'glücklich in jedem Dascinsau r t k. tf f t ....fi . zenvila, looaio innen mcyr py?niei Schmerz die Möglichkeit liezu raubt ? Nem r Wir Alle willen es au? frühen Tagen, daß die Kinersccle Lei. densmomentcn unterworfen ist. die sich kühn den unzengcn an die Seite stellen dürfen, weil ein WinzigcS genügt, die zarte, eindrusfshie Pfzche des Kin. des, welcher Kraft und Erfahrung mangeln, m Ausruhr zu bringen. Ist solches zufällige Leid, das Niemand vorausberechnen kann, von den kleinen Ceschöpfchen nicht durch Liebe und Vor. aussicht abzuhalten? Erfahrung sagt: Nein! Da ist Mariettina, ein geliebtes und rcrhätschcltes Kind, ihr üx'tbmi foC das .Nein- bekrästlacn. Die Heldin hat das dritte Jahr zurückgelegt, ist über die Maßen aufgeweckt, wie jede eä.te Venezianerin, und besitzt wundersame smaragdgrüne, große Augen, die klug und fragend m die Welt blicken. Papa nennt sie auch nur sein Nischen. Tann hat sie noch braune Ringellocken, die jcdeS KammeZ spotten, sie sind der Stolz der Mutter. Dieses zierliche Püppchen soll heute früher als gewöhn' lich in sein weiches Nestchen gebracht werden, weil die Eltern, einmal nach langer Zeit sich entschlossen haben, den Abend außer dem Hause zu verbringen. Natürlich ist Anitta, das brave Dienst. Mädchen, daheim, welches die Kleine auferziehen geholfen hat und das süße Kind abgöttisch licbt. TaS grüne schützende Netz ist schon am Bette hin aufgezogen, doch Mama beugt sich noch einmal über ihr Schätzchen. Bist Du auch ganz wohl Mariettina? Thut Tir der Hals nicht wehe?- Nein!" versichert Mariettina in weinerlichem Tone und zieht das Mäulchen abwärts; sie hat schon begriffen, daß Mama fort geht, was die Verwöhnte stets mit Un behagen erfüllt. Schlaf', schön Kind chen und noch ein Eccolatino di Torino zwischen die rosigen Kippen Mariet tinaS schiebend, verlaßt die Mutter das Zimmer., Anitta 'setzt sich mit ihrem Strickzeug an düs Bett und singt die Kleine mit einem pathetischen Volkslied in Schlaf. Bald verkünden d'e regel mäßigen Athemzüge ihrer Fchutzbefoh' lenen, daß sie ihren Zweck erreicht hat. Seit zwei Tagenroill. sich die . Magd die jüngst gekaufte neue SonntagSjoppe cinprobiren und noch ist sie nicht dazu, ge kommen. - Sie 'nimmt die OeUampe und geht in ihre einen Stock höher ge legene Kammer, Gleich ist sie wieder da, Nach einer kurzen Weile beginnt Mariettina sich herumzuwälzen. TaS Kind träumt, seine 'eindrucksfähige Seele hat den Eedaken festgehalten: Mama ist fort." 'Im Schlafe' gestaltet sich dieser eine bedanke zu allerhand Bildern aus, denn die Kleine wehrt beständig Etwas ab, wobei sie die Decke von sich streift. Ueber die. fl<ej welche ihr 5örperchcn empfindet.' er wacht Wriettina und Tust; Mama! Mamas Keine Antwort. Im Zimmer selbst ist'S dunkel, ' nur spärlicher Lichtschein dringt durch die angelehnte Thüre deS NebengemacheS Mama!" ruft das Kind noch einmal, jedoch viel leiser, denn Angst fängt, be reitS an, ihm die Kehle zuzuschnüren. ' Schwere Tritte werden über seinein. Bettchen hörbar. Traum "ififo Wirk Nchkeit ' verwehen sich, Sie hat von dem schwarzen Mann geträumt, der un längst in den Kamin geklettert ist der der wollte sie forttragen und nun reihen die aufgeschreckten Sinne die Schritte dort oben an diese?Vorstellung. Mariet. tina hat die Hmgen weit gsfen. sie ' '.tf an, sich an Finsterniß zu geronnen. Jetzt ersvät ihr Blick - dort am Fen ster etwas- Großes Weises daS sich bewegt. Tödtlichcr Schreck er
l faßt die Kleine, sie will um Lilie ru . .
sen: Ma ma! Ein Thier!" allein kein Ton kommt über die blauen Lip pen. hinter welchen' die kleinen Zähne auscinanderscklagen. Schwein perlt auf dc Kindes Stirne, sein Herzchen klopft zum Zerspringen und es wagt nicht mehr sich zu d.-wcgcn, denn daZ Weiße das Thier bewegt sich fort
und fort und es kommt nüler ia jetzt flatcrt es tzinab auf den Bodön. 2:ei diesem Anglick schnellt das kleine Mädchen von Todesangst erfaßt empor und stößt einen markerschüttern den Schrei aus. Änitta, deren Abwesenheit kaum zwanzig Minuten gewährt, tritt mit der rampe ins Zimmer. Entsckt hebt sie das Kind aus dem Bette. Mariettina, um's Himmels willen, was ist Tir gesckehm 1 Ma riettina mia, per Carita!" sie küßt dttil zitternden Geschöpfchen die Tbränen aus den Augen. Tie traute Stimme hc.t die Macht des bösen Spukes schon rerscheucht. Marictt.na schlingt die Arme um Anittas Hals und zeigt mit neugewonnenem Muthe auf das Thier, das Wei?ze, dort, dort! worauf sie rasch das Gesicht am Halse der Magd vcrbirgt. TaS'Wcisze? Tu verrücktes kleines Ting. siehst Tu denn nicht, daß es Tein frisch eingcstürttes Unterröckchen ist, das ich am Fenster aufgehangen es ist heruntergeslattert, weil der Wind hereinzieht!- und Anitta hebt den ver hängnlßvollcn Gegenstand auf und läßt das Kind ihn angreifen, das mit thränenfeuchten Augen verschämt lächelt. Wenn Mama hören wird, was sie für ein dummes Kind hat!" fährt Anitta fort und sperrt dabei das Nöck chen weg. Mariettina seufzt nach Kinderart, stoßwcise einige Male nach einöndcr erleichtert aus. Und der Mann?" fragt sie nach einer Pause und deutet auf den Plasond. Welcher Mann?" Tas war doch ich. ich habe habe meine Joppe probirt, weißt' Tu Mariettina, die rothe, die wir zusammen ausgesucht haben.- Bei dieser Erinne rung schwindet jedes Angstgefühl aus der kleinen Seele und fünf Minuten nod. l,cr ist Mariettinas Uebermut) ge nau so groß, wie zuvor ihre Angst ge wesen ist. Tas ist die Angst. Und ertt das Hel?eleid, dem Kinder unterworfen sind! Ter ernste sunslährige ranceS ch'.no weiß davon zu erzählen. Nie war er noch von der Mutter Seite ge' Wicken, aber morgen muß er in die Schule. Und a! nch zum ersten Male die Thür des Schulsaales hinter , ihm schließt und das liebe Gesicht der Mut. ter seinen Blicken entsck'wunden und er sich allein neht unter all den gaßenden kleinen Buben, da fallen ihm zwei schwere Tropfen zur aufcschlageneli Fibel nieder und weitere folgen und Nöi)cn die dicken Händchen, die der ge horsame Franceschino nach Volschiift dit ancinandcrg?pre'ot. auf das uch nvlcgt hält. j lange bls lhn der ledte Liest von Muth verläßt und granccScinos größer runder Kopf auf der Quelle, aller WeiZleit, seiner gibel. rubt und dcr kleine. Mann im Ver.V?. genen welier schiuchzr, als 00 lym a? Herz brechen sollte. ."aS l't daS erste Herzeleid. Und der ft:Mmn?r? Auch diesen herben Geielll?1. . . i-r:..w , . ? i 1 l ,enni cuv Hiuo. ucmuccio ijai es jüngst erfahren, wiewohl er abgehärtet lst gegen 'Hunger und Kälte und stets gute? Ting?. Ein kleines Ungefähr fcat ihn damit bekannt g:matt. Ear luccio wird von seinem . Vater, einem Schmiedgesellen, allabendlich mit einem großen Fiasco um 'Wein ausgesandt. Ter Knabe ist klein, die Last gron, aber er entledigt sich geschickt seines Auftra gcZ. Er welg. der Vater hat Turft nach der Arbeit und der Wein kostet Vessi! (Geldstücke). So jung er ist. er hat den Werth deS Geldes bcgrisjen. Schnell, Earluccio!" hat. ihm die Mutt heute nachgerufen und der Kleine läuft, läuft fällt und bricht den großen Fiasco, denen Inhalt weit weithin durch die Ealle fließt! üür den Sechsjährigen bedeutet daS Kummer, Aber die Kränkung? Tie bleibt auch nicht jedem Kinde erspart. Giancttina, daS gute, kleine, schwarze Ding, schlenkert mit seinen zwei hüb. schen, hcllheutigcn Freundinnen aus der schule und hört, wie eine Vorüber gebende zur andern sagt: Schau nur das häßliche, schwarze Mädchen zwischen den beiden schönen Klndcrn von der Ferette an! Man glaubt einen Ra !en vor sich zu seyen." ..Ich bm so änlich wie ein Nabe!" wiedetholt sich die Achtjährige im Geiste, während des ganzen Wege', .Häßlich wie ein Rade!Und Zorn und Kränkung schwellen die junge Brust, . Und zerstörte Hoffnung? Kennt sie daZ Kind? Ja. Auch dieser Eon stantino, ein Bub aus dem Volke, in dem vielleicht der künstige Mechaniker schlummert, hat Eentesimo zu Een tesimo gelegt, den Bissen Brod von; Munde gespart und cS hat lange ge dauert. Doch heute ist 3 'fatig daS selbstconstruirte Schattenspiel deS Neun jährigen. Tie' Kameraden werden Augen machen, wenn sie hinter dem rnühsam präparirten Papier die schwarzen Schatten tanzen setenlAlz sein Werk und jetzt steht eZ unter einem Thorbogen und er braucht nur noch zwei Moou" (Kerzenstümpfchen) und alles ist bereit. Bleib! 'da stehen ruft er seinem vieri.lh:igcn. Äruder'zu. und gib !lchi. doß. N'niand was daran mach ich'lau' um die MocccU." . " sinn N tickehr hört er schon von ferne d.iS laute Heulen deS Wächters. mlv, ...T cv.i. 'li..cutf V, iui iui -cuac iiilci lickcn Beschützcrs. Anstatt zu ant, worteii' brüllt der kleine nspss nur noch stärker: Ich nur Probiren wollen. ' mit cinen Fingers mit die icmdäV Hi hi .hi!-...'. TaS'präpä rirte Papier ist mitttn" durchgestoßene l5'osiantino laßt. die lterzensiückchzn zi Erde ' fällcil 'und ' fähN 'nuch fam opse und dann N''ch'ineM Helze.. denn ihm ist"srils''b guaMiS durch. fohrrMN'wSr?. -
,N)echsel-Iähre."
! ES giebt im Leben der Frauen eine Periode zwischen dem 30. und 55. Jahre, welche ein bedeutendes Ereigniß in deren Existenz bildet und einen großen Einfluß auf deren Glück und Eesundhiit ausübt. Dieser Zustand greift in einer ganz besonderS niederschlagenden Weise das ganze Nervensystem an und da die Funktion deS Magens, der Leber, Nieren und des Her zens ausschließlich durch daS sympathe . tische Nervensystem' kontrolirt wird, so ist es leicht erklärlich, weshalb Frauen wahrend diese? Periode soviel durch die Krank heilen diese- Organe zu leiden haben. Dr. Schoop fand, daß Leben und Kraft uns Nervenstärke beruhen und seine Arznei .Wiederdersteller' ist eme neuent deckte Medizin, welche diese Leiden heilt durch die Einwirkung auf die Nerven, welche diese Organe konlrviiren und wo die Ursache dieser Leiden zu suchen ist. . Diese Ärzn?l ,st rine anerkannte Wohlthat kür leidende Frauen und ein Velsuch wird soll's beweisen. Dr. Schoop'S Wied er Hersteller- ist kein .Nervine' mit wel chem N lmen giflige Nervenreizmittel bezeich net werden und weiche gewöhnlich das Leiden nur verstärken, sondern es ist eine Medizin die zurlkrüftigungund Ernährung des geschwäch ten Nervensystems beiträgt und dadurch die eigentlichen Ursachen' des. LetdenS entfernt. ar a. h. m. T" . m m , . ucoigeiea von iraac fei uzxng 91.W. Dr.SchvopV.Weg weiser zur' Gesundheit ein Buch,. welches Mit. tdeilungen über die I Wechsel 5kabre entbält. uebst Proben, werden an ' jede leidende Frau fre, lSÄ versandt.Man schreibe an Dr.'Schoop. Box 9. Racine. WiZ. Setzte Gelegenheit ftA E st E ! viele der Reste (Kleiderstoffe. Sammt und Seide) sind noch unperkauft. wir haben tas Assortiment erhöht und die preise erniedrigt, eine Combination, die Sie ge wiß interesstren wird. iüxr wollen diese Woche In oen'uraufname vornehmen u. müssen diese Waaren borher verkaufen. JyresiOo Haben Sie Durst ? dann kommen Sie zu Max Krieger, N-V..Ec?e Meridian & Mei?arthst?., wo Sie di beste Getrau! uud Cigarren de kommen. Warmer Lunch jeden Tag. Brillen werden nach de besten Methoden den vuger ft&rftt. Seltsame Auslegung. Lehrer (der Citate prüft): wc,3 heißt in; Das Schlachtrok steigt und die Trompeten klingen- z. B. er'An fang daZ Schlachiroß steigt?" Schü. !er shirausplatzend): daß 'das Pfer desleisch theurer geworden ist.Vorsichtig. Chej; Sie ha. ben mich um Gehaltszulage gebeten; aber ich beabsichtige. Sie. in die Firma aufzunehmen, in dem Falle verlangen Sie doch keine. Gehaltserhöhung, nicht wahr CymmiS : Ja, in dem Falle würde' ich nur bitten, daß 'mein Ge halt auf -der Bank sicher g:stellt wird! .' Ageführt. Arzt: . W Aerzte. haben "doch vor. Euch Geistlich einen großen Vorzug wir, arheitkk, während Ihr nur b:tet!. Pfarrer: Da5 stimmt; wir sa:n den. Leuten sie wür den in d:n Himinel kommen; Ihr sorgt ah gleich, dafür, daß sie auch wirklich hineinkommen . , . Deshalb. Herr (zur.klernen EUle): Du hast wohl Dein kleines Brüderchen, recht lieb, weil.man Dich immer mit ihm zusammen sieht? Akine Elise: Q nein, aber Vatez sagt ich sef recht mcer. und d' muß ich stets den ! dicken Moll mitnehmen, damit, die ' r i ' V-.--' i. . . ' i xu& nqi oenren. N)lr zcrr ozia. men zu wenig zu essen! SpitzbüienhnY. D professionelle : Einhr4 besprechen, auf der Strotz e.!ne. mue Arbeit, Du Knille, sprich' nich so laut, sagt, ter ernt der schwer:!, Jungen zu seinen Colleaen. da hinten steht det Oog? deZ .GMeZ. - I- wat. sait Knille. U fOoat wohl. aber. nicht det Ohr, weeß biL hier Wer nicht det m
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