Indiana Tribüne, Volume 18, Number 136, Indianapolis, Marion County, 3 February 1895 — Page 3

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Gents der TKat. von ml Ztcttin. (10. Fortfehung.) Du noch etwas mit dem Infpektvr zu besprechen?" fragte st: Plötzlich iv muß mir jetzt einmal meine Küche gründli ansehen und für morgen alles anordnen!" Er gab dieHand frei und trat zurück. Niemand vermag einen andern in so liebenswürdiger Weise seine Pflichten zu erinnern als Du, guter Genius!" sagte er artig. Indem Du Dich selbst thätig zeigst, erziehst Du uns nach der angenehmsten Methode: Man bewundert Dich und bemüht sich. Dir nachzueifern! Im übrigen will ich nun einmal sehen, ob ich mit meiner jungen Landwirthschaftsweisheit gegen unsern braven Inspektor einigermaßen aufkomme, mir wenigstens keine Blößen gebe. Ich habe es Dir noch nicht gesagt, Asta. daß ich während der letzUn Zeit unsrer Verlobung den ganzen Tag über Kirchbach, Settegast, Kraft, Wagner, Koppe und Block gebrütet. Wenn ich nun erst Hopfen und Gersie, Lupinen und Klee mit eigenen Augen werde unterscheiden können, dann dürfte die Sache anfangen zu gehen! Bis dahin heißt es laviren, mehr hören, als reden und sich im übrigen nicht geniren, Lehre anzunehmen!" Bravo, Joe komm her und " Sie vollendete nicht, er eilte zu ihr, warf sich vor ihr auf die Kniee, küßte ihre Hände, und als sie ihm mit freundlichen Augen das Antlitz entgegenhielt, küßte er auch ihre Lippen. Dann machte sie sich rasch los und verließ dasZnnmer durch den Ausgang, der auf den Hinterkorridor und nach der Küche führte. Er stand und blickte ihr nach, stille, aber nicht unfroh. Guter Genius!" murmelte er und begab sich in sein Zimmer. Herr Luther, der Inspektor, den ihr Vertrauensmann ihnen ausgesucht, war ein kleines knorriges Männchen mit braunem Ledergesit und dichtem, dunÜcm Bartwuchs bis auf die Backentnochen ein paar kleine, aber ungewöhnlich scharfe, kluge Augen blickten aus seinem Gesicht, das sonst etwas ausgesprochen Mittelalterliches hatte, wie aus einem eingedunkelten alten Bilde geschnitten. Er sprach außerordentlich wenig und dann fast stets in der Form jenes Sarkasmus, welcher für den nächsten Augenblick Prügel in Aussicht zu stellen scheint. Noch nie hatte ein Knecht sich gegen ihn die geringste Auflehnung erlaubt und noch nie hatte ihn jemand im Skat übermocht; eberso waren &uf seinen früheren Stellen die kühnen Manner, die den Versuch gewagt, Herrn Luther betrunken zu machen, stets auf das jämmerlichste abgefallen. Und wenn er sich einmal des Abends hinausbegab, um einem Marder auf die Schliche zu passen, so konnte man sicher sein, daß jener unglückliche Raubgesell sein letztes Huhn gewürgt hatte. Seinen Herrn aber nannte er nie anders als Herr Baron." Herr Baron." schloß er auch heute Abend die kurze Besprechung mit dem neuen Gutsherrn, unsre Schonungen haben bisher die Bauern durchforstet ich will diese Nacht mal gehen, es ihnen abgewöhnen. Den Herrn Baron wird's nicht stören, wenn meine Thür knarrt?" Und seine Augen zwinkerten inSpott und etwas, das man in früheren JahrHunderten Mordlust genannt hätte. Nein. Luther! Nehmen Sie die Büchse mit?" Vüchsflinte, Herr Baron, mit Vogeldunst. Ich thue denHolzdieben nichts male ihnen höchstens ein paar Pockennarben in's Sitzfleisch, wenn sie ausrücken das genirt einen Bauernburschen nicht weiter bloß: er kommt nicht wieder zu uns und bezieht sein Holz anderswo!" Da Marenholz nicht antwortete, wartete Herr Luther noch einen Augenblick, dann wünschte er eine gehörsame gute Nacht!" und ging. Fixer, kleiner Kerl!"'dachte Joseph, man hat gleich Vertrauen zu ihm!" Dann setzte er sich mit einem Seufzer herum und begann ein Brieslein an Asta. A- die Feder wollte nicht sagen, was ste sollte. Ich muß selbst zu ihr gehen! So etwas läßt sich nicht schreiben!" Wie er hinüberkam in das Speisezimmer. waren da die Lampen scbon ausgelöscht er hörte aber ein Kleid im Dunkeln rauschen. Bist Du es, liebe Asta?" fragte er. .Ja. Joe!" Sie löste sich aus der tiefen FensterNische, in der sie stumm gestanden und cuf den nächtigen Hof hinausgestarrt hatte. Er kam langsam durch das Zimmer näher in die ungewisse Helle, welche die sternenklare Sommernacht durch die fte,n)ier hercinhauchte, und machte vor ihr Halt. Seine Stimme hatte etwas ganz un gewöhnlich Zart:s un Sanftes, wie er nun sprach: Mein: liebe Asta. ich komme noch einmal. Dir gute Nacht zu sagen und innig für alles zu danken, was Du thust und wie Du es thust! Luther geht noch aus. sehen, daß unser Holz in den Schonungen nicht entwendet werde, und meine liebe Asta. JosephMarenholz. der ja vorläufig Dein zweiter Inspektor, nichts andres, als Dein zweiter Inspektor ist, will mit ihm gehen " Gehe, mein Joe," erwiderte sie, und nur am leisen Aibriren ihres tiesen Organs merkte er, daß sie erregt war. Gche und wisse," sie sprach mit einemmal ganz leise, daß ich Dir ebenso dankbar bin, wie ich gut und freundlich Segen Dich fühle!"

Sie standen einen Augenblick stumm in der Dunkelheit. Dein Antlitz heute Abend," begann dann der junge Gatte auf' neue, nach dem Thee, als Du es mir botest, war sehr gut und sehr lieb und hatte doch nichts Bräutliches, meine liebe Asta; und ich durfte es auch nicht anders erwarten. Doch bin ich voll Hoffens und voll stiller Zuversicht auf - eine freundliche Zukunft und will es schon merken, wenn Dein gütiges Angesicht mir vielleicht einmal bräutlich schim mern wird " Es wird kommen." flüsterte sie, es wird kommen; ich bin Dir ewig dankbar. Lieber, daß Du mir Zeit läßt!" Sie streckte ihm beide Hände , hin, die er trotz der Finsterniß sofort ge wahrte. Er ergiff sie und zog seine junge Frau sanft zu sich heran, was sie willig geschehen ließ. Als er das Beben ihres Körpers fühlte, küßte er sie leise auf die Stirn und gab sie frei. Dann verließ er das Zimmer und rief ihr auf der Schwelle noch ein herzliches Gute Nacht!" zu, in freiem, warmem Tone, das sie in dem gleichen freien und warmen Tone beantwortete. Als etwas nach Mitternacht der Gutsherr mt seinem Inspektor heimkam, war in Astas Zimmer noch Licht. Joseph sah es von der Straße über den Borgarten her, als er an dem Lattengitter entlang ging. Er legte in seinem Schlafzimmer die Flinte ab und machte sich noch einmal hinaus in den Garten. Es war für ihn nicht mehr eigentlich dunkel seine Augen hatten sich auf der nächtlichen Streife an die Finsterniß gewöhnt und er fand sich in den stemden. Wegen des großen, parkarticen Gartens gut zurecht. Er saß ine Zeitlang auf der Holz bank untsr einer mächtigen, alten Linde, von wo aus man über eine breite Wiese blickt, horchte auf dasRaschein der Nachtinsektm im Laub, folgte einem Glühwürmchen, das bald sicht bar, bald verschwunden seinen beschwerlichen Marsch durch den Urwald

des dichten Wiesengrases machte, sah auf das langsame Steigen und Wallen des Neocljchleicrs gegen das anstoßende. tiefschwarze Wäldchen hin, hörte leise die Linde über sich im unmerklichen Nachtwinde rauschen, dann und wann ein Vieh m den Stauen verschlafen aufblöken oder einen Hund fern im Dorfe anschlagen und die Stimmung, die ihn allmählich erfüllte, hatte so etwas Reizvolles, daß er sich ihr mit ganzem Herzen hingab. Etwas Müdes war in ihm etwas Sterbensähnliches, als sänke und sänke langsam eine düstere Macht in die Tiese seiner Seele zurück, die sie bisher ausfüllte und beherrschte und als käme dafür langsam aus derselben dunkeln Negion eine andre Macht herauf, die stark, froh und rein war, wie Licht, Hossnung und Liebe. Er mühte sich nicht, zu verstehen, Wort und Begriff dem Neuen zu finden, das in dieser stillen Nachtfeier von ihm Besitz ergriff, er empfand nur mit dankbarem Behagen, daß es so war, und gab sich dieser Empfindung ganz uno gern hin. Es war eine jener lebengebenden Nachtstunden, in denen unsre unsterbliche. unveränderlich gute Seele, die, welche der Schöpser eigentlich gedacht hat und die sich während des gemeinen Lärms des Tageslebens von uns fern hält, aus ihrer Sternenheimath sich auf uns herabläßt, indem sie uns wieder einmal ganz ausfüllt und durchdringt und uns, wenn sie uns wieder verlaßt, ein Weihegcfühl, Kraft und ein Glück zurückläßt, das jedes andre irdische Glücksempfinden an Tiefe und Steine übertrifft. In dieser Nacht und ihrem großen, ernsten, keuschen Schweigen war es nicht möglich. Zerrissenheit, Reue. Jrrungen und Selbstqual in der Brust zu hegen. t Es kam leise herangerauscht wie ein geheimnißvollesGeistesanwehen, hauchte kühl und erfrischend an die Stirn, drang rein und befreiend in die Seele, schien mit unsichtbaren Fittichen sanft auszuwischen, was es an narben- und schwärenvollem Erinnern dort im Gedächtnine des Manues fand, schien es auf unsichtbaren Fijtichen weiterrauschend mit sich davonzutragen in die Ferne, in die Nacht, daß er tief aufathmete, als sei, was ihn drückte, von ihm genommen. Der alte Joseph Marenholz starb unter dieser Linde ein neuer Joseph Marenholz stand von derHolzbank auf, als der junge Gutsherr es endlich an der Zeit fand, den Heimweg anzutreten. Wie er nun den Garten heraufkam, zog ihn ein guter und freundlicher Gedanke vor seines jungen Weibes Fenster siehe, da war noch der Spalt zwischen den eingetrockneten Laden, der einen messerschneidedünnen Lichtstreif durchließ. Er ging näher und ihm war, als hörte er Geräusch er trat auf den Zehen an das Fenster heran und blickte durch den schmalen Spalt. Da saß sie noch angekleidet lag mit dem Rücken oeaen die Lehne ihres großen altmodischen Stuhls, hatte die Hände vor den Augen und schluchzte. Asta schluchzte. O, das ging dem Manne so durch und durch, daß er sein Weib da drinnen in ihrer Hochzeitsnacht sitzen sah und, schluchzen. Welcher Abstand ge gen di: Hdffensfreude, die Friedens ftimmung in ihm! Er knirschte mit den Zähnen und' schlug sich gegen die Brust, trat hastig weg von dem Fenster. Es war gerade um die Zeit, da der erst: graue Schein, kalt und fahl, der Morgenröthe fernes Nahen ankündigt. Hatte sie Geräusch vor dem Fenster gehört? Sie öfs.rete und stieß v den Laden auf fuhr zurück erkannte

ihn sofort und rief ihm leise zu: Joseph Du? Komm her, mein .Joe!" Da stand er auch schon cm Fenster, daß der Lichtschein von innen voll auf sein Gesicht fiel. Asta ersckrak, als sie dieö Gesicht sah. Joe, wie siehst Du aus welche feierlichen Augen!" sagte sie leise, denn in seinen Augen stand der tiefe, warme Abglanz allen Ernstes und aller Reine, welche die Nacht unter der Linde in ihm wiederhergestellt, stand die tiefe, warme Liebe, die er für sein Weib empfunden, als er sie da drinnen in dem Holzstuhl schluchzen gesehen. Sie sprach nichts sie neigte sich wieder zu ihm sah ihn mit Augen voll Rührung und Glückshosfen an, nahm seinen Kopf in beide Hände, zog ihn an sick) und küßte ihn auf die Lippen mit einem langen und innigenKuß. Dann ließ sie ihn wieder fahren: Gute Nacht jetzt, mein Joe!" Etwas wie Jubel war in ihrer Stimme. Gehe nun endlich schlafen und wisse, daß ich froh und voll inniger Zuversicht bin!" Wenige Minuten später schritt er zum Dorfe' hinaus aus die Straße, die nach Osten führt. Es wurde hell. Ro senroth und hoffnungsfreudig ging fern über den Bergen die Morgenröthe auf in herrlichen zarten Farben beaann das Himmelsgewölbe zu lodern

singen und jauchzen mögen hätte der Mann, der mit gehobener Brust und neuem, frohem Herzen dem Lichte entgegensah und in seinem Innern den gleichen rosenrothen Morgen mit sich trug. Es war sehr unnütz, was er da that und daß er sich nicht lieber verständigerweise zu Bett legte allein er konnte nicht anders er hatte auf t nein Lage? jetzt doch keine Ruhe gefun den. Und wie schon die junge, thaufrifche Welt war. das hatte er vor diesem Frllhgange nie erfahren wie ttrnn derfroh ein entsühntes Menschenherz sich fühlen könne, das hatte er unter dem Drucke der letzten Monate aar nicht zu glauben und zu hoffen ge wagt. Die Buchse hatte er sich vor seinem Fortgehen noch rasch auf den Rücken geworfen allein er hätte in seiner gegenwärtigen Stimmung doch kein levendes Wesen todten können. Jetzt war es völlig hell um ihn es mochte drei Uhr sein seine Stiefel waren naß von Thautropfen, die er unterwegs von den Grasern am Wegrande abgestreift. Die Sonne .kam klar mit ihrem obersten Rande über die Wergkette vor ihm heraus und warf sonderbare flache Strahlen, in denen zeder Stein einen langen Schatten hatte. D Nebel von den dampfenden Wiesen begannen sich zu heben überall war die Saat auf dem Acker mit reßenbogenfarbig funkelnden Tröpfchen übersprengt aber nirgendwo noch war ein Laut in der weiten Welt. Endlich stand er still und dachte an den Heimweg. Zwar spürte er nichts von Ermüdung, allein da er um sechs Uhr dabei sein wollte, wenn die Leute angestellt wurden, und zu Haus bestellt hatte, daß man ihn eine Viertelstunde zuvor wecke, so wollte er nicht, daß man sein Zimmer und sein Bett leer finde und die Leute sich gleich am ersten Tage über ihren neuen Herrn wunder ten. Wie er daheim durch den Garten gegen das Haus herkam, sah er auf den Erdbeerbeeten die schönsten über Nacht gereiften Früchte stehen. Er machte sich hurtig daran und pflückte ein paar Hände voll in eme rmprovrsirte Papierdüte, riß einige Weinblätter vom Spalier und schlich damit in's Speisezimmer, wo er seine Beute in einem Körbchen gefällig arrangirte, um sie dann auf den Flügel im Salon vor Astas Zimmer zu stellen, so daß ihr erster Blick beim Heraustreten auf die ileine Gabe fallen mußte. Alles w:e ein verliebter Knabe von siebzehn Jahren!" dachte er. als er cuf den Zehen von Astas Thür fortging, hinter der er in der tiefen Mor genstille ihre festen Athemzüge gehört hatte. Aber er freute sich darüber und warf sich still-froh-müde auf sein Bett, nachdem er die Hände getrocknet und gerieben, die von den Erdbeerbeeten her nocy völlig naß und klamm waren. XVI. Breying und Annie hatten sich im Thiergarten unweit des Schlosses BelleDue am verabredeten Platze getroffen und wandelten m eifrigem Gespräch die um diese Vormittagsstunde einsame Allee auf und ab. Noch waren sie nicht verlobt noch immer hatte Breying die Zeit nicht für gekommen erachtet, den Bater anzuge hen. Aber Annie vertraute ihm, und obwohl sie sich bei den Vornamen und Du- nannten, zeigt: er sich im übrigen von einer das Mädchen entzückenden Zartheit und taktvollen Reserve. Sie ahnte nicht, daß diese Rolle dem geborenen Diplomaten, der kühl nur das Endziel im Sinne hatte, leicht wurde. Breying war seiner Sache noch nicht sicher er erwartete immer noch, bei dem alten Herrn mit einer ernsten Werbung auf entschlossenen Widerstand zu stoßen. Damit aber für alle Fälle das Mädchen sich für ihn und gegen seinen Vater entscheid, fühlte er. daß es nothwendig war. einen Schnitt durch ihre Kindesgefühle zu thun, sie innerlich von den Ihren loszulösen. Noch ein wenig Geduld, ein wenig Geduld für uns beide, mein Herzlieb," meinte er. In ganz kurzer Zeit wird unser Papa in einer Gemüthslage sein, in der er kapitulirt':" Annie horchte hoch auf. Wie das, Leonhard?- fragie sie. Liest Du gar keine Zeitungen?" Doch! Aber freilich nur flüchtig, und in den letzten Wochen hat Papa vas Blatt meist, für sich behalten! ' Dann weißt Du auch nicht, welche

Infamie .ikchtswürdige Menschen gegen unsern guten Papa in's Werk gesetzt haben?" Nein, Leonhard! Welche?" Ja, da man Dir offenbar die Kenntniß dieser Abscheulichkeiten in sorglicher Absicht vorenthalten hat, möchte ich ruch nicht derjenige sein, der Dich aus Deiner Harmlosigkeit reißt Annie ging stumm werter und mochte nicht fragen? als sie wieder sprachen, war es von etlvas andrem. Und doch, wie sie von ihm Abschied nehmen wollte, kam sie mit ihrerFrage heraus: Was ist denn im Werke gegen Papa? Sag mir's nur ich erfahre es fa doch; und da theilst Du's mir noch ehrlicher und rücksichtsvoller mit, als die andern." Laß. Herzlieb, die Sache ist peinlich, und Papa wird sich jedenfalls gut herauszuziehen wissen!" Herauszuziehen?" Sie machte große inquisitorische Auqen, und eine Nöthe zornigen Swlzes färbte ihr junges Gesicht. Herauszuziehen, das klingt fa, als wenn man ihm den Vorwurf einer

unehrenhaften Handlung machte!" Siehst Du, wie Dich die dumme Sache erregt! Ach. ich wollte, ich tho richte? Mensch hätte gar nicht davon angefangen! Aber es kam mir fo über die Lippen, vorhin, als Du mich ein wenig drängtest " Drangtest? wiederhol sie ver--stimmt. Nein, nein, nicht drängtest, rief er und zog ihre behandschuhte Linke zärtlich an seine Lippen. Zürne mir nicht. ich bin nervös und ungeschickt eben unsres Papas Handel mit seinen Wldersachern geht mir peinlich nahe!" Was ist es also?" fragte sie eneraisch. Siehst. Du, ich habe eim Recht, es zu wissen, da es mit unsremSchickfal zusammenhängt also sprich. Leonhard, und spanne mich nicht aus die Folter!" Annies Wesen war viel klarer' und reifer, als es noch vor wenigen Wochen gewesen. Der Umgang mit jenen- ausgezeichneten Männern, deren Typus Breying ist, reift außerordentlich rasche Gut, mein liebes Kind, ich werdereden!" erwiderte Leonhard und nahm. alle seine Diplomatie zusammen, mt Operation rasch, glücklich und gründ--lich durchzuführen. Also siehst Du es heißt in der Schrift: Seid kluF wie die Schlangen und ohne Falsch wie die Tauben." Bin ich falfch gegen Dich,. Annie?" Sie lächelte. Aber," fuhr er fort, die Klugheit der Welt habe ich mir leider im Kampfe mit der Welt erwerben muen. Ich thue nichts Unrechtes, aber ich thue auch das Recht: und Vute zur rechten, wohlgewählten Zeit undStunde. Gingeich letzt zu Papa, wie mein Herz mich drängt, würde er mich vielleicht abweifen. Muß ich nicht, wenn ich Dich uebe und nicht aufgeben will, suchen, den günstigen Augenblick zu erspähen, in dem es ihm ein Trost und eine Freude fein wird, mich kommen zu sehen? Ich baue und traue fest auf seine Ehrenhaftigkeit, allein seine Widersacher haden die Dinge so zu wenden gewußt, daß der Schein gegen- ihn ist. Ich fruchte auch, ganz korrekt hat unser Papa nicht gehandelt, wenngleich ich meine, daß kein ehrlicher Mann ihm gros, einen Vorwurf daraus machen wird." Was hat er demr gethan?" rief Annie in voller Angst Ach, es ist ja eine Bagatelle, und nur Splitterrichter können ihn deswegen verurtheilen. Er hat sich mit der Stadt um einen alten Stein, den er für sein Eigenthum hielt, herumprozessirt, und als er Unrecht bekam, vermuthlich sich den Stein einfach von der Straße in sein Haus geholt!" Ach. unser alte? Prellstein inr Hose?" 'Derselbe, Kind und die Leute nennen das nun mit einem Schein des Nechts Entwendung!" Und er gehörte ihm nicht?" Nein gehören that er ihm nicht!"' gab zögernd Breying zu. Dann ist es ja aber auch eim.. dann haben ja aber die Leute rechi!" 'Ja, wenn man so scharf zuseherr. wollte, wären wir alle Diebe!" Wie von glühendem Eisen getroffen zuckte das Mädche bei diesen Worten, zufammin. Er hat uns immer gelehrt." stammelte sie, auch nicht eine Stecknadel auf der Straße aufzunehmen und zu behalten, die uns nicht gehört! Mein. Vater ein Sie blickte scheu zu? Seite. Ach, Herzenskind," trösteteBreyinZ, nimm doch die Sache nicht tragisch. Wir in unserer kühlen, klaren Zeit haden eine viel spitzere Rechtsempfindung, als die Herren fener alten Gemüthlichkeitsära. Ein ewaltstreich war's kein Diebstahl. Und er hat der Skadt den Stein ebenem nachträglich noch gut bezahlt. Ich würde nicht ebenso vorgegangen sein, wie unser guter, braver Papa ich hätte vorher der Stadt ein Kaufancrbieten gemacht, und sicher würde das angenommen worden sein. Aber er glaubte nun einmal im Rechte zu sein sein Vater hatte den Stein gesetzt, er sollte ihm mir nichts. Dir nichts genommen werden da hat er ihn sich hereingeholt. Er hat ihn nicht kaufen mögen, denn das widerstrebte seinem Rechtsbewußtsem, da er ihn für sein Eigenthum ansah da machte tr es, wie in früheren Jahrhunderten' Brauch er legte einfach die Hand d'rauf und daß er die Stadt rucr) her entschädigte, war von fernern Standpunkte aui pure Gutmütigkeit. Hätte -er appellirt, lväre ihm das Besi brecht vielleicht zugesprochen worden aber er that es nicht, er bat nie 5 gern mit den Gerichten zu thun gehabt y so war der Stein nach ein "ersten. I r. 1 l.irjCf:jC V -, rrlunniniu iijuu,uu oas igentfrirn der Stadt, und er durfte ihn nicht nehmen!"

Und ai beutet man jetzt, gegen ihn aus?" Ja, mein Kind', Regungen derartiger Selbsthilfe versteht unsre Zeit eben einfach nicht mehr. Da heißt es gleich: Gestohlen! Nun machen sie ihm die Hölle heiß. Aber ich hatte zu ihm" sie drückte seine Hand ich halte ihm einen Trost bereit: wenn sie ihn genug gedrängt haben und es in ihrem siaßlosen Haß wohl gar zu einer gerichtlichen Verurtheilnng' haben kommcn lassen, dann wils ich vor ihn treten, ihn meiner unverbrüchlichen Anhänzlichkeit versichern und erklären, daß ich es mir zur höchsten Ehre schätzen I)ürde, wenn er mich unter die Zahl seiner Kinder aufnähme. In diefem Augenblicke wird er mir Deine Hand 2icht verweigern. Du, mcui theures Kleinod, mein Herzenslieb und uns Glück wird auch sn GIü! sein!" Leonard!" rief Annie. in Thranen zu ihm auflachelnd. Lemhard, wie edel und wie gut Du bist!" Zugleich empfand sie als etwas Sicheres

nd ?ufluchtgeN)ähr?ndes im Schwanken aller Verhaltnisse seine überlegene Klugheit. Es ist ja eine infame Spekulation auf meines armen Vaters Unglück, die un& unser Glück bringen soll!" würde sie noch vor wenigen Monaten ausa?rufen haben heute sah sie das, was ihrem Vater das Herz brechen konnte vom Standpunkte ihres persönlicher? Heils an und blib d?rhältnißmäßig kübl. nicht ganz kühl, aber doch empfand sie weniger Sorge um den aUcn Mann, als UnbeHagen vor der Unehre, die der FamiIk und dadurch auch ihr drohte. Sie täuschte ja seit' ihrer Bekanntschaft mit Breying die Ihren täglich und stündlich. Und was. wir an dem Nach sten sündigen, das löst uns innerlich von. ihm los, wirft un5 auf uns selbst j zurück, macht uns eng-und klein, so daß oft unser Fall an sich nicht so schlimm ist, als seine Folaenwirkung auf unser Gemüth. Vlln tintt EmpflnduiF donTriumph, die sein Selbstgefühl' unendlich hob, sah Breying. daß auch hier sein Werk gelang. Das Mädchew wur nicht mehr so sehr ihres Vaters Tochter, als seme Braut. Die Zeit, die sie vom Haus fortbleiben konnte, war um sie schieden. Es war m der Nahe des Brandenburger Thors. Wieder ging Annie die Linden hinunter diesmal allein. Und diesmal lastete etwas auf ihrem Gemüthe. Sie wußte nicht, was. Sie dachte, es sei die Furcht vor denr Unheil, das hrem Hause drohte. Aber, es war etwas andres. Es war ihr Gewissen, das sie getreten, und das ihr weh that. Wie sie noch so ging;, unterschied sie mit einemmal Breyinzs Schritt hinter sich, den leichten, festen, siegesgewissen. Wie van einem Alp erlöst wendete sie such um. Er war's er hatte heute, was ihm noch nie begegnet war, vergessen, die Zeit des Wiedersehens zu verabreden, war ihr deshalb nachgeaanaen. Ach. welch strablendes. tief glückliches Lächeln in.desWädchens Ge- . fi w r. ;t ..tnii. i,tcrji ausging, oa ne iyn eroiillic, iuic feurig sie ihm die Hand, entgegenstreckte. Leonhard," sagte sie, in leisen, be benden Lauten voll sturmischer Innig kelt, vle froh bm ich,, daß Du noch einmal da bist ich war so Unglücklich ach. wären wir doch hier allein, daß ich mich an Deine- Brust werfen konnte. Du Lieber. Du Starker, Du Treuer. Ach. Leonhard. versprich mir noch einmal, daß Du. mich nicht verlassen. willst meines Vaters wegen!" Und ein seliqes LächelÄ ging auch in seinem Antlitz aust. Das hatte er ja garnicht berechnet- gar nicht erwartet, daH ihm sein Geniestreich obenein noch eine solche Steigeruug und Verein!gung lhr:r Liebe einbringen konnte. Gewiß, t geringer sie. von :hrem Vater. dachte, desto demüthige? und fester mußte sie sich an ihren Verlobtenschmiegen. j Und er nahm ihre- Liebe, ihre 2 nrath gnädig und gerrr an. Wer sie so irr diesem Augenblick mit1 den erregten, frohen Gesichtern enu nebeneinander die Linden heraufkam--men sah, den- eleganten Mann, dasschone Madchen und sie zu ihm aufblk-. cken sah, der deneiveie gewiß dies Herr--liche Brautpaar um seine junge Liebö und um zem Gluck. Damit, daß Herr Graaf die Beleidr--. gungsklage gegen den Bezirksanzeiger für Berlin C" angestrengt, war. ihn der Wahlsieg gesichert. Selbst die Agitation seiner Gegner ließ nach am Tage der Schlacht traten die Mannen des Fortschritts iw ge wohnter- Geschlossenheit für ihn ein: Herr Graaf war Stadtverordnetem. Der SWnetcrmin war fruchtlos derlaufen. der Tag des GerichtSverhandlunF kam heran. Der Bezirksanzeiger hatte einen der geschicktesten jüngeren Vertheidiger zu seme? Seite der Leine (Saal der beöreffellden Abtheilu-ng i& Moabit war in der für das Pnbllkum bestimmien Abiheilung jo gefüllt, daß. wie der bezeichnende Berliner Aufdruck lautet. kein Apfel zur Eroe konnte", denn die Presse hatte aus der einfachen BeleidigMgs klage tvstn Sensationsprozcß" gemacht. Doch wurde an diesem Tage bii Neugier der Zuhörerschaft bitter täuscht. Der Vertheidiger trat den Jeweis der Wahrheit an. Es wurde durch die Aussagen der einwandfreien" Zeugen. Butterbändler" Herr Guthmann und Butterhändler" Herr Lapinsky. festgestellt, daß Herr Graaf den fraglichen Stein eines Abends zwischen zehn und ein Viertel elf Uhr aus der Bude, die während der Kanalisationsarbeiten 'in der Straße vor dem Hause zur Aufbewahrung von allerlei Geräthschast:n

erdichtet war, herausgeholt' in'rlgener Person in sein Haus getragen habe, und daß der Stein seitdem seinen Standort auf dem Hof des Privatklägers gefunden. Daö hatten jene beiden, da das nächtliche Treiben ihres HausWirthes ihnen auffiel, von dem Kellerfenster der 'damals noch Guthmann'scheu Butterandlung aus beobachtet. Herr Lavinsky war gerade bei feinem Freunde zu Befuch" abwesend und verließ das Haus erst, nechdem er dem in Rede stehende Vorgai5ze mit crngewohnt. Was sagen S dazu? fragte der Vorsitzende Assessor Herrn (5&mf, nachdem er die Zeugen hatte wegtreten lassen. Jetzt kam der alte' Herr zu Wort. Er sah feierlich auZ, ein M'rnn au5

AÄ-Berlin. mit I'cngem setwarzen Rock angethan, ein dutes schwarzseidcnes Halstuch unter bm spitz .hochste henden sagmannten Watermorrkragen, dir Hcwde in schwarzen Zwirnyandluhen. den altmodischen Zy'.lnder in der Nechtev Mit einnn- festen Blick.. so finster wie furchtlos faßte er den Vo ätzenden ru's Äuge und erklärte: ,.De.-r Stein tzar rciin. Meru Vater hatte ihr von seinm Gelde errichten lassen. Freilich hatte' die Madt ei neu Aechtsstrei.':gegen misch' gewonnen,, in' den? ihr mein Eigenthuni' zuerkannt wurde'. Doch hd: das für mich nichts zu' besagen. AlÄich mehr' mir aberkanntes Eigenthum nieder 15 mich nahm, harte ich vorher"mit denr inzwischen verstvröenen StadÄaurath Meyers, meinem Freunde, überie Angelegenbeit freundschaftlich verhandelt, und es' hat mir derselbe den Rath wie die Erlaubniß ertheilt, gegen (Zinsendung eines dem Werth entsprechenden Geldbetrages derv Stein fortnehmen ZU lassen: Am 13'., Oktober jenecRJahres habe' ich dafür 50 Mark air die Stadthauptkasse nrittelsPostanwersung entrichtet, am Abend desselben Tages den Prellstein in nnnn Haus getragen! Und dort steht er seitdem auf dem Hofe, nr ihn jedermann sehen und wiedererkennen karrn!" Warum haben Sie das, wenn Sie deu'Steiu gekauft zu haben behaupten, in aller Heimlichkeit-nach zehn Uhr vorgenommen?" Weil mein Freund Meyer mir gesägt' hatte: Zahleu Sie einfach den Betrag, nehmen Sie das Ding, ma--chen'Sie nur kein Aufhebens davon nachher ist der lästige Besitzstreit aus deriWelt und es kräht kein Hahn mehr danach!" Und das sollen wir glauben?" bemerkte: der anwesende Staatsanwalt mit halblauter Stimme zu seinem Nachbar: Mi!' flammenden- Augen wendete Graaf" sich gegen den jungen Herrn: Ich pflege dieWahrheit zu reden, mein : Herr!"' sagte er laut und hart. Jenen begnügte sich mit einem Aufwerfen des Kopfes. Entspricht denn das Ihren Lebensgemohnheiten. daß Sie selbst hinuntergingen, selbst den schweren Gegenstand forttrugen?" fragte der Richter. weiter. Ebenso wie ich sUbst mit Axt und Hammer in meinem Hause hantire,' wenn ich einen Schaden wahrnehme, wie ich mir hin und wieder selbst meine, Tapeten anklebe, wie ich leime, wasmirin'. der Wirtschaft zerbricht, und in meiner Werkstatt selbst arbeite so habe ich es nicht unter meiner Würdegehalten, hier selbst Hand anzulegen. Außerdem habe ich nicht gewollt, daß' ein andrer darum wrsse, und habe nicht gewollt, daß einem andren etwa dieVerantwortung süv diese Handlungträfet Man sieht, Sie waren Ihres Röch tesdoch nicht sicher!" bemerkte derVörsitzende. Es ist nur schade, daß der' Bau?ath Meyer inzwischen verstorben: ist. Wenn er Ihnen den Rath gegeben? hat, den Stein auf jene durchaus unkorrekte Weise zu erwerben, so hat er Ihnen einen schlechten Rath gegeben: Er. hatte, soviel ich ersehen kann, mch das Recht. Jhneu den Stein zu - ver kaufen. Hatteu Sie übrigens' eiNM Zeugen bei Ihre? Unterredung mü Lern genannten.Herrn?" Nein!" Oder habem Me sonst einen VeÄrg m Händen, daß- die Stadt mit Jhneu ein Kaufgeschäft über den fraglichen Stein abieschlbssm hat?" Nein!" Haben Sfc sonst noch etwas, cruzuZiihren?" Nein!" Graaf trat' zurück. Der Richttr beschloß, die Sdche zu vertagen, um sich Einsicht in-dir Akten der Stadth'cruptkasse zu verschaffen, ob und unter? welchem Titel' die: fünfzig Mark gebiuht seien. Von welchem Tage ist Ihre Postquittun'g fragte er Herrn- Graaf noch einmal.. Wollen Sie mir dieselbe 'mal zeigen? .Vom 1?:. Oktober, ganz recht! Und er machte- eure flüchtige Bleistiftnotiz in die' Akttrr. Hatten Sie auf den Wschnitt derPostanweifung Ihren- Vlamtn als dendes, Abfnlders oder: scaft etwas f IN?Lkt'5? Meinen Namen aichfc nur die Worte: Obige? Veüoag für die Be sttzansprüche. teelche die Stadt an te"; 1 m nn.: riri. rn.n c. . rn .... H)i;u.icui jjc jiiyccJHlicu jic jii. i n zu Unrecht erhoben Hai!" Ich mehrs, das mit blieb über die Persönlichst des Absenders kein Zwttfel!" (Fortschung folgt. Die Mädchen, welche sich schnüren. thun dies einzig uit allein her Form wegen". , Bedingtes Lok Mäden: 'Nit Ihnen könnte vch die ganze Nacht -znzen, wenn. . . Junger Mann Entzückt):.... Wenn waö, mein ngel?- Mdchen: Vtorn Sie so ,at tanzen könnten wie Ux Fritz Wir-oclschlag."

?ür die Kuchc. Marin irter Karpfen. Eine Zwiebel wird sehr fein geschnititn und (wenn man den Geschmack von Knoblauch wül.scht) etwas fein tz druckte? Kblauch dazugcmengt; dieUS wird mit einem Eßlöffel verrührt unv mit dem öthig:5 Essig über gebacken? kalte Kawfenstücke gegeben und s? eine Stunde ßehen g5ässen. Ku?5 vor dan Servinn gießt man O:l und noch eüoas EssiH darüber, Aal in Sü'Zze. MlU kocht vier Kalbsfise. drei Stunden, Zchopst alles VktV von der Brüte ab und zießt diese sehr vortig - durch ein Th. Von zwei abgezgenen Äalen schneÄe! man die ??losse.r: ab, machr Stücke, legt sie in eine Kafferolle tät einigen Kalotten. Lorbeerblättern Citronensüeiben, Salz. Pfefferkörner?;, etwas Pctersttienblättern und Thymian und ließt Weinessig um' die Wihe der Kalbsmße dazu. Äenn d& eine Vierieliiunde langst' gekocht' öat, nimmt man den Aal' heraus, Peftt die avcst fettete Vrühe aurch ei'u: ftrnes Sie'. fiÄt das zu (Schaum geschlagene Eiweiß von vier ?iern dq;u;- Eftt Alles zusammen noch einmal aufkochen, gießt' es durch ein S -zhtuch uud: etwas da- -vou. in eine belZchige Form:' wenu eS aestanden, legt r.Dn die WstKcke hinein., halbe Citronuscheibercund Oliven. dazu, übergießt 3. mit iar übriaen. SülZj.' und läßt iZ .kalt rrnürc. Bei dem Gebrauch wii.die Form iu warmes Wasser getaucht und Kmu umge- ' stürzt. Gewöhnlich gibt mau ein: ?leml7uladensauce r rzu. K.r aftbrühe für ucr n k e. 3iü Viertelpfund st stiges OchseRfleisch ird vom ZZette befreit. gewa''cheu und recht fein gehackt, -nit dem' gleichen. Theil. Wasser und einer Msssuspitze &aü in ein Glas .zefüllt uizif. darin znter einander gerüytt.' Nunmmmt ranZil eine Messingpfae, stellt, iir dieselbe dasGlas zugedeckt auf einen Filz, ddrcnii. es nickzt zerspringt, füllt' nr die Piine Wasser, stellt 4 auf daffeuer und.' kocht den Saft au;t!dem ?tteische in wenigen Minuten, so: daß nur das Waiser in der Pfanne siedet, He6t das Gla heraus und schultet die: KrastbruÜe in eine beitgeäaltene. tvsrme Tasse. Gefüllte Karts.ffel'iu. GriTße, gleichmäßig rund' -älttKartoffkü: höhlt man. nazzeuivben'.iunen, Deckel geschnitten, bis. auf einen stroh'halmdicken Rand aus,' wiegt: dann fette: Schweinsbratenreste, mit einer Chcrwtte und etwas Mitlie.' fein, verrührt sie mit saurer Sahne', einigen Eieru. Salz und Muskat' sowie, dem !nöthrgen Reibbrod zu- geschmeidigem Füllsel und füllt dieses in die K'artoffilm. Die Deckel werdenimiti E beftrichen und fest auf die Krtoffelu ge'drückt, welche man in schwimmeudem '!?ett ausbäckt und sie als'p?,ssende:Veitage grünen Salaten uilö. GemüsenItföl . Thee - Biscuits.. Mau. gibt '!n eine Schüssel ein und.' ein: halbes .Pfünd Mehl, eine halbe Unze seiesSalz, eine Unze Powder?Sucker-,. und eine Unze Backpulver.- Danw mischt iTian Mes gut mit der Hznö'ejnMimtt'e lang, schüttet Alles durrb' ein fei .mÄ Sieb in eine andere .-Schusses,, gibt Äiie Unze reine frische Butterr daran, und vermischt diese' wuder wahrend. tU ,ner Minute mit dem- Ganz?:. AIs jöann wird ein Pittt frischer Mllcki d,. sra gegossen und nun7die':V7uise? durch fünf Minuten gut geknetet. Der Teig wird nun auf einemit -Meist' Lestreureu Backbrett ausgerollt' zur Dicke ryn cnaefähr dreiviertel Zoll baun werden mit einem Backrädchen-? drnFiz gleich aroße zwei Zoll lange ' mn ebenso : ö reite, also viereckige.' Stücks ausgeschnitten, und dicht ülebenelnunder auf ein mit Wachs vde?:Butter-öestrichene5 Backblech gelegte. Die Oberfläche der Wscuits wird mit" frifchw Mila bekeuchtet, dann werden-sie den heißen Ofen gethan und.durck' Einzig Minuten gebacken.-. Aus' dem Ofen und vom Backblech entfernt' unÄ abgekühlt sind sie zum Serviren- törrtt. C r u l l e r s lüt x: a st n a ch tk ü ch l e i n bereiet'mau: stilgenderma-

Ken: Aus Meh?.,. eiu Mrtel Pfund Butten sechs Eörn;. d?rr' Löffeln Hefe und Milch wii$) ein. T5ch ganz nach Art der Hefenteige gemacht. Skra er in des SchüssegeganHrn. so sticht mau mit nem ElöZfe! Stucke aus; der Ma fc drückt -st? - haUffi'U'zerdick auseinand. rädelt -oserr schreiet verschobene VKrecke dav;.lMsie auf einer mit Mckl bestreeten Serviette gut gehen. Kätt einePf'Me mtti it.edendem5azmalz Uizit und ödckt' nrfer öfter! Um-V--fcrr ftf rrt-stt! .wdffn lafman sie i -7 z s 1 einen AuAtlMu? auf Brotschnitten. rm Ablcufen- rar) bestreut, sie mit Zucker 'nd Muniet. allem -r ? l . II. azmaizoaaercu muß me Plane er wärmt fein;, aas die es zu liegen kommt. Da-d-Ä FastnachtsMchlem sehr-ausaeben-iu KÄnem Schmalz, so darst man ncW zu viel aus eir.iul einleger:.. Att erS st u.se n. Wchd Frage, wa jeder Mensch, in. vergikdenem Alter u meisten liebt, ertheilt ein Phiwszpdie folgend wsrt: Mit einem Jah Sine Amne. Mit fünf Jahr:! Sein Mütterchen. Mit zehn JaZre.u: Die schulfreien, Tage. Mit sechzehn Jahren: Die. Freiheit. Mit zwanz5 Jahren: Sein SchäZ Mit dreiM Jahren: Seine Frau. Mit vierzig Jahren: Sr'ne Kinder. Mit sechzig Jahren: Se'.ne Nuhe In jedem Alt:r: Sich selbst! Unglaublich. Unterosficien .Nun kann der Mensch den Grisf noch nicht, und dabei haben wir ihn Lfte?A ein halbes Jahr lang geüöt'. , .

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