Indiana Tribüne, Volume 18, Number 134, Indianapolis, Marion County, 1 February 1895 — Page 2

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Jndiana Tribüne.

E'.schemt Täglich und SomttagS. Die tSzliche Tribüne- kostet durch den TrSger 12 SentS per Woche, die Sonntags. Tribüne'S Cents per Woche. Beide nsammen 15 EentS oder 55 SentS per i7!onat. Per Post außerhalb der Gtatt zugeschiZt in Loranöbezahlung l per Jahr. ctfftr 18 Süd Alabama Straße. 3nfitanayoiie, 0no.. I Februar 1895 SU elektrische Schwebebahn. i DaZ rasche Wachsen der Großstädte Kind das damit verbundene Hinausdrängen der Bevölkerung derselben lud) der Peripherie bezw. nach den Vororten läßt den Wunsch nach beque men und schnellen Besöroerungsmitteln immer ineyr hervortraten. Die ge wohnlichen, im Niveau der Straße lieenoen Bahnen, auch wenn sie elektrisch betrieben werden, könntn diesem BedürfmJ immerhin nur in beschränk i Maßstabe genügen, da ihre Be Nutzung nur bei kürzeren Strecken vor theilhast erscheint, bei längeren aber die Langsamkeit dieses Verkehrsmittels unangenehm empfunden wird. Eine Steigerung der jetzt üblichen Geschwindigkeit ist aber wegen der Ge sahrerhöyung kaum erwünscht, wenn sie .icht mit der immer größerenBelastung der Straßen durch anderes Fuhrwerk ar unmöglich wird. Es ist daher in einigen Städten schon seit langem ein Netz von Personenbahnen entstanden, theils unter, theils, über den Straßen. Erstere Anordnung, in London in aus gedehntester Weise in Anwendung, ist immerhin recht theuer, auch nicht angenehm für die Fahrgäste ii nur in selrenen Fällen mit Vortheil anwendbar. Letztere ist, wenn sie, wie in Berlin, unabhängig von den Straßen- geführt wird, zwar für die Hauptvrkehrslinien brauchbar, kann sich aber dem Bedürf n!ß nicht anschmiegen n;b ist ebensowenig billig. Werdeir dazegen die Hochbahnen gar wie in New Jork in den Straßenzügen selbst erlang geführt, so sind sie, obgleich gerade auf diese Anordnung das Bedürfniß . hinfübrt, doch bei den bisherigen Eonstruktionen in hohem Grade häßlich und unbequem für die Passanten sowohl, wie für die Anwohner. Auch die Einführung des elektrischen anstatt des Dampfbetriebes auf diesen gewöhnlichen durch dieStraen geführten Hochbahnen wird trotz der Vermeidung der Rauchbelästigung sicher wenig Einfluß auf ihre EntWickelung äußern. Man hat -daher mancherlei Versuche gemacht die Miß stände derselben zu heben und . zwar vorerst durch Verminderung 'der. Aus' -dehnung des die Straßen -so verunzie. renden Bahnkörpers und' ist- daher auf die einschienige Anlage gekommen. Sei den bisher' vorgeschlagenen' Eonftruk ttor.en ritten.aberentweder'die Wagen, auf den Schienen und 'bedurften-dahen unterer Klemm .und WhMZZrMen, um nicht umzukippen, .oderbersiehatten über sich . zudeselben'Zwnke iivz Leitschiene und demnach diese Rol len oben. - Daß derartige Anordnungen m) gerade itertrauenerweckend und allzusehr entgleisungS sicher sind, leuchtet ohne weiteres ein. Die neueste Erfindung auf diesem Gebiete ist nun die elektrisch? Schwebe bahn, System Eugen ?LangenKLln, und die Vorzüge derselben gegenüber allen bisherigen Versuchen dieser Ari reranlassen uns, dieselbe hier näher zu betrachten. Bei diesem Bahnsystem hängen die Wagen mit je zwei Drehgestellen die sich über ihrem Dache befinden,' an un ten offenen kastenförmigen Trägern, welche wieder durch Säulen oder Stützen im Abstände von 85 bis 100 Fuß getragen werden. Die Laufschie ran befinden sich an der Jnenseite-e! neS jeden -Unterg'urtesl Jedes ;Dhge stell hat zwei Achsen und 'wird 'durch einen Elektromotor angetrieben. Die Zuleitung deZ Stromes erfolgt durch innerhalb des Trägers angebrachte Lti tungen, welche daher den Telephonund Telegraphenleitungen nicht gefährlich werden können. Im Uebrigen entspricht die Einrichtung eines solchen Wagens mit Schaltapparaten, Bremsen u. s. w. der-der elektrischen Straßenbahnwagen, mit dem einzigen Unterschiede, daß die Führerstände ge schlössen sind. Die Sicherheitvorkehrungen sind, so'oeit sie nicht durch das System selbst gegeben sind, in weitgehendster Weise ausgebildet, so daß ohne weiteres behauptet, werden' darf, riß die Wagen. unentgleikdar sind und niemals herunterstürzen können. Denn ein Abspringen der Laufräder bei ju schneller Fahrt ist durch unterhalb' der Schienen befindliche Gegenrollen, die aber gewöhnlich nicht mitlaufen, un möglich gemacht, bei Schienenbruch sin den die Räder einen Stützpunkt auf der TrLgergurtnug und beim Äruch eines Laufrades, oder einer Achse legen sich schlittenförmig ausgebirete Sicher heiishaken auf die Schienen. Sollten endlich die Gegenrollen brechen, so sind andere Sicherheitshaken vorhanden, die ferner, da sie außerhalb über. die. TraVerhärtungen emporreichen,jedk- ge waltsame Spurerweiterung des.Gelei ses verhindern. Also selbst beim gleich zeitigen Bruch einer Reihe von Orga nen ist die Sicherheit gegen das Ab stürzen nicht beeintrachtigt.dieseS könnte überhaupt nur mit dem Zusammen bruch der ganzen -Trageconstruktion eintreten, da auch die Verbindung deZ Wagenkastens mit den Drehgestellen natürlich genügend gesichert, ist. .. . , An ferneren Vorzügen-außer dieser Izohen Sicherheit gewährt die -Schwebe bahn gegen' Hochbahnen gewöhnlicher. Art nun noch die hohe Trägerläge über den Straßen und die Anwendung einer sehr schmalen Spur (30 Zoll).' Durch "Iiese beiden Momente wird- erreicht, daß bii geschmackvoller Ausbildung derStützen die ganze Eonstruktion einen "ungemein leichten und zierlichen Ein üruck b:rvorruft. In Alleestraßen ver

schwind' öil Anlag: fast im Geäst der Bäume. Sodann ist die niedrige Lage, des Wagenfußbodens als ins Auge springender Vortheil in : Betracht zu ziehen, denn es ist klar, daß, wenn z. B. die Unterkante aller Construk tionstheile 20 Fuß über Straße liegen muß, es bei der Schwebebahn nur nöthig ist, diese . Höhe zu ersteigen, während sonst hierzu noch die Höhe der Träger, des Geleises und die der Räder hinzukommt. Diese niedrige Wa genlage' gestattet auch einen besseren Ausblick für die Fahrgäste, da keine Nebengeleise und Geländer denselben schmälern. Der Betrieb bietet nichts Besonderes dar. da; Geschwindigkeit Wagengröße. Auastarke und Folge den Bedürfnissen ebenso angepaßt werden können w:e bei anderen Anlagen. .Interessant ist nur die bei. dem elektrischen. Betriebe mögliche Anwendung deines einfachen aber selbstthätigen Blocksystems, we! ches einem Wagen erst dann durch Sitromzuführung gestattet, weiter zu fahren, wenn sein Vorgänger die vor geschriebene Entsernung nre'icht'.hat. Als erwähnenZwerth .ist -noch die Leichtigkeit, der Anbringung Ut Bahnanlage über Wasserläufen hervorzuhe ben. Fernerkann man wegen des geringen Raumbedarfes auch die breiten Prunkstraßm von' Bahnanlägen freibalten und nach Möglichkeit Neöenstra ßen benutzen,. tpattei anderen Syste men nicht leicht möglich ist. Zum Schluß, sei noch bemerkt, daß in Köln eine kurze Versuchsstrecke er baut ist .und. probeweise mit vollem Erfolg? betrieben wird, und daß für die beiden größten deutschen.! Städte,' Ber lin und Hamburg, 'bereits Concessio nen nachgesucht werden, - wahrend in Barmen-Elberfeld, welches eine solche Bahn über der Wupper erhalten soll, auf Grund von Gutachten hervorra aender Techniker die Verhandlungen dem Abschluß nahe sind. Für eine große Anzahl von Städten, besonders auch in England, ist.. meist auf Anre gung von den Städten aus, die Aus arlxitung von! Schwebebahnentwürsen eingeleitet.

Fräulein Bräutigam. - - ' . ! ' Ueber eine Gerichtsverhandlung, die nicht verfehlt hat einiges Aufsehen zu erregen, wird, aus Warschau das Fol gende mitgetheilte Eine gewisse Ma rianne Switkiewicz', ein. nicht mehr ganz junges Mädchen, ließ sich eines schönen. Tages die Hare kurz .schnei den, legte Männerkleioer an und gab sich für einen Mann. aus. Sie nannte sich Mieczyslaus. Nawrocki .und. suchte unter Diesem -Nanitt Bekanntschastcn mit Mädchen anzuknüpfend Besonders waren' e3 'Dienstboten oder Ladenmädchen.' denen sie ihre Liebe 'erklärte und oft auch die Ehe versprach. ES fehlte ihr", nicht n Heirathslustigm und Leichtgläubigen' .-.Die Absicht der Switkiewicz -ging." dahin, von diesen MädcheGeld" herauszulocken, waS ihr üuch .MtrstcnS gelang. Sie begleitete ij .-trJ'Vrt ei Ck'.l.U e ?en )egennanoz lyrer vuot aus Spaziergänäen, ins Theater oder an dere Velusttgungsorte. ,uni Lei idleser Gelegenhut .enttoclleiM l fcr traumsseligen ihre Ersparnisse indem sie-vorgab, deS' GeldeS-für'ieVorbe-reitungen zur Heirath zu bedürfen. Die leichtgläubigen Mädchen schöpften seinen Verdacht und gaben gern Zyre sauer erworbenen Ersparnisse her; war eZ doch ihr Bräutigam und bald ihr Gatte! . Eines' Tages erblickte ein Mädchen, mit der die Switkiewicz ein .ehrbares" Verhältniß angniipst hatte, ihren Bräutigam auf derStraße, aber in Damenkleidern. Als sie ihrer Verwunderung über diesen Co stümwechsel Ausdruck gab. vertraute ihr die Switkiewicz unter dem Siegel der Verschwiegenheit en, sie sei Agent und als solcher im Interesse des Geschäfts oft gezwungen. ' in Damenklei -fcmr zu , erscheinen lange die Switkiewicz bei -ihren .Opfern -Geld vermuthete, spielte sie die Bräutigams rolle fort,' war aber das Geld alle, dann verduftete sie. Endlich kam aber die Sache doch auf, und das Fräulein Bräutigam wanderte ins Gefängniß. Daß die Switkiewicz so lange Zeit hindurch ihre schauspielerischen Ta lente. verwerthen konnte, laßt sich nur dadurch erklären, daß sie ihren Brau ten öfters mit Prügel gedroht hat, und diese sich vor ihrem Ezbräutigam fürch teten. Der Einfluß der Switkiewicz auf ihre Opfer war so groß, daß diese, als'Zeuginnen vor Gericht vernommen, nichts aussagten, wa? die Angeklagte belasten konnte, so daß der Richter trotz aller gegen die Switkiewicz sprechenden Umstände sie wegen Mangels an Ve weis freisprechen mußte. Als das Fraulein Bräutigam den Gerichtssaal verließ, sagte sie:. Wenn ich auch dies mal glücklich entwischt bin. so werde ich es doch nicht wieder thun." Deutsche Solonlen in ttaukasien. Die lettische DeenaZ Lapa" bringt über deutsche Colonien in Kaukasien einen längeren Bericht, dem wir Nach stehendes entnehmen: Du ansehnlich sten Colonien in Zaukasien sind von Deutschen gegründet und bewohnt Die Luft am Wandern, scheint in der Natur' bti Deutschen zu liegen. Ohne Furcht vor Mühsal und Gefahren zieht er mit Frau und Kindern in die Frem de, um daS Glück zu suchen, und ge wöhnlich lächelt es dem Muthigen. Er läßt sich inmitten eines fremden, unci? villsirten Volkes nieder, bei dem alle Gewerbe noch auf der niedrigsten Entwicklungsstufe stehen, und übt irgend eine Thätigkeit, ein Gewerbe auö. Glückt eS ihm nicht mit dem einen, greift er zu einem anderen, und in wenig Jahren hat er sich eine Existenz ge gründet,- oie seinen Wünschen entspricht. Die asiatischen Volksstämme blicken mit Achtung auf ihn und scha tzen ihn als einen strebsamen, arieitsliebenden Menschen. - Zur Beleuchtung ies Gesagten wollen wir den Entwick lungsgang nur einer Colonie schildern. Zwölf Werst von MoZdu.k am Ufer des

J.erek d:sindel sich Noionl: Gnadenburg, die im Jahre 1831 gegrün det wurde. Vier bayrische Bauern kauften das etwa 1900 Deßjätinen (1 Deßjätine gleich 2.69 Acres) umfas sende Stück LandeZ. auf dem bis dabin nur ein vaar el'nde StroMtten

gestanden, und nach kurzer Zeit uezzen sich mehrere andere, aus Bayern yerbeiaerufen: Z?ami!:en dort mim. o:e unter guten Bedingungen von den ersten Käufern Land , erwarben. Zur 3sit bat Gnadenbura eine B.ölkerunz von 400 Seelen, nur Deutsche, da an Angehörige anderer Nationen lein Land vergeben wird. Das ganze er woröene Grundstück ist unter 73 Familien vertheilt. Die (iclonie vestyt 300 Dcßjätinen Eichenwald, der reichlick das nötbiae boh liefert, und einen 250 Dcßjätinen großen Weingarten. der schon jztzt viele Tauseno Nuvel Verdienst einbringt. Die Trauben stehen in nichts den Krimschen nach. Wohin das Auge sich wendet, überall bcrrscht eine mustergiltize Ordnung. Die hübschen Wohnhäuser haben rothe Ziegeldächer, ein seltener Anblick in Kaukasien, wo die Hüttexr mit Schilf und Lehm gedeckt wetden kurz. Gnadenburg gleich einem freundlichen deutschen Städtchen. Die Colonie besitzt eine ansehnliche Kirche, an der ein aus Bayern berufener Prediger thätig ist, eine Schule und' einen Lehrer, einen Letten aus denOstee-Provinzen.der mit seiner Familie dorthin ausgewandert ist. Die Gnadenburg'sche Bruderge meinde" hält sich an die Augsburger Confe-ssion. Die Colonie hat ihre Selbstverwaltung und ein Gericht, aber keine einzige Branntweinschränke. Die Gewerbe blühen, und von nah und fern kommen Russen und Asiaten herbei, um zu lernen, vor Allem, um einen Einblick in die mustergiltige Wirthschaftssührung der Colonisten zu gewinnen. Qef)ti Jahre deutscher Colonlal Potvllk. Das erste Jahrzehnt ist verflossen, seitdem der deul,che Reichstag aus um pfeylung des Fürsten Bismarcl den sol genschweren Beschluß faßte, zum erjten Male Geld für die deutschen Colonien zu bewilligen. Es war am 10. Januar 1885. als im Reichstage 180.000!ark zum Baue eines Dampfers für ttamerun bewilligt wurden, geraoe unter dem Eindrucke der Nachricht von einem Ne? eraufstande in Kamerun, welchen Contre-Admiral Knorr alsbald nieder warf. Die Zahl der Freunde und Geg ner der Colonial-Polltik hat' sich seit dem im deutschen Reiche auf der glei chen Höhe erhalten und wechselvoll ge staltete sich der Verlauf des ersten Decenniums deutscher Colonial-Politik. Bedeutende Afrilasorfcher haben im Laufe der Jahre den Tod für diese Sache erlitten, und mehr noch als das generelle Pro und Contra in der Colo nial-Politik ist die Frage umstritten, was das Reich für Colonialzwecke aufwenden und wie die Organisation der Colonien beschaffen sein soll. Wie man weiß, begeht daZ deutsche Reich das erste Colonial-Jubiläum nicht in dem Bewußtsein eineZ festen Programms. Eine Autorität ersten RangeZ, Major Wißmann, muß feiern, ein Colonial Enthusiast, der ehemallze bayerische Richter, Gouverneur v. Zimmerer, verläßt Kamerun auf immer, nachdem eS ' t !ym nicht geglullt ljt, sie bympaiyttit der dort ansässigen Hamburger Han delskreise zu gewinnen; Kanzler Leist tzat das -moralische' Gefühl in Deutschland auf daS Gröblichste beleidigt, und die Militar.Dlktatur von Scheele'S ist ebenso am Ende wie die Bureaukratenj Herrschaft v. Soden's., Fürst Biömarck S ..Cv.ti. v:. rrr :.t .cv . v.a ucuuuucuc uic vi.yiuawiiTiagc uiiucia als Graf Capriöi, und Fürst Hohenlohe hat augenscheinlich noch kein eigeneZ System. Es mag . bei dieser Gelegenheit am Platze sein, Näheres' über die Größe deZ deutschen ColonialbesitzeS mitzutheilen. , DaS ' europäische Areal deS deutschen . Reiches umfaßt 540.453 Quadrat-Kilometer, auf welchem der malen rund 51 1-2 Millionen Einwog ; leben. Dem gegenüber umfassen die . deutschen , Schutzgebiete in Afrika 2.270,000 bis 2.300.000 QuadratKilometer auf welchem Areal im Jahrs 1594 etwa 2000 Fremde und gegen 7 Millionen Einheimische lebten.'- Am wenigsten Zuverlässiges ist vom Tagogebiete bekannt; von Kamerun weiß man ziemlich genau,' daß - es 493,600 Quadrat-Kilometer mit 3 1'2'Millionen Einwohnern,- von DeutschSüd-west-Afrika, daß eö 830.960 Quadrat Kilometer mit 200.000 Einwohnern, von Deutsch-Ost-Afrika, daß es .941, 100 Quadrat-Kilometer mit. 2,9'Mil lionen . .Einwohnern umfaßt. . Die deutschen Südsee-Besitz'ungen .haben rund 252.000 QuadratKilometer mit 400,000 'Einwohnern und kaum 300 Fremden. Hier ist das Kaiser'-Wil belms-Land mit 181.650 QuadratKilometern und. 110.000 Einwohnern das umfangreichste der Bismarck-Ar-ckivel mit 183.000 Einwohnern und 47.100"Quadrat-Kilometern das bedöttertste Gebiet. Die Marfchall-Jn-seln und Nawodo sind Benjamine .des Besitzes , mit 415. Quadra)-Kilometern und- 16.000 Einwohnern. Sonach umfassen alle deutschen Schutzgebiete etwas mehrmals 2 1.-2 Millionen Qua-drat-Kilometer, nabezu sechsmal so diel wie das deutsche Reich selbst, und den 51 12 Millionen Reichsdeutschen wären 7 1-2 Millionen Deutsch-Afri-kaner und SüdseebewoKne? zuzuzählen. Finanziell sind Kamerun und .Togoze biet' im Allgemeinen keine Schmerzenskinder, dafür .braucht Deutsch Ost-Afrika gegenwärtig rund '3 1-2 Millionen Mark und Südwest-Afrika 1 Million Mark Zuschuß. Mit den Eiatö für ' die Schutzgebiete , ist freilich die.Reichsaüsgabe nicht erschöpft, große Theile - des' Etats .des Auswärtigen Amtes und der Marine sind in Wirk lichkeit Colonial-Ausgaben oder Theile davon. Andererseits darf die Jahres einfuhr in den deutschen Schutzgebieten mit 10 Millionen Mzrk und die Jab.

resauZsuyr mit reichlich' 11 Millionen Mark bewerthet werden. Alle Gebiete baben, mit Ausnahme der ostafrikani schen, eine höhere Ausfuhr- als Einfuhrziffer. und die hauptsächlichsten Ausfuhr-Artikel sind immer noch: Gummi. , Valmenvroducte. Elfenbein.

Kautschuk. Kopal bis hinab zum oft- j afrikanischen Tabak, welchem der deut sehe Raucher allerdings ein hartnäckiges Mißtrauen entgegenbringt. 5!cue Schlachlsisse. In dem Berichte, mit welkem da) zuständig: Comite dem Repräsentan--tcrchause den Mar'Tle-Etat unterbreitet hat. wird in eingehender Weise auf die Noihwendigleit des Baues von drei n:uen Schlachtschiffen hingewiesen. Das Comite ist zu der Ueberzeugung gelangt, daß die Kästenv:rth:idigung Fahrzeuge dies:r Kaorie erheische, weil dieselben für die Defensive wie für die Offensive gleich verwendbar seien. Die modernen Schlachtschie haben in der Schlacht an der Mündung des Jalu ihre Feuerprobe b:standen, denn dort wäre die chinesische Flotte ohne allen Zweifel vollständig vernichtet worden, wenn nicht zwei ihrerSchlachtschiffe an dem Kampfe theilaenommen bätten. Das Feuer der Japaner hatte . 'hauptsachlich diesen r.den Schissen gegölten, eines derselben wurde von mehr ' als 400 Projektilen getroffen und dennoch waren die Schlachtschiffe so wenig 'beschädigt, daß ihre Kampffähigkeit Zaum beeinträchtigt wurde. Es ist zweifelhaft, ob die Japaner in der Schlacht gesiegt hätten wenn jene Schrffe angemessen bemannt und rich tig geleitet worden wären. Nach An1 sicht des Comites liegt zur Zeit nicht . die Nothwendigkeit für den Bau an i derer Gattungen von Schiffen vor, als derzenigen, deren Bau hier angeordnet ist (3 Schlachtschiffe und 12 Torpedo Boote). Die Kreuzer sind im Kriege wesentlich zum Aufspüren des Feindes, geWissermaßen als Natrouillen zu verwenden, während sie im Frieden die Interessen desLandes auswärts wahr nehmen. . Diesen Schiffstypus erachtet das Comite in der Flotte genügend vertreten, dagegen halt es Schiffe zur Landesvertheidigung benothigt. DaS gegen die Schlachtschiffe geltend gemachte Argument, daß ihr Unterhalt zuviel koste, ist nach Ansicht des Co miteZ nicht stichhaltig, vielmehr könne im Frieden ern solches Schiff viel oko nomllcver aedalten werden, als ein Kreuzer von demselben oder sogar ge ringerem Tonnengehalt. Außer der Vermehrung derSchlacht schiffe befürwortet das Comite die Erhöhung d:r Präsenzstärke der Marine mannschasten um 2000 Mann. Hin sichtlich dieser Forderung heißt es in dem Berichte, daß eine solche Vermehrung der Mannschaften in früheren Jahren beantragt, aber stets abgelehnt worden sei. Die Zeit sei aber.gekom rnen, wo dies nicht länger verschoben werden könne. Das Comite habe vor-läufig-nur die Hälfte des geforderten Betrages in daö Budget eingestellt, da muthmaßlich die ganze Zahl im nach sten Fiscaljahr noch nicht angeworben werden würde. Für das Geschützwesen sind $1,131, 081 mehr ausgeworfen worden ,als im laufenden Jahre, und zwar' sind in diese Summe eingeschlossen $150,000 für eine moderne Batterie für die alte Corvette Hartford", sowie $500.000 zur Anfertigung von ReserveSe schützen für Schnelldampfer der Han delSmarine. die im Nothfall als Kreu zer verwendet werden sollen. Ein besonderer Posten von $183.000 fiir Schiffsausrüstungen' ist ausgesetzt wor. den, und zwar behufs Vervollständigung der Equipirung der Columbia", MinneapoliS-, Mogomeiy", .Marblehead". Castine". Machtas. Olympia", incinnaii" und Ra leigh". Die Erhöhung der Bewilli gung für Werften und Docks um $542,523 schließt $100.000 Eztraauslagen für den Brooklyner Schiffsbau Hof und $280.000 für die Fertigstel lung des Schiffsbauhofes im Puget Sund ein. zwei Posten, .welche der Flotten-Secretär für nothwendig erklärte, nachdem er diese Plätze imLaufe des vorigen Sommers persönlich inspizirt hatte. Im Ganzen stellt sich der MarineEtat höher, als der letztjährige, ja er übersteigt sogar dje Voranschläge des Departements selbst, was ass etwas ganz Außerordentliches -betrachtet wer den kann. Die Gesammt-Bewilligung beläuft sich auf $31.807,023, 'beinahe $900.000 mehr, als die Voranschläge. Dabei ist das Navigationsbureau noch von $307.250, die gefordert waren.auf $159.000 herabgesetzt worden. Die Kostenvoranschläge für neue Schiffe sind um $520.000 überschritten worden und die Bewilligung für diese stellt sich auf $13.777,521. . A u was sur unangeney men Scherereien spiritualistisches Gerede führen kann, sah 'man kürzlich in Baltimore. Bald nach dem Ableben des dortigen '. deutschen evangelischen PastorZ Christian Kirschmann im No vember letzten Jahres wurde das Ge nicht laut, daß der Leichnam des ver storbenen Predigers gestohlen sei und daß diese traurige Thatsach: durch den Seist des Pastors einem Spirituali sten mitgetheilt worden sei.- Um diesen für die Gattin und die Kinder so peinlichen Redereien ejn Ende zu ma chen, beschlossen der Präsident des Kirchenrathes derSt. Johannes-Gememdf undPastor Wm. D. Ktrschmap.'n,Syhn des Verstorbenen, auf besondern Wunsch der Wittwe. daS Grab öffnen zu lassen. Es geschah . dies an einem der letzten .Tage unter Aufsicht der Friedhofsbehördi. Und der Entschlafene lag noch genau so jn seinem' Grabe. wie er am 18. .November dorthin gebettet worden war, .und hatte" sich seither auch nicht im Mindesten verändert.. Die Mittheilung, daß der-Ver-storbene in seiner ewigen Ruh: nicht gestört worden sei, wurde vom Pastor W.D. Kirschmann seiner Mutter über- .

schwerer Dienst.

Unter dem vielköpfigen P:rsonal, welches die Bemannung eines Eisenbahnzuges ausmacht, findet seitens des m rs . V 4 I fr aroken Puvnlums woyi mqi silier 0 m?rriii B'cktuna und Anerkennung. wie der Locomotivheizer. Der Reisende vm l 4 te. m hat gelegentiicy zor:e oes anies uz r. ' i srt jt n . e - . . den onoucieur, U):paam:iier iowie Bremser, mit denen er in direkte B:rührung kommt; er singt nicht selten in allen Tonarten das Lied des vraven Locomotivsührers und läßt es für Letzteren auch nicht an klingender Anerkennua fehlen, wenn derselbe dur seine Wachsamkeit oder Aufopferunq eine Katastrophe verhütet hat. Niemals aber wird des von Rauch und Nuß geschwärzten Heizers gedacht, der ebenso viele Heldenthaten vollbracht hat, wie der brave Jngenuur". Der Heizer hat auf dem mit Windeseile dahin brausenden Zuge die sclw:rste Arb'eit und bei einem Unfälle die wenigste Hoffnung auf Rettung. Ueber den feurigen Schlund der Locomotive gebeugt, muß er, wenn der Zug in Bewegung ist, fast unaufhörlich das Dampfroß mit Futter versehen. Sein freier Ausblick ist versperrt, er kann nicht die drohende Gefahr sehen, auch bei dem Ohren betäubenden Donner der Räder und dem Lärmen der Locomotive den Warnungsruf des Ingenieurs nickt vernebmen einKrack und bei einer Entgleisung oder einem Zusammenstoß wird sein Körper zwischen Tender und Kessel zu einer formlosen Masse zerquetscht. Die Geschichte der Eisenbahnunfälle zeigt, daß viel mehr Heizer als - Locomotivführer, Opfer ihres gefahrvollen Berufes werdenDer Heizer hat nur ein wenig Muße, wenn der Zug im Gefalle" fährt, weil dann Dampf und Kohle gespart wird. iDi: Arbeit des Heizers erheischt übrigens bedeutende Geschicklichkeit und Kenntniß des Mechanismus der Locomotive. ' Er muß genau wissen, wie viel Schaufeln Kohle nöthig sind, um den erforderlichen Dampfdruck zu erzeugen, und er hat außer dem Heizen tausenderlei andere Verrichtungen zu besorgeir. In jenen längst verflossenen Tagen, als es noch Holzbrenner" gab, batte der Heizer seine Hände voll und doch hatte er im Vergleich mit dem Manne in Overalls", der heute den Mogul- eines Expreßzuges zu heizen hat. eine Sinecure. denn diese RiesenLccomotiven consumiren Unmassen von Kohle. Wo! JnlanVe. JnParis, Ky., istineinem deutschen Kosthause der 70 Jahre alte A. L. Williams gestorben; aus Papieren. die m einem Xtmmer aeiunoen ' wurden, geht hervor, daß der Mann kürzlich eine Millionen-Erbschast ge- . macht bat. I' Bein Begräbniß von P. ' Saladin in EllSworth, unweit PittS bürg, Pa., gingen auf d:m Wege nach dem Friedhof die Pferde einer Kutsche ! durch, in welcher sich zwei Schwestern 'deS Verstorbenen, Frau Ätrauö mro Z?rau Wonhors, mit ihren Mannern befanden. Die Kutsche stürzte über einen hohen Damm auf eine Eisfläche, wobei beide Schwestern , sehr schwere, wenn nicht tödtliche Verletzungen da vortrugen. Die beiden Männer kamen mit Eontusionen davon.-AlSdaSNewIork-Hotel" am Broadway in New gork geschlossen wurde, . sammelte der Schankwärter John Farrell alle in dem Hause vor-, handenen- Bibeln, In einer derselben fand, sich der. Trauschein einer Frau Preston au3 Virginien. Diese war in besagtem Hotel getraut worden, ihr Mann aber war' auf der Hochzeitsreise gestorben, und seine Verwandten ent hielten ihr die Erbschaft vor. Farrell höne davon und schickte ihr den Trau schein. Dieser Tage kam Frau Pre ston in einer Kutsche vorgefahren, ließ Farrell aus der jetzt von ihm betriebenen Wirthschaft rufen und dankte ihm; zum Abschiede drückte sie ihm ein Cou vert mit $1500 in die Hand. Zu Green Ba'y in Wisco nsin machte am Sonntag ein höherer Counthbeamter einen Versuch, aus einem Gefangenen ein Geständniß . zu ervressen, indem er, einen als Priester verkleideten Mann in die Zelle schickte und ihm auf. diese Weise nähere An aaben'über ein anaeblick btaanvimz ' Verbrechen zu entlocken versuchte. Die , größte Entrüstung herrscht, in Folge oenen m allen Kreisen. John Daz kowski. der Gefangene, ist ein Farmer und dabei gleich den eben erwähnten zwei Herren ein Katholik. Er wohnte mit seiner Frau auf einer Farm, lebte aber nicht glücklich mit ihr, denn häufig herrschte Zanl und Streit imHause .und Dazkowskisoll sich sogar mehrfach an seiner Gattin thätlich verarikfen ha ben. Vor zwei Wochen verschwand die 5?tau plötzlich und der Mann erzählte .am nächsten Morgen, sie sei. nach Chicaao abgereist, um dort seinen Vater, der No, 173 Freystraße wohne, zu besuchen. Dieser Erzählung wurde kein Glauben geschenkt,- und da der Verdacht entstand, daß er sie getodtet babe. wurde er in Haft-genommen. Ein Nachbar behauptete sogar, daß in der Nacht nach dem Verschwinden, derFrau der Mann ein 'großes Feuer im Busch angezündet habe und fügte -hinzu, er alaube, daß..da ' die Leiche derbrannt worden . sei.. MS DazkowSki im Ge' fänclniß' trotz allen Querfragen .kein Geständniß ablegen. 'wollte, würde der erwähnte Herr veranlaßt,- die : Stelle eines Priesters zu übernehmen und in die. Zelle zu dm angehlich starrköpfi aen Gefangenen gesandk, der sich in iiesiaer Aufregung befand, aber entsch'ie den in Abrede stellte, den Mord beganacn zirfabenf Er müßte ein C?ucifir küssen. uud einen Eid darauf.'ablegenl Trotz dieser -Thatsache ist-der Sherisf 1berzeugt,.daß er die Knochen der ver brannten Leiche. unter dem Schnee' fin'en wird. Der Anwalt des 'Gefange--en w'ird gzg' die zwei oben erwabnn Ocrren . elus :kttn ,und ..dix. kathosftt' :,, 14.-.im(' V?ee?söaumpselseu, länge deutsche Pfeifen, Cigarrenspitzen tc, bei'Wm. Nucho, 199 Oft Oastinztsn 0t,.

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NheumatislNuS, NhsumatiSnmö, Rheumatismus, FlheumatiömlZs, NheumatiSnttls,

4 Geilt sicher ABWBBMWMM, ftfr 'iV Neuralgie, Neuralgie, Neuralgie, Neuralgie, Neuralgie, Deutsche Lokal'Nachrichten. Vrovin? Kch testen. L i p i n e. Der Bergmann Muthu czyk verursachte dadurch eine heftige Explosion in seiner Wohnung, daß er Kohlen in das Feuer des Ofens gelegt hatte,' in welchen sich eine Dynamitpätrone befand. Alle Fensterscheiben von Häusern der Umgebung sind geplatzt. M a r k l i s s a. . In Hartmannsdorf ermordete die Dienstmagd Anna Krain ihr neugeborenes Kind, indem sie dasselbe in einen eisernen Topf steckte und erdrosselte. Neurode. Bei Königswalde wurde bei einer Jagd ein Treiber unter seltsamen Umständen erschossen. Der Treiber trug einen erlegten Hasen auf dem Rücken, als er in die Nähe eines sonst guten, aber kurzsichtigen Schützen gerieth, der auf den Hasen, ohne' den Treiber wahrzunehmen, einen Schuß abgab. Der Treiber wurde so unglücklich getroffen, daß er bald im hiesigen Krankenhause starb. Der Ge tödtete war verheirathet und Vater mehrerer Kinder. ' Z i e g e n h a l s. Der hier in Garnison stehende Lieutenant v. Jguden hat sich nach der Rückkehr von einer Beoräbnißfeier durch zwei Revolverscbüsse getödtet. Das Motiv ist Schwermilth. TlheinproViNf. B r ü ti I. Im hiesigen Schloßpark erschoß sich ein fremder Herr. Wie sich nachträglich herausstellte, war der Be treffende der Major a. D. von Cler aus Bonn. Köln. Die Tertia des hiesigen Realgymnasiums an der Kreuzgasse mußte geschlossen werden, weil eine große Reihe von Diphtheriefällen un ter den Schülern eintraten. Ü i n d e n a. d. Ruhr. Ein wun derbans Ereigniß ' hat sich in einer hiesigen Arbeiterfamilie zugetragen. Die seit fast acht Jahren taubstumme Tochter hat plötzlich Sprache und Ge , her wiedererlangt. I MülSeim a. Rh. Bei einer in der Rheinischen Zündhütchen und Sprengkapsel - Fabrik von Paulus in . Küppersteg erfolgten Explosion von Dynamttpatronen wurde cm Arbeiter auf der Stelle getödtet, während "zwei andere schwere Verletzungen -erlitten. Vrsvlnk Mstkaln. Dortmund. Neulich Morgens wurde an der Dorstfelder Brücke zwi schen den Geleisen die arg zugerichtete Leiche deS Technikers Alex Dahlmann gefunden. Die Beamten, welche die Leiche fanden, haben die Ueberzeugung, da zOahlmann nicht überfahren, son dern von der Brücke aus auf das Ge leise qestürzt ist oder gestürzt worden Ht. 153 ist jedenfalls Nicht auSqeschlos sen. daß der Todte daS Opfer eines Verbrechens geworden ist. V a d e r b o r n. In dem benachbar ten Dorfe Wewer bat ein in den Zwan ziaer Jahren stehender Maurer seiner um einige Jahre älteren Ebekrau nack ' einem vorausgegangenen Wortwechsel . in der Raserei den nals abgeschnitten. Der Verbrecher, der übrigens sckon seit langer Zeit im Verdacht der Geistes störung stand, tödtete sich nach der Er mordung seiner Frau auf die gleiche Weise. ' Vvovlni SeNen.lasfan. Frankfurt. ?ln der Kinhnhal strake No. 36 (dem Umpfenbach'schen üaulel t eine fahrige Frau mit ih ren Zwei Enkelkindern erstickt aulnt funden worden. Wahrscheinlich Kabn die Nmoer am Ösen gespielt. Die an gestellten Wiederbelebunasversucke len erfolglos. Am Biegwald erschoß ilB ver einmemaniler Karl Aenkart. Venkart unterhielt in Bockenheim ein . m t . leoesoeryaitNlS', das rückgängig - ge macht wurde.' Ein Beamter der Nn lvteckniscken Gesellsckait . A.,Nnsk ! Leithäuser, ist wegen Unterschlagung . 1ETAA 0m t ' V rr , uv n j.uw iiiaci uzi ocr oariane tups ser Gesellschaft zu neun Monaten Ge r sanamn oerurlyellt worden. ' S a n a u. Ein Musketier des Hesfischen -Jnfanterie-Regiments No. gi. der sich bier besuchsweise ufki.n machte in der Wohnung seiner Mutter lemem eben durch Erhangen einEnde. Was den ' ' gesunden, lebenslustigen Mann in den Tod getrjebey hat, ist noch nicht ermittelt worden. De: Vortier am hiesigen Westbahnhof Wolf bat sich in Mainz in den Rhein gestürzt und M ertrunken. ' Tann. Die Bewohner unseres armen StädtckenS .wurden abermals durch eine Feuersbrunst heimgesucht. f?n einem Stalle an dem engbebauten Steinweg brach Feuer aus und. in kurm Zeit Wurden 15 Gebäude ein Raub der Flammen. Die Abgebrannten sind oerinae Leute .und erleiden großen Schaden. ' '' - ZInby'S Pile Suppository wird garantirt. für die Heilung von Hämorrhoiden und Verstopfung, oder daö Geld wird zurückgegeben. 60 CtS. die Box. Schicke zwei Postmarken für Zirkulare und Probe an Martin Rudy, registrirten Apotheke Lancaster, Pa. Postkarten nicht beantwortet... Zu derkaufen in allen 'guten ÄpothekenZ Word BroS., A. Liefer S: Co. und Daniel Stewart, Wholesale Agenten, Indianapolis, Ind.

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