Indiana Tribüne, Volume 18, Number 133, Indianapolis, Marion County, 31 January 1895 — Page 2
Jndiana Tribüne.
Erscheint Taglich und Sonntags. Die tSzliche Tribüne- kostet durch den T,Sger 33 CentS per Woche, die Sonntags Tribüne' Cents per Woche. Beide zusannne 15 Sentö oder 63 CentZ per rkonat. Per Post außerhalb der Stadt zugeschiZt in Vorausbezahlung p- per 2tfr. Csftcfi 18 Süd ZXlabama Straße, ndianavon. 3nb. 31 Januar 1895 NuKlandS SeereSmacht in Ost Sibirien. . Die ostsrbirischen Truppen, nameni lich die Schützen- und LinZen-Batail-hm. sind in ihrem OfsiciercorpZ be deutend durch Officiere aus dem eil rcv'äischen Rußland, groktentheilZ aus Truppen im Osten, verstärkt worden. EZ sollen im Ganzen 64 Officiere, darunter 13 Stab-capitane . und 40 Lieutenants, nachzesandt worden sein. AuKerdem'hat die 34. Jnfant:r!e-D!-Vision 8 Unterofficieie,- 175 .Mann an die oft sibirischen" Truppen abgegeben. Im sogenannten Küstengebiet stehen 19.600' Mann, die Trudven de? Amurqebietes werden' auf 38,390 Mann Kriegsstärke geschätzt, während ibr Nriedensstand' 26.340 Mann beträgt. Die Russen können aber in dem falben Jähre seit dem Ausbruch des KrieqeZ 40,000 Mann versammelt, ha ken. Dies, doch mit großen .Kosten verbundene - Maßregel beweist, nebst vielen anderen, daß Rußland sich die Mittel wahren will, in den japanisch cbinesischen Streitfragen eine thatträs iiae Rolle zu spielen. Die oststbinschen Truppen sind jetzt längst auf Kriegs fuk: ihre Reservisten wurden 'nickt.entlassen und' doppelte Rekciitenstärken eingezogen, deren Auildüng inetli dien Wocben beende!' sein. 'wlrd ' " ' , In hiesigen eingeweihteir. Kreisen," sckreiöt ein Correspondent aus St. Petersburg.' wirö 'dieZfach ie Ansicht IauL tafe bie riissische Regierung 'die EiiwerleiöLg" Koreas in ?nan," ja, selbst 'nurin'Abhangigkei!sv':rhäl!niß unter keinen Umständen zugeben würde. Ein. wesentlicher Theils der eu roväischen Stärke Rußlands liegt da lin. daß eö aus Tausende von Kilomelern inen so nichtzuachtenden Nachbar wie China hat, d'essen erbärmliche Sazwäche jetzt recht zu Taoe getreten Hr. Man weiß hier ganz genau, daß, wie in Rußland der Vanllavismus. in kuiicyiano uno flauen ccc jusunjaj nack Vereinigung der getrenntenVolksund Sprachstämme im Herzen der Völ in lebt, der Traum der Gebildeten Javans ein starkes Ostasien unter japa uifött Führung ist. 'Japan ist das tr...irt c v (vi.fr. c . rn rjt.'i Vreußen Ostasiens. 'Heuti noch rach-. iti man es n Rußland als einen der größten ZZehler Kaiser. Alexanders II., 'daß er Preußen-Deutschland derart erMarken ließ. , Man will nun nicht einen ähnlichen Nachbar im Osten haben, und wird -darum, wie hier angenommen wird, jede wesentliche Erstarkung Iavans im Keime zu unterdrücken versuen. Man halt es für möglich, ja wahrscheinlich, daß in dieser Beziehung Abmachunzen mit . England - getroffen sind. Man berechnet hier, daß Ruß !and jetzt im Küstengebiet mit dem Stützpunkt Wladiwostok an 40.000 Mann vereinigt hat, und diese können jedenfalls nebst ber russisch-engl'lchen Flotte bei den FriedenSöerhandlungen ein aewichtizeZ Wort mitsprechen. Deutschland kann ja eine möglichste Erstarkung Japans nur mit Freuden b:arüßen, doch muß man befürchten, daß. wie die Verhältnisse .liegen, die außerordentlichen Anstrengungen dieses keld'lnmüthigrn Volkes, : trotz 1 aller Sieae. und wenn sie selbst bis Peking fübren sollten, nicht mit dem endgilti'sen Erfolg gekrönt sein werden, der ibnen mit Fug und Recht gebührte. England wird jetzt hier fast als Verbündeter angesehen.- Aber gut, daß man in London .nicht den Spott und Qobn vernimmt,' mit fcfin in hiesigen Officierslreisen üb:r diesen neuen Nreund gesprochen. fcrirK Man hat das befriedigend: Bewußtsein,' ihn tüchtia überZ Öhr gehauen zu haben." ' Sennerin verbrannten (SeldeS. llitf allen Personen, welche in unserem Bundes-Schatzamt angestellt sind, kann Mrs. Vrown als die inier essanteste bezeichner werden. Sie weiß vielleicht besseren B:scheid, in verbrann tem oder auch sonstwie' fast, unkenntlich gemachten Papiergeld alZ jedes andere zur Zeit lebende Menschenkind, und bei unZ jedenfalls gilt sie für, gerade unersetzlich. Man kann sich nicht genug wundern, wenn man die, Erfolge ihrer Thätigkeit beobachten kann, 'wie sie eini Handvoll, verkohlter Banknoten-Fetzen nimmt, sie Stückchen für Stückchen auf einen Bogen Papier klebt und sie wieder in eine erkennbare Gestalt verwandelt, sodaß Onkel Sam den vom Verlust Betroffenen entschädige:? kann, natürlich nicht ganz ohne rechnung der Mühe. Erst kürzlich war ein bemerkenswertbes Beispiel dieser Art zu verzeichnen. In Rockford, Jll., war eine Frau Groth in hohem Alter gestorben und hatte ihre Habe ihrer Nichte hinterlassen. Aus irgend einem Grunde wurde das Kleiderzeuz der Verstorbenen verbrannt. Erst nachher kam der Nichte der bedanke. eZ könnte vielleicht auch ncch etwas Geld in den.Kleidzrn gewesen sein. Sie wühlte in der Asche herum, und wirklich fand sie einige verkohlte Fetzen. w:lche offenbar von GreenbackS herrührten. - Dem Beispiele Anderer folgend, sandte sie ttese paar Fetzchen an das Ernlösungs-De vartement des Schatzamtes, und Mrs. Vrown erkannte dieselben als Papier geld im Werth von $25. - Oft sind schon diel größere Summen solck.er?rt d-.ri E!g nthümern .' gerettet worden. Vor mehreren Wochen drangen Einbrecher in eine Bank zu Mans field. Jll., z:rsprengten,die. Geldspende mit Dynamit und sprengten aber ne benbei zugleich mehrere Päckchen Noten in lauter kleine Stückchen. Auch diese
wurden zur EinZSsunz an das Schatz nrni geschickt, und Mrs. Brvwn brachte auch in dieses b'Zse Chaos wieder voll kommene Ordnung Fälle dieser Art kommen um so öfter vor, je häufiger die Dyamiwerbrechen der Ritter vom Dietrich und Brecheisen werden. Mit eben solcher Sicherheit werden von Mrs. Vrown uuch meistens Geldscheine identifkirt, welche in Mausoder Rattenlöcher gerathen und erst .spät, in lauter winzige Stückchen zer nagt, wieder zum Vorschein gekommen sind, desgleichen das Geld, das aus dem Maul des Schooßhundes, ja aus dem Magen der Ziege, schon halbverbaut, gezogen worden ist, und so wei ter. Sehr mühevoll ist diese Stellung unter allen Umständen.
Stolz lieb ich den Kentuckyer. Wie ein erfrischendes Gewitter prasseile jüngst in unserem Congreß in die ode. trockene Debatte über die Vorlage betreffs regulärerDienstverabschiedung von Zollmarine Officieren die Rede des , Kentuckyers Champ Clark herein, welcher zur Zeit im Bundes - Abgeordrietenhause den '9. 'Missourier District vertritt. Die Rede hatte den Zweck, die Vorlage umzubringen"; doch das sei dem schneidigen Blaugrasstäätler verziehen. Jedenfalls erzielte er einen großen 'Lacherfolg. Aus dem ' Congressional Record", der ja im Allgemeinen' noch weniger gelesen' wird. ai Hegels Werke, seien hiermit einige Kraststellen dieser Rede Ueber die angeblich ob scuren Helden der Grenzgegend" tiefer gehängt: Ich will ' Ihnen etwas Weltge schichte dortragen, die Sie noch nicht zu wissen scheinen nämlich von unseren Bürgerkrieg - Heroen des Grenzlandes,, den 'blauen sowie den grauen. Wer-. wagt eö, über diese Helden zu spötteln undsie obscur zu nennen? Herr' Vorsitzender, wenn die Geschichte dieses Heroen 'gechriebeN'wuroe. sie würde alleNovellen' voni 'Sir" 'Walter Scotl tiesZn. SchälteT.stellen! Da draußen in der' Weither verweichlich ten Gelbschnäbel kann man freilich nicht würdigen, was Einer fühlt, der sein ganzes Leben lang in jenem dürztn Grenzlande. Kentucky, West.Virgi r.ien, Missouri, Kansas und Tennessee, zugebracht hat. Ich meine mich selbst, meine Herren. Ich liebe diese Grenzer, die edelsten und wackersten Menschen unter der Sonne. Lassen Sie sich kein dummes . Zeug vorschwätzen. Ein Grenzer' ist kein Raufbold, er ist nicht streitsüchtig, aber. Gott verd--, mich, er versteht, seine Sache zu vertreten. (Lachen und Beifall.) Ich war ungefähr in Jahr zu jung, um in den Krieg ziehen zu können. Elf Jahre war'ich alt, als der Bürgerkrieg losbrach. " Man hat 'mich kürzlich ausgelacht als' ich sagte, ich wollte in be ide.Armeen.tintreten. Aber, meine Herren, das ist 'die reine geschichtliche Wahrheit. Ein Knabe von meinen Jahren hatte noch keine Politik, aber schlagen wollte er sich. Ich versuchte, in die Cavallerie von Frank Wolfyrd zu kommen; aber sie wollten mich nicht haben. Dann suchte ich der Morganschen, Armee beizutreten, und sie wollten mich leider , dort auch nicht haben. Ha, dieser Prachtmensch Frank Wolford! Zweimal hat er im Congreß gesessen; er war ein derber Kentuckyer GebirgZ - Advöcat, und damit ist das höchste Lob ausgesprochen, daZ man überhaupt einem Advocaten spenden kann.' (Heiterkeit.) Er verschmähte es," die Uniform eineZ Obersten zu tragen; , er , trug die. eines Gemein:. Man sgte von ihm, daß er nie genug Leute seines Regiments für eine Parade zusammenkriegen könne, außer am Vorabend einer Schlacht, dann kamen sie alxr von allen vier Richtungen des Compasses. Und fast die gane Erste Kentuckyer Bundescavallerie ist auf dem Felde der Ehre gefallen; daß ihr letzter, Oberst, der obscure Held" SilaZ Adams, noch . am Leben , blieb, war nur ein Zufall, arg genug war er mit Blei gespickt. AuZ derselben Gebend ka auch eine Compagnie in die Morgan'sche Cavallerie. S rekrutirten sich Alle aus der Blüthe- der - Kentuckyer Ritterschaft. ES 'freut mich, daß ich hie? noch einige der alten Heldin sitzen fefc, den Schützenoberst und Gouverneur McCreary und den ehrwürdigen W. C. Breckinridge. Ich bin stolz, ein Kentuckyer unter, solchen Kentuckyern zu sein. Und Morgan hätte nimmermehr sei nen Marsch durch Ohio und Jndiana ausführen können, wenn er nicht die unübertrefflich! Kentuckyer Pferde gehabt hätte; auch diese vierbeinigen Melden verdienen, mit Lorbeeren be ?rif mvn snnnrhr ....g. g .. k I titw it. tiiiitiiumi , so sagte er zu ihm: Du hast einen Prachtgaul. Zch werde ihn confisciren"; um n.T , wniw w Und da kommen noch Windbeutel und Federfuchser daher und sprechen! von obscuren Helden! Herr Vorsitzen-, der, im Angesicht des ganzen amerika-' nischen Volks möchte ich Ihnen hier'-' mit sagen, daß. w.'Nll die Helden vom Grenzlaird, welche auf Seiten der Union dienten, auf der conföderirten Seite gedient hätten, daS Resultat deS Krieges ein ganz anderes geworden wäre. Gerade sie haben die Union gerettet, und sie hätten den Sieg der süd lichen Conföderation herbeiführen können. Theodore Roosevelt hat Ihnen' auch gesagt, daß die 77,000 Kentuck)er die prächtigsten Kerlö im Bundesheere waren, und ich glaube es ihm, obgleich ich kein Wort von Dem glaube," was d:ser Herr über CivildienstRe form sagt. (H:iterke':t.) Frank Blair, mit dieser Heldenschaar in der Nebel--len - Armee wurde ganzAmerlka aus btn Kopf stellt baben. Vor ibren
verstand eS dieser Morgan, Pferde in riTl rr.., . Kentucky einzuhandeln! Er ging nam-j auch, aßda- sei dem letz en lich zu Denen, die sie hatten, und wenn , Keg:m:t der Türke: erschütterte AnyJZ rou.ff.nV. ? iTn:ftn2mnn '! seben Rußlands in Europa sich ent-
fcfc UVbk ttlltUI V. M st t tm 4 ri mSäsm Sache, so Hopste ihm auf 1, ? ,?t7,'.'smm!7.',m V Schulltt und sprach: e,j jm 17. August 18S0 ,n.Natta erhiklt um Prachlgaul, bin sollst Du sllr die S, S'rM hmx E-iund. guk Sache opseri' Seklkgi hat nttn Udant; tut gUt die Kennet aber allemal. (Heiterkeit.,' ?'?runde b-gab er sich .m Sommer
Tha5en halten die alle Garde von Waierlco. die Leicht: Brigade von Balaklawa und der Angriff des tollen Karl XII. in Pultawa sich verkriechen müs sen! Bis an das Eismeer hätte Frank Blair marschiren können, mit den Grenzhelden hinter sich. Wer es noch einmal wagt, über die Grenzer zu grinsen. Gott verd mich, der kriegt es mit mir zu thun! Ueber den Geringsten von ihnen, wenn er in Massachusetts gelebt hätte, wären dicke Bücher geschrieben word:n. (Heiterkeit.) General Rousseau, einer der schönsten Männer, die je gelebt haben. Gott segne sein Andenken, der Organisator der verwegenen Louisviller Legion, wurde später in den Congreß gewählt, und hier hat cr einmal einem Burschen einen Rohrstock über dem Kopf zerbro chen. was viel öfter geschehen sollte, als es geschieht. (Heiterkeit.) Es war ein Republikanerlopf, über dem er den Stock zerbrach. Man wollte 5gn dafür aus dem Hause vertreiben. Er resignirte aber, ging heim und wurde triumphirend wieder gewählt, ja, man gestattet: gar keinem Anderen, als Candidat gegen ihn aufzutreten, ' und als er gewählt war, überreichte man ihm in einer Massenversammlung in Louisville einen goldbeknopften jt tuckyer Hickorystock als' Ehrzgabc. Sehen S', aus solchem Holz sind die Grenzerhelden geschnitzt. Na. morgen werden mich Hunderte von Zeitungen für diese R.'de vermöbeln.(Heiterkeit.) Der letztere schneidige Wunsch d:Z wackeren Kentuckyers ist indeß nicht in Erfüllung gegangen.
ttattzler v. Zierö. Im Alter von 74 Jahren 7 Monaten ist der Kanzler des Zarenreiches, Nikolai Karlowitfch V. Giers, in Pe. tersbmg aus dem Leben geschieden. Am 9. Mai 1820 als Sohn einer in Finnland ansässigen schwedischen Fa milie geboren, trat Giers 1833 in das Ministerium &r auswärtigen Angelegenheiten ein und wurde dem asiati schen Departement zugetheilt. Während des ungarischen eldzuges (1843 bis 1849) war der junge Diplomat dem russischen Hauptquartier attachirt. Darauf zum Botschafter in Konstantinopel ernannt, befand er sich während des KrimkriegeZ als Kanzleich:s des Generalcommissärs in der MoldauWalachei. 1357 in Bessarabien. 13 Jahtt.lang war er in verschiedenen' Stellungen im diplomatischen Dienste thätig, bis er im Jahre 1875 in das Ministerium des Auswärtigen berufen wurde. Nachdem er sofort nach der Thronbesteigung des Zaren Alexander des Dritten von diesem mit sehr wichtigen Diensten betraut war, übernahm cr am 9. April 1832 an Stelle deZ Fürsten Gortschakow die Leitung des' j Miniskriums deS Aeußern. Giers, ein Gegner aller panslawisti. schen' Kriegsg'lüste, wirkte in diesem Sinne bei seiner Zusammenkunft mit dem Fürsten Bismarck in Varzin' am 17. November 1882. bei seinem Aufenthalt !n Rom und in Wien. 24. Januar 1833. Den gleichen Charakter trug auch daZ Rundschreiben vom. 9. Juni 1883, worin Giers den kaiserlichen Dank für die beim Krönungsfest kundgegebenen Sympathien des AuslandeS aussprach. Während der Dreikaiserzusammenkunst in Skierniewice vom 16. bis 17. September 1834 hatte GierS dort mehrere Unterredungen mit dem Fürsten Bismarck und dem Grafen Kalnoky. Bei der Kaiscrzusammenkunft in Kremsier am 25. und 26. August 1835 war er in stetem Verkehr mit dem Grafen Kalnoky. Am 7. October 1835 besuchte er den Fürsten Bismarck in Friedrichsruh und erh'elt am 26. und 27. August 1886 während seines Aufenthaltes in Franzensbad den Besuch des Fürsten ViZ marck, als gerade die bulgarische Frage durch die gewaltsame Entfernung des Fürsten Alexander in eine höchst schwierige Phase trat. Giers gewann den Zaren für seine seitdem festgehaltene Politik deS.Zuwartens und der freien Hand, um die Kraft Rußlands richt in kleinen Händeln zu zerfplit-. kern, sondern mit voller Macht in eine pünliig: europäische ConNellation eingreifen zu können. GierZ vermied daher. jede Verwicklung, die Rußland an der freien Benutzung . d:S ' günstigen UugenblickS hindern, . konnte. Diese Politik , blieb nicht ohne Widerspruch ftitenS-der russischen Nationalpartei, namentlich Katkow's. Daß aber der Kaiser doch fortdauernd mit . ihr übereinstimmte, bewies .die Auszeichnung, die GierS geleaentlich seines fünhhl jährigen DienstjubiläumS am 25. October 1883 durch Alexander den Drltten zu Theil wurde. Nicht nur. daß u j"' . mehrmals . veoroJtt zv-rieo: immer . . r uictci umt:tm rrqtl: rourar, ow t.i , , f , . i schien hoben hat. hat letzteres zum w Twl der luz-n zuckalten. Politik Giers' zu danken gehabt. Europa und kehrt: erst im April 1893 nach Rußland zurück, um im Juni die Staatsgeschäfte wieder zu übernehmen.' --An serner Friedenspolitik hat er bis an sein End: festgehalten und wenn er auch in seinemMinist:rium, durch seine Krankheit verhindert, in letzter Zeit persönlich nicht 'mehr vi:l thätig sein konnte, so war sein 'Einfluß doch stark genua, an höchster '.Stelle dasrängn der .Panslavisten undFranzosensr'eune im Aaum halten."zu können. ""Elnö, seiner-letzten Handlungen war. die Unterzeichnung des Ehecontractes, deS Zaren .Nikolaus mit Prinzessin Alix von Hessen. - Glers war mit einer Prinzessin Kantakuzene, einer Nichte des Fürsten Gortschakow. seines Vor. ängttZ' im' .Amte,-: verheirathet und hatte.! von dieser - inen Sohn, der gleichfalls die diplomatische Laufbahn . eingeschlagen hat. Seine Gattin ist
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ihm bdr emtgen Jahren im Tode vorausgegangen. '
VemerkenSwertlie Hölzer. In den verschiedenen Staaten und Territorien unseres Landes wachsen 413 verschiedene Arten Bäume; die Mannigfaltigkeit der amerikanischen Vegetation ist auch in di:s:r Beziehung größer, als Manche zu glauben geneigt sind. Unter diesen Arten sind 16 von hoher specifischer Schwere, derart, daß das ausgereiite Hol im Wasser untersinkt. Diese wachsen vorwiegend in den bürrenNeaionen von New Mexico, Arizona und !)?zvada. D-.s etschlcdctt stärkste Holz, dcs in d:n Ä:r. Staaten vorkommt, ist das Muskatnus - Hickory, welches am unterere Arka:isa?sl's; gedeiht. Das elastischste ist ?o.".arack oder am:ri!anische Lärche. yarsüm und Prlmadonnaslimmt Enthusiastische Dichter haben den Gedanken, daß Dust und Sang einander ergänzen, schon zum Gegenstand allerliebster Lieder gemacht (so unter den Deutschen Sallet und Vodenstv'dt), und das Bild einer göttlichen Sängerin. welche in einer Vlüthenlaube. oder doch von Blumensträußen umgeben, ibn höchsten und tiefsten Wund:itöne flötet, erscheint fa sehr romantik. 3n Wirklichkeit aber gestaltet sich die Sache anscheinend ganz anders! Einer wirklichen Nachtigall mögen die Blumendüfte keinen Eintrag thun; aber Primadonnas, welche nach den Lorbee ren einer Patti oder Lind streben, müssen die Vlumengerüche. sowohl die natürlichen wie die künstlichen, während des Sinaens sorgfältig meiden, und von den männlichen Sängern' gilt so ziemlich dasselbe. Sie wissen das auch zur Genüge.und die meisten Sinvirtuosen von Beruf, welch: b.'i musikalischen Gesellschaften auftreten sollen, b:steh:n darauf, daß Blume .namentlich alle stärkerduftenden. durch ihre Abwesenheit glänzen müssen", ja manche bekunden einen förmlichen Abscheu vor jedem starken Varfüm. 5s wird entschieden behauptet, daß starke Gerüche die Stimme Mhr oder weniger beeinträchtigten, und den betreffenden, natürlichen ' Blumen' wird noch em' schlimmere diesbezügliche Wirkung zugeschrieben.als ihren destilZirten Essenzen. Auch einige bedeutende Hals-Specialisten glauben bestimmt, daß solch: Gerüche nacktheilige Einflüsse auf die Kehlkopf-Drgane übten. Es fehlt indeß auch nicht an Andern, welch: die Ueberzeugung aussprechen daß lediglich ein Glaube an die nachtheiligen FoTg,:u derartiger Gerüche den Sangesvirtuosen Furcht mache, sodaß sie, um einen modernen Ausdruck zu gebrauchen, unter einer förmlichen hypnotischen Sugaestion in dieser' Beziehung litten, und. wenn sie sich in einer duftbelad:nen Atmosphär t befänden, lebhafte Furch! eine nervöse Zusammenzichung der Kehlmuskeln verursache. Wie dem auch. sei, der. Eindruck ist nun einmal da, und den Zöglingen vie?:r ausländischer .Mustk5onfervatorien wird in Rücksicht auf diese festgewurzelte Vorstellungen gar nicht gestattet, Blumen zu tragen oder .Parfüme zu benutzen. Die am meisten in der Sang-Kunstwelt in Mißgunst siebenden Blumen sind gerade 'diejeniaen. welche im Allgemeinen am werthesten gehalten werden, wie Hyazinthen, alle duftenden Knollengewächse. Tuberosen. Lilien, Veilchen und Mimosen, und es ist eine Menge G:schichtchen über die unglückliche Wirkung dieser Vlumengerüche verbreitet.. Eine Vonanza'Finderln. ' . Seit einigen Monaten verursacht die Entdeckung von Gold in der Holy Terror"-Grube, in den vielgenannten Black HillZ von Süd-Dakota. große Aufregung in Vergbau-Kreisen, die immer noch im Zunehmen ist. Diese Entdeckung wurde ursprünglich von ei' ner Frau ganz zufällig gemacht, und man theilt darüber mit: ' ES war gezen Ende Juni verzangen:n JahreZ, als William Franklin und feine Tochter Frau Frank Stone, sich in einer Schlucht im County Penning ton, ergingen. AIS sie schließlich ermüdet sich ein wenig niedersetzten, brach die Frau zum Zeitvertreib ein Stückchen Gestein entzwei, und beim Brechen wurden einig: Theilchen Gold sichtbar. Die Beiden gruben nun ein wenig an dieser Stell: und fanden noch mehr von diesem Gestern, welches, wie sich bei ein:m Schmelzversuch herausstellte, einen sehr reichen Goldzehalt hatte.' . Die Entdecker machten durchaus kein Geheimniß auö der Geschichte, und alsbald eilte Jeder , in der Nachbarschaft, der Zeit dazu hatte, heraus, und daZ Graben und Einschmelzen des Goldes wurde zu einem allgMeinen Sport. Zur Zeit befanden sich die Leute der ganzen Umgegend in sehr gedrückten sinanciellen Verhältnissen, und sie waren froh, daß sie solcherart Mittel erhielten, den Glorreichen Vierten? würdig zu feiern, und verwendeten. die ganzen' Erträgnisse der G'räbereien azu. ; Inzwischen ist es zu einer systemati!chen - Ausbeutung dieser.. Goldlager, welche wahrscheinlich die reichsten jemalö in denBlack Hills entdeckten sind, in größerem Stil gekommen, und seit mehreren Wochen ist eine Stampsmühle mit Maschinenbetrieb dort thätig, und beständig werden neue Minengänge ang?legt. Außer dem wunderbar reichen Golderz und Quarz finden sich auch viel: kleinere Klümpchen gediegenen GoldeZ. Bis jetzt hat man 60 Fuß tief gegraben, und daZ Ergebniß ist lohnender, alZ je. Zarensplonotn Amerika. Stli vielen Jahren schon ist die rusWe Gebimpolizei auf dem Boden der
stör. Wtaaien m:yr ooer wenige? jrarr vertreten, und es wird versickert, daß aeaenw'artig mindestens 500 Männer und Frauen in unserem Lande weilen, die bisher im Geheimdienst des Zaren standen. 9 Diese seltsame Vertretung des Zarenreickes in unsere Republik hat allezeit mit den politischen Ruhestörungen in Rußland zu- und abgenommen, und schon damit ist ihr Zweck genügend gekennzeichnet. Nach jeder aufständischen Erbebung in jenem ungewöhnlichen Lande sind ein gewisser Zustrom rusfische? Einwanderer nach Amerika statt ur.d allnnal kam mit der Fluth der Verdächtigen auch ein Häuflein Spione ln mannigfachen angenommenen Rollen. manchmal wie d:r ärmlichste Zwi-schendecks-Passagier, manchmal wie ein Täzt in der eigenen Cajüte. An beZaubernden Frauenspersonen fehlt es auch nicht unter ihneii. Unser: höhere Polizei weiß über diese Spione und ihr Treiben zum Tbeil sehr gut Bescheid; auch viele Dampferbeamte wissen, wen sie in ihnen vor sich haben. Andere aber werUn darüber geflissentlich im Dunkeln erhalten. Viele russische Emigranten lassen sich leicht zu dem Verdacht bereden. daß der oder jener ihrer Landsleute einSpion sei,b:achten aber häufig Diejenigen nicht, vor denen sie wirklich auf der Hut zu sein hätten. Wie man übrigens hört, will der iekige Zar Nikolaus fast allen sich zur 5Zeit in Amerika aufhaltenden rufst schen Geheimpolizisten den Laufpaß aeben. wie er ja überhaupt dieses Devartement sehr wesentlich vermindert bat.
vom Inland?. Der neue Gouverneur EoanS von Süd-Carolina ist im Eifer für's Staatskneivengesetz noch toller als sein Vorgänger. Unbekümmert um's Völlerrecht hat er's auf die im Hafen von Charleston liegende italieni sche Bark Fortuna- abgesehen. Aus ihr sollen geistige Getränke verkauft worden sein. Als die Staatskneipen spitze! deshalb das Fahrzeug vor ein! gen Tagen untersuchen wollten, legte der italienische Consul Costello dage gen Verwahrung ein und gab die Durchsuchung nicht zu. Der Capitän und der. Steuermann der Bark stellen in Abrede, daß geistige Getränke auf derselben verkauft worden seien, aber einer-der Spitzel hat beschworen, daß er selbst Wein auf der Bark gekauft und gesehen habe, wie auch Vrannt wein durch Neger auf der Bari gekauft wurde. Einstweilen ist das Schiff nicht belästigt worden, aber Gouverneur Evans hat den Oberstaatsanwalt Varber und einen Charlestoner Rechtsanwalt Namens W. Gibb' beauftragt, die bezüglichen internationalen Verträge und Gesetze gemeinsam zu prü fen und darüber , zu berichten, was sich in der Sache thun lasse. ' Eoans ist sehr entrüstet über den italienischen Consul und sagt, dieser habe sich durch sein Auftreten zu einer für den Staat lästigen und mißliebigen Person ge macht, er beschütze thatsächlich eine schwimmende Wirthschaft. Der Gouverneur will die Bundesregierung darum angehen, daß sie die Absetzung deö Confuls von der italienischen Rcgierung verlange, und wenn der süd carolinische. Oberstaatsanwalt in seinem Gutachten mit den Ansichten , des Gouverneurs ' in der Frage üöereinstimmt, so will dieser die Bark mit Beschlag belegen und diejenigen Personen von der. Bemannung, welche das Staatskneipengesetz verletzt haben, ver haften lassen. Ein schreckliches Ende hat dieser Tage .in Baltimore V.,. 233. Stiefel, der Sohn des hochan'gestenen früheren Bierbrauereibesitzers Ev'd W. Stiefel, genommen. . Durch ein schwe res, dumpfes. Getöse wurden A'-endZ wenige, Minuten nach 6 Uhr die .e-wohner-in der. Nachbarschaft oon W. Stiefel'S Spenglerwerkstätte in de. Frederick-Road, in Schrecken versetzt. Bald drangen auS der Werkstätte von allen Seiten Flammen. :. Nachdem die Feuerwehr das Feuer vollständig eingedämmt., hatte, durchsuchte - sie die Brandstätte, und plötzlich ertönte ein Ruf deö Entsetzens. Capitän Steinacker stieß im Vordertheil, welches als Bureau benutzt wurde und durch - eine leichte Wand, von der Werkstätte getrennt war. auf einen verkohlten Leich-nam.-Die Füße waren verbrannt deZgleichen die Hände, und das Gesicht zur Unkenntlichkeit entstellt. Nur noch we. nige versengte Lappen, die Überreste eines Anzuges, bedeckten den .Ober5örper.. und diese führten zur Jdentifizirung des Leichnams. Durch, eine leicht beschädigte Photogravhie, welche man in den Taschen der Kleider fand, wurde nämlich 'die Leiche als dieienige Stiefel's von seinen in der Nachbarschaft wohnenden Anaehörigen erkannt. - Der Schmerz derselben war namenlos., als sie von der traurigen Tbatsache' überzeugt wurden, daß ihr Sohn, Gatte und Vater, welchen sie , noch vor KurHtm gesund .und . srob sahen todt und fast vollständig zu , Asche- verbrannt vor ihnen lag... Der Verunglückte war erst 33 Jahre alt. und hinterläßt. seine Gattin und ' zwei Kinder, daS eine-drei Jahre und daS andere noch nicht ganz ein ?l'abr'a!t.'. Er wär nicht. nur .eine wohlbekannte, sondern auch eine, beliebte . Persönlichkeit. Niemand . kann bestimmt feststellen. , auf welche Art daS Feuer entstand. ES wird jedoch 'v?rmuthet. da Stiefel öfters experimentirte und zu seinen Erverimenten GaS verwendete, daß eine iGasexplofion ' die Ursache deS Brand eS. und dcS Unglück! v'lrde. ' Den Musikern ist eS am 'ebsten..wenn sogenannte Fachmänner. 'elehrte des Contrapunkte?, grür'd. 'te Kenner aller Partituren über sie ''reiben; denn, roenn diese auch nich' . .'n sollien, so 'haben sie. doch dei oft, daß mzn deren Kritiken nie.als liest.
Viels ähnliche Fälle.
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Em''&Ctt Zwi Zaire litt ich an einem Mazenleiden. ich gekrauöte w$"''" .ebrere Untt. aber obne t?r?o! hrA i,n
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Gebrauch ron Tr. August König's Hamburger Trcxsen'ttieder voLstandig berge, liellt. Bertha Woolfe. Stockton, Cal.
Alutkrankbeiten Wf ,ne wgste smn m un an $mmwcn, tu muw.uy.HM. eine Folge von Blutunreiiiiqkeiten waren, ich xrobirte kersSiedereS ebne Erfolg. Als das erfolqreiä)ste Heilmittel enries siö Dr. August König'S Hamburger Tropfen. G. F. Engelhardt, Jeffersonville, Ind. I!tt1Zerdanll6lkeit it längerer Zeit litt ich an Unrcrdaulichleit, keines . . Ux angewandten Mittel trollte mir helfen, bis ich Zw August Konig'S Hamburger Trovfen nabm. Diese Tropfen stellten micb in kurzer Zeit roterer hkr.-C5ristian Lerhe, 201Ö Orleans-Straße, Baltimore, Md. Leb crleldkN Längere Zeit litt ich an einem Leberleiben und pebrauSte vie- ' 1 1 les ohne Erfolg, bis mir schließlich Dr. August König'S Ham. burger Troern vollständige Heilung brachten. Frau Caroline Weife, 127 Lake. Etraße, Clevcland, Ohio.
Oom uslanve. I n den L ö w e n k ä f i g der h Spia weilenden Menagerie Kest ner stiegen die zwei Journalisten Melchiori und Zannoni Nosalino un ) hielt:n daselbst ein Trinkgelage im Angesicht der vir Löwen ab. iwbei es auch an Toasten nicht fehlte. Das PubNlum klatschte rasend Beifall dazu. DieZugkraftvon zweierlei Tuch hat sich wieder einmal bei der Versetzung der 6. Ulanen von Langensalza bezw. Mühlhausen i. Th. i.ach Hanau in glänzender Weise bewährt. Nach einer Feststellung des Magistrats in Mühlhasen sind nämlich nicht weniger als 251 Dien stm'idchen von dort nach der neuen Garnison mit übergesiedelt! In Sirchderne im Amt Lünen hat sich ein ruchloses Verbre chen zugetragen. Etliche Burschen haben nämlich versucht, das Haus des Landwirths Adolf Biermann mittels Dynamit in die Luft zu sprengen. Auch auf andere Häuser in der Nähe
der Zeche Ccharnhorst" hatten eZ die Attentäter abgesehen, doch die stärksten Spuren der Unthat weist daZ HauZ deö Landwirths Viermann auf. Die Vorderseite deö HauseZ ist total zerstört, fast keine Fensterscheibe ist mehr ganz geblieben. Morgens gegen .3 Uhr erfolgte die erste Explosion der Dynamitpatronen, von denen eine vor die Scheunenthür und die andere vor den Hauseingung gelegt war. Nach der Explosion wurden noch unzählige Schüsse auf das Haus . abgegeben, so daß im Innern die Schrotkörner wie gesäet herum lagen. Im Laufe des Vormittags wurden dann ungefähr zehn Personen geschlossen dem Amtsgericht zugeführt. . I n trauriger 23eisc hat die 24 Jahre alte Tochter-L:lli des Oöerst-Lieutenantö v. Steppes in Augsburg ' ihr Leben verloren. DaZ Fräulein befand sich im Wohnzimmer mit seiner Mutter und dem Bruder, Lieutenant v. Steppes, wo es eben c.n Ballkleid anprobirt hatte. Nach lem Frühstück . unterhielt sich die jung: Dame unter Lachen und Scherzen m:t ihrem Bruder aufs Beste. Als sie später auö dem Zimmer treten wollte, bemerkte sie auf der Ecke einer Commode einen Revolver, den der Lieutenant , kurz zuvor in's Zimmer hatte brinzen lassen, um die Patrone aus der Waffe zu entfernen und letztere zum Repar: ren zu schicken. Das Fräulein nahm den Revolver und hielt ihn lachend zegen die Stirn und rief: Wie häUin man denn eigentlich damit, nicht wahr, so?- Der Lieutenant, welcher vorn am Fenster saß, während sich die Scene im Hintergründe des Zimmers abspielte, rief entsetzt aufsprinaenv: Jlm Goit-swill?n, die Waffe ist gela den!- Im- selben Augenblick ttachte ein Schuß, und daZ Fräulein stürzte, mit dem Kopfe gegen den Ofen anstoßend, sofort zu Boden. D'e Kugel war mitten in die Stirn gedrungen.' - In Asturien starb jüngst einer der volkstümlichsten Männer Svaniens,'Juan Diaz FaeS, den unter dem Kosenamen uanon de Caban naauinta" jeder Schuljunge kannte. Er war ein Riese von gewaltiger Körverkraft, der unzählige Mal: niit- der bloßen. Faust gegen die Bären im .Ge birge gekämpft. und st: überwältigt batte. Die Heldenthaten,, die er als Jaaer verübt, waren -geradezu unheimlich. und ' bildeten den" Stoff vieler Volksstücke' und Hintertreppenromane.' 'Seine Faust jagte mehr Furcht ein, als eine fslinte.' Einmal schlug er einen der .bekanntesten englischen Vrelsboxer mit einem einzigen Faustschlage in der Weise zu Boden, daß der Getroffene fast das Aufsehen vergessen bätte. Die König:rd-Mu4!er Donna Maria Chri stina. die Herzöge von Montvensier,der Herzog von Riansarez 'und sein Nach folaer. der Herzog von Tarancon, der Marquis von Pidal und Andere 'verkehrten mit dem gigantischen uarnm" wie mit dem besten Freunde. Der Riese war im Verkehr mit seinen Mitbürgern der bravste und harmloseste Mensch: seine Heldenthaten wurden oft von der Presse Spaniens. Deutschlands. Am: rikas und Frankreichs ausführt' geschildert.' In Frankreich wurden er durch den Sohn des verstorbenen Prasidenten Carnot berühmt, der 1890 den Värenjäger kennen lernte und äter in Baris die an den gefährlichsten und kühnsten Abenteuern reiche Geschichte Xuanons" ' zum Besten oab. Mit Juan Diaz FaeS endet in Alturien daS Geschlecht der sagenhaften Värenjäger. AllerdinaS sind auch die Bären fast vMtändig auS jener Provinz verschwunden. . Rudh'S Pile Suppositorh i?d garantirt für die Heilung von Hämorrboiden und Verstopfung, oder das Geld wird zurückgegeben. L0 Cts. die Box. Scbicke ,wei Postmarken für Zirkulare und Probe an Martin Rudy, regittrirten Apotheker, Lancaster, Pa. Postkarten nickt beantwortet. Zu verkaufen in allen guten ApothekenWard Vkoi.. A. Kiefer & do. und Daniel Stewart. Wholesale Agenten, Indianapolis, Zud. ,
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