Indiana Tribüne, Volume 18, Number 133, Indianapolis, Marion County, 31 January 1895 — Page 1
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Offtee : No. 18 Süd Alabama Straße. ' v ' ' JaKrgang 18 )ndianapsli5, Indiana Donnerstag, den 3. Zinuar 1895. No. 133
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Ro. 1 Wcst W!l)ingto SSrahc, (Merehant9 National Bank.)
in europäisches Departement. Wechsel, Creditbriese und Postanweisungen auf alle Städte Europas. Schiffsscheine nach und von Europa. Anund Verkauf ausländischen EeldcS. .
yM-yj"SL' r"i n H " i'" I I. 4 Um l I m Todes-Anzeigc. Srcutt'en ad fediini'ts die traurige Na xld)l, ta txrUx gelt b.tt TZZüklchn Hermin', Doane'ftaa Msrgrn rm iel& sei l Hr. im Alte? Iah- faxt cättälaf-n t. Die rcrblauna fird: SaAag Nachmlitz un 1 Uhr tta Xrautttjit, 4C2 ShzikS Slragk, cu Hatt. tit tr:un" den Hinterdl'eleven g6;f-.?Än.T;.h. SÄ jasit": !" fxüorge f ierrrnuaa nri'iaÄ.'X' tyr 7- -v r-jf; -k.'? . iä w f. .ÖÄV " j ii r i' K ViV l ir;-, feif:; W& LeichenbsftatteV, Office : 26 End TelLvattZtt. fttOEc: 120. 122, 124. 126, V& Oft Vtzrlflt an rM , RMtt Jährlicher usken - nU ui mm Turn - Vsrei v ? am . Donnerstag, den 31. Januar, in der Vereins-Salle ornmercial Club Restaurant. Auf dem obersten Stock des Com mereial Elud Gebäudes belegen, bietei eS einen prachtvollen Ausblick auf Stadt und Umgebung. DaS feinste Nestaurant : ttettt eS wie kein anderes Vorzüge durch Breisuürdiakeit und boöfelne Küche. SsriÄsririS 2 6oiiflial emvkeblt sich besonder? für 'kältunnen und alle Arten Halsund . El P4 v , .rt m 53iy Lungenübel. HergeSellt von No. J5 (Ost Alarsland Straße, Au baben in allen Ävo'beken. : z Was trinken Sie ? Csaret, Burgunder, Nierstner, (Jutedel, Markobronner der tielze tt einen Arack oder Rum Punch vor 7 Llle küache-Swer'bkn Getran'e in reinster Ullitat uns größler Auswahl b ZlHl.1H8 A. SCniJLLEtt, No. 106 s. 108 ft. lüUxidian cii. . Telephon 351.
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others, Lditorielles. ES giebt selbst in Amerika noch Männer, die Verstand und Muth ge nug haben, in der Temperenz- und Sonntagsfrage eine vernünftige Met nung zu haben und zu äußern. Eö giebt solche Männer selbst unter publikanischen Bürgermeistern. Moyor Denny ist freilich keiner von ihnen, wohl aber Mayor Stropg von Nev Jork. Derselbe unterläßt eö, die SonntZgSesetze auszuführen und die Wirthschaften zu scdließen. Allerdings sind dafür politische Gründe bei ihm zunächst maßgebend, denn er sieht ein. da .w voU Masse R. 8t Slimmengeber durch die strikten Sonn tagsgesetze in die Arme TammanyS getrieben werden. En New Jorker eng lischrö Blatt. daS die Ansichten Strangs wiedergiebt, sagt darüber: Der Arbeiter wohnt in einem Tene-ment-HauS. Er geht nicht zur Kirche, und er hat keine Bücher, um zu lesen Dagegen liebt er eS zu plauder-, und ii den Unterhaltungen erfährt er, waö in der Welt vorgeht. Deshalb liebt er eS ins Wirthshaus zu gehen. Die meisten Leute lieben eS, wenn sie nieder fitzen und plaudern, dabei zu trinken, bloß der Amerikaner trinkt im Stehen. Das Schlimme aber ist, daß Diejenigen, welche am meisten uver 0l je $f wohnheit der Arbeiter schimpfen, ein behagliches Heim oder ihre ElubS haben. wo sie trinken können, waS sie wollen, ohne sich der Kritik auszusetzen. Und der Arbeiter weiß daS sehr gut. Es ist ferner zu erwägen, daß keine Maschinerie geschaffen werden kann. welche im Stande ist, ein solches Gesetz durchzuführen. Keine Polizei aber kann ehrlich bleiben, wenn sie ein I3i?s,h durkkkükren soll. daS fiA nickl durchführen laßt. Die Nichtdurch. 1 i--. ' l sr.u . ,.k.. ... lumuuy uco vccro iouu vurq vui ruvnon gesichert, wovon wir kürzlich Beispiele.genug gehabt haben. Sin SvnntaaSaesetz macht jeden Liauör-I T m I DaS sind gesunde und vernünftige Ansichten. Nur Schade, daß man in Bezug auf den New Jorker Mayor en m..& hnb AmfhnnA hma Eommn macht. Ei ist ub. ."ich ,u bedauern, di IU Step, -i r . . Diironmtt)i uoerau zu ioiqcn nnsi b'en kommen können. Es scheint indek. dak ti in Nem Aork auck erst " entl,ünun8 b schaud..h.. V W ftMUMtl VVV IUHVVIIfUlb4VII Äottupt.on durch da, Lin.Cmite or urile, um zu enloerren, lveilqe gen strenge SonntagSgesetze in großen stidten haben. Die Lehren, welche siavien oeionoerv aoer in nouiirir m . - . t r V m - t C V n. auS eer Lezow'Untersuchung in New Fnk hervorgingen, sollten auch für andere Städte nicht verloren sein. Unser Moyor und unser Polizeichef sollten sich dieselben zuHerzen nehmen. I . g t Qlrnhltisimriminti uyuuuiuZju, Inland. Wetteraussichten. Wärmeres, schönes Wetter, gefolgt von Schnee. Temperatur: Mozimum 12, Minimum 1 Grad. Das Schwitzslzstem. Springfield. 3ll,Zl. Jan. De.r zweite 3ayreSbe,icht der Fabrik -
Injektoren wird demnächst veröffentlicht werden. In den' Chicagoer Vichböfen, so heißt eS in dem Bericht, sind L0Z Knaden und 23 Mädchen unter 14 Sahren beschäftigt. ' Die Atmosphäre, in.der diese Kinder täglich 10 Stunden und roch länger arbeiten müssen, mache selbst dem erwachsenen, gesunden Menschen Un vohlsem. Die Akbeit, welche sie derrichten müssen, ist schwcr. und anftrengend. In anderen großen Fabriken müssen die Kinder li bis 14 Stunden arbeiten In McLaughlin'ö Kaffee - Fabrik in M.lywood müssen kleine Kinder l on 7 und 8 Uhr Morgens bis Abendö S und 10 Uhr arbeiten. 3n 1894 leien 1G74 Kinder unter 16 Jahren mehr in den Fibriken von JinoiS beschäftigt gewesen, als in 1893. Ja Chicago sind gegen 2000 lizennrte Schmitzbuden, in denen 97.000 Men schen beschäftigt sind und 25,000 andere Zimmer, in denen Kleider herge stellt werden. In dem B. richt wird empfohlen, daß $10,000 für die Frbrikinspektoren bewilligt werden, und nicht Z4000 wie bisher.. . ... Heilte Croup. B r o o k v i l l e, Jnd , 31. Januar. Dr. LeroiS behandelte m t glänzendem S,fo!g mittelst deS Antitoxin SerumS einen schweren Fall Membranen Croup. Die Larnyx war so mit mucus und Membram bedeckt, daß der Tod unausbleiblich war.
Hatte kein Hemd mehr. L e b a n o n, 3nd , 8l. Jan. Wm. JsenhourS FarmhauS wurde durch eine atarg.l.pl.l (Int beschädig. ijcz vr(ijcE ctiiii m iucic uiunuwun d n. nachdem die Ezplosion ihm das Hemd vom Leibe gerissen hatte. Ausland. SinWanderpreiS. Berlin, 30. Jan. ' Der Kaiser hat daS lebhafte Znkeresse, welches er an dem deutschen Männergesang nimmt. dadurch dokumenlirt, daß er anläßlich seineS Geburtstages einen Winder preis für den Wettstreit auf dem Gebiete deS MännergesangeS gestiftet hat. , SchiffS-Nachrichten. iityiivuimill III . New Jork: State f NebraSka" von GlaSaow: ..La Tourarne" von H'vre. London: Minnesota" von Baltimore. Glasgow: Sarmatian" von Boston. Southampton: New Jork" von lew Falk. cv , n " " ,.7; 5 -5s. oaaiu., Wu4 ..-ö. V ' yetl- gegeben, und das HauZ war auö j dsem Anlasse cOverkauft. Zwisch. dem zweiten und dritten Alte trat Pwhl:ch oer Regisseur vor uno erucyle. v . . L...rA mm lomum, mqig iwq SU da nicht weitergesple:t werden , wlt abmistin Maraaretbe '. Hfm Martinez in ihrer Garderobe erstochen. DaS Publikum verlieh auch allsogleich daS Theater. Die Lerche der Choristin a? unrzügUch in di städtisch. j I lutii. u.t '. . Direktor das Mädchen, m dem er in wilder Ehe lebte, bei einer Untreue er - tavvt. - ' ?nj e toi e an t UmllU I , . V f 4fA MK ASftk?' k Mk I 3enn Ob:r--Sck'eiien in Scene ce seht. Im Cazle der Wittwe Frey I L . 1 1 n VT. um j iten iut u.c 4jyiiwuu um vu Brautpaar vttsamm:lt und begaben lijtj von oa aus zur -iiairniig naa) uzt Synzzoze. AIs von dem Rabbiner a-s Plek der Trauunzsalt vollzogen xtittv. onti, crar.z ein Podeltzausen gerDalifarn i.i die- Syazoze. erbrach die Thüre zu?N Frau-nchor, warf da s:61 die PuUe um und schlug mit JiSifer. aus d'.e VanZe. so daß der TrauungZatt in roher Weise gestört nzur?. A'f d:r!i Rückweg: von der Syn2gge nach denr HochzeitZhause ro-zrdzn di? Hochzeitsz'äste mit Koth und Str'.'"' Generai-'AqenZur. Feuer-Verficherug, Collektion von Mietde, Geld an- und ausbleiben. Sch'ff.scheine. R-ispässe. Vollmachten und ErbschastSerbebungen. . A. M e tz g e r rundeigenthurnö.Agentur. Ergründet 1863.
Erschütternde
Der PasZagicrdampfcr Elbe" vom Norddeutschen Llolid gesunken.
Ueber 350 Menschen
gerettet.
London, 30 San. Um 8 Uhr heute Nacht trafen hier Depeschen don Rotterdam und von Lowestvst ein, welche die Nachricht von dem Untergang d,ö DampferS Elbe" vom Norddeutfchen Lloyd bestätigten. Die vorher eingetroffenen Nachrichten besagten einfach, daß der Dampscr Elbe" während einer Collision mit einem. anderen Dampfer untergegangen sei und daß nur 20 'per onen cus Zov aerellei wurden. Depeschen von 10:Z0 NachtS lauten noch schlimmer. ES heißt jetzt, daß 400 Personen an Bord deS DampferS Elbe" sich befanden.' 240 Passagiere und 160 Mann Besatzung, , abgesehen von einer Anzahl von Viehtreibern, welche, die Rückreise nach Amrnka machten. Von allen diesen Menschen find, wie eö heißr, nur 20 gerettet worden, darunter 6 Passagiere. Die übrigen gingen mit dem Schisse in die Tiefe. . , . :, v Von Rotterdam wird berichtet: Der Dampfer Eranthie, von hie? nach Aderdeen, Schottland.besiimmt, ' traf in beschädigtem Zustande in SaarluiS ein. Der Dampfer war mit einem unbekannten Ozeandampfer collidirt und zwar um S Ubr früh, 25 Meilen von der holländischen Küste.' ' Von dem Copitäne deS DampferS Erathie, welcher die K'tastrophe derschulbet hatte, war. zu später Stunde noch keine Nachricht auf die telegraphlschen Anfragen erfolgt. Die Ansicht macht sich geltend, daß der Capitän 0 9 Dampfer Crathie nach der Coliisian sich . selbst in Sicherheit brachte, anstatt den Leuten auf dem Dampfer Elbe zu Hülfe zu kommen. Von den Ueberlebendcn erfährt man Folgendes i Der Dampfer Elbe befand sich auf der Fahrt nach Southampton.uno fuhr mit gewöhnlich'? Dampfkraft und eS waren die üb lichen, Wachtposten ausgestellt. 'Die Nacht' war dunkel, doch wehte kein besonder starker Wind. Plötzlich meldete die Wcke im Vordertheile dem wachthabenden Oisizier, daß die Laterneu eineS DampferS ganz in der Näde sichtbar seien; Ehe ncch die Maschinen der Elbe reversirt werden konnten, fuhr der unbekannte Dampfer ('5rathie) in le tve ymem. ourcyo.'yrle vle azitsS. wand gerade m der Mitte und blieb geraume Zeit an den Dampfer Elbe wie festgekettet. Dann stellte der ,mbftr thit f . Marinen rück. ' r ' 7 ' ' ' 'v und fuhr davon. Das Wasser drang mit Macht in den Sch fföraum der Eibe und sofort sah der Olsi;ier! dak der Damvker verloren sei. Er aab fjnta zzesehl. tit Rcug,bIe klar ' mache. Drei B,e ... hinab. . i . rr vj; v rft f.:J. öciuiici, viHinijijuiu , ourausunrer. Die Szenen an Bord deS sinkenden hfvl & Mt tmt tdwmitm aUlfK&9 Ufcift i U tiUV VVUb(IVlll Sie schlafendtn Passagier, waren durch oir iiounon geroeai rooroen uno oersuchten auf Deck zu oelangen. Die Kajütenpassagiere konnten indessen durch die einströmenden W'assermassen nicht durchdringen und selbst wenn sie nach oben gelangen konnten, waren sie dennoch verloren. Wahrscheinlich waren die meisten Passagiere bereits er trunken, noch ehe der Dampfer unterging. Zm Sanzen erreichten etwa 50 Passagiere daS Verdeck, woselbst die größte Aufregung herrschte. AlleS stürzte nach den Rettungsbooten, und dieö hinderte die von den Offizieren vorgenommenen Rettungsversuche. Unter den Ueberlebenden machen sich verschiedene Ansichten über die Zahl der hinabgelassenen Boote geltend Herr Karl A. Hoffmann behauptet auf'S Bestimmteste, daß nur zwei Bootes kinabaelassen wurden, von denen einS sofort ntertzinz. Pon' den Insassen
Katastrophe.
ertrunken. Nur 31 wurde nur ein Mädchen, Anna Roecker, gerettet Sie hatte sich an einen Sparren geklammert, und hielt denselben sc seit, daß er ihren Händen gar nicht entwunden werden körnte. Sie wurde von dem anderen Boote aufgenommen. Zwischen der Eollision und dem Sinken deö DampferS lag eine Spanne von höchstens 20 Minuten. Die Wellen gingen zur Z.'it zieml ch hoch und die Kälte war erstarrend. Das Boot, welches die Ueberlebenden enthielt, trieb bis 11 Uhr Vormittag aus den Wellen. ES kamen zwar mehrere Schiffe in Sicht, doch beachtete keinö derselben die Nothfignale. Endlich kam der Fischerschooner Wild Flomer in Sicht und er nahm die . Schisse bruchigen an Bord und brachte sie noch Lowestoft, woselbst sie um 5:30 ein trafen. WaS aus dem zweiten Boote geworden ist, kann noch nicht bestimmt gesagt werden. Doch'steht zu hoffen, daß die Insassen entweder toi einem vor beipassirenden Fahrzeuge aufgenommen wurden, oder daß daö Boot glücklich die Küste erreichte. ' Folgendes ist die Liste der Serette en: ' Kajütenpassagiere: Karl Hossman, Eugene Schlegel, John Verera. Anna Roecker, Bothen; Ehef.JngenieurNeus sell. 3. Offizier Stollberq, Herr Dehart, Pilot, Robert Greenham, Pilot und Q von der Mannschaft. ' Da die Berichte über die Zahl der in'S Wasser gelassenen Rettungsboote ungenau .sind, sandte die Schisssgesell schaf: sofort einen Dampfer von Lo Westes nach der Unglücksstätte ab, um zu retten, waS noch zu retten möglich ist. Der deutsche Vizekonsul beschaffte sofort Kleidung für die Verunglückten und brachte sie komfortabel im Suffolk . . m Hotel sowie im SallorS Home unter Die Offiziere waren nicht im Stande, die vor Angst halb wahnsinnigen Men schen auf dem finkenden Dampfer zu beruhigen. ES ist jetzt bekannt, daß 3 Boote hinabgelassen wurden,' doch ging einS unter, noch ehe irgend 3em,nd dasselbe bestiegen hatte. Die anderen beiden Boote, welche je 20 Personen enthielten, stießen ab. Herr Carl Hoffmann,. dessen Gattin und Sohn umS Leben kamen, f gt, daß auf dem Dam pfer nach der Colllsion die fürchter lichste Aufregung herrschte. Plötzlich ertönte der verzweifelte Ruf: ES sind keine Boote mehr da. Eine Anzahl von Männern versuchten ein Boot klar zu machen, doch waren Seile u. s. w. festgefroren. DaS Boot war mit Mer schen gefüllt, konnte jedoch nich hinabgelassen werden. Copitän tun Goessel gab die Order, daß die Frauen und Kinder sich räch der starbS ird" Seite begeben sollten. Hossman'S Sohn wollte sich in ein Boot retten, wurde indessen von einem her Matrosen hinauSgeschleudert Auch ihm selbst wollten- einige der Mannschaft den Reltungkgürtel entreißen, und alS er in die See sprang und glücklich genug war. den Rand deö Booteö erfassen zu können, wollte ihn einer der Seeleut zurückstoßen.-. Hoffmann klammerte sich indessen fest an den Seemann mit dem ENlicytup, seuzuyalien, ooer sen eemann mit sich in die Tiefe zu ziehen. Schließlich mußte er wohl oder übel aufgenommen werden. Der Passagier Bothen sagt, daß nur Boote hinabgelassen wurden. - Der erste Heizer Fuerft sagt, daß die einströmenden Wasser die Feuer unter den Dampfkessen im Nu derlöschten. Alle unten im Raume wußten gleich, daß daS Schiff unrettbar n . . . f x. f . f. ( i .1.1. v hr1(rn si 's1) KisV Xw OaV.IXm i.
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Goessel auf der Cömmändobrücke, a!S er auf Deck kam. doö den Vilste sah ' er nicht. -r
Die Sch,ff?gefellschaft betrautet den Dampfer Elbe" als einö ihrer besten Schaffe. Der Dampfer ha te 4500 Tonnengehalt, 5600 Pferdekraft und eine Fahrgeschwindigkeit von 17 Knolen per Stunde. Es war Plak da für
120 Kojülenpassagiere ; 130 zweite Kajüte und 900 Zmischendeck?passagiere. Der Dampfer Elbe wurde in 1881 von der Fairfield Spip Building Eo. zu. Glasgow erbaut und kostete tzl,12Z,000. Sobald die Nachricht von der Katastrophe sich verbreitet hatte, trafen aus den Haup.städten Europa's telegraphische Anfragen ein. Depeschen auS Deutschland zeigen augenscheinlich, daß dort große Angst und Aufregung herrscht. Fast'die ganze Mannschaft, einschließlich der Offiziere der Elbe, owie der größten Theil der Passagiere waren Deutsche. Zuerst hoffte man noch, daß das Gerücht übertrieben w:r. und daß der giößte Theil der ai Bad Befindlichen sich in die Bovte rettete oder von vorbelführendei Fahrzeugen aufgenommen wurde. D?ch die Hl ff - nung sank, als die rachst.n ?sp.fchkn meldeten, diß tie Zahl ist Vctun glückten noch größer sei a!S anfänglich befürchtet wurde. E l e v e l a n d, O., 30 3.m. Sounty Commissär John Vevera von hier war ein Passagier deS unteraeaanaenen DampferS Elbe" und gehört zu den Geretteten. Seine Frau erhielt ein auS Lowestoft abgesandtes Telegramm, welches lauteee : Elbe ist untergegangen. uever?0 Personen ertrunken, aber 'ch bin gerettet". Zndianapoliser waren vielleicht auf dem Schiff. Die hiesigen Agenten deö Lloyd, A. Metzger Agency, sagt, daß sie süaf Cabine.Billete verkauft habe an Leute, die in diesen Wochen zurückerwartet werden. ES find Herr und Frau Arthur Bohn (vönLZonnegut k Bohn); Herr Bauunternehmer H. W. Kattqu; Herr C. 3. Trümper, Zeltmacher, und Frl. Anna Grummann. Die Agentur war nicht im Stande, mit Bestimmtheit zu sagen, ob einige oder alle Reisende an Bord der Elbe" warn, da sie die vollständige Schiffsllste erst nach Eintreffen der Dampfer in New Jork zu erhalten pflegen. . . Herr und Frau Bohn verließen New Sark am 4. Dez. per Lahn", Herr Ka'tau am 11. Dez. per Träve" und Herr Trümper am 18. Dez. per Elbe". Keiner der Reisenden gedachte sich mehr als 4 ö Wachen in Deutschland auszuhalten. Frau Trümper fürchtet sogar, daß Herr Trü per die Elbe", mit welcher er ht über fuhr, wieder zur Rückfahrt benützt hat. Soweit sich die Schtfföliste bis jetzt hat kompletiren lasse', enthältsie die Namen unserer deutschen Mitbürger nicht. Etwa 40u et junen in In dianapolis werden nach Schätzung des BundedzollamtS unter daö neue Einkolumensteuergesetz fallen, daS heißt sie haben ein Jahreseinkommen über $4000 daS Jahr. DaS Gesetz bestimmt, daß schon solche Personen, die ein Einkommen von tz3S00 und darüber haben, demSteueramt davon spezisizirte Mittheilung zu machen haben, damit sich die Beamten von der Richtigkeit der Angaben überzeugen können und um Steuerdefraudationen zu verhindern. Hood's kurirt. Daß Hood'S Sarsaparilla kurirt, ist wedereine müssige noch übertriebene Behauptung seiner Eigenthümer. Mittheilungen von Tausenden glaubwürdiger Personen bestätigen, daß Hood'S kurirt. Hood'S Pillen fördern die Verdaunng. GP Die Appellate Court hat daS Urtheil der Superior Court in dem ProzessedeS Wm. Adair gegen die Big Four Co. bestätigt. Adair erhielt von der 3urü ein Verdikt von $2000 für Tödtung seines 7 Jahre a ten SohneS an dem Uebergange bei der Orange Str. Die seentte Cigarre. tg,Snt r,alzlbei I v AAn I 15 Rord 3ainoU Straße.
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