Indiana Tribüne, Volume 18, Number 132, Indianapolis, Marion County, 30 January 1895 — Page 2

Jndiana Tribüne.

Erscheint Taglich und Sountag?. Die tägliche Tribüne- kostet durch den Zx&itx 12 SentS per Woche, die SonntagZ. Tribüne-8 Cents per Woche. Beide zusamme IS Cents der 65 Cents per Vkonat. Per Post außerhalb der Stadt zugeschickt ia Vorausbezahlung per Jahr. fftci IS Süd Lllabama Straße. 2ndiaaspons. 3nfi. 30 Januar 1895 FrauenlooS in Korea. 3r dem asiatischen .Einsiedln-KZ' rtainn-, um dessen Besch sich jetzt il&ina und Japan streiten oder gestritten haben ist die Sklaverei der Evastöchter noch größer, als in den meisten anderen Ländern Asiens, und das will schon etwas heißen. Ob die japanische Oberherrschaft daran sobald etwas ändern wird, bleibt abzuwarten. Das Weib in Korea hat wenig mehr zu bedeuten, als ein Hausthier oder ein Ausstattungs-Möbel! Sie wird von Klein auf auch vollständig in diesem Geiste erzogen und ist nicht nur zusrieSen damit, sondern fühlt sich gewisser maken in einer Privilegien Stellung. Die Koreaner sehen auf die Europäer und Amerikaner als auf die Sklaven ibrer nraucn" herab. Wenn ein Mädchen zurWelt kommt, wird es nicht einmal eines Namens obne Weiteres für würdig gehalten. 5n einem Kreis von Bekannten werden mehrere Namen auf Papierstreifen ge schrieben.und diese werden in eine Urne oeworsen; ost wählt der sogenannte Path: dami einen der Namen aus, obn? ihn auch nur anzusehen, und im ier diejem Namen ist das Mädchen nunmehr bekannt, bis sie groß geworden. d. h. zur Heirath reif ist. Auch im Gatte wird ihr natürlich" U stimmt, oft sogar von fremden Personen. DaS sind, nebenbei bemerkt, nicht blöke Sitten, sondern sie. beruhen, wie so ziemlich Alles, was daS Weib in Korea betrifft, auf ' stngen Ges etzen an denen überhaupt in Korea ' kein Mangel ist.' An allen Klassen der Gesellschaft ssnÄ diese Verhältnisse im Wesentlichen aleich. In den höheren Klassen trennt man die Mädchen schon iir Alter oort 7 Iahren von den Knaben derselben Zramilie, weist ihnen die' Frauenwoh nunaen an und verbietet ihnen allen Verkehr mit der Außenwelt. Hierm werden die Moral-Vorkriften von CMucius, daß Personen vnschiedemn Geschlechts im selben " Haushalt zusammenleben, sozusagen bis ?um Tüp selchen auf dem i ausgeführt. ; Uebrigms lernen diese' Mädchen lesen, schreiben, zählen 'und 'allerlei Arten von-Handarbeit, in denen Ne' eine aroße Geschrcklichkeit zeigen. Sie studiren ferner (in höheren KlaFen) Sik tenlebre, x Poesie und besonders daS Ceremonienwesen. daZ einen so großen Tbeil des koreamschen, Lebens, ausfüllt Sehr selten gehen 'fif aui oder emvsanaen Bes uche. In s päteren Fähren ton nen diese vornehmen Mädchen, mit' irend 'einem inännlrchen Mrtglifd der namilie sprechen und'aüch bei Empfänaen sehen -lassen. 'Tr vZs' braucht kaum gesagt zu werden, daft auch in Korea, was den Verkehr oder Nichtverkehr beider Geschlechter betrifft, nicht Alles so . hesß . gegessen wird, wie es gekocht ist!- Alle peinlichen Vorsichtsmaßregeln verhindern dennoch nicht das gelegentliche Anspinnen heimlicher ' Liebes-Telkelmechtel. Doch kann sich auch die heftigste Leidenschaft nur in Zeichen und Gebärden kund geben. Jeder - Vater hat daS Recht, seine Tochter zu todten, wenn sie von einem Manne ihre Hand hat berühren lassen! Daher muß der ganze Liebesverkehr durch Mittelspersonen betrieben werden. und meist erfahren die beidenParteien nicht einmal ihre beiderseitigen Namen. ' ' " Und wenn erst einmal das koreanische Mädchen verlobt ist, dann wird sie strenaer abgesperrt, als t nur Eltern und Geschwister dürfen ihr dann noch nahen. Der Vater, der übrigens kaum alS etwaZ Anderes, denn als Vormund oder Zuchtmerster des Mädchens betrachtet, predigt ihr dann von dem neuen Leben vor, das für sie " beainne. und schärft ihr ein,' ihrem Gatten und dessen Eltern in allen Dingen zu gehorchen. Von Braut-Ausstattr-ng ist übrigens keine Rede; ein Koreaner würde es für eine Schande' halten,"Eiaenthum durch ein Weib zu gewinnen. Die ffrage: WaS kriegt sie mit?- exiflirt daher, in Korea -nicht!: -Trotzdem kommt & manchmal vor, daß für ein nicht ksonders begehrtes Mädchen einfach ein Mann gekauft wird.' Eine Braut wird vollständig in weike Seide gekleidet, ehe es zur Vermählung geht, und ihre Außenkleider enibältöN! meist reiche StIcZe?e!en. aleicöfalls in Weiß. Am Nachmittag des Hochzeitstages wird daS Paar zum ersten Male einander ' vorgestellt, und NUN ftibt es in vcrschwenderrsch geschmückten Räumen ein Bankett für die beiden Familien und ihre. Gäste. Sehr selten werden dabei berauschende Getränke aufgetragen, wohl aber ver schiedene Arten dustigen"Tkeund'es ist Sitte, daß die Gäste ihre feinen Vorcellantassen nach dem'Austlinken in eineBowle Wasser tauchen und dann mit derjenigen eines NebensltzeMn tauschen. .... Die Heirath wird sofort rückgängig gemacht, wenn btr Mann mit dem Geaenstand serner Wahl unzufrieden ist, resp, findet, daß er getauscht wurde. Selten dauert der vertrauliche Verkchr zwischen Mann -und Weib, weniaö der beständige, über, die .Flitterwochen binaus; nachhher'ist Er für. Sie gewöbnlich nur Jültm Herr," und sie 'svricht überhaupt nicht zu ihrem' Gatten. wenn sie nicht zuerst "angeredet wird.'. Seine Autorität über die Gättin ist dieselbe, wie diejenige deß Aaters über die Tochter. ' Der kunae lwreaner pfleat am ersten

Taa nach seiner Vermählung schwarze Kleider anzuz:en,als Symbol seiner Lebensveränderung, undwenn er ein Edelmann ist, gewährt er allen Missetbätern auf seinem Gut Begnadigung. Am zweiten Tage des Ehestandes erst aebt er mit seiner Gattin in den Temvel. um den Segen der Götter anzu rufen, und am dritten Tag führt er seine Gattin nochmals zu einem Abschiedsbesuch in das Haus ihres Vaters. Von da ab macht die ??rau 'ine Ausaänge mehr und empfängt keine Besuche, ja sie blickt ohne Erlaubniß seitens ihres Mannes und Herrn nicht einmal zum Fenster hinaus. Sie kann sich übrigens scheiden lassen, wenn ihr Mann dauernd krank wird. Stirbt der Mann vor der Frau, so widmet sich diese völlig den Eltern desselben, und. wenn sie einen Sohn hat, so gehorcht sle'diesem in 'kaum geringerem Grade, als ihrem Schwiegervater, Gatten, Vater oder Bruder:--

Vrandkassen nub Legislaturen. Wer den besonderen Zeitungsorga nen der 'amerikanischen Fe'uerversicherungs - GeMWen Beobachtung s chenkt.' dem'kann iär nich teätgangen sein, daßin Ae'seil' Kteisen . zur. Zeit wieder . 'neeToisse ängstliche . Lebhaftigkeit herrscht. Die Ursache 'hierfür bilden die vielen. Gesetzesvö klagen,. welche gegenwärtig in'': amerikanischen Legislaturenl Zur' Regelung des ? FeuerVersicherungswesenK 'ichweben. Fast'ä'llen ünserenStaatslegislaturen liegen"Mt- Entwürfe bor, welche Bedingungen hinsichtlich deö Betriebes dieses Versicherungswesens enthaltend In diesem Punkte-sino aber die 'Verslcherungsgesellschaften" äußerst 'dünnhäutig, wie sich ja" auch im vorigen Jahre in Deutschland und Rußland seitens der Vertreter amerikanischer Brandver,sichnungs-Comvagnien ' ge zeigt hat, wo man freilich geradezu so weit ging, sie auf dem Gesetz- und Verördnungsweg: hinauszugrauen". Sie-furchten alle ihnen irgendwie ungünstige . Gesstzesmaßnahmen beinahe ebenso 'sehr wie Brandverluste, und wenige andere Geschäfte sprechen so leicht davon, einzupacken und'-dem oder jenein. Staat' den Rücken zu kehren, wie diese.' MrdingZ sind diese Versicherungen nicht immer so sehr tragisch zu nehmen. Manche jener Gesetzentwürfe beruhen auf einer, besonders außerhalb der Grokstädte weitverbreiteten, sehr hohen Vorstellung von den gewaltigen Profiten, welche die BrandversicherungsGesellschaften 'beständig machten. Nun ist es eine sehr gewöhnliche Erschemung bei allen 'unseren Corporationen geworden' bei' jeder Gelegenheit, womöglich mit Thränen im Au.' zu versichern. mit wie großen Verlusten" sie arbeiten mußten, so ' daß man fast glauben mochte, sie . setzten nur aus purer Men'schenliebe.' ihre Geschäfte fort, waS ja i bon manchen ' auch ' ausdrücklich be- ' theuert.' wird Indeß muß man sich ! gerade bezüglich der Brandverslchej rungs-Geschäfte vor übertriebenen Ge-Wlnn-Äorzteuungen yuten. . Diese Geschäfte haben einen häufr genWMe! ,r?on guten und' schlechten Jähren, und nur in ersteren, 'die rn'der neuesten Zeit 'nicht zahlreich gewesen sind, wird daS Assecuranzzeschäft mit Profit betrieben. Freilich mag. auch wenn dies nicht der Fall ist, den Actionären am Ende des Jahres ein beträchtlicher Gewinn erwachsen, je nachi. dem das große Capital, über welches fast alle Versicherungsgesellschaften verfügen, angelegt ist. Aber das ist eine Sache für sich, und ohne Frage würden auch unsere anderen Geschäftsleute im 'gleichen Falle die Geschichte ebenso ansehen. ... Bürsneß is Bürsneß", sagt Sam'l von Posen. Was nun die Brandverluste betrifft, so sind die Versicherungsgesellschaften imstande, im Voraus einen ziemlich verläßlichen' Ueberschlag über dieselben zu'" machen, von 'welchem die thatsächliche Verlustliste hinterher nur unbeträchtlich abzuweichen pflegt (Zeiten ungewöhnlicher Brandkataflrophen, wie es die große Ehicagoer war, natürlich ausgenommen.) Aber mit den Versicherungsgesetzen ist es etwas Anderes; die entziehen sich ihrer Berechnung doch allzusehr. Daher die Nervosität, mit welcher dem Schicksal der meisten dieser Vorlaaen entgegengesehen wild, i schon das Gruseln, daö ihre Einbringung hervorgerufen hat. Einige unserer Staaten sind betreffs des Charakters'dieser Vorlagen so weit gegangen, daß die FeuerversicherungsGeschäfte schon söguL wie beschlossen haben, diese Staaten sofort aufzugeben, wenn die' Vorlagen durchgehen. Obenan unter den von ihnen geächte-. tenoder zu? Aechtung auserkorenen Staaten steht Kansas. Die Legiöloi-' tur des Sonnenblumen-Staates gilt' schon seit Jahren für einen besonders-' fruchtbaren Voden für Versicherüngsvorlagen; diesmal aber ist ihre Zahl noch großer, als gewöhnlich, und sie haben bedenkliche Spitzen. Eine der geschäftlich anstößigsten dieser Vorlagen ist das Policen-Ab-schZKungZgesetz"; eine-andere ist die,' wonach das Amt eine? Feuer-Corö-ners" geschaffen wird, welcher alle in seinen Auständigkeits-Bezirk fallenden Feuersbrünste amtlich untersuchen soll. Der ausgeschiedene populistische Staatsgouverneur Lewelling widmete in seiner letzten Botschaft an die Staatsgesetzgebung dieser Frage ebenfalls eine längere Betrachtung, worin er zwar als sein Ideal die Versicherung durch den Staat bezeichnet, jedoch voriäufig davor warnt, durch tugendbol denhaften Uebereifer die Schwierig!ten für ehrliche Policen-Jnhaber unnothigerweise zu erhöhen und überdies auswärtigen BrandversicherungsGesellschaften auf Kosten der einheimischen zu nützen. Dabei läßt sich indeß nicht leugnen, daß sich da und dort Verhältnisse herausgebildet haben, welche eö venigflenS als sehr bea reiflich er-

scheinen lassen, daß man z. B. aus den Gedanken einer amtlichen Untersuchung der Feuersbrünste durch den Coroner kam. Man darf auf. den fernerenLerlauf dieser Bewegung und Gegenbewegung gespannt sein. Jedenfalls dürfte dieses Jahr ein denkwürdiges in den

Ver. Staaten bezüglich der Brandkas-sen-Gesetzgebung werden. eruöstcroende Tkonv schein lerer. Im Skat Kentucky schien jahrelang daS Dorado der ftsuernflüchtigen Schnapsbrenner zu sein, und die Kämvfe mit denselben machten am meisten von sich reden. .Aber die Hauptmatadoren in esem Krieg auf Seiten der Mondscheinler deckt längst der Rasen, und das arme kleine Kropvzeuz scheint sich rasch zu verkrümeln, soweit der BlaurasStaat in Betracht kommt. Wie die Binnensteuer-Beamten erklären, wird jetzt so ziemlich jeder Dollar Steuer auf Kentuckyer Whisky wirklich eingetrieben. Das Publikum freilich will ar nicht recht daran glauben; die Mondschein-ler-Romantik ist ihm förmlich zum Bedllrfniß geworden, und es hat auch früb:r so manche faustdick übertriebeneGeschichten über blutige Schlacht- und 'SpionageMenteuer, weit hinten in den jungfräulichen Gebirgen, mit groktz Gier verschlungen. Verschwunden ist die Mondscheinlere! aus Kentucky sicherlich noch nicht, aber ihre streitbaren Vertreter sind thatsächlich nur noch sehr weniae. und von Blutdurst" ist nicht diel bei ihnen zu bemerken. Es sind fast ohne Aus nähme recht bedauernswerthe Schluckcr. welche in der Landwirthschaft oder in anderen legitimen Verrichtungen durchaus auf keinen grünen Zweig iommen köni'n, im Uebrigen sich der wilden Schnapsbrennerei nur in recht bescheidenem Maße widmen. Es ist kein ' Vergnügen für diese Leute, wegen ihrer unversteuerten Awergindustrie sich oft als Gefangene in die Stadt schleppen zu lassen, dort lanae Monate gefangen gehalten ' zu werden, und dann verhältnißmänig gewältige Strecken nach ihrer entlegenen Heimath zu Fuße zurücklegen zu müs fen. die f!e, auch wenn Eisenbahnen dorthin führten,' aus völligem Mangel ' an christlichen Linsen" doch nur auf , Schusters Rappen höchst mühsam all- j mal! wieder erreichen könnten. Das ist kein lohnendes Geschäft, und selbst die starke, zahe Persönlichkeit des Kentuckyer Gebirglers kann sich dieser Ueberzeugung auf die Dauer nicht verschließen. ' Die schönsten" Tage der SchnapSMondscheinlerei scheinen überhaupt in' unserem ' Lande vorbei zu sein, und weit mehr, als von ihr, dürfte .man in der nächsten Zeit von den reichen Lstli; tuen uuyuuucHicuciuyivuvutu lern hören. rc:-..ri... -sTnxrK.; ' Heikle Lchleisttwdustrie. Die gewöhnlichen Messer- und Scheeerenschleifer werden von einer gewissen Classe ihrer Zunstgenossen, welche nur wenig zahlreich ist, mit aristokratischem Stolz über die Achsel an-' gesehen. Diese Schleifstein-Aristokra-ten sind n'cjmlich diejenigen, welche sich speciell dem Schleifen der Rasirmesser widmen. ES ist eine interessante und' von unserem Publikum meist gar nichts beachtete Sonderindustrie. ."Sie wird von den Gesichtsverschönerungskünstlern in Nahrung gesetzt, und die Barbiere in abgelegenen Orten senden die neu zu schleifenden Rasirmesser gewöhnlich ein. Es gibt einige großstädtische Geschäfte dieser Art, welche aus a l l e n Theilen unseres großeri Landes ' Rasirmesser erhalten. : Im Ganzen aber hat dieses Geschäft nui wenige Jünger, um so besser -füi dieselben! Es ist aber auch eine heiklj Kunst. '! Alle Äasirmesser . werden schließlich dermaßen abgenutzt, daß ein einfaches Abziehen- derselben nicht mehr'gez nüfft, sie brauchbar zu machen, aber der Rasirmesser-Schleiser noch etwas, au? ihnen machen, sie formlich verjüngeii kann."' Bis ein Rasirmesser "einsaß zum Gerülle kommt, dauert es langer, als Manche glauben. Nur in einei großen Stadt aber kann man sich die nöthigen Einrichtungen zum Schleifen der Rasirmesser leisten, ganz abgesehn von der erforderlichen wirklichen Ku'nst geschicklichkeit und Erfahrung. ' j Denn die Schleifsteine, welche' speciell hierfür nothwendig sind, kommen hoch im Preise. Die einzigen wirklich guten kommen aus Deutschland (wohin deshalb auch alle in England fabr!cirten Rasirmesser behufs letzter Auschleifung gesandt werden). Der Staat Ohio liefert zwar gleichfalls Schleik steine für diesen Zweck, und die betreffenden Fabrikanten behaupten, bis selben kamen den - deutschländischen vollkommen gleich; aber Andere theilen diese Meinung nicht! L Unsere Schleifstein-Aristokraten ärgern sich nicht wenig darüber, daß jn unserem neuen Zollgesek der Zoll 'auf diese Schleifsteine erhöht ist. obwohl wir. keine besäßen, die irgendwie ' rnik dem ausländischen Artikel concurriren könnten. Die. Rasirmesser--Verjük-güng wird daher jetzt entsprechend hoher berechnet.- i - ' Zum Btnncn.Waiserverkkyr. Im abgelaufenen Jahr ist die Frage ausgedehnter und systematischer Nutz barmachung unserer großen Binnen seen. die zwischen den Ver. Staaten und Canada- liegen, der Gegenstand ernster Erörterungen güvesenbesonberer. sowie gemeinsamer, und auch, im .uen Jahr' wird, dieses Problem mil sein':n großartigen Möglichkeiten viele denkende und spekulirende ' Köpfe be-schäftiarn.- ; .'Schon seit Jahr. n führt, die canadische. Regierung thatsächlich einen wohldurcho'achtel natürlich zunächst 'die canadischen Interessen " vorwiegend be-

aUnftlgenren Plan zur Berdesserung dieser Wasserwege durch Canalistrung langsam, aber 'systematisch aus. Kein ?labr vergeht ohne einen ziemlich erheblichen Fortschritt in dieser Vezietag, wenn auch selten vieles Gerede von den einzelnen Fortschritten gemacht wird. Viel weiter freilich geht der Vlan de: sog. internationalen Canal-Eommis swn. welche in der letzten Zeit ebenfalls selten im Munde des Publikums iewesen ist, sich aber ein gewaltiges Proaramm vorgesetzt hat. Es bandelt sich dabei um vollkom mene und vielseitig: Verbindung dieser Binnenseen mit all? irgendwie erreichbaren Meergewässern. Die Seen sollen mit dem nördlichen -Atlantischen Ocean sowohl Über den St. Lawrenceslrsm wie üb:r den Hudson verbunden werden, neue Eanäle sollen vom Suveriorsee m dem Mississippi und vom Erieee nach dem Ohio gchen, so daß man z. V. mit Leichtigkeit von den Binnenseen direkt nach den südatlantischen Gegenden und nach dem Golf von Mexico gelangen könnte, und noch manches Andere mehr. Auf keinem der Wasserwege soll die schiffbare Tiefe weniger als 21 Fuß betragen, was ein srbr wichtiger Punkt ist. Des Weite.ren soll eine internationale Commission die Methode der Anlegung, Ver besserung und Instandhaltung aller internationalen Wasserwege festsetzen, und es soll ein internationaler Gerichtshof geschaffen werden zur Entscheidung aller möglicherweise entstebeiden Streitsragen zwischen den Ver. 'Staaten. Großbritannien, Canada und Mexico. ' . . Dieser Plan erfreut sich der warmherzigen Unterstükuna einflußreicher

Versönlichkeiten auf amerikanii" so ! wodl wie aus canadrscher Seite, von welcher er ausgegangen ist; zu den e r st e n Schritten behufs seiner praktischen Verwirklichung fehlt nur noch eine große Geldsumme. Wildgänse-ParadleS. ' Die Wildgänse-Jagdgeschichten au dem Osten und größentheils auch aus dem Westen unseres Landes, welche noch immer zur Füllung der langen Spalten unserer großen englischen Bil-derbuch-und Leserwllste-Zeitungen mit beitragen müssen, können den Californier manchmal ein Lächeln entlocken. . WaS wird in jenen Geschichtchen mitunter noch ein Wesen gemacht von einem oder zwei Dutzend erbeuteter Wildenten, Wildgänse oder sonstigen 'kleinen Jagdgeflügels! Jn Californien gibt es eine weite Gegend, in welcher man darüber noch keine Silbe verlieren würde, aus Furcht, alle NimrodSEhre einzubüßen. Diese Gegend kann zur Zeit als das Hauptparadies na mentlich für Wildgänse, oder vielmehr für ihre glücklichen , Jäger, bezeichnet werden, und zwar gerade in der jetzigen Saison, und die modernen Sportsmänner des Ostens würden wohl tn wilde Verzückung gerathen,' wernrsie hier erst eine V?rstellung davon' bekämen, waS WaidmannSglück - eigentlich' beißt, resp, noch in unseren. Tagen hei-, ßen kann! Diese Vozelschaaren ' kommen nämlich im Winter am Stillen. Ocean ent-, lang 'nach Californien herein,' nachdem 1 sie' den Sommer in Britisch-Columbia und' Manitoba verbracht' haben,' und' wochenlang schwärmen sie zu Hunderts taufenden an .den kleinen Baienund! Buchten deS Oceans und in den öenachbarten Strichen umher und nahren .sich reichlich von den Getreidckornern. die in Tausenden von'AcreS' Weizenfeldern auf' dem Boden' gelassen worden sind. DaS Geräusch ihrtS Schnatterns und gegenseitigen ZurufenS kann man manchmal zwei Meilen weit vernehmen. '.'Leute, welche gewohnt sind, sogleich zu zählen und abzuschätzen, wollen lüttllch in der Nähe von Santa Mo-' nica. in einer kleinen Bai von etwa -6 .Q'uadratmeilen Flächenausdehnungan einem einzigen Tag reichlich 2M,(XX) .Wrldgänse gezählt haben. Noch zahlreicher , sollen ' diese Thiere zu - Sän Pedro " und - an !dem kleinen See im Counth Kern vorkommen.' da dort be, sonders dankbare Weizenfelder in nachster 5!ähe liegen. ::': Es braucht kaum gesagt zu werden, daß sich ..große und kleine Jäger diese Sachlage weidlich zunutze machen. Ge-wattige-Mengen - dieser . Gänse werden jedes -Jahr auf ihren Wanderungen er legt,- und eZ gehört keine besondere Geschicklichkeit .dazu, in wenigen Stunden 50; 'fiiB .60 dieser ' Vögel einzubringen; jkder. einigermaßen- gewandte" 'Junge kann daS. Hundert alter -Jäger, erbeuten, manchmal ' mehr' - alS 'se ' 200 Wildgänse ' im. Tag! Eine ' Partie SportSleute aus Los Angeles, welche jüngst . einen zweitägigen Jagdausf!ug nach denMarschen deS Countys Orange unternahmen, brachte - über - 900' schossene Wildgänse nach den . Stadtmärttrn." solcher Beisplelr ließen' sich d!eke anführen. Än allen kleinen Orten an der Santa-Fe-Aahnlinie entlang 'in'-jener Gegend thun sich im SpätherbstWinter. oder auch im Frühling regelmäßig zwei 'oder mehr Dutzend Manner und Jungen zusammen,' um wenigstens ' einen ' Tag nach. Wildgänsen und. Wild'enten' zu' jagen,- und. wer nicht -zeigen kann, .daß er mindestens 25 erlegt hat, darf, sich überhaupt nicht sehen lassen. Viele mächen sich ein' Vergnügen -da-räuS,' vor ihr. Städtchen hinauszusah'ren uad.imWagen oder Buggy stehend, minder Schrotflinte . in' die vorüber 'ziehenden. ÄogelschwZrme hineinzuschießen."lhne' zu zielen, undnicht .'selten fallt auch ihnen Beute zu. Unter -solchen ' - Umständen sind . natürlich die Wildgänse' lmd.I Wildenten ,, in allen Märkten ,und ländlichen.Ärocerieladen in der- Nähe zu wahren, Schle'uderpreisen. 'zu kaufen,- so . lange iegunstige .Zeit anhält-. !. ' . s: '. Der beste '.Platz um. . Gänssschleßen im San Jöäqüin-Thale ist .der Heine Äliäli'-See ' im-Cöunty 'Tulare ' Dort sind eö üöer) Meilen biszur nächsten Occhnstatwn, und die selsigen HügeZ. er-

Ichweren den Zugang bedeutend. Das Wildgeflügel scheint zu dieser Localität besonderes Vertrauen zu haben, und viele Jäger machen dort nicht nur reiche, sondern ofj auch sehr mannigfaltiae Beute. Das ' Wander-Vogelwild läßt sich denn doch nicht so schnell aus rotten! Zehn Uhr-Grenzen". Daö ist auch so eine Einrichtung, von der man in den blühendsten Zeiten unseres GrenzerthumZ viel mehr gewußt hat. als heutzutage. .. Jn der Kindheit der Civilisation aller Länder hat man besondere Arten gehabt, die Zutheilung und Abgrenzung von Grundeigenthum zu berechnen. wie z. B. in den Tagen der alten Carthager-Königin Dido nach der Ausdehnung einer Stierhaut und der Bodenfläche, welche man mit ihr bedecken kann. Aber bei unseren Rothhäuten kam eine besonders originelle Art der Landgrenzen-Berechnung auf, und das ist eben die Zehn UhrGrenze." Darunter versteht man nämlich, daß die Grenze zwischen Landstücken in der Richtung gezogen wird, in welcher die Sonne um 10 Uhr Vormittags von einem vereinbarten Punkte aus einen Schatten wirft. Noch jetzt gibt es im nordwestlichen Jndiana eine derartige Zehn Uhr-Grenzlinie, noch aus der Zeit, als der Miami-Stamm einen Theil seines Gebietes an die Weißen abtrat. Die Indianer machten mürrische Gesichter, als sie die ihnen fremden Instrumente sahen, mit denen die Grenzvermessung erfolgen sollte. Die Sonne kennen wir Alle." sagten sie. sie betrügt nicht, ihr Schatten soll uns gelten." Und dabei blieb es. VoulInlanve. Im Süden zeigt die Eisenindustrie rege Thätigkeit. Die Birmingham Rolling Mrll Company hat Erhö hung ihres Aktiencapitals von $500,000 auf $800,000 beschlossen, um ein Stahlwerk neu zu bauen, für welches die Maschinen bereits bestellt sind. Auch die Illinois Steel Company hält die Aussichten für sehr günstig, nachdem bereits das Vorjahr trotz der allgemein schlechten Geschäftslage unerwartet gute Resultate ergeben hat; speciell dieWerke der Gesellschaft in Joliet, Jll.. haben im vorigen Jahre mehr geleistet, als je zuvor. Auch der Staat Texas leidet an einem argen Defizit. Während dem Finanzausschusse des dortigen Abgeordnetenhauses zwei Pläne vorliegen, wie das Defizit beseitigt werden könnte, nämlich einmal durch starke Verminderung der Zahl der Angestellten in den verschiedenen Staatsvepar-tements,-und andererseits durch allgemeine Gehaltsherabsetzung' für alle Staatsbeamten und Staatsangestellten. geben Geschäftsleute der Ansicht Ausdruck, daß nur eine starke Erhöhung der Steuern die Einnahmen und Ausgaben deS Staates wieder in'S Gleichgewicht bringen könne; eine beträchtliche Beschneidung der Verwilligungen für das nächste Rechnungsjahr würde nach der Ansicht dieser Herren mehr schaden, als nützen. Die populistischen Mitglieder der Legislatur werden aber gegen' jede andere Maßregel zur Besserung der Finanzlage des Staates, als Verminderung der Be-' wÄigungen, auf's Aeußerste ankämpfen. - Der Wiöconsiner Legtölatur werden anfangs nächster Woche zwei' Cuildienstreform-Vorlagen unterbreitet werden. Eine derselben welche von Assemblymann Dod"e .einbracht werden'wird, überläßt 5 einet Commission, über die Befähigung der zu-ernennenden subalternen Beamten zu entscheiden. Die andere Bill ist auf Ersuchen der Municipalliga von dem RechtSa'nwalt Stark entworfen 'und macht genaue Vorschriften über die Art und Äeise des ExamenS, dem jeder städtische Beamte, außer denen, welche vom Volke gewählt werden, und den Departementschefs.zu unterwerfen hat. Herrn Stark's - Entwurf schlickt die Ernennung einer Commission, ähnlich der stadtischenPolizei- und FeuerwehrCommlsston ein,, die Applikanten für Stellen in allen städtischen Departements Mi! Rücksicht aus ihre Befähiaung zu prüfen.' Die Bestimmungen der Bill sind zum Theil den Ver.Staaten Civildienstregeln entnommen. ; - Die Beamten der Dover .National Bank" von Dover in New Hämpshire, haben alle Hoffnung aufgegeben, die auf mysteriöse Weise 'verschwundenen Geschäftsbücher wiederzuerlangen. Man glaubt allgemein, daß der- Kassirer Abbott, welcher seinem Leben ein Ende gemacht hat, die Vü.cber den Flammen überantwortet hat, 'iedoch hat man weder im Vankgebäude, noch ,im:Wohnhause Abbott's -Spuren davon entdeckt. Um den financiellen Stand, der Bank genauer. festzustellen, muk sich der Vankrevisor . Dorr der Einloqebücher der. Künden, welche in aroßer Änzahl eingereicht werden, bedienen : ein : anderes . Mittel gibt . es bei dem NichtVorhandensein der Hauptbüeher nicht... Der. Kurator, der durch Abbott'ö große Unterschlagungen tn Mitleidenschaft gezogenen - Dime"Sparbank,' I. G. Hjgll,' und der Bankeommissär fiaich haben nach einerPrüfung der Mcher' dieseS Geldinstitutes die Erklärung - abgegeben,- die Bank werde wohl im Stande sein, den Depo sltoren 73 Procent .ihrer Einlagen' zu bezahlen. - ,' -" ' ' - allmutte.r: Warum heirathen Sie denn nicht, Herr Doctor? Haben Sie denn ' kein Verlangen nach einer glücklichen Ehe?- . Herr: .O doch. aber in den glücklichen Ehen, die ' ich kenne, smd die Damen schon -verheira ihet!"Kurze Entrüstung. Verkäufer (zum-Mcntrnjtt): Ein Arbeiter oietet für diesen Anzug,' der $25 kosten oll $10." Manager: $10? Ein znsersckämter, frecher Kerl!" Veraufer:. Aas soll ich thunN. Manager: Was Sie thun' sollen?!' 'Llnicleln sollen Sie 'n ibnU"

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. MgUft . . König's . . Hamburger Brustthee . Tmv In Original Packeten. Kur in Original Packeten. Nur in Original Packeten. Preis Preis Preis Cents. Cents. Cents. Vom Auslande. ?!nMontdeMarsan. Dedartement Landes, wurden die beiden Sträflinge Menaud und Daubagnc, die bei einem Fluchtversuch den Aufseber des Gefängnisses von Orthez ermordet hatten, hingerichtet. Zwischen denZeitungsRedacteuren Victor Lancz - Hornyak und Dr. Nikolaus Koncz in Miskolcz hat ein Pistolenduell stattgesunden; letzterer wurde leicht verletzt. Der Anlaß des Zweikampfes war eine Zeitungspolemik. ' I n F i u m e hat sich der Waffenquartiermeister an der dortigen Marineakademie Franz Vösenmüller aus Reichenberg, der wegen ung-ebühr-licben Benehmens gegm eine Dame zur Degradation verürthnlt worden ist, erhängt. ' Ein Bewohner von Dresden aebrauchte in einer Wirthscbaft geaen die uden im Allgemeinen beschimvfende Ausdrücke. Ein anwesender 5lude fühlte sich hierdurch beleidigt und stellte Strafantrag. Das Sökfengericht gelangte jedoch zu einem reispreckenden Urtheil, ebenso erkannte das Landgericht als Berufsinstanz, es sei nicht erwiesen, daß durch die allgemeinen Schimpfreden auf die Juden der Klager persönlich getroffen werden sollte und mitbeleidigt sei, wie er im Strafantraae betont babe. Verschiedene Geschäfte m Zürich sind Opfer em:s frechen Be trügers geworden. Ein gutaekleideter mnger Ucann wies rn den Geschäften Wechsel der Kalksteinfabrik Beckenried in Beträgen von 2000 Francs vor. Da die Tratten von dieser 5?irina anaettiat t roaren, so nahm man knnen AnUand, j sie zu bezahlen. Auf diese Weise nahm ' der .Wechselinhaber" den bis jetzt fest ' gestellten Betrag von etwa 10.000 I ??rancS ein. Im Verlaufe des Tages i stellte es sich heraus, daß die Wechsel ' gefälscht waren. Der freche Gauner, z NamenS Albert Weltert auS Büron ; sLuzern), war in dem wähnten Ge schäfte zu Beckenried Angestellter und kannte das Geschäftsverhältniß zu den Züricher Firmen. Nachdem er plötzlich aus dem Beckenrieder seschast ver schwunden war, stellte er die Wechsel der und verstand es sehr, gut, die Unterschriften zu sälschtn. Bei fernem BetrugSgeschäft waren ihm seine Brü der: Portier Otto Melchior und der ILiahrlge Barbier Easar behilflich. Vermuthlich haben sich alle drei neu ge-, kleidet und sind von 5iür!cb abaereist. Einen Einblick in die Nachtseiten der Menschheit aewahrte die Verhandlung der Strafkammer in Karlsruhe gegen- 12 Angeklagte, von denen 11 dem weiblichen Geschlecht angeborten. Diebltahl und Unterlaaung. gerwerbsmäßige' Stehlerei und Kuppeln, begangm durch zwei Mütter an ihren noch nicht 14 Jahre alten Kindern, bildeten die Anklagen. Die Hauptpersonen waren die 13jährige Marie Bühler und die 1Ljährie Jo bann Rappaport, zwei verkommene Gesckövfe. Diese unreifen Dirnen naben im Frühjahr und X immer verflossenen Jahres den 81jahrlen verwittweten Rentner Doyen, der von medninischen Sachverstündigm als ein blödsinniger Mann erklärt ?st, der. über Sittlichkeit und Recht kein Urtheil babe. bestohlen und betrogen und ihn um sem G?sammtvermogen' gebracht, das gegen 20.000 Mark betragen ha? ben soll. Doyen verkehrte gern , und diel mit Dirnen, von denen die beiden Angeklagten die, Hauptrolle . spielterr. Sie haben dem alten Manne fingirte oder auch schon ge-brauchte Renunaen vorgelegt und Zahlung erhalten, ne ha ben ihm eine Kassette mit Werthpapie ren gestohlen, von' denen allerdings ein Tbeil Zurückgebracht wurde, da die ver worfenen Mütter den . Verkauf ' nicht' riskirten; sie haben auch sonst ihrOpfer bestohlen und betrogen wo es nur anaing. ' In ähnlicher Weise, wenn auch mit gmngen Betragen, hat sich erne weitere Anzahl junger Mädchen und brauen an dem alten Mann verganaen. Mit diesem verbrecherischen Swi brn war Hehlerei der Mutter der Bühler und den Eltern der Rappaport ver bunden, wobei der ersteren auch die indirekte Verkuppelung d?r Tochter i.iachaewiesen wurde. Der Gerichtshof verurtheilte die Marie - Bühler ' und - die 5lobanna Rappaport -zu je 3 Jahren 4 Monaten . Gefängniß. . Frau .Bühler zu Jahren und die heleute RavvaPort zu 3 Jahren Zuchthaus. Die übrigen Angeklagten, . die als ' Prostituirte zum Theil erhebliche Vorstrafen aufwiesen eine Angeklagte war 63 Mal vorbestraft' erhielten Gefängnißsrra sen von 1 Jahr 6 Monaten bis zu 1 Monat. . ' " ". Izdy'S Pile Supposttory wird garantirt für die Heilung von Hämorrhoiden und Verstopfung,' oder daS Geld wird zurückgegeben. 60CtS. die Box. Schicke zwei Postmarken.für Zirkulare und Probe an Martin Rudy, regiftrirten Apotheker, Lancaster, Pa. Postkarten nicht beantwortet. Zu verkaufen in allen guten Apotheken Ward . LroS., A. Kiefer k, Co. und Daniel Otesart, Wholesale Agenten,' Indianapolis, 3nd.

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Heilt sicher flfttt Beinahe ein volles Ja-r plagt mich ein Husten. Tas deständig,

Kratzen im Halse blieb nacö wenden xttn vrn Tr. August König'S Hamburger Brusttbee aus.

der cviel: leite ucö unv nacv wevrau rrn tut paar Packeten verschlrand der Husten Länzlich. Fred.Schultz, Columbus, Ohio.

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ndiana ribüne ist daö einzige Blatt in Sndiana, wel iheS die Interessen des Volkes gegenüber der Macht der Plntokrattt vertritt. M Organ des Volkes und nicht einer Partei oder Parteiinteressen kämpft sie unentwegt für Freiheit. Recht cuf allen Gebieten des Lebent. Die Arbeit de, Volkes ist die Schöpferin alles Wohlstandes und darurn wirken wir für sslche soziale Reformen, welche die Arbeit zur freude bringenden LuS, statt zur Niederdruckendm Last macheu. ' Jeder fortschrittlich Sestnnte, sollte es als moralische Pflicht erspsinde Leser d Zndtsna Tribüne zu sein Das reichhaltige Sonntags Blatt bittet eine Fülle stZaltul ßese ' . - ßeffa. Der MolmementS - Preis der täglichen Tribüne ist 12c, des So'nntagSblatts fZc beider zusammen 13 (2t&., per Woche ' oder 00 Gl3. per Mouat. Durch die Post versandt, kostet bot Tageblatt SS, das SonntagSblatt 2 per 3aZr, beide zusaüuen YJ in VorauttezaZluuz. rnekfKchW aller Art werden rasch und billig ausgeführt. OintrittSSarten, - GoXiltttinta, Gottültutiotuxu " 5Zeünu5. OesSästSkarteu, OrbefVpfe. Zirkulare rograr n. s. v. für Seschäftskute und vcrewe vdu geschmackvoll ausgeführt. WS kLSLZMW Js-lU.