Indiana Tribüne, Volume 18, Number 132, Indianapolis, Marion County, 30 January 1895 — Page 1
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O rfvT r1vY H s ii fi ' Fi 5 fc M V : H b 5l ES m rii M 1, W a t r-j w i3 'wj. yuv V Offtee : Söo. 1 Sud 'ZUaimma &trafcr i 3cbr&s8 18 Jnöianapolis, Jndiana Mittwoch, den 20. Januar I8M5. No. 13
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MasLcn-Vall Legeden uoni KdÄsKksUR!.?:?!!,
in der MoZliri-Halle! ai Bonncrjha,' 31. Januar 1895. Antritt Zur Her? und Da.? '.0c. (kztra Dame 25c. Sozialer Tura-Verein. Mciskcn-Ball im Deutschen Haus, Freitag, dcn 1. Februar, un oimtiuiiiij mi. uimuvw-: -.i-n.. ,u h,den bet U'eun, 'Neanr. m Cft srtfc ka konSrone: TheH.iit.der C.L3südMe. .( lm. sC'i-.sAiin-t Hntl k NZia, Corniiierclal Club 2ßfiClU i Cl 11 ! Aus dem obersten Stock des 3om mercial (5 lud Vebäudes bellen, biete? eS einen prnchtvsllsn Ssbii auf Stadt und U:nge?'u.g. DaS feinsre 5?csrar:r?!5 bietet e? wie kei-? auderee Porzuzz, durch Preismurdiakeit und hochseine tüch? Die feinde Cigarre. Cigarren, 2 abak, Nauckerartikel, in giöftt"? AuLuiaKl bei Hoxrnan 71. iLdain, 15 Rord Illinois Straße Öeor gö liOITM'?.IllJ Äjrq rA. .C 4 TrvTü ri-sr l mm) J?X- V : - 'il-w-e-t' J-'fSi'l i;m4hifh OliStXi- '. " .7' I 7,. z ', ' !? - m 4 . w - -. -T- Jxl M SsichsnbefiMsr, Offtee : 2G Süd TNsD??c?r. etaSc! 120. 12?, 151. 126. 12.1 ). Vlst: Jc-r I Cr.fi tu -Uü;ti LEO LANQO ,iUS 61 RCSCR1PTI0NS EAST MAWXT ST. ÄLAü5 Grillen werden nach den besten EMVixn den Äati anaevakt. Bendetine Sjb Joit1ial w empfiehlt sich besonders für Erkältungen und alle Arten Halsund Llmgcni'lbel. Hergestellt von CSS. SOSPPSR, No. 35 (Oft INaryland Straße. Au haben in allen Vso'heken. Konrad Heesz, Ex! Wer wissen will waS daS E;" be- " denket, spreche vor 33tt Massachusetts Avö Man findet die besten Getränke und Cigarren. ciic?von izw Uiuccnufi u UNION CO-OPERATIVB L a u n d r y, betriebe da Nt IUal&H3)A, Ns. m 140 - 149 nut ' T. E. Sornerville, Manager.
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Editorielles.
Der Einbrecher, der eine Karte hintcrlllß dkö Znlts. daß der Einbruch nichl seine Schuld sei, sondern die sdu:D Dcrcr, welche sich weigern für ehrliche Arbeit ehrlichen Lohn ZU zahlen, scheint philosophische Veranlagung zu besihen. SS ist zwar sehr bequem, sich mit dicker Erkenntniß über die Spihbüberei binwegzusehen und das Cemlssen zu beruhigen, aber Unreckt hat der Mann deshalb keines wegS. Seine Entschuldigung ist freilicb eine solche, welche vor dem Richterstuhl des herrschenden NechteS keine Anerkennung finden wird, denn daS herrschende Necht verlangt, dajj Jemand eh.r hungert als stiehlt, auch kann man si, des Gedankens nicht erwehren, daß ein piAvuve, rrr .lcliiiiuip Kit. slpmfee Nsir dieser äußersten MiI ' ü I r ' , . , . r w et fere des Lebens stand, sondern daß er ' . . . nach einer bequemen AuSrede jür feine Verbrechen sucht, und daß er vielleicht auch für einen anständigen Lohn nicht arbeiten würde, darum Kat aber dieser vhilosophischeEindrcchcr doch nicht UnJCUJl. Der Mensch ist von Natiir nicht schlecht, eS sind im Allgemeinen die N-?sltniss, mtlh ihn f Alffht rniiffifn. V f j V f V M Der Verbrecher auö Neigung ist eine seltene Ersche nung. Die Anlage zum Verbrechen kann zwar angeboren, das Unkt ererbt sein, daS Hindert aber durchaus nicht anzunehmen, daß die Äsführunz des Verbrechens, die Be thäligung der Veranlagung die Folge der Verhältnisse ist. Wenn man die herrschenden sozialen Verhältnisse betrachtet, so muß man sich wirklich darüber wundern, daß dre Zahl der Verbrecher richt eine bei wei ten, größere ist. Wir haben stetig eire unendlich große Zahl Arbeitsloser, es giebt kaum mehr einen einzigen ?erutszei,7, in welchem die darin Thätien das ganze Jahr hindurch Be schättigung und Verdienst finden und srldst der Ard iter, welcher die meiste Ze'.l über Beschäftigung hat. erarbeitet sich nur einen durstigen Leber Sanierhalt. Auf der anderen Seite sehen ftir 41 rfi fnmiri!iA fsiirA trt& Slthrn Schlagenden eine klei -e Z.hl Begünstigtcr ohne irgend welche besonders große Anstrengung sich ein zu einem angenehmen Leben genügendes Einkommen erwerben, ja Manche sehr reich werden. Schon dieser Vergleich allein, um so mehr da der Lieichthum häufig sehr oftenliös auftritt, ist oenügend, Verbrachen zu erzeugen. 3n jedem Menschen lebt mehr oder weniger daö Vewußtsein des Rechtes zum Leben, und sich den Lebensunterhalt durch Arbeit zu verschaffen. Wenn ihm die Gelegenheit dazu versagt wird, so empfindet er das nicht bloß als ein Unglück, sondern auch als ein zugefügtes Unrecht und ron dem Bewußtsein stetig erleiSenden Unrechts zum Begehen dcS Unrechtes ist oft nur ein Schritt, der noch viel öfter als in Wirklichkeit begangen würde, hielte nicht Furcht vor Strafe oder Verlust der. Achtung des Neben menschen davon ab. Man braucht daher gar nicht so weit zu gehen, um die Verzweiflung oder den Hunger selbst Is Beispiel anzuruyren, vag vle meinen ner'ieer cie e v c ? n . er . . t. i:. Verbrechen der Gesellschaft sind, eS ge nügen dafür die täglichen normalen Er cheinungen unseres gesellschaftlichen Lebens. Wir wag?n eö als Nezel aufzustellen, daß es keinen Verbrecher giebt, der nicht lieber ein ehrlicher Mensch wäre. Es betritt selten Jemand die Verbrecherlaufbahn, der nicht durch unglückselige Umstände auf diese Laufbahn gedrängt wird. Wenn schwere Arbeit Nicht lohnend ist, wenn aber die Verhältnisse den Zufall mogllch machen oh'ie Anstrengung reich zu werden, so müßte eS mit wunderbaren Dingen zugehen, wenn alle Welt ehrlich bliebe Der Spieler ist nur eine verschlechterte Aaflage deS Spekulanten, der Dieb Betrüger nur ein schlechter Abii.,fi. i.i v v Y klatsch dcS Fabrikanten, der die Produkte fälscht. Wenn Tausende von armen Kindern ohne genügende Erziehung und ohne
Un erricht aufwachsen, weil sie schon legten Razzia durch die Polizei in let). voi früher Jugend an ihren Leben- ter Nacht. GroßmeisterThoS.Murray unterhalt gewinnen müssei und zwar ist bei der Affaire am schlimmsten wegdarum weil der Vater für eh-liche Ar-1 gekommen. Herr Murratz sagt, daß er
beit nicht ehrlichen ohn erhält, wenn manche solcher Kinder auf deStroße Aufwachsen und dann später zu Ver
brechern werben, so ist es in Wirklich Herr Murroy e. hielt drei wuchtige kett nicht ihr Ver rechen, sondern daö Knüppelhiebe und wurde dann hinausder lLcscüschaft. welche solche Zustände geschmissen. Heule muß er das Belt dulder. Das Verbrechen ist in erster hüten.
Linie immer eine Folge schiechter so zialer Zustände, es ,st die Sünde der ellschast, ganz bkso.'crS aber einer c,ch.k, e, i. VfT . i . . v . u . I . k M. Ik. Ges hangt uns d c großen laufen läßt. Und wenn heute nicht die meisten Menschen zu den grcön Dieben gehören, so ist es wohl nur, weil die Gelegenheit fehlt. -. IrllsjlNchlilhleil. Inland. Wettcraussichten. Schönes Wetter heute Nacht, etwas warmer und Ichon am onnernog Temperatur : Marimum 25, Minimum Grad. Fair 'S Testament ge stöhlen. San Francisco, 30. Januar. DaS Testament des verstorbenen MilionärS James G. Fair wurde auö der Office des Clerks des Nachlassenschaftsg?richtS gestohlen, und man bat wcht die geringste Spur von den Vcrübern des DiebstahlS. Die Entdeckung wurde eine halbe Stunde vor dem OfficeSchluß gemacht. Jkmand hatte.kurz vorher um die Erlaubniß gebeten, das Dokument anzusehen. Als aber der Clerk die große Envelope öff'ete.worauf geschrieben stand : "Last will and Testament of James G. Fair", war Nichts darin. Der Verlust diese Dokuments isi eine ernste Sache. - da dessen Inhalt nicht bewiesen werden kann. Die vie en ehelichen und unehelich' Kinder des Millionärs werden sich jtzt in die Hiare gerathen und eie Advokaien eir.en guten Schnitt machen. Noch ein Sieg, der Schuhmacher. H a v e r h i l l, Mass . 30 Januar Die Byron NoyeZ Skoe Co , eine der größten Frnnen der Stadt, bat die Eomprom,ßaorschläge angcnomm und der Streik ist für beendig erklärt, omeit diese Firma in Betracht kommt. I.pt sind noch drei große Fabriken zu erobern. Alle übrigen ttabrikanten haben nzchgegeben. .UM Cigarretten und Diaman ten für PaderewSki. New 3 o r k . 30. Jan. Henry T. W. Steirway hat einen CinhaltSbefebl gegen die Pianofabrikanten Steinway & SonS erwirkt, um die Firma ;u verhindern, ihr Geld anders als zur Hersteüung von P-anoS zu verwenden. Der Klager beschwor, daß die Company für anderweitige Interessen große Summen auög'geben habe. Nach eir.em langen Wortgefecht wurden einige der Punkte aus den Gefchäflsbüchern vorgelesen und dann die Sitzung auf Morgen vertagt. Folgende Posten erregten Heiterkeit: Cigarretten für Paderewski $41.30; zwei Diamantnadeln für denselben $270. HM AuS der Bundeshauptstadt. Bundeö-Senat. Washington, 29. Jan. Um Präsident Cleveland's Finanzbotschaft drehten sich auch H ute die Verhand lungen im Senat und die Gespräche in den LobbicS. ES ist noch zu keinem entscheidenden Handeln gekomm'n, doch kamen im Senat mehrere Ereignisse vor, auö denen sich viele einen Schluß bilden zu können glauben. Repräsentantenhaus. Washington, 29. Jan. Eine Spezialbill wurde heute eingebracht, um die Bill für Widerruf der D'sse renzsteuer von 110 Cent per Pfund auf Zucker der auö Bounty zahlenden Ländern importirt wird, zur Abstim mung zu bringen. Die Bill wurde ohne Amendement mit 239 zu 31 Stimmen angenommen. Der Streik in Brooklyn Brooklyn, 29. Jan. vdd FellowS Hall, an BalmettA Str. ist nicht wieder geöffnet worden, seit der ' mit Schreiben beschäftigt war, als die Polizei eindrang und sofort mit ihren - ! Knüppeln dreinzuschlagen begann.
DaS Innere der Halle siebt auö, als
. wenn ein vt,rzmeselter amps daselbst
stattgefunden halle. Dreimal in einer Woch. M, ...,,., ) & a m r . m r K.f.ii AmT mm nt Fenster sind zertrümmert und die Wände von Kugeln durchlöchert. Es heißt, hß der Eigenthümer der Halle den Kapt. Kiher wegen Zerstören? seines Eigenthums auf Schadenersah verklagen wird. Präsident LewiS von der Vrooklyi HeightS Railroaö' Eo. erklärte, in keinem Punkte nachgeben zu wollen. Erwartet reichen Gewinn. Denver, Col., 29. Jan.. W. S. Stratton versandte von der berühmt gewordenen Jndependence Mine in Eripple Ereek Distrikt 100 TonS Erz. welches, wie er erwartet. 51,000,000 in Gold ergeben wird. Ein Theil des KrzeS ist so reichhaltig, daß eS $30,000 per Tonne ergi.bt. Eine hinterlistige Lagerstatt. B r o o kl y n, N. F , 30. Jan. grau Ellen Mason, 134 Lasayette Ave, wurde heute begraben. Sie starb an Verletzungen, welche sie sich urch das Zusammenklappen eine? Klappbettes zugezogen hatte. Das elbe klappte vor etwa einer Woche plötzlich mit ihr zusammen und hielt sie 5 Minu'en gefangen. t DerProzef v o n H a r r.y Hä y ward. . ' M i n n e a p o l i S, 30 Jan ' In Sem Mor.proz:ß gegen Harry Hay.vard beantrangte heute die Vertheidizvng eiue ganze'A.'zahl ärzlicher Autoritä.'en ;u vernehmen, welche bekunden sollen, daß in Hay?öardS Familie wiederholt FaLe v.oa stck ankhe't vo gekommen und. ES wird also sicher bei sucht werden, den Angeklagten all uisi.inia din zustellen, wenn auch an erster Stelle die Behauptung festaedalten wird, daß er gar nicht der Mörder der.Eatdarine G.ng war. , ,O, i Begnadigt, u m g e h ä n g t zu werden. Frankfort, Ky., 29. San. Rich er Cant ll verurtheilte heute im Circuitgericht den Zuchthäusler Geo. McGee um Tode, weil derselbe seinen Mitgefangenen ChaS. Thomas im September ' letzten JahreS ermordet hatte. McGee warwegen seines ersten VergehenS vom Gouverneur Brown begnadigt worden, um so daS Fällen deS TodeöurlheilS möglich zu machen. Am Freitag, den 1. März, wird McGee gehängt werden. Ausland. Ein deutsch es Kriegsschiff anscheinend gesunken. Athen. 29. Jan. Eine Flasche, welche gestern bei Zanti gesunden wurde, enthielt ein vom 20. Januar dalirteS Stück Papier, auf welchem stand : Wir sinken schnell. Benach richtig: die deutsche Admiralität. Deut scheS Kriegsschiff Stein." Trieft, 30. 3an. DaS deutsche Kriegsschiff Stein", um dessen Sicher heit man besorgt war, weil eine Flasche mit der Notiz gesunden war, daß daö Sch-ff bei Zante in Griechenland im Sinken gewesen sei, ist hier glücklich eingetroffen. Von Gierö' Nachfolger. St. Petersburg, 29. Januar. Herr Shiökin, biöh r Assistent deö ver storbenen Minister? des Auswärtigen 'von GierS, ist temporär zu dessen Amts Nachfolger ernannt worden. D er M a n n muß einenOrden bekommen. B e r l i n. 30. Jan. Soeben wird berichtet, daß heute Morgen ein Wacht Posten auf der Jungfernheide einen Mann geschossen und getöbtet habe Der Mann soll sich während der Nacht in der Gegend umhergetrieben haben' und wollte eben davonlaufen, als er I den köstlichen Schuß erhielt. SchW'Nftchrichten, Angekommen in : H u l l : Gallileo" von New Jork. , cry Hamburg: Polvneßa's yon New öork. .
allerlei.
D i e dem Congreß vorlie?nde JIll zur dlaf sif ication derClerk n o:n Postämtern erjter und zweiter Klasse verfügt, daß das Gehalt dieser . I werde. Die. Gebälter. sind mäßig ge nuq bemessen: ä(X) für das rrste 5!ahr und jährliche Steigerunq bis zu SiKHJ, woraus d:e weitere Beförderung nach, Mabgabe der. Leistunqsfähigkeit und Länge der Dienstzeit bemessen werden soll. In Folge des Genusses von Rindfleisch-Präserven Samuel Eoran mit seiner Familie in Warsaw, Ind.. auf den Tod erkrankt darnieder. Kaum eine Stunde, nach dem Genuß des Fleisches stellten sich bei den sechs Familienmitliedern Krämpfe ein und nur den angestrengten Bemuhunsen von Aerzten lst es zu danken, 'daß die dringendste Gefahr, namentlich von Herrn Coran und seiner 'Tochter Lena, abgewendet wurde. Nach Ansicht der Aerzte liegt eine Arsenikvergistung vor. G l ä f S u s i n i w u r d e i n New Vork '. einer chirurgischen ' Operation unterzogen, um Abscefse zu entfernen, die sich m. Folg: einer vor vierzig Iahren in, einem Duell ihm beigebrachten Verwundung gebildet hatte. Der Graf war früher einer der reichsten Leute p Havanna, Cuba. Als Gründer - der 'Honradez Tabaisaor:! wurde er allatmein bekannt und stiftete Hunderttausende fü? wohlthätiqe Zwecke. Spater begab er sich nach Frankreich. wo er' während des 'deutsch-französi-schen Krieges den größten Theil sei nes Vermoqens verlor. Jetzt ist der 7ojährige Mann beinahe gänzlich verarmt. E i s e n u n d Stahl " e hen noch niedriger im Preis im neuen wie im alten Jahr. In Plttsburg wurden die Arbeiter-Löhne herabzesekt, während Cöke b:llii?:r aeworden ist. . Das Geschäft nimmt nicht ab und nimm! n:ltt zlu. die bedeutend: Eonlurrenz der .Vroduzenten aber treibt die Preise herunter. : Roheisen fi:l zu PittÄdurg auz $9.80 -r-' der niednqste Pr:lZ sm laner "-Zeit.' Nach Eisenfabrikaten ist nur ' r rr - y r ' rrT. er VXkX InuE'af yca3?irag:.; : njiz. uosliui itm derEisen-. und ' Sta5s"latteN' Vroduzenten' drückt im ganzen Eisenmarkte di: Preise., Die Pennsylvanlo Eilenbahn, hat ihren Winterbedarf von 30.000 Tonnen Schienen auf di? Werke, die an ihrer Linie liegen, vertheilt". Andere Eisenbahircn-fmd' ab:7 nicht, wie sonn, diesem Beispiel gefolat. : Einem Cäpi tan des Ko rddeutschen '.Llöyd ist, 'durch einen englisch - rmer!kanisch:n musikalischen Künttlcr , Ehre ' widerfahren. Wer Eladiervirtuöse und Eomponist S. B Mills' überreichte kürzlich in New Yor! in felilichem Lokale dem Eapltan Kur! von Goessel, dem Befehlshaber de-Lloyd-Dampftrs Flde . einen diesem gewidmeten, von MillZ componirte? Marsch, welch:m er den Namen Elbiata" gegeben hat. Mills begab sick späterhin mit Äem Eapltän an Bort seines Dampfers und spielte rhm dort auf demSchlffsclavier den Marsch vor. Derselbe enthält au der Tltel e:te die Widmung und ein recht gut getroffenes Bild des Capitäns. der auch äußerlich ein echter Germane ist. Mills hat mehrere fahrten mit Capitan von Goessel gemacht und ist ein großer Verehrer desselben... Sechs Französinnen und zwei Franzosen sind bei einer Feuers brunst in Edgware Road, London, um's .Leben gekommen. Sie waren Insassen der französischen Waschanstalt der Madame 'Martin, die 23 Engländerinnen und 13 Französinnen beschäsiigte. ' Erstere verlassen Abends nach Beendigung ihres Tagewerkes das Geschäft, 'letztere wohnten in d:m Hause selbst , unter Obhut der Frau Martin. Leider ama diese in wohlgemeinter Ad slckt. die. iunaen Mädchen aeaen die Verfübrunaen der Hauptstadt zu schü tzen, so weit, sie Abends in ihre Schlafimmer einzuschließen, und diesem um .stände mag es wohl zuzuschreiben sein, daß' nach Ausbruch des Brandes sich auch nicht ein einziges Gesicht an den Fenstern des Vorderhauses zeigte. Ein Glück beim Unglück war es, da& ung: fäbr die Hälfte der iunaen Französin nen sich .der Festtage wegen nach ihrer Heimath begeben hatte und' noch nicht zurückgekehrt war. Die Leichen wurden in vollstandia verkohltem Zustande auf. gefunden: Madame Martin, Polly Lacroix, Adele Lacroix und ihr kleiner achti'äbriaer ' Bruder Cyprien: Alice Larrance und Silvie Getron. und schlienlich Marie Valentine und ihr Bruder Pierre. 5!ne Stunde noch do? der Entdeckung des FeueiS hatten die m f..ftl..n O . . l...ir! Nachbarn ihr lustiges Lachen deutlich Hört, Die Wafch-und Trockenfchup w A w . 1 a M m M w ilifftn w n n den laaen binter den beiden Wohnh'äu frn? die außerordentliche Schnelligkeit, mit welcher diese in Brand geriethm, machte alle Rettungsversuche vergeblich auch scheint eS fast eineStunde gedauer ,u baben. be die Feuerspritzen das nö thiae Wasser hatten, vermuthlich, wei I iMiUk i Muii Wasserhaine.eingefroren a w , . .
Ärz ch Sle Geld? Loan3 zu irgend einem Betrage, nieorig-e Raten, Rückzahlung nach Belikven gcuattet. A. Metzqer Agentur, Ecke Washington und Pennsylvan,a Str . zmertrr Stock.
Hiesiges. Feuer. Sn den Wheel Works zu Vest Indianapolis brach gestern gegen Mitnacht in dem Hauptfabrikgebäude ein Feuer aus. Ein Nachtwächter bemerkte den Brand zuerst und alarmirte die vorstädtische Feuerwehr. Dieser gelang es das Feuer auf seinen Herd zu beschränken und zu löschen.' Die 'tädtische Feuerwehr wurde garnicht alarmirt. Der. Verlust soll einiae Tausend Dollars betragen. Ein Feuer im Hause deS PastorS Allen, 601 S. Meridian Str., wurde gestern Abend um 8 Uhr, ohne großen Schaden angerichtet zu haben, im Entstehen gelösclt. Die farbige Feau Harvey, No. 110 Nhode Island Straße, setzte gestern Abend um 10 Uhr durch UnVorsicht hr Bett in Br,nd. Daö Feuer wurde nach A- richtaing eines Schadens von tzZö gelöscht. EU& M yor Denny hatte heute noch nichts zu sagen in Betreff des BerichteS deS stadlrälhlichen Sch üffelcomiteS, wird aber morgen seine Entschlösse kund tbun. - g& Die Vroduzen.tcn des elektrichen Lichts im Stalte Jndiana sind heute hie? im Hotel English durch Deegaten vertreten, um eine Organisa ton zu bewerkstelligen. ' jCf' Es wurden g, stern folgende Aktiengesellschaften und Firmen in krvor rt: Die Wadasv ,uel 5o. mit Z75.000 Kapital, die Ashley Hotel o' nlt 5500 Kapital, die Maple Lawn lemetety Ass. von Flora, Carroll Co. !lnd die Evansville Oiuz Eomp mit 50.000 Kapital und I H und Her mann Rosenberger und Olto Carlstedt als Direktoren. . Der Inhalt der Anzeigen von )ood's Sarsaparilla wird bestätigt urch JndorsoS, welche in der FinanzZLelt ohne Anstand acceptirt werden. OaS sagt deutlich genug, dap Hood.'s unrk. Hood'S Pillen kuriren Le'erleiden, Gelbsucht. C7 Bei dem jrtzt herrschenden hrken Frostwetter ist das Eis auf dcn Sewäjjern zu einer ansehnlichen Dicke ngewachsen. Viele sonst zu unfreivllliger Muße verdammte Arbeiter sinken deshalb lohnende Beschäftigung ?eim Eiöschneiden. Die Brauereien, Schlächtereien und andere Geschäfte izaben schon eine ansehnliche Eiöernte eingeheimst. IXT Frau Lulu Grady, 4S7 West 2. Str. wohnhaft, ließ gestern Nachmittag an der Washington Str., nahe ver Illinois Str., ihr Portemonnaie m.t Z100 darin fallen ohne eö sogleich z.t merken. Ein Mann von gebrungenein Körperbau und mit einem braunen Anzüge bekleidet hob es aus und verduftete damit eilendS. Bisher hat man von ihm und dem Gelde nichts erfahren. WO Nichter Bartholomew hat Exekution deö Urlheil auf $6550 zu Gunsten der Frau Boylein dem Boyle1 1 M 1 1 0s r. 4. orx ff M ouaiing Prozeß angeoroner. Bvaling soll seinen Grundbesit) an andere überschrieben haben, vermuthlich um einer Bezahlung der Summe zu ent gehen. Seine ehemalige Gattin und Klägerin in dem Prozeß auf Bruch de Eheversprechens will nun eine Klage gegen ihn anstrengen um die Anulli rang der Ueberschreibung herbeizuführen. Kürzlich wurde von einem vor 6 Monaten entlassenen Angestellten deS Central JrrenoospitalS ein von Schmähungen, Verdächtigungen und offenkundigen Anklagen gespickter Ar t,kel gegen den Superintendenten der Anstalt, Dr. Edenharter, verrffentlicht. Derselbe trug' den Stempel Personlicher Rache an sich, und der Aerzte verem von Marion Counth hat sich deshalb veranlaßt gesehen, eine dies bezügliche Erklärung in Form einer Resolution abzugeben, in der Dr. Edenharter alS ein ebenso ehrenwerther i vitaratier wte tüchtiger Fachmann und I Anstaltsdirekt hingestellt wird. '
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Vcmcr7sröwcrth? Zunahme in tcm Gewicht e,.ncr Vcrnon Dame. Frau C. Wagner, von Vcrnon, Jennings County, Jndiana, litt mehrere Jahre an cincm Magrnübz'l, daS ihr Gewicht auf K7 Pfd. rcduzilte. ' ' Sie schreibt: Manchmal hatte ich fürchterliche Schmerzen in' meiner' Seite. Kürzlich begann ich Lyons sieben Wunder Zu nehmen und sie bewiesen sich alö eine wundervolle Medizin. Meine e"tc unb ntein mtXi nb un' toic it Jahren und ich empfehle Ly on S 7 Wunder" allen, die an einem Magenüdel irgend welcher Art leiden. Frau Wagner nahm 11 Pfd. zn feitv r v'r m v r. x.t dem sie tiefe Medizin gebrauchte. 5 a g e n. Neue Preise. s. 3HLiifttEmn.BDL32n. Stühle, sowie eine vollständige Auöein halbes Jahrhundert. Stratton OPPOSITE POSTOFFICE. MoMt ßaUe l Henry Victor. Dat größte, schönste und älteste derartige Lokal in der Stadt. Die geräumige und schön eingerichtete Halle steht Vereinen, Logen und Privaten zur Abhaltung von Bällen, Conzerten und Versammlungen unter liberalen Bedingungen zur Verfügung.
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