Indiana Tribüne, Volume 18, Number 130, Indianapolis, Marion County, 28 January 1895 — Page 2
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Jndiana Tribüne. Erscheint Taglich und Sonntag?.
Die tägliche Tribüne- kostet durch den Träger 13 Cents per Woche, die Sonntag?. Tribüne" 5 Gents per Woche. Beide jttfamraeu 15 Cents der es Cents periTtonar. Per Post außerhalb der Stadt zugeschickt in Vorausbezahlung V per Jahr. Offt! 18 Süd fltlaifama Straße. 2nd.aaaoo.lv, Zno.. 23- Januar 1895 eschranrnug des WettvewerVeS. ' Von einem Gesetz-Entwurf, welcher kesonderer Erwähnung in der Thronrede des deutschen Kaisers für werth gehalten wurde, konnte man wohl mehr erwarten, als der nun vorliegende Wortlaut deZ Gesetzes gegen den unlauteren Wettbewerb bietet. Die un bestreitbaren Uebel des freien Wettbewerbes treten mit jedem Tage deutlichr hervor und man mußte begierig sein, was Herr von Bötticher und die anderen Herren des Ministeriums, welche sich mit allerhand staatösocialistischen Ideen, wie Altersversicherung etc. befaßt ha5en, auf diesem Gebiete vorzuschlagen hatten. Aber dieser Entwurf wäscht der freien Concurrenz den Pelz und macht sie nicht naß. Er mag geeignet sein, ihr hie und da ein paar Flöhe auszukämmen, aber das übrige Ungeziefer bleibt hübsch warm sitzen. Was für die Ver. Staaten in einem solchen Gesetz neu sein würde, läßt sich in folgenden Paragraphen zusammenfassen: Paragraph 1. Wer es unternimmt, im geschäftlichen Verkehr durch unrichtige Angaben thatsächlicher Art über die Bischaffenhiit ode? die PreisbeMssung von Waaren und gewerblichen Leistungen, übr d Bezugsquelle vonWaaren, über den Besitz von Auszeichnungen, über die Menge der Vorräthe oder ixn Anlaß zum Verkauf den Anschein eines besonders günstigen Angebots hervorzurufen, kann auf Unterlassung der unrichtigen Angaben in Anspruch genommin werden. Diese? Anspruch kann von je&ni Gewerbetreibenden, der Waaren oder Leisiungen gleicher Art herstellt oder in den geschäftlichen Verkehr bringt, und von Verbänden Gewerbetreibender geltend gemacht werden. Neben dem Anspruch auf Unterlassung der unrichtigen Angaben - haben 4ie vorerwähnten Gewerbetreibenden cuch Anspruch auf Ersatz des durch die unrichtigenAngaben verursachten Schadens gegen den Urheber der Angaben. falls dieser ihre Unrichtigkeit kannte oder kennen mußte. Paragraph 2. Wer es unternimmt, in öffentlichen Bekanntmachungen oder in Mittheilungen, welche an einen größeren Kreis von Personen sich richten, durch wiFentlich unwahre Angaben über tt Beschaffenheit oder die PreisBemessung von Waaren oder.gewerbUchen Leistungen, über die Bezugsquelle von Waaren, über den Besitz von AusZeichnungen oder den Anlaß zum Ver tauf den Anschein eines besonders günlstigen Angebots hervorzurufen, wird mit Geldstrafe bis zu '1500 Mark, oder mit Haft oder mit Gefängniß bis zu 6 Monaten bestraft. Paragraph 3. Durch Beschluß, des Vundesraths kann; bestimmt' werden saß gewisse Waaren im Einzelverkehr nu? in bestimmten Mengeneinheiten oder mit einer auf der Waare oder ihrer Aufmachung, anzubringenden Anaabe der Menge gewerbsmäßig vertaust oder feil gehalten werden dürfen. Die durch Beschluß des' Bundesra4hes getrosfenm Bestimmungen sind üzurch das ReichZGesetzblatt zu veröffentlichen. Zuwiderhandlungen gegen die Belstimmungen des Bundesrats werden mit Geldstrafe bis 150 Mark oder mit Haft bestraft. Paragraph 7. Wer Gesckäfts-oder Betriebsgeheimnisse, die ihm als Angestellten, Arbeiter oder Lehrling eines Geschäftsbetriebes vermöge des DienstVerhältnisses anvertraut oder zugänglich geworden sind, vor Ablauf von zwei Jahren seit Beendigung des Dienstverhältnisses zu Zwecken des Wettbewerbes mit jenem Geschäftsbetriebe unbefugt an . Andere mittheilt oder anderweit, verwerthet, wird-mit Geldstrafe bis zu 3000 Mark oder mit Gefängniß bis zu einem Jahre bestraft und .ist auch zum Ersatze des entstandenen Schadens verpflichtet. Paragraph 3. Wer es unternimmt, einen Anderen zu einer Zuwiderhand-. lung gegen die Vorschrift unterParaaraph .7zu verleiten,"vird.mit-Geld-strafe bis zu 1500 Mark oder mit Ge- " fängnrß bis zu 6 Monaten bestraft Von diesen Paragraphen würde nun wieder No. 7 hier von sehr beschränkter Wirksamkeit sein, da M unS das Patentwesen eine solche Ausdehnun geroonnen hat, daß 'solche Fälle zu den großen Seltenheiten gehören. Die übn gen Bestimmungen der Vorlage wird aber durch die bestehenden Gesetze hier son vollständig gedeckt. - Amerikanische ttunst. Wir sind stets der- Ansicht gewesen, daß das Land der Dollars auch- in der Kunst sich einst ebenbürtig anderen Ländern an die Seite stellen würde und daß die neue Welt, angefesselt von den Schulen" der alten, auch einer neuen und freieren, originelleren Kunst 'das Leben geben werde. Dieses junge Land M crassesten Realismus" braucht sich seiner Erfolge auf künstlerischem Gebiet nicht zu schämen - aber sonderbarer Weise sind sie fast alle :m Ausland er rungen worden.'-Die amerikanischste aller amerikanischen Dichtungen, Long fellos's -Hiawatha.' Hat in Amerika 'nie die . Anerkennung, gefunden di ihr in Europa zu Theil wurde, wo bis auf den heutigen Tag die besten Kräfte sich wie6er und wieder de: Aufgabe unterzogen haben, den eigenthümlichen Reiz dieses Meisterwerkes in fremder Zunge wieder zu g:ben. Cooper, Washington Jrving, Cullen Bryant und so viele andere sind znehr Ameinaut der Gebildeten Euro-
pas'gemoroen, alS oerÄmeriraner; joto Harte, auch einer der echt amerikanischen Schriftsteller, hat seine anheimelnde Umgebung in London gefunden, und selbst Mark Twain, dieser Anfangs kaum verstandene rein amerikanische Humorist, findet sich in Europa
mehr'geehrt und anerkannt, als bei uns, und hat thatsächlich seine H:imath in j m tna . i. a . rC-n ! ocriin. ai ciroa yliz riKillnttches ist es in allen Blättern bemerkt worden, daß die diesjährige große Oper !n New Fork drei Primadonnen ame rikanischer Abstammung habe; aber keine dieser Damen hat ihren Erfolg ihren Landsleuten zu verdanken: Sie wurden erst in Europa entdeckt" und leben hier von den Zinsen europäischer Erfolge. Rom chat'eine Eolonie amerikanischer Bildhauer,- deren ' Werke in Europa viel gesucht sind And die auch hier hie und ' da ' Anerkennung finden, weil sie Rom 18 . . . auf den Sockel einmeißeln -können; in Pakis hat man soeben Walter' Gay durch Verleihung des'Kreüzes'der Ehrenlegion ausgezeichnet ' aber was wäre aus ilm geworden, wenner .sich "aus Amerika verlassen hätte ? '2EHr. wollen'durchaus nicht behauvtttdaß)d'i freies Entwicklung 'der uinenkanischen ''Architectur nicht zu Absurditäten geführt hat und'Cleveland 'z. V. kann sich sogar eines Hmses rühmen, dqs ein'' Fenster im Schornstein: hat labe? das Gejammer - elnzNer Kritikaster ' über die StillosigZ-itunsere? Baun ist auch nicht am Platz. ;2Päie jemals eine Gothik entftändeii, wennrnan '' sich' nicht frei gemacht -hätte'von den klassischen Vorbildern Griechenlands chnd Roms? Das deutsche Neichstags' Gebäude, ist in seiner Stillosigkeit"'echt'tmerikanisch und doch ist sein .Erbauer Mit den höchsten Ehren seitens 7 der Künstlerschast "Deutschlands belohnt - worden; das anerkannt schönste Geschäftshaus in Berlin, das Equitable Building, ist nach amerikanischen Plänen gebaut und in ihrer eigenartigen, oft aus den praktischen Anforderungen sich ergebenden Ursprünglichst liegt das Anziehende der amerikanischen Kunst. Wenn Schliemann bei seinen Ausgrabungen den Stiel einer amerikani schen Azt gefunden hatte, würde seine Abbildung m allen Kunstgeschichten als ein Beweis dafür paradiren, wie die alten Griechen auch ihren einfachsten Handwnközeugen schone Formen ga--den. Xothing os tlie kind," sagt der Yankee; er hat den Stiel nur handy" gemacht, d. h. den von der Rawr geschaffenen Formen der Hände der Bewegung etc. angepaßt und dadurch wurde aus dem geraden Stiet unser schöngeschwungener handteM Dasselbe gilt vom Schaukelstuhl und dielen ame?ikanischen Möbeln, und' wieder sehen wir, daß die deutsche Regierung sich veranlaßt sah, eine ganz: Ausstellung amerikanischer Möbel ia Chicago anzukaufen, damit die deutschen Tischler Etwas lernen könnten. Allein de? Nafse de? Ame?ikanei feklt-'der rechte Sinn und das Verständniß' für die Leistungen ihrer wirklich guten Künstler wenn wir vielleicht absehen .von derMusik. WaZ auf öffentliche -Kosten angekauft und hergestellt wird, ist. entweder Schund, den die -politische Corruption uns auf, halst oder sehr wenig, es .fehlt uns der Sammler, der mit bescheidenen Mitteln und bielem Verständniß sich kr und da ein Sächelchen kaufen kann und so bleibt für die Kunst als Kunde nur noch der Protze und der kauft nur voji Künstlern, deren Namen er nickt aussprechen kann. , j ff.u cm"jfci c r . x I i-icw. zxauiez utuj 'Anzeiger.) ; Gefälschte lterthttmer. Der schnelle Absatz und die guten Preise, welche alle Arten von amerikanischen Alterthümern finden.. hat eine ziemliche Anzahl . von Individuen m den Ver. Staaten dazu veranlaßt, siH auf die Herstellung gefälschter archäölogischer Gegenstände 'nach echten Müstern zu werfen undzur Abwechslurig auch solche zu erfinden, die auf eine Entdeckung .-der. westlichen Erdhälfte schon vor Eolumbus hinweisen solley. Wiewohl schon öfter auf solche Fässchungen hingewiesen wurde, mag tö doch am Platze sein, nochmals davor zu warnen, da gerade in neuerer Z'it die Fälscher wieder rüstig an der Arbeit sind. Der Alterthumsammler wird, keinen Schritt mit dem feindlichen' Nänkeefalscher" halten können.--und Vorsicht ist allen Sammlern und Mü-, seen im höchsten Grade geboten. So kam kürzlich, schreibt Dr.. Walter I. Hoffmann auö Washington, eine Kupfermedaille zum Vorschein, die'anaeblich aus 'Minnesota' stammen solltet Sie hat 3 Cennmeter im Durchmesser, ist 7 Millimeter dick und zeigt auf dem AverS in Hochrelief eine weibliche Büste mit mittelalterlichem Kopfputz und der Umschrift: D. ISOTTAE. ABIAH NBNSI. Auf dem Revers findet man die Figur eines Elephan ten und - darunter die JahreZzähl ll.CCCC.XLVI. Die Absurdität bei ganzen DingeZ liegt auf der 5and, da ein so frühes Datum (1446 ) auf einer Medaille gar sicht vorkommt und die Datirung nicht über.die Zeit der Koniin. Elisabeth ' von England zurück reicht. Diese Medaille und andere schöne -.Antiquitäten" sind - daS Werk eines Bildhauers zu St. Paul in Minnesota. ' Derselbe Ort lieferte auch por zehn Jahren ine unbegrenzte Anzahl von Scheiben, Aezten, Speerspien auS Feuerstein, alles modernes eug, das aber als Erzeugniß der SwürIndianer ausgegeben wurde.. Ick will daran erinnern, daß noch vor Kurzem in Nordamerika eine aus gedehnte. Fabrikation von alten Töpserwaaren und Steinwerkzeugen betrieben wurde. Die Gegenstande wanderten durch ein HäuZ in Richmond, Virginia, und wurden schließlich an daZ British Museum derkauft! Daß die Sachen gefälscht seien, wurde nicht eher entdeckt, als bis tdie Falzcherfirma eine Reibe von Dupllkaten an eine Sammlung in Wasbrngton gelangen ließ. - Ehiriqui-Töpfer-Waare wird-' von einigen Spaniern in Eentralamerika fabricirL; sie kommt massenhaft als echt auf den Altertbumsmarkt. Sie , benutzen dabei die
aemanienen sazeroen von ecy:er alter Töpferwaare und erzielen den echten sehr ähnliche Produkte, nur sind die gefälschten etwas besser aus'sübrt, die Thierformen daraus sind zu häufig. Auch in Arkansas und Missouri wird Töpferwaare vom alten, Moundbuildertypus hergestellt. Gefälschte Steingeräthe kommen von verschiedenen Orten in Illinois,. Jndiana und Pennsrzlvania.während in Philadelphia noch vor Kurzem und vielleicht heute noch ein Schuster Namens Klingbiel den Ruf genoß, der Autor einer großen Anzahl von Alterthümern zu sein. Diesem Manne wird auch der bekannte Lenapistein zugeschrieben, für dessen. Echtheit viel geschrieben wurde. Auf der einen Seite dieses länglichen, flachen, 10 Eentimeter langen und 4 Eentimeter breiten Schiefer'stückes findet man die Wiedergabe des bekannten Mammuths von Lartet und Chrisiy (des. sogen. Madeleine Mammuths), während auf der andern eine Anzahl moderner . Piktogravbien vom Algonkintypus steht, welche die Geschichte der Delawaren darstellen soll, so wie sie nach den von Heckewelder überlieferten Traditionen gewesen sein soll. Wer beute in Amerika authentische Altertbümer sammeln will, muß tief in den Beutel greisen und ein genauer Sachkenner der hiesigen Antiquitäten sein. Eine vortreffliche Sammlung der besten typischen Gegenstände hat trotz aller Schwierigkeiten aber jetzt noch Baron von Saurma-Ieltsch, der d'eut sche Gesandte in Washington, zusammengebracht. Freilich versteht sich derselbe auch ausgezeichnet auf amerikanische .Alterthümer. Hier schützt der Vergleich mit den echten in den Sammlangen vorhandenen -Gegenständen vor dem Betrüge; - aber- in Europa, wo solche Vergleiche nickt so leicht .oder kaum möglich sind, ist die Gefahr beim An-kaufe amerikanischer. Alterthümer getäuscht zu werden, eine große. Die Welzenernien der Jahre 1801 bis 1894
Ein Kaufmann, welcher über die disponibel Sorrathe der von ihm zum Verkauf gestellten Waaren übertriebene Angaben macht, läuft Gefahr, bankerott zu werden.. Und dch begehen sehr viele, Getreidehändler diesen Fehler, in den auch zahlreiche Journalisten verfallen: sie werden nicht müde, dem ausländischen Consumenten' diVVersicherung zu geben, daß der Vorrath an amerikanischem Weizen unbegrenzt ist und daß die officiellen Ernoteschätzunaen keinen Anspruch auf Glaubwürdigkeit haben. . , ..Die Wirkungen derartiger Uebertreibungen . sind mannigfacher Nawr: die.. Preise werden gedrückt, Ankäufe als' ' Capitalsanlagen , verhindert, Avangsliquidationen herbeigeführt, fremde Consumenten zum: Hinausschieben ihrer Ankäufe bis zu weiteren Preisrückgängen ' veranlaßt,, die Einnahmen deS Farmers sowie seine Laufkraft - verringert, durch die VerMinderung des Werthes des exportirten Getreides die Sendungen von Hartgeld nach dem' Auslande erhöht und' damit das commercielle Gleichgewicht zerstört. Es ist gewissermaßen zur Mode-fache-geworden,' die ErndteMtzungen in'überschwänglicher Weise , zu . übertreiben. -Als Entschuldigung hierfür können die durch - Nichts zu ,rechtfertigenden . großen . Irrthümer der Regierungsstatistiker bei den Erndteschädungen der Jahre 1891 und 1892 gelten. Ob diese Irrthümer auf die allgemeine Tendenz, große Erträge zu untersch'ahen und kleine zu überschätzen, oder die Unfähigkeit der Regierungsorgane zurückzuführen waren, erscheint gleichgiltig; sie dienen' immer noch vazu, allen folgenden Schätzungen des Acker-bau-Departements. ungenau erscheinen zu lassen. Und doch ist dies ungerechtfertigt, , seine späteren , ErndteberiHte sind durchaus zufriedenstellend. Vielfach werden-die für den Export disponibeln Weizenvorräthe als schier unbegrenzt angegeben.- doch sind dieselben , nach 'den' Berechnungen Sachverständiger, durchaus .nicht so groß, wie meistens ' angenommen . wird.- Von Producenten, Händlern und - Ezporteuren sind' die. großen ' Erndten der Jahre 1891 undU892 um 150.000.000 bis 250.000.000 größer, als -die officielle Schätzung, angenommen worden und das Mittel dieser Summen dürfte - wohl den wirklichen Erträgen sehr nahe kommen. Wird der am Ende des - ErndteZahres -1890 91' vorhandene -Weizenvorrath auf: 40.000.000 Bushcls beziffert, die Erndte der Jahre 1891 und 1892 auf 700.000.000 bzw. 600.000.000 Vushels geschätzt und die officiellen. Schätzunqen der Erndten der Jahre 1893 sowie 1894 als richtig anaenommen. so ergibt sich für denSchluß des foebett beendeten Jahres die foljgende Rechnung: Bnsdkk.' 40,(00,00 12.000,) 70 ',0i"000 oro.a o.'ioo J9fl.OH),000 460.00000 In Farmen d Vklldlkn am I. JIi it6are" Condtte am 1. Jllll Hl trntt im. ttntote fm . arnht statte 1S94.. a,J8 000,000 Verbraucht all Vrvt und Saaten, 9I-9?. JM) 000,000 - VJ-fiS. 8-Vi.OOO,(X)0 m m VJ. SÖ3XX),0U) Vkrbrancht all Vrvt nd Saaten vom I. t Slt tii Sl. ttt. W 200,000,000 8jl rr l 90 . 226,000. 00 2 " -8......-. .. rn.ooo.ooo , lCOtXOOQ " fiom X. jjttlt fcU St ttt M. 77,000,000 Bikbfuttee. - ".0 0 000 .Ltchlvarer orratd- am !. D. kS O0." Ja Farmen uns kühle am Sl. Tec. Vt 14 Ml.OU) S.S08.000,000 - .Die besten Autoritäten im - Nord Westen-stimmen dahin überein, daß 80. Protent . des .Frühjahrsweizens vor dem Schluß des Jahres 1894. aus den Handen der Producenten .gegangen waren und die Vorräthe auf Farmen, sowie . in . Mühlen der. WinterweizenVerenden geringer sind, als sie !n einem Januar der letzten zwölf Jahre waren. Die schnelle Abnahme, der Borrathe tritt 'in den Schw'erlgkeiten zu Tage.mit d'.nen 'dle Müller auf dem Lande bei der Deckung, ihres Bedarfes begeg ncn; sie bezahlen um 3 bis 1k Cents, per Bushel. mehrmals der Weizen auf den' großen' Märkten' brkngen würde. Die Empfänge sind jetzt geringer, als nack der sebr kleinen Erndte des Lali-
reZ 1890, und werden voraussichtlich bis zum Schluß derSaison gering bleiden. In manchen Gegenden, besonders westlich vom Mississippi wechselt Weizen nur die Hände von Farmer zu Farmer für Futterzwecke und in jenen Districten müssen die Müller von den Händlern kaufen. Wahrscheinlich sind, abgesehen von den sichtbaren" Vorräthen, in Farmspeichern und Mühlen zur Zeit weniger als 30 Procent der im Jahre 1894' geerndteten 400.000.000 Vushels Weizen vorhanden; aber wenn man diese letzteren Vorräthe auf 30 Procent der Erndte. d. h. 133.000.000 Vushels schätzt, so stellt sich die Rechnung bis dato wie folgt: Yuktt. Ja farari; u, d willen am I. ftuli '94. .V).00,000 .ic! tbarr V.rrü:he' crn 1. Juli 84. S5.ttN Crnitc'lU 30,000,000
BC3.000.000 803,000 000 61.000.000 50.000.000 88,000.000 138,000 000 Brot und Taatlikdarkk'IZ Dato Export vom l. Juli 94 di Tal? iklifuttkr vom 1. Juli '94 li Tato .Sichtbarer Borratd" am 1. Jan. '97, In Farmen und üblen am 1. Jan. 'W 505,000,000 An sichtbaren- Farm- und Müh lenvorräthen sind also ca. 226,000,000 Bushels zur Deckung aller Bedürfnisse während der sechs Monate bis zur Erndte des Jahres 1893 vorhanden.Der Brot-, sowie Saatbedars in unserem Lande dürste bis dahin etwa 165170.000.000 und der Bedarf für Viehfutter 10-20.000.000 abforbiAm Schlüsse des Erndtejahres wird also kein großes Quantum Weizen als unverkäufliche Reserve und zurDeckung des ausländischen Bedarfs verbleiben. Dieses Facit ergibt sich bei einem Rechcnexempel. dem die officielle Erndteschatzung des verflossenen JahreS zu Grunde liegt. yortofrelheit für Mitglieder U Congreß. In einem Gesetze, dessen Vorlage.und Annahme keine besondere Aufmerksamkeit erregte, haben die Herren vom Congreß sich ein kleines Geschenk gemacht, das für die Einnahmen von. Onkel Sam's ?jsi - Departement alljährlich öen Verlust einer guten runden Summe bedeutet, sss ist nämlich dem Gesetze, betreffend Veröffentlichung, Druck, Binden und Vertheilen von öffentlichen Dokumenten, eine Bestimmung eingefügt worden, welche ein -jedes Mitglied des Congreß der Nothwendigkeit, Briefmarkell zu kaufen, enthebt. Die bezügliehe Bestimmung, welche in der Section 86 enthalten ist,' lautet: - Der Vice - Präsident, die Mitgliebtx und die erwählten Mitglieder soVie die Delegaten und erwählten Delegäten deS Congrch sollen daZiPrivilegiuin haben, durch die Post unter ihrem Fräncaturv:rmerk ' irgendwelche ' Post Sendung' oder. Correspondemz, ' welche auf officielle oder Departements - Geschäfte Bezug hat, an irgend einen Reffierungöbeamten oder' eine : sonstige Person zu senden; die Sendung darf das Gewicht von einer Unz: nicht übersieigen." . - ' ; - ; Da den Inhalt, der Postsendungen Her .Staatsmänner in Washington außer dem Absender und dem Adressaten Niemandem bekannt ist, so liegt tS auf der Hand, daß das Francaturprivilegium thatsächlich nur durch'die'Getvichtsgrenze beschrankt wird.' Immerhin wird dasselbe verhindern, daß ein allzu sparsamer Staatsmann aus der Bundes - Hauptstadt seine -schmutzige Wäsche durch die Post, nach seiner fernen Heimath schickt oder dem' Beispiel der mit geologischen Ausnahmen betrauten Ingenieure folget,' welche Sattel, Zaumzeug, Zelte. a sogar ganze Tonnen Erz der Post zur Beförderung zu -übergeben pflegten. " Wie manch' andere Einrichtung zweifelhafter Natur ist das Francaturpri vileg englischen Ursprungs und zwar dätirt dasselbe aus der Regierung Karl des Zweiten. Durch Gesetz vom Jahre 1792 wurde den Mitgliedern deS Senats und des Repräsentantenhauses dem Secretär der ersteren, und., dem Clerk der letzteren Körperschaft 'das Privileg ertheilt, durch Post Briefe und Zeitungen im Gewicht von' nicht über zwei Unzen portofrei zu versenden und zu empfangen. . Dies auf zwei Jahre giltiqe Gesetz wurde ..im .Jahre 1794 von Neuem angenommen und bei seiner Wiederannahm? im Jahre 1799 wurde - die Gewichtsgrenze gestrichen. Im Jahre 1825 wurde die Gewichts beschränkung von zwei Unzen wieder eingeführt und das Francaturprwileg auf 60 Tage vor Beginn und nach Vertagung btx Session begrenzt. 20 Jahre später wurde 'daö Porto für daS Mehrflewicht über zwei Unzen auS dem Cön-' tingentfondS deS betreffenden .HaüseS bezahlt. Vollständig abgeschafft wurde daS Francaturprwileg im Jahre '1873 und ein Jahr fpakr die Rate .für daS Versenden von gebundenen Banden öffentlicher Documente' seitens der Mit luder des Congreß .'auf 0 Cents Pro Band -festgesetzt, während -für. die Ve förderung ungebundener Bände die von ÄeitunaSverleaern.für daS Versenden i von. Zeitungen erhobenen. Raten berech I net wurden.', Im Jahre 1875 wurde ; bestimmt, 'daß der. Congnsswnal.Re- : cord-,odet irgend .welche Theile dessel- - ben Berichte und. Reden. auS demselben unter dem Francaturvermerk einesMit- , gliedeS des Congreß, portofrei versandt j werden dursten.' . Vor vier , Jahren erWten die Herr.cn 'daS Privileg, unter ihrem Francaturvermerk an Vit RegierungSöeamten portofrei Briefe zu senden. wenn sie officielle Angelegenheiten betrafen. . ... . - Wahrend deS verflossenen JahreS ist eS. zur Gepflogenheit geworden, den Francaturvermerk eines Mitgliedes des Congreß ' auf - die Couverts ' zu . drucken, und' während - der letzten Campagne wurden auf ein Mal nicht weniger alS L.000.000 solche. Couverts .bestellt.' Die Campagne Comites benutzten -: die Faltezimmer beider 'Häuser 'zur Herrichtung der Documente, welche äiiS der ' Regierungsdruckerei dorthin direct und L.'i i t. rri? - j5pn vor! ourcy oie. (aiionai-. ?!a2-.
vzw. County Comites an die Wahler aelangten, und zwar unter einem Francaturvermerk. Durch Gesetz ist die Entschädigung, welche ein jedes .Mitglied des Congreß für Porto erhält, auf 5125 pro Jahr bemessen und da die Herren jetzt nicht mehr Marken zu kaufen brauchen, können sie dieses Geld für andere Zwecke verwenden. Im Durchschnitt mag bisher ihre tägliche Ausgabe für Porto sich auf 50 Cents belaufen haben. Deutsche Lokal-Vdachrichten. X&1Xlt9Tn9tV1X Stuttgart. . Der in der Hofbuchdruckerei von Karl Liebich bediensteten Arbeiterin Barbara Kärcher auS Cannstatt wurde für 50jährige treue Dienstleistung von I. M. der Königin das von der verewigten Königin Olga gestiftete goldene Ehrenkreuz verliehen. Die Jubilarin, welche noch Verhältnißmßig. rüstig ist, vollendet in wenigen Wochen ihr 79. Lebensjahr. Der frühere Verwalter deS Land:Shebammenfchule ! Barth wurde dieser .Tage aus Beluien hierher ins Untersuchungsaefänqniß des K. Amtsgerichts Stutt-
i gart Stadt eingeliefert. Ein Serge-, ant deS hiesigen Jnfan!?rieRegnentZ , Kaiser Friedrich hat sich im Souterrain , der Moltkekaserne mit seinem Dienstgewehr erschossen. . G e i S l i n g e n. Der ledige 24jährige Metälldrucker HanS Wievmann betheiligte sich an der Christbaumfeier deS Turnvereins Kuchen .und am Theaterspiel. Mit einer , Reitpeitsche kam er einer Erdöllampe zu nahe, diese fiel herunter und zerplatze aus seinem Kopf. Sofort stand er in Flammen. Der Bedauernswerthe sprang in's Freie und wälzte sich auf der Straße; obwohl ärztliche Hilfe alsbald zur Stelle war, ist Wiedmann an seinen Brandwunden gestorben. Hall. Auf der Bahnstrecke zwischen Hall und Hessenthal fiel derBahnBedienstete. Maurev von Crailsheim, ein Verheiratbeter, pflichtgetreuer, etwa 50 Jähre, alter Mann, vom' Wagen auf das Geleise herab,' wobei, ihm der Hinterkopf durchfahren und die linke Hand abgeschnitten wurde. Der Tod muß bei der gräßlichen Verwundung sofort eingetreten sein. N e u e n b ll r g. Altbürgermeister Becker von Weiler, wohnhaft in Pforzheim, wollte auf der Station Calmbach in den abfahrenden Zug einsteigen, stürzte und gerieth unter die Räder, wobei ihm beide Beine furchtbar dersillmmelt wurden, fo daß er eineStunde später' starb. -R i n g i n g e n. Neulich fand der Waldhüter Kramer eine Frau im Walde liegend todt auf. Dieselbe scheint,von der Nacht überrascht, vom Wege abgekömme.'i und erfroren zu sein. Wer und woher die Frau ist, konnte bis jetzt noch iricht ermittelt werden.- ' Ulm. Das Urtheil gegen den Sriftunaspfleger Häberlen ton GeiSlingen wegen erschwerter Unterschlagung im Amt lautet aus fünf Jahre' ZuchthauS wovon fechsMonate für UntersuchunqLhaft abgehen, sowie sechs Jahre EhrVerlust. Saden. . Dürrenbüchig. Der 11 Jahre alte Sohn der Familie Häfele erhängte sich auf dem Heuspeicher auö Furcht vor Strafe. Konstanz. In einer 'der letzten Nächte .brannte das HauS .auf dem Vinztfchen Gute ab, wobei dem Bankdirektor .VrandeS eine? über 100.000 M. . werthige Alterthümer-Sammlung mitverbrannte'. ' . R e U i n g e iti Abgebrannt sind hier zwölf. Scheunen und 20 Nebengebäude. Schaden 100.000 Mk. Entstehungsurfache, deS Brandes unbekannt. Unterwittighausen. Der Vahnarbeiter Michael Haimann wurde zwischen Wittaghausen und Zimmern schwer' verletzt aus dem Bahndamm gefunden. Er starb noch am selben Tage. Villinaen., In der Nähe von Marbach' stürzte Herr ' Dr. 'Lang, der sich vor kurzem' als dritter prakt. Arzt hier niedergelassen hat, vom Prde und erlitt einen Schädelbruch. Er starb nach wenigen. Stunden. ' ' Wolfach. ' Der 61 Jahre alte Müller Xav.' Burkhard von Höfstetken wurde wegen.' SittlickkeitsverbrechenS verbaftet. Er hat sich dann im Amts gefä'ngniß erhängt. . VsterrUl. . Wien. Der auS Galiz'ien hier eingetroffene Lieutenant der Infanterie süt. Freiherr v. Moltke hat sich durch einen Revolverschuß in die Brust schwer verletzt; der Beweggrund iS Unbekannt. i Der Wirthschaftsbesitzer Geßl, ia Kalladorf.. der unter ,dem Verdachte, daS ' Tochterchen und ' die ' Dienstmagd des" WlrthfchaftSbesitzerS Pamperl' ln derCH'ristnacht ermordet und einen großeren Raub begangen zu haben, verhaftet , worden war. ist wieder auf freien Fug gefetzt'worden. j B.ra ünau. In einem Walde. der hltsigenUmgegend fand diese? Tage eine Ansammlung von 6000'Personen statt.' die'auf.daS .-im Lande verbreitete Genicht, . in ; jenem. Wald erscheine .' die Mutter 'GotteS.' zurückzuführen ist. Als die Gendarmerie einschritt, wurden zwei Personen leicht verletzt. ? . B x tt n n.' : . Gegen ie vielgenannte' Kunstretterin Eugenik Baronin v.Rahden. welche sich. derzeit, in. PäriS befindm sollist.bei dem. Bezirksgerichte in Strafsachen zuBrünn ,eine Untersuchung wegen Uebertretung '.gegen die körperliche Sicherheit im Zuge, weshalb das genannte Gericht. 'den Auftrag ertheilt, hat.- die Baronm Rahden im Falle, ihrer Rückkehr nach Oesterreich zu überwachen. . . . . -r . - &Atwfu ' , Bern. Infolge -böswilliger Brandy stiftuna-wurde in.Lo'tzwyl ein HauS' Lingeaschert. -Das Schlüsselloch deS' Spritzenhauses war ' mit." einem Stück : Holz verstopf-' Der frühere 'deutsche V, , ' a '- A ' rv Älelcysragsavgeorvnete '.amverge? hat der Einwohnergemeinde Jnterlaken ein wahrend '10 Jah'rey'I unkündbares Anleihen vön'100)00 IFrancSzu3 Proc. angeboten in Anerkennung und UntertzunLforVritWen Be
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Rheumatismus. Buckner, Texas. Jahre litt ich an rheumatischen Schmerzen, und war häufig bettlägerig; durch die Anwen dung von St. Jakobs Oel wurde ich dauernd geheilt. Amanda Morkvn.
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irremlngen oeer lemeroe'. znt ein Wohnergemeinde nahm mit großem Mehr das Angebot an. . B a s e l st a d t. Zwei Frauen, die trotz geschlossener Barriere die Bahnlinie überschreiten-wollten, wurden vom heranbrausenden Pariserzug erfaßt und überfahren. Die eine, Mutter von sechs Kindem, wurde als schwer verstummelte Leiche aufgehoben. Die andere, die sich in Begehung ihreS Bräutigams befand, erlag ihren fchweren Verletzungen auf dem Transport in das Spital. - Der Bräutigam entging dem Unglück nur dadurch, daß er zu fällig zurückgeblieben war. Den BahnWärter trifft keine Schuld. GlaruS. Drei Fremde, gingen während des Schneefalls der letzten Tage in's Tödigebiet und sind verscbollen St. G a l l e n. Die Lage der. Stickereiindustrie hat sich entschieden gebesscrtr ES ist viel Arbeit vorhanden. Der frühere Kaufmann und bekannte Wohlthäter Schlatter-Freitz von St. Gallen ist im Alter von 74 Jahren gestorben. Oo aus u In Vilcheö (Malaga) ge. offen zwölf Kinder, die auf dem Felde spielten. Theile einer Schierlingpflanze, die sie für Petersilie hielten; acht starben sofort. Ob es gelingt, die anderen zu retten, ist noch zweifelhast. Der frühere Redacteur einer rheinischen . Zeitung, Reichling, der wegen erneö Duells aus Deutsch land geflüchtet ist, hat sich in die Mannschastsrolle der französischen Fremdenlegion eintragen lassen. Großes Aufsehen erregte die plötzliche Verhaftung deS Kaufman neS und Rechtsconfulenten Ernst Schmidt, 'deS Restaurateurs Philip Ziegler von Höchst uno d:S Kaufman neS Schuth auS Soden. Wie der Gen. Anz. f. Frft. mittheilt, handelt eö sich um eine Anklage wegen Meineids bez. Verleitung hierzu, wegen Beamtenbe stechung etc., so daß voraussichtlich noch weitere Personen in die Strafangelegenheit hineingezogen werden. Schmidt und Ziegler sind Beide wohlhabend. Ersterer besorgte für viele Personen Rechtsgeschäfte, ihm wurde aber durch den Kreisausschuß zu Höchst und am 12. December 1894 durch den Bezirks ausschuß in Wiesbaden wegen Unzu verlässigkeit in dieser Hinstcht das Gewerbe untersagt. In letzter Zeit sollen Schmidt und Ziegler vielfach zusammen gearbeitet" haben. Mit 'dieser Angelegenheit in Verbindung steht die Verhaftung des Kanzlisten Vutzbach, der bei der Staatsanwaltschaft in Wiesbaden arbeitete und bereits über 25 Jahre im Dienst ist. Ein in Braunschweig auf Urlaub befindlicher Ober-Materia-lienverwalter der deutschen Marine wurde von ewigen seiner Bekannten zu einem vom Verein Reunion" veranstalteten Vergnllgungsabend eingeladen. Nachdem die Theater-Auffüh. rungen beendet waren und der Tanz beginnen sollte, flüsterte der Vorstand dem Mariner in'S Ohr. daß er feine Jacke am Halse zuknöpfen müsse. AlS letzterer darauf erwiderte, daß eS ihm unmöglich fei, an der Uniform etwas zu ändern, wurde ihm gesagt, daß er dann amTanze nicht theilnehmen dürfe, da sein entblößter HalS den Damen gegenüber den Anstand verletze! Der Soldat, welcher im blauen Anzüge mit zugeknöpfter .Jacke erschienen war, respectirte . die Anordnung und verließ den Saal. Man sieht, der Verein ur Hebung der öffenllichen Sittlichkeit macht dort Schule. Bei einer Jagd, welche der Fürst von Pleß in dem Mezerzitzer Revier!' (Ober-Schlesien) veranstaltete, wurde von dem Herzog Johann Albrecht von Mecklenburg ein Auerochs erlegt.. Diese Auerochsen, die genau genommen als Wisents zu bezeichnen sind, kommen außer -im Mezerzitzer Revier auch noch in dem berühmten Walde, von Vialowitsch, im südlichen Theile des alten Littauens, sowie im Kaukasus vor. Im Jahre 1365 ließ der Fürst von Pleß auS Vialowitsch einen Wisent-Stier und drei WisentKühe nach Pleß bringen, wo sie in einem . Thiergarten' gehegt - wurden und sich : auch . fortpflanzten. Im . Jahre 1371" wurden dann die vorhandenen Wisents von dort nach dem Mezer-itzer Revier gebracht. Der eigentliche Auerochs ' oder Ur, welcher einst gleichzeitig mit dem Wisent in Europa lebte, ist bereitS'auSgestorben. Nudh'S Vile Ouppositöry wird garantirt für . die Heilung von Häm'onb'oid'en' und Berttovung, 'oder das eld wird zurückgegeben. b0 l5tö. die Box.. Sckicke zwei Pokmarken für Zirkulare und .Probe an Martin Rudy, regikrirten Apotheker, Lancafter, Pa. Postkarten nicht beantwortet. Zu derkaufen in allen guten Apotheken? Ward' Bro., :A. Kiefer & &o. und Daniel Stedart, Wholesale Agenten, Indianapolis, 3nd.
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Neuralgie.. St. Louis, Mo. Mit Vergnügen empfehle ich die Anwendung ron St. Jakobs Oel gegen neuralgische Schmer $ zen. Ich wurde dauernd durch den Ge brauch desselben geheilt. R.G.TroÄ. Marktbericht. Who!esaleP?k;se. Groceries. Zuck: Harter 82. Guter gelber $3.51. ctoflbnL atlber t3 2tt. flösse? : geröst. Banner, Lion und Java 2i. 7öeltniPsdvacren) Capital 21 Pilot 21k Dakota 10c Brazil 19c Getr. Aepfel 6c Pfirsiche 14e m Corimhcn 5c Pflaumen 7)c m Llprikosen 11)e Früchte und Gemüse. epfelperFaHZ.5) Citror en per Kiste f 6 50 Orangen per Kiste 3.00 Kraut ver Faß 51.35. Zwiebeln per Faß $l. 00 Rüben per Fatz tzl.50 Bohnen per Bushel 03 Kartoffeln per Bushel c. Süb,Kartsffeln per Faß $2.7 Mehl. Winter-Weizen pat. i.00 Frühjahr.Weizen pat. $4.00 Winter extra $2.60 Gewöhnliches $1.75 Roagenmeht $3 10 Hafergrütze $5.75 Butter, Eier und Geflügel. Butter, frische Q ountrv 10c Eier, frisch, per Duy. 18c Leb. Geflügel: Hühner bc per Vwnd; Spring EhickenS 6:; Hähne 3:; Turkey denn, 7c? Enten c Clans tft.40 der Tut Zur Erinnerung ! Meinen Freunden und dem Publikum hier, nit zur Anzeige, daß ich die Wirthschaft, Lcke Ohio und Noble Straße, .dernommcn habe, und mich bemühen werdfeite zu einem angenehmen Sammelplatz er DeuttSen ,u genalten. rette Serrünke und Vtsarrea Zu ,ah!reibn Besuche ladet et Gottlieb Leuddaedt. Stt O!I und Milk ettefe Dr. Buröhardt, Deutscher Arzt. Ossi und ohn: ftp. S62 Süd Meridian Str. Of1ic-tnden : 9 litt Uör or. 1 ll t lzr Nachm. 7it8Nhr bd. eetäg8-9 vormittag!. Teledkoo 0. Dr. I. Wühler, 12 Off MeEarty Ott. vrechrde: 8 9 Uhr Borm.z 8 Uhr ach.;7-lNirlendl. Telephon 1446. Evrechftundkn: Vonntag ur Bormittagl. ' Dr. Carl G. Winter, Tlrzt und Cbirurg. Spezialist für Augen und Ohren. Sprechstunden von Vll, 6, 78 Uhr. Office: No. 40 Ost Ohio Straße. Dr. I. Ll. Sutelisse, fchasttgt ftch auschttrtzlich it undkrzMe Fällen uad mit Sesd!eöt. uvd Urikkrakhette. k?o. S Oft OZarket trake. i Osfteeru, : 8 tt ia Uhr or. i, 8 Uhr Nachm. ntagS asg, . Xtlv 9lrnv4j.. Dr. C. R. Schaefer, Zörzt und Cblvrxxa, No. 430 Nadison venue, nahe Vkorri Str. xrechKuube : 8 :L0 Nlr Z?ksree8, 4 Uhr Ilille, ? U9T nocnoi . TtUXtbev 8. Dr. THEO. A. WAGNER tot seine DfH'C nach No. 94 Nord Delaware Qtr. vtrlttU nd wirb Nch freuen seine Pariente nd freunde dort zu emvfan?l. evrestunde 8 IS Uhr ?or.: i 4 Uhr ?iaa,a,.; oo-niage: i uijt or. Telephon &48. jiniiiiiiiimtmiiuiiiiuniti' Z ZMJnjektion. i Eine vermanente stur i der ortnätftflen Fiille ten Svnorrlzea vnd j ; Oicet, floionttrt in von 3 ttl 6 Xaatn: keine 4 1 avr ehan tun otbig. unk fene U ' i ekelnden cuitote te Oiunebmen vor 9u j, bthm. Itanaiba k.t Kl. Rcrrc Ca. . Z (rou'ft achsolger), pokeker, j-asiT. Ler t tauft on allen rüg gifte. . I iGGtGVTGTVVtG T V AH IDEAL FAMlLY MEDICIN Ei r iniitHini uujw.wrw lie4cke, lniataUom. 11 4 Compicxlaa. Otfeale Ureath, and ll diaorart oi Mm Stonwh. Iiverajid Boweu. RIPAN& T4RULPS at rotlT Trt iromitlr Parfart dlretioa f ollowa tiielr on Bold by dragvlsu or Bent by malL Lox (rlli! 4,76c Pck. 4 boxae), tX rVv mm m ri nm m T il r a KIFAMi tlir.MlOAL CO., KewTcrk.' The IVeutletii Century, eine ausgezeichnete Wochenschrift, welche fortfchrittlich aestnnten Lesern sehr u empfeh. lm ist. In der Tendenz zwar sszialiftilch. werden dsch andere fortschrittliche Theorien darin. unparteiisch besprochen. - Van bestelle direkt bei der Humboldt Publionlna Co 19 Kor Uatu Rett MB
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