Indiana Tribüne, Volume 18, Number 129, Indianapolis, Marion County, 27 January 1895 — Page 5

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DAS JAHRHUNDERT IN DIE SCHRANKEN ! KEIN GiMU3?AlTsL GEHT in FLEISCH undBLUT über.wieder ECKTE Ä JOHANN KOFFSu MALZ -XTR ACT. niT nwn RPWÄHRT ClEUNTCRSCHRlPl .Jnft -7 S.sratW1 v yu " Ti'Sf Ais Cs ftAl5frrfrff3M KEIN ANDERES IST CHT sCsi. s Cf f ; STiC I IC ! 4iClC ! I ' Troh aller Bemühungen unserseits, unser L'ager von Resten frei zu halten, sammeln sich dieselben doch immer an Billige Sieste! Diese Reste werden immer mit Vertust verkauft, jerreb wir erwarten auch nicht, Prosit ai diesen Waaren zu machei. RefteN'Tisch. Hier sindkn Sie Llücke, für die Sie sonst reguläre Preise bezahlen mußten. Wiv haben eine große Partie von Resten ! Kleidelstossen, Seiden, Leinen, Spähen. Stlckreie?', Ichrrarze Stoffe, Muel,n. Ilan?lle u s. m. ctnz?sch!ossen und si sind alle billig marfirr. Die Frug ist ! Wie fdjncsl werden sie geben. Kommen Sie und holen Sie Jüre, Tbeil. Unter keinen Umständen soll ten Sie diesen Verkauf versäumen. Bendetine re 6nnäial y k empsiehlt sich besonders füi Erkältungen und alle Arten Halsund Luilgcmlbcl Hergestellt von CHH. KOEPFEn, Ho. 55 Ost HTarYlanö Straße Zu b'ben in allen Avotbekn. Was trinken Sie ? klaret, Burgunder, Niersteiner, ?utedel, Markobronn?' der ;ieken sie einen Arack orer Rum Punch vor ? $11? k?ün'che Smerhfn l?eträn?e in rrmste, Qualität ns größ:er Auswahl bei esv1lI8.l'IlvI.I.Ls?, 105. u. UtH N. Meridian Sli Tel vbon .1 Ach ung i in schöner Si-igvogel in Messing Räsig Ein Aquarium mit Eoltsischen ist ia jede? Familie willkommen. In best?, S'.uSwail zu yabe.. bei C. F. Klepper, Vögrl'Hanluug. laavtttt ve. Jttvcntarinm. JACOB METZGER ö. CO's SBcin - ÄcBcr am ersten Januar 1895. Import rten E.k-ampagn?r, 47 Stiften, jede 1 Dvyei'd Qu rrs. Jn-.portir.en Citja rpaßne-, 6 Listen, jde 2 XuBCiiD P Nt4. J'rpollttö VLtm . i5"5 I' :chcn. iVnrott ite w ine. &i3 Flas tr. Im o lirle Weir e. 753 Gua? in Fä.r. mer kul ry hamMer, 34 Kisten, jes I Dye o Qall-. Ametikii.isch hmpag-er, 57 Listen, jede 2 Dutz.' i l'.. Caliier.. a We ' e. ll7 Fischen. Gu tf r i . Uriue. M aaiiforn i W.lne. Hauo.it i in F'er. Csip !.ine 5NI -v!asch,n. Oh o Wein,?, 7!j .Zl.scy n. Qaj tii l .e l ii W :ul'nen in "üsse?. Muoi-r'auTen 03tr tu o r r a u i aj e 10 nitr Can out fcau o 4 irn nern stiea e 8. (i 9 -o m dr n andr n (Ä-bäae . ur3 il-ctlrn üol da von W ifbmpton srr . fc r biä g 7t "it r. on4finro an -Caaaooilt' urb gz z N ot an tr ?nan da n Mik preist ickigl-in pa stei.ae 'uSk vin 11 -tiumrri mit oro rn (tauuna.n n ' aifi ti 0eoöaön, die JlO.'HK ko e N. für o l rocut' ol8 fio nvr IS ö S bäukeS. fia Land a"ei" i'1 M vercker werlh. t rr -Kamoai tif ; mai tertawt outr pro r&rlt roeröcn. sTJchr rt arxzevt itüdt an irrn t d. 6a)rt rorl-te mit 0.2 ,3. 4", tO l'Hi unö20 Jer. oll 8 coai dki: n vanö, Ml' UNS ebnt 0d u. i. so un& 70 ckers tü.te in I fcer-HÖbe von 5 nak,'. Ui-r ftarrn V0- -0 i. m ... jrr-i , 1. (Hl ' a ft'Ttt" Inetl t beifD-Tinc ". n.eiffl.it; -uf moculzche l klung?n. Zil im Tu Teunessek ti . 3 t'Ieaenf Läuse? r Brmirtfce 1 'tto 55 mtr, ü . ant Belegen. J9. fi07 iaotion vro ruf, 8immT. T-ea.m t Öi. $11. Ni. ,75 Buon,' r6&immn.tl9n;mt1i etetteir-c u fitoäe WSrzler. Si vst Äashwgtoa ir.

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Sie Wittwe.

Lvil I. citclhcin:. Hadften der Sarg von die: Tr'äm in der. Leieoari geschooea war, sek'e sich der Zuz in B.'.?zzunz. Sann z.r:i &eri:tene;.f:araen, runn icnc i:t bu.itle: Siörse, welch: len 2ü:;cn:ui;cn trugen, hierauf tolgt: c.-xz ein XueiO r.c'ier in öerfdue

ftwi.h.-ifatjlse.i Urnaten, i:nn d:r mit

verq?e:e.i Z:?rrathen versehen? Siei He.iAzziN uno dahinter eine Militärir.ujir, Lei fii; die (5qu:?aZ:n u.id 2o5.i.:aaen anschlössen, we.che eine r.ro-ie a$I VIU eiiira3enic.i IWf führten. Gut so guter JJhnri .. nach .:e arme cau: ie liegt cor Gtay zu Veite." Beizer, aI3 daß sie dem Segrübnisj beiwohnt . . ." Fr'iüch sie hätte t nicht überlebt . . So redeten die Leute vor de:n schwa:zdrapirten Hausthore. Einige sahen nach den Fenstern deZ Trauerhauses, die alle verhängt waren. bis auf diejenigen des Saales, in w?lck'?m der Verstorbene aufgebahrt ge Wesen, die weit aufstanden. An einem der Fenster jedoch forschte durch eine Spalte in den Jalousien ein Auz? aufmerksam nach den Vorgängen auf der Straße und verfolgte den sich in Vewegung sehenden Zug, bis er außerhalb des SehtreijeZ gerieth. Dann haschte durch die verschiedenen lIzlasse eine Fraenzestalt in eine Vettdecke gehüllt von Genrach zu Eeniach bis cn das Vorzi:nn:er. woselbst eine hochbetazte Mazd üöer einem Gebetbuche U An dieser glitt sie vorbei und fijcb dcn Niezel vor die äußerste hüre. Dann ging si: zurück und o' etc eine Tapetenthür, die v?n dem Schlafziniiner in daZ Badekabin.i führ::. In den Boden war ein: Wanne von weißen: Porzellan e'.nzelaffen; eine Drehung C2 denr Metallhahne der Le',iang und ein krystallener Strahl schoß hervor. Nun g'.nz si: nochnialZ in das Schlafzirnw.er zurück, warf die Deck: von sich, ihre beiden Hände preßten sich auf das Herz, das vor Freud: zu z?? spr'.nzen drohte, und, wie von elernentarer Gewalt hervorzestoßen, entrang s.ch ihrer Brust der Aufschrei: Frei!" Ini nächsten Auzenblicke sank die Gestalt vor dem Bilde der Sattesinutt:i neben dein Bette auf die Knie, küßte die init Silber umkleideten Hände derselben und rief: .Dank! Dank! Dank! Gebenedeites Hierauf stieg sie die Stufen in das Ja) hinab, nahm ein Tuch und rieb sich Leib und Glieder, als wären sie ron starrendem Schmutz bedeckt. Dabei murmelt: sie mit d?m Ausdrucke des Ekels: .Seine Liebkosungen!" Erschöpft sank sie bald auf die marinorne Ruhebank gezenüber derWanne; ir vunkles Haar hing seitwärts zum Qoden herab. Sie sah auf die seltsainen Reflexe, welche die in das Wasser blinkenden Sonnenstrahlen gegen die Decke warfen, und sann, was aus ihr r.un werden sollte. Bild um Bilo leutete vor ihr auf. Zuletzt verweilte sie bei einem: sie sah sich in einem Badeorte, von ModeGöttinnen umgeben: sie, die Königin unter ihnen, durch die reichsten und vielfachsten Toiletten alle anoeren in Schatten stellend. Es drängten sich die Kavaliere aller Himmelsstriche um si: herum. Wem sollte sie den Preis zuerkennen? Wie mü'ßte der Erste aussehen, der sich ihrer Gunst zu erfreuen haben würde? Und sofort stellte sich das Porträt eines Mannes vor ihre Phantasie, hoch aufgeschossen, mit seinem Kopfe und aristokratischen Händen und Füßen, um den sich Alle stritten und um den sie Alle beneideten. Sie sah sich an seiner 5seite im Thenker. auf der Promenade; sie durchschritt mit ihm die Wäloer, die sie sich im Nu aufbaute; sie versuchte sich in den Künsten der Koketterie, die sie anwenden wollte, um ihn dauernd &u fesseln; ganz: Dialoge sprach si: mit ihm durch, in t?:lch:n si: ihren G:ist leuchten zu lassen bemüht war. Bon außen ließ sich jetzt der Gesang eines Vozels vernehmen, so lieblich, daß sie sich erhzö. an daZ Fenster ging und di: JalZilsie etwas in. die Höh: zog. um des Sängers gewahr zu weren. Ein Strzm von Blumen- und Vaumgerüoen drang in daZ Vadezimrner. So schön war ihr der Garten hinter ihrem ause noch nie erschienen. Die Nosen in den von V:rgißm:innichten umfriedeten Beeten schienen auf sie hinauf zu grämen, die Lindenbäume ihr einen Glückwunsch zuzuflüstern. Frei!" rief sie !äch:lnd:n MundeZ hinunter und ihr war. ob alle Aeste sich ihr zuneigten, als oh die Scharet ierline lebhafter umhergaukelten, die Jög:l sreudizer zwitscheren, als sie eZ je gehört. Jetzt glitt ihr Blick von der Mauer, d'e ihren Garten von dem Nachbar ause trennte, nach diesem hinüber. Dort, an einem Fenster, sah sie einen Mann sitzen; er hielt ein Buch oar sich, in dem er aufmerksam las: zuweilen unterbrach er die L:ktüre und sah nach denkend vor sich: über sein Wesen war ein seltener Ernst gebreitet. Sie hob jetzt aus ihrer Phantasie d:e v,:,, s?rs,e-'?',i? nu3 und üersiiite V5rujeaaag aus UstO ÖCrjUitC, C . XT . - !t fT"l.ff, sich gar Nicht um ihre Toiletten- und f.7t'' ff?;7i. e. ' l0nit.g:n Hi:nte vekummern. . it v v x s':st. rr- r.x. v., UNS voa) slllle lt- 113 ZU. CCM Marin? da drüben o himVUtVU

.(TiN Bl'ck' aus die tLlnrichmng seines Zimmers ließ sie schließen, daß er sich nicht in glänzender Lebenslage befinde. j Sollte ein solcher sich nicht - von ih rem Neichthume blenden lassen und. inoem sie ihn glücklich machte, sie be 'glücken? Nein, der sieht zu stolz drein. Er hat den gedankenvollen Blick eines Menschen, der seine Welt in sich trägt. ! Sie wunderte sich, daß sie diesen

' Nachbar noch nie gesehen, er war wohl ; ;cr"t kürzlich hinübergezogen. Indem jie fortwährend hmubersah, verwandelten sich ihre Zukunftsbilder. ?ie dachte jetzt an ein stilles Heim, an o reizendes Gemach, beleuchtet vom yeucr eines Kamins, an deni dr Murrn ihr gegenüber mit seinem Buche fj; sie auf einem Tabouret neben .ihm, ihren Kopf auf die Hand gestützt. !ihn liebevoll betrachtend. ?ie seufzte tief auf. Wäre mir 7.oZ ein solches Clück beschieden?" fragte sie sich. Aus Der Tiefe tzes Zimmers gegen- ' de? taufte tji nuaz der itop eines ZeiöeZ auf, das näher zum sZenste: am: ein weis'.er Ärm schlana'sich um den Hals des Mannes, der denselben saßte und einen sanften Kuß darauf drückte; dann erhob er sich und das Fenster wurde verhängt. Die Wittwe sah eine Weile mit verglasten Aug:n auf die weißen Vorhäng! hinüber, hinter welcken ih? Traum derschwand, und es zuckte schmerzlich übe: ihr Gesicht. Sie kann ja ..".e Schwester sein sagte sie sich uns v::!ieß ihren Beobach tungspunkt, um duich ihre Magd Erkunoigungen über ihre Nachöarsleutl einzuholen. Sie eilt: durch dal Schlafzimmer und kam an den Saal, in welchem ihr Gatte zwei Tage hin durch aufgebahrt gelegen. Obzwai dieser Saal verschlossen war. beschli sie eine unsägliche Angst, an demselben vorbeizugehen. Sie stand stA: uni wollte die Magd rufen, fand aber nich' den Muth dazu; kalter Angstschweiß trat ihr auf die Stirne, lautlos sank si. zu Boden. Durch den Fall aufgeschreckt, eilte die Dienerin auZ dem Vorzimmer herbei uirt fand ihre Herrin ohne Bewußtsein. Sie brachte su zu sich und die erste Frage der Wittwe, nachdem si: ihr Erinnerungsoermögen wieder gewann, galt den Nachbarsleuten. Die Magd brauchte nicht erst nach Erkundigungen auszugehen; sie wußte bereits, daß es ein junges Ehepaar sei. welches seit einigen Tagen die kleinc Wohnung im Nachbarhaus bezogen; arme Leutchen, die außer dem, wabeide verdienten, nichts besaßen als ihre Liebe. Nichts als ihre Liebe! DieWittwe qrub ihr Gesicht k'.ef in die Polster, aus welchen? ersticktes Schluchzen hervordrang. So fanden sie die von dem Vegräbniß Zurückkehrenden. Die Mutter des Verstorbenen schloß sie in die Arme und sagte ihr Dank: Gott segne Dich für diese Thränen um meinen armen Sohn! Erst jetzj sehe ich, wie sehr Du ihn geliebt!" Ei Oesuch ixn Mlssse Wlndsor. Ganz gewaltig ist zu allen Zeiten der Andrang von Neugierigen, welch: einen Blick in das Schloß Windsor. die Residenz der Königin Victoria werfen wollen.. Die Neuzier der Vesucher findet übrigens nur geringe Lesriedizung. denn auf stricten Beseh' der Königin wild nur der allerkleinst: Theil des Schlosses gezeigt. Und noch etwas! Jedesmal vor ihrer Abreise von Windsor läßt die Königin gleich einer bürgerlichen Hausfrau, die Möbel in dunkle Leinwandkappen stecken und die Teppiche einrollen. Die Luster und Candelaber werden gleichfalls verrnummt und von den Bildern bleibt ziur so viel sichtbar, als es der Königin beliebt. So geht man denn durch eine lange Reihe halb leerer, großer Prunksäle und den Luxus, der hier entfaltet sein soll, muß man sich vermittels der Phantasie -hinzudenken. Und was dik eigentlichen Wohnräume der Königin betrifft, sind sie für Jedermann geschlössen. Nur dank einer besonderen Lezün'iligung kann es gelingen. Ein. laß in dieser Gemächer zu finden.welch: man vor jedem profanen Auge verschließt. Man gelabt, in dieselben durch einen 500 Aards langen Wir., tergart;n, welcher der Königin alsPrornenad dient. Die Wände des Eorlidors enthalten von Meisterhand aus'geführte Landschaften. auZ den LiebsingZorten der Königin, wo sie zur Er . K-Tf - - L CTsa yZluna. zu weilen pucgi. lyzimmer und Voudoir haben Tapeten und Möbel aus karminrothem, goldgestreiftem Damast, an der Thür 'des iZoudoirs befindet sich die von der Hand der Königin geschriebene Inschritt: .Jedes Stück in diesem Z'-n. mer hat mir mein t-efoetrauerter Seinah! im v-erundzwanzig'ten Jahre reiner Regierung ausgewählt." Ring! ' um ein großes Vzgmfenster sind Mei daillcnporträts sämmtliche? englischer Souveräne ÄZN Wilhelm dem Eroberer b!Z auf die Königin ang:bracht. Das Lesezimmer enthält eine große Elfenbeinbüste des verstorbenen Prinz-Äe-mals. die Tevpich: und LambrequinZ, sowie die Schutzdecken, sind durchweg Handarbeiten d?r Königin und ihrer Töchter. Auch in diesem Gemache ist , ein: erklärende Inschrift von der Hand tu Königin abbracht, folgender. Wortlautes: .Während wir den Faden durch den CaneoaZ zogen, erfreuten wir unsere Augen zuweilen, indem wir den edelsten aller Garten und Väi:r anblickten." Im Schlafzimmer befinden sich die schönsten Gobelins der ,W:lt; sie stellen die Jahreszeiten dar lund sind ein Geschenk, das im Jahr? 1779 der französische Hof. dem enzli,sen machte. -Unter. Glas und Rab- . v

m::i sieht man in diesem Gemache den ersten Blumenstrauß, welchen der Prinz-Gemahl der Königin geschenkt, -wie auch ihren Brautkranz. Auf besonderen Wunsch der Königin wurde das älteste Kind der Prinzessin von Battenberg in diesem Raume getauft. Eine niedere Ottomane ist von einem i eigenthümlichen Kranz: von Bildern ! umrahmt; dieselben zeigen jedes der

koniquchen K.noer in leinem crjtcn Lebensjahre. D:r Spe'sesaal enthält in einem mannhohen Kasten das aus siebzig Stücken bestehend: Lpeiseservice des unglücklichen Königs Ludwig XVI.. wklches. nachdem der König und die Königin auf der Guillotitne g::ndigt, von England um einen koiossalen Preis angekauft worden war. In der Mitte des in Weiß und Gold gehaltenenSpei'sesaales befindet sich die von Georg IV. hinterlassene Punschbowle. ein viel besprochenes Stück, das die Königin aus ?Hät hier beließ, das aber der Bacchantengruppen wegen. mit de".:n es bed.'ckt ist. auf s:5l der Königin Viktoria völlig mit Schleiern verhüllt ward. Im Ankleidezimmer der Königin bemerkt man u-schließlich Wandgemälde der nie-. ierlän.idischj Schule. Zwei Seiten dieses Gemachs sind aus kunstvoll geformten Venetianerspiegeln. der Toilettetisch in all' seinen Bestandtheilen aus Gold g:sertizt. 'die Verzierungen b:st:b:n aus rosa Korallen und Opalen. Das Theezimmer ist das niedlichste und zugleich prächtigste, das nan nur ersinnen kann. Das Theeservice ist aus d'ar!icht'.ce:n sächsischen Porzellan, die Tassen sind in vollmdeter Malerei mit Skizz:,-. aus dem Leben der Königin geschmückt. Dieses Service war ein Geschenk, das die Korizin gelentlich ihres fünfzigjährigen Negierungsjubiläum? auf dem Wea: der Sub'kription. erhielt. Schließlich roch die Bemerkung, daß die Königin, roenn si: in Windsor weilt und sich wo5l 'befindet immer schon am frühen lZoraen die Rund: durch alle Gema cher macht, um persönlich , nach Allem zu sehen. schreiben von Paula Erbswurst an den RelchSscha:jferctär. Ew. Höchsteborcn! Währcndvcncn iä, mir bisher von ei nem SchaZsccretar fast immer meisten theils einen ganz anderen Begriff vnr gestellt habe, doch ich will nicht vorgreiim. Ich kann c3 nicht anders leugnen, als daß jedes kadchenherz. wenn es, und ivan spricht das Wort Schap aus, lo empfmdct sie ein sogenannten schüchtcrueö Wohlgefühl nebst verschämt lä chelr.de' Augcnnicdcrschlag. weswegen bei einen- Saatzsecretär, da denkt man unwillkürlich gleich an so was, wodurch aber nachher die Enttäuschung um , so bedeutsam wird, wenn man merkt, daß et viclfätig was ganz Anderes zu thun hat. Welches höchst bedauerlich ist. Denn wenn bei ihm keine andere amtliche Auffassung stattfindet, wie bei Ew. Höchstgeborcn, so wird doch im mer nur nichts Gänzliches und nichts HalblichteZ herauskommen, denn sorgt er für die Industrie, so ärgert sich der Handel ncbst Landwirthschaft, sorgt er aber für den Handel, so brummt die !andwirthschaft nebst Industrie, sorgt er aber für die Landwirthschaft, so schimpft nicht nur die Industrie nebst Handel, sondern auch die Landmirth schaft, indem ihr doch AllcZ zuwenig 'it. Denn was nutzt mir die Zuckerprä, mie, wenn ich mit Bitterwasser handle, 'ind was l'abe ich vom Getreidezoll, wenn ich Mantel fabrizire. Indem je-i-.es Geschäftsinteresse ganz verschieden ljt und Keiner was davon hat, wenn immer nur der Andere was kriegt. Während es aber jedoch einen Ge Anstand giebt, wo Alle gleichmäßig da ran bethätigt sind uio Allen egal am Herzen liegt: dieser Gegenstand sind nämlich seine Töchter. Ew. Höchstgeboten können schon sa s.en, was Sie wollen, der Zuerma c.,er brauchte keine so große Prämie, und der Getreide oder Biehfabrikant brauchte keinen so hchen Zoll, wenn sie deide inklusive alle anderen Handels und ' Gcwcrbsmenschen nicht soriel (jelD für ihre lieben Töchter nöthig hätten, damit sie einen 'Mann kriegen. . Tenn'blos in dieser Hinsichtlicyleit steckt die ganze soziale Zrage Und w:rden Alle davon getroffen, indem sie i.l diesem Punkte sämmtlich der ge meinschaftliche Schuh drückt, ohne eine Uu-nahme zu machen. Heutzutage ist jegliche Tochter taglich nur immer schwieriger loszuwerten, i welchem Zwecke noch nebenbei ein ernte rcr großer Uebelstand dcträgt, welcher jogar gewissermaßen,. e.ine lozusagige Kalamität genannt werden könnte. Nämlich die Berl.ciratyung der deut schen jungen Männer mit auSländi schen Damen!!! Sehen sich doch Ew. Höchstgeborcn llöZ mal ein Ai-chen um. Uevcrall, ijohin Sie Ihr geehrtes Auge wenden. leinerken Sie Einen, der hat eine Aus j'.n zur Frau, der Andere eine EngWt :rln. ' Qesterreicherin oder sonstig? Amerikanerin. Da Hort s.ch denn doch AlleZ auf! '.cnn wy hleidcn wir, was die einhei mischen jungen Mädchen sind? Ja, wenn eS ncch edenjo mit dem .'.mgekehrtcn Berhällniß der Fall wäre, :nn könnte cS sich ja vicUeicht aus.' leichen. Denn ang.mlymen an rei er Amerikaner, wenn er, und er käme nd hielt seine Hand um mich an, so ürde ich getrost Ja sagen, denn wa um nichts Aber es kommt Keiner. '"arin liegt ja eben die meinheir.' 'Mdem sie ÄUe im cigncn. Lande bleien.und sich kein u'ßerhalbsch'e 'heira'. cn. Ew. HSchftgcboren werden auf den .rsten Blick erkennen, daß wir deutsche Ä!ädchenwelt hierdurch einen bedeuten

Ein Unglück ' ist e?. krank zu sein, doch qfwüyrt eS dem Kranken eine größere Zufriedenheit, daß wenn er ?!rzneien nehmen i:iuß. er wenig' stenS eine Medizin nehmen kaun, roelcke für leinen Fall jprziell hergestellt ist. Die Ur fache der Krankheit muN zuerst in Ermäg. ung gezogen werden. Dr. Schoop war nicht oamit zufrieden, mit sogenannten Blut rcmigungs'M?Nc:n nocb altbergedracdtern Gebrauch zu behandeln, welche nur vor übergehende Linderung gewähren, da solche die Ursachen de eivens nicht entfernen. Dr. Schoov's einachenöe Untersuch.

ungen zeigten. daZ Maqcn. Leber und Nieren und alle inneren Organe du:1 ge wisse Nerven kontrollirt werde:,. Wenn diese Scerven geschwächt sind, verrichten die Bcr dauungs'Oigane ihre Funknonen nicht und Magen und LeberLeidcn werden daourck verursacyr. ?ie Nihrung. die wir zu uns neymen dient zur HerstcUnng des Bluies und wenn dieielbenicht gehörig verdaut uns nicht in rei ncö Blut, Knochen und Muskeln vcrwi : delt wird, so können wir unmöglich gesund sein. Dr. Schoov'S Wiederherstelle ist ein Magen. Leber und .eren-'oeilni,:. tel, indem derselbe auf die Nerv,-n dieser Or' aane einwirkt, wo allein die Ursache der Lei den zu suchen ist. Diese Arznei ist kein Ner vine oder sogenanntes giftiges Nerven-Neiz mitte!, sondern dient zur Ernährung der geschwächten Nerven, In potheken der franc? xe? Expreß für $1.00. Der deutsche .Weg. weiser zur Gesundheit". welcher die Behandlung mit dieser Arznei genau beschreibt, nebst Proben. i XK & werden an irgend eme jf& Adresse fre,'rcrsandt l5:i2?fi2j Ä.'an schreibe an r. Sks,no. V.ir 9. Raeiue. W!5. Denkewalter Springs. Spencer, Jdiaa. '(ttari- m n ipo'fcfce W"fferhe'lanst'!t', 13 nr r u,or-. HZH tu tk " t. ßii.ö.ibc iint u ib Leio n tu beste ernp'oi)i u. ifvo p i,ra S LED LAN 00) ruus RESCRIPTIDNS) 61 EAST ST ÄA01 Grillen den nach den betten erbeben den uaanaeo ' den Unverchclichungsschaden erleiden, indem uns die auswärtige Konkurrenz selbst über den intereantesten ivopr hinauswächst, wohingegen wir in schwächlichster Machtlosigkeit dastehen. Wollen nun Ew. Höchstgeboren ein richtiger Äcichsherzenöschaysecrctär sein, so kümmern Sie sich den Kuckuck was um die damliche Zuckerprämie und Gc trcidezoll und so einen Unsinn, womit Sie es Niemandem recht machen wer den, und ergreifen Sie dagegen mit größtem Vergnügen die Eelegcnheit.n beim Schöpse zur Einführung ersten,, von einer furchtbar hohen Einfuhrsteur für fremde junge Mädchen, damit die Jmportirung erschwert wird und die nationale Hcirathscandidatur eine He bung erführt, damit die jungen Man ner, wenn sie, und sie wollen sick zum Schaden von unsereiner mit Gewalt eine Ausländische holen, daß sie - dann von der Mitgift soviel Zoll an der Grenze bezahlen müssen, daß ihnen alle Lustigkeit vergeht und kein Nutzen mehr darin liegtund zweitens zur Gewährung einer so hohen Erportprämie für uns Hiesige, daß es bei uns gleich aus eine proppere Mitgift reicht, wenn wir, und wir wollen uns im fremden Auslande nach Einem umsehen, den wir aber trotzdem jedcnnoch glücklich werden wollen. Sehen Sie, Höchstgeboren, dieses wäre eine Gercchtigkeitsausgleichung, die gewiß Jedem auf der. Seele gesprochen wäre, und hätte den Vortheil, daß der landwirthschaftliche Zucker-, Vich-, Getreide und Brennmensch aus sämmt liche Unterstützungsprümien verzichten könnte, weil die Selbstherstellungskosten seines Familienglückes sich hochstens noch auf unter die Hälfte belau fcn würden, womit in ganz Teutschland der allgemeine Stein von Herzen siele und eine überallige Äerstummung der Klage laut würbe und jeder Streit zwischen and und Stadtwirthschaft in eine ewige Tegrabung versenlt Würde. TiescS ist meine Auffassung von Ew. Höchstgeborcn, mit welcher ich verbleide in hochgeneigtester Berharrung Paula Erbswurst, Berlin, 0. Hausvoigteipla linkZ. Ein englisches Tichtergrab auf deutschem Boden. AuS Mainz wird geschrieben: Es war im Monat Mai des verflossenen Jahres, als im hiesigen Eentralbahnhof ein fremder Reisender vom Schlagfluß getroffen todt zusam menbrach. Man ermittelte in dem Tod ten. der an 60 Jahre zählte, den aus gräflichem Hause stammenden Honor able Roden Noel. der in England als Tichter Ruf genoß. Noel war d?v Sohn des Earl of Gainsborough. Bäty Nach seinem Hinscheiden gaben die nach ften Angehöriger; . Frau und Schwe ster einem' Äai.nzer Vildbauer den 'Auftrag, ein Grabmal zu fertigen. Dasselbe ist icfct hier auf dem Friedlose. auf dem Noel rnlt. aufgestellt worde eZ i.t ein ilngemein schöncö Werk. Ter Mihkeauische. X.: .,n lasfib nir awtuiircn, lieber rvur:. Meine Iran hat mir ge "dc zum Z-est einen strammen Jun t.cic!st? ?ja, na, -'.rle nur, di? Viz c'technuncu i?;Mn!" Ve.n$nfeetoerfcl '.v d.r :?:sinn:ge Maurer ,Vi- in ?:f:?neten Umstanden ir"'l'n H.7ls abgesckinit.nd :-r. si.:; s .b;: in gleickerWcis i i - Meerschaumsteisen, lange deutscke Pkeifen, (?igarrenspiven ,e bei Wm. tucho, m S? Washinston Str. '

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