Indiana Tribüne, Volume 18, Number 129, Indianapolis, Marion County, 27 January 1895 — Page 3

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Genie der Tlrnt. von Ernst Aemin. (9. Fortsetzung.) Am selben Bormittaqe hatte sie auch

init Franz eine kleine Unterhaltung. den anderer verdienter Bürger die Du bist, doch kein Spielverderber, wirthschaftlicheBegabung der geschmäh'itram?" fraaie sie ibn. ien israelitischen GemeindeKäuvter ib-

.Spielverderber, never. unafrau GcMier!" war die barmloleAntwort. wobei ffranz sich nur wunderte, daß Asta zu ihm mit etwas wie peinlicher -elbsiülrw!ndun svrack. Schön," fuhr sie fort, dann machst Du auch wohl eine kleine Exkursion niit. die Joseph und ich vorhaben?" Mit fämmHWn Annen. SnatU .w'" i . . . i m r hinTTm NNZ ßiiit fsliiTfn. vermuthlich wird es zwischen Stolp O V v ' w wm m und Krotoichin liegen Auch 'ne schöne Gegend ich be wund re Dich, Asta, Du hast doch imHier deinen eianen Kesckmack!" Und da sollst Du mitkommen, 'mal ein Jahr bei uns leben, bis Du wieder i i pi f i i I r em wenia mehr vietlcn anae eni ya r. Tsn nffm Art?n nort tnirb z nickt 5-klen'" I " . I rixam wukte mckt reckt, was er zu v r?rr hnrTHi.Fm mm ffn- m hrt2 Mnf mit der Endung czewo oder wice noch Tvrhf Ki hm?? pZ tti ich nisst sliirfi Kopf oder Kragen nicht kosten, wenn htP feirTTf sfrfsnrnnrr nfir. hnfi ..,. v t ich mit dieser eurer ErzieHungsmaßregel einverstanden bin und die Absich- - ii "r 0" ' I ien me ner Rea eruna bin ae. auch m?nn ick mckt kenn. yikt Asta, eigentlich wo Du auskommst, da komme ich auch aus. Also sliake Lands ich komme mit Du machst n'nmVtA f 0kT,Al nl3. ynnTIlol rUr mir fnnft crnbnraTn fhrrl" ilUUtttUJ V . V IU1, U IVVUllI iL I - 1 1 ' ' I

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iia ;ouiuiuij uiuj iiu uiiu;v 1 ' . , 1 , i 0,f ' ' r-rnen fnsTt? demnächst erwerben wurde, und selbia.es Als er zurückkam.

5ast Du mit Nava darüber 0'svro- vorher rasch an sich brächten, um auf Fremden das

chen?" fragte er. kosten des Gemeindesäckels ein Profit- und bedeutete il Kmni r vni?nfrP.f i w chen zu machen. Las man an einemBor- sixirte: Die

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""' 'v osftniinrtn tn s? sitrtpn c:?. 3:;-Tf IUt UVV ItlWt VUUtp UllVVlsUUllUIV I vu;iiuuvn tt. vib vuvtvti. t w jvyvt.t, I einzuschlagen. ' ' I Na. Asta. Du thust grade, als müßte ict mir die Hand erst waschen, ehe T.f T. ,frtfc Franz. Du bist in keiner guten Ger r, . .L ' , p , W -, . sellschaft," erwiderte sie sehr ernst und mit einem Atbemzuqe aus aevrest,t'r Brust. Es ist Zeit, wsz Du Berlin einmal gegen eine bessere Luft vertauschst! 0ss7 y-Mr.ny.X.WA.-,. I .ii u nuiui v uiiauHUJiiiui-u iWU' gogische Hintergedanken! Wann werde ich einmal mündig gesprochen werden?" Wenn Du so viel Vernunft haben nirft 'rf n?rhf in i,n c;,,mhF i "-w ui ivii t t ivvu wuiiivj I ftürn. b?r ir in h.n .rr fnmn-t lieber Junge." , ---r " I I Franz war nicht der Mann. ein:n Streit um jeden Preis zu suchen: wenn eine Möglichkeit da war. eine unangenenme Sache zu gemüthlichem Ende zu bringen, ergiff er sie stets. Und Asta batte so etwas mütterlich Sorgenvolles srt r- i i rn iyrem wencni UNI ion Weint Du. Asta." saate er beaütia.end, wenn ich in so einem Sunipf n..- V I einmal jicaen cieioe uno eririnie i viel verliert die Welt nicht an Deimm Bruder!" .Leider nein. Du armer blasserKerl! UliiltUUl UW. IWUlüw iilUil IUJ U 111 I Dick arän-.en Du warst dock so ein rnrnrhTt1 hl Vmiii rnn 4. .im I s " s r mm I I?ubiches, qutes. vielversprechendesttind. . . ' ' 1 I als )U lisin warst! . . .. ' 'i Ach. Asta. Spenderin meines Taschenaeldes. keine Rübruna. wenn es sich vermeiden läßt! Und, wie oben gej . . " . . i sagt, ich will ja gerne das Jahr bei euch in Jnoschnapslaw absitzen, wenn Dirdamit ein Gefallen geschieht. Bin ta? nun enliaiien-s rna sagt fühlst selbst, ein großes Glück ist dies Vummlerleben auch nicht, das Du in Äerlin führst?" Was soll ich denn in Meseritz und tieselin thunaatn. reiten, anaeln. lcheibensckießen. mit Joseph fechten, auf unsren r ...jOC- 1 n".A! I kümmern, wenn draußen auf den Felern gearbeitet wird, ordentlich und mit Appetit essen, gut schlafen, ein gesunder, fester, tüchtiger Mensch werDen. Wie?" J-)'ör auf. Asta ick bin Dein mit Leib und Seele Du hast wieder einn:al einen verständigen Gedanken für mich gehabt. Heute Nachmittag noch kauf ich mir bei Peting eine gute Lancasterbuchje Asta, wann geht's nach irscktieael?" Er batte ibre Reckte in seinen beiden bänden, klovfte und streichelte sie. sab ihr vergnügt und treuherzig in die Auoen und sie ließ ihm diesmal ihre Hand. ' XIV. Die Stadtverordnetenwahlen tobten in Berlin. Sturm auf's rothe Haus" war die Parole aller Parteien in der Bürgerschaft, die gern am Stadtregiment -theilgenommen hätten, aller Männer, denen die politische oder kirchliche Rieh tung oder Richtungslosigkeit der bisherigen Stadtväter nicht zusagte, unld aller derer, denen auch nur dieNase dieies oder zenes staatlichen Wurden I iv.vv . . . rräg-rs persönlich mißliebig geworden war. Allerlei Wahlbündnisse aus taktischeu Rücksichten" wurden geschlossen mancher, der den Antisemitismus im stillen für eine Schmach des Jahrhunder!s hielt, schüttelte die Hand urgermanischer Agitatoren mancher, der seine Nachbarn Cohn und Israel im Kreise seiner 'Familie für die größten Uebel m der Welt nach, derTrichine und

Er Hielt ihr gutmütig die Hand hm. sen. hatte ihn dennoch die letztere Par- ö.a uctt. iÜU v-lail-ritfff. fr nfvr n?ck nfm unfnTtck t?i in 1ir?nT tinn d'm Knns?rN,ttn 0Iairc andringen sollen! fragte er

te mwester zerknüllte traurig oen H"u uuu icic, mau wami uk ich paya vorzuoereuen, oaß eine n-

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Brief der Arbeiters in ihrer Tasche. ueoerzeugung. einricy zraas ,ei eni- samie gegen ihn geplant wird!"

Es soll Dir bei uns so behaglich ae- weder ein höchst fahriger Mann, der Auch hier wieder redete er nichts als , . ' i J. v I 'jll 1 r- . : js. . 3 ra.iis I ttrtc.!ii rr ? , . ,1 r- V - . . ,

cyl werden, wie irgend möglich, eliiiliai rni ,v c.ttsiu euilÄ- ällaqry?li: ?s yanoe:r ncy, fovlei

e sic herzlich. Und nicht wahr, Du Ichast, wie AdichUeunz emesiety-- ich bei fluchtige? Zienntmßnahme er-

dem Bolleschen Frühmilchgeklingel erklärt hatte, ward nach Vorbesp rechnngen" Abni'ds spät mit den Genannten hinter einem und demselben Weißbier' glase sitzend angetroffen und erklärte später den Seinen im Brusttone der

Ueberzeugung: An dem günstigen Stande des Stadthaushalts hätten ne rcn qroken und unbestreitbaren An theil!" Daneben schwirrten die bösesten An klagen gegen Persönlichkeiten beider aronen Parteien durch die Luft. Kran heitserregern gleich, die ihre ganze ver derblicheWirlung erst entfalteten, wenn sie aus dem rekhlich angefeuchteten Wirthsbausaesvräch zur Aüchtuna und Reinkultur in die Redaktionen der aeanerl wen 'arleivlatter uoernomv ... , , I men wurden. j j 1 r Da wurde dem biederen Urgermanen von rechtZklauberischen Semiten nachgewiesen, daß er am fahrlässigen Meincide ein paarmal recht hart vorbeigeIlreisi sei und ern und wider spracy antisemitische Rufer im Streit sein rs. i i .v 3 nie" r. u. -, - i i .i. r, v I H""1""- uhu iu uci nlchtendeS Wehe" über die unsauberen Elemente der Bürgerschaft aus. d auf (" 's -i i . - i I un.'rl.ariic?: e ,e wominformiri i i? ?n rrtf n irnn niriisT ni? i-iinT i . - t -rirf4. ii i mtitaci die Älatter beider Warteten, lo . . . m . . - n.-. v I füh man sich geneigt. dieIlier und die umioer oeioe sllr are Zunder uno curn Tur ein grciuia?: ooom ZU Halten. rr?l ,? , ., oi?,en .agen ourgernazen UNfnedens wurde mit einemmale auch r. ti r cy c ,v r... rv , -it errn jeinncg iraa vcaine in oie i groize Oeffentlichkeit gezogen. Als einen Mann, der im ganzen Zwar dem Altberliner Liberalismus näher stand, als den Reaktionären", fclr afW h? CAfmfin sck.tf t TTIjf h.'TTT Ms sl?nt irfvn or Ickr t h ?h?r nbrt?w v v ...v ... i . , wva. v h I . . . . . . , . I ? v- i"'"- . 3'"" i erst fi?drännt?n W?irt mit slTtpsst h,T " " I " . ,r . I o O 0 ""I3'l""r " I ma.i annehmen konnte, daß auf diesen ..... . ' I Bürger von gemäßigten, vermittelnden Anschauungen und persönlicherBeliebtW nirtnA. Cimmm Trck hmtnmra V. ..vw... - -w...v. I vv.yv möchten, die einem ausgesprochenen cv-r. ' r.ji ? ' ... ... Freisinnigen sich spröde versagen würden. Es ist eine vortreffliche Sitte bei modernen Wahlen, nicht nur in der Reich-hauptstadt oder in unserm tvi. tfsfvrn 91"rf irs,mh( innSorn nssonl i " -w .-..v...-v, - balben. wo auf dem Erdball Menschen sich die Qualen der Wahlen auferlegen. Daß jeder Wahlvolitiker auf das Neinlickite daraus bält. dak ,um5!l di? r r ' U u Geaenvartei nur Kandidaten lautersten - ' . . . - . ' I tzyaralters und malello e ter Äeraanaenheit aufstelle, und. sobald ihm der Name des feindlichen Aewerbers bekannt ist, dessen Toga mit der schärfNenx:upe oarau unterzucvt, ov ste aucy die bekannte tlu -un6iIu" sei. Ueber 'den Mann seiner Partei ist er ja von c . 1 . :i cii.xx iwnujcicm in ukuh uuu: mu yica;i beruhigt. Also auch wurde Herrn Heinrich , k? kfvsfv nsr k!;fs!, I uiup juuivui juim iimuiui i Hutern öffentlicher 6hroar!eit sorgllch geprüft. Man weiß nicht. w:e es zusammenT : V. Ml .L tu . fi..ir I slinn 1fr 'JMHIPU 1 jl TiTi i TU 31 II T slTTT'i TTTT I r'"0"O l enthielt einige dunkle Punkte der Y 4 I - , . C l l yararier oes aiien errn waro nlcnr i r i. . . f r i ffauz iauui luuuc umiuui3 ircilia, war es nur im venraulen Privatyespräch der lokalen Unterchefs seiner in . - 1 z..zi t v r: i .yetten eguet Ivlcn,lr- , ten sich die schwarzenAnllageneoel noch mcht zu Druckerschwärze. Man erkundigte sich nach den Einzelheiten jenes bezirkskundigen Rechtsri..:i? ... n.f. . . : . vertrage, oronungsgemaß zu erledigen wisse, oder aber einer jener in ganz

Berlin verhaßten Hauswirthe, denen Erstaunen, daß Johannes, wie unter Händel, Rechtsstreitigkeiten und Nur- einem elektrischen Schlage zusammengeleien mit ihren Miethern Lebensbe- zuckte oder so etwas Aehnliches".

dürfnik sind. Ein schöner Bürgervertreter das! Wahrhaftig, kein Mann, 6mv In Vi,2 Clf -Nlw.rf rrrtl ntWAri. I ren Hauseigenthümer werden?" Und welche häßliche Pustel erschien da ferner am Zdorper des Untersuchten?

Er hat einst einem unbescholtenen Vaters Leben liegt auch nicht die gcBürger die Ehre abzuschneiden versucht, ringste Veranlassung vor "

ikim einen Meineid voraeworfen!" n Parenthese: Herr Guthmann war dieser unbescholtene Bürger! Jn Moabit vor dem Kriminalrichter hat er sich verantworten müssen mit blauem Auge de den Geaner zur Rücknahme des Strakantraas bewoa" aber: Bürger. wollen Sie Ihr Vertrauen einem Manne zuwenden, den die Gegner sich von der Anklagebank geholt haben, um hn den Beninern für das hoch te kom- ' ' ' ' . munale Ehrenamt zu empfehlen?" beit Wirren sich an seine Bürgerpflicht zu tTinvtm siA Irrhfn , . .5i.n ............ 7 ------O -" O" ii.. und eine Kandidatur anzunehmen nun mag er die Folgen tragen! Allein immer noch war ihm weniq stens kein Diebstahl, keine Brandtstuna. kein Raubmord nachgewiesen, immer noch durste er trotzig an denScyild . fr. rr Wnes reinen Gewissens schlagen uns der Gegner Dräuen mit hochmüthigem Schweigen abweisen. Da erschien eines Tages bei dem Lokalredakteur der 'Zeitung ein wohlaekleideter fremder Herr, der sich ls Kaufmann Lapinsky, Butterhändler en gros, einführte und der Zeitung das Mateiial zur Verfügung stellte, einen von den Kandidaten der Gegenpartei be. den ;;o: liegenden

Papa Graaf hat die Unbesonnen- zanneo eryoo irnii au antwort

aehabt. in dieser Zeit städtischer " "u uuu maie eine gering-

Stcrdtverordnetenwahlm als Spitzbu-

' zu entlarven. Der Zeitungsmann maß den andern don oben bis unten. Um wen handelt es sich?" fragte er lühl. Um den Kammfabrllanten Graas, Heiligegeiststraße!" Da verabschiedete der Redaktuer den Besuch nicht, wie er eben noch in recht verständlicher Form zu thun vorgehabt. sondern fragte weiter: Sie haben da Papiere sollte dies das Material sein, von dem Sie sprachen, so bitte ich um vorläufige Einsicht rn dasselbe. Der Fremde zögerte. Wenn Sie Bedenken tragen," fuhr der Vielbeschäftigte am Pulte fort, so wenden Sie sich, bitte, an ein andres Blatt. Lapinsky überreichte sein Material mfii. r I r v Älile. euen vic um uno reymg las. ' f m ' Er wendete sich dabei halb ab, um sein Gesicht nicht beobachten zu lassen. Vils er die Lektüre ocS kleinen Schrlststückes beendet hatte, drückte er auf di: unucie uno gao um sjzzin apinsly nicht unbeaufsichtigt zu lassen dem i r w Mfit?ij mft. V t tr. o. ihuuhh uiuu -uiuay, nen ettentlsch. der im Zimmer stand. abzukramen. nahm das Papier Herrn n: 33 t rr jr : l ... r? winu) uno vegao uq oaimii zu M . in i. r.zm aici. reichte er dem Artikelchen wieder hin ?n. indem er ihn scharf Zeitunq kann sich mit 4. i -k rv P C vieler Ngeiegenyell aus AN lanosruasichten nicht befassen so etwas gehört inut m un er 5iau, oas geyori in eins uuu ,auuiiuiiuiui w, lN den Anzeiger für Berlin C k. r.: r.u of:i.i: tr:i v" lauu. u, uuuic Ihnen!" vsTf'U.. C. .iu.i.i) O v. A.. tfU.3 O CV X. v . m, i;cu wiicm & uc Anzeiger für Breying hatte etwas geschnarrt der Mann mochte ihn nicht verstanden haben. Glauben Sie etwa, ich wolle mich , , , . ihftlll h.KAtlUlM Ä - M "3" V"' OWucu ciucu niuuci- . r-:. cvt. , (V t. W . , rf , roo. N oen Anzeiger 7ur eriiN i CV w ri r . , Y . Bruderstraße 6, damit Sie Mich t TA V A t4WM tT M 1aU.TT.m '"IT1""" a c" &t;::l. tÄ" be?,n!e er in lcner uaaua laen f. Mll oer man anIVli . f Uiet. zu vorneym zu ftin, I T-sbfiihmiSTnfn Wftmm z,k um einen bcdeuwnaslosen Namen zu behalten. Aber im übrigen hatte er diesmal nicht geschnarrt, sondern sehr laut und deutlich gei prochen. j0 daß Herr Lapinsky den Namen und dieAdresse ienes Blattchens. das die rechte Schmiede für jeme m ' L , " . t r s 1 1 ." Negkett wa. wohl hatte verstehen m,,:n. hatte inn Breymg im übrigen ulZ TZ V - " .Der wein, was er sagt! dachte la WO t f3 V CVt"' chelnd Lavlnky, al er die THur otflT- t4l 4 -f- I i- H Als Graf Breyina seine redaktionellen Pflichten erledigt hatte, sprach er m der .eillgengeiststraße vor, nahm Johannes beiseite und sagte ihm: Denken Sie, mein lieber Freund, war x. ...l . . . V, ijeuic ein auner vel Mir aus oer ':edaktion, der ein verdammt Geschicktes Artikelchen brachte, worin es sich um CVC-,M Os) C , S. -f 1, I yicu -iuyu yuuucuc; Wahlsache?" meinte Johannes lächelnd. Wird unserm guten. verehrtenHerrn fl J .c . I r 1 . " mr.TnT irWTTP r rimlsi nirftTrtrtr rtlÄ ivntv mu;i vynwvtlt, Ul Veruntreuung städtischen Eiaent S s - AM lyums:' w . . . . . cr junge sraas rillzreie stcy oel Züreymas Worten hoch auf und seine Augen blitzten. uwj oazu IN yamiicy-gefcyialester itv v r Welse! Ich habe den Kerl natürlich cur's Energifchste hinausgeworfen!' Wie Breying die Wahrheit sprach! Aber möchte Sie trotzdem bitten, Jh- . cni. . f. ? i . . r v. sah, um einen alten Prellstein " Er brach plötzlich ab, denn er bemerkte mit beeilte er sich fortzufahren, um sich nichts merken zu lassen. Es wäre gut, tsf2 trftV ,,rk,,sl,. ff)... regeln zu treffen! Ich bitte. Herr Graf, erwiderte in meines Johannes fest und stolz. reying unterbrach ihn mit einem lauten, überzeugten: Natürlich, naturlich, mein lieber Freund; der letzte, der das glaubte. Ware ich. Und ich freue mich unendlich, daß ich dem Menwarmem, wiederholtem Drucke. Wenn nur der Halunke mcht mit seinem Mär chen anderswohin geht, wo man Jhn cn aier nicyi ,o gui lenni. wo lnan meuelazi oo-wiuig i!t oder ihm poliiifcq aus,a,,lg. an eines oer imI rt CltfVli.- rn -. wiii ucn 'sianoaiomirer zum eifpeii: ''9 wkhi VreylNg empfahl sich. Alter Prellstein! Da lieqt der Hase im Pfeffer!" dachte er draußen, wie er es vorhin gedacht, als er so warm und überzeugt dem zukünftigen Schwager i. - i. . ji oie ano georuci.. Am nächsten Morgen stand im B zirksanzeiger für Berlin C" folgende kuriose Notiz: Ein alter Prellstein oder Was Mir paßt, das nehm' ich mir!" Wenn wir schreiben: Ein alter Prellstein". so meinen wir nicht den seltsamen aU ten Herrn in der Heiligengeiststraße mit der seltsamen Moral, vor dessen Hause der Prellstein lag sondern den regten Prellstem selbst. Bekannt

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egung.

lich standen früher in Berlin an den Ecken, die lebhaften Wagenverkehr hatten, schräae kleine Metallsäulen mit

einem bärtigen Gesicht, die verhindern sollten, taß die Wagen beim scharfen Umbiegen mit den Rädern in denRinnstein oder gar auf s Trottolr genethen. Ein solcher Prellstein befand sich auch bor dem Hause des Kammfabrikanten Heinrich Graaf in der Heiligengeiststraße. desselben Herrn Graaf, der für seinen Wahlbezirk zur Zeit als Kandi dat des Fortschritts aufgestellt ist. Als die Stadt die Rinnsteine unvergeßlichen Angedenkens zudeckte und beseitigte. nahm man allenthalben auch die Prellsteine fort. Niemand sonst hatte etwas dagegen einzuwenden, nur der ruhige Bürger Heinrich Graaf griff zur Wehr; er behauptete, der Prellstein sei sein Eigenthum, sein Vater selig (selig, nicht Selig, welcher Name sonst auch :n der Gegend vorkommt) habe ihn gepslanzt, und er strengte einenProzeß gegen die Stadtqememde wegen des bereiten Werthobjektes an. Mein ist der Helm und mir gehört er zu! Der Anspruch war thöricht, gerade so ungereimt, als behaupte ein Hausbesitzer an einer der neuangelegten Straßen. die Pflastersteine seien sein Eigenthum. weil er zur Straßenrezulirung mit herangezogen worden! Und Herr Graaf verlor auch seinen Prozeß. Was geschieht? In der Nacht vor dem Tage, da der Stein fortgenommen werden soll, macht sich der alte Herr und jejzige Stadtverordnetenkandidat persönlich auf und stiehlt den Stein, der doch immerhin einen gewissen, wenn auch geringen Metallwerth darstellt, stiehlt ihn trotz Nachtwächters und Schutzmannspatrouillen aus dem Bauzaun mit emer Umsicht und Schnelllgteil, um die ein gelernter T?eb ihn beneiden könnte. Was mir paßt, das nehm' ich mir!" DieSache ist seinerzeit unbeachtet geblieben der Magistrat ließ keine große Untersuchung weiter anstellen er verfährt nicht immer gleich mit der vollsten Strenge und Schärfe gegen ehrenwerthe alte Brüger, die sich sonst nichts gegen ihn haden zu schulden kommen lassen. Und die Stadt ist ja so reich die kann so einen alten Prellstein schon verschmerzen. Aber charakteristisch bleibt die Anekdote doch für das noch aus der alten gemüthlichen Zeit stammende Rechtsbewußtsein des Herrn Graaf, des Kandidaten für die Stadtverorduetendersammlung! Es war stadtisches Eigenthum, durch richterlichesErkenntniß als solches festqestellt thut nichts was mir paßt, das nehm' ich!" Wir hoffen, daß Herrn Graafs Begriffe von Mein und Dein sich mzwischen geklart haben sonst konnten wir den 5errn wirklich nicht gut seinen Mitbürgern als geeignetenMann für ein kommunales Ehrenamt empfehlen. Und indem wir noch einmal konstatiren: Dieser ehrenwerthe Kandidat hat qestohlen!" fordern wir ihn hiermit öffentlich aus. dieBeleidigungsklaqe aegen uns anzuftrenaen, wenn er wünscht, daß wir den Beweis derWahrbeit unsrer Behauptungen an Gerichtsstelle antreten sollen! Ja, so sind sie, ja. so sind sie, diese Herren, die unsre Gegner m s rothe Haus schmuggeln wollen!" Dieser Artikel erregte im übrigen weiter keine Sensation, denn der inzwischen eingegangene Bezirksanzelger erschien in nicht allzuviel Exemplaren; Herrn Graaf war er natürlich in mehreren Nummern zugestellt worden. Aufgebauscht und an die großeGlocke gehängt wurde er erst dadurch, daß die Zeitung am folgenden Tage in ihrem lokalen Theile die kleinlich gehässigenMittelchen scharf tadelte, womit die unbedeutenderen Parteiblätter beiderseits den 5wmpf führten, und dabe: dem Bezirksanzeiqer für Berlin C wegen der persönlichen Verunglimpflina eines gegnerischen Kandidaten den Text las: Schmutziges Kampfmatertal. 'das uns auch angeboten war und das wir m Entrüstung abgelehnt haben, greift dieses Blattchen naturlich mit Freuden auf. Der Angegriffene ist ein Ehrenmann und wird sich von den schimpflichen Vorwürfen, die man ihm macyt, glanzend rechtfertigen. Man sehe zu, daß man den Kampf gegen Ideen, nicht gegen Personen führe! Erst durch diese Notiz, die offenbar vornehmere Gesinnung und politischer Anstand diktirt hatte, wurde die Ber l:ner Presse aufmerksam, und mit einemmale entbrannte in den Spalten der Lokalblätter der Krieg darüber, ob Herr Heinrich Graaf ein Dieb sei oder nicht. Ja. bei dem Verdächtigten erschien eine Kommission von zwei Vertrauens männern der Partei, die ihn auf den Schild erhoben, und bat ihn um Material zur Widerlegung der seitens der Gegner erhobenen Anschuldigungen! Herrn Graafs Humor war in diesen Taaen kein alänzender. Annie lebte wieder einmal bei dem Bruder Kommerzienrath und fehlte ihm im Hause sehr: er hauste allein mit Johannes, d. h. er hauste überhaupt allein, denn den lungen Herrn nahm die Examen arbeit in Anspruch. Dazu ärgerte er sich den ganzen Tag über die Albern heit der Welt. Die einen qrüßten ihn nicht mehr, seit die Prellsteinangelegenheit aufgetaucht, die andern hielten sich ihm gegenüber zurück, schienen ihm lieber auszuweichen, als ihm auf offener Straße gern die Hand zu schür teln; kam er irgend wohin die ver wünschte Kandidatur führte ibn ja lei 'der oft genug aus dem Hause , so fühlte er sich alsbald als der Gegen stand des Gesprächs und zwar jenes Gesprächs, in dem für und wider seine Unbescholtenheit gestritten ward; und am kränkendsten waren ihm die Han dedrücke und Vertrauenserklärungea seiner alten Bekannten: Ich brauche mir meine Ehre nicht erst von Ihnen bescheiniaen zu lassen lassen Sie mich in Frieden!" hatte er ein davon heute Morgen angesahrin.

Nun kamen diese beiden Vertrauensmänner, und das schlug dem Fasse den Boden aus er ersah, daß die Partei zu der Sache offiziell Stellung genommen. Material wollen Sie haben, meine Herren!" rief er. Schön. Herr Vorchardt und Herr Lademann ich werde Ihnen jetzt erzählen, daß Sie beide Verstöße oegen das Lebensmittelverfäschunasgesetz auf dem Gewissen haben widerlegen Sie mich gefälligst! He? Heraus mit Ihrem Material! Sie, Lademann, habe Schwerspat in's Brot gebacken; Sie, Herr Borchardt, haben Ihre Wurst mit Anilin gefärbt! Beweisen Sie mir nun mal, daß es nicht wahr ist?" An dem Verleumder ist es, seine Angaben zu beweisen," sagte der behäbige Schlächtermeister Borchardt, dem die bloße Zusammennennung seiner Wurst und des Anilins eine Zornröthe auf die kahle Stirn trieb. Aber man muß ihm Gelegenheit dazu geben. Reden Sie von Anilin und mir, Anilin und Borchardtscher Wurst in einem Athem, dann strenae ich die Beleidi-

gungsllzge gegen Sie an. Nachher müssen Sie vor'm Richter mit der Sprache heraus!" Ich soll den Bezirksanzeiaer verklagen, meinen Sie?" fragte Graaf. Ja. Herr Graaf, das erwarten wir von Ihnen!" erklärten die Vertrauensrnanner. Ich und klagen?" brauste Graaf auf. Nach den Erfahrungen, die ich in dem Guthmannschen Prozesse mit den Gerichten gemacht ne. meine Herren, das gibt's mcht! Ich habe nachgerade genug Aerger von der ganzen Kandidatur gehabt ich danke Ihnen für Ihr Vertrauen suchen Sie sich gesalllgst einen andern, der Stadtverordneter sein möchte ich will mit der Sache nichts meh? zu thun haben! Zurücktreten wollen Sie?" fragte Bäcker Lademann und wechselte mit Herrn Borchardt einen Blick höchster Befremdung. Zurücktreten vor dieser schimpflichen Beschuldigung, Herr Graaf? Na. ich will Ihnen man sa gen, daß das das Allerthörichteste wäre, was Sie thun konnten damit wäre für die Leute die Sache klipp und klar. Wenn der ein gut Gewissen hätte," hieß' es, dann würde er zetzt nicht zurückzoppen also rs wat dran! Und wissen Sie im Vorstand würden sie ebenso denken!" bekräftigte 'der andere Lokalpolitiker. Ne, jetzt heißt es bei der Stange bleiben! Zurucktreten, das leiden wir nicht das würde für die ganze Partei ein Schlag 'rn 3 Gesicht sein. Da wußte man ja gar nicht, was man davon halten sollte!" Der Redner warf den Kopf auf und stemmte die Arme auf die Hüfte. Na, Herr Graas. wir wollen zu Ende kommen!" fiel Lademann ein. Es ist ja gar keine Rede davon, daß Sie det lumpige Steeneken gestohlen haben, das glaubt ja kein Mensch! Aber, da nun mal seit ein paar Tagen 'die ganze Stadt davon spricht, was ist denn an der Geschichte eigentlich dran?" Sind Sie gekommen, mich zu verhören, Lademann?" rief HeinrichGraaf lirschroth. I Jotte doch für so einen Auftrag würde mich gehorsamst bedanken, alter Freund! Man kalt Blut behalten!" Na," fuhr Graaf fort und stürmte zum Fenster, das er aufriß. Da sehen Sie 'runter in meinenHof. Da steht das Corpus delicti groß und breit. Ich denke, Sie werden sich noch erinnern. wie so ein Prellstein ausgesehen hat. Und wie der da steht, sieht der aus, wie gestohlenes Gut? He? Stellt man das so offen auf'n Hof hin? Wie?" Also haben Sie ihn doch? fragte Borchardt verwundert. Gewiß habe ich ihn! Und die Stadt hat ihre fünfzig Mark dafür gekriegt. Die Postquittung darüber liegt noch in meinem Pult! So nun wissen Sie ja wohl, was Sie wissen wollen?" Sehen Sie, Borchardt, habe ich es Ihnen nicht gleich gesagt?" meinte Labemann triumphirend und tippte seinen Mitvertrauensmann mit der Faust an, und Na, was wollen denn dann die Leute?" erwiderte sichtlich beruhigt der Schlächter. Die Unterredung ging nocy lang: weiter doch war es den beiden Herren nicht gelungen, Herrn Graaf zu Anstrengung der Beleidigungsklage zu bewegen, als sie endete. Dazu entschloß sich das bedauernswerthe Opfer seines Bürgermuthes erst. als von der gesammten gegnerrschen Berliner Presse ihm ein energisches ,Zurucktreten oder klagen, entgegengehalten ward. Alle städtischen Ehrenamter niederlegen, oder die erhobenen Beschuldigungen vor Gericht zurückweisen! Wir brauchen keinen Emschätzungskommissar, der den öffentli chen Vorwurs, daß er gestohlen habe, auf sich sitzen läßt!" Ein schöner Waisenraih! Ein vertrauenswürdiger Vormund, dieier Mann mit dem Prell stein!" So hieß es in zeder Zeltung. die Herr Graaf aufmachte auch die Blätter seiner Partei verlangten nach gerade energisch eine öffentliche RechtsertignAg. Graaf sah seine ganze bürgerliche Existenz, seiner Kinder Fuien Namen vernichtet, wenir er nicht den verZairgten Schritt that und so that er ihn. Der einige, der in dieser trüben Zeit tu zu seinem Haus? hielt, war Graf Arevng, der mehrfach auch in der eitung so eit angängig eine ritterliche Lcmze für ihn eingelegt hatte, was dem Grasen den Ruf voruehmsten politischen Anstandes ewbrachte und oöenein des alten Herrn wärmste Zuireigung, wenngleich die jedesmalige Warnung der Zettung niemand, auch den politischen Gegner nicht, ungechört zu verurtheilen" oder man mag Herrn Graafs Wahl durch jede zulässige Agitation bekämpfen

es ist unanständig und gehässig, seine bürgerliche Ehre zu diesem Zwecke anzutasten wir sind überzeugt, daß er diese zu vertheidigen wissen wird!" wenngleich alle diese Notizen das öffentliche Auffehen nur vergrößerten und Oel in's Feuer gössen. Und so rückte der Tag der sensationellen Gerichtsverhandlung" näher und näher, als sich plötzlich die Sache in ungeahnter Weise obenein zu einem Familiendrama zuzuspitzen begann. XV. Statt zwischen Stolp und Krotoschin fand sich das Gut, das Asta suchte, m nächster Nähe der Residenz Potsdam. Es war geringer an Umfang und höher im Preis, als es da gewesen wäre, wo man zuerst gesucht im Lande der so nk:lodischen Polensprache, die so hart und ungefällig aussieht, wenn man sie schreibt, und so weich und einschmeichelnd klingt, wenn man sie von schönen Lippen gesprochen hört. Besserungsfähig und besserungsbedürftig war Bergholz auch, denn der Vorbesitze? hatte es in nicht allzulanger Zeit genügend heruntergewirthschaftet; aber das war ja gerade eine Eigenschast, die Asta zur Bedingung gemacht hatte. Und dazu besaß es den Vorzug, daß manPotsdam zwar sehr unbequem erreichen konnte (womit Franz und Joseph manche Spielpartie abgeschnitten war), daß man hingegen nachBerlin auf der Wetzlarer Bahn, die dicht an der Gutsgrenze eine kleine Haltestelle angelegt, eine gute Verbindung hatte. Denn nachträglich war es Asta doch allzuschwer auf's Herz gefallen, daß sie den leidenden Vater Fanz allein mit Fritzi und der Dienerschaft in der Hauptstadt zurücklassen sollte. Das Aufgebot war bestellt worden, gleich nachdem man den Entschluß gefaßt, auf dem Lande zu leben die Trauung fand im Hause des Kommerzienraths statt es war eine stille Hochzeit mit nur wenig Gästen; Asta hatte im Kreise ihrer Bekannten dies mit des Papas Zustand erklärt. Und am Abend nach dem Festmahle reiste das junge Paar mit Franz nach Bergholz ab. Die kluge und muthige junge Frau war in jener gedämpftfrohen Stim-

mung, in der das Gemüth sich gefällt, wenn es merkt, das Unglück packe seine Koffer, um uns zu verlassen, damit ein freundlicherer Gast einziehen könne. In die schwarzen Tinten der Vergangenheit flössen lange rosige Licht strahlen einer bessern Zukunft. Die Ausstattung war keine glänzen de gewesen: die Bestellungen hatten Astas Lieferanten recht enttäuscht. Sie hatte sich nur ein paar Hauskleider von festen, unscheinbaren Stoffen machen lassen, tuilormnllo und geeignet zwar. alle Vorzuge ihrer hübschen, stattlichen Figur an's Licht zu ziehen, im Grunde aber auf em Strapezlren m der Wirthschaft berechnet; dazu ein Reitkleid, das nicht für den Gebrauch auf Promenirritten imThiergarten, sondern sur den draußen auf den Feldern zugeschnitten war: denn sie war entschlossen, selbst überall mit nach dem Rechten zu sehen, bis sie alles im Geleise wußte; und eine Form, die rhren Gatten weder kränken, noch herabsetzen konnte, wurde sie schon finden. Ein paar Staatszimmer waren von Wittkowski ausgestattet worden für den täglichen Gebrauch hatte man abgerechnet die beiden Schlafzimmer der Gatten dieEinrichtung des Vor besitzers zu billigem Preise mitübernommen. Franz hatte sich heute Abend diskre terwerse auf seine Giebelstube zurllckge-1 zogen, um. wie er sagte, mit seinem neuen Patronenwurger sich selbst Pai r? r ri . r r v tronen sur sein cweor zu saorlznen er wolle morqen mit dem frühesten 'mal sehen, für den jungen Haushalt ein Wildbret zu erjagen; er habe schon vom Meier erfahren, daß aus dem köuiglichen Walde Rehe über die Bergholzer Wiesen wechselten. Asta hatte ihm in hausmütterlicher Weise für feinen Fruhauszua ein paar ordentliche Jagerstullen" präparirt und in seineJagdtasche gesteckt, dazu auch ein bescheidenes ??läschchen mit dem für ihn beschafften guten Tropfen." Run saßen die iunqen Gatten zum erstenmal rn ihrem Heim allein beim Thee, den Asta selbst bereitet hatte. Das Zimmer war ihnen noch fremd aber es war behaglich darin; und trotzdem waren beide sonderbar befangen. Joseph lehnte in einem altmodischen Schaukelstuhl Asta faß, am Tisch und legte Haushaltungsbücher an. Guter Genius, darf ich mir ein: Zigarre anzünden?" fragte der HausHerr, nachdem das Theeservicc: abgeräumt worden - Bitte, Joe ich dme; Du bist zu Hause?" erwiderte die junge Frau mit gütigem Lächeln. Außerdem habe ich die ersten Ruuchwolkm- aus DeinerZi garre stets gern gerochen sie haben ein ausgezeichnet seines Aroma! Ich wde Mir ne bescheidenere? Sorte curscyasfen! meinte Joseph, Widern er sich dankeno verneigte. NeÄ,, Lieber, in Deinen Person liehen Bsdürfnisscir sollst Du Dich auf keine Weise einschränke; das würde Dich vielleicht am ehestm mit unsern nnM Verhältnissen unzufrieden mach!" Asta, wels! Du für Feld und Wald ist die Zigar, die ich bisher

geraucöt. deni doch zu theuer und zu Kokette (jugendlich ausgeputzt, sich entfein. Ich glcmbe. wenn th Haushalt zückt im Spiegel betrachten)): Es ist

firf wie nran ntnnt einsckränki. bau aefäitöt es meist aus Kosten der Z?rau. Du fällst seben. daß ich mir einer. solchem Vorwurs nie werde machen zu lassen brauchen tch will auch sparen!" Sie nichte ihm die Hand, die er rasch aufstehend erqnft und fußte, und sah ihn mit emem langen freundlichen Blicke an. (Fortsetzung folgt.)

Der Vereinsfe?.

Herr Simon stand eben am Fenster nd blickte auf die Straße hinunter, ls er unten den Secretär Wiesel einherkommen sah. Simon bekam eine Schreck, wenn dieser Wiesel, der stadibekannteste Vereinsfex, es nun auf ihn selbst abgesehen hatte? Richtig, da klingelte es auch schon. Ah, Sie Herr Secretär! WaZ verschafft mir die Ehre? Wollte mich nur von Jhrenr Wohlbefinden überzeugen, Herr Slmon! Danke verbindlichst, bin leicht verschnupft, darüber muß man sich hinwegsetzen! Hinwegsetzen, so wie wir rm Turnclub uns über Bock und Barren hinwegsetzen? Hätten Sie nicht Lust, Herr Simon, in unsern Turn Unmöglich, Herr Secretar, dazu bin ich schon zu alt. Denken Sie. fünfzig Jahr, da liegt der Knüppel beim Hunde! Sie schlagen auf Ihre Hausthiere? da sollten Sie doch unserm Thierschutzver Der so hohe Mitgliedsgebühre verlangt? Die soll ich zahlen, der ich schon mehrmals auf dem Trocknen gesejsen habe? Dann allerdings müssen Sie Mitglied unseres Schwimmclubsve? Jetzt, nachdem der Herbst gekommen und ich mit Kind und Kegel meine neue Wohnung bezogen? Also Kegel haben Sie auch hier? Dann wunderts mich nur, daß Sie noch nie das Kegelkränzchen Sandhase besucht haben. Oder erlaubt es Ihre Frau Gemahlin nicht? Wie, halten Sie mich für einen? Pantoffelhelden? Noch habe ich mir meine Stimme bewahrt! Was Sie sagen? Wollten Sie denn diese Stimme nicht in unsere? Gesangsvereini Ich wollte sagen: Alles muß bei mir nach meiner Pfeife tanzen! Ein Pfeifenrauchcr sind Sie auch? Da bin ich bei einem gemüthlichen Pfeifenclub, der aber, was ist Ihnen denn, bester Herr Simon? Nichts, nichts. Verehrtester Herr! Aber, wenn Sie erst dem Verein für Auffangen von Sternschnuppen beigetreten sind, kommen Sie zu mir, dan werde auch ich Mitglied! Vom Kasernenhof. Kohn! Mensch, Esel, Krone der Schöpfung! Sie sind doch ein ganz doklminöses Volumen! Schnauft dieses quadrirte Objekt nicht wieder, als wollte er sich mit seinen zwei Meter fünfzig ' langen Nasenflügeln in die Luft schwingen?" Nun, hat der Kerl, eh: er Soldat wurde, volle einundzwanzig Jahre Zeit zum Niesen gehabt, und jetzt schmettert mir der Mensch im Gliede, daß ein Nashorn dagegen ein reiner Zeisig, ist!" Wenn ich befehle Stillgestanden!" dann hat alles so still zu stehen, daß Loths versalztes Weib dagegen der reine Ameisenhaufen ist!" Herr, wenn Sie so lang wären, wie dumm, dann könnten Sie den Mond knieend in's Gesicht küssen!" Jsidor Bröselmaier, ziehen Sie beim Reiten doch mehr den Kopf zu rück! Das Pferd wird ja empfindlich, wenn es Stroh wittert!" Wenn die Kerls zum Regiment kommen, sind sie nicht, wie eine Kar toffel, wo vier Streichhölzer drinnen stecken? nu aber, wo sie abgerichtet sind. sind das die reenen Puppen!' I Glück im Schasskopf. Rentner Vlaumeyer: Run, was ist denn das? Warum kommt denn mein gewöhnlicher Barbier nicht? Kraßer: Ja, sah'n Se, mein gute ster Härr Blaumeyer, ich hawe Sie I gestern nrn Schafskopp gewonnen. Rentner Blaumeyer: Was soll, da? heinen? I Kraker: Nu sah'n Se, des iZ irärn lich so. Mit zwee Kameraden Lamm I 'mer in der goldenen Eule Schafs kopv sespielt, und zwar um du? Kun den. und da sind Sie mir mit auf vierzehn Tage zugefallen. Stft Glück UN 'azasSiovo qaoe ud ungc nuqi. s r m ; jf. je 1 aehabt. Nu äben! Allerdings schwierig. Nichter: Weswegen rse denn der Maurer Schulze angeklagt.? Referendar: Weil er iewe Frau geschlagen hat; aber .hier ist eine Bescheinigung von seiner Frau er häiiz sie aar nicht geHaien. Richter: Ja. weshald kommt sie ten nicht selbst rr. um dis persönlich zu erklären. Referendar: Sie Imn -doch nicht mit zwei blau zeschlazen Augen und einer gebrochenen Mtft vor Gericht er scheinen l Kindlich. Die kleine Else nachdem ein taubstummer Bettler hinausgegangen ist): Mama, wenn der Mann auch nicht sprechen kann, könnte er denn nit Bauchreden lernen? Deutlicher Wink. Alte I XU trar.ria. wenn eine zrrau einmal. merkt, daß sie alt wird!" Mann: .Abe-.- noch trauriger, wenn sie's nicht I mti AV I Der junge Hercules. I Kaufmann: Was ist denn wieder lo ier im Haus?" Buchhalter: Ach Gott, der neue Lehrling! Sag' ich ihm. er soll holen die alte Schachtes oben vom Fenster; was bringt er herab .... die gnädige Fräulein Tautet . 1