Indiana Tribüne, Volume 18, Number 128, Indianapolis, Marion County, 26 January 1895 — Page 2

Jndiana Tribüne. Erscheint Täglich und Sonntag?. Die ttzliche, Tribüne- kostet durch den Träger 12 Cent? per Woche, die Sonntags Tribüne-5 Cent? per Woche. Beide zusaurmev 15 Cent oder es EentZ per Elcnat. Per Post anbcrhalS der Stadt zugeschickt in Vorausbezahlung t' per Jahr. ffu 18 Süd Lllabama Straße. Snöiaaaoolrv. Znb.. 26 Januar 189.r j

Der Qkftmordproeeö Joniaux. Vor dem Schwurgericht zu Auiwer-, pen fiiai zur Zeit die Verhandlungen in einem Proceß statt, der nicht allem in Belqien, sondern auch überall iin Auslande ein fast beispielloseZ Aufsehzn hervorgerufen hat. Diese gründet sich theils darauf, daß die Angeklagte, welche drei entsetzliche Verbreckien begangen haben soll, den höchsten Gesellschaftskreisen nzehört, theils darauf, daß die Mörderin bei der VerÜbung ihre? Freöelthaten, wenn sie sich derselben wirklich schuldig gemacht hat, mit einer kaltblütigen Berechnung und Grausamkeit zu Werke gegangen ist, Die man dieselben bei einem Weibe kaum für möglich halten sollte. Frau Joniaux. die Frau eines der höchstge stellten Beamten der Provinz Äntwerpen, die liebevollste Gattin um die zärtlichste Mutter, soll nach dem Antlaaeaktet ibren Bruder Alfred Ablay und ihre Schwester Leonie Ablay, sowie ihren Oheim Van de Kerckhove mit Morphium vergiftet haben, um durch deren Tod zu gewissen pekuniärer. Vor theilen zu gelangen, . und zwar sollen diese Verbrechen bereits viele Monate vor ihrer Ausführung von der Angeklagten geplant worden sein, die, einmal zu Äen Unthaten entschlossen, enit erstaunlicher Energie und Consequenz ihre Absichten zu verwirklichen begann und nicht eher ruhte, als bis sie ihr ZetzteZ Ziel erreicht hatte. Der Anklageakt bietet in die Ge- ' heimnisse des Processes . nicht EingeQeihten die Möglichkeit,, sich ein ganz neue und dielleicht 'anderes Urtheil über den Stand der Angelegenheit und die Lage der Avzeklägtea zu ' bilden. Der Letzteren war .nämlich bis dahin die öffentliche Msinung durchaus nicht ungünstig gewesen. An ihre Schuld alau5ten wohl nur Wenige, und daß sie freizesproch?n würde,' hielt man fast allgenrein für selbstverständlich. , bis dann der Anklageakt ': einen kräftigen Umschwung in dieser, Hinsicht hervorrie. In Antwerpen ist man allgemein der Ansicht, daß ' Frau Joniaux . die drei ihr zur Last gelegten Verbrechen verübt haben müsse, und es wird' auch dem Unbefangensten ' in - der That schwer, daran zu glauben, daß die Angeklagte an jenen Mordthaten völlig unschuldig sei könnte. Allerdings war es den Experten nicht möglich, in den Leichen von. Leonie Ablay, sowie von Van fte Kerckhove irgend eineSpur von Gift zu entdecken. Aber die medicinifchen Sachverständigen '. bekunden einstimmig, daß' -die 'Erscheinungen,' unter welchen Beide gestorben seien, sehr w)hl auf Vergiftung durch Morphium zurückgeführt werden könnten; man hat ferner in dem Magen von Alfred Ablay 3 Centizrcrmm Morvhium gefunden, nach dem Gutachten der Sachverständigen eine vollkommen genügende Dosis, um seinen Tod her-' beizuführen; es ist serner höchst merk würdig, daß die drei Personen sammt lich unter denselben Erscheinungen und zwar kurz, nachdem sie bei Frau Jcniaux gespeist hatten, gestorben sind, und rs ist endlich für die Angeklagte äußerst fatal, daß .sie erwiesenermaßen sich durch Fälschung von ärztlichen Recepten in den Besitz von größeren Qua?.titäten Morphium zu setzen ge wußt hat. Zu diesem Velastungsmateria! hinsichtlich des objectiven und subjectiren. Thatbestände-, treten dann noch die Beweise, welche der 'Unter suchunasrichter gesammelt hat, um die Motive zu den Verbrechen klar zu stellen und zu zeigen, durch welche Ver Hältnisse oder Umstände Frau Joniaux zur B?aebung derselben getrieben wurde. In dieser Beziehung steht eö zuuächst durchaus fest, daß die finanzielle Lage der Familie Joniaux eine höchst ungünstige war. Bei jedem , ihrer Bekannten suchte Frau' Joniaux Darlehen aufzunehmen, m ältereSchulden zu decken oder fällige Wechsel zu bezahlen, und bei. diesem Vorgehen war sie so wenig blöde, daß sie u. Ä. sogar an fcen Gouverneur der Provinzder z. B. auch als Zeug vor Gericht erscheinen vird. ein DarlehenSgesüch' richtete. Wenn eine Frau in -derartige VerHältnissen., bej- der. wiederholt, größere Wechsel. Mangels 'ÄählUng' protestirt verden mußten, trotzdem hingeht, und f:ch bietet, die Versicherungsprämien zu bezahlen, wenn ihre beiden Gesckwister sich mit 70.000 resp. 100.000 Francs zu ihren also Frau Joniaux, Gunsten bei einer Lebensversichirungsgesellschaft versichern würden, so ist es, zumal mit Rücksicht auf- die 'später eingetretenen Ereignisses kaum denkbar, aft die in. arger Noth befindliche Frau Joniaux damals, die Absicht gehabt habeu könnte, bi? an .das natürliche. Le-ben-ende dieser Geschwister- jährlich die 9 verschiedene " Tausend" Francs betraaenden Prämien, herbeizuschaffen, und die Anklagebehörde weiß denn auch iiiese Sachlage in einer für die Angeklagte geradezu vernichtender Weise zu verwerthen. Auch in Bezug auf die Veraiftun Van de KerckhoveS ist das Motiv zu de? That erkÄrlich, wenn auch die einzelnen Umstände hierbei nicht so eklatant gegen die Angeklagte sprechen, wie in -den beiden anderen Fällen. Nach -dem Anklageacte fürchtete Frau Joniaux, 'daß ihr. Onkel eine natürliche Tochter zur E.rbin hinsetzen könnte und daß sie alsdann., um daZ aanze ihr sonst zufallendes Vermögen a ::v. .."V V - st CCijCiiKN lörnrncii iuuiuc,- u-uu vcsiuiw schaffte sie ihn'auZ dem -Wege.. , ;; Es ist hier nachgewiesen, 'daß sie an die nächsten Verwandten in ihrer Fahöchst schmähliche Ervressunas-

vrlere anonymer Art gerichtet' hät' und auch sonst werden noch manche Mani-

i pulatwnen bei ihrem bestandigen Suchen nach Geld vor Gericht an die l Öffentlichkeit gelangen, für die selbst ihre beiden Vertheidiger schwerlich einen genügenden Entschuldigungsgrund werden anführen können. Verschwendunzsfucht und das eitle Bestreben, es ihm besser situirten Bekannten in d:r Entfaltung von Luxus gleichzuthun, das waren die Beweggründe, welche die ftran auf die Bahn de? zweifelhaften Ehrlichkeit und vielleicht selbst auf diejenige des Verbrechens trieben. Zu dem Processe selbst sei noch er Wähnt, daß derselbe wahrscheinlich etwa drei Wochen für sich in Anspruch nehmen wird, da ca. 380 Zeugen zu vernehmen sind. '.Unter den letzteren befinden sich ein General, ein Gouverneur einer Provinz, zahlreiche franzosische Officiere und noch verschiedene andere b?merkensw:rthe Persönlich!ten. Wie sich denken läßt, ist der Zu. drang zu den Verhandlungen ein im geheurer. OoclalpoUtische ?rp,rimente in Ausiralitn.i Die britischen Colonien in Australien und Neuseeland, mit ihren demokratisch regierten 'Gemeinwesen, in denen - volksthümliche ' Ideen sich rasch Bahn brechen und leicht zur Geltung kommen,- bieten' einen ganz besonders günstigen Boden für sozial-volitische Experimente in größerem und kleinerem Maßstabe dar. Um der Anhäufung unbeschäftigter Arbeiter in den Städten Einhalt zu thun, wurden aus Grund' besonderer Gesetze staatliche Anlagen und Niederlassungen auf dem offenen Lande geschaffen. In Neu-Südwales scheint das Problem befriedigend gelöst worden zu sein; dagegen hat sich unter den Ansiedlern in der Colonie Victoria eine .große Unzufriedenheit bemerklich gemacht. , Sie behaupten, der Unterschied sei' nur, daß sie jetzt auf dem Lande, statt in der Stadt hungern müssen. Das Land-Departement hatte in Verbindung mit dem Minierium für öffentliche Arbeiten ein 52.000 Acres großes Stück Land, 45 engl. Meilen von Melbourne, genannt Koorerup Swamp, in unmittelbarer Nähe zweier Bahnstationen, zur Anläge eineö Settlements' bestimmt. Die Oberfläche bedeckte dichter Buf), aber der Boden war fruchtbar. . Es schien ein hoffnungsvolles Unternehmen zu sein. .Aus Melbourne wurden unbe schäftigte Arbeiter dorthin geschickt, die tbeils in' Geld, theils in Landanwei sangen von 5 bis 20 Acres für ihre Arbeit bezahlt werden. Sie müssen abwechselnd ' je 14 Tage Staatsland lichten und 14 Tage auf ihrer Parzelle arbeiten, für die staatliche Arbeit erhalten sie $20 für 14. Tage Arbeit. Die Arbeit auf dem eigenen Land soll mit der auf der Staatsdomäne Stritt halten.z Die Unzufriedenheit hat einen weifaaN"Grund, die Arbeiter halten die Löhnung -für ungenügend zum Leben und die Landanweisung von 5 Acres zu klein, um in der Zukunft davon zu leben. Die Regierung in ihrer Geldnoth kann.fedock keine besseren Vedingungen machen. Auf dem Gebiet der öffentlichen Arbeiten macht' die Regierung von Neuseeland ein Experiment, das seiner Neuheit und Kühnheit wegen mit Aufmerksamkeit verfolgt zu werden ver dient. Es sollen nämlich in dieser Colonie. die sich von ihrer Finanzkrisis gänzlich erholt zu haben scheint, alle öffentlichen Arbeiten auf cooperat'wem Wege ausgeführt werden. Wir eine neue Eisenbahnlinie oder eine Landstraße angelegt, so nimmt der staatliche Ingenieur ' die nöthigen Vermess ungen vor und mackt KostenVoranschläge. Auf die amtliche Schätzung hin wird die Arbeit vergeben, nicht an einen Unterkehinr en dwc wie bisher, sondern in kleineren Abschnitten an Gesellschasten von- Arbeitern, welche alle nach demselben Lohnsatz bezahlt werden. Die Regierung liefert den Arbeitern die nöthigen Werkzeuge, falls diese keine Kaben, und berechnet blos den AnkaufspreiZ dafür. Die Arbeit wird unter Aufsicht des staatlichen 5knqenieurs verrichtet, dessen Pflicht eö ist.-die nöthigen NlXellirungen vorzunehmen und darüber zu wachen, daß die Arbeit gut gethan wird. Die bislang gemachte Erfahrung thut dar, daß die Arbeit trefflich gethan wird. -Die Arbeiter haben, auch Grund, zufrieden zu sein. Sie erhalten den Profit, den früher der Unternehmer einstrich, unter sich vertheilt und die Regierung bwaMl die Arbeit nicht höher als zuvor. Neuseeland ist somit die erste australische Colonie. welche das kooperative Princip auf öffentliche Arbeiten anwendet. Der vor zwei Jahren verstorbene Premier Vallance hat dieses w'.chtiae Exveri ment zuerst seiner Partei anempföhlen. Ebenso verdient die vom Ministerium derselben Colonie ausgearbeitete Conciliation and Arbitratlon CEinigungs- und Schiedsamts-) Bill unsere Aufmerksamkeit. In erster Linie sollen zur Schlichtung von industriellen Zwisten industrielle Unionen geschaffen werden, die auS "ben oder mehr Personen, Arbeitern und Arbeitaebern. bestehen. Diese Unionen weiden in industrielle Associationen vereiniat; Unionen und Associationen erhalten das gesetzliche Recht, gegen ihre eigenen Mitglieder vorzugehen, ein Recht, das die Gewerkvereine nicht befifce. Die ganze Colonie wird ferner in sog. industrielle Distrikte getheilt; jeder Distrikt erhält ein Einigung? und Schiedsamt von 4 oder 6 Mitgliedern, die zur Hälfte von den industriellen Unionen der Arbeiter, zur Hälfte von denen der Arbeitgeber ernannt werden. Falls die Unionen keine Ernennungen vornehmen, ernenn! der Gouverneur die Mitglieder. Diese Vebörde wird nur collective industrielle Streitigkeiten in Behandlung nehmen und sie soll dann vorgehen, wenn sie von einer industriellen Union oder von

emem einzeln Aroengever dazu ausgefordert wird. Die beklagte Partei ist verpflichtet, vor dem Schiedsamt zuerscheinen; sonst wird ein Urtheil in contumaciam gefällt, und der Entscheid hat Willigkeit für zw:i Jahre. Doch ist Berufung an eine höhere Ge richtsbehörde möglich: diese besteht aus dem Oberrichter der Colonie und zw:i anderen Mitgliedern.die von den Unio- ,

uen der vlrbeugeber und Arbeiter ernannt werden. Diese Oerb:hörde übt über die ganz: Colonie Gerichtsbarkeit aus, kann Z:ug:n eidlich ver hören und den gefällten Entiden Awanqskraft verleihen, nach Gutdünken. Der. Minister, der die Bill vorleate. glaubt, daß von zehn industriellen Streitigkeiten neun auf diesem Weae geschlichtet werden können. Das mag eine zu hoch gespannte Erwarmng sein, immerhin wird es ein interessanii3 Liveriment abaeben. Vater und Sohn. Großes Aussehen erregt in Budapest ein Mordattentat, welches der Schriftsetzer Karl Kurz auf den Director der Verlagsgesellschaft Athenäum".. Ludwig v. Csery, unternommen hat. Kurz verlangte von Csery Geld, das ihm dieser angeblich versprochen haben soll, und als ihm dasselbe verw:ig:rt wurde, griff er zum Revolver. Nachdem er Csery durch zwei Schüsse schwer verletzt hatte, tödtete er mit einer dritten Kugel sich selbst. Karl Kurz war ein natürlicher Sohn Csery's und seine noch lebende Mutter machte .in Bezug auf die Affäre die folgenden Mitth'ilungen: Mein Sohn war kein Räuber, er forderte nur sein Recht und 'verübte die That nur aus dem Grunde, weil ihm seitens seines Vaters nicht Recht zutheil wurde. Es war im Jahre 1859, ich war damals ein schönes Mädchen von 19 Jahren und Ludwig von Csery, der damals Secretär des späteren Judex curiae, Georg vonMajlath war, lernte mich im Hause meiner Stiefmutter kennen. Er verliebte sich in mich und da er ein schöner und vornehm.? Mann war, blieb er mir auch nicht gleichgiltig. Es entstand ein intimes Verhältniß zwischen uns und sobald ich mich Mutter fühlte.' schüttete, ich mein Herz meiner Stiefmutter aus. Sie ertheilte mir den Rath, den Schneider Georg Kurz, der in mich verliebt war, zu heirathen. Wir heiratheten, ich hatte ihm aber vorher meinen Fehltritt eingestanden, worauf er mir verzieh und mich trotzdem zu seinem W:ibe machte. Die Frucht meines Verhältnisses mit Csery ist nun Karl Kurz. Ich bekam deshalb niemals Vorwürfe von meinem Gatten, ja, trotzdem ich neun Kinder gebar, blieb Karl der Liebling meines Mannes. Als es uns schlecht ging, begab sich mein Mann zu H:rrn von Csery, um von ihm eine Alimentation für des sen Sohn zu erlangen. Csery fertigte meinen Mann mit einem monatlichen Betrage von 1 Gulden 70 Kreuzer ab. welche Summe er durch 17 Jahre bezahlte. Dann wurde Karl in seinem Gewerbe freigesprochen und Herr von Csery ließ von einem Advocaten eine Schrift auffetzen und von mir unterschreiben, daß ich in diesen 17 Jahren den Betrag von 330 Gulden erhalten und keine weitere Forderung nuhr an ihn habe. Ich habe von Ludwig von Csery kein: weitere Unterstützung mehr erhalten, Karl wurde hier und da mit Geld und Kleidern von ihm unterstützt. Erst einige Jahre nach seiner Freisprechung erhielt Karl Kenntniß davon, daß er ein natürlicher Sobn Csery's sei. Später ging er in die Fremde und zehn Jahre lang habe ich ihn nicht gesehen. Erst Heuer vor Weihnachten kam er hier an, ich erkannte- ihn kaum. Seine erste Frag: war: Wi? viel haben Sie von Csery empfangen? Scdann erWählte er mir von Amerika und Brasslien, daß er geheirathet habe und sein Weib erwarte. Ich bin überzeugt, daß Karl, wenn ihm Csery Geld versprochen hätte, nicht diese unselig: That b:gangen hätte. Die Verzweiflung hat ihn dazu g:tri:ben. Zwischcastaallichc Wandernnz. Man spricht jetzt wieder so viel von den Ein- und Auswanderungsyerältnissen der Ver. Staaten als solcher. Aber auch die Wanderungen von den einen Theilen unserer Union nach den anderen weifen vieles Vemerkenswerthe auf. f Smd doch die Ver. Staaten nich! viel kleiner, als das ganze Europa. Schon deshalb können die zwischenstaatlichen Zuzüge und Wecüge ein ebenso großes Interesse beanspruchen, wie die Einwanderung aus Europa oder die Wanderungen von einem curoväischen Land nach dem anderen, welch' letztere bei Weitem nicht so bedeutend sind, wie unsere Wanderunaen von Staat zu Stat.. Einige Zahlen mögen dieses Ver bältniß noch näher veranschaulen. Ttn Europa leben etwa 2.5O0.0O0 Menschen zur Z:it in cnderm Ländern, als in denjenigen ihrer Geburt (die vorübergehende Ansaßigkeit ist da-, bei nicht mitaerechnet). Das macht ungefähr 1 Procent der dortigen Gesammtbevölkerung. In den Ver.Staaten. welche ein: eingeborene Bevolkeruna von ungefähr 53,000.000 Seelen haben, leben dagegen, re der. jüngste Census ergibt. N, 500.000. oder 22 Vro?ent. also rneh als ein Fünfte! iener Gesa:Nm!b:rö.'k:rung, in anderen Staaten oder Territorien, als in den ienigen. in denen sie geboren wurden! Dies zeigt so recht, wie nomadenhaft der Charakter des amerikanischen Volkes ist. wie verhältnißmäßig gering seine Anhänglichkeit an die GeourtZaeaend. Innerhalb der Ver. Staaten heißt es ganz besonders: 'Wo mir's wohl geht, da ist mein Vaterland!" Es lohnt sich, auf die hauptsachlichen Eiaenthümlichkeitert dieser zwischenaallichen Cmiqrations- und JmmirationSbewegungen hinzuweisen. Zunächst mag auch einVerqleich zwlschen diesen. Wanderungen und dem allgemeinen Zuzug aus dem Auslande aezoaen werden. Die Zahl der in. den Ver. Staaten ansässigen einaewander-

ten Personen wird ofsicieu auf y,250 000 angegeben, beträgt somit 2 1-4 Millionen' weniger, als die Gesammtzahl iener zwischenstaatlichen Emiqranten. und die späteren Berechnungen, bei dem gegenwärtigen Rückga-- der Einwanderung aus dem Auslande und den vielen örtlichen industriellen Ver änderungen in den Ver. Staaten.dürsten einen noch größeren Unterschied er aeben. leder Staat, jedes Territorium der Union.hat seine Söhn: massenhaft hinausaefandt. um zur Besiedelung anderer Theile der Ver. Staaten beizutra aen l'7d hat dafür wiederum mehr oder weniaer Zuzug von anderen Winkeln der aroßen Republik erhalten. Aber kz: Zuzug und der Abgang stehen vielfach in keinem Verhältniß zu einander; manche Staaten haben dabei Gewinnste. andere bedeutende Verluste an Einwohnerzahl und noch mehr in anderen Beziehungen gehabt. Beinahe alle östlichen Staaten haben Reinverluste aus dieser Quelle aufzuweisen, undbeinahe alle mittleren und westli chen Staaten Reingewinne. Von den (heute lebenden) Eingeborenen von Maine hat nahezu ein Drittel den Staat verlassen, und es sind auf der anderen Seit: nur sehr wenige amerikanische - Einwanderer Hinzugekommen. Einen noch größeren Theil seiner Eingeborenen Hai New Hampshire eingebüßt, doch hat es viel mehr amerikanische Zuwandere? erhalten.als Maine. Zwei Drittel der in Vermont Geborenen leben zur Zeit in anderen Staaten und Territorien verstreut.und nur Ivenig: Zuwand:rer haben deren Stellen eingenommen. Vermont at überhaupt von allenStaaten der Union am meisten zur Vesiedelunz des uöriaen Landes beigetragen, wenigstens verhältnißmäßig. Massachusetts und Rhode Island haben einen kleinen Vrocentsatz amerikanischer Zuwanderer mehr erbalten, als dort auswanderten. Aehnlich ist das Verhältniß in. Connecticut. New Jersey hat einen nahezu zweimal so großen amerikanischen Zuzug bekommen, wie der Wegzug betragt. Aus den Staaten New Fork und Pennsylvanien aber sind dreimal so viele Amerikaner weggezogen, wie gekommen sind. Natürlich fällt das bei oberflächlichem Blick nicht auf, da diese Staaten eben einen großen Theil der Einwanderung aus dem Auslande erhalten. Maryland hat doppelt so viele Amerikaner weggeschickt, wie gekommen sind. Delaware hat auch etwas mehr einglborene Auswanderung, als ZuWanderung. Der Distrikt Columbia, in welchem die Bundeshauptstadt liegt, nimmt eine Ausnahmestellung ein. Nur sehr weniqe. Eingeborene sind in andere Lan destheile we"7ezogen, und nahezu die Hälfte seiner jetzigen Bevölkerung besteht aus Zuwanderern aus anderen Theilen der Union. Virginien. die beiden Carolinas und Georgia haben eine starke Auswanderung.und nur einen geringen Zuzug aufzuweisen, der in Virginien oanz besonders gering ist. . Dagegen zeigt West-Virginien einen nahezu dreimal so großen Zuzug, wie Wegzug. Noch mehr zeigt sich dieses Verhältniß in Morida, das ja noch zu den neuen Staaten gerechnet werden kann. In Mississivpi sind Zu,ug und Wegzug ungefähr gleich groß. Louisiana dagegen hat gewonnen, und TexaZ noch viel mehr, ebenso Arkansas.' Kentucky und Tennessee aber haben eine fast dreimal so große amerikanische Auswanderung, wie Zuwan derung gehabt. Fast alle Staaten und Territorien, die man zum fernen Westen- rechnet, haben eine viel stärkere Zuwanderung, als Auswanderung, und meist keine aroße eingeborene Bevölkerung. Als bezeichnendes Beispiel sei nur der neue Staat Washington erwähnt; kaum ein Fünftel seiner jetzigen Einwohner sind dort geboren, die übrigen vier Fünftel kommen von anderen Staaten, und noch keine 3 Procent seiner Eingebor:nen der jetzigen Generation sind ausge wandert. Die Hauptrichtung dieser großen zwischenstaatlichen Bewegung geh! noch immer westwärts. In den anderen Richtungen hen nur groke Städte eine beträchtliche Zuwanderung' angezoaen. In der Oucc?sllber'Qruve. In unserem Lande spielt die Queck-jUbec-Minenindustiie bis jetzt eine ziemlich bescheidene Rolle und wird auch noch nicht mit derselben Sorgfalt, besonders für die G e s u n d h e i t'der unmittelbar Betheilizten, betrieben, wie in europäischen Ländern, vorAllem in Wales. Unlängst hat man in Utah Queck-'silber-Lagerungen entdeckt, welche vielleicht noch recht gewinnbringend werden können; indeß ist es noch zu keinem Versuch einer systematischen Ausbeutung derselben gekommen, und alles bisher in den Ver. Staaten geförderte Quecksilber kommt aus Californien. Fast ausschließlich mexicanische Arbei ter sind in den betreffenden Gruben be schäftigt. Das Quecksilber kann sich in verschiedenen mineralischen Verbindungen vorfinden. Dasjenige in Californien wird , aus dem sog. Cinnabar gewonnen, einem Qu:cksilb:r-Erz. Durch Einwirkung der Hitze wird der werthvolle Stoff in Gestalt von Gas vom Schwefel abgesondert, und das. alsdann verdichtete GaS rinnt in einem dünnen Strom, gleich einem -unendlich langen Stift von slüfstzem Silber, aus dem Destillir-Ofen heraus. . Für Jeden ist eZ gefährlich, mit der Verarbeitung von Quecksilber zu thun zu hzben, ob er nun Spiegel belegt, gewisse Instrumente verfertigt, bei denen e.s bedurft, wird, in einer Queck-sllbec-Schmelzhütte oder in einem Quecksilber-Vergwer! thätig ist. Am meisten bedroht ist 'die Gesundheit der beiden letzteren Claizen. ' Es kommt-häufig genug vor, daß der Arbeiter im Bergwerk mit einem Schlag seiner Hacke in .eine Höhlung im elsaestein fährt, welche mit reinem

Quecksilber ;eM7 ist, und ein Pint oder mehr desselben herausläuft. Gar oft ist das Erz mit kleinen QuecksilberKügelchen gefüllt, und wenn eine Spreng i.ng vorgenommen wird, ss kann die hierbei enistehende hohe Tem peratur das Metall zum Theil verslüchtizen. In der Gasform aber vergiftet dasselbe die ganze Luft. Der einzige Schutz g:g:n die Queck-silber-Gefahren liegt in der peinlichsten, absolutesten Körper-Reinlichkeit. Anderwärts wird dies auch seit vielen Generationen mehr oder weniger behrziat. und die Leute, welche in den Queckjilber-Grnben von Wales arbeiten, gelten als Classe für die reinlichsten der Welt; ihre, nie von der Sonne .'bräunte Haut ist so weiß wie Schnee. Andererseits sind die mexicanischen Arbeiter in den californischen Queck-silber-Vergwerken ziemlich unreinlich; sie waschen nicht einmal die .il'.de, ehe sie die Mahlzeiten einnehmen. Auf solche und viele andzre Arten wird ihr System allmälig ganz von Quecksilber durchtränkt, und die Folgen zeigen sich unverkennbar. Die ersten Symptone von Krankheit und Leiden sind gewöhnlich an den Fingernägeln zu erkennen.welche immer mehr kränkeln. Weiterhin fallen die Zähne aus. Dann folgte eine Kinn-backen-Knochenfäule, und so werden die Unglücklichen allmälig geradezu vom Gift aufgefressen. Jene mexica nischen Arbeiter sterben meistens rasch dahin. T2an hat jedoch bemerkt, daß nach der anhaltenden Beschäftigung von zwei oder drei Generationen in diesen B:rgw:rken die Constitution sich immerhin mehr an daZ bedenkliche Metall gewöhnt, und die Lebensdauer eine länaere sein kann. Gegen das Einathmen queckstlbervergiftetcr Luft in den Bergwerken gewährt natürlich auch die Reinlichkeit des Einzelnen nur einen unvollkomme nen Schutz, und die Gefahr bleibt unter allen Umständen eine roß:. Man hat übrigen auch die Wahrnehmung gemacht, daß die mit Quecksilber Be schäft'gten gegen gewisse andere Gifte und daraus etwa entstehende Krankheiten so gut wie gefeit sind; aber dieser Trost reicht nicht sehr- weit.

Oeutsche LaeaZ.arliJken. O-xöiTeiu Bor na. Im Dorfe Nehmitz schnitt ein 27jährig:r Maurer seiner von ihm getrennt lebenden Frau mit dem Rasirmesser die Kehle durch. Der Tod trat sofort ein. Sodann versuchte der Maurer sich selbst die Puls ader zu öffnen und verletzte sich dabei so schwer, daß er nach dem Kranken Haus gebracht werden mußte. K e s s e l s d o r f. In Niederhermsdorf hat- sich der Gutsbesitzer Creuß erhängt. Er schritt zum Selbstmoro in Folge mißlicher Verbältnisse, in die er mehr durch die Schuld Anderer als durch eigene gekommen ist. L i m b a ch. Die vormals C. Weber'sche. jetzt Jacoöi'sche Bleiche ist zum aroßen Theile niedergebrannt. Das Wohngebäude ist stehen geblieben. R e i ch e rufr a ch. Der Arbeiter G. Meinel ist im Hamsdorfer Bach: todt aufgefunden worden. Allem Vermutben nach ist er verunglückt. Wald he im. Es ist nun doch noch gelungen, den ruchlosen Verübe? ienes Raubanfalles. der am 23. Oktober v. I. auf der Straße nach Reichenbach an der Tochter eines hiesigen Werkmeisters begangen wurde, zu erMitteln und festzunehmen. Es ist der 1877 in Tharandt geborene Bäckerge selle Ernst Otto Böttcher, nenannt Bär. Zittau. In Warnsdorf wurde die 17jährige Marie Rampsel oon ihrem Geliebten, dem Schlosser Langer auS Trauter.au ermordet. Der Mörder ist entflohen. Zwickau. Bei einem HochzeitZschmause in einer hiesigen Bergarbeiterfamilie gerieihen. die Theilnehmer bart aneinander. Insbesondere -zer schmetterte der Bräutigam ein großes Steina.utgescbirr am Kopfe seines Vaterö. so daß Letzterer erheblich verletzt wurde und nach dem Stadtkrankenbause bracht werden mußte. VrskZherisattzu? sioTJtiu Mainz. Dieser Tage warf eine Frau nach einem Streit mit ihrem Manne denselben zum offenen Fenster deZ ersten Stockwerks hinaus. Der Mann erlitt eine Gehirnerschütterung und einen Beinbruch und mußte nach dem Spital verbracht werden. Ober-Jngelheim. In der Svlvester-Nacht hat es hier und . in Nieder-Jngelheim an bedauerlichen Ausschreitungen nicht gefehlt. An -der Bahnhofstraße in der Gemarkung Nie-der-Ingelheim wurden in einem noch unbewohnten Neubau sämmtliche FenNerscheiben eingeworfen. Hier wurde in ein Fenster mit Schrot'aeschossen. O f f e n b a ch. Nach vorausgeqanaenem Wortwechsel wurde ler Buchkalter Sckolz von dem Portefeuiller Oeinrich He trnrx. &lJaT-ollivlnßsxu . Rappoltsweiler. Begreifliches Aufsehen erregt in hiesiger Stadt die durch den Amtsanwalt ausgeführte Verhaftung des Abbe Schmitt. Dem Vernehmen nach soll er sich unerlaubte Zärtlichkeiten mit Schulmädchen zu Schulden traben kommen lassen. M o l 8 h e i m. Auf der Gemarkung Bergbieten in der- Richtung nach Jrmstadt wurde ein Soldat von dem Fuß-artillerie-Regiment No. 10 in. Straßbürg erhäng! aufgefunden. Der Name des Bedauernswerthen ist P. Glaser. Er diente bei der 4. Compagnie und wa? Gefreiter. Die Ursache des Selbstmordeö ist bis jetzt nicht bekannt. D o l v i n g e n. Die Frau des Tag nerS Jakob Niva von hier nahm einen Topf siedenden Kaffees dus.dem Ofen und stellte denselben auf den Boden deS ZimmerS, ohne auf ihren Neffen, ein Knabchen von 19 Monaten ZU achten, welches im Zimmer umhertrippelte und welches bis unter die Arme in die siedendeFlüfstkeit fiel und schrecklich, derbrüht wurde. Vk,inz?salx. L u d v i g s h a f e n. Der Schreiber Link wurde bei einem WirtbZbauS-

Dr. Aug,lst Kvttkg's am"biirgei? Tropfen.

Gegen Dyspepsie Uebelkeit, Diese so gewöhnlicben Krankbeiten haben Saueres Aufstoszeu, u.s.w. ihren Ursprung im Magen. Der Mäzen. i ii r s,"Ff Ti-t k!a ... .r...L.. an v-..

ng der Speisen notbn'endigc'n Eigenschaften und eine allgemeine Schwäck'e des Magens tritt ein. Dr. August König's Hamburger Trcpfcn reinigen die Säfte. Gegen Leberleidett. Biliöse Beschwerden bekunden ein Trägheit des Aus fcheirungs'OrganS der Lcber und UttregelmSßiclkeit in den Funktionen der rersöiedenen zur Bearbeitung der ausgesonderten Flüssigkeit destimm'.en Organe. 5enn ein Uederfluß vrn Galle im Vlute zurückbleibt, treten fclltrs 9WcftTNPYhpn ins vcplsft hnrA AofMtsfcoä NlzsK v.. r

)l Vakobs G)el Heilt Rheumatismus, Neuralgie. Nückenschmer zcn Vsrletzz?ngett.

streit von dem Schiffsknecht He'imwart aus Düsseldorf erstochen. D u ch r o t h. Schmiedmeister Erbach von hier hat am Schulhause den Sattlermeister Kehl von Odernheim derart geschlagen und gestoben, daß am Aufkommen des Letzteren gezmciseit wird. D ü r k h e i m. Hier wurde der 27 ?lahre alte Winzer Feunscht in einem Pfuhlloche ermordet aufgefunden. Dielkirchen. In dem kurzen Zeitraum von einer Stunde brannten die Scheuer und der Schuppen deZ Ackerers Jakob Heckmann nieder. Weiden. Auf dem Bahnhöfe Wieiau wurde der 60 Jahre alte Bauarbeiter Joseph Haubner von Mitterteich von einem Zuge überfahren und getödtet. W a : d m r h r. Der Bergmann Adolf Jung aus Altenkirchen, 19?Zahre alt. verunglückte auf der Grub: Fran kenholz, indem ihn ein eiserner Gruöenwagen todtdrückZe. Cnuera. München. Die Bankfirma Frankel & Selz hat das Haus des Vergolders Püttrich angekauft und beabsichtizt eine Passage herzustellen, welche den Promenadeplatz mit der Löwen grübe und d:m Frauenplatz verbindet. Vor einem Wirthshaus in der Schenkerstraße wurde Nachts der 20jährige Viehtreibe: Hofmann infolge eines wegen eines Mädchens entständenen Streites durch den gleichaltrigen Viehtreiber Dullinger erstochen. Der Thäter ist geständig und scheint seine That zu bereuen. F r e i s i n g. Todt aufgefunden wurde in der Düngergrube seines Hausherrn der Austragler Joseph Witt von hier. Ob ein Verbrechen oder Unglllcksfall vorliegt, muß erst die amtliche Untersuchung ergeben. F ü r t h. Wegen mehrfacher Unterschlagungen und Büch:rfälschungen wurde der magistratische Gefälls-Per-zipient Nagy verhaftet. Das Ewig Weibliche" hat ihn in dss Verderben gestürzt. Der Agent und vormalige Schutzmann Eisen, gegen den eine Untersuchung wegen Veruntreuung im Gange war, hat sich erschossen. Landshut. W:g:n Vrandstiftung wurde der neunzehnjährige Schusterssohn Gschlößl von Glockshub be! Gebensbach verhaftet und in dieFrohnfeste zu Dorfen eingeliefert. Neu bürg a. D. In Obermching bei Rain hat eine Feuersbrunst acht Firste, hauptsächlich Städel, zerstört. Nürnberg. AuZ Rache erschoß der Handlungsdiener Wiemer seine ihm absagende Geliebie Steinbauer. dann sich selbst in deren elterlichen Wohnung. RegenLburg. Letzthin traf in Riedenburg bei Kelheim ein Beamter des k. Ober'ostamtes Regensburg ein, um die dortige Postexpedition einer Visitation zu unterstellen. Das Resultat soll zu der SuZpendirung des Exveditors Kerscher geführt haben. Dieser ist nun verschwunden. W ü r z b u r g. Die Gemeindewahl in Rimpr. welche den einen Bürger-meister-Candidaten 3000, andern 4200 Mark für Freibier c!c. kostete, ist durch Verwerfung der Revision gegen das Urtheil vom Neichsgericht ungiltig geworden. Es muß nun ein neuer Bürgermeister gewählt werden, wobei die beiden verurtheilten Candidaten nicht mehr gewählt werden können. Dieselben werden in Kürze ihre Strafe absitzen. 4 Ein barbarische ZRenkontre hat kürzlich drei Meilen von Doug laZ. Ga., zwischen weiblichen Mitgliedern der FamNien Rhymes und Roberts, welche seit längerer Zeit einen gerichtlichen Proceß miteinander füh. ren. stattgefunden. Frau Nancy Rfymes und ihre zwei Töchter Martha ur Adelia trafen auf der Landstraß: mix Frau Roberts und ihren Töchtern Nancy, Jane und Emma zusammin. Die Ersteren fi:l:n mit ihren Faustcn V I ! c er . unj mii ioaen aus oie vioy.nz ver und es kam zu einem erbitterten Kampfe, der weit über die Grenzen eines gewöhnlichen Sair Pulling Match" hinausging. Martha Rhymes zog nämlich ein Messer und brachte jedem von den drei Roberks'fchen Mädchen mehrere Stiche bei. die lebensgefährlich, wenn nicht positiv tödtlich sind. Man schickte nach dem Sheriff und einem Arzt und Martha RhymeZ wurde weaen Mordanfalls v:rb?stet. Gerechter' Zorn, ittch ter: Nun, als Sie sich überzeugten, daß Sie den Unrechten geschlagen, haben Sie demselben trotzdem noch eine Ohrfeige gegeben! Weshalb?" Anaeklagter: AuS Wuth, da ich den Richtigen nicht erwischt habe.- ' Rudh'S Pile Suvvositorh wird garantirt für die Heilung von Hämorrhoiden und Verstopfung, oder das Geld wird zurückgegeben. 50 Cts. die Box. Schicke zwei Postmarken für Zirkulare und.Probe an Martin Rudy, registrirten Apotheker, Lancaster, Pa. Postkarten nickt beantwortet. Zu verkaufen in allen guten Avothekencrd ' BroS., A. Kiefer & Co. und voniel Stewart, Wholesale Agenten,1 Indianapolis, 3nd.

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Dndiana möüne ist das einzige Blatt in Jndiana, totU HeS die Interessen des Volkes gegenüber der Macht der ?llüokrat dertritt. U Organ des Volkes und nicht einer Partei od:r Partcitnteressen kärnpft sie unentwegt für Freiheit .Recht auf allen Gebieten des Lebens. Die Arbeit des Volkes ist die Schöpferin alles Wohlstandes und darum wirken wir für selche soziale Reformen, welche die Arbeit zur freudebringenden Luft, ftatt zur Niederdruckenden Last machen. Zeder fortschrittlich Gesinnte, sollte eö als moralische Pflicht empsinder Leser der Sudiana Triböse zu sein Das reichhaMgc sonntags Vlait bietet eine Fülle nnterhaltenben LeleKoffeL. Der Abonnements Preis der täglichen Tribüne ist 12c, deS SonntsgSblattS ge, beider zusammen 13 (5ts., per Woche oder gg Gift, per Monat. Durch die Post versandt, .kostet 'd Tageblatt HI, das Sonntagiölatt 02 per 3aZr, beide zusammen CG in Vorausbezahlung. . rurksnchen aller Art werben rasch und billig aus geführt. (Simritt5ß!tu, Quittungen Vvyi5I:tionn? eebrgen. Gefchäf5SZa?te, !Z?:?Sfise, 3rsl3?i &?G$taatstt . f. c für Besasst !eut?d Vereine trerö geschmaek!)oll autzeftrt. RW ZnUttSttliZ. SxüL

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