Indiana Tribüne, Volume 18, Number 128, Indianapolis, Marion County, 26 January 1895 — Page 1

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MWMOWNiaWUBMMMMIMMMW""'"lMIIIM'M'M"MI'M Offtee : &o. 18 Süd Älabama Straße. Jah?K 18. Indianapolis, Zndiana Samstag, den 26. Januar 1895. No. 12S " i i 1 ;

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Frenzel Brothers, m. 1 Wcst Washington Stradc, (Merchants National Bank.)

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Leichenbsftattsr, Office : 25 Süd DelaAireftr. VU2e: ISO, 12', lf 12 Cfc UlGlzzQU üfttn Xaa

Ediwrielles.

Ein Gesktzentwurf, welcher der Legislatur vorliegt, und welcher 7S.000 für die bessere Organisirung der Miliz auswirft, findet die Billi. gung aller Zeitungen Eine Bill aber, welche die Är.stllung von Fabrik insoekloren ver'ügt, deren Gehalte zu. sawmen $24 000 betrogen weroen. nöbt in der Presse aus den Einwand, dass die Kosten zu doch seien. Für die Mlliz ist nichlS zu viel, für die Ärdeiter Alles. - ES ist sicher, daß der Eongreß kir.e Flnanzg srhzebung in dieser Session vornehmen wird. Inzwischen sis,tt die Golöreserve immer wnter, 'sie ist bereits wieder auf 70 Millionen ge. funken, und demnächst wird wicker eine neue Anleihe nolhirendig werden, so daß dem Bolke eine weilere Zinsenlast aufgebürdet wird. Man wird sich wohl bald daran machen müssen, reue Steuern zu erfinden. Das Äolk aber läßt sich alles ruhig gefall. und ist dumm genug zu glauben, daß es ihm e:wö nützt, wenn es zwischen den beiden alten Parteien abwechselt. Es giebt woht schwerlich ein Land, in welchem die Politik so versumpft ist, wie bei U7.S. Der Streik in Brooklyn ist so gut, wie zu Ende, und das Ende. daS er nahm war vorauö.usehen. Wenn ein derartiger Streik nicht ,n den ersten paar Tagen gewonnen wird, wenn eö erst einmal zu Gewattakten und zur Anwendung von Militär kommt, dann ist der Streik fichertich verloren. Die Zeiten aber, in denen eine Eisenbahncompagnie sich inö Bockshorn jagen läßt, sind vorbei, Sie kennen ihre Gewalt, sie ke-nen den Nechlsbooen auf dem sie stehen, sie kennen die Verhältnisse, sie wissen, daß Volizei und Militär auf einen Wik zu ihrem Schätze herbeieilen, warum also sollten sie nachgeben ? Da hat nun ztar ein Brooklyner R.chter einen Befehl an die Eompagnie ' 'I erlassen, ihre Bahn in Betrieb zu sehen, Der Mann meint es ganz gut. Ein Brooklyner Kaufmann, der angab, daß sein G schä't durch den Nichtbetrieb leide, stellte im Gerichte den Antrag, einen solchen Befehl ,u erlassen, und der Richter gab dem Verlangennach Er meinte, eine Eisenbabneorporation I kann, nickt, wie ein individueller sckäftSm:nn den Beirieb ihre GeschäfteS nach Belieben einstelle, sie ' ' hat die Pflicht den Betrieb aufrecht zu - . . . I erhalten, weil so st daS Publikum ink mmodirt wird. Da ist nun , war s,hr gut. aber den Streikern ist nicht damit aebolfen. Denn ob der,n Sache aereüt ist der nickt, nack unseren Gesetzen und Ein-

Mtmtn babtn die .WiUu bie.8 bewegen. Mehrere sollen sogar . . c,rn ..r daS ibnen ,ustehende Geld rm Stich

i UHf tu v 1 1 fc " WIIMtlJJ uu I recht ,u erhalten, und sie sind, wenn sie hieS nicht wollen oder können, für die I hmntmnrM iifi - fr Ä nitrS rtifn ()L"at" - die Verantwortung auf die Behörden abgewäl't. Die Compagnie kann nicht g'zwungen werden, ihre Wagen laufen zu ia en, wenn ne o zicu&toen nioji . W . V)r Unruhen scdüden. Die Folge deö m.k.k,. irrt it x; IUXiiu(it wviHi ui V iiu iv r . .. r v .?.. tu t . lern, oap ttuj uno Pozizer nocn c?ar - fer dreinhauen. Damit ist aber nur

öe? ompagnie, nicht den Llreikern gedient. Man sollte doch endlich einmal ein sehen, daß aus dem Boden d r bestehenöen Rechtordnunz Ztreikern nicht

l zu Kelsen ,st. U:,d zu allererst sollten diei die Arbeiter einsehen. Leider sehen sie es nun nicht ein. ES wäre ihre Sache, du'ch selbstständigeö thätigeS Umgreifen in die Politik, Bresche . . " .. . . IN cic ve telzenoe v.eazlsoronung zu schießen und eine neue schaffen zu hel. fe l, aber sie rühren in dieser Beziehung

keinen Fmgee. So lange dle Elsen daS HulfSsch'ss sich welt von der geba'zaen in Privatbesi sind, wird eS nannicn Fundstelle befindet, und wird 6:un Alten bleiben, und die vielge- deshalb morgen noch ein anderes Boot pkiesene Sympathie deS Publikums aussenden. Bon MuScegon, M,ch.. nützt no d weniger a!8 die der aering. ist der Dampfer Nyack" auf die Suche

zahligen sympathisch gcsin.iten Richter, 5)ms)liiiißjriäjlßii. Inland. Wetteraussich ten. Bedeutend kälteres, schöneö Wetter heute und Sonntag. Temperatur: Mazimum 3S, Minimum 15 Grad. Die päpsttiche ncyclika. päpstliche Grcticltka an Amerika dürft? morgen h er eintreffen. Sie ging aus Rom am 9. Januar ab, wurde mit dem Oampfer Bourggne über Havre be fördert und traf in New Iark am leh. t.n Äam'tag ein. Las Lotumenk ltt

sehr umfangreich und liegt in einer ader du ch Untersuchung ist s.stg?schweren Kiste, welche daS Eustomhaus ,gt, daß eS nichlS anderes als die

u palsiren hatte. Heute wur.-e sie ken nnälten der päpstlichen Delegaten, 'Litt & Lcott in Stlw Zsrk au?gel'e. t'ert. Sie ist ltel isch geschrieben und es heißt, cie Ueberschang werde 14 Tage rn Anspruch nehmen. O e r S t r a ß e n b a h n st r e i k in Brooklyn. B r o o k l y n . 25 Jan. Mayor Spieren erklärte h:ute Nachmittsa. daß er, soweit die Bcqucmlichkeir des Publi. kums ,n Betracht komme, den Streik als beendet ansehe. Meister Eonnelly bleibt noch dabei, daß die Stre'ker sieg,n n ürden. aber ein Duhend Streiker haben heute fcdon bei der Brooklyn Eity Straßenbahi um Wiederanstell mg nachgesucht. 9i waren heute mcbr Wagen in Betrieb als je seit der streit begann, und der verlangte MandamuSbefchl, welche die Gesell schaflen l r Aufnahme dts Betriebe? I I zwingen sollte, ist von keiner Scdcu'ung mehr. B r o o 1 1 n , 25. XSanuar. Pkute Morgen sahen die Verhältnisse bezüglich des Straßnbahnst'eiks so friedlich auS, daß man daö 9. Regiment deshalb entließ und man beabsichtigte, auch das 7. Regiment Abenkö nach New I rk zurückzuschicken. Meister Eonnelly erklärte früh MorgenS Berichterstattern, der Streik werde aufgegeben werden, allerdings nur um bald darauf wieder zu versichern, an Stelle der ö.000 Slrciker würden bald 10 000 stehen. Die Brooklyn HeightS Straßenbahn. Gesellschaft machte heute einen Versuch, die LHe von Maepeth nach Brooklyn in Betrieb zu setze, als aber I die ersten Wagen das Hauptquartier in Maöpeth passirten, wurden sie von Streikern überfallen, welche die eulinge in ihr Haup q rartier und die Wagen nach dem Dlpot zurückbrachten, und 50 HülfösderissS gelang ek, d.e Gefangenen zu befreien. Präsident LewiS von der Brooklyn HeightS B ihngesellscha't hat bekannt aemackt. dab er so viele von den alten i" ' ' Motorleuten und Eondukteuren wieder anzustellen bereit' sei. als erforvertich leren, saus ne du legum tonen . ... . r - . . .X der Geselllchast über den Velrtev annehmen wollen. "ster ThomaS Murray erklärt I - w U !J?i C5. Btn nmnmitn er Streiker, da eS ihnen gelungen sei, 50 "ue Leute zum Verlassen der Arbeit gelassen haben. Szplosion in der Henning'schen Brauerei. M e n d o t a, Jll , L5. Jan. Heute Nachmittag um 3 Uhr wurde daS rt. & cts..v- V n Paupigeouuor orr enning loaen

Brauerel hierselbst durch Eplosion'pfangen werden sollen, wenn sie nicht ';' e? fi"l bmtirt ,..r.,.':. .Lt. n.. .... e:

.ii. ........ m gitw&( ' m.Li.A. tv .. r. j .t-x . eoauvc was un iuuiüciic yoq uno mit Maschinen gefüllt. Es liegt voll -

stänkig in Ruinen und sechs Leute wu'den gekostet, sechs verletzt. Der Schaden beträgt etwa 5100.000.

. Die Mannschaft der Chic o r i5 h i c a g o, 2 t. Jan. Der SchleppKämpfer Petosky" ist heute ton hier aufgebrochen, um nach der Mannschaft deS DampfcrS Chieora" zu suchen, . , rt i .T ' t - . . von w'iazem ZiZruailyklie aus oem .iie, unweit Benton Harbor,.Mich , gkfunden worden find. Man glaubt, daß auszesandt worden. (5apt. Graham, einer der Rheder der Cdicora," erhielt heute Nachmittag die Metdung, daß die Chicora" mit der ganzen Mannschaft gesunken sei. Als Passagier befand sich auf dem Schiff nur SoS. Pcarl auS St. Joseph. ?aö Schiff H Ute einen Werth von 10 000, die a. ö M.hl bestehende L.dung einen solchen von 538.000. Aussatz ,n Oh i o. . . a n e v i l l e. O . S. Jan. .mei IW - . I unverkennbare, scharf ausgeprägte Fälle von asiatischem Aubsoh sind we nige Zeilen von dicr entdlckt worden. zie Oper sind Töchter der Frau Gay. einer Solkaienwitlwe. Bieder hauen die Angehörigem daö Leiden in lden Fällen für Skrovheln gehalten. furchlbare asiatische Leprose ist Die älteste der beiden Töchter ist 18 Jahre ihre Hände und Füße find schon vollständig vertrocknet und ' fallen ab. Nasen- und theil reise auch die. K'nnbackenkttochen si.id zerstört. A,me und Beine sind, furchtbar angeschwollen entfärb:: der Gisüdlssinn ist gänz. llch. geschwunden. Dos iünglre Knd ,st nlir ,$ Jahre alt und zeigt den Au?. s , js Ttlxl an den Fingern und Z,hen. St. Louiö wrrd Temper enzstafrl. S t. L o u i S . Mo., 26. Jan. Vor n Monaten befanden sich etwa 2500 Wirthschaften in der Stadt. Heute. stif0 nach kaum 11 I hren, sind in gn, St. Louis nicht einmal mcl.r 2000 Wirthschaften. Am 1. edruar läuft die Zeit für die alten Lizenscn nh Man hat aUe Ursack?7 onmnrh. -J.-J-..--men, daß von den 2000 Wirthen 250 ihre Lizensen nicht werben wieder erneuern können, daß also nach dem 1. uar 185 in St LouiS ca?50 Wirthschaften weniger seln werden. ai POr Monaten, sodoß vielleicht im Ganzen noch 17L0 biö 177Z Wirthschoten übrig bl iben werden, In 189Z betrug die auf daS in Ct. LouiS hergestellte Bier bezahlte Inlantsstamp). Steuer 51.910.466 05; in 1793 nur Zt. 820.800 07, also eine Abnahme von $95,000 58 in einem Jhr. Zusammen mit dem schlechten Geschäftsganae werden diese Ereignisse a'.S daö Resultat d.S, d rch die Mani plationen des Manager deS Cyndikats Ell,S Wainwright hervorgeruftnen BoykottS angesehen. Fünfzehn PythlaSkttter fliegen. E l w o o d , Ind., 24. Januar. Die Kreise der KnigbtS of -vyhiaS befinden sich hier in großer Ausregung, weil die hiesige Loge auf Anweisung der Su premeL ge allen Saloonwrrthen von ikr-r Ausckliekunk, rniÄ der 9nat I t - - - v n nMittheilung gemacht, und alle Spiele in den Logenräumen verboten bat. I günfjehn Mitglieder wurden auSgeschlössen. Ausland. Die Friedenöcommissare unterwegs. Jokohama. 26 Zan. Ofiiziell wird hier gemeldet, daß die chinesischen !det, daß die chinesischen ssnr, mit h,m 5rtmtfr ssar m.t dem Dampfer ,rna" abgereist nnd. Sie griedenecommiss, Erpreß of Ehina' werden sich von Kode per Bahn nach Hiroldina. begeben, S b a n g h a i- 2. Jan. Hier hört man auS guter Quelle, daß die chinesi m , r . . . ieoen ttrreoenkcomnii nare Nit emi .- 11. -(l wil vvuuiuut(ll 3al -lllll v'i?. o nn.n v ti; uoen jfuiicuung ver rievenGoeving Zungen sind.

Vlerledenöpalme wlnkt. srau Ella Lauer, verheira. Stadt Mexico, 2. Januar, thet und Mutter einer dreizehnzähriDie Vereinigten Staaten machen den'g? Tochter, wurde heute Morgen fir Versuch, die Rolle deö Friedensstifters wohnfinnia erklärt und dem Irren, zwischen Mexico und Guatemala zu Hospital übermittelt, ül-ernehmen. Eine Mittheilung deS, rrr namiHftft

Sekretärg Grefham ist eingetroffen und spricht die Vossnung aus, daß Guate. mala und Mfj'co sich über eine Me thode verständigen würden, den Grenz. ft A C. I Ilreil oeizuieaen. """ allerlei. Aufsehen erregt in B:rlin der plötzliche Tod des DirektorZ d:Z Börsenhandelsvereins, Seckel. Ueber die Tod:sursc:che ctrculirn verschiedene Gerüchte. Während von e:niatn A:i!ung:n b:hzup!et wird, d:r Mann habe Selbstmord b:ganqen, führeu crnd'.tt den Tod aus H:rzschwz zurück. Direktor Seckel erlitt bideutende Verluste, namentlich an türkischen Ta bakaktien, Türkenlosen und Creditaktien. in denen er, entgegen der allg:meinen Strömung, Baisse-Engag:-ments aufrechthielt. Wie es scheint, ist der Vörsenhandelsder::n mit bkträchilichen Summen b:th:il!gt. E in gewisser Carton, welcher mit zwei Genossen vor kurzer Ae!t in Monte Carlo eingetroffen war, kzatte daselbst einen Betrag von 400.XK) Lire an der Spielbank verloren. Darauf drangen die aller Mittel entllökten Spieler durch ein Küchenfenster Zn das prachtvolle Palais der als Millionärin bekannten Frau Octavla de la Gaulette, ermordeten diese, sowie ift Dienstmädchen und raubten baares Geld und Juwelen im Werthe von 200.000 Lire. Es gelang drei Stunden nach der That Carton zu verhaften, während seine Gefährten nicht ergriffen wurden. Der Verhaftete, bei welchem von den geraubten Segenstän den nichts aufgefunden wurde, verweigerte entschieden die Nennung der Nanun seiner Spießgesellen. An, den letzten Tagn nahm die Mmföt Telegranhenöerwaltuna unterseeische Fernspr:chversuchZwischen der belgischen und der enqliscüen Küste vor.und zwar von der etwa 10 Meilen von der Nordsee gelegenen Station Furnes (Westflandern) aus. Es wurden hierzu die neuesten Avvarate sowie ein Carbonellesches Mikron vöon und als Leiter zwei Drähte des Te"ziraphenkabelS benutzt. daS Dover mit Belgien verbindet. Der Erfolg übertraf die Erwartungen; doch blieb in später zwischen Brüssel und Dover versuchtes Gespräch fast unverständlich. Durch Verbesserung der Leitung zu Lande hofft man: einen unmittelbaren Fernsprechverkehr zwischen der belgischen Hauptstadt und London auf die sem Weg:, also ohne ein besonderes ??ernsprechkabel zu ermöglichen. An .Mülhausen ist ein Apot!erstr:ik auszebrochen. Vor Kurzem erließ der Vorstand der dort:aen Ortskrankenkasse ein Circular. wonach die Droguisten zur Lieferung der dem freieitz Verkehr uber.assenen Heilmittel und Krankenü'"-S"'-kel .Ziugelassen werden sollten. Die Apotheker, die ihr bisheriges Liefe runas-Monopol bedroht sahen, beantworteten das Circular mit der öffentlicken Erklärung, daß sie sämmtliche Lieferungen an die Ortskrankenkasse verweigern würden. Der Vorstand der Ortskrankenkasse lie seinerseits den Zeitungen ein Schreiben zugehen, wonach, er an seinem bisherigen Entschlusse festhält. Weiter werden di Apotheker im Falle der Fortdauer des Streikes mit strafrechtlichem, Vorgehen bedroht. Der sonderbar: Streik dürste wobl bald mit der Niederlage der Apotbeker enden. In Ladendorf bei Mistelbach in Oesterreich wurde neulich der 20 Jahr: alt: Franz Väschatt b:sinnungslos in einer Vlutlacke aufgefunden. Der herbeigeholte Arzt constatirte an dem Bewußtlosen nicht weniger als 29 Stiche, von welchen mehrere auch di: Lunge durchbohrt hatten, so daß Bäschatt keines Wortes mächtig war. Dem Bezirks-Gendarmerie-Wackiweister Jakob Wrba des Vostens , . . j L tr ml . - i i n . i i i , 0 b V'rlmutt i lu Ä'f L k.ffl OsiraWn I UUJH ViUll 1 7 " -D'" Bäckergehilfen Leopold Vaumgärtner ausfindig zu machen. Bäscbatt hattb TaaZ zuvor mit Plank eineZ McidchznS Kalber einen heftigen Stttit, weshalb LeKterer den Nebinbuhler mit Beihilfe dkZ Baumgärtner auS dem Wege zu r8umen beschloß. Bevor sie zur That schritten, tranken sie :n einem Gastbause mehrere Liter Wein. Die beiden Mordgesellen übeMen den UnqlückMordgesellen uversl:n o:n uuall'cken. brachten ihm. klk gesaqt. 23 &, und oll ei sich nicht mehr rührte, begaben sie sich wieder In anders Gasthaus und zechten weiter. - lne nette Familie. ..Meinem Aelteüen habe ich auf die Etrümvfe aebolfen. mein Zweiter steht unter'm- Vantonel. mein Dritter hat ' . . . vor rn He:rqthen 'anlqetten. jwel l lion lnemen Mädeln ItNy unter otx I j- , . . mlp, Y nrn I vuiive, eine t)ui tjeii .... o U HIV - " f J men. und meine Jüngste sitzt in der t l Wolle!-

ft ' w wm V tftlV Als man den Alarm gab, sah man zwei Knaben sich eiligst entfernen und glaubt, daß ci.se d e Brandstifter waren. Countyiuditör Taggart hat die Nachlassenschaft von Wllliam P. Gallup mit $2,992.110 aus die Steuerliste gesetzt und verlangt darauf $61, i33 rück 'tändige Steuern für einen Zeitraum von 13 Jahren. Edward 'allup, dcr Testamentsvollstrecker, be'treltet daS Recht des Au"ilörs, bie gan;e Summe für dreizehn Jahre alS 'ücki'tändig anzusetzen, da zeitweilig daS Vermögen viel geringer war. Der 5ounlschatzmeister wird die Summe sedock in der Eircuit Court einklagen. Allen Lewiö wurde gestern von Polizist Läppert unter erschweren. den Umständen arretirt. Lewis Frau ist als Köchin in Jameö' N staurant edienstet und hat ihren saubern Gatren ernähren und mit Saufgroschen 'ersehen müssend Gestern wollte er von ihr wieder einen Tribut erheben, aber sie weigerte sich, ihm etwas zu geden. Darauf wollteer aeaen ne tbätch werden, wurde daran aber gehinert. Er schlug dann den Besitzer deö test urants nieder und widersetzte sich wie ein wildeö Thier seiner GefangenNihu.ung. ftT In der Plymouth Kirche gab g'stcrn Abend Frl. Maud Powell ein Ü-olir..Konzert. F l. Slara Wright. eine Schülerin dcö Herrn O. W. Pierce übernahm die Begleitung. Frl. 3da S'vennin sang daö unvermeidliche Gebet" auS Freischütz und den "Love Song' von Harris. Grazie und Geist fi,o oie herooistchenden Eigenschaften oeS Spieles der so schnell beliebt gewordenen Küst!erin, und ohne Zweifel oie beste Violinistin unseres Landes wird sie wohl bald kaum mehr eine Riv'lln selbst in Europa sinden. Dr Lesuch deö Konzertes hatte leider rnter o.r widrigen Witterung zu leiden. Um die Wabrbeit zu erfabren n Bezug auf Hood's Sarsaparilla, rage man Diejenigen, die diese Mediin brauchen, oder lese die ofe in diesem ölatt abgedruckten Zeugnisse; sie wer 'en Euch überzeugen, daß Hood's 'urirt. Hood's Pillen kuriren Ver'topfung. Ein Lohnkampf der orgat i irten Zigarrenarbeiter. deren Zahl in Zieser Stadt mehr als 200 beträgt, scheint nahe bevorzustehen. Die Faabkanten behaupten bei den jltz'gen Z'garrenpreise d,e hoben Löhne ihren Arbeitern nicht b zahlen zu können. Zum Zwecke der Regelung der Lobn frage fand kürzlich eine Konferenz von Arbeitnehmern und Arbeitgebern statt uad es scheint keine Einigung erzielt erden zu können. Daö Arbeiterkomile wird 'seiner ilnion in der Februar - Versammlung öericht erstatten. ' Auf keinen Fall wird die Union sich einer Lohnherabletzung oh e Kampf un'erwerfen. Die Arbeiter sagen, daß es den Fak'rikanten möglich war, nährend der Zeit der Krisis zu bestehen und daß deshalb kein: Leranlassang vorliege, tie Löhne zu oeschneiden. Neber Mielbe. Miethe pünktlich einzuziehen und öäuser in guter . rdnung zu erkalten, machen wir zum speciellen Geschäft. n, Metzger gentur, Ood Fellow Hall, weiter Ätock. ALOllMÄ! empfiehlt sich besonders für Erkältungen und alle Arten Halsund Lungenübel. SIS. IM WCS ii i SQsSI e-röuj kci r 3r ft Hergestellt von CXSR. X2OSPPBR, No. 35 Ost Marsland Strafte. Au haben in allen Äpolheken.

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