Indiana Tribüne, Volume 18, Number 127, Indianapolis, Marion County, 25 January 1895 — Page 2

Jndiana Tribüne. Erscheint Täglich und Sonntags.

Die tägliche Tribüne- kostet durch den ZiSger 13 Cents per Woche, die Sonntags Tribüne" L , TentS per Woche. Beide lufammm 15 Cents oder 63 Cent per Honett. Ver Post außerhalb der etadt zugeschickt in Vorausbezahlung l per Jahr. ,- - vsftr,, IQ Tüd VXlabama Straße. Lndianapolis, Ind., 25 Januar 1895. Ausländisches Brotkorn m Deutschland. ' Im Vergleich zum Vorjahre weist die Einfuhr ausländische!? BrotkornZ i.i Deutschland eine erhebliche Zunah mt auf. Nach dem jüngst erschienenen Novemberheft der deutschen HandelZ statistik betrug d!e Einfuhr: von Januar bis November in Doppelcentnern Weizen Roggen 1L93 6.599.323 1.945.101 1894 10,489.562 5.842.409 Auf der anderen Seite hat aber auch die Ausfuhr unter dem Einflüsse Uz Aufhebung des Identitätsnachweises, eine ansehnliche Steigerung er fahren, und zwar stellte sich dieselbe: auf Doppelcenter Weizen Roggen 1893 2.584 2.549 - 1894 604.562 422.632 Als Zuschuß ausländischen Brotkorns. aui; inländischen Produktion, welcher für den deutschen Eonsum erforderlich ist, kann, unter diesen Umstanden nicht mehr die gesammteMenge des eingeführten und verzollten Ge treides. sondern nur noch der Ueberschuk der Einfuhr über die Ausfuhr angesehen werden. Das Quantum inländischen, Getreides, welches an einer Stelle ausführt wird, muß eben durch die Einfuhr eines gleichen Quan tumZ ausländischen Getreides, viel leicht an einer anderen Stelle, wieder ersedt werden; dieser Theil der Einfuhr dient somit nur dazu, eine erst durch die Ausfuhr in der Deckung des Bedarfs geschaffene Lücke 'auszufüllen. Man wird deshalb auch bei Lergleichungen mit früheren Jahren ebenfalls nur den Ueberschuß de? Einfuhr über die Ausfuhr zu. Grunde, legen können. Eine solche Berechnung für die Jahre 1889 ftis 1894 liefert folgende Uebersicht über den Ueberfchuß der Einfuhr über die Ausfuhr: Doppelcentner - Januar bis November 1889 1890 1891 1892 1893 1894 Weizen -' Noggen 4,786,255 9.798,970 6,430,041 8,142.432 8.459.956 7,976,003 12,657,737 5,310,072 6696.744 1.942.555 9,885,000 5,419,777 Am schärfsten treten in dieser Uebersicht die Jahre 1892 und 1893 hervor. Das Jahr 1892 weist eine sehr große Einfuhr, die-, größte in der. ganzen Reihe, auf, deren-Ursache in der Mißernte des Jahre'S , 1391 zu suchen ist. Das folgende Jahr i1893. brachte umgekehrt in beiden Getreidearten ' eine -un aewöhnlich geringe' Einfuhr, wobei nicht allein die sehr günstige Ernte, sondern auch die über Bedarf hinausgegangene große Einfuhr des Vor jähre 1892 von Einfluß gewesen ist. Neben diesen -beiden in engerem Zusammenhange stehenden Jahren ist besonders das imme?7 stäkere- Hervortreten des Weizens und das gleichzeitig erfolgende i derhaltnißmäßige Zurücktreten des Roggens bemerkenswerth, irafct man beide Arten Brotkorn, Weizen und Rogaen, zusammen, so stellt sich. .der. Ueberschuß der Einfuhr über? die. Ausfuhr in den -frag-lichen sechs Jahren folzendermaßen dar: Ueberschuß der Einfuhr über die Ausfuhr Januar bis November 1889 1890 1891. 1892 1893 1894 im Döpvelcentnern 14,585,225 14.572.473 16.436.864. 17.967.809 8.539.299 16.304.777 Abgesehen von dem Ausnahmejahr 1893 zeigen sich demnach in der gesammten Einfuhr von Brotkorn der auch beträchtliche Verkehr der Mühlenläaer ist hierbei nicht ausgeschieden für die einzelnen Jahre nicht, allzu erhebliche-Schwanrungen. Im Durchschnitt der Jahre 1889 bis 1894 betrug diese ' Einfuhr 14HS7.761 - Doppele! ' Diesen. : sechsjährigen ' Durchscknitt übersteigt die Einfuhr des Iahres 1894 nur mit 737.016 Doppelcentner, eirt,;arrjt$ nichts auffälliges Quantum, wenn.,, maa . berücksichtigt,' daß in diese? Zeit die Bevölkerung des deutschen-Zollgebiets, mindestens um 2 1-2 Millionen Köpfe gestiegen ist. Rene Slasarten. Auf glastechnischem Gebiete werden in neuerer Zeit' zwei : beachtenswerthe Erfindungen gemeldet, die geeignet er scheinen.- in unsere Ahnungen Einaanq zu. finden. Französische Vlätin berichten, daß eS einer Pariser Glasfabrik gelungen sei, poröse Glasscheiben ' herzustellen,- mit.' so winzig kleinen Poren,-daß-Regen und Zugluft durch sie -von' außen nicht nach in nen zu dringen vermögen; woh. aber findet ein sehr reger Austausch der inneren Luft mit der äußeren statt, wodurch eine ganz vorzügliche Lüftung bervorgeruse: werden, soll. Sind die rühmten - Higenschafön ' thatsächlich vorbanden, so dürfte diese Glasart weniastens für Schlasräume mit Vortheil zu verwenden sein, ob sie sich in Wohnräumen. .äuch.'.nülick; erweisen, ist.' vor, der .Hand, noch' zu bezweifeln. Wn der rauhen' Jahreszeit :ist. ein' Aufenthalt in der Nähe-des. Fensters, keine Annehnilichkeit, .und doch - haben die Scheiben noch. keine Poren. Durch die Eiaenschast : der Porosität sollen fdie Scheiben übrigen an Durchsichtigkeit .nur wenig verlieren. Die zweite Erfindung stammt aus alfrsiröt und brinat uns duröslck-

tiäeSpiegel. DerErfind'er h'tte sich die Aufgabe gestellt, dem Uebelstande abzubelfen, daß gleichzeitig mit dem Licht auch das Auge Dritter in unsereWohnräume dringt. Seine Bemühungen hatten guten Erfolg, und die SpiegelIndustrie scheint um eine brauchbare

Erfindung reicher zu sein. Von der einen S:i'te ist das hergestellte Glas ein Spiegel so wie die gebräuchlichen, wer . .'-P.tl 1 W! aijo qinciniicgi, crienni um uic vc aenstände vor dem Spiegel, ein Durchsehen ist ganz unmöglich. Auf der Rüuseite ist der vermeintliche Spiegel dagegen durchsichtig, wie gewöhnliches Fensterglas. Man kann in alle? Ruhe hinter ihm seinen Beobachtungsposten beziehen und ohne den geringsten LichtVerlust die Vorgänge vor ihm verfolaen. einen neugierigen Blick von draußen jjat man in keinem Falle zu fürch ten. Mals und Baumwolle. In deriProduction von Baumwolle und Mais übertreffen die Ver. Stac:ten alle anderen Länder.. der Welt. Den Ballen Baumwolle, zu 470 Pfund berechnet, beträgt der'Gefammtbedarf aller Länder, an diesem Artikel unge fähr 12,000,000 'Ballen, und hiervon werden von . den Ver. Staaten ca. 9.000.000 Bällen also drei Viertel geliefert. Vor dem .Kriege belief sich die größte Ernte. (1860) auf' 4.600.000 Ballen und seitdem ist das Provuct auf nahezu das. Doppelte gestiegen. Im Jahre .1.894 wären in unserem Lande 65.000.000 Acres mit Mais bestellt und der 'Ertrag belief. sich auf 1L00.000.000 Bushels im. Werthe von 5600.000,000.' Ihre größte Höhe er reichte - die Maisernte ..im Jahre 1889 mit 2,100.000.000 Bushels.- im Jahre 1891 ergab dieselbe nur 2,000,000.000 Bushels, -um in den beiden solgenoen Jahren auf 1.600.000.000 Bushels zu fallen. Im Vergleich mit der Mais und Baumwollernte spielen die übrigen Agriculturproducte eine minder wichtige Rolle, -denn die übrigen Eerealien leprasentirten . nur solgenoe uuertye: Weizen 5225.000.000. Hafer 5214,. 000.000, Gerste 527.000.000. Roggen 513.000.000, Buchweizen 57.000.000 und Kartoffeln 591.000.000. Ein Vergleich des Werthes der fru und der Tabakernte dürfte wohl allgemein - überraschen. .Im verflossenen Jahre wurde in den Ver. Staaten Heu im Werthe von 5453.000.000 producirt, während die Tabakernte einen Marktwerth von nur 527.000.000 hatte. Im Jahre 1893 war. die Tabakernte freilich um 50 Procent qrößer und bedeutend mehr als die Hälfte des Gesammtproducts kam aus den Staaten Kentucky und Tennessee. Kentucky steht überhaupt an der Spitze aller Tabakstaaten? von allen Nordstaaten lie fert Pennsylvanien das größte Quwtarn des edlen Krautes.. dann erst fol gen Connecticut und Rew Jork. ErbfchaftSschwlndel. In unserem gesegneten Lande ist der 'Gimpelfang immer noch ein rech- einklägliches Gewerbe und zwar nicht blos unter den - grünen" Einwanderern, sondern'äuch untere den Pat. w Amerikanern, welche, ihrem eigenen D.ifürhaltennach. die Klugh:it wv.X öfieln gegessen haben. Mit ausgkzeichnetem. Erfolge werden besoiJers fabulöseHinterlassenschaften, welche in Al!-Sng-land der Vertheilunz unter unl:elannt Erben harren, als Lockspeise benutzt um die Gimpel auf die.Leimruthen zu locken und dann nach Herzenslust zu rupfen. Trotzdem :er Erbschaflsschwindel von der Preise wie von oer Polizei zu wiederholt;n Malen blosge stellt ist und die Bank von England zahlreiche Erklärungen erlassen hat, daß sie in ihren Gewölh:n keine Schatze aufbewahrt, deren Vertheilunz vor der Abwickelung langwieriger Aerfahren in der Court of Chancery nicht erfolgen kann, fällt es gewandten Hochstaplern nicht schwer, in der Brust Vertrauensseliger Amerikaner die Hoffnung auf eine mysteriös Millionenhinterlassenschaft zu erwecken. Und mit größerem Eifer, und mehr Ausdauer geht kein verirrte? Wanderer einem Irrlicht nach, um schließlich in einem Sumpf zu versinken, als jene Narren, die von goldenen Schätzen träumen, welche in der guten alten Zeit ein Biedermann von einem Ur-Ur-Ur-Großvater oder Onkel zusammengescharrt hat, um späteren Generationen eine unverhoffte Freude zu . bereiten. Daß es den Schwindlern bei der Angabe der Höhe derartiger mysteriösen Hinterlassenschaften auf. eine Hand vollfüllen" nicht ankommt, versteht sich von selbst, und sie werfen gewöhnlich mit den Millionen um sich, als waren es Kieselsteine. Unter 550.000.000 thun sie es selten, oft versteigen sie sich sogar bis in die Hunderte von Millionen, Gläubige finden sie aber stets. Der Actionsplan der Gauner ist überaus einfach und immer derselbe. Vor .allen Dingen etabliren sie unter hoch tönenden Namen eine, elegante . v r . rjiic lllio lucqcn sicy Mtt einem grunen" Zeitungscorrespondenten in Verbindung zu setzen, der in der Sucht nach Sensationen die Spreu nicht von dem Weizen trennt. Dem guten cm "t . i. tt . Manne gegenuoer meroen auenei Andeutungen von hoch interessanten Geschichten gemacht, und wenn seine Neugierde bis zu einem Grade gereizt ist, in welchem daZ unbefangene Urtheil Abschied nimmt, theilen ihm die Gauner mit, daß sie Agenten für eine englische Millionenerbschaft sind und den Auftrag haben, die in Amerika ansässigen Erben zu ermitteln. Anscheinend nur ungern geben sie dem Drängen nach allen Einzelheiten der Geschichte nach und der gute Correspondent telegraphirt seine Sensation mit den Namen der Erben" nach allen Richtungen der Windrose. Da die meisten anglo-amerikanischen Zeitungen in ihre Spalten nichts lieber als sensationelle Geschichten aufnehmen,! so finden die Märchen die weiteste Verbreitung und dies um so mehr, als auch bei der ungeheueren Hast in der Herstellung der großen Zeitungen derI artige Nachrichten nicht selten m ernite

Älatter gelangen. te Namen der gesuchten Erb:n" sind immer solche, welche sehr häufig vorkommen, und so liest zum Beispiel ein jeder John Corey im Lande mit dem größten Interesse die erstaunliche Nachricht,' daß in der Bank von England 5100,000,000 in guten Goldstücken liegen, welche der Anno Tobak" in Staffordshire ver-

storbene Hezellay Corey Hinterlagen hat. Mit der größten Aufmerksamkeit sehen natürlich die Gimpelfänge? du Zeitungen durch, um die betreffenden o r.. .:v orr . cacyricyien yerauszunelv!. -ai dann verschaffen sich die Biedermänner Adreßbücher aus allen Theilen des Landes und senden den Trägern des betreffenden Namens die Ausschnitte mit dem Bemerken, daß sie von dem Verwalter der Millionenerbschaft als Special - Agenten nach Amerika geschickt sind. Selbstverständlich fehlt es aus Den riesoogen, weie sur oerart?ge Mittheilungen verwendet werden, ' an tönenden Titulaturen und bunten M i rv f 1 Stempeladdrucken Nicht. In neun aus zehn Fällen geht der Gimpel in's Garn. Beantwortet er den Brief, so erhält er ein zweites Schreiben, in welchem weitere Nachrichten von der Zahlung einer kleinen Gebühr von 510 für Porto. Correspondenz u. s. w. ve:langt werden. Wird das geforderte

Geld aefckickt. dann folaen seitens der erschöpften Krieger Halt und begraben Schwindler leere Versprechungen und ihren geliebten General. Wenige sind fchöne Worte. Angeblich stößt die ölö-: cs nur noch im Vergleich zu dem stattWickelung der. Erbschastsangelegenheit lichen Zuge vom Morgen, auf der anderen Seite d. h. in Eng-l Die Schlacht von Carovy fand in den land auf unerwartete Schwierigkeiten; ! ersten Tagen des September statt und es werden weitere Documente ver- sobald die Nachricht vom Tode Gomer langt, wodurch selbstverständlich neue cindos gemeldet wurde, brach in der Kosten verursacht werden. In. dieser Rcgierungspresse ein unbändiger Jubel Weise werden die Gimpel hingehalten, los, der nur zu deutlich die geheime bis selbst der Dümmste merkt, daß er Angst verrieth, unter der man geschwebt gerupft wird, und Polizei schreit. In- hatte. Viele Leute aber zweifelten zwischen haben die Schwindler ihre noch immer an der Wahrheit, da schon goldene' Ernte eingeheimst; sie ver-' zu oft eine falsche Todesnachricht einge schwinden von der Bildfläche, sobald troffen war. Endlich Mitte Octoder sie Gefahr wittern, und nur selten gc- erschien in einer Zeitung in Buenos lingt es, solche Biedermänner zur Be- Aires das Protokoll des Begräbnisses, strafung zu ziehen. . unterzeichnet von den Officicren des Unter den zahlreichen derartigen Generalstabes dc gefürchteten Mannes. Fällen, welche in den letzten Jahr-.n Gomercindo Saraiva ist der einzige von sich reden machten, ist besonders der bedeutenden .Führer im ganzen, der folgende bemerkenswerth. In New brasilischen Bürgerkriege, der als Held ?)ork etablirten zwei Engländer, dere.r auf dem Kampfplatze gefallen ist. Er Auftreten den Firniß der höchsten war in der Republik Uruguay geboren.

svectabilitat hatte, unter der ,;.a Tho British-American C'.atm Agency" ein solches Schwindelgeschäft und in ihren Cirulacen künd',?en sie Itn staunenden Iankees an, daß sie England herüberqesandt wäre-,, um U unbekannten Erben birschiedener Hinler'assenschaften im Gesammiöetrage fenn $430.000.000 zu ermitteln. Un a?'.ählte Gimpel ginaen in da? 5arn. Tag für Tag brackte die Post den Schwindlern ganze Stöße von Briefen und ihre Einnahmen beliesen sich an rnanckem Tage auf mehr als $100. Als schließlich mit öilse der Londoner Geheimpolizei der Schwindel aufgedeckt . wurde, stellte sich heraus, daß der rü-, sident der Firma, d. h. der Oberbau-; ner. ein Gtr'äfling Namens George Frederick Parker war, der aus der eng-, liscken Strafkolonie in Australien einen ' Abstecher nach oe.m gewoien ouarlande gemacht hatte. Die Schwindler, welche ihre Beute längst in Sicherheit gebracht hatten, kamen mit einer verhältnißmäßig milden Strafe davon. i 5 i r. Gomereindo'S Tod. Porto Alegre, im Dezember. Es ist MorgenS3 Uhr. Ein kühler Ostwind streicht über die wellige Campunha, und die Sonne , hat noch nicht allen Reif an den schattigen Stellen ge löst. Ter gewaltige Mann, der dort mit festen Schritten hin und hergeht und Befehle ertheilt, während ein dünk ler Gaucho zwei Pferde am Zügel hält, ist Gomercindo. Eine große kräftige Gestalt, mit röthlichem Volldart; ein breiter Filzhut bedeckt den Kopf; die ChilenaS (breite Radsporen) klirren an den Stiefeln. Heute hat er den Säbel on der Seite, obwohl er am liebsten ohne Abzeichen, blos mit einer Reitpeitsche bewaffnet, umhergeht. Ueber den blauen? Uniformrock hat cr den Palla, den Mantel des Gaucho, gewor. sen. . Heute gilt es eine entscheidende Schlacht. Es ist Carovy, einem Ort tief im Innern, im Nordwesten des Staates .Rio . Grande, i i oic vieaeno von Die-Späher, haben dem . General be richtet, daß die Feinde nur wenige Mcilen nordwärdö stehen. Ter Trompeter wartet blos aus den Wink des Ee waltigen, vor dem der. Feind zittert und sur den seme . Getreuen durcb's Feuer gehen. Das Zeichen ertönt, alles, sitzt .zu Pferde. Noch dreimal soviele Pferde laufen ledig neben der QcereSsäule ber und bedecken die welliciFläche meilenweit. -, bis zum nächsten Söbenzua. wo fi- fi auf den Boden wirst. Vor den Augen v, . - r.i r: a. r r, - .', ucc ölllkger leiill ein iansles weues Eumttcs erkennt man vier arone Bier, ecke von Soldaten. Tort stehen die Regicrungskruppen ; die Fahnen, die Spielleute und sämmtliche Officiere sind in der Witte beü Vierecks zusagi. mengcdrängt. Jedes (Zerre hat von dem anderen etwa ein Kilometer Ab stand.' Tie Schützenlinie derödera. listen ist eine Meile lang. Gomercindo hat sogleich den Vortheil der Stellung erkannt. Er last das Gras der Campantha von seinen Leuten anzünden. Tie Flammen laufen im trockenen Grase .entlang, das .Feuer, fängt wie Pulver, und bald brennt auch das Schilf. Der Wind treibt. den Feinden den 'Rauch in's Gesicht.! Sobald ein stärkerer Windstoß die Uniformen crkennen läßt, feuern die. Gaucho in die dichten Vierecke hinein, und furchtbar wirken die Kuacln. Täbci gehen die Föderalisten sprungweise vor und w.'r fen sich wieder zu Boden. Heftiger und immer heftiger wird das Feuer. Die Kavallerie steht, von einem Höhcnzug gedeckt, zum Eingreifen bereit. Gomercindo ist wie immer überall auf dem Plan. Plötzlich, entsteht auf einem ftttto'I

Keine zwei Stunden dauert der wilde em. aber der besuchte war mit seinen Ritt, die Reihen halten. Tie Jnfan. betreuen verschwunden.. Natürlich teiie springt von d.n Pferden und läuft schwor er Rache. Tas Regiment war

.lzai, unten von einem langen Moraste l Revolution naym tyrcn Vinsang. durchschnitten. Hohes Schilf wogt Infolge des Staatsstreichs Teodoros über dem Sumpfe und jenseit des erhob sich Volk und Heer in Rio Grande

!eltt wsrr, eitt Schreckenswort flieg: on Mund zu Mund: Gomercindo ist verwundet. Er ist vom Pferde gestürzt, (m Kugel hat ihm die Brust durckhgt. Seine Freunde heben ihn auf, an legt ihn auf einen Mantel, und icr Officicre trafen ihn eilig vom ampfplak. In halb sitzender Stcl lung ruft der sterbende Liricger seinen Truppen noch zu: Vorwärts Junaens!

dann strömt das Blut aus seinem Munde und in wenigen Minuten ist er toDt. Als die Nachricht zu den Reitern gedrungen, war kein Halten mehr. Sie ' - . . ' - ? waren vie leoimge ocs Generals, iger Gedanke war daher Rache. - .i Sturm braust es durch die der Infanterie dahin in 's Thal hum.i und in den Sumpf. . Aber der Sumpf ist schlimmer als der Feind. Tie Pferde sinken ein bis an den Leib, die Reiter stürzen in den Schlamm und in die Flammen des Schilfes. Tie i rtt'tf ri ,, 5 zweile Aeiye nurzr uoer Die erste, iino in den Knäuel von Menschen und Pser den im brennenden Sumpf hageln die Kugeln der Feinde hinein. Verzwcif lung und Schrecken lösen bald alle Bande. Das Heer der Föderalisten weicht zurück und löst sich in einzelne Z Gruppen, die m wttoer Flucht lhr Heil suchen. Ein Theil der Eavaüerie flieht mit dem Leichnam des Führers. Als , ne Nch geborgen glauben, machten die wo er als Sohn eines reichen Gutsbe sitzerZ in der freien Lust der Pampa aufwuchs. Tie Aufseher der Estancia, die Viehtreiber deren Kinder und seines Vaters ?!achbarn, die zum Besuche kamen, waren sein erster Umgang. Natürlich lernte er früh alle Künste der Gauchos, und seine wilde und unbän diae Natur erleichterte es ihm, daß er bald Meister war. Nur mit Mühe t reichte eS der Vater, daß Gomercindo eine Schule besuchte. Aber schon mit 20 Jahren nahm der junge Mensch theil an den Streitigkeiten der politi schen Parteien, der Eolorados und der Blancos. Dadurch entzweite er sich mit seinem Vater und seinen Geschwi stern. und der Vater sah sich genöthigt, den wilden Sohn zu s.'rlbannen. Er kaufte für ihn ein Gur aber auf brast lischem Boden, nickt weit von der Grenze, südlich zon dem Städtchen Santa Victoria do Palmar. Gomercindo nahm von seinem neuen Reiche Besitz und herrschte darin bald wie ein Tyrann. Sein Haus machte er zu einer Festung. Breite Stein treppen führten von allen Seiten hinauf; in den Wänden warn Schieß charten angebracht und in einem gro;en Kreise wurden rund herum Palli aden eingerammt, die noch mit einem Äraben umgeben wurden. Vor Go mercindo's Ankunft war die Gegend von Räuberbanden schwer heimgesucht. De Reisenden vermieden sie so viel wie möglich und betraten sie nur mit gro ßer Lorsicht und in bewaffneten Grup pcn. Gomercindo aber versammelte eine ganze Sippe von Dienern, Beglei tern. Freunden und Gevattern, und rings um seine Festung erhoben sich bald die ärmlichen Hütten aus Erd schollen mit ihren grasbedeckten Dächern. Dann begann die Jagd auf die Banditen. Einer' nach dem andern wurde eingefangen, wer nicht zur rechten Zeit entwischte, wurde zu Tode gequält. Ter Kopf wurde auf einen Pfahl der Umzäununa gesteckt, wo er bald als weißer Schädel in der Ferne sichtbar .ar. I Nach und nach gewann Gomercindo immer größeren Einfluß auf die Bewohner der umliegenden Ortschaften, und - in den letzten leiten des Kaiserreichs land man für gut. lhn zum Polizewor" s eyer zu machen. ie Zicepubitt vagert war ihm feindlich. Im Jahre 1891 sandte man ein.Cavallcricregi. went nach Santa Victoria do Palmar, um den verrufenen Mann zu fangen. TaS Regiment nahm zwar die Festung sortan Nicht mehr sicher und wurde räch dem Städtchen Tom Pedrito ver fa4 lll und rubelte auf. als am 23. Novem ler 1691 der Tictator fiel. Mit ihm verlor auch natürlich Jülio de Eastil. hos, der.Gouvcrncur von Rio Grande, s.'ine Macht. -Aber auch Marschall Flo. riano Peiro, der aus Teodoro folgte, ' fland der Reihe von Gouverneuren der vöderalistenpartei, die nun in .Rio brande einander ablösten, nicht srcund ! llch gegenüber. Im Einverständnis mit. ihm . bereitete Julio de Castilhos heimlich eine Gegenrevolution vor, die am 17. Juli lbt2 glänzend gelang. Go begann die Auswanderung der viel fzch -bedrohten Föderalisten nach der Republik Uruguay rd.'r Estado Orienll, wie man h'cr gewöhnlich sagt Wie ton dort der Krugjirg vorbereitet tjurt-e in.d iDfL'.eu Erlauf er nahm, ist zu Okiiiice le'annt. Tas Unglück lict.'k (5araiZerie - Regiment, das sich mcrcinvo vcrseindet batte,- war im 'i)la 1892 nach Sant' Anna do Livral'lcnto verlegt worden, kam aber im :'!crembcr wieder nach cm Pedrito, wo es tm nncrbitilichen Gomercindo auch wirklich im Februar 1893 aufgelöst wurde. Die ' Föderalistensöaaren belaaerten

oaraus' die' Sülbt' Sant Anna, jedoch vergeblich. Ebenso Bage, dann Uruguayana, Alcgrcte u. f. w. Betrachtet man die Karte, so sieht man,, daß sie über riesige Strecken erfolglos hin und hergezogen sind. Ter Winter nahte, die Pferde magerten ab, und General Tavarcs, der erste Führer des Heeres, verlor den Muth. Es wurde beschlossen, über die Grenze zu gehen und dort die Waffen niederzulegen. Ta kam Gomcrcinde mit seinem Bruder grade gur rechten Zeit herbei. Als er hörte, was vorging, gericth er in furchtbaren Zorn, schalt den alten General und die andern Feiglinge und hieß sie gehen; cr wolle ganz allein den Krieg weiter führen, er allein richte mit seiner Hingcbling an die heilige Sache mehr aus als all die furchtsamen Jungen, die er nicht werth achte, von ihm gepeitscht zu werden. Seine Worte machten fol. chen Eindruck, daß viele Officiere zu ihm traten. Tavares verließ, von wenigen Ofsicieren begleitet, das Land, um in Uruguay die Waffen niederzulegen. Bon nun an war Gomercindo der Führer auch dem Namen nach, wie er schon bisher die Seele der Erhebung gewesen war. Er erhielt den Titel eines Generals und konnte ganz seinem unternehmenden Geiste folgen. Wie gerufen kam ihm der Aufstand der Flotte in Rio, und im Einverstündniß mit Eustodio de Mello eroberte er Santa Catharina und Parana. Bedenkt man die großen Entfernungen und die unwegsamen Lande, so muß man den Kriegszug bis an die Grenzen S. Pai'los als eine unvergleichliche Leistung bewundern. Aber die Zerwürfnisse unter den übrigen Häuptern der Revolution, von denen manche das Kaiserreich herstellen wollten, bereiteten allen Untergang. Gomercindo zog sich zurück, er war der letzte, der standhielt, als andere flohen. Mit feinem Tode schließt der erste Abschnitt des brasilischen Bürgerkrieges, der leider tvohl noch lange Zeit unser Land verwüsten.

unser Volk zersplittern wird. ii VomJnlanve. Die in der Packerei einer Mühle in Kansas City. Mo., beschäftigten 150 Mädchen legten die Arbeit nieder, weil ihr Lohn herabgesetzt werden sollte. Ihre Stellen wurden sofort durch andere Frauen und Mädchen befetzt, die sich um die Arbeit förmlich rissen. Gelyncht wurde in Colquitt County, Georgia, der farbige Sträfling George Coldh:ad, der den Gefängnißfchließer B. M. Gore in Valdosta ermordet hatte und dann entsprungen war. Der Neg:r hatte sich wegen eines in Alabama b:ganzenen MordeS im Gefängniß Gesunden. Seit drei Jahren ireröi das Schiff James E. Wolston" als steuerloses Wrack auf dem atlantischen Oeean, es wurde erst kürzlich wieder gesehen. Der Rumpf und di: Maststumpfen sind vollständig von Seegras üb:rwuchert. Es wird vorgeschlagen, eine Expedition auszusch:cken,um das Wrack zu suchen. Was Powderly. der früh:re Generalwerkmeister der Arbeitsritter, begonnen, scheint sein Amtsnach folger Sovereign mit noch größerem Geschick vollendet zu haben nämlich den Rum dieses Ordens. Fast sammt liche demselben angchörige Gewerkschaf ten verweigern die weitere Beitrag- oder Steuerzahlung, fo lange das jetzige RegM dauert, und da Dieses schwer lich abdanken wird, so ist' mit dem Orden wohl Matthäi am Letzten. Im Staate Maine besteht Prohibition,' der Staat aber gibt durch speciell dazu angestellte Agenten reine, unverfälschte Spiritussen für med:ci nische, technische und Fabricationszwecke aus. Die Begriffe werden jedoch, wie es scheint, sehr gedehnt, denn Gouver neur Cleaves beklagt sich in seiner Bot schaft über den umfassenden Absatz an geistigen Getränken. Wahrend der letz ten drei Jahre wurden durch die Agenten Branntweine zum Betrage von na hzzu 5400.000 verkauft. - E i wer Mittheilung von Washington zufolge ist das Bureau für Arbeitsangelegenheiten im Begriff, eine Untersuchung anzustellen über die Ver vollkommnung d:r Maschinen in den d.'rschledenenJndustrttn und ihren Ein fluß auf die Handarbeit. Es soll da durch festgestellt werden, welche Fort schritte das Maschinenwesen gemacht hat und wie w:it dadurch die Arbeit durch Menschenhand in Fabriken etc. buinträchtigt worden ist. Ungefähr 25 Agenten werden ausgefandt werden, um das erforderlich: Material' zu sam meln,' das nach bestimmten vorgedruck ten Formularen zusammenzustellen ist. 5bu Arbeiten werden etwa ein Jahr.lN Anspruch nehmen. Die einst unter dem Namen Maria Baumann bekannte Sängerin ist in New Nork in großem Elend g: storben. Sie war zw:imal verheira thet, einmal mit Henry McCreery und dann mit Arthur Elliott. Beide von Nashville .in Tennessee, und Beide reiche Leute. Nach dem Tode ihres zweiten Mannes ging es mit ihrem Gluck ab warts und sie mußte wieder zur Bühne zurückkhren. Sie ernährt sich' und ihre zwei Söhne, und als die leßtükN durch ihre Bemühungen Anstellungen auf der Bühne gefunden hatten,- war sie selbst zu alt geworden, um vor dem Publikum -zu, singen.- Sie nahm dann Schüler,' bis sie . so . gebrechlich wurde, daß alle ihre Schüler sie verließen. Als sie selbst nichts mehr verdienen konnte, gab sie sich dem Trübsinn hin und wurds krank. Erst kürzlich erwite ne der Tod von tbren Leiden. Erfroren, ist auf einer Fahrt bei eisig kaltem Wetter, in der Adirondack-.Region Stephan Lemere von Brandon, N. J.. . sammt seinem Pferde. Die Leiche Lemere's war steif gefroren, als man sie fand, ebenso die deZ Pferdes, welche' noch aufrecht im hohen Schnee stand. Lemere hatte Aerlekungen am Kopf; er scheint, durch die Kälte bewußtlos gemacht, aus d'm Scblitten gefallen und von dem Pferde getreten worden zu sein.

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Rheumatismus, Rheumatismus, Rheumatismus, Rheumatismus, Rheumatismus,

Ä Heilt sicher Neuralgie, Neuralgie, Neuralgie, Neuralgie, Neuralgie, s Vom AuSlanre. Oberst-Lieutenant E. E. Money, Commandeur des 9. bengalischen Uhlanenregiments in Calcutta, ist von einem Sergeanten seines Regiments erschossen worden. .In Rom wurde der bekannte philologische Schriftsteller Professor Rapisardi verhastet. Er ist überführt, mehrere kostbare alte Werke, darunter den Petrarca, aus der Vatikanbibliothek entwendet und an Private verkauft zu haben. M a i m a t ch i n, an der ruf-sisch-chinesischen Grenze, ist die einzige Stadt der Welt, in der nur Männer wohnen. Den chinesischen Frauen ist es nicht allein verboten, sich im Gebiete derselben aufzuhalten, sondern sie dürfen auch nicht einmal die große Mauer von Kalkan überschreiten und die Mongolei betreten. Alle Chinesen dieser Grerzstadt sind zwar Händler, sollen sich aber nicht durch besonderen Unternehmungsgeist. auszeichnen. Madame Casimir-Pe-rier. die Gattin des Präsidenten der französischen Republik, ist eine rifrize Radfahrerin. Die in Paris unter den Damen der fashwnablen Welt neuerdings sich entwickelnde Passion für das Zweirad-Fahren erhielt gewissermaßen ihre offizielle Sanction, als Madame Casimir-Perier in Bois de Boulozne auf einem Pneumatik d:r neuestenBauart erschien. Sie ist dem Radsport leidenschaftlich ergeben und fährt an jedem schönen Tage in Begleitung ihrer reizenden vierzehnjährigen Tochter spaieren. . Würzburg, die alte Hauptstadt des Frankenlandes, die Geburtsstadt des Prinzregenten. bringt alle Jahre demselben ihre Neujahrsglllckwünsch: in einer künstlerisch ausgestatteten Adresse dar. Letztere ist begleitet von einer schön seit vielen Jahrzehnten üblichen Gab:: 80 Goldgülden, die in werthvoller Umhüllung sich befinden. Diese letztere wird alljährlich erneuert, während die Goldgülden seitens der Cabinetskasse in der kgl. Münze umgew:chselt und von letzt:r:r der Stadt stets wieder gegen Zah lung des Werthes überlassen werden. Zu Weihnachten haben zwei Unterofficiere ihren Dank für gutes Quartier während der letzten Manöver auf hllbfche Art zum Ausdruck gebracht. Sie übersandten ihrem damaligen gastfreundlichen ' Solinger Quartiergeber, einem Fabrikanten, einen 17pfündigen Pumpernickel, einen westfälischen Schinken und einen Krug alten Münsterländer Kornschnaps. So groß wie damals die Freude der beiden Unterofficier: über ihr vortreffliches Quartier, so groß war jetzt die Freude des Solinger Fabrikanten über die geschmackvolle Anerkennung seiner GastfreundlichkeZt. I n seiner Villa zu Sommariva Perno ist der Graf Emanuel Mirafiori im Alter von 43 Jahren gestorben. Er war ein Halbbruder König Humberts, auö der morganatifchen Ehe Victor Emanuels mit Rosa Vercellana. Gräfin Mirafiori. Urfprüng. lich ein glänzender Reiterofficier und Sportsmann, hatte sich der Verstorbene während der letzten Jahre ganz auf seine Güter in Piemont zurückgezogen und sich mit großem Eifer dem Wein bau gewidmet. Mit der königlichen Familie stand er auf freundschaftlichem Fuße, obwohl ein reger Verkehr nicht stattfand. In dem Jahresbericht des Londoner? Grafschaftsrathes findet sich tine Menc interessanter Daten. Im Jahre ' 1891 hatte Groß-London 6.633.800 Einwohner. Davon waren nur 63 Procent in London geboren. Im Jahre 1892 ließen sich 3667 Aus. länder in der englischen Hauptstadt nieder. Fast die Hälfte der 218.373 im Verein. Königreich lebenden Ausländer. nämlich 93.053, wohnt in London. Die Jndustriebevölkerung Londons bildet fast ein Drittel der Ge-sammt-Einwohnerschaft. Die im Han bei Beschäftigten bilden -10 Procent und diejenigen, welche nicht arbeiten, einschließlich der Schulkinder 40 Procent. . In der Kleiderindustrie sind 76.943 Männer und 141.823 Frauen be schäftigt. Bauhandwerker gibt es in London 116.020 und ungelernte Arbeiier 116.000. n ver belgischen Ortschaft Solesmes brach während des Gottesdienstes Feuer. in der Kirche'aus. Der Priester erlitt schwere Brandwunden. In Folge der dadurch entständenn Panik wurden über hundert Persrnen verletzt. Nudy'S Pile Suppository wird garantirt für die Heilung von Hamorrhoiden und Verstopfung, oder daö Geld wird zurückgegeben. 50 Ctö. die Box.. Schicke zwei Postmarken für Zirkulare und Probe an Martin Nudy, regittrirten Apotheker, Lancäfter, Pa. Postkarten nickt beantwortet. Zu derkaufen in allen guten Apotheken' Word Broö.,. A. Kiefer & .(So. und Daniel Stewart, Wholesale Agenten, Indianapolis, 3nd.

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Indiana nbime ist vaS einzige Blatt in Jnbiaua, totU iheö bi Interessen des Volkes gegenüber der Macht der Plntokratie vertritt, tlls 3 irilllTI llft 7P6HITCC . m.. rvx. o W Xlf rrr W VV und nicht eint? Partei oder Parteiin teressen känrpft sie unentwegt für . Freiheit uMecht auf allen Gebieten des Lebens. Die Arbeit dek Bolket ist die Schöpferin alle Wohlstandes und darum wirken rsir für sslche soziale Re. i formen, welche die Arbeit zur fr e übebringenden Luft, statt zur nieöerbrückenden Last machen. Jeder fortschrittlich Gesinnte, sslUe e als rnoraUche Vsttchr empnnoer Leser der Zudisna Tnbäue zu sei Daö reichhaltige Sonntags Blatt eine Fälle urüerhaltenkn Lele. I LgsfzL. Ter Abonnements Preis der täglichen Tribüne ist 12c, des Sormtagkblattö Je, beider zusammen lg dtö., Per Woche oder SS (7tS. Per Monat. Durch die Poft dersanbt, kostet bc Tageblatt 9g, das SonntagSblatt V2 Per Jahr, beide zusammen HO in Vorausbezahlung msekftlchen aller Art werden rasch und billig aus geführt. SintriÜSkarieu, Quittungen. Vsnstitutioue, Nennungen OeschäsSskarten, Oriewpse, ZirZuw, - Vrograrsett n. f. v. für Geschäftsleute und vereine werden geschmackvoll ansgesÜrt. Illllll . ZudiauzliZ. 2 .

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