Indiana Tribüne, Volume 18, Number 126, Indianapolis, Marion County, 24 January 1895 — Page 2
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Jndisnu Tribüne. CrfcheiNt Täglich und Sonntags. Die tlzliche .Tribün?" kostet durch den Xiacet 13 Cent per Woche, die Sonntag. Tribüne 3 Cent? per Woche. Beide zusammen 15 CentS oder 65 Cents ver vkönat. Per Post Serhalb der Gtabt zugeschickt in VoranSbezahlung per Jahr. Vffirsk IS Süd Alabama Stratze. Udiauapottb, Jud., 24 Äanuar 1895 UmzieyenO aumwollinvustrZe. Die Neuengland-Staaten sind im Begriff, eine ihrer wichtigsten Jndustrien zum Theil zu verlieren.und zwar zu Gunsten des Südens, welcher viel leicht dabei mehr gewinnen wird, als erstere einbüßen werden. foR täglich hnn man die Nachricht lesen, daß wieder eine große Baum-woll-Weberei im Süden gegründet worden, ode? eine us Neuengland weqqezogen sei. Mehrer? derartine Geschäfte in LoweU, Chicopee und Fall N'wer. Mass., haben die LegiZlatur des Staates, von welchem sie ihren Freibrief erhielten, um die Erlaubniß angeanaen, ihr Geschäft in jedem belieb!cen Staat der Union betreiben zu dürfcn. und nach Gewährung dieses Wunscbes alsbald Vorkehrung zu? Errichtun von Spinnereien im Süden, vor-zua-weise in Seoria, getroffen. In gleicher Weise sind zwei solcher Fabriln in New Hampshire vorgegangen, und noch manch? andere dürften diesem Beispiel folgen. Es ist dies jedenfalls eine sehr bemerkenswerthe Bewegung, und ebenso bemerkenswerth sind ihre Ursachen. . Die früheren Vortheile für die , An. leaung solcher Fabriken in Neuengland bestanden hauptsächlich in der Nähides Absatzmarktes und in' der' sehr reichen Wasserkraft. Aber letzterer Vortheil ist langst von keiner großen Bedeutung mehr, theils infolge des Billigwerdens Äs? Kohle und deZ bedeutend vervollZommneten Verfahrens zur Verwen dung der Kohle in Betriebskraft, theils als sonstigen Ursachen. In Fall River sogar, dem. günstigsten Orte zur Ausnutzung der Wasserkraft, spielt dieselbe nicht mehr ihre frühere Rolle lt der Verarbeitung der Baumwolle; dort wie anderwärts mußte sie großentbeils dem Dampf weichen oder muß es och. Ueberdies ist heutzutage in man lten .südlichen Gegenden Wasserkraft, wie auch Kohle, wohlfeiler zu haben, oU im alten Iankeelande. Daß auch die unmittelbare Nähe der BaumwollFelder ein großer Vortheil ist, liegt auf fcex Hand. Endlich aber hat diele geschäftliche Bewegung eine interessante socialpolitische Seite. In . den Neu-enaland-Staaten sind zum Theil Ar-Leiterschutz-Gesetze erlassen worden, Oelche den Fabrikanten schließlich denn doch recht lästig" geworden sind. Dazu kommen die häufigeren Streiks im Norden. Kurzum, die Arbeits kosten sind im Süden geringer, und die soniaen Kosten meist auch, und die Fabrikanten scheinen zu glauben, dab sich das in absehbarer Zukunft nicht än Stern werde. ffür deir Süden bedeutet diese Bewegung einen Gewinn an 'Einwänderung, an steuerbarem Eigenthum, an Auswahl der Beschäftigung für die Bevölkerung,' und einen vortheilaften Absatz seines - wichtigsten Swpelproducts. und es dürfte daselbst in der That nicht sobald etwas geschehen, waö dazu beitragen könnte, sich diesen Zu,ug fe.-nzuhalten. Dieser Zug nach Süden ist wohl nur der erste Schritt tu einer weitgehend: Neuoenhmurcg von Industrien infolge des Rückganges von Preisen und des immer stärker Zzervortretenden Verlangens, die Productionskosten einzuschränken. - Ob die Neuengland-Staaten Ursich haben, sich über diese Wanderung so sehr zu grämen? Wohl kaum. Denn es ist höchst unwahrscheinlich.daß auch die feineren Baumwoll-Manufak-turöetriebe Neueugland verlassen -wer-den. Diese erfordern größere? technifäes Geschick, höher ausgebildete Aröeitskr'äfte und bedeutenderes Capital, und es mag noch sehr lange dauern, bis das südliche Arbeitermaterial, aus das man überhaupt rechnet, in dieser Beziehung genügen wird, alsdann aber dürsten auch von dieser Seite vzrtheil Lästere Bedingungen beansprucht wer den! Nur von den gröberen Sorten Baumwollwaaren kann man bis setz! saaen, daß sie im Süden rortheilhafter fabricirt werden. So ist also der Ausfall für die Neu-enaland-Staaten. nicht so groß, wie er auf den 'ersten Blick erscheinen mag,und eZ . sollte für bU Neuengländer, nicht unmöglich sein, diesen Ausfall auf andnem Weg? wieder auszugleichen. Fm Dienst der Eitelkeit. . .Unser Palent-Amt in Washington bietet, neben vielen? Anderen, auch unerfchopfMeS Material - zur Beurthei:Iunfl dir Cultur und. Sittengeschichte, und zwar mehr, 'als jedes ähnliche der Welt. Unter den vielen Erfindunen.welche in neuester Zeit dort zur.Patentirung eingetragen Mrdenist eich eine große Menge solcher, .W; aussllZch"der menschlichen Eitelkeit dienen.' Es wäre freilich' ein Wunder, 'wenir eA anders .wäre: denn der Ersindungsgeist geht meistens, wie die Kunst, nach Brot obgleich so sehr oft erfolglos! und unaemein weitverbreitete Bedürfnisse" fa vorliegende? ' Beziehung scheinen stets eine starke Nachfrage zu veröüren und rufen also auch ein gewaltiges . und vielseitiges' Angebot, in's Leben. - XZine dieser. unserer neuesten Erfin düngen ist. eiiie.Masie'.aus.'sehr dün- ' nem Gummi, welche dazu bestimmt ist, 'die Nacht über auf dem Gesicht getra. aen zu werdend "Sie verursacht starkes .vEchwitzen und ;babct; sollen alle .Un reinigkiiten aus der Haut entfernt,! und die Gesichtsfarbe soll vollkommen! klar werden. Auch die durch Sonnengluth entstandene Bräunung der haut soll durch Penutzun Dieser Schönbeits-
masre rasch derfchwwden. M eine solche Gummimaske in gesundbcitlicber Beziehung vortheilhast ist und besonderes Behagen während der Schlafzeit verbreitet, darnack wird nicht weiter gefragt, das sind ja auch sehr nebensa""' Dinge, wenn
es dem Cultus der Königin Eitelkeit ailt! Für die Hervorbrinqung künstlicher Grübchen" in den Wangen hat sich I unser schone Geschlecht der Neuzeit stets lebhaft interesstrt. Eine Dame bat nun wieder eine diesbezügliche Vorrichtung erfunden, nxT aleichfalls eine Maske, und zwar aus Draht, ist und ebenfalls beim Slafengehen anaelegt werden muß. Durch ein sinnreickieZ" System von Schräuböen wird bcwirkt, daß stumpfe Stitten aus Holz auf die Stellen drücken, wo die Betreffende sich Grübchen wünschi. Comfortabel freilich ist diese Vorrichtuna erst recht nicht, aber .Wer schön sein will, muß leiden." Falsche Büsten, falsche Hüften und falsche Waden, meist aus Gummi, sind unter den neuerdings patentirten Sacben wieder ziemlich viele, und dieselben sind vorzüglich darnach eingerichtet.daß sie wie Ballons zu allen möglichen Rundungen und Formen aufgeblasen werden können. Die jungenDamen mit arg skelettartigem Körverbau, der sich aar nicht ausrunden will, können eine Art complicirteZ Jäckchen haben, das ihnen allenthalben den gewünschten Grad von Wohlbeleibtheit verleiht. Vermuthlich kann sogar eine Sarah Bernhardt unter diesen neuen Erfindüngen noch Einiges finden, das ibr denn doch noch nicht voraekommen ist. Für Leute, die so unglücklich sind, keine Nase zu haben, resp, ihr edles Riechorgan verloren zu haben, war zwar durä) frühere Erfindungen schon gesorgt; aber eine neuerdings in unserem Patentamte ; gesetzlich -Nützte Nase aus' Papier-Mache leistet besonders Großartiges In der Nachahmung der natürlichen;' zu ihr gehört auch ein Brillengestell, das vollkommen dazu paßt und im Bedürsnißfalle gleichzeitig mit der Nase aufgesetzt wird. Der männlichen Eitelkeit kommen diese neuesten Erfindungen keineswegs weniger entgegen, als der weiblichen! Vielmehr gelten ungefähr 80 Patente ausschließlich ihrer Befriedigung. Eine dieser Vorrichtungen ist eine Goldvlatte. mit 'einer Feder, welche sofort an jedes Trinkaefäß befestigt werden kann. ' Noch bedeutsamer ist eine andere, die speciell für Biergläker gemacht ist,' Eine Tube, die mit ihr in Verbindung steht, geht nämlich tief in das Bier hinein, damit der etwaige Schnurrbart des Trinkerö keine Vekanntschaft mit dem Bierlchaum zu machen braucht. Auch manche andere Getränke, wie hot Tom and Jerry" oder ; für Milchpunsch, ohne StrohHalme getrunken, ist diese Vorrichtung geeignet. Ändere Schutzvorrichtungen, welche dem gleichen Zweck dienen, werden unaefähr wie Brillen getragen; Drähte gehen nach dem Hinteren Ohr des Trägers und halten sie fest; das eigentliche Schnurrbart-Schildchen- ist ausGold oder Silber, und manchmal ist statt des Schildchens ein feines goldenes Drabtnetz angebracht. Wohl bekomme das Trinken unter solchen Umständen! Blut-Apfelsinen. Jeder kenn! die sogenannten BlutOrange mit .ihrem röihlichen Inhalt; aber kein Geschäftsmann und kein Gelehrter kann bis jetzt mit Bestimmtbeit.die manchmal .erhobene Frage be antworten, wie diese Spielart e'.gentlich entsteht, die übrigens erst in verbältnißmäßig neuer Zeit in den Han del gekommen ist. Die meisten Obsthändler sind der Meinung, daß die Blut-Orangen je denfalls ein unnatürliches Prouct feien. Die. Läge des betreffenden OrangenhaineS tn sumpfigem Boden wird als eine der möglichen Ursachen bezeichnet, und Verkrüppelung deS Gewächses und daS blutrothe Innere treten gewöhnlich in Verbindun miteinander auf, wie von Züchtern gesagt wird. Andere wieder fassen die Sache noch etwas schlimmer auf. Sie sehen in der Blut-Orange überhaupt keine wirkliche, wenn auch krankhafte Spiel art. sondern nur eine zur Varietät der .Mandarinen" oder Tangerinen" gehörige Apfelsine, wee sich lediglich in einem AnfangSstadlum der Faulniß befinde, sich daher auch nicht lange halte. Wie dem auch sei, die Vlut-Oran gen haben mit so manchen anderen krankhaft oder unnatürlich scheinenden Produkten daS gemeinsam, daß sie einen höheren Preis bringen, der mit demjenigen der besten Gattungen nor maler Äpfelsinm wetteifert. Wer auf diese Orangenblut-Schlürfere! Versessen ist, thut übrigens gut, beim Einkaufen vorsichtig zu sein; denn selbst in den bestrenommirten .Oöstkiandlunaen ist es schon vorgekommen, daß von einem Dutzend Llut-Orangen-, welche ein Kunde kaufte, nur vielleicht zwei Stück diese Eigenschaft wirklich zeigten! Es braucht dabei kein Schwindel beabsichtigt, irno die beiden Orangensorten können vielleicht sogar von demselben Baume gewesen sein.' Schreiber dieses will kein Hehl daraus macben. daß auch er einmal einen solchen 'Reinfall erlebt hat. ' .Ueber die ScharlachErkrankunaen beim Infanterie Leib regiment in München macht der' letzte osslcttlle Bericht die folgenden Mitthei. f,, CTM O.tf v I n r r uiirt6" j ji-i r un arnijonia zareth in Behandlung stehenden-Mann schatten beträgt 62. von vlen 25 seb leicht erkrankt sind. Im Geaentbeil zu der schweren . und lang: andauernden Scharlach Epidemie ver dortlgenGar nnon in den Jahren 1834 und 1885, ver welcher namentlich das 1. Jnsan terie Regiment und das 3. Feld-Ar tillerie - Regiment hervorragend bethet ligt waren tritt- d-gegenwärtige Epi demie beim königl. Jnsanterie-Leibngi ment in milderer Form auf.
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Unser Todtes Mccr. Richt etwa' der Salzsee in Utah nrnt dem berühmten Todten Meer . kommt in Palästina am nächsten, obwohl auch er ein großes binnenländisches Salzaewässer ist. sondern das beste amerikanische Seitenstück zu jenem morgenländischen Wasserkörper ist der sog. Medical Lake, welcher diesen Titel den bekräftigen Eigenschaft verdnnkt, die seinem Wasser zugeschrieben werden. Dieser See liegt auf der großen Columbianischen Hochebene im Süden des Staates Washington, in einer Qöh: von 2300 Fuß üb:r dem Niveau des Stillen Oceans. Er ist ungefähr eine englischeMeile lang und eine' halbe bis dreiviertel Meile breit, und seine bedeutendste Tiefe beträgt etwa 60 Fuß. Die Zusammensetzung des Wassers dieses Sees ist fast genau dieselbe, wie des Todten Meeres.und ebenso wie dort, ist auch hier noch kein Pflanzenwuchs &ü oder in der Nähe des Wassersaumö zu bemerken gewesen. Auch fehlt das thierische Leben in' diesem See so ziemlich vollständig, abgesehen von dem sog. Bootkäfer", einer seltsamen Art kleiner Terrapin-Schildkröte und einer noch selteneren Art blos einer Art Fische", dem sog. Wandelfisch mit Gebilden von Beinen und einer um die oanze Körperlänge berumgehenden Flosse. Schlimmer, alö c?hampagnerrausck). Es ist wirklich erstaunlich, zu welche? Höhe und Vielseitigkeit sich in unserem Lande das Geschäft der Soda wasser-Fontäne, besonders in den Apotheken, entwiöelt hat und noch immer mebr entwickelt, und ein neuer Name auf diesem G-:di:te den and-:?n jagt. Für manche Leu:?, --kewöynlich fashionable Herren und Damen, nimmt zugleich die Sodawasser-Fontäne einen lMiner oeoenkucheren yaratter au, WVto WMM den sie an und für sich durchaus nicht zu haben braucht. Denn eZ gibt eben oiele Amerikaner und Amerikanerin, nen. für welch: der SaUihn" nicht fafbionabel genug ist. die aber dock oft . ein recht lebhaftes Bedürfniß nach stär keren Getränken ha 6m; sich aus der Tasche heraus damit zu bedienen, geht auch nicht immer an und ist nichis weniger als fein, wenn Andere es bemerken können. Da suchen denn diese fa-shionabel-hochanständigen Elemente mebr und mehr die Zuflucht der ele aanten Sodawasser-Fontäne, wo kein Mensch Einem auf den Kopf sagen kann, daß man gepichelt habe. Da aber gerade diese Leute es häufig sehr schlecht verstehen. Maß zu Hz!ten. so können sie sich mit den betrefsenden, sozusagen maskirten GetränZen. schwer schädigen, ohne dafür irend Jemanden anklagen zu können, als sich selbst. 'Zu den merkwürdigsten neueren An siändigkeits-Getränken dieser Art gekört auch das .Calisaya". Viele, welche ihre Zechlust nicht in dieser Sphäre zu befriedigen pflegen, haben wob! noch nie von diesem Namen gebort, während er manchen Anderen sehr geläufig ist. j Das .Calisaya" wird selbstverständlich" zur Neustärkung der Nerveu genommen, ist also in diesem Sinne! ein so zeit- und landesmäßiges Ge; tränk, wie es nur irgend geben kann ES sieht wie Himbeersaft auS und schmeckt ungefähr wie eine starke Lösung, von Seife und Wasser, selbst nachdem eZ gehörig mit einfachem Soi dawasser verdünnt worden ist. Dabei hat es all: Bitterkeit des Chinins. welches in der That zu seinen Saupt-Jngredienzien gehört. Alcohol ist natürlich auch genug .dabei; und diese Verbindung ist eine ganz besonders 'berauschende. Ein EalisayaRausch ist ärger, als ein ChampagnerRausch, und dauert länger. . Bei regelmäßigem starken Genuß .wird das Hirn abgestumpft, und die Augen werden trübe und sehen Lbzrnächtig aus. Es gib! aber Ealisaya-Sklaven. die ebensowenig- davon abzubringen sind, immer größere und größere Dosen diefes Getränkes zu nehmen, wie Ander! sonstigen gefährlichen Reizmiiteln entfremdet werden können, und niSt so leickt dürfte ein Keely zu ihrer Teilung erstehen. Es ist eine eigene Sache mit der Leidenschaft für dies bitterscharfk Getränk; wer sich ihm ergeben hat. ist z. B. unter keinen "-anden mit Whisky zufrieden, o'zw? ein solcher Tausö manchmal nicht zu seinemSchaden wäre. Unsere Telearaphenkabel. Zur Zeit verbinden zwölf transa!.lantische Kabel Europa telegravhisck' mit den Ler. Staaten und Canada. Wenn man dies bedenkt, sollte man freilich annehmen, daß daS i""enseitiaz Verständniß der betreffenden Völker von und für einander schon viel gro kere Fortschritte gemacht hätte! Eö sind eben da auch wieder noch manch: Wenn und Aber im Weg. di: hoffen!lich im Laufe der Z:it beseitigt werden. Es, sind des Weiteren Sckritt: ge tban worden, ein Kabel von Vritish Columbia aus über den .Stillen Ocean nach Australien zu leen, via FidschiInseln, und wenn d:ese Verbindung zur Thatsache geworden ist, so wird die telegraphische Umkreisung der Erde eine vollständige sein, obgleich allerdingS nickt so direkt, wie dies durch ein Kabel von Amerika nach Japan ge'schebe'n würde. Gegenwärtig haben wir in runder Zahl 152.000 Meilen unterseeischer Telegraphenkabel. Etwa 10 Procen! bierdow sind von verschiedenen Reqierungen geliefert worden, alles Uebrige kommt :von Privatunternehmungen. Wenn erst einmal der viel ersehnte allgemeine Weltfriede eingetreten sein sollte, dann freilich mögen die GemeinWesen als solche sich auch in dieser Beiebung viel mehr in's Zeug, werfen, einstwetten, haben sie wichtiger:" Ding: zu thun. ' . ... :. . .' Durch die bisher' gelegten 'Ocean kabel sind mehr als zwei Millionen Meilen . Land-Telearavbendrabte zu
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e:nem einigen y?!em verbunden, das sich nach vielen Länd:rn verzweigt. Ke! haben ungefähr 200 Mil. wnen Dollarsgeko!:et und die Landuttay.itiiuii oo Simonen. Man berechnet aber, daß allein d:r Handelsumsatz der Welt, seit er von der Telegraph': beherrscht wird, um nahezu 20,0)0 Millionen Dollars pro Jahr gestiegen ist! Wndcrhirsche in Malne. Jeden Herbst und Winter erhäl! der Staat Maine interessanten Besuch aus dem höheren Norden: große senden der kanadischen Hirschgattung, w:lche aleickizeitig den Elennhirsckenund den arktischen. Rennthieren, nah? verwandt sind, die Caribous". Diese Thiere sind Wandertbiere in sebr umfassendem Sinne des Wortes; denn ihr: Wanderung-n erstrecken sich stber erstaunlich weit: Gebieie und sind ziemlich unregelmäßig.' Sie tauchen oft unerwartet und urplötzlich auf und verschwinden ebenso wieder, nachdem sie sich eine Zeit lang nach Möglichkeit an Baumzweigen, Rinde, Marsckengras und Moos gütlich gethan haben. Ebenso, wie die lappländischen und sibirischen Rennthiere, schürfen sie mit ihren Vorderfüßen den ?n über Sumvfgras, Flechte oder Rinden ab. 3n der Näh: des Mount Katadin hat man unlängst eine Heerde von etwa 200 Caribous wahrgenommen; dortberum halten sie sich überhauvt mit besonderer Vorlieb: auf. Von Manch:n werden diese Nomadenhirsche als die schönsten der wilden Hufth'.e?e betrachtet. Chemie der Gefühle. .censch. ärgere Ttiy nicht 1 . Die interessante Thatsache. daß'& fühle, Stimmungen und Erregungen ganz bestimmte körperliche Veränoerunaen. theils vorüberaebende. scr-on an " - ' ' ' irgend einem Farbenwechsel erkennbare, t4ttl. auch dauernde hervorrufen, ist lftdem mehr oder weniger bekannt; aber hmsichtldch emes großen Theiles k:e3 Gebotes schweben Gelehrre und Laien noch alle im Dunkeln, und gar für eine wissenschaftliche und erperimentelle Erllärung der beireffend-en Erscheinungen ist noch herzlich w:niz geschehen! Doch beginnt man in neuester Zeit, theilweise auch infolge der Aufmer!samkeit, welche der HypnotismuZ erregt hat, - dieses merkwürdige Gebiet wirk- ! lÄ systematisch anzubauen. In di:ser Beziehung darf auch ein Oortrag, welchen Professor Elmer Gates auf Grund eigener Experimente kürzlich im Smithson'schen Institut in der Bundeshauptstadt hielt, besonderes Interesse beanspruchen, zumal die pra!tisch: Nutzanwendung keineswegs blos für Fachleute gilt. Wissenschaft und Leben berühren sich gerade in diesen Fragen sehr nahe. Ohne alles gelehrte Beiwerk seien nachstehend einige Gedanken rrnd Thatsachen dieses Vortrages einem größeren Publikum zug'änzllch gemacht. Wir wissen ja längst, daß die Milch der ein Kind stillenden Mutter durch großen Kummer, Schrecken oder heftigen Zorn dermaßen vergiftet werden kann, daß sie dem Kinde den Tod bringt. ES ist mir. gelungen, dieses Gift zu isoliren und in Form von Krystallen zu gewinnen. D.aS ist aber nur ein besonders auffallendes Beispiel von unzähligen, dem Wesen nach ähnlichen Vorgängen. - , Ich behaupte und habe viele Belege dafür bereits gefunden, daß sämmtliche üble und unangenehme Gefühle und Regungen schädlich: chemische Prcducte !m Körper erzeugen, welche uns physisch nachtheilig sind, während andererseitS gute.angenehm: und wohlwollende Gefühle auch ihrerseits chemische Producte, und zwar vorteilhafte, gesunde, erzeugen. Durch sorgfältige Gemische Analyse lassen sich diese Erzeugnisse besonders in den Hau! - Ausdünstungen und im Harn entdecken. Das ist eine jederit erhärtbare Thatsache, keine bloße Muthmaßung. Ich habe bei einer Anzahl Individuen, Menschen und Thieren, bestimmte Errezungen hervorgerufen, alsdann die Ausdünstungen analystrt ' und hab: solcherart bereits 40 verschiedene Gifte und ebenso viele vorteilhafte chemische Prodücte feststellen lonmn. - Natürlich wan bei Thieren vollständigere und vergehende Untersuchungen möglich und statthaft; aber ' es kann keinen Augenblick ein Zweifel darüber bestehen, daß All:s. was hierbei-ermittelt wurde, in entsprechend Lkise auch vom Menschenkörper gilt. Ein lehrreiches Beispiel lieferte u.- A. ein Versuch mit drei jungen Hunden, welche von derselben Brüt waren. No. 1 erhielt keine besonder: Aufmerksamkeit. Die Augen von No. 2 wurden von der Geburt an so volllommen bedeckt, daß gar kein Lichtstrahl hinein-, dringen konnte. No. 3 dazegen wurde einer sorgsamen, systematischen Ausbildung des Gesichtssinns unterworfen und lernte, 16 verschiedene Farben zu unterscheiden. Nach einer Weile wur-, den alle drei Hunde getödtet, und die Körper innerlich untersucht. Da wa ren bei dem Hunde, dessen Augen stets dem Lichte verschlossen geblieben waren. die Gehirntheile. di mit dein, Gesichtssinn oder seinerAuSübung zu thun haben, gar nicht entwickelt, bei dem ausgebildeten Hunde aber waren sie 25 Mal besser entwickelt, alö. bei No. 1. welcher gar keiner besonderen Veeinflussunq unterworfen worden war, ja sie kämm den entsprechenden Verhaltnissen in einem Menschengehirn so gut wie gleich. Diese Theile der Hirnsub'tanz war:n.viel dichter, wurden von-mehr Ll:lt.7efäß'7N ' versorgt und enthielten cp.ehr und höher entwickelte Zellen, rls die entsprechenden Gebilde : bei dem normalen Hunde. Dasselbe läßt' sich .' A. auch bei Katzen ebenso leicht feststellen. - Was solcherart bei Thieren möglich n,.muß, wie gesagt, auch an menschlich:n' Organismen 'bei entsprechender V:handlunq . erreicht werden (ja mindestens das). Bei einem blindaeborenen Kinde. daS keine Sebeindrücke er-
c::4icöi!
Zialten kann, bleibt auch der betreffende Th:il des Gehirns unentwickelt und rudimentär. In anderer Weise zeigt sich dasselbe Gesetz auch, bei taubzeborenen Kindern. Wenn ein Kind ohne irgend welche Sinne zur W:lt käme und auch keine erlangte, so würde ein solches unzweifelhaft absolut keinDenkvermögen und damit verbundenes Ge fühlsöermd'gen haben. Das nämlich: Gesetz läßt sich aber nicht nur für di: bloße Beeinflussung cder Nichibeeinflussung der Sin.sund G.'fühlsorzane, sondern ebenso sehr für di: Art ihrer Beeinflussung nachweisen. Unser Gehirn ist ein natürlicher Phonograph, viel seiner, als jemals Edison einen erzeugt hat, und jeder Ged'nke. jedes Gefühl, welches in dasselbe (I.'ngang findet, registrirt sich sozusagen, vnd.zwar durch eine Veränderung in ix Struktur der Zellen. Mehr' oder weniger gilt das Nämlich? weiterhin ctch für andere innere Organe, die eine Veränderung führt, zur anderen, und di: Arbeit dieser Organe, di: feinen Stoffverbindungen oder NichtVerbindungen, wie die Ausscheidüngen, können darnach sehr verschieden sich gestalten, und zwar vortheilhaft oder nachtheilig für unseren Körper! Wenn nun mit jeder guten oder üblen Regung, mit Freude und Zorn, mit Sympathie und Haß u. s. w. ein: entsprechend: chemisch: Veränderung in unseren Zellen und Geweben vor sich geht, eine Veränderung, deren Niederschlag sogar erperimentell festzuskllen ist. so leuchtet ein, von welcher Wichtigkeit es für Jeden ist. auf seine Gefühle Acht zu aeben. daZ Mensch, araer: Dich nicht!" gewinnt eine vertiefie Begründung, und der alte Spruch, daß der Menfch Himmel und Hölle in seiner eigenen Brust trage", wird sogar zu einer sinnlich greifbaren Wahrheit. Diese Untersuchungen, die natürlich noch weiter entwickelt werden müssen, könnten für di: Erziehung, für die Heilkunde und für daZ ganze praktische Leben 'ion weittragendemEinfluß werdeu. Oorn Jttlanve. ffrank Stedman, ein zu sieben Jahren Zuch'haus verurteilte: Einbrecher, entfloh vor einige? Zeit aus d?m Zuchthaus in Sprinzfield, Jll. Dieser Tage wurde er in Ontario, im südlichen Californien verhaftet, als er den Versuch machte.' in eine Bank einzubrechen. Der Flüchtling wird zurück nach Springfield gebracht werdcn. In .den Walzwerken 'der Jllinois-Steel Co. in Vay View bei Milwaukee riß sich in eier vcr letzten Nächte ein zwei Tonnen schweres Triebrad, welches sich mit großer Schnelligkeit drehte, plötzlich los und fuhr mit entsetzlichem Krachen durch das Dach, etwa 13 Quadratfuß desselben mit sich reißend und draußen noch 100 Fards zurücklegend. Nieman-d wurde verletzt, wzs fast ein Wunder ist. denn als der Unfall pafsirte. stand eine Anzahl Angestellter in der Näh: des Rades. Die Plate Mill" wird in Folge des ihr zu'gefügten Schadens wenigstens eine Woche lang still stehen müssen. Die Aankton- Reservation in Süd-Dakota wird aller Wahrscheinlichkeit'nach zu Anfang des Frühjahrs für die Bestedelung eröffnet werden. Das Datum ist noch nicht festgestellt worden, doch erwartet man in einigen Wochen Näheres darüber zu hören. Der Gefammtpreis, den die Reierung dafür bezahlt hat, 'beträgt 621.475? 500.000 davon verbleiben im BundeLschatz als eiserner Bestand und tragen fünf Procent Zinsen, welche zweimal im Jahre per capita ausgezahlt werden. Geringe Anzahlunzen sind schon jetzt gemacht worden und der Rest wird in zwei bis drei Wochen erfolgen. Die Stahlwerke der Car-mgie-Gesellschaft in jradock. Pa.. stehen wieder in vollem Betriebe. Die meisten der Streiker haben di: Arbeit wieder aufgenommen, und die Wen!aen.. die daZ nicht gethan haben, wurden durch neue Leute ersetzt. Jn'einer Versammlung der Streiker wurde darauf hingewiesen, daß durch eine Verlängerung des Ausstandes Nichts geWonnen werden könne, da der Gesellschaft genug Leute zur Verfügung ständen. um die Stellen aller A-as ständigen zu besetzen. Der Streik wurde daraufhin für beendigt erklärt. Auch in Homestead ist der Streik vorüber. Eine einberufene Massenversammlung fand aar nicht statt, und alle Leute sind wieder an der Arbeit. Auf seiner Hochzeitsreise plötzlich lrrsinn.g geworden! Von die sem traurigen ' Schicksal würd: der junge Rabbln:r Samuel K. L:wis er eilte, als er am 21. December 1833 die Hochzeitsreise mit sein:r Gattin, ei ner hübschen Broollynerin, nach dem Süden antrat. Lewis .war ein äußerst befähigter Mann. Trotz seiner Jugend hatte er bereits daZ. Pastorat einer großen Sy7goge in Schenectady, N. I., und sein Glück war vollkommen. als ;hm das Mädchen seines HerzenZ.dZe Hand zum Bande für das Le ben reichte. DaZ junge Brautpaar beabstchtigte.' seine FNtierwochen in den sonnigen Gestaden CaliwrnienS zu verdringen, doch schon in Charleston zeigte Lwis Spuren von Geistesumnachtung. so daß seine Frau Angst bekam und sofort mit ihm nach New Fork. zurück, kehrte.' Sein Zustand ' verschlimmerte sich derart, daß seine Aerzte alle 'Hoffnung auf sein: Genesung aufgeben. Er befindet sich zur Zeit in einer PrivatIrrenanstalt ln St. Louis. Mo., seine bedauernswerths Gattin jedoch stellte d'eser Tage in der Supreme Court den Antrag auf Annullirung ihrer Ehe mit Lew's. Der Richter behielt sich die Entscheidung vor, .jedoch wird'daS Gesuch der unglücklichen Frau jedenfalls bewilligt werdend denn Lewis dürfte schwerlich eine ' Vertheidigung einrei cben. Meerschaumpteifen, lange deutsche Pfeifen, Cigarrenspitzen bei Wm. Mucho, 199 Oft Washington Str.
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Viele ähnliche Fälle.
.....tt Zwei Jabre litt ich an einem Maaenleiden,
owöv.vvf.. meiere Aerzte, stier ohne Erfolg, wurde
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Blui'l'rSNkKeitcN Meine jüngste Tochter Elfe litt an HantSUsschla?. die OllimUimUUl. ne Folge von Blutunreinikeiten roaren. ich probirte rcrsa)icdcrkS ebne Erfolg. Als ras ersolc,reicoste Heilmittel erwies sich Dr. August König's Hamburger Tropfen. G. F. Engelhardt, ZcffcrsonviLe, Ind.
Nz!i?ersul!keit eit längerer Zeit litt iö an Unrerdaulichkeit, keincö Wl.lU W,RU. ber anwandten Mittel wollte mir belfenbiS ich Dr. Auaust Könia'S Lamburcr Trorfcn nabm. Diele Trovren bellten micb in fun
Zeit wieoer he?. Christian Leyhe, 016
fVlicrf cthftt Längere Zeit litt ich an einem Leberleiden und gebrauchte t& Ui ptjnc Erfolg, bis mir schließlich Dr. August König'S Ham. burger Trorftn vollständige Heilung brachten. Frau CaroUne Weise, 127 LakeStraße. Clercland, Ohio.
Sorn Auölan?e. D a s S ch l o b R i e d e r l a n n bei Nieder - Gläse?sdorf in Schlesien ist mit bedcutenden Baulichkeiten vollständig niedergebrannt. I n Hansdorf in Schlesien erdrosselte die Fabrikarbeitersfrau Neumann ihre beiden Söhne von 10 und 12 Jahren und durchschnitt sich selbst hierauf die Pulsadern. Sie. starb an Verblutung. Der Grund zu der That waren Nahrungssorgen. Der Maharads cha von Mysore, einer der mächtigsten tributPflichtigen Fürsten Indiens, ist an der Diphtl?eri; gestorben. Bis zu seiner Volljährigkeit hatt: die indische Regierung das Land, daS 23,000 Qm. groß ist und 5 Mill. Einwohner hat, direct verwaltet. Unter Leitung eines Herrn A. W. ElliS und mit Unterstützung mehrerer größerer Banken hat sich in der Stadt Mezico vor einiger 3eit eine Gesellschaft gebildet, deren Zweck e3 ist. Reger aus dem Süden der Äer. Staaten in Mezico aazusiedeln. Die Gesellfchaft hat einen großen Landstrich im nordwestlichen Theile d:Z mexikanischen Staates Durano gekauft und mit einem Herrn Williams in Atlanta in Georgia ein Abkommen getroffen, wonach dieser 5000 Negerfaimlien auS Alabama zur Auswanderung nach Mexico und zur Ansiedelung auf dem Lande der Gesellschaft veranlasse soll. D:e ersten 100 Familien sollen am 13. Juni von Atlanta abreisen und in einem Eztrazuze direkt nach ihrem Bestimmungsort gebracht werden. Jede Familie erhalt 60 Acker Land, von denen 40 mit Baumwolle, 15 mit MaiZ und 5 mit Gemüsen bestellt werden müssen. Ackerbaugeräthe und Sämereien werden von der Gesellschaft g:liefert. Die Pacht deZ Landes soll durch die Hälft: der erzielten Ernte eines jeden JahreS bezahlt werden und für die andere Hälfte behält sich die Gesellschaft daS Vorkaufsrecht zu den laufenden Marktpreisen vor. Da würde also den Negern so ziemlich jede Gelegenheit zum Selbstständigwerden aöaesckinitten. Nach einem Feste bleibt den Festgeöern gewöhnlich nur der Trost", die Ausgaben zusammenstellen zu können. Die Republik San Marino hat daZ entgegengesetzte Problem gelöst und nach denFesten. die sie jüngst ffefeiert, die Einnahmen festgestellt. In San Marino wurde vor kurzer Zeit ein neuer Regierungspalast eingeweiht. Um das Eeld. das der Bau und die Einweihung gekostet, wieder herauszuschlagen, beschloß die kleine geschäftskundige Republik, ein: Reih: sozenannter Jubiläums- odr Erinnerungs"Briefmarken auszugeben; die Marken sind jetzt sämmtlich untergebracht. Es wurden ausaegeben: 400.000 Marken zu 23 Centesimi; 200.000 zu 50 Centesimi; 100.000 zu 1 Lire; 100.000 Postkarten zu 10 Centesimi und 2000 bedruckte Eouvertö zu '5 Lire; also Postwerthzeichen im Gesammtwerthe von 320.000 Lire. Die Republik San Marino hat ein großartiges Geschäft gemacht, denn die Markensammler haben mehr als zwei Drittel der Kosten deZ neuen RegierungsgebäudeS aus ihren Taschen bezahlt. Neulich Morgens erschien bei dem Wechsler L. MatthyS auf dem Boulevard du Rord in Brüssel ein feingekleideter Mann und fragte an, ob er ihm sein: Geschäftsraum: zur Errichtung einer Niederlage von Maschinen vermiethen wolle. Der Fremde nannte sich Giovanni Nodeda und gab an, Agent einer großen ausländischen Firma zu sein, wurde -aber abgewiesen. AlZ an demselben Nachmittag Herr MatthyS in der Börse war, fand sich Roveda abermals in dem Wechfelge schäft ein und bat den allein anwesenden Gehilfen Eduard Daenens, ihm di: Hinterräume deS Erdgeschosses zu zeigen. da er diese unter allen Umständen pachten wolle. DaenenS kam dem Wunsche nach, erhielt aber v?n dem Fremden plötzlich mehrere Messerstich: in den Hals und das Gesicht und flüchtete. Die sich vor oem Hause ansammelnde Menge hindert: Rov'da, zu entkommen. Als er di:S sah, zog er einen Revolver hervor und Zagte sich mehrere Kugeln in den Kopf, die den j sofortigen Tod zur Folae hatten. Der j Selbstmörder ist 28 5kahre alt und auS ' lltileo Pompeo bei Mailand gebürtig.' , Man fand bei ihm an 1000 Francs in Banknoten, die er in dem Matthysschen Geschäft bereits entwandt hatte. Roveda hat letzter .Tage mehrere , Brüsseler Bankhäuser unter dem glei- ! chen Vorwande- besucht. Der säswerverwundete DaenenS wurde in s Svltal gebracht. Nudh'S Plle Supposttorh wird garantirt für die Heilung von Hämorrhoiden und Verstopfung, oder daö Geld wird zurückgegeben, ö0 EtS. die Box. Cckicke zwei Postmarken für Zirkulare und Probe an Martin Rudy, registrirten Apotheker, Lancaster, Pa. Postkarten nicht beantwortet. Zu verkaufen in allen guten Apotheken' Ward BroS., A. Kiefer & Co. und Daniel Stewart, Wholesale Agenten,! Vi CV
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Ondiana nbüne ist daS einzige Blatt in Sndiana, titU Heb die Interessen des Volkes gegenüber der Macht der PüüokratU vertritt, SOI Organ des Volkes und nicht einer Partei oder Partetta teressen kämpft sie unentwegt für Freiheit .Recht auf ollen Gebieten deS Lebens. Die Arbeit de . Volkes ist die Schöpferin alles Wohlstandes und darum birken rsir für sslche soziale Reformen, welche die Arbeit zur sreudebringenden Luft, fiatt zur rnederdrückenden Last mache. Jeder fortschrittlich Gesinnte, sollte eS als moralische Pflicht empsinde, Leser ber Lndiana Tribüne zu sei DaS reichhaltige sonntags Vlatt bietet eine Fülle unterhaltenden LesefcoffeS, Der Abonnements Preis der tägNchen Tribüne ist 12 e, deS SonntagSblattS Je, beider zusammen IS (?tS., per Woche oder 63 Gt per Monat. Durch die yoft versandt, kostet toi Tageblatt 03, daS SonntagSblatt V2 per 2ahr beide zusammen $0 in VorantbezahkutZ. rueksttchm aller Art werdn? rasch und billig geführt. GlntvlMiaittn, Qalttun52, (5oOtzltutlosk, neönsnc Geschäfeskartss, - Dtswse, Zirkels, &t9QCZZZ2 ZU f. C für Geschäftsleute und üczt tta geschmackvoll enSsesZzt. TWXF-TJ, 3.X-11 r....r ,w
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