Indiana Tribüne, Volume 18, Number 125, Indianapolis, Marion County, 23 January 1895 — Page 2
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Mehr als je habe ich in den letzten pa.'r Wochen hier gefühlt, daß die praktische Lebensphilosophie noch sehr im Argen licqt, und die 5hicagoer gut thäten, sich viel mehr um Goethe zu kümmern, als blos eine Straße nach seinem Namen z: taufen und diesem Hohepriester der praktischen Lebensphilosophie ein Denkmal setzen zu wo l l e n. Da waren die achthunde?t Unglücklichen, welche im verflössenen Jahre in Chicago Hand an sich legten, immerhin noch consequenter; die zerbrachen sich wenigstens blos über das Gegenwärtige den Kopf. Freilich wird dieses Brüten über das Verzanaene einigermaßen begreiflich, rcenn man die Unerquicklichkeit der Geg:.iw2rt und der nächsten Zukunft in Betracht zieht. Das "neue Jahr hat in Chicago keineswegs das Sprichwort von den neuen Besen bewahrt, welche immer gut kehren sollen! Es hat sich ebenso ungemuthlich eingeführt, wie sich das alte verabschiedete, ja es hat be?eits seine Bluttaufe empfang:n. Seit kurzer Zeit zum zweiten Mal ist ein Blaurock unter sehr erschütternden Umständen in Ausübung seiner Dienstpflicht abgeschlachtet worden, nicht von Anarchisten", sondern von einer wirklich gefährlichen und unbeimlich mächtigen Gesellschaft, welche schon seit fahren in Chicago einen Staat im Staate" bildet, und deren Namen schon geeignet wäre, die ungezogenen Säuglinge der Gartenstadt als Bozemann bange zu machen.wie jene im alten Rom der Name Hannibals. Ich spreche von der Market Street Ganz", und nur mit Schauder schreibe ich diesen Namen wieder, dessen Träger die furchtbarste kriegführende Macht unter dem ausgesprochenen Chicagoer Verbrechertum darstellen. Wenn erst einmal diese dämonische Macht in das Nichts geschleudert ist, dann will ich meiner Hzrfe extra ein vaar neue Saiten einfügen, um endlich einmal ein recht kräftiges und rückhaltloses Loblied auf die Sicherheit- und -Ordnungsheerschaar der Gartenstadt anzustimmen. Man kann kecklich sagen, daß keine der berüchtigten Verbrecherbanden New Vrks an diese heranreicht ; diese großstädtische Ausgabe des Bill Cook'schen Rinaldinithums. Daß auch einmal, einer der Ordnungswächter selber im Kampf mit einer Abtheilung dieser Bande gefallen ist (die, ungleich einem Schinderhannes undAnderen, auch gar keinAnsehen der Person" kennt, nicht den geringsten Unterschied zwischen Arm und Reich macht) das kann wenigstens Hoffnung geben, daß es jetzt endlich zu einem energischen Ausrottungsversuch kom--men werde, und es den drei infolge ihrer zarten" Verhältnisse denn doch in ' Kriegsgefangenschaft ..gerathenen furchtbaren Raubkämpen diesmal nicht mit ihren- politischen und sonstigen zahlreichen Verbindungen gelingen werde, leichten Kaufes davonzukommen. Uebrigens sind der arme besternte Ordnungskrieger und' seine Wittwe und sechs Waisen der tiefsten Sympathie würdig, und eine solch: Tragödie kann wirklich dazu beitragen, auch den verbissensten Kritiker wieder einigermaßen mit den Chicägoer Blauracken auszusöhnen, so lang auch das Sündenregister derselben ist. Man muß sich auch hüten, die Schuld an den theilweise noch so vorsintfluthlichen Sicherheitsverhältnissen in der Ez-Weltaus'tel-lungsstadt ausschließlich auf die beknüppelten Sicherheitswächter zu wälzi'.n; denn noch größer ist die Schuld 53 unglaublich verrotteten. Polizeige-richt'-und Friedensgerichtssystems, ja zum Theil sogar der höheren Gerichts Höfe, in der Gartenstadt. Gelegentlich will ich Jhncn davon einige erbauliche Gesch'.chtchen erzählen; für beute wol- . Ich Sie mich gütigst davon entbinden, sonst komme ich aus diesem Irrgarten Capitel gar nicht mehr heraus! Noch Eins aber! Man sagt so gerne daß die Unbildung die Wurzel aller solchen Verbrechen sei. Die Lebenslaufe aller Hauptmitglieder der MarItt Street Gang" zeigen aber auf das Echlagendste, mit einem wie großen Salzkörnchen" dieser Spruch zu neh men ist. Keiner dieser Kerle hat zu dem großen Heer Derer gehört, denen die Wohlthat einer vollkommenen, allermindestens elementaren Schulbildung versagt war. Ich spreche von eirm Heer", denn die Zahl der Wesen unter 14 Jahren, welche in Chicago aar keine Schule besuchen, wird zur Zeit auf nicht weniger, als 35,000 geschätzt! Möge der Himmel ein Einsehen haben; sonst kann noch eine gar merkwürdige Menschheit am Südufer des Michigansees 'emporwachsen. Manchmal, wenn mir die Lust am Ausenthalt in der Gartenstadt so recht vergällt wird, suche und finde ich auch stets einen Trost in der Lebensstatistik. Den:? diese thut dar, daß Chicago trotz $c&n, Revolver u. s. w. eine der allergesundesten Städte auf unserem groHen Continent ist, soferlk die procentmäßiae Sterberate sich jedes Jahr ge
rinaer erweisr, al- ?iestnige säss aller anderen amerikanischen Großstädte. Auch fehlt es wahrlich nicht an Menschenkindern, die in Chicago sich nicht nur nicht zu Tode ärgern, sondern ein sehr ansehnlich hohes Alter erreichen. Die verschiedenen Arten Altenheime
Chicagos beherbergen deren allein nahezu dreitausend! Das kommt aber auch von dem vielen frischen Blut, das die Einwanderung herführt. Darum immerhin nur recht flott weiter eingewandert! Mit der Zeit stehen Chicago im Neuen Jahre auch noch so mancherlei schöne und gute Dinge in Aussicht, B. ein, großeI philanthropis ch e s Pfandhaus (nach dem. bereits in Gotham nachgeahmten Vorbild des Pariser), wovon nur zu verwundern ist. daß es nicht sofort nach der Weltausstellung in's Leben gerufen wurde; immerhin kommt es noch zeitig genug. um einer vielfach entsetzlichen Aussauaunq der Armen steuern zu helfen, vor-u-gesetzt, daß die Menschenfreundlichkeit nicht unter allzu großer Förmlichkeit leidet. Die Benutzung des New Yorker philanthropischen - Pfandhauses wird, wie mir ein unglücklicher Freund mittheilt, erheblich dadurch beeinträchtigt, daß allzu viele peinliche Fragen an die Kunden und Kundinnen gestellt werden, weshalb diese es oft vorziehen, sich anderswo das Fell höher über die Obren ziehen zu lassen. Audb auf dem Gebiete der Temperenzbewegung steht eine interessante Bescheerung in Aussicht. Im Schooße dieser Bewegung, die ja in Chicago, wörtlich gesprochen eins ihrer größten und imposantesten Schlösser im ganzen Lande besitzt, aber höchst bescheidene locale Erfolge aufzuweisen hat. bildet sich eine Art Gegenbewezung heraus, deren Vertreterinnen sich sagen, daß man die Suff"-Ausschreitungenl nur dann wirksam bekämpfen könne, wenn man auch einen positiven Ersatz biete. Sie gehen sogar noch weiter, als eine ähnliche Bewegung in London gegangen ist: nicht abwartend, bis besondere Häuser für harmloses Trinken, Geselligkeit und Erholung geschaf fen sind, wollen sie sogar die Erd-ze-schösse der Kirchen, hierfür beständig eingerichtet sehen. Wenn es nach ihnen geht, wird bald jedeKirche derGartenstadt in ihremErdaeschoß einen Freilunch-Counter" nebst Zubehör haben. Nebst Zubehör?" fragen Sie wohl kopfschüttelnd. Ja wohl! Diese Damen versteigen sich in der Temperenz der Temperenz" sogar so weit, daß sie hoffen und erwarten, wenigstens manch: der Kirchen würden gestatten, daß zu Freilunch nicht nur Tbee und Kaffee sondern auch hüh! Bier, Wein und andere leichte Getränke in reinem Zustand verkauft werden." Na, Glück zu. Daß Chicago für seine schlechte osfentliche Verwaltung so sündentheuer zahlen muß, wäre vielleicht noch in stiller Ergebenheit seufzend zu ertragen. Aber dag auch moch der Hohn sich zu dem Unglück gesellt, das ist doch etwas zu stark. Denken Sie sich, fast unmittelbar unter seiner Nase hat Chicago ein Dorf, genannt Harlem, sitzen,. m welchem die Bürger nicht nur gar keine Steuern zu zahlen brauchen, sondern von der Gemeindeverwaltung noch Dividenden herausbekommen! Das erinnert doch gar zu sehr an das Loos des gefesselten Gefangenen, vor dessen Kerkerfenster überdies junqes spielendes Volk beständig fröhliche Gesichter schneidet und Capriolen macht. Doch wer weiß? Vielleicht kann Harlem auch als erhebendes Beispiel anfeuernd wirken auf das Volk, dessen stolze Loosunz I will" ist. I. R. Der Roman des Barons Zeiülctt . Ein interessanter Proceß, anaestrenat von der Fürstin von Sagan und deren ruver, dem Baron Raymond Seilliöre. gegen die ehemalige Geliebte ihres in New Nork unter aeheimnikvollen Umständen verstorbenen Bruders, Roer Selälöre. beschäftigt zur Stunde die erste Kammer des Pariser Cwilge richte Die Unthat lautet auf Erb schleicherei. Nach dem Wortlaut eines nach allen Vorschriften abaefakten Te staments nämlich hat der Baron Roger lseilllere, der tm Vermoaen von meb als sieben Millionen Francs bei seinem Tode hinterließ, einer Madame Merlier die Summe von einer halben Million vermacht. Mit der Begründung.: daß diesem Acte Erbschleicher von Seiten der Angeklagten zu Grunde liege, ist zenes Testament nun von den Gejchwl stern des Baron Roaer Seilliö anae griffen worden. Nach der Aussage er Fürstin von i-sagan und ihres Bru ders hätte Madame Merlier. die ehe dem ein elegantes 5aus in der Rue de onstantinople in Paris bewohnte, den Qaron Roger vollkommen überlistet und dupiri, indem sie sich dessen Grö nenwadn und aukerordenthcü sckwackie n Geist zu Nutze macht habe. Die Käu figen Orgien, die in jenem Hause abgealten wurden, seien, so besagt die An klage, derartige gewesen, daß die Ge sundbeit des Barons nack und nack vollkommen erschüttert wurde. Als der Baron sich vonFrau Merlier habe Iren, nen und auf Reisen beaeben wollen da hätte die Merlier zu einem anderen canooer ryre Juslucht genommen. Zuerst habe s Semlöre einen H rein" von hübschen Mädchen zugeführt cie ie im alle als Damen vornebmit er Herkunft vorstellte. Dann aber habe te, der siren Me Roaer's schmeichelnd eine Prinzessin von königlichem Geblüt zu yerralyen, eiv t eme Pseudolurstin demselben zuaefübrt. die allerd'rnas u erst nur auf dem discreten Weae ano slymer Correspondenz sich .dem Baron zu nahen waate. Die Briefe, die der Advocat Bernard den Richtern wie dem vludltormin zum Vergnügen vorlf und die mit den Initialen L. v. M unterzeichnet sind und in bintn dZ, st Schreiberin sich als .die Tochter eines der erlauchtesten Fürsten der neuen Welt" bezeichnet, enthalten nun auerordentlich verlockende Aussichten für die
KOTesgsvnm
Zukunft' des yochstrebenden Barons. Denn der geistesschwache Baron mußte die Ueberzeugung gewinnen, daß er durch ein: Verbindung mit jener Fürstin" Herzog und Peer von England Großfürst von Preußen Fürst von San Francisco und Besitzer von fast halb Australien werden, und daß ihm seine Verlobte außerdem eine Mitaift von 80 Millionen Francs. 22 Schlös sern, zwei Flotten und echs 'Armeen (!) mit i die i5hc dringen wurde. zs wird angenommen, daß der Geist des Barons Seillire in jener Zeit gelitten hatte, da er den von Madame Merlier inspirirten Manövern ein gläubiges Ohr geliehen und nicht einmal zu zweifeln begann, als lym Die vermeintliche Prinzessin, zu der die Schwester Madame Merlier's umgewandelt worden war, nachdem sie sich blond gefärbt hattc. bei dem endlich gewährten Rendezvous zu einem Dejeuner sogar einige hundert Francs avoorgte. Bei ver Berbandluna versucht? der Vzrtieidiaer der zweifellos raffinirten Geliebten des Barons, Advocat Desjardin, diese als den Schutzengel Roger's hinzustellen. dessen wohlthätigem Einfluß sich nur der aron vurcy oie vttxt naep Amerika leider entzogen bat, woselbst er nun unter geheimnißvollen Umständen seinen Tod gesunden habe. (Der Verstorbene wurde nämlich eines TageS mit schweren Verwundunaen in seinem 'Zimmer in New Z)ork todt aufqefunden.) Sonderbar berührt vie aussage des als Zeuge vernommenen Aovocaten Pioger. der von Madame Merlier zur Zeit auf seine Frage, wesbalb sie den Baron nicht nach Amerika begleiten wollte. d:e Antwort erhalten zu haben erklärt: Nein, denn man wird ihn ermorden, wenn er nach Amerika atm, und mich dann mit ihm!" So kennen Sie also schon seine Mörder? habe Herr Pwaer hierauf gefragt, worauf Frau Melier jedoch nur mit Stillschweigen erwidert hätte. Im Uebrigen behauptet dieser Zeuge, der ehedem auch Advocat des Baron Seilliöre war. daß dieser nicht mehr in den lejztenJah r n t.C"t!i r. r ren zum eiurcu oeiaylgl geraejen sei. i Präsident Fanre. Mit 430 gegen 301 Stimmen, welche auf den Kammerpräsidenten Brisson entfielen, hat d:e franzosische NationalVersammlung den bisherigen Marineminister, Herrn Felix Faure, zum Präsidenten der Republik gewählt. Herr Faure, der am 30. Januar 18-11 geboren ist, also in seiner vollen Manneskraft steht, war in früheren Jahren Schiffsrheder in Havre und sungirte als Präsident der Handelskammer dieser bedeutenden Seestadt. Als im Jahre 1871 der Communeaufstand in Paris ausbrach, marschirte Herr Faure als Commandeur eines BataillonsMobilaarde nach Paris. Sein politisches Debüt in der Deputirtenkammer machte er im Jahre 1831 und als am 14. November desselben Jahres das Cabinet Gambetta gebildet wurde, übernahm er in dem Ministerium sür Handel und Colonien das Amt eines Unter-Staats-secreiärs. Aus dieser Stellung schied er mit den anderen Caöinetsmitgliedern schon im Januar 1832. doch wuroe er unter dem letzten Cabinet Ferry am 24. September 1L83 zu demselben Amt zurückberufen. Im Octoöer 1834 wurde Herr Faure zum Repräsentanten des Departements Seine - Jnferieure gewählt. Als das Cabinet Ferry am 31. März 1835 zurücktrat, legte Herr Faure sein Amt abermals nieder, doch wurde ihm dasselbe unter dem Cabinet Tirard von Neuem übertragen und dem Cabinet Dupul) gehörte er als arineminister an. Der neue Präsident gilt als ein Mann von großer Umsicht und bedeutender Erfahrung, der die kühle Ueberlegung des Normannen mit ungewöhnlichem Scharfsinn verbindet. An seinem Namen klebt kein Schmutz und von ihm wird erwartet, daß er da? Steuerruder des schwankenden Staats, schisfes mit fester, Hand halten wird. 2ie(Z!nwanöeruns im Za!)r: 1331 Der soeben zur Vettffentlichung gelangte Jahresbericht der New onei Einwanoerungsdehörde entyält höchst interessante Mittheilungen über die Einwanderung im Jayre 1L94. Im Vergleich mit oem Jayre 1893 hat dieselbe um 213.220 Ztöpfe abgenommen, denn in .dem adgelausenen ahre Nndeten nur 167,6o5 Personen, während, de: Bericht für das Jahr 1803 eine Gesammtzahl von 385,885 Einwanderern aufwies; das Abnahmeverhältniß zwischen den Jahren 1893 und 1892 belief sich dagegen nur auf 21,856. Der kowssale Rückgang in der Einwanderung ist selbstverständlich der Hauptsache nach aus die allgemeine DePression zurückzusähren, allein auch manche natwistijch: Maßnahmen haben dazu 5eigeirazei. 'Lin.va.iderer fernzuhalten. Dem neuesten Jahresberichte sind zum ersten &!al: Taillen beigefügt, in welchen die auf Ellis Island angelangten Personen nach gewissen Grundsatzen in b?stimn:te Kategorien getheilt Zind. und z!oar sind Grenzen gezogen .vischen sollen Personen, di: bereits rorübergehend früher hier gelebt haben, also Alien Resident", solchen, die zu ihren bereits hier weilenden nächsten Angehörigen kamen, also meist Frauen und Kinder, und solchen thatsächlich als nutzbringend zu bezeichnenden Personen. die sich hier aus eigener Krast eine Existenz zu gründen beabsichtigten. Eine derartig getrennte Aufstellung zeigt nun, daß nach Abzug der beiden ersten Kategorien von der Gesammtzahl von 167.665 Personen nur 66,C22 sosort nutzbringende Einwanderer elandet wurden. Am stärksten war die italienische Einwanderung, denn dieselbe belies sich auf 36,723 Köpfe; unter denselben fanden sich Alien Residents" 8236 zu Angehörigen reisten 12,69-1 und selbständige Einwanderer waren IS,733. Das zwei.rökte Contingent stellte Deutschland Mit 25,818 Ein
wanderern, darunter 4183 Alien Resident", 9499 Angehörige früherer
Einwanderer und 12,131 selbststandige Einwanderer. Die betreffenden Zahlen für Irland betrugen 20.467, 5128. 8569 bzw. 6779, für Rußland , 20.003. 1056, 12.353 bzw. 6594. Eine weitere Tabelle zeigt nach Nationalitäten die Zahl der Analvhabeten und die von den Einwanderern mitgebrachten Geldmittel. Auch in diesen Hinsichten zeichnete sich die deutsche Einwanderung vortheilhast' aus, denn die 25.818 deutschen Ankömmlinge brachten ein Baarvermöaen von 804,352 mit und wiesen nur 2915 Analphabeten auf; die betreffenden Zahlen für Italien waren $387.576 und 6143 Analphabeten, für Irland 5304.450 und 1941 Analphabeten, für Rußland $239.331 und 2676 Analpabeten. Ihrem Berufe nach vertheilten sich die Einwanderer auf folgende Klassen: 22 Schauspieler, 37 sonstige ünstler, 116 Geistliche. 1 Zeitungs-Redacteur. 37 Graveure. 9 Anwälte. 393 Musiker. &3 Aerzte, 174 Bildhauer. 236 Lehrer. 1034 Bäcker. 814 Barbiere. 937 Grobschmiede. 214 Brauer, 886 Fleischer. 1904 Tischler, 1429 Kaufleute, 717 Schneiderinnen, 511 Ingenieure, 462 Gärtner. 114 Glaser, 225 Eisenarbeiter. 83 Goldarbeiter, 316 Schlosser, 313 Maschinisten. 2742 Matrosen. 1185 Maurer, 254 Handwerker. 209 Müller. 1192 Bergleute, 639 Anstreicher. 154 Pflasterer. 63 Plumber. 152 Drucker. 155 Sattler. 873 Näherinnen. 8 Schiffsarbeiter, 2063 Schuhmaüer. 233 Spinner. 463 Steinhauer, 2723 Schneider, 85 Lohgerber, 100 Klempner. 231 Cigarrenarbeiter, 173 Uhrmacher, 714 Weber, 83 Stellmaüer. 1654 Köche. 14.305 Farmer. 213 Grocer. 32.975 Arbeiter. 3292 Handlungsbeflissene. 20.629 Dienstboten und 127 Schäser. GemelttnützlgeS. Um weiße Filzhüte zu relnl gen, mische man entweder Arrowroot oder Magnesia mit kaltem Wasser, daß es einen Brei bildet; dann bestreiche man mit demselben mittels einer kleinen Bürste den Hut, bis er ganz davon bedeck! ist, laß ihn vollkommen trocken werden und bürste ihn dann sorgfältig aus. Zum Ausbessern .zerrissener Gummischuhe verwendet man Kautschukleim. Man übergießt zwecks Herstellung desselben fern zer schnitten? Kautschuk mit dem 5 6 fachen Gewichte Schwefelkohlenstoff, welcher vorher mit Chlorcalcmm ent wässert wurde, verschließt die Flasche gut und befördert die Lösung, ohne zu erwarmen, durch häufiges Schuttein. Eine praktische Mäusefalle. Ein leerer, ca. fünfzölliger Blumentops, ein zugespitztes Nummer holz (Etikett) und ein Stück Brett, Glas, Schiefer oder dergleichen. An dem spieen End: des NummerholzeZ befestigt man den Köder, Speck, Brot und dergleichen, stellt den Blumentopf umgekehrt auf das Brettstuck und stellt nun das Nummerholz auf di: hohe Kante, mit dem Koder nach oben, nach dem Jnn:rn des Topfes gerichtet unter den Rand desselben, so daß dieser 1 1-2 bis 2 Zoll hierdurch auf der einen Seite gehoben wird. Das Loch im Topfe wird, wenn es zu groß ist, zugestopft. Sobald die Maus un ter den Topf kriecht und an dem KLder nagt, kippt das Holz um, der Topf fallt herunter und die Maus ist gefangen. D a s f o l g e n d e ist ein ebenso einfaches als bewährtes Verfahren, schwarzseidene Kleidungsstücke, Tllchr. Kravatten u. s. w. zu reinigen. Zuerst wird der Stoff mit einem trockenen wollenen Lappen gut abgewischt und nöthigenfalls vorsichtig ausgeklopft, um den Staub zu entfernen. Dann wird der Gegenstand auf einem Tische ausgebreitet und mit heißem Kaffee, welche? durch Seihen von allem Satze befreit ist, mittels eines Schwammes sorqfältia auf der rechten Seite abae rieben. Der Stoff wird dann etwas getrocknet und auf der verkehrten Seite gebügelt. Wo das letztere nicht mog lich ist. muß beim Bügeln ein Tuch auf gelegt werden. Der Kaffee nimmt alle Flecken und Unreinigkeiten weg und stellt den natürlichen Glanz der Seide wieder her. wie dies keine andere Flüssigkeit thut. Um Bettfedern zu reinigen, legt man sie 3 bis 4 Tage lang in eine schwache, lauwarme Auflösung von kohlensaurem Natron (Soda). Dann wirst man si: auf ein Sieb, läßt dk Flüssigkeit abtropfen, wäscht sie mit reinem Wasser und trocknet sie auf Netzen. Ein anderes Verfahren ist folgendes: 10 bis 20 Pfund rein gewaschen: weiß: Kieselsteinchen, welche in einem eisernen Kessel über Kohlenfeuer, erhitzt wurden, bringt man mit den Fetun in einen großen reinen Sack und rührt beide bis zum Erkalten anhaltend durcheinander, was wohl am besten geschieht, wenn der Sack, an beiden Enden von zwei Personen .gefaßt, hin und her geschwungen' und zuweilen umgewendet wird. ' Alles muß rasch geschehen, damit di: Steinchen nicht zu sehr abgekühlt sind, ehe si: mit den Federn in Berührung kommen. Die Federn werd:n nun mit den Händen ausgelock:rt und rein abgenommen oder mit- !, ls ein.'s sogenannten Federkorbes von den Kieselstein:, womit nun aller Schmutz vermischt ist, getrennt. Hierauf werden sie eine Z.'it lang ausgelegt md dann wieder in den vorher ebenfalls g:r:iniatea B:ttb'rzug gefüllt. Tüchtia.-s Ausklopfen des gefülltenBetKs in der freien Lust oder bei offenem . .. . f.. in. r izt ie?r zu emoseqien. I unge Hühner fleischt g e r zumachen. Die ersten Erfordernisse hierzu sind Ruhe, und kein zu heller .5u5.n!baltort.' Den Lattenverschlag. in welchem man die Thier: unterbringt, stelle man in eine dunkle Scheune, wo die Mästlinge möglichst wenig von den Hofhübnern hören. Das Futter bat
Ksttaee rpaasanaa
lediglich aus mehlhaltsgen, vegetabilischen Stoffen zu bestehen; Brot-, Kleien- oder Mehlbrei, geschrotete Gerste und Mais sind die geeigneten Futtermittel, welche den Thieren nebst Erdäpfeln in ausreichender Meng: fünf- bis sechsmal taglich gereicht, aber nicht in dem Verschlag belassen werden dürfen; Erfahrung hat gelehrt, daß die Thiere mit mehr Lust fressen, wenn ihnen das Futter nicht immer zur erfügung steht. Etwas Grünes mundet ihnen dazwischen gut. darf aber nur in geringen Quantitäten gereicht werden. Hat man das Junggeflügel 46 Wochen in der angegebenen Weise behandelt. so wird man daran einen so fleischigen. feinschmeckenden Braten erhalten. daß die aufgewendeten Mühen und Kosten dadurch reichlich ausgewogen sind. Nach den Lehren der Mech a n i k ist es vollständig gleichgiltig, wo auf dem Wagen die Last ruht und in welcher Entfernung die die Last bewegende Zugkraft angreift, vorausgesetzt, daß die Unterlage vollkommen eben ist und die Räder keine Eindrücke hervorbringen können. Eine Ausnahme erleiden diese Regeln durch höhere Hinterräder und gegen den Erdboden geneigte Zugstränge. Erstere bewirken durch ihre langsamere Drehung eine geringere Achsenreibung, lehtere verurfachen ein, wenn auch nur leichtes Anheben des Qorderwagens und damit eine geringere Reibung der Vorderräder auf dem Äoden. Beide Momente bewirken ein: Ersparniß an Zugkraft. Beim praktischen Gebrauche des Wagens sind die in Betracht kommenden Verhältnisse andere. Erstens ist der Boden, auf welchem sich der Wagen be w:gt. nicht vollkommen eben, und zweitens bringen die Räder mehr oder weniger erhebliche Eindrücke in jeder natürlichen Fahrbahn hervor. Es ist nunmehr die Frage: In welcher Weise dies: Umstände die verstehend angeführten mechanischen Gesetz: beeinflussen? Versuche, welche auf Anregung kes akademisch - landwirthschaftlichen Vereins Agronomia" in Leipzig angestellt wurden, ergaben Folgendes: 1. Die gleichmäßige Belastung des Wagens wirkt günstiger, als die Anhäufung der Last auf den Vorderwagen und es stellt die möglichst große Belastung der Hinterachse die geringsten Anforderungen an die Zugkraft. 2. Die Anspannung mit kurzen Augsträngen ist der mit langen Zugsträngen unter allen Umständen ganz erheblich überlegen. Mit der wachsenden Entfernung des An ariffspunktes der Zugkraft von der fortzubewegenden Last steigt der Bedarf i l t IX, 5 rm an Auglrai!. ö, m ueorigen lassen die gewonnenen Resultate deutlich den Vortheil kurze? Zugstränge bei der ?lnspannung unter der Deichsel erken nen. Die Monotonie der Patien ten des Vrooklyner Hospitals an Ray mond Str. wurde unlängst in uner warteter Weise gestört, und m den Räumen, deren Stille sonst nur von dem Stöhnen und Schmerzensrufen der Kranken unterbrochen ward. herrschte eine Zeit lang gewaltige Auf regung. Mit wie Irrlichter funkelnden Augen und mit fliegenden Haaren hatte sich einer der Patienten, welcher erst am Tage vorher eingeliefert und in einem dunklen Zimmer der ersten Etage un tergebracht worden, aus seinem Bette gestürzt und eilte, heftig gestikulirend und wilde Flüche aus stoßend, in die anstoßende Ward", tn der bei Unfällen Verletzte einquartiert sind. Es war dies Pater Edward H. Walsh, der Pfarrer der reformirten katholischen Kirche an Cumberland Str., welcher schon oft durch sein excentrisches Beneh men und seine Tiraden gegen die ka tholische Hierarchie Aufsehen erregt hat. Der Geistliche hatte, angeblich an der Grippe leidend, in den letzten Tagen ein absonderliches Benehmen zur Schau getragen, weshalb seine Verwandten ihn nach dem Hospital bringen ließen. Wie ein gereizter Eber eilte der Pastor durch den Krankensaal, wahrend - die meisten, mit gebrochenen Gliedmaßen daliegenden Patienten in ihrer Angst um Hilfe schrieen: einer der Kranken Wärter stürzte sich auf den nur mit dem .Hemd bekleideten Geistlichen, der wie rasend um sich schlug. Erst mit dem Beistand anderer, von dem Höllenlärm herbeigelockten Wärter gelang eö, ,den Pater zu überwältigen. Er wurde dann' nach - seinem Zimmer geschafft und eme besondere Ueberwachung an geordnet. Der Geistliche soll an einem heftigen Anfall von Grippe leiden. In ASdu?y Park in New Jcrfey ist jetz: Daniel H. Craig. der erst? eästsürer der alten New Vorker Associllten Presse", im achtzigsten Lebensjahre gestorben. Craig war der Grüno?r dieses Neuigkeitendienstes in den Lkr. Staaten, und da es in den ersten Jahren noch keine Telgraphen gab, lou'den Brieftauben zur Beförderung verwendet. Er betrieb zuerst das Geschäft allein, aber im Jahre 1847 vereinigte er sich mit 23m. M. Swain vom Philadelphiaer Ledger" und A. S. Abell von der Baltimorer Sun", und dies war der Grundstein zu dem jetzt so weitverzweigten Nachrichtenbureau der Asso ciated Preß". Ehe Craig sich mit den genannten Herren vereinigte, war er Concurrent P. C. I. Smith's, und diele beiden Männer boten damals alles Möglich: auf, um sich gegenseitig zu übertreffen. Als einmal Bostoner und New Forker Zeilungsherausgeber durch Smith einen Dampfer gemiethet hat ten. um europäische Nachrichten von Halifax nach Boston zu befördern, fuhr Craig in einem Wagen nach Halifax und nahm in einem Korbe einige Brieftauben mit. In Halifax schiffte er sich auf dem von Europa kommenden Dam pfer ein und als dieser sich in Sicht der Küste von Massachusetts befand, ließ Craig seine Brieftauben fliegen, wklche schneller als der Dampfer nach Boston kamen und die wichtigsten Nachrichten aus Europa eher an die von Craig vertretenen Zeitungen brachte, als die anderen Zeitungen die Nachrichten erhielten. Er blieb bis 1869 mit der Associirten Presse in Verbindung.
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