Indiana Tribüne, Volume 18, Number 125, Indianapolis, Marion County, 23 January 1895 — Page 1
y sys ntr -ch :'- nl & fefci KV A ' vj fcä ja w m 5.-1 9j a, Office: S?o. 18 Süd SUadanra Straße. Iß Indianapolis, 3nana Mittwoch, den 23. Zanuar 1895. No. 125 teif -aj
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Da habrn rott die Bescheerung Da Odergericht der Ver. Staate" hat entsckiepen. dah das Anti.Trust'Eeseß nicht aus den Zuc?' Trust anwendbar lei.
le erlsoarreil oezugucq cer.ten. daß. wenn rö wieder einmal ;u
' Trusts falle in den Bereich der Einzelsteten. Der Conareß könne bloß Ee. setze in Bezug auf Handel und Verkehr zwischen den Staaten machen, hier Aber handle eS sich um die Fabrikation eineS Artikels und Fabrikation eines Artikels sei kein zwischenstaatlicher Verkehr. Im Grunde genommen ist eS ganz gleichgiltig, auf welche Gründe hin die Entscheidung erfolgt tft. Gründe sind für Richter zahl'eich und billig wie Brombeeren. Mit dieser Entscheidung ist alle LandcSgesehgcbung um Zrv?cke der Vernichtung industrieller Trusts gänzlich abgethan. Und eS ist auch ganz gut so. Damit ist wenigstens ein gut Stück Heuchelei unmöglich gemacht. Da unseren LandeSgesetzgebern so wie so nie etwas an der Vernichtung der Trusts lag, ist ihnen wenigstens die Möglichkeit be nommen, so zu tbun, alS wollten sie vernichten, was sie ja doch nicht verNichten können. Wir haben schon so ost Gelegenheit genommen, zu zeigen, oap leoer izeiozug gegen die Trusts eine Thorheit ist, daß eS eigentlich für unS überflüssig ist, weiter darüber zu reden. Die Tenden; deö Kapitalismus ist die Eombination zum Zwecke der Vernichtung der Kleinen und kapitalistische Gesetzgebung kann diese Tenden nicht aufhalten. Nicht die Trusts werden vernichtet, sondern die Klei- en, die kleinen Handmerker und Geschäftsleute. DaS Charakteristische an dieser Entscheidung ist aber, daß daS Gesetz nicht gegen diejenigen anwendbar ist, gegen die eS gerichtet war, sonder , gegen diejenigen, gegen welche eS gar nicht l,..,. r. Unter diesem selben e,rye wuri.cn evs unv ,nnc viiu t,ruTthf tlr. 3n der AnwenSuna vvn ycycii ancint uuw vk.cii Führer haben unsere BundeSrichter ... m eine gropcn siivyu. un(cic uojict versieben die Gebe auS,uleaen. wie eZ ihnen, resp, dcn Kapitalisten paßt. Aber so muß es kommen. ES ist ganz Recht so, da die Arbeiter und die kleinen Geschäftsleute einmal nicht anderS klua werden wollen als durch Schaden, so mögen sie eS so haben. sie machen die Faust in der Tasche, ü,mmen daS nächste Mal wieder für Sie Werkieuie und Handlanger der Trusts, und die Aktienbesitz?? streichen vergnügt ibre Dividenden ein. Es ist immer schön, Aktienbesitzer in einem üintt zu sein, in dem die Schafsgeduld der Bürger sich mit der Unverichämtheit der großen Kapitalisten messen kann. " Der große Streik in Brooklhn nimmt den üblichen Verlaus. Man soll zwar sich vor dem Prophezeien züten, denn allezeit können unvorhergesehene Umstände eintreten, aber aller Wahrscheinlichkeit nach wird der streik verloren gehen. Vorläusig sind 8000 Wiirni Miliz da, wenn diese nicht ausreichen, kommen noch mehr. Ist auch daS nicht genügend, so schafft man BundeSmilitär zur Stel?e, und mit Zlinte ud Säbel kann man schon eine ungefüge rebellische Menge, die nicht diSziplinirt ist, zu Paaren treiben, dann werden die Seabs die Stellen der streike? einnehmen, einige der letzteren werden wohl wieder eingestellt, weil man doch nicht mit lauter neuen Leuten arbeiten kann, und nach einem Weilchen ist alleö vorbei. Späterhin wird dann wieder einmal ein Streik auSbrechen, und dann werden die jetzigen Streiker die Seabs sein, im Uedrigen wird eS gerade so gehen, wie jetzt. Die Bedörden gewöhnen sich daran. in diesen Dingen jetzt viel rascher und entschiedener zu handeln. Der Mayor hat sich gar nicht die Mühe gegeben, den Gouvernör um Aufrufung der Milizen zu ersuchen, er hat gleich sel her die Miliz herausgerufen, und diese ist auch ganz bereitwillig gekommen Nun ja, Ordnung und Ruhe müssen ja schließlich aufrecht erhalten werden. Die Brooklyer haben im lehten Herbste eine große That gethan. Sie haben den demokratischen Mayor hin ausgeworfen, und einen Republikaner. Schieren ist sein Name, gewählt. Er I ' V r ist ein reicher Mann, und wie man sagt,
auco Äklionär der Slrasjei.bhn. Die 2lrabenbahnAr?ges!eU!en lzaben n?ahrsÄeinlich gekoifen. ihn wählen. JrZzt örvdrn o,e Älbelter Brookly-S mit po litllcher Llacke. Damit meinen sie. dttsi sie oas näckste il wiecer eircn Dc
m ,itaun irälzien a-cllen. Od sie cru-Mr einem Streik kommt, e'.ndemokrütNch?! Mayor feine Milizen gegen die Ätra- - ßenbahn - Vrwaltunz schicken wird?. Jedenfalls haben sie schon vergessen. daß der Präsident, der Justizsekretär und der KciegSsekrelär, welche Bundestruvven nach Chicago, Hammond, Cripple C-eck u. s. w. sch ckten, Demokraten waren. Es ist schwer au sagen, waS die amerikanischen Arbeiter denken, vergessen und erwarten. Wahrscheinlich wissen sie es selber nicht, und viel Gescheldtes ist eS auch nicht. Heute stimmen sie für einen Demokraten, um sich an einem Republikaner zu rächen, morgen für einen Republikaner, um sich an einem Demokraten zu rächen und dabei bleiben sie mmer dieselben Sklaven und dieselben armen Teufel. Wenn unsere Stadtväker sich prügeln, w''e daS gestern Abend der Fall war, richten sie viel weniger Unheil an, als wenn ftc Beschlüsse fasse. Denn im ersteren Falle sind eö lediglich ihre mehr oder weniger Mißtrauen erweckenden Visagen, im lktztercn die Inertssen der Bürgc:schafr, die zu Schaden kommen. (ShZc. Arb. Ztg ) MW 9 f nP&TltiQi jUiuüjUlijlCiu Inland. Wetteraussichten. Fortgesetzt schönes, kaltcS Wetter Temperatur: Moximum 32, Minimum 15 Grad. Der Streik i n B r o o k l y n. Broo klyn, 22. ?sn. Der erste ödtliche Kampf während dieses Streiks and um 11 Uhr heute Nacht statt, alö an der Halseystr. Station der Brookqn City N. R. Co. die Miliz auf einen Haufen Knaben feuerte. Henry Ahuö wurde tödtlich verletzt, eine Kugel drang hm durch den Kopf. DaS Schießen hatte zum Resultat, daß der Haufe sich verlies. Da der Streik der linemen" für morgen anbefohlen ist, dürfte der msrgige Tag dem kaum begonnen schwächichen Betrieb einiger Bahnen ein jäheS Ende bereiten. Trotzdem 8000 Milizsoldaten und 1500 Polizisten im Dienste sieben wird der städtische Handle und Verker doch sehr gehemmt. lln 9 50 galloppirten 5 berittene Polizisten den Broadway hinab, währcnd -von Halsey Str. ein Patrolwagen, pefüllt mit Polizisten in vollem Zagen in Broadway einbog. S,ne Abtheilung dcö 7. Regiment drang in die Halle an Myrtle Sir und bemächtigte sich der Bücher und Schriften der Lokal.Assembly. welche dort ihr Hauptq lartier hat. Später wur den die Truppen abbeordert und die Polizei besetzte die Halle. Dies ist, wie Großmeister Connellu sagt, der Crund weshalb die linemen" streiken. 'lin mit neuen Arbeitern dicht besetzter.Omnibuö unter Bedeckung von 4 Polizisten fuhr, um einem möglichen Angriff der Streike? vorzubeugen, mit so rasender Schnelligkeit dahin, daß er an EateS'Avenue, nahe Bushwick Ave. gegen ein Buggy anrannte. Der Znsasse deS Ee'ährts erlitt einen Schädelbruch. Der Fuhrmann wurde in Haft genommen Car 524 von der gestern in Betrieb gesetzten Linie traf aus dem unteren Stadttheile ein, mit 30 neuen Leuten an Bord. Als die Car in voller Bewegung war, trat eine Frau auö einem Hause und schleuderte eine Schaale voll Cavennkpfesser, welche die MotornierS und die Polizisten nahezu blendete. Während deS Nachmittags und Abends collidirtcn nicht weniger als sieben CarS mit Fuhrwerken jeder Art. Die Grocer der Umgegend sandten LebenSmittel und $100 gingen währen) deb TageS für die Streiker ein. Walter S. Roß von der DistriktAssembly No. 75 sagte heute Nacht: Wir haben guten Grund zu glauben, daß die Bahngefell'chaften unS morgen 'früh zu einem Vergleich auffordern
n-erden. Sie haben keine neuen Leute und können keine k'haltcn, trotzdem sie
Wrbssttionen in verschiedenen Stad- ' tcn des Landes errichtet hab.n. Von dcn 1C000 5arS. die gewobnl'ch auf Brovk.un HeigdtS im nge ( si.id. laufen nur 8, adgesllzen von den Ea,ö der Atlantic Vlve. Linie. Brooklyn, 23 Januar. Die Straßsnbahnzesellfchüft hat zw?r an 400 neue Leute ansevckbe, würd aber in den meisten Fällen von ih?eu wieder im Stich gelassen. Mayor Schleren hat soeben um mehr Truppen nachgesucht. Es scheint, als ob nun auch die Elektriker und Mechaniker ausstehen wollten. Chicagoer Aldermen prügeln sich ineiner Sitzung. C h i c a g o , 22. Jan. Die heutige Sitzung des StadtratheS begann mit einem Bibelspruch und endete mit ei ner allgemeinen Keilerei. Der Bibelspruch wurde von Mayor HopkinS in einer Vrtobotschaft gebraucht. Der Kampf war daS Resultat eineS langen LtreikeS über eine Ordre an den Polizeichef, seine Force zu reduziren. Die Demokraten versuchten mehrere Male, eine Vertagung herbeizuführen, waren aber erfolglos. Schließlich erklärte der Vorsitzende, Alderman Gallagher, die Sitzung für vertagt und die Demokraten eilten auf die Thüren zu. Stadtroth Madden, ein Republikaner, ergriff den Hammer und rief die Sitzung zur Ordnung, da keine Vertagung einzctrcten sei Alderman LammerS, Rtpublikaner, lief zur Thüre, um die Demokraten zu verhindern, ten Sazl zu verlassen, und im nächsten Momente war die schönste Keilerei im Ginge 61 Stadträthe, welche sich nicht p'.ügelten, sprangen von ihren Sitzen aus und brüllten. Eine Anzahl Polizisten eilten nach oben, aber als sie ankamen, hatten die Demokraten bereits daS Freie gewonnen. . ,,, Blumen für Frau Astor. New Jor k, 23. Jan. W lliam Waldorf Astor hat für da Grab seiner Gattin Blumenhülle von Veilchen und Maiglöckchen bestellt. Ein ganzeS Zahr lang soll diese Blumenhülle taglich erneuert werden. Die Kosten p?o Tag belaufen sich auf 5100. Für die Hülle sind 4000 Maiglöckchen und 4000 Veilchen erforderlich. ,,, AuS der Bundeshauptstadt. Repräsentantenhaus. Washington. 22 Jan. Die Indianer - VerwilligungSbill. welche seit 5 Tagen vor dem Hause war, wurde heute en'lich passirt. Sie betrug $6.494,820, doch wurde der Betrag erhöht. Heute wurden der Bill noch mehrere unwichtigere Amendementö hinzugefügt. Bundes senat. Die RegicrungSpolitik in Bez'g auf Hawaii wurde abermals im Senat scharf angegriffen und ebenso energisch vertheidigt. Senator Hawleh sprach für Aggressioe gegen britischen Besitz im Pacific. wädrend Senator Hawley sich darüber beschwerte, daß die Repräsentanten der Königin Llliuokatani so zuvorkommend behandelt wurden, nachdem die Ver. Staaten bereits die hawaiische Republik anerkannt hatten. Dann wurde die Nicaragua Kanalbill aufgenommen. Herr Turpie sprach 3 Stunden lang gegen die Bill und war mit seiner Rede noch nicht fertig, alS der Senat sich vertagte. , ,, Gräßliche Explosion. FiurgiS, Ky , 23. Jan. Um 11.30 gestern Nacht fand in den Gruben der Trade Water Coal Co. eine E5plosion statt. Fünf Faß Pulver ezplo bieten und k! Männer wurden gelöster. Um 2 Übt heute früh waren 75 Mann an der RettungSarbeit. Nochmals die Biersteuer. Washington, 23. Jan. Herr Wilson, der Vorsitzende deö Comites für Mittel und Wege, an welcher die Frage wegen der Biersteuer verwiesen 'worden ist, wünscht vor Allem von Sekretär Carliöle zu hören, ob er eine Vermehrung der iL.nnaymequellen sur I it. . rn rt. n. . i t . n naivm-nora oan. ii 1 menn oies ie igettellt ist, soll über die Biersteuer ein definitiver Beschluß gefaßt werden. SchissS-NachrichteNi - Angekommen in : N e tt I 0 r k : Grecian" von Glasgo und Edam" von Rotterdam.
Ausland.
S'ne r i: d) i o e That. Brüssel. 23. Jan. Wakrend ineS gestern Adeno in einem Cafe zu ümtb bei "ikarler stnnk,n,n . Tanzvergnügens warf irgend Jemand f o ..... eine Bombe in die Mitte des SaaleSEine Ezplofion folgte, wodurch die Möbeln zertrümmert und die LichZer ausgelöscht wurdin E.ne Panik folgte, aber schwer derl.tzt wu?de Niemand. Hm Hochwasser im Moselthal. Trier, 22. Jan. Die Mosel ist in olge des plötzlich eingetretenen Thauwetters innerhalb dreier Tae um vier Meter gestiegen. Eine Reibe in der Niederung gelegener Dörfer sind bereits überschwemmt und die Gefahr wächst von Stunde zu Stunde. Eö sind den Fluß entlang an den bedrohten Stellen Nachtwachzn organisirt, um für den Fall der Noth die Gegend sofort zu alarmiren. 1 c Ein zweiter öl n l a u f. Pari?, 23. Jan. M. Bourgeois soll jetzt abermals versuchen, ein neues Ministerium zu bilden. Präsident Faure will sich jctzt an die radikalen Gruppen wenden. I m i t i r t (5 a s i m i r. B u e n 0 S A i r c ö, 23. Jan. Soeben wird bekannt, daß Präsident Saenz Pena resignirt habe. Die Re signation ist noch richt cfsizicll angekündigt worden. Krieg in Aussicht, wenn Me xico ö Ultimatum vonGuatemala nicht angenommen wird. City of Mexico, 22. Januar. Nach einer sehr stürmischen Kabinetösitzung benachrichtigte Präsident Diaz Guatemala durch dessen Gesandten, daß er kein Haar breit von seinem Ultimotum abweichen werde. Guatemala müsse entweder MezikcS Forderungen bewilligen oder die Folgen tragen. ES scheint, alS ob die anderen central - amerikanischen Republiken zu Guatemala halten. Alle Regierungsstudenten Paradiren in den Straßen, entfalten Banner und ruen : ES lebe Mexico, eS lebe Diaz, auf nach Guatemala. City of Mexico, 22. Januar. Präsident Diaz hielt eine Ansprache cn die Studenten, deren Zahl auf nahezu 20.000 angeschwollen war und erklärte, keinen Zoll breit von Mexico'S Recht abtreten zu wollen. Die Antwort aus Mexico'S Ultimatum soll hier am 24. eintreffen. Beide Staaten rüsten zum Kriege. m Händelsvertrag zwischen Deutschland und Japan. Berlin, 23. San. Mit Japan find Verhandlungen über den Abschluß eines Handelsvertrags zwischen diesem Lande und Deutschland eingeleitet worden. - Gener l-Agentur. Feuer-Versicherug, Kollektion von Miethe, Geld an- und auszuleihen. Schissgscheine, Reisepässe, Vollmachten und Eroschastserhebungen. A.Metzger GrundeigenthumöAgentur. Ergründet 1862. m ii m allerlei. Betreffs d e s Umsichgrelfens der Grippe in New Dork wird von dort aemeldet: Die Strafn befinden sich, was in New York sehr viel heitzen will, in einem noch sch:uß!ich:ren Zustände, als seit langen Jahren Man muk dur.', Wasserbäch: und SchlammMeere waten, wenn man eine Skatze überschreiten will, und die Fole sind Krankheiten und darunter, besonders die Grippe. Im Gisundheitsbureau sind verschiedene Falle von Erkrankun aen an dem höchst unangenehmen, un ter Umständen gefährlichen Leiden anmeldet: ist doch selbst GesundheitsCommissär Edson von einem Anfall heimaesuckt. Auch die Poli'el-api täne Slevin und Gallagher leiden an der Grippe. In den letzten acht Wochen sind in der Stadt 21 Personen der gefährlichen Influenza erlegen, waörend rn dem letztgenannten Zeit räum nicht weniger als 124 Personen der Lunamentzunduna zum Opfer sie len. Im Gesundheitsrath sagt man. dak der miserable Zustand der Stra ken in nicht geringem Matze die Schuld an dem Austreten der Heiden erwähnten Zankheiten trägt,
In Sümpfen in I esse rson Va:ish in Louisiana, nicht weit von Orleans, fanden kürzlich mehrere Jäa:r da Gerippe eines Mannes. An dabei l?ec?enden Waffen und Kleidersetzen wurde festgestellt, das) es die Ueberreste des farbigen Mörders Roselius Julian waren, der vor Jahresfrist durch die Ermordung des Richters Albert Estopinal so ungeheure Aufreaung in Zefferson Parish hervzrgerufen hatte. Der Mord hatte einen Rassenkneg zur Folge. Vier Neger wurden gelyncht, und eine Menze anderer Farbiger verließen das Parish und li:Ken sich w New Orleans nieder. Julian war nach dem Morde in einen Sumpf geflohen und hatte sich mit seiner Büchse seine Verfolger vom Leibe gehalten. Wochenlang wurde der Sumpf auf allen Seiten bewacht, aber Niemand sah Julian denselben verlassen. Dennoch hieß es, die Flucht sei ihm geglückt, und mehr als ein Dutzend Neger wurden unter dem Verdacht der flüchtige Mörder zu fern, verhütet, und nach Jefferson gebracht, wo man sie aber bald freiließ. I n O l'n e y, I l l., i st d e r Turnunterricht nach deutschem System in die öffentlichen Schulen eingeführt worden. Auf Ersuchen der Schulbehördm kam Turnlehrer Hans Ballin von der Nor-mal-Schule in Carbondale, Jll., aus eine Woche nach Olney und ertheilte den Schülern der öffentlichen Schulen Unterricht in Freiübungen. In einer Reih: van Vorträgen erklärte er den Lehrern den pädagogischen und physi?lzgischen Werth des deutschen Turnsy'stems und der turnerischen Vewegungsspiele als Mittel zur harmoni schen Körperausöildunz der Jugend. Er zeigte an der Hand der Geschichte die Entwickelung der körperlichen ErZiehung und deren wohlthätigen Einsluß auf die geistige Entwickelung der Jugend. Seine Vorträge, sowie sein Unterricht, wurden von den SchulbeHorden, Lehrern und anderen Schulfreunden mit großem Interesse verfolgt und fanden lebhaftesten Beifall. Ehe er Olney verließ, rüstete er die Lehre? mit einem geordnetenLehrplan aus und gab denselben persönliche Unterweisungen im Turnen, so daß diese in den Stand gesetzt find, den Unterricht selbst Au leiten. :i Z a i t v 0 r Weih w a i,-iJii-:: de MaupaZ au, ;:ol) 'Mit:i Mticro durch einer .;..iir. .1 Lricf r.'.it k!55m BombenfcLg :e U?.:?rsuchÄnc cr.yo, das; der farr.'r Fusea-k. zu dessen 3;;i;;aa:I d.?.s Schloß gehört, den Äri.'f g:ft??'?.öen btiU. Fufea-l ist geständig, t'ill die That aber in einem Zustande d2n G.'ist:sstörung begangen haben. D e ? beim Postamte zu Hagenow in Mecklenburg beschäftigte yostgehilfe W. Stap:!feld ist flüchtig geworden. Die Prüfung der Kassenbestände ergab einen Fehlbetrag von 10.000 M., die aus Pastanweisungsgeldern und zwei G:ldbriefen imÄerthe von 250 und 5000 M. unterschlagen sind. Stapelfeld wurde zuletzt in Ludwigslust gesehen. Von dort aus fehlt jede Spur. In der Wohnung der -Gebrüde? Dantrey in Paris, die kürzlich einen Einbruchsdiebstahl im Palais Royal verübten und dabei ergriffen wurden, hat man bei einer Durchsuchung unter den. auf dem Fenster als Unterlage für Blumentöpfe dienenden Brettern große Mengen von Ehemikalien entdeckt, die zur Anfertigung von explosiven Stoffen dienen. Di: verhafteten Brüder sind nicht nur verro:gene Einbrecher und Diebe, sondern auch gefährliche Anarchisten. Ein französischer Jour
nalist. Henry Darcours, Director der Correspondance de Rome" und Mitarbeite? des Pariser Matin", ist aus Italien ausgewiesen worden. Einzelne Blätter wollten glauben machen, d Ausweisung sei erfolgt, weil er nach einer in Frankreich erlittenen Vestrafung unter falschem Namen in Storn lebt:; aber der Hauptgrund liegt darin, daß er an den Matin" Berichte über italienifcheAngelegenheiten schrieb, die der Regierung nicht gefielen. Trusts und Combinationen sind unpopulär. ES giebt aber eine Art Trust." gegen die Niemand etwa? zu sagen hat. DieS ist daS Trust oder Vertrauen daß daS Publikum hat in Hood'S Sarsaparilla. Hood'ö Pillen sind rein vegetabilisch. Oonuuvreiäl CM Restaurant. Aus dem obersten Stock deö Commereial Club Gebäudes belege, bietet eö einen prnchtvottsn Vnsblick auf Stadt und UmgebunL. DaS feinSe Restaurant bietet eö wie kein anderes Vorzüge durch Preisvürdigkeit und hochfeine Küche.
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Daß junge Leute tanzen, liegt in der Natur der Sache. Wenn aber alte Leute tanzen, dann muß etwaS Besonderes sich ereignet haben und dieses Besondere liegt ln unserm Bier. Daher der gute VerS : von (iebers, Schmidts und Maus ein Trunk, 3 so ein Crunk Macht Alle jung.
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