Indiana Tribüne, Volume 18, Number 123, Indianapolis, Marion County, 21 January 1895 — Page 4
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lDie angeführten Namen sind die deS VaterS oder der Mutter.) Geburten. ThoS. Michael, Knabe, 9. Jan., 119 Eillard Ave. . , . x I Se0.xoi, Knabe. 19. San,, Ci R l . ... Kiuiy yiuiuii, jvuuuc, x t , jun.f West New Sork Str. Thomas Johnson, Mädchen, 14. Jan. Frank Neßler, Knabe, 14. Jan., 125 gleicher Ave. Michael Finn, Knabe, 9. Jan. JameS Allen, Knabe, 20. Jan., " viaic ?lr. I Nellie Woblinsky, Mädchen, 19. Jan., Massachusetts Ave. Phil. Puryear, Knabe, e. Jan., Oak Hill. Chaö. White, Knabe, 16. Jan., Ho spital. Frederick Davis, Knabe, 19. Jan. Frank HugheS Mädchen, 9. Jau. Edward Dolbev. Knabe. 16. Jan.. 372 . ' ' acitnm vit. E. B. Hanasin, Mädchen, 19. Jan., 282 Süd Capital Ave. Alwin Schreiber, Knabe, 20. Jan., 24 Nural Str. Heirath en. Todesfälle. A. F. Tucker, 44 Jahre, 18. Jan , 139 Nord Meridian Str. Clarence Faust, 3 Jahre, 18. Jan., Sherman Drive. Zohn Schramm, 42 Jahre, 18. Jan., 267 West Morris Str. Hubert, 8 Tage, 20.3an, 527 Süd Cavitol Ade. Miles, 17. Jan. Anna Eagelhass, 8 Jahre, 19. Jan., 906 Madison Ave. Gus Donovan, 3 Monate, 19. Jan., 37 Helen Str. Nancy Brown, 84' Jahre, 19. Jan., Oak Hill. HilliS DaviS, 4 Wochen, 20. Jan , 326 Spann Ave. ired. Bogelfang, 7 Wochen, 19. Jan., K r ... ts- M. reihum ir. Msud Drake, 35 Jahre, 19. Jan., 136 West Michigan S!r. Der kleine Stadtherold. Mit tiefem Bedauern werden die vielen Freunde deS Herrn Rud. Zieg t , V . rr evre... r r rr icc von ttcn vauicuen yoren. ivtx selbe kränkelte seit längerer Zeit. Er wohnte seit 1831 hier in Zndianapo liS und war mehrere Jahre mit Emmerich & Pauli und während deS letz ten JahreS als Clerk im Telegraph" thätig. 2m Orden der Harugari war er ein eifriges Mitglied. . Die Beerdigung findet morgen Nachmittag um 2 Uhr von No. 127 KanfaS Str. auö statt. Heute Vormittag kurz vor 8 Uhr starb eine in weiten Kreisen bekannte deutsche Frau, Marie Anna Klink, mehr unter dem Namen Mutter Kline bekannt. Sie war ein eifriges Mit glied der deutsch. evang. Gemeinde und ein thatiges Mitglied der Murphy o c . . r 7 Leagne. Jrau Älme wurde ,n Oppau, oo . - . ei . .
aicrn, gcooren, iam aver ,cyon in tarrh. Kur ist die einzige zcht der ar;tihrem 12. Zahre hierher. licken Brüderschaft bekannte positiv
Her damit? Her mit dem Krug Hab' noch nicht genug Columbia. SomeBrew und Vale Select I cn?- v Tat c rr rx jl Mlt zedem Glas Mik's besser schmeckt. In glaschen zu haben bei der Home Brewing Co. Telephon 1050. ra.n.. r , Gestern Nachmittag sprach A.
P. Vroonyau aus roy, m einer einhundert Dollars Belohnung sur ;er r r r r i v r ..I. rr c f
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Progreß Club über Besteuerung und Tribut." Der Redner entpuppte sich alS ein Anhänger der ökonomischen Zdeeen deS Henry George oder der Single Tax Doktrin. Er erklärte, daß der Besteuerungsmodus seit dem Beginn der Republik trotz der tiefgehenden, ökonomischen Umwälzungen, die im Schoße dieses Jahrhunderts vorangegangen seien, noch derselbe, also vollständig veraltet sei. Er sagte: ES befinden sich Ungereimtheiten in unserem ganzen Besteuerungssystem. Der Mann von Geld bezahlt keine Steuern, sondern die Bürde der Steuerlast ruht aus den Schultern der Armen, Finanzschwachen, die da vieles bedürften. Eine für alle gleiche AuStaufchfreiheit kann nicht bestehen, wenn unsere Straßen und Landwege im Besitze von wenigen Individuen sind und zu deren Nutzen unterhalten werden, eben so wenig wie gleiche Freiheit zur Arbeit bestehen kann, wenn daS Land, daS alles hervorbringt, im Privatbesitze einiger Weniger sich befindet und alle Anderen leben und frohnen auf der Erde nur gegen Bezahlung. Die unnatürlichen Vortheile, welche einige Leute durch einseitige Abgaben und Gesetze erlangt haben, sollten beseitigt werden, aber wir können nur dann einer. Umschwung der Verhältnisse herbeisühren, wenn wir die Ursache dieser ungesunden Zustände entfernen." Redner pries dann als soziale Panacee die einzige Steuer aus Land, die Single Tare.
ÄUS den Gerichtshöfen. l
Superior Court. Zimmer No. 1. Huber Mfg. Co. gegen Jno A. Steelsmith. Notenklage. Jury in Berathung. nnip? q?n 9. MatbewS ae ! M M V " J m $0m zznkrak.klg. Dit2y entschied -für die verklagte Kompagnie. John T. Pirce gegen Leon Selig Schuldsorderung. Urtheil für Kläger aus $305.98. Albert Haneman gegen L. E. & 23. R. R. Co. Saadenersadklaae. Die Geschworenen Gingen ein Verdikt für v:. . .-a.r-rrrx.u oic uciiiuyic tuiu4. Elizabet? Appelby gegen George F Appelby. Scheidungsklage. Die Schei v... f.!.: fronn on;nf ftisl' uuuu, uv - " . 7 aus Weiteres ote bhul uoer oas tno ' y wmuui S""U"". vi.ö. t&t W JUV öio vjiupww . , , Mt . i So. Ech entts klage. Klagttmgle siA mit d Kesellsckakt dabm. daß 7.e" . ' ;f ' 'n ,lfi CZt Ujm ÖUU üCjauii. Vii vyuiiyie f,rtf ffsZ,. , imnn. V4Vt M . vt.vtvjv ..jj... Zimmex No. 3. Die Scheidungs klagen von Anna Swan gegen William Swan und von John Long gegen i Nannie Long wurden auf Kosten der Kläger zurückgezogen. ;?ni,nn? mthutnnatn iuuroen oeJ U v willigt : John Gross gegen Anna Gross. Mary Wilson gegen James Wilson. Webstn HigginS gegen Dela Higl gins. Nellie Cannon gegen GuS. Cannon. Nat. S. & L. Ass. gegen AgneS Tonsuren. Hypothekenklage, niedergeicylagen. Circuit Court. ZacheuS StanSburry gegen Frederick Eottschalson. Notcnklage. Urtheil sür Kläger auf 5114.65. Neue Klagen, Frau Emma Jten fuhr am 14 Nov. über die damals in Reparatur befindliche Eeoraia Straße und rannte en Haufen geschlagener
Steine 3kr Waaen ür,te um und Ut verletzte sich stark. Sie verlangt jeht in einer Klage von der Jndtana Paving & Brick Co. und August Kühn Z10,000 Schadenersatz. Bohd Ralston gegen Julia Ryder, Forderung von Z150 als Gebühren für Vermittelung eines Grundstückverkaufs. Amanda Cregory gegen Clmer Brown u. A. Handnotenklage. Forderung Z130. 3aS. Harley Scott gegen die Straßenbahngesellschaft. Schadenersatzklage aus Z10.000. Ebavin & Gore aeaen JaS. L. Sowe. Katie Sowe und die Stadt Jndiana . , v u poliS. Hypothekenklage. Forderung 51000. Die Stadt ist mitverklagt, ' weil sie eine Straßenverbesserungslien aus dem Grundstück besitzt. - 8100 Belohnung :s100. Die Leser dieser Zeitung werden sich' freuen zu erfahren, daß es wenigstens die Wissenschaft ln all ihren Stufen itiI ' z ist ; Hall', j 7. 1 ? Kur. Katarrh erfordert als eine Con rtttntianskrankkkit tine rnnstitutinnflTf Behandlung. Hall's Ka'arrh Kur wird innerlich genommen und wirkt direkt auf das Blut und die schleimigen dfi?! &t,n.ms vk.rH)v v.v wV,vmv, Grundlage derKrankheit zerstörend und dem Patienten Kraft gebend, indem sie die Constitution deS Körpers aufbaut und der Natur in ihrem Werke hilft, - De Eigenthümer haben so viel Veritaütri iU jkren Seilkräften, daö fie ' . I oen zzau anvleien, oen ne zu kuriren vv nuu wiikiiiviif vv. tv g mu.. H,rf,Mf o6t f?A ist, Zeugnissen kommen. Man adressire': " k u i. k r.Krt r ,1 VCIJtKty WVi. V., -VllVV, W. I GO- Verkauft von allen Apothekern, 75 EentS. In der 7. PreSbyterianerkirche predigte gestern der Rev. George Knox über Die Lehren, welche man auS dem Winnie Smith Prozeß ziehen kann." Er sagte in seiner Predigt unter anderen, daß die Mordthat und folglich auch der'Prozeß zum größten z.yeue oem geieuscyaslllcoen Worair . r r r rrrx codez aufs Konto geschrieben werden C etr.il l.-O- . . mu le, oer aus eilen oer nrau vle größte Tugendhaftigkeit und Keuschheit verlange, auf Seiten deö ManneS aber eine große Larheit moralischer Grundsätze enschuldige. Während die gefallene Frau von der Gesellschaft wie eine Aussätzige gemieden werde und ihr der Weg in die respektable Gesellschaft selbst von christlichen Damen gebieterisch derspeert werde, werde der gefallene .Mann stets mit offenen Armen wieder in die Gesellschaft aufgenommen, ja die vielen galanten Abent:uer gäben ihm in den Augen der Leute mit der heuchlerischen Durchschnittömoral sogar den NimbuS deS Interessanten. Und da mag der Mann wohl Recht haben. Rückfällige Trinker kurirt. Garantie daß AlkoholiSmuS, Opium- und Tabak - Krankheiten kurirt werden. Behandlung und Kost und LogiS 575. Behandlung zu Haufe zu reduzirte Raten. Das Conway Institute, Ddight,3ll.
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sind im Markt, aber wie Jedermann weiß, wird kein besserer Crackcr fabrizirt, der allen Zwecken dient, wie
Il-irotrt!; TOL3Efe.l l7WZSzKWZZ?ßS
Bnitct Cracker. P. S. Während dieses kalten Wetters werden Sie dieselben etwas
aufgewärmt viel besser finden. Llcdcrkranz. Trohdem der Liederkranz nur renjenigen Personen Eintritt gewährte, welche Einladungskarten vorzeigen konnten, war die Halle bis auf den letzten Platz besetzt. Der Verein sichert sich durch diese Taktik gegen alle unliebsamen Elemente. KlauSmannS ' . , c . . K Orchester errang sich durch feine treft o.Zst,., h N.- m,i "-i"" "- . ,. . miifif nmTirfi I UV MIIV UM N IV T V V.MMk, IIMI.IIIMI ; unb " ...... ....... . , Volra" mu loaeniptei dacapo geoen. Die Vorträge des Litderkranzes waren wiederum sehr gut. Sänger Lust" wurde sowohl in Aussprache, al5 Betonung ausgezeichnet gesungen. Ebenso auch die anderen Lieder, von denen besonders Trinkt Wein, den Saft der Reben" von Eichner, und Koschatö Halli, heut gehtS zur Kirchweih 'nauö", den allgemeinen Beifall errangen. Der Priesterchor" aus der Zauberflöte wurde sehr gut vorgetragen, aber vielleicht wäre der großartige Eindruck noch ein günstigerer gewesen, wenn daS Orchestcr, wie in den meisten Fällen etwaS mehr piano" gespielt hätten. Dle Herren 3. Bchringer, R. Böhm und I. Strack sangen ein hübsches Terzett, Der Postillon" und Herr P. Akenbrock daS Tenor-Solo ..Ick kenn' cin M n toiberolc mußte. gtr Eilie Schoppenhorst zeigte sich als eine tüchtige Pianistin durch den gefühlvollen Vortrag von "Lilly of tke Valley'' von Smith. Herr F. Weissenbach sang DaS bettelnde Kind" von Gumbert mit großem Verständniß und erntete reichen Beifall Leb wobl. mem leb" wurce von elnem Doppelquartett vorgetragen, dessen Solvpartteen Herr v. Bany recht hübsch vortrug. Wie gesagt, dle Leistungen sammt licher Mitwirkenden waren recht gut und zeigten, daß der Verein gute Kräfte besitzt und von so tüchtiger Hand geleitet, gute Fortschritte macht. Nach dem Konzert wurde fletßtg getanzt und die fröhlichen Gesichter zeig ten, daß sich Jedermann köstlich amüsirte. Scvwaveuveretn. Der Cchwabenverein hielt gestern in der Mozart Halle seine regelmaß.ge evx r r tr rff. V Der,ammlung ao. te nacysolgenoen Beamten nahmen ihre Sitze ein : Präsident Gotllieb Oassett. Vice-Präsident John Hochstraßcr. Fin. Sekretär Emil Thiele. Prot.-Sekretär David Fischer. Schatzmeister John Beyer. Trustee auf drei Jahre John Bernlöhr. Büttel Karl Merz. Die Beamtenberichte wurden verlesen. Aus denselben geht hervor, daß der Verein 89 gutstehende Mitglieder zahlt und ein Vermögen von 52009 90 besitzt. ES wurde beschlossen am Oster . . .? r MONlslg CtNCN QrOBCN illölenvau U0...ks,7 yls galten. Als Arrangements-Komite wurden ernannt : Eonrad Hase, John ssf m a r r w w rw w nn eyer, lLollsrieo oyler, oyn Vern löhr und AndreaS Hornberger. -. DaS beiie Bier I W V Vv 4 V W r i i i n ... . . r m braut zetzt unstreitlg die Home Brewin8 Co Columbia" Home Brew" und ..Pale Select" in Flaschen. Tel. Der deutsche Pkonicrvereln wählte in seiner gestrigen Versammlung in der Mozart Halle folgende Beamten ' Präsident Fr'edrich Schröder. Vice-Präsident Gottlieb Krug. Sekretär W. C. Weiland. Schatzmeister-Christ. Waterman. Verwaltungsräthe C. Kane, C. Lohrman und Peter Spitzfaden. I ' Verlangt Mucho'ö Best Havanna Cigar." fjCJ John Waldrige, ein 14jähriger, nicht unintelligent aussehender Junge, stand heute Morgen vor dem Kriminalrichter. Sein leiblicher Vater hatte ihn deS Diebstahls und der Veräußerung eineS ihm gehörigen Pferdegeschirres angeklagt und ihn die Untersuchungshaft inmitten erwachseer, hartgesottener Verbrecher und Spitzbuben zubringen lassen, angeblich um ihn dadurch zu bessern. Für diese Handlungsweise gehörte der Vater in daS Zuchthaus. Als der
Richter ihn zu sich rief, hrach er in ein stilles Schluchzen au?, daö deutlich zeigte, daß der Jungenicht zu denglnperbesserlichen gehört, sondern angemessener, ihn richtig anfassender Belehrung wohl zugänglich ist. Richter McCray verfügte noch keine Maßregen in dem traurigen Falle. '
von Crackers
GrunVeZgth.'Uebtriragungen Indianapolis, 19. Jan. '95. Berichtet durch die Alex. Metzger Grunde! genthums , Agentur im zweiten Stockwerk der Odd Fellow Halle, nordöstliche Ecke von Washington und Pennsylvania Str. Robert Clark an Chaö. Reynolds, Lot ö, CitizenS Nat. Bank Sub., Johnsons Erben Ad. 56000. David Niddle an Solomon Short, Lot 50, JenningS Sub., Floral Park Ad. 5400. Sarah Miller an Rache! Curry, Lots 39 41. ClarkS Ad.. Sauabville. 5500. Florence Ackerman an Eugene Udell, Lot 17, Block 33, Nord Indianapolis. 5200. Wm. Derleth an David Williams, Theil deö südöstl. Viertel, 22, 16, 4. 512,500. Adelia Smith an Nancy Carson u. A., Theil vom südwestl. i, 7, 14, 5. 51200. Mary A. Denton an Alonso C. Cot ton U.A., Lot 493, Stone u. A.'S Subd., Outlot 96. 52700. Nora Nelson Hopkins an Mary Nelson, Theil v. östl. nordwepl. i 22, 16, 2. 5170. David A. Williams an Wm. Der teth, Lot 14, RouthS Sub, Sq. 21, Johnsons Erben Add. 510,500. Uebertragungen V; Eesammtwerth derselben 522.870.00. -- Meerschaumpfeifen, lange deutsche Pfeifen, Cigarrenspitzen it., bei Wm. Muöo. 199 Oü Wasdinaton Str. Tiplomat und Söiauspkelerln. Ein Roman, dessen Helden eine Theakrdame und ein Diplomat waren. "C .r jCV fLT r . . l. ivciuujngi ioeoen vle ungarlicyen ise richte. Die Fäden der Geschichte füb ren nach Wien, zumal die Seldin 5es Romans, ffräulein Jda H., ebedem ein aeselertes Mitglied des Carl-Theaters war. In der Schaar von Anbetern, von welchen die TheaterprinzeMn seirxtmt umschwärmt war befand sich . : i 'r .in.. i V. ein Illllger Ungar:, cyer )lplomar. T. L.. auf welchen die hübsche Kunstlerin einen besonderen Eindruck machte. Der Diplomat er bekleidet jetzt das Amt eine5 Vice-Consuls welcher rer unstlerin den Hos machte und auch ihr sehr gefiel, stellie der jungen . - p , t .jamz eines icyonen ages oen Antrag, daß sie der Bühne entsage und seine Gattin werde. Dabei erwäbnte er. er sei entschlossen, mit Rücksicht auf lerne Rainere und aus om tratsch, Uz aus der Geschichte entstehen könnte, seine Erwählt: erst nzch Monaten zum Altare zu führen. Die Schauspielerin acceptlrte den Antrag, doch so sehr sie von der Aufrichtigkeit der ihr entge gengebrachten Gefühle überzeugt war und so sehr sie der moralischen Kraft" des ihr gegebenen Wortes vertraute. war sie nicht geneigt, der ruhmvollen Züuqnenlausbahn zu entsagen, ehe sie materielle Garantien dafür besaß, daß sie als Gattln ihres Anbeters eme sor ensreie Zukunft haben werde. Der verliebte Vice-Consul, der, nebenbei aesagt,l.ußer dem warmfühlenden Herzen auch einige hunderttausend Gulden besaß, verschloß sich den Argumenten der Schauspielerin nicht und unterbrei tete ihr seine Vrvpositionen, die auch angenommen wurden. Er verpflichtete sich, Fräulein Jda H. innerhalb vier Jahren zu ehelichen und, wenn die Heirath nicht zu Stande kommen sollte, der Braut als Entschädigung ein- für allemal 30,000 Gulden zu bezahlen. Außerdem wurde vereinbart.daß Frau lein H. dem Theater sofort entsage und von diesem Tage an b:s zum Howrnts tage 200 Gulden monatlich erhalte. Sollte aber der Bräutigam vor der Hochzeit mit 'Tod abgehen oder nach der Hochzeit sterben, so sollten Frau lein H. aus seiner Berlassenschaft 50.000 Gulden Entschädigung ausbezahlt werden. Als all' dies notariell geregelt war. begann für das Paar ein' Leben voll Glück und Freude. Die Braut bezog in Wien eine herrschaftlich eingerichtete Wohnung und empfing häufig den Besuch ihres Zukünftigen, der jahraus, jahrein in Folge seiner Dienstpflichten im Auslande weilte und ungeduldig auf den Zeitpunkt wertete, da jene Rücksichten fallen sollten. welche seine sofortige Berheirathung mit der kleinen Schauspielerin pzrhinderten. Er unternahm häufig Reisen nach London und Paris, kehrte aber nie von dort zurück, ßyne seiner Braut werthöoüe Cadeaux. glitzerndes Geschmeide, mitzubring:n. So deraingen vier Jahre. Allein der BiceEonsul machte keine Anstalt:, sein Eh:versprech:n einzulösen. Die Kunstlerin sehnte sich sehr, Frau zu werden. ab:r die Vorstellungen, die sie brieflich ihrem Verlobten machte.sührten zu keinein Ziel und es schien, als wären die Gefühle ihres Verlobten erkaltet, und daß er es auch mit der Flüssigmachung der Apanage nicht g?nau nehme. Sie Derlangte Aufklärung und erhielt denn endlich auch die Mitthkilunz. daß der ÄicConsul sich eines Besseren befonneu habe und pz'n der Heirath nichts wissen wolle. Da Lberäb d'nu die verlassene Braut ihre Papiere einem Advocaten, den sie beauftragte, ihre Rechte vor Gericht geltend zu machen.
Das !rLe..W5, vaii&? Becht55reund l
Der jährliche
tp tctctnf"
Kurze und lange Enden, allerlei Reste, Ueberbleisel. die sich seit Monaen angesammelt haben. Seide, Kleiderstoffe, schwarze Stosse, Spitzen, Leinen, Handtücher, Muölin, Sheetingö, Futterstoffe, Flanelle, Can-on-Flanelle, Unterrock-Stosse, Sackngö, Mäntelstoffe, Suitings, Stickereien, iLlngyams, Imcoe8, Kurzwaaren, Corsetten, Bänder, Taschenücher, Handschuhen, Strumpswaaren Unterzeuge, Mäntel, Shawls :c. Irgend Etwas und Alles, von kem wir nicht eine volle Auswahl haben, st in diesem Reste-Zerknns eingeschlossen und Alles wird zu NestePreisen verkauft. Kommt zum Reste - verkauf ! .4 oer ttMsllerln den Vice-Consul 'beim Czegleder Bezirksgerichte auf Bczahlung einer Alimentengebühr von 200 Gulden verklagte. DasGencht fand die Forderung der Künstlerin gerechtfcrtiqt und verurtheilte denBerklagten zur Zahlung. Eine ähnliche Klage izedenkt die Künstlerin icden Monat emzurei chen und demgemäß reichte Fräulein Jda H. auch dieser Tage beim Innerstädtischen Bezirksgerichte in Budapest eine Klage gegen ihren früheren Anbeter ein. Sie verlangte diesmal 500 Gulden und erzählte rn ihrer Klage, daß ihr ehemaliger Bräutigam von ihr in Budapest ein. Paar Diamant-Ohr-gehänqe entgegengenommen und für 500 Gulden verpfändet habe. Aber damit sind die Ansprüche der .verlasse nen" Schauspielerin nicht erscko'!' sie fordert, auf ihren Vertrag gestützt.noch 30.000 Gulden als Entschädigung sür die aufgegebene Kunstlerlaufbahn. Hurrah. Ueber die ursprüngliche Bedeutung ves Wortes Hurrah verbreitet sich Ge neral Wille in seinen Erinnerungen an den dänischen Feldzug. Hurrah stammt von dem türkischen Urah, der Befehls form des Zeitwortes Urmark todten. und heißt somit: Tödte sie. schlag sie todt. Tie Janitjcharcn bedienten sich zuerst dieses Zurufs, wenn sie. in Schlachtordnung aufgestellt, die vor der ivront erscheinenden Paschas begrüßten. um diesen so durch die Blume anzudeuten, wie angenehm es ihnen sein würde, die gegenüberstehenden Feinde baldmöglichst in ein besseres Zcnsms besördert zu sehen. Tie Russen, die den wahren, und für ä) leibst kaum erwünschten Sinn deS llrahgeschreis nicht kannten, nahmen ks als Begrüßung schlechtweg an; von ihnen verbreitete 'es sich rasch weiter. d cs indeß", meint der humorvolle Vencral, cmpfehlenswerth oder nur statthaft ist, hohe Vorgesetzte bei feierlichen Gelegenheiten mit dem Ruf: .Schlagt sie todt!" willkommen zu hei zen, erscheint immerhin fraglich; die Leilchtlgenden u. s. w. werden ia ge uiß mitunter von Vielen meilenweit veggewünscht aber doch nicht auf mcz eize. 2Ir. Hermen Hick9 o o5kZ!er, 11 V. Ein Jahr lang taub, verursacht durch Katarrh im Kopfe. Katarrh ist fta sonstltuttonelle Leiden nd sordkit ine konftttulionkllea Heilmittel, Hood'K SarsaParUla, e u kuriren. Leset: vor drei Jahren in Folg Katarrh, verlor lH ,Sn,lich meine Hörkraft und war übe, ein Jahr lan, taub. I h konme kein Laut unteri Heiden. Ich beadsichtizke, mich d?r Oihut eine! Spezialiste vzuvertrauea. alt nir Jemand rieth. möglicher weise durch Hood'S CarZHarUla Lmderun, , erhalten. Jch Kegana et frx nehmen, nr r jedoch dauernde Alb hülfe dada nicht versprechend. Z meinem Yrstaune und zu einer ircße Freud ß fand ich. achde ich drei Flasche genommen hatte, da kine HSrkratt lrZtckkehrte. Ich fuhr son. di ich drei weiter Flasche ,, hatte. EeU, her ist I je der ein Iabr und ick kann an, eichn gut höre. Der Katarrh beläftigt mich jetzt ur wenig. Ich brotu d, all eme mexl, Wkrdigen Fall und npshl aus'i Herzlichst, Hood'S Sarfaparilla ?..."b.hasteten. , CiOM an st, Kochen. . . P vd 012 ftn ffita ruia. LEO LANDO FlNE WuSr& CYEDUSS! EI 'RESCRIPTIQNS EAST sSPTOKKV MARKET ST. ÄAü. Brillen
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