Indiana Tribüne, Volume 18, Number 123, Indianapolis, Marion County, 21 January 1895 — Page 3

J SScnn Sie sich erschlsfZt, nnibc und sclzzocrsälll suhlen, so isl's ein eich?n, daß mit -Lhrcr Leber nicht Alles in Lrdnmg ist. öir.c träge, verdickte Leder dcrangirt Ihren Maeii, Ihre Äcieren und Eingeircire. und führt znr BlntVerschlechterung. Eie empfinden die üble Wirkung am ganzen Körper. Tas beste und bekannteste Mittel dagegen ist Karlsbad. Patienten stehen dorthin, nicht allein znr Heilnnz von Lebcrleidcn, sondern auch von deren !ols.ekrankheiten, ivie Gelbsucht, chronischer Überdruck und alle ähnliche Uebel. Sie brauchen aber deswegen nicht nach Karlsbad zn reisen. Sie können genau dieselbe Kur zu Hause gebrauchen, cntlocder mit Karlsbader Eprndclsalz, den an der Quelle abgedampften, festen Beslandthcilen des Wassers, oder mit dem importiern Karlsbader Wasser. Bei Magenka'arrk?, Tysppste, chroniscker Hartlcilisikcit. Harnruhr, allen gichtisch?n oder rl'culnatisch'.'n Anfällen sind das Karlsbader Wasser und daö daraus ebgcdampste Salz seit Jahrhunderten ancrkünnte Heilmittel gewesen. Nehmen Sie nur den ächten, imporIrrten Vlrtitil mit dm ?'amcn?;ng der 12 i d n c r & M c n d e l f o n i? o., 311 leinige A.cnttn, ö!e:v ?jork, und dem Siegel der Stadt Karlsbad auf jeder Flasche. Hi'tcn Sie sich vor den vielen ivetthtofen 'erfälsch-.mgen, die hier al vcrbcsicri.v" ("iiiipiovetl") oder lünsttid:cv foule lutfcr Salz verkauft werden. Sie befiel, -n nur aus einer Mischnnc von o,cu cijntichein Uubcifalz und Seid litzpulver und be'.oirkcn kinewegS densel beu Esstkt wie die ächten, von der iWnrn gelieferten Karlsbader Mittel. Vesteher Sie daraus, mir die ächten zu erhalten. CAX I OltTAIX A PATENT? Fora Prompt aoswer and an honest opinion, write to Ml NN V CO.. wbo bare bad nearlr flsty years experience in the patent businesa. Communications trictly eonfldential. 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Hazelton, ein Bürger von Viladeixkiia bktidig, lzierb. dnk ich für viel Jahr an allen ZZolgen jugendlt cder Berirrnnqen. wie Tchlaflo sigkkit, Niedergkschlaqenkeit, Schwache des qanzen Kör xeeA. unerfri'cbt nach dem Ccklaf und Okagenschmäche uu. o can iu) kein roeil iou sonnt. Ich gab $400 an Mu seumS-Aerue au, vbue Nuten ''VSntüiit in fcaf)n. WaAtent sie irTßitsxait alle, Seid genommen at. ten. sagten sie. ich wär geb, lt; -Yi i t.,1 4in. im M,,i,ntkl ' vvv ' O ' kränker renn verlier. Zuletzt bemchke ich Dr. . . ?del, 1311 Orcti Ztraie. Philadelphia, welcher mich nach iner geüZriaen Untersuchung behandelt und gründlich hcilkt und inxtt um Veiten von ahn lich Leidenden und zum Wobl aller Menschen eb ich lies Zeugniß und t?enne. dak Dr. ?bee einen stztkn und gesunden Mann auS mir gemacht hat. Georg A. Hazelton. geschworen und keIlauKigt vor mir. John F. Turn r. N. P., Vhila.. Pa. aV illintl EXTRACTS Prepared accordlag to tbe sorrnala of DR.rnr.AaLt30iosn), In kla laboraf ory at Waabln fton, D. C. CERF.BRIN E. frotn the braln. for dlaea of tbe hrain and nervoaa aystein. MEDILL1XE, fromthesplnal cord.for diseifPi of the cord. (Locomotor-Axtala, etc.) CAKDINC, froin tbe beart, for dlaeaaea Of the tipnrt. TE.ST1XC, from tbe tettea, for dlaeanei of tbe tefitea. (Atxopby es tbe organj, Impotency, etc.) orABntC, front tbe otarle, f or dlaeaaaa of tbe ovarls. maCl'LIE, tbyrodlne, etc Ooti, Five Drops. Prica (2 drachm), $2.50. The physleloplcal effects prodneed by a Intel dose cf Cej-brl are acceleratlon of tbe pulse witb reell? of f ullnesa and dlatentlon ta tbe bead, exbllaratlon of plrita, lncreased nrinary eicretion. augmentation of tbe expalalve force of tbe bUdder and perlstaltlc actton of tbe lntestlnes, lncrease In mnacalar atrentb and endarance. Increased power of vtslon In elderly people, an lncreased appetite and diatlve power. Wbere iocal tlrapfrtuts are not upplled witb the HammoLd Anlmal Extracu tbey wHl be nUlled, totfetber witb all exlittlni? llltrature on U. aabject, on reeeipt of prlce, bj TUE COLOIBIA COEMICAI, CO.,

COPYRIGHTS.

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Der Amerikaner.

Neman von Adolf Strecksuß. (gottfetjunö.) Gy tarn darauf an, nachzuforschen, ob e!wa atcin einen der Arbeiter des Sägeinüllrs Schinitz oder der Tagelohner und keinen Bauern aus Bahren und den Berghöfen sich in Berdach! rechtfertigen ließ; solche Nachsorschungen aber waren der der weitenEnt fernunq der betreffenden Orte von Waldhausen aus sehr zeitraubend und schwierig, wahrend sie vom Nöthen Hause aus leicht zu betreiben waren. Es wai für den Forschenden nolhwendig, sich bekannt und vertraut zu machen m:t all den Landleuten der Umgegend, nur in der geschickt geleiteten Unterhaltung mit Kiesen vermochte er vielleicht manche werthvolle Andeu tung zu erhalten, welche auf die Spur der Verbrecher führen konnte. Wenn mit die dringende Einladung des Amerikaners annahm, wenn er für einige Zeit nach dem Rothen Hause übersiedelte und von hier aus seine entomologischeit Ausflüge in die Berge machte, fand er bei denselben leicht Gelegenheit, die gewünschten Bekannt schaften anzuknüpfen. Gegen den harmlosen Naturforscher waren die Landleute immer zutraulich und offen herzig, er konnte leicht im scheinbar unbefangenen Gesprach beruslocken. was er wissen wollte. Es war nothwendig, den Schauplatz des Verbrechens zu besuchen. Vielleicht hatten die Räuber dort noch irgend etwas zurückgelassen, eine Kleinigkeit, die dem ungeübten Auge der Nachsuchenden entgangen war, die aber, wenn sie auf gefunden wurde, Zeugniß ablegen konnte gegen die Verbrecher. Auch aus dem Wege vom Rothen Hause zum steinernen Kreuz konnte irgend eine Spur aufgefunden werden, wenn der verschlungene Waldweg gründlicher, als dies bisher geschehen war, durchforscht wurde. Auch dies konnte vom Rothen Hause aus mit Leichtigkeit und ohne Aufsehen zu erregci geschehen. Bisher hatte Falk Anstand genominen, das Versprechen des Wiederkominens einzulösen, welches er sowohl als Kurt dem Amerikaner beim Abschiede gegeben hatte. Er hatte sich nicht ent schließen können, wieder der Gast eines Mannes zu werden, gegen den auch er nicht frei von Mißtrauen war und den Kurt sogar deS schwersten Verbrechens schuldig hielt. Selbst der Wunsch, die reizende kleine Susanne wieder zu sehen, wieder mit ihr so frisch und froh zu plaudern, wie an jenem schönen Morgen, hatte sein Widerstreben nicht besiegen können, jetzt aber mußte es besiegt werden. Nur wenn er im Rothen Hause wohnte, konnte er die Aufgäbe löfen, welche er sich gestellt hatte. Aber wenn die Nachforschungen, de nen er sich widmen wollte, den Verdacht gegen den Amenkaner noch mehr vergrößerten, wenn ihm die Pflicht aufer legt wurde, mcht mehr nach Beweisen für die Unschuld, sondern nach solchen für die Schuld deZ Verdächtigen zu suchen, konnte er dann der Gast des Mannes sein, den er der strafenden Gerechtigkeid preisgeben mußte? Sem Gefühl sträubte sich dagegen, aber der kalt berechnende Verstand ge bot ihm: Auch dann ist es Deine Pflicht, auszuharren! Jede Rücksicht für den Verbrecher muß dann unter drückt werden. Die Pslicht. dem beleidigten Rechte Genüge zu leisten, steht iöher als die Pflicht der Danlörkeit für genossene Gastfreundschaft. Der Verbrecher, der viele Jahre lang ein friedliches Land mit Schrecken erfüllt hat, muß unschädlich gemacht werden um jeden Preis! Wenn der Amerikaner wirklich schul diz war, dann lieben sich die Beweise für seine Schuld nur finden in seinem eigenen Hause. Wenn sein Knecht, der lange Jobst, sein Mitschuldiger war an dem Postraube und anderen Verbrechen, dann mußte dem scharfen Veobachter das geheime Einverständniß zwi schen Herrn und Knecht osfenbar werden! Im Rothen Hause mußte Falk seine.' Nachforschungen beginnen, darüber wurde er mit sich selbst, wenn auch erst nach schwerem Kampfe, einig. Er zögerte nicht, die Ausführung seines Entschlusses damit zu beginnen, daß er seinen Freund Kurt aussuchte, um ihn aufzufordern, bei schönem Wetter morgen den längst versprochenen zweiten Qesuch im Rothen Hause zu machen. Gut, daß Du kommst! Ich wollte Dich eben aufsuchen," rief ihm Kurt entgegen. Ich habe einen Brief von Tante Susanne erhalten. Hier ist er, lies ihn!" Während Falk den Brief las, ging Kurt unruhig im Zimmer auf und nieder und schaute oft fragend den Freund an, um zu erforschen, welchen Eindruck das Schreiben der Tante Susänne auf ihn mache; aber er vermochte in Falls Zügen nichts zu lesen. Nun?" fragte Kurt, als Falk endlich den Brief gelesen hatte. Was sagst Du zu der Forderung der Tante, daß lchWaldhausen verlassen, nach Ber lin zurückkehren oder mir einen anderen Aufenthaltsort im Gebirge suchen soll?Ich sage, daß Tante Susanne Dir, wie immer, den besten Rath gibt, den Dir irgend ein Mensch geben kann! erwiderte Falk ernst. Ich bewundere ihren klaren, hellen Verstand und ihr braves, tüchtiges Herz. Sie findet im iner das Rechte heraus, ohne viel dar über nachzudenken. Ich kann Dir nur dasselbe rathen, was auch sie Dir räth. Kehre nach Berlin zurück oder suche Dir einen anderen Ort im Gebirge; jedenfalls aber verlasse Waldhausen so bald wie möglich, am besten heute schon. Deine Sachen sind ja bald gepackt. Und Du?- . . Ich bleibe hier. Ich habe Dir mein 'Wort gegeben, der Schuld oder Unschuld des Anlerlkaners, so weit ich es .kann, nachzuforschen; ich werde mein ! Versprechen haltn. Morgen schon ! werde ich nach dem Rothen Hause wan i dern. um dem Amerikaner den verlvro

ebenen Äejuch zu machen. Wiederholt er seine dringende Einladung, dann werde ich sie annehmen und auf einige Tage, vielleicht- auch auf längere Zeit im Rothen Hause Quartier nehmen. Ich werde mit offenen Augen um mich blicken und verspreche Dir nochmals, daß ich ebenso eifrig nach den Beweisen seiner Schuld, wie nach den seiner Un schuld forschen werde." Ich werde Dich begleiten! Ich verlasse Waldhausen nur. um nach dem Rothen Hause überzusiedeln!" Falk, der neben dem Freunde im Zimmer auf und nieder gewandelt war, blieb stehen; er legte Kurt die Hand schwer auf die Schulter und sagte vor wurssvoll: Das darfst Du nicht. Kurt! Du bist es Dir selbst schuldig, Dich dem Bann zu entziehen, der hier auf Dir ruht. Ich habe Dich scharf beobachtet in diesen letzten Tagen. In Deinem Innern ährt es. Du hast vergeblich versucht.

mir durch eine erzwungene äußere Ruhe den Kampf zu verbergen, der in Deiner Seele tobt; den Kamps zwischen Dei:er Liebe zu der ueoreizenden Elfe und dem Abscheu gegen ihren Vater, von dessen Schuld Du täglich mehr überzeugt wirst. Willst Du leugnen, daß ch richtig in Deinem Herzen gelesen habe?Nein, aber dennoch bleibe ich und ch müßte bleiben, auch wenn ich feige dem Kampfe entfliehen wollte, der auö gekämpft werden muß bis zum trag! schen Ende, denn ich laoe dem Amenaner mein Wort gegeben. Schon zu ange habe ich es unerfüllt gelassen. Morgen begleite ich Dich nach dem Ro hen Hause. Kurt, denke an die Bitte Deiner Tante Susanne, an die Pflicht der Dankbarkeit, welche Du ihr schuldig bist!" Jch kann Ihren Wunsch nicht erüllen, ich kann es nicht. Versuche nicht, meinen Entschluß durch weitere Vorstellungen zu erschüttern, sie sind vergeblich, ich wurde morgen nach dem Rothen Hause wandern, auch wenn Du mich nicht begleitest. Ich kann nicht anders. Eine dämonische Gewalt beherrscht mich, sie zieht mich unwidertehllch hin nach dem Rothen Hause.. muß Elfe wieder sehen! Ich muß hr schutzend mit meiner Liebe zur Seite stehen, wenn das Entsetzliche über ie hereinbricht. Ja. Falk, ich liebe sie! Ihr Bild umschwebt mich bei Tag und bei Nacht, im träumenden Wachen uno im wachen Traum. Und ich weiß es, sie erwidert meine Liebe! Wenn das ürchterlichs Schicksal sie trifft, erkennen zu müssen, daß ihr Vater ein ver worfener Verbrecher ist, dann wird sie Trost finden in meiner Liebe! Ich muß hr nahe sein, denn die Entscheidung wird sicherlich bald erfolgen! Auch zu Elfe s Vater zieht es mich mit damomcher Gewalt hin! Ich weiß es nicht, ob ich ihn verabscheue oder ob ich für ihn ein lebendiges Interesse, ja eine mir unerklärliche Zuneigung suhle. In diesem Auaenbliie bin ich sicher, daß er ein verworfener Verbrecher ist, der glll hende Wunsch, ihn der gerechten Strafe zu überliefern, erfüll! mich, im nächsten Moment aber schon fühle ich. daß ich ihm schweres Unrecht thue, ich mochte seine Hand drucken und ihm. sagen, daß ch ieiner ly vertraue, an ferne Un schuld glaube trotz aller der Scheinbeweise, welche die Untersuchung und meme eigenen Beobachtungen ergeben öaben. Ich ertrage diesen inneren Zwiespalt nicht länger, ich muß klar werden in nur selbst, ob ich diesen Mann, den ich lieben möchte wie einen Vater, hassen und verabscheuen muß als einen verworfenen Verbrecher. Ich solge seiner Einladung, ich gehe morgen nach dem Rothen Hause!" Du bist fest entschlossen?" Unerschütterlich fest!" Wohl, dann nutzt es nichts. Dir weiter mit vernünftigen Gründen zuzureden. Ich iveisz ja auS langer Er fahrung, daß ein störriges Pferd kichiee zu regleren lst, als mein ruhiger, sanfter Freund Kurt, wenn er sich ein mal eine Thorheit in den Kops gesetzt hat. Ich kann Dir nur sagen: Thue, was Du nicht lassen kannst, und leide, was darauf folgt. Es bleibt dabei. wir wandern morgen nach dem Rothen Hause, zum Besuch bei dem Amerikaner: So heiter, so recht von Herzen ver gnügt hatten Else und Susanne ihren Vater noch gar nicht gesehen, wie an jenem Tage, an welchem die beiden Fremden das Rothe Haus verlassen hatten. Er war am Vormittag mit dem langen Jobst mehrere Stunden im Walde beschäftigt gewesen, dann aber war er nach dem Rothen Hause zurückgekehrt in so vortrefflicher Laune, daß Susanne ihrer Schwester zuflüsterte, den Vater müsse ein ganz besonderes Glück getrossen haben! Er, der sonst immer ernst, ja ost recht finster ernst war, scherzte am Mmagstlsch mit sei ner kleinen Susanne, er neckte sie mit dem interessanten Doctor Falk, auch von Else ließ er sich erzählen, von ihrer Begegnung mit dem Herrn von Dys fern in Berlin. Es machte ihm offen bar das größteVergnügen, daß er durch seine eingehenden Fragen die Tochter in nicht geringe Verlegenheit brachte und eine brennende Röthe auf ihre Wangen zauberte. Aber diese glückliche Stimmung hatte keine lange Dauer, schon am folgenden Tage verschwand sie, als der lange Jobst, der mit dem Einspänner nach Waldhausen geschickt worden war. um einige Einkäufe zu machen, zurückkehrte und eine lange geHelme Unterredung mit seinem Herrn hatte. Nach dieser Unterredung war der Vater wie umgewandelt. Kein Scherz wort kam mehr über seine Lippen, ja während des Mittagsbrotes überhaupt kaum ein Wort. Er war zerstreut. irgend eine wichtige Angelegenheit mußte ihn beschäftigen, denn auf die einfachsten Fragen gab er verkehrte

Antworten. Die Speisen rührte er kaum an, und als ihn die Frau besorgt fragte, ob er sich unwohl fühle, wieö er sie so rauh zurück, daß auch die Tochter ihn gar nicht mehr anzureden wagte. 1 " Am Nachmittag machte er uneü Ae ? .

such beim Sagemüller Schmitz, aber seine Stimmung wurde durch denselben nicht gebessert, er schaute im Gegens theil noch finsterer und sorgenvoller um sich als zuvor, er war nochwort karger und rauher gegen die Seinigen. Am Abend weigerte er sich, zum ersten Male seit langer Zeit, der Frau und der Tochter vorzulesen. Er nahm ein Buch, aber Else. die ihn sorgenvoll aufmerksam beobachtete, bemerkte wohl, daß er gar nicht las, sondern sich nur den Schein deö Lesens geben wollte; er versäumte es, die Blätter umzuwenden, die er längst bereits durchgelesen haben mußte. Noch trüber und verbitterter wurde

die Stimmung deö Vaters, als er eine Vorladung, zum Erscheinen von dem Gericht in Waldhausen erhielt. Er saß gerade mit der ganzen Familie am Frühstückstisch, als der Gerichtsbote das Schreiben brachte. Er wurde sehr bleich, als er es las, dann aber überflog jäh eine dunkle Röthe seine gebräunten Wangen, er betrachtete den Gerichtsboten mit zornfunkelnden Augen, dann warf er das Schreiben verächtlich von: sich und bitter auflachend fragte er: Als was laden Sie mich vor? Als Angeklagten oder als Zeugen? Es steht nicht darin in dem Lumpenpapier!' Als der Gerichtsbote ihm höflich erklärte, er wisse nichts von dem Inhalt des Schreibens und habe nur um die Bescheinigung, daß eS richtig abgeliefert sei, zu bitten, wurde er etwas ruhiger. Natürlich, Sie sind das willenlose Werkzeug," sagte er. Es wäre eine Thorheit. Sie die Nichtswürdigkeit Derer entgelten zu lassen, die mich zum Opfer ihrer Dummheit machen müsen. Sie müssen sehr früh am Morgen von Waldhausen aufgebrochen sein, die Herren vom Gericht scheinen es eilig mit meiner Vernehmung zu haben, die ihnen schwerlich Freude machen wird. Gleichviel. Sie müssen müde sein von dem anstrengenden Wege. Ruhen Sie sich aus, frühstücken Sie und bringen Sie dann Ihre Beschunigung zurück, die ich Ihnen gleich unterschreit:. Ich werde Ihnen auf dem Fuße nach Waldhausen folgen, vielleicht bin ich noch früher dort, als Sie. Er stand auf, unterschrieb die Bescheinigung uvb verließ dann das Zimmer. Draußen im Hofe sprach er kurze Zeit mit dem langen Jobst. Else beobachtete ihn dabei von ferne. Was er sprach, konnte sie nicht hören, wohl eber sah sie an seinen Bewegungen, an dem Zucken seiner Gesichtszüge, daß er sich in großer Aufregung befand. Auch der lange Jobst zeigte während der kur?.en Unterredung ein sehr ernstes, ja finsteres Gesicht; plötzlich erblickte er bei einem zufälligen Aufschauen Else, die an dem geöffn:en Fenster der Küche stand. Mit einem hohnlscken Grinsen wendete er sich zu seinem Herrn und sprach zu diesem einige heimliche Worte. Sosort drehte sich der Vater um und Elsen einen finsteren Blick zuwerfend, rief er ihr mit lauter, zorniger Stimme zu: Willst Du etwa torchen?- Im nächsten Augenblick aber schon besann er sich, er nickte Elsen freundlich zu und zu ihr an das Kü chenfenster tretend, reichte er ihr von draußen die Hand. Geh' hinein zur Mutter." sagte er mild und freundlich. Ich kann sie nicht mehr sehen, ehe ich nach Waldhausen fahre. Ich muß zuvor noch schnell einen kurzen Besuch bei Schmib machen; davon aber sage ihr nichts, so lange der Gerichtsbote hier im Hause ist. Und' nun leb' wohl, mein Kind. Qenn ich vielleicht heute nicht von Waldhausen zurückkehren sollte, dann beruhige die Mutter. Sie hat keine Ursache, sich um mich zu angstigen. Sage ihr das, beruhige und tröste r..i (Fortsetzung folgt.) UusS Blatt gesprungen. Eine Jazdgeschlchte. Wenn nur dem Malesizlumpen ;leich a siedig's Donnerwetter in die Häxen fahren thät!- fluchte der alte Förster Hinterhuber, als er, schon tief in der Dämmerung, vom Anstand kommend, auf einen, frisch geschossenen Capitalbock stieß. Er war droben in der Mißleiten gewesen, als da herunter der Schuß gefallen war, und hatte trotz seiner 60 Jahre bi zwölshundert Jards bis daher im Trab zurückgelegt. Er hatte such noch gesehen, wie sich bei seiner Annäherung eine Gestalt rasch vom Boden erhob, aber die Entfernung war noch zu groß gewesen, um dieselbe zu erkennen der Wilderer war in' Jungholz entkommen. Der Förster uniersuchte nun bei einem angezündeten Wachslichtchen den Bock auf das Genaueste. No, do ko'st weit uma geh'n, bist an solchen Schuß wieder siehst: Mitten auf'sBlatt und aber g'rad wie aus zirkelt und auf a hundert Gänz rn der Dämmerung a no' denn wo anders kann der Lader nit g'standen sein, als dort an der Buchen...... wann i nit so g'wiß wißt, daß der rot Muckl wegen seiner letzten Wilderei no' fest sitzt', schwör'n that i d'rauf, daß den Schuß koa Anderer thoan hat!Untcr fortwährendem Brummen und Schimpfen nahm der Förster den Vock aus und schob ihn dann kunstgerecht in den Rucksack, um, tief in die Kniee sinkend, seinen Weg abwärts zu sieikern. Drunten an d:r Alpenrose hielt er inne: Geh Taver. nimmst Dir a Maß mit.- sagte er sich und weil einer solchen inneren Stimme nicht zu o derstehen ist. so trat er ein. Grüß Gott. Förster." grUßt ihn beim Durchschritten des allgemeinen Wirthszimmers ein großer, stämmiger Bursche, dem das verwitterte Hiitl mit der Spielhahnfeder gar keck auf dem einen Ohr faß. grad' z'fchleppen hast heunt, g'rav z'fchleppen und dabei zuckte es ihm um den Mund, daß er sich auf den blonden Schnurrbart be.i ßen mußte, um nicht in'tzachefl yuSzuc j . r orean. &in1l' a ln?,is ? s.-V " , . 1 t a ö n,!e 'ihm unwirsch der Tt'öilitii denn

er wußte genau, daß der Schepperer Wastl auch einer von denen war, die mit dem Jagdgesetze auf göspannt:m Fuße lebten. Halt's Maul und schau' nur Du, daß D' nit a Mal 'was z'schleppen kriagst, was sich' noch viel schwarer tragt so a Jahrln 4, 6, moan i. Du wirst mi schon vosteh'n!?" , Juch!" machte ihm der Wastl nach

der Forster aber trat ln's Herrenstllbel, in dem die Honoratioren voll ständig anwesend waren. Jetzt, da schaun's a Mal her. meine Herren," knüpfte den Rucksack auf, nachdem der erste Durst gelöscht war, was sag'n S' jetzt g'rad zu dem Schuß?" und dabei spähten seine falkenscharfen Augen unter den buschi gen Brauen hervor gar scharf gegen das Nebenzimmer, in dem er den Schepperer Wastl sitzen sehzn konnte. Mir wird's scho ganz klar," dachte er bei sich, wer den Schuß gethan hat. der dumme Kerl hat sich vorhindurch sei' Stichelei selber verrathen, ja, ja, dem Wastl wär' der Schuß allenfalls a zuz'trauen! No rna wer'n 's glei seg n, wer n jetzt a mal bel der Ambition packen, vielleicht springt er mir auf's Blatt!" Was sag'n S' jetzt g'rad zu dem Schuß?- wiederholte er! nochmals lauter, daß es dem Wastl einen Riß gab, daß dös koaner von unsere Burschen gewesen is, der da am Wildern war. liegt auf der Hand, denn a so schlaßt net oaner von dene Loder, also war er von drüben über der Grenz!" Der Wastl war, wie von einem Magnete gezogen, bis an den Eingang des Herrenstübels getreten und hier machte er einen langen Hals, um der Demonstration des Försters, der den Bock auf einen Nebentisch gelegt hatte, folgen zu können. Wie g'sagt, net oaner!- behauptete der Förster nun vielleicht zum sieb-ten-oder achtenmale und blinzelte dabei wieder scharf gegen den Schepperer Wastl, dessen hohe Erregung sich in häufigen Hütlrücken undSchnurrbartsdrehen aussprach. Plötzlich litt's ihn nimmer an der Schwelle und er trat mit einem Kratzfüße ein. Nimm' net schiech," begann er gegen den Förster gewandt und die Röthe schoß ihm in seine braunenWangen, und a Ihr net, Ihr Herren gegen die übrigen Anwesenden, aba Du red'st akrat a so daher, als wenn bei uns herunten koa Mensch mehr mit an Stutzen umz'gehn wußt'; x sag' aber, i trau' ma a jede Wett einz'gehn, daß i mir auf 100 Gänge und zwischen Lichten an jeden Bock so z'tresfen trau, wie der da g'schossen ist!" Geh, das glaub Dir wer mag! reizte Förster weiter Du thatst oan am Ende no, weiß machen wollen, daß d' den Meisterschuß da a g'macht hättst . . ." Wastls Wangen färbten sich noch dunkler, er reckte sich kerzengerad in die Höhe und es schien, als ob er eine rasche Antwort geben wollte, dann aber überflog sein männlich hübsches Gesicht ein 'schalkhaftes Lächeln, er schnalzte ein paar male mit den Fin gern, blinzelte dem Forster gutmüthig schlau zu und entgegnete mit Lachen in der Stimme: O mei Forster. Du moanst es halt gar z'guat a Iahr'ln a 4. 5 gelt? Na. na! Ich sag' ja nur. daß t schiaßen kann und daß D' des a glaubst, will i Dir's glei' zeig'n." Mit Seelenruhe holte sich Wastl nach diesen Worten des Försters Büchse vom Nagel, zielte einen Moment zu dem. des starken Pfeifenrauches wegen geöffneten Fenster hinaus und druckte dann los. Dem Knallen folgte das Klirren zerbrochener Glas chelben von der men chenleeren Straße herein, Wastl hängte die Flinte wieder an ihren Ort uno dem verblüfften Hinterhuber noch einmal zunickend, sagte er: . Es war die Latern'. die draußen am Straßenend hängt, i hab's knapp über'm Deckt 'trosfen. 's Liacht is aus, die Oelkachel ks aba no ganz wannst es nit glaubst, na kannst es Dir 'reinholen lassen! Pfllat Di Gott Forster!" Und genau wie Wastl gesagt hatte, fo war's. Kein Weltmonopol. Neuerdings sind wier Gerüchte über ldie Consolrdirung der Interessen der Standard Oil Company mit den Producenten des russischen Petroleums d. h. über die geplante Bildung eines die ganze Welt mit seinen Polypenarmen umfassenden Monopols aufgetaucht. Diese Gerüchte scheinen aber mehr ein frommer Wunsch der Standard Oil Company zu sein, als den thatsächlichen Verhältnissen zu entsprechen, wie aus einer Darlegung er hellt, welche aus Kreisen stammt, die den russischen Producenten sehr nahe stehen. Es heißt da: Es 'ist eine vielgetheilte Auffassung, daß, wenn es der Standxd Oil Com vany gelänge, die Concurrenz der ame rikanischen Outsider- zu beseitigen. sie alsdann mit den russischen Concurrenten eine Einigung erzielen würde, UM ein aemeinsames Monopol zu schaffen. eine Tbeiluna des Weltabsatzes. Diese Auslassung ist aber eme durch aus falsche. Es haben allerdings frü, her einmal diesbezügliche Besprechun gen stattgefllnden, indeß sind diese nie mals über das erste Stadium eines ge genfeitigen PefühlenS hinausgegangen Es hat sich sogleich. gezeigt, daß eine Einiguna. zwischen zwei Antipoden, wie Amerikaner und Russen dies sind, ab solut unmöglich ist, und wir können hinzufügen, 'daß russischerseits diese Unmöglichkeit nicht nur von Anfang an. sondern soqar vor Eintritt in die Besprechungen vorausgesehen wurde. und Daß daS Ernlassen aus die Pourparleurs nur den Zweck verfolgt hat, dies zu constatiren. Die Unmöglichkeit besteh de Hauptfache nach dartX daß die Lage der amenksnischen? und die der russisch Pduction, sowie die Waare von Grund aus verschiedene sind, DiV rus, fische Produktion hat. .ine. ganz andere. r..t ei :rjt. crri" luiunri ai3 oi qmcriicinijcvc xueu TcnVbjj QueM m .Amerika IckwäKr

Ttttift, haö5N die russischen QueU.'ii fortgesetzt reichen Zufluß. Die nachlassende amerikanische Produktion könnte allein den stets zunehmenden Welt-.Consum gar nicht mehr lvsriedigen, und wäre die russische Waare nicht im Markte, so würde Petroleum schon iefet einen weit höheren Preis haben. Dazu kommt, daß Dank der Mithilfe der russischen Regierung, welche den russischen Petroleum-Export mit allen Kräften unterstützt, und speciell Dank der durch den russischen Finanzminister

Witte eingeführten, bedeutend reducirt:n Frachtsätze auf der Kaukasischen Elfenbahn, die russischen Producenten ihr Petroleum zu Preisen von 2.73 Mark pro 100 Kilo frei in's Seeschiff Vatum liefern können und dabei noch mit gutem Nutzen arbeiten, wahrend die Amerikaner trotz ihrer Pipe-Lines zu den gedrückten Preisen von 3 Mark pro 100 Kilo franko in's Seeschiff New Nork Geld verlieren müssen. Die Seefracht Batum-Vremen einerseits und New Aork-Vremen andererseits ist ungefähr gleich. Es aibt also für die Russen gar teinen Grund, sich mit einem Gegner zu vereinigen, 'der Geld in dem Kampfe verliert, während sie selbst den Kampf weiter führen und dabei immer noch mit Nuken erportiren können. Im Gegentheil, se länger die letzige KampsPeriode dauert, desto schwächer werden die Amerikaner, nicht aber die Russen. Abgesehen davon, gibt es keinen Rahmen. in dem eine Verständigung möglich wäre. Schon allein die Execukve einer solchen stößt auf unüberwindliche Schwierigkeiten. Wie sollen mißtrauische Asiaten sich mit rücksichtslosen Aankees verständigen können, wo eine über den Parteien stehende Executwgewalt nicht ezistirt? Wo soll da eine Garantie geschaffen werden, daß auch wirklich treu und ehrlich das beiderseits gehalten werde, was vereinbart istc Ein Schiedsgericht hat ebenfalls keinen Werth, so lange dasselbe keine Exec-a-tiv-Gewalt besitzt, und ddcse ist angesichts der großartigen. Verhältnisse undenkbar. Es würde also beittrster Gelegenheit der listige Asiate dem ebenso rücksichtslosen Hankee mißtrauen oder umgekehrt, ihm Unregelmäßigkeiten vorwerfen und die ganze Uebereinkunft ginge in die Brüche. Das sehen die Russen sehr gut ein, und deßhalb haben sie die Besprechungen n?-..ials über die ersten Formalitäten hinauskommen lassen. Die rufstsche Produktion, mit de? mächtigen russischen Regierung als Deckung hinter sich, ist auf die Dauer den StandardLeuten über, und in diesem Bewußtsein füblen die Russen, daß sie mit der dem Asiaten eigenen Zähigkeit und Ausdauer eine festere und bessere Position speciell im deutschen Geschäfte erreichen müssen, als irgend eine Uebereinkunft mit den unzuverlässigen Jankees ihnen bieten kann. Auch darf versickert werm, daß das letzte Wort der Russen al die Amerikaner in dieser Frage ein entschieden ablehnendes gewesen ist. Wenn trotz der günstigen und sicheren Verhältnisse der Verbrauch des russi' schen Petroleums in Deutschland bis-, her noch keine größeren Dimensionen anaenommen hat. so hat das seine besonderen Gründe, und liegt in anderer Verhältnissen, an. deren Aenderungen aearbeitet wird." Diese Zuschrift aus betheiligten Kreisen bestätigt die Ansicht, daß ein Monopol zwischen den Vatum-Jnteres senten und Mr. Rockeseller aus der Grundlage einer Theilung des Absatz gebietes sehr unwahrscheinlich ist. Bedenken Vie, daß die Wisconson Central Bahn un bedingt das Zutrauen des Publikums besitzt, da sie bei Weitem die populärste Linie zwischen Chicago, Milwaukee, Ät. Paul, Mlnneapolls und dem Nordwesten ist und fernerhin als die Wiiflmrttt tötn? ihiififi ftfitMin f HHIIIUII WllV gVIWffctl VtVMtyV, Milwaukee, Ashland, Duluth und den Plähen a Superior Sce angesehen wird. Bedenken Sie ferner daß die Wis eonfin Central die bedeutendsten Punkte in Wisconsin berührt, mehr GeschäftsA.rtL- ;jCa . i i c piagc erreicyi ais irgeno eine anoere Linie im Nordwesien, daß der Speisewagen feiner ausgestattet ist als irgend einer der anderen Linien. Für weitere Auskunft alö, Raten, Routen, wenden Sie sich an den nachsten Ticket Agenten oder an 3aS. C. Pond, Gen. Paff. Agent, Milwaukee WiS Saloon u. Billiard-Hall o.92 Ost Washington Str. Jokn Meilacher, Sig entkämer Theodore Stein, Nachfolger von W. 5. nderso. Abstrakte von Besihtiteln und Grund eigenthum werden in prompter und zuverlässiger Weise ausgeführt. No. a OK Market Otrage. Indianapolis, Ind. Brill'ö Dampf - Färberei (lad lirt 1871.) Aemf!eifeer firrrknint. rir(Xr n.k .ikM Damenkletder gereinigt und efäzdt ohne d'iei, den ,u irrtrennen, ptyenvrhänae n. ZatniRt Vortieren gerewiat. ölacee Handsatz, otrei tgl. Waaren tvlen abgeholt r.Äd abgeliefert. sa Waffachusettö Svenue, ' weisschätt: N.JllinoietraK.

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