Indiana Tribüne, Volume 18, Number 122, Indianapolis, Marion County, 20 January 1895 — Page 4

Jndiana Tribüne. Erscheint Täglich und sonntags.

Die tSzliche .Tribüne" kostet durch den T,Sger 12 Cents per Woche, die SonntagS Tribüne' Gent per WoSe Beide zusammen IS Cents oder 65 Cent3 per rkonat. Per Post außerhalb der Stadt zugeschickt in Vorausbezahlung p per Jahr. Offtc, IS Süd Alabama Straße. Jßdia '- Januar 1 05 Sonntags MMrei. Gedichtet habe ich nie, wenigstens nichl medr in der letzten Dekade meines thaienre.chen DafetnS. ' Früher allerdings ; ja, ganz früher, das ist elwas anderes. Lider lch habe Genossen meines LiedrS und Leides und das ist ganz natürlich, denn cd glaube nicht, daß cS einen Quartaner oder Tertianer eineS deutschen (ZymnasiumS giebt, der nicht dichtet. Später ' hört daö auf. In Sekunda inferior und superior wird man blastrt und dieser' Geist des Jahrhundert; ist der hohen Dichtkunst feindlich. 3n Prima gar hat man keinen Gegenstand mehr zum Dichten, denn in Prima liebt man nicht mehr. Es giebt zwar noch ein paar abgestandene Schüler-HumoreS . ken", welche von Primanerliebe" reden, aber die datiren sammt und son derS aus der Zeit unserer Großväter DaS Lieben ist Sache der Quartaner und Tertianer und sie umschwebt die holde Muse Erato. Bier und Tabak geben den Gedichten den edlen Lchwung und sollte selbst daö nicht helfen, nun, Quandoque bonus dorrnitat Hornerus, ja zuwei len schlummert selbst der wackere Ho mer. DaS find aber ternpi peceavi passati wollte ich sagen. (Ich glaubt diesen Witz habe ich schon einmal ge macht ) Diese lange Einleitung dient nur als Entschuldigung für ein Gedicki rheumatischen Inhaltes, welches ich auf mein Ehrenwort nicht selbst gedichtet h:de, sondern welches ich irgendwo las Eigentlich ist der Rheumatismus eine so häßliche Erscheinung, daß man sie nicht noch durch Besingen moralisch unterstützen sollte. Aber erst! ch mal gehört es zu der modernen Schule, da? Abstoßende darzustellen, und zweitens , ist bet der herrschenden Witterung d r . Rheumatismus eine matter 5 fact und damit eine matter of news. SSenn "oer ööfe RheumatiZmuZ In b:m Organismus sitzt, Und dem Glieder-MechanismuZ Selbst kein Magnetismus nützt Wenn sich nirgend JdzaltZmuZ, BloZ Materialismus zeigt. Und der krasse Realismus Merklich zum Cynismus neigt Wenn dem Parlamentarismus Der Patriotismus fehlt. Und sich aus dem Socialismus Gar der Anarchismus schält .. Wenn um Gunst der Liberalismus Leim Militarismus ttirbt, ,' .Wo der Individualismus Durch den Schematismus stirb! ! Wenn den Geist der HypnotismuZ Und der Spiritismus bannt, - Weil der Hang zum Mysticismus Den Somnambulismus fand ' .Dann ist's doch kein Dualismus, 'r' Dem ein Euphemismus frommt: Dag man von dem Optimismus - Auf den Pessimismus kommt. Kürzlich schneite eS über alle Maßen, s 11 Zoll hoch, sagte daö Wetterbureau ' Naturlich dauert so etwas nicht lange, j Erst wurde es unverschämt kalt; dann j thaute der Echnee, daraus fror eS und ; augenblicklich weiß man noch nicht rechl i was es werden will, j Stellenweise giebt'S Glatteis und i das ist überaus hinterlistig. Die - Menschen gehen über die Straße, als ' ob sie lernen wollten auf (Ziern zu gehen. Einige ältere Damen machten auf mich mit ihrem pas de tartare den Eindruck, als ob sie trotz ihres vorge schrilleren AlterS sich noch mit den AnsangSgründen des Skirtdance be faßten und ein ersindungvreicher Reverend marschiert in Gummistiefeln da her wie ein Storch im Salat. An solchem Wetter hat eigentlich niemand Freude von den kleinen Zungen adzugehen, welche duich ein Mit Verderblicher Sicherheit geschleuderte? Schneegeschoß den harmlosen Passanten erschrecken und ich wiederhole die etwas abgegriffene Bemerkung des andern Plauderers : Lieber gar kein Wetter alö solches." - Wenn er diesen Witz" wieder einmal "da capo" angebracht hatte, so pflegte er sich, vergeblich allerdings, umzusehen, ob auch jemand lache. Er hat ein so schlechtes Gedächtniß für Witze, daß er nie weiß, daß er die sei .ttigen ein paar hundertmal schon vor ' getragen hat. ;. Seine Witze" sind alle freiwillige; wir haben aber augenblicklik) 'ine Reihe von Leuten angestellt, die Wr nfreiwillge Witze sorgen. ES hätte ''keinen Zweck zu verbergen, daß ich die LegiSlatur damit meine "- - BlSlana wurden die Sitzungen mit einem passenden Gebet eines Geistlichen eröffnet. In diesem Jahre M man !diesen hochwichtigen Punkt vergessen. ES war kein Geistlicher da, welcher dm Seist GotteS auf die Versammlung herabflehte und so konnte es dann auch nicht ausbleiben, daß zur Strafe dafür der Versammlung aber auch jede Spur von Geist fehlt. Wie weit man eö in der systematisüen V'rrücktbeit bringen könne, hat in un vorliegender Gesetzentwurf bewiesen. Diesem zufolge soll jeder ein--gelocht werden, der sich zu verbotener

Stunde in einer Wirthschaft aufhält. Auö diesen soll buchstäblich alleö ver-

schwinden außer der Bar. Kein ü. kein Stubl, kein Bild, keine Vorhänge. keine Musik. Heiliger PimpraziuS von Pamplona! Da muß man sicb doch fragen, wer die größeren Dummköpfe sind, die welche so einen hirnverbrarnten Antrag stellen, oder jene, welche solche GeisteShelden erwählten. Der Plauderer. Offener Lmreibebrief ?es Philipp Sauerampfer. Mein liewer Herr Rcdaktionär. Ich Yen avc;eschmore un bis uf die Stund hen ich noch nit sorrie defor gc fiehlt. Seit de erschte Tschanewerie hen ich keen Trink nit mehr gehabt un " " wann mich die Gang defor suhl duht, dann geb ich gar nicks drum. Ich sin aber nit unner die Temprenzleit gange, weil ich denke, wann un dann en Drink ze nemme wär e Sinn, nasser, ich hen's nor gedahn, weil ich mähd sin an all die Saluhnkiever in Tschennerel. Noch en Riesen biseids das is, daß mei Lizzi:. wo mei Aktie is, mähd an mich is und seit Nujiehr kee sinkel Wort zu mich gesproche Hot un, was des allerworste dabei is, ich kann se nit emol defor blehme. f?or Nuhjiehrs Jhf hen ich e Jnwileschen kriegt, zu e kleines Soyschel beim SaluhnkieperWedesrveiler un weil ich en i'i insolte wollt, hen ich of Kors eckzeptet. Phil sagt die Lizzie, fannste dann nit emol uf die Nujiehrs5!acht heim stehe? Was hen ich eigentlich von Dich? Owends, wann annere Weiwer sich druff freie, wann se mit ihrn Mann beisamme sein könne, dann gehst Du fort in de Saluhn." Well," hen ich gesagt, Du Host doch enihau die Kids bei Dich." Ach was, Kids sagt se, die duhn mich kee gut nit." Well, wie se genohtist Hot, daß ich Biknes meine, fco sagt se: Well, Phil, wannste dann enihau fort willst, dann duh mich wenigstens den Fehwer un bleib mich sauwer, oder, wie mer uf Deitsch sagt, behehf Dich, wann's Dich auch hart ankommt." Sell hen ich hinn auch geprammibt UN ich sin gestart, for daß ich in Zeit in de Saluhn komm: sin. Schie, was hen sich mei sxreinde awer gefreit, wie ich komme sein un mer hen gleich en heiße Drink genomme, bikohs mer Ware all kalt. Mer hen dann e scheenes Lied gesunge, UN dann hen mer Widder eenS gepackt, un dann hen mer Widder eens gesunge UN so fort, bis mer kee eenzig Lied nit mehr gewißt hen un von do an hen mer nor noch gedrunke. Ich hen arig gut gefiehlt un wie die Miß Wedesweiler in des Ruhm komme is un uns zu en kleene Lunsch inweitet Hot. do sin ich ihr um de Hals gefalle un hen ihr en Kiß gewwe. W:i. Mister Sauerämper sagt se, was is die Matter mit Jhne?" Ratting haw' ich gesagt un hen geschmeilt, ich weiß auch, waZ gut is." Un do hen mer all gelacht un Widder eens gepackt. Jwwerdem hen ich immer noch besser gefiehlt un wie des beierd Meedche kam un Hot de Disch gesickst. do ben ich se um die Wehst gepackt un hen ihr auch en Kiß gewwe. Wisse Se, ich warn immer dafor. aß Dienstbote auch Mensche sin, un daß so me arme Meedche auch als emol fötl gutes geheert. Den Wq hen ich immer gefiehlt un ich den!?, ich bin auch recht do drin. Das Meedche. Goste is sein ?!ame. Hot mich of Kors so hart eweg gepuscht. daß ich mit mein Kopp g:ge de Kohlpehl gebombt hen, awer was gibt mer drum, wann mer gut fiehlt. Mer hen unsern Lunsch gesse, es war Hehm. hatt Wienerwurscht un Pickels, un dann hen me? Widder for e Tschehnsch eens gepackt. Uf emol toi die Klack zwölf Uhr gestrocke, mer hen Häppie Nujiehr gehallert un hen uns gekißt un hen gesunge: Brieder. reicht die Hand zum Bunde." Nachher den ich uf eemol so teierd gefiehlt un hen auch Schloof in's Gesicht kriegt. Ich hen mich in die Korner hinnig de Behsbrenner gehockt, bikohs ich wollt t kleine Rest nemme. Wie lang ich do gesosse hen, weeß ich gar nit. Uff eemol hen ich so en kalte Dräft gefiehlt, daß ich alliwwer geschimmert hen. Ich mache mei Eis uff un sehn, ba& ich in t ganz dunkle Ruhm uff de Fwhr sitze. Sasch, hen ich gedenkt, wo werschte dann nor sei? Dabei hen ich immer noch en kalte Drähft gefiehlt. Ich sage Jhne, ich hen doch keinder oniesie gefiehlt. Uff eemol fiehl ich, wie mich Jemand e eiskalte Hand uf mein Plattkcpp legt. Schie wiß! waL war des? Ich hen nach mein Kopp gegriffe un sottenle sieht en Gohst vor mich, ich hen'S ganz distinktle gefehe. Er Hot e lange, weiße Kutt angehstt un e weiße Kapp uf, von sei Gesicht konnt ich gar nicks sehe. Ich warn geschkehrt wie noch nie un konnt noch keen Finger muhfe. JesseS, Jesses, so ebbeS hen ich jo mei Lewe noch nit gesehn gehatt. Philipp," Hot uf eemol der Gohst gesproche, Du bist en ganz miserabliger Kerl!" Der Hot mich schuhr gekennt. Du Host e liewe Frau heim sagt der Gohst Widder, awer Du gibst nicks drum un duhst Dein Freind hinnergehe un duhst seiner Frau nachstelle un duhst auch unschullige Gehrls insolte. Schehm an Juh. Du aller Sinner!" Well. Herr Redaktionär, sellen Moment hen ich gefiehlt, als wenn ich der schlechste Kerl von die Welt wär! Un getrembelt hen ich vor Fier, daß Zch's Jhne gar nit diskreiwe kann. Wann ich nor wenigstens gewißt hätt, wo ich wär. den, hätt ich mehbie schkippe kenne; awer so o mei, o mie, do war ich in e scheene Ficks! Iekt bot d,?

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Solist Widder en Svleffch' gemacht: Philipp Hot er gesagt, for Dei Schlechtigkeit mußt Du geponnischt rcerde." Dabei Hot er mich zu packe gekriegt un wollt mich mit fortschleppe. Do hätte Se aw:r emol sehe solle, wie -ch gekickt hen. Bei Tschinko, ich h:n gefeit for dier Leif un ben gehallert dabei, daß mich bald mei Longs gebort sein. Ich will jo besser wer'n, ich sin rettig, einiges zu 'Prämisse, laß mich nur heim gehe, bei m?i Lizzi:!" so hen ich lamentirt. denn ich war'n schuhr, seller Gohst Hot Binneß gemeint. Er Hot mich an mei Drobt aezr'äppt. da mich puttiniehr die Windpeif zu is gange. Dann sagt er: Willst Du schuhr m Dei Prammiß sticke un nie nit. ausbäcke un D?i gan Lebe annere Meedcher allein lasse?" Schuhr Ding hen ich gesagt. Dann Hot er sich erü?. gedreht un Hot g:sait: Ibr Geister habt Jhr'sch geleert?" Mir hen kam's aus alle De'.r.'ckfchens. No, no no, wie Hot mich d:s fiehl: mache! Uf emol leit eens e Mätsch un iä sehn, daß ich im Wedesweiler sein Keb ler geleqe hen. An die Mahls Kot d!r ganze Gang gestanne un Hot' flacht, daß, des ganze Bildung gescheh'kt Hot, un der Gohst, wo mich so mien.getriet Hot, war Niemand annerscht. als wie der verdollt Lump, der Wedesweiler. Des duht's for mich settle hen ich gesagt; mehr hen ich nit saa? gekennt, for ich war'n zu mähd. Ich gehn in mei ganz Lewe nit mehr zu de Wedesweiler, liewer stapp ich ganz des Drinke. denn so e Trietment is e Schehm un ich brauch mich des nit zu gefalle zu gelasse, womit ich verbleiwc, Jhne Ihr liewer Philivv Sauerampfer. , A t; n Leben Nikolaus . In seinen Erinnerungen eines Paaen des Zaren Nikolaus" erzählt der Fürst Lubomirsky eine Reih: höchst bezeichnender Eharakterzüge aus dem Leben dieses Despoten. Für seine Person war Nikolaus I. überaus einfach. Sein Arbeitszimmer, das ihm zugleich als Schlafzimmer diente, enthielt nichts, als ein Feldbett, ein Sopha,ein paar Stühle und einen ungeheuren Schreibtisch, Seine Uniformen trug er so lange, bis man sich in den Stra fzen St. Petersburg's, die er oft zu Fuß zu durchwandeln pfleg!?, über sie lustig machte. Ebenso strena gegen sich selbst wie gegen Andere, arbeitete er vom frühen Morgen bis zum späten Abend mit sehr kurzen Unteriretagen. Zerstreuung suchte er am liebsten in der Lektüre frivoler franzö sischer Romane, besonders derjenigen Vaul d: Kocks, deren Erscheinen er mit solcher Ungeduld erwartete, daß er die Eorrek'turbogen schicken ließ. Im Essen und Trinken war er gleich mä feig, Wein kam niemals über seine Lippen. Das Rauchin verabscheute er in dem Maße, daß er es im Winterpalast streng untersagte; ver Thronfolger, der spätere Alexander II., ein leidenschaftlicher Raucher, mußte die geheimnißvollsten Vo:sichtsmaßregeln anwenden, wenn er sich dem ungestörten Genuß einer Cigarre hingeben wollte. Mit Ausnahme seiner Gemahlin.die er stets überaus rücksichtsvoll und zärtlich bebandelte, trat er den anderen Mitgliedern seiner Familie weniger als OberHaupt derselben, denn als Zar aegenüber. Seine Vorliebe für das Solöatenwesen beherrschte ihn von Jahr zu Jahr ausschließlicher, die ganze Verwaltun seines ungeheuren Reiches wa? militärisch zugeschnitten. Im Vunkte der soldatischen Manneszucht und Haltung war er von unerbittliche: Strenge, wurde aber in dieser Hinsicht von seinem Brud:r Michael noch übertroffen. Als er eines Tages einem Officier begegnete, dessen Aeußeres nichts weniger als vorschriftsmäßig war, gab er dem zum Tode Erscrockenen den guten Rath, seinem Bruder Michael in solcher Verfassung nicht in den Weg zu laufen. Nikolaus I. wußte sehr wohl, daß er selbst und der Staat auf unerhörte Weise bestohl:n wurden, daß in allen Zweigen der Verwaltung Bestechlichkeit und Veruntreuungen an der Taaesordnunz waren, sowohl bei den höchsten wie bei den niedrigsten Beamten. aber er wußte keinen Rath gegen dieses Uebel. ind:m er von der Ueberzeugunz durchdrungen war, daß der Hang zum Diebstahl seinem Volk unausrottbar innewohne. Als ihm Jemand den Rath gab, seine Beamten auskömmlich zu besolden, damit sie nicht ferner geradezu darauf angewiesen seien, den Staatsschatz zu schädigen, erwiderte er: Ueberhäuft sie mit Gold, sie werden dann Kupfer stehlen Nikolaus I. war kein Freund der großen Hofbälle, ab:r er hielt es für seine Pflicht, an ihnen theilzunehmen, wenn auch nur als Zuschauer. Auch bei solchen Gelegenheiten ließ er zur unangenehmen Erfahrung der Betheiligten nach seiner despotischen Art er kennen, wie streng er auf die Etikette hielt, um das Ansehen seines kaiserlichen Hauses zu wahren. Aus eigener Erinnerung weiß der Fürst Lubomirsky in dieser Hinsicht einige freilich mehr ergötzliche, als tragisch: Geschichten zu erzählen. Auf den Bällen am russischen Hofe ist es Sitte, daß die Kaiserin und die Großfürstinnen sich ihr: Tänzer selbst auswählen. Einem Kammerherrn liegt die Pflicht ob. die Betreffenden von der Gunst, die ihnen bei diesen Gelegenheiten seitens der kaiserlichen Damen zugedacht ist, zu benachrichtigen. Ein:s Abends nun unterhielt sich der Kaiser während eines Hofballes mit einem Gesandten, als ein Kammerherr sich dem Diplomaten näherte und ihm sagte: Ihre kaiserliche Hoheit, die Großfürstin von Leuchtenberg, läßt Sie bitten, ihr die Ehu anzuthun, die nächste Quadrille mit ihr iu tanzen." Nachdem der Ge-

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sandte sich entfernt hatte, um der Aufforderung der Großfürstin nachzukommen, packte der Zar den unglücklichen Kammerherrn beimArm und donnerte ihm die niederschmetternden Worte entgegen: Du bist ein dreifacher Narr! Erstens hättest Du einen passenderen Augenblick wählen können, um Dich des Auftrages meiner Tochter zu eniledigen. Zweitens sagt man nicht: Jhre kaiserliche Hoheit, die Grobfürstin von Leuchtenberg son dern Ihre kaiserliche Hoheit, die Großfürstin Maria Nikolajewna Und drittens, verstehst Du wohl, erdie Prinzessin ihren Tänzern die -Ehre, sie zum Tanz aufzufordern, und nicht umgekehrt Dann schüttelte der Allgewaltige den zitternden Höfling mit seiner kräftigen Hand, wie der Nordwind die schwache Pappel", um den etwas kühnen Vergleich des ehemalienPagen Nikolaus i beizubehalten! Als Strafe aber für sein unverzeihli ch:s Vergehen mußt: der arme Kammerherr, nachdem der Ball beendigt war und die Llchter ausgelöscht waren, die ganze Nacht hindurch in demselben Saale aus- und niedergehen und be bändig die selbsterkenntnißvollen Warte wiederholen: Ich bin ein Dummkopl! Ich bin ein Dummtopf!" . Beieinemstarken Sturme ist 'der Lootsenichooner Geestenmünde' der Geest:münd:r Lootsengesellschast ge kentert. Das Außenfeuerschiff We ser", dem der Bug eingedrückt ist und dZ weserakvarts trieb, traf in der Näh: des Rothsandleuchtthurms aus das gekenterte Fahrzeug. In den Maslen und Wanten befanden sich nur noch cn.r . . m zwei Pionen, o:e uorigen vier cann der Besatzung waren ertrunken. Das Feuerschiff sandte den Schiffbrüchigen sein Boot zu Hife, das die beiden Leute glücklich an Bord brachte. Die Gerett.'ten sind der Lootse Rickufs und ein Aspirant. Rickufs ist am Kopfe und Oberkörper schwer verlekt. Auch der Capitän und ein Mann dcö Feuerizziss? 'oav:n eriegung'n vavongetra' zen. Der Lootsenschooner ist verlor:n. Mr. David M. Jordan, W b , U , , . V Farblos. Ausgezehrt, HülfioS. in, llftindigk hrilnsz durch HCOD'S S4RSAPAR1LIA. Diese fornrnt von Herr D. M. Jorda. etara trlfeat.ürcncca Farmer und einer der ngeseh ffjl urzer don Ctff jo .Oierifhn Satire mrfli hatt ich tlat Itttl Um RUrenirtrl und hab seitdem Leber und Nieren eiittttl. velche ach und ach schNmme? wurde, vor drei Jahre kam ich s, wi, hrrunier. daß ich kum zrhen konnte. Ich sah mehr ie e Ckk. i. denn toi cii kedend Arver oul. Ich han inf AppN! und während fünf Joch, äff ich ichts wie Hsexsch!etm. Ich a? schxelch lulgezeizn nd hatte ich, mehr Gestchklsard wie ein MarmorStatu. Heod'I SarsaparUl wurde empfohlen, und ich beschloß, I , versuche, de ich di, erste Flasche derbrauldt att. spürt ich. at Udbeiier sttVt. wenizerlu di WnrzUava, de? Blase lzan achzelasien. lt esichlifard Kellte ftch wi der in nd ick fing an, hnngriß (u fühle. Nachdem ich Im Flasche icsomme ane. konnt ich irgend ka Ten, ohn daß ich schmerzt. Ich würd sozar f, hungri,. daß ich fünfmal de lag esse, uZi. Ich dw letzt Vo2ft5di, wieder her,tftellt.wal kenne UNdaK Kood's Sarsaparilla heilt. Ich fädle tvteber toot)I tm Irn wohl, tl, die ich kenne, wundern sich, ich 1 hl Uc. L. Vt. Zorda. xrivtiftree? Farmer.

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