Indiana Tribüne, Volume 18, Number 122, Indianapolis, Marion County, 20 January 1895 — Page 3
ln Genre der Tlmt. von Ernst Ziemin. (8. Fortsetzung.) Ja fuhr grimmig der Hausherr fort, und dem Gaste war, als würde er mit eiskaltem Wasser Übergossen, damit meine ich die gewissenlose uni rücksichtslose Entschlossenheit des modernen Menschen, seine Ziele zu -rrei chen. Diese seine Ziele sind immer Wb, bisweilen daneben noch Macht, Nuhm, Titel und dergleichen. Die That, die That! Es ist ein dämonisches Drängen in ihnen, die Thaten zu thun, die sie vorwärts bringen, seien sie gut oder böse. Immer sehen sie vor sich nur die Ähat an sich, die absolute That, sehen sie nicht in ihrem ewigen Verhältniß ur Moral. Der moralische Sinn ist derselbe, wie früher, ist nicht abgestorben, denn er ist unausrottbar, tritt aber erst in seine Rechte, wenn der moderneMensch gehandelt hat. und wird dann mit den inneren Wirkungen des Erfolgs", so gut es geht, be schwichtigt. Die Schneidigkeit ist Mode geworden, die Energie grassirt. zu handeln, zu handeln, zu handeln, zu handeln, das ist das Genie diese: Seit!" Geben Sie der Sentimentalität früherer Jahrzehnte den Vorzug?" fragte Breying. Beileibe nicht!" rief eifrig der alt5 Herr. Aber es geschieht jetzt alles zu rasch und muß häufig wieder rückgängig gemacht werden. Si: werden mich -verstehen!" Sie sprechen von unsrer Politik, unsrer Gesetzgebung, unsern kolonialen Anternehmungen, unsern ?" Nein, nein," unterbrach ihn der Hausherr, ich spreche von nichts Bestimmtem es ist eine Krankheit der Zeit", äußert sich in Großem und kleinem, ein Symptom überrascher nationaler Entwickelung und es wird sich bessern. Der Deutsche fällt leicht cus einem Extrem in's andre. Er hat fo lange zuwarten müssen nun packt ihn das Fieber des Handelns. Und ich will Ihnen auch sagen, woher das gekommen. Sehen Sie, wir Alten sind erzogen worden in einer unsäglich innigen und intensiven Begeisterung für die Re:chsid:e. Ich entsinne mich, wenn mein alter Pastor in der Konfirmandenstunde vom Reiche Gottes" redete, so fiel mir das einfach zusam men mit der Wiedergeburt der Rci, chesherrlichkeit." Es war bis Anfang dcr siebziger Jahre mein naiver St'öiy leraberglaube, nun müßten mit einemmale die unmöglichsten idealen Zustände in Deutschland herrschen. da wir das Reich" hatten, die allgemeine Verbrüderung der Stämme, derStände. der Konfessionen, bezeistert-edler
Smn, n gewaltiges Wiederaufleben aller artiuiii ibiraliuni, kein Jntelessenkampf, sondern brüderlicherAusgleich aller im nationalen Parlament. in ewiger Friede ach, alles Dinge, die sich leider nicht derwirklichen ließen bisher, die sich vielleicht noch venvirklichen unter unserm Helden Siegfried, unsrem dereinsiigen zweiten Kaiser. Ich alter Mann habe Freudenthränen in den Augen gehabt, als ich die txU Münz: mit den heiligen Worten Kaisei" und Reich" in den Händen hielt jetzt bin ich etwas ernüchtert; nicht 'die Begeisterunq unseres Geschlecht-., der Alten Begeisterung, hat das Reich geschaffen, sondern die That, die kluge, rücksichtslose That; diese war freilich so klug, der Begeisterung nicht ganz entrathen zu wollen allein diese ist dur sie doch nur ein Requisit geworden, ein wirksames Theaterrequisit, wie der Donner, den der Oöermafchinist plötzlich losläßt. Die Seele des Ganzen war und bleibt die That. Darum ist diese so ein gewaltiges, alles umgestaltendes und neu beseelendes Beisviel geworden darum aber auch ermangelt unsre Volksseele, wie sie seitdem gestimmt ist, ermangeln alle unsre Verhältnisse der geträumtenJdealität!" Sie hören, unser Papa ist der rieh tize Reichsnörgeler!" meinte schmunzelnd Johannes Graaf. dem derartige Nzdeergüsse offenbar nichts Neues waren. Reichsnörgeler!" fuhr der alt: Herr aus ihn los. warum nicht gleichReichsfand?" Aber sein Zorn war nicht ganz echt. Es war eben die Zeit, in der der Schlimmste selbst in Frieden leben muß Sonntags nach Tische wo die Behaglichkeit, die au dem Magen stammt, auch den bittersten Groll sanstigt. Bei dieser Art gutbüraerlichen Schwadronirens fühlte Breying nur ins ledhaft: Langeweile. Annie war draußen, hanrirte am Kaffeetisch. Des alten Herrn Meinungen bekümmerten ihn verzweifelt wenig. Das Genie der That braucht keine Meinung. Und das urdeutscbe Behagen, in gehobenem Gesprach neue Gedanken in sich zu entwickeln und auszutauschen, war ihm ebenso unverständlich, wie zwecklos. Die That die nackte That stand vor sei ner Seele und an eine Werbung, ehe tr. sich einigermaßen mit Papa Graaf aigefreundet. war zetzt noch nicht zu senken. Annie hatte ihn davor gewarnt. Aber reden mußte er doch anstands halb:?. So beschloß er, dem Alten ..Eins drauszugeben", um sich bei ihm in Refpekt zu setzen das war wenig -stens eme T5at ad Interim. Wie sollten sich nun," fragte er. nach Ihrer Meinung die Dinge faktisch und praktisch entwickeln, um Jh r.;n zu genügen?" So redegewandt HeinrichGraaf war, hier saß er seit. Und er fühlte selbst, daß alles, was er vorschlug und forderte Palliativ mittelchen" und Utopien waren. Als er sich aber mit seinem großen Worte Beaeisteruna" aushelfen wollte, da konnte ihn: sein Sohn Johannes mit Äecht entgegenhalten: Ja, Papa, wir Zaben aber auch unsre nationale Le-
geisterunz,'so gut'wle ihr Alten; wir haben unsre vaterländische Poesie, den- ! nur an Wildenbruch; allenthalben .im Reich sind Krieger-, Schul- und Studentenvereine an der Arbeit, die vaterländische Empfindung zu pflegen; wir fördern die Reinheit unsrer Mut Ursprache, wir erstreben die Emanzipation unsrer Schulen vom Humanismus und der Nachahmung der Antike, ir wirken und steuern für koloniale Zwecke selbst in der Musik ist eine neue Richtung vorhanden, die man national nennen kann, die Wagnerische " Ja, Wagner!" unterbrach ihn sein Vater. Ich habe auch meiner Zeit meinen Grimm urfd Wolff gelesen die Figuren unsrer Götter- und H:ldensage sind ganz anders ernsthaft, keusch und groß, als die Wagner' schen!" rch kann darübn nicht abschließend urtheilen. Papa!" erwiderte JoMannes mit seiner gewöhnlichen Rüchternheit, allein in meinem Fache bin ich sicher, daß man da bald von einem neuen nationalen Baustil wird reden können, der sich ungewollt und ohne Lärm vorbereitet." Der wacker: Junge hätte hinzufügen können, daß seine liebsten Träume diesen Weg gingen er beschränkte sich, es zu denken. Bei jfdem, was Johannes anführte, hatte Brcyinz zustimmend mit dem 5!opfe genickt, was deutlich sagte: Bitte, Herr Graaf. hier sitzt auch einer von den wackeren Männern, die kräftig da2 Deutfchthum fördern, der Redakteur der Zeitung. LeonhardBreying. Jetzt nahm er das Wort, um dem alten Herrn den Gnadenstoß zu geben. Ja. Herr Graaf. es ist so. wie hr Herr Sohn sagte. Sie haben Ihrer Zeit das Deutschland, Deutschland 'über alles" gesungen heut singen wir es. Sie sangen es sehnsüchtig und voller Schmerzen wir singen es voll eitel Trotz und Stolz. Deutschland den Deutschen. Fort mit all dem Fremdthum. das noch an uns hängt oder sich wieder an uns hängen möchte! Das erste und mächtigste Land der Erde soll es sein! Seine Flagge soll HerrAschen draußen in der Welt! Und jeder Deutsche soll das freudige Nationalbewußtsejn haben, etwas Besseres zu sein als alle andren Nationen. Sehen Sie, !das ist unsre Begeisterung, das sind unsre Ideale, dafür wirke ich tagtäglich ,in meinem Blatte. Ist es nicht die Verjüngung und Fortsetzung Ihres Patriotismus?" Er wurde unterbrochen. Annie kam und bat zum Kaffee. Breying legte die Zigarre weg, die ihm feierlich angeboten worden war, und Papa Graaf ging mit dem deutlichen Empfinden hinaus, die beiden jungen Leute ständen gegen ihn zusammen, sein Sohn und Breying. Und dieferBreving stellte
genau zene oewunre lyairraillg: neue deutsche Welt vor, die er verwünschte, die er gelten lassen mußte und gegen -die er, da sie ihm in's Haus gcdrungen. mcht einmal m seinen eigenen vier Pfählen aufkam, weder gegen ihre Argumente, noch geen die Lockung, mit der sie ihm seine Ztinder nahm, und der er obendrein nm innigsten Danke verpflichtet war. Ohne diesenDank aber za da hatt: er den jungen Herrn nie wieder über seine Schwelle gelassen. Und hinter dem Rücken des Hinausgehenden reichte Breying seinem jungen Bundesgenossen warm die Hand, w:e: W:r beide veritehen uns. nicht wahr?" Und dann, als er :n das Berliner Zimmer an den sauber gedeckten Tisch kam. da wiederum tauscht: er Mit Annie hinter dem Rücken von Vater und Sohn einen tiefzärtlichen Blick. Wie er von dem Madchen seine Augen rasch und vorsichtig auf den alten Herrn wendete und sah, daß dieser gedankenvoll seinen Platz einnahm und mit dem vorausgegangenen Gesprach nach deutsch-philiströser Weise noch lange nicht ferng war, da blitzte sein Blick in stillem Spott auf, als wolle er sagen: Umzingelt, gefangen genommen, alter Herr! Dies war der erste Sonntag, den Graf Leonbard in der Familie verbrachte. Ihm folgten andre. Breying entfaltete alle seine geselligen Talente und ging, so gut ihm möglich, auf der Leutchen spießbürgerliche Art ein mit innerem Knirschen, aber unentwegt das Ziel im Auge. Und es that ihm wohl, wie er fühlte, daß er Fortschritte machte und aller Vertrauen erwarb er schmeckte die Süßigkeit, die einem Genie der That alles andre ersetzt, wenn es zu seinem Herzen sagen kann: Siehst Du wohl, mein Herz, was ich für ernKerl bm wir dringen durch! Hatte er sich aber einmal angesichts der kleinen Annie mit dem zukünftigen Schwiegerpapa gar zu sehr tantalidisch gelangwellt, so sagte er nch im Men und glaubte es wahrhaftig selbst: Rechte Liebe erträgt alles!" Auch Johannes ließ sich täuschen. Er glaubte an Breyings Liebe und an Breyings Ehrenhaftigkeit, nachdem ihm d'.ejer versichert, daß er zeven Verkehr mit Annie hmter dem Nucken des slrtm2 nnfrtthtrt tnnTf? -.t ft trni yn nicht einmal mehr die stille Warnung. .' H f.' 14 UMMhll tVV-W. V Wltl'ltlttV die ihn anfangs verhindert hatte, dem Grasen voll zu vertrauen. Das kam daher, daß sich in dem ordentlichsten aller Jünglinge etwas sehr Unz:dentliches angesponnen; gerade jetzt, da er mitten n den Examenarbeiten stand, mt S r SW m hatte cm weloücyes jejen aus sein jungfräuliches Herz Eindruck gemacht. Er begleitete nicht mehr aus bloßer Ge wissenhaftigkeit seit der Extravaganz' Annie jedesmal nach der Thiergarten straße. wenn sie zu ihren Verwandten gina. Und wenn er da war, war er durchaus nicht der unbestechllch:Wächtcr seiner Schwester, für den irrn sein Papa und er selbst, sich hielt wenn die kleine, muthwilliqe Fritzi begann, ihre Kapriolen zu machen, war des jungen Architekten Aufmerksamkeit völlig in Anspruch genommen selbst der dum
pfe Druck, den ein vor der Thür stehen- I c rr- r ... T i 1
des Examen auf jeden jungen Deutscheu ausübt, wich da aus Vlertelstun den völlig von seinem Herzen wenn ihm freilich äußerlich auch nie mand etwas anmerkte. XIII. Fräulein Irma hatte ihren freien Tag. Das war der Grund.wesbalb ixtant Graaf sich zu Haus mit dem dringenden Vedünnin. einmal gründlich frische iiurt I"?opsen zu muiien, icnon um eis UhrVormittags fortgefchl'ängelt- und für den ganzen Tag empfohlen: er nsU r n ...... ..rr r Y . . I le eine tüchtige Laufpartie durch den - . . Grunewald machen. Er war in der That im Grunewald geweien. Gegen zwölf Uhr war man ausgebrachen, hatte die Stadtbahn genom men, in Westend einen Wagen gemiethet und war nach Pichelswerder gefahren. Es war ein Wochentag Alles.was sich zum Frühstück dort vorfand, war ein Käsebrötchen gewesen und eine Weie . Aber die Luft machte Appetit es schmeckte. Dann hatte man ern Boot genommen und sich ein paar Stunden auf der Havel getummelt. Wurde Franz müde lange hielt er die Ruderarbeit nicht auS so nahm Fräulein Irma die Ruder; und ihre kräftigen Arme ermüdeten nicht. DasPaar erregte nicht allzuviel Aufsehen, obwohl Fräulein Irma ein hübsches. stattliches Madchen war. und ihr lichtes Sommerkleid, der grüne hohe Kapottehut sie ganz vorzüglich kleideten. aber in Berlins Nachbarschaft sind die Wirthe undSommerkolonistn mnchcrlel gewohnt. Als die Idylle aur dem Wasser die Beiden zu langweilen begann, ging es ä L v i mm F I yeim :n oas 'leilauranl am User, wo man ausgespannt hatte, und das Mittagessen war bereit. Nach Tisch kam ein gemüthliches Schläfchen im Grünen, dann ein kleiner Bummel durch denWald, der Nach mittags kaffee, wozu der gutmüthige Wirth sogar etwas Sträußelkuchen mit Gelegenheit hatte kommen lassen, und dann ging es wieder aufs Wasser, diesmal mit einem gemietheten Ruderer. Das war der schönste Tbeil des Vrogramms. das behagliche Faullenzen im Boot auf der stillen Wasserfläche, über ' iii
deren ganze Weite Sonnenglanz und r acyrmelner: oegann oa oas Frieden gelagert war. Das arme ge- Mädchen. Der Mann hat mir ja weidrückte räch&n im Aast? htVxtn 5e- ter nichts gethan. Er hat mich bloß ein-
benslauf aus Elend und Frechheit sich ' J i i seltsam zusammensetzte, athmete frei und fröhlich auf. fühlte sich harmlos, ein Mensch, der wie andere seinGemüth an der Natur auslüftet. Und ftnrn. dessen pfafisch: wie moralische Gesundheit ziemlich angegriffen war. bedürfte eben einer solchen Ansrischuna durch die ewige Hei ilmutter alles menschlichen Elends, die Natur. Daß sie schließlich nicht als Mann und Frau oder als Geschwister diese Fahrt machten, beeinträchtigte bei der abgestumpften Empfindung beider diese gute Wirkung nicht weiter. Man sang auf dem Wasser, man doste so hin", man wurde wieder manter und riß schlechte Witze, man leerte auch die mit ins Boot genommenen bei den Flaschen schlechten theuren Larse, wobei die gutmüthigen Herzen den Schifferknecht nicht vergaßen kurz, es war ein köstliches Vergnügen. Dann kam die Heimfahrt im Wa gen durch den dämmernden Grunewald nach Westend.die Beide schweigend ausffst?t?n Leider aber sollte der schöne Tag mit einem Knalleffekt schließen. Eben waren si: in der Stadt ausgestiegen und kamen vom Bahnhof Friedrichsstrae her die Strafze herunter ge gen die Linden. Franz führte seine Bealelterm der Burgersteig war eng. und nur langsam schob man nch an ein ji 1 1 , 1 nnVr hnrfM di nn ??n,? ht1fU testen Stellen bei der Mittelstrabe trat born Ätnm nlöhli sin mvmfinrtrr w j w v V V W V V Arbeiter vor das Vaar. starrte mit sinr " V , r- - Mst?r?r Yfrn(hrr T?in dem WÄS-fn r ' ; ""'" ns Gesickt und sckien ke ne Lust ,u baben. innen Vlak m macken. ..Bitte, mein Lieber!" sagte Franz ' r v , - mit gutmüthiger Herablassung uno e ner nachlässigen Handbewegung. Ein kurzer, geringschätziger Blick des Ulten streifte ihn. Teufel", fuhr Franz ärgerlick auf, .was wollen Sie, Mann? Machen Sie. daß Sie weiter kommen! .Was ich will?" gab der Arbeiter in einem seltsam grollenden Tone zurück. nranz St be ma angetrunken dränge zu Stockung durch das Stehenbleiben der kleinen Gruppe eingetreten war. Jrma? Also so läßt Du Dich jetzt W!..?5 - nennen, du sauberes it. btS Maichn . oem Maah.n der Arbeiter halblaut dicht ins Gesicht. Irma ließ Franz' Arm los, schlug denn jetzt bildete sich bereits ein Knäuel Ntualeriaer um sie. Mich verhärten lassen?" entaegnete jener laut. .Weil ich der Person da
i 1 " X , r Um kurz, grüßend,, ohne Blick oder Wort Da erfaßte sie bei aller
r2 tMhF v;n i iv.
YZ'Z k7"V JZr:Z'7"tf2 W tmt Tochter, Franz eme Geberde der Unzulänglichkeit ihrer
üö.?bauv nickts'" ' ; von Zorn. Rachsucht und Ekel zeigend, heiße, drängende. ?'?5' v, . . Der Herr und die Dame mögen Bedürfniß, ihn mit
..Äl llsi Z.r ebenso gehen!" setzte der Schutzmann fern. ZU retten
ce imt gegru oiqc .me , - :m runde nur daran r.K H,r ,nS . si. Mfift!
i lriii it i ji iiii 11 11 li r in ur v m , . . , .
zurück uno eraob eme 7"?"'"- v" . Vfcr'7 ..
imme uniCfÜrlirf) zu einm Uni-r. "ycu ' ' Vfc" "' 1 ' 3' wie fiuu uu uuu . uu ... ui ui; ui vciic. UNd l t einen
ß ß I----- lAA VV mw n T 771 itt I T1IT T.1I sTl 111 1AV 1 srA 111 s HFTITTI rlff TT ITX 1 Im. . mm s , m
FfMwden 3-on. flnmm.n ffi. llILunu .. . .... . Sn -tag ud er iqitm ian, ui i erricy Mir:' orangie o epy. starr im
" w w ki... . - - i ::t . - ti i i m Jm v a m r" . m am i r -
. lassen B it den5?erl Neben fiiemt j ' TTV '.. v o-y 7": ? i "'it v" ...r; rv" vaul er oem
. , , , , i - - - i,ih 1.. n rtnm vat i t i rnrtTn i iiiutt v.. j. -. u u . . si-iivi ..r..n m.ifr.rr v . . i . i
, v!' i"v ouiugutiiici iuii;, ymuwtt t vu i aufleiuen ytoiijau, oct ja iuui tuuiz i cst m r0T
5.,,... . rn (tj cueu icicu uiu uui vcüi scannen au jjeu geslln:oen zu yaoen. , ten ttJitDl tote onaic xqn mu einem vslr. fc,r Jller e war Nicht o leickt. im 3t r crr. v,,-.. o: v Ö. v o.. ri I ... , o mr.n ... I Uali L1
" .i.Ia. m 4 m mm ilia ha & . . j - w . r w. i m sm - r - - z m. - M,
d?3 fnrn WurntTÜrinZ Ynrihr 1 Vl" f"-- uu uvai uuuuui vivm, auilgen aaiU UN, vas iii vic ui I Tnn läuft T DU CNc,:N ZUrgerZlelgs weiter cv v,. csf,,? uuni. ' v.. rrii Zs. Sr4n ..v. ... 'z Inn lauji tr.
nnm.n aiimI ffrtf2 in l,: O" OV t "" viuwt mu V ' I Vuic uuo uuuj uuj . v"i I dem neaaliven
, . . ....... ..... ........ , T,,rt V linn ikMtll trftlH 4. l.ns ov. . . U.1ll T1 ' fnr
die ßanb vor die Auaen und leknte ficü y:r ztt ömmcijicnraig. , ranaes. eingehendes (Äe pracu mu i
u u a ' i -n i st i r i e-.. er I
ffiA imS fh'iral n?rn SiniSn.inb Nehmen Sie es cin?m sirer alten Nat. Als sie diesen verliek.
et aebt mir die Frechheit denn Arbiter nicht üöel. wenn er Ihnen et- alte Herr mit Augen voll stillen.
doch zu weit!" rief Franz. Macken was Unangenehmes schreibt. Ihr Herr digen Stolzes dem Mädchen nach. ' " l . - I ..ti ;i : "tk.n... r. i it . cru.v.
Fr'. .. .X,1'.J1'.X. V.".?. Cl'.m I CXrn rtff mit rn irter Nftntt nr'dr Cnnmv)tTrrfft Vtvtr ntsfit blind, war I ne
VHC UUU;.liilUllU;,feUIJ vi lt VUlUiilllU, wvV. .f ..i. .... . -cuuiu, vwmumjim.u.v T , . -, ... t . r" V. cf . O sC-C.t.. m. X.. Mann, sonst lasse ich Sie verlosten!" die nichts taugt. An dem Mädchen ist nur hilflos und machtlos - er hatte erste Rückkehr zuder früheren Hannlo- Aus Erfahrung. SchuÄ. Er fühlte sich verpflichtet, als Be- nichts zu verderben. Die mag meine - manches geseben manchmal trübe sigknt. Sehr mansch erschien dem ner (der seinem Glaubiger auf der schütze: 'der Dame enrgisch aufzutreten, wegen laufen, mit wem sie mag. Aber an seines Hauses Zukunft gedacht - Madchen ihr zu kunstiger Eheherr dabei Straße begegnet): Eme ?n)c gesalvkrwünsckte aber den aan,en Mandel, .hr 5err. Sobn ist für solcbe Kreatur iekt erstand ibm unerwartet eine lei. mcht. aber sie empfand, dan bel Ver- lia. Herr Preller? Gläubigern
fage daß sie eine Dirne ist? Was ist si: V. W 3 O C F'.m ,!
denn anders? Schweigen Si: ruhig still, junger Herr, ich kenne sie sehr gut, mit Ihnen habe ich nichts abzumachen, ich sage es Ihnen nochmals. Aber ich habe ein gutes Recht, dieses feine Fräulein mir mal anzusehen. Und dazu. glaub' ich, hat jeder das Recht.Au ranz' größtem Erstaunen erwiderte iekt.das Mädchen dem Alten, in 'dem sie ihn zum erstenmal wieder fest ansah: Ich ernähre mich redlich du brauchst mir keineVorwürfe zu machen! 1tW I Itt Vn-. "W uuu lili ucutigc i,l ici mui zu einer Aussprache! Sofort trat Franz beifeite und ver mm w M i , i mm ri juqte. sich durch Die Mauer der umsle yenven ayn zu orecyen. He, Herr, le vergessen Jyre Mme mitzunehmen!" rief ihm der Alte zu. Geh. Kreatur! fugte er gegen Irma binzu, ich will dich nicht um deinen Verdienst bringen!" Das Mädchen brach in lautes Wnnen aus auch dem Graubart standen man sah es deutlich Thränen der Wuth und des Zornes in den weitausgerissenen Augen unter s;men buschigen Ärauen die ganze iszene macyle aus o:e Zuschauer den seltsamsten Eindruck. Was ist hier los?" fragte in diesem Auaenblicke eine barsche Stimme em Sckukmann drängte sich vom Damme durch die Neugierigen. Was hier los ist?" entaeanete der Arbeiter und wandte sich zum Gehen. Nichts Besonderes. Ich wollte mir nur diese Dame mal ansehen." , Der Mann hat die Dame insultirt", sagte eine Stimme aus der Menge. Auf offener Straße. Es ist eine Schande!" , Der Beamte faßte den Sprecher ins Auge. Machen Sie, daß Si: wegkommen!" erwiderte er ihm. Sre kenne ich. Bitte d:e Herrichasten weiter zu geben! Sie kommen mit mir. Sie auch", ! w t v. i ! wzndte er sich zu dem rvelter und dem jNädchen. Gehören Si: zu der Dame?" fragte er Franz. .Freilich gehört der Herr zu der Darne , erwidert: der mit. .Bitte, kommen Sie auch mit", bedeutete der Beamte Franz. Der kleine Zug setzte sich in Bewegunq, der Auflauf vertheilte sich. Franz war sehr unbehaglich zuMuth, Er wurde zum Abendessen zu Hause erwartet man hatte Gaste es war 'nachgeradeZeit; und nun wurde er hier auf die Polizeiwache geführt. nrv i rt u t t Mal ansehen wollen, wie ich aussehe. l . ct rt r ? . . . i t nno einen usiaus y-zi es laeigeniiicq auch nicy: gegeven; e ijt vioß so enge 'da in der Friedrichstraße: da mußten Leute gleich stehen bleiben, well wir stehen blieben!" vx mi ynen nlcyi geiyan z sragte der Schutzmann. .Jcy d:ntt, er yar jnjui"" . I bewahre", fuhr si: fort, .er hat mich nur gescholten." Gescholten?" Nun ja?" Ein wildfremder Mann was hat der Sie zu schelten?" Irma beugte sich dicht gegen den Beamten und sagte leise: Es ist mein Vater!" Ihr Vater?" wiederholte jener laut und erstaunt, so daß Franz es hörte. Schrei das man ja recht aus!" siel der alte Arbeiter arob ein, daß es all: Leute hören! Ich will nichts von dir wissen. In die Welt gesetzt hab' ich dich weiter hab' ich nichts mit dir zu lUJllUl. c?u ICUI 9. UHU UClUUll hab' ich ihr auch nichts weiter", redete er nun seinerseits den Beamten an. ie hören ja. sie sagt s lelber. rejay ikq le wunoere Gruppe, oie er arreilli naiic. -c nuc iui irtuu lein Irma und den jungen HerrnGraaf fielen nicht gerade schmeichelhaft aus. Was sindSie?" fragte er das MadI wCN. , , . e an lc " 93 an, wo sie in Stellung war. . . . nu r i r r .uns lc! sragie er ranz eoen,o kurz. l rc- - i . t i i' x . cr - ranz muiZie oen guien zquiywta 1nc3 Vaters nennen. Kennen Sie die Dame aus dem Lokal her, oder seit jetzt eben?" Der Arbeiter knirschte mit den Zahnen. Darf ich gehen?" bat er. Meinetwegen", war die Antwort. .Wenn bre Tochter nickt etwa darauf besteht, Sie festnehmen zu lassen." .Nein, Herr Wachtmeister" nes das Mädchen. Und der Alte ging, den Beamten NUN glklfalls vom Schauvhtz seines weri:z ruhmilchen rl:cnlii:s. Am nächsten Morgen hielt Asta. die des Vavas Korr:spondenz zu besorgen .egte. solgendeS Schreiben in Handen: zu schade. Sehen Sie ihn an, ob er sich Nicht ZU wenn Sie ! Und ni
' iinrn rri Tr iirn -'iiiiiiiiii iiiiiii j i i i w r m
I ivrnni rt?t fxnt nramTe hfrnn ihn in r,Tln i'rin irfhilrn frrrrtot llTtD I vr rhr 2 für Tiprt I , . c
IJllU.Hl U. UV, UIIV tivmi IIUI UU Ult SJiU I VW. WVM' . t I , . JUK . .
Grunde richtet. Vielleicht, und er segnete ihren Arm, datz er die m ummz.n w roiwiuiii rem 1paz'.n.. . . nrai9 '?nüv5
ihn mal in's Gebet nebmen. Stärke bewahren mochte, "die ernster, I wuroe. uno ryr cuio zur imxi mir aucy ourängcn'.
chis für ungut, geehrtester Herr freudiger Entschluß in ihn legte. wuchs. ..... (Fortletzung tozt.) I geniest t)a!..
Nommer.zienrath. Schreiber dieses gehört zum alten Stamm von der Fabrik und ist bei Ihnen grau geworden, steht seit 1846 in Ihrem Lohn und Brot. I .. . V. '
Mit aller schuldigen Achtimg Johann Kretschmar." rTmf 1 ? w Schreiben erfüllte! Fast zürnte sie dem ehrten Ungeschick des Alten nicht gestiegen zu haben. Also auch ihr i r v ra z p ...... a,t me mit sie, den Brief rn s uer werfen zu sollen. Aber nern! Sie muß ; e etwas thun, Seit der großen Enttäuschung war 1" CÜ? "dllt funken. Ihr ÄCÄr lr W an der Schall,. Jh Schwester Fritz: wedelte ihre eigenen Wege, liev sich von Asta mcht bnflunen - mit kenntniß und Rafsrnement von Tag zu Tag wuchsen. ia sich zu einem System Yrmtn amnSrC" w 1 stanzosischen Romanen dr 6val und mo t Kartn Fntzts Ideale Frauen von stählernen Nerven, dre ebenso gut ntten tvit turnten und eine unerschopsiice viuiwii uno enugsagli besSn. danebezi .keme Spur von Gemuth oder sittlichem Empfinden. Sie verzwerftlte, die Kleme wieder auf eme bessere Bahn zu bnngen. Sie hatte sie CUÄ; wn nn -H,fi xun kam es -an den L,ag, vag auch Franz drauf und dran war zu Grunde .K.M S rn St Vkkilta. Vll . 4 . ju yu, uuü ci uci uvwium -ociu chung. Reichthum und Müßiggang, erlegen war. Und Marenholz? Und sie selbst? Im vollen Feuer brennenden Edel mutS fette s - 'umftwW I rSfc t Ä T i Tb ratln Mb ie lick selbst lebe aerübrt JV' ? ; ' " "i ' "? ,3; ? und sehr edel, wenn sie m das Opfer dachte, das sie ihm brachte. Aber der Stachel blieb. Und das bedauernswer-1 ic im-Lx ir v r . p. z ihc MadclM empfand ste besitze die ganze Kraft und Große des Gemüths doch mcht, einfach und wirklich zu verJ r durch sie. Nur mcht kleinlich handeln, nur mcht kleinlich handeln rief ihr Verstand ihr zu. der den schönsten Idealen nachstrebie. Es rst und bleibt ein großes Heldenthum. das Du übst, wenn Du ihn nimmst. Du bist edel und gerecht, und er ist ein Lump!" erwiderte ihr Herz, dem die mächtigen Schwingen, dem grobfordernden Verstände zu folgen, fehlten. Sie fühlte die Unzulanglichkcit ihres moralischen Könnens, suhlte sie als einen Vorwurf. Eine ganze und große Natur mußte es als ein tiefes Gluck empfinden, fremde Fehler mit Bergen von Liefe zuschutten und völlig vergessen zu können ihr blieb der Stachel im Herzen zurück. Allein gerade darum war sie auf das Festeste entschlossen, nicht von ihm zu lassen. Sie that unrecht daran. Man muß ganz verüben oder gar nicht. Ich laufe meinem Martyrium nach.-das war das trostlose Wort, das sie selbst für ihre Lage gefunden. So war sie, so Franz, so Fritzi. so ihr Verlobter alles verlorene Exlstenzen. Ihr war. als sn ihres Vaters Haus dem Untergange geweiht. Sie verwünschte ihres Vaters Reichthum, der alles verschuldet hatte. Sie beneidete im stillen den schlichten Onkel in der Heiligengelsrstraße, in dessen Haus de? Segen der Arbeit blühte, in j dem man den Unheilbringer. den Verderber Wohlstand", ängstlich in Eisenspinden verschloß und zu vergessen trachtete, da er da war. Sie analnsirte sick. Woher kam dieer Fluch, daß sie groß zu sein begehrte s und nicht groß zu sein vermochte? ModerneGemüthszersplitterung war es eine Modekrankheit. Und wie kam sie zu dieser? Dadurch, daß sie beruflos aufgewachsen im Hause, ohne Hausfrau zu sein. Sie hatte keinen Wirkungskreis, keine Pflichten; durch nichts beschränkt und zusammengeschnürt zerfaserten sich ihre Neigungen, Bestrebungen und Gedanken in das Weltall hinein. Sie verstand nun, warum sie in Tirol, wohin sie allsommerlich ging, die armen braunen Kerle beneidete. Das waren ganze Naturen, festgeschmiedet durch die Noth, ganz im Lieben, ganz im Zom, keine gebrochenen Existenzen, wie ihr Bruder, ihr Bräutigam, sie selbst. Ja, ja, sie Afta gehörte zu ' den beiden andern, sie hatte nicht das , Recht, sich einen Besseren zu begehren. als der ihre war! Empfindung Kraft das gewaltig impulsive ihrer Liebe zu besC . IC. CO.... ihn und ibren Bru- " emen ' schlickt: Verhältnisse, hinein m Strudel von Sorgen uno xlxbt da müßten Za andere Menschen aus ihnen werden! brem blickte der I f Der denschaftlich eifrige Bundesgenossin,
Mein lieber Joseph," sagte Asta zu ihrem Bräutigam, als dieser kam und ste langsam durch den Garten Wandelten. habe ich Dich jüngst mit Nichten r . - n rrv . 1 -
irergeaeoen, 10 yai.r u yeuic tinz gurc uiid rechte Veranlassung dazu, mich fr-i 11t rtrt ! KÄÄÄÄ?' Sie sprach in jenein eignen Ton J Scherzes, den sie sich in letztm Wochen angewöhnt rtt7. blickt? sie befremdet an - unter der Andeutung jener früheren bedeutungsvollen Unterredung! womit begann, war er peinlich berührt zmengezuckt. 0 wohlan ich bin nicht mehr das Mädchen, das ich vordem war - st heute Morgen weiß ich von unsrem m der Mann, derich nimmt, 'betten müssen!" . Sie beobachtete ihn prüfend von der Ste - er verharrte in d.m gleichen, Impfen Ernst, der ihm seit Wochen eigen - ihreMittheilung schien ihn nicht sonderlich zu erregen, t ftumm unb gankenvoll neben ihr. ma f ie n b fagc m!t t nd ehrlich: Willst Du mich los in? Antworte ganz ehrlich ich nttfm Dir nicht übel, wenn Du es solltest. Ich weiß am besten, was an htm Joseph Marenholz dran ist! Nun. :a 0r ?" Und er schaute ihr fest in die dunkAuaen xm. Nein!" gab sie mit ' I fUim. vollem ?on zurück. .Mein guter Genius!" rief er und zog ihre .Hand an seine Lippen. Mein ' auir Genius." fuhr er fort, dann wol ; wSOTCT K'd'u begrünn! I.. l. W2ÄÄsS h!?L slch 4 ,5ri r f Ä Thätigkeit? fragte sie weiter. Welche i,kst Du , eeiken? Tn tmr tiir nrt rnfhh Usar(nhrTi nr hMrfmmrf nrFtr ,?w;d,rl. 4Mis; riu rrr, m;,lz Vfc vvvj, vniv juk. (j1"'" '"")'' kann ich, von nichts verstehe ich etwas; ,in biccn ö0n ber Landwirthschaft zch Mll draußen in der Mark zwischen Stall und Scheune aufgewachsen!ut! Es wird nicht viel sein, was Du da profitirt hast." meinte Asta. jedenfalls vermöchtest Du doch em Inspektor auf die Finger zu sehen. ihm seine Künste und seine ErEhrung abzugucken?" meine, es wird gehen!" Er sagte cg ttttja3 kläglich, nd den ehrlichen guten Willen hatjert Du dazu?" y-tl widerte er mit blid?m Blicke, den hätte ich! Ich würglücklich sein, hätte ich erst so ein Jahr treuer Pflichterfüllung unter Deinen Augen hinter mir und fühlte mich vor Dir dadurch wieder rehabilitirt!" lso höre! Papas Vermögen steckt gllm großen Theil in der Fabrik. Diese hat letzter Zeit einen bedeutenden Aufschwung genommen, der zunächst avitalien nur abiorbirt. ober no nicht verzinst. Bleibt die Zeit der Großindustrie günstig, so holt sie das später in reichem Maße nach, wenn nicht, ist es verlorenes Geld. Papa sich einschränken und kann mir trotzdem nicht mehr als etwa hunderttausendMark mitgeben, wie er mir heute erklärte. Mit einer solchen Summe fann man nicht leben, wenn man sie icht von vornherein nur als Wasser auf das Mühlrad betrachtet und sich entschließt, das Mühlrad selbst zu sein, Wir werden uns dafür ein billiges Gut ; ftmitrbommrTn nVr Nns?n l.if?n. ein Gut von etwa dem doppeltenPreise, ne jener Besitzungen, die mit Kapital und Energie in die Höhe zu bringen rms Wir werden da in einsacken VerHältnissen leben und beide arbeiten müssen, unermüdlich und unter Aufgebot äußerster Umsicht. Beim Ankaufe wivduns eine landwirthschaftliche Au4 4 4 (. Atift UahAH irnS 4t2 aii4 luuiui jui. üiui utitu uuy uns uuu CUICU lUUJUUCll ClUilUUlCU UUS UUU O. ...?r... nachher müssen wir uns selbst helz nr : ir n cr.. wr. sc.;ri. :i icn. wiuji jüu . üiqc iAiwuj mu min lyelien, o epqs i 'w rj r.T D CV.JP. ;rr WMr. irh Vr;n!" -r-it y in . r;jt. v 'i cv-v. W viu, iu, iu ivi. u, .. "iVAS l4I:: TZ Die mir vzrcicgcuicu glvl, rnitu zu. S Knbr Kckn ut. Svrick nickt immer davon - es genügt, wenn Du daran denkst !' Nur das Eine will ich noch sagen, mein guter Genius." setzte Joseph hinzu und sah wieder bedrückter aus, als zuvor, wenn ich erlahmen, eines Antriebes bedürfen sollte, so schneide mir einenPeitschenhieb so recht quer durch's Gesicht, ich meine: erinnere mich daran, daß ich Dir m diesem Augenblick, er fuhr leise und mit zuckenden Lidern fort, in diesem Augenblick so etwas wie ein Ehrenwort gebe.... ich will Kopf und Bein d'ran setzen und ein tüchtiger Landwirth werden. Vergiß es nicht. Asta. vergiß auch nicht, dann dieses w r ff n v. : . V 3 I je. il5on leion zu gevraucyen, vas iq eben ausgesvrochen!" warmen Widerichem aufgeyen maazie. Dazu reichten sie einander die Hanke. Und wenn es Dir recht - am nehmen wir mit uns!" fügte Asta hinzu. Er soll mir nicht verkommen in dem Lotterleben, das er in Ber
I ... . ' pi fls I 1 C5 iivUJ Uill lllvi-ll uv v 4u.iuuIm fuhrt! Magst Du ihn m Deinem Btmn Lob aber sieht in allen Z:i C Mm Vfc V I '
Sause haben?' I ' ... .n Gern. Asta; ich WM. was U)u xoui, l auter Genms!" sagt: Joieph. I Äikjes Heipracy war oer erne onW mmmm. m Ä W . 4 . Tl - nblick in ihrer beider Leben die
L- . . . ni)n.n 4iii.ft n m m rc ri. tatiij mir nrii itri m rsrry-
I r ? m tir r x ir.v r I r . fix. nv r-lm
ItUVlCll Ulti UUiiil juiiyt uuw wvtll WUU(U WU w
Dakao und Chokolade. Kakao, der Hauptbestandtheil der (Xhnfnlsih tpnä ft Trtrnn ittS ?tn
dem besonders beliebten Smubmi.iels, ist ursprünglich ein Erzeugn! des tro pischen Amerika. Der über Mittelund Südamerika und die westindischen Inseln weit verbreitete Kakaobaum birgt in seinen fleischigen, gurkenartigen Früchten die kostbaren Kakaobohnen. In dem weißen, eßbaren Mark der in der Reife gelbrothen Früchte stecken reihenweise 30 iO eiförmige, weikliche Bohnen. Zur Reifezeit werden die Früchte abgenommen, die Bohnen von der fleischigen Umhüllung be freit und in bedeckten Gefäßen mehrere Tage stehen gelassen, oder sie werden in Erdgruben gepackt, um einen Keimproceß einzuleiten, durch welchen die Bohnen ihren bitteren und herben Geschmack verlieren. Nach beendetem Rotten" werden die Samen rasch an der Sonne getrocknet und zum Export verpackt, n den Chokoladenfabriken werden die Kakaobohnen zunächst in großen Rösttrommeln geröstet, darauf, nachdem sie abgekühlt sind, durch Maschinen von der Schale befreit. Die Kakaobohnen passiren hierauf mehrere Mahlgänge und Granitwalzen, die sie zu einer dickflüssigen, braunen Kakaomasse umwandeln. Dieser Masse wird nun feiner Zucker, einiges Gewürz, wie Ba nille,zugesetzt; wieder wird sie von mehreren Walzen der Reihe nach bearbeitet. ein Verfahren, welches bewirkt, daß stch Zucker und Kakao aus das Innigst menaen und eine ganz gleichmäßig ganz gleichmäßige nn . rr. v:. rrcf-.w. ein.. O:. 3 15 fo ? ffÄb"in ffosm.Z 1 sch'd. r Sesgossm welche erwlkt die feitialn Cbololadentafeln lirseit, die sinniDl krackt werden '? vSJ?! üic ii oer geiDüiuiu vyuug um vij koladenfabrikation; natürlich werden die Chokoladen mit den verschiedensten Würzen und Einlagen versehen, um die mannigfachen Variationen der Pralinees. Dessert- und Speisechokoladen hervorzubringen, die heutzutage von den Verehrerinnen dieses Genußartikels verlangt werden. Schier unzählig wie die Goschmacksverfchiedenheiten sind die Arten der Chokoladenfüllung, wie die Formen und Figuren, die daraus beraestellt werden. Da der Kakao, mit Milch ode: Wasser zu einem Getränk zubereitet, zwar sehr nahrhaft ist wegen seines reichen Eiweiß-, Stärke- und Fettgehaltes, so ist er doch, eben wegen des hohen Fettgehaltes, der 60 Procent erreichen kann, nicht leicht verdaulich und daher schwachen Personen. 5lranken und Genesenden in dieser Form nicht zu empfehlen. Um diesen die günstigen und nährenden Wirkungen des Kakao zugänglich zu machen, muß demselben der arönte Theil des Fettes entzogen werden. Zu diesem Zwecke wird der Ka kaoteig in Tücher eingeschlagen und in einer Presse starkem Druck ausgesetzt, wodurch das Fett ausgepreßt wird und in darunter stehende Formen abläuft, in denen es zu einer gelblichen Masse, der Kakaobutter, erstarrt. Diese Kakaobutter wird wieder zur Bereitung zuckerreicher Choladen und Deckmassen gebraucht, oder zu Pomaden, Salben und anderweit verwerthet. Der entölt: Kakao ist mit Rech! ein sehr beliebtes, diätetisches Nährmittel für Genende. Schwache und Kranke, da er stärkende, nährende Substanzen in Menge enthält. Außer anregende und gut schmeckenden Würzen werden dem Kakao auch Heilmittel beigemengt. , Substan,e -in nd ebeni B. isländiiches Moos, Chinin und Gnfnn nnS nsn llbakolade waren r oA:f,n ,f.,z w N?mo5nern xikos in Gebrauch, im Anfange de I " ' - - etrrlZ nmrt s?, vnfa &r)(s .aiy.wutiuiw ; r- . . ;rf I,k??r. 77 7 st w.k, n n vuv . . . - - " " rnn .ft fU-n 11Itw fslst ÖDlbflri5. iuiiuvi i , , - . ' w .rtinrtirt. Gfvr I viw iv -rr- ' r.-W V... (XTr?. rtiitr.i', l amc 2ütlCil luiv üti viuvuvus, v,anil. Maranbao. Berbice u. a.: der auf ? V i- .i;..r,rT? den Antillen gezogene ist ebenfalls noch gut, minderwerthig dagegen ist im Wü gemeinen der Kakao Braiittens. Geistesgegenwart. Der Bildhauer Stichler hat sich in der Stadt, von welcher er etwa zehn Minuten entfernt wohnt, einen Klum pen Modellirthon gekauft und trägt ihn auch gleich selber heim, wobei er je doch, da er sich in einer Wemknelpe etwas aufhielt, in die sinkende Nacht hin einkommt. Wie er über eine große Wiese geht, die seine Behausung von; t Stadt trennt, fällt ibn vlötzlich rin Gauner mit einem starken Stock an und schit: Das Geld her, oder ich erl . . . . . ' schlag Dich! Stichler trägt keine Waffe bei sich Moment vor Schreaeir nächsten Augenblick aber Strolch seinen Thonklumcher Gewalt in's Gesicht.. Vagabund zu Boden stürzt. so saznell es geht, mt Abdruck nach Hause, tVitrL -m GypZ und übergibt nächsten Morgen die wohlgetrosfene WömaLk des WegÄazm d:r rZ.Lr 's f f Ö' Individuum erkennt und die. - 1 " ' r,sn w Wi tnnaen: Was seine Kunst nie der möcht hatte, seine Geistesgegenwart machte ihn berühmt!
