Indiana Tribüne, Volume 18, Number 122, Indianapolis, Marion County, 20 January 1895 — Page 10

Mallei EZt NcTsrty & Telavttt Str. Die schönste, größte und am bequemste ein gerichtete Halle der Südseite. Sie steht zur Verfügung sür Mhaltung von Eonzerten, Ännz-Nrünzchen, Pnrtiss etc, Befonde-Z ist sie Vereinen zu cmpsehlen. Die schönste Wirthschaft in der Stadt. Nur die besten Getränke werden der abreicht. Zu zahlreichem Besuche ladet ein OTTO SCHLIIDT Mszart Halle! Henry Victor. DaS größte, schönste und älteste derartige Lokal in der Stadt. Die geräumige und schön eingerichtete Halle steht Vereinen, Logen und Privaten zur Abhaltung von Bällen, Conzerten und Versammlungen unter liberalen Bedingungen zur Verfügung. Dr. WurShardt, Jentscher Ärzt. Ossie und Wohnung: 332 Süd Meridian Str. Offtct'Erunden: 8 6119 Uhr Vor, 1 MI 8 Uhr Nachm. 7 dig 8Uir dd. Svtag8 9 VorOittegl. TelkdKou 28. Dr. T. Wühler, 120 Ott Mc(?arty Str. ErechLtundtn: 3 9 Uhr Vorm.; 1 8 Uhr Nachm.: 7 9 Uhr Liendl. Telexhon 1446. Sprechüunden: SonntaaZ nur Vormittag. Dr. Carl G. Winter, Arzt und Chirurg. Svczialist für Agen und Ohren. Sprechstunden von & 12, 25, 7 S Uhr. Office: No. 40 Ost Ohio Straße. Dr. I. W. Sutcliffe, festigt fia oulsckittkhltch mit wd!r,ttthe gZlle und mit Geschlecht und UrikrskHtit. tlo. 1)5 Starke GtraHe. iflkerunde : 9 MS 10 Uhr Vor. Stil 8 n Wsitn. fconntacl o.zeoke. Xtlt in 011. Dr. C. R. Schaefer, jSrjt und Chirurg, No. 430 Madison Avenue, nahe TioxxiZ Str. Eprechüuuden : s9:.?a Ulrr!o?zen,I 4 Uhr achittsz. 7 Uhr dend. Telesbo SU. S. C. Eoevts. Deutschn Zahtt-Aizt 3. Lj ?!ord 'ennstzId.zn:aSt?. Jj ts7i 32 Ct?1-4RiCt?3Tlt. Dr. THEO. A. WAGNER hat seine Okst-e nach No. 91 Nord Delaware Str. verlegt, und wird flA freuen seine Pa:tenten und Freunde dort zu erntfnpen. eprechstunden 9 lö Uhr Vorm.: l-4U$r ?!achm.: SontagS: J-ilO 411 Uhr Borm. 27" Telephon 3. ate.va ü mm Injektion. Eine permanente Kur der hattnsckigsten Fälle von Sonorrhea unb leer, aaranttit in von 3 618 6 Xaacn; kein anvere Lehanlunz nötdig. vnd ohne die an, i v .-...!.... W. A..amaI.mamJI Fk W cicinscn jiciunuie vr v iniicviiicu u bebe, llovaida e&rr LandelSl. X. ferre Co. lSrou'S achsolger), pot)ker, a?iS. Lr. kauft von allen ruggisten. 2 IAN IDEAL FAMlLY MEDICINEJ imHinrrnni'i For IndlscMlon, vuiouanr. lleditbr. Comtlpatlon Jlal IC'entpleilon. OUBWe ltrealh. I And all diaorder a of Üio Sloinaoh. Llver anJ BowelK, I RIPANS TABULES. act srently yet prompt) i'crrect dig3tion f.Uow tboir uae 8oid " by drugvl-U or sent by nisiL Box s ( TiaU , i je. Pwkaar , 4 boxe), Zi. IFWfrMW'plcfrUslarpfl . 1 KII'ANS CIIKMIOAI. CO., Xew York Brill'S Dampf Farberei. (önbltrU87i.) gerrenkle'.der gereinigt, gefärbt r.nd revarirt. DamenZletder gerrinigt und gefärbt ohne dieses. den au zertrennen. Svivenvorhänge u. Shenille Portieren geretnigt. ölacee Hzndtchuhe geret tgt. Waaren meiden abgeholt und adgeliefert. 86 i 38 Massachusetts Avenue. RiTje'flaAirt : N. JUinoi 6ttafte. :theih irni evTniPTP niiiiiiAL Aiiinbio Prepared ccordlng to tiie formal of 1 Dr. Wm. A. HAMMOXD, In hl laboratory t WmablMfjrton. I. CEREBRIXE. from the braln. for ülM-. esi of the braln nd nervous ystem. ' l 91 EDl'I.L.I.N'E, from the tplnal cord.for1 CAKDi.iEt irom tcto art, ior aiMweai , of the hrt. oiienei or t cora. (Locomoior-Axuit, eic.i 1 TEHT1JTE. from the testet, for dlaeaaes es I I the teate. (Airophy of tbe Organs. Impotcncy. , etc.) . .... ' 1 fj r AKirf irom U9 oTanes, ior cuetioi , , of the ovarlet. esc I'lixe, tüyroame, etc ' Dose Flve Drops. Pric (2 drachms), $2.60. , lnffle dota of Ccrebrlne are acceleratlon ' Tbe chytloloeic! effecti vrodneed by a , tentlon la the hesd, exbilaratlon of plrlu,' of the oulse with feellD of fallnesa and die- ' incrraaea encary icreuon. aaffmentauoa ( , of the expnlalre force of the bladder and perutaitic aeuon 01 tue iniesunes, lncrease iln maacalar atrenrth and endnraace. In-, creased pover of vlslon la elderly people 1 ane lncreas! appeuie ana oiReiuve pover. 1 1 wltb the Hammond Animal Extracu they wMl ( wnere locai arnecisis are aoi lODDurn , be nuiled, toRether with all exutlnjr Uteratur . on tl aubject. oa recelpt or pnee, bj TUE COLniBIA CnEXICAX co

Columbia

i S&3Zz

?

t,

Wauhlnrton. D. C

.i Tj Jf-r -r-s I-r (J-rie-XA-gx ä r h frZ?zzfcp:ärr i I "0 ' ' ! k b

fr aj" -o- " -A 5tI - ,- i ?J CSU . ( A f , )V l-J. -Tktkfr gr. -4u-- ) d. a Ti(. - lsSS..5 X.-4 X r i? c iSiEx -SH i A ,rOrryrziz 6 '? : 1 i TS . ICTV; fe sl y. - f IJ. ,..:... 1 U--P i--1 ir- . -- 1 -6 "f ? A nr tr-' t-M ISS 7? ß i " l-V-VJ- ö e t.-. ) Perl '1- & -

L , . ,

p iMizr'cs"-'" ri -2rsr i d"

U--1 - .

Ö. :f:e:U: - . Sv 4? ' s ! U ...

. ' , XI -i'-tS." O ' ii-,. iT " 1 ; - " 1 f.. z.'iiv : l. V . v J2 r. V ;v? . ä'- ! rq V p--g:: ,i &- 3T irr)- 3. Coyi ZNein ZZesuch im Deimathsdorfe. Nach dem Ungarischen des Victor Rakosi Eine TageZ machte ick die Wahrnehmun daß meine Hand, wenn ich men Tintenfaß aus der großen Flasche mit neue: Nahrung versah, sichtbar zitterte, und ein paar Tropfen auf daZ bordeaurrotheTuch mewesSchreib-tlsch-Z fielen. Dann wieder ertappte ich mich dabei, daß ich ganz andere Worte niederschrieb als jene, deren ich mich zum Aufbau eine verständlichen SatzeS benöthigte. Der Arzt, den ich zwischen dem ersten und zweiten Akte einer interessanten Premiere konsul tirte. meinte, ich möge nichts zu Nacht essen, höchstens ein Glas Milch nehmen. und zeitlich zu Vette gehen. Da klinzelte es. und wir mußten das Consilium unterbrechen. Auf solche Allgemeinheiten, wie daß ich nicht soupire und früh zu Vette soll, konnte ich mich als ernster Mensch füglich nicht einlassen. Deshalb Jud ich nach der Vorstllung meinen Arzt ein. mit mir zu nachtmahlen, um Äie 5arfi gründlicher zu besprechen. Liebster Doktor, n:nn Du Dich Deines mir im Thäter ertheilten Ratbes noch erinnerst, vernimm meine Antwort: ich werde fortfahren, zu Nacht zu essen, weil mir diese Mah! zeit paßt; während des Tages manaelt mir jede Eßlust; zeitig u Vette gehen kann ich nicht, well ich dann nicht einschlafen kann; Milch endlich trinke ich seit meiner Kindheit nicht mehr. Gib mir also einen vernünftigeren Rath!" Gut denn, gebe auf' Land und lebe einen Monat lang wie ein Bauer. Jage, fälle Holz, ziehe den Wassereimer, lenke die Pferde, mähe. . . . kurz, bewege Dich im Freien!" Das klingt schon besser. In der Stadt vermag ich meine Lebensweise nicht mehr zu ändern, aber im Dorfe dabeim b:n ich zu Allem bereit. So entschloß ich mich im Spätlzerbste, aufs Dorf zu gehen, und zwar zu einem Vetter, den ich als murr:schen. zurückgezogenen Menschen kann te. Er wird von mir nicht fordern.daß ich ihn mit Stadtklatsch unterhalte und wird froh sein, wenn ich ihn nicht störe. Auf meinen Brief wurde mir geant wortet, wann mich der Wagen auf der Station erwarten werde. II. Auf der Station fand ich zu meiner großen Ueberraschung Andor Pa!h. meinen alten Schulkameraden, der mit Hilfe eines normen Kutschers zwei gewaltige irländisch: Pferde am Zau me hielt, damit sie vor der Locomotive nicht scheuten. .Servus. Andor! Du erwartest doch etwa Nicht Mich? .Wen denn sonst? 3ch erbat Dich

BEVERLY YORK.

f-A U-0--, Ft -c- i13 ha:: i C J cj r sW fc. -Q-ffl L ?"-J 0. , f -t ; --ü je. ti -Oi r -y - V - ji A C? - r-. r - 1- 0 -' -.-4 -j, - j,.-, -& .Ü-r-i- t Ss H 25. fcV - v. Ä A 1T .L 4I V, . ! 1 i feJ t V - j..:. Ly TLs N-. . .;c..l Re:ord mir von :inem Aetter. Du wirst doch als junger Mensch nicht bei einem , Höhlenbewohner absteigen wollen! Wenn ich mich aber ausruhen und angweilen will?" Das kannst Du auch so haben. Aber zwischen sich langweilen und sich zu Tode langweilen ist noch ein Unterschied. Komm! Wir bestiegen den Wagen und fort gings im blitzschnellen Trabe. Die kühle Herbstluft pfiff an unseren Ohren vorbei. Auf je zwei Minuten ein Kilometer." sagte er. die Geschwindigkeit seiner Pferde- rühmend. So lange wir auf dem Wagen saßen, beschäftigte er sich gar nicht mit mir, so sehr nahmen ihn seine Jrländer in Anspruch. Und wenn er ab und zu auch ein Wort an mich richtete, so bezog es sich immer auf die Pferde. An zwanzig Minuten währte diese stumme Jagd auf dem federleichten Wägelchen. Endlich zeigte ch das Dorf. Bei den ersten Häusern stiegen wir ab, Andor warf dem Kutscher die Zügel ZU und sagte zu mir: Das ganze Dorf weiß um Deine Ankunft. Die Töchter und Mutter, alle stehen an den Fenstern, auch jene Mütter, die noch kleine Mädchen waren, als Du zuletzt' hier warst." Was Du sagst! So waren wir gealtert?" Ja, mein Sohn, wir sind Altgesellen in des Wortes sagen wir edelster Bedeutung." Wie verstehst Du das?" - Einfach so, daß wir der Ehe wohl schon entwachsen, gleichwohl aber liebenswerthe und angenehme Jungen sind." Weßhalb aber steigen wir schon hier vom Wagen?" Weshalb? Verstehst Du den Witz nicht: ich will nicht, daß Dich das ganze Dorf auf einmal sehe und Jedes im Reinen darüber sei, ob Du gealtert oder Dich verjüngt hast, schöner oder garstiger geworden seist? Mit einem Wort, ich will die Weiber ein bischen ärgern. Deshalb begeben wir uns hier auf dem Fußwege nach Hause." Ich zuckte die Achseln. Ich konnte nicht einsehen, worin da daö Amusement bestehe. Während des Mittagstisches setzten wir daS Programm fest: Besuch bei Tamassh's. Flrtos'. Tor day's und Angyal's. Aber ich bitte Dich, sagte ich das wird ja zu v:el werden. Was wird es dann mt dem Holzfällen und Was serschöpfen, daS mir der Arzt verordnete?" Diesen Familien muß man am er sten Tage einen Besuch machen.-denn sie sind d:e vornehmen und cmdj vl Nrk. Du mußt wissen, zu Den groß ten Amüsements unseres Dorfes ge bört das Pikirtsein". Ohne dieseZ wurden wir uns todtlanavellen.Aber ich sollte vielleicht doch erst zu meinem Vetter....

Ü s3 -tfw , w9er- I p-a. - - rj r f-s?- ; rt--5--S -ö 8-8 ii 1 1 ' i 1 1 i 1 - 1 f- ! 1 , 1 , 1 "i 1 ' i ,j . : 0 ö --jr-"' S 1 f T ?

A j si ' , nu i- , . I , . , n

I-; tZZ ZlTä-ZTZZZ "i? ' r;-gj-?-- . . ' .- ' flf G-ß ' i , fs - - -' - g " f " . i v , "b : ; s 1 r s? fj i , F. -J S : ; L . 1 j U tf-rs-f- 1 s 1 ; i , - : jj . ' 1 r -f -ö---sr V-

i n ' i na ' -w

. 0 Q . ' s"

(i.i ... ' U .1 , .7. k? - .. . K--. -g-rl-r- ; ; 17 ia s .

A i 1 A -c3 A ff , D!tz A "S" - "-75 1 t 1 1 - , ri--r-S ' 1 , ::ir3r2r bffi-cfcfc dZzK3t --ZZ.-Z f FiNr,. J Vivace. t "r"v S A JS A -JL lSrÄ ür rzisz p-rrf 's ir? grr 1 . O Ö- -- - -5 4? ö--t, S . u i-zjBr.f,.pJ:3: 1 I 1 -ö- w

WM. LOUIS I.EWIS.

erst. Se. ? ä ff Ö 1 5: 4 P p. i -tija :t -Is ? ÖrA f - r -SrSL X Tu?. Jl , fP Qi H O i3 f dIJP 3- - "J" Co. Der ist nicht zu Hause. Er fuhr auf den Viehmarkt." Und werden t wegen der Reihen olge nicht pikir! sein?" Oh, das habe ich genial entworfen. Nummer einS: Tamassy's. Wir nehmen Platz und machen eme StaatsVisite. Nach kurzem aber geistvollem Gespräche begeben wir uns zu !)cummer zwei, zu Firtos'. Hier nehmen wir den Kaffee und lassen das Elavierspiel der Fräulein über uns er'hen. Folgt Nummer drei: Familie Torday. Nachtmahlstation. Zu Angyals aber sende ich jetzt gleich mit der Botschist. sie mögen uns nach dem Souper zum Tarok erwarten." Bravo. daS hatte selbst Moltte nicht mit vollendeterer Strategie ausdenken können." HI. Um kalb fup? Ubr macbten wir uns im Smoking, in eine kleine schwarze Halsbinde geengt und mit einem auf ein Minimum zusammenorucloaren . . f 1 r p n r leicyttn Huie aus unseren rooerungszug. Denn der Attge eue reslgnlrr wohl manchmal auf's Heirathen, memals aber auf s Erobern. ist selbstredend, dak uns Tamassy's herUichst empfingen. Selbst die Hunde im Hose sprangen uns liebkosend entgegen. Papa Tamassy, die Mama, die Buben und Flora, das r" r - r.r - - zl': 1 1 je irauicin oes jpaujes. ociur.uc uuu Mll lauseno fragen. Dein Scheitel lichtet sich, mein Sohn," sprach der Alte freundschaftcts.. ..".cx.ri .:., 4iu, mutj;ci uuui. ck kann es nickit. Vava Tamassv: ich habe das Pech, mich immer nur in arme Mädchen zu verlieben; ein armes Mädchen aber zu heirathen, ist ein Luxus, den sich nur ein reicher Manntestatten darf." ' Der berUicken NLtbiauna ungeaä tet erhoben wir uns und gingen zu ffirtos'. Die Tochier Flrtos' waren die berühmtesten Schönheiten des Eomitates. Sie waren dieses Ruhmes auch würdig, und ich dachte mit tiefem Bedauern daran, daß diese drei tbaufriscken GescbMe mit den schim mernden Augen und den Grübchen im Klnn. diese dret Knospen im aller arauen Gebötte derer von Nirtos. ver welken werden hier in diesem Rahmen, dessen vier Seiten von der Näbma schine, den Dunstobstgläsern, der alten Kastanienbaumgruppe und der Glas terrasse gebildet werden. Nicht wahr. Sie nehmen den Kaf fee bei uns?- saate ??rau firtos. nach dem wir die erste Freude des Wiedersebens binter uns batten. Wenn Sie erlauben," erwiderte Andor und zu mir gewendet: wisse, dak Du bier den besten Büffelmilchkaffee des ganzen Eomitates trinken wlisl. Ob. xA bitte." weürte Nrau lrirtos bescheiden ab. wir batten in diesem Jahre eine sehr magere Weide und unsere Bussel sind selbst mager gewor den."

0 2. : 2 rt t t- n : -O-O t- i2-- -ar- - r9L-VL-gzgz-L4- ' -gn :if:-2d52zsst: :.E5S-Sz - ! u th''

, srQb uyt .02-t 1

Uigeil f. K

J g : M a...: jl H: A . . . .

s , 6-f, JJ1 r 0 03 j pg a a 1 f -y ff: 1 T--pt ' f z-f-zFr:rfT-zäZfii l!.-l-t!-2SE55 5s S 1 I jL l-3 p ! I

I I , V - 1 - I ' ' ktej 1 r -Sv -

-9ZZfgz

.fszjL& -f) L . , 0 B f --r, s ' si s?t S --v?-4! s r-f j'-V f v- i- . v: V J Talzz XL r T-z--lizz

D. C. al 7V - - .', '. 1 1 U-3 Beverl York. 3. Ein Kenner der Frauen, war ich überzeugt, daß jene Büffel zum Ersticken fett sind. Ui;d es, war ganz ge wiß im Plane der Hausfrau., wenn ich während des Kaffees ausrief: Großartig! Trotz der mageren Weide eine so pyramidale Milch! So was ist nur bei Firtos möglich!" Auf die . Büffelmilch folgte das Pianoforte, wobei ich zur Erkenntniß kam. daß auch das schönste Madchen häßlich ist. wenn es schlecht Klarier svielt. Den Firtos-Mädchen stand das Klavier nicht gut zu .Gesicht, ich müßte den?t das Käthchen ausnehmen, das die neunte Symphonie im Ezar-das-Takte vortrug. Diesem Kunstgenüsse machte Moltke" ein Ende, der mir bedeutete, daß wir leider" aufbrechen müssen. Nun kamen Torday s an die Reihe. Der Hausherr, ein Mann in meinen Jahren, ein rundes kleines Frauchen, das mich gelegentlich meiner letzten Anwesenheit Onkelchen nannte, uno mir einen Kuß gab, und kleine Kinder, die zum Glück schon schliefen. Na, Sie kommen schon recht aogehetzt zu uns," begann , die Hausfrau, und ich war sofort im Klaren darüber, daß si: mich weder onkeln noch küssen werde. Dem ungeachtet setzte sie uns ein sehr reichliches Abendmahl vor. Als das Souper zur Nc'.ge ging, begann Andor zu sticheln: Dieser Knabe da (er meinte mich) kann nicht ohne Karte sein. Nicht wahr, meine Gnädigste, Sie gestatten uns j'tzt, zu Angyal's zu einem Spielchen zu geben?" Natürlich! Bei Euch kommt die Karte immer zuerst. Zuerst kommt das Nachtmahl, die Karte erst dann, wie Sie zu sehen belieben," replicirte ich mit einer Miene, als hätte ich eben etwas Geistreiches gesagt. Sie wollen sagen: zuerst der Kaffee und an zweiter Stelle das N:chtmahl" mciu Frau Torday pikirt. Andor w!ulte mir und wir g'ngen. In Angyals Wirthschastskanzitt erwartete uns schon der grünüb?rzogeae Tisch. Ancral und Paul Ederl) (ein benachbarte? Altgeselle) harrtei unser mit Unge)u!d und tranken mit Geduld. Ihr seid pünktliche Leute!" ric uns Aladar schon von Wei::m zu. Meine Frau und Schwäaer?n ü aucö schon zu Bette gegang?7z. daben Migräne " Und mit gedämpfter Stimm: setzte er hinzu: Juncens, ein andcrmal nachtmahlt dort, wo Ihr tarokt.... Ich zieh:." Um ha'b fünf Uhr Morgens machten wir Schluß. Ich erwachte um die Mittagsstunde. Wahrend ich mich noch streckte,' stürmte Andor zu mir lnö Z.mmer herein. Nun, mein Sohn, wie hast Tu geschlafen?" Gut," Ich bin schon seitwei Stunde

l ZQ ,

" A r , CLJLU . A 'i an A p, W riiqqei:g: r-riß.ß-J $ "S -l s- 3t &- ---t----rv-Giä--- - --I.i I V !5t-J zztrT-fj- u: 2-a x25irt: -f-H-r ' 1 'S -. cres. cC ff ZZZZ -O- Sl- 1 1 -4 an -O- "C- mm l 77 I I -- i -5T -7 'S" jfi" k Z -t9 ö 1 t-O r? 1 -7 O si 1 Mm-Sß-m : a52 e-$---3 ztE.izz-f-f-(üd3t 3rzEEEr EftF- ' -H j H-f-FP "G v A . n 5 ds s .n.'-jf t e.5is l

- '- tc ! : r. 1 ff 5E 1 i . mjK 1 l Ki-Q . V . rr-i-pS11 -it4-p?,o- lo"-S- Zte-Z?- . j W- frSEp z?tEEEzz -r-rr-fzzz täizz 1 ftzz? . : hi , r uax i f 4SL . jQ s ;:.-rT-T I -i- -I g-p 1 oS-e -p W I - .; g!d5ö zz2 :?3z t-rz zt ! U 3tg: ' zir. srr-rF r-r-f -1-r:i 3Ezfc-F? hrrtH 1 r T i 1 s

.7 1 'l w i 1 - m tr ' - t m I 1

6ra J2. Ji' 2: t, A , Ä A Ä .-ä fc-Ä 5- ---Zltl itZL - st-? s-S- --taH ( . 1 , o L? rn Fr:zr ?pSp r i j tj V LJ V U "1 ff jZCf ff . j"f if3 aZne. i 5- S- ft s- -!SL-f I Zi. 1 z. . -Z- -Z- g- I v I ; 13 0-- 6 J ?? 0-O 1 -0 -u S --H & &r& s s a?-a9- s S S -f ( V U-4-S!gp: - p H:gr aMÖ 1 1 1 IC -j-1 i "r5 J s "'-S

-S- A M

-r1 r 1 -f jt. w ..5.5 f. I97ZZZ ---, fi--0 wf- - -r--t l-h ßne. - o- -c0 1 JS. Jg. sS-S c.zmzz ar -fiX--0 9 t I aus oen Beine)?. Lore, Jung, 5aL ganze Dorf ist pikirt!" Wer von den Vieren?" Alle Vier!" Merkwürdig. Und weshalb?" Tamassy's sind pikirt. Daß wir ihnen nur eine ganz einfach: rrockene Visite abstatteten; Firtos' sind böse, weil wir bei ihnen nur Kaffee getrunken; Torday's sind aufgebracht, weil wir nicht ihnen den ersten Besuch machten, und gar Angyal's. die wüthen. weil wir zu ihnen nur des Kartenspiels wegen kamen. Du hast ja bemerkt, daß sich die Hausfrau und ihre Schwester gar nicht blicken ließen." Ich fing zu lachen an und sprach: Gestern verglich ich Dich mit Moltke. Ich nehme mein Wort zurück." Alter, das ist nicht so lustig zu nebmen. wie Du zu glauben scheinst. Wir müssen das gut machen!" Wieso?" Heute gehen wir zum schwarzen Kaffee" zu Firtos'. wo wir gestern den Nachmittagskaffee nahmen; diesen werden wir bei Tamassy's nehmen. wo wir die erste Visite machten; nachtmahlen gehen wir zu Angyal's, die wir gestern am meisten beleidigt haben und taroken wollen wir bei Torday's, die uns gestern am Ausgiebig sten genossen haben. Einverstanden! Kaum hatten wir unser Mittagsbrod verschlungen, rannten wir zum Schwarzen" zu Firtos', dann zum Vespern, bei Tamassy's, zum Nachtmahl zu Angyal s und zum Tarok zu Torday's. Tags darauf, als ich abermals Mittags erwachte, nahte sich mir Andor mit betrübten Mienen: Mein Sohn, man ist wieder pikirt." Wer?" Alle Vier!" Und weshalb wieder?" Tamassy's erwarteten, daß wir bei ihnen nachtmahlen werden. Dasselbe erwarteten .aus Firtos' von uns. Angyal's nahmen es uns sehr übel, daß wir gleich nach dem Nachtmahl davonliefen, um Tarok zu spielen; Torday's aber glauben, daß uns das Souper am ersten Tage nicht geschmeckt habe, und daß wir deshalb am zweiten Tage zu ihnen nur zum Tarok kamen. Auch das müssen wir gut machen." , Aber wie?" Wir gehen zu Torday's mittagmahlen, zu Tamassy's nachtmahlen, zu Firtos' frühstücken, zu Angyal's " .Der arme Junge blieb stecken, sah mich wie blöd an und war ganz verwirrt. Könnte man nicht jeden Tag nur immer eine Familie versöhnen?" frug ich ihn. Ganz unmöglich! Von wegen der Reihenfolge. ..." Nun, mein Junge, dann thue ich nicht weiter mit." -Du ' hast ; leicht reden! Du - gehst fort und MV laßt Du als .Beute.zu

CTg??jcrrCTc8-?fi

in rT1 vr -r-a-.-rt-m

.P Fa-y-r rTrr rrp

U-f '

1 1 . r? 7 ?

1 2Zft. jla. vm . 1k,. tr ' 1 :w?V A , L -i 01 1 1 f-f-J. -eS-c-9 s s -e -1 tz -rrucr. ' ique irnra zulieve, Allercyen! Im Verlauf einer Woche werden wir mit der Versöhnung aller vier-Fami-Iren fertig." Eine Woche? Nein. Noch heute siedle ich zu meinem Vetter über und lasse mich bei Niemandem mehr blicken." So? Nun, Gott besohlen, glück liche Reise, Servus!" Er setzte seinen Hu! auf und' ließ mich stehen. Nun war auch er pikirt! Eine Stellungsgeschichte. Ich kam auf die Ausstellung, um eine Anstellung zu suchen und auf Bestellung eine Darstellung ihrer Fertig stellung zu liefern. Nach langem Suchen erhielt ich die Zustellung, daß ich Einstellung gefunden hätte. Die'Berichte. daß Alles herrlich sei, sind aber niiicuun. muH muuji iuj lein Vor stellung, wie nothwendig die Abstellung vieler Uebelstände ist, namentlich bei Gegenüberstellung mit der Herstellung anderer Ausstellungen. Die Aufstellung ist nicht praktisch, ich fand viel Verstellung dabei, es findet sich Beistelluna vieles Nebensächlichen und eine Umstellung erscheint erforderlich. Da eine Unterstellung unter jüngere Kröfte und deren Nachstellung mir nicht behakte, kam ich bald um Außerdlenststi:lung em. Ansteckend. Direktor: Das Publikum hat Sie ausgelacht..." Schauspieler. Ja. und so herzlich, daß ich hab' mitlachen müssen. Immer Svortsmann. Nun, Herr Lieutenant sehen ja heute so strahlend aus. Hat Ihr Tip" das Derby gemacht und haben Sie wieder Tausende beim Wetten eingesäckelt? Nicht das, Baron, bin aber heißer Favorit geworden. Unmöglich, heute ist hier doch kem Renntag? Doch! Ich stieg in den Sattel meiner Wüntöc. sek'te über alle Hindernisse dinwea. Stell bei der schönen Gräfin-Witinx an und ging als Erster in threm Herzen glänzend durch's Ziel! m ni m Nudh'S Pile Suppository wird aarantirt für die Heilung von Hämorrhoiden und Verstopfung, ober daS Geld wird zurückgegeben. 50 (5tS. o:e 200s. SLMe zwei Postmarren für Zirkulare und Probe an Martin Rudy, rcgistnrten Apotheker, Lancafter, ?a. Postkarten mcht beantwortet. Zu verkaufen in allen guten Apotheken' Ward Broö., A. Kiefer 5: Co. und Daniel Stewart, Wholesale Agenten, Indianapolis, 3nd. ' ..i Rückfällige Trinker kurirt. Sarantie daß Alkoholismus, Opium- und Tabak - Krankheiten kurirt werden. Behandlung und Kost und LogiS $75. Behandlung zu Hause zu reduzirte Raten. DaS Conway Institute, Dvight, Sll.

i