Indiana Tribüne, Volume 18, Number 120, Indianapolis, Marion County, 18 January 1895 — Page 2
JttdZana Tribüne. Erscheint Täglich und SonntagS. i Die tägliche .Tribüne" fostf t durch den Träger 13 Cents per Woche, die onntog.8,Xrifcune" 8 Cents per Woche. Beide zusammen IS SentS der EentS per rkonat. Per Post außerhalb der Stadt zugeschickt in Vorausbezahlung $' per Jahr.
fftx 18 Süd Alabama Straße. Jndianapolt, 3nö., 18 Januar 1895. .c kritische Tage des Jahres 1095. 1 Skt bekannleErdbebenprophet Prof. Rudolf Falb Hai zu unserem Nutz und frommen seine Voraussagungm über die kriiisckeir Tage de laufenden Iahres. mit Bezug auf Witterungserscheinungen. Erdbeben und schlagende Wetter. bekannt gegeben. Beobachwngen, Kxlche bereits mit dem Jahre 1863 begannen, brachten txn Verfasser zur Ueberzeugung, daß der Einfluß der fluthbildenden, Anzielzung kraft, welche von, Mond und Gönnt ausgeht und bekanntermaßen, trotz der theoretischen Kleinheit ihZ ZZetraLeS, doch genxlltige Springflu tben de Meeres erzeugt, auch in Bezug cuf den Ocean der Luft und die im innern der Erde befindlichen flüssigen und flüchtigen Massen nach ähnlichem Verhältnisse wirksam wird, und daß unter Umständen große atmosnfrische Störungen, Erdbeben und GaZexplosionen in Kohlenbergwerken sich in auf fälliger Häufung an jenen Taaen.ereignen, an welchen, die Rechnung .die größte Fluthkraft von Mond und Sonne qibt. Diese Tage bezeichne! der Verfasser als kritische, einerseits weil sie zeitliche Wendepunkte für das Gleichgewicht der genannten Massen darstellen, und andererseits weil sie für die Beurtheilung der Größe jene Einslusses maßgebend erscheinen.und führt des Weiteren das Folgende auZ: .: Die einzelnen Konstellationen, de ren jede für sich eine Verstärkung dieser Kraft bewirkt, sind nach der maihemathischn Fluththeor: 1) Die Erdnähe Mondes (Perigäum). 2) Der Aeauatorstand des Mondes. 3) Die Erdnähe der Sonne (Perihel). 4) Der Aequatorstand der Sonne. 5) Die Syzygien (Neu- und Vollmond), denen wir, mit Bezug auf die größte Wirksamkeit dieses Faktors noch 6) Die Finsternisse der Sonne und des Mondes beifügen müssen. Im Allgemeinen fallen theoretisch d rößten Werthe auf den fünften Faktor. Allein nicht nur der Umstand, daß einzelne dieser Stellungen in ihren Werthen schwanken, sondern auch der beständige Wechsel in ihrer gegenseitiaen Grupvirung gibt den kritischen Tagen" einen, verschiedenen- Werth. Danach theilen wir sie in drei Ordnun cen mit abnehmender Stärke. Diese Tage sind für 1895: .1. Ordnung: 18. September 4.731. 11. März 4,73, 20. August 4,61, 9. Februar 4,57, 18. Oktober 4.57, 9. April 4,49, 22. Juli 4,12, 11. Januar 4,03. - 2. Ordnung: 9. Mai 3,9, 16. November 3,96. 26. März 3,75, 25; April 3,67. 31. Dezember 3,67, 14 Oktober 3.63, 24: Februar' 3,59, 22. Tiuni 3.55. 4. September 3,55, 2. November 3.51. 3. Ordnung: 24. Mai 3,47, 2. December 3,35, 16. December 3,35, 7. Juni 3,27, 5. August 3,27, 25. Ja. nuar 3.22, 7. Juli 3.02. Die den Daten beigesetzten numerischen Werthe, stellen die reinen Verhältnißzahlen der Fluthstärke dar. wie sie unmittelbar aus der Formel von . La vlace hervorgehen. Da jedoch diese letztere auf die Finsternisse noch keine Rücksicht nimmt, so werden die mit ' einer solchen behafteten Tage durck die Klammern hervorgehoben. Man vat. also zu beachten, daß diese Tage sehr wahrscheinlich, um eine Ordnung Höhe? rücken und z. B. der 26. März und 4. September 1895 als kritische Tage erster Ordnung auftreten dürften. Insbesondere aber ist das Jahr 1895 für unsere Theorie deshalb sehr beachtenswerth. nxil die drei stärksten kritischen Taae noch durch eine Finstermk verstärkt werden. Als die Form, in welcher sich an solchen Tagen die atmosphärische Hochfluth äußert und die ls Charakteristik derselben betrachtet werden kann, ergaben sich nach vieljährigen Beobachtunen folgende Erscheinungen: 1) Häufung der barometrischen Minliy oder Depressionen, Wirbelstürme und vermehrte Niederschlage im Allgemeinen. 2) Gewitter im Winter oder zu Tageszeiten, in welchen sie sel-tensmd?7(Nschts,-Morgens). 3) , Schneefälle im Sommer (im Hochgebirge) oder -in Gegenden, wo sie sehr selten auftreten- (Unteritalien, Süd frankreich, Nordafrika, Küste von Kleinasien). 4) Gewitter gleichzeiüg mit 'Schneegestöber an demselben Orte. 5) Die ersten Gewitter im Frühjahre und .der .erste Schnee . im Herbste. .6)' Einbruch eines, mit, Wasserdampf gesättigten Südstromeö in großen Höhen, der sich entweder durch plötzliches Thauwetter oder durch . einen tiefblauen Himmel bei ausfallend roßer Durchsichtigkeit der Atmosphäre ' verrätb und Kampf desselben mit : einem sich ihm entgegenstellenden Nordströme, : charakterisirt durch Cirrus Wölkchen, oder überhaupt : durch Wol Zen.'die eine große Neigung zur Bil dun paralleler Streifen verrathen, aroben flockigen Lämmerwolken glek cben und häufig eine gleichfalls parallele Querdurchfurchung aufweisen. Regenböen, Strichregen, und häufiqer ' Wechsel von Regen und Sonnenschein, ein sogenanntes Aprilwetter-, ericheincn durch diese Charakteristik bedingt. Diese Gegenströmungen entstehen durch den Lustauftrieb rn der Aeaua torialzone für die ganz: Erde im All Gemeinen; in einzelnen beschränkten . Gebieien aber' durch den Auftrieb de? &uf t" t?egen überschüssiger' Bestrahlung
s?lttsola!!on) lm Vergieße zur umgefcunq; vornehmlich aber dem warmen Golfstrome entlang durch die aufsteiaende Tendenz der Luft über demsel ben. wozu die niedrige Temperatur des Nordens überhaupt und im Einzelnen auch schwimmende Eisberge den Geaensatz liefern. Aus solchen Gegenströmungen bilden sich dann die atmosphärischen Wir bel um den Punkt des größten Auf triebes und geringsten Luftdruckes (De-pressions-Kern),- welche dann wieder ihrerseits durch aspirirende und absorbirende Kreisbewegung (gleich den Wasserstrudeln) die Depression noch mehr vertiefen. Da nun aber auch durch die Fluthattraktionen deS Mondes und der Sonne der Luftauftrieb verstärkt wird, so werden die geschilderten Vorgänge zu den Zeiten der Hochfluthen (kritische Tage) nach Zahl und Intensität befördert: 'Die oben angeführten Typen, durch welche sich die Tage cbarakterisiren, sind als. das Resultat dieser Vorgänäe. aufzufassen. ?t nach den herrschenden anderweitiaen Zuständen und der vorausgehenden Wetterlage' wird einer oder der andere dieser Typen, oder es werden deren mehrere Zugleich zur Erscheinung kommen wöbe: auch die Lage des betreffenden Ortes zur Fluthstraße maß gebend ist. ' 4 Was die Zeit anbelangt, zu welcher Yt atmosphärische Hochfluth sich in dieser Weise zu äußern beginnt, geigte eZ -sich' sehr bald, daß bei den theoretisch stärksten Fluthwerthen eine Verfrü hung von zwei Tagen vor dem berechneten kritischen, Tage nahezu die Regel bildet. Manchmal läuft diese derkrühteKrisiö rasch ab' besonders bei starken und ausgebreiteten Schneesäl-len.'--Sodann es geschehen, daß der be rechnete kritische Tag selbst wieder rein und ruhig ist. Doch ist dann das schöne Wetter nur von kurzer Dauer. Bei den schwächsten Fluthwerthen tritt dagegen meist eine Verspätung von 2 bis -.3 Tagen ein. Dies ist auch der Fall bei starken kritischen Tagen.wenn anhaltender und ausgebreiteter hoher Luftdruck oder Osdwind vorausging. Es ist selbstverständlich, daß die hier in Betracht gezogenen Wirkunaen der Fluthkräfte im Allgemeinen als sekun däre Miteinflüsse aufgefaßt werden müssen,' welche bei schwächeren Fluthwerthen durch die in erster Linie von der Sonnenwärme abhängigen Witterungsfaktoren maskirt werden können, und sich daher mit größerer Wahrscheinlichkeit in ihren stärksten als in ihren schwächsten Phasen geltend zu machen vermögen. Auf dieses durch die Natur der Sache bedingte Verhalten hat man zu achten, weil sonst das klare Gesetz durch vie träge Mechanik des Denkens und durch unlogische Un tersuchungsmethoden leicht verwirrt und umdunkelt wird.Jahrhundert alte Raubbande.
Das Banditenwesen in manchen Theilen unseres Landes hat Vieles mit demjenigen gemeinsam, welches in früheren Zeiten in der alten Welt herrschte und in gewissen Theilen Italiens und der'Balkan-Halbinsel noch heute vorkömmt; dochsind unsere Räuberbanden im' Allgemeinen ' kurzlebiger. - -Es 'gibt indeß auch hiervon Ausnahmen. Nicht etwa im fernen Westen, fondern in einer pennsylvanischen GebirgSzegend eristirt eine Räuberbande, die schon vor längerer Zeit ihr hundert jähriges Jubiläum hätte seiern kön nen. Das ist die Greene'sche Bande, die hauptsächlich in den Counties Lau caster und Ehester noch heute haust. Schon im Jahre 1790 warnte die Pennsylvania Gazetie- alle Reisen den, welche durch das County Lanca ster kämen, vor Anfällen seitens der Greene'schen Banditen. Greene selber wurde als ein Neger von riesigem Wuchs und vom desperatesten Charakter geschildert. Gerichtsanklagen ge en die Familie Greene kommen schon im Jahre 1779 vor. Um 1793 oder '94 herum machte die Bande einen Angriff auf eine mit Wagen daherfahrende Partie aus Pittsburg, dabei wurde aber' der Führer erschossen; die Angegriffenen hatten, der Warnungen eingedenk, sich aus alle Fälle gerüstet. Doch weiter und weiter schlang sich die Kette der Verbrechen dieser Bande, deren Mitglieder auch Einbrüche usw. auf eigene Faust nicht verschmähten. 1856 wurde ein Greene wegen Eindruchs processirt, und dabei wurde wie der einmal der ganze Stammbaum und seine Thaten zur Parade vorgeführt. Während deö Bürgerkrieges hörte man von der, sich um diese Fa milie gruppirenden Bande nur wenig. Doch bald ging der Tanz auf's Neue los. Unlängst meldeten Localblätter, daß Sam Greene, einer der desperatesten Kerle deö Welsh-GebirgeS, endlich eingefangen worden fei, und ein ganzes Heer Anklagen gegen ihn schwebe. Eine Anzahl seiner Kumpane sind schon früher gefangen genommen worden und haben jetzt auf lange Jahre unfreiwillige Staatsdienste zu leisten. Aber noch immer greenelt" es. Die Geschichte jener verruchten Familie könnte einem Cesare Lombroso ode? einem sonstigenCr'iminal-Philoso. phen Stoff zu einer interessanten Stu die bieten. Man bedenke: fünf Gene rationen hindurch führen die GreeneS bereits beharrlichen Krieg gegen die Gesellschaft, und dabei leben sie innerhalb einer ziemlich dichten und wohl situirten Bevölkerung. Man darf sich übrigens die heutigen GreeneS nicht etwa als schwarze Teufel" vorstellen; Männer und Weiber darunter sind von ziemlich Heller Hautfarbe. Aber alle sind sie, wie der einzige, ursprüng Iföe" Greene, von hohem Wuchs und starker Hand und von hübschem, statt lichem Aussehen. Daß sie ursprünglich zu einer Verbrecherfamilie wurden oder es blieben, liezt zum Theil auch an besonderen umgebenden Umständen. Das an das Gebirge angrenzende fruchtbare Pe uea-Td.l W vaji landbautreibenden
MennonMi bewoW, welche grundsatzlich dagegen sind, Verfolgungen durch unsere weltlichen Gerichtshöfe zu ver anlassen. Was man auch sonst von diesen wackeren Leuten denken mag. je denfalls mußte diese Neigung oder Abneigung ermuthigend auf die Verbrechenslust wirken, wo solche schon vorHanden war, und eine rasche Unterdrückung ihres Treibens mit verhindern. So wucherte denn der VerbrechensVacillus" weiter. Die Sreene'sche Familie hat im letzten halben Jahrhundert nicht an Zahl zugenommen, aber ihre physische Kraft und ihre ganze wilde Unabhängigkeit ungeschwächt bewahrt. Kurz vor dem Bürgerkrieg saßen sie ben der Männer und eine der Frauen
I in verschiedenen Gefängnissen, und mehr oder weniger Vertretung hat o:e Sippe während der ganzen Zeit hinter den Eisenstäben wie in den Bergverließen gehabt. Dabei ist es bemerken? werth, daß, mit nur einer einzigen Ausnahme, keiner der Greenes je des vorsätzlichen, Mordes überführt werden konnte, obwohl diese Bande nie besonders enthaltsam in Opfern von Menschenleben war. Werden die GreeneS wohl je den Weg der Buzzards gehen und zu Kreuze kriechen? Die deutsche Kriegsmarine.' Am Schlüsse des Jahres 1894 um. faßte die Kriegsflotte des deutschen Reiches 89 Fahrzeuge aller Art, welche ein Gesammtdeplacement von 260.697 To. und eine Gesammtmaschinenstärke von 295,020 Pferdekräften haben; die Besatzung dieser Schiffe erfordert 22.384 Mann. Von diesen Zahlen entfallen auf die 21 Panzerschisse 133.046 To. Deplacement mit 130,700 Pferde kräften und 9.053 Mann Besatzung; auf die 13 Panzerkanonenboote 13.931 To. Deplacement mit 10.700 Pferde kräften und 992 Mann Besatzung; auf die 18 Kreuzer 44.151 To. Deplacement mit 70.300 Pferdekräften und 4,229 Mann Besatzung; auf die. fünf Kanonenboote 2,713 To. Deplacement mit 1.970 Pferdekräften und 449 Mann Besatzung; auf die 9 Avisos 11.831 To. Deplacement mit 33,650 Pferdekrästen und 1.196 Mann Be satzung; auf die 14 Schulschiffe 26.321 To. Deplacement mit 22.300 Pferde kräften und 4.261 Mann Besatzung und endlich auf die 9 Schiffe zu besonderen Zwecken 23.704 To. Deplacement mit 25.400 Pferdekrästen- und 2,199 Mann Besatzung. Die größten Schiffe der Tonnenzahl nach sind: Kurfürst Friedrich Wil Helm", Brandenburg", Weißenburgund Wörth-, welche sämmtlich je 10.033 To. Deplacement mit je 9.000 Pferdekrästen haben; der Besatzung nach ist es das Panzerschiff zweiter Klasse König Wilhelm", welches 732 Mann hat. Das kleinste Schiff der Flotte ist die Otter", welche ein Deplacement von 129 To. mit 140 indicirten Pferdekrästen hat; der Besatzung nach der Tender des Artillerieschulschiffes Mars", der Hay-, welcher nur eine solche von 40 Mann zählt. Das Torpedowesen der Marine hat sich in ungewöhnlich schneller Weise entwickelt. Inspecteur des Torpedowesens ist seit der Beförderung des frühe ren Inspecteurs Barandon zum Con-tre-Admiral. welche zu Anfang vorigen Jahres erfolgte, Capt, z. B. Bendemann, der älteste im Range eines Cavitäns z. S. stehende Officier. Als Schulschiff dient der Blücher", unter dem Commando des Corvetten - Cap! tänS Thiele, sowie als Tender des Schiffes ein Torpedoboot.' Der Sitz der Torpedoinspection fowie der ersten Torpedoabtheilung, zu der drei Tor pedodivisionsboote und - drei Schul Torpedoboote gehören, ist in Kiel. Die zweite Torpedoabtheilung hat ihren Sitz in Wilhelmshaven; derselben sind ebenfalls drei Torpedo - Divisionsboote und drei Schul - Torpedoboote zugetheilt. Die Divisionsboote, fungiren je eins als Stammboot der Torpedo-Re servedivisionen, so daß also sechs Torpedoboots - Divisionen jederzeit formirt werden können. Jedes Divisionsboot hat einen Eapitänlieutenant als Eommandantkn, während die dem Zwecke der Ausbildung von Maschinisten dienenden Schul-Torpedoboote von einem Lieutenant z. S. commandirt werden. Außer den beiden Torpedo - Abthei lungen befindet sich in Kiel ein Torpedo - Versuchscommando und .'in Friedrichsort eine bedeutende TorpedoWerkstatt. Zum Versuchscommando gehört das kürzlich für Torpedozwecke neu ausgerüstete - Hafenschiff Luise" und zwei Torpedoboote. ' Hier führt ein Capitän z. ' S. . da Commando, während die Torpedowerkstatt einem Corvettencapitän als Director unter steht. Stapelläufe von deutschen Kriegs ' schiffen fanden im Jahre 1894 nur zwei statt. Am 13. October lief auf der Kaiserlichen Werft zu Wilhelmsha ven der Kreuzer F" vom Stapel; das Schiff erhielt den Namen Geier"; es gehört zu den Kreuzern vierter Klasse und repräsentirt mit den Schiffen Seeadler , Eondor und Cormoran" einen gleichartigen Typ. Die Ausrüstungsarbeiten werden eifrig betrieben, so daß aller Wahrscheinlichkeit nach schon im Sommer dieses Jahres das Schiff vollkommen ! fertiggestellt sein wird. Ferner lief am 3. November auf der Kaiserlichen Werft zu Danzig das Panzerschisf IV. Kl. V-, welches den Namen Odin- er hielt, vom Stapel. Letzteres ist das siebente Schiff der sogen. SiegfriedKlasse und gleicht in seinen äußeren Formen den übrigen Schiffen dieser Klasse: Siegfried", Beowulf". .Frithjof". Hildebrand", Heimdall" und Hagen". Beide im letzten Jahre vom Stapel gelassenen Schiffe gehören der Marinestation der Ostsee an, werden also nach ihrer Fertigstellung Kiel als Heimathsort haben. - -Als schnellstes Schiff der deutschen Marine, selbstverständlich - abgesehen von den Torpedobooten die-eine von Kriegsschiffen unerreichte Gescbwindiä-
ttsl veMn', ist der Äviso Eomel" ausersehen, welcher gegenwärtig auf der Kaiserlichen Werft in Kiel neue Kessel erhält. Das Schiff lief im November 1892 in Stettin vom Stapel, machte dann Probefahrten und erhielt, da angeblich die Geschwindigkeit nicht genügte, in dem folgenden Winter neue Kessel. Diese w?rden jetzt abermals ersetzt und man hofft, mit den neuen im Frühjahr die nöthige Schnelligkeit zu erreichen. Comet- ist in seinem Bau ein Schwesterschiff des Meteor", es ist ganz aus Stahl gebaut, hat einen gepanzerten Eommandothurm und eine Panzerdecke von 15 bis 25 Mm. Stärke. Seine Länge beträqt 73 M.. die Breite 9.2 M., der Tiefgang 3.4 M. Das Schiff wird 500 indicirte Pferdekräfte mehr entwickeln als der ebenso große Meteor" und 2,650 Pferdekräfte mehr als der nur wenige Tons größere Aviso Zieten". Yankeeö alS Vananenpflanze?. Nicht etwa von Versuchen., Bananen innerhalb unseres Landes geschäftlich zu cultiviren, sei hier die Rede, sondern
von der starken Bethnllgung amerrka nischen Capitals und Unternehmungs geistes am Plantagen- und Versandt geschäft in den classischen Bananenge aenden der neuen Welt. Die größten Bananenpflanzungen auf Jamaica gehören Amerikanern, und zwar natürlich- einer einzigen großen Corporation, der Boston Fruit Co.". welch: im Jahre 1877 unter Leitun von Capitän Lorenzo D. Baker und Anderen zur Betreibung dieser Doppel-Jndustrie in's Leben trat. Die .tropische Abtheilung wird noch hute von Capltan Baker gelettet, wahrend A. W. Preston der Bostoner Abthei luna vorsteht. Zur Zeit besitzt diese Gesellschaft 28.000 Acies Land und hat außerdem noch 16.000 Acres in Pacht (nach texanischen Verhältnissen wäre das freilich nicht enorm viel, aber im vorliegenden Falle ist es etwas ganz Anderes!) und s hat 12 Dampfschiffe im Dienst, um die duftige längliche Tropenfrucht nach den Ver. Staaten zu befördern; all jährlich versendet sie im Durchschnitt etwa 3 Millionen Büschel Bananen außerdem 5 Millionen Kokosnüsse und bedeutende Quantitäten Nelkenpfesfer, Kaffee und Kakao. Die Arbeit auf den Plantagen in Jamaica wird rj n Negern sowie von ostindischen Kulis besorgt; etwa 400 der Letzteren stehen zur Ze:t lm Dienst, aber in nächster Zeit sollen noch dedeu tend mebr hinzukommen. Ueber 600 Maulesel sind jeden Tag eingeschirrt, um die Bananen von den Plantagen nach den Schiffen zu befördern, 800 Stück der tüchtigsten Ochsen werden zum Pflügen und sonstigenArbeiten auf den Pfanzungen verwendet, und aus dem ausgedehnten Weideland.das eben falls der Gesellschaft gehört, wird noch vieles andere Sornvieh ehalten. Die Gesellschaft hat zur Zeit ein BaarStammcapital von einer halben und einen Ueberschuß von einer ganzen Mil lion Dollars. Alle zwölf Dampfer der Gesellschaft sind eiserne Schiffe und für Schnell fahrt aebaut ; denn letzterer Umstand ist beim Transportiren von Obst, auch von halbreifem, sehr wichtig. Diese Schiffe fahren zwischen Port Antonio einerseits und Boston, Baltimore und Philadelphia andererseits. Bis vor Kurzem noch befaßten sich diese Schiffe fast ausschließlich mit Frachtbeförderung; wenigstens geschah nichts Besonderes zur Tntwicklung des Passagegeschäftes. Aber neuerdings ist auch darm vas grobart:ge Unterney men erweitert worden, und die beiden neuen Damvkr .Barnstable" und Broolline" besitzen zugleich geräumige und elegante Vorrichtungen für Passagiere. Die Gesellschaft hat nur einen Fehler: sie verkauft die Bananen noch immer nicht so billig, wie sie wohl tonnte. Es lassen sich an dieser dankbaren, höchst ergiebigen Pflanze' große Profite erzielen, die Arbeitsunkosten an Ort und Stelle sind vexhältnißmä ßig sehr gering, und trotz der Preiöer Mäßigung in den letzten paar Jahren ließen 'sich wirklich schöne , Bananen noch immer billiger verkaufen, als. sie gegenwärtig zu stehen kommen. Freilich. . bei der Ananas ist das Mißverbältniß zwischen den B:schaffungsko sten und dem Preis noch größer. Unheimliches Schönheitsmittel. Wiederum erschallt eine Warmina an alle ' Töchter unseres Landes vor dem 'Arsenik, das fidb in wecbselnder Form dem Verschönerungsbedürfniß aufdrängt und, obwohl es erst in veraltnikmavtg neuer Zelt sich bet uns in Vif ftnfY .!nAfcnnl n'Ul iu vvfr tftuut tiui(vuii(it ia y v nur sehr weniae Amerikanerinnen über 30 Jahren, welche ihm huldigen) ein stets zuneymendes Heer von Sklavinnen zahlt. Seine große Gefährlichkeit liegt vor Allem darin, dak eS in der Tkat tin wundervolles HautverschSnerungs-Mit-tel ist! Wenn man es einige Monate benutzt hat, erhält die Haut eine geradezu leuchtende Klarheit, alle Flecken u. s. w. sind verschwunden, alle feinen Verzweigungen der Adern scheinen durch, und alle Gemüthsregungen bi! den sich auf der Haut mit reizender Deutlichkeit ab. Allerdings wirkt auch das Arsenik nicht auf alle Personen in der gleichen Weise; bei Manchen dauert eS langer, bis sich die Wirkung zeigt, aber m solchen Fällen soll das Aeußere dann meist desto lieblicher werden, und namentlich alleS Unzarte, Derbe aus dem Antlitz entschwinden. Das AlleS ist aber nur äußerlich! Jede Dame, welche beträchtliche Zeit hindurch Arsemk braucht, macht bedenkliche Anleihen auf die Zukunft rhrer Lebenskraft, und diese Anleihen können nur m emem schrecklichen Ban kerott ihre Ausgleichung finden. Bedrohlich und immer bedrohlicher sieht es m Inneren aus. und was man nicht seen kanndaS fühlt man um so
Ichmerzllcher. Die yerrltche, tnleressante Weiße von Stirne, Wangen und Hals wird mit furchtbaren organischen Qualen erkaust, im Wachen wie im Schlafen. Die schrecklichsten Träume peinigen oft die Arsenik-Sch'önheiten, und von einem erquickenden Schlaf kann keine Rede mehr sein. Meine Ruhe ist hin, mein Kopf ist schwer." In den letzten paar Jahren hat. die Herstellung und der Verkauf, namcntlich der Arsenic Complexion WaferZ-, in unserem Lande enorm zugenommen. Wagenladungsweise werden dieseWaa ren in östlichen und westlichen Großstädten für den Kleinhandel abaeliefert. Es sind dies weiße Kügelchen, welche auf unbestimmte Zeit Wioi&ttä und Abends genommen werden müssen. Sie gerade enthalten übrigens sehr wenig wirkliches Arsenik; aber wenn eine Frau, deren System nicht schnell genug hiervon beeinflußt wird, die Geduld verliert, so pfleqt sie. einen ihr befreundeten AesculapsZünger zu überreden, ihr Arsenik direct zu verschreiben, oder sie kauft es unter irend einem Vorwand ohne Weiteres im Laden. Und wird das Arsenik auch nur wenige Wochen aufgegeben, so verwandelt sich gewöhnlich die int;ressan!e matte Schönheit in ganz fade Häßlichkeit. Dieser Dämon läßt also seine Opfer nicht wieder los und ist schlimmer, als der Opium-Dämon.
Vom MuSlanve. JnPassyfielFrauGe nest, geb. Hatter, während des Ausklopfens eines Teppichs vom fünften Stockwerk auf dieStrsße und blieb am der Stelle todt. In die Geschäftsräume deö . Lsterreichisch-ungarischen Consulats zu Marsellle drangen zur Nachtzeit Einbrecher, welche versuchten, ven eisernen Schrank, in dem u. a. Staatsvaviere aufbewahrt werden, zu erbrechen. Der Versuch mißlang. Beim Weggehen, bemächtigten, sich die Einbrecher mehrerer auf dvr Schreibtischen liegender Papiere und rissen aus einem aufgelegten,. Register ungefähr 100 Seiten. In entsetzlich herab gekommenem Zustande wurde dieserTage der 15 Jahre alte Lehrling Franz Balak in das Allgemeine Krankenhaus zu Wien gebracht. Dort erzählte der bis zum Skelett abgemagerte Junge, daß er vor etwa acht Tagen erkrankt wäre und seitdem keine Nahrung erhalten bätte. In dem Krankenhause starb der Aermste. trotzdem die Aerzte sich alle erdenkliche Mühe gaben, ihn am Leben zu erhalten. I n, T ha me s Ditton erschoß sich Bundekin, der zweiundzwanZiiaiährige Sohn, des australischen Millionärs Sydney Burdekin aus Sydney. In einem Briefe an seine Hausherrin bat er, im Interesse der Ehre seiner Familie, den Selbstmord als bloßen Zufall hinzustellen. Die Ursache der That hat er in einer Art von Denkschrift an seine Eltern darge leat, die er in den zärtlichsten Ausdrücken um Verzeihung ersuchte. Als neulichAbendö die Sträflinge des Strashauses Garsten in Oesterreich aus den Arbeitssälen in ihre Schlafzellen geführt wurden, stieß der Sträfling Josef Hödl dem ihm im Gange begegnenden Sträfling August Janout, einem Haupträdelsführer der vorjährigen Excesse im Strafhause, dem er seit Längerem feindlich gesinnt ist, ein verborgen gehaltenes Messer mit solcher Vehemenz in den Leib, daß der Getroffen: zusammenstürzte und wenige Stunden später starb. Auch einen Aufseher bedrohte Hödl mit Er stechen. Ein Urtheil des Dres dener Schöffengerichts wird in genannter Stadt, auch in jurisrifchen-Kreifen!, lebhaft commentirt. Drei SchulkNaben. die sämmtlich kaum 13 Jahre alt waren, entwendeten in verschiedenen Geschäften gemeinschaftlich einen Ta .schenspiegel, eine Haarbürste, ein Stück 'Radirgummi, ein Gummischweinchen und andere Kleinigkeiten. Unter dem Vorsitz des Amtsrichters Dr. Becke? verurtheilte das Schöffengericht den einen dieser Knaben, der früher schon einmal in einer Besserungsanstalt war, zu zwei Jahren Gefängniß, die beiden anderen zu neun Monaten Gefängniß. Ter Vater eines der Knaben mußte ohnmächtig aus dem Verhandungssaale geschafsi werden. Der letzte Bericht der ewish Colonisatkn Association" Ztw. daß die Arbeiten der Gesellschaft auch im Jahre 1894 wesentliche Fortschritte gemacht , haben,. Die Gesellschaft besitzt in Argentinien rund 180.000 Hectar (ein Hectar gleich 2.471 Acres), wovon 100.000 unanaebaut sind. 1893 gab es dort vier Kolonien. Mosesville mit 10.000 H:ctar und 49 Familien. Mauric.ro mit 25.000 Hectar und 213 Familien, Clara mit 34.000 Hectar rid 245 Fa milien und San Antonio mit 14.000 Hectar und 56 Familien. In diesem lahre wurden zehn Gruppen von durchschnittlich 40 Familien neu anaesiedelt. Nach einer genauen InventurAufnahme hat sich ergeben, daß die Schuld jeder angesiedelten Familie an die Gesellschaft ca. 51350 bis 51500 beträgt, welche in zwölf Jahren getilgt werden, soll, worauf der Kolonist freier Eigenthümer seines Landguts wird. Die Größe einer Farm beträgt durchschnittlich 70-Hectar. Die Weizen ernte von, 1893 besaß einen Werth von 1.200.000 Mark. Die Kolonie der Gesellschaft in Nordwest-Canada. für welche, man übe? $50,000 verausgabt, bat den Erwartungen nicht entsprochen. Ein schreckliches Brandunglück hat sich in Schnauders. einer Abtbe luna der Gemeinde ettyurns bei Briren. zugetragen. In einer ab Teils aeleaenen Schmiede kam Nachts gegen 10 Uhr aus bisher nicht mittelter Ursache . Feuer aus. welche in dem hölzernen Gebäude ungemein rasch um sich ariff. Die Müllerin der benachbarten Mühle, merkte gegen halb elf Uhr zuerst den Brand. 5tf? Sobn
er?3
JAK
y
Rheumatismus, NheumatiSumS, Rheumatismus, Rheumatismus, Rheumatismus,
A Heilt sicher Neuralgie, Neuralgie, Neuralgie, Neuralgie, Neuralgie, eine lojoi. aus oic ;ocanoiauc; ujl-j Haus stand bereits in hellen Flammen. Die durch das Feuer aus dem Schlaf geweckten Leute hatten sich durch die Thüre nicht mehr retten können und standen nun händeringend an den vergitterten Fenster. Der Müllerssohn schlug mit einem Knüttel das Gitter ein. konnte aber nur mehr ein einjähries Kind und ein Kindermädchen, beide schon in Flammen stehend, retten. Das Mädchen erlag noch in derselben Nacht ihren Brandwunden. Die übrigen Hausbewohner: der Schmied Steiner, seine Frau, ein Kind und seine Nichte kamen in den Flammen um. Die Nichte war Tags vorher aus Tschötsch zur Aushilfe heraufgekommen und wollte am nächsten Morgen wieder heimkehren, ließ sich aber überreden, nochmals bei dem Onkel zu übernachten und verlor so das Leben. Das Schwurgerit z u Freiberg in Sachsen hat nach mehrtäaiaer Verhandlung den Mädchenmörder Maurer und Monteur Kretzschmar aus Meißen zum Tode verurtheilt. n. r t i -1 . e on vrivn.. Dieser Verbrecher hat seine Strafthat nach dem Beispiel Hugo Schenks, de berüchtigten Wiener Mädchenmörders vollführt. Er lernte im vorigen Sommer rn Dresden durch eine Heiraths anttiae die aus Lorenzdorf bei Vunzlau in, Schlesien stammende ' Köchin Knappe kennen. Dieselbe hatte einig Ersparnisse, auch gute Kleider, Wa sche etc. Nachdem Kretzschmar hierüber im Klaren war, beredete er das Mädchen, dem er unter fremdem Namen als belrathslustigev Vackermek ster" nahegetreten war, mit ihm in seine angebliche Heimath zu reisen und die Kleiderkoffer nach einer dort naheaelegencn Bahnstation aufzugeben. Das Sparkassenbuch des Mädchens hatte Kretzschmar schon vorher an sich aebracht. Unterwegs nach der Heimath des Bäckermeisters" hat der Unhold dann das Mädchen in ein Walddickrcht bei Tharandt geführt und ermordet. Koffer und Commode holte er von der Bahn ab und verkaufte den, Inhalt: einzelnes schenkte er auch seinen Töchtern. Der Verbrecher leugnete vor Ge richt die furchtbare That, wurde aber durch einen erdruckenden JndlZienoeweis überfuhrt. )ie enevlcl nermönche des Santa Prassede-Klosters hatten vor einiger Zeit den 22 Jahre alten, aus Vallecorsa (Fronnone) stammenden Luigi Mandatari als Laienbruder aufgenommen. Er wurde in der Küche beschäftigt, mukte aber wegen seines schlechten Betragens schon nach einigen Tagen wieder entlassen werden. Als er das Kwster verließ, schwur er, sich rächen zu wollen, und bedrohte den Rector des Stifts, Don Atto Paganelli. Dieser zeigte ihn der BeHorde an, die ihn wegen Bedrohung für 35 Tage in's Gefängniß schickte. Als Mandatari wieder in Freiheit gesetzt wurde, eilte er sofort zum Kloster und drang in dasselbe ein; er griff den Rector an, der, im Dunkeln, sich so lange vertheidigte, bis es ihm gelang, die Klosterglocke zu läuten und die Mönche herbeizurufen, Mandatari wurde eingeholt und auf dem Dache, über welches er zu entfliehen "chte, festgenommen. Don Atto hatte jedoch so gefährliche Stichwunden davon tragen, daß er wenige Stunden später seinen Geist ausgab. An den deutschen Uni versit'äten sind in diesem Winter 28.153 Studenten immatriculirt (gegen 23.105 im vorigen Sommer und 27. 646 im Winter 189394), und zwar zählt Berlin. 5031 (gegen 3744 und 3403), Leipzig 2928 (27643067), Halle 1539 (15281535). Bonn 1518 (16341383), Würzburg 1347 (1292 1335), Breslau 1293 (12301238), Tübingen 1165 (12101151). Freiburg 1136 (14771010). Erlanaen 1131 (11201093). Heidelberg 1023 l1206 968). Strakbura 949 (913725), Greifswald 750 (824 747),. Königsberg 709 (712-633), Jena 635 (674643), Gießen 523 (576517), Kiel 50 (610-607). Rostock 420 (436-420). schließlich Münster 411 (426399). Den Landern nach treffen 26.003 auf Deutschland selbst, 1594 auf das übrige Eu rova und 556 auf Außer-Europa; bei Unterscheidung nach Facultäten entfallen 1404 auf die katholischen und 3034 auf die evangelischen Theologen. 7432 auf die Juristen, 7768 auf die Mediziner. &470 auf die philosophisch-naturwissenschaftlichen Fächer, darunter speciell auf Philologie und Geschichte 3083, auf Mathematik und Naturwissenschaften 2525, 2862 auf die übrigen, der philosophischen Facultät zugewies:nen Nebenfächer zusammen. , Nndy'S Pkle Suppository wird garantirt für die Heilung von Hamorrhoiden und Verstopfung, ; oder daS Geld wird zurückgegeben. 50 CtS. die Box. Schicke zwei Postmarken für Zirkulare und Probe an Martin Rudy, registrirten Apotheker, Lancaster, Pa. Postkarten nickt beantwortet. Zu verkaufen in allen guten Apotheken Ward Broö., A. Kiefer ö: Co. und Daniel Stewart, Wholesale Agenten,) Indianapolis, Ind.
Heilt sicher 'sfjr Rückeuschmerzelt. Nückel:schmerzeu. NüSenschmerzen. Rückeuschmerzen. Nückenschmerzen. Marktvericbt. W2riefaic.Preise. Grocertee. Lucker : Hart $5.26. Guter gelber $3.76. Gewöhnt, gelber 53.45. Kafse: geröst. Banner, Lion und Java 21. 25c(in50PfdSäiken) Capital 21c Pilot 20 4c Lmkota 19Xc Brazil 19c Getr. Aepfel 6c Pfirsiche 14c Corimhen 6c Pflaumen 74'c Aprikosen 11e Früchte und Gem Ufc - epfel per Faß $2.00 Citroren per Kiste X 25 Orangen per Kiste $3.00 Kraut per Faß 85c. tfhHcoeUi per Faß $1.25 Rüben per Faß $1.50 Bohnen per Busbel $2.50 Kartoffeln der Vushel f 0c. Süßkartoffeln per Faß $2.75 Mehl. Winter.Weizen pat. $4.00 Frühjahr-Weizcn pat. $4.00 Winter extra $2.50 Gewöhnliches $1.75 Roagcnmeh! $3 10 Hafergrütze $5.76 Butter, Eier und Seslugel. Butter, frische Country 10c. Eier, frisch, per Du?. 20c Led. Geflügel: Hühner 6c per Pfund; Spring ChickenS 5c; Hähne 4c; Turkey yennen &$c; men vc: anie $5.40 per Dutz 44s!4h fZn 55555555 4 " Henry Victor. DaS größte, schönste und älteste der artige Lokal in der Stadt. Die ge räumige ud schön eingerichtete Halle steht Vereinen, Logen und Privaten zur Abhaltung von Bällen, Conzerten und Versammlungen unter liberalen Bedingungen zur Verfügung. Dr. THEO. A. WAGNER hat seine Office nach 94 Nord Delaware Str. verl?et, und wird sich freuen seine Patienten und greunde dort zu empfengkn. Eprecbstunden 9 ia Uhr Vorm.: Z 4Uhr ,caqm.; sonntags: v Uhr or. Telephon 848. Dr. Busckharbt, Veutschtr Arzt. vsktee nd dZdug: 382 Süd Meridian Str. Office-Stunden : S Si XLx Vvrm. 2 lll Uhr Nachm. 7 ii S Nir KddA. &tntUJit b 9 Soritteg. Teledös 20. Dr. I. Wühler, 12 OS McCarty Str. S,rech.Ttdeu: 8 9 Uhr Vor.; 8ttc ach.: l-9Ub?renb,. Telephon 1446 Sprechstunden: Sonntag nur Vormittags. Dr. Carl G. Winter, Arzt und Chirurg. TpezZalist für Llugen und Ohren. Sprechstunden von v 12, 25, 78 Uhr. Office: No. 40 Ost Ohio Straße. Dr. I. A. SuteZiss?, tekSsttöt iS anZsNeblich mit aü::; YLlle nd mit SrschlechtZ nnd Urlnrankittte. 0. 5 Oft vnaxUt Cttott. Offtee-Btunden : 9 ti lü Uhr ster: , tll I 0t Sin-Ara. ftenatac s?gs?""p'v Ctlv iixejü. Dr. C.N.Schaefer, ppzt und Chirurg, s. 430 Wadiscn Zlvenuc, Verriß Str. ?prechk?'.dn : S v:SS U;rf,g S Uhr a$lt:ic, 7 Uhr dcnd,. Telebs C C. EVERTS, Deutscher Zahn - Arzt No. 8$ Nord Pennsylvania Str. S 9 wird aus Wunsch angewandt. tV'. Injektion. 4? Sine öermanente 5!ur 0 der Tjcrtnädiane älle ton Ocnerrbea und & "' t ÖUet, aarantirt in on 8 dt 6 Xagen; !etnt . m uno(( vcyuuviung nviuii vr. vue ic an kelnden Resultate bet öiuncljtnen von Cu Z 4 l l r wu ..v.f o m- tr - i vtot, fuiuu nur cantiiDi. z, fttftt et w, B. w Z (rou'i iKo4folaet).pct.c!et,tati. Lkk. t t tauft eon ollen jfru.atfcn. Z t i AN IDEAL FAMlLY MCOICINi For In.üjeulon, lUUimuiM. )Im. CnatlpMion, Itftd iConaplexittn, Uffeaklve Bre&tk. ndaiidiaordara ( Uo &tnict, illnu..j T . . . . . . M1U Tll, - RIPANS TABULEa. et irenUT ret nrutnptlr Fmrfect CUsesttoB loilows tbeir . , stotik ' dj arngsrwuorsei djbuoj. -MCX . Tl&üSäo. Packjic44 lxm), HZ, irar rroe mmpbewarem KiA 4 C11KM1CJLI. CO. lT!
vmk&
irmy
f&SZSZEZZZZZSZSZttSZSZSZSZZZS. i CKGE TF.IE9, f.LWAYS ÜSEÖ.
ü ren jn acguRiRi. viu.i;"a rgurcis) EÄR FDTRJRE5, Dj i ÜRMN BOARDS 1 & Tin, ZinCr Drass, Ccppor, fi h Nlckol ond oll Kirchen end AND ALL K j-j i-'jaiea uicnsus. n (3 CISQO.VVood, rarblo. Per Cl K celcln, Etc. J; G 5, GEORGE VM. HCrrKAN, Lj I - - h - . . r . B sJ Sj su. .&oiuaciiur uvi nu? ..u,' 295 CT Washirstcn Ct.. lN0UN!d9. j - ri VI v,,:. ,,-, n THE BAH-KEEFEOS' FElEfiO. rj sli 4 iS"3BZ12S12SS2S.S.'ZLl' UMI .. (.' . f T Sun Ectfcsf Z". rJ?c!settn ßrtHL hr jH! V V t-. : .. jurAv tT' -.-Ä "i u brt p vi öi , J 1 If-V3yUS4f5 m Mmmmlio. rv i i (4 f . a i CINCINhSATI INDIANAPOLIS. r.0 ,fON - - WDP Tod: DETROIT, ist die bcltettcrte al:n ttech CIMCSNMTI, rrAt Cafe- u d p:jsear T!enst isHen OlnelarttZ. Indl&sapsHs & Chicarjo. die bifte Lirie nach Datztrn. Lima, Toledo. Detroit und nördlichen Äichigan Nescrtö. Direkte verbinde? in ?inrinra:i ohne Wagen wca,scluach Washington, Valtimore, Philadelphia und New Jork und allen Pnlten südlich. Information brzvillch dtiitv, Z!i e ?c. wird erlkieil: ,n d,r iL. H D. TikctOfnre. ?io. West LZasbington Str., lern alten er Hive", iZcke 2.'ke?ldian Ztr.) rnd in ter Union Station. &vat verloffcn Jndi?napolid 3 40 Moraeit. I0.1Vm, :.53S-ni, l.004.in, Llö Abend. Züge v'.lt de Ckera niarkirt g hkn löeliZ. I. v. valäv!n, Dist. Püss. Agt. C. H. Adam, Stadt Ticket-, Die ttrnc und einzige tir:!te Bahn nsch CDJHL E CD33-0. Vestibül ZCgo Ldfahr: von JndianapoiZ : No. SO Chicago Lin-.itd, Vestibvie Pullman, Speise u.Parleazen täglich 11 5Gm AnZunft Chicago ö.LONm Ao. 35 Chicago Nacht rpr:5. bule und Slafacn täSl'.cö. . . 12.3'Vm Ankunft Chicago 7.40tn No. 10 Monon slce. iäzlif, auSzenommen SontgZ '. 4.s03Tm Ankunft in JndisnLpcliS : No. LZ, Vestibüle tägliÄ 3 ö-Nn, No. 35, Vestibüle täglich 3 2523m Nr. 9, Moron ?cc. täglich. au?er.om'nen Sonntag. 11 20Vm $?'iUntan Vesiibul-Schl-swsgei: für Chicago ftchm amvestlichen Ee U Union 9a5nc3 u. können tätlich um ?.30?!:n. f eflU ger Tetder. TiStt.OfsiceS: 26 Süd 3GtnriS Ztr Union Etation und Mas?atdusctlS A?e. Für Raten, Sarte. Ze'.tiecOen ende sich an 3. D. Bald win, D. P. A. C. H. A d a m, C. P. A. Eis: Eis: Eis: Wir benLen daS Con?ee?r,kcnl fr dttef. erung von kis an unsere Sunden. Saufen Sie Jbre Koupon, bevor da Hin gcllefcr: wird. Da mir einen kZurrn crratd on Ei besitzen, so find wir in der Lag? zu sollzendc Pre,seu zu verkaufen: 190 bis 200 ZZfd in einer teseruna Lc perivcPsd oio iiwo in elnrr vtt'ercna rcc p:r nxv et zuvQ vsd in einer ieseruna I7c 2öü0 und me'gr in eine? sie,unz m m m CDJLQryOttiee : No. 23 S3et 3lnMtftr. Tel. verlangt: Stellung auf einer Farm, oder vh? ein Lorftaot-Restdenz al ein Ornament und Au Pump von Wasser, egießkn von Rasen. Einxo J'khea von Wasser nach oberen LtoSmeik?. Eägen von ?olz. Betreiben eine Dvnamo für elektrische Licht nd um Verrickren vieler anderer Arbeiten. Seit einer oe via iq ein naa, vrr ,tertJßTieuun j galvanl nrtijuiiinoror; vor vieler lk tvr ,ch nur Stadl. ink und Mumimum vdne liuiarsi'Ut v tr,?,,,,i. ett zu sein. JRtii Tienke tonnen fefcr billia erlanat werden, wenn lktzt, tväenv der stauen Cai,on besk kvrucht. Evrecht vor bet meinen Eltern, der Lermokor Company. ie, Rockwell n. Fillmore Str., Chtcagvll M unsere'Fm.ite"is I Borsiüdt-Arl'eiten die r5te ihrer rt wie diese, die erre, röite ihrer rt K.V J.I. wntl iTVl1 'iß wie diese, die erfreue wv. M,... iiiV .1VUI eit und ttoo und irgend ein Heim legerletyktneZvon n auf Abwege. Hnnoriane machen hei feu.werven , SImi'ph nr-.sm Hält ftno ferner ei fiii&frst traft ine RaatiliemitttaunfnS. i-- (- fert. die im koetther Auidauer. Wir bade eiserne Staturen iresp. uakZerveZ sind aber Aller Neben. tXnnriTm. Fichten-, od.gaivanisirt 5kahlrrserv0ir m. galv. Stahl-Unterdauten eine Srezialttät. W:r liefern leor erregbar, indem der leichteste Wmdbauch uni bewegt. Wir ftnd dch neyend. tzaven groben gaivan. Ktalzireservou f. Viel,, die nicht löchern. mnu? und tonnen da? bi2igeralö hölzerne. Die zaer vewegen.beraaus ermoror uo. nenri u niesen, an lüjinuaj reit sind fenr krhabkne 500 Vaar tll EVecZLl.Pre:se fit ximt. indem wir. von mern Schöpfern 10) ea Himmel und en venen von der ffrau.dem Eodn oder öroe placirt wurden. -derTochlkreine iiani Wirthe oder Qlztn unser Stahl wurde azon an manche iber Le dinwearasenden uurme wühlen Beuhert 3 a es cd lieben, M llrtllel. der vewayrt. lllir find außerordentlich in die ffrage lt-J dvnrlöt.lndem wir - ani.oonrt: 24 Stunden rer Isq ? -arnm ! sollte ich. einen tt M0 läge im Jahr arbeiuns meor vevn 865 icn. Wir lind voll nie rasender Wach t,r eebranttiknkl amkeit, indem wir Für edingnnffe. aa o. Nacht über euch ftkhen. Wi, Vret,e,c.avrci!ire man die ermotor find tlonomlscher j trgrno etwas omp.lnuölrazo. d.. oder rere FnCfle uf vr meig, Geschahe zu sangrsr;. o . " ukt in njer eQltrnittedf men. Schreibt schnell, denn wir gei)en sehr ttvell. unalo, der 65 !t CCC, i ot en w S3ö00eh TfAR t IiwiktufcHffi ctm rad ul .1t. nmi fao. (rnirlr lnf:lir"t tToti tfatUr nn.lion.wiiJ werk taiiuMrioe:.. Varnrhithairrwa lotuie.whT-r UiT U.j will o ftir w r Ihr 1 kHUiJ lxJI.ni U ituauoavr.miilojm.nt. wliick yuticaa ara tk.I.oasl. Ko mht tot mm wmiiM u abov. f.i'y tm4 amiclr IniMd. I Iwn bat rorfcar trom h diatrict er I kftv alrody laafkt od pnmoad wiLk mpnywtnt t'y
lll ,,,,,, , ,,,,, , ,, ,1 A
BMÄMlMTM s 1 Vli'"- - r ' i pl k HIWslXM m w 1 M i 4 ü J. d i wä
" ayMV&sfl 3 HMUMMiMW MMBMMWs HKM5M5lH K rc 6
rin i i wmr &m , T (ffiiiiifflj iXflfX'
i tf m.
v iaT
ZJk-
II
f
II
ii
rn
IRI
n i
M
8wi iii ,
Tjs-
1
n i
V
tzr i
IkTa
7i I
ttH I
lfX4SU
UA Wil
IV
tfH
$&A
y& :
nA vvi
cieco,ranfai I )Ciit),mcc!a I i web., tour ' s Cup, Iowa, Mlnneapoi,
l 53'
tüi'
,r-iWvya
f4 HOLI 1. Fall pu-cioKl&rt VI U, , ALLE, JÄöm
kiar rer vnn rUi:iU. A4ln mx i-liIji..
-
