Indiana Tribüne, Volume 18, Number 119, Indianapolis, Marion County, 17 January 1895 — Page 3
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Gl: r.v.r li lichte, i::;povt:rtc, r-ir.rt an ler K.nlbadcr 2pv;:bfLücIIc ad -eZ.inixfte mi in Flaschen verpackte ß.irirfaD-;v 2cAt iv.it bev Sinmtüir bn Girier & M endelson'(5v . Äl Ut iy:?A, ?!?W ' COPYRIGHTS. V CAÜ I OBTAIN A PATENT For rrermpt SJswer and an tonest opinion, trrita to M U N N tfc CO., who hare bad oearlr flsty yeara' xprlence In the ratest basinesa. Commanlc. tiona atrictly confldenttal. A Ilantlbook of In xorrnation coneernlnjr Patent and oow to ob lala them tent free. Also a catalogne of rnedum teal and cientlflo booka aent free. Patents taken thronen Muon St Co. reeeire pecial nottcelnthe Srlentilic Anierirnn. and thus are brounht wldelf beforetbe pablicwtth out cost to the inrentor. Thu splendid paper, taaaed weeklr, elesant ly illtutrated, bas by far tba larjrest ctrculatioa of any scientlttc work in tb world. 53 a year. gampie coples sent free. BuUdlnz Edition, tnonthly, f 2.50 a year. 8ingtQ eopiea. cents. 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DEXKOIT, 1XICXL Dr.Q.F.Theel, 1317 Arch Str., ybuattwia, P. Ir cirnige, wadre TpeUalisl in Amerika dr (eilen sann, nacbettn selbst die berühmteste erzi aller Länder sey l gingcn. Dr. Theel ist der einzige rzl der Welt der alle drei mdi,lniscbkn Schulen (die Alte. die Neue und ne userwahlt) itutiru unH in iciner Bebandkung verbindet. Er deilt Szph.li. Geschwüre, Mund und Hal4leidn. flechten und lle ZZo'.gen der eldftdeflekkung und folgen Iti Au schweifens bei vkrttrotbten oder unver. datetkn. Autfluffe. Verengerungen etc , die noch so verzweifelt sind. Kommt oder schreibt Sprechstunden riorge 9 bis 3 Uhr. Abend! d,S UHr. M,ttwvct und Samstag, bi 10 Utjt bd. Connkagt 9 bis IZ Uhr. , Hospital-Aerztc gingen fehl. Ich. John Adam Klemm, ein Bürger der Stadt Philadelphia, habe nach dem besehe geschworen, und tezlaubiae hiermit, da'gich wi, andere erue sagten, an der orileherdrü'e litt. Ungefähr lODionaieju. ritcf confuUirte ich die Tvk:eren in einem S!e )orter Jnlntu:e.wc!4e m'prujj darauf malten, das sse jed, ran ocitesne Tioinao) einem tuen 3fc(tt)olthct. ten lernten. Ich begad ich in Ihrer fchand tung. welch jedoch ohne Erfolg war. Tann gin ich zu einem der ersten Dockv'rtn in Cbtit r. Pa., aber auch ohne Sr sola. itiier Ztsocden iu rück kam ich u Dr. tS. F.ZHeel. m?tt?d t?..PH,ta.Pa . welcher JL&TJ' ms ein unicnuQjung nicini zfftfü "r.'r' i ;": VZ jtran.gtu r i wvtcniiuje Blasen nd Nieren scherd,n erklärte. Ich g''n? insein Behandlunq und in einein-onat har löc unserbar getvan. Ehe ich in seine Behanklunz trt. war ich niederschlagen n Kor er uns eift un,äh,g a arbeiten. Je,t bin ich 'und uns M.lich. Ich glaube da, Dr. Tbeetder t?aevon-tn Dstore ist. Job. Klemm, zfchiocrcn und beeidixtin Pbiladel?hia. Pa ttöc. I. 5hre?sort ?!. V Plzila. Pa. :the illlLliL EXTRACTS Prc,ire4 accortUn& to tLa t onuul of i Dr. Wm. A. EULMMOXD, , In bis UborrorT at Waahlnrton. D. C CEREIIRtSE. froin th bratn, for ül. ttot the nriln and DerTOusijitttn. ' I JIEDl'LLlS'E, frornth spinal cord.for. dlacaiw-a of th eonl. (Locoinotor-Axtala. etc.) ' iaudil, trom Ui fieATt, lor aiwM , of the fiart. ' TESTIXE. front the teatea, for dlaeaaea of I I the teataa. tAiropUj' oX tba organa, IiapoMBcy. , etr.) ' I O VAB1XE. fvom tn oTarlea, for dlieaaea , , 01 to ovirie. n usc ULtiiE, tüjToin, ite. 00, Flv Oropt. Prlc 12 drtchras), 12.80. , l fb röfiloloplral iTects prodaeed bf alnria Jose of Cerbrln re accelemlon1 .tentVja la the dead, exbliaratloa oX pliiia,' iofth Dulaevkb feeUac of fülln and dla 1 lncrraMd rtnary eicretion, snirrnenunon f th. nTuliva force 0 the bladder and perUtritlc actlon of the lntestlne. incrt&ael l La mi tcnlar atrength and endoraitce. In-, ertase t power cf vlalon In elderly peopl,' an lnnreaard appetlte and dl(retlve power. 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Der Amerikaner. Roman von Adolf Streckfuß. (Jortsetzung.) .wv. ItUi u.'U iud-j t ja tijun ijatie, gerade zu? rechten Znt kain jeZiFa!k. der ebenfalls nicht la.?z: niejr Nuh: in der Gesellschaft gehabt hatte. Er schaute sich forschend um, als er m's Zimmer getreten war. Dacht: ich eZ mir doch," sagte er, noch keinen Nsu pentaiten dorbereltet, die 55h:ere n?ch alle in ihren eng:n Schachteln, die Pflanzen noch in der VItanisirtron:mel! Nur eine 'Entschuldigung hast Du gesucht, urn aus der ttesellschafi wieder fortzukommen. Was hast Du nur, Kurt, ich begreife Dich nicht!" Du wirst mich sofort begreifen, wenn Du hörst, was ich Dir mitzutheilen habe," erwiderte 5iurt und nun erzählte er dem Freunde, was er in d:r vergangenen Nacht gesehen und gehört hatte, auch sein Gespräch mit Elfe und sein ihr gegebenes Versprechen; zuni Schlüsse erklärte er, daß er entschlossen sei, dem Richter die Mittheilungen zu machen, die zu der Entdeckung und Ueberführung der Verbrecher nothwendiz seien. Falk hörte ihm mit gespannter Auf merksamkeit zu, als Kurt zu Ende war, faßte er bitter: Das wäre in der That eine eigenartig: Dankbarkeit für die gastfreundliche Aufnahme, welche wir im Rothen Hause g:fll!lden haben!" Aber gleich darauf fuhr er freundlicher fort: Schau mich nicht so vorwurfsvoll an, Kurt! Ich wollte Dich nicht verletzen. Du hast Recht. Wenn AI 1:3 sich so verhält, wi: Du glaubst, m::Z llttdings die Pflicht der Dankbarkeit ver höh?ttn Pflicht weichen.Wenn Alles sich so verhält? Kannst Du noch einen Augenblick zw:ife!hast s!n?" ' Ja! Ich gebe Dir zu. daß Du zute Gründe für einen schweren Verlacht hast, aber eben nur für einenVer lacht, der doch ganz falsch sein kann; la, wie ich glaube, falsch ist. Du l?e'.Lt, daß ich es mir zur Lebensaufkabe gemacht habe, zahllose Kriminal Prozesse vorurtheil-frei zu studiren, um tarnt mein eigenes Urtheil zu fällen lib:r die Gerechtigkeit d:r erfolgten V:rurtheilungen oder Freisprechungen. Ich kann Dir versichern, daß in zahlreichen Fällen viel stärkere Beweise, als die von Dir vorgeführten, für die Schuld d:r Angeklagten sprachen und oft deren Verurtheilung herbeiführten, während später die vollständig! Schuldlosigkeit klar erwiesen wurde. Ich habe es mir deshalb zum Gesetz gemacht, nicht eher cn die Schuld fest zu glauben, ehe nicht unumstößlicheBeweis: für dieselbe selbst l rrv i l o:e MogNHleil oer apio ausziehen." Sind nicht mein: Vewtlse unum pöblich? Nein, Du hast überhaupt keinenVeweis, nur einen Verdacht. Du hast in der Nacht zwei dunkle nebelhafte Ge stalten gesehen. Du glaubst in ihnen den Amerikaner und den langen Jobst erkannt zu haben. Kannst Du beschworen, daß sie es wirklich waren? Hast Du den Amerikaner mit voller Sicherheit erkannt?" Nein, aber ich glaube, den langen Jobst zuverlässig erkannt zu haben." Ist es unmöglich, daß Du Dich getauscht hast? Kannst Du vor Bericht einen Eid darauf ablegen, daß Du wirklich den langen Jobst gesehen hast?" Das könnte ich allerdings nicht, der Nebel war zu stark, aber " Aber Du hast wenigstens die Stirnmen der Sprechenden erkannt, die tiefe, klangvolle Stimme des Amerikaners mußtest Du ja wieder erkennen, da Du sie kurz vorher während des ganzen Abends gehört hattest." Die Beiden sprachen so leise! Der Ton der Flüsterstim'xlen klingt anders, els der der vollen C.timmen." Also auch die Stimmen hast Du nicht erkannt? Hast Du wenigstens gesehen, daß einer von den Beiden aus der Thür des Rothen Hauses herausgetreten ist?" Nein; aber der lange Jobst schien mir hinter dem Hause hervorzukömmen." Der lange Jobst, wenn er es war. l?as sehr zweifelhaft ist. Er schien Dir k.nter demHavse hervorzukommen, viel leicht von dem Fußwege her, der blnter dem Hause entlang führt, nicht aus dem Hause selbst. Wie jämmerlich schrumpfen Deine unumstößlichen Beweise zu. sammen! Du hast ein Gespräch belauscht, welches sich zweifellos auf den Posttaub . bezogen hat und ich glaube mit Dir. daß die beiden Sprechenden die Posträuber waren; aber Du hast sie nicht erkannt, weder an der Gestalt noch an der Sprache. Du glaubst eben nur! Können nicht zwei Verbrecher sich ein Rendezvous beim Rothen Haus gegeben,' sich verabredet haben, dort in ver Nacht zusammen zu treffen, um dann gemeinsam ihren Raubzug zu machen? Du vergißt, daß der lange Jobst gesagt hat, er habe nicht 'rllher kommen tonnen, weil die verdammten Fremden eicht früher eingeschlafen seien." War es denn gewiß der '.ange Jobst. der es sagte? Kann nicht ein anderer erfahren haben, daß wir für die Nacht In's Rothe H?us aufgenommen waren? Der lange Jobst hatt? es nicht noth:.'., dies dem Amerikaner zu sagen, der ti sei als er wußte, wann wir zu Bett tze- . inaen waren. nnov- W"'" sprachen gegen Deine Annahme.- Es bliebe also von ata Deinen unumstößlichen Beweisen nur noch einer übrig, das Erscheinen der Beiden am frühen Morgen mit kothbefleckten Kleioern und Stieseln. Und dies soll ein Beweis sein? Hat Dir nicht der Amerikaner selbst die ganz naturgemäße Erklärung gegeben, daß er in seinem Wald nach dem Windbruch geschaut habe? Nein, ich glaube nicht an Deine Beweise! Jhmn steht aber ein viel Wrkerer Beu.eiö
für mich gegenüber daZ ganze Wesen des Mannes, sein Z5amilienleben, die Erziehung, welche er seinen Töchtern gegeben hat, kurz Alles, was ich von
ihm und den Seinlgen wahrend unseres , Aufenthaltes im Nöthen Hause gesehen und gehört habe. Der Vater der lieblich schönen Else und der naiven, na J türlichen, reizenden, kleinen Susanne kann kein verworfener Naubgesell: , sein. . . Ich habe mir d:es auch gesagt, aber vergeblich. Ich vermag den schaurigen Lsrdacht, der mich gegen den Amerika ner erfüllt, nicht zu überwinden." Dann behalte ihn wenigstens für Dich. Wenn Du ihn äußerst gegen die bis zum Wahnsinn erregten Waldhausener, könnte er verhängnißvolle Folgen Kaben. Der Stimmung, welche im Lolke gegen den Amerikaner herrscht, ' c -t f'vrri Y.l. . 1 rönnen neu iciv i m plazier niait ent ziehen, sie würden gezwungen sein, Deinen Veöbachtungen einen Werth oeizulegen, den sie nicht besitzen." Habe ich nicht die Pflicht, dem Eericht die volle Wahrheit zu sagen, nichts zu verheimlichen?" Nur wenn Du direkt gefragt wirst, zur Denunziation bist Du nicht verpflichtet, oder wenigstens moralisch erst dann verpflichtet, wenn Du wirklich der Ueberzeugung sein kannst, daß Du Dich gestern Nacht nicht in der Person ge täuscht hast. Wie die Verhältnisse liegen, versteht es sich von selbst, daß vor dem Gericht all: gegen den Amerikaner voraebrachten Verdachtsmomente sorg silt'.g geprüft werden müssen, über die lZesultate dieser Prüfung werden wir bald durch den guten, schwatzhaften iZreisgerichtsratb, der mit dem gesammten Gerichtspersonal eng besreundet ist. genaue Nachricht erhalten, denn die Amtsverschwiegenheit wird in Waldbausen nicht zu strena aewaart. Erfährt Dein Verdacht irgend eine Vestätigung, dann m?gst Du Deine Veobachtungen dem Gericht mittheilen und ij dem Nichter überlassen, welche Schlüsse er a:'.s denselben ziehen will, vorher aber mußt Du schweigen. Versprich m:r das. Kurt, Ich versvreche 5):r dagegen, daß ich die Augen offen behalten und daß ich selbst Dich auffordern will, gegen den Amerikaner vorzugehen, wenn gegen ihn sich wirkuch greifbare Verdachtsgrunde erzeben. nicht solche, wie sie in den Köpfen der Naldhaufener spuken, die ihn ja auch beschuldigten, daß er uns Beide ermordet habe. Bedenke, welche Verantwortun Du auf Dem Gewissen bürdest. nenn durch Deine vielleicht, ja, ich bin überzeugt, bestimmt unrichtigen Veobachtungen, der falsch: Verdacht gegen den Amerikaner ein solches'Gewicht erhält, daß der Nichter sich gezwungen sieht, denUnschuldiqen zu verhaften undihn eine? strengen Untersuchung zu unterziehen. Denle an den Schmerz der unglücklichen Familie, an das Vertrauen, welches Dir die schöne Else geschenkt hat. Du kannst dann nicht zweifelhaft sein, Kurt. Gib mir Dein Wort, welcheZ ich von Dir fordere." Ich geo: es D:r, aber Mit der E!Nschränkung, daü es erloschen ist, wenn mein Verdacht gegen den Amerikaner irgendwie neue Nahrung erhalt. Mehr verlange ich nicht. Und nun genug von dieser traurigen Gesch'ch!! Wir wollen unsere gesammelten Schätze mustern, unsers Timon, und Alniraupen füttern und besser unterbringen. Die Freude über die schönen seltenen Thiere wird uns die trüben Gedanken verscheuchen und uns die Gemuthsruhe wieder geben, die wir Beide wahrlich recht nothwendig gebrauchen!" Belebter und interessanter war nie mals die Unterhaltung in der Stammc?es:llschaft des Greifen gewesen, als an den Abenden der nächsten Tage nach dem Posiraub. der natürlich aussazließlich den Jnchalt derselben bildete.- Allabendlich mußte der Amtsrichter Biede?:r berichten, welch: Fortschritte die Untersuchung nahm, und er that es ger. Falk hatte ganz richtig vorausgesetzt, daß das Amtsgeheimniß in Waldhattsen wohl nicht allzustreng gewahrt bleiben würde. Alles was am Tage durch Verhöre oder durch die Nachforschungen der Gendarme dem Gericht bekannt wurde, erfuhren, schon am Abende die Stammgäste im Greifen, zu denen jetzt auch Kurt und Falk gehörten, getreulich durch den redseligen Richter, der sich im Freundeskreis gar keinen Zwang auferlegte. Das steinerne Kreuz stand fast an der Grenze des Gerichtsbezirks WaldHausen, der Posiraub war noch innerhalb der Grenzen desselben verübt worden, die Untersuchung mußte daher in Waldhausen geführt werden. Hier wurden alle die Personen gehört, durch deren Aussagen der UntersuchungZrich!cr hofsen konnte, irgend einen AufsSlun über die That oder die Tbä'ter zu erhalten, nur der verwundete Postillon mußte in Nonnenthal vernommen werden, da er am Tage nach dem Post raub, wenn auch bei voller Besinnung, doch noch nicht transportfähig war. Der Untersuchungsrichter hatte eine schwere A"b. ir n"4 v,t vtregung gerecht werden, welche die ganze Bevölkerung nicht n in Waldhausen, sondern weithin in der ganzen umge gend darüber erfüllte, daß alle die Verbrechen, welche die Volkes stimme dem Amerikan:r zuschrieb, bisher unbestraft geblieben waren; er entfaltete, um endlich zum Ziele zu kommen, eine rastlose Thätigkeit. Der ganze Tag wurde ausgefüllt durch Zeugenvernehmungen. Die schwachen Spuren, welch: vielleiSt auf eine Entdeckung der V Verbrecher führen konnten, sollten 7:cht durch die Zeit verwischt werden. Schon am Tage nach dem Posiraub fuhr der Richter nach Nonnenthal zur Lernehmung des Postillons, des einzigen Zeugen, der die Räuber wenigstens einen Moment gesehen hatte; aber die Aussage dieses einzigen Zeugen war fast bedeutungslos, er wußte wenig mehr, als das, was cr sogleich, nachdem cr wieder zum Bewußtsein erwacht war, dem Arzt und dem Postmeister von ?!onn:nthal gesagt hatte. Die Frage, ob er, denn keinen der Räuber erkannt habe, verneinte er, und erst als ihn der piichtkr dringend mahnte, er rnLae- doch
versuchen, nachzusinnen, ob er sich nicht erinnere, irgend etwas besonderes an ihnen bemerkt zu haben, sagte er aus. der eine der Beiden sei ein ungewöhnlich langer Kerl gewesen, der andere auch ein großer starker Mann, aber etwas kleiner als sein Genosse. Er erinnerte sich, daß ihm in demselben Augenblick, als er die beiden dunkeln Gestalten gesehen, der Gedanke durch den Kopf geschössen sei: Ist d,r eine nicht der Amerikaner," im nächsten Augenblick aber hatte er schon die Besinnung verloren. Weshalb er gerade an den Amerikaner gedacht hatte, wußte er nicht zu sagen, er erinnerte sich nicht, ob durch irgend eine Ähnlichkeit diese Gedankenverbindung in ihm erzeugt worden sei, er hatte von der dunkeln, schattenhasten Gestalt keine andere Erinnerung als die. daß dieselbe vielleicht die Größe des Amerikaners gehabt haben könne, aber selbst dies vermochte er nicht mit Bestimmtheit zu behaupten. Um die schwache Spur.-welche auf
den Amerikaner hindeutete, weiter u verfolgen, wurde der KaufmannSchoz berg vernommen, der auf der Straße erzählt hatte, er habe dem Angeschuldigten eine größere Quantität starken 2raht verkaust. Es wurden ihm d:e auf der Chaussee gefundenen Stücee des zerrissenen Drahtes vorgelegt, er erklärte, daß diese in der Stärke und im Ansehen ganz dem von ihm verlausten Draht alichen, aber er m.'.nte jetzt, da feiner Aussage eine vielleicht folgenreiche Wichtigkeit beigelegt wurde. aussagen, daß er schon seit Jahren dieselbe Drahtsorte viel verkaust habe, si: werde ost in Waldhausen und der ganzen Umgegend zu legten Einz'äunungen verwendet. Der Sagemüller Sebnitz wurde vernommen und befragt, ob der Amerikaner darum Gewußt habe, daß der von ihm der Post übergebene Geldbrief wahrscheinlich mit de: Nachtpost nach Nonnenthal gesendet werden würde. Er zögerte erst mit der Antwort, ja cr suchte sich einer bestimmten Aeußerung durch die Ausflucht zu entziehen, er könne doch unmöglich wissen ob der Amerikaner mit den Einrichtungen der Post in Waldhausen bekannt sei. Erst als ihn der Richter ernst mahnte und darauf hinwies, daß er vereidigt werdn müsse, äußerte er sich bestimmter und auf Andrängen des Richters erzählte er endlich ausfllbrlich. er hab: am Morgen des dem Raub vorherg:yenoen Tages dem Amerikaner einen Lesuch gemacht, um diesem zu klagen, wie sehr ihn die Schuld gegen den Kaufmann Ulrich in Nonnenthal drücke. Er habe wohl im Geheimen die Hoffnung gehabt, daß ihm sein freund vielleicht einen Theil ves Kapitals borgen werde, aber diese Hoffnunz sei weit übertroffen worden dadurch, daß ihm der großmüthige Mann sofort das ganze Kapital, tausend Thaler baares Geld, gegen einen einfachen Schuldschein und billige Zinsen angeboten und da er dies Anerbieten freudig angenommen, gleich in schönen Scheinen ausgezahlt habe. Nur eine Bedingung habe der Amerikaner an die Auszahlung geknüpft, die daß der Sä'gemüller sofort das Geld an den Kaufmann Ulrich in. Nonnen thal absende. Auch nicht für eine Nacht dürfe eine so hohe Summe in der einsam liegenden Sägemühle aufbewahrt werden, da hierdurch die Gefahr, daß das verbrecherische Gesindel in der Gegend zu einem räuberischen Einbruch angelockt werden könnte, heraufbeschworen werde. In der Gegenwart des Amerikaners habe an dessen Schreibtisch der Sägemüller den Brief an Ulrich in Nonnenthal schreiben und das Geld einsiegeln müssen. Der Amerikaner habe ihm dazu Papier, Siegellack und Petschaft geliefert und dann selbst sein Pferd eingespannt, damit der Sägemüller sogleich nach Waldhausen fahren könne, um den Brief sofort zur Post zu besorgen. Der lange Jobst, der Knecht des Amerikaners, sei nicht zu Hause gewesen, er habe den beiden jungen Mädchen als Schutz und Führer bei einer Fußpartie nach dem Ziegenkopf gedient, der Ameriraner habe deshalb selbst seinen Freund nach Waldhausen fahren wollen, er habe dann aber vorgezogen, dem Sägemüller das leichte Fuhrwerk zu überlassen, da er Sorge getragen habe, seine Frau ohne männlichen Schutz im Rothen Hause zurückzulassen. De? S'ia'müller sei desbalb allein nach Waldhausen gefahren, kzabe den Gelv5r.es zur Post gegeben und sei dann gleich nach dem Rothen Haus zurückgekehrt und habe Bericht über die Einlieferung de2 Briefes erstattet und seinem Freunde noch einmal recht von Herzen .gedankt. (Fortsthung folgt.) Ein Familiendrama svieüe sich jüngst in dem Städten Durlach ab. Der 30jährige Korbmacher Beck war mit seiner' Frau in befiigen Streit gerathen, weil diese sich weiaerte. die z'r Zahlung der Weidenpacbt erforderlich: Sun.m: von ihren Eltern zu holen. Wegen dieser Sich, hatten die Leute in letzter Zeit schon wiederholt Wortwechsel gehabt. Beck erarisf diesmal einen Revolver, tödteie drei seiner Kinder und verwundete ein . t ? . . ... , v:en:s xodiiicj. xjic ,5?au ronnle uch I ' a & r f . ' j und ihr lungnes ino Durch das Fenn . 11. ra.j x i . i . r. : r , uer renen, ea riazieie yleraus den Z , Revolver gegen sich selbst und erschoß r: jc ov? :n ;..i:ri iia. vt&i.it, vius iji miu i i,:n gestorben. Die ermordeten Kinder standen im Alter von 9. 6, 4 und 2 5labr:n. Die Frau liegt in Folge dei Aufregung krank darnieder. Ein bedauerlicher U nalückZsall. dem ein fcliifirnW rm,. schenleöen zum Opfer gefallen ist, hat' sich in Graudenz ereignet. Beim Reiniaen eines Jagdgewehrlaukes durch den an der dortigen Realschule ange . stellten Oberlehrer Dr. Hans Jackstein ' entlud sich eine scharfe Patrone, die in ! dem zweiten Laufe steckte, und die volle Ladung ging Jackstein in den Leib. ; Der Tod des Verunglückten, der noch in jugendlichem Alter stand und in . kurzer Zeit seine Hochzeit feiern wollte, z trat auf der Stelle ein.
?le Zuadonna.
Won Max Montani.Z Wenn man in der Dresdener Gale-, ?.! - w I nc lenes oeruymte lietne aztmmer oetritt, in dem sich der kostbarste Schatz der ganzen reichen Sammlung befindet, des großen Urbinaten Sixtinische Madonna", so trifft man regelmäßig vor diesem Bilde eine kleine Gemeinde Andächtiger, die in stummer Vewunderung zu dem wundersamen Kunstwerk aufschaut. Meist sind es dieselben Gesichter, die man dort sieht; es sindEinheimische, die in ihren freien Stunden hierher pilgern; die Fremden kommen, wegen ihrer beschränkten Zeit, gewöhnlich nur ein- oder zweimal, um derMadonna einen Besuch abzustatten. Die Einheimischen selbst, die man, wie gesagt' hier regelmäßig als stille Gemeinde trifft, setzen sich zusammen aus wirklichen Kunstverständigen, Kunstschwärmern und ausübenden Künstlern; Leute, die, wie zahlreiche Fremde, nur aus bloßer Neugier hierherkommen, um das berühmte Gemälde einmal zu sehen, finden sich nicht unter ihnen. Während meines letzten Ausenthalies in Dresden fiel mir hier ein Mann auf. der eins jener charakteristischen Gesichter besaß, die man so leicht nicht wieder vergißt: scharfgeschnittene Züge, eine hohe Stirn, blitzende Augen, aus denen indeß eine gewisse Müdigkeit sprach, langes, in den Nacken herabfallendes. bereits ergrautes Haar. Die Kleidung war etwas nachlässig, ohne doch den sonst häusig mit jenem Worte verbundenen peinlichen Eindruck der Unsauberkeit zu machen, und hatte ich noch zweifeln können, wer und was der LJtann war, so wurden mir ein machnger Schlapphut und eine in einen unmöglichen Knoten verschlungene Kraratte zur Genüge gekündet haben, daß ihr Träger ein Künstler sein müsse. Was mir aber an dem Manne am meisten auffiel, war der Umstand, daß er, während er mit fast verzückten Vlicken an der Madonna hing, die Hände gefaltet hatte und seine Lippen sich fortwährend wie in leisem Selstgespräche bewegten. Mein Interesse an dem Fremden nahm zu, als ich ihn dann auch zu verschiedenen malen eb:nfalls mit gefalteten Händen und sich bewegenden Lip' pen vor dem berückend schönen Madonnenbilde d:5 unglücklichen Anselm Feuerbach antraf, das damals leider an einem sehr ungünstigen Platz aufgehängt war. Auch hier, stand jemr Mann, leise. Worte murmelnd, und blickte in stiller Verzückung zu diesem wunderbar keuschen Bilde empor, dessen Schönheit und Unsagbaren Zauber man wie bei der Raffael'schen Madorma wohl fühlen, aber nicht beschreiben kann. Genug, der Unbekannte hatte mein Interesse wachgerufen, und eine verzeihliche Neugierde trieb mich, einen Galeriediener zu fragen, wer der Mann sei. Der Diener kannte ihn genau. DaZ ist der Beter," meinte er. Was er mir weiter von ihm sagte, fesselte mich außerordentlich. Und so kam es, dak ich die Geschichle von der Madonna erfuhr. Ludwig Freidank so hieß jener Mann war ein sehr begabter Landschaftsmaler aus der Düsseldorfer Schule gewesen. Seine Bilder, meistens Wald- und Gebirgsstücke aus den deutschen Mittelgebirgen, hatten überall reiche Anerkennung gefunden, sodaß er sie zu guten Preisen verkaufen konnte. Durch seine nimmermüde Thätigkeit erwarb er sich bald so viel, daß er an die Gründung eines eigenen Hausstandes denken durfte; zog ihn doch schon längst sein Herz zu einem jungen Mädchen hin, das zu ihm aufschaute wie zu einem Gott, und das in ihm ihr Ideal, einen bedeutendenKünstler und liebenswürdigen Menschen, verehrte. Frida Helge war eine Waise, rm wie eine Kirchenmaus, aber schön Schön wie eine Madonna!" pflegte Freidank zu sagen. Hindernisse standen einer Ehe nicht im Wege, und so kam es, daß eines Jahres kurz vor Weihnachten Ludwig Freidank und Frida Helge sich ein trauliches Nest gebaut hatten, in dem sie selbander allen etwa ausbrechendcn ! Lebensstürmen Trotz zu bieten dachten. Die beiden hatten thrin Wohnsitz tn Dresden genommen. Die schöne Königsstadt an der Elbe mit ihren reichen Künstschätzen, ihrer lachenden Umgebung und der feinen Art. in der man dort das Leben zu genießen versteht, hatte es schon lange dem jungen Maler angethan, und so hatte er sich nach seiner Verheirathung sofort dauernd hier niedergelassen. Täglich besuchte er di Valerie, um Studien zu machen. Abe? merkwürdig! Woche aus Woche, Monat auf Monat verging, ohne daß der sonst so überaus ' fleißige Mann einen Pinsel anrührte. Still vor sich hin grübelnd, saß er oft halbe Tage lang, nachdem 'er aus der Galerie gekommen, in seinem Lehnstuhl, hin und wieder mit ein paar Strichen eine flüchtige Skizze aus ein cyw 1 1 cv . . r.ifc. v.:. . . . iüiau Papier rostjeuu, ic n icyc.ma ßig prüfend musterte und. ebenso regelmäßiq mit unwilliger Miene ir kleine w?ndurq seines bedeutenden KdmenS ad.r kam Ludwig Freidank seit seiner Lkrheirathung nicht mehr. In seinem Innern schien eine eigenthümllche, leider nicht eben segensreiche Veränderung vorgegangen zu sein. War er früher arbeitsam' und thätig, so war er jetzt nachlässig und träge; war er früher offen und mittheilsam, besonders Frida und seinen Freunden gegenüber, so war er jetzt verschlossen, und fast finster; mit Frida sprach er nur das Notwendigste, seine Freunde mied er ganz; hatte er srüher seine Freude g?habt an der prächtigen, blübenden Natur- konnte. er entzückt .sein
Stöcke zerriß. Zu irgendwelcher gedeihli.chen Arbeit, zu einem tüchtigen Sckasfen. au einer ersprießlin An-
ivit ernrm schönen! Sonnenunlerga. so ließ ihn jetzt das alles völlig kalt; er sah nichts, er hörte nichts, fort und fort nur grübelte er über geheimnißvolle Plane. Mit Schrecken sah Frida diese Veränderung in ihres Mannes Mesen, und vergeblich mühte sie sich, den Schlüssel
zu dem Räthsel in seiner Seele zu fmden. Es war natürlich, daß das arme Weib auch in sich selbst die Schuld da ran suchte; vielleicht solche Vorwürfe machte sich Frida sei sie nicht liebevoll, nicht aufmerksam, nicht sorgfaltig genug gegen ihn g:west. Künstler seien leicht verletzbare Naturen, und in irgendeiner Weise habe sie vielleicht zu den düsteren Misklang in seiner S.'ele Veranlassung aeaeben. Und so war sie denn vn Stund an doppelt liebevoll, doppelt aufmerksam, doppelt sorgfältig und suchte ihn durch Plaudern. über das er sich früher stets so herzlich gesre'.': hatte, zu erheitern. Aber alles war vergeblich. Ludwig schien für nichts mehr Theilnahme zu empfinden, und selbst in jenem Augenblick, da ihm Frida tief errathend das süßeste Geheimniß in das Ohr flüsterte, das ein Weib beglückt, selbst da hatte er nur ein gleichgiltiges Kopfnicken für sie. In namenloser Angst setzte sichFrida mit seinen Freunden in Verbindung; sie sollten ihn aufheitern, ihn aus seir.en Grübeleien auf andere Gedanken bringen. Ludwig schloß sich vor den Besuchen seiner Bekannten einfach in fein Atelier ein, und als diese täglich wiederkamen und durch die Thür zu ihm hineinsprachen, erklärte er, dan, wenn sich nochmals einer sehen ließe, er sofort auf unbestimmte Zeit verreisen würde. Eine deutlichere Antwort konnte den Freunden nicht gegeben werden. Mit Worten des herzlichsten Bedauerns nahmen sie Abschied von Frau Frida und gingen ihrer Wege. Und ebenso räthselhaft wie zuvor, ebenso 'dunkel und verworren blieb dem armen Weibe das Benehmen ihres Mannes. Nach wie vor besuchte dieser täglich die Galerie, und täglich kam er in dllstere Grübeleien versunken von dort zurück. Einsilbig und schweigsam war er bei den Mahlzeiten, und sobald er davon aufgestanden war, schloß er sich sofort wieder in sein Atelier, ein. Aber ?rida merkte wohl, daß er h::r nicht arbeitete, sondern' daß er 'rastlos aufund abging oder sinnend auf dem Sofa lag. Höchstens, daß er ein: Skizze auf Papier warf, die er aber jedesmal wieder mürrisch zerriß. Mein Gott, mein Gott!" stöhnte Frida. Wie soll das enden!" Und immer naher und naher ruckte die Stunde, da sie Mutter werden sollte. Der A:zt kam in' Haus. Er fciett es für sein Pflicht. FreidankVortzjLV.t zu inaiin. (Fortsetzung folgt.) Bedenke Sie, saß die Wisconson Central Bahn unbedingt das Zutrauen deö Publikums Sesijt, da sie bei Weitem die populärste iinie zwischen Chicago, Milwaukce, St. Paul, Minneapoliö und dem Korkwesten ist und fernerhin als die Dullman Linie zwischen Chicago. Milvaukee, Ashland, Duluth und den 'Plätzen am Superior See angesehen wird. Bedenken Sie ferner baß die Wis consin (Zentral die bedeutendsten Punkte ,n Wiöconsin berührt, mehr Geschäftsolätze erreicht als irgend eine andere liistU im Norovesten, daß der Speise vagen feiner auegestattet ist als irgend einer der anderen Linien. Für weitere Auskunft als, Raten, 'ttouten, wenden Sie sich an den nach. ten Ticket Agenten oder an 3aö. C. Pond, Gen. Pass. Agent, iwauke? Wi? Colnrnhia Eallo ! ESe WeTttttz & TelkV7k Et? Die schönste, größte u?.d am bequemsten eir lerichtcte Halle der Südseite. Sie steht zur Persügung für Zibhattung von Gonzertsn, TunL'ZirättZchsn, PRrties etc Besonder? ist sie .reinen zu cmvfch'n. Die schönste Wirthschaft in der Ttadt. Nur die besten Getränke tcaUti der sbreicht. Zu zahlieiSem Besuche ladn ein OTTO SCHMIDT. Haben Sie Durst ? dann kommen Sie zu Max Krieger, NO.-Ecke Meridian & McCartystr., wo Sie) die besten Gktränre uud Ciganen be. kommt. Warmer Lllnch jeden Tag. (Sis: Eis: Vis! Wir oenflfccn da? ToupoTi)stem für Abl'.kf erung von liiS an uniere Sunden. Saufen Sie Jdre öoupon, bevor da? Ei geliefert wird Da mir einen ten Porrarb von Eil beNtze. so find wir t der Lage z folgenden greifen ku verlosen: 10 bt 200 fd tn einer Lieferung 85c periovyfd 200 bis 1000 ittd in einer Lteferuna 20c per , llX bl wo Psd tn etaer Lieferung 17je . . 2000 und mebr t ei ''"a Se m m (DUOrr neo CDn., OHtcc : . tn Se fBalnMtttt. Zcl. 1008. BrM'S Dampf Färberei. Otablttt 1871.)
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Alarm - Sigya 4 Pennsylvania und Mar?t. 6 CnSlishs Opernhaus. 6 Ean und New )ork. 7 Noble und Michtgan. 3 ?!en, Jerseystr. und MaffachuseU 9 Pine und North. 1 Market und Pine. 11 Hauptquartier des Feun-Depart'uüs. 12 St. Clair und Cast Str. 12 No. 2 Spr'nhs, Mass. Ave. nahe Noble 13 Delaware Str. und Fort State Ave. 14 New Jersey Str. und Fort Wavne Ave. 15 Peru Str. und Massachusetts Ave. 13 Ckriftian Ave. un! Llsh Str. 17 Park Äoe. und Butler Str. 13 Columbia und Malott Ave. 19 Arcker und 9tcim Str. 123 No. 9 Scklauckkiaus. 9IsS unk 7. Str. 124 Alabama und Siebente Str. lio Central und Lincoln Avenue. 12 Landes Str. und Lincoln Aoe. 117 Columbia und fttll ?Ine 128 Centra! Ave. und Achte Str. 129 Ausstellungs'Eebäude. 131 Alabama und Morrison Str. 132 Nohampton und Achte Str. 134 College Ave. und Zehnte Str. io.; ome 5üve. uno nelaivare Etr. 13 Alabama und Nortk Str. 137 Nemmann und Achte Str. lös College Avenue und Irwin. 21 Illinois und St. Joseph Str. 23 Pennsolvannia und Prtt Str. 24 Meridian und Zweite Str. 25 No. 5 Svr'nhaus, 6. nahe Jll'tnoUftr 26 Mssilsioy und Ct. Clair Str. ' 27 Illinois und Michiaan Str. 23 Pennsylvania uni) Fünfte Str. 29 Misstssivvi und Vierte Str. 212 ?nnsssee ,in William Ktr. 213 Pennsylvonia und Mtchigat Str. zia Iumots uno Herbert tr. 215 Waiscnheimath für Farbige. 8 IS Tennessee und Erste Str. 217 Meridian und Siebente. 213 Clisford und Jesserson Avenue. 31 No. 1 Spr'nhs.. Ind. Ave. u.Mch.tt 32 Meridian und Walnut Str. 34 California und Vermont Str. 33 Blake und New York Str. 33 Jndiana Aoe. und St. Clair Ctr.' 37 Stadt.Hospital. 33 Blake und North Str. 39 Mickiaan und AaneS Str. 312 West und Walnut Str. 313 West und Dritte. 314 Siebente und Howard Str. 315 Toret und Paca Str. 816 Tennessee und 1. Straße. 41 No. 6 Svr'nhaus, Wash. nahe West S 42 Geiöendorf und Washington Str. 43 Missouri und New syork Str. 45 Meridian und Washington Str. 46 Illinois und Ohia Str. 47 Tennessee und Washington Str. 43 Kingan'ö Schlachthaus. 49 Jndianola, 3 SauareS vom $flu&. 412 Missouri und Maryland Str. 413 Mississippi und Wabash Str. 415 Morris und Church Str. 1 0. 2. u. W. RunddauS. etU. vom Fktß 423 Irren, Asyl. i24 Mitey Ave. und National Skoad. 51 No. 4 Spritzenhaus, Jllinoiö u. Merrill 52 Illinois und Louisiana Str. 53 West und McCarty Str. 54 West und South Str. 56 Mississippi und Senn, Str. 57 Meridian und Räy Str. 53 No. 10 Schlauchhs, MorriS u. Mad. Sfc 53 Madison Ave. und Dunlav Str. ' 512 West und Rockwood Str. , 513 Kentucky Ave. und Merrill Str. 514 Union und Morris Str. öl6 Illinois und Kansas Str. 517 MorriS und Takota Str. 513 MorriS und Church Str. 519 Tennsstee und McCarty Str. 521 Meridian und Palmer Str. 523 MorriS Str. und Gürtelbahn. 524 Madison Ave. und Minnesota Str. .61 No. 2 Haken- u. Leiter-HauS, Southstr 62 Pennsylvania Str. und Madison Ave. ' 63 Telaware und McCartv Str. 4 East und McCarty Ctr. 63 New Jersey und Merrill Str. 67 Virginia Ave. und Bradlhaa Str. 63 East und Coburn Str. 69 Pennsylvania Str. und Madison Zlve, t i r mi . a c r ji Alcernan uno Aougyerry :r. bicf tröst totr. uns Lincoln Aane. 514 East und Veecher Str. 315 Noble und Soutb Str. ?l No. 3 Spr'nhaus, Wirg. Avs. u. Husoa 72 East und Georgia Straße. 73 Cedar und Elm Str. 74 Venton und Georgia Str. 75 English Ave. und Pine Str. 73 Dillon und Bates Str. 73 No. 13 Spr'nhaus, Prospekt u. Dillo 79 letcbcr Ave. und Dillon Str. 712 Spruce und Prospekt Str. 713 Enalish Ave. und Laurel St?. 714 Wiilow und Olive Str. 715 Shelby und Veecher Str. i deutsches Waisenhaus. 713 Orange und Laurel Str. 721 Lerinaton Avenue und Linde StraK 723 Fletcher Avenue und Spruce Straße. m xuccr un norzey's Fabrik. tu narre: ur.o New Jersey Str. 82 Washington und Delaware Str. 83 East und Pearl Str. 84 New tycxt und Davids. 85 TuubjtummenAnstalt. 86 Ver. Staaten Arsenal. 87 Oriental und Washington Str. 89 Zrauen-Reformatorium. 312 No. 8 ScblauckbauS. Oft Ms, ffi. 813 Market und Noble Str. 314 Ob:o und Harvey Str. 315 Arsenal Avenue und Ohio Straße, 321 Pan Handle Eisenbahn, Shop. ' yiä nzaicotl uno Zarter Str. 91 No.7 Spr'nhaus. Mary land nahe Merid 92 Meridian und Georgia Str. 3 Meridian und Süd Str. 94 Pennsylvania und Louistana Str. V5 Alabama Ctr. und Virginia ve, Svezial-Signale. Ersten 2 SchlZge, zweiter Marm. ' Zweiten 2 Schlage, dritter Alarm. Dritten 2 Schläge, vierter Alarm. ' 1-2-1 Feuer aus und Schlauch aufgttsiFeV S Schläge, weniger Wasserdruck. 3-3 mehr Wasserdruck. 12 Schläge, 12 Uhr Mittag. SS Die ersten 12 Signale werden voll, ständig ausgeschlagen, bei den folgend werden die Hundert', Zehner und Ltntt' Ziffern getrennt gegbes. CARL PINGPAilffS Seutfchs Buch - Handlung 7 Süd Alabama Straße.Bestellungen und Abonnements auf alle im In und Auslande erscheinenden Bücher und Zeitschriften wnden angenommen undprourpe abgeliefert, in und Verkauf alter B2ch. Sozialistische Literat.
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