Indiana Tribüne, Volume 18, Number 119, Indianapolis, Marion County, 17 January 1895 — Page 2
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Einer der Hauptbeteiligten war Nascher Donner", welcher indeß entkam, wie in civilisirterenTheclen unseresLandes so vieleMörder auch. , Während also der Arm des Gesetzes versagte, blieb das rothhäutige Publi turn, wenigstens das nächstbetheiligte, keineswegs unthätig, und die trauernde Wittw: des Erschlagenen, Susie Horse. schnitt ihr Haupthaar ab. nahm die Familienflinte zur Hand und machte sich auf die Suche nach dem Naschen C - UUlKlt D!e Freunde des Letzteren setzten ihn in Kenntniß, was ihn erwarte, und er machte sich schleunigst weit aus dem Sesichts kreis, unaufhörlich verfolgt von fc:r flmtenfcmffateii Susie Hoch. Diese Jagd 'dauerte einige Zeit fort, beiderseitige Fr.".de mischten sich ein, und was geschah nun? Das werden die meisten Leser nicht so leicht errathen können. Nachdem ein Waffenstillstand vereinbart worden war, trafen Naschn .Dsxner" und Susie Horst zusammen äm! cheiratheten sich alsÄald. Letztere erblickt hierin eine ausreichende Genugthuung für die 2ödlang ihres Rolh:n Pstrd:Z- und läßt ihr Haar wieder wachsen. Statt noch mehrfachen Blutvergießens bildet eine slotte Heirath den Abschluß der Traz'ödie. Freilich, wer weiß?" mag vielIttäl mancher Spötter fragen, viel leicht ist Susie auf 'den Heirathsantrag nur eingegangen, um nachher am Na.scher Donner" viel fürchterlichere und anbaltendere Nach: zu üben, als wenn sie ihn niedergeschossen hätte". Doch auf so eine Vermuthung kann man nur vom Standpunkt b!asirt:r Bleichgesichter kommen. Der HeirathZntrag iti Naschen Donners und seine Annahm: durch Susie waren echt und bone side"; denn auch eine andere Theorie,' fast ebenso boshaft und schändlich, wie die erste: nämlich daß die Ermordung des Rothen Pferdes" ine vorher zwischen ihm und Susie zum Lwecke der Heirath abgekartete GeSchichte Jrwesen, und alles Uebrige nur Äom'ödien spiel gewesen sei, wird durch Oie Umstände des Falles vollständig ausgeschlossen urcd kann ebenfalls nur öe! Vlaßgesichtern. welche Andere hinier derselben Hecke suchen, hinter d:r Ihresgleichen sitzen, ernstlich Raum sinden. Also es ist Alles ehrlich und aufrichtig abgegangen. Um Uebrigen liegt diese Mordvergel iung so sehr weit ab von dem, was bei Uns möglich ist? Es ist auch erst kurze Zeit her, daß in New Orieans ein Mann einen anderen mit einer Art civilisirter Brutalität tödtete, wie wilden Indianer sie nur vom Höxensagen kennen, wie sie jedoch bei uns eis prizefighting" sehr populär ist. Sofort nach dieser greulichen That (denn daß das Opfer" erst durch das Aufschlagen auf dem Boden seinen Tod g:funden-haben soll, kann am.Cbarakter der Sache nichts änd.rn) veröffentiichte man, als die übereinstimmende öffentlije Meinung" der civilisirten 'Halömondstadt, die Ansicht, daß der Todtschläger frei ausgehen sollte, vorausgesetzt, daß der Wittwe des Umge brachten einiges Geld gezahlt werde. Thatsächlich ist eS denn auch zu diesem Abschluß der tragischen Posse gekommen. Aber eine Heirath zwischen dem Todtschläger und der Wittwe brr! Daz-r waren alle Betheiligten viel zu civilisirt. und so etwas komm! bei uns überhaupt nur ia der Criminalgeschichte vor, von der sich freilich schwer sazen läßt, tto sie eigentlich anfängt. Sparsame Dahngesellschaftcn. Unsere Eisenbahn-Gesellschasten haben jährlich viel zu bestellen", im Großen wie im Kleinen. Mancher hat sich schon gelegentlich darüber graun dert, ldaß sie es auch nicht, der Mühe unwerth fanden und noch finden, dahin zu wirken, daß auch alle Entwendung irgendwelche? Abfälle an Bahnstrecken entlang streng von Gesetzen und Gerichten: geahndet wird. Bei näherem Zuschauen finde! man fc::3 indeß sehr erklärlich.' Denn .die BahnJesell'chaften mach:n jahraus jahrein namentlich mit altem Eisen ein G;schäft.?:sp. eine Ersparnis von deren Wichtigkeit nur Wenige eine Ahnunz haben. Me. diese Abfälle werden mit einer. systematischerenSorgfält, als sie z. B. im Interesse der Sicherheit der Passagiere geübt zu werden pflegt, regelmäßig gesammelt und so gut wie möglich wieder verkauft. Die Ausseher der verschiedenen Strecken haben meist die Oberleitung über dieses besondere Geschäft. Das war nicht immer so, und es gibt noch jetzt Ausnahmen, aber dieselben werden immer selten:?. Das Pennsylvania-Vahnsystem bildet ein leuchtendes Muster in dieser Beziehung. Einer . seiner westlichen Beamten äußerte sich jüngst hierüber. Eine Schiene auf unserem Bahnsnstem dauert 9 bis 11 Jahre, bis sie iurch eine neue ersetzt werden muß. Unlere Gesellschaft zahlt für. neue SAi
nen pro Tonne $24 (unsere Schienen wiegen durchschnittlich pro Iard 85 Pfund), die alten Schienen aber bringen beim Wiederverkauf noch $12 für die Tonne; somit zahlt die Gesellschaft thatsächlich nur 512 die Tonne für den Gebrauch ihrer Schienen während jenes Zeitraumes, spart also' gerade die Hälfte der Kosten. Dabei bedenke man. daß. die ausgenutzten Schienen von gar keinem Werthe mehr für die Bahngesellschaft sein würden! Schienen, die nur theilweise abgenutzt sind, lassen sich an Fabriken und andere Geschäfte an
der Bahnlinie entlang für $18 die Tonne (behufs Benutzung für Seitengeleise) verkaufen. Das ist nur ein Beispiel von vielen, nür Gitterdraht, Räder- und andere Abfälle qilt mehr oder weniger dasselbe. Viele wissen nicht, welche Rolle solche Abfälle z. B. auch bei modernen Gebänden spielen. So ruht der berühmte Ehicagoer Freimaurertempel auf einem Fundament von lauter solchen Stahlschienen. Vürgerkrieg'Foppstückchen. Auf welch' spaßhaste Weise die Conföderirten während des Bürgerkrieges einmal einen empfindlichen materiellen Verlust erlitten, unmittelbar nach einem Gewinne, das wird jetzt folgendermaßen erzählt: Unweit Hurricane Island, wenige Meilen unterhalb Vicksburg, hatten die Conföderirten einen Monitor der Unionsflotte, welcher den, augenblicklich wieder vielgenannten, Namen Indianola" führte, zum Sinken gebracht und gekapert. Das war zu jener Zeit, als die Flotte versuchte, die Batterien von Vicksburg zu berennen. Die glücklichen Kaperer ließen einen Artillerie-Lieutenant mit einer kleinen Abtheilung zur Bewachung des Bootes zurück, während die anderen von Red ttiver her Beistand behufs Hebung des Schiffes holen wollten. Mittlerweile wurde von den Unionsleuten ein praktischer Ulk" geplant, welcher im Gehirn des Admirals Porter entstanden sein soll, obwohl man nichts Genaues darilöer weiß. Es wurde schleunigst ein Popanz hergestellt, der ein Ramm-Boot vorstellen sollte. Auf einem gewaltigen nIo& aus Holzstämmen wurde ein unheimlich aussehender Ueberbau errichder, und zwar aus alten Zaunpfosten und Brettern. Das Ganze konnte von Weitem für ein fürchterliches Kanonenboot gelten. Es fehlte nicht an seitlich bervordrohenden ..Kanonen", und hoch aufgeschichtete Schweinefleisch - Fässer bildeten die Kamine, unter denen ein Heerd, aus Erde gemacht war. Nun wurde Feuer aus Brennstöff angelegt, welches den schwärzesten ttauch machte, und ohne Maschinen, Kanonen oder Mannschaft ließ man einige Meilen oberhalb Vicksburg diese Schiffspupve lostreiben. Näher kam das Ungeheuer". Binnen einer Stunde latte es die Stadt erreicht. Dicke Rauchwolken qualmten aus seinen Kaminen, und da gerade der Tag im Anbrecden war, um welche Zeit auf beiden Seiten ein Angriff erwartet wurde, so entdeckten die Schildwachen der Conföderirten den 'unheimlichen Gesellen schnell genug. Nun gab es ein Hin- und Herrenncn. und man machte sich aus Alles gefaßt. Doch wurde kein Schuß abgefeuert, bis das Boot genügend nahe gekommen zu sein schien, daß man es auch gleich entscheidend" treffen konnte. Dain aber ging ein Getöse los. ivie VickZ bürg es wohl nie wieder erleben wird! Gine ganze Stunde dauerte dasselbe fort. Furchtbar wurde das Boot von dem Boinbardenient zugerichtet; doch trieb es noch immer aus der WasserOberfläche welter, wie zum Trotz. Endlich trieb eine Strömung es dem Gesiade näher, und dann merkte man, wie man genarrt worden war und dasPulver und die Kugeln für nichts verschoss:n hatte. An der einen Seite des Wracks laö man die plump gemalte spöttisch Inschrift: Post-Paketboot der Conföderirten Staaten", auf einer anderen Seite: Verkaufter Trödel." Doch zurück zu der Stelle, wo die Indianola" lag und als gute Prise bewacht wurde! Der betreffende Lieutenant hatte durch den Artilleriedonner Kunde erhalten, daß die Stunde zum Kamp? herangekommen sei, wcnn auch etwas früher, als er erwartet hatte. Schon sah er in seiner Phantasie ein ganzes Heer Kanonenboote, Tod und Verderben speiend, herandampfen. Er wollte unter keinen Umständen zulassen. daß der Feind die Jndianola" zurückerobere, und wie die Dinge laa:n, blieb somit nichts übrig, als das Voot schleunigst zu vernichten. So häufte er denn schnell alles Pulrer, daö ihm zu Gebote stand, in den Thürmchen des Monitors an, legte einen allmälig abbrennenden Zündfade:: an dasselbe und zog sich wieder behütsam zurück. Noch einige erwartungsschwere Augenblicke, und Alles, was Über den Verdecken des Panzerbootes noch blieb, war eine Trümmermasse. Der Monitor warvollständig futsch. Ganz kurz darauf kam auch das schreckliche Kanonenboot" heranzetrieben, welches diese ganze Aufregung verursacht hatte, und strandete an einer Sandbank in nächster Nähe. Dem Lieutenant ging allgemach auch ein Licht oder vielmehr ein ganzer Krönleuchte? aus! Es wäre für die Conföderirten nicht schwer gewesen, die Jndianola" zu heben, und sie hätten an ihr ein furchtbares Boot mehr gehabt, wenn man nicht auf diefe Fopperei hereingefallen wäre und die Prise vorschnell vernichtet häte. Zwei der Geschütze des Monitois wurden lang: darnach wiedererlangt; die übrigen waren mitzerstört. Die Conföderation hat durch dics-,1 Spaß einen finanziellen Verlust erlitten, der auf etwa 5100,000 geschätzt werden kann. Das ist Humor lim Kriege!
Modische Lldobenhäuser.
Wer hätte das je gedacht schreibt man aus Colorado Springs daß die uralten indianischen Adobenhäuser, auf w:lche Viele nur mit achselzuckender Geringschätzung als auf barbarische Dreckschöpfungen" zu blicken gewohnt waren, je bei den modernen Amerikanern eine Mode-Liebhaberei würden? Und doch ist dies in Cowrado schon in bedeutendem Grade der Fall, und auch anderwärts im Westen, so weit die Erzeugung von Adoben möglich ist, dürfte diese merkwürdige alt-modernste Geschmacksrichtung sich Bahn brechen. Die Mode ist eben in jeder Beziehung unberechenbar, wie die Kaiserlaunen, und vielleicht ist die vorliegende Richrung gar nicht so übel. ' Einstweilen freilich ist es nicht JeHermanns Sache, die echten Adoben herzustellen; was bis jetzt über dieses interessant: Baumaterial und die BauZen aus demselben bekannt ist, sei hiermit in Kürz: vorgeführt. Was ein Adobenhaus ist, davon hat jeder eine ungefähre Vorstellung, der ein Pueblo-Jndianerdors oder eine Klippenbewohner-Stadt wenigstens in Nachbildungen kennen gelernt hat. Die Adoben werden aus einem merkwürdiyen. klebrigen Lehm hera-ttellt und stets an der Sonne getrocknet. Man bat Adoöenziegel von verschiedener Gröne und Dicke, und diejenigen für die Außenmauttn der Gebäude 'sind ost 2 bis 4 Fuß dick, die anderen im Allaemeinen nur etwa 4 Zoll, während die Länge selten mehr als 16 Zoll, die Breite 6 Zoll beträgt. Aber das genaue Recept zur Vereitunq der Adoben? Ja, das wird bis beute von den Mericanern und Halbblut-Indianern geheimgehalten. Es kommt nicht blos darauf an. den Lehm zu graben und zu trocknen, sondern es ist ein: ganz bestimmte Mischung mit 5:u oder Stroh und noch mit irgend etwas Anderem erforderlich, um richtiae Adoben zu bilden. Diese Mischung aber, und die ganze nähere Behandlung des zähen Stosses ist bis jetzt, wie gesagt, Geschäftigehe'.mniß", wenn auch eines ziemlich arcfcen Kreises, geblieben Auf die Bueblo- und andere Indianer ist dasselb: von vorgeschichtlichen Rassen Übergegangen; vielleicht gar haben es die Azteken ursprünglich von denEgyptan erhalten wer weiß? ' Es lassen sich nicht das ganz: Jahr 'über Mobenhäuser bauen. Wenigstens in Colorado, Arizona und New Mexico stehen nur die Monate -wischen Mai und August für diese Bauarbttten zu Gebote, da der Frost den noch nicht ganz gedörrten Backsteinen verhängnißdoll wird. Der Stoff wird von den nervigen Füßen der Mezicaner zu seiner nöthigen Festigkeit zusammengetreten und kommt alsdann in formen' von der erforderlichen Größe. Aus Lehm besteht auch der beim Bauen verwendete Mörtel; dieser trocknet jedoch rasch und ist so fest, wie der moderne Cement. i Schon in früheren Zeiten haben die Adobengebäude nicht blos den Eingeborenen zur Wohnung gedient. Alle alten Missionshäuser in Californien sind aus Adoben erbaut, ebenso das berühmte Missionsgebäude in Santa 7:. welches als das älteste in den ganzen Ver. Staaten gilt. In ganz New Mexico wußte man seinerzeit von keinen Wohn.ungen aus anderem Material. Es erhellt schon aus diesen wenigen Hinweisen, daß man den Adobenhäusern eigentlich einen wichtigen kulturellen Rang zuerkennen muß. M:t einer solchen Würdigung scheint indeß die jetzige Manie für Adobenhäuser nichts, zu thun zu haben. welche von Colorado Svrings ih ren Ausgangspunkt genommen hat. Wie sie gerade in diesem isolirten Klein-London- entstanden ist (wie Ex-Gouverneur Waite einmal Colorado SprinaS sarkastisch nannte), das ist ein Geheimniß, wie bei vielen anderen Manien auoh. Thatsach: ist.daß vor mehreren Monaten einige hervorragende Bürger darauf verfielen, ein Dutzend mexicanische Halbblütler aufzugabeln, welche sich alsbald daran machten, in einem Lehmloch südlich von der Stadt ihre Ziegelmacher- und Ar-chitekten-Thätigkeit zu beginnen. Es waren lauter malerische, interessantlumpige Gesellen; vielleicht hängt es damit ebenso, wie mit der Prominenz deS Bergw:rksbesitz:rS Hutton zusam men, daß, nachdem sie einmal daZ, erste AdobenhauS für ihn (und auch eines für sich selbst) gebaut hatten, diese Säuser die Lieblinge der Mode wurden. die im kommenden Sommer noch weiter um sich greifen dürfte. WaZ aber außerdem den AdobenHäusern besonderen Werth verleiht, ist die unbestreitbare Thatsache, daß es. im Sommer keine kühleren und im Winter keine wärmeren' Wohnungen gibt, als diese! Liebenmal Derselbe. Leuten, welche bei unö sich besonders darauf verlegen würden, nach Art der berühmten Berliner Gerichts! crn", oder auch ihrer Wiener Seitenstück:, ähnliche feuilletonistisch: Genrebilder aus unseren großstädtischen GerichtsHöfen zu liesern, sollte sich dankbarer Stoff genug dazu bieten. Vereinzelt ist dies ja auch schon nebenbei mit mehr oder weniger Erfolg versucht worden; freilich ist das Sprachenges misch bei uns. in den Gerichtsballen und beim lesenden Publikum, zum Theil geeignet, gerade einem deutschamerikanischen Specialhumorisien dieser Art seine Aufgabe zu erschweren; denn an die Übertragungen heftet sich meist auch das Pech der Äöschwächung. und so wird es auch wohl fernerhin mit gelegentlichen kleinen Streifzüen auf dieses Gebiet sen Bewenden haben. Nachfolgendes Gerichts" macht keinen Anspruch darauf, ein solcher Streifzug zu sein, wenn es sich auch zu 'einem novellistischen Gebilde ausmalen ließe. Es bildet aber jedenfalls einen merkwürdigen, unauf?eputzt I cui der Wirklichkeit geholten Beitrag
zu' der brennenden"" Frage unserer Zeit: Ist Heirath ein Fehlschlag?" Die Frau Mary I. Dunley, trotzdem sie in der Gartenstadt lebt und gerade im .Schwabenalter" angelangt ist. scheint dieser Ansicht entschieden nicht zu sein, ungeachtet ihrer sechsmaliaen Scheidung. Denn daß sie e?:'en und denselben ungemüthlichen Herrn der Schöpfung" nicht weniger als siebenmal immer wieder geheirathet hat. das zeugt doch jedenfalls von einem unaemein starken Glauben an das altehrwürdige Institut der Ehe am Thorschluß unseres blastrten Jahrbunderts! Dabei ist sie seine schwärmerische Mondscheindame, sondern die Haus-backen-praktische Führerin eines KohlenhandlungsgeschäfteS. Ihre sechs früheren Heiraths-Wehen seien bier üb-ra?-aen. Es war in den verflossenen Feiertagen vor Schluß deS alten Jahres, als Mary wieder einmal vor einem Richter erschien und sich bitterlich über dieAufführung ihres sechsmal von ihr geschiedenen derzeitigen Er-Gatten beklagte. Nicht nur daß er betrunken in ihr Geschästslokal gekommen war und sie arg geprügelt hatte, sondern er hatte ihr auch angekündigt, daß er ihr beim nächsten Besuch das Lebenslicht ausblasen werde! Zum Schutz ihres Lebens, von dem sie sich noch lange nicht scheiden lassen möchte, mußte also die schwarze Diamantenbändlerin" einen Haftbefehl gegen ihre hechaefährliche frühere Ehehälfte erwirken. Die Geschichte wickelte sich proarammmäßig weiter ab, Dunley wurde einaesponnen. - und jüngst war die Hauptoerhalung anberaumt. Erwartungsvoll blickte der Richter über seine Brillengläser hinweg auf die Frau, ber?It. ihre Leidensgeschichte anzuhören und strenges Recht zu sprechen. Zu seinem höchsten Erstaunen aber zog Mary statt dessen einen Heirathserlaubnißschein aus dem Busen und bat denGerichtshof um sofortig: Trauuna mit dem beklagten Unhold. Sehen Sie, Herr Richter," ste sie, schon seit 20 Jahren sind wir fortwährend gepaart, entpaart und wiederaepaart worden, und ich sehe nit ein, warum wir nicht noch einmal daran glauben sollten. Die Advokaten haben aerade genug Gel) aus uns herausgeschunden." Hm," meinte der Nichter. malitiös lächelnd, Sie glauben wähl, Heirath werde eine genügende Strafe für ihn sein? Na, wenn Sie damit zufrieden sind, bin ich's auch. Aber wie ist's denn mit Ihnen. Angeklagter? Wollen Sie diese Frau heirathen?" Dunley kratzte sich hinter den Ohren und sprach: Well, Richter, ich weiß nicht; ich habe schon für sechs Scheidüngen bezahlt, ich will für keine mehr
bezahlen. Hast's auch nicht nöthig. Du dummer Kerl," warf Mary dazwischen, Du heirathest jetzt., und diesmal halten wir ganz gewiß zusammen. Das Andere machen wir unter uns au." No immer zögerte der Angeklagte; endlich' sagte er nachdenklich: Ich alaube auch, es ist ebenso billig, sich zu verheirathen, wie eine Strafe zu y. )- lcn! Meinen Sie nicht, Herr R:oter?" Auf eine nochmalig: Frag: des Richtcrs ließ Dunley ein entflossenes Ja" hören, und im Nu war das seltsame Liebespärchen zum siebenten Male auf immer zusammengeaeben und zog glückstrahlend von dannen. Auf immer? Häuöliche O.:ögefahren. In der letzten Zeit sind wieder haufiz, aus allen Theilen unseres Landes, mehr oder weniger verhängnißvolle Explosionen gemeldet worden, welche durch Anhäufung unverbrauchten Gases entstanden. Theils waren PrivatWohnungen der Sitz des Unheiles, theils war dieses durch irgend ein Leck in der Straßen-Gasleitung verursacht worden. Fast keiner dieser Unglücksfalle aber war unvermeidlich; obgleich absolute Sicherheit wohl nie wird gewährleistet werden können, so können doch solche Vorkommnisse zu den großten Seltenheiten gemacht werden. Künstliches Leuchtgas ezplodirt ziemlich selten in Prioatwohnungen; denn wenn es nicht gerade im Gebrauch ist, wird die Zufuhr am Gasometer abgesperrt, und während des Tages fließt es in den Wohnungen verhältnißmäßig schwach, da es meistens wenig zu Heizoder Kochzwecken ' benutzt wird. Auch bildet sein starker Geruch, alsbald eine Warnung, und mit etwas Erfahrung hält eö nicht schwer, die Gefahrstelle zu entdecken. Trügerischer ist daS Naturgas. In manchen Theilen, unseres Landes ist dasselbe geruchlos, wodurch seine Gefahr sich bedeutend erhöht, wenn nicht zureichende Sicherh:itsoorkehrunzen an den Haupt- und Nebenröhren getroffen sind. Anderwärts wiederum hat es einen Geruch, und zwar einen scheußlichen, krankmachenden. Letzteres bildet aber ganz gewiß keine Entschuld! gung für Nachlässigkeiten, und überHaupt ist es ein großer Fehler, bet Gasgefahren" nur an Explosivnen zu denken. Der Sasdunst kann zunächst Kopfweh und großes Uebelbefinden herbeiführen, die Lungen vergiften und vielleicht die ihm auszesetzten Athmungsorgane dauernd schädi gen. Er knn ferner die Politur von Metallen zerstören. Pflanzen adlodten und sonstigen Schaden verursachen. Hat er sich einmal in Kleiderschränken, Speisebehältern u. s. w. festgesetzt, so ist er nicht so leicht zu vertilgen. Entzündung und Explosion aber sind, wenn sich einmal Gas mit der Luft vermischt hat, bei unzähligen Anlassen möglich, bei Tag und Nacht. Es kann kein Gas von selbst entweichen, wenn das Röh;enwerk mit Allem, was dazu gehört, in Ordnung ist, und gute Plumber"-Arbeit ist das Erste, auf das er hier ankommt. Unter diesen Umständen ist der Gedauke, daß jede-Gasgesellschaft durch .Ordinanz genöthigt sein solltet alle 2i:r
Verkeilung des Gases nach PrwaiHäusern und Geschäftsplätzen erforderlichen Röhrenarbeiten f e l b e r bes?rs,en zu lassen natürlich mindestens ohne größere Kosten für das Publikum. als dasselbe ohnedies hätte entschieden beachtenswerth. Denn das Publikum muß wissen, an wen es sich unter allen Umständen zu halten hzt! Die einzelnen Plumber", welche von einen Platz zum andern ziehen, können als solche die volle Verantwortlichkeit nicht übernehmen, und was soll der Gasconsument anfangen, wenn er schlechte Röhrenarbeit geliefert bekommt? Liegt das Legen und Ausbes fern der Röh:enle'.!ungen , immer h derselben Hand, so. A natürlich auch die Erfahrung eine entsprechend größere. Da an diesen oder andern hierbei in Betracht kommenden . Reformen auch wichtige geschäftliche Interessen, nicht zuletzt diejenigen der Verstcherungszesellschaften. hängen, so ist wohl' zu hofsen. daß es wirklich zu etwas kommt! VontJnlanve. Maequise Mathilde de Greville. die Wittwe des Generals de Grevill?. welcher in dem Stäbe des Kaiser.? Maximilian diente und in dem französisch-mexikanischen , Krieg fiel, ist in New Fork in größter Armuth gestarben. Der Vater war der General Pierre Ehicole de Thier, welcher unter Napoleon I. fünf Kriege mitgemacht bat. ein Staat der Union hat einen so großen Schulfonds, wie Minnefota; dieses Capital ist nämlich doppelt so groß, wie das Schulvermögen irgend eines anderen Staates, mit Ausnahme von Kansas und Texas, deren Fonds indeß lange nicht an den von Minnesota heranreichen. Der Fonds stammt aus dem Verkauf der von der Bundesregierung geschenkten Ländereien und beträgt nahezu 10 Millionen Dollars, welche Summe verdoppelt werden wird, wenn erst alle Ländereien verkauft sind. Das Capital ist gut angelegt und wird ein genügendes Einkommen sichern für so viele Staats - Erziehungsinstitute, als Minnesota jemals nöthig haben wird. Auch die beiden Dakotas haben reichlich: Fonds für Erziehungszwecke. Nord - Dakota hat nämlich über 3 Mill. und Süd - Dakota über 21-2 Mlll. AcreZ Land, welcheZ Land nicht unter 10 Dollars per Acre verkaust werden darf. Nach der Constitution der beiden Staaten dürfen nur die Zinsen aus dem Fonds verausgabt werden, der Fonds selbst bleibt permanent. Washington hat 2.929,780 Acres für Schulzwecke reservirt, wovon 2.261,730 für die Volksschulen und der Nest für die StaatSuniversität und sonstige wissenschaftliche Institute bestimmt ist. Gouverneur Carr von Nord-Carolina hat einen Befehl ausaestellt, der dem Sheriff von Durham County aufgiebt, am 8. Februar die um Tode derurtheilte Kind es Mörderin Ella Norwood hinzurichten. Die Veruttbeilte hatte vor Jahresfrist ihrem unehelichen Kinde Stecknadeln in den Mund gestopft und es gezwungen, die spitzer? Marterinstrumente hinunterzuschlucken, um t auf diese teuflische Weise zu tödten. Das Kind war.nachdem es einige Tage furchtbare Qualen erduldet hatte, gestorben. Die Mörderin wurde prozessirt, schuldig befunden und zum Tode am Galgen verurtheilt. Die Hinrichtung war für den 8. März des letzten Jahres angesetzt, wurde aber in Folge einer Berufung verschoben. Die Appellation wurde in ver letzten Sitzung des Oberstaatsgerichts verbandelt, welches das Urtheil des unteren Gerichtes bestätigte. Der Anwalt Ella's hatte geltend gemacht', daß Nadeln keine tödtlichen Instrumente seien, der Gerichtshof hatte aber entschieden, daft die Tödtllchkeit eines Jnstrumentes mehr von seiner Verwendung abhänge als von seiner Natur. Es wird ohne Zweifel versucht werdenden Gouverneur zu einer Umwandlung der Strafe zu bewegen, da die allgemein: Stimmung g:gen das Hängen von Frauen ist, obgleich schon mehrere in Nord-Carolina gehängt wurden. Jn Missouri. wo eö noch kein vernünftiges Apothekergrsetz gibt, dringt jetzt der dortige Apothekerverein bei der Staatsgesetzgeöung auf den Erlaß eines solchen. In seiner Eingab: sagt er: Ein solches Gesetz sei nöthig für den Schutz der Bevölkerung gegen die Verwendung unreiner Droguen und Arzn.zZttel durch unwissende und gewissenlose Personen, die sich als Apotheker aufspielten. Es solle auch dem Uebel ein Ende machen, daß in vielen Gegenden des Staates unter dem jetzigen Gesetze Apotheken geführt würden, deren eigentliches Geschäft der ungefetzliche Verkauf von Whiskey sei, wodurch dem Staate viele Einkünfte entzogen würden. Endlich ab:r sollten auch die im Apothekergeschäft thätigen tüchtigen und gewissenhaften Leute geschützt werden. Diese Ziel: können nach den Angaben des Vereins durch einSesetz erreicht werden, das bestimmt, daß jede Person, die das Verkaufen von Arzneien und das Herstellen von ärztlichen Rezepten zu b:tr:ib:n wünscht, eine Prüfung vor einem compelenten Staats Apothekerrath ablegen niuß.' Dieser Rath solle nicht das Recht haben, darnach zu forschen, wie und wo die zu Prüfenden sich ihre Kenntnisse erworben haben, sondern solle alle Applikanten derselben Prüfunz unterwerfen und denselben Grad von Tüchtigkeit verlangen. Jeder registrirt: Apotheker solle jährlich sein Certisicat erneuern lassen, und wer ein Certificat erhält, solle dem StaatsApothekerrath mittheilen, wo er eine Apotheke zu führen gedenke. Keiner Perfon, die nicht ein licensirter Apotheker ist. solle es gestattet sein, eine Apotheke zu führen, und ebenso solle kein registrirter Apotheker eine Person, die nicht ibr Examen abgelegt hat, mit dem Verkaufe von Medizinen und dem Herstellen von Rezepten betrauen.
Viele ähnliche
' Zwei Jabre litt ich an einem Mzeenleiden. iö aecrauSte ssi. mehrere Aerzte, aber ohne Erfolg, wurde jedrck 'durch den Gebrauch von Dr. August KönZg's Hamburger Tropfen roiedcr vollständig hcrge stellt. Verthz Woclfe. Stockton, Cal.
Mnitratiintm Meine jüngste Tochter Elfe litt an HautauZschlaa. die umu,iujmtH. firs clge rcn Blulunreini.qkeitkn rvaren. ich prödirte rerschiedeneS obne Erfolg. Als das erfolgreichste Heilmittel erwies sich Tr. August Kcniz's Hamdurger Tropfen. G. F. Engelhardt, Jcffersonville, Ind. 1!Ne1NNl?l?lkit' Seit längererZeit litt ich an Uklrerdaulichkeit, keines Uf angetreten Mittel wo2te n:ir helfen, bis ich Tr. August Kcnig's Hamburger Trovfen nabm. Tiefe Tropfen stellten mich in kurze, Zeit wieder d.cr.-Thristisn Le?he, 2016 OrlcanS-Straße, Baltimcre, Md.
?CÖCrIct&Ctt Lagere Zeit litt ich an einem Leberleiden und gebrauchte die w. leö ohne Erfolg, bis mir schließlich Tr. August König's Ham burger Trcpftn vollständige He'.lung brachten. Frau Caroline Weife, 127 Lake. Strafe, Clevcland, Ohio.
Vom Llttölanse. Hamburg folleineelek irische Hochbahn bekommen und zwar hat der Senat der freien Hansestadt den Entwurf der Schwcbebali? System Eugen Langen in Deutz bei 'Köln an genommen. Bekanntlich hatte Ingenieur Langen den gleichen Entwurf auch dem Berliner Magistrat zur Annähme eingereicht. Die Bahn in Hambürg wird eine Ringbahn um die eiaentliche Stadt und die Vororte und führt gleichzeitig eine Verbindung der beiden Elbufer durch eine Hochbrücke herbei. In Benin, West-Afrika. ist der Häuptling Lozan. einer der Großen" des Oberhäuptlings Nana, hingerichtet worden. In dem gegen ihn geführten Proceß wurde er beschuld'.a.t, 8 Sklaven unter den furchtbarsten Qualen getödtet zu haben. Es scheint, daß, alZ Tiara und seine Häuptlinge erfuhren, daß die Englän der gegen sie vorgehen wollten, sie die 8 Sklaven enthaupten ließen. Dann leqten sie die 3 Leich:n in siedendes Wasser und ließen sie so lange kochen, bis man die Hau! abziehen konnte. Dann sahen die Leichen aus, als ob eZ Weiße wären. Die Häup.'.ing: ze'.gten sie dem Volke und prahlten damit, daß sie mit allen Engländern so verfahren würden. Der Hzuptmann Lozan wurde schuldig gesprochen und zum Tode durch Erschießen verurtheilt. n H a r t a u b e i Salzbrunn in Schlesien befand sich vor einigen Taae der 2Ojähr!z: Lehrer Söhndel in fröhlicher Gesellschaft, als einer der Anwesenden von einem Stückchen Ar senik erzählte, das er zufällig erhalten habe. Söhndel, der für Mineralogie und Chemie schwärmt, zweifelte an der Echtheit des Giftbrockens, löste einzelne Theile von demselben ab und verzehrte dieselben trotz der Warnungen der An toesenden. In der folgenden Nachi stellten sich bei dem Giftesser bereits heftige Magenbeschwerden ein; erwar Zedoch nicht zur Inanspnichnabme ei neZ Arztes zu bewegen. Am n'äölten Morgen hielt er wie gewöhnlich seine Schule. Nach dem Mittagessen trat die Katastrophe plötzlich ein, daß der herbeigerufene Arzt keine Hilfe mehr bringen konnte. Söhndel war in kurzer Zeit eine Leiche. Vor einigen Jahrzn trat in Nosbach (Baden) die bildschöne ju gendliche Tochter eines höheren Medicinalb'amten als Diakonissin in eine Krankenanstalt ein und unterzog sich ihrem schweren, verantwortungsvollen Berufe mit der größten Aufopferung. Vor etwa Jahresfrist kam ' in jene Krankenanstalt ein höherer Officier und altadeliger Gutsbesitzer zur Pflege, da er an einem Gehirntvphus sehr gefährlich erkranlt war. Die Pflege die ses neuen Insassen fiel der neuen Dia konissin zu, deren liebevoller, unermüdlicher Samariterdienst die Wiedergenesung des Kranken zur Folge hatte. D:r Officier hatte aber während feiner Krankheit eine tiefe 'Herzensneigung zu seiner schönen Pflegerin erfaßt, welch von dieser erwidert wurde. In den nächsten Tagen feiert das glückliche Paar, nachdem einige Schwierigkeiten überwunden, fröhliche Hochzeit. Boshaft. Auf meinen Spaziergängen führe ich als Mittel gegen Insektenstiche stets ein kleines Fläsch. chen Salmiakgeist bei mir." Das ist schlau von Ihnen, da kann man Ihnen wenigstens nicht jeden Geist ab frechen!" Neugierig. A.: Men sieht Dich gar nicht mehr mit Düner Frau, ist sie krank?" V.: Nicht schlimm, sie hat sich über mich geärgert und die Gelbsucht bekommen; auf die Promenade will sie allerdings nicht mebr mit mir!" A.: Du, womit ärgert man seine Frau denn eigentlich am besten?" . Nudy'S Pile Suvyository wird garantirt für die Heilung von Hämorrhoiden und Verstoptung, oder das iSeld wird zurückgegeben. 50(513. die Box. Schicke zwei Postmarken für Zirkulare und Probe an Markin Rudy, repiurirten Apotheker, Lancaster, Pa. Postkarten nicdt beantwortet. Zu der kaufen in allen guten Apotheken' Word BroS., A. Kiefer S: Co. und Daniel Stewart, Wholcsale Agenten, Indianapolis. Ind. Schön und rein Soll das Hau stet sein ! Die besten Bürsten kauft man bei S. Schmedel, 420 Ost McCarty Ttrnke ach - Material. T. F. SMITHER. ' Cäatitr in StitibaibattxlnU S und 3 pl Ktcln Kosknjl, erdichte Edeeting, seuer tfltxa Vttpbalt'Jilz. Strobvavve. Dach und Vtf kallben ?c. . Oiiiee: ItZg Rieft tSlaw ld Straße, XtUcUnm. D a ch d e e r e i. Kähige nd verantwortliche Dachdecker, kiek slcher.TriNidLd ur.d ?il,vnite vdalt'DScher. lle Arten Seinpistriont-Dächer mit bestem Via terial. Osf.ee : no. 169, Aard : 180 W. Marylandftr.1 w r ... c k. i . rl f C '
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