Indiana Tribüne, Volume 18, Number 118, Indianapolis, Marion County, 16 January 1895 — Page 2

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Jndiana Tribüne. Erscheint Täglich und Sonntag?.

Die tägliche Tribüne- kostet durch den Tröger 11 Cent? per Woche, die SonntagS.Tribüne'L Cent per Woche. Beide zusammen IS Cents oder 85 CtntJ pervkonat. Per Post außerhalb der Stadt zugeschickt in Vorausbezahlung per Sahr. j Offtts 1 Süd Alabama Strafe, i Indianapolis, 3nd.. 16 Januar 1895. Das Solarometer. ; Trod der bedeutenden Fortschritte fauf dem Gebiete der Schifffahrtskunde 'sind, nach dem Bericht des HydrograIvhischen Bureaus der Vereinigten 'Staaten, 10 Procent aller Unfälle zur 'See. b. h. der Verlust von etwa 200 'Schiffen mit 1000 Menschenleben, auf .die unrichtige Führung der betreffen'den Fahrzeuge zurückzuführen. An der zÄedteren trägt aber nicht etwa Unfäbigkeit oder Nachlässigkeit die Schuld. sondrn der Mangel an Instrumenten, mit welchen sich zu jeder Zeit an Bord ides Schiffes eine genaue Ortsbestimimung vornehmen läßt. Bisher mußte fii) jeder Schiffsführer hauptsächlich aus den Serdanten als Meßinstrument verlassen und ist derselbe auch vollkommen genügend, so lange die Sonn: .uchtbar ist, anders aber bei dunkler iNacht, dichtem Nebel und' dick bewölkitem Himmel. Darum wird von d sschifffahrttreibenden Welt mit Freuden ?ein Instrument begrüßt werden, das ieine genaue Ortsbestimmung ermög- ! licht, wenn irgend ein Himmelskörper lauch nur auf eine ganz kurze Zeit sieht- ' 'bar ist, und sehr selten ist es der Fall, daß 24 Stunden hinter einander weder zSonne. Mond noch Sterne überhaupt nicht gesehen werden. ' Das Instrument wird von seinem Erfinder, dem Assistent-Chef des Hyi'drographrschen Bureaus, Lieutenant -W.H. Beehler, Solarometer" genannt und ist im Einklänge mit den bekannten Principien der nautischen Astronomie construirt, indem der Erfinder eine beständige, horizontale Fläche als erste Nothwendigkeit erkannte. Diese Fläche .wird durch eine Quecksilbermasse von etwa 400 Pfund, welche sich in einer Schale befindet, hergestellt. Dieselbe wird durch Doppelringe, wie sie den Compaß halten, getragen. In der 'Schale befindet sich ein zusammengeletztes Floß von etwa 600 Pfund Gewicht. Dasselbe besteht aus 'weiTheiIen: einer Schale und einem massiven, mit Blei gefüllten Floß. Das letztere 'ist an seinem untersten Punkt mit der inneren Schale durch ein Kugelgelenk rreiniat. Die.innne Schale enthält Gleichfalls Quecksilber und rn demselben schwimmt das massive Floß frei und tonn tarin bis zu einer gewissen Grenze Schwingungen machen, während die. innere Schale wieder frei in dkm Quecksilber der äußeren, Schale schwimmt. Da die Schalen Theile von concentrischen Hohlkugeln sind, so behält die Masse des Quecksilbers in .allen Theilen immer die gleiche Form, tät seh? auch das Gefäß beimSchwanIen des Schiffes - von der Horizontalfläche abgelenkt roerden mag. Zeitroeise. . bei schnelleren Schwankungen 'des Schiffes, mag in Folge der unbedeutenden Reibung das Quecksilber der 'inneren Schale noch ein wenig an der 'Oberfläche schwanken, aber auf das massive Floß der inneren Schale üb! das keine Wirkung mehr aus. Der Schwerpunkt desselben liegt unterhalb der horizontalen Fläche des Quecksilbers. wodurch - die - Stabilität seiner Lage gesichert ist.' Eine weitere Sicherung dieser Stabilität wird durch Rinnen von einem bis einundeinhalb 5toll Tiefe, mit welchen die Ausbau'chungen der inneren Schale und deZ massiven Flosses' versehen sind, hergestellt; denn diese arbeiten in bleicher Weise, wie der Kiel des Schiffes. Das massioe Floß gibt, nun eine .fortwährend unveränderliche, borizontat Fläche, wie sehr das Schiff auch schwanken möge.- und auf diesem Fundament ist n astronomisches Observa'torium im Meinen errichtet, von w-el-chem aus, sobald sich nur ein Himmelsrörper blicken läßt, genaue Ortsbeobachtungen angestelld . werden können. Das dazu verwandte, Teleskop hat eine ziemlich starke Vergrößerung und sein OSZectivglas ist mit Linien zu mikrametrischen Messungen versehen, so daß dadurch eine Genauigkeit der Bbachtung erreicht wird, die sich mit der durch denSextanten erreichten aar n-icht dergleichen läßt. Auch ist das Telesdp in der Weise montirt, daß sich die PoTitton eines Sternes ohne Schwierigreit ablesen läßt, in derselben Weise, wie es an den großen Teleskopen der Qstrvnamischen Sternwarten geschieht. Das Instrument befindet sich in eiTJtm für .dasselbe errichteten Deckhause, welches' ähnlich , wie -die Observatorien eingerichtet und mit einer Kuppel der.sehen ist. Unter diesen Umständen kann -bei jedem Wetter beobachtet werden, während das - Solarometer gegen äie Einflüsse der Witterung, geschützt Ist. Zu? Zeit,, wenn die, Compaßab aveichung ihrer Größe nach bestimmt werden soll, erhalt der Mann am !Steuerrade durch eine elektrische Glocke in Zeichen, um das Schiff mit größter Vollkommenheit nach 'dem. Compaß zu richten; .und diese Unsicherheit, mit GeGalligkeit festzustellen,' wird als ein?'oer wichtigsten Elemente seit der EinZührung eiserne? und stählernerSchiffe betrachtet. Nunmeh? ist es möqlick:. die Abweichungen des 'Comvasses in Berechnung zu ziehen und dem Schiffe .seine genaue Richwng zu geben. ' Das So!aromet:r" befindet bereits auf dem Fürsten Bismarck" in Gebrauch und demnächst wird auch das Kriegsschiff .San Francisco mit eiji.m solchen 'Instrument verseben wer.den. B-währt sch dässM. oie .außer dem Erfinder die Sachverständiaen erwar!:n. so wird in Zukunft die Zahl . der Opfer, welche alljährlich der Ocean. $a5 Ungeheuer, verschlingt wesentlich geringer werden.'

Frauen alö Falschmünzer. Zu allen Zeiten und in allen Ländern ist das schöne Geschlecht in der Verbrecherwelt mit einem Verhältniß mäßig starken Continent repräsentirt gewesen und namentlich haben sich Nrauen in jenen Zweigen des Verbrechens, in denen Verschlagenheit den Erfolg bedingt, einen traurigen Ruhm erworben. In hohem Grade ist dies hinsichtlich der Falschmünzerei der ??all. welche für das weibliche Geschlecht ganz besondere Attractionen zu hzben scheint. Mehr als jedes andere Verbrechen ist die Falschmünzerei in gewissen Familien erblich , und sowohl in den Vereinigten Staaten wie in Deutschland und in anderen Ländern gibt es Familien, welche die Anfertigung und den Vertrieb falschen Geldes seit Generationen betreiben. Meistens ist der Vater ein Graveur, welcher die Platten herstellt, mit welchen Frau und Tochter die Noten drucken. Eine solche Familie, deren Name Jngersoll war, wurde vor einer Reihe von Jahren in der Gegend von Oswego, N. Y., von Vundesbeamten ermittelt und unschaolich gemacht.' Mancher Mann ist erst durch die Verheiratung mit der Tochter eines Falschmünzers selbst ein solcher geworden, wie der berüchtigte ,Ben Voyd, der Mary Ackermann, die Tochter eines der geschicktesten und ersolgreichsten Falschmünzer heirathete. der durch diese in die von ihrem Vater erlernten Geheimnisse der Kunst eingeweiht und in derselben schließlich selbst ein Meister wurde. Als die Bande nach zahlreichen Bemühungen von Vundesdetectives beim Kragen genommen wurde, hatten die Verbrecher die Spuren ihrer gemeinschädlichen Thätigkeit so gut zu verwischen verstanden, daß Vt Beamten nicht eine einzige Platte, nicht eine einzige gefälschte Note oder Münze auffinden konnten. Bei einer Durchsuchung ihrer Wohnung fanden sie die Summe von 58000 in gutem Gelde, doch durste dies den Verbrechern nicht genommen werden. Immerhin gelang es den Beamten, gegen Bovd und dessen Weib genügende Schuldbeweise zu sammeln, so daß ihre Verurtheilung erfolgte. Im Gefängniß spielte das edle Paar die Rolle des reumütbiaen OänderS mit großer

Virtuosität und nach ihrer Freilassung ließen sich Beide in Chicago nieder, wo sie der Vaptistenkirche beitraten. Zu den berüchtigsten Falschmünzerinnen unseres Landes gehörte ferner Nancy Kidd, die ebenfalls einer Familie. welche das Herstellen falschen Geldes in großem Maßstabe betrieb, entstammte und die diesem Gewerbe selber 30 Jahre lang nachging. Nancy war ein Weib von üppiger Figur und großer Gewandtheit im Auftreten; ihre Intelligenz stand lhren körperlichen Vorzügen durchaus nicht nach und ihre Umgangsformen waren so elegant, daß sie sich in ezclusiven Kreisen, ohne Verdacht zu erregen, biegen konnte. Mit großer Geschicklichkeit brachte sie große Quantitäten falschen Geldes in Umlauf, doch wurde sie wiederholt verhaftet. Lange Jahre hindurch war Chicago das vornehmlichste Feld ihrer Thätigkeit. Einstmals war sie dort den Bundesdetectivcs in's Garn ge gangen und gegen Deponirunz von 5800 Bürgschaft vom Bundes-Di-stkictsanwalt auf freien Fuß gesetzt worden, als von Washington die telzgraphische Ordre eintraf, sie unter allen Umständen in Haft zu behalten. So-, fort wurden ihr zwei Detectioes auf die Fersen gehetzt und Nancy in dem Bureau des Criminaladvocaten Stephen A. Douglas, der seiner Zeit unter dm Spitznamen, Little Giant" eine gewisse Berühmtheit genoß, ermittelt. Als ein Schreiber des Advocaten unk dete. daß zwei Herren den Letztern zu sprechen wünschten, schöpfte dieser Verdacht und er ließ die schöne Nancy durch eine Fallthür in einen Keller entschlüpfen, wo sie sich versteckte, bis die Luft rein war. Später wurde Nancy doch verhaftet und in ihrem Besitze ein bedeutendes Quantum jenes mit besonderen Fibern versehenen Papieres, welches ausschließlich für die BundesNegierung zur Notenfabrication gemacht wird, gefunden. Die Beamten standen vor einem Räthsel. Das Papier war ohne allen Zweisel das echte Fabricat und doch war solches nicht gestöhlen worden. Nancy hat schließlich die verlangte Aufklärung, nachdem ihr für diesen Fall Straflosigkeit zugesichert worden war, gegeben; sie befand sich im Besitze einer Mischung von Ehemicalien, mif denen der Druck von dem Papiergeld vollständig abgewaschen werden konnte, und sie pflegte Ein-dollar-Noten zu waschen, worauf das betreffende Papier zur Herstellung falscher Noten von höherem Nennwerthe verwendet wurde. Nach ihrer Frei lassung siedelte Nacy von Chicago nach Cincinnati über, wo sie unter dem Namen Thornton die Damenschneiderei betrieb. Von den Bundesdetectiveö war sie jedoch nie auZ den Augen gelassen worden und spätere Ereignisse bewiesen, daß der Verdacht gegen sie wohl begründet war. Eines Tages unternahm, sie einen Spaziergang in ein Gehölz am . Little Miami und in dem Dickich! grub sie ein Kästchen aus, in welchem sich $77,000 in falschem Papiergeld befanden. In der folgenden Nacht reiste sie in Begleitung einer Zungen Schwägerin nach Chicago, doch urde sie verhaftet, ehe der Zug in den Bahnhof der letztgenannten Stadt ei!'.lief; in demselben Waggon hatten sich nämlich zwei DetectiveZ besunde?. welche sie bei dem Ausgraben des fal schen Geldes beobachtet hatten. Nancy machte nicht nur keinen Versuch zur Verteidigung, sondern nahm soza? alle Sauld auf sich, um ihrer Schwägerin Straflosigkeit zu .sichern; sie wurde zu acht Jahren Zuchthaus ver ui-rt nnd starb vor Verbüßunz dieser Strafe. Ein besonderer , Zweig der Falschmünzei. das Anbohren von Gold,

miirmr?. ist zuerU von einer nWit be

trieben worden. Dieselbe bohrte mit einem feinen Bohrer, der durch Dampfkraft aetrieben wurde, von dem Rande aus Löcher in Goldstücke, entnahm denselben ein Quantum des Edelmetalls und. nachdem sie das Loch mit Blei gefüllt, verschloß sie dasselbe mit Gold, so daß keine Spur zu ?n!decken war. Ein 5-Goldstück erleichleite sie um Gold im Werthe von $3. ohne daß von außen an der Münze was zu erkennen war. In Folge iher eigenen Unvorsichtigkeit wurde sie bei der Arbeit überrascht und in's Zuchi Haus gesteckt. Später hat sie zahlreiche Nachahmer gefunden. Nesultate unserer Indianer Schulen. Mit der Ausschließung der Noth haute von dem Dienste in der Bundes.Armee ist den jungen Wilden, deren Civilisirung bfc Aufgabe der Indianer, schulen des Ostens ist, ein Weg zur Bethätigung ihrer Kenntnisse versperrt worden. Keine geringe Anzahl der besten Späher und Soldaten, welche in den Jndianerkriegen vorzüglicheDienste geleistet haben, sind aus diesen Schulen hervorgegangen, so zum Beispiel ein junger Indianer Namens Eaton, welcher zu den Graduirten des HamptonInstitut gehört und seiner Zeit bei der Verfolgung der Apaches als Späher diente. Daß viele Zöglinge der Jndianerfchulen die ihnen mit nicht geringer Mühe beigebrachte Civilisation der Weißen nach der Rückkehr in die Wildniß wie ein unbequemes Kleidungsstück von sich werfen, ist bekannt, doch fehlen in vielen Fällen genaue Mittheilungen über die späteren Schicksale jener jungen Rothhäute biöerlei Geschlechts, welche OnZel Sam's Schulen besucht haben. Das Hampton - Institut ist bemüht, seine Zöglinge auch nach dem Verlassen der Schule im Auge zu behalten, und in seinen Jahresberichten finden sich ihre Schicksale, nicht selten in curioser Weise, erzählt. Von 460 früheren Zöglingen werden 93 als ausgezeichnet. 219 als gut, 91 als zufriedenstellend, 33 als mittelmäßig und 17 als schlecht bezeichnet. Nach der Rückkehr zu ihren Stämmen fungiren die jungen Indianer als Lehrer und Missionäre, sie betreiben verschiedene Gewerbe oder treiben sich müßig umher. Thätig und nützlich heißt 'es bald in dem Bericht, bald flanket - Indianer". Nicht wenige verfallen dem alten Aberglauben ' und, der früheren Barbarei und mancher, der in den Berichten als gut" geführt wird, erscheint bei den religiösen Riten seines Stammes als berühmter Tänzer. Viele Zöglinge siechen dahin und sterben früh, weshalb die wilden Indianer in den Schulen den Unterganz ihrer Rasse erblicken. Seitens der 'Schulbehörden wird geltend gemacht, daö die auf den Agenturen lebenden Indianer an zahlreichen Krankheiten leiden, die sie selbst verschulden. An Rationstagen stopfen sie sich mit dem gelieferten Fleisch voll, während sie an anderen Tagen die Qualen des Hun gerZ leiden: auch dem übermäßigen Gebrauch von Tabak fröhnen die In dianer von der frühesten Jugend und diese üble Gepflogenheit trägt nicht wenig zur Erhöhung der Sterblichkeit unter ihnen bei. Daß von dem Hamp-ton-College einem so bedeutenden Procentsatz as Prä'dicat vorzüglich" ertheilt wird, wollen Kenner der Verhältnisse auf die Thatsache . zurückführen, daß eine große Anzahl der Zöglinge in jungen Jähren stirbt. Es ist wiederholt vorgekommen, daß männliche und weibliche Zöglinge des Institut nach dem Verlassen, der Schule eine christliche Ehe eingegangen sind und sich im Besitz von Farmen, Häusern sowie Heerden befinden, allein auch tt'se civilisirten" Indianer unterliegen den Versuchungen des Lasters der Trunksucht ebenso wie ihre wilden Brüder. Graduirte des Instituts, die anfanglich ein geordnetes Leben führten, sind in vollständige Wildheit zurückgefallen und haben, nachdem s die ihnen in aller Form Rechtens angetrau ten Frauen verließen, für so und so viel Ponies eine Squaw gekauft. Auch nicht alle Jndianermädchen, wekche das Institut besucht haben, schlagen gut ein. So heißt eö in dem neuesten Bericht desselben von einer Angehörigen der Gros VentreS, daß sie nach der Rückkehr zu ihrem Stamme einen Mann heirathete, der dem Trunke ergeben war und sie im trunkenen Zustände mißhandelte. Das ausgezeichnete Weib lehrte ihre Kinder die englisch: Sprache und die Sitten der Weißen. Als sie sich bei einer gewissen Gelcgenheit, ihres Mannes erwehrte, that sie dies in nachdrücklicherer Weise, .ils sie eigentlich beabsichtigte, und die Folsje hiervon ist,. daß sie jetzt als einsame Wittwe lebt In dieser naiven.Weise meldet der Bericht, daß sie ihren Mann erschlagen hat. Der Targ Alexanders des Großen.

In neuerer Zeit macht sich in Egypten wiederum eine Bewegung geltend, welche bezweckt, die Erlaubniß zur Oeffnung der unter, der sogenannten Daniel-Moschee in Alezandrien gelegenen Krypta zu . erhalten, in . welcher man das Grab Alexanders des Großen vermuthet. Bekanntlich starb Alexander der Große in Babylon und sein Leichnam wurde, gemäß seinem Willen. in einem goldenen Sarge nach Alerandrien überführt. Hier wurde der goldene Sarg später eingeschmolz:n und durch einen 'gläsernen ersetzt, in welchem Alexander noch von verschiedenen römischen Feldherren geseben wurde. , Dann verscholl er auf längere Zeit, doch erhielt sich das Ge rücht, daß der Leichnam in einem unterirdischen Gemache, dessen Stelle man genau bezeichnete, beigesetzt sei. Später wurde auf dieser Stelle eine Moschee, die oben erwähnte Daniel-Moschee. err'Ätet. Bei verschiedenen unterirdischen .Arbeiten, welche hier ausgeführt wurden, wollen Arbeiter durch einen lanaen Sana in ein aeraumiaeö Ge

mach gekommen sein, tn welchem ste anaeblich den auf einem Katafalk stehenden Sarg Alexander's des Großen gesehen haben. Zu mehreren Malen wurde von Archäologen versucht, in das Innere der Krypta zu dringen, doch scheiterten ihre Bemühungen stets an der Aufmerksamkeit der Wächter, da die Daniel-Moschee für eines der größten Heiligthümer Alexandriens gilt. Um allen unbequemen Nachforschungen ein Ziel zu setzen, ließ der Schech der Moschee den Eingang zur Krypta vor einigen Jahren zumauern, was indessen das Fortbestehen des Gerüchies nicht verhinderte. Jetzt haben sich mehrere Archäologen derAngelegenbeit bemächtigt und wollen vom Khedive tt Erlaubniß zur Oeffnung der Krypta erbitten. Wenn es auch vielleicht nicht der Leichnam Alexanders des Großen ist, welcher dort unten verborgen liegt, so darf doch wohl als zweifellos betrachtet werden,daß irgend ein Fund von archäologischem Interesse in der Krypta seiner Entdeckung barrt, und mit Rücksicht hierauf wäre es gewiß nur zu begrüßen, wenn der Khedioe die erbetene Erlaubniß bewilligte. Ferner ist es aber auch trotzdem die größere Wahrscheinlichkeit daaegen spricht nicht unmöglich, daß sich der Leichnam Alexanders des Großen wirklich bis auf den heutigen Tag erbalten haben follte. Wenn man die Ereignisse, welche sich im Laufe der Jahrhunderte in Alexandrien abgespielt haben.in Betracht zieht, so dürfte dies allerdings als ein ganz besonderer Elücksfall bezeichnet werden. Der Ursprnng deö Gigerl.

Vater der Thiere und Menschen", so sprach der vernünftige Mensch und nahte sich dem Throne des Zeus, man sagt, ich sei das schönste der Geschöpft, womit Tu Deine Welt geziert, und meine Eigenliebe heißt mich es glauben. Aber sollte gleichwohl nicht noch Berschiedencs an mir zu .bessern sein?" Und was meinst Tu denn, daS an Dir zu bessern sei? Rede! ich nehme Lehre an", sprach der gute Gott und lächelte. Vielleicht", sprach der Mensch weiter, würde ich fester stehen, wenn meine Füße mit der ganze Sohle den Boden berührten, und meine Beine unten dicker wären, als oben. Vorn zugespitzte Füße und eine enge Brust würden mir gestatten, leichter die Luft zu durch, schneiden und ein nach oben spitz zulaufender Kops würde den pyramidalen Aufbau des Ganzen vollenden. Mein Gang würde rascher werden durch einen vornüber geneigten Körper; und da mir die Natur andere Waffen versagt hat, so würde eine von mir untrennbare Keule mir Schutz gegen meine Feinde gewähren. Ein völlig geistloser Ge sichtsausdruck endlich würde das Erra tt,en meiner Gedanken unmöglich rna chen." ..Gut", versetzte Zeus, gedulde Dich einen Augenblick! ZeuS, mit ernstem Gesichte, sprach das Wort der Schöpfung. Da quoll Leben in den Staub, da verband sich vrganisir ter Stoff, und plötzlich stand vor dem Throne der Gigerl. Ter vernünftige Mensch sah, schauderte und zitterte vor entsetzendem Abscheu. Hier sind platte. spitze Füße", sprach Zeus, hier unten dickere Beine, eine engere Brust und pyramidaler Aufbau, hier ist ein vorn über gebeugter Körper und ein völlig geistloses Gesicht, hier auch die Keule zur Abwehr der Feinde. Willst Tu, Mensch, daß ich Dich so umbilden soll?" Der Mensch zitterte noch. Geh"' fuhr Zeus fort, dieses Mal sei belehrt, ohne bestrast zu werden. Dich Deiner Vermessenheit aber dann und wann reuend zu erinnern, so daure Tu fort, ncues Geschöpf Zeus warf einen erhaltenden Blick auf dcn Gigerl und der vernünftige Mensch erblicke Dich nie, ohne zu schaudern." L f . n . und Ventilatton. Tos Erkenntniß von der Wichtigkeit der Einathmung einer guten reinen Lust hat sich in den letzten zwanzig ? ah ren mit großer Schnelle in röeiie Kreise des Volkes verbreitet, aber diese Erkenntniß hat bisher praktisch noch herzlich wenig Erfolg zu verzeichnen ge. habt, Lüftung und Ventilation werden noch immer sehr ncbensächlick behandelt. Ter Grund hiefür liegt wohl vornebmlich in der schlechten Gewöhnung. Die Nase, daZ BcurtheilungSorgan der Luftbeschaffcnheit, ist so schlecht erzogen, daß sie ihrer Aufgabe nicht gewachsen ist. Mangel an Sauerstoff, die giftigen Ausdünstungen der Menschen, Tabaks.iualm wcn stört das wohl sondcrlich in seinem Belaaen? Unsere Kneipen und öffentlichen Lokale reden eine unycimuche Sprache m dieser Richtung. Ter zweite Grund liegt in der allaemein verbreiteten Luktsp,,. Unsere stadtbcwohncnden Nordländer yaven IN volge des vielen BenveucnZ in meist überheizten Stuben ohne jede Ventilation sich eine Scheu vor der bc wcgten Luft anerzogen, wie sie im Freien stets zu finden ist. und schreien, wenn sich irgendwo ein Lüftchen regt, d. h. sich kühlere mit wärmerer Lust vermischt, sogleich über Zug. Endlich halten Vorurtbeile und tief. eingewurzelte falsche Vorstellungen von oer genugenoen .'ulung av, o z. B. die Anschauung. Slafen bei offenem Fenster sei schädlich, die nur in sumpfigen Gegenden Berechtigung bat. Gerade im Schlaf braucht der Mensch gute Luft, da dann seine Ath. mung und in Folge dessen sein Stoff. Wechsel ein viel schnellerer ist. Die Nachtlust weist durchaus keine ande ren Eigenschaften auf, als die Tagesluft, höchstens ist sie reiner von Koh lenounst und Rauch, waZ wohl Nie mand als Fehler betrachten wird. Von dem direkten Strome der beweg len Luft kann man sich ja durch rich tige Placirung des Bettes schützen, und das Eindringen zu großer Feuchtigkeit mengen läßt sich durch ein Trahtgitter perhindern. Für die weite Verbreitung der Luft scheu ist der Umstand sehr bezeichnend, daß auf sie überall Rücksicht genommen werden muß und ein Luftfreund als rücksichtslos betrachtet wird,, wenn es' wagt, . irgendwo in- die Stickluft durch Lüftung etwas Frische hinein

orlngen zu wollen. In den meisten Fällen wird sein Vorhaben an allge meinem Proteste scheitern. Zur Hebung dieses Ucbclstandes kann am meisten die Schule beitragen, indem sie einmal die Gesundheit? pflege" als Lchrgcgcnstand in ihr Programm aufnimmt, eine heute bereits in den weitesten Kreisen zur Ancrkennung gekommene Forderunz, dann aber vornehmlich durch die Gewöhnung der Kinder an gutgclüstcte und gutvcntilirte Schulräume. Wenn die Lehrer, und es giebt unter ihnen heute bereits eine große Menge welche encr gisch für hyginische Reformen eintreten, zu jeder Jahreszeit auf gutgelüf. tete Zimmer halten, wird ein luftbcdürftiges Geschlecht heranwachsen und Etickluftlokale bald zu einer Unmöglich. seit werden. Fast noch wichtiger als die Lüftung ist bei unseren heutigen Culturständen die Ventilation, da erstere häusig wegen zu großen Wärme-Verlustes doch nicht durchzuführen sein würde, zumal der in kleinen Räumen entstehende zu starke Luftwechsel die empfindlicheren Leute immer vom Lüften abhaltenavird. Obwohl die Technik nun gerade auf diesem Gebiete die größten Fortschritte gemacht hat und die mustergiltigstenErfindungen cristiren, finden wir sie in Privathau lern fast gar nicht angewandt, und selbst sehr viele öffentliche Gebäude lassen in der Richtung sehr viel zu wünschen übrig. Noch schlimmer steht es natürlich in den Arbeitsräumen der Fabriken, und doch zeigen Statistiken, daß die Luftverhältnisse in den letzteren von größter Bedeutung für den Gesundheitszustand der Arbeiter und Angestellten sind. Von den Werkstätten der Klcinmeister und den einfacheren Rest.urants lohnt es sich hierüber gar tt'.cht zu reden. Wenn heute Jemand eine Ventila-tions-Einrichtung in einem Raume be sitzt, so besteht dieselbe gewöhnlich nur in einem Loche oben in der Wand zum Flur, Schornstein oder in's Freie. Tie letzteren bleiben, weil ihre Oeffnung meist ..Zug erzeugt, größtenthcils ge schloffen. Eine solche Ventilationsanlage ist ebenso technisch unrichtig wie unrationell, da durch das Loch an der Decke die oben angesammelte warme Heizluft hinauszieht, ohne für die Raumerwärmung sonderlich ausgenutzt sein, während andererseits Lustzufuhrklappen an der Außenwand die kalte Luft zu direkt in den Raum lassen und ihn daher zu sehr abkühlen. Eine richtige Ventilationsanlage ein facher Art (wir sehen hier von den öentralheizungs- und complicirten Vcntilationsanlagcn ab) sollte ihren Abzug am Fußboden haben, am besten zu einem besonderen Ventilation? schachte, in Privatwohnungen allenfalls auch zum Schornstein. Für die Luft mfuhr muß man einen Unterschied zmischen der wärmeren und kälteren Zeit machen. Solange man heizt, sollte sich der Abzug hinter dem Ösen bcsinden in nach oden gewandter Richtung, sodaß die frische Lust aus demselben an der Hintcrn?and des Ofens emporsteigt und Dadurch erwärmt wird. An der Tecke mischt sie sich mit der warmen Leizlust, und da der am Boden befind' liche Abzugskanal die kalte und kohlen säurchaltige Lust vom Fußboden auf saugt, so senlt sich beim Fenster als der kältesten Stel'.e die erwärmte frische Lust hernieder, um dann ebenfalls längö des Bodens durch dcn Abzugskanal zu entweichen. TieS ist ein Kreislauf, der also, anstatt durch die Zufuhr frischer Luft kühlend zu wirken und daher einen stärkeren Verbrauch von Heizwärme zu erfordern, im Gegentheil zu besserer Slusnützung der sich sonst an der Decke aufspeichernden Heizwärme und somit ;ur Ersparniß von Heizmaterial führt. Die zuführende Luft aus dem HauS flnr zu beziehen, wie eS vielfach geschieht, ist kaum anzurathen, da die Luft in den Fluren nur selten rein genug sein wird in Folge der Einwirkung der Kanal, Küchen- und Kellergase. Die Zusuhr luft sollte vZelmchr'durch Rohre an der Zlußenwand aufgenommen und' im ehlbodcn dös darunterliegenden Stock Werkes zur Ofenwand geführt werden, um an derselben hinter dem Ofen auf wärts herauszuströmen. Für die warme Jahreszeit, in der eine stärkere Lufterneucrung ncthwenkig ist, sollte überall die Anbringung son Glasjalousiecn u den oberen Fensterscheiben verlangr werden. Deutsche Lokal-Nachrichten. Ca&cru Karlsruhe. Der nach Am:rika geflüchtet gw:sene, dort verha?te!e und später ausgelieferte Bürgermeister von Leopoldshafen. Nagel, wurde von der , hiesigen Strafkammer wegen Urkundenkälschung zu drei Jahren und drei Monaten Zuckthaus verurtheilt. Nagel hatte als Vorstand des CreditVereins 12,000 Mark veruntreut. V i n a u. Die alte Ruine Tauchstein", welcbe früher Eigenthum des Grasen v. Waldlirch war, wurde dieser Tage von der Gemeinde Binau an den jetzigen Schloßeigenthümer, Dr. Vropfe. verkauft. Die alte Ritterburg wird jedenfalls vielfach: Verschöneruna:n erfahren. Diersheim. Die Ehefrau deZ Landwirths Friedrich Keck hat sich in

j einem Anfall von Geistesstörung' vom Hause, entfernt. Man glaubt, daß si: im Rhein ertrunken ist. E w a t t i n g e n. Zwischen der Wutachmühle und dem hiesigen, Orte wurde der mit Waaren von Donaueschingen zurückfahrende 17 Jahre alte Sohn des Kaufmanns I. M. Faller von einem Individuum angefallen und in die Hand und den Unterleib gesto- . chen. Auch das Pserd wurde verletzt. j F r e i b u r g. Ein gräßliches Un- ' glück ereignete sich in der Kronensäge hier, indem der dort beschäftigte verheij rathete Kistenmacher Karl Kern in noch nicht aufgeklärter Weise in daZ Wasserrad gerieth, das ihn zerdrückte. Der Leichnam wurde etwa 60 Schritte vom W:rk weg am Rechen aufgefunden. Mannheim. Die Haushälterin Gnma Ramberg von Halle suchte sich ... .k r f.l l -i m ei einem yieugen 'am ourco r-

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August ... König's . . HllMburaer v Brustthee . Rnr in Original Pl?eten. Nur Ixt Original Packrte. Ntt? in Original PLkkcteu. Preis Preis Preis Cents. Cents. Cents. jchiuäen von Suölimatpastillen zu tödten, wurde aber durch Gegenmittel gerettet. Der Stadtreisende Bernhard Kübler brannte mit einer Kellnerin durch. Er hat Unterschlagungen und Betrügereien begangen und das Sparkassenbuch seiner Frau mitgenommen. Mühlhausen, Amt Engen. Mit einem Kostenauswande von 46,000 M. errichtet die hiesige Gemeinde eine eiferne Wasserleitung, was unter der Einwohnerschaft freudig begrüßt wird. Der Bau der Wasserleitung wird durch die Grofeh. Culturinspection Konstanz bewerkstelligt. Pforzheim. Ein hiesiger Bijouteriefabrikant. dessen erwachsener Sohn sich jüngst selbst entleibte, hat nun ebenfalls durch Selbstmord geendet. Radolfzell. Infolge Umfallens einer Petroleumlampe in dem mit Kinderspiel- und Korbwaaren angefüllten Laden des Korbmachers Bast ist dessen Haus ganz niedergebrannt. Unterwittighausen. Bahnarbeite? Michael Haimann wurde zwischen Wittighausen und Zimmern schwer verletzt auf dem Bahndamm gefunden. Er starb noch an demselben Tage. Fcklwef,. Bern. Die projektirte 677 Meter lange elektrische Bahn auf den Chasseral soll am rechten Ufer der Suze, südlich von St. Immer, ihren Ansang nehmen. Sie wird im Ganzen eine Höhendisferenz von 831 Meter überwinden und soll rund 550.000 Francs kosten. A a r g a u. Die Arbeiten für den Rheinkanal des Elektricitäts-Werkes bei Rheinfelden (Beuggen) sind im Gange. In Aarau starb Alt-Pfar-rer Urech, einstiger Religionslehrer am Seminar unter Augustin Keller. Urech's Vater war Privatsecretär Heinrich Pestalozzi's in Averdon. Appenzell A.-Nh. Aus einem brennenden Hause in Heiden wollte eine geisteskranke Frau sich durchaus nicht retten lassen. Zwei beherzte Männer hatten die größte Müh, sie mit eigener höchster Lebensgefahr herauszuholen und an einer Leiter herunter zu tragen. Graubünden. Auf der Schatzalp oberhalb DavoZ soll, ein Kurhaus erbaut und dasselbe durch Drahtseilbahn mit DavoZ verbunden werden. Aus den Wollen herab fiel dem Bergführe? Guler in Partnaun ein fetter Nehbock vor die Füße. Zwei mächtige Steinadler, denen die Beute zu schwer geworden war. hatten das Thier wieder fallen lassen. Luzern. Dahier starb Oberst Th. Wirth, der frühere Hotelier vom Azenfels". Er befehligte bis zu seiner Dienstentlassung eine Brigade der 3. Division. St. Gallen. Es bildete sich dahier eine Bereinigung zur Bekämpfung unlauteren Geschäftsgebarens. Zürich. Seit einiger Zeit begegnet man hier und da in den Straßen drei fein gekleideten junaen.Herren von abessynischem Typus. Es sind dies die zu ihrer Ausbildung mit Herrn Alfred Jlg nach Zürich gekommenen Edelleute vom Hofe Menilek's: ein Neffe des KLnigs. ein Sohn des königlichen Intendanten und ein Page des Königs. Bei der Barcs-Theiß-Sparkasse wurde dieser Tage eine Defraudation von 120.000 Gulden entdeckt. Der Schuldige ist der Director Milan Popovits; derselbe hat sich auf ce? Flucht in Serbien erschossen. Das jiine Actiencapital, die Reserven und fast alle Einlagen scheinen btzloztn. Maro-Ujvar bei Klausenburg wurde der Bergirbeiter Kovacs nebst drei bei ihm wohnenden Kameraden verhaftet, da man bei ihnen drei mit Dynamit gefüllte 'Bom&n fand. " Auf die Nachricht von de? Verbaftung sammelte sich ein: große Menschenmenge an, die so lange tobte und drohte, bis die Verhaft:ten, wie sie g:wünscht hatte, freigelassen wurden. ' Nudh'ö Ptle Suppository wird garantirt für die Heilung von Hämorrhoiden und Verstopfung, oder daö Geld wird zurückgegeben. 60 Cts. die Bor. Schicke zwei Postmarken für Zirkulare und Probe an Martin Rudy, registrirten Apotheker, Lancaster, Pa. Postkarten nicht beantwortet. Zu derkaufen in allen guten Apotheken' erb BroS., A. Kiefer & Co. und Daniel Stewart. Wholesale Agenten, ZndianavliliS. ?nd'. Mucdo'e vlarrenladen besinne1 ioo ?5. SvUffcinstton Str. Bach - Material. T. F. SMITH EI?. Händler in KidaS-lterial. 2 und pl kesd Nocsisz, u?eff?rd!4.ie Lieettng,.feuer estem Sxiatt-JUt, etrchpKppe. und VZe anwarben ,c. ,e. Oce: West Viert) ud Strebe. T!'sbo i.

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