Indiana Tribüne, Volume 18, Number 115, Indianapolis, Marion County, 13 January 1895 — Page 5

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weile um as Torf. ' Ter "ttesdienst kauf eine? blauen Unterhose, indem er war zu i?idc und die trüb aqclaufe- fafltc: ?.cn Lensterfcheiben dcö Gemeinde- '&a . m, "nem Leben so ein rsirt!zshai'.seS verriethen, wo de? mann. Mch n? !cnn Tu das anlichc Tli! der Andachtiqcn jcl'.t zu su.'? schämt aus wie cm Admiral, chcn wäre. Tie lange Torsftras.c hatte welyt 5in Sceaencral. und die Tirnsich aich schn czclccrt von den arcl! qc r-J ln l? nach wie mt 0,'pnkte Bäiierinue.: und ttind-r. c:dt, denn e,n groncr deutscher TichNur etliche ttänse s.andcn in den qc- ter hat einmal gelungen: Ter Hose frorcnm Rillen des üblichen nahrwö 'lc.ue bedeutet Treue! Mit Ho-

auf einem Bein, um über irgend etwa) TunimeS namDctiiciT. den Schornsteinen D:r niedriacn . Häuser wirbelte blauer Rauch a.S ci iJßC3 Adjen wärmeren VllVjlllV gegenüber ccni rcreljten ;lhncb via endloZ n die icr:r icl) critrcucndcn bereuten . üiil,i;;iu iiuc viu.;i, Diin scharfcn Nordwind getragen, . v . .1 -1 ru -1, . krachend über die ode Landschaft. In der großen Stube dcs rtsvorsickers, wo troN der hochaufgcthürmtcn geblümten betten auch die Sitzungen des ('cmcindcrathcs abgehalten werden. lericth der 'oierschrctige Bürgermeister mit dem hageren Gcmcindcschrcibcr, zugleich Torjträmer Mathias Lerchene der, selbandcr einen offenbar wichtigen Gegenstand. Jq lag7 iuch, Vurgermeister' begann der lcmcindcschreibcr in dem fragwürdigen Hochdeutsch, das er sich als ein Attribut seines Amtes zngclet !).itte ich )ca (such, ient können m'r diese Malejizlumpcn, die Hausirer. alle absangen und einsplrr n. IS ein euch 's G'scl) dafür da Ihr habt's es za g'lczcn m der Zeitung. Oder xiU" ..VaZ b:nn; g'lcs'n han i wohl 'chon was davon, aber i han a g'les'n vcn an ncuch'n G'seA über die Zruncnheit und selbiges is mir net bewußt. ob w.a' danach alle B'sssseyen cinspirr n cu. Tu Koaut, Lcrcheneder, da hätt' l bald alle Richter (lLemelndcauschüc) mit einander im Loch d'nn." So is 'S nit 'meint. Bürgermcistcr; Ihr wißt, ein Liausch is nit wie der andere. Was ein strafbarer Rausch is' das habt s Ihr zu bcurthci- ! n; zu was ftid S Ihr denn bei der alt'n Wiener Polizeiwach' g'wescn? Wann sich ein Naä)tar (Einheimischer) besaust, so braucht er noch lang leinen strafbaren Naufch ;u hab'n. Bei ein' Fremden aber is das a andere Sach'. Wann er untern Tisch fallt, thut er auch uuter's G K$ sall'n. Uebrigeus sem die andern neuen G'jeKe tui wich tiger. Ta habt's Ihr das Hausirg' se', das Nati.'ng'sc, das G'se über Verschärfung der Sonntagsruhe, das Ausverkaufsg'seö habt's Ihr's a'. isen in der Zeitung oder mW" Was denn, srcik yan l's a'les'n." Via alsdann. Tie Hauptsach' U5, DQB Mir icnt Die auiirer packen können, die uns 5!ramcrn so viel Schaden machen. Vcrgcßt's nit. Bürger meister, dan Ihr auch die Ortspolizei seid. Wie sckön wär das, wenn 's heißcn tl'ät, unsere G'mcinde war die erste, die das neue i'jez) angcwcnd t hat. Hm! Tas möcht' Euch wohl recht sein, wenn im Wochenblatt die Red' wär von der umsichtigen Ortsvorstehung" u. s. w. Na, Ihr könnt's ruhig sein, ich werd' aufpassen wie ein HaUelmachcr. irwlicht wird Jeder. dcr was gcg'n die neuen G'scpe thut. Ich selber geh' im Ort herum kondoliren Na, psiat Gott derweil, Bürgcrmeister, ich muß z'Haus gch'n. meine Alte wart' schon mit'n Essen.Was habt's denn Euat's?" A bisserl a Theilsamcö mit Knöd:l." Schau, schau, g'rad das selbige roia mir. Al-bann pfiat Gott, Lcr chcncdcr pfiat lott!" Unterdessen zog draußen zwischen den im Winde fchwankenden Pappel bäumen der Landstraße der alte Jakob seinen zweirädigen Karren der Ortschast zu. deren Vice-Obrigkelt i:ch so eben derart unschmeichclhaft über die Haustrcr ausgesprochen hatte. Seit zwanzig Jahren streifte der alte Jakob diese Gegend ab, von Alt und Jung gekannt und wegen des kaustischen Hu mors, mit dcm er seine Kunden be diente, stets ein willkommener Gast. Viel warf ia das fahrende Handclsac schüft nicht ab. aber es nährte doch zur Noth den bescheidenen, weiühaarlgen Mann, der in seiner abgegriffenen elzbaube und in einem dürftigen Lo denröcklein der Kälte und dem Winde Trok bietend, als sein eigener Gaul eifrig im Geschirre hin?, um cm pciar Heller zu verdienen. Als sein Karren durch die Torfstraße rumpelte und vor der Kirche hielt, zeigten sich neugierige 5?öple an den Fensterchcn der Bauern Häuser. Ter a'te Jakob is da!" derkündeten die Mägde den Burschen, nicht ohne die Absicht, letztere zum Ankauf von allerlei gefälligem Tand auszu muntern. Mancher Sacktuchzirfel wa d ans diesem Anlas; durchforscht. ob sein Inhalt auch für ein Gcsch.mk an die Hcrzliebste ausreiche. Tcr alte Jakob wischte dm Schweiß von seiner Stirne, band sich einen riejia.cn wollenen Shaml um den Hals und begann dann, die mitgebrachten Herrlichkeiten aus dem rasch durch Bretter erweiterten Karren auszulegen. Es war eine Symphonie von schreiend farbigen Busentüchern, Jacken, billiaen Schmuckgegenständen. blinkenden Mes sern. beschlagenen Pfei'en, ungeheuer wohlriechenden Seifen, lebzeltcnei Her ?en, frommen Wachslichtern. w:itlüufigen Filzschuhen und derg'eichn EuZtnrgcgenständen, die den Leuten auf dem ' Lande das Wasser im Munde ccrinnen machen. Alsbald sammelte sich um seinen fliegenden Stand die Torfjuaend, die nach und nach den her bcigiciltcn ernsteren Käustrn weichen, munte. Es wurde nich BaueznaN umständlich gcfii!fcht, geboten, wege Landen, wiederkickommcn uud endlicki

dock'gekaust. Alles unter eiNer Fluth drolliger Bemerkungen des alten Jalob. die von Zeit u Zeit ein brüllendes Gelackter hervorriefen. i?ben dearbei-

tete der Hau sirer ein Knecht zum Ann kann-t icden Taq Vau mactej. ni! blos den Montag, so stark is die Frb und waschen kannst's a alle Jahr ama'. obne daß's ausgebt. Tie Vandein unt' d'ran san 's Ncuckcte. in der St.idt trag'n s' die Gigerln aS Krc-vatt'! willst etwan no' mehr?" Tli kam der Gcmeindeschreibec heraeschlichen und lauschte mit bos'?as. tcr Miene der Anpreisung. Kurz d rauf Gesellte sich auch der Bürgermeister co.va. G'liört schon mein, oc K rl.flüsterte d.r Gemeindeschniber. lie Hos'n darf er nit verkaufen, das is ge stcn das neue G'setz. Und zu sein' Unglück is heut' Sonntag auch noch. Also 1. Vergehen gegen das Hausirg' iVti 9 9prnpbpn nenen hiV fprfrfiiirftf' i t - j)ö.. 1 - Sonntagsruhe. Ter geht fürchterlich cm." So pack' ihn z'samm," mahnte der Bürgermeister. Akelei," antwortete der Gemcmdcschrciber. Nur warten! Wer weiß, was er nv' Alles anstellt. Testo härter fallt dann die Straf' aus, wenn sich die Berbrccbcn tumuliren. wie man sagt. Bleibt's nur da. Bürgermeister, und hört's zu, wir zwei condohr n die Sach' weiter." Nachdem der Knecht mit der lobcsamen blauen Hose richtig in das von dem alten Jakob gewünschte nähere Berhältnin eingetreten war, erkannte der kundige Handelsmann, daß einige Mägde nach den gelben, und rotkcn Kopstüchern schmachteten, die, mit einem Stern bczchwert, aus dcm Kar ren lagen. Ah, so saubere Trutscherln," schmeichelte der Alte,' und nir Recht'S zum Anziag'n. Scham's Eng nit. mit solche schäbige Tuach ln herum; -gehn, die ausfchau'n wia die Stiefelfeigen. Glci' greift's zua nach die schön' ncuchcn Tüachcl da und thait's Eng a biß'l außaputz'n damit. War cwi Schad', wann s' Andere kaufetcn, dö schiach san wia die Krot'n; na. grcist's zu Modeln.. ..weiter weiter...." Mir ham net Geld gnua," kicherte eines der Mädchen verschämt. Tös macht nir: i gib Eng s auf Raten. Kenn' Eng ja als brave Madcln; Tu bist die Pfistcrer-Justine, Tu die Erdberger-Resl uud Tu die Pillcr-Kathi. zahlt's m'r halt a Jede a Scchscrl so oft i kumm. OeZ wcrd'ts mir net durchgeh'. Ta nehmt's es' dieTüachln." Nummer 3: Vergehen gegen das Natengefe'." raunte der Gemein beschreib demBürgermeister frohlockend zu, indem er diesen mit dcm Ellbogen an den Magen stlen. Hab' ich s mt g'sagt, daß er sich ncch tiefer eintunkt?" So pack' ihn schon einmal z'samn", meinte der Bürgermeister wie der, Pscht, nur stad, der stellt schon noch was an. Wart'n m'r noch eine Weil'." In der That entsaltcte der alte Jakob nun ein großes gelbes Papier, auf welchem mit Blaustist geschrieben stand: Großer Wcihnachtsausverkauf. Tiefes Plakat befestigte er auf einer Stange und ließ cS lustig über dem Karren im Winde flattern. Großer Wcihnachtsausverkauf." virlündete er dann auch mündlich. Wegen Uebcrsicdlung, Räumung und Veränderung meines Waarenlagers werden sämmtliche Artikel weit unter ih'.em in ganz Europa anerkannten Preise ausverkauft. Gegenstände von unschätzbarem Werthe kann man jetzt um die Hälfte erstehen. Wer ein paf sendcs Weihnachtsgeschenk braucht, der trete ein! Feinste Bedienung, An schauen kostet nichts. Auch die Ge schäftscinrichtung wird ausverkauft, wenn einer daraus Lust hat. Also he rcinspaziert, meine Herrschaften, he reinspaziert zum reellen Ausverkauf des alten Jakob & Komp.!" Nummer 4: Vergehen gegen daS Auererkaussgcsetz!" frohlockte der Eemeindeschreiber. Hiazt ramm ihn aber! Ter bringt fi' ja um sein Hals,- drängte der Bürgermeister. Hat schon noch Zeit. Er kommt uns nimmer aus," gab der Gemeinde schreibe? zurück. Nur warten!" Tas Wort Ausverkauf verfehlte seine Wirkung nicht ganz. Ter alte Jakob fand reichlich guten Absai) und konnte nach ein paar Stunden mit wesentlich ! erleichtertem Karren das Gemeinde Wirthshaus aufsuchen, wo er zu über nachten gedachte. Ter Gemeindeschr-i der folgte seinem Opfer auch dahin. nachdem er mittlerweise einen Boten nad) ler nächsten Gendarmeriestatior entsendet hatte, die etwa eine halbe Stunde entfernt war. In seiner Herzensfreude über den guten Geschäststag trank der alte Ja lob ein wenig zu hastig den jungen Wein des Gemeindewirthes, und da ihm auch manches Glas zum Besch-' trunk angebogen wurt)e, so war es kein Wunder, daß 'her sonst nüchterne Knabe im' Handumdrehen einen bemerkenZwerthen Rausch ' zusammengebracht hatte. In diesem Zustande erheiterte er die biederen andleiite durch heiscr"tt Gesang und derbe Spässe Mem' während er den ichn hon außen beobachtenden Gememveschreiber geradezu in ei nen Taumel des Entzückens vcrzctzte. Nummer 5: . Vergehen gegen das TrunkenheitsgeseZz." murmelte die

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ser. sich d:e ände relvcnd. Jetzt ist er durch, ganz durch, durch die neuen G'setz alle hat er's übertreten. Na, d.'r wird gut au-schau'n!" . Ta kam auch schon der herbeigeholte Gendarm in Begleitung des Bürger mcisters, um den Uebclthätcr in Empfang zu nehmen. Tcr Gemeindeschreibe? wies durch das Fenster aus d:n herumtummelnden alicn Jakob, indem er dessen fünffach qualifizirte Vergehen des Näheren beschrieb. Herr Lerchencder," sagte der Gendarm darauf strenge, mir scheint, Sie haben selbst ein Glas über den Turst getrunken." Oho, Herr Postenführcr, wie kommen Sie dazu, mich so zu insuliren!" fuhr der Gemeindeschreiber auf. Nach den neuen fünf Gesetzen " Tie neuen Gesetze haben noch keine Geltung, sie werden erst berathen. Es ist traurig, daß Sie das nicht wissen; Sie haben mir einen unnützen Weg dadurch gemacht. Herr Bürger meisler, lassen Sie den Mann da drinnen, sofern er nichts Anderes begeht, unbeanstandet!" Sizt es. Tu Esel," brummte der Bürgermeister den Gemeindeschreider an. Mir is s eh so liaber, denn nach alldem, was i g lesen hab', hätt' der arme Teufel ja lebenslänglichen Arrest und 7000 Gulden Geld straf' kriag'n müaß'n. Und das is do hart für so a bisset Hausir 'n! " 2ic Bcrusstvay:. Eine französische Satire. Wenn deutsche Blätter über sran Ssische Zustände spötteln, wird die französische Presse immer sehr ärgerlich. Sie selbst aber sagt Bittereres und Böseres über französische Verhältnisse, als irgend ein ausländisches Blatt es gethan. Man lese nur folgende bitte" döse Satyre. die der bekannte politische Satyriker Arieux im Figaro" vcr öffentlicht: Berufswahl. Herr Mirman, untauglich bc funden für den militärischen Tienst, nimmt seinen Platz in der Tepu tirtenkammer wieder auf. Vater: Lieber Doktor, ich habe Sie zn mir gebeten, um mit Ihnen darüber zu berathen, welchen Beruf mein Sohn, dei Sie ja kennen, wohl am ersten ein schlagen soll. Ter Arzt: Ich stehe zu Ihren Dien sten. Vater: Sollen wir ihn Soldat wer den lassen? Ter Arzt: Taö geht nicht. Er ist ja kurzsichtig? Vater: Wir wollen ihn also in die Verwaltung eintreten lassen. Ter Arzt: Tas geht nicht, er kann ja nicht orthographisch schreiben. Vater: W as meinen Sie vom Tel? phrndicnst? Tcr Arzt: Er ist ja taub. Valer: So lassen wir ihn in das Bureau für Reklamationen eintreten. Tcr Arzt: Tas Bureau hat keine Beamten, Vater: So miisien wir wohl zu einem Handwerk hinabsteigen Ter Arzt: Er ist zu ungeschiZt. Vatcr: Es ist wahr; meine väterlichcn Gefühle ließen mich das veraesscn. Halt, ich habe es gefunden: ich lasse ihn Velocipcdist werd.n. Wenn er als Selbstroß durch die Straßen saust, so wird er, weil kurzsichtig, allerdings hier und da einige Leute überfahren, indesscn, weil taub, die Schmerzensrufe seiner Opfer glücklicherweise nicht zu bören bekommen. ' Ter Arzt : Tas. geht auch nicht ; Jhi Sohn hat ein Herzleiden. Vater : Ja, um Gotteswillen, was soll ich mit dem unglücklichen, Buben denn anfangen ? Er. ist' kürzsichtig, taub, kann ntchj srthozraphisch schrei den. unäes'cbickt. linkisch, herzkrank soll er denn dazu verdammt sein, hier gar nichts zu werden i lieber Toktor. t V . t t i icg siege sie an, crmlirem r: eine Laufbahn für ihn. Ter Arzt : &m, sagen Sie' bat er lerne a.ute Stimme (

?? mn Vater : Ja! Ter Arzt : Kann er einen weißen Zettel von einem blauen unterscheiden? Vater: Gewiß! Ter Arzt: Das ist hinreichend, lassen Sie ihn doch Abgeordneter werden: Vater: Herzlichen Tank! DaS soll gesckehen! T.is ist sehr witzig. Und jedenfalls viel boshafter, als witzig. Und mit kleinen Variationen würde es auch in anderen Ländern passen. Auf G e g e n s e i t i g k e i t. Ist es nicht schändlich, daß der zung: Doktor seinem Weibchen immer vorredet, die Hasen, die er bringt, seien von ihm selbst geschossen?" Sie macht ihm ja dafür wieder weiß, sie habe die Hasen, die sie ihm vorsetzt, selbst gebraten!" Macht des Jnserirens. Herr (am Stammtisch): Was, Sie alauben nicht an den Werth des Inserirens, da irren Sie sich gewaltiq; mir war kürzlich mein werthvoller Neufundländer Hund abhanden gekommen, ich gehe noch spät Abends in das Zeiwngsbureau und gebe ein Jn serat auf. und als ich eine halbeStunde später nach Hause kam, da ich meinen Hund bereits auf der Treppe sitzend vor Galan t. Eine Dame läßt ihre beiden Töchter vor einem zu Bc such weilenden Herrn aus Schwaben vierhändig Klavier spielen. Dame : Nun. Herr Hüpferle. waS saaen Sie ni dem Spiel meiner Kinder ? Hüpferle: Oh. 's lscht so wett ganz nett, aber da kann ma' eigentlich doch so recht seha, gnädige Frau, daß d' Menscha von de Assa abstammt, denn dia thunt auch alles vierhändig. Hab' ich Recht, oder net? Aus einem Brief deö Studios us Bierlina. ..Ueber baupt. lieber Onkel, bin ich jetzt sehr ordentlich geworden; ich hebe alle unbe halten Rechnungen auf!" Nickt komvetent. Lude: Tu bist also wegen deö Uhrendiebstahls freigesprochen worden? Ede : Ja wohl. mein Bertheldiaer bewies, der Richter wäre befangen, weil die Uhr ihm felb-r scharte ! Schön und rern Soll das Hauö stets sein ! Die besten Bürsten kauft man bki Schmeoel, 420 Ost McCar'y tTofcf Ueber Nerven. ii Hier ist etttas VernüriftiieL und Zollte vnS alle inten fsiren. 2 r. S ch o o v 'S Un tcrsuchungcn haben slczeigt, daß wenn der Hauptnerv eines ArnicS oder BeincS durch schnitten wird, oder wenn ein beständiger Druck avi diese Nerven ousgeübt wirst, die Muskeln gelähmt werden. Er fand, daß Leben und Kraft auf Nervenstärke beruhen und dieses ist die Ursache, daß iogenannte Vlutreinigungsmittcl klvr vsrüberaeh--de Linderung gewähren. Sr fand ebenfalls, daß gewisse Nerven die Thätigkeit deS SlcagenS, der Leber, Nieren uns anderen inneren Organe kontrolliren. Dr. Schoov's Wiederherstelle? ist ttn vcurrnttcl ! ur Magen. Leber- und Nvren Lrankhciten, indem derselbe zur Stärkung w tr - w 7 ni T c . r i urio virnayriing oicjrv erven oeiircgr. Diese Medizin ist Nervwe oder giftiges Nervenrcizmittel, Brod, Fleijch, Rartof. von Speisen in Blut ein schmacher tta unö aus demselben Gründe hört d:' yatkgreu oer ervauungs vrgaue (tut, wenn vre Nerven gcfchwöcht ftaj' Ist diele nicht einleuchtend Br, Schoop'S Wieder bcrsletker verbiÄdert und heilt diese Krsu!iciten, iridcin derselbe die nöthige, Aerventtaft schafft und erdölt und Wk Cr w ? . . ersuco rorro icy yiervoa uoerzeuge. ' In Lpottzeken oder franc per jvitg sjr. fj.ev T: deutsche .W. tetiWt zur Gesundheit, welcher die Behandlung mit dieserMedizin gens beschreibt, nebst Proben, werden an irgend eine Adresse frei verwandt, Man. schreibe an '

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