Indiana Tribüne, Volume 18, Number 114, Indianapolis, Marion County, 12 January 1895 — Page 4

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Dle LeglSlatnr. Eouvernör MatthewS verlaS gestern seine Botschaft. In derselben empfahl er, daß dem Eovernör entweder in

seinem eigenen Namen oder im Namen deS Staates das Recht gegeben werden sollt?, Einhaltöbefehle gegen Personen, die sich gegen die öffentliche Wohlfahrt auflehnen, zu erlassen. Ferner ein Gesetz zu passiren, daö eS den Eisenbahnen verbietet, Perso nen zu befördern, die in ungesetzlichem Unternehmen verwickelt . seien (a la Debs). Ferner dem Gouvernör gesetzlich das Recht zu geben, Sheriffs zu suspendiren, die ihren Pflichten nicht nachkammen (das heißt Streiker nicht schnell genug verhaften). Ferner den Souvernör zu ermächtigen, bei den Gerichten auf die Absetzung eines Eherisss anzutragen, der nicht ein williges Subjekt deö Gouvernör ist. Natürlich werden alle diese Forderungen gestellt, um daS Gesetz besser durchführen zu können. Ferner wünscht der Gouvernör, daß eine größere Bewilligung für den Militärfond deS GouvernörS gemacht werde und natürlich auch die NückbeZahlung des zur Bezahlung ier Milizen letzten Herbst geborgten Geldes. ES nahm den Gouvernör eine Stunde und 20 Minuten, seine Botschaft zu verlesen. ' Ein Antrag, die Botschaft drucken zu lassen, wurde verworfen, wird aber wahrscheinlich am Montag in Wiedererwäzung gezogen werden. DaS HauS passirte das erste BewilligungZzesetz, nämlich $150,000 zur Bezahlung der Legislatur. Nachmittags entstand in einem gemeinschaftlichen CaucuS von HauS und Zenat ein Stunden langer Kampf über die Besetzung der Stelle des Ztaatöbibliothekars. ES wurden et. liche 20 Kandidaten vorgeschlagen, von oenen Frau Emma L. Davidson von Peru und Frl. Emma Baker von bier die größte Stärke zeigten. Frau Davidson gewann mit öS gegen 4S Stim men. Nach Beendigung deS CaucuS waren die Mitglieder deS Hauses in solcher Eile, an die Arbeit zu kommen, daß die Sitzung eröffnet wurde, ohne die demo kritischen Mitglieder zu benachrichtigen, galt es doch so schnell wie möglich ein Gesetz vorzulegen für die Ernennung der nöthigen ClerkS, HülfSthürsteher, Pagen etc. Durch daS Gesetz werden 03 verschiedene Stellen geschaffen, die täglich $273 kosten. Wurde an daö NechtScomite verwiesen. Herr Merritt legte ein Gesetz vor, das die vom Eouv MatthemS ge brauchten Gelder ($48,513 09) be. willigt. An daö Comite für Militärfachen verwiesen. Im Senat verlangte Haggard eine Untersuchung der Bücher der verschie denen Staatsbeamten. Die Bespre chung deö Antrags wurde auf Montag verschoben. Ferner wurden im Senat die nach folgenden Gesetzentwürfe eingereicht: Senator Haggard Ein Gesetz für ein Staats - Soldatenheim in Lafay ette. Es sollen 5150.000 sür den Bau bewilligt werden. Die von der Bundesregierung für jeden Bewohner bewilligten $100 d. I. sollen in den Staatsschatz bezahlt werken und der Auditor soll monatliH $12 sür jeden Bewohner bewilligen. Senator HumphreyS Ein Gesetz für die Besteuerung von Banknoten. Senator Stuart Ein Gesetz, durch welches daS Sehalt von CoronerS in Städten von über 5100,000 Einwoh nern auf $3000 daS Jahr festgesetzt wird. Senator Wray Ein Gesetz, welches allen öffentlichen Beamten, wie Mit gliedern der Legislatur, Richtern, Kommissären, MayorS, Stadträthen etc. verbietet Eisenbahnpässe anzu nehmen. Senator Shiveley Ein Gesetz in Betreff der Senatkangestellten. Senator Wlshard BewilligungSaesetz für die LeaiSlatur mit $105,000. m ,, m Mozart Halle. Heute Aleud echte TurtelSuppe. H-nvy Victor. m Neue Klagen. Thomas Southern hat die Illinois Central Eisenbahn im Bundesgericht auk $10.000 Schadenersatz verklagt. Wm. Chidle gegen Adolph Sielken. Klage zur Erzwingung besonderer Spezifikationen eines Kontrakts. Elijah Martindalc gegen Georgia Wright u. A. Hypothekenklage. , m Jährlicher RaumungSver verkauf. Unterkleider für Frauen, Männer und Kinder zu bedeutend herabgesetzten Preisen. Ebenso haben wir wollene Bettdecken, Comfort und Flanelle ,u den aller niedrigsten Preisen markirt. Weber & Zimmer, 198 Virginia Ave. Zimmer Co. No. 1. Shelby Gtt.

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WInnle Sml.b Broz.ß. Gestrige Nachmitta g S - fitzung. Kurz vor Mittaa wurde der Angeklagte auf den Ze'zcnstand gerufen. Er machte feine Aussagen mit brach tc.'.-5'ttther Klarheit und Unbefangenhe' . iUge war zur Zeit seiner Verhaftung in der Elektrotypen'Eießerei, 20 W. Pearl Str., bctheiligt und beschästigt. Am Abend deö 11. Juli fuhr er zunächst seine beiden kleinen Nichten spazieren, lieferte sie dann nach etwa einstündigcr Spazierfahrt zu Hause ab und fuhr zur Myrtle Overturf. Sie fuhren zuerst nach Kissels, blieben dort vrt ii Uhr Nachtö und fuhren dann nach Brighton each, wo sie etwa um j3 Uhr anlangten. Sie stellten daö Fuhrwerk in die Remise unk begaben sich in den kleinen Tanzsaal, wo Süß Piano spielte. ES waren noch mehrere Paare dort. Sie vertranken $1 in Bier und begaben sich dann nach ThompsonS Wirthschaft, wo sie Bekannte zu treffen hofften. Sie kamen deshalb nach Brighton Brach zurück. Zeuge hatte Durst und wollte ein Glas Selterser trinken. Sie hielten vor der Hinterthür an, er stieg auö und ging ins HauS, während daS Mädchen den Wagen vor daS Haus fuhr. Er begab sich vom Pianozimmer in daS Schankzimmer und sah mehrere Personen darinstehen und trinken, von denen er den Kutscher Witman und den Baseballspieler Lynch kannte, Thomas kannte er jedoch nicht, sah ihn jetzt um erstenmal in seinem Leben. Er sagte dann etwa? zum Kellner wegen deS $1, den er ihm schulde. ThomaS sagte dann : Wenn du dem Mann einen Dollar schuldest, weshalb bezahlst du denn nicht? Zeuge antwortete: Ich kann meine Schulden schon bezahlen." ThomaS: Komm und tk'nk mit mir." Smith : Ich trinke nicht mit Fremden, und dann habe ich auch eine Dame draußen." ThomaS : Nun dann nimmst du besser dein Frauenzimmer und machst, daß du fortkommst." Dabei legte ThomaS seine Hand auf deS Zeugen Ächulter. Lynch sprang dazwischen. wurde aber von ThomaS beiseite ge schoben. Thomas schlug den Ange klagten jetzt mit geballter Faust inö Gesicht, so daß er gegen die Thür tau. melte. Sie packten sich und wälzten sich auS der Thür. Thomas hatte ihn bei den Ohren und zog ganz Unmensch, lich und schlug ihn dann aus die Nase Er suchte sich loszumachen, aber er konnte nicht. Dann zog er sein Taschenmesser und stach blind darauf loS. Sie sielen von der Veranda und beim Aufstehen schlug ThomaS ihn noch einmal inö Gesicht. Er lief dann nach dem Wagen und schlug den ihn verfolgenden Thomak mit der Peitsche und fuhr davon. Er glaubte, daß er in Lebensgefahr war, und zog deöhald daS Messer hervor um sich von dem ehernen Griffe zu befreien. Ce fuhr zuerst nach Fall Creek und wusch sich das Blut ab und kam dann zurück, um zu erfahren, ob ThomaS ernstlich verletzt wurde und erfuhr von feinem Tode. Dann sagte seine Begleiterin etwaS, er weiß aber nicht mehr, waS eö war. Er versiche'te nochmals nachdrücklich, daß ihm ThomaS ein voll kommener Fremdling war. In der NachmittagSsitzung nahm Anwalt Henry den Zeugen inS Kreuz verhör. Dieses brachte folgendes Neue zu Tage. Zeuge ist 26 Jahre alt, war oerheirathet, feine Frau ließ sich aber vor ö Jahren von ihm scheiden. Er wohnte bei seinen Eltern in 410 Nord Delavare Str. Er war bis zum 12. Juli 1894 Geschäftsführer der Jndiana Clectrotype ounory. ett zwet Jahren ist er mit Myrtle Overturf inti n bekannt. Er richtete ihre Woh nuna an der Jndiana Ave. ein und zahlte ihr einen regelmäßigen Unter haltözufchuß. Seit seiner Hast hat sie ihn regelmäßig 2 bis 3 Mal wöchent lich besucht. Sie haben wohl über die Hauptereignisse deS Falles gesprochen, aber sich nicht verabredet, waS sie auSsagen wollten. Er hat überhaupt in seiner Haft nie unter vier Augen mit ihr gesprochen, da daS nicht erlaubt sei im Gesängnisse. Zeugen haben keinen Zutritt zu den Gefangenenzellen. Zeuge bestand darauf, daß er sein Messer erst gezogen und in Anwendung gebracht habe, alö ThomaS ihn an der Kehle und an einem Ohr gesaßt hatte, so daß er zu ersticken glaubte. Thomas warf sich mit seinem ganzen Gewicht auf ihn und dabei sielen, sie voi der Veranda. Bei dem Falle entfiel ihm daS Messer. Bis zu dem Momente hatte er kein Blut an ThomaS gesehen. Zeuge konnte von seinen Aussagen nicht abgebracht werden und Widersprüche brachte daö ausnehmend scharfe und erschöpfende Kreuzverhör nicht anö Licht. Hiermit erklärte die Vertheidigung die Beweisaufnahme ihrerseits für ge schlössen und lit Staatsanwaltschaft brachte Abwehrzeugen aufö Tapet. CH'aS. Dennis, Reporter, der Aevs, war der erste Zeuge. Er hörte, waS

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Der 27 Verkauft bei Grocern. Myrtle Overturf am 12. Juli vor dem Polizcifupcrintcnenlen sagte. Eö deckte sich so ziemlich mit ihrer jetzigen 'Aussage. Detektiv Richard?, seit drei Jahren in seiner jetzigen Stellang und seit 1873 an der Polizei, kannte Smith seit Dieser ein kleiner Juuge war. Seine Moral ist sehr locker und sein Leumund schlecht. Er kennt Myttle Overturf nicht persönlich, sie ist aber aus derpolizeilichen Prostitutionsliste. Detektiv Kinncy sagte, daß Myrtle Overturf bei ihrer Verhaftung in Broad Nipple ge agt habe, sie habe von der ganzen Affaire nichts gesehen, weil sie auf daö sehr lebendige Thier habe Acht geben müssen. Auch er stellt dem moralischen Charakter deö Angeklagten ein schlechtes Zeugniß auS. Kapt. 2aS. Quigley hörte My'tle Overturf ihre Aussage vor dem Polizeisuperintendenten machen. Sie erklärte, nichts gesehen zu haben. Zeuge ist mit Smith seit 10 Jahren bekannt und hält ihn für einen moralisch haltlosen Menschen. Die Aussagen von Polizeisuperintendent Powell, Sergt. Kurtz, DetektiveS Kaehne, Thornton und McGuss, Sergt. Löwe bezüglich der Overturs und deS Angeklagten waren ebenso ungünstig, wie die vorhergehenden. Detektiv Kaehne brachte Frank Hunt und Geo. Süß zum Coroncr,. der ihre Aubsagen entgegennahm. Geo. Süß war vollständig nüchtern und Polizeisuperintendent Powell bestätigte diese Aussage. Der Staat erklärte das Zeugenderhör für beendet und die Vertheidigung sagte, sie habe ebenfalls nicht? mehr zu offerieren. Damit war denn die Be. weiSausnahme geschlossen und die BeweiSführung, die Redeschlacht der Anwalte, kann beginnen. Die Argumen. tirung dürfte nicht vor Mittwoch be. endet werden. Trotz der wenig behaglichen Tempe ratur Gerichtesaale, war, wie bisher immer,' heute Morgen jeder Platz in dem weiten Raume besetzt. .Richter McCray erklärte, daß er sür die Be. weiSsührung 2 volle Tage bewillige, aber nicht mehr, da die Arbeiten der Grand ?ury am Moabg beginnen sollen. Staatöanwalt Wiltsie erhielt dann daö Wort zu seinem Plädoyer, daö etwa 2 stunden in Anspruch nahm. ES war seine Jungfernrede a S Staatsanwalt und eine tüchtige Lei. stung. Redner gab ein klares, logisches Lild der ganzen Mordgeschichte an der Hand der erwähnten OricntirungSkarte. In einer scharlen Kritik der Zeugenaussagen konstatirte er als seine Ueberzeugung, daß mehrere Personen groben Meineid begangen hätten. Vor allem zeige daS Zeugniß deö Süg die größten verdächtigsten Widerspräche mit seiner Aussage vor dem Coroner am Nachmittag deö 12. Juli. Smith befand sich nicht unter Fremden, als er daö Zimmer betrat. Er kannte Whitman, Hunt und Lynch. Der arme TdomaS war eher unter Fremden als Smith. ThomaS forderte Smith in kordialer Weise auf, eins mit ihm zu trinken, war daö etwas Unrechtes, Schlechtes. Wer kann sich da beleidigt fühlen. WaS lag in ThomaS' Stimme und Verhalten um Smith's Ausgebrachlheit und seine blutige That zu rechtfertigen? Die letzten Worte, die W. V. ThomaS in seinem Leben äußerte, seine letzte Handlung, alleS zeigte seine angeborene Gutherzigkeit, seine Jovialität. Er sagte : Bring doch auch dsine Dame herein und laß sie mittrinken, Winnie !" Bedenkt und überlegt euch, ob ThomaS' Verhalten, seine Worte diesen brutalen, heimtückischen Mord deS Angeklagten rechtfertigten. Hunt hat ausgesagt, daß alle Vorgänge ihm zuerst als von ganz freundschaftlicher Natur erschienen seien. Wie anders will man sich da denn die Handlungsweise auslegen denn als brutalen, unprovozirten Mord. MeineHerrenGeschworenen, Sie haben an derHand der Thatsachen und im Licht gesunden Menschenverstands zu entscheiden, ob Winnie Smith in Nothwehr hzndelte oder nicht." Auf Wiltsie folgte Vertheidiger ChaS. W. Smith, der seine Rede heute Nachmittag fortsetzen und vollenden wird. - Heute Abend Hafenpfef: fer bei Gottlieb Lenkbardt. WCS Der StaatSaudilör hat $100,. 000, den Nest einer Bondserie von $600,000 vom Jahre 1885, an die Dime SavingS Bank von Brooklyn ausbezahlt.

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