Indiana Tribüne, Volume 18, Number 114, Indianapolis, Marion County, 12 January 1895 — Page 3
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Ujr.i:-.x tcun sich rs:t ttcir.i g:- ''.nr.g ::i intcrf .".l;rc:i l'ss., fpcjtc'i ivr.r.: tl: Cci::nisyc:i luici frra! for.:nt. Tie natürlicn Vrc?::Tte ter CiieUcn fccu CarlS'jcb cnitjalieu öcficrr.b izil:, Ih !ün':!ich gar vift Ij gestellt wer ten lonner.. Seit Jahrhunderten sind Uc SDäffcr V?N KarlZoad wcjrn iCjrcr .ctlrsir.asg Sei Ärar.I$:Utt fcer Scccr, Vieren i.r.b b:5 Maer.S rühmlichst bekannt. Cc.3 Lch:e Garftccccr Sprudcl.alj !'i:d dir:!! ci:5 d:? Tpr-.ldclqurÜ! iirx d:r t.'.NZ bcr etaits::nc:::5c :r!5tcb ccwonnm, u.id durch b?vc: 'oentett flr tic Ccrcir.:.Qt:n vi rr . f- Sr-' Trt t5l!C!T il; U-l- "; J -iw.J 2:r!, vettaxfr. Sci?e Flasc tc3 c$t impertirt::: SctfferJ nr.b SpcndclsalzrS ni3 o;1qc3 tadtsic'l, förri: di? llntcrjchiift tc: Reuten Gl?i:sv & 23ecbc!jo:t Co.. 1.2-1.-4 FrsRÜiil Str., ?!c:v York," ftcrCt fctte fca'jeu. Zu er. in ctl;n ?lv-?t':flf.:. 2T 0 n H5!e st ifj vo? 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Verengkninen ett , die nsJ so verzweifelt sind. Zkommt oder schreibt Svrestunde". Mo?geS 9b,Z 2 Uhr. Llbendi vis S UZr. MiktwixbZ und Samstai bii Uhr Aöenrs. sonntags s dlZ i ii?r. DaS Glück cincS Leidenden. 53?r Sa5rwtnf md) bnj UnqTüct mit der schrei! liche Krankheit Sypyilii angesteckt ,u werden, durch Tattoiren. mit einer glabel, di erst an meinen Freund pedrauchr wurde, welcher vphiltS hati ohne rnern Wissen. Itestranthttttrat et st iittnilfitr Fortn am Xattoirtcn 9lrn aus. Äonfuliirte z'vki Aerzte ohne Sri lz. e'.an Ausbrüche nach 3 Monaten am ganzen Stxvt tc Rcfi zu uß. Besuchte einen dritten Arzt vl?ne Ersolz. Tann sah ich tue Annonce vcn ei em 3 ladelghizer srz:, der dehauvteke alle Aranken ,u heilen, wenn 'Andere seht gingen. Ich tonsultirte tym. be-,aZl:e i0 aber keine ttr noch Linderung, verlor nein Laar. Schmerzen und Jucken wurden un ,rtrZ,,li. krnnte eoer schlafen noch ruben. Weinte Tzz und Nacht von ftrlter. l'Iein Äorvte toar mit üjpferjarbtg'n Flecken tedelt. a'iuRte iwetlenzle das immer biiien uud 6 Monate tanz niii ardeiien. Ich dacht Tod dringt Erlösung. Ta besuch: mich t n freun!, der sagte : Edward t e suche doch den Tr. Tiieel. 1317 Arch tk . tj'l.. a. Tcr ein iige der dich heilen kann. Ich schrieb an Tr. TKeel dersaae. komm und lasse dich untersuchen, to -i ich euch th tt Dank den 2:llmach'!grn nd Tr. XIkcI' naebsren.nach weiteren ei'ionaien war tch arunditch tiittrr. Ich schiöke ihm e.ncn freund zu. mit araslichen sZolaen n Seldstdefleckung der sonst keine Hut oe Tuneeit tatre. Ader r. 2ucel (uiirte i.nö machte etttett fj'sanöert ftav'mSiaTin a:i5 Jm. üin:i jttjt stärke? als jemalZ. Vein S'ah, ob re ch oder arm. im? Äetrozenn un aüe die sil ch derakhrt, dschlndelt u d vetr?-n, rer?e,felt nit, mag saaen :oer uiU der Dr. Tkkelsct ntchts. fleh, hm i vm, er kurtrt nöestngk. rjt ler mich mit liimoiiictr eepan deite. lagt, Adeei iit n chit werth, d.is vt em fc.iae, er beiiiCch'eci, wtr würden s,ne Unkenntnisse allsee' te. Tk?e! t't der beste gutn:ükligge und gut!?er ziqsk? lebende Mann, teilte Au?a?en weroerJhr cii adrke:t bestätigen, wenn ihr nachforschet. A?-naii az rch?r Z?. Tleei ist ter crefete un .if.i r.n allett Tvezai ;:?n. l5SS'.S Z. SÄ,, Ts::?tokv!t. ?a. tS! Eis! ffiir bfrtiKn d?5 (TMircr.rnsteut für HMtch eruna tor lits an ur.ttrr ffurörn. Kaufen S'tc Ohr m.nnn tinr.i Kr.fi Lt i 3i r-It-frt IPtrll ) 11 11"' 'r . 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Amerikaner. Noinan von Adolf Streckfuß. (Fcrtsetzuna.) C war ein tfyiS bürzerl'cheWoy-:-Ziinmer, ohne alle7. Luxus, aber so reail für den täzllche.-i Gebrauch aller Fami lienmitzlieder bequem eingerichtet. Dort auf dem wachen, mit einem dun!len Wollendamaft bezogenen Sop,z ruhte wohl oft die kranke Mutter, od:r j sie saß auf dem beque:n:n Lehnstuh! an dem cxoua Miiteltisch. an welchem löends die Familie sich versammelte, ür die beiden Töchter wren jezeallZ die beiden hübschen Nähtischchen bestimm!, die an den Fenstern, in jeder Fensternische eins, standen, für den Vater aber dort :n drr kae der oron: Tisch, auf welchem eine mit em.n EioK Löschvapier g.'lullt: Pflanzenpresse stand. Eine tüchtig: Quantität frechen Löschpapiers war neben ihr zu augenblicklichem Gebrauch bequem auf gestapelt. Ueber dun Tisch war an der Wand ein Bücherregal angebracht, auf welchem eme ansehnl:cke Anzahl von Büchern stand, eine viel größere Zahl befand sich in emem Bücherschrank mit Elalüün, ein anderer Slasschrank lieh durch die Scheiben die zahlreichen Mappen und in demselben auföewahrten Herbariums scheinen. Ein merknzurdiger GezensaJ zu dem friedliche, wohnlichen Charakter des Zimmers bildete die Ausschmückung der Wände mit mörderischen Waffen, An de? Fensterwand zwischen den beiden mit Elsenstaöen wohl verwahrten Fenstern hingen zweiNevolver und zwei doppelläufige Büchsen. Zwei anders Büchsen waren an der Wand über dem Sopfa aufgehängt, zwischen ihnen b:l beten drei groß: Photographien, die drei weiblichen Familienmitglieder darstellend, den einzigen Bilder sümuck des Zimmers. Kurt schaute nn aufmerksam in dem Zimmer um. welches ihm heute einen ganz anderen Eindruck machte, als gestern Abend. Die einfach bürgerlich?, aber bequem: Einrichtung heimelt: ihn an. sie erinnerte ihn an das Wohnzimmer seiner qeliebten Tante Susanne, die trotz ihres recht bedeutenden Bermcczens doch jeden Prunk in demselben verabscheute. Bon besondeeem Interesse waren für Kurt die Bücher, welche auf dem Negal und in dem Glasschrank ausöewahrt waren; er konnte der ?euzier, wenig stens ihre Titel zu prüfen, nicht widerstehen, einte er doch, dak der Inhalt einer Bücbersammluna Aufschlug gebe über den Charakter des Jesi!;:rZ der selben, wenigstens sicherlich über seinen Geschmack und sem geistiges Verstandnikz. Die auf dem Ne.l stehenden Bande eehvrten sämmtlich wissenschaftlien Werken o.n, n:e:i waren es bztnische 5)2ndbüiber. auÄ ein kostö.ir.'Z bztauisches Kupferwer! beraud sich dort. reu ganz anderen Ebarakter zeigten die Bück'e? ia dem Schrank. Da wäre? all: die Meisterwerke der deutschen uud der enalischen klassischen Literatur der einigt, daneben aber aueb ein: ganz: Anzahl von neueren deutsch.'n N?mauen. Au ?a':Z neueuer Voman stand neben denen von Paul '.Yse. Gustav Freitag und Anderen. Ganz asaeschlossen von der Vückiersammluna aber waren die modernen bei der deutschen Lesewelt jetzt, so beliebten Nachschd'pfungen der neuesten französischen Schule, die Zolakovien und d:e Ehebruösromane und Novellen. Eine solche, einen fein aeläuterten Gcsck'mcick deZ BisikerZ bekundende J'.öliotbek in dein verrufenen rothen Und si: wurde benukt. futHi lenuht. dies zeiaten die Einbände der uaau, uiu ui:;i:c;i v.c uzi, 11a 1 y-" I . : n . v.:. v. ff.rr.rt; 1 Meisterwerke. ,WrJ in der Welt treibst Du denn da?" $vall rief die Worte, er hatt: v:eizur balü geöffnet und schaut: verwinder! Kurt an. der aan? in das Studium der trefslien Bibiiothe! versuulen vor dem . . - . . 1 Bücherschrank stand. , ?m das eine Manier, fuhr er fort, aufzustehen, sich aus dem Zimmer zu schleichen und mich in den hellen Taq hinein schnarchen zu lassen, ohne mich zu wecken?" .Ich wollt: Dich mcht stören. .Die Rück mir ersparen dasi wir uns schied von unseren freundlichen W:rSacken schon für uns bereit und wie vortrefflich getrocknet und gereinigt! Komm Kurt, wir wollen uns beeil.'n uns anzuziehen, damit wir 'bald unsere OO' ... .. ' Wanderung antreten können Er holte den Stuhl mit seinen Klei dungsstücken in die Schlafstube und Kurt folgte seinem Beispiel. Während :Z Um- und Ankleidens sparte Falk di: Neckereien für den Freund nicht, er . V . ... verspottet: diesen weidlich darüber, daß er wälrend der Nacht aus Sorge vor ' ' .. ' .. ..'.. einem mörderischen Ueberfall die Kleider' nicht abgelegt halte, wahrend )iz doch im rothen Hause so sicher, wie in Abrahams Schoß gewesen seien, dabei 6'en, tbörichten Verdacht gegen einen so Tsr,?,',i- i?ri"'"l''"''""'r' wie den Amerikaner zu verbretten, batte beaen können. Nachdem die Freunde sich schnell angekleidet hatten, verließen sie ihrSchlafzimmer. Im Wohnzimmer fanden sie Niemand, auch nicht in dem daneben
lillzi yaliesi a;ir u:w aui &i:ui: vcl.rgcn zu v:.l, u luyiie, lym lonr sie verirauen, er roeroe köm-en. Es ist hohe Zeit, er nicht gleich antwortete, fuhr Else halten, was versprochen, er werde ihr trr 1 c rff r 1 . m rv t ! si . w M tTvus. a . . .
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ret ererna machen uno.iv- rorx: u; ouz ok, :it uuu ein treuer ener- vet oer icun?ler:aen
then nehmen, wenn wir noch einmal ganzem .erzell. aniworien sie m.r. nach dem todten Moor herauf und deck) Seit ich vor etwa einem halben Jahre zu guter Zeit wieder nach Walzhausen mit Susanne in's Vaterhaus zurückge. . y , rps r? W i ..jC . . . r... .(.l (!. !t rr ffl tn T-"mr-
i'iriii iDDUin. xja iliiv tu uuuj uuicic 1 tcuii um. v'a "w vm. ium.-
schimpfte er weidlich über die Seywa- ' ' . ' -v .,, v f r v -ri
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fÄ'irt baraup rzck'ten. einen Werli-
Kurt widersprach ihm mcht, auch cr Ich welg aus allen diesen AndZutunschämte sich ja jetzt dieses Verdachts, I gen. daß ein finsterer, schmählichererja er begriff kaum, wie er ihn so lanze j dacht auf unserem Haus: ruht, der den
liegenden Zimmer, einem großen, nicht , nicht nur unser Hausarzt, sondern unlururiös aber doch mit einer gewissen ! ser wahrer, treuer Freund , ist, mit . i' ci ' :xi I ert" .c.i wi! (rn.ee. !i ... 1
, büraerlichen. . Eleaani. einaerichteten.!
aum, er offenbar nach deutscherSilte sagen, denn besser das Schlimmste zu die sogenannte gute Stube bildete. Aus , wissen, alZ es nur zu ahnen; aber auch diesem Ziemer t.'aten sie in den qucr er hat mir keine bestimmte Antwort gedas ganze Hau durchziehenden Flur. ' geben. Ich solle mich nicht kümmern w- m sc::(....v c -. ,,,. ri.r jtiVi. v. rr : . ri
naa) oern jegc qinauuyicuvc große Hausthür war noch' von innen 'verschlossen, verriegelt und obenan durch den vorgelegten Querbalken fora !sim verwahrt, es hatte durch dieselbe ' am frühen Moraen offenbar noch Niemand das Haus verlassen; aber eine Zleir.e Thür am anderen Ende des lurs stand weit geöffnet und gewährte einen Blick in den Hof und nach dem von diesem durch ein niedriges Holzgit ter getrennten Garten, Dort im Garten sind d'e beiden r::zenden Mädchei. Komm', Kurt, wir wollen sie bearüken!" flüsterte Falk, und ehe Kurt noch antworten konnte. c.ing er schon eiligen Schrittes - dem harten zu. Der Garten zog sich sanft ansteigend am Verce in die Höh: bis hin zum ZJald. die Mitte desselben bildete ein nicht sehr großer, aber geschmackvoll anaelegter Ziergarten, der im üppigsten Blumenflor prangte. Kurts Blicke wurden im Vorübergehen durch manche seltene Pflanze angezogen, die wohl ei zier größeren Aufmerksamkeit des Botanikerö werth war, als ihr m diesem Uuaenbl'.ae urt schen'en konnte, In dem breiten Mittelgange des Ziergartens macbten Else und Susann: ihren Morgenspaziergang, sie blieben stehen, als die beider Freunde ihnen iahten, und begrüßten sie mit harmlos:r, liebenswürdiger Freundlichkeit. Sie sahen dabei ganz allerliebst auZ, Leide so rosig und frisch, daß Falk sie mit wahrem Entzücken betrachtete und daß auch Kurts Herz stärker pulsirte, als Else ihm freundlich die Hand bot. S):e beiden Freunde hatten v:e Via sicht gehabt, den Amerikaner aufzusu chen, um von ihm und seiner Familie Abschied zu nehmen. Daran aber sachten sie jerjt nicht mehr, der Abschied hatte wohl noch etwas Zeit; sie könn ten unmöglich die jungen Damen in ihrem Morgenspazierganz stören, es i tii. war ganz eivjlverilanoli, caß iie um d:e ihnen gern gewahrte Erlaubnm bit ten mutzten, sich denselben anzuschlie, ßen, und da der breite Mittelweg im (Zarten doch Nicht breit genug war, um zwei Paaren- nebeneinander bequemen irtaum zu gewahren, machte es sich ganz natürlich, das; Falk und die kleine Su sänne vorausschritten, Kurt und Else ihnen folgten. Einen reizenderen Spaziergang meinte Falk noch rne gemacht zu haben, als an dem thaufrischen Morgen im Garten des NothenHauses. Mit wah rer Wonne betrachtete er seine liebliche kleine Bezleikrm, horchte er ans deren harmloses, zutrauliches, naives Plau dern. Er scherzte fröhlich mit ihr und wenn dann ihr helles, lustiges, silbernes Lachen ertönte, mußte er so froh und harmlos mitlachen, wie er m seiner kiluullchen Knabenzeit gelacht hatte. Weit ernster und folgenwlchtlger war das Gespräch, welches Kuri und Else während des Spazierganges führten, eS btte sich an die Mittheilung Kurts ge knüpft, daß er beabsichtige, m:t Falk noch einmal nach dem todten Moor hin aufzusteigen und dan er deshalb den Freund bald zum Ausbruch mahnen müjze. Sie wollen uns schon verlassen T7n2 Hatte Else gefragt und aufrichtiges Be dauern Hatte sich im Ton ihrer St:m me ausgesprochen. Das wird dem Vater reSt schmerzlich sein. Er äu üert: gestern, als Sie uns verlassen hat ten. er wolle Sie und den Herrn Dok tor Falk bitten, einige Tage bei uns im Nöthen Hause zu bleiben und mit Jh nen gemeinsame Partien in die Berge zu machen, an denen vielleicht aua ?usänne und tch Theil nehmen könnten. Er wird sehr schmerzlich enttauscht sem. wenn er hört, dab Sie sobald schon fort wollen. Muffen Sie denn fort Können Sie semen Wunsch nicht ersül i.ou vnir fni'Zssn rn- hhriMUn ZU ff -W i V I I V 9rjmiwmw j rück. Vielleicht wird sogar schon pn. ser Ausbleiben während einer Nach! im Gasthof Vesorzniß und den Verdacht crreaen. es sei unZ ein ernster Unfall zuaestonen . . m 1 0 m . Else wuroe plowq seyr ernzt, sre schaute fragend zu Kurt aus und mit bebenden Lippen agt: :: : .?::vt nur diese Sorge Sie fort oder neinen Sie. daß nicht sogar ein anderer viel schwererer Verdacht in Waldhausen geäußert werden wurde, wenn ie nicht bald zuruclleyren I fern, ich bitte sie recyl vrlngeno von lose Angst. Ich habe von unsere Dicnst!eute.n. von Jobst und Liese. An, deutungcn gehört, hie mich mit Entsetzen erfüllen; aber wenn ich gefragt T . 1 c "itr.tt habe, was die hingeworfenen räthselhaf ten Worte bedeuten sollen, sind sie mir th Antwort schuldig geblieben. Auch der Vater selbst hat solche Andeutun' gen gemacht, noch gestern, erst, als er Ihnen zurief, Sie müßten wohl Frem. I c . r . r. n . . c. e r t'.f. er lein, son,r rouroen s:e sl neoer der Gefahr aussetzen, vom Blitz erschla- . - . . . . jr. . x. gen zu roeroen, ais oer, roetcoe i.zyn!n im Nöthen Hause drohe! Oft hat er mit bitterem Hohn geäußert, in dem berüchtigten Nöthen Hause bei dem'verfehmten Amerikaner such: kein Fremder gastliche Aufnahme, Wenn ich ihn u;u Auftlarur über solche räthselhaften Worte gebeten habe, hat er, der sonst immer so mild ueid o.ut gegen Mich ist, I mich mit harten Worten zurückgewiesen. Vater schuldlos trifft und der ihm das Leben hier zur entsetzlichen Qual macht. ' Ich weiß dies, obgleich mir Niemand Nede undAntwort stehen will. Ich habe den guten Doktor Settow, der Thränen aeöeten, mir die Wahrheit zu
um oas lyoriHic iwag üzi jyiciiji fote und das bösartige d:r Narren in Waldhausen, es werde ganz von selbst
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C, Z w r, ;7;r; .ns !en. welche se tsamerweise von etwas S ' Anderem handelte, als von Eisenbahnunsicher gemach w de entdeck wur tm tlt- E ruption, den- Dle war sein ausw und Krach. Der StaatZ: Antwort, d.e .13 UUti'dx Graf Posadowski hatte nämbestätigte ohne mir doch Gewißheit zu m -m Neichstage anläßlich der Zuckergeben. S:e können mir diese G:wr Debatte, erklärt, daß es nicht Angehe. he:t geben i Hen von Dyssern Sie Hzdelsvirtrag mit den Ber! theilen nicht den rathselhasten Verdacht, Maaten zu kündigen, denn man wisse der auf unserem Häuft ruht, Sie wur. Deutschland dafür eintauden sich sonst dem Schutze desjelben tn kne. Die Ber. Staaten seien Nicht anvertraut haben, und doch ken- ftz Deutschland ein viel zu wichtiges nen S:e ihn, das ist mir schon gestern Aösanaebiet. viellei5.t der wicktiaste
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ter und noch mehr soeben klar gewor den. Ich biiie Sie recht innig, recht - von Herzen, i.&n Sie mir mit, was Sie wissen." I Sie schaute Kurt an mi! mnia, flehendem Blick. Thränen perlten in ihren sprechenden blauen Augen. Er fühlte sich tief bewegt durch das Bertrauen, welches sie ihm schenkte, durch die rührende Bitte, welch: sie an ihn richtete. Er dürfte ihr Vertrauen nicht täuschen durch eine Unwahrheit oder eine ausweichende Antwort! Aber konnte er ihr sagen, daß ihr Vater, den sie so innig liebte, so hoch verehrte, in dem fürchterlichen Verdacht stand, der Urheber der zahlreichen Verbrechen zu sein, welche seit Jahren in der Umgebunz des Nöthen Hauses begangen worden waren? Er konnte nicht zum Entschluß kommen, als sie aber noch einmal mit noch innigeren, flehenden Worten ihn. bat, da vermochte er nicht zu widerstehen, er sagte ihr die Wahrheit, die volle Wahrheit, wenn auch in möglichst schonender Weise, indem er ihr zum Troste mittheilte, daß der in Waldhausen viel besprochene Verdacht durchaus nicht all gemein geglaubt werde, daß insbeson dere der Doktor Settow demselben mit vollster Energie widersprochen habe und rückhaltslos für die Ehre ihres Vaters eingetreten sei. Große Thränen rollten über Elseä Wangen, als sie den Blick nicht vom Voden erhebend, schweigend Kurts Worten lauschte. Als er ihr Alles gesagt hatte,' schaute sie zu ihm mit noch immer von Thränen umflortem Auge auf. Ich danke Ihnen aus vollem Herzen," sagte sie ernst, ihre Stimme bebte nicht, sie klang wunderbar fest und bestimmt. Ich werde es Ihnen nie vergessen, daß Sie meine Bitte gewährt haben. Sind auch meine schlimmsten Ahnungen erfüllt, so ist doch selbst die schreckliche Gewißheit nicht so entsetzlich, wie die Pein des vergeblichen Grübelns. Jetzt ist mir meine Pflicht klar vorgezeichnet. Wenn der Verbrecher entdeckt wird, dann werden alle diese schändlichen Gerüchte von selbst verstummen, so hat der treue Freund Dokwr Settow mir tröstend gesagt. Dcr Verbrecher wird, er muß :n!oeckt werden. Gottes Gerechtigkeit roird es nicht dulden, daß ein Unschulizer für ihn leide. Ich werde mit einem Vater sprechen. Jetzt, da ich .SkZ toeiß, lasse ich mich nicht durch larte Worte von ihm abweisen. , Ich oerde ihn auffordern, die Spuren der '-:g.-ng:::en Verbrechen zu verfolgen, er kst muih'g und klug, es roird ihm endlich gelingen, die Verbrecher zu entdeken, um dadurch sein: eig:ne Ehre reir ju waschen. Er darf nicht ruhen und rasten, bis es gelungen ist, ich aöei ?erde ihm zur Seite stehen, um ihn. n??7n cr erlahmen sollte in der schweren Nähe, immer auf's Neue zur Ausdau?r zu mahnen, mit ihm zu denken, mit ihm zu forschen. Gott r?ird mir die Kraft geben, r: wird mir b:ist:hen, den Zweck zu erreichen, der fortan die ehv zig: Aufgabe meine-? Lebens bildet. Ich beginne den Kampf und ich weiß, ich werd: siegen! Elses Wangen glühten, ihre Augen flammten. Sie war wunderbar, be rauschend schön in diesem Augenblick. Kurt fühlte sich mit fortgerissen von der Begeisterung, die sie erfüllte. Ich werde mit Ihnen forschen!- rief er. Nicht eher will ich ruhen, daö schwöre ich Ihnen, bis der Verbrecher entdeckt ist. Mit strahlendem Blick schaute Else Kurt an, die innige Theilnahme, welch,; aus seinen Worte. spracht flößte ihr ,tn rtx ..;;;cf k.z rrn;;,? ein, sie kannte ihn so wenig, aber sie . Aufgabe sein, welche ' sie sich gestellt hatte. Sie reichte ihm die kleine Hand, mit herzlichen Worten dankte sie ihm, nahm sie seine Hilfe an. Sie sagte ihm offen, daß sie ihm das vollste Vertrauen schenke, und sie bewies ihm dasselbe, indem sie ihn rückhaltlos einweihte :n ihr ganz: Familienleben. Ihm dürfte sie nichts verschweigen," mußte alle ihre Verhältnisse, ihr vergangenes Le ben und das ihres 'Vaters genau kennen, wenn er ihr fortan als treuer Freund zur Seite Neben sollt:. (gortsehung solt ) , Als der Polizist Cronin vom 7. Bezirk in New Nork am Abend d:s Neujahrctazes im Stationshause seinen großen Revolver untersuchen wollte, entlud sich die Waffe und die Kugel fuhr dem in der Nähe weilenden Polizisten Seav.Y gegen di; Stirn Merkwürdig rw:ise drang die Kug: dem Blaurock nicht in's Gehirn, son dern blieb Dank seines aukergewohn sich dicken Schädels, in der Kopfhau zwischen den Augen stecken. Die blau Lohne wurde dem Getroffenen später. im Gouverneur - Hospital von , den Aerzten ohne große Schwierigkeiten yus den Fleischtheilen gezogen, und Heaply wurda zu seiner kugelfesten Schädeldecke allgemein beglückwünscht. Er hofft, schon in wenigen Tagen wieder völlig dienstfähig zu sein, Gegen Cronm ist keine ff; erhoben. Vv . . - " ' '"' j ben.
Berliner Briefe. Von Wilhelm Kaufmann.
Berlin, 16. December '94. ' Heute stand in allen Berliner Blät kern eine Nachricht über die Ber. StaaVenbzruni t'mtz der börsten l??!,i-.t'.ms?n diese Nachricht in alle Blätter über, welche dieselbe sonst wohl unterschlaaen hätten, wie sie fast alles unterschlaaen.was nur irgendwie daran erinnert, daß jenseits des atlantischen Oceans ein Culturvolk von 70 Millionen Menschea wohnt, welches binnen wenigen Jahrzehnten, als die mächtigst: Nation der Welt angesehen werden. muß. WaZ der Zeltunasleser in Deutschland über 'V? 5TH. fcL l r rr ry 111 Tfl f . Xat rmrry VIV WU W4UU46il ll(il . VilUUlUUf sind Scheußlichkeiten, welme drüben passirt, oder erfunden sind; wenn die deutschen Zeltungen sich nothzedrungen einmal mit amerikanischer Politik befassen müssen, alle Jahre einmal aeleaentlich der Hauptwablen, dann kommt eine so lächerliche Unkenntniß auch der einfachsten Dinge an den Tag, daß die berühmten Leistungen der französischen Geographen betreffs ' Deutschlands lvor 1870) noch Heldenthaten dagegen genannt werden können. Nur ein einziges der großen deutschen Blätter ist auszunehmen, die Frankfurter Zeitung". Auch die Chicagoer Melt ausstellung, die 'vielen dadurch . verknüpften Beziehungen und d:e großartiaen Auszeichnungen der deutschen Industrie in Chicago, haben so gut wie nichts daran geändert. Und doch alct kö heute in Deutschland fchwerlich eine einzige Familie, welche, nicht wenigstens einen Angehörigen drüben bat. Millionen Briefe in' deutscher Sprache kreuzen alljährlich den Ocean, zu zeyntaus enden kommen ZeulscyAmerikaner zum Besuch nach der alten Heimath und in einzelnen deutschen Großstädten, in Dresden Stuttgart u. s. w. ist das dort ansässige oder durchreisende Amerlkanerthurn so zahlreich, daß, wenn die Amerikaner einmal in Folg: schlechter Zeiten wenige! zahlreich eintreffen oder geringere Kauflust bezeigen, die dortigen Geschäftsleute die empfindlichsten Verluste erleiden. In Dresden fragte mich im letzten Jahre zeder Geschäftsmann, mit dem ich in Verkehr trat: Kommen denn die Amerikaner nicht bald wieder, wir haben schon ein ganzes Jahr lang unsere beste Kundschaft eingebüßt' und unser Geschäft geht :n Folge dessen ge waltig zurück." Ich hab: mir Muhe gegeben, den Grund dieser geradezu wegwerfenden Behandlung alles Amerikanischen Seitens der deutschen Presse kennen zu lernen, aber ohne jeden Erfolg. .Ich finde keine Erklärung dafür, aber die Thatsache bleibt bestehen, daß in . den deutschen Zeitungen den Vorgangen in Serbien oder Bulgarien zwanzigmal so viel Aufmerksamkeit geschenkt wird. als Angelegenheiten der Ver. Staaten, und daß sogar die lumpigen Erdbebenrepubllken, in Centralamerika räumlich reichlich soviel Beachtung erhalten,! als der großen Union zu Theil wird. Und doch gibt es unter den vornehm sten deutschen Blättern, einzelne,- welch: sich einen mit den amerikanischen Verbältnissen vertraut sein sollenden Redakteur - haltsn. Die NationalZeitung- in Berlin ist ein solches Blatt und ihr sogenannter amerikanischer Redakteur beißt Mar Horwitz. . Der selbe war vor ungefähr, 15 Jahren als Lokalredakteur an der Illinois Staatszeitung" in Chicago "-stellt. Und gerade dieser Schrlststeller. wel cher in der Berliner Presse, als. eine Autorität in amerikanischen Angelegenheiten gilt, leistet in Bezug aus lrzlssent licbe Verdrehung amerikanischer Zu stände und völlig gefälschter Schild: rung amerikanischer Sitten mehr, als : f ..:(.:rx.. m -i : : liqeny em angio-uiuttuuiuiuci yiuu vist zu falschmünzern im Stande. ist. wenn derselbe auf sein Llebllngstyema. die Beschimpfung der Foreigners" zu sprechen kommt. - - In No. 636 der National-Zeitung findet sich ei von Horwitz unter?eichneter Artikel Glossen zu den an-erika nischen Wahlen", den ich zur KennZeichnung des niedrige und dumm stolze Treibens der deutschen Presse etwas Niedriger hangen mocöte. nächst sei erwähnt, daß. Horwitz über die amerikanischen Wahlen (vom letz ten November) gar nichts sagt, er ge steht es am Schlüsse auch selbst zu, in dem er schreibt: .Von den Wahlen und dem Beam tenwechsel bin ich da auf ein ziemlich abseitliegendes Gebiet gerathen. Aber der rothe Faden, welcher sich durch alle diese Erscheinungen, zieht, ist, so meine ich. doch deutlich zu erkennen. Ja wohl, der roth: Fähen ist deutlich genug zu erkennen, aver, es ist der Faden der ' bewußten Schma bung amerikanischer Sitten und -Zu .stände, mit sorgsältigster' Auslassung alles dessen, was sich yv? .irgendwie zum Ruhme. ur,? zur yre des großen Volkes jenseits des Meeres sagen. ließe, Ich wurde den Klasser unbeachtet las fent wenn ssm Geüahren nicht tnsch sür fast die ges'.mmte deutsche Presse war:, und wenn mcht s) mancher-wa cktti Deutsch-A.-i'erikaner. gerade negen dieses ganz unerklärlichen Verhaltens der deutschen Presse, seinem alten Va terlande grollend und tief verstimmt wieder den Rücken gekehrt hätt;, Die amerikanischen Deutschen sind diel zu gute Amerikaner, 0,(4 daß sie es.gleichgillig mit ansehen könnten wi'e. man im Lande ihrer Gehur.i Land ihrer Wahl MemÄisch !n der schnödesten und' banaiste. . Weise .schmäht. ''Wer
a VW Deutschland nach AiraM
gefahren ist und siö erinnert, '.r.'s seine Mitreisenden über dies Thema zu sagen hatten, wird mir beistimmen. Horwitz beginnt damit, daß er die alte Geschichte vom Wechsel der Aemter nach dem Siege der anderen Partei erzählt. Jetzt würden wieder die demokratischen Beamten hinausgeworfen, ohne daß ihnen Penston zustehe, daß ihnen Gehalt über die Minute ihrer Thätigkeit hinaus bezahlt würde, obne daß sie Anwartschaft auf ein: andere Beschäftigung erhielten. Gewiß ist das ein auch von Millionen von Amerikancrn beklagter Mißstand, aber es ist e'.n so gut wie unveränderbares Erbstück aus der Gründung der Union und eS ist derartig mit der Volksanschauung verwachsen, daß ein: Abstellung m absehbarer Zeit unmöglich crsckeint. Wenn rnn in cc)utfsno vor einem an üureaukratische Zustände gewöhn-
en Leserkreise darüber schreibe , muß nan aber auch hinzusetzen, daß die Härten dieser Einrichtung von den davon Betroffenen gar nicht en psunden werven, denn erstens wissen d:e Aemennhaber, daß sie nur wahrend eines bestimmten Termins das Amt behalten onnen, und zweitens wird es tüchtigen Beamten a. D. seUen schwer. Im bürgerlichen Beruf wieder unterzukommen. ElNeVureaukratie werden wir in Amerika niemals bekommen, weil wir sie erstens nicht haben wollen und weil sie sich zweitens nicht schaffen ließe, wenn man sie wünschen sollte. Die Bureauratie ist m den europaischen Landern ein Stück ihrer geschichtlichen Entwickeung, und dasselbe ist in den Ver. Staaten der Fall bezüglich der Wählbarkelt der Beamten auf kurze Termine. Uebriaens meint selbst Herr Horwitz, daß die so Entlassenen später von einer anderen politischen Welle wieder emporgetragen werden mögen. Außerdem bemerkt er, daß die New Nsrker Tammany sich ihrer verunglückten Anbanger sogar großartig annimmt. Er bat in New Jork einen früheren Beannten wieder getroffen. Dem gmg s gut. Derselbe hatte nämlich von Tamrnany ein Parklnspektorsamt ' bekomen. das ihm,' außer der Arbeit des Salärziehens, absolut nichts zu thun gab. Weshalb erzählt nun Horwitz diese Episode Wahrscheinlich um den Eindruck hervorzurufen, .daß die gelammte amenkanlscheBeamtenwelt an zusehen lst,w:e sener Tammany-Gunst-ling. Es fällt ihm gar nicht ein, zu sagen, daß die Zahl der unehrlichen Beamten in den Ver. Staaten, von Tammany natürlich abgesehen, durchaus nicht so groß ist in Deutsch land huldigt man ziemlich allgemein der Anschauung, daß jeder amerikanische Beamte ein für s Zuchthaus reifer Schuft sei auch betont Herr H. nicht, daß namentlich der ebenfalls aus freier Volkswahl hervorgehende ameri'anlsche Rlchterstand in Bezug aus UnParteilichkeit. Ehrlichkeit und Pflichtgefühl. sehr wobl den Vergleich mit den Richtern anderer Eulturstaaten aus balten kann, wenn auch wohl nicht mit den'fniaei: Deutschlands. (Die deutschen Nichter nehmen überhaupt in der ganzen Welt eine Ausnahmestellung ein. wie iriroen geraoezu schädig be soldet. 3000 Mark erhalten Nichter beim .Kammergericht, wenn sie seit 1886 Assessoren gewesen sind,' 6000 Mark ist das höchste Gehalt, welches erst im Greisenalter eintritt; der amenkanlsche Richter IttitcX mindesten das Vierfae.1 (Fort'eh ing folgt.) Bedenken Sis, daß die Wiöconson Central Bahn unbedingt daS Zutrauen des Publikum? desitzt, da sie bei Weitem die populärst. sinte zwischen Chicago, Vtilwaukec, st. Paul, MlKneapolls und den ?cordwesten ist und fernerhin als di, 'Luilman Linie zwiscken Chicago Milwaukee, Ashland, Duluth und der 'Lläßen am Superior See angesehen wird. Bedenken Sie ferner daß oie Wiö. consin Central die bedeutendsten Punkt, in Wisconsin berührt, mehr Geschäfts. plätze erreicht als irgend eine ander, inie tm Rordwetten, daß der Speise wagen feiner ausgestattet ist als irgend einer der anderen Linien. "Für weitere Auskunft alK, Raten Routen, wenden Sie sich an den nach uen Ticket Agenten oder an Ja. C. Pond, Gen. Pass. Agent, Milwauke-? m Dach-Material. T. F. SMITHER. Häsdic? In SjeSdack'ZZatertal, 2 UNS l pl Kkady RvlZis, tsafftldiSik eheerivz, feuer eftera Sphalt'F'l Strohpuppe, Dach uci cte tali-Iisrben !?. ,c. OZsice: 1V9 Weft S?zxv kaud Strafe. T,levis m. D a ch d e ck e r e i. Fähige nd veralsrt!tche Dachdecker. Ktet bSiber. Trinidad itsfc i!siie LpSZlt?!cher. Sie Arten SmptsttiDSiSer mit -befiers t terial. Office: o. 169, Jard : 180 W. Marulanbst? lelctfcon M, JndienavoliS, d. COPYRIGHTS CAM I OBTAIN A 'PATET5T 1 ' Form (orapt answer ad an honest opicion, wrtte to M U N N Sc CO. whohÄTe bad nearlr Httj year' experience Ia the patent boslneaa. Communtcatiou strictly eonfldentiat. A 11 aodbok ot In xormatlon oonoernlos Patents and bow to ob ialo tbem eent sre. Also catalogue oi mechaa ieal and ecientiflo booka aent sree, Patenta taken tbroneb Mann k Ca recelre pcUlnotloetnthoäcientlfie American, and tboa are brougbt widely before tbe public nita otrt eoat to tbe tnrentor. Tbla splendid paper, lasned weeklr. elecaatlr 111 tutrat ed. baa b, rar tbe larpest ctrciüatlon of anr actentlnc ork tn tde woria. 3 aye&r. bampie cepie aent free, Ballding Eüttionv montbly, fÜO jear.'. Stofld, copies, I 5 cent. E rerr vtpbe, entarac deat : t'fai platea, tn opiora. end, pbotoennba of new. boiMea. wob, riaan. eaablin euU4r to abow tbe ; 31 tejt rt ui uul tecan coDtXzut. Addr 9V XQ&C afel BaotDwXT. $30001 1riathstrwalOTi!iiii lb ilutiaarmiilurine A TF.AR ! Tnflertk.to)rtlh teack ny falrly tiil.lllf t priMb oswibM x, na r.n ra laa iit, atid bo, ftr In.tmction, will wA iBduuriottatjr, Mr t. murrn Tbltl 1k.urn.ul lüktlM . hut.wB loiüiin.whr.-.r' ltjr Ihr.) w!U tl furn'vi tt iluatioa r iplujrincDt. w kk Jo oa iia that itiMiit ! tue , uu lr act4tl tbov. hLMlij m4 riefc ly Mamcd. I dr b ui rurfcu kur uch Uatrict urcuuatjr. I
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