Indiana Tribüne, Volume 18, Number 114, Indianapolis, Marion County, 12 January 1895 — Page 2

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Zttdiana Tribiwe. Erscheint Täglich und Conntags. Ti? tZzliche, Tribüne- kostet d".rch den Träger 12 CentS per Woche, die SontazZ. Tribüne" 5 Cents per Woche. Beide zusamme 15 Cent? oder eZ CentZ perrionat. Per Post außerhalb der Statt zugeschickt tn Vorausbezahlung $ per Jahr. Offtco : iq Süd Alabama Strahe. Indianapolis. 3ni.. 12 Januar 4895 taatSversassungS'Umkrempe luttgen. M!t dem neuen Jahre sind die neuen Lerfassungszusätze für den Staat New F?rk in Geltung getreten, und vielleicht ttiid der Vorgang New IorkZ eine tzm Periode von StaatsverfaMngsUmkrempelungen in unserer Union einleiten. Man kann uamlich im Allgemeinen ron bestimmten Perioden dieser Art in der Geschichte unseres Landes sprechen, und Jeden, der einiges Interesse an der amerikanischen Politik nimmt, dürste euch ein Blick auf diese Perioden inierzssiren. Dergleichen hclt bei dem Amerikanerthum, das nach einem bekannten Ausspruch W. T. Steads nur vom Russenthum n konservativer Gesinnung erreicht wird und den Buchstaben der Verfassung so lange wie mögZich heilig hält, immer eine noch größere Bedeutung, als es bei den meisten anItztn großen Völkern haben würde. Es lassen sich bis jetzt vier solch: Perioden in den Ver. Staaten unterscheiden, vorausgesetzt, daß man die Annahme der ersten Staatsverfassungen währendi der Revolutionszeit als die erste Periode betrachtet. Die zweite hatte dann ihren Mittelpunkt im Jahre 1820; die dritte ging von 1845 bis 1850, und die vierte schloß um das Jahr 1870 herum ab. Nach diesem Verhältniß wäre es also jetzt wirklich hohe Zeit zu einer neuen Aera von VerfassungSänderungen? bringt doch ein Vierteljahrhundert in unserem Zeitalter auch viele sonstige, zum Theil gesellschafllich tief eingreifende VerändeTungen und vr.ii Bedürfnisse nothwen digerweise mit sich, und die fünf uns rach gebliebenen Jahre des 19. Jahrhunderts, von '.welchem die Menschheit so gewaltig' diel erwartete, könnten auch in dieser Hinsicht noch" mit Vortheil ausgenutzt werden, sintemalen die Arbeit für das 20. Jahrhundert auch ohndies groß g:nug sein dürste! Doch zurück uni Geschichtlichen. All: jene vier Perioden wurden hauptsächlich durch das Vorgehen des Staates New V)ozt gekennzeichnet. Die erste Verfassung desselben wurde 1777 angenommen. 1821 fand eine verfassunggeöende Convention statt,' und es wurden wichtige Zusätze der Verfassung beigefügt. Eine neue Staatsverfassung wurde 1846 in Kraft gesetzt und unter Anderem auch die seh: einleuchtende Bestimmung getroffen, daß von da ab jedes 20. Jahr die Frage, ob sich die Einberufung einer Convention zur Revidirung der Verfassung empfehle, den Wählern unterbreitet werden solle. 1367 wurde wieder von ein:r solchen Convention eine neue Verfassung entworfen, die jedoch bei der Abstimmung im folgenden Jahre verworfen wurde, mit Ausnahme des Art. 6 betreffs des Richierstandes. (Ueberhaupt haben viel: solch: Abstimmungen in unserem Lande ein ablehnendes Ergebniß gel)üL) 1886 wurde abermals über die evisions frage abgestimmt, doch kam eZ erst im vorigen Jahre zur Organistrung der verlangten Convention. Manche der Neuengland - Staaten Zaben bezeichnenderweise seit, dem, Nedolutions kriege noch keine ganz neuen Verfassungen angenommen. So hat Massachusetts noch immer die Constiiutioii von 1780, allerdings mit man chen Zusätzen. Es wurde zwar 1835 eine neu: Verfassung für Massachusetts entworfen, doch hatte dieselbe nicht das Glück, di: Zustimmung des Volkes zu finden. Fast alle Neuengland-Staaten zeigen eine jelje entschiedene Abneigung mtn w!r!!:Ä Vttfzssllnz, - Umlrzmpelungen. - . . ;: i - - Pennsylva7.iens Staatsöerfassungen wurden in den Jahren 1790. 1833 und 1373 angenommen. Diejenigen v?n Virginien datZren von 1776. 1830. 1850. 186-1 und 1370. wobei noch zu bemerken ist, daß die Verfassung von 1864 durch den Bürgerkrieg Tiothwend'.g gemacht wurde, wie auch in -einigen anderen Fällen. Unter den westlichen Staaten, für welche jetzt eine völlige Revision der Verfassung vorgeschlagen ist, sei Wisconsin erwähnt, dessen Verfassung, die einzige, di? eö bis jetzt gehabt, von 1813 datirt. Auch Minnesota leb! noch unter seiner ersten Verfassung, derjenigen von 1857, welche noch schwerer, als diejenige Wisconsins, mit Zusätzen belastet ist.. Illinois. hat es auf drei Verfassungen gebracht (von 1816, 1843 und 1870), andere Weststaaten aber höchstens auf zwei. Um noch einmal auf den Osten zurückzukommen, ist eZ beinahe unglaublich, aber ein: unbestreitbare Thatsache, daß Nhode Jsland bis zum Jahre 13-12 durch den .Charttr" vom Jahre .1663 regiert wurde! Das 'war ' gewiß eines der .verfallenen Schlösser". , .von. welchen Goethe die Amerikaner ganz frei wähnte. . ' r; ;:- Im Allgemeinen, gilt eZ. noch gar manchen alten Schutt hinwegzuräumen und auch allseits dafür zu sorgen, daß die vorhandenen Verfassungs-Be-ftimmungen nicht blos auf dem' Papier kzistiren. Wal d schuh. " EZ gewinnt den Anschein, daß der sträflichen Verwüstung der Wälder endlich energisch Einhalt gethan werden soll, wenigstens zielen zwei Gefetzvorlaaen darauf ab, welche zur Zeit &m Bundes fenat vorliegen. Die ein: Bill enthält allzenine Bestimmungen zum Schutz der Wälder, während die ander: das Fällen von Bäumen" auf den NeLierungs ländereien beschränken soll, j

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Durch Gesetz vom & März 1891, das allgemein als TimberPermit Act" bekannt ist, war dem Secretär des Innern die Vollmacht ertheilt. Erlaubnißscheine zum Schlagen von Holz auf Bundesland in Colorado, Montana. Jdaho, Wyoming. Nevada. Utah. den beiden Dakotas sowie Alaska kostenfrei zu ertheilen, und durch Gesetz fcorn 13. Fkbruar 1893 wurde diese Vollmacht auf Arizona sowie New Mexico ausgedehnt. Diese Gesetze hatten zur Z?olae. daß auf Bund:sländer::en zahlreiche Sägemühlen errichtet wurden ur.b zahlreiche Individuen sich durch Fällen und den Verkauf von Holz auf Kosten der Regierung bereicherten. Unter d:m vorgenannten Gesetz wurden im Ganzen 171 Erlaubnißscheine zum Schlagen von Bäumen ertheilt und 39 derselben befinden sich noch in Kraft. U.'bcr den Mißbrauch, welcher mit dieser Erlaubniß getrieben wurde, verbreitet sich der Commissär Bowers vom Lundes-Landamte in einem Berichte, den er dem zuständigen Hauscomite ertheilt hat. in eingehender Weise; unter Anderem sagt er das Folgende: Ich vermag nicht die genaue Zahl der Holzh'ändle? und Fabrikanten unter den Empfängern von Erlaubnißscheineu zum Schlagen von Bäumen anzu geben: allein fast Alle, welche solche Schein: erwirken, beschäftigen sich in größerem oder kleinerem Umfange mit bei Herrichtunz von Holz zum Verkauf. Einige betreibe dieses Geschäft aus schließlich und zwa? in ausgedehntem Maßstabe; andere fällen nur Holz zur Deckung des localen Bedarfs einer kleinen Ortschaft und auch nur dann, wenn solches verlangt wird, während sich mit dm Schlagen von Brennholz nur weniae abaeben. Firmen und Corporationen, welche das Holzgeschäft zum Prosit betrieben, sollten ihr Rohmaterial kaufen, wie ein jeder andere Geschäftsmann im Lande. Außerdem liegt eine Ungerechtigkeit darin, daß jene Holzhändler ohn: eigene Auslagen jenen Leuten, welche ihr Holz unter dem Timber & Stone Act" vom 3. Juni 1873 oder sonstwie kaufen, Concurrenz machen." Um der leidigen Angelegenheit Wrlsen ist viel officielle Dinte verspritzt worden, allein die vorstehenden Ausführungen des Herrn Vowers decken den. Grund. . In den im Hause stattgehabten Debatten über die vorliegnde Bill ist constatirt worden, daß Fabrikanten, welche Hunderttausende im Vermögen h-aben, Erlaubnißscheine zum Holzfällen erwirkten, di: ein Iahr:sn kommen von $1000 bis $40,000 repräsentirteu. 3n Wyoming all?in wurden in wenigen Monaten die Waldbestände von über 10.000 Arces weg gegeben, ohne daß die Empfänger einen rothen Cent dafür zu erlegen hatten. In eimm Falle umfaßte ein Grant nicht weniger als 2563 Arces, in einem andern 2400 Arces u. s. w. Da das Holz mancher Ländereien einen Werth, von $5 bis $25 repräsentirt. lieat es klar auf der Hand, in welchem Umfang: sich, Speculanten auf Kosten der Regierung bereichert haben. In letzterer Zeit hat das Departement des Innern dem weiteren Ausstellen von Erlaubnißscheine zwa: Einhalt gethan, allein die Wurzel des Uebels kann nur getroffen werden.wcnn ein Gesetz erlassen wird, welches dem gegenwärtige System überhaupt ein End: macht. Da nun aber manche Leute durch die Vorenthaltunz freien Holzes schwer betroffen würden, nthält der dem Senat vorliegende Gesetzentwurs die Bestimmung, daß der Secret'är des Jnn:rn unter- bestimmten Reaulationen Jb't kostenfreie Benutzung von Holz und Stein wirklichen Ansiedlern, Bewohnern und Prospectore-n, zum ausschließlich persönlichen Gebrauch, als Heiz und Baumaterial, zur Construction von Zäunen und beim Schürfen nach Erzen" gestalten darf. Freilich kann ein Ansiedler die Väume. welche ti zum auZschlWich persönlichen Gebrauch- gefällt hat, an die SäM.ühlen verlaufen, und wahrsch?inlich wird dies mancher Biedermann thun,all:in 'der b'Lher in großartiaeni Umfang triebenenWaldverwi! stung dürfte das Gesetz doch in erheblichem Maß: steuern. Im Jnersse der Farmer. Für einen jeden Farmer ist eZ unzwetselhaZt von der größten Wichtigseit zu wissen, in welchen fremden Landern er einen guten Markt für seine Producte sinden kann; ob in diesem Lande eine größere Nachfrag: nach Cerealien herrscht, oder ob an einem anderenPlatze bessere Preise fürFleischproducte, frisches Rindfleisch, Sp?ck oder Schmalz resp. Butter und Käse, oder sonstige lanswirthschaftliche ErZeugnisse zu erzielen sinö. Durch eine solche Kenntniß der Absatzgebiete wird der amerikanische Lanvwlrth in den Stand gesetzt, seine Wirthschaft danach einzurichten und der Erzeuzunz von solchen Produkten seine Aufmerksamkeit zuzuwenden, deren Eiport sich am besten bezahlt. In der richtigen Erkenntniß dieser Thatsachen hat Herr Morton mit dem Einverstäadn'lß des Präsidenten Circulare an die amerikanischen Consuln versandt, worin diese, ersucht werden, in bestimmten Zwischenräumen an das Ackerbau-Departementüber den Consum gewisser Producte in ihren respectiven Districten zu berichten. Die Liste der Artikel umfaßt 9 Gruppen, nämlich: Lebende Thiere (Rindvieh,Pferde. Schafe. Maulthiere); Cerealien (Weizen, Mais, Hafer ode? Gerste. Mehl, Hafer- oder Mais-Präparate, Glukose, Stärke); Milcherei-Producte (Käse, Butter); Fleisch (frisches Fleisch.Fleisch in Büchsen. Schinken, Speck, Schmalz. Oleomarzarin); Baumwolle (Rohbaumwolle, Baumwollsamen, Baum-wollsamen-Oel, Oelkuchen, Cottolene oder sonstige Kochfette aus Baumwollsanitt hergestellt); Tabak (verarbeitet und unverarbeitet); Früchte (frische, getrocknete und eingemachte, Nüsse); Getränke (Weine. Vrandies Bier, Ci-

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ver); Samen' (5llee o?er sonstige ra?Samen. Flachs-Samen). Bezüglich dieser Producte sind von den Consuln sechs Fragen zu beantworien. nämlich: 1. Werden dieselben in beträchtlichen Quantitäten consumirt? 2. Sind die Consumenten wesentlich auf den Import angewiesen, und in welche Grade? 3. Wenn dies der Fall, welcbe Länder liefern den größeren Theil der Vorräthe? 4. Sind die für amerikanische Producte bezahlten Preise verhältnißmäßig höher oder niedriger als die Preise für Producte anderer Länder? 5. Hat man an dem amerikanischen Produkt etwas auszusetzen, und was? Die Preise sind in Dollars und Cents und die Maße in amerikanischen Maßen anzugeben. Ferner werden die Consuln ersucht. Rathschläge, in welcher Weise der Consum amerikanischer Producte gefördert werden könne, sowie etwaige Empfehlungen anzufügen etc. Diese Neuerung dürfte sich für unsere Farmer als sehr nutzbringend erweisen, und um dergleichen Berichte prompt und gründlich zu verfassen, mag sich die Nothwendigkeit herausstellen, besondere Beamte,' etwa einen für jedes Land, anzustellen, die sich lediglick, mit dieser Arbeit zu beschästigen haben. Viele Consuln, resp, dieZenigen ihrer Unt:rbeamten. welche die eigentlichen Consulatsarbeiten zu besorgen haben, sind mit anderen Routingeschäften überhäuft und dürften nicht im Stande sein, die nöthige Zeit für diese neuen Pflichten zu erübrigen. Es kommt aber hierbei qani besonders darauf an. daß die Statistiken böchst genau geführt werden und die Berichte stets die neuesten Fluktuationen der Mqrkte wiedergeben. 2er virginische Z:enstein". Das ist ein Gegenstand, über welchen gewiß die meisten Leser noch nie etwas gehört haben; damit ist nicht ausgeschlossen, daß er sich einer großen örtlichenBerühmtheit erfreut und theilweife eine viel wichtigere Rolle spielt, als der in südatlantifchen Gegenden jeden Sommer so oft genannte Toll stein", der übrigens wiederum ganz an drer Art ist. Jeder, welcher eingehende Studien über amerikanischen Volksaberglauben macht, wird nicht umhin können, auch den Feenstein im Mutterstaat der Staatsmänner" einer näheren Betrachtung zu würdigen. Diese seltsamen Stückchen versteinerier Erde finden sich besonders im südvirginifchen , County Patrick, welches ebenso, wie das benachbarte County Henry, mit dem es früber ein Ganzes bildete, zu Ehre.i des bekannten freiheitszlllhenden Patrioten PatrickHenry benannt ist. Man hat es nicht nöthig, nach ihnen zu graben, sondern sie liegen meistens frei auf der Oberfläche berum und kommen in verschiedenen Größen zahlreich, wenn auch nicht allgemein, vor. Auf jedem dieser Steine kann man ein zwar nur zart, aber deutlich erscheinendes Bild des Kreuzes bemerken. Eine Volkslegende erzählt, daß eine Schaar luftiger Feen, welche in den Tagen Jesu in Jerusalem und Umgegend zu Hause war, auch die schreckliche Kreuzigungs-Scene auf dem Caloarienhllzel mit angeschaut habe und darüber so entsetzt worden sei, daß sie diesen Ort des GrausenZ auf immer verlassen habe und endlich in diesen weitentfernten Erdenwinkel. gelangt sei. wo sie sich schließlich in diese versteinerten Bilder verwandelt hätten. ' Schon frühzeitig sind aus dieser Legends zahllose abergläubische Vorstellungen üppia erblüht, und wurden die Steine von den Bewohnern dieser Geenden gläubig als Amulette getragen, um alles Böse abzuwehren und ihren Besitzern ode: Besitzerinnen Glück zu bringen. Lange Zelt jedoch blieb diese Verühmtheit auf die allernächsten Kreise beschränkt. DaZ wurde aber anders, als die Aera anbrach, welche in der Geschichik BirainiaZ alZ der Buhm" bekannt ist. Denn dann wurden die Feensteine zu geschätzten Handelsartisein. Die Speculation bemächtigte sich der Sache und verschönerte auch die Steinchen immer mehr. Sie wurden ohne besondere Schwierigkeit in schön symmetrische Kreuze verwandelt, und durch einiges . Poliren wie durch Eintauchen in kochendes Oel erhielten sie die nöthige Glätte und die reiche Mhagoniholz-Farbe, durch welche sich die im Handel vorkommendin Exemplare auszeichnen. ' Die vier Enden der kreuzförmig gestalteten Umrisse wurden etwas veraoldet und nebst einem Ring, an welchen man das' Kreuzlein,. mit einem Kettchen befestigen und dann anhängen konnte, fanden diefe Dinger zu ZI das Stück sehr guten Abfaz. Ihre geheimnißvollen Eigenschaften sollen sie nur bewähren, wenn sie um den Hals gehängt und. unmittelbar am Körper getragen werden. ' Noch immer wird diescr Handel betrieben, und wer weiß. was noch Alles daraus gemacht wird? ' 1 m Gtport amerikanischer Cigarren. Neuerdings arbeiten mehrere größere Cigarrenfabrlkanten unseres Landes energisch darauf hin, für ihre Waaren den europäischen, vornehmlich den englischen Markt zu gewinnen. Diesen Äestrebuzen die Wege zu ebnen, ist in hervorragender Weise Michael Stachelberq von New York thätig gewesen, der sich auf Reisen die genaueste Jaformation über das System verschaffte, wellbem die .deutschländischen Fabrikanten bezw. Exporteure ihre Erfolae verdanken. Er fand, daß bei Hamburg aus dem einen Elbufer die Fabriken unter Aufsicht der Zollbehörden standen und unverzollten Tabak. verarbeiteten, während die Fabrikanten auf dem anderen Ufer die regulären Zölle und Steuern n entrichten hatten. Aus diesem Sysiem beschloß er Nutzen zu ziehen und dieö erachtete er um so leichter, als unKl Land das weülicheEurova fast aus-

ichließlich mit dem "für die Eigarren-I fabrikation nöthigen Tabak versorgt und die dortigen Fabrikanten nur einen Theil der Deckblätter aus Sumatra und anderen Ländern beziehen, früher schon wurden verschiedene

BersuÄe mit dem Erport amerikanlscher Cigarren nach Crgland gemacht, allein dieselben wurden, stets als erfolqlos aufgegeben, da die Waare zu tkeuer war. An der Bertheuerung war besonders der Umstand' Schuld, daß der amerikanische Fabrikant den Zoll für den seinerseits importirten Tabak bezahlen mußte und die Rückerstattung erst nach dem erfolgten Export der aus demselben fabriurten Cigarren erfolgte. Nicht selten verzögerte si.'i die Rückzahlung des ausgelegten Zolles zwei. Jahre und der letztere repräsentirte ein bedeutendes Capital, welches für das eigentliche Geschäft todt war. 5leKt darf der Blättertabak unter ZollVerschluß in di: Fabrik gebracht und dort unter Regierungscontrole verar- ! i Sa. rc vUAvi Vtn. ucuci iuciucu, u;u.au vfuu uti Cigarren nach Europa vor sich gehen ' kann, ohne daß der Fabrikant den Zoll , auKiulegen hatte. I Daß amerikanisch: Cigarren, bei deren Anfertigung dem ausländischen Geschmack Rechnung getragen wird, in Europa und besonders in England' guten Absatz finden dursten, wird mn dem Hinweis auf Hindostan und Meiico begründet. Der hindostanische Tabak ist von untergeordneter Qualitc4 und doch werden aus jenem Lande große Quantitäten nach England exvortirt. Das Gleiche läßt 'sich von Mexico sagen, d'ssen Cigarren, wie zahlreich. Besuche? der letzten Weltausstellui.z aus Erfahrung wissen dürften, mit den amerikanischen an Qualität keinen Vergleich aushalten. Der kubanischen Concurrenz glauben diejenigen Fabrikanten, welche unter Reaier'ungd'controlle für den eurdpäischen Markt arbeiten wollen, ohne Schwierigkeit begegnen zu können. Zwar ist das Renommee der cubanischen Cigarren allgemein anerkannt, aSein dieselben sind so theuer und stark, daß ihr Consum immerhin beschränkt ist. Außerdem ist der cuba nische Tabak von Natur dunkel, das dortige Gesetz verbietet die Einfuhr von Tabak, auch sind die Fabr!?anten neuen Ideen schwer zugänglich, und diese Umstände dürften nach dem Urtbeile vo:l Sachverständigen beutld zu unseren Gunsten ' in'Z Guvichr lallen. Jnm Schutze vo icw L)or. Von den vielen Tausenden, welche entweder zu ihrem Bergnuzen oder ve Hufs Besazafsung des taguen Brodes die Gewaer tt iicng ;ano Sundes kreuzen, wissen icol nur sehr wenige, oag jeder tfuß des Meeresgrundes sorgsättig sonoat und asgenommen ist, um oiese Emsahrt zumafen ron New Bork mittet eines ausgedehnten Torpedo syi:cms gegen je:nolice. Kriegsschiffe in effcclwer ..Wk'.se vertheidigen zu können. Aufnahmen und Vorarbeiten sin) so voüstäadiz, daß in einer sehr kurzen Spanne Z::t von WilletZ Pont nach allen Richtungen Drähte f.ir elektrisch: Leitungen gelegt uns mit den furchtbaren Kriegsmztchinen. TorpecL genannt, vertun- ! den weroen konnten, deren Zerstör runzskrast auch das gewaltigiteKrieZschiff keinen Widerstand leisten kann. ; Der größte Theil dieser Arbeit'-: ist unter der eitang des Lieut.-C.nel William R. 5t:ng, vom Geniecorps der i Lundes-Armce. ;!cher als Commanden? von Wil!e:s Point fungirt und der dortigen Ingenieurschule vorsteht,! ausgeführt worden. Außer der Ueberkachunz dieser Arbeiten und seinen ge'wohnlichen Obliegenheiten beschäftigen !.. . r . ; . ec: o.r: cen coe.ijö u;ai:gst ro;c saugen Jfi cier unaufhörliche Experimente mit den modernen Expwstoitossen, Torpedos ' und anderen Kriegsmaschinen der neuesten Construct'n. Seine eigenen Ersindungen auf dem Gebiete der Artille-ric-Wizsenschaften sind nicht ohne BeDeutung. In den Fortisicationen von Willets Point besinven sich zwei von ; Col. King tMstruilte schwere beschütze, A o;.n..ri-...i: je ; . v i itvvii -u tittuuj.t jii.uti.iji jiaay cjcrn Schuß durch den Rückstoß ihr antomat!sch:s Verschwinden veranlaßt; nachdem sie von Neuem geladen sind, werten sie mittels Maschinen emporgeho ben. Mit der Vermehrung der schweren und weit tragenden Geschützen :n den Fort:s:cat:onen vitt die Vervoll- . siändigunz des Torpedosystems gleichen Schritt, denn das Letztere wird von den meisten Sachverständigen zum Schutze des Sundes für vorzüglich geeignet erachtet. Die Gewässer desselken sind verhältnißmäßig ruhig und die Tiefe ist nicht groß, so daß Torpedos sowohl auf dem Meeresgrunde wie dicht unter der Oberfläche des Wassers placlrt werden können. In WilletZ Poi:tt sind zahlreiche und eingehende Versuche mit dem Placiren und Abfeuern von Torpedos aller bekannten llonstructionen gemacht worden; die ketreffenden Pläne, welche selbstoerstand! ich mit der größten Sorgfalt ausgearbeitet wurden, befinden sich in Verwahrung des KriezsDepartcments und ermöglichen e-. den Sund in kürzester Zeit in Vertzeidizunzszustand li seen. Daß die Pläne streng geheim gehalten werden, bedarf wohl kaum besonderer Erwähnung. Die submarinen TorpedoZ werden durch elektrische Batterien, die sich in bombenfcsten Casemattcn am Ufer belinden und mit jenen mittels Caöel verbunden sind, zum Erplodiren gebracht. Man kann die Torpedos mit Leichtigkeit derartig placiren. daß die elektrische Leitung g:fch:c.jen wird, sobald ein Schiff diezeibea berührt, und wird in demselben Augenblick die Batterie h Thätigkeit gesetzt so erfolgt die (xvlosion. Kommt dagegen ein eigep.es Fahrzeug mit dem Torpedo in Contact, so läßt man die elektrische Batterie nicht spielen und. dasselbe passirt die Höllenmaschine ungefährdet Es gibt verschiedene höchst sinnreiche Automatenapparate, ' welche am Ufer erkennen lassen, ob das Torvedo von

einem Lsch:Zs getrossen ist oder sich in guter Ordnung befindet. Um einfachsten unter denselben ist der Telephonapparat. In dem Torpedo selbst wird ein kleines Telephon angebracht, auf dessen w.-:c-erecht liegendem Schallölech sich Schrotkörner befinden und das

mittels eines Cabels mit einem Empfänger am Ufer verbunden ist. Durch die Bewegung des Wassers wird das Torpedo 'in Schwankungen versetzt und man kann in der betreffenden Cafematte deutlich das Rollen der Schrotkörner hören, welches erkennen läßt, daß das Torpedo sich in Ordnung befindet. Wird aber letzteres von einem Schisf getroffen und die Telephonleihing unterbrochen, so ist kein Laut mehr hörbar. Mit der Ausdehnung und Lervollkommnunz des Torpedosystems geizen Verfuche mit den neuesten Crplosivsiosscn Hand in Hand. Die Resultate werden bei dem Unicrrichte in der Ingenicurschule theoretisch verwerthet und zu diesem Behufe bei allen größeren Experimenten von besonders hierfür bestimmten Officieren phtographifche Aufnahmen gemacht. Um dem Leser eine Vorstellung von den furchtbaren Wirkungen der Explosion eines Torpedo zu geben, mögen hier die folgenden Aufzeichnungen Platz finden. Eine Ladung von 150 Pfund Mörserpulver, die 5.5 Fuß unter der Oberfläche in der Entfernung von 400 Fuß vom Ufer placirt war. schleuderte das Was ser 174 Fuß hoch empor; dieselbe Ladüng, b.:i einer Versenkung von 4.5 und einer Entfernung von 450 Fuß. 100 Fuß. Mit einer Ladung von 50 Psiind Mörscrpulver. bei einer Ver. scnkung von 5 und einer Entfernung von 320 Fuß. wurde das Wasser l&i Fuß hoch geschleudert und eine Ladung von 233 Pfund Mörserpulvcr in einem eisernen Torpedo, der in 21 Fuß Tiefe auf dem Grunde ruhte, wurde das Wasser 90 Fuß hoch geworfen. Daß kein Kriegsschiff einer solchen Gewalt zu widerstehen vermag, liegt auf der Hand. NlaSkanisöie Zustäude. Der jüngst Heimgegangene Trans-Mississippi-Eongreß hat es nebenbei auch für gut befunden, sich mit dem fecnen nordwestlichen Territorium Ala! zu beschäftigen.. Er hat einen Beschluß angenommen, .worin' der Congreß der Ver. .Staaten . eindringlichst ersucht wird, die Bewohner jenes Territoriums mit einer , besseren Rechtsverwaltung und mit einem civilisirtcn Postwesen zu bealücken. Manche mögen diesen Gegenstand in Anbetracht der vielen anderen so dringlichen Probleme des großen Westens für etwas shr abgelcn gehalten ha ben. Aber' je mehr Berichte aus Alaska von unparteiischen Beobach.'ern einlaufen, desto berechtigter crfcheir.t das Verlangen nach g?ü?.dliÄem und ehrlich gemeintem gc-seizgeberifchea Eingreifen im Interesse der allgemeinen Bevölkerung dieses von Natur aus. reichen und noch wenig entwickelten Landes, frojj des stellenweise Nutzens de? Rennthierzucht, und anderer örtlicher Verbesserungen, die in den lehten Mo-naten-erfolgt sind, für die Eingeborerien. ;:, ; . Die. ganze. Gefchich!: der bisherigen Erforschung und Ausbeutung Alaskas ist einfach eine Geschichte fast beispiellos schnödere Behandlung der Eingebore-r-n. welche immer mehr von der See-lüfte-wea:!rieben werden, und des fast zügellösen . Treibens von Specukanten, das eben gerade durch die Enilegenheit .des Landes begünstigt worden ist. - Darüber geben auch -die Souverneursberichte. herzlich wenig Auskunft, und Sommerv:rgnüzünZs-Ncisendedie nicht die Verhältnisse. im Innern , des Landest erforschen, ersabren so gut zoie gar nichts 'davon.. Früher, unters der! russischen schast (bis. zum Jahre 1867) stand es freilich noch schlimmer. Damals wurde die Eingeborenen-VevZllerunz viel.r Seeküften-Stänzme 'geradezu decimirt. Der amerikanische' Einfluß daselbst hat die schrecklichsten ki 'Mißbrauche B.s:itigt7oder doch gemildert. Aber groß war bereitZ' Äas' angerichtete Unheil. Die.AkaZkaner waren tief in die Laster der . Civilisation - versunken obenan natürlich .das Trinken und diese Laster ' scheinen- beinahe unausrottbar geworden zü-sein' 'und treiben ihre Sklaven.. bedenklich "rasch dem Untergang entgegen. ' Dabei ist das Faustrecht, in diesem Territorium, abgesehen von einigen wenigenJndustrie-Eentren, imuier 'noch schrecklich weit verbreitet, und ier. Weiße mit seiner Flinte tritt meist als unumschränkt-er, rücksicht?loser Herr der Schöpsung auf. auch Sei nesgleichen nicht schonend, wenn ibn? solcher, im Wege ist! ' Wenn da überhaupt noch etnns für die enterbte Bevölkerung dieses Tern toriums im Allgemeinen geschehen soll, so ist es offenbar die allerhöchste Zeit dazu. . - . SeutstyeLoeal-NachrliJüen. Z7rstn? KrandKNbttrg. ' Berlin Die Fabrik von Borsiz wird nach Adlershos bei .Äöpenik verlegt, die neue Fabrikanlagt ' soll bis zum 1. April 1396. fertiggestellt . wer. den. Die ursprünglich geplante Uebersie'oelung nach Tegel.istan derKonzessionsverweigerung' gescheitert. Der Direktor des Kollnischen Gymnasiums in Berlin Professor Dr. Franz Kern ist im 65' Lebensjahre plötzlich gestorben. . . , ' Arnswälde. 'Erfroren lst der Kuhfütrer Fließbach auf dem Wege, von Arnsnald: nach Hosenbruch. , B r a n d e n b u r g a. H. Bon zwei Wegelagerern überfallen wurde auf der Chaussee' 'der Schnittwaaren-Händler Escholv aus ' Potsdam. Die Kerle rissen ihn vom Wagen herunter, zogen ihm den Pelz 'anstund raubten ihm 150 Mark, worauf sie verschwanden. '"."?:.'".'" . Coepe nick. Der Grünkramhändler Richter besuchte ein Freund Namens Sommer. Nicktr zeiate Sommer ei-

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bei bei A?stbel.rn und Händlern in Medizinen.

Lcdes echte Packet trägt nachstehcr.de Unterschrift.

nen Revolver. Während der Mauipulation mit demselben entlud sich die Waffe und di: Kugel ging Sommer in die Brust. Kurz darauf starb der Unglückliche. Beide sind Familienväter. pvovint Z?onrkne?n. Kam in in. Auf dem Grundstück des Gastwirths Sarnow zu Heidebrink sprudelte bei der Anlegung eines Brunnens aus 21 Meter Tiefe Sool: hervor, welche aus einer ungefähr vier Meter hohen Kiesschicht zum Vorschein kam Provinz Z?osen. Posen. Der Fuhrwerksöesitzer Odrovinski in Obornik hat seine Ehefrau durch Axtschläge getödtet. Er ist verhaftet. Jnöwrazlaw. In einem benachbarten Ort: ist eine Falschmünzerbände verhastct worden. Di: Fälscher haben Füns- und Zweimarkstücke aus Blei und Zinn gefertigt; dieselben wnr':en in Polen verausgabt. Z?r?vlnk vstprcuNen Braunsburg. Das hies. Schwurgericht hat die zum Tode verurtheilte Arbeiterfrau lisobelh Kleebeck aus Neichswalde rm Wicderaufnahmeverfahren freigesprochen. Die Todesstrafe wurde im vorvorigen Jahre verhängt, weil die Angeklagte gestand, ihr ebelichcs Kind gleich nach der Geburt in einem Eimer Wasser ertränkt und die Leiche darin unter ihrem Bette zehn Wochen lang verborgen zu haben. Dem Verteidiger Nechtsanwalt Nieswandt gelang es, das Wiederaufnah-rne-Äersahren durchzusehen mit derBehauptung. die Angeklagte sei unzurech nungsfähig. Die Verhandlung ergab, daß die Frau in der That in solchem Zustande zu ihrem Schaden unzutrefsende Geständnisse gemacht hatte. Z.rsVlttZ MrflprosZen. G r a u d e n z. Das hiesige Schwurgericht verurtheilte nach zweitäaiger Verhandlung den Jnstmann August 'Hase aus Nitzwalde wegen Vergiftung seiner Ehesrau zum Tode. B a r t e n st e i n. Die ledige Wilhelmin: Lockau aus Buchau, welch: auf der Landstraße ein Kind gebar und dasfelöe in der Verzweiflung durch Messerstiche tödtete, wurde zu vier Iahren Gefängniß verurtheilt. Provinz Kachso:?. K ö s e n. Der Kaufmann und Wurstfabrikant August Mattes ist wegen Beleidigung zu 500 Mark Geldstrafe veruriheilt worden, weil er in eine? Beschwerde an die kaiserl. Ober postdirektion in Halle den KösenerPostbeamten Verletzung des Dienstgeheimniffes vorgeworfen hatte. T e n ch e r n. Auf der Kanite-Eruöe stürzte ein Vorrath-schuppen ein und bearuö mehrere Frauen, welche ihren Männern Essen gebracht, unter seinen Krümmern. Eine 26jährige Frau ist zetödtet. drei wurden schwer, andere leit verlebt. ' Weißen's els. In Folge der betrübenden Thatsache, daß unter den l'iesizen Schuhmachern die Lungenschwindsucht sich in zunehmender Verbreltung befindet, hat di: OrtZkranlenlasse III eine Commission gewählt, um die Ursachen der Krankheit zu erforschen. Z?rsVZn? gannnsc. Hannover. Bei einer Cxplosion in der Zündhütchenfabrik in der Vorstadt Linden wurden eine Arbeiterin getödtet und sechs Arbeiterinnen schwer verletzt. WilhelmShaven. Ein hier bedienstetes junges Mädchen kam in die Küche, um dort der Ursache eines brenzlichen Geruches nachzuforschen. Sie hob in Folge dessen einen Topf, wobei ihr die Flamme entgegenschlug. Die Aermste erschrak hierüber so heftig, daß sie sofort die Sprache verlor und schwerkrank zu B?tt gebracht werden mußte.. Sie hat dasselbe nicht wieder verlassen und ist von ihren Leiden durch den Tod erlöst worden. provitt? 5c!ztccn. B res la u. Der Maler Teichert auö Lieani!. wurde wegen versuchten Raudes an dem Geldöriefträger Hüöner in eincm Haus: der Albreaztstraße vom Schwurgericht zu acht Jahren Zuchtiiaus verurtheilt. Friedens Hütte. Hier wurden kf Personen beim Kesselreinigen durch Explosion vonGasen betäubt;. Werkmeister Zöller, welcher auf einer Leiter siand, fiel zu Boden und verletzte sich erheblich. ' G l e I w i tz. Ein ähnliches Schicks.'l. wie s. Z. dem schlafenden Ulan, ist -.mer Köchin des Commerzienraths B. begegnet. Frau Lenthe, so ist ihr Name. wurde letzthin plötzlich von einer Ohnmacht befallen, aul welcker sie bis sel-t noch nicht erwacbt iit. Nttdy'S Pike Suppository wird garantirt für die Heilung von i H.ämorrhoiden und Verstopfung, oder das eld wird zurückgegeben. 50 CkS. j die Box. Schicke ;wei Postmarken für Zirkulare und Probe an Martin Rudy, j refliürirten Apotheker, Lancaster, Pa i Postkarten nick! beantwortet. Zu verj kaufen' in allen guten Apotheken' ; Ward Bros., A. Kleser & Co. und , Daniel Stewart, Wholesale Agenten, Indianapolis, 2nd.

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