Indiana Tribüne, Volume 18, Number 114, Indianapolis, Marion County, 12 January 1895 — Page 1
w tff WA d & u cr M A I ES fc s-i -51 .4' M Office : No. 18 Süd Alabama Straße. crrtNArrt T Indianapolis, Zndiana Samstag, den 2. Januar 1895. 4$ :- - i No. 114
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(?.in eropä.scheS Departement. Wechsel, Creditbricse und Postanwei' sungcn auf alle Städte Europas. Cchiffsscheine nach und von Europa. An und Verknus ausländisch? Geldes.
Danksttgttng. LZen Urkunden urd Blka"nten, wclcbe durch ihre Zahlreiche t!c:b:il gun, bei der Seerdig in? eines gklscd'.en inen, Jakob Bader, ihre Theilnahme auf sa herzliche Wei'e kundgegeben sag: ich meinen ve Kindlich' ta Ta-k. B s 'rdcr danke ich Pastor Steinert süc feine trc-stmch? Worte im S uns ,n d-' Kirche der Zckiller Loze. D. O. H , tt-t Knih S es j ror. dem M'li ti; B:?ei. 6tai fiarajari 5n-5T(ti)t 'ür s in' (Ä.sinze. dem Thoc der l.Zf.'riirten iZencinde. ionlz len Flu veasendern u d AV.cn d:e ihre Th iln.riz.ne v'zcuzr ha:e '. (r isab'.'b vadee. JnviNtanuul. JACOB METZÖER & CO's Wein - Kcllcr am t x t t n Januar 1SQ5. Import rten 2l a-npagn.'r, 47 K'ien, jede 1 Dutzend Qll rls Jmportlrren Chan-pacrie-, C3 Aisten, jde 2 Duyed V- nti. J?piirlir!e ii?ein-. fö'o ?' .schütt. nport ite W xne ? 5la) '" Jm. o tttle Lcire. 7öS OaUo:e in äijit. iirner tarn che Gljar.tijaiur, 31 Slij'ier, j.d : 1 'fc d Cuaiti. Amerikanische iLhampaz' er, 57 i,ste, jde 2 2u5f" i.i's. Califcri.ka 5E2i i c, 1017 Fische?!. ISa f rnt-i SJ5,iiie, 43U .Ua'chen. (Salifarnta SBänc. 9 Gallo.?c.i l.i Fäßer. Cfji'i&tne 2.1J1 Fia'chc. Oh o We n-, 71 Zl'ch n. Oi) &5 ine lb7i Gallone . i - Fässer. Bendetine ye Öci5ial empfiehlt sich besonders für Erfä!tm:gcn und. alle Halsund . Lmlgcni'lbcl. i ? 7 , Hergestellt von - cixn. ii:oE252533n, Hp. 55 Ost INaryland Straße. Zu haben in allen Apotheken. George MerrmanB a . & ?? Tsr--l ?, S5?"i? B3E - f3T sr'i-f,?f y jl7.-t : --j-g ? -Vti f ÄW? jÄB5 SWMhS 4- ' rz ?kä ' i . 1- , . - , fr: , '-tm.zi -m -ä 0Tm eichenbeftatter, Office : 2S Süd De!avareftr. tll;: 120, 122, 124, 12, 123 Ost ?e!ft, tf.n 11 . D-t aa i ?l'iftt. Die fclttfre Cigarre Cigarren, 3 abak, N:uÄe?arti?cl, in giB'tf u?roabt bei llcrnaan 2?. ildn.m, 15 s'Jorö 30inri8 SttaKe erma1mti?n und gaucn Coke zu haben bei t er
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5 Editorielles. Wir bc finden uns in der Periode der Votschaften. Die Vorschrift, daß der Präsident die Congrcßsihung alljährlich durch eine Botschaft eröffne, findet Nachahmung bei dn Gourer nören, welche den Legislaturen in Votschaften die Lage des Staales sÄildcrn. Vorgestern kam Couverr ör Altgeld von Illinois diesem Brauche ich, gestern Gouvernör Matthewö von Jndiana. Welch ein Unterschied zwischen den beiden Botschaften. ?ie unsercS Vouvernörs ist ein langtrei ligks Geschäftsdokument, das niätö entdält, was nicht Jeder ohnedies wußte. Trockner und langweilige' kann man kaum sein als Gouvernör MatlhewS. Von irgend welchen Vorschlügen ist nicht die Rede, in Bezua auf die Verwendung der sträfllnxö' arbeit macht er sognr das offene Ee ttändniß. daS er kein Lösung sinden könne, und von einer Kritik der VcrHältnisse ist nun schon gar nicht die Rede. Das Dokument trägt den Stempel der Unwissenheit und der Fcigdcii des Versassers an der Slirne. Es ist daö Machwerk ri.-us Politikers, oder noch schlimmer eines Partei Politikers. Liest man dagegen die Botschaft deö Gouverrörs Altgeld von JllinoiS, fr hat man vor allem die Empfindung. daß man einen Mann" reden hört und zwar ein:n Mann von Geist und Bildung, der den Mut) ,at, die Wahrheit zu sagen. Er wirft dem Pläsi denten den Fehdehandschuh hin und agt, daß wenn man es unbeanstandet zulasse, daß der Präsident nach Belle den das Militär verwenden köane, es mit der Republik vorbei sei. Er weist aus die Arroganz der BundeSrichter hin und fagt. daß sich dieselben eine despotische Gewalt anmaßen, welche das Land russifizire, daß wir statt einer Regierung durch das Geseh, eine Rr gierung durch Ernhaltöbefehle (gov ernrnent by injunction) bekommen Er sagt, ein Gesetz sei erlassen worden, um die Eisenbahnen zu verhin d.'rn, durch allerlei Verbindungen, daö Volk zu Übervortheilen. Jahre lang haben sich die BundeSrichter bcmüht, eine Stelle desselben nach der andern unwirksam zu machen, kaum aber ruh ren sich die Arbeiter, so wird dasselbe Gesetz gegen sie in voller Schärfe zur Anwendung gebracht. Die BunteS richte? blasen die dem Volke durch die Verfassung gegebenen Rechte in nou chalantex Weise weg, erweisen sich aber als strenge GesetzeSauöleger den Arbei tern gegenüber. Er schildert die Bereitwilligkeit der Richter den Korporationen und Trusts Dienste zu leisten Wenn das so fort geht, sagt er, so is daS Schicksal deö amerikanischen Ar beiterö besiegelt, und er wird auf die niedrigste Stufe der Lebenshaltung herabgedrulzt. Unserer Regierung, sagt Altgeld, droht keine Ge ohr von Pöbel-Anar-chie (anarchy ok a mob), die Gefahr liegt in der Insolenz, der Korruption, der Anmaßung und Unterdrückung, welche Hand in Hand geht mit' der Konzentration deö Reichthums in den Händen unskrupulöser Menschen. Gouvernör Altgeld kennt seine Zeit, und er hat, wie Wenige, den Muth,
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offen mit der Sprache herauszugehen. erzerfrischend, die
offene, kernige Sprache dieses Manneö zu hören und zu sehen, wie er der gan zen Bande unwissender oder Heuchler!scher Richier und Beamte: die Wahrheit ins Gesicht schleudert. Als Politiker macht er sich dadurch jedenfalls unmöglich, das weiß er wohl auch.
Das wußte rr wohl schon, a!ö er Schwab, Fielden und Neebe begnadigte und dem Richter Eary einen Spiegel vorhielt, in dem derselbe sein wahres Geficht sehen konnte. Schon damals machte er sich zum eatant tcrrible. Wäre Gouvernör Altgeld ?in Mann von den Durchschnittöfähigkeien eine? Politikers, dann würden unere Zeitungen ihn wahrscheinlich als Crant" bezeichnen. Aber Altgeld hat sich als Jurist, Richter und Schrift'teller einen Namen gemacht, er ist ein Mann von bedeutendem Wissen und den kann man nicht so schlechtweg abhun, so schmerzhaft dieö für unsere Bourgeoisie auch sein mag. Schade, daß solche Männer so selten sind, oder defe so Wenige die Gelegenheit bkkommen, sich so als Männer zu zeigen. Altgeld's Worte werden auf fruchtbaren Boden fallen, der Wind wird sie nicht verwehen. Welch ein Unterschied zwischen einem Altgeld und einem Malthews ! Ein Riese und ein Zwerg ! Inland. Wetteraussich ten. Schönes, wärmeres Welter heute acdt und Sonntag. Höchste Tempe ratur gestern 32 trad, niedrigste Teareraiur lZ Grad unt.'r Null. Keine Erhöhung der Bier st e u e r. Washington, 12. San. DaS 5om,te für Mittel und Wege trat heule lach läng'ker Paule zusammen, und naa erwar ete, daß wichtige Schritte ainsichtlich des Bedürfnisses gesteigerter Annahmen geldan werden wurden, beeutende Entschlüsse in dieser Hinsicht vurden jedoch nicht gethan. . Es wurde beschlossen über die ZollBefreiung der Gegenstände für die 'lusitellung in Baltimore 'M Jobre 1898 günstig zu berichten. Herr Wilon erklärte tie Au?sichten aus hodere 5inrakmen Kälten si seit dem In'raftreicn des Wolltarifs arn 1. Januar iebessert und Herr Wkiting war der Meinung, daß die Besserung eine dauernde sein werde. Ueber die Resolution deS Herrn Vnce auS Colorado, nacb welcker dem ZchohamtSsekreiär die Erbobung der stiersteuer empfohlen werden sollte, Kesckloß man einstimmia. ablebn'nd zu berichten. S'rrn Wilson's Bill betreffend die Beseitigung deS Zuschlags;olls auf Zuck? wurde einem Subkomite überwiesen. Washington, 11. Jan. Berichten der EinwanderuigSbehörde von $Um Jork nach, trafen im Dezember 1894 in New Aork 11,107 Einwanderer ein. vrervon wuroen 1b als vauvers zurückgewiesen uud 53 als unter Crntraft stehende Ardeiter. Zfhn wurden unter Bürgschaft zugelassen. Behufs genauerer niperiion wuroen HUö temporär zurückbehalten. ' Eine Kolonie gegründet. Charlotte, N. C., 11. Januar. Eine Eolonie von 35 Leuten auS Michigan und Ohio haben hier 25.000 Acker Land gekauft und stnd damit beschäftigt, sich aus dem Grundslück'niederzulassen. , Sin gewaltiges Monopol. Duluth, Minn., 11. San. ES verlautet, daß ein Monopol im Wer den begaffen ist, dessen Zweck sein soll, orei Viertel alleS Bessemer-Elsenerzes des Landes in feinen Besitz zu bringen, um dadurch die Preise nach Belieben kontrolliren resp, bestimmen zu können. IIH ' Für die hungernden Kohlengräber. .Eincinnati, y., 11. Januar. Die Handelskammer ernannte gestern einen Ausschuß, der UnterstützungSbei träge sammeln soll für die Tausende von hungernden Kohlengräber im Hockrngthal. Gouvernör MeKinley hat gestern für $S)0 Nahrungsmittel an die Kohlengrober gesandt. ' Sin Ausstand st e h t b e v o r. New I o r k , 13. 3an. ES ist so ziemlich sicher, daß ein allgemeiner Streik der Bkrokiyaer Trolleydahn Angestellten bevorsieht Die BahnPräsiventen sind den Arbeitern, die eine geringe Lohnerhöhung verlangten, in keiner Weise entgegengekommen, sie waren sogar so frech, zu ver anaen. daß ihnen gestattet werde, mebr Leute anzustellen, welche, per Rundfahrt be zablt werden, waS gleichbedeutend wäre mit einer Lohnreduktion.' ?in Tieup" würde den Verkehr auf SS
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Bahnlinien in der Kitchenstadt lahmlegen und 8000 bis 1000 Arbeiter würden in Mitleidenschaft gezogen. Auch ein Straßenbahn-Streik.
Fort W a y n e, Ind., 12. Jan. Ju Folge allgemeiner Unzufriedenheit der Straßenbahn - Angestellten , mit einem Vormann in den Stallungen, durch die es zu der Entlassung von vier Leuten kam, ist hier ein Straßenbahnstreik gestern Abend beschlossen worden. Heute Morgen entsprachen diesem Befehl jedoch nur drei L ute und der Straßrnbahn'Verkehr wurde wie gewöhnlich betrieben. EinVorsÄlag zurückgewiesen. Brockton, Mass.. 10. Jan. 3n einem Strike in Reynold'ö Schubfabr k lieh heute der Fabrikant durch seinen Buchhalter den Aueständigen den Vorschlag unterbreiten, bei einer Lohr.-. rate von 30 Cents per Stunde die Arbeit aufzunehmen. DaS wäre ein Lohn von $i40. Der Vorschlag wurde nicht angenommen .sondern auf ein Lohn von 53 bestanden. er flfiicr,j tt . ü I V 4 4 ! ü Hartford, Conn., Richard Thomas, dtt anDipqthzritis erkrankt war, vom sicheren Tod: g:r:tttt worden stlN. Wie eine Nachricht aus Washington besagt, ist dein New Jor ler Nechtsanwalt Julius C. Lanabnn, früher Mitglied von Compagnie C deS Ö. New Jorker Freiwilligen - Negim:ntZ, HawkinZ Zouaves, eine Ehrenmedaille zuerkannt worden,' weil er in der Schlacht von Camden, N.-C., im April 1862, einem verwundeten Offi ci:r trog hefhgin Gw:hrfeuerZ auZ den feindlichen Reihen, zur Hilfe eilt SeiteinigenTa genhaben Käufer von Apfelsinen in San Bernardino. Cal., ein: blutende Thätigk:it entwickelt uivd für auZg:suchte Früchte gute . Pr::s: 'bezahlt. DIc Nachricht von der erfror:nen Ernte in Florida hat eine Prei-erhöhung von ö0. Cents für d vorh:r kür lßl.anzebotene Ktste zur Folg: ahaot. .DlEenthü me? von Apfelsinengärten sind bedeu tertd ermuthigt, und verlang: jetzt 1.10 bis Z1.50 für Sttdlings". und Navzl-. fernes, C o o k, welcher wegen Morde einen 8jähr:?en Termin im Cherok Zuchthaus:, I. T., abzusitzen bat. üöerlrste!.' neulich Nachmittags, als er mit 19 Gefangenen vom Ge fängniß nach der Speisehalle geführt wurde, 'die Aufseher. Er entkam aus dem Gefängniß, sprang in den 200 Jards entfernlen Fluft. schwamm in demselben 300 Fards und betrat dann den Wald. Beim Verlesen wurde ter Gefangene vermiß! und später von' den ihn verfolgenden Aufsehern 3 Meilen außrhaD 'der Stadt wieder festgenommen. Der Marschall Scott von Macon, Miss., Sheriff Darrah und ein Vundesbeamter Namens McCune wollten dieser Tage am Bahnhofe in Maeon zwei Desperados abfassen, die im dringenden Verdacht standen, ein:n Zug der Südbahn von Alabama beraubt zu haben. Der Versuch mißlang jedoch infolge der großen Verwegenheit der beiden Verdächtigen. Einer von diesen fiel den Bundes Hilfsmarschall McCune an, entwaffnete diesen und hielt ihn so vor sich und Scott fest, daß Letzterer nicht, schießen konnte, ohne McCune zu treffen. Der Desperado forderte Scott auf, seine Flinte auf den Boden zu werfen, während der zweite Desperado auf Scott anlegte. Dieser gab der Aufforderung, seine Flinte niederzulegen. nach und der in diesem Augenblick hinzukommende Sheriff Darrah. dem die Desperados ein Gewchr auf die Brust und einen Revolver, an den Kopf setzten, mußte sich den verwegenen Gesellen ergeben. Die Letzteren trreven dann die drei Entwasfneten im Schnellsckritt vor sich her, bis sie einen von dem Bahnhof entfernt gelegenen Platz erreicht hatten. Dort ließen die vermeintlichen Wegelagerer die drei Wehrlosen stehen und hatten dann die Frechheit, ganz gemüMäz ach der Bahnstation ' zurückzugehen und die Eisebaynbrücke zu überschniten. von dort ihre Flucht vewerlstellilzend. Bald nachher wurden 30 Beritjene zur Verfolaung der flüchtigen Näuber aufgeboten und. wie später gemeldet wurde, hatten die Verfolge? vermittels Bluthunden die Spuren der Flüchtlinge gefunden. Auslano. Der. Sozialist" geht ein London, 12 Jan. Nach einer Depe'che auS Berlin fand gestern daselbst ei"e Anarchisten - Versammlung statt, in welcher beschlossen wurde, den Äozialist" wegen der wiederholten Beschlagnabmung durch die . Behörden und Einsperrung der Redakteure und Ber chterstaNer nicht mehr erscheinen zu lassen DieS zeigt, daß die bett,henden Gesetze auSreuben, um gefährliche Blatter zu unterdrucken.. Streik in Buenos Are. Buenos AyreS, 12. Januar. Seeleute u-d Dockarbeiter haben hier einen Streik in Scene ars,dl und geben jlu Unruhen Veranlassung ES wird ; von mehreren Gewaltthaten' berichtet.
I :: D r o h o b y c z d r a n g der ftbnstzlose Josif Makowski in die .siuna des GerichtZdieners Stanislaus 5:::charZki ein und erschoß denselsowie dessen Frau. Auf d:r Flucht f L.'.id-rin.'n festgehalten, feuerte er n?:'.mal g:z:n sich seinen Revolver ab, bracht: sich aö:r blos eine leicht: Verleijunci MakowZü hatte vor Kurz'i eine an.d:rha!bjähriZe Kerkerstraf: wecken eines an Frau Kucharska b::ei!Z-einmal versuchten Mordes abgebüßt. Auf dem Polizeiamte in Lllttich meldeten sich 13 Zulukaffern, die, völlig mittellos und halbtodt vor Hunger und Kälte, zu Fuß von Verviers kamen, um als Eingeborene einer englischen Colonie im Transvaal bei dem englischen Consul Schutz zu suchen. Die Leute waren für die Antwerpener Ausstellung geworben worden, hatten darauf in verschiedenen Schaubuden u. s. w. ihre Kriegstänze aufgeführt und waren schließlich von
:fom plötzlich erkrankten Führer auf . Straße ' gefetzt worden. Einstweile wurden sie in der öffentlichen Wärmstube zur Pflege untergebrachi. um demnächst in Antwerpen nach ihrer Heimath eingeschifft zu werden. SchisfS-Nachrichtetl. Angekommen in : R e w A o r k : Elbe" von Bremen: PäriS" von Soulbampton. H a v r e : Jmaum" von New Orleanö. Southampton EmS" von New Aork. u ' m Ueber Mtctbe. Miethe pünktlich, einzuziehen und Häuser in guter Ordnung zu erkalten. machen wir zum speziellen Geschäft. , Metzger Agentur, Ood Fellom Hall, iwkiter Stock. Mesiges. (DCT Die Supreme Court hat den Antrag auf Revision deS Urtheils der Hamilton Circuit Court in Sachen Staat gegen Sherman Chandler7ab, gelehnt. .Chandler wurde wegen schwerer Körperverletzung eineS Bird OaviS zu 7 Jahren Zuchthaus . derurtheilt. 7 . ' tJO" An der Ecke von JllinoiS und Merrill Str. geriethen DenniS O'Brien und ein Farbiger mit einander in Streit. Beide waren, betrunken und der Neger richtete feinem Gegner mit einem Rasiermesser' daS Gesicht auf schreckliche Weise zu. O'Brien wurde nach 283 S. Cap-tol Ave. gebracht und der Farbige verschwand. Das beste Brot in Stadt und Gau, Das findet man bei Bernhardt Thav, Auch Pumpernickel, Sträußelkuchen Braucht Ihr nur bei ihm zu suchen. Am östlichen Marktstand 123 und 124 oder HoSbrook Str. Ro. 81. tDG John Evans und Anwalt Flshback sind mit ihre? Klage um Erlangung eine) EinhaltsbefehleS gegen die Capital Paving Co. und die Stadt, um die Kollektirung der Auflage für die Pflasterung der Alabama Str. zu verhindern, kostenfällig von Richte? McMaster abgewiesen worden. DaS war wohl kaum ander? zu erwarten. tC7 Frank Earnshaw, der neulich durch Selbstmord starb, vermacht in seinem gestern deponuten Testamente sein ganze? Vermögen seinem Bruder Joseph Earnshaw, unter der. Bedingung, daß er eine in Vennsylvanien mohnende Schwester zu sich nehme und ernähre. Der Erbe stellte 57000 Kautioa. . - GT 3o8. Fester, Fred. Wachstetter und andere Individuen, welche gestern gehörig im Thran waren, wurden zu je $5 Buße verurlheilt. Wachstetter wurde von der Anklage deS Umgangs mit Prostituirten freigesprechen und Katie Aard von der Anklage ein öffentliche? Frauenzimmer zu sein. Die Hazard- und Lotteriespielfälle wurden auf unbestimmte Zeit vertagt. Die Geschäfte im Polizeigericht haben in letzter Zeit in ganz auffälliger Weise'abgenommen. Der Board of Public WorkS vergab gestern einen Kontrakt für die Auffüllung von Lot 26 in Johnson & H 'gshire's Ost Washington Str. Add. an die Capi:ol Paving Co. für $159. Die Sentmel Printing.Co. erhielt den Schreibmaterialien-Kontrakt für $51.15. Grundeigenthümer an Wyoming Str. petitionirten für einen Abzugskanal von Delaware zu High Str. Die Verhandlungen in Bezug auf die Petition der Broad Ripple Bahn ver den am Montag Nachmittag izm 3 Uhr siattsiaden.' - '
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Mozart Halle. Heute Abend echte TnrtelSuppe. Henry Victor. m C5 Die Fuhrwerk, und BicycleLizensen müssen vor dem 1. Februar erneueit werden. Nach dem 1. Febr. kosten sie doppelt und Lizenö. Inspektor Balcom wird eö nicht versäumen tie Säumigen zu verklagen. Die Platten, welche dieses Jahr gebraucht werden sind ganz verschieden von den letztjährigen, so daß der Unterschied leicht zu sehen ist. Bis jetzt wurden sie nur langsam geholt. Gestern wurde in der Supreme Court der berühmte Prozeß von Anson Walcott gegen die Pennsylvania Bahn entschieden, der seit Juni 1889 im Gerichte war. Anson Walcott war ein Futter- und Kornmakler, dem die Pan Handle Co. den Versanit seiner Waaren zuerst verweigerte und sie später nur zu beträchtlich erhöhten Raten befördern wollte. Mittlerweile hatten die Waaren einen großen Preisniedergang erfahren und Walcott klagte auf $50.000 Schadenersatz. Im April 1891 gab die untere Instanz ihm ein Verdikt auf $12.532 77 Entschädigung und dieses hat die Supreme Court jetzt bestätigt. Rückfällige Trinker kurirt. Earantie daß AlkodoliSmu. Opium- und !abak - Krankheiten kurirt werden. Behandlung und Kost und LogiS $75. Behandlung zu Hause zu reduzirre Raten. DaS Convay Institute. Dwiobt. Sll. ffCT Der deutsche Frauen HilfS verein hielt gestern im deutschen HauS seine Beamtenwahl ab. - Die neuen Beamten find folgende: Präsidentin Frau Hy. Severin. 1. Vice. Präsidentin Frau AneSHansel. 2. Bice-PrSsidentin-FrauF Tilly Prot. Sekretärin Frau Broich Schatzmeisterin Frau LouiS Hollweg. Fln.-Sekretarin-grau Phil. Nappaport. Der Neinertrag aus den Aufführunaen der Hexe von Endor beläuft sich auf $343. - Wir behalten uns ror, die Auszüge auS den Berichten im SonntagSblatt zu bringen. Verlangt Mucho'S Best Havanna Haart tDG Folgende neuerwählte Beamte der Germania - Loge 2634 K. of H. wurden durch D. G. D. Louis Beerma,n gestern Abend eingeführt: Past. Diktator F. 3. Mesle. Diktator E. Schmit. Vice-Diktator G. Duderstadt. Gehilfs-Diktator ThaS. Heine. Reporter Albert I. Grönwoldt. Fin.-Reporter F. W. ThomS. Schatzmeister JoS. H. Schaub. Kaplan Chas. Wachstetter. Führer Fred. Reinecke. I. W Joseph Rusche. A. W John Hart. TrusteeS A. I. Glönwoldt, LonS Beermann, H. Habeney. Repräsentant zur Eroß-Loge Peter Lehr. Stellvertreter JouiS Teermann. fiO- Die Broad Ripple Rapid Transit Co." reichte beim Board of P. W. eine neue Petition für ein Wegerecht ein, in welcher die Rout wesentlich verändert ist. Die Gesellschast erklärt aber, damit daS ihr be reitS gewährte Wegerecht nicht aufzu geben. Sie wünscht daS Wrgerecht südlich von der Stadtgrenze bis zum Zusammenstoß der Talbott Ave. und 17. Str. zu erhalten, dann östlich in 17. Str. zur Delaware, südlich zur Home Ave., westlich zur Ash Str., südlich zur Cherry, westlich zur Eaft, südlich zur Ohio, westlich zur New 3er sey, südlich zur Market, westlich zur Alabama, südlich zur Washington Str. Die Gesellschaft erklärt sich bereit allen anderen Gesellschaften, welche in Zukunft von den Vorstädten nach der Stadt kommen wollen, ihre Linien zur Verfügung zu stellen und ihnen die nothige Kraft zu liefer, für 3c die Person. . Sicherlich leset Jbr die in" dieser Zeitung veröffentlichten Zeugniße betreffs Hood's Sarsaparilla Sie destäiigon über jeden Zweifel hinauS, daß. Hooö s kurirt. ... . . Verstopfung und alle Leberleiden werden durch Hood'SPillen geheilt
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