Indiana Tribüne, Volume 18, Number 113, Indianapolis, Marion County, 11 January 1895 — Page 4

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Der Wiunie Smitb Prozeß.

Gestrige Nachmitta g S -. sitzung. Prompt um 2 Uhr wurde gestern Nachmittag die GerichtSsihung wieder eröffnet. Die Gallerieen und der ZuHörerraum waren bis zum lehten Plah beseht. Nichter McCray erklärte zunächst, daß er nach sorgfältiger Abwägung der Autoritäten über den gesetzlichen Streitpunkt, ob die Aussage des Süß vor dem Coroner als Beweis anzusehen und vorzulesen sei, den StandPunkt der Vertheidigung einnehmen müsse, daß dieö unzulässig sei. Der StaatSanwalt legte dagegen seinen Protest ein und Anwalt Elam wollte dann einzelne Theile des besagten Bericht? über Süß' Aussage als BeweiSmittel einführen. Der Nichter entschied, daß alle die Stellen deS BerichtS, welche mit den Aussagen, die der Zeuge Süß jeht vor Gericht gemacht habe, im Widerspruch ständen, die also daö Zeugniß nur zu erschüttern im Stande seien, vorgelesen werden dürften. Staatsanwaltschaft und Ver theidigung einigten sich dann über die unter diesen Entscheid füllenden Stellen deS Berichts und jetzt erst wurde die unter sicherem Verschluß gehaltene Jury in den Saal geführt. Die Stellen wurden jetzt den Geschworenen vorgelesen und der Nichter verlas dazu eine von der Vertheidigung verfaßte Instruktion, deS Inhalts, daß diese Aussagen nur zu dem Zwecke der Jury vorgelegt würden, um die Glaubwür digkeit deS Zeugen zu bestimmen, nicht aber um die Wahrheit seiner vor dem Coroner gemachten Aussagen zu beweisen. Anwalt Elam lag die widersprechenden Stellen deö Berichts dann noch einmal der Jury vor. Kurz vor 3 Uhr machte dann die StaatSanwalt schaft bekannt, daß die BeweiSaufnähme von Seiten deS Staates zunächst geschlossen sei. Vertheidiger Duncan hielt sodann daö einleitende Plädoyer für die Ver theidigung. Er machte die Jury dar auf aufmerksam, daß Herr Henry in seiner Ansprache an die Jury nirgends auch nur erwähnt habe, daß nach dem Gesetz der Angeklagte während der ganzen Verhandlung sür unschuldig gelte, und deß diese Annahme erst durch vollgiltige Beweise von der Schuld deö Angeklagten bei den Geschworenen umgestoßen werde. Sodann las er der Jury die gesetzlichen Bestimmungen betreffs des vernünftigen Zweifels und seinen Einfluß auf oas Urlheil der Geschworenen vor und erläuterte sie mit entsprechenden Darlegungen. Nicht der Angeklagte habe seine Unschuld zu beweisen, fuhr er fort, sondern der Staat habe allein die Pflicht seine Schuld zu beweisen, wenn er eS könne. Die Vertheidigung werde nicht leugnen, daß Weston V. Thomas getödtet wurde, aber sie werde behaupten, daß der Angeklagte mit der TSötung deS ThomaS kein Verbrechen begangen, sondern nur einen Akt der Nothmehr begangen habe. Er habe nichts anderes gethan, waS andere bei denselben Verhältnissen auch gethan haben würden. Man werde zwingende Beweise bringen, daß W. Smith guten Grund zur Annahme hatte, daß Thomas ihm Unheil zufügen wollte, und er habe deshalb daö Necht der Nothwehr sür sich in Anspruch genommen. DaS Gesetz garantire einem Menschen dieseö Recht der Nothwehr bei einem unerwarteten heimtückischen Anfall, den der Angegriffene gegen sein Leben gerichtet glaube. DaS Tödten eineS Menschen selbst sei in einem Akt der Nothwehr berechtigt und straflos. Der Redner konstatirte weiter im Einzelnen, waS die Vertheidigung bezüglich deö AufenthaltS deS Angeklagten und der Mortle Overturf an Beweisen bringen werde, und daß man zeigen wolle, daß ThomaS der Angreifer gewesen sei, daß er Smith mehrere Male inS Gesicht geschlagen und vor die Brust gestoßen habe, ja, daß er ihm daS eine Ohrläppchen fast abgerissen habe, und alleS vor dem Beginn deS tödtlichen Zweikampfs. Nach Beendigung deS Plädoyers laS Anwalt Duncan die unter Eid gemachte, schriftliche Aussage deS CoronerS Dr Beck vor, worin dieser konstatirte, daß Geo. Süß bei der Abgabe seines Zeugnisse? vor ihm betrunken war. Dr. Wm. B. Morgan war der erste Zeuge auf Seiten der Vertheidigung. DaS Verhör führte Anwalt Spaan. Zeuge ist praktischer Arzt und Chirurg seit 19 Jahren. Auf Bitten des Dr. Wandö, deö Stiefvaters deS Angeklagten, untersuchte erden Angeklagten am Morgen des 12. 3uli in der Polizeistation. Er fand auf dem rechten Nasenflügel eine etwa 1 Zoll lange Kratzwunde und auf dem linken Nasenflügel eine blutige Kratzwunde. Er hatte auf der Stirn lin'S. eine Wunde, die von einem menschlichen Fingernagel herrühren konnte. Die Unterlippe war, geschwollen nd bläulich. Die Innenfeite der Lippe war zerschunden und.

zeigte deutlich den blutunterlaufenen Abdruck zweier Zähne, was unzweifel-

haft von einem Faustschlage herrührte. Die rechte Ohrmuschel hatte oben und hinten eine anderthalb Zoll lange Wunde, eine ähnliche Verletzung der linken Ohrmuschel, war näher am Kopfe. Ferner hatte er links und rechts am Halse längere Kratzwunden und endlich eine leichte Verletzung am rechten Handgelenk. DaS Kreuzverhör vermochte auS dem Zeugen nichts WichtigeS herauszubringen. Wm. Fuger, ein Droschkenkutscher war der nächste Zeuge. Er hörte am Morgen deS 12. Juli von dem Morde und fuhr mit 2im Scanlon und Herb Batley zum Thatort. Er war eher da, als der Coroner. Süß versuchte ihm etwas zu erzählen doch Zeuge stieß den sinnlos Betrunkenen mit den Worten von sich : Geh' mir aus dem Wege, verd Narr, du bist ja besoffen." Heutige Vormittagssitzung. Heute Morgen nahm Myrtle Oderturf alias Wallace, die Geliebte deö Angeklagten und feine Begleiterin in der Mordnacht, den Zeugenstand ein. Sie ist 20 Jahre alt und bei ihrem zarten, schlanken Körperbau eine schöne Erscheinung. Sie ist seit zwei Iah ren mit Smith bekannt, sie lernte ihn beim Besuch einer Freundin kennen. Spater kam sie mit ihm im Hause der Laura Veß an der W. Maryland Str. zusammen und später noch in mehreren anderen notorischen Häusern mit feinerer Kundschaft an der Süd Mississippi Str. und der Zndiana Ave. Zeitweilig wohnte sie noch bei ihrer Mutter, in deren Hause Smith sie zwei- bis dreimal wöchentlich aufzusuchen pflegte. Von dort verzog sie nach dem Moody Block, wo sie ein Zimmer miethete, und seit drei Monaten wohnt sie an der Jndiana Avenue. Bezüglich deö Ver brechen? sagte sie folgendes aus : Um die Morgendämmerung kamen wir zum zweiten Male in Brighton Beach an, wir wollten nach Hause fahren. Bei der Wirthschaft hielt Smith je doch an und ging in daS Haus. Ich blieb im Wagen, konnte aber in daS Zimmer sehen und den Lärm darin hören. Lynch und ThomaS standen am Schanktische. Smith stand etwaö von ihnen entfernt. ThomaS . legte seine linke Hand auf Smith'S Schulter und beide standen dicht beieinander. Lynch drängte sich zwischen sie und sagte: Laß daS unterwegs, Smith ist mein Fceund," worauf ThomaS den Lynch fortdrängte. Ich konnte nicht alleS verstehen, waS sie sagten. ThomaS schlug Smith mit der Faust inö Gesicht und dieser siel gegen die Thür. Er raffte sich jedoch auf und ging auS der Thür, ThomaS folgte ihm. Sie packten sich jetzt, Smith den Thomaö bei den Schultern und dieser jenen bei der Gurgel. Von dem Lärm ward mein Pserd scheu und ich rief um Beistand. Alö ich mein Pferd zum Stillstand gebracht hatte, sah ich, wie Smith sich von Tdo mas, der am Boden lag, erhob. Tho maS sprang auf und Smith versetzte ihm einen Fausischlag. Ich sah aber nicht, daß Smith etwas in der Hand hatte. Dann lief Smith auf den Wagen zu und ThomaS folgte ihm. Smith stieg ein und Thomas kam so nahe an den Wagen, daß ich ihn zurückstieß. um ihn von ferneren Gewaltthätig? ten abzuhalten. Wir fuhren fort und kamen wieder, blieben aber nicht lange und fuhren nach Broad Nipple, wo wir von Kapt. Splann und einem Detektive verhastet wurden." Um 11 Uhr wurde eine kurze Pause gemacht und Anwalt ChaS. Henry nahm die Zeugin inS Kreuzverhör. Er suchte, und einige Male mit Erfolg, zwischen 'ihren jetzigen Aussagen und den vor dem Coroner gemachten Widersplüche auszudecken. Gegen Mittag betrat der Angeklagte Winfred C. Smith den Zeugenstand. Indianapolis Lkederkranz. Konzert, Sonntag, den 20. Jannar, in der Mozart Halle. Einladungen sind bei allen aktivenMttgliedern zu baben. m ,, w Als eine unmittelbare Folge des Jacksonbanketts hat sich jetzt eine demokratische Staatöliga gebildet, die daS Bindeglied zwischen den vielen demokratischen KlubS herstellen soll. Ihr Name ist Jacksonliga und entspricht der Lincolnliga auf republikanischer Seite. Zu Beamten wurden erwählt : Präsident ThomaS B. Buökirk, Paoli. Vicepräsident Joseph Geiger, hier. Sekretär ChaS. Gerrard, hier. Schatzmeister Sterling R. Holt, hier. I$J Die Sozialisten haben Sonntag Nachmittag wieder eine öffentliche AgitationSoersammlung in derColumbia Halle.

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Daö siadträtblickc Untersuch-ungö-Comtte. Die Untersuchung bringt nach und nach doch noch verschiedenes Wissenswerthe zu Tag, hauptsächlich, daß die Kontraktoren jede Gelegenheit benützten, um schlechte Arbeit zu liefern und dß die Inspektoren ihrer Pflicht nicht nachkamen, entweder auö Unwissenheit oder Faulheit oder auS andern noch nicht bewiesenen Gründen. Der Ingenieur berichtete eine weitere Anzahl Catch Basins", die nicht den Sp.'zifikationen gemäß gebaut wurden. Der Kontraktor De Nuiter gab zu, daß 75 auS 100 dieser Catch Basins" nichts werth feien, aber eö schien, daß er sich dadurch zu vertheidigen suchte, daß er von den als Zeugen aufgerufenen Maurern die Erklärung zu bekommen suchte, daß Manösield & Allen auch keine bessere Arbeit lieferten. Stadtrath Castello legte auch dagegen Verwahrung ein. ChaS. Croßley erklärte, daß er sich bei dem Inspektor Sullivan über den schlechten Cement beschwert, dieser aber doch keine AbHilfe geschaffen habe. John Conlon, der unter den Maurern den Beinamen der Slugger" hat, wurde gefragt, ob er nicht diesen Namen deshalb erhalten habe, weil er eS verstehe, schlechte . Arbeit, mit großer Geschwindigkeit fertig, zu stellen.- Er sagte, daß er 5e die Stunde mehr bekomme, wie' andere Maurer, weil er flink arbeite. Er verneinte, Holz etc. bei den AbzugSkanalarbei.ten verarbeitet zu haben, gab aber zu, 'daß iv in Häusern Holzstücke verwendet habe. Auf die Frage, ob er nur guten Mörtel gebraucht habe, gab er zur Antwort für waS sind denn die Jnfpektoren da ?" Ferner gab er zu, die Böden der Catch . Basinö" nicht mit Backsteinen belegt zu haben. Ez-Jnspektor Hoß erklärte, eS sei wahr, daß er zu Ingenieur Brown und HilsSingenieur Jeup gesagt habe, im Falle sie ihm $2 geben für jede? Catch Basin" mit vierzölliger Wand, das er finde, dann sei er bereit, ihnen $10 sür jedeö zu geben, daS er übersehe. ' Die nächste Sitzung findet am Mittwoch statt. 81(10 Belobnnng ! $100. Die Leser dieser Zeitung werden sich freuen zu erfahren, daß eö wenigstens eine gefürchtete Krankheit giebt, welche die Wissenschaft in all' ihren Stufen zu hellen lm Stande t ; Hall S Ka tarrh-Kur ist dre einzige jetzt der arzt lichen Brüderschaft bekannte positiv Kur. Katarrh erfordert als eine Eon nitutionökrankheit eine konstitutionelle Behandlung. Hall'S Katarrh Kur wird innerlich genommen und wirkt direkt auf daS Blut und die schleimigen Oberflächen deS Systems, dadurch die Grundlage derKranthelt zerstören) und dem Patienten Kraft gebend, incem sie die Constitution deö Körpers aufbaut und der Natur rn ihrem Werke duft. Die Eigenthumer haben so viel V:r trauen zu ihren Heilkräften, daß sie einhundert Dollars Belohnung für je den Fall anbieten, den sie zu kuriren verfehlt. Laßt Euch eine Liste von Zeugnissen kommen. Man adressire: ft. I. C h e n e y & & o., Toledo. O. 61?" Verkauft von allen Apothekern, 73 CentS. Bei Hagenbecki DaS Englifh Opern HauS ist Abend für Abend und auch Nachmittags ge packt voll von großen und kleinen, jungen und alten Leuten, die sich die wun dervollen Vorführungen der drefsirten Pferdchen, Assen, Pudel. Tiger, Löwen, Baren, Schweine, Seehunde und was noch mehr ansehen und ihre helle Freude daran haben. Mancher kann garnicht genug davon bekommen und hat. sich die Vorstellung schon zweimal angesehen. In jeder, Vorstellung werden einige neue, bisher noch nicht gesehene Aummern vorkommen. Heute Nachmittag werden die Cchulen um j3 Uhr geschlossen, um den Kindern Gelegenheit zu geben zu der um 2 Uhr beginnenden Vorstellung zu ermäßigten Preisen zu gehen. 20 Prozent der Einnahme der Vorstellung werden dem freien Kindergarten eingehändigt werden. Den Kindern sollte der lehrreiche wie genußreiche Besuch nicht vorenthalten werden. - Jährlicher Naumnngöververkauf. Unterkleider für Frauen, Manner und Kinder zu bedeutend herabgesetzten Preisen. Ebenso haben wir wollene Bettdecken, Comforts und Flanelle zu den aller niedrigsten Preisen markirt. ' Weber & Zimmer, 193 Virginia Ave. Zimmer ü? Co. No. 1. Shelby Str.

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Friedbeim-Conzert. In der Plymouth-Kirche hatte sich gestern Aber.d trotz des schlechten WetterS eine zahlreiche und andächtige ZuHörerschaft eingefunden, galt eS doch dem gewaltigen Spiele Arthur FriedHeims zu lauschen. Wenn Friedheim spielt, so kommen die Geister der Musik, setzen sich um sein Instrument und singen mit. Den großen Schüler LiSzt's daö Mendelssohn'sche FrühlingSlied spielen zu hören, heißt Veilchen, Maiglöckchen und Aprikosenblüthe trotz des WinterS erblühen zu sehen. Von den Preluden und Etüden des lyrischen Dichters unter den Klavier - Componisten brachte Friedheim eine Reihe zu Gehör, von denen zumal eine Etüde (Z. ?) sür die linke Hand, die ganze phänomenale Sicherheit des gefeierten Künstlers zeigt, perlengleich reihte sich ein Ton an den endern und einem afmerkfamen Zuhörer konnte eö nicht entgehen, daß er gänzlich auf die verfchwimmende Wirkung der Pedals verzichtete. Dem meisterhaften Vortrag des Schubert - LiSzl'schen Erlköaigb" folgte ein solcher Beifall, daß Friedheim sich zur Beigabe der zwölften Rhapsodie entschloß. ' Von den übrigen Mitwirkenden sei des GesangeS der grau Winter Eoetz gedacht. Sie sang die Arie und Gebet auS Freischütz und alS Zugabe Tosti'S "G006 bye", die als Dilettanten. Leistungen außerhalb der Kritik stehen. Die "Cha8e for Butterflies" von den sechs Damen fehlten zwei -r gehort .zu derselben Klasse. Erwähn sei nur noch, daß diese Jagd gelegent lich sp halöbrecherig wurde, daß man unwillkürlich an eine jüngst abgehaltene Jagd" denken mußte. Daö wäre eine sehr feine Ironie. Gutgesagt. . Es macht mich traurig zu denken", sagte ein alter Veteran auS dem lekten Bürgerkriege, daß mein guter rechter Ärm, der ,n hundert Gefechten eine Muskete getragen hat, jetzt in Folge rheumatischer Schmerzen verkrüppelt lern lou." Sieh' her, wo hast Du die aan,e Zeit gelebt, daß Du nicht weißt, daß St. alobs Oel Dich heilen wird." Er ging sofort hin, lauste sich eine Flasche und wurde wieder herg, stellt. Der gerade Weg ist im Leben immer der beste, wenn man etwaö GuteS er reichen will. KS ist immer gut wenn man weiß, welches daS beste Schmerzenheilmittel ist. Fragt dieieniaen. welche durch die Anwendung von St. IarobS el geheilt find. Grnnveigth.-Uebertragungen Indianapolis, 10. 3an. '95. Berichtet durch die Aler. Metzger Grunde! genthumS Agentur im zweiten Stockmerk der Odd Fellow Halle, nordöstliche Ecke von Washington und Pennsylvania Str. John Finch an Peter Sindlinger, südöstlich der See. 10, Tp. 16, R. 3, Theil der südwstl. i der See. 10, Tp. 10, 91. 3. $16,000. Archibald Glenn an Wm. und Kate Glenn, östlich von nordwstl. See. 21, Tp. 14, N. 3. $2850. . Martha Caldwell an Milton Cox. Lot 67 und 68, WoodS Sub., Outlot 40. $1991.13. Jacquelin Holliday an ChaS. Rey noldS, Lot 3, Sq 18, DrakeS Ad. $2500. Alermder N. Clark an Nancy L. Parker, Lot 56, Olleman, Reagan & Wheatley'S Belmont Add. $400. Edward G. Cornelius an John N. Millikan, Theil von Lot 2. Sq. 12, DrakeS Ad. $3000. JameS B. Heywood, Trustee, an ZameS A. Nelson, L t 29, Heywood Park Ad. i00. Derselbe an Elmer E. Heywood, Lpt 5, dieselbe Ad. $500. Derselbe an Benjamin F. Everson, Lot 48 in derselben Add. $500. Zohn S. Spann an Zohn P. Cochrane, Lot 299 in Spann & Co.'ö 2. WooUawn Add. $650. William Coughlin an CharleS F. Sayley, Theil pon Lot 9, Square 51. $14,787.50. m ifi m (pCT Die County, Kommissäre ha ben deS CoronerS Rechnung auf $250 bewilligt. ES ist schon wieder eine Rechnung von ihm auf $175 für 7 Postmortem-Untersuchungen eingelaufen. Rückfällige Trinker kurirt. Garantie daß Alkoholismus, Opium- und Tabak - Krankheiten kurrrt werden. Behandlung und Kost und LogiS $75. Behandlung zu Haufe zu reduzirte Raten. DaS Conwau Institute. Dvight, Zll. .

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