Indiana Tribüne, Volume 18, Number 113, Indianapolis, Marion County, 11 January 1895 — Page 3
EIN DUTZEND FLASCHEN des ECHTEN Johann hoffswen AALZ- EXTRACTS M.
r-7TifL -rorfäB. x-3 WJSZrtUrip. JiTS mi . B V.l i u ALE oder R5PR TJeV . , Ä i. OHNE BERAUSCHEND ZU WIRXEN.WJ Man hüte sich vor r SS!Ä(Fl HTW3WR-if . ..ASJWy l I W -JT aW ' AUF DER HALS ETIKETTE CtIM ANDERES IST ECHT 3SS2Ss2S?y. ii :J n 05GE TBIED, ÄLWAYS SED. g 1 rj LP b sJ m ß in S?MH'd ijawwrna ttR'!sMMM fvttttrrr: m $ z ä ß I I H ro QsOUllftQ. CltlftIN9 AKft POUlfc BAß FJXTURES, DRAIIM BOARDS AND ALL TIn, ZInc, Brass, Copper, Nicke! and all Kirchen and Plated Utensils. CIcso.Wood, Marblo.Por celain, Etc 8 k ni 9 CZORCS VM. HOFFMAfl, Sole 2&usactcrr asd Proprlator. 95 ETV;SHinsTON St.. Inoianaoli. jj ja THE BÄR-KEEPERS' FRiEHQ. I ,a iMAß J ItiltKI U . Tr (MAL Vertäut in Äporyeken 25 Cents yet firnb. ThesdsreStein ackfolzer von M. 6. Andkrson. Äöfirakte fcon SJefifeHteln' und Grund. Eigenthum werden in prompter und jubcrlasjigrr Weife ausgeführt. m o WarZrt Straße X n ! 1 TT A r t 4 ?. n k. Gin Günstiges .Anerbieten! ln't ccn Kraft und Gntraic. UJtfcicsiiUc!t CamenschnzäSe, Impotenz, &3cijMi und allen Folgen von Jugendsünden, AuS fchuzeisunzen, liebe rcrbcilung u. f. to. leiden, Itft&tnfrft olle Auskunft einer nie fehl' aucuii Vi. schiggden r'h Mills zu fenöen. Genaue Be- XVBX sckreibung derSöniPtome erwünscht. Adresstrt im Vertrauen: O.Q.tt.OOVLk?, v u'terr.ll V!0lk. DCIK0IT, IX1C1L Dr.Q.F.Theel, f 1317 Arch Str., Völladeiphl. v. T rr einzige, wahre Spialist in Amerika dr bil?n knn. nachoem selbst die bkriihmtef: erzte aller t!ZNdkrfe?l gingen. Dr. Ibttl ist der tmuiurjt der ZZett der alle drei Mtdizmiscben Spulen (die Alte. Ixt Neue uno etc userwadile) jiuMn in seiner Behandlung verbindet. Cr bei.lt S?phtlis. Geschwüre. DJutit tu Halsleiden. Zlecbten und 11 voLrc tee Seldftdeflekkung und folgen des Ä.iö schweifenZ bei verbeirotbeten eder tinver, heirateten, Slusflüff. Verengernnien etc . f re!5t prtftuntm Morgeni 9 tii 3 Uyr. Hbtrt i 6 bis S Uhr. Mittwochs und Samstags 6 li I Uhr Bbends. SonntagZ 9 biZ 12 Uhr. Ein total Ruittirter. ;ch, WiZiam Hurneston, ein Bürger von WilmZna ton. dee?de hiermit, daß ich schrecklich n Blutvergi,' tung iitt. tr.em Mun? und Hals waien ktne Mass, von eschmüren. Jz, ich war in totales Srcck eheiÄ Dr. G. . Tbeel. Arch tr. la. consliltirte. elcher mich tonndervoU wieder meine rast und Gesundheit zurück gab. Ich kenne nen die nocv 10 rmtoemit nno. omwj c:r .ann ver von rer rrnre ci unheilbar entlassen wurde und seine krankdeik war i senr schlimme. dieDr. Tdeetri.nk llch kurrirte.Ent nderer,rcins von mir wurde den einer sehr schlimmen Blasen :nd vkieren Krankheit von Dr. lZkeelaedeil Nachdem er so herunter geion-.n'.k war und zwei der leitcnken erzte ton Wllminq'on g.n.',t hl, Dr. Tdeel turnte i. Si Jreund von mir ist zctzt unrer seine? Bedandluna. mt weiter er sehr zuirieden in. Ich glaure Dr. . S Tdeel ist der griTß'e don allen Slertten uud rbnc-e neZzl'eicht. Er hat mein und das Leben donunderen aerettet. welch für unheilbar erklärt wurt mund ich tin aeiZ. da wenn er nicht bekfen kann keinnderer hii.s William Hurnestcn. Seschtso? u?ch leeidZgt in Wilmingten, Tet. vrr mir. Levi A Sertolette, Friedensrichter. Q rrun 11 1 n 1 1 pyrninTn üiiniiüL LAinnno Prepared ccordlnj to Ihe formal of Dr. Wii. A. HA3OI0ND, In hla lbortory t IVatabln Fton. I. C CCREBKINE. srom the b.-aln. fer dlJ-. Cu of tne hraln ana nervons ijitera. ' i nUVLLi.K, irotn tue pi.nai cora.ror. dl-a"-n of rn cord. (Locomotor-ArtU. etc.) ' CARDIXE, from tiio beirt, tor üieae , of th li-rT. 1 TKSTIXE. fron the testet, for dlsetsea of I i the teste. (Atropbr of tho orsana. Lmaoteacy. . etc.) ' i ovARisE from tat OTtriet, f or Cue&aei Oi in ovtrira. 91 UHCL Ll3rE.tbTrodlBe,ete. Ooj, Five Drops. Price (2 drachmt), $2.50. , Iho ptyslolorfc! effect oroduced ty a !ne!e uoao of Cerbrlne ar aeceleratlon 1 iof t..8Dule vlth feeliuv of fullneaa and dlatentioa ta the hed, exbllarmtlon of aplrlt lncreaaca nnnary eicretion, aupneniauon of the rxpalalve force of the bladder and peristaltlc acüon of the Inteatlnea. lncreasel . La mnscular atreotrth and endaraoee. ta. creawd power of Ti.slon In elderly people i ans incrcaad appeme ana anreauve power. , Whcre local drurelota are not anppMM 1 wltb thenammond Antmal Extracu they wlUI i be m"Uled, totrether with all exlatio? Uierature , on 7, iubiect, oa recelpt of prlce, br TUE COLUHDIA COESIICAIi COm Wauhlnrtoa, D. C n niXBjxn sJR&m ww1lk7M y. rr fyyLfctt i-. -oJLt'r r rn t fm" T ."'rl. Fe&CÄVtAI 6. 1 KAUt MARK? COPYRIGHTS.
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Der
Amerikaner. Roman von Adolf Streckfuß. (Fortsetzung.) Gif Uhr!" sagte der Amerikaner erstaun! nach seiner Taschenuhr sehend. Wahrhaftiq, der Kukuk hat Nech!! Wir müssen wohl das letzte Glas leeren, denn wir dürfen unseren lieben Gästen, die müde von ihrer heutigen weiten und anstrengenden Partie fein müssen, nicht zumuthen, bis tief in fcij Nacht hinein bei uns zu sitzen." O wie schade!- flüsterte die kleine Susanne. Auf uns bitte ich nicht die geringste Nüäsicht zu nehmen," rief Falk eifriz; aber er fand keine Unterstützung bei Kurt, der sich erhob, noch einmal mit dem Amerikaner anstieß und dann der Frau vom Hause einige Worte des Dankes für die freundliche Aufnahme sagend, sich verabschiedete. Falk mußte sehr gegen seinen Willen das Gleiche thun, da Frau Müller keinen Einwand gegen den Aufbruch der Gäste erhob. Tr Amerikaner zündete zwei Lichter an, er führte selbst Kurt und Falk nach dem für ihre Aufnahme vorbereiteten Zimmer, es lag unmittelbar neben dein Familienwohnzimmer. mit welchem es durch eine Thür verbunden war. Es war ein aroßes, zweifenstriges Gemach, die Einrichtung war einfach bürgerlich, ber nicht so ärmlich, wie die oben im ?chlasgemach des Amenkaners. Zwei mit schneeweißem Leinen bezogene Betten an der langen Wand des Zimmers, ein Sopha, vor welchem ein runder großer Tisch stand, an der gegenüber liegenden Wand, zwei bequeme Lehn sessel, zwei Schränke, eine Ksmmode, zwei Waschtische, sämmtlich von Mahagoniholz, und einige Rohrstuhle lil deten das ausreichende Mobiliar des Zimmers. Ein großer Spiegel über einem Pfeilertisch schmückte den WandPfeiler zwischen den Fenstern. Mit freundlicher Sorglichkeit prüste der Amerikaner, ob für die nächtliche Bequemlichkeit seiner Gäste nach allen Richtungen hin Sorge getragen sei, erst als er sich überzeugt hatte, daß nichts s!yit5, rot er Kurt und dann Fall noch einmal zum Abschied die Hand. Es lag ein ganz eigener Ausdruck rn seinen dunklen Augen, als er zu Kurt sich wendend sagte: Sie schlafen zum ersten Male m meinem Hause, Herr von Dyssern. Ich hoffe, daß dieser einen stacht noch viele andere folgen werden! Sie und Ihr Freund werden mir immer willkommen sein. Gute Nacht, meine Herren!" Er hatte kaum das Zimmer verlassen, als Falk sich hastig an den Freund wendete: Weißt Du, Kurt," sagte er leise, ich hätte die größte Lust, mich selbst tüchtig zu ohrseigen, und kann Dir nur den guten Rath geben, desgleichen mit Dir zu thun. Wir haben uns Beide unsterblich blamirt!" In wie fern?" Mit unserem Mißtrauen gegen diesen famosen Amerikaner, mit 'lnserer Furcht, hier in eine Mördergrube zu kommen. Da stecken wir uns die Revolver schußgerecht in die Brusttasche. da nehmen wir uns vor, ja nicht zu viel von diesem köstlichen Glühwein zu trinken, wir sind vorbereitet zu einem Kampf für unser Leben, so treten wir in das Familienwohnzimmer, um hier eine harmlose Familie, den freundlichsten Wirth, die liebenswürdigste Wirthin und zwei entzückend reizende Töchter zu finden, um mit ihr den geknüthlichsten. schönsten Abend in angeregier Unterhaltung zu verleben. Mir stieg immer die Schamröthe in's Gesicht, wenn ich zufällig den Revolver in der Brusttasch: fühlte. Kann man freundlicher, zuvorkommender, gastlicher aufgenommen werden, wie wir hier im Hause des Amerikaners? Sieh', für Alles ist gesorgt, nichts fehlt zu unserer Bequemlichkeit. Dort auf dem Tisch stehen sogar sorgsam zusammengepackt unsere Raupenschachteln und da liegen auch die anderen Siebensachen, die wir oben im Schlafzimmer hatten liegen lassen. Die Aufmerksamkeit, mit welcher wir hier aufgenommen sind und bewirthet werden, ist wirklich rührend." Mir erscheint sie zu groß, um ihr nicht zu mißtrauen!" Das sagst Du! Du. der Du die tolle Erklärung dafür hast, denn gerade Dir verdanken wir eö, daß wir so trefslich aufgenommen sind, der Freundj schaft, welche der Amerikaner einst für j Deinen Vater gefühlt hat." Er gibt vor, der Freund meines ' Vaters gewesen zu sein, ich aber glaube vielmehr, daß er der Freund des beimtückischen Raubmörders gewesen ist. den er so warm vertheidiat hat." I Ein solches Mißtrauen! Das ist doch eine unbegreifliche Verblendung! Hast Du vielleicht auch noch immer die Furcht, daß wir in der Nacht meuchlings überfallen und beraubt werden?" Du weißt wohl, daß ich der Furcht überhaupt nicht zugänglich bin." Wer zweifelt an Deinem Muth? Aber ein angenehmes Gefühl ist es nicht, sich mit dem Gedanken zu Vett zu legen, daß wir vielleicht in der Nacht durch ein!n mörd.erischenUeberfall überrascht werden. Ich leugne gar nicht, ich freue mich, daß ich dieser Sorge enthoben bin und daß ich nicht nothwendig habe, den Revolver neben mein V:!t zu legen." Ich werde die nicht unterlassen und auch die Thür verriegeln, wenn es angeht." Er ließ dem Wort die That folgen. Sorgfältig prüfte er die beiden Thüren und als er zu seiner Befriedigung .sah, daß die Schlösser starke Riegel hatten, schob er diese vor.' Falk .schaute ihn, kopfschüttelnd zu. Ich kenne Dich nicht wieder, Kurt sagte er. Du, sonst der ruhigste, harmloseste, vertrauensvollsteMensch von der Welt, bist wie umgewandelt. Laß uns zu .Bette gehen, Kurt schlaf Dne 'Erreaunz
aus. Wenn U)u morgen mi5 freiem Kopf erwachst, wirst Du selbst über die Hirngespinste lachen, die Dir in der Nacht die Ruhe geraubt haben." Ich kann noch nicht schlafen, der starke Wein hat mich aufgeregt." cm' -f I rjtf'.'t-.' u
c:a) maazi er j 0113. .Dann lege Dich nieder. Kümmere Dich nicht um mich. Ich setze mich noch ' ein halbes Stündchen un Lehnsessel an , das Fenster und schaue hinaus in die j nächtliche Landschaft, so lange bis mein . Blut wieder ruylger wallt. Die Lichter lösche ich aus, ihr Schein foll Dich nicht im Schlaf stören und ich brauche sie nicht, um wachend von dem zu traumen. was wir heut durchlebt haben." Thue das. Ich kann nicht einschlasen, so lange Licht im Zimnter brennt; sonst aber brauchst Du Dich nicht zu geniren, in drei Minuten werde ich eingeschlafen sein und schlase ich einmal, dann weckt mich so leicht kein Geräusch auf. Gute Nack-t. P',?t!" Er lag schon Im Bett und die versprochenen drei Minuten waren noch nicht vergangen, nachdem Kurt die Lichte gelöscht hatte da verrieth schon sem kräftiges Schnarchen, daß er fest schlafe. Kurt hatte sich einen Lehnituhl an das Fenster gerückt, er hatte gehofft, aus diesem einen weiten Blick auf ein schönes, im hellen Mondschein crglanzendes Landschaftsbild ' zu gewinnen, aber seine Erwartung wurde getäuscht. Zwar war das Gewitter längst vorübergezogen, die Wolken hatten sich zertheilt und der Vollmond beleuchtete mit seinem unsichern, glitzernden Lichte die Landschaft; aber aus dem durch den starken Regen durchweichten Boden stieg ein leichter Nebel empor, der wie ein Schleier selbst über dem nahen Walde lag, die fernen Berge verhüllte er qanz. Nur ein keines Stück des nach derHöhe hinaufführenden, aber bald im Walde verschwindenden Weges konnte Kurt übersehen, jedoch auch nur undeutlich, denn er lag in dem tiefen Schatten der mächtigen Bäume. Da die Aufmerksamkeit Kurts durch leine äußere Erscheinung abgelenkt wurde, konnte er ruhig nachdenken über die Erlebnisse des vergangenen Abend, die zhn ln eine so ungewohnte AusreL'ang versetzt hatten. Er ließ noch einmal rn seiner Erinnerung d:e ganzeUn terhaltung mit dem Amerikaner vorübergehen. Gab st ihm ein Recht zu dem Mißtrauen, welches sich seiner benächtigt hatte? Nein! Auch ein tfttuno des Ermordeten konnt: wohl Zweifel darüber äußern, ob ,der Mörder so schwer schuldig sei, w:e Kurt es glaubte. Selbst wenn der Amerikaner in langst vergangener Zeit mit Karl v. Dyssern bekannt oder selbst befreundet gewesen Ware, so konnte daraus doch nicht -schlössen werden, daß der schmähliche Verdacht, der ohne irgend schwer wiegende Gründe gegen ihn in der Umgegend schwebte, gerechtfertigt sei. Widersprach nicht alles, was Kurt in dem rothen Hause gesehen und gehört hatte, einem solchen Verdacht? War es auch nur denkbar, daß ein fein gebiideter Mann, der sich eifrig mit den Naturwissenschaften beschäftigte, sich mit gemeinen Verbrechen befleckt habe? Die Liebe zur Natur veredelt den Menschen. Ein, begeisterter Naturforscher kann kein gemeiner Dieb und Räuber sein! Aber Karl von Dyssern? Auch er war ein eifriger Botaniker und dennoch hatte er ein ausschweifendes Leben geführt, war ein Spieler und Betrüger geworden und endlich bis zum Raubmörder herabgesunken! Nein, die Liebe zu den Naturwissenschaften schützt nicht vor dem moralischen Verfall, vor dem Verbrechen.' Aber war ein so schönes, vertrautes Familienleden. wie Kurt es heut Abend im rothen Hause beobachtet hatte, möglich, wo der Vater ein Verbrecher war?" Es ließ sich kein schöneres, innigeres Verhältniß denken, als das des Amerikaner zu seiner noch immer anmuthi gen, wenn auch durch lange Krankheit der Schönheit beraubten Frau, jedes Wort, welches er zu ihr gesprochen hatte, trug den Charakter zarter Rücksichtnahme, freundlicher Milde. So kann ein Verbrecher nicht sprechen. Und seine Töchter? Das Bild der liebreizenden, goldlockigen Elfe stieg leuchtend vor Kurts innerem Blick auf. Wie zärtlich schaute sie den Vater an! Sie hing an diesem mit inniger Liebe, mit kindlicher Verehrung! Nein, nein! Ein solches Familienleben im Hause eines Raubmörders war unmöglich, undenkbar! Er konnte nict in's Klare kommen. Wenn er dann wieder an die Erzählungen dachte, die er in Waldhausen gehört, an den Eindruck, welchen ihm der Amerikaner bei dem ersten Anblick geMischt hatte, dann erwachte der Verdacht gegen ihn auf's Neue. Wohl länger als eine halbe Stunde hatte Kurt in tiefem Sinnen am Fenster gesessen, ohne einen Blick in die von Nebel leicht verhüllte Landschaft zu werfen, da wurde dlöklich seine Ausmerksamkeit erregt; er sah, daß in dem tiefen Schatten der ersten nahen Waldbäume sich eine dunkle Gestalt bewegte, Sie schien lanosamenSchrittes auf dem Wege, der in den Wald führte, hin und her zu wandeln, bald entfernte sie sich von dem Hause, bald schritt sie ganz nahe bis zur HauZthür vor. Kurt konnte nur die dunkeln Umrisse der Gestalt sehen, aber diese kam ihm bekannt vor. Er strengte die scharfen Augen an, um zu sehen, ob wirklich der Ame rikaner in der Nacht draußen umherwandcre; aber der Baumschaiten war zu tief, um die überdies durch den leichten Nebel halb verschleierte Gestalt genau zu erkennen. Und jetzt erschien noch eine zweiteGe- ' stalt, sie war ebenfalls nur in den dunkeln Umrissen sichtbar, ebenso nebelhaft wie die erste, aber dennoch glaubte sie Kurt zu erkennen, als die des langen Iobst, dessen Figur so charakteristisch war, daß selbst die schattenhasten Umrisse sie erkennbar machten. Die erste Gestalt war gerade dicht am Hause, als die zweite, wahrscheinlich hinter d?m. Hause hervorkommend, iym.nahe irgt. Kurt börte em M5tZ
ve? Ton leiser Sttmmen drang an sein Ohr durch daS geschlossene Fenster, aber die Worte verstand er trotz seines außerordentlich feinen Gehörs nicht.
Was mochten die Beiden, der Amerikaner und sein Knecht, der lange Iobst, in später Nachtstunde da draußen zu verhandeln haben? Leise, mit äußerster Vorsicht öffnete Kurt ein wenig das Fenster, die draußen konnten t nicht sehen, denn im Zimmer brannte ja kein Licht, eS mußte dem ganz nahe beim Hause Stehenden durchaus dunkel erscheinen. Kurt strengte sein Ohr auf's Aeußerste an und richtig, jetzt verstand er wenigstens einzelne Worte. bleibst lange, warte schon . Der Erste, den Kurt als ' den Amerikaner zu erkennen glaubte, flüsterte diese Worte, der Andere antwortete ihm mit mürrischem Ton: nicht früher, verdammten Fremden jetzt endlich schlafen . Zeit genug. Es ist kaum zwölf Uhr Post erst um drei steinernen Kreuz. Hast Du den Draht?" fragte der (rste. Ja verflucht schwer " weiter vermochte Kurt von der Antwort nichts zu verstehen, die beiden Gestalten entfernten sich, sie erreichten den Wald und verschwanden in diesem. Was hatten die räthselhaften Worte, in welche Kurt keinen Zusammenhang bringen konnte, zu bedeuten? Nur Eines ging klar aus denselben hervor, der lange Iobst wollte nicht eher sich draußen zeigen, ehe nicht die verdammten Fremden eingeschlafen waren, sie sollten nicht sehen, daß er das Haus verlassen hatte und draußen im Wald mit seinem Herrn zusammentraf. Alle anderen Worte waren räthselhaft, aber Kart prägte sie in sein Gedächtniß ein: Post erst um drei steinernen Kreuz Draht verflucht schwer, er wiederholte sie mehrfach bei dem vergeblichen Versuch, durch eine Verbindung ihren Sinn zu erforschen, hierdurch wurden sie ihm unvergeßlich. Noch etwa eine halbe Stunde , blieb Kurt sinnend am Fenster sitzen, dann aber forderte doch endlich der durch die Anstrengung der vergangenen Tage errnüdete Körper sein Recht. Vergeblich kämpfte Kurt gegen die ihn überwältigende Mattigkeit, er wollte auf seinem Beobachtungsposten bleiben, bis der Amerikaner und der lange Iobst au dem Wald zurückkehrten; aber die müden Augen schlössen sich und bald versank er in einen Vifrn traumlosen Schlaf. Sechs Uhr! Der helle, sechsmalige Ruf der Kukuk-uhr im Nebenzimmer erweckte Kurt. Verwundert schaute er lim sich, er konnte im ersten Moment des Erwachens sich nicht zurecht finden, wo er sich befand. Er saß im Lehnstuhl am Fenster eines ihm ganz fremden Zimmers, welches jetzt bei volle? Tllgeshelle so ganz anders aussah, als am Abend vorher beim Kerzenlicht. Es da-crte längere Zeit, ehe Kurt sich besinnen konnt.', wo und wann und wie er hierher mit Dagobert, der dort im V:!!e lag und kräftig schnarchte, gekommen war. Nur nach und nach erniachtn die Silber der Erlebnisse de ver.iange.ien Abends in ihm. jetzt ober erschienen si: ihm in ganz anderer V:lechtu.ig als am Abend vorher. Er erinnert: yd daß er aus Sorge vor e:r.tm nächtlichen Ueberfall sich nicht ha'.te zu Bet! legen wollen; jetzt begriff er nicht, wie ihn eine so thörichte Sorg: hatte erfüllen können. Die Sckuld mußt: in dem feurigen Wein liegen, der ihm den Kopf schwer gemacht und die Phantasie krankhast erregt hatte. Er stand auf und reckte die vom langen Sitzen steif gewordenen Glieder. Sollte er Falk wecken? Nein, der mochte ruhig noch ein Weilchen weiter schlummern; aber er selbst wollte nicht länger die dumpse, schwüle Zimmerluft einathmen, sondern einen kleinen Spaziergang im Freien machen. Er öffnete die Thür, durch welche er gestern Abend in das Schlafzimmer gekommen war. Sein erster Blick fiel auf zwei Stühle, welche, vor derselben standen, auf ihnen lagen sorgsam geordnet auf dem einen Falls, auf dem andern seine eigenen Kleider und Wäschestücke. Während der Nacht waren sie getrocknet, gereinigt und so vortrefflich ausgebügelt worden, daß sie keine Spur der gestrigen Durchnässung mehr trugen. Welche, freundliche Aufmerk samkeit für die beiden gastfrei im rothen I Hause aufgenommenen Freunde! Laut- j los. um die Ermüdeten nicht im ! Schlummer zu stören, waren dieStühle i Mit ihren Kleidungsstücken vor dieThu? ihres Schlafzimmers gesetzt worden! Und ebenso lautlos, unhörbar hatten geschäftige Hände schon am frühesten Morgen in dem Wohnzimmer gewaltet und eine musterhafte Ordnung geschaffen. Der fast in der Mitte deZ Zimmers .stehende Tisch war abgeräumt, das .Zimmer gereinigt, kein Stäubchen lag auf irgend einem Möbelstück. Die Fenster standen offen und ließen die frische Morgenlust ein. Wie freundlich und gemüthlich erschien jetzt Kurt dies Wohnzimmer, in welches em lichte? Sonnenblia siel. (Fortsetzung folgt.) ff?ech. Geschäftsinhaber (zu einem Reisenden, den er nicht los werden kann): Ich habe jetzt, keine Zeit und auch von allem Möglichen den Kopf voll." Reisender (schnell): Da könnten Sie vielleicht meine ganz vorzüglichen Kämme gebrauchen " I m S i f e r. Fräulein: ES aibt also wirklich noch Menschenfresser?" Kapitain: Ich war selbst schon zugegen, als sie gerade Menschenfleisch verzehrten! Fräulein (die eben auS der Kochstunde kommt): Ach, und wie war denn daS zubereitete m m Schön und rein Soll dak Havß getz sein ! Pie besten Bürsten kauft man i,i H. Schwede l, 420 Ost McCarty Straße.
Der GündmboS.
ES ist herzerfrischend, auch einmal von anglo-amerikanischer Seite die Wahrheit über die Tiraden der Nati-. visten zu hören, welche den Eingewanderten die zahllosen Sünden und Missethaten, welche in diesem Lande verübt werden, aufbürden und sie für alles Schlechte unter der Sonne zur Verantwortung ziehen. Das Verdienst, den nativistischen Heuchlern und Pharisäern die Maske vom Gesicht gerissen zu haben, gebührt der Chicago Times", welche in einem Der Sündenbock" überschriebenen Artikel das scheinheilige Gebahren der Knowno things mit kräftiger Satyre geißelt. Da dieses Element in dem Einwanderungs - Superintendenten Stump verkörpert zu sein scheint, nimmt sich das genannte Blatt diesen Biedermann zuerst auf's Korn, der in sonderbarer Begriffsverwirrung seine Hauptpslicht darin, erblickt, das Einwanderungsgesetz nach Kräften auszudehnen, um möglichst viele Ankömmlinge wieder nach Europa zurückspediren zu können. Demnächst liest das Blatt denjenigen anglo - amerikanischen Reverends den Tezt, welche die Kanzel dazu mißbrauchen, um in schauerlichen Proportionen auszumalen, wie das edle Element" dieses Landes von den Hunnen und Barbaren" von jenseits des atlantischen Oceans überschwemmt werde; dabei vergaßen sie wohlweißlich immer, darauf hinzuweisen, daß dieselben Hunnen und Barbaren den amerikanischen Millionären und Monopolisten liebe Gäste seien, wenn sie den Ausbeutung?Proceß on sich vornehmen ließen und zur Ausbeutung der Bevölkerung indirect mitwirkten. Die Sorgfalt, mit welcher diese Thatsachen von den amerikanischen Reverends verschwiegen würden, sei geradezu rührend. Für diese Kategorie von Reverends und ihre Nachbeter, heißt es weiter, gilt als unumstößliches Dogma, daß für alle Uebel, unter welchen unsere ameukanischen Einrichtungen litten, einzig und allein der Foreigne?"' verantwortlich sei. Der dritten Generation" gelte er.als Sündenbock. der die Missethaten feines tugendreichen Herbergsvaters, des wahren Amerikaners, auf sich nehmen müsse. Die Augen solle man dankend gen Himmel richten, weil, ungleich der biblischen Heimsuchung, das Ausländerth:'m" mcht bis in das dritte , oder vierte Glied reiche, denn wenn das der Fall wäre, .könne man schier an der Mission verzweifeln, einen Amerikaner zu finden, für den und seine Nachkommen die heilige Vor sehung die westliche Hemisphäre speciell für alle Zeiten geschaffen habe. Äie die Sachen aber jetzt ständen, seien Tugend, Mäßigkeit UND Rechtlichkeit im alleinigen Besitze Derjenigen, welche die Grenze der Gefahr überschritten" und in'.dem glücklichen Gefühle schwelgen könnten, daß ihre Väter weise genug waren, in diesem Lande als EinWanderer Hütten' zu bauen. Nachdem in dieser Weise dem jungamerikanischen Element, das leider sehr oft auf die eingewanderten Eltern mit Geringschätzung, ja offener, Verachtung herabblickt, derbe moralische Ohrfeigen applicirt worden, wird die Satyre folgendermaßen fortgesetzt: Sonderbare Leute sind die Ausländer", denn sie glauben nicht daran, daß ein Titel genügend ist. um den Charakter zu übersehen; ja sie ziehen sogar den Charakter vor und glauben, daß ihre Töchter für etwaS Besseres bestimmt sind, als runde Summen amerikanischen Geldes für eine Grafenkrone einzutauschen. Wenn diese Ausländer" ihr Heimathland wieder besuchen, drängen ' sie unsere Vertreter im Auslande nicht, bei Hofe vorgestellt zu werden, was jedenfalls mangelnden Patriotismus bedeutet. Diese Fremdlinge" glauben auch, daß Straßen rein gehalten werden müssen, und möchten deshalb europäische Methodert der Municivalverwaltungen auf unsere freie amerikanische Erde übertragen; sie huldigen ebenfalls der Ansicht, die Person, welche Bestechungsgelder., ausgebe, sei so schuldig wie diejenige, die sie empfange. In ihrem Heimathlande kannten sie nicht die Nothwendigkeit, den Pantata" zu sehen, und viele derselben thun das. hier auch nicht, sogar nach Jahre , langem Aufenthalte. Sie nehmen bei! ihren Ausflügen Frauen und Kinder mit sich und glauben, daß man auch in der freien Natur seinem Gotte dienen könne. Sie glauben an ein Gesetz, unter welchem Alle gleich sind, sie huldigen dem Hazardspiel selten und Schrecken über Schrecken sie trinken, ohne sich zu betrinken. Der Ausländer" ist der Ansicht, daß der Ehebund heilig ist. und will keine Polygamie, auch nicht unter gütige? Erlaubniß der Scheidungsgerichte, begehen; auch ist er so barbarisch und antedlluvianisch, daß er eine große Familie als einen Segen betrachtet. Kurzum der Fremdling" paßt nicht zu der amerikanischen Anschauungsweise. Aus diesem Grunde kann sich das Land Glück wünschen, daß diese, ruhestörenden Elemente ausbören, den Ocean zu kreuzen, und Viele zurückkehren, um Amerika den Amerikanern- zu überlassen. Wer wird dann der Sündenbock sein?" DaS sind bittere Wahrheiten, mit denen die Chicago Time" den Nati visten aufwartet. Wünschenswert wäre ei, daß auch an anderen Orten den verbohrten Knownothings ein Spieael vorgehalten würde, in dem si? das Bild eineZ echten" Amerikaners in seiner ganzen Widerwärtigkeit er blicken könnten. mVle französische Flott,. Nach dem Flottenbaushalt der fran ,'ösischen Republik für das Jahr 1894 i sollten im Ganzen öl Schiffe fertizge stellt werden, und zwar em PqW; schlachtschiff, 13 KrevZk? ez einzelnen Classen. 33 Torhedoböo.k verschiedener Ar,! und 'Unterseeboot.' D& hatz Etä!s!a5r, l)l EÄj ge.ht. so läßt sich 5ere.its j?tzt übersehen, wi, es mit dem Zuwachs bestellt ist. den die sranzösi. sche Flotte in diesem Jahre erhalten l hat.. . DaZPanzerschifk ..PryinuS- he-
enioek demnächst seine 'Prooesayr.n, wird aber vor Januar des nächsten Jahres kaum zur Einstellung gelangen; von den 13 Kreuzern sind 3 fertig und in Dienst gestellt, 2 werden demnächst abgenommen und dann im Januar einGestellt, 5 werden jetzt erprobt und 3 liegen auf der Werft, werden aber noch in diesem Jahre schwerlich zu Wasser kommen. Von den 10 Hochsee-Torpe-dobooten sind 4 abgenommen und ausgerüstet, 3 werden erprobt und 3 bleiben im Rückstand; von den 23 Torpedobooten 1. Classe sind 2 abgenommen, 3 bis 4 haben ihre Probefahrten bcgonnen, die übrigen sind im Rückstand; von den 3 auf '.Deck zu verladenden Booten beendet eins seine Probefahrten. die beiden andern sind im Rückstand; das gleiche gilt von dem Unterseeboot. Beim Bau wie bei den Probefahrten und Versuchen hat sich folgendes! herausgestellt. Das Panzerschiff Brennus" sollte 17 1-2 Knoten laufen; bei den Prsbefahrten lief es mit 60O0 Pferdekräften 15.7 Knoten,
so daß man bei Einstellung sämmtlicher 11.000 Pferdekräfte 18 Knoten Ge-schwindiakeit-zu erreichen hont. Der Bau dieses Schisses hat sechs Jahre gedauert, da die Herstellung der Panzerplatten in inländischen Fabriken vielfache Schwierigkeiten und Verzögerungen verursachte. Bei dem Küstenkreuzer Bouvines" ist eine wesentliche Veränderung gegen den ursprünglichen Plan durch Erniedrigung der Batterie eingetreten, was durch die Vermmderunq der schweren Kaliber möglich wurde: dadurch ist nicht nur eine Erhöhung der Borde, sondern auch eine Vermehrung der mittlern Kaliber eingetreten, und d:e Bouvlne?." wird demgemäß auch die hohe See halten können. Die drei Kreuzer 1. Classe, die 4700 Tonnen Wasserverdrängung haben, sind in der ganzen Hohe der Batterie mit 92 Millemeter starken Stahlplatten versehen worden. Ueoer die Frage der Panzerung sind die Ansichten noch n-cht geklärt; die einen halten 'die Panzerung der Maschine sur ciusreind, um die Abmessungen, die Artillerie und die Schnelligkeit verarößern und vermehren zu können. während di e andern das ganze Schiff gepanzert wissen wollen. Der Kreuz:r Latouche-Treoille". sollte 19 Knoten laufen, hat es aber bei den Probefahrten nur bis auf 18 1-2 gebracht. Beim Bau des Kreuzers Suchet" stellte sich heraus, daß die Abmessungen nicht genügten, um alle erforderlichen Dienstzweige an Bord zu nehmen; er wurde deshalb um 10 Meter verlängert. Von den Torpedobooten sollte der Lansquenet" qanz besonders hervorragende Eigenschaften aufweisen und gar 26 Knoten laufen; aber die Probefahrten ergaben nur 18 Knoten, wobei derart geheizt werden mußte, daß die Kessel durchbrannten. Der Landsknecht mußte deshalb gänzlich umgebaut werden, und es läßt sich noch nicht übersehen, wann die inzwischen wieder aufaenommenen Versuche beendet sein werden. Die Zahl der auf Deck zu verladenden Angriffs-Torpcdoboote ist wegen Manaels an Mitteln von 9 auf 3 ermäßigt worden; sie sollten sämmtlich an Bord der Foure" platzfinden. Von den drei Booten ist eins bei Yarrow in England aus Aluminium erbaut, wodurch sein Gewicht um zwei Tonnen ermäßigt werden konnte; bei den auf der Themse abgehaltenen Probefahrten lief es 20 1-2 Knoten. Mit dem Unterseeboot Gustave Z6d6" haben die Franzosen bis jetzt kein Glück gehabt. Als es nahezu fertig war, brach an Bord ein Brand aus. der die Accumulatoren vollständig zerstörte, so daß bei der Schwierigkeit, diese in französischen Werkstatten wiederherzustellen, eine Verzögerung von etwa einem Jahr eintreten wird. Ein militärischer Nachtheil entsteht dadurch unmittelbar nicht, weil sich die Unterseeboote zum Kriegsgebrauch noch nicht geeignet erwiesen haben, dagegen ist die Lösung der bei diesen Booien schwebenden vielfachen Fragen wieder weiter binausaerückt. Kaum hat die Regierung dem Bezirk Miesbach, nördlich vom Schlierse?. die wegen des Haberfeldtreibens angeordneten Sicherheitswachen in Gnaden erlassen, so wird aus dem Pfarrdorse Pfasfing. das zwischen Ebersberg und Wasserburg in der Nähe des Jnn liegt, also aus der Nordostecke jenes Gebiets, auf das sich der eigenartig: Unfug beschränkt, von einem neuen Treiben berichtet, an dem gegen 70 mit Hinterladern ausgerüstete Burschen theilnahmen. Lehrreich ist es, zu beobachten, daß die Regierung, einerlei. wie sie handelt, von der Dresse in jedem Falle cetadelt wird, sckvohl wenn sie angeblich die Bevölkerung nicht gegen die Belästigurz durch Haberfeldtreiben schützt, als auch, wenn sie der selben Bevölkerung zur Bekämpfung des Unfugs gewisse Lasten und Unannehmlich leiten zumuthet. W Bedenken Ole, daß die WiZconson Central Bahn unbedingt daS Zutrauen deß Publikum? besitzt, da sie bei Weitem die populärste Linie vischen Chicago, Milwaukee, St. Paul, MinneadoliS und dem Nordwesten ist und fernerhin als die Pullman Lime zwischen Chicago Milwaukee, Ashland, Duluth und den Platzen ern Supenor See angesehen wild. , Bedenken Sie ferner daß die Wiö confin Central die bedeutendsten Punkte in Wiöeonsin berührt, mehr Geschäfts Plätze erreicht als irgend eine avdere Linie , im Nordwesten, daß de? Speise wagen semer ausgestattet ist als. irgend einer der aperen Linien. ' Zur weitere Auskunft als, Ratend Routen, wenden Sie sich an den nSch sten Ticket Agenten oder an - SaS. C. Pond, Sen. Paff. Agent, , Milwaukee Wiö Meerschaumpfeifen, lange deutsche Pfeifen, Cigarrenspitzen ., bei SBi Miicho. 1S9 Oft Washington Gi?. -
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4 Pennsylvania und Marktt. 6 englishs Opernhaus. 6 Galt und New Qtl. 7 Noble und Michlgan. 3 New Jerseystr. und MassachufeU Ase 9 Pine und Nortb. 1 Market und Pme. 11 Hauptquartier des Feuer-Depart'mtö. 12 St. Clair und East Str. 12 No. 2 Spr'nhZ, Mass. Ave. nahe Noble. 13 Delamare Str. und Fort Wa?ne Ave. 14 New Jersey Str. und Fort Wavne Llve. 13 Peru Str. und Massachusetts Lwe. 13 Christian Ave. un! Ash Str. 17 Park Ar und Butler Str. 13 Columbia und Malott Ave. 19 Wrc5er link ohn t?tr. 123 No. d Schlauchhaus, Ash und 7. Str. 124 Alabama und Siebente Str. 123 (Zentral und Lincoln Avenue. 126 Landes Str. und Lincoln Ave. 127 Columbia und Hill Ave. 125 Central Ave. und Achte Str. 29 AussteUungs-Gebäude. .31 Alabama und Morrison Str. 132 Nohömpton und Achte Str. o ouegs Äve. uns Zehnte Etr. 35'5)Jme Ave. und 2elaivare Str. 133 Alabama und North Str. 137 ?!emmann und Achte Str. lioiieae Avenue und rmm. 21 Illinois und Tt. Joseph Str. 23 Pennsulvanum und Pratt Str. 24 Meridian und Zweitc Str. 23 No. 5 Svr'nhaus, 6. nahe LllinciLstr 23 Mississippi und St. Clair Str. 27 Illinois und Michiaan Str. 23 Penpsvlvania und Künste Str. 29 Miss! üvvi unv Bierte Str. 212 Tennessee und William Str. 213 Wennsulvonia und Micbiaan Str. 214 Illinois und Serbert Str. 213 Waisenheimatlj für Farbige. 216 Tennessee und Erste Str. 217 Meridlan und Siebente. 213 Clinord und ?l.esserson Avenue. 31 No. 1 Spr'nhs., Ind. Ave. .Mich. Lt. 32 Meridian und W'.lnut Str. 34 California und Vermont Str. 33 Blake und New Jork Str. ' 36 Jndiana Ave. und St. Clair Str. 37 Stadt-Hospital. L3 Blake und North Str. 39 Mickiaan und AaneS Str. 312 West und Walnut Str. 313 Wett und Dritts. 314 Siebente und Howard Str. sis .oroet uns Paca tr. 313 Tcnnsssee und 1. Etrasie. 41 Sto. 8 Spr'nhaus, Waiy. nahe West St? 42 Seißendorf und Washington Str. 43 Missouri und N?M Fort Str. 45 Meridian und Washington Str. 46 JllinoiS und Ohio Str. ' 47 Tennessee und Washington Str. 43 Äingan's Schlachthaus. ; 49 ndianola. 3 SauareS a, Ctlufe. 412 Missouri und Maryland Str. iiä MMlWppl und Wabash Ctt. 413 Morris und Church Str. O. a. u. Yüi. Ltundhaus. welll. vom Flu? 3 Jrren.Asyl. Atiie Ave. und National Road. 61 No. 4 Spritzenhaus, JllinoiS u. Merrill 62 Illinois und Louisiana Str. 63 West und McCarty Str. 4 Weit und South Str, 6 Mississippi und Henry Bis, 67 Meridian und Ray Str. 63 No. 10 Cchlauchhs, MorriS u. Mad. 2k 69 Madison Ave. und Dunlap Etr. 512 Wett und NacSmaod &tr. 513 Kentucky Ave. und Merrill Str. 514 Union und Morris Str. ' om Illinois und Kansas Str. 317 Morris und Dakota Str. 513 Morris und Church Str. oiH Tennen ee und McCarty Str. 521 Meridlan und Valmer Str. 523 Morris Str. und Gürtelbahn. m Mavijon Ave. und Minnesota Str. 61 No. 2 Haken u. LeiterHauS, Southstr. 62 Pennsylvania Str. und Madison Ave. 63 Delaware und McCarty Str. 64 East und McCarty Str. 63 Nem Jersey und Merrill Str.' 67 Virginia Ave. und Bradlha Str. 63 East und Coburn Str. 69 Pennsylvania Str. und Madison Ave. 312 McKernan und Douabertn Str. 313 Catt Str. und Lincoln Lane. 14 Cast und Beecher Str. kio Noble und South Str. 71 No. 3 Spr'nhaus, Wirg. Ave. u. Hursa. 72 East und Georgia Straße.' 73 Cedar und Elm Str. 74 Bcnton und Georgia Str. 75 English Ave. und Pine Str. 76 Dillonnd BateS Str. 73 No. 13 Spr'nhaus, Prospekt u. XWo. 79 Gleicher Ave. und Dillon Str. 712 Cpruce und Prospekt Etr. iiö isnguii) Ave. und Laurel Str. 714 Willow und Olive Str. 715 Shelby und Beecher Str. 716 Deutsches Waisenhaus. 713 Orange und Laurel Str. 721 Lexington Avenue und Linden Straß 723 Fletcher Avenue und Spruce Straße. 724 Tucker und Dorsey's Fabrik. - 81 Market ur.d New Jersey Str. 82 Washington und Delaware Str. 83 East und Pearl Str. 84 New Nork und Davids,. 85 Tuubstummen-Anstalt. 86 Ver. Staaten Arsenal. 87 Orient! und Washington Str. 89 Frcnlen,Reformatorium. ' 312 No. 8 SchlauchhauS, Ost West. Str. 313 Market und Noble Str. ? 814 Ohio und Harvey Str. 313 Arsenal Avenue und Ohio Straße. 321 Pan Handle Eisenbahn.Shop. 323 Walcott und Carter Str. öl No.7 Spr'nhaus, Maryland nahe Merid 92 Meridian und Georgia Str. 3 Meridian und Süd Str. 84 Pennsylvania und Louisiana Str. 96 Alabama Str. und Virginia Ave. Spezial'Signale. Ersten.2 SchlSae, zweiter Mann. Zweiten 2 Schläge, dritter Alarm. Dritten 2 ScdlSae. viert Man. 1-2-1 Feuer aus und Schlauch aufaewiekev Q SlAfs.. cmcr v. j v wmi-c, wcmgcf llaizervru. 3-3 mehr Wasserdruck. 12 Schläge, 12 Uhr Mittag,. XS? Die ersten 12 Signale werden all. ständig ausgeschlagen, bei den folgend werden die Hundert', Zehner und Ein. Zissem getrennt gegei. CARL PINGPANKS Dsutfchs Buch - Handlung 7 Süd Alabama Straße. Bestellungen und Abonnements auf alle im In- und Auslande erscheinenden Bücher und Zeitschriften werden angenomme und prompt abgeliefert ' An und Verkauf alter Buch. Sozialistische Lünetur.
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