Indiana Tribüne, Volume 18, Number 113, Indianapolis, Marion County, 11 January 1895 — Page 2
Jndiana Tribüne. Erscheint Täglich und Sonntags.
Die tZzliche Tribüne- kostet durch den Träger 32 Gciit3 Per Woche, die SonntagSTribüne-L CentZ per Woche. Beide zusammen 15 Eentö oder es (ZenlS per rkonat. Per Post außerhalb der Etsdt zugeschickt in Vorausbezahlung fi per Jahr. Vfftco: Ist Süd Alabama Strahe. Zndwnapoliö, Ind., 11 Januar 1895. ?lusgrabungen U Taschur. Sofori nach seine? Rückkehr anZ Europa hat Morgan, der Directo? des eaypt'ischen Museums und Oberleiter der Ausgrabunzen, sich niieder an's Werk gemacht. Dank dem hierbei entfalteten Eifer drang er in eine unauf:fchlossene 5Zönigskammer ein. Es handelt sich um die nördliche Pyramide von Daschur, welche aus Ziegeln, erbaut ist und von der die Dragomane das Herodotische Märchen erzählen, daß t'tx gewaltthätig? König Asychis eine Stange miede? und wieder in den Teich stoßen und von dem daran haftenden Schlamme die Pyramide erbauen ließ. Die Räumlichkeiten, in welche Morgan eindrang, sind sehr weit und aus schöittm weißen Kalkstein erbaut, während der eigentliche für toeit Sarkophag bestimmt: Raum aus Granitplatten errichtet ist. Di? Kammern enthielten feita nur den Schutt und die Trümmer roh eingebrochener Zerstörerbznden. Nachdem aber Morgan im vergangenen Frühling, und Sommer so glücklichen Erfolg gehabt hat, ist nicht ausgeschlos' sen. dafc es gelingen wird, noch man ch?n tief verborgenen Schatz durch Sdürsinn und Glück an das Tageslicht zu fordern, obwohl schon manch: suchende Haiid nach jenen Echeimmffen gewühlt haben, mag. J-ft 'doch bekannt, daß schon die alten Egypter (AUkZ Neich) die scheinbar für die Ewizkei! aufgehobenen Rest: und Schätze ihrer Äorfayttn, vor Rauberhand schuhen mußten. Die alten Urkunden berichseit. iaö unter der neunten Dynastie. waZ etwa dem Jahre 1100 v. Chr. nach unsenr Zeitrechnung entspricht, ein großer Raub- und Mordproceß anhänQ'A war. Unter der Regierung! des Ramses IX. kamen nämlich durch die Eifersucht von zwn hohen Beamten die heillosen Zustände zu Tag?, die in der thebanifchen Todtenstadt eingerissen waren. Dort waren, beinah alle Pr: vatgräber und selbst eine Königspyra rnide erbrochen und ausgeraubt worden. Die Diebesbande wurde zu emer so schlimmen' Plage, daß die egyptische Polizei ibre Machtlosigkeit eingestehen mußte. Man rettete die gefährdeten Königsleichen in. der Verzweiflung von Grab zu G"ab und versteckte sie endlich alle zusammen in emem tiefen Felsen sckackt bei Der-:l-Bahri. Dort ruhten sie bis in die jüngste Zeit, und als am 5. Juli 1831 die Beamten des egyptischen Museums in die tiefe Höhle eindranqen. da war einer ver allermerkwürdigsten Funde gemacht, wie ihn kaum ein anderer Zweig der Altersthumskunde aufzuwehen hat. Man verdankt denselben jenen altegyptischen Raubbanden. So befindet sich z. B. auch im Berliner Museum eine Bronze statue, welch: von den Dieben ihrer Gold-Einlagen. beraubt und als werthlos beiseit: geworfen wure. Es ist zu hoffen, daß es Morgan gelingen wird, noch mehr solcher Brosamen zu finden, die von den reichgedeckten Tischen, welche den Plunderern zur Vev fügung gestanden, sielen. Es sind ihrer immer noch genug, unt zahlreiche Museen zu nähren. Dabei erhalten sich ja auch altezyvtische Alterthümer so qur, Tak z. B. an den unlängst gefun denen Schilden ter königlichen Leib wache eine merkwürdige Art von Male rei noch wohl erhalten ist; dieselbe wird als die Darstellung der Familienwap" p:n der Träger gedeutet. Die Bogen, Pfeile- und Lanzen dieser nolrchen Puppen sind so wohl erhalten, daß an den Bogen die Sehnenkerben und an den Pfeilspitzen ganz deutlich die Feuersteinspitzen zu erkennen sind. Dabei ist aber das ganze Spielzeug nur 13 3cH lwch und jede? Pfeil besitzt hoch siens d:e Länge von 4 Zoll. Alle Far ben sind Mineralfarben. Die graphische Darstellung der Sprachlante. Die Laute der menschlichen Sprache entstehen durch außerordentlich compl:cirte Tonschwingungen, und die namhaftesten Physiker haben sich damit beschäftigt, diese Schwingungen zeichnelisch darzustellen, um dadurch den Mechanismus der Sprachlaute kennen zu lernen. Neuerdings hat man einen neuen Weg zur Erreichung dieses Zieles eingeschlagen, indem man versuchte, die im Fernsprecher erzeugten Schwingungen aufzuzeichnen. Be kanntlich werden im Fernsprecher die Tonschwingungen der Sprache einer Platte mitgetheilt, die sie in elektrische Ströme umsetzt, und diese setzen eine entfernte Metallplatte in gleiche Schwingungen, die den gleichen Ton wiedergeben. Gelingt es nun, die elek irischen Strome in ihrer Anzahl, Richtun und Stärke zu beobachten, so hat man dadurch ein Bild des gesprochenen Lautes. Die gewöhnlichen Galvanometer, die zu: Messung elektrischer . Strome rerwendet werden, sind zu träge, um den hier in Betracht kommenden, außerordentlich schnell aus einander folgenden Stromänderungen folgen zu können. und aus o:esem Grunde wurde das Lippmann'sche Capillar- Elektrometer verwendet. Dieses Instrument beruht im Wesentlichen darauf, daß der elekirische Strom durch ein Quecksilbertröpfchcn geleitet wird, das in einem Haarröhrchen hangt und bei der geringsten Aenderung des Stromes steigt oder sinkt. ' Schaltet man nun das CapillarElektrometer in den Telephondraht ein und spricht m das Telephon, so vlbrirt das Quecksilbertropfchi.n entsprechend jeder Schallschwinauns. Die Bewe-
gungen sind' aber so IleTn und so rasch, dan man sie mit dem Auge nicht ver-
folgen kann, und' deshalb wendet man . v i c Die Pyoiograpyie an. Dinier oem Quecksilbertröpfchen bringt man eine starke Lichtquelle an, die dessen Schat ten durch eine Linse bedeuiend vergroßert auf eine gegenüberliegende. Wand wirft. Erfetzt man nun diese Wand durch eine rasch vorübereilende; Photo graphische Platte oder ein lichtempfindliäes Band, so photoaraphiren sich darauf alle Schwankungen des Schattens und man erhalt einen schwarzen Strich, dessen zackige Begrenzung sämmtliche durch die Tonschwingungen veranlaßten Aenderungen des elektrischen Stromes aufzeichnet. Als bei dieser Anordnung des Apparates ein Falsett - Ton in den Fernsprecher gesungen wurde, konnte man auf dem Bilde 650 Zacken in der Secunde zählen. Dtf Silben Pop op op op und dodi od od od während des Passirens der empfindlichen Schicht in den Apparat gesprochen, gaben sehr deutlich von einander zu unterscheidende Bilder, die sehr bezeichnend für die verschiedenen Consonanten waren. Es ist anzunehmen, daß man aus diesem Wege dahin gelangen wird, die Sprache eines Menscken zu porträtiren, d. h. die charakteristischen Merkmale aufzuzeichnen, die unser Ohr empfinder, wenn wir Jemand an der Sprache erkennen. Der 2imploN'Turchsiich. Nach mehr als zwanzizjährizen Unterhandlungen und Studien scheint heute das Project eines zweiten AlpenDurchstiches durch den Simplon seiner Verwirklichung nahe gerückt. Es hat sich eine Baugesellschaft . gefunden, die festes A'agebot machte, und ein Vorvertrag ist abgeschlossen. Die Baugesellschäst Brandt, Brandau u. Co. verrnlicötet sich, den zwanzig Kilometer langen T-unnel in d::n Zeitraum von 5 1-2 Jahren zu bauen sür die Summe von 69 1-2 Millionen. Dieses Arrge bot veranschaulicht so recht die r.ngemeinen Fortschritte im Tunnelbau. Die Durchbohrung des Mont Cenis hatte 12 Jahre in Anspruch genommen, ob schon der Tunnel nur wenig über 12 Kilometer lang ist, der Gotthardtunnel, der fünf Kilometer kürzer ist, als der proiectirte Simplontunnel. acht Jahre. Natürlich werden die neuesten Maschinen angewendet, und dl5 Gesellschaft scheint sich zu schmeicheln, im Besitz besonderer Künste sür die Tunnelarbeit au sein, da sie strengste Geheimhaltung der Acten sowohl vom schweizerischen. wie auch vom italienischen Ministerium der öffentlichen Arbeiten verlang!. Eine vom schweizerischen Bundesrats bestellte Commission erster ausländischer Fachmänner hat das Bauprojnt geprüft und sehr günstig beurtheilt. Der Bundesrath hat darauf die Pläne der italienischen Regierung zur Prüfung übersandt; diese hatte schon vorher ihre Zustimmung vom Bericht des Sachverständigcn-Ausschusses abhängig gemacht. Schwierigkeiten könnte nur die militärisch: Frage bereiten. Jtalicn verlangt nämlich, daß das Südende des Tunnels aus italienischem Boden zu liegen komme.wovon man selbstverständlich in der Schweiz nicht besonders erbaut ist. Doch scheinen die schweizerifchen Militärbehörden kein Veto eingelegt zu haben, da sich -die Bundesregierung mit dem Project einverstanden erklärt. Eine Simplonbahn hätte besondere Vortheile für die Schweiz im Fall einer Block'.rung bei französischen Häsen im Äittelmeer, aus welche die Schweiz sür ihr: Verproviantirung bis zu einem gewissenGrade rechnen muß. Die Finanzirung ist noch nicht erfolgt, aber bedeutend' Summen lieaen lvAt Die E'.dq:nosscnschzst hat sich schon zur Zeit des Baues der Gotthardöahn vcrpfl'.chtet, eine Unterstützung zu geben, mehrere Cantone ha den ein Gleiches gethan und die Westschweiz, der außerordentlich viel an dem Gelingen des Projektes liegt, ist sehr leiswngsfähig. Die Gesellschaft rechuet übrigens nicht auf staatliche Beifülle. Das Project bietet die Eigenthumlichkeit, daß statt eines zweigleisigen Tunnels zwei eingleisige hergestellt werden sollen, die neben einander laufen. Man erwartet davon, abgesehen von der größern Betriebssicherheit, namentlich eine Erleichterung des Baues und bessere Lüftung. Wegen der starken Ueberladung, weil der Tunnel sehr tief unter der Erd: zu liegen kommt, rechnet man auf große Tunnelwärme, 46 Grad (Celsius), während man am Gotthard nur 31, am Arlberz nur 22 Grad hatte. Für die erste Zeit würde jedoch nur ein Tunnel ausgebaut, vom zweiten nur der Richtstollen: Tunnel und Richtstollen würde in bestimmten Abständen durch Querschläge verbunden. Der Richtstollen soll als großes Luftreinigungsrohr für alle Arbeitsstellen dienen. Sorgfältige geologische Studien haben, die Wahrscheinlichkeit eraeben. daß für die ersten fünf Kilometer, von Norden aus. mildere Schie-fr-und dannGneis- undGlimmerschieferschichten zu erwarten seien, ohne große Zwischenlager. Der Tunnel steigt von Norden zur Mitte um 2 von, Tausend, von Süden um 7 vom Tausend. Die Bohrung soll durch Brandtsch: Notationsbohrmaschinen mit hydraulischem Druck ersolgen. Llllssterben der Antilopen. Auch mit unseren schömn. schlanken, schnellfüßigen Antilopen scheint es rasch zu Ende zu gehen. Noch vor wenigen Jahren gehörten dieselben zu den häufigsten Erscheinungen, welche den Reisenden auf den Ebenen des fernen Westens vorkamen; aber heute sind sie schon fast völlig verschwunden. Die Hochebenen in New Mexico, östlich von den Rocky Mountains, wimmelten ehemals von ihnen, und 'gerade dort q'bt es so gut wie gar keine mehr: , einige kleine Heerden im Südwesten New Melcos. das m so ziemlich Al-
ie3. was in diesem Territorium don ihnen übrig geblieben ist. Wie zahlreich und groß waren vor fünfzehn Jahren die Antilopen-Heerden in Colorado. Texas und im westlichen Nansas! Gegenwärtig trifft man dort nur noch hin und wieder einzelne scheue Rudel von zwei oder drei, hochstens einem halben Dutzend. Noch einige Jahre, und die Antilopen dürften aus diesen Gegenden gänzlich verschwunden sein. Ihre völlige Ausrottung wird weniger die Folge systematischer, rücksichtsloser Jagd, auf dieselben sein, wie im Falle so vieler anderen. Prachtthiere, z. B. der Büffel. Vielmehr wird ihr Verhängniß Hauptsächlich darin bestehen, daß ihre Weideund Fütterungsplätze so allgemein von Hornvieh - Züchtern und Schäfern mit ihren Heerden in Beschlag genommen werden, wozu freilich noch kommt, daß viele Jagdliebhaber. Ranch - Besitzer und Hirtenburschen die Antilopen ohne Weiteres schießen, wo sie solche noch vorfinden. So haben denn diese furchtsamen Thiere nirgends ein Asyl mehr: sie sind Fremdlinge im traurigsten Sinne des Wortes geworden, und der Boden wird ihnen förmlich unter ihren leichten Füßen weggezogen!
Giolitti'S Dokumente. Ueber den Inhalt der Documcnte, deren Vorlage in der italienischenKammcr wie eine Bombe gewirkt hat, liegen nunmehr eingehende Mittheilungen vor. Die Sammlung enthält zunächst einen Brief Giolitti's, worin er erklärt, daß ihm außer den vorgelegten noch andere Dokumente angeboten wurden. die er jedoch zurückgewiesen hat, um den Schmutz, worin das öffentliche Leden versank, nicht noch höher steigen zu lassen. Es folgt sodann der KassenausweiZ der Banca Romana vom 31. October 1L90 mit nachstehenden Einiragungen: Dem Bankdirector für Crispi übergeben 5ö,ööö Lire ohne Wechsel; ein Wechsel Crispi's sür 10.000 Lire mit dem Aersallstage deZ 15. Januar 1893; ein Wechsel Crispi's für 23.000 Lire mit dem Verfallstage des 3. Februar 1893; ein Wechsel Crispi's für 20.000 Lire ohne Verfallstag. Dann dem Bankdirector für Lemmi übergeben 90.T00 Lire; dem Bankdirector für Frau Crispi zu Händen Lemmi's 20.000 Lire übergeben; km Bankdirector für Lemmi 30.000 Lire. Alles wieder ohne Weazsel. ie Noten aus dem geheimen Kassenbuche des General-Cassiers Lazzaroni lassen ersehen, daß ausbezahlt wurden: an den früheren Schatzsecretär Grimaldi 4500. an Cuvelli für Grimaldi 5GW und für Fortis 1800 Lire. Neue AuS gaben anläßlich des Bankgesetzes: zu Händen Grimaldi's 20.000 Lire; dem Bankgouverneur für den nachher in den Proceß mitverwickelten GeneralDirektor Monzilli zehn Beträge in der Höhe von 47.000 Lire; dem Bankgouverneur für Neujahrsgelder an den Commissär Zammarano 15.000 Lire; dem Gouverneur für den Abgeordneten Miccli 5000 Lire. Unter den anderen bei dem Cassier Lazzaroni mit Beschlag belegten Papieren befindet , sich eine Visitenkarte des Schatzministers Grimaldi an den General-Jnspektor Zwelle und den Cabinets-Chef mit den Worten: Memento! Die herzlichsten Grüße.- ' - ' Ferner ein Kassenbuch über die vielberufene Hmdkasse des General-Cas-siers mit den folgenden Aufzeichnungen: Schuld Crispi's vom Dec. 1883 00.000 Lire, am 10. Dec. 1892 reducirt auf 55.000 Lire. Wechsel für die Frau Crispi's für 3000 Lire mit dem Giro des General-Cassiers Lazzaroni. Sodann das Verzeichnis der für das vorletzte Bankgesetz ausgcgebenenSummen in der Gesammthöhe von 1,300,000 Lire; zwei verfallene Wechsel des Abgeordneten Herzogs von San Donato mit ' 12,000 Lire; ein ,Austrag Tanlongo's an Lazzaroni, 50,000 Lire an eine bekannte Person zu überbringen, bevor diese Menschen aüseinan-vergehen-, was offenbar eine.Anspielunq auf die Kammer ist; des Werteren ein Brief des General-Directors Monzilli an Lazzaroni mit der Bitte, ihm sogleich 6000 Lire einzuschicken; ein Brief desselben mit der Bitte um 2000 Lire für Hausmietbe; dann weitere Auszahlungen an Monzilli und den Commissär Zammarano für 7000 und für 2000 Lire. Es folgen zahlreiche andere Aufträge Tanlongo's, Beträge von mehreren hunderttausend Lire an pseirdonyme Personen auszuzahlen, dann ein verfallener Wechsel Menotti Garibaldi's von 240,000 Lire, tin verfallener Wechsel Ricciotti Garibaldi's von 15.987 Lire, eine Schuldirklärung des Abgeordneten Arbib für 6000 Lire. Weiteres ein Brief deS General-Schatz-directors an Tanlongo mit der Bitte, den Rentencours heute auf 90 zu bringen, und der weiteren Bitte, den Brief zu verbrennen; eine Visittarte des obengenannten Cupelli an Tanlongo mit den Worten: Alles gut. Bernardino (lies: Grimaldi) grüßt dich.Dann eine Reihe, von Briefen deZ Abgeordneten Elia an Tanlongo, in welchen er diesen um Auskunft über die Bankvorlage' bittet, seine Unterstützung in Aussicht siellt und um bedeutende Summen ersucht; zahlreiche Empfehlungsbriefe der Abgeordneten Bussarden, Masse!, Crispi; Briefe von in den Cabinetten der verschiedenen Ministerien beschäftigten Staatsbeamten um Geld; Briefe der Frau Crispi's an Tanlongo in einer ihre ' besondere Schuld von 14.000 Lire betreffenden Angelegenheit. In einem dieser Briefe finden sich die Worte: Die Macht hat uns zu Grunde gerichtet. ' Ich bete zur Jungfrau, daß sie meinem Manne die Last abnehmet Ein Brief .ferne? vom Ministerial-Seeretar Guerriero an Tanlongo; em Brief von Crispi's Secretär, Cardella, beide mit der Bit!: um Geld. Die Sammlung enthält auch ein drei Seiten lanaei Verzeichniö von Briefen
von 'Senatoren, Adzeordnelen uno von Privatpersonen an Tanlongo mit der Bitte um Berücksichtigung ihrer verschiedenartigen Interessen; ferner vier Briefe Tanlongo's aus dem Gesangnisse von Regina Coeli an Giolitti, in welchen die Theilnahme der Bank an den Operationen zu Gunsten der Ren tencourse des Längeren dargelegt wird. Das wichtigste ist das Paket Nr. 4. welches die vertraulichen Glossen des Unterfuchungs-ITommissärs Martuscelli an Giolitti enthält. Da flndet sich vorerst ein Verzeichniß von nothleidenden Wechseln des Achille Landi, Hausverwalters bei Crispi, für 16.000 Lire und von Wechseln des Abgeordneten Chiara für 39,404 Lire, alle vom Jahre 1889, welche laut übereinstimmender Mittheilung der Beamten der Banca Romana in Folge einer fosonders warmen Empfehlung Crispi's escomptirt wurden; Wechsel des Abgeordneten Vuffardcci im Betrage von 13.000 Lire, mit der Bemerkung, daß sie dem allgemeinen Dafürhalten nach im Interesse der Familie Crispi's gezahlt wurden; ein Wechsel des SeidenHändlers Campagnano für 16,000 Lire, welcher erklärt, daß der Wechsel mit Ankäufen zusammenhangt, welche von Frau Crispi nicht beglichen wurden; dann die Tratte Crispi's auf Cardella (seinen Secretär) sür 2O.00J Lire. Diese vier Wechsel waren im Jahre 1893 fällig. Weiteres finden sich folgende Glossen im Contocorrent: Valli Augusto erhalten am 10. Januar 1890 für Rechnung von L. C. 14.000 Lire; SchuldPost L. C. am 10. Januar 1893 14.000 Lire, keine Abzahlung, keine Zinsen. Der Banca ist bekannt, daß die Anfangsbuchstaben L. C. Lina Crispi bezeichnen. Dann finden sich Glossen zum Hauptbuch vom 4. September 1890; Crispi Lina Tratte aus Wien fl. 1.96O.O1. Keine Zahlung, feine Zinsen. Nach einem weiteren Verzeichnisse von verfallenen Wechseln kommt zum Schlüsse ein Brief des Abgeordneten uird BankcensorZ Mazzino an G1it!!, in welchem unter Anderem mitgetheilt
wird, daß an Crispi am 29. December i 1892 ein Wechsel von 29.000 Lire ! escomptirt wurde. Der Wechsel sollte am 31. März 1893 bezahlt werden. Wenn man diese Aufzählung gelesen hat, dann begreift man, daß eZ Herrn Crispi darum zu thun war, ihre ' Besprechung im Parlament zu verhin dern und daß er deswegen d:e Kammersession geschlossen hat. Sie StrettkrSfte von Mexico und Guatemala. Im Hinblick auf vie unaufhörlichen Reibereien zwischen Mexico und Guatemala, die jüngst den Ausöruch von offenen Feindseligkeiten befürchten liefcen, dürfte es von Interesse sein, die aeaenwärtigen Verhältnisse beider Länder mit Bezug aus ihre Leistungssäh'zkeit in einem etwaigen Kriege in Augenschein zu nehmen. Das mezicanische Heer bestes in Friedenszeiten aus 23 Bataillonen Infanterie zu 600 Mann, 1 Bataillon Genie. 13 Regimentern Cavallerie zu 500 Mann und 4 Bataillonen Artilletie mit 96 Geschützen. Außerdem sind die Cadres für 20 Jnfanterie-Batail-lone vorhanden, die im Kriegsfalle zu Voll-Bataillonen ergänzt werden sollen; ferner 2000Mann berittene LandGendarmerie. 3 .Silfs-Bataillone" Infanterie und einige Tausend Local- . Milizen. Die Bewaffnung ist bei der .insanter:e das Remington-Gewehr, bei der Cavallerie der WinchesterMehrlader und bei der Artillerie der Stahl-Hinterlader, System Bange, sowie auch einige Krupp'sche Geschütze. Da sich das Heer durch Werben und Pressen recrutirt, ist keine eigentliche Reserve vorhanden und für die ersten Zusammenstöße sind nur die in Friedenszeiten vorhandenen Soldaten wirklich feldtüchtig, deren Zahl sich im Ganzen aus etwa 40.000 belaufen dürfte. Die amtliche Zahl von 130.000 Mann für den Kriegsfall ist ziemlich willkürlich und kann nur Bezug babcn auf die vorhandenen Waffen und die verfügbaren Osficiere. Das Officiercorps besteht aus zwei ziemlich verschiedenen Elementen: aus solchen, welche dieKriegsakademie durckgemacht baben, und aus solchen, welche in den Ausständen oder durch Gunst der Machthaber emporklommen sind. Aber die Ersteren haben nicht den gantn Einfluß, der ihnen zukommen sollte. In Betreff der obersten Leitung ist ein großes Fragezeichen wohl angebracht, da von den lebenden Genetäten keiner, weder im Frieden noch im Kriege, auch nur 10.000 Mann commandirt hat, mit Ausnahme von Diaz und Escobedo. die aber beide schon ziemlich alt sind und kaum die moderne Kriegführung studirt haben dürften. General Rocha hat sich an der Spitze von kleinen Corps von S000 8000 Mann ausgezeichnet, aber seitdem er einmal versuchte, seine Soldaten zum Staatsstreich zu mißbrauchen, trau! man ihm nicht mehr. So dürste wohl dieV'Aahl auf General Alatorre fallen, der vor einigen Jahren bei den deutschen Herbstmanövern zugegen war und der zwar in seinen Feldzüzen meistens unglücklich gefochten hat, ab-r dennoch als der tüchtigste und zuverlässigste unter den Divisions-Generälen gilt. Die Brigade-Generäle haben vielleicht tüchtigere Kräfte aufzuweisen und es ailt dies namentlich von Rehes und Delgado. aber für diese ist die Zeit noch nicht gekommen, die erste Rolle zu spielen. Ziemlich anders als in Mexico liegen die Verhältnisse in Guatemala. Dort ist das stehende Heer ser klein, abr dadurch, daß man die allgemeine Wehrpflicht eingeführt hat, verfügt das Land im Kriegsfall über ein verhältnißmäßig großes Miliz-Heer. In den Kriegen mit Salvador hat Guatemala mit Leichtigkeit 20,000 bis 30.000 Mann mobil gemacht, alle mit Re-mington-Gewehren bewaffnet, und. es wird behauptet, daß man die Zahl auf 40.000 erhöben könnte. Das Veste.an
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dem aanzen Heere lst Äle Artillerie, die von einem französischen Hauptmann ausbildet worden ist und von ihm commandlrt wird. Die Geschütze sind auÄ von Bang: und das OfsiciercorpZ ist leidlich gut, was man von demzeniaen der Infanterie nicht sagen kann. Cvallerie besitzt Guatemala nicht. So könnte es kommen, daß beim Ausbruch eines Krieges die Truvvenzahl an der Grenze an Zahl af beiden Seiten gleit? wäre, und wenn die Mexicaner unzweifelhaft den Vortheil der besseren Leitung und Ausbildung haben würden, käm: den Guatemalaern zu Statten, daß sie über eine Reihe vorzüglicher Stellungen verfügen, um ihre Hauptstadt zu decken. Inlereffante erichtsetttscheZdttnz. Für Alle, welche auf Eisenbahnen fahren und Veranlassung haben, Schlafwagen zu benutzen, ist eine unIünfitt in einem San Franciscoer Gerichtshofe abgegebene Entscheidung von naheliegendem Interesse. Es handelte sich dabei um folgende Thatsachen: Ein Herr Chas. Peak war in einem Pullma-n - Schlafwagen von Oakland, Cal.. nach Los Angeles gefahren. Ehe er sich zu Bette begab gegen Mitternacht ging er in das Raucherzimm:r. wo er den Schlafwagen - Diener selber in Morpheus Armen fand. Er legte sich nun in eine untere Schlafstelle und Rock und Weste legte er in die über ihm befindliche, unbenutzte Stelle. Als er Morgens aufstand, waren diese Kleidungsstücke verschwunden. Er wurde nun gegen die Gesellschaft klagbar. Diese behauptete, daß sie jeder Verantwortlichkeit enthoben sei. da sie ja auf der Rückseite der Schlafwagen - Kart: die Bekanntmachung erlassen habe: Gepäck, Kleidungsstücke. Geld. Schmucksachen oder sonstige Werthsachen, welche in den Wagen genommen werden.' fallen ausschließlich auf das Risico des BesttzerZ." Dzr Nichter, vor welchem der Proceß verhandelt wurde, gab jedoch einen Epruch zu Gunsten der klägerischen Partei ab. Er entschied, da& eine Bekanntmachung, wie die obige, keineswegs unter allen Umständen gesetzlich hcistsrei mache, und das ganz: Schlafwagen - System eine Posse sein würde. w'n'n die Gesellschaft nickt einmal während der Nacht für die Kleider verantwörtlich sein solle, die ein Passagier thatsächlich trage; die vorliegenden Umstände zeigten deutlich, daß Eigenthum verloren gegangen sei, das bei voller Pflichterfüllung des Dienstpersonals nicht hätte verloren gehen können. Von solcher Haftpflicht könne sich die Cesellschaft keinesfalls drücken. Es ist nur zu wünschen, daß dies' Entscheidung bestehen blcibe. Oom Inlands. Die ..Majestät des Gesetzes" ist in den letzten Tagen wieder einmal bei einer Gerichtssitzung in Rord-Dakota schlecht weggekommen. Der Schauplatz des Skandals war in einem Ort, der den verlockenden Namen Devils Lake führt. Während dort in dem Spencer'schen Mordprocesse die Geschworenen hinter verschlossenen Thüren d Entscheidung über das Schicksal des Angeklagten trafen, veranstalteten die zahlreichen Neugierigen, welche mit Ungeduld auf dcn Ausgang des Processes warteten, im Gerichtssaale ein Concert, wobei abwechselnd geistliche Lieder und populäre Gassenhaker gesungen wurden. Die Gerichtsbeamten ließen den Unfug ruhig geschehsn. Nachdem die Geschworenen wieder im Saale erschienen waren und Spencer des Todtschlags im ersten Grade schuldig erklärt hatten, wurde das Concert noch etwa eine Stunde lang fortgesetzt, wobei nun auch die Geschworenen mitwirkten. Gassen-Kauer-Concert im Tempel der Justitia, das sind fa wirklich herrliche Zustände. Ob der Berurtheilte auch mit in den Lärm eingestimmt hat, wird nicht gemeldet. Aus naheliegenden Gründen wahrscheinlich nicht. Herr Julius Hoff mann fe'.erte dieser Tage in New Jork sein silbernes AmtsjubilLum als Geschäftsführer der dortigen .Deutschen Gesellschüft", die ihm zu Ehren ein glänzendes Bankett in der Liederkranz-Halle veranstaltete. Der Jubilar wurde am 5. April 1829 in Schwerin geboren, erhielt eine treffliche Schulbildung und widmete sich dann dem Buchhandel. Im Jahre 1853 kam Herr Hoffmann nach Amerika urnd zwar zunächst nach Buffalo, woselbst er drei 'Jahre lang als Redacteur des inzwischen eingegang?n:n Bufsalo Telegraph" thätig war. Dann nahm er eine Stell: als BuchHalter in einem großen Eisenwaarengeschäft an. mußte dieselbe aber später, als das Geschäft seine Zahlungen einstellte, ausgeben. Er trat im Jahre 1369 mit William Steinway. damals ein eifriges Mitglied der .Deutschen Gesellschaft", der ihn schon im Jahre 1326 hatte kennen und seitdem seines ehrenhasten. Charakters wegen schätzen lernen, in Correspondenz. Die Deutsch: Gesellschaft" suchte damals gerade eine passende Persönlichkeit zur Leitung ijrcs neugegründeken Bankgeschäfts resp, des g:sammt:n geschäftlichenTheil:s des Unternehmens. Herr William Steinway. welcher die bedeutenden geschästlichen .Talente. Sprachkenntnisse und den absolut ehrenhaften Charakter des Herrn Hoffmann kannte, brachte diesen, unterstützt von Herrn E Steiger. in' Vorschlag und am 1. Januar Z370 trat, er die Stellung als Geschättsleitcr an. nachdem er kurz vorb:r mit seiner Gattin nach New York pezogen war. Er füllte seinen Posten nit seltener Pflichttreue aus und erfreut sich allseitiger Hochachtung. HH Für Scbifföscbeine nach und von Europa, Erbschaftserbedungen, Ausstellung von Vollmachten, Reisepässe, Kaufbriefe etc., wende man sich an P. Pfisterer, 70 O. Market Straße. Vnlgngt Dkucho'S Veft Havanna Cigk
j---j;:i&tfr&&toiiaxx.
NheumatistttnS, , Rheumatismus, Nheumattömus, Rheumatismus, Rheumatismus,
A Seilt sicher Neuralgie, Neuralgie, Neuralgie, Neuralgie, Neuralgie, Oom 2lttöln?e. Das S ch'w u r g e r i ch t in Braunschweig verurtheilte nach zweitägiger Verhandlung den 63 Jahre alten Schlachtmeister und langjähriges Magistmtsmitglied Stadtrath Thomas in Hasselselde im Harz wegen Brandstiftung und Versicherungsbetruges zu sechs Jahren Zuchthaus und 10 Jahren Ehrverlust. Die friedliche Eroberung eines Stückes Landes steht an der' holsteinischen Westküste bevor. Dort wird die Gewinnung von' 700 Hektaren werthvoller Weideländereien zwischen dem Kronprinzen- und Frcderik VII.-Koog geplant; im nächsten Frühjähr dürste die Eindeichung des neuen Gebietes erfolgen. Gleichzeitig wird die Gewinnung einer ungleich großeren Landsläche durch Trockenlegung der circa 25.000 Acres umfassenden Dithmarschen Bucht projectirt. Ein Charlottenburger Bürger beging dieser Tage sein Wiegensest, zu dem sich vier Freunde aus Leipzig einsanden. welche dem Geburtstagslinde ein Morgenständchen mit ZZlöte. Geige und Trompete darbrachten. Der Sachse, der das Querholz blies, wollte noch an demselben Abend in seine Heimath zurückkehren und fuhr auch vom AnHalter Bahnhose in Berlin ab. In Bitterfeld wird der Zug gewechselt, und der Flötenspieler saß alsbald in der behaglichen Abtheil Ecke eines anderen Wagens. Nach Verlauf längerer Zeit hörten seine Mitreisenden plötzlich die Worte: 'Härti Se, mir sein wohl bald in Leipzig?" worauf aus einer anderen Ecke die Antwort ertönte: Nee, Männecken, der Zug looft jleich in Ver lin in." Der Sachse, der einen falschen Zg bestiegen hatte, wußte sich indeß zu trö.ien: er begab sich zu seinem Charlottenburger Freunde zurück und brachte ihm vom Hose aus auf's Neue Flötentöne bei. DaS Vorhandensein von abbauwürdigen Goldlagern auf den Philippinen, das der im Sommer dieses Jahres nach London gelangte Bericht des englischen Consuls in Manilla bestritt, wird jetzt von den dortigen spanischen Behörden ausdrücklich bestätigt. Dieselben waren schon seitens der Eingeborenen im Betriebe, als die Spanier sich der Inselgruppe bemächtigten, wurden aber von den Eroberern aufsallenderweise vernachlässigt, wohl jedenfalls, weil ihnen die Bearbeitung nicht lohnend genug erschien. Bei den heutigen vervollkommneten Methoden der Goldabscheidung dürfte wohl ein besseres Ergebniß zu erhoffen sein. Es heißt, daß, bevor man der Sache näher tritt, eine gründliche bergmännische Erforschung der Inseln ins Werk aefebt werden soll. Einem Unglücksfalle, wie er selten erlebt werden dürfte, ist der Fuhrherr Nitschke in Berlin erlegen. Der Mann weilte mit seinem Kremser in Hohen-Schönhausen und trat gegen 8 Uhr Abends die Rückfahrt nach Berlin an. Als sich das Gefährt auf dem Berliner Weg in der Nähe der Landsbergerstraße besand, stürzte Nitschke vom Bock und wurde von seinem eigenen Fuhrwerk ziemlich schwer am Kopf überfahren. Die Pferde merkten nicht, daß ihr Führer fehlte, und eilten auf dem ihnen wohlbekannten Wege dem Stalle zu, während der Verunglückte in Schmerzen sich . windend auf dem schmalen Fahrdamm liegen blieb. Aus der wohlthätigen Ohnmacht, die ihn bald befiel, wurde er wieder ins Leben zurückgerufen, als die Räder eines Arbeitswagens über seinen Körper hinweggingen und schon nahte in zweites derartiges Lastfuhrwerk. Nitschke schrie laut vor Angst. der Kutscher aber hörte nicht und auch dieser Wagen ging über den hülslos ' am Boden Liegenden hinweg. Wenige Minuten später kam ein Omnibus der Linie Hohen-Schönhausen-Petersbur gerstraße heran; zu schreien vermochte der unglückliche, bei vollem Bewußtsein befindliche Mann nicht mehr und so rollte zum vierten Mal ein schweres Gefährt über seinen Körper. Der ! Omnibuskutscher bemerkte, daß der Wagen über ein Hinderniß gegangen sei. Er stieg ab und leuchtete den Weg entlang. So wurde Nitschke endlich aufgefunden; der Unglückliche wsr entsetzlich zugerichtet. Er wurde nach dem Krankenhause Friedrichshain geschasst und hier konnte er noch eine Beschreibung seiner Unglücksfälle geben, bald darauf erlöste ihn der Tod von seinen Leiden. Nudy'S Pile Suppositvty wird garantirt für die Heilung von Hämorrhoiden und Verstopfung, oder das Geld wird zurückgegeben. 50 Cts. die Box. Schicke zwei Postmarken für Zirkulare und Probe an Martin Rudy, registrirten Apotheker, Lancaster,' Pa. Postkarten nickt beantwortet. Zu verkaufen in allen guten Apotheken' Ward BroS., A. Kiefer & Co. und Daniel Stewart, Wholesale Agenten, Indianapolis. 3nd. , , Mucho's Cigarrenladen befindet sie) in No. 1S9 , Ott Washington Str.
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