Indiana Tribüne, Volume 18, Number 112, Indianapolis, Marion County, 10 January 1895 — Page 2

tsajgi'sUAMSBsaTms

Jndiana Trwttuc Erscheint Täglich und EonntagS. Die tZzliche Tribüne kostet durch den Träger 13 Cents per Woche, die SonntazS.Tribüne-S Gern 9 per Woche. Beide zusammen IS Cents oder Z SentS per Vkonat. Per Post außerhalb der Etad: zugeschickt in Vorausbezahlung $3 per Jahr. Vfftcvk 18 Süd Alabama Straße. Indianapolis, 3nd., 10 Januar 1895. 25otd und Selbstmordzahlen. .Die Statistik ha! zwar ine wächserne Nase, die man nach vielen Richtungen drehen kann, und nicht leicht zeigt sich in Schlüssen aus statistischen Zahlen eine Einigkeit. Auch HinsichtUS) der Mord- und Selbstmord-Sta-tistik unseres Landes für das verflsssene Jahr mag sich Lies bewahrheiten, und mögen allerhand verschiedene Folgerungen aus ihr gezogen werden. Vl&er daß sie der amerikanischen Civilization ein recht unerfreuliches Spiejzlbild entgegenhält, darüber dürfte jeienfafl keine Meinungsverschiedenheit möglich sein! Nachfolgende Angaben tragen, ttk bisher die meisten ähnlichen, keinen amtlichen Charakter, beruhen aber auf einer mit großer Genauigkeit gemachten diesbezüglichen Zeitungs - Zusammenstellung. Darnach sind im abgelaufenen Jahre in den Ver. Staaten mindestens 9800 Menschen auf gewaltsame Weise getödid worden.. Das sind nahezu 3300 mehr, als im Columbischen Weltausstellungs - Jahre! Es ist allbekannt, dak keineswegs alle derartigen Falle gemeldet werden, und man geht ganz sicher nicht zu hoch, wenn man ihre Gesammtzahl im verflossenen Jahre auf rund 10.000 beziffert. Schon seit eier tteihe von Jahren ist in dieser BeZiehung ein ununterbrochene Wachsthum zu verzeichnen gewesen, aber so groß, wie im vorliegenden Falle, war diese Zunahme noch nie. Es ist dabei cuch nicht außer Auae zu lassen, daß die gesammte Bevölkerung unseres groften Landes nicht mehr als G5 bis 70 Millionen b'trägt. Interessant ist in dieser Verbindung euch die Gesamtzahl der Hinnchtunceii. Dieselbe betrug 132, wovon 91 cuf den Süden entfallen. Obwohl der Süden also die meisten gesetzlichen Hinrichtungen aufzuweisen hat, war daselbst auch die Zahl der Lynchmorde wieder bei Weitem am größten. Von den 19O mitgetheilten Lynchmorden in unserem Lande während des Jahres 1894 kamen 166 auf den Süden und 24 auf den Norden. Nicht wenige der Lynchmorde waren mit ungewöhnlichen Martern verbunden, obwohl in dieser einen Beziehung der Ausweis des Jahres 1893 ein noch grauenvollerer ist. Wie gewöhnlich, waren die meisten der im Süden Gelynchten und auch viele der Hingerichteten Neger; über diele der betreffenden Fälle ist schon bei früherer Gelegenheit genug gesagt worden, und es sei nur noch bemerkt, daß seit drei Jahren denn doch ein Rückganz in der Gesammtzahl der Lynchereien zu verz:ichn:n war, auch ohn: daß die Bestimmungen bezüglich der Todesstrafe weiter verschärft wurden. Was nun die Selbstmorde anbelangt, so wurden deren bei uns im verslossenen Jahre 4912 verzeichnet, gegen 4436 im VorZabre. Unzefähr in demselben Verhältniß nimmt schon seit längerer Zeit die Zahl der Selbsten!leibungen in unserem Lande von Jahr zu Jahr zu. Besonders grauenhaft ist der diesjährige Ausweis der Stadt Chicago mit rund 800 Selbstmorden. Allerlei Merkwürdigkeiten lassen sich an der Selbstmord - Statistik entdecken. Während z. V. in früheren Iahren der Nevolver die Hauptroll: dabei spielte, ist im verflossenen Jahre das Schießeisen (das im Allgemeinen doch leider bei unZ nichts weniger all aus der Mode gekommen ist!) bei den Selbstmorden weit in den Hintergrund getreten. Auffallend ist auch beim Ueberblik über die verschiedenen BerufZklassen. dan die Aerzte eine so unverhältnißmäßiae Anzahl Selbstmörder stellten. Was die Ursache hiervon ist, wissen vielleicht die Aesculapsjünger am besten. Die Einwanderung hat offenbar kei ren besonderen Einfluß auf die Zahl der Morde sowie der Selbstmorde qeübt; denn diese haben, ganz unabhängig von den Schwankungen der EinWanderung und von ihrem bedeutenden Rückgang in neuerer Zeit, anhaltend zugenommen! Auch wenn man alle erältliche Auskunft über die einzelnen dettesfenden Individuen in3 Auge faßt, zeigt sich im Ganzen gar keine Veranlassung, die Einwanderung als Karnickel" in diesen Beziehungen zu betrachten, selbst nicht die ungesichtete. Tonnenutttergang6"Vcrttfc. D'ser eigenthümliche Name, mit welchen: keineswegs etwa die v:rschied:r.en Arten von Nachtarbeiten als sol- & gemein! sein sollen, ist seit längerer den Bewohnern unserer BundeshzuptstaÄt.soweit sie mit dem amtlichen Leben irgendwelche Fühlung haben, seh? geläufig. Man kennt da ein: ganze Anzahl Sonnenuntergangs Professionen", und rechnet denselben alle Diejenige Ui, welche sich den Tag über dem Dienste Onkel Sams al5 Clerks oder in sonstiger Eigenschaft widmen, nach Schluß der dortigen Amtsstunden jedoch ihr Einkommen noch dadurch zu erhöhen suchen, daß sie irgend einem anderen Berufe nebenbei nachgehen. So gibt es z. B. nachsonnenunter-gängliche-Aerzte, Advokaten, Lehrer, Stenographen, Secretäre und sonstige Classen, denen man den besagten Vortitel gegeben hat. Andere wiederum, die sich gleichfalls in Regierungsstellungen finden, widmen ihre Zeit nach Sonn:n.?nterganZ" .dem Studium, besonUti dem ärztlichen oder juristischen; ihre Zahl ist bedeutend, und die Vorlesunaen in den. betreffenden Anstalten

kinv aanz Wicuu so eingerichtet, 'daß sie

ooit dieser Art Studenten oenunr werden können. Viele dieser Studentcn danken als Negierungs-Angestellte ab. sobald sie ihre Absolvirungsgrade haben und beginnen ihre neue, nicht blos auf die Zeit nach Sonnenuntergang berechnete Praxis anderswo. Aber nicht wenige andere klammern sich so lange, wie irgend möglich, an ihre Regierungssteljungen stst und halten ihre eigentliche Berufsausbildung als Reserve bereit, bis sie gezwungen sind, ihren Unterhalt anderwärts zu suchen. Im Kriegs- und Marine-Amt, im Schatzamle, int Jndianerbüreau und im Landbüreau kann man namentlich' Sonnenuntergangs-Aerzte, meist natürlich jüngere Leute, vielfach finden, und mm&i baben nach Schluß der Amtsstunden noch eine recht einträgliche yraxiö. zumal st: dieselben leduyren berechnen, wie die regulären Aerzte. Daß letztere und andere reguläre Berufstreibende hiervon nicht erbaut sind, läßt sich denken; es hat ihnen aber noch nicht gelingen wollen, eine Unterdrückung des Sonnenuntergangs-Ge-schäftes' herbeizuführen. Hocheutwickelter andstraßenbau. Unser Land ist bekanntlich betresss der Anlegung guter Landstraßen noch ungeheuer weit in der Cultur zurück, obgleich cs, wie verschiedentlich betont, nicht an erfreulichen Anzeichen fehlt, daß eine neue Aera wirklicher Land straßen bei uns im Anzug ist, und schon der Strampelrad-Sport zu ihrer Herbeiführung mächtig beitragen kann. In alten Zeiten war zum Theil der Landst?aßenbau erstaunlich hoch entwickelt. Damals gab es freilich in dieser Hinsicht auch keine Eselsbrücken der Cultur in Gestalt der modernen Eisenbahnen, die wenigstens in unserem jungen Lande bisher ein Verhängniß für die Entwicklung eines LandstraßenSystems zewesen sino. Als dU erste wirkliche Landstraße in geschichtlicher Zeit kann die von Herodot erwähnte betrachtet werden, welche der Egypterlönig Cheops anlegen ließ, damit die nöthigen Steine für seine ungeheure Pyramide bequemer herbeigeschleppt werden konnten, und Herodot war der Meinung, daß diese aus geglätteten, mit eingemeißelten Figuren verzierten Steinen hergestellte Land straße. deren Errichtung volle zehn Jahre in Anspruch nahm, ein ebenso großartiges (und jedenfalls nützlicheres) Werk gewesen sei. wie die Erbauung der berühmten Pyramide selbst. Aber diese Landstraße hält noch keinen Vergleich mit manchen alten s ü d -amerikanischen aus! Die eingeborenen Peruaner leisteten in diefer Beziehung wunderbar Groß artiges zu einer Zeit, als das mittelalterliche Europa sich noch In einem Zustände halb-barbarischer Zerrissenheit befand. Peru besaß außer vielen kleinen, ebenfalls vorzüglichen Landstraßen, zwei große, welche von Quito (im Norden von Cuzco) nach der Hauptstadt führten. Die eine derselben ging den sandigen und ebenen Küstenstrich entlang, die andere aber führte an der Hochebene der Anden dahin, einer Gegend, welche ungewöhnliche, geradezu einzigartige Schwierigkeiten für den Straßeningenieur' bietet. Die Länge der letzteren Landstraße ist auf 1500 bis 2000 Meilen veranschlagt worden. Sie ging über Sierras, die in Schnee begraben waren, überbrückte halsbrcchende Schluchten mit festem Maucrwerk, ging mittels Treppenstufen, die in den härtesten Felsen eingehauen w:ren, hohe Abhänge hinauf und hinab und lief an den Seiten unüberwindlicher Berge in bewundernswerthen langen Gallerien dahin. Wo Ströme zu überqueren waren, da wurden Brücken aus Tauen gemacht, die aus einer Art sehr geschnieidiger, bis zur Dicke eines Menschenlei bes zusammengeflochtener Korbweide bestanden und überaus stark waren. Da und dort wurden dieselben 200 Fuß weit über einen Strom gelegt. Diese neben einander schwingenden Kabel wurden mit starken Planken der art befestigt, daß ein solider Fußweg gebildet wurde, und wurden noch durch Löcher gezogen, die sich in gewaltigen steinernen Strebepfeilern auf beiden Ufern befanden, auch noch an beiden Enden an schweren Holzbalken befestigt. Ein ebenso schönes, wie starkes Geländer, ebenfalls aus Holzweide-Ma-terial bestehend, gab dem Passagier, der über eine solche schwankende, oft an den Seiten rasch aufsteigende 'und in der Mitte sinkende Brücke ging oder fuhr, das nöthige Vertrauen. Die Breite der großen Landstraßen betrug 20 Fuß. was für die damaligen Verhältnisse übergenug war, und sie wurden aus Quaderstein-Fliesen gebaut, die mit bituminösem Cement bedeckt waren. Durch regelmäßige Pfo sten war die Strecke genau ausgemesfen. Da und dort waren (besonders für die Bedürfnisse der peruanisckien Soldaten auf ihren militärischen Erpeditionen) Karavansereien und Magazine an der Landstraße entlang errichtet. Auch war ein regelrechter, ausge zeichnete? Postdienst orqanisirt, und sorgfältig gedrillte Eilboten, welche einander alle fünf Meilen ablösten, konnten Botschaften binnen 24 Stunden immerhin 200 Meilen weit befördern. (Und man bedenke, wie sehr der Postverkehr in Europa noch Jahrhunder!: darnach im Argen lag!) Stets wurden die Landstraßen in schönster Ordnung erhalten, und die Bewohner jedes Diltrictes wurden für den betreffenden Theil der Heerstraße verantwortlich gehalten. Uebrigens gab es dort dimals keinen Räderverkelr unserer Art, , durch welchen die glatte Oberfläche der Pflasterung aufgerissen worden wäre. Es liegt jedenfalls viel Ironie !n der Tbatsacke. daß erst, als die Sva- i

nter unv Portuaiesen nach Peru kamen und ihre Civilisation" dorthin trugen, der Verfall dieser grof?zrtigen und so schätzenswerthen Landstraßen begann!

Unsere (5delsteingcgenden. Es gibt nur wenige Arten Edelsteine, die nicht innerhalb der Ver., Staaten da oder dort zu finden wären. Trotzdem ist es erst in der neuesten Zeit zu einer größeren und systematischen Ausbeutung unserer Edelstein-Gegenden gekommen. Noch im Jahre 1889 wurde erst in zwei Staaten der Union ein wirklicher Edelstein-Vergbau betrieben. Dagegen sind im verflossenen Jahre Opale in Washington, Jdaho und Oregon, Savbire in Montana, Türkise in New Mexico, Smaragd: in Nord-Carolina, und Turmalin in Maine zu Tage gefördert worden. Ueber die ganzen Ver. Staaten hin finden sich Diamanten verstreut, jedoch bis jetzt nicht in geschäftlich lohnenden Mengen. An der südlichen Basis der Alleghanies entlckng von Virginien nach Georgia hin, und an der westlichen Basis derCascade- und der SierraMadreGebirge, im nördlichen Californien, liegen die beiden hauptsächlichen Diaman-ten-Zonen. Vieles, was sonst in dieser Beziehung von Zeit zu Zeit ausposaunt wird, beruht mehr oder weniger auf unbestätigten Gerüchten. Vor einiger Zeit gingen sensationelle Berichte über wahrscheinliche reiche Minerallager im mittleren Kentuckq. welche eine große Aehnkeit mit der berühmten dianranthaltigen Erde Südafrikas haben sollten, durch die Presse, und auch officiell wurde diese Angelegenheit sehr ernsthaft abgehandelt. Doch hat es sich inzwischen gezeigt, daß denn doch wesentliche Unterschiede zwischen jenen Kentuckyer und den südafrikanischen Erdschichten besteben, und von einem Diamantenreichthum der ersteren keine Rede sein kann. Wenn oben erwähnt wurde, aus wclchen Landestheilen im vergangenen Jahre bestimmte Arten Edelsteine ge fördert worden sind, so ist damit keineswegs gesagt, daß dieselben dort allein vorkäin:n. Den Saphir z. 23. findet man auch unter dem krystallinischen Felsgestein in der Gegend von Ehester. Mass., bis hinunter nach Georgia. Außer in New Mexico ist der Türkis, der überhaupt zu den wichtigsten amerikanischen Edelstein-Produc-ten gehört, in Arizona. Nkvüda und im kalifornischen County FreZno anzutreffen. .(Soweit bis jetzt bekannt.) Fast Überall, wo Türkise vorkommen, finden sich auch Granate. Die Amethyste in Oregon sind auch nicht zu verachten. Wenn es freilich mit der Vervollkommung der Fabrikation künstlicher Edelsteine so sehr rasch gehen sollte, dann brauchen alle diese Minerallager wenig Beachtung mehr zu finden. Wacterien und LllterSschwäche. Die Bacillensuche-Manie in Gelehr-ten-und in Schriftsteller-Kreisen, bei Patentmedicinerichen" und beim ganzen Publikum ist allem Anschein nach mit dem alten Jahr noch lange nicht zur Neige gegangen, sondern ist so lebhaft, wie nur je, und erstreckt sich auf immer mehr Gebiete! Als vor wenigen Jahren ein italienischer Vacteriologe der Welt verkünd:te. daß er das Keimthierchen der Altersschwäche" entdeckt habe, entstand be! den Herren der Wissenschaft ein allgemeines Schütteln des Kopfes. Seit Kurzem jedoch hat man sich auch mit diesem Gedanken einigermaßen besreundet, und ein bebrillter Bacillenwitterer Widmet neuerdings in einer englischen medicinischen Zeitschrift diesem Gegenstand einen sehr ernst gehaltenen Aufsatz. dessen Jdeenganz ungefähr folgender ist: Man hat guten Grund zu ; dem Glauben, 'daß Keimthierchen, und vielleicht sogar ein ganz specielles, wenigstens einen der wichtigen Einflüsse bilden, nxlch: die Alterung herbeisühren. Warum auch nicht? Physiologen wissen schon lange, daß in vorgerückten Lebensjahren eine charakteristische Verändzrung in den Zellengeweben stattfindet. Andererseits ist es auch zur Genüg: bekannt, daß die Ptomaine oder gifthaltigenStoffe.welche durch die Mikroben oder Bakterien hervorgebracht werden, verschieden: Entartungsprocesse in den Gelenken, in Leber und Nieren und anderen Organen zuwege bringen können. Diese Umstände genügen vollkommen, um auch auf vorliegendüm Geb'et eine Bacillensuch: bext&iki erscheinen zu lassen. Darum frisch auf die Jagd! Ich muß gestehen, daß ich mich schon seit längerer Zeit der Meinung zun'ige, daß die Entartungs-Veränderungen, welche dem vorrückenden Alter eigen sind, von den Giftstoffen herrühren, die aus dem Ernährungscanal in das System aufgenommen werden. VorHanden sind diese Stoffe stets, und eZ erscheint durchaus nicht ungereimt, 'sie mit Bakterien in Verbindung zu bringen, mögen diese schon thatsächlich am Krips gefaßt" sein, oder nicht. Indeß können diese Stoffe in sehr verschiedener Meng: auftreten; ob sie in größerer oder geringerer Quantität vorhanden sind und sich geltend machen, das hängt davon ab, wieweit Gäh-rungs-und Fäulnißprocesse im Magen und in den Eingeweiden herrschen. Und diese Processe hinwiederum hängen von der mehr oder weniger gesunden Verdauung sowie vom Charakter der Substanzen ab, welche als Nahr u n g in den Ernährungscanal einzeführt werden. Daraus ergibt der Schluß, daß, obwohl alle Menschen und Thiere nothwendigerweise beständig dem Einfluß solcher Stoffe und der wahrscheinlich dahintersteckenden Mikroben unterworfen sind und folglich altern und schließlich mit ihrer ganzen Lebenskraft unterliegen müssen, diese Processe . doch noch bedeutend beschleunigt werden mö-

atn durck eine Ernäkrunasweise. welche

die Erzeugung jener Stoffe besonders begünstigt, resp, daß sie entgegengesetztenfalls verzögert werden können. Wenn diese Auffassung zutreffend ist, so dürfen wir erwartn, die größte Langlebigkeit bei denjenigen Thieren und Menschen zu finden, welche natürlich beim Gleichbleiben der sonst!gen Verhältnisse, die doch auch in Betracht kommen von der einfachsten und reinsten Nahrung leben. Man kann keinen schärferen Gegensatz finden, als denjenigen, welcher zwischen fleischfressenden und pflanzenfressenden Thieren in dieser Hinsicht besieht! Man nehm: z. B. den Hund, welcher in 8 bis 10 Jahren alt. rheumatisch und hinfällig wird, und andererseits den Sattel-Esel, welcher 40, ja 50 Jahre lang ein nützliches Leben führt, oder gar den Elephanten, der im Alter von 100 Jahren noch thätig ist. Nicht anders scheint es bei den Mensch:n zu sein. Die größte Anzahl Personen, welche heutzutage älter, als 100 Jahre werden, findet man bei den ruffischen Bauern, die sehr selten Fleisch genießen. Diese Leute sind schon seit so vielen Jahrhunderten, vielleicht schon von 'den frühesten geschichtlichen Zeitaltern an. so gut wie Vegetarianer. daß Anatomen einen auffallenden Unterschied in der Lancj! ihrer Ern'ährungscanäle im Vergleich z. B. mit denen der fleischessenden Deutschen entdeckt haben. Der Rheumatismus in seinen vielerlei Gestalten gehört zu den beständigsten und schlimmsten Störungen, welche mit dem Altern verbunden sind. Sckon der hervorragende Arzt und Schriftsteller I. Milner Fothergill hat den Zusammenhang zwischen Gicht und Rheumatismus. die bei der englischen Rasse so weit verbreitet sind, und dem englischen Roastbeef" glaublich gemacht. Ich beanspruche nicht, daß die obigen Erwägungen unbedingte Beweiskraft baben; sie sind aber jedenfalls weiteren Nachdenkens zr?erth. Soweit dieser V a c i l l e r i ch und Befürworter der Pflanzenkost. Für die Vegetarianer dürsten seine Ausfllhrungen sicherlich um einen etwas banalen Ausdruck zu gebrauchen ein gefundenes Fressen- sein. Es wäre übrigens nicht zu verwundern. wenn sich im neuen Jahre bald ein kühner Bacillenjäger fände, welcher auch den Alterssch.wäche-Vacillus-, soweit er sich doch einmal eingenistet, zu bekämpfen suchte, ja sogar bis zu einem gewissen Grade die Möglichkeit einer Wiederverjüngung in Aussicht stellte. Deutsche in Mittel-Amerika Im 5ure oes versionenen oV" lind bittere Klagen über den Mangelhaften Schutz der Deutschen in MittelAmerika laut geworden, insbesondere ließen Beschwerden des gegenwärtig in Guatemala, früher in ?an Salvador lebenden Arztes Dr. Hermann Prowe die Art und Weise, in welcher der deutsche Gesandte Peyer seinen Amtspflichten nachkam, in eigenthümlichem Lichte erscheinen. Trotzdem diesem Diplomaten auch aus Venezuela wenig Rühmenswerthes nachgesagt wurde, nahm der Reichsanzeiger" sein Verhalten in Schutz, worauf Dr. Prowe mit sehr schwerem Geschütz antwortete. In einer Broschüre Deutschland's Vertretung in Central-Amerika" be richtet er unter Anderem das Folgende: Statt des Vertreters des Kaisers hat ein gnädiger Zufall, daß der Präsident Ezeta unterlag und auf einem deutschen Dampfer sich retten wollte, sowie das muthige Eintreten einige? Deutschen weiterer Verfolgung der Deutschen Einhalt geboten. Die Herren machten durch den Kapitän des Dampfers Valeria" der Kirsten-Linie dem Präsidenten klar, daß er auf einem deutschen Schiffe allerlei Merkwürdises erleben würde, wenn er noch einem Deutschen ein Haar krümmte. Das half. Aber vorher hatte die Vehaup tung. daß die Deutschen allesammt von den braven Soldaten vom Erdöo den vertilgt zu werden verdienten, natiirllch gestützt werden müssen. Zunächst wurden die im Dienste der Regierung befindlichen Deutschen gepackt und von ihnen der Artillerie-Unteroffi-kier a. D. Pieschke ohne kriegsgerichtliche Verhandlung Ende Mai im Lager Portezuelo erschossen, Herr Ruhncke zum Tode verurtheilt und auf für meinen Geschmack etwas zu demüthiges Bitten einiger Freund? zur Kerkerhafr begnadigt. Er war, nachdem er 1891 es nicht mehr ausgehalten, wohl aus bitterer Noth wieder in Ezeta's Dienste getreten, hatte aber schon lange Zeichen klestörten Geistes gegeben. Von einem Lager rannte er in einem Alall heft! gen, selbst für Laien unverkennbaren Wahnsinns, von dem er bis heute nicht genesen ist, querfeldein und stürzte schließlich bewußtlos zusammen. Wie lange er so gelegen hat. ist unsicher. Er wurde aufgefunden, erlangte allmälig sein Bewußtsein wieder und wurde nun als Deserteur auf da Grausamste gequält und nach allen Regeln der Kunst gefoltert, schließlich viele Tage in einem Gefängniß gehalten, das, von der Größe eines Sarges, zur Hälfte mit der Sonne ausgesetztem Blech, zur Hälfte mit einem porösen Stein gedeckt war, über den und durch den beständig Wasser floß, während eine Oefsnung ln der Thüre von 4 Zoll im Quadrat das Athmen nur mühsam gestattete. Da er in seinen irren Reden die Firma Uepli & Groß, der er Geld schuldete, öfters erwähnt, auch in einem Briefe konfuses Zeug über sie geschrieben hatte, so wurde dem Commandanten von Sonsonate befohlen, Herrn' Aepli erschießen zu lassen. Nur der Um stand, daß der Officier als weiser Mann die Vollstreckung des Befehls verzögerte, rettete Herrn Aepli, einem hochachtbaren und sehr angesehenen Nanne, der sich nie in Politik gemischt hatte, das Leben. Gegen seinen Socius, Herrn Groß, wurde nur ein AusWeisungsdekret erlassen, da man ihn in Santa Ana nickt fassen konnie.

Waren beide Herren zufällig in der Hauptstadt gewesen, so hätte man sie erschossen. Herr Dr. Klaumburz sollte füsilirt werden. Der dazu beauftragte Commandant eines kleinen'Nestes zog es aber vor. das Opfer nach einem größeren Orte zu senden. Unterwegs

.erklärten" sich die Soldaten, unter denen sich mehrere Arbeiter des Herrn Klaumburg befanden, für ihn, jagten den Officier zum Teufel und zogen mit dem Todeskandidaten nach Santa llna. Der erste in der Reihe der Ausgewiesenen war Herr Peter Juhl. Als einziger Grund für seine Maßregelung ist die Thatsache anzuführen, daß fein Socius !n Santa Ana be! den Aufständischen war. Herrn Juhl's Geschäftshaus m Atiquizaya wurde zerstört und geplündert, nachdem der General Joaquin Lopez am 12. Mai 1891 die deutsche Fahne eigenhändig herunkererissen und mit Füßen getreten hatte. Die Diener des Hauses und unter ihnen auch ein fremder vielleicht deutscher Handwerker, der auf der Durchreise in dem Hause Obdach gefunden hatte, wurden herausgerissen und erschossen, ebenso Maulthiere und Hunde. Freilich war Herr Juhl bei Herrn Peyer gewesen. Aber er hatte die Antwort erhalten: Warum kommen Sie in diese Länder?" Der Geschädigte soll den Gesandten darauf hingewiesen haben, daß eine drohende Note wegen dieses ersten Ueberqriffs. selbst wenn die Gesandtschaft später nicht auf sie zurückkommen wolle, für den Augenblick mehrere bedrängte Deutsche retten könnte. Ueberdies hatte Herr Peyer sich das selbst sagen sollen. Und wie der Reichs-An,;e:ger" so richtig bemerkt, es sind ihm ja von keiner Seite Meldungen über die heimliche Ermordung von Deutschen ge macht worden. Erst muß ein Deutscher mausetodt sein, und dann muß das ge meldet werden. 'und dann erst kann die Gesandtschaft einschreiten." vom JltlanVe. Gouverneur Altgeld von Illinois hat von dem Gouverneur von Kentucky die Auslieferung von Wm. Newmann undHarry Morton verlangt. Dieselben befinden sich in Paducah, Ky., in Haft und werden in Carmi, Jll.. wegen Einbruchs verlangt. Miteinem der größten Teleskope der Welt soll das Obfervatorium ausgestattet werden, das Frau Proctor, die Wittwe Richard E. Proctorö, zum Andenken an ihren verstorbenen Gatten auf dem Berge San Miquel bei San Diego, Cal., zu errichten beabsichtigt. E k-A l d e r m a n P h. I. John son von Galesburg, Jll., ist in einem dortigen Advokatenbureau voni seiner Frau geschossen und wahrscheinlich tödtlich verletzt worden. Der Advokat hatte die Eheleute, die unglücklich mit einander lebten, zu sich beschieden, um ilni Versöhnung herbeizuführen. Wie der erlcyt der von Gouverneur Crounse eingesetzten Staats-Unterstlltzungs-Commission ergibt, ist die Zahl der nothleidenden Famllien im Westen von Nebraska noch weit größer, als bisher angenommen wurde. Es w!rd schwer halten, die v!e len Armen den Winter hindurch aus reichend zu unterstützen, da es in den meisten Fällen an Allem mangelt. Die Leute befanden sich wegen theilweisen Erntefehlschlages schon letzten Winter in schlimmer Lage, die heurig: totale Mißernte jedoch, welche eine Folge der heißen Winde und gänzlichen Regen mangels war, hat die Situation derselben gerade zu einer entsetzlichen gestaltet. Wie Secretär Ludden von der erwähnten Commission mittbeilt, be läuft sich die Zahl der nothleidenden Familien nach genauen amtlichen Zusammenstellunaen in den verschiedenen CountieS wie folgt: Custer County 250. Perkins 200, Chase 225, Dundy 120. Sitchcock 250, Redwillow 100. HayeS 200, Frontier 40, FurnaS.100, Lincoln 700. Dawfon 45. Kelth 200, Duel 40, Cherry 48, McPherfon 42, Blain: 26, Boyd 250, Holt 30, Antilope 300, Keta Paha 25, Knox 25. In mehrere Counties sind viel: Deutsche unter den Nothleidenden. , Beson ders ist dies der Fall in Boyd, Brown, Knor und Cherry County, . wo sich in den letzten zwei oder drei Jahren viele deutsche Familien auf Regierungsländereien angesiedelt haben und die ganze Zeit hindurch keine Ernte zu verzeichnen hatten. .Die Nothlage gerade dieser deutschen Ansiedler mit ihren meist zahlreichen Angehörigen ist besonders groß, viele Familien leiden thatsächlich Hunger und sind ohne Nahrungsmittel und Brennmaterial, während gleichzeitig in vielen Fällen auch die Bekleidung der Leute einen traurigen Anblick bietet. ?a sie meist nur in elenden Fetzen besteht. Bis vor wenigen Tagen war die Witterung äußerst gelinde, seit aber die strenge Kälte eingetreten ist, , sind die Leiden der Armen schrecklich geworden. Die Privatwohlthätigkeit ist vollkommen unzureichend, um, so wie es notbwendig wäre, zu helfen, und wenn d in nächster Woche zusammentretende Staatsleaislatur nicht dieMittel schafft KM schneller und ausgiebiger Hilfe, so werden diesen Winter aus Nebraska lammervolle Katastrophen zu melden sein. . o s h a f 5. Eigerl: Weshalb starren Sie meine Hosen so an, mein Fräulein? Junge Dame: Weil ich vermuthe, daß Ihr Herz hineingefallen ist! ' Bei der Toilette. Marie: 'lber. mein Gott, Martha. Du siehst ja anz schwarz aus. Womit wäscht Du Mch denn? Martha: Mit Kaffee, 'an sagt doch, kalter Kaffee mache n! Glücklich gestorben. "ran (mit lächelnder Miene zum Standesbeamten): Mein Mann is soe aestorwe. Standesbeamter: Ist hnen denn das so lächerl'? nn: a, Wissen's, mein Mann sei -ktes Wort war: Frau, ich freu' mi. 'aß ich jetzt wieder ledig werde, und 'as hat mi halt so gefreut, daß mein Nann so glücklich gestorwe is!

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Viele ähnliche Fälle. u,,...!! Zwei Jabre litt ich an einem Magenleiden, ich gebraucbte JMUVW. hrere Aerzte, aber ohne Erfolg, wurde jedock rurcb den Gebrauch ron Tr. August König's Hamburger Tropfen wieder rollständig berge ltellt. Bertha Woolfe. Stockton, Cal.

Alutkrankkeitcn Meine jüngste TrStcr Elfe litt an Hantausschlaq. die OllimiUlliJUHH. enc m&t tpn Blutunreiniqkciten waren, ich pröbirte terfcbicdencs obne Erfolg. Als dös erfolgreicbste Heilmittel erwies sich Dr. August Äönig'ö Hamburger Tropfen. G. F. Engelhardt, Irssersonville, Ind. UnKrd SUltÄkeit it längerer Zeit litt ich an UnverdauliMt, kcwkS . . ber angewandten Mittel wollte mir helfen, bis ich Dr. August Konig's Hamburger Trovfen nabm. Diese Tropfen stellten mich in kurz Zeit wieder her. Christian Leyhe, 2016 Orleans-Etraße, Baltimore, Md. Leb erleiden. Längere Zelt litt ich an einem Lcberleiden und aebrsuötesie. . 1 ohne Erfolg, bis mir schließlich Dr. August Köniq'ö Ham burger Tropfen vollständige Heilung brachten. Frau Caroline Weise, 127 Lake Straße. Cleveland, Ohio.

Vom RuSlan?e. JmHoteldeNicein Nizza hat sich' ein englischer Professor, I. G. Stradhing aus London, erschossen. Bei den? Todten fand sich ein Brief vor, der als das Motiv der unseligen That schwere Spielverluste in Monte Carlo bezeichnete. Der Brigadier Parebello und der Gendarm Pisano aus Lassari in Sardinien überraschten bei einem Patrouillengang drei bewaffnete Personen in schußbereiter Stellung. Diese erwiderten die Aufforderung, sich zu ergeben, mit dem Abfeuern ihrer Gewehre. Paravello wurde getödtet, Pisano schwer verletzt. DasMilitärbezirksgericht in München hat den SecondeLieutenant und Bataillonsadjutanten von May (K. 2. Jnf.-Reg.),-der ihm dienstlich anvertraute Gelder unterschlagen, bei Untergebenen Geld geborgt hatte und schließlich flüchtig wurde, zu 2 Jahren und 8 Monaten Gefängniß und zur Entfernung aus dem Heer verurtheilt. Folgender tragischer Vorgang hat sich neulich Abends in Dresden-Neustadt abgespielt. Ein jungverheiratheter Lehrer war mit seiner Ehegattin von einer kleinen Hochzeitsreise nach Berlin zurückgekehrt, als plötzlich ohne jede Ursache die Gattin, ehe sie noch die Kleidung abgelegt hatte. durch ein schnell geöffnetes Fenster aus der im dritten Stockwerk belegenen Wohnung herabsprang. Die Unglück j liche. die wahrscheinlich von plötzlicher GelsteSumnachtung befallen gewesen, wurde zwar noch lebend aufgehoben, verstarb aber auf dem Transport ins Krankenhaus. In Folge des in letzter Zeit recht blühenden Schmugzelhandel hat die russische Grenzwache längs der ostpreußischen Grenze, die in drei Lin:en aufgestellt ist, eine wesentliche Verstärkung erhalten. Und zwar sind es dieses Mal nicht Menschen, sondern Hunde, die in größerer Menge zur Be wachunz der Grenze benutzt werden. Jeder Grenzwächterlinie sind mehrere dieser eigens zu diesem Zwecke dressirten Thiere zuertheilt. Am Tage pslegen sie der Ruhe, werden aber beim Einbruch der Nacht an Posten vertheilt. denen sie schon auf weite Entfernungen das Herannahen fremder Personen an zeigen, wie sie auch auf Commando Flüchtlingen nacheilen und sie stellen. Die Verwendung der Hunde für den Grenzdienst soll sich als sehr zweckma ßig erweisen und ist daher für die u kunft noch in größerem Maß? zu er warten. JmOstbahnhofzu Frankfurt a. M. vergiftete sich ein Mädchen aus dem Bairischen. die 27 ?kabre alte Marie Seidler. mit Cyankali. Sie wurde noch lebend nach ihrer Wohnung gcora:, staro aver Kalo. -- Nudy'S Pike Suppofltvly wird garantirt für die Heilung von Hämorrhoiden und Verstopfung, oder das Geld wlro zurückgegeben. 50 Ctö. die Bos. Schicke zwei Postmarken für Zirkulare und Probe an Martin Nudy, reglstnrten Apotheker, Lancaster, Pa. Poil'artcn nicht beantwortet. Zu ver kaufen in allen guten Apotheken Werd BroS., A. Kiefer ö: Co. und Daniel Stewart, Wholesale Agenten, JndtanapoliS. Ind. Commercial Club Restaurant. Auf dern obersten Stock beö Commercial Club Gebäudes belegen, bietet eb einen prachtvollen Susblick auf Stadt. und Umgebung. Das feinste Restaurant bietet es die kein anderes Vorzüge durch PreiSwürdigkeit und hochfeine Küche Achtung ! in schöner Singvogel in Messing Käsig, Ein Aquarium mit Goldfischen 11 in jeder Familie willkommen. In bester Auswahl zugaben bei C. F. Klepper, VZglHandlnng. 13.1 Massacknsettö Ave. 0Mt chSÄSl Henry Victor. DaS größte, schönste und älteste derartige Lokal in der Stadt. Die geräumige und schön eingerichtete Halle stebt Vereinen, Logen und Privaten zur Abhaltung von Bällen, Conzerten und Versammlungen unter liberalen Bedingungen zur Verfügung.

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