Indiana Tribüne, Volume 18, Number 111, Indianapolis, Marion County, 9 January 1895 — Page 4

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Der Winnic Smitb Prozeß.

Gestrige Nachmittagsfihung. Bei Eröffnung der Sitzung konnte man zum ersten Male ein größeres Kontingent von Frauen und Mädchen auf der südlichen Galerie und den ersten Stuhlreihen deö SaaleS bemerken. Ein männlicher Zuschauer, der sich auf der Galerie etwas zu laut benahm, wurde auf deS Richters Befehl aus dem Zimmer gewiesen. Ueberhaupt scheint eö, daß Richter McCray strenge Disziplin und Ordnung zu halten gesonnen ist, auch hat er befohlen, daß Kinder nicht in den Gerichtssaal gelassen werden dürfen. Man fuhr mit der Ezaminirung der 3ury fort. Um 20 Minuten nach 3 Uhr bat die Vertheidigung um die Erlaubniß, eine geheime Unterredung im Privatzimmer deS Richters abhal ten zu dürfen. Sie wurde gewährt und nach Beendigung derselben erklärte Herr Duncan, daß die Vertheidigung mit der Jury in ihrer bestehenden Zu sammensebung befriedigt sei. Die StaatSanwaltsmast erklärte sich eben falls nach kurzer Berathung mit der Jury einverstanden, die nunmehr der eidigt wurde. Sie besteht auS folgen den Personen : Newton McDanielS, Erocer an Ecke 7. und Bellefontaine Str., Hierselbst. 3ohn Fillinger, Farmer in Wayne Township. Hezekiah 3oneS auS Broad Ripple. Reuben Bunnell, Farmer in Washington Tp. Wm. Privett, Farmer und Schul meister bei Broad Ripple. Wm. R. 3ohnson, Farmer bei Brightwood. LouiS Thieme, Bauunternehmer, wohnt 490 Süd Illinois Str. Frank Harding, Farmer in Wayne Township. Wm. McVey, Bauunternehmer in 3rdington. Jacob Harris, früher Telegraphist bei der Big Four Co., wohnt an Süd Delaware Str. George Huron, Telegraphist chne Stellung, wohnt 257 Michigan Ave. 3ohn Reagan, Farmer. ChaS. L. Henry, Mitglied deö Kon gresseS, hielt sodann daS ErössnungS Plädoyer für den Staat, daS im großen Ganzen sich mit den durch die Zeitungen verbreiteten Berichten deckte. Nachdem er die Tragödie der Erstechung deS ThomaS durch den Angeklagten, wie sie der Staat zu beweisen gedenke, ge schildert hatte, sagte er, daß die Staatsanwaltschaft beweisen würde, daß Smith unmittelbar nach der Mord that mit seiner Begleiterin nach Fair view Park gefahren sei und vor dem Haufe eines ManneS, Namens Dietz angehalten habe. Hier verschaffte er sich einen Hut und fuhr dann nach Brighton Beach zurück. Beim Anblick deS Todten habe er dann den in der Wirthschaft Befindlichen zugerufen: Lebt wohl, 3ungens, im Gericht oder auf dem Schassott sehen wir unS wie der." Sodann fuhr er zunächst immer in Begleitung der Myrtle Overturf zum Haufe von Harry SellS an der Nord Pennsylvania Str. und von dort nach WambaughS Hotel in Broad Ripple, wo er die Nacht und den folgenden Vormittag verbrachte. Herr Henry gebrauchte zur Verdeutichung seiner Worte eine Karte, die den Grundriß deS ThatorteS mit Umgebungen zeigte Nach Beendigung deS Plädoyers wurden wiedereine AnzahlBelastungS zeugen vereidigt. Auf Anregung der Vertheidigung wurden die Zeugen dann auS dem Gerichtssaal entfernt und in ein Nebenzimmer gebracht. Verthei digung und Staatsanwaltschaft einigten sich dahin, die Wittwe deö Erschlagenen wegen ihreS prekären GesundbeitSzustandeS nur unter ganz bcsonderen Umständen als Zeugin zu vernehmen. Als erster Zeuge wurde vom Staate Thomas A. Winterwood, ein Architekt, ins Verhör genommen. Er hatte den von Henry benutzten Plan deS ThatorteS verfertigt und gab der 3ury eine detaillirte Beschreibung der Karte, erklärte den Maßstab, gab die GrößenVerhältnisse an u. s. w. Der nächste Zeuge war Harry H. Witman, der Kutscher, der Weston B. ThomaS und dessen Kumpane am Morgen deö MordtageS nach Brighton Beach hinausfuhr. Er sagte auS, daß ThomaS und seine Begleiter, Dan. Lynch und Larry McKeon, ihn am 12. Juli MorgenS um 2 Uhr in den Jmperial Saloon nahmen, wo sie mehrere Runden Bier tranken. Thomas forderte ihn, den Zeugen, dann auf, die Gesellschaft nach Brighton Beach zu fahren. An der 3ndiana Ave. trennte sich McKeon jedoch von den übrigen, um nach Hause zu gehen und diese fuhren dann nach Brighton Beach. Zeuge beschrieb dann die Fahrt, die Ankunft dort, die gemüthliche Art und die Freigebigkeit deö ThomaS und mehrere kleinere Zwischenfälle, bevor Smith kam. ThomaS, Lynch und der Zeuge stan-

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Der WO Verkauft bei Grocern. den am Schenktische und wollten gerade ihre gefüllten Gläser an den Mund setzen, als Smith durch die Hinterthüre in die Wirthschaft trat und etwaö zu dem Kellner über einen Dollar, den er ihm schuldig sei, sagte. ThomaS machte darauf eine Bemerkung über die Bezahlung der Saufschuld, worauf Smith entgegncte, daß seien nicht seine Sachen. Dann sagte ThomaS, daß er die Schuld des W. Smith bezahlen wolle, wenn er, Smith, kein' Geld habe und forderte Winnie" aus einö mit ihm zutrinken, näherte sich ihm und legte eine Hand auf Smith'S Schulter. Dieser schüttelte die Hand ab und sagte, daß er nicht mit jedem Hansnarren" trinke, oder etwas AehnlicheS. Smith ging dann zur Thüre und sagte, er habe eine Dame bei sich. ThomaS machte dann die Bemerkung, er solle die Dame hereinbringen, um mit der Gesellschaft lastig zu sein und zu trinken, sonst könne er sich sortscheeren. Darauf schlug Smith ThomaS oder hieb nach ihm, die beiden packten sich und der Kampf begann. Sie wrangelten sich auS dem Zimmer heraus und vor der Thur versetzte Smith dem Thomas Schlag. Beide sielen, und als Smith aufgestanden war, schlug er seinen Gegner wieder. Ob er dabei etwaS in der Hand hatte, konnte er nicht sehen. Cr wußte nicht eher, daß ThomaS derwundet worden sei, als bis er ihn auf dem Boden liegen und das Blut der HalSwunde entströmen sah. Smith fuhr weg, kam aber wieder und fuhr wieder weg. Als der Coroner kam, untersuchte er die Kleider deS Todten, er fand Geld und Papiere aber keine Waffe an ihm. Um 5 Uhr vertagte sich daS Gericht. HeutigeVormittagS- . sitzung. Bei unvermindertem Interesse und ebenso großer Betheiligung de'S Publi kumS wurde heute Morgen mit dem Zeugenverhör fortgefahren. Neue Personen auf dem Schauplatz waren Frau Dr. WandS, die tief verschleiert und in schwarzer Trauerkleidung neben ihrem Sohne saß, und ihre Schwester, eine Frau Plumb aus Evanöville. Zeuge Whitman, der Droschkenkut scher, wurde von Vertheidiger Duncan in's Kreuzverhör genommen. Whit man konnte sich der Einzelheiten deS Verbrechens nicht mehr genan erinnern, weöhalb Duncan ihn an der Hand sei ner vor dem Coroner gemachten AuS sagen ausfragte, doch wurde aus ihm nicht? NeueS oder UeberraschendeS her ausgebracht. Um 10 Minuten vor 9 Uhr nahm daher die Strafverfolgung durch Anwalt Elam daS Verhör WhitmanS nochmals auf. Um 10 Uhr wurde Frank C. Hunt als Zeuge aufgerufen. Cr war in der Nacht, da der Mord geschah, Schank kellner in dem Saloon zu Brighton Beach. Nach seiner Aussage kam Winnie Smith gegen 12 Uhr Nachtö vor dem Wirthshause an. Ja seiner Begleitung befand sich Myrtle Over turf. Beide gingen inö Hauö und nahmen einige Getränke zu sich. Nach einigen Minuten fuhren sie wieder davon. Um 4 Uhr Uhr MorgenS kam er wieder und verlangte Bier. Jetzt befand sich auch ThomaS und seine Genossen im Zimmer,die etwaS dort vorher eingekehrt waren. Smith hatte beim ersten Male seine Getränke, nicht bezahlt, zahlte aber nun, da ihn. Zeuge , dazu ausserderte. Hierauf forderte ThomaS den Smith auf einö mit ihm zu trinken. Dieser weigerte sich und beide kamen in Streit. Seine Aussagen waren für Smith sehr belastend. Als ihm ein kleines Messer überreicht wurde, daß Hunt als daS Mordinstrument deS Angeklagten erkannte, wurde der Angeklagte bald roth, bald leichenblaß. Um 5 Minuten vor 11 wurde der 3ury eine kleine Pause gegönnt. Nach derselben wurde Hunt von der Vertheidigung inS Verhör genommen, doch ohne wichtige Resultate. Kurz von 12 Uhr vertagte sich daS Gericht. Die Jury blieb unter Aufficht deS BailiffS. m in m Jährlicher NaumnngSververkauf. Unterkleider für Frauen, Männer und Kinder zu bedeutend herabgesetzten Preisen. Ebenso haben wir wollene Bettdecken, Comforts und Flanelle zu den aller niedrigsten Preisen rnarkirt. Weber & Zimmer, 198 Virginia Ave. Zimmer & Co. No. 1. Shelby Str. m ,, m Der kleine Ltadtherold. grau Emma Schell feiert heute ih ren 61. Geburtstag.

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