Indiana Tribüne, Volume 18, Number 110, Indianapolis, Marion County, 8 January 1895 — Page 3

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Alle in einer Reihe." Es ist ein eiaenartiacr Anblick, das bunte Gemisch von Kurgästen aller Stationen, Sprachen, Trachten, Sitten nnd Gebräuche m beobachten. baS sich in Karlsbad allmorgcndlich im Gänsemarsch mit dem irdenen Becher üi der Hand oder an. einem über die Schulter oder um den Nacken geschlungenen Niemen, zum siedenden Sprudelquell drängt und wie Jeder geduldig wartet, bis die Reihe an ihn kommt, das kostbare Naß zu schlürfen. Während mehr als drei Jahrhunderten pilgerten Männer und Frauen aller Stände und Klassen, vom König bis zum Bettler, nach Karlsbad, um Heilung von cingewurzeltcu Uebeln zu sinden und neue Lebenskraft 31s ge winnen. Aber in unsern Tagen der allmächtigen Konkurrenz haben nir weder Zeit noch Geld, um eine so weite Steife zu unternehmen. Dafür wird uns das Karlsbader Wasser'- cntwedrr -in seinem ursprünglichen. Zustands I ern der Quelle auf Flaschen gefüllt oder in Pul verform, als an Ort und Stelle aus dem Sprudelqnell abgedampftes Karlsbader .Sprudelsalz in's Hans gebracht. Daö Wappm der Stadt Karlsbad und der Nameuözng Eigner & M e n d e l -son Co., Alleinige Agenten, New Jork, ist auf jeder Flasche. Man hüte sich vor Verfälschungen. w vi !ftr Tnirn niiriiM nnrn (4 1 i r 1 , icnCTPiraracaL jla CNCE TillED, ALWAYS liSED. S n 3. 0HK MÄlUKtS, DRAIN BOARDS AND ALL Tin, zinc, Brass, copper. Nicke! end all Kitchen and Plated Utensils in 8 Clasa, YoocJ, Marblo, Por- ij celan. Etc ceorce WM. hofpmam. rn m toi Xinufftetvtr aal JreprUtor. Q 20S Et Wmimton St.. tneiNAPdLi4. i THE BAR-KEEPERS' FBIEHD. S252S2S22S2S2S2SE22SESS2S XA4M ItU t,G mmttml tm. $um erkauf in ttpunctfti 25 Cents per Pfund. Ein Günstiges Anerbieten! Cm alter, erfahrener Arzt, der sich von activer Praxis zurückgezogen, erbietet sich allen denjenigen, welche an Nervenschwäche. Vcrluft von Nrast und Energie, Muthlosigkeit. Camenschwäche, Impotenz, Weihe. Infc und allen Folgen von Jugendsünden, AS schnzkifungen, Ueberarbeitung u. s. w. leiden, hft nfn! solle Auskunft einer nie seh! llQUSMIlKi (x.nimv.n irrt. . . . ou-ziiir zu senoen. genaue ge - . iTrtbnflt)Sömi3t0KicertDünict)t.AbTenirt tm vertrauen: dr.U.h.uobertz, . - x ' 91 m. l tUierTiQ Vlo. DETKOII, MICH. D r. OR Theel, .I7 Arch 2tl, Ptiadelp!)la. Pa. ? -r .:; Je. 'hre 3v-,iaiift in Amerika tti Heike tj.x-.t. .n it.tn tu dttuhmttflkn erjtt aller iltotri,-! suijjcn. ?r. Hitfl ist fctt injig, rzt t.x ibilticr ali örn wd jiatjchkN Schulen (Die 2h, & : . . tij..u.i.i..i r. , cic Jtiiti viiv 1 nuvtiivuviK; fiuviiit hbi in seiner Behandlung verbindet. Er teilt S?ptii, eschwlir,. Mund. ud HaiilkiSe. blecht und all Folgen der Seldstdefleckung nd folgen tti Au. f$roifotl bei dkrbnrtkln dr nver fjf IfV. 141(1(11, 3.UlUlf. i'lllllrtHUlimil VW , fei ma4i k to.nm.tf.ft ftN 0iwnmt Ahr hrelS Lprks'stilndk". Inorgr b; 3 Uhr, dendZ dii L UH?. ikiwrö und Zamst.! Ui lo Ur 6nt4. Sonntags bii ü Ntr. (5 in armer aber ehrlicher Jüngling. AnsIahr, litt ich an Blutvergiftung mit a? schcetlktsa bolzen : UK m.ch von Landrzien un tiaUln, bedandeln, die mich mit Wercuro un. 3cUit 9f Poraß onfiUun, bi ich wi, ein lebendes vtriicouMat. cin orper war m,tutschlagund rollende: eckk. iA ;attiiot,.Stricture Harnröhren Krn Jtrrun," unft litt an den geltender Seldftd tidun n tat oU Hoffnun, Itmall furtirt u , " w....... ..I it.:u ...w uiuiii uuiiqcviu. i'uin niTiinv V. iirti4 aat tritt $iöO um Dr. Zbeel, 131 Arch Ztr , bi, ladelphia. Pa. u tonjultut, btribnunb tCt Knbtri lartrt hatt. Dr. Tdeel ar d,r in ,tge r,t der mi.ft gruncli untersucht und sag:: Ja, si sins erbärmlich ,,lzkrtchit. lil ZbUmmht. tat i in 1 den esed hab, der detolae el,o-.!naty nd ich werd r V -."i -T M wv V'u uuiun , - N"- --rf . ' 3 .. MilUtilli K iif &&yZ.h& 55 ?r .d,,i. ich d. 'vs,-! cm aircer crnuir nunaf. irr . laz:, Avsten sind dieselden be itttit, Lcme bnidlen bzar. ! K!.i iirt?lth beisn.daöle dzahlung. jcci! ?Zch sttls m:ch tv, eugedorr naed dein . ne !tioaai ctr ccDanc.unj.- einem jaor rcar . ich tin) tutlrt itr.D (ane 65 Hsund zugenommen. '' v'-';n;i(iti Gttet i t, 3ott Schi U reich und .XT.t Ctirrnl It'N I'r. iDfffiufübmt. (r ist or .rstzarki,. dest nd utberilgfle Vsktorl'ndZseejaitstund treu wltiiuro Ktcul ein Wobldät? tkr 1-t?chd,it, der Mt Jede thu W-Ud. ?ai efslr etch n-it. (f rnntet Htnrv. tcr.dtt bei H. ?. ?eping. V. P. HarrtZdilrz. x. ITHE lllintL EXTH&CTS Prepwe ccord$g ? th9 f orrnul of i Dr. Wm:. A. HLÄ3IMONB, In lüs Uborrnfory at WtMhlaejton V Cm CEBEBRINE. from tha brala. for dlaji ff tha br&ln knd nrrTona aratem. I 9IEUI L 1, rrom ui apinai cora.Tor , oia or ir coro. ilocomoior-Axxai, eic. I CAROiasE, from Ui Uvt for UMMei i ,of the hetrt. ' TCSTINE. from tb teate, for (!Iea es I tb teatea. (Atroptiy of tfc orsaa, lmpvlacj, . te.) ' l rAulTEt xrom ts otit.u, xor dueuM , , or ica ovanea. K -v 17 .f ic wrroaa, , Oom( Fhr Drops. 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Amerikaner. Roman ven Adols Strecksuß. (Fortsetzung.) üiiir muijcn versuchen, Obdach im rothen Hause zu erhalten." S5 dem Amerikaner, der aN Näuber und Mörder berüchtigt ist?" Gerade bei ihm. Du hast Dir ja ein Neiseab. ".teuer gewünscht, FreundDagobert. Hier bietet sich Dir eius,! welches Du vielleicht in Deinem nächsten Noman verwerthen kannst." Du nimmst die Sache verdamm! kaltblütig, Kurt. Es erscheint mir doch nicht unbedenklich, in einem so Verrüfenen Hause Schutz zu suchen. Solches Gerüchte, wie über den Amerikaner verbreitet sind, haben immer einen wahren Kern. So lange wir zu zweien, ' ledcr mit emem guten Revolver bewafsnet, auf unserer Wanderung uns vor einem Uebersall schützen können, fürchte ich de Amerikaner nicht; aber gerade Schutz in seinem Hause zu suchen, er scheint mir doch gewagt. Der lange, Iobst hat mir garnicht gefallen, dem würde ich wohl zutrauen, daß er ein Mitschuldiger des Amerikaners ist und mit diesem vereint geneigt sein könnte, un? zu überfallen, zu ermorden und zu berauben." Vielleicht. Aber die Tochter rno sicherlich nicht Mitschuldige des Vaters und dieser wird nicht wagen, unter ih ren Auaen-tn seinem Hause ein Ver brechen zu begehen. Jedenfalls ist die Gefahr großer, tm Walde von einem sturzenden Baum oder vom Blitz erschlagen zu werden, oder sich zu verirren. an einen Absturz zu gerathen und herabzustürzen, als die, welche uns von dem Amerikaner drohen kann. Ich habe vor. diesem keine Furcht, ja es reizt mich sogar, ihn und die Heimath der beiden schönen Mädchen kennen zu lernen." Was Du wagst, wage ich auch. Vorwärts denn, wir wollen den Kopf in den Rachen des Löwen stecken, es wird dort wenigstens nicht so infam reanen. wie hier drauken." Wie Freunde Ichritten weiter dem Hause zu, auf welches der Fußweg gerade hinführte: erst ais sie demselben ganz nahe waren, konnten sie in der tie5cn Finsterniß die Umrisse eines mäbig großen zweistöckigen Gebäudes erkennen, dessen Fenster mit Ausnahme von zweien des Erdgeschosse dunkel waren. Sie hatten die in der Mitte des Hauses befindliche Thur erreicht, sie war- fest verschlossen und weder eine Klingel noch ein Klopfer war an derselben zu bemerken. Wir wollen an eins d:r erleuchteten Fenster klopfen. Vielleicht können wir' vorher durch dasselbe einen Blick in das Innere des Zimmers werfen. aus welchem das Licht strahlt. Hier get ein Steig an der Front des Hau ses entlang, er fuhrt uns an das Fen ster. Tritt leise auf, Kurt, der Ameri ner erfahrt durch unser Klopfen zeitig genug, daß ihm unerwarteter Besuch naht." An zwei dunkeln Fenstern vorüber schritten die Freunde dem nächsten erleuchteten Fenster zu, erst als sie dasselbe erreichten, bemerkten sie, daß es durch starke Eisenstäbe nach außen geschützt war. Sie blieben vor dem Fenster in einiger Entfernung stehen. um selbst im Dunkeln den im Zimmer Befindlichen nicht sichtbar zu sein, aber doch diese durch die von innen nicht rnrch einen Vorhang verhüllten Glasscheiben- zu beobachten. ,Sie blickten in ein geräumiges, h:llttl:uchte!es Zimmer, offenbar das Fammenwohnzim mer des Amerikaners, in welchem dieser mit seiner Frau und seinen beiden Töchtern in friedlicher Abendruhe vereint war. Die ganze Familie saß um einen großen runden Tisch, in der Mitte des Zimmers, die Frau auf eittem bequemen Lehnstuhl, zu beiden Seiten von ihr auf einfachen Rohrstühlen ihre beiden Töchter, ihr geaenüber mit dem Rücken nach dem Fenster gekehrt ein großer starker Mann, ebenfalls in einem bequemen Lehnstuhl. Eine von der Decke herabhängende Lampe beleuchtete . hell die Gesichter der drei weiblichen Bewohner des Zimmers. Kurt konnte mit seinen scharfen Augen jeden Zug derselben erkennen. $;c Frau saß mit halbgeschlossenen Augen zurückgelehnt in die weichen Polster des Lehnstuhles, sie hatte die Hände auf den Schooß gefaltet, ihr seines, noch immer durch die regelmähi gen Züge schönes, aber krankhaft b!eiches Gesicht trug denAusdruck gespannjer Aufmerksamkeit, mit ' welchem sie ebenso wie ihre beiden mit weiblichen Arbeiten beschäftigten Töchter den Worten des Mannes lauschte, der aus einem vor ihm auf dem Tisch liegenden Buche seiner Familie vorlas. Die mit wohllautender kraftvoller Stimme ausdrucksvoll gesprochenen Worte er tönten verständlich zu den Lauschenden draußen. Bor grauen Jahren lebt ein Mann im Osten. Der einen Ring von unschätzbarem Werth Aus lieber Hand besaß Sieht daö aus wie eine Räuber Sohle?" flüsterte Kurt. Unsinn! Ein sonderbarer Art von Raubmorder,' der seinen Töchtern den Rathan vorliest, .Mit welcher Span nuna die reizende kleine (Zchwarzlockig ihm zuhört. Sie ist entzückend! Otto, wir müssen beide das hübsche Blld zerstören. Klopfen wir an das Fenster!" Falk jrqt einen Schritt vor und klopfte mit dem Knöchel an die Schtt be. Die im Zimmer Befindlichen fuh ren bei dem unerwarteten Ton jäh in die Hohe. Der Mann richtete sich aus dem Lehnstuhl auf und als er an dem Fenster draußen einen Menschen fah, der durch die Glasscheiben in das Zlin mer schaute, sprang er mik'z'wei gro ßen Schritten nach der Fenstszwand, im nächsten Moment hielt er einen Re volver. in der Hand. . und richtete die

Munoung ?royenb aus den draußen Stehenden, jetzt erst sah er, daß dieser nicht allein war, daß etwas weiter hin-

ten noch eine zweite dunkle Gestalt ' stand. Wer ist da draußen? rief er r.dl drohender Stimme, den Reoolver schußbereit haltend. Verzeihen Sie die Störung erwiderte Falk im höflichsten Tone. Wir suchen Schutz vor dem fürchterlichen Unwetter und bitten Sie. uns ein Obrf ii a a W Ävin lt n AM? s f I vuu; ftu uuuijiui, iuciuyuuy U luutjc, bis das Wetter vorüb-r ist." Ich glaube, & ist einer von den beiden Herren, die wir oben am todten Moor getroffen haben." flüsterte das ; goldlo.kige junge Mädchen. Der Amerikaner ließ den Revolver ! sinken, mit völlig verändertem, fast spöttischem Ton: fragte er: Wissen Sie. wo und bei wem Sie Schutz suchen?" Ich glaube annehmen zu dürfen, dzß dies das rothe Haus ist und daß ich die Ehre habe, mit Herrn Müller zu sprechen. Eme zweifelhafte Ehre! Sie müssen ein Fremder sein, wären Sie ein Einheimischer, dann würden Sie lieber sich der Gefahr aussetzen, vom Blitz erschlagen zu werden, als der, welche Ihnen im Hause des Amerikaners droht." Wir haben den entgegengesetzten Geschmack und ziehen die gastliche Aufnähme im rothen Hause dem Wandern durch Sturm und Wetter vor. Ich wiederhole meine Bitte um sreundtch Gewährung eines Obdaches für diese Nacht oder wenigstens so lange, bis das Gewitter ausgetobt hat Ihr Wunsch soll erfüllt werden. Gehen Sie nur nach der Hausthür, ich werde Ihnen öffnen. Susanne, rufe chnell den Jobst, er soll mit dem Licht ommen und leuchten. Susanne, das schwarzlockige junge Mädchen, eilte aus dem Zimmer, der Amerikaner folgte ihr etwas langsameren Schrittes und den Revolver hing er nicht wieder an den für die Waffe bestimmten Riegel an derWand, r.i.i , Y.r. n . i . ic er lcgie iyn zwar in nuye, iqn cber in die Brusttasche des groben Flauschrock, so daß er ih!t in jedem Moment wieder schußbereit haben onnte. Er aina langsam durch ein großes dunkles Zimmer, so daß er den quer durch das ganz: Haus führenden Hausflur m imselben Augenblick eri W t t. r i staue, tu weiHem 75001 nur einer brennenden Lampe in der Hand aus der nach dem Hofe hinaus gelegenen Gesindestube trat. Er nahm Jobst die Lampe ab und befahl ihm, die Haus hur zu offnen. Es dauerte einige Zeit, ehe Jobst mit diefer Arbeit zu Stande kam, denn die Thür war kräftig von innen gegen einen Einbruch verbarruadirt. jin dicker, in die Wand eingelassener Balken und zwei breite eiserne Riegel mußten zurückgeschoben und ein gewaltiges Schloß von innen aufgeschlos:n werden. Als zetzt die Thur endlich Ich öffnete, hielt der Amerikaner die Lampe in die Höhe, um seine späten Gäste zu betrachten. Einen besonders vorteilhaften Eindruck machten diese Nicht. Die von dem langen Regen durchgeweichten Kleider klebten ihnen an den Gliedern, das Wasser sickerte an hnen herunter, mit iedem Schritt hm erließen sie eine nasse Spur. Zuerst trat Falk in die Thür, der Amerikaner begrüßte ihn, die durchgeweichte Kleidung musternd, mit einem Lächeln, als nun aber Kurt dem Freunde folgte und den Hut abnehmend. sich drehte, verschwand plötzlich das Lächeln auf dem Gesicht des Amerikaners. Mit starren, weit geöffneten Augen schaute dieser den jungen Mann an, und er hob die Lampe hoher mit der bebenden Hand, so daß das volle Licht auf das Gesicht des Nahenden fiel. Wer sind Sie? Wie heißen Sie?stammelte er mit zitternder, fast versagender Stimme. Ich heiße Kurt von Dyssern," erwiderte Kurt, erstaunt den Mann anschauend, der ihn so seltsam begrüßte. Er hatte diesen früher schon irgendwo gesehen, das nicht unschöne Gesicht mit den scharf markirten Zügen war ihm bekannt, in diese dunklen Augen mußte er schon geblickt haben, die ganze Erscheinung des Mannes war ihm wunderbar vertraut. Kurt von Diissern!" murmelte der Amerikaner. Kurt von Dyssern!" wiederholte er mit versagender Stimme, seine Hand zitterte so stark, daß Jobst hinzusprang und ihm die Lampe, die er beinahe hätte fallen lassen, abnahm. Eine fliegende Rothe färbte seine braunen Wangen starker, die ganze kräftige Gestalt bebte. Mit eifcem unbeschreiblichen Ausdruck im Auge schaute er Kurt an, einen Augenblick war er sprachlos, dann aber raffte er sich gewaltsam auf. E? strich sich mlt der rauhen, braunen Hand übr die Stirn und Aazen, er zitterte nicht mehr, kräftig richtete er sich die Hche. . Es freut mich, Herr von Dvssern! sagte er mit einem ganz veränderten, ruhig freundlichen Tone, daß der Zufall Sie und Ihren Freund in mein Haus geführt hat und daß ich Ihnen Schutz vor dem Unwetter gewähren kann. Sie sind mir willkommene Gäfc. Ich werde Sie mit Freuden mei ner Frau und meinen Töchtern vorfiellen, vorher aber müssen Sie vor allen Dingen sich umkleiden, Sie sind ja vollständig durchnäßt-' Allerdings! Naß bis auf die Haut! Ich kommi mir Vor wie eine gebadete Katze." bemerkte Falk. Diesem Unglück kann leicht abge halfen werden," fuhr der Amerikaner freundlich lächelnd fort. Sie haben Beide ungefähr meine Figur. Meine Kleider müssen für den Augenblick aushelfen, ich denke, sie werden Ihnen passen. Jobst, führe die Herren nach meinem Schlafzimmer, suche aus dem Kleiderschrank die nöthigen Kleidunasstücke hervor, die. hesten. Jobst, merke es Dir, und vor Allem ssrge' dafür, daß die Herren auch frische delbwasa bekommen. Dje Kymmode steht offen. Kleiden Sie. sich um, meine Herren, wenn Sie fertig sind, w'ud Sit Jobst 1 nach dem Famllienwohnzimmu? fuh

ren, dort yosse tcy Sie vald zu degrüßen und meiner Frau und meinen Töchtern vorzustellen. Während Sie sich anziehen, wird dafür gesorgt werden. daß Sie ein Glas Glühwein zu Ihrer Erwärmung und Stärkung vorfinden, wenn Sie zu uns herunter komme." Mit der größtem Verwunderung horchte Kurt diesen Worten. Welche wunderbare Veränderung war plötzlich mit dem Amerikaner vorgegangen! Er zeigte sich mit einem Male als der liebenswürdigste, aufmerksamste Gastfreund gegen zwei Fremde, die sich ihm aufdrängten und denen er anfangs offenbar nur unsern sein Haus g?öffnet hatte. Welche Ursachen konnte seine plötzliche Zuvorkommenheit hakni? Kurt '-voll!: einige Worte des Dankes sagen, aber der Amerikaner unterbrach ihn: Ich bitte, Herr von Dyssern, kein Wort des Dankes. Ich habe mich in jahrelanger Einsamkeit so sehr aller höflichen GesellschaftsPhrasen entwöhnt, daß sie mir jetzt im Grund der Seele verhaßt sind. Auf

Wiedersehen im Wohnzimmer, sobald! sie sich umgekleidet haben. Jobst, gehen den Herren voran und leuchte ihnen!" j Der lange Jobst führte die Freund: eine steile Treppe in die Höhe nach einem großen, unmittelbar über den Hausflur liegenden Vorsaal, er offnete eine auf diesen führende Thür. Dies ist das Schlafzimmer der Herren," sagte er mit rauher Stimme, auf dem Wege hatte er kein Wort gesprochen, er war den beiden Freunden mit in der hochgehobenen Hand gehaltener Lampe leuchtend vorausgegangen, nur hier und da hatte er nach ihnen zurückgeschaut und sie mit finsteren Blicken gemustert; jetzt trat er in das Zimmer und setzte die Lampe aus einen Tisch. Die Freunde folgten ihm, sie schauten sich neugierig in dem Schlafzimmer des Amerikaners um. Es war ein geräumiges zweifenstriges Gemach, die beiden Fenster waren ebenso wie die im Erdgeschoß mit starken Eisenstangen gegen einen Einbruch von außen verwahrt. Die Einrichtung des Zimmers war überaus einfach, fast dürftig. An der einen langen Wand das Bett, kein weiches Federbett, sondern . ein hartes, aus einer einfachen Matratze,' übet der eine große wollene Decke ausgebreitet war, bestehendes Lager. Am Kopfende des Bettes stand ein aus ro hem Holz gefertigter, braun angestrichener Tisch, ein zweiter etwas größerer, aber fast gleichartiger Tisch, auf welchen Jobst die Lampe, gestellt hatte, stand an dem Pfeiler zwischen den beiden Fenstern. Ein rohzearbeiteter großer Kleiderschrank, eine ebensolche Kommode, vier ganz gewöhnliche Stühle und ein offener Waschtisch, auf welchem das Waschbecken und ein großer irdener Wasserkrug standen, bildete das ganze mehr als einfache Mobiliar. Das Zimmer mit seinen grauen, farblosen Wänden, die durch kein Bild geschmückt wurden, machten einen trostlos öden, fast unheimlichen Eindruck. d:r noch erhöht wurde dadurch, daß der einzige Wandschmuck zwei große über dem Bett aufgehängte Revolver bildeten. Hier ist der Kleiderschrank," sagte der lange Jobst mürrisch, die Flügelthür des großen Schranles öffnend. Die besten Sachen ,oll ich Ihnen her aussuchen. Nun. mir kann es recht sein, wenn der Herr ieden hergelaufenen Fremden mit seinen besten Sachen bekleiden will, mag er es thun. Hier ist sein bester Sommcrrock, die dazr. gehörigWeste und die Hosen:" er war's die Sachen zusammen auf die Bank. Die anderen Sommer'osen taugen nicht viel, aber der Winterrock hier und diese Weste und diese Hosen sind auch noch wt neu. für heute Abend werden sie wohl nicht zu warm sein. Sind Sie zufrieden, sonst können Sie sich aus dem Schrank selbst heraussuchen, wenn Sie wollen, mich g:ht es nichts an. Wir machen keinen Anspruch auf die besten Sachen des Herrn," erwiderte Kurt. Geht mich lichts an. Er will es so. Mag er seinen Willen haben. Hier in der Kommode in den beiden obersten Schubladen liegt die Wäsche. Hemden, Hosen und Strümpfe, suchen Sie sich selbst aus, was Sie brauchen. .Unter dem Bett stehen zwei Paar Morgenschuhe, em Paar alte und ein Paar neue, die alten werden für heute Abend wohl auch gut genug sein. Da haben Sie alles, was Sie brauchen. Und nun können Sie sich umziehen. Die nassen Sachen legen Sie nur auf die Stühle, ich hole Sie nachher, um sie in der Küche am Feuer ZU trocknen. Aber lassen Sie nichts in den Taschen. Ich stehe für nichts und will nicht in den Verdacht kommen, wenn Ihnen später etwas sehl!.(Fortsetzung folgt.) , , , Gemüthlich. Richter : Leugnen Sie doch den Einbruch nicht. Angeklagt; schließlich wollen Sie noch behaupten, Sie hätten einen Doppelg'änger!" Angeklagter: Wenn ich wüßte, .daß die Herren mir das glauben würden!" Durch die .Blume. Ich habe heute wieder eine neue Tuacnd an Ihrer Fräulein Tochter, entbot, znä. dige Frau, nämlich .die Sparsamkeit. Ich aratülire Ihnen' zu solch', einem Kinde. Ich danke Ihnen", sehr für Yie Anerkennung.. Herr Professor, und wiwscde nur, Ihnen gleichfalls zu solch' n ii vi..r. l nncr wiin Brummest zu ourseN! Galant. Sie: .Ich kann'Tich ulcht lieben, Eeorq. denn ich habe ae hört. Tu hättest 'schon andere Mädchen ge'iebt. Er: Aber ich bitte Dich, Klara, meine Liebe.sür diese Damen war vollKändia aerecktfertiat! Sie: Wie so? Fr: Nun. 'ich liebte sse' W sie Dir aye so ähnlich 'sahen,! " ' 777 Setlenwanderuna. A.: öZlaubey Sie-an bis-Seelenwanderung? 9.; Rem,Sie7.etmä?.:A.: Ich bin fest davon überzeugt. B.: So, was paren Sie denn .nach Ihrer Meinung früher, A.: Ein Esel. B.: Wann? A.: t ? r. f ' m.s. ' ms zonen 525 pulnpre: ' '.: :: s'.''.,'" . ' " .

- In der ZUördergrube. Humoreske von Paul Meißner. Mit lautem Pfiff führte die Loco-

motive den Personenzug in den kleinen Bahnhof. Der Schaffner brüllte den, er i-i . : Jiaiuzn oer siaiwn, uns ein ruig Passagier folgte der freundlichen Aufforderung. Dann wieder ein Pfiff, ein Pusten, ein Schnauben, und der Dampfkoloß rollte auf dem eisernen Weg: weiter. Richard Becker, ein junger Handlungsreisender, mit dem bekannten imvonirende:: schneid", der diesen Herren ! eigen ist, betrachtete Mit emem Ansluge von Melancholie den davonrollenden Eisenbahnzug. nahm dann seinenHandkoffer. in welchem die Reisemuster und ein Kasten mit Courant" a ContoZahlungen der Kunden sich befanden.und verließ mü bedachtigen Schntten den öden Bahnsteig. Er war übelgelaunt. Wie hatte man ihm auch zumuthen können, dieses Rest zu besuchen, wo Einem schon auf dem Bahnhofe jede , Hoffnung ; schwand. Das war wieder solch eine Grille von, dem Alten". Wenn nur der Koffer nicht so schwrr wäre! Und weit und ireit kein bienstbarer Geist ZU sehen. Bor ihm lag die stille Landstraße, welche an beiden Seiten von alten Bäumen begrenzt ' wurde.' ' Der ' - Abend dämmerte bereits langsam herauf, und die Schatten der großen Bäume verfinsterten den Weg. Wenn er hier angefallen würde, fragte sicherlich kein Mensch nach ihm. Unwillkürlich knöpfte er seinen Rock fester zu, in dem sich in der Seltentasche das Portefeuille befand, ' welches daS .Papiergeld enthielt, und zog den Riemen der Ledertasche enger, zusammen, die er an. einer ver borgenen Stelle seines Korpers trug. wobei die Goldstücke in derselben lustig klapperten. Er verfolgte die Landstraße etwa zehn Minuten, bis er vor inem kleinen, ziemlich baufälligen Hause anlangte, das, durch die bunte Laterne und das über der Hausthür hängende Schild' als Wirthshaus Hezekchnet war. Er Lsfnete die altersschwache Thür, welche sich kreischend in den Angeln drehte. , Em gerade nicht angenehmer Geruch von altemVraiensett uno avgenanoenen ierresten -drang ihm entgegen, vermischt mit dem Tabaksrauch, der in dichten Wolken aus der langen Pseife des Wirthes emporstieg. Dieser, em großer, kräftiger Mann mit gedunsenem Gesicht, kam ihm schwerfällig entgegen und fragte m gleichgiltigem Tone nach seinen Wünschen. Geben Sie mir ein Glas Bier", saate Becker. Er konnte dabei emen leisen Schauder nicht verbannen, als er das schale Zeug bemerkte, welches em Gast vor sich stehen hatte. Wie weit ist es noch bis R. . . fragte er den Wirth, der beschäftigt war, daS bestellte Getränk aus einer Flasche in ein bereitstehende.? Glas zu gießen. ''' 'Re gute Stunde, wenn Sie tüchtig ausschreiten. Ich würde Ihnen aber nicht rathen, den Weg in der Dunkelbelt zu machen. Nicht wahr,' Bater Oswald?" Ja. es ist seit einiger Zeit sehr gefährlich hier in der Gegend," bestätigte der Gefragte, indem er einen schnellen Blick auf den Koffer warf, welchen Becker neben sich gestellt hatte. , Vater Oswald, der einzige anwesende Gast, mochte ungefähr vierzig Jahre alt sem. Er war ein turnet dicker Mann mit . ausdrucksvollem, beinahe verschmitztem Gesicht. Er trug dunkle Beinkleider und eine grüne Jovve aus grooem Glosse, weiazer an einzelnen Stellen Flecke auswies, die ein gewissenhasterCriminalist jedenfalls genauer betrachtet hätte. Können Sie mir für die Nacht ein Zimmer geben?" fragte Becker. . Nem, mem werther . Herr, vlö zu einem Fremdenzimmer habe ich eS noch nicht gebracht", erwiderte "der Wirth mit breitem Lachen.- ' - ; In denn hier in der Nahe kem anderes Gasthaus ?" .; ' ' Nein. eS - liegt auch durchaus kein Bedürfniß vor." Aber ich kann doch nicht auf der Landstraße übernachten?" Das Ware sehr unbequem. Der Wirth schob eine Prise in die Nase und blinzelte zu Oswald hinüber. . ' Wenn . Sie zu mir .kommen wollten sagte dieser.' so konnte' ich Ihnen ein Zimmer abtreten Ich habe Platz genug rm Hause, da meine Frau verreist ist." Ich nehme, Ihren Vorschlag Mit Dank an. lieben den Preis werden wir unö ja noch verständigen."" Ach, davon ist gar. keine Rede", erwiderte de? Dicke. Vater Oswald hat'S nicht nöthig-, meinte der Wirth indem' er eine zweite Prise in die großen Nasenlöcher schob. ' Also abgemacht. S schlafen; in meinem Hause. CZ ist nicht weit von hier Er wies mit dem nassen Daumen über die Schulter.' Seien ' Sie übrigens zpifrieden. daß Sie mich' hier trafen; 'denn, wie gesagt. eS'ist in der letzten Zeit nicht recht geheuer in der Umaeaend .Jnwiesern?" fragte Becker. Na, es kommen alle Augenblicke Ueberfälle vor. Ich bleibe . dabei, : es muß eine ganze Horde sein. . ' Wissen Sie noch, .Krüger," fagle er zu verq Wirth, wie der alte Schumann dran: glauben mußte? Solch 'Gesinde! Er stützte das Bier hinunter Was W denn hem alten Schumann pawrt?" fräste Becker. .Da? ist eine dunkle Angelegenheit." czntwortete Oswald. Eines MorgeaS fand man ihn in einem Gebüsch an der Landstraße ermordet." - .Na. und der Fall w'it dem L)idbriefträger!" sa&je Wirth, - Ja. rM!a! r.ies OZM .De haben sie ti Hellem age über sallen. Seine Geldtascbe fgiid nun etst'nach iU !" . - ." '

nigen Taaen an einer entfernten Stelle.

natürlich ihres Inhaltes beraubt." Das ist ja eine ganz gefährliche Gegcnd!" bemerkte Becker kleinlaut und dachte mit Zittern an das viele Geld, das er bei sich führte. Na, sehen Sie, und dabei wollten Sie im Dunkeln allein auf die Land straße." sagte Vater Oswald.' Jedenfalls haben Sie auch 'ne Menge Geld bei sich!" Nein, ich nicht ich habe garnichts bei mir!" Die hastige Antwort verrieth gerade das Gegentheil. Aber lieber Herr," versetzte OsWald. Ein iHandlungsreisender hat immer Geld bei sich. Sie haben es doch sicher verwahrt?" Ich habe mein ganzes Geld, das ich von den Kunden erhielt, bis auf eine unbedeutende Summe gestern per Post nach Hause gesandt," erwiderte Becker, dem die Frage Oswalds sehr verdächtig k.ang. Es wird Zeit," sagte der Wirth gähnend. Na, dann kommen Sie," sagte Oswald. indem er sich erhob, seine Mütze ausstülpte und emen dicken Knotenstock ergriff, der in einer E& gestanden hatte, Becker zahlte, nahm seinen Koffer, und die Beiden traten in's (V ' tj.cic. In wenigen Minuten standen sie vor einem Gehöft. . Oswald öffnete die Gitterthür ein wenig, bis sein dicker Körper in dem Hofe sich befand, und ließ sie dann wieder ins Schloß fallen. Warten Sie einen Augenblick, ich will nur den Hund an die Kette legen, die Bestie würde Sie sonst zerfleischen. So, das Ware gemacht! Nun kommen Sie," sagte er nach zwei Minuten und ließ Becker in den Hofraum. Sie traten in das Haus. Bollstandige Finsterniß' umhüllte sie. Langsam tasteten sie vorwärts. Plötzlich trat Becker auf einen weicken Gegenstand, stolperte und wäre gefallen, wenn ihm der Koffer mcht eine Stutze geboten hätte. Einen Augenblick, ich mache schon Licht!" rief Oswald. Das Streichholz versagte, ein zweites und drittes ebenfalls, die Drecker" müssen naß geworden sein," brummte er vor sich hin. Wir finden den Weg auch im Dunkeln. Bleiben Sie nur dicht hinter Mir. , Sie stiegen eine ausgetretene Treppe binauf. bis Oswald stehen blieb, eine Thür öffnete und Becker zum Eintreten aufforderte. Dann zündete er eine Lampe an und wünschte gute vcafkl. . (Schluß folgt.) n Bom Wunderdoktor Ast. In Radbruch, wo der famose Schäfer Ast nach seiner Art kurirt, geht es jetzt oft, sehr munter zu. An der Hai te stelle wartet eine Menge, die nach Hunderten zählt, auf den. Zug, und das Gelächter, sowie der Gesang einzelner Gruppen, die angeregte Unterhaltung Anderer, lassen uns den Eindrück gewinnen, daß wir es mit recht fidelen Kranken" zu thun haben ; besonders wenn vlödlich Einer aus der Menge in singendem Tone die bekannten Worte brüllte: Sünd Ji denn All gesund?" und der Chorus darauf erwidert: Ja woll, ja woll, ja!" Auf den alten Schäfer ist bereits folgendes Lied gedicktet: Ich bin der Wunderdoktor Ast, Kurire ohne Ruh' und Rast, Aus einer Locke Nackenhaar Wird mir die Krankheit klipp und klar. Auf Lunaenschwindsucht hust' ich was. Auf Hühneraugen pust' ich was. Und wenn ich schmiere ritz und ratz Ist jede Krankheit für die Katz. , Ein alter Schäfer merkt geschwind, Wie Schafe zu kuriren sind; Und nichts auf Erden ist so dumm, Es findet stets sein Publikum." Kasernhofblüthe. Unteroffizier: Jetzt kommt der Kerl schon wieder, in einem so unAcputzten Zustand daher! Für Sie wär's auch besser gewesen, Sie waren, statt zum Militär, in'S Nationalmuseum geschickt worden! Da würden Sie doch wenige pens abgestaubt!" -EinSchwerenöther. ....Du Böser! So viele Mädchen hast Du also schon geküßt vor mir?" Aber. Kind, es heißt doch: Prüfet Alles und das Beste behaltet!" . - Boshaft. Fräulein: Sehen Sie, auf diesem Bilde.bin ich alS zwölfjähriges Mädchen." Herr: So! War denn damals die Photographie schon erfunden?" Bedenken Ole, daß die Wisconson Central Bahn un bedingt daS Zutrauen deß Publikums besitzt, da sie bei Weitem die populärste Linie zwischen Chicago, Milwaukee, St., Paul, MinneavoliS und 'dem Nordwesten ist -und fernerhin als die Puuman Llme zwischen Chicago, Milvaukee, Ashland, Duluth und den Plätzen am Superior See angesehen wird. Bedenken Sie ferner daß die Wiö eonfin Central die bedeutendsten Punkte in Wlöconfin berührt, mehr Geschäfts platze erreicht als irgend eine andere Llme im Nororseften, baß der Speise wagen feiner ausgestattet ist als irgend einer der anderen Linien. - Für weitere Auskunft als, aten. lnouten; wenden Sie sich an den nach ßen Ticket Agenten oder an ZaS. C. Pond, Gen. Pass. Agent, Milwaukee WiS TheodoreStein, a$f!ax fern W. Ö. 5?ks. Abstrakte von Besttztiteln und Grund eigenthum werden in prompter und zuverlässiger Weise ausgeführt. Qp.; 00 JClatlüt Otraßt ÄyhlauVili,äd.

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indiana ff rwune ist da5 einzige Blatt in Indiana, totU fällt Interessen des Volkes gegenüber der Macht der Plutokratie bertritt. Als Organ des Volkes und nicht einer Partei oder Parteiin teressen kämpft sie unentwegt für Freiheit .Recht auf allen Gebieten det Lebens. Die Arbeit dek ?.'!eS ist die Schöpferin alle? WoZlst:ukeS und darum wirken dir für sslcht soziale Neformen, rselche die Arbeit zur freubebringenden Lust, statt z5 niederdrückenden Last machen. Jeder fortschrittlich Gesinnte, ssllte eS als moralische Pflicht erkpsinder Leser der Sndiana Tribüne z sein Das reichZaMge Sonntags - Vlait bietet eine Fülle uuterhallenben LeleSosses. Der SlbonnementS PrelS der täglichen Tribüne ist 12c, M Sonntagöblatts ge, beider zusammen Lg dtö., per Woche . c . oder (kg Gide per Monat. Durch die Post derfandt, kostet da Tageblatt gg, das SonntagSblatt Y2 per 2ahr, beide zusammen CG in Vorausbezahlung. rnekfMchen aller Art derben rasch und billig ausgeführt. EintrittSkavteu, Oulttungen. (?oustitntlonl, Nennungen, tschSsttkarten, ' Ociestöpse, Zirkulare, Vrograme . s. w. für Geschäftsleute und Vereine werden geschmackvoll ausgeführt. mm JndispslU. JnÄ.

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