Indiana Tribüne, Volume 18, Number 110, Indianapolis, Marion County, 8 January 1895 — Page 2
n Jndiona Tribüne. i Griittnt Täglich und Sonntags. , Die tizliche Tribüne- kostet durch den Xxaair 32 CentS per Woche, die Sonntags Tribüne- 5 l"nts per 23oe. Beide zusammen 15 Cent ebev 8Cent3 vtr SJtor.at. Per Post außerhalb der! Etadt zugcschlckt in Vorausbezahlung $3 per I -Hr. fftci 13 Süd mabama Straße. ZnZianpi !tö, int., 8 Januar 1895 Sie ZotUn des Jahrcö 1C04 Januar. ' 3. Elizabeth P. Peabody in Jamaica Plain. Mass.. Geschichtslehrern und Schriftstellerin. In Wien der Architekt Baron fcon Haftnauer. 8. BelgZenZ berühmter Naturforscher Vster Van Vendsn in Löwen. In Eleve der Botaniker Justus Karl Haßkarl. 11. Professor Oswald Seidensticker in Philadelphia. Die Wittwe von Willianr Makepeace Thackeray inLeigh, Lancashire, England. Bischof Weyland in Fulda. 12. Der Architekt und Schriftsteller Eesar Dennis Daly in Paris. 13. Dortselbst der Staatsmann und Archäolog Henry Waddington. 14. Herm. Sigel, Redacteur der Milwaukee Abendpost". 17. Der frühere General in derBundeZarmee Horace Brooks in Kissemee, Z?a. 18. Journalist Dr. R. A. Koß in Milwaukee. Elektriker George Bartlett Prescott in New York. 21. Der Herausgeber der Nordd. All?. Zeit, Albertus Freiherr von Ohlendorff, in Gresse, Meckl.-Schwe-rin. Der Erfinder fc3 Eolt-Revol-Vers. Eommodore Ealdwell Hart Colt, in New Iork. 22. In Newark. N. I., der Journa. list Leo Schmidt. In Venedig die amerik. Schriftstellerin Constance Fennimore Woolson. 23. Bildhauer .Pierre Jules Cavelino, Mitglied des Institute" in Paii3. 29. Der israelitische' Schriftsteller Herrn. M. Moos in Cincinnati. 31. Graf Danneskjold-Samsö. G neral Postdirector in Kopenhagen. Februar. 2. Der Herausgeber des Ledger" in Philadelphia, Geo. W. Childs. General Hans Herzog in Aargau. . 9. Schriftsteller Maxime du Camp, Mitglied der; französischen Akademie, in Paris. Ingenieur Abraham Gotilieb in Chicago. 12. Pianist Hans von Bülow in Cairo. 19. Josef Keppler vom PiicT in New York. 24. -Verleger Norman L. Munro in New York. März. 1. Componist und Autor John Henry Cornell in New Fork. 2. General Jubal A. Early in Lynchburg, Va. 11. Rudolf Brunner in Bern, früherer Präsident des Schweizer Nationalraths und Schöpfer der neuen Verfassung des Cantons Bern. 12. Joseph Whitehead, der erste Locomotivhener unter Stephenson, in Clinton, Canada. . . 16. -Schwester M. Rosina. Oberin des Ordens der Barmherzigen Schwestern, in Mount St. Vincent. 18. James I. Fronheiser, der erste Fabrikant von Spiegeleisen in Johnstown, Pa., zu Darmstadt. 20. Ludwig Kossuth in Turin. 24. G. C. Baker, Erfinder des submarinen Torpedo - Bootes, in Washington, D. C. 26. Senator Colquitt von Georgia in Washington, D. C. 27. Der Afrikaforscher Verney Lovett Cameron, bei Soulberry in England. April. 1. General Remigio Moralis Bermudez. Präsident von Peru, in Lima. 2. Dr. Charles Edouard BrownSequard, Erfinder des Lebenselixirs". in Paris. Bischof Michael Joseph O'Farrell in Trenton, N. I. G. Der Elektriker Jablochkoff in Saratoff. Nubland. Dr. Fr. W. Weber. Dichte? der Dreizehnlinden, in Nieheim. 13. Jurist David Dudley Field in Gramercy Park, N. I. General Henry W. Slocum in New Aork. Bundessenator Z. B. Ban, von Nord-Carolina. in Washington, D. C. 14. Graf Adolf Friedrich v. Schack. Dichter und Mäcen, in Rom. 17. Der PianofabrikantErnst Knabe -in Baltimore. Md. Der Finanz-Napoleon-Henry S. Jves in Ash: ville. N. C. 27. Nathaniel Springer Berry in Bristol; der älteste Ex-Gouvemeur des Landes. Der Eisenindustrielle und Erfinder Reinhard Mannesmann in Remscheid. 20. Bundessenator Franciö I. Stockbridge von Michigan, in Chicago. Mai. 5. General I. Ferron in Paris. 10. Graf Bismarck Bohlen, General und Ex-Gouverneur von ElsaßLothringen, auf Schloß Karlsburg in Pommern. 13. Der Diplomat Kurt v. Schlözer in Berlin. 16. Der amerikanische General-Konsul W. H. Edwards in Berlin. Chauncey Shaffer, bekannten New Yorker Jurist. Juni. 4. Professor Wilhelm Röscher, bedeutender National-Oekonom zu Leip12. Sultan von Marokko. 13. Giovanni Nicotera früherer italienischer Minister des Innern. Polizteicavitän Warts von New York. 13. William Walter .Phelps. amelitauischer Staatsmann, in New Jerto. 19. Cardinal von Dunajewski,Fllrst bifbof vsnAraukau. ..
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20. -Aundessenakor lsyop Perkins von Kansas.
23. Gräfin Marietta Albony-Pepoli. . einstmalige Rivalin Jenny Lind's. Fürst Edmund Clary und Aldringen, zu Tevlik. 24. Präsident Sadi Carnot von der französischen Revublik. 29. Bankpräsident George N. Con" lin von New Iork. Juli. 2. Romanschriftsteller Franz Xaver Riedl au Wien. Der frühere kurhessische Minister von Baumbach. 7. Congreßmitglied M. C. Lisle von Kentucky. 11. Hofschauspieler Paul zu Stuttgart. 16. Nationalrath Karl Staempsli zu Bern. 17. Anatom Joseph Hyrtl zu Wien. 24. Generallieutenant und Generaladiutant von Winterseld zu Ostende. 26. ??Urst Heinrich IV. von Reuß Köstritz. preuß. General der Cavallerie. 29. Erzherzog Wilhelm von Oesterreich. 31. Afrikareisender Richard Auchta u Wien. August. .. . ,. 1. Generalmaior Jos. Holt. Richter zu Washington. 6. Austin Blair, Kriegsgouverneur von Michigan. . 14. John Quinch AdamZ,' Staatsmann von Massachusetts.. 16. General-Lieutenant von OpvelnBonikowskr, frühere? Commandant von Berlin, zu Dessau.,.., . 16. KöniA Chulalongkorn von Siam. 18. General der Infanterie z. D. von Schöler, zu Coburg. Prof. Heinrich Keil zu Halle. . 29. Generalmajor Sir John Clayton Cowell, Hofmarschall der Königin von England. September. 1. S. 5. Kirkwood, Kriegs-Gouver neu? von . Iowa. General N. P. Banks, E5Zouverneur von Massachusetts. LGen. George Stoneman, ExGouverneur von California, zu Busfalo. . 8. Prof. Hermann von Helmholtz, berühmter Physiker und Physiolog. Prinz Ludwig Philipp von Orleans. Graf von Paris, w England. 10. Heinrich Carl Brugsch. Brugsch Pascha, bekannter Egyptologe. 20. Martin Habek zu Teltsch. Böh men, letzter Veteran aus den Befreiungskriegen, der bei Leipzig mitfocht. 27., Gustav Lsvy, b:!annter franz. Kupferstecyer. Oktober. 3., Schriftsteller .Friedrich Pecht zu München. 4. Astronom Ludwig Schwarz zu Dorpat. 5. Prof. Reinhold VMeZn zu Nostock. 7. Andrew G. Gurtirr, Krieas-Gou-verneur von Pennsylvania. Oliver Wendell LolmeZ. amerikanischer Dick ter und Schriftsteller, zu Beverly,Mass. Botaniker Nathaniel Pringsheim zu Berlin. 11. Prof. Julius Lehr zu Mün chen. 12. Graf Egbert von Belcredi, Po litiker.u Brünn. Hofopernsänqe rin und Tragödin Johanna Jachmann. Wubura. 20. James' Anthony Froude, engli sche? Historiker, zu London. 21.. Er-3öuv!rueur ThomaZ D. Bedle von New' Jersey. ,23. General der Cavallerie. Freiher? von Fttybera-Eisenberq. zu München. Universitätsrektor Dr. I. I. Berchtold, Autorität :m Kirchenrecht, zu München. - 27. Ludwiq Schandein, Dichter und Ex-Reichsarchwrath zu Spever. 30. Honorö Mercier, bekannter canadischer Politiker. November. 1. Zar Alezander HI. 4. Eugene Oudin, amerikan. Baritonlst und Componist, London. 5. Generalmajor Graf v. Keller, Oberquartiermeister der deutschen Armee. 6. Philipp Gilbert Hamerton, Maler und Dichter. England. 10. Theo. R. Davis, Thier- und Schlachtenmaler. Asbury Park, N. 3. Land rost von Wisberg zu Schwerlk?. . 16. James McCook, Er-Präsident deö Princeton College zu New Jersey. Generallieutenant von Schweinichen, Inspekteur der Jäger und Schützen, Berlin. 19. Rosina Penco, berühmte früh. ital. Primadonna. 20. Anton Rubinstein,' Künstler und Componist. 21. Erbgrohherzog Car! August von Sach sen-Weimar-E isenacy. 22. JameS T. Robinson, Richter und Antisklaverei . Agitator, North Adams. Mass. . ... 23. Claudio Jcmnet, Schriftsteller. Pariö. 26. .Prof. - Leopold Alex. Zellner. Componist und Musiker, in Frankfurt a. M. 27. Fürstin Johanna von Bismarck, Barzm.' - 29. Kardinal Zecherino Gonzalez y -uun audti. üiimas von Spanien. 30. Jos. E. Brown Kriegsgouver neur von Georgia. DeeemSer. 4. Leon Abbekt. Ei-Gouverneur vou New Jersey. Bicwria VokeS, amer. chauspielerrn. London. 7. Ferdinand Vicomte d'e Lesseps, Erbauer des - Suez-KanalZ. . 12. Auguste Laurent Burdeau.Pras. der französischen Deputirten-Kammer. Sir John Thompson,. Premier von Canada. Baronin von Rothschild zu Frankfurt a. M.' 16. Robert LouiS Stevenson, engli)T,n Schrmsteller. .'.20. JameS. L. Alcon,' Ez-Gouver-neur unü' Senator' von Tennessee. Henry Kellogg, bekcumter Erfinder, New avur. . ,
21. Prof. G. Hanssen, Agrar-Histo-?er, zu Göttingen. General-Staatsanwalt field zu Dresden. 22. Orientalist Freiherr von Schlech-ta-Wssehod. zu Wien. 23.. General fienry Korwin Kalu-
sowski, polnischer Patriot, zu Washington. 24. Rudolph Förster, deutscher iomponist, zu Berlin. ..26. Bice-Kamler Abram V. Van Flett von New Jersey. Kommerzienratb ermann Delius zu Breieselb. 27. 5?ram II. von Assisi. entthronter König von Neapel und Sicilien. i7. Tirol. Col. Michael Frank. Gründer der Freischulen von Wisconsin, in Kenosha. 29. .Bonanza-Könia" James G. Fair. Er-Vundessenator von Nevada, in San Francisco. Eine ltschende Stavt. Aus Birainia City, Nev.. wird euerdings in einer längeren, recht unheimlich gehaltenen Corresponvenz geschrieben: fiier kann zur Zeit kein Mensch mehr ein politisches Gespräch anknüpfen, sondern es wird nur nom vom Erdbeben und vulkanischen Bewegungen nebst Allem, was man daran knüpfen kann, gesprochen, und man kommt allgemein zu der Anjicht, oan wir uns in einer aelinde gesagt, höchst ungemüthlichcn Lage befinden, für den Fall, daß es zu einer sehr starken unterirdischen Bewegung oder zu einem vulkanischen Ausbruch von oben kommt. Seit dem 15. Dezember haben wir fast täglich Erderschütterungen gehabt, ja in einer einzigen Nacht (vom 17. auf den 18.) wurden deren 26 gezahlt: einige der Stöe waren sehr stark, und mehrere dauerten lange genug, oatz it Leute dasselbe Gefühl bekamen, wie bei der Seekrankheit. Anfangs konnt: man glauben, diese Erschütterungen Limen von der ErdbebenGegend in Jnyo, um den Owens-See herum; aber es ist jetzt kaum mehr zu bezweifeln, dah diese Erschütterungen lediglich örtlichen Charakters sind, denn nordwärts in Reno sind dieselben nicht, und südwärts in Carson City nur zum kleinen Theil verspürt worden. Der Erd-beben-Heerd schein! sich in den Tiesen unmittelbar unter unserer Stadt, unter den Wurzeln des Mount Davidson, zu befinden. Um so schlimmer für uns! Schon seit Jahren geht es mit unserer Stadt buchstäblich abwärt s". Wir hängen sozusagen mit unseren Auaenbrauen an der Abdachung des Mount Davidson, auf welchem sich ein großer erloschener Krater befindet, und der noch immer Aussicht hat, den Mount Rainier (alias Mount Tacoma) als Vulkan zu überbieten, ja von einem Ortsunkundigen wohl manchmal mit dem havaiischen Krater Kilauea hätte verwechselt werden können. Andererseits ist der Boden unter uns nach Osten zu vom Bergbau bis Ztu einer Tiefe von 20003000 Fuß ausgewühlt, ein tüchtiger Stob, und unsere Stadt könnte in diese große Vertiefung hinunterrutschenl Eine langsame Bewegung der Stadt den Abhang nach Osten hinab war, wie angedeutet, schon seit Jahren zu bemerken, doch war diese Bewegung aerade keine sehr beunruhigende. Immerhin ist oberhalb der westlichen Vorstadt ein großer Riß im Boden zu sehen, kleinere Risse sind auch an anderen Stellen anzutreffen, und die sich schief neigenden Gebäude an den verschieden sten Stellen weisen auf Bodensenkunaen hin. Wohin das schließlich noch führt, wer kann es sagen? Der verstorbene Civil und BergbauIngenieur I. E. James hatte diese Ostwärts- und Abwärts-Beweguna der Stadt durch Messungen verfolgt, und er kam zu dem Schluß, daß diese Bewegung nur einige Zoll jedes Jahr betrage. Seit , seinem, schon vor mehreren Jahren erfolgten Abscheiden hat leider Niemand mehr dieser bedenklichen Rutscher besondere Aufmerksamkeit geschenkt; jetzt aber stößt und rumvelt e oft so unheimlich, daß schon die Angst wohl Manche treiben wird, sich mit dieser Lebensfrage" für unsere Stadt wieder eingehender zu besch'äftiaen. Sollte etwa der Welt-Unterganz sich brockenweise vollziehen, und wir zu Denjenigen gehören, welche die erste Dosis abkriegen? So sündig sind wir doch wohl nicht gewesen, daß wir es verdient hätten, als abschreckendes Beispiel- den Anderen voranzugehen. , Gebundene Kräfte. Seinem Vaterlande, seinen Mitmenschen nützlich sein wollen und. dennoch feiernd am Wege stehen müssen, weil der Buchstabe deS Gesetzes. Ux starre Formalismus es so gebieten, das ist fürwahr eine Tragödie, wenn auch der Strom deS Lebens achtlos darüber hinweggleitet. Solcke Tragödien spielen sich in dem Alltagsleben Rußlands sehr häufig ab. Statt aller wetteren Worte wollen wir eine solche Tragödie schildern. Unser Held ist ein Bürger aus Kiew, der daZ Gymnasium absolvirt. auf der Universität gewesen, und der vor Allem viel gedacht hat, klare und gute Gedanken über den Lauf des Le, bens, über Wahrheit und Recht und über die Pflicht, den Nächsten zu lieben. Unzweifelhaft war in unserem Helden eine starke Tolstoische Ader, ein Bedürfniß, unter das Volk zu gehen, aber nicht, um zu demselben hinabzusteigen, . sondern um dasselbe zu sich heraufzuziehen. Unser Held erlernte also die Tischlerei und errichtete dann 'in Poltawa eine Tischlerwerkstätte, allerdings eine etwas ungewöhnliche. . Wenn am Abend um 6 Uhr Feierabend gemacht wurde, so versammelte der. Herr der Werkstätte' seine Arbeiter und Lehrlinge um sich um sie zwei Stünden hindurch im Lesen, Schreiben und Zeichnen zu unterrichten; an den Sonn- und Feiertagen las er ibnen
aus dem Evangelium und aus bildenden Büchern vor. Nie hörte man in
der Werkstatt ein rohes, unfreundliches Wort, die Arbeiter wurden geh:en wie die Kinder des Hauses, und sie vergälte, vies ihrem Herrn durch eine rührende Anhänglichkeit, durch Fleiß , und Umsicht bei der Arbeit. Eines schönen Tages erschien in der Werkstätte ein Polizeibcamter, um unsern Helden darüber aufzuklären, daß er ganz verbotene Dinge betreibe, daß er eine Schule und keine Werkstatt unterhalte, und da unser Held das nicht einsehen wollte, sondern behauptete, er führe eine ganz reguläre Tischlerwerkstatt, allerdings auf etwas neuen Grundlagen," so kam die Sache vor das Poltawasche Bezirksgericht. Der Angeklagte erklärte sich nicht schuldig". Er wies, da es doch um das Gesetz" ging, sogar auf einen Artikel des Gewerbe-Gcsetzes hin. in welchem. es dem Meister zur Pflicht gemacht wird. Sorge zu tragen für die Moralität und Bildung seiner Lehrlinge. Die befragten Zeugen schienen ebenso wirre" Begriffe vom Gesetz zu haben, wie der Angeklagte. Eine gute, nützliche Sache," erklärlen sie alle. Das Gericht sah die Sache anders an. Es verfügte die Schule" zu schließen. Und so ezist'rt die Werkstätte auf neuen Grundlagen" in Poltawa nicht mehr; die Lehrlinge haben Abschied genommen vom Lesen, Schreiben und Zeichnen und sich rn andere Werkstätten zerstreut, wo man nicht so widergesetzlich" handelt. Sie begreifen die Sache nicht, und unser Held, der doch ein Gymnasium absolvirt und selbst auf der Universität gewesen ist. wiederüolt auch nur kopfschüttelnd: s,,:?' rn- " 3 Wasserkraft d (Elektricität. Seit der Niagarasall in großem Maßstabe zur Entwicklung elektrischer Kraft benutzt wird, denken viele pxaU tifä: Köpfe daran, dasselbe auch vielfach anderwärts in unserem Lande zu versuchen, wo in d!es:rB:zi:hung jedenfalls noch ein? ganz ungeheure Kraft brach liegt. Einer der bis jetzt b;sproch:nen und ernstlich betriebenen Pläne dieser Art besteht in der Ausnutzung der Wasserkraft des Susquehanna, welcher vom Otsego-See. im ' Staat New Jork, nach der Chesapeake-Bai durch Pennsvlvania. Maryland und Delaware fließt. Es handelt sich dabei zunächst darum, elektrisch: Kraft für die Strasienbabnen von Baltimore. Wilmington, Philadelphia und ander: zwischenliegende Städte zu liefern; doch sollen weiterhin auch Telephon und Telegraphenlinien sowie Fabriken mit der zu gewinnenden Elektricität betrieben werden. Bereits hat sich eine Gesellschaft von Capitalisten hierfür gebildet, hinter tvelcher wiederum die unermüdliche Westinabouse Electric Co." st.'cken soll. Vorläufig beträgt das Grundcapital der Gesellschaft nur 100.000; aber man spricht davon, in New York allein Obligationen für sechs Millionen Dollars zu verkaufen. Die Gesellschaft hat vorläufig acht Meilen Uferland zu beiden Seiten jenes Flusses, vom Fluthwasser bis nach Conowingo. angekauft, woselbst ein großer Damm gebaut werden, und der Strom sich unmittelbar nach dem Binnenland wenden soll. Falls das nöthige Geld rechtzeitig eingeht, und sonst nichts Unerwartetes dazwischenkommt, so erwartet man, den Kunden ber Gesellschaft sckon gegen Ende nächsten Jahres elektrische Kraft zu liefern. Und Zwar soll dieselbe billiger kommen, als sie zur Zeit durchschnittlich geliefert Werden kann (also für weniger, als $80 pro Pferd:kraft und Jahr.) Natürlich kann bis zur genannten Zeit jener Plan noch nicht in seinem vollen Nmfan? verwirllicht sein. Wie chon angedeutet, ist dies wahrscheinlich nur einer der ersten Schritte zur Anwendung einer enormen Meng: Wasserkraft in den Ver. Staaten zu gleichem Behufe. Und es kann noch sehr lang dauern, bis die Grenz: des Möglichen in dieser Beziejung erreicht ist! Man bedenke, daß jeder Tropen Wasser, der während seines allmäligen Absteigens zum Meere auf ein niedrigkres Niveau herabläuft, ein werthvolles KraftElement in sich trägt, und daß schon 16 1-2 Tonnen Wasser, welche binnen einer Minute um einen Fuß tiefer fallen, zuverlässiger fachmännischer Berechnung zufolge einer Pferdekraft gleichkommen. Dazu kommt .noch der s:hr wichtige Umstand, daß von dieser Kraft während jeder Minute der 24 Stunden des Tages Gebrauch gemacht werden kann,' während ein Pferd nur wenige Stunden hindurch ohne Ruh: venvendbar ist. Diese Kraft, die unter allen Umständer vorhanden ist, ob nun daZ Wasser in reißendem, donnerndem Sturz oder nur in einem sanften Strom herniederfällt, und ob es nur mit einem Gefälle von wenigen Zoll pro Meile oder diel: Fuß auf einmal abwärts läuft, mußte bis vor w.'nigen Jahren entweder direct henutzt oder ganz unbenutzt gelassen werden, und war nur an der Stelle brauchbar, wo daö Wisse? fällt, da alle verfügbare Kraft schon drausgzganzen wäre, um die Maschinerie zu bewegen, welche zur Übertragung der Krast über eine beträchtlich: Entfernung hin erforderlich gewesen sein würde. Heute aber ist das ganz anders. Denn der modernö-Erfinvungsgeist befähigt uns nunmehr, die Macht. deS fallenden Wassers in elektrische Kraft umzusetzen, welche mit nur geringem Verlust über weite Strecken hinge sandt und dann nach Belieben zu Be-leuchtungs--, Heizung- oder Bewegungkzwecken irgendwelcher Art benut werden kann. Außerdem haben wir diese Kraft in Sammelbatterien zu concentriren. mit unbedeutendem Verlust festzuhalten und zu jeder gewünschten Zeit anzuwenden gelernt. Unter solchen Umstanden ist,, wie gesagt, eine schier grenzenlose Nutzbarmachung der Wasserläufe unseres grofien Landes zu diesem. Zwecke möglich.
und' vollends in Verbindung mit anderen Quellen zur Erzeugung elektrischer Kraft eröffnet sich da eine geradezu schwindelnde Aussicht! Fre'-Ich mögen nock Generationen und Generationen vergehen, bis sich alle Erwartungen erfüllen, die sich hieran knüpfen lassen, und alles Berechnen wäre hier nutzlose Sveculation. . Sehvermögen un Lichtsinn.
Die Physiologie macht schon seit lange einen Unter schied zwischen wirk lichcm Sehvermögen und bloßem Licht sinne. Während zum Zustandckommen eigentlicher, den unscrigen ähnli cher, Ecsichtswahrnehmungcn unbcdingt ein Auge, das heißt ein mit lichtbrechenden und dadurch bild-erzeugen den Vorrichtungen, wie Glaskörper und Linse, versehenes Sinnes-Werkzcug gehört, giebt es zahlreiche niedere Thiere, denen ein solches nicht zu eigen ist und die dennoch unzweifelhaft Licht und Dunkel zu riterscheiden und Helligkeitsgrade, vielleicht, oder wahrscheinlich, auch Farben wahrzunehmen vermögen. Vielen dient hierzu ein sogenannter Sch-Fleck (Färb- oder Pigmentfleck), eine dunkel gefärbte, also li'cht-aufsau. gende, mit Sinnes-Zellen oder Nerven Endigungcn versehene Stelle der Haut, andere haben auch einen solchen nicht auszuweisen, und ihre Haut ist lediglich von zerstreut liegenden licht-empfindii chen Kleingebilden durchsetzt. Während man früher die Bedeutung solcher Vorrichtungen nur nach ihrer gestaltlichcn Eigenthümlichkeit auf Grund ana tomischer Vcrglcichung mit den aiksgebildeten Sinnes-Werkzeugen höherer Thiere zu beurtheilen Pflegte, hat man in neuerer Zeit angefangen, ihre wah ren Leistungen unmittelbar durch den Versuch zu prüfen und ist dabei theil weise zu unerwarteten Ergebnissen gekommen. So hat kürzlich Wilibald Nagel auf der Ncapler Zoologischen Seewarte zahlreiche Beobachtungen an augenlosen Muschei-Artcn angestellt und die Licht-Empfindlichkeit vieler überraschend hochgradig gesunden. Die Versuche wurden unter sachgemäßem Ausschluß der etwa möglichen Wirkun gen bloßer Schmerz- oder Wärme-Em-pfindung und nach zwei Richtungen angestellt, indem die Thiere sowohl aus ihr Verhalten bei Helligkeits-Steige rung, wie Verminderung (also Be schattung) untersucht wurden. Dabei stellte sich heraus, daß die Rückwirkung auf Beschattung, die allein einen unbedingten Schluß auf reinen Lichtsinn gestattet, meist schneller eintrat, als die auf Erhöhung der Beleuchtungsstärke. Sie bestand in einem plötzlichen Schließen und Zurückziehen der Mantelrohren (sogenannten Siphonen), bei der Au ster im Zusammenklappen der Schalen. Nur ausnahmsweise war die Empsind lichkeit für plötzliche Beleuchtung (mit gemönlichem Tageslicht) größer, als für Beschattung, während sich von den untersuchten Arten nur drei gegenüber zwanzigen als gänzlich unempfindlich für Licht oder Schatten erwiesen. In den meisten Fällen lieferte dabei eine gewisse, schnell eintretende Gewöhnung n den Beschattungs-Reiz gleichzeitig den VeweiZ, daß die fraglichen sudjcktiden Vorgänge den Thieren zum Be wußtsein kommen und eine Beurtheilung der Reizursache eintritt, indem die Gefahrlosigkeit erkannt und die Schreck und Schutzbewegung als unnöthig eingestellt wird. In allerletzter Zeit hat Nagel feine Un tersuchungen auch auf andere augenlose Thiere ausgedehnt und gleiche Ergeb nisfe bei Vertretern der Schnecken, Blu menthiere, Seescheiden, Würmer' und dem. niedersten Rückenmarksthier, dem den Naturforschern bekannten Schne. ckcn Lanzettsischchen (Arnphiosi lan ceolatus) aus dem Mittelmeer erzielt. Auch bei dem Schneckenfifchchen stellte sich als Werkzeug dieses Lichtsinnes die gesammte Haut ' des Körpers heraus, obgleich dieses . Thier am , Vorderende eine Anzahl FarbstoffAnhäusungen ausweist, die man biöber für Sebflecke gehalten hatte. . , . UebrigenS mag . bei dieser - Gelegenheif darauf aufmerksam gemächt ' wer den. daß auch , der Besitz eifleS AugeS keineswegs immer ein Sehen ähnlicher Art verbürgt. Die Augen der Gliederthiere sind bekanntlich gänzlich anders gebaut, -als die der Wirbelthiere mit; Einschluß deS Menschen; demgemäß ist ' aber auch ihre Leistung eine andere. ' -1 ' 1. . . f. i. juogieicg z?e eoensaus uoer licyiorecyenoe und bilderzeugende Körper verfügen, sind sie doch lange nicht so vollkommen, wie jene, da ihnen die AnvassungsFä higkcit für -verschiedene Entfernungen Uil0 (mit Ausnahme der Krebse) auch die Beweglichkeit mangelt. Für dieseMängel ist bei ihnen in anderen Ein richtungen flur unvollkommener Ersatz geschaffen, und es kann deshalb das Sehen diese.? Thiere in den meisten Fällen nur ein undeutliches fein. Bei vielen hat man sogar Beweise dafür, daß sie trotz ihrer Augen nur Bewe gungen, also OrtZ-Veränderungen wahrnehmen, oder daß sie nur im All gemeinen die Größe eines GegenstandeS erkennen, ohne sich seiner Form be wußt zu werden. Auch innerhalb des WirbelthierStammeS sind übrigens die Augen von verschiedener Vollkom mcnheit; so stehen z. B. die abgcplatte tcn Augen der Fische auf Verhältniß müßig niedriger Stufe,' während sie bei vielen Vögeln auch die des Men schen an Leistungsfähigkeit erheblich übertreffen, ' " Deutsche Lokal'Nachrlchten. iz?5"7r. D o:: a u'e schlugen. Der Fürstich Fü'rstenbergische Oberförster Kognz in Thiergärten im Donauthal :i:rie sein 50sahr!ges Dlenstjubilaum, l:itnZ des Fürsien erhielt der Jubj.ix einen kostbaren silbernen Ehrentrug. D ü r r n. Der verheiratete Mau ::r Johann Haberstroh fiel von der Leiter und starb sofort in Folge Genicköruchs. ' - M a n n b e i m. Sbtxt Amtmann Dr. Seitz von Seckenh:im, Sohn- deS ' :ori':gen Bürgermeisters und zuletzt als volizeiamtmann am iestgenroLH.
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U & ITM U V2 bekannt auf der ganzen Erde, als
-yciu -5 Mkunratisrrrns, Neuralgie, Nückenschmerzen, Berftauchungen,
Verstauchungen, Bcrrrnkungcn, Frostbeulen, Huftcnschmcrzcn, Quetschungen, Zahnschmerzen, Brandwunden, und alle Schmerzen, rrele ein äußerliches Mittel benöthigen. Farmer und Viehzüchter finden in dem St. Jakobs Oel ein unübertreffliches Heilmittel gegen die Gebrechen des ViebstandeS.
Eine Flasae St. Jakobs Oel kostet 50 CtS. (fünf Flaschen für $2.00). Ist injeder Apotheke zu haben.
Tlie Charles A. Voffeler Co., Baltimore, Iffd
Jöeafttiamt thätig, ist in den Coloniai dienst übergetreten. Derselbe geht zunächst nach Berlin, um sich im AustIärtigen Amte für seine zukünftige Stellung auszubilden. Todt aufgefunden wurde bei der Pumpstation der Fabrikant Jak. Schuff aus Darmstadt. Es scheint Gehirnschlag vorzuliegen. In einer der letzten Nächte wurden die Schuhhändlerin Keller von Jlvesheim und ihre Tochter auf der Landstraße zwischen Jlvesheim und Ladenburg von zwei Strolchen angefallen und der mitgeführten Waaren beraubt. Von den beiden Wegelagerern, in deren Vegleitung sich ein Frauenzimmer befand, fehlt bis jetzt jede Spur. Sandhausen. Der Mitinhaber der Firma Marx und Söhne, Herr Lehmann Marx, zerschmetterte sich durch einen Sturz in den Keller ein Bein. Nach mehrwöchigem Leiden starb er an hinzugetretener Blutvergiftung. S i n s h e i m. Neulich hat die 17 jährige Tochter eines Landwirths von Hoffenheim sich auf das Schienengeleise gelegt, worauf ihr durch die Lo comotive der Kopf vom Rumpfe getrennt wurde. Die Ursache dieser un glückseligen That tst noch nicht ausgeklärt. Dsftswei(ti. Wien. Die Wiener Juweliere sind von gefährlichen Einbrechern bedroht, die in den Straßen der inneren Stadt Raubzüge unternehmen. Neulich gelang es den Verbrechern, den Auslage kästen eines Juweliers zu erbrechen und Ringe im Werthe von 600 Gulden zu entwenden. Vorher versuchten die Gauner, den Kasten deS Juweliers Zirner in der Kärthnersträße zu öffnen, wurden aber durch den Lärm des im Auslagekasten angebrachten LäuteWerks verscheucht. Dieser Tage erbrachen sie den Auslagekasten des Juweliers Reiner am Kohlmarkt und stahlen Brillantringe von zusammen 15,000 Gulden Werth. Die Kärthnerstraße und der Kohlmarkt zählen zu den belebtesten Straßen Wiens. In Grillenberg bei Wien starb der PfarrVerweser Valentin Hofer, ein Enkel des Freiheitskämpfers Andreas Hofer, im Alter von 50 Jahren. S t e Y r. Die chinesische Regierung hat bei der Waffenfabrik 50.000 Gewehre bestellt. Weitere Ankäufe stehen in Aussicht. P i s e k. Vor den Geschworenen des hiesigen Kreisgerichts wurde der 46 Jahre alt: Grundbesitzer Anton Melka aus Eernetz, welcher mit seinem Bruder in beständigem Streit lebte und diesen meuchlings erschoß, einstimmig des MordeS für schuldig befunden und zum Tode durch den Strang verurtheilt. Z?t,n?ek Bern. Die völlige Durchführung des Münsterbaus ist durch einen Ver trag des Bauvereins mit dem Gemeinderath gesichert. In der Pulverfabrik bei Bern wurde ein frecher Ein bruchsdiebstahl verübt; der Nachtwachter schoß auf die Diebe, traf aber nicht. Concession ist begehrt für eine elekirische Straßenbahn Jnterlaken-Wil-derswyl. Appenzell A.-Rh. Der.Kanionsrath hat die, Prügelstrafe in der Zwangsarbeit - Anstalt abgeschafft. Dafür wird man dann zu Spritzen, kasfen Douchen u. dgl. humanen Besserungsmitteln greifen wie anderwärts. Die nächste Landesgemeinde wird sich mit der Frage einer totalen Verfassungsrevision und einer Ent schädigung von jährlich 10.000 Francs an die bis jetzt, gänzlich unbesoldeten Regierungsräthe zu befassen haben. Ein Viehhändler von Gais wurde im rheinthalischen Stoßberg überfallen und seiner Baarschaft von 3600 Frcs. beraubt. B a s e l st a d t. DaZ Dorli", eine 76jährige Bettlerin in Basel, wurde wegen Verkommenheit und Hilflosigkeit in's Spikal gebracht. Zu Hause fand man unter ihren Lumpen 25,000 Frcs. !n We.'thpapieren. F r e i b u r g. Der neu gegründete geschichtsforschende Verein läßt am Geburtshgufe Jeremias Gotthelfs in Murten eine Gedenktafel nbYm" Urt. RegterungSrath und Alt. Landammann Müller ist gestorben. Festungswächter Kleiner von WädenZweil ist bei Andermatt todtgestürzt. Zürich. Die Regierung will gemeinsam mit anderen Kantonen beim Bund eine schweizerische Volkszählung für 1895 (statt erst 1900) befürworten. In Wä'densweil (am Züricher See) erreichte schweres Leid gleichzeitig zwei Familien, die zusammen im gleichen Hause wohnen. ES trafen die Nachrichten ein, daß die Tochter der einen Familie, die .als Gouvernante in Schottland sich aufhielt, gestorben, und daß der Sohn der anderen Familie Mm ftcT Bähberg abgestürzt und zu Code gefallen tL m Rudy'S Pile Suvvository wird garantirt für die 'Heilung von Hämorrhoiden und Verstopfung, oder daö Geld wird zurückgegeben. 50 CtS. die Box. Schicke zwei Postmarken für Zirkulare und Probe an Martin Rudy, registrirten Apotbeker, Lancaster, Pa. Postkarten nickt beantwortet. Zu verkaufen in allen guten Apotheken' Word BröS., A. Kiefer k Co. und Daniel Stewart, Wholesale Agenten,) Indianapolis, 3nd.
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