Indiana Tribüne, Volume 18, Number 108, Indianapolis, Marion County, 6 January 1895 — Page 3

Cln Genie der Tlmt. Von rnft Zieulin. (6. Fortsetzung.) f Abe? es ging noch einmal so ab. Der M:nn der heilige. Hermandad War ein g:schu!ier Samariter. Er leiieie ganz sachgemäß die ?mühunaen Astas un) Fritzis. Annie ro&: bald wieder so weil, oafe man daran denken lonnte, sie nach Hause zu bringen. Joseph und Vreying legten nun ihre Hände zu einer Trage zusammen, wie es die Kinder machen. Franz mit den Schwestern ging hinZ:rdrem. - Siehst Du, Fritzi." bemerkt er sen 'nziös. als der etwas ausfällige Zug, von dem Schutzmanne eskortirt, durch die leere, neue Strafte sich auf Altüloablt zu bewegte, siehst Du, da haben wir nun ja unsre Extravaganz!" An der MelanchthInstraßenecke kam der ausgeschickt: Steinhäger mit einer Droschke, in die man Annie bettete. Sie war noch sehr bleick, und zu Tode erschövft, allein klar bei Sinnen. Bitte zu euch!" brachte sie mühsam krau, als Franz dem Kutscher ie Adresse angeben wollte. 3u uns?" fragte Asta. ; Ein bittender Blick antworte ihr. ' Schön!" rief sie verständnißvoll. Zu uns! Nach der Thiergartensiraße, Kutscher!" Franz schwang sich er war schon wieder vergnügt auf den Bock. Die Schwestern stiegen zu Annie ein. üh!" rief Franz, während derKutscher noch mit verblüfften Augen um sich sah, und das Gefährt sehte sich in Bewegung. Breying und Joseph schauten nach den Booten aus. Bald hatten die Schiffer von den nahen Kähnen den Rock und die Boote aufgefischt. Allein es war zum zweitenmal innerhalb dreier Wochen Breying mußten den Heimweg wieder ohne Hut antreten. Eine ganz eigenthümliche Freude brach zu Josephs Erstaunen bei ihm durch. Sie sind schuld. Lieber!" meinte er zu Marenholz. Sie haben mich mit Ihrem unsinnigea Ruderabstrcifen zu stark nach rechts gedrückt. So kam ich an den Pfeiler. Und obendrein konnte das Mädchen nicht steuern! Doch: nitsclicwo! Ick hab' sie aus dem Wasser geholt! Was, Marenholz. das ist doch unbestreitbar? Aber, ich bitte, merken Sie es sich auch, thun Sie mir den Gefallen, sprechen Sie ein wenig davon, wenn es sich gerade so macht. 2er Vater der Kleinen ist mir neulich grob gekommen da soll er sich wenigstens mir nun verpflichtet fühlen. Soll zu mir kommen, mir danken! Meine acbe:-' Ist ja erstaunlich edclmüthig!" meinte Joseph. Nun wollen wir aber diesen Marterkasten besteigen" er hielt eine Droschke an. Wir bekommen sonst ein Gefolge. Uebrigens sollten Sie sehen, in trockene Kleider zu kommen. Haben Sie hier in Moabit einen bekannten," Nein," erwiderte Vreying mit derselben, Joseph unverständlichen Freude. Ist mir auch ganz egal!" Er setzte bei sich hinzu: Als ich im vollen Nudern war, war ich ja auch beiß dachte einen Augenblick 'kann 'n Schlagfluß geben, gehst Du jetzt in's Wasser. Bin aber doch gegangen. Und ob ich, mir nun 'nen Schnupfen I;ole oder nicht, das geht in eins hin! Ich meine, die Partie ist gewonnen. Doch nein jetzt heißt es den Sieg auch ausnutzen!" Kaum hatte er sich in seiner Wohnung umgekleidet und zwei große Gläser Allasch, den er besonders liebte, hinuntergestürzt, so ließ er sich in vollein Jagen nach der Thiergartenstraße fahren, um Franz zu instruiren. X.

Wie hatte es anders kommen können? Herr Graaf hatte den Gang zu seinmBnito Kommerzienrath antreten miiiien und in seiner Herzensangst nicht einmal daran gedacht, wie sauer ihm dieser Gang unter andern Umständen geworden wäre. Jetzt aber dort in der Villa lag sein 5iind. das er beinahe lebend nicht nehr wiedergesehen hätte. Athemlos vor Unruhe sprang er aus der Droschke und eilte durch den Vorgarten auf das Haus zu. das er mit allem und allen darinnen so gründlich verabscheute. In der tevvichbelegten. marmorausgekleideten Emofangshalle wartete in seinem Wägelchen der Bruder auf ihn. Graaf eilte auf den Kranken zu und drückt: ihm stumm die Hand ganz anders herzlich, als an jenem Abend in der Heiligenaeiststraße. Dann kam Ästa und geleitete ihn zu Annie. So unruhig der alteMann war, sein Kind wiederzusehen einen raschen Blick warf er doch in den Räumen, die er durchschritt, um sich. Unbehaglich fühlte er sich in dieser Pracht, und doch kam ihm eine unwillkürliche Regung ton Stolz: Ein Mann aus meines Baters Blut hat es so weit gebracht, daß er in so ein:m Palast wohnen kann und zu wohnen versteht! Gewiß hatte das thörichte Kind tau sendmal recht in ihrem kindischen Beritande freilich! daß sie lieber bier, als über Herrn Guthmanns Käfehandlang leben mochte. An ihrem Bette stand der Arzt eine? von den Großen feiner Kunst ein Mann, der Heinrich Graaf Respekt einflößte. Sie lag und fieberte, streckte aber ihrm Papa eh. matte Hand entgegen und halte einen guten, langen Blick für ihn. Alle thaten leise in dem Zimmer -3 war Astes Schlafzimmer der

Aizt verschrieb Phenacetin, verlangte die äußerste Ruhe feine bei

den Hauptmlttel aeqen jedes Wieder und veranlaßte bald alle U?öerflüssi gen, das Gemach zu räumen. Draußen- quf der Spiegelgalerie reichte Heinrich mit einer unerwarteten Herzlichkeit seiner Nichte die Hand und sagte: Ich danke euch lyr hal-t mein Kin) da gebettet wie eine Plinzessin!" Asta richtete ihr: großen, dunklen Augen fragend auf ihn. ,Ja, wie eine Prinzessin lag sie da in dem Prachtbett!" wiederholte er. Zu Haus hat sie es nicht so gut! Das Madchen lächelt?, ein wenig be lustigt: Erstaune nicht, Onkel, es ist nur mein Schlafzimmer!" vie iah eine alte auf seiner Shrn. Aber es freut mich" fügte sie freundlich hinzu, daß Du Annie bei uns gut aufgehoben findest. Sei nicht böse, daß wir sie Dir in dem Zustande, in dem sie sich befand, nicht in's Hauch gebracht haben. Ich meinte. Du würdest zu cl)r erschrecken, wenn Du ne so wiederlommen sähest. Und dann dachie ich auch, daß sie bei uns, sobald sie wieder binaus dars. den großen Garten zur Verfügung hat und transporti-r-n wirst Du sie dock lm i-ber n'M lassen nicht wihr. sie arf eine Woche oder so lange, bis sie sich recht erholt bat, bei uns bleiben? Bitte, bier hi::cin. Onkel!" Damit öffnete sie ihm eineThür. und sie traten in ein Gemach des ersten Stockwerks, in dessen Prunk und matlern Licht Heinrich Graaf sich wiederum höchst unbehaglich suhlte. Was so angenebm auf Nerven bevorzugter" Menschenkinder wirkt, wenn in einem Zimmer unedlich viel schwere, weiche Stosse am Boden wie an den Wanden jeden Schall, jedes Wort matt abdämpfen, war ihm einGreuel. bedrückte ihn. der im gewohnten Lärm und freien Schall aröeiterfllllter Werkstätte sich wohlfühlte. Aber er mußte sich zusammennebmen er blieb nicht an der Thüre stehen er that vor dem Diener, der ihm eine rsriicyung bot, nicht, als seien ihm die dicken Kanten luxuriöser Tevpiche Fallstricke zum Stolpern, bequeme moderne Fauteuils ein Sonntagssitz, und doch trat er sehr vorsichtig, saß sehr steis auf drti Seidenplüfchfessel. Die Unruhe um sein Kind war gewichen er sah, ein wenig Fieber und sie würde ihre rothen Wanzen wieder haben, würde bald hier im Garten sitzen, herumtollen mit ihren Kousinen sich recht wohlig und zu Haus fühlen hier im Luxus und in der anspruchsvollen Behaglichkeit des modernen Lebens. Xa, dieser Luxus so schön, stolz und berechtigt trat er dem schlichten Manne hier allenthalben entgegen, daß ein dumpfer, finsterer Haß. zum ersienmal ein wirklicher Haß gegen ihn in ihm aufquoll. Die Seele seines Kindes var ihm verloren, blieb sie hier, auch nur acht Tage hier fort mußte sie, nach Haus, und stürbe sie darüber! Ach nein, das war ein schlechter Dämon, der ihm diesen Gedanken einflüsierte er dürfte sie nicht mit sich fortnehmen durfte sie nicht retten." Und dazwischen ging Astas Gespräch sort mit einer Glätte, Si6)erhcit und doch voll Inhalt, voll Empfindung ebenso, wie er sich gedrückt, klein, geschlagen, ein überwundener Standpunkt in diesem Prunkraum fühlte, ebenso bäuerisch und banal emPfand er sich neben dem jungen Mädchen. Sie waren nicht flach, nicht hohl, nicht gering, diese bevorzugten" Menschen sie standen über ihm! Er mußte sprechen. Asta. begann er. so ernst, daß sie mitten in der Rede abbrach und sich gütig gegen ihn neigte, ich muß Dir etwas saqen. was Du nicht verstehen wirst. Mein Kind ist einfach erzogen zieht es nicht m euren Kreis lehrt es nicht euer für ein junges Gemüth bestrickendes Leben kennen ne wurde mir nur traurig und verwirrt unter mein bescheideneres Dach zurückkehren, unzufrieden und gedzmüthizt hier nicht zu Haus und bei mir nicht zu Haus! Ich bitte Dich, Asta, ich habe zu Dir Vertrauen gefaßt, da Du heut so gut für ne gesorgt hast, Hute Du si: mir, so gut es geht, und schicke sie mir wieder, sobald sie übersiedelungsfähig ist!" Die tiefe Erregung des alten Man nes weckte Astas herzliches Mitgefühl. Lieber Onkel," sagte sie ernsthaft und freundlich, ich wollte über diese Dinae längst mit Dir reden. Ich versiehe Dich. Onkel, und doch, es wird nicht anders aehen, als daß Du Kon'e; sionen machst. Ich verspreche Dir gern, Annie zu hüten, vor uns selber, wie Du meinst allein, es ist die alte Sache zwischen Eltern und Kindern, es wird alles nichts helfen. Du wirst sie schließlich ihren Weg gehen lassen munen! Es ist gut!" erwiderte er kurz und erhob sich, es ist gut!" Er nickte ein paarmal mit dem alten Kopf, über den das Haar strähnig von hinten herüber gekämmt war und sich vorn über der kahlen Stirn zu dünnen Locken kräuselte. Ja, ja, die Entchen wollen schwimmen, sind dabei schon beinabe ertrunken und ich kann ihnen nicht helfen!" Er ging aus dem Hause wie der arme Verwandte reicher Leute nur daß er sich ihnen auch geistig nicht eben l'ürtig fühlte. Nun kam der andre saure Weg. Doch trat er diesen schon anders an, da er hier eine Pflicht ehrlich erfüllen wollte. Brening war daheim er hatt: den alten Mann erwartet, alles im Zimmer hergerichtet, jedem störenden Eindrucke modernen Iunqaesellenledens vorge fcuat. die reizenden" Photographien vom Tisch und aus den Rahmen ge Kommen, aufgeschlagene Bücher hier

und dorthin gelegt, seinem Schreibtisch

das Aussehen gegeben, als ob da em arbeitsamer Mann am Werke gesessen hätte und unterbrochen worden wäre und mit dem Kitzel heimlicher Freude bemerkte er, daß HerrnGraass Bua, der im Zimmer prüfend umging, zufrieden auf dessen Bewohner zurückkebrte. Der herzliche Dank des Vaters that ihm wohl. Trotzdem er sich im stillen dem wackeren Bürgersmann gegenüber als den Mann der überlegenen Jnitiative. das Genie der That fühlte, und frohlockte, jenen wider seinen Willen zu sich geführt zu haben, hatte er doch beim Ueberwallen des ehrlichen Vaterherzens wirklich die Empfindung, sich ausnehmend wacker als Erretter eines Men schenlebens erwiesen zu haben. Ein Strom angenehmer moralischer Werthschatzung seiner selbit drang aus ihn ein, und das war ihm ein reizvoll ungewohntes Behagen. Wo irgend der moderne Mensch über sein Thun und Empfinden einen Lappen guten Scheins, höherer Bedeutung, edle? Regung ziehen kann, da thut er's aew' und lügt sich selbst mit genialer Virtuosität an. Heinrich Graaf hatte seinen besten scbwarzen Rock zu diesem Gange angeM -" r zogen, seine versoyiUlchslen lLmpslndüngen gegen die ihm unangenehme Klasse derer von" in sich künstlich erregt, und da alles in ihm den Umweg über den Luginsland eines prmziprellen Standpunktes zu nehmen gewohnt war, hatte er sich etwa folgendes gejagt: Ich habe es nie aeleugnet. daß von je viel mehr kühnen Wagemuths, rasdicr yattrast, coien Impulses m t nen Leuten lebt, die ich wegen ihrer sozialen Ueberhebung nun einmal nicht mag, als im Durchschnittsbürger. Diese Tugenden sind ihnen erblich an erzogen. Allen Respekt vor den guter: alten Geschlechtern unsrer Mark und unsers Pommerlandes, vor unsern" historischen Zietens und Schwerin?, Aülows und Kleists. Seydlitz und drei ßig andern edlen Namen ich wäre kein Patriot . sperrte ich Mlch dagegen. Und hier, hier haben wir nun in einem fränkischen Junker denselben Zuz. Er sieht mein Kind im Wasser, sieht vor sich eine noble That, em weib liches Wesen m Noth er fetzt sem eigen Leben ein und ihm feölt nicht die lange Uebung ritterlicher Gewandiheiten, die That zu thun, die Sache wirklich auszuführen!" Da klangen alle Erinnerungen feiner Jugendlektüre mit der junge Preuße der alten Zeit war mit Siebenjährigem Krieg und Freiheitskriegen, Mit der Bewunderung Friedrichs des Großen, seiner Generale, Blüchers und öer wehmüthigen Begeisterung für die Königin Louise großgezogen da betrat er die Brücke, die zwischen den Ständen in der Mark stets bestand, die Brücke persönlichster Wertschätzung. lokalpatriotischen Behagens an den volksthümlichen Zügen jener Träger historischer Namen und da fühlte er sich plötzlich im stillen recht befriedigt, mit einem der unangenehmen Klasse innerlich sich warm ausgesöhnt zu haben, ja er fühlt: sich dadurch gehoben in seinem Selbstbewußtsein. Von je war der Hak des alten Verliner Bürgers gegen denAdel der Mars im Grunde nur die Empfindung getrennter Zusammengehörigkeit: Sie sind vom selben Platt, von derselben altpreufZischen Gemllthsa?!, 'berstiieV Märker Derbheit und Gemüthlichkeit wie wir, die gleiche Rasse aber sie wollen mehr sein als wir und nichts von uns wissen! Eine schnurrig deutsche Empfindung, dieser Haß! Ward da eine Brücke von Mann zu Mann gefunden, wie gern überschritt der Bürger sie, mit ganzem wohligen Vertrauen ergriff er die adlige Hand. Und das ward immer ein guter, verläßlicher Bund. Der wunderliche hntonich: Ruck stand, Heinrich Graaf, der Kammmacher aus der Helllgenstraße, bot hier fröhlich, aber sein Bürgergewissen mit tausend krummen Vorbcbalten und Klauseln belügend, dem Junker die Hand. Doch war es kein märkischAlut ihm gegenüber, es war ein Stammfremder. Vreying war mit seinem einen Erfolge nicht zufrieden. Er benutzte die Gelegenheit, Herrn Graaf von seiner Laufbahn zu sprechen, auf der er einen Schritt vorwärts gethan. Er war dauernd angestellter Redak teur der -Zeitung seit gestern morgen. Und das war fo gekommen. Wer in Frankreich heutzutage auf steigen will oder gut: Geschäft: machen, trommelt Revanch?! . pfeist den Preußen aus, flötet Elsaß-Lothrin-gen und klingelt überall mit den Schellen des Patriotismus. Breying hatte eine Idee nicht gehabt sondern den Einfall gehabt. eine Idee nachzuahmen. Es ist die Art, w-c die meisten modernen Menschen Ideen bekommen, völlig zetigemäß in einer timc of divicicnl laborn", wo nach Fergusson tliinldnj: itslf ha bocoim a pocnliar craft", wo das Denken selbst ein besonderes Handwerk geworden ist. d.'.s wirklich nickt, wie all: andern Berufsarten, überfüllt ist Breying hatte sich gesagt: Machen wir es den Franzosen, diesen allzeit guten Rechnern, nach münzen wir die Goldader des deutschen Patrio tismus aus: natürlich munen die kle: nen Münzen einen Zusatz geringeren Metalls erhalten, einen Zusatz an deutschem Ehauvlnsmus. Nun schaute er scharf aus nach allen jungen nationalen Gedanken, d'e in den warmen Herzen edlerer Männer ent sprangen, und raffte sie an sich, um sie in den Spalten seines Zeitungstheils zu verwerthen. Kaum hatt: der gute Freund, den er wahrend des Ferien-

moats vertreten sollte, ben Rücken ge-wa-rdt. ra atd das Lokale der Zei- I

lung uncheiml:ch dtsch-ttatl-onal." I Fremdwörterfrage, die oZsnlsations- I frage, die Schulsrage er ußte sie I anknüpfend an Verfügungen lokaler l Behörden, an Vorträge in der Reichs I Hauptstadt, bei jedem leisesten Anlaß rn das Gebiet seiner Spalten zu ziehen, Was in der Schulfrage andre ehrliche Leute ersonnen, eignete er sich kurzerHand an, stempelte es kräftig ab: I deutsch-natlonal" und Verleger wie Publikum staunten. Er scheute keine Mübe. Artikel, die ihm wurden, in diesem Sinne umzuschreiben; und wenn er das mit dem ihm unleugbar zu Gebote stehenden Sckrerbtalent aetban katte. waren die ftchlichen Notizen eherne Drommetenstösze geworden, die Aufmerksamkeit erregen mußten. Und allemal war sein Schlagwort: fir mnfr rrnt tsrfibnrfm mr I den" Graf Breying fühlte sich seit 1 w l j " Xj V V tVVV" dem Stualern an der Moablter Brücke als das Genie der That und fühlte seit dem guten Erfolge, den er in der Unterredung mit Johannes Graaf durch den Stoß in das Horn Deutschland qehabt, deutsch-sational bis in die feinste Fiber. Schon die ersten Nummern, an denen er milredigirt hatte, erregten Aufsehen. Die stillen Männer der Studierstube, die mit dem Problem Schulreform, nationale Einheitsschule" sich ehrlich abmühten, waren erstaunt und hielten die Breyingschen grellen Farbentöne für etwas ungehörige Ueberpinfelung :s. ""!.. 1 T , t .rjC ujict vsiuuini. vzt wallere, corueg deutsche Mann, der zuerst in der Oeffentlichkeii die Forderung gestellt, die Schule solle keine Humanistenlehrlinge, sondern junge moderne Deutsche erziehen, fand es eine Frechheit, daß em k I (U 1 .V. uuu, lucu cuuuini luiauo a sich nß allem das Publikum das nicht merkte, die hellige Fahne ser von profaner Hand ergrrnen worden, dies vertrauende Lesepublikum war rasch begeljter . Zst sonst eme Postkarte an die Redaktion aus dem Leserbreise meist Trägerin lästiger Anfragen oder Beschwerden und Berichtigungen so regnete es jetzt auf den Tisch des Herrn uno Hegers, oer aue ziorrespondenz durch seme Hände gehen ließ, nur fröhliche Zustimmungen der Abonnciilcn, "ll.egllllgeii, curage von Fachmannern, Bitten, rn der neuen, f rii tf cv. c i r t I

uaiuuuzun onari rorizusaaren fCn, weil er ihn vor sich selbst verwirkt, kurz, der Chef machte mit einemmal die tt hatte es mit erheucheltem Haß zugeunangenehme Entdeckung, bei dem al- ckt. das böckite Ebrenkleid eine bunte

ten Lokalredakteur, dem guten Qerrn o n r v n t cn I von Quast, sei die Rubrik arg in Verf a fcfc 1 t k a a, 1 C a W h & . & I KZrJS. B;i3 ThSSL' VI 1411)1 111 VitVUIkU9 IV111, neuen Zug" hinein, wovon die guten o Ypu uartatsve- I Folgen bei 'der nächsten stellung Nun hat teste Pfl dose die Zeitung beständig daraufhin zu kontrolliren, ob an der Walze sich nicht irgend ein Stift abgeschlissen hat und durch einen neuen fsfi"y?rt rrf)l vrSn mtifc Vrtt watuii vnt invnt mun vnni iv dirmann kennt die traurige Wirkung

schon nicht ausbleiben dürsten. iU &Tft r

" i 3 f r i rit. e I uuiVki in uuiv I uiw v,1)-- l em Zeltungschef die ernsthaf- r ' ' ?J .rm.r

i r t . , , r-. ' I l'UUUii .uiitii vy. wjiwi v lcht. seme komplizlite splel- ..? ' ... JrJ

des in vollem Leierkastenspiel plötzlich me ancyoti,a)e eiazyell semer oemaazausbleibenden Tones, für den ein hu- hatte. m morvolles Gähnen des Instrumentes chen thin und Asta erwuchs eme eintritt. So auch hatte Brevinas Chef unsichtbare Mauer Sie. reichten sich m-

inzn au muuzn, üüiaasgt cki, van oct neue Besen fortfahren würde, gut zu hf.Ttn 1 1 ' ' a ö Er fuhr fort; und bei der Ausmünzunq der herrlichen Goldader nationa. l-n t?mvsindens siel alsbald für Nr?inz ein Präaeschatz von zunächst zwölfhundert Thalern ährlich a s Redak- ' I

tionsgehalt ab zum Juli oder zum stcytdar mit uns leoen. lyre un,:ervtlcyOktober, je nachdem Herr von Quast keit in unsrem Gemüthe haben als sich anderweitig versorgen oder auch Neue und Vorwurf. Das sind die, wel-

verabschieden lieh, sollte er fest in den Veröand der ""Zeitung eintreten. u o Das war der Erfolg, den er nicht versäumte, Herrn Heinrich Graaf mit- " ."1 zutheilen. Denn, w:nn es galt, ein Ereigniß für sich auszubeuten, hielt sich Leonhard Graf Breying stets an das Bibelwort: und mizutbeilen vergesset nicht!" .2llfo Ihre Stellung an der Zeitung hat sich in eine dauernde verwan-

, t, rt m r r i r it . . v iu mv v, iv ivutnni delt? Nach so kurzer Zeit? Das freut niß aus, Asta wollte es nicht anmich ich gratuiire ynen! I s..tS

ich ich gratulire Ih Dieser arme, brave Junge vom auten, alten Stamm mute sich auf Redaktionen herumauälen der Junker mußte sich sein Leben selbst schaffen aber er bewährte die Tüchtigkeit seiner Rasse, er leistete etwas, es ging m Riesenschritten vorwärts mit ihm. Und Herr Heinrich Graaf fühlte eine, gewisse. Hochachtung vor dem andern in iom ausqueuen, oie er sicg um so warmer dem einzelnen gegenüber als Ausnähme gestattete, ze mehr er sie sich dem Stande gegenüber prinzipiell versagte, Nun bat Breying. mit lächelndem Hinweis auf die frühere Ablehnung an der Thür, um die Erlaubnis, ihn dann und wann besuchen zu dürfen. Der Alte zog plötzlich die Augenbrauen hoch. Nein sagen? Es war ihm schlecht möglich hü seiner Gemüthslage. Ja sagend Und Annie i Sehen Sie." begann Breying treuherzig, wenn ei junger Mann von meiner Lebensstellung und Erziehung genöthig! wir), sein Fortkommen in i i im i ri r oer mooernen läjeii allein zu luazen. so ist das eine schwere Aufgabe. Man stößt sich an seiner eiaenen anspruchsvollen Gewöhnung; man muß den ererbten Hochmuth ablegen, er wird zu stark mitgenommen und verwundet; man muß die Heraolassnng früherer Standesgenossen hinnehmen aber man hat den guten Willen, redlich, anspruchslos zu arbeiten, in Reih' und GIi:d i dienen, nicht an der Kommandostelle und da ist. es bitter, sich von den tüchtigen Männern, die mitten in diesem Leben stehen, an die man sich gern anlehnen, vro denen man gern

lernen mochte, sich von denen zur'uckge stoßen zu sehen. Mein Gott, es ist

nicht mein Verschulden, daß ich Nicht m einer Vürgerwiege gelegen habe. Da sind auch meine neuen Visitenkarten er setzte es unter dem scharf beobachtenden Blick des alten Herrn hinzu, em wenig verlegen voln Sie sehen?" Er hielt den offenen Karton hin. Leonharo Graf Vreymg. Redakteur ider "Zeitung", las Annies Vater lächelnd. Auf den Grafen verzichte ich nicht!" meinte Breying zaghaft-trotzig. Aber auf den Herrn vom BreyiNgsreuth und dem Vos'sche!" ergänzt: Herr Graaf mii wärmer werdendem Lächeln, etwas wie väterliche Billigung- im Geslcht. Recht so, junger Herr ich meine. Sie sind auf gutem Wege!" Er reichte ihm über die Karte hin die Hand. Ja. ja, der war vom tüchtigen allen feiaMM! Ich werde dem Lebensretter meines Kindes nicht meine Thür verschließen können!" schloß HeinrichGraas zögernd und doch auch gutwillig, etwa wie wenn er sich am Kopf kraute. Und der Jüngere drückte ihm mit warmem Danke noch eimnal die Hand. Es roar der lenke Abend der dritten Woche gewesen. Die Wette war geWonnen. Franz hatte einen Korb Moöl uno unamoo zu zaijicn Ein Onizier. der seinen Abschied aenommen hat. fühlt sich plötzlich nur noch als ein halber Mann. Der Dienste t . . l r r- v f r 7 r Die ameradjcyasl CDCN noll) Zla) fröhlich bei der Arbeit als Rad in großem Getriebe mit ememmale allein unthätig, zusammenhanglos wie ein aus emem Buche gerissenes Blatt, Marenholz wußte nicht, wie er seine v ' - Tage hinbrwgen sollte. Jede banale Zerstreuung war ihm zuwider. Sein moxi falsch abgegeben das war, als w5r, ihm mtnrnt auSaerissen. Damit war alles aus. Sie waren erstaunt gewesen in der milie feiner Verlobten er hatte cjnc Lüge vorgebracht, etwas von einer .diftfiräfn Kränkuna" verlauten lasfcru Warum er die Uniform nie mehr ug. die ihm doch belassen worden? :in, p;;ff.r ,r klärt, hii jem Vorgang fei sie ihm verhaßt. Was sein bitterster Schmerz war. des ezöniqs Rock nicht mehr tragen zu dür- ' ' -. v . s;. rmi nnidnp ....s, , ., i " 3stte Livree der Knechtschaft genannt. Asta merk,.. t6 etwas 2itfschnrz. liches an ihm nagte: sie zermarterte sich im stillen den Kopf, es zu errathen, war i;. i s,, , rüf und Joseph unter sich lust'ig waren. Er gab sich Mühe, seine Stimmung zu verbergen; allein es fiel auf, daß er ernster war als sonst, daß er sich gern isolirte, daß seine Heiterkeit eine ge- , r v sollte war .daß sich eme eigentümliche. f L n v iL. p a thu -aber doch stand etwas zwischen ihnen wie emGespenst, stumm. mt1 W1' rai? Psunoen, ousier und unhe:ldroaend. Es gibt Revenants", Wesen, die begraben sind und wiederkommen, die mcyl oescyworen wero n rönnen, unum 'Pitf W uns gesiorocn und zu einer Jen, oa wir uns gerade im unrecht gegen sie I r , , , . rr. ?jti . lumicn. lassen uns , rnaji. sie moinsv :LTnrMTnTT i ? M nanTTDTT Tim rnT I VCil Vtil (J.Vilililf lt ittiltil IU ivu eine laltt Wolke um uns aus und wehren der Liebe der Unsren, warm und Wirksam in unsre arme Seele ihr Licht zu strahlen. Und aus Joseph Marenholz häufte das Gespenst der Selbstmörderin, die ihm doch verziehen, grausame Qualen. Asta und er, sie richteten ihr Bew Asta und er standen an ihrem Grabe, als sie hinabgesenkt wurde. Asta und er neigten ihr Haupt, als der milde Geistliche über die Todte und bk beiden Lebenden hin seinen Segen rnich itns dann, als sie aemeinsam beim.ft d.i htü ihn Aita noch nmal am Rande des offenen Grabes f, in das die Sandschollen schüttern, und bot ihm stumm ihre Hand, toie wenn sie saqen wollte: Sie hat ich vielleicht geliebt, die Mitleidswerthe, vielleicht schien ihr eine Zeitang. als erwidertest Du ihre Neigung, 'ich bin nicht eifersüchtig auf alles, was gewesen, denn ich habe Dein Ehrenwort wohlan, hier meine Hand, daß ich Dir vertraue. Dich liebe und das Glück von Dir erwarte, dss die arme todte Menschenschwester bei Dir nicht gesunden! Marenholz hatte alles dieses wortlos ausgehalten war erst in der Still? seines Zimmers am Abend wie ver nichtet zusammengebrochen und ha.tte . ' t W s.!iri...! wie laincn ccm uic, gen Manne solche ernsthafte Gednken? hatte vor sich hingemurrt: Es scheint, daß die Vergebung, im Angesicht deä Todes geübt, keine Kiüft hat o mein Gott, warum werde ich so furchtbar gepeinigt?" Die Szene in der klehra, Portiersillbe war nur em sanftes Vorspiel von dem gewesen, was ihm diese folgenden Tage gebracht hatten Und. grausamer Hohn, Asta, die l mit ihrem Empjrnden höher hinaus I wollte, sich edel zu erweisen trachtete, wollte mit all dem, das sie ihm an-

gethan, 'ihm nur Vertrauen und Lie5

zeigen. Sie haben Dich anonym be: mir verdächtigt ich aber helfe die mit Ehren zur Ruhe bringen, mit der Du mir die Treue gebrochen haben sollst., die Treue als Bräutigam, VieseZ gemeinste aller Verbrechen." Und sie ahnte nicht, daß der Mairn desweaen fait begann, sie zu hassen. Da siand tt am frühen Morgen auZ j dem Sandweg rm Angesicht der Kaser ne, m Zlvu, den Schlappet tief m die Stirn oedrüi, u?id scheute von Ferne zrl, wie die' Somrtrre!?ruten übten. Er zerbiß sein: Zigarre zwischen den Zähnen und sah von Zeit' zu Ze'i hinter sich, ob nicht etwa ein Kainerad von der Vorstadt her über die Brücke käme, damit er ihm ausweichen könne. Richtig, dcr kommt der Premier Sybel Marenholz wendet sich al? und geht davon das wurde- em schon steifes Grüßen geworden sein zwischen dem pedantischem Sybel und ihm! Dann geht er nach den Kirchhöfen hinüber Asta hat ihn gebeten, zu sehen, ob die gärtner'.scheAu-schmückurrg des Grabes der Unglücklichen, die sie gewünscht hat. nun in Ordnung tir und ihr Bescheid zu sagen. Run steht er iw zornigem Unbehagen, zerrissen von streitenden Empfindüngen an dem Grabe zum erstenmale allein. Daß Du schön warst daß ich Dir gefiel, das war unser Verhängniß. Darin war noch keine Schuld ich habe meine Larve nicht geformt. Daß ich Dich lieben lernte, daß Dl mich lieben lerntest, war da Schuld? Rein,! Natur gab uns die Lockmasken, damit wir uns gegenseitig- dadurch anzögen, wie sie dem Pfau die Federn gibt, der Nachtigall die Stimme.. Al-, lein, daß wir der Leidenschaft nachgaben da beginnt die Verschuldung. Wäre es ein banales Liebesverhälwiß gewesen, da wäre es verpufft, wie täglich solche Knoten zu Tausenden ge schürzt und gelöstt werden. Du aber warst so thöricht, Temperament ererbt zu haben. Du ließest es zurLcidenschaft des Herzens werden; und das müssen wir nun beide büßen. Dein Leben ist hin meine Ehre; wer von uns ist besser dran? O verflucht. Du' edelmüthiges Weib, die mir noch irr ihrer letzten Nacht ihr Geld schenken wollte, um mich ganz zu degradiren vor mir sel--berl Glaubst Du, boshafte Närrin, ich wurde hincinschlupfen in das vergiftete Hemd des Bewußtseins, voir Deinem Gelde zu lebe.c, und mein Lebenlang. datz Dein Andenken Dich rächen sollte, dies mit mir herumschleppen? Und Du. andre edelmüthiqe Närrin, die mich zwingt, mich um dieses Grab eines leichtsinnigen Weibes zu kümmern,, glaubst Du, ich soll Deine Regungen des Mitleids mit dieser für wahr, für groß, für bewundernswerth nehmen und Dich deswegen lieben? Groh.?uth gegen mich soll mich verpflichten? Sie demüthigt nur! Ja, bis vor wenigen Wochen empfand ich anders. Es war ein ehrliches gutes Gelöbniß, das ich an jenem Abend, da die Todte ihre letzte Vorstellung rn meinem Zimmer gab, das ich da that; ich wollte jede ihrer Thränen zu Lächeln auf Deinem Gesicht, Asta, umwandeln Du solltest einen braven Kerl heirathen. Jetzt will ich das nicht mehr. Ihr habt mich genug gequält mit eurer Empfindsamkeit, rhr beiden Weiber habt mir die Ehre aus dem Leibe gerissen jetzt bin ich auch toll und will euch beißen! Es ist ja alls hysterische Uebertreibung, was ihr empfindet, eure ganze Edelmuthskomödie, Astas Sorge um dies Grab das soll sie nnr nur interessant machen, begehrenswerth, ich soll mich recht fest beißen an dem Köder, es ist auch nur ein Pfauenschwcifrad, ein moralisches, das sie vor mir schlägt. Wart, ich will Dich nicht schonen, ich will Dich lehren, natürliche Empfindungen hegen, wenn ich Dir nun die Geschichte vom falschen Ehrenwort erzählen werde. Das wird Dir ein wahrhaftiger Schmerz sein, und ich will mich freuen, wenn Du mehr leidest, weil Du ihn Dir wieder hysterisch übertreiben, wirst. " Marenholz. der schone, arme, weichherzige Kerl, setzte sich die Sporen in die Seiten, r?m den Muth zu finden, ihr wehe zu thun. Und er mußte es doch, es mußte heraus, das bittere Gesiändniß: Ich hab' Dir ein falsches Ehrenwort geoeben! Das Weib liebte mich ich liebte sie." Wie Andre sich Muth trinken, entflammte er sich an dem Funken stillen Zornes, den Astas ungewöhnliche Handlungsweise in ihm angeblasen hatte. Er hatte eZ sonst nicht vermocht, ihr so wehe zu thun, wie er nun mußte. (Fortsetzung folgt.) Einsichtsvoll. Grillt: Stimmen Sie immer mit Ihrer Frau überein, wenn dieselbe eine Behauptung aufstellt? Gscheidler O bewahre! Denten Sie denn. daß ich die arme Frau jedes Amüsements berauben will? Was dasselbe ist. De Broqu: (zu seinem Bedienten): Es thut mir. öußerst leÄ. daß ich Dir den Lohn für den letzten Mona 5 nicht bezahlen kann-. Da aber Zeit auch Geld ist, so gebe üh Dir statt dessen einen. Monat Fer?:c. Czs macht? ihm nichts au, Frau Äicker (ihrem Manne in'L h: flüsternd): Andres, ich glaube, da ist ein Emörecher im Zimmer und durchsucht eben Deine Kteider nacb Md!"Nicker: Laß' ihn nur swy'en! Der ahnt nicht, daß Du schon. üVftr meinen Taschen lnrst!" Richt ausZewachse Ger. Junge naive. Hausfrau einer Ban rin. welche jede Woche (frier in die Küche dring): Ich verstce nicht, warum die Eier, welche Sre vrinaen. in letzter Zeit so klein sind?" Bauerin: Wie es sich eben Iris jt." Hausfrau: Warum lassen Sie dieselben nicht etwas langer im Neste liegen, damit sie noch tin wenig wachsen?-..

Alt- und ZunVermania.

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(5 steht em alter Germane Im öden HaidegefW?. Gelehnt mit seiner Lmlm Auf' einen ehernen Schild, Doch mit der Rechten fihrt er Ern mächtig' Horn zurn Mund Und bläs't. daß rings 5ie Erde Erdröhnt in weiter RrrT. Und jeder lenkt zum' Recke? Sein erzumgürtet' Roß Jetzt sprengt vom nahen Hügel Der Kampfgenossen Troß. Ued jeder lenkt zum Reckem Sein stahlgepanzert Thier Und ruft, vom Sattel sprinaxny,. Ein markiges HeitDiri" v n. ' Es steht nach tausend' Jahren Ein ganzer Germane im Thal;: ES glänzt zu seinen Häupten Eiff Schild im sonn'gen Strahl.. Und mit der Rechten führt erEin mächtig' Horn- zum Mund' Und läßt den Inhalt gleiten ! Wohl in. den durst'gen Schlund:. 1 Daneben, an der Schenke.. Da lehnt sein stählern' Roß Jetzt saust vom nähen Hügel. Der Sportsgenossen Troß. Und jeder lenkt zum TrinkerSein Roß, schnell wie .ein Pfeils. Und ruft, vom Sattel springend. Ein markiges A&Hnl!" Der französische Kammer-Präswcnt Eugöne Henri tLrisson, der.- soeben zum Präsidenten der. französischen-. De putirtcnkammer gewählt worden, ist, hat im Jahre 1835 zu Vourgcs. daZ Licht der Welt erblickt. Advoeüt: von Beruf, begann er seine politische Car riere auf dem Gebiete der.- Journalistik als entschiedener Gegner des Kaiserrtichs. Nach dem. Sturze RQpleon's Eug.öne He-n-rr Moisson. gehörte er- der National-Vdrsammlu? als Vertreter des. Seme-DepartementS an. Auch nach ConstituiMg der !fce publik wurde er in die-Tcputrrtenkcm-mer gewählt, in. der: er: ild eine führende Rolle übernahm-, snd zu deren zweioem Vice-PrästdeiritZl er im !Zahre 1879-gewählt-wurden. Unter den? dama'S allmächtigen Kümmerpräsenten Gamb'etta wurde er: M Novembtk. -1881 an dessen Stelle aiZ 'dieser d'Mini-ste-rpräsidentschast' übernahm?. Präsi dent der radikalen Tpurirkammer. AM 6. April' 188S iwjtfcf dMinisteriiini Ferry Festigt unh Arisson vom Präsidenten- Grrl-g m?; Ver- Bildung eines Ministea-eos becniftrsgt. in welchen? er die'PrLstdentschAft'imd das JustizininisterZrm Z7öe-?la!zm. Das. Ministerium erreichte freil'jch keine lange: LebenSr.er. ( i zene Sich u l ö. JuneHausfrcm: Die Sep.nge. die Sie mir czritern- d??k?uf!en, iro? a5er aar nicht H:isch. 55schkrn-:- Jft. Madar. da5 d Jbre eigene Zuld. ich habe s.e-JH-nen schM di: csanz: 53of' "töot?a, warQT? aben Sie fis nicht xt'üyzt ge tauft: H ö ch e r S e r v i t i s m u s. Dur,laucht.7 Aeh, ein gan-z siiperber Anb'ick, sa ein Sonnenuneerganz . . Krmmerdner: Sonne thut nur ihre Schuldio.Äit. vor Durchlaucht m ; i. TlCiaWx Gedankensplitter. i Der Äcin schnia mehr aus, l d'rin ist. . als

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