Indiana Tribüne, Volume 18, Number 108, Indianapolis, Marion County, 6 January 1895 — Page 10

Dr. 2. A. rtcIifTe,

it.MHAt st. ftuifAr.if.stÄ ölt totxnb2ttUJim öäiU und mtt tfeii lectjt und UrtnfTantijetttn. VZo. Oft Wartn iraijc. Offlcztunden : 9 MS 13 Uhr orm. 111 ntt Wa. ntija au$aoeft. Seit la 141. Dr. S. N. Schsoser, nnd Chirurg, No. 430 Madison Adenue, nahe NorriS ötr. Spreckundtn : 8 C:30 Nkr ?!orz?.!-4Nhr VZachinitlZö,, 7-i Uhr JKSenfc. Televöot Dr. THEO. A. WAGNER tat feine Cff.ce Vlv. Ori Nvrd DcZawarc Str. verl'pt.und wird H1) freuen fetnfamrtrn und Kr runde dorr .jit empfanden. SprcSstur-.den : 9 10 Uhr Z'rm.; ? Uhr tfalim.; Sonic: J10 UDt 'oüitu. Telephon 843. S. Gz.oÄ. Deutscher Zahn-Aizt He. 8 SvCrfc 7e".?!s;5dsAiä Str. I toiri cxf rjanfS 5?;rrjalt. Dr. GurShardt, deutscher Ärzi. Offtee ur.d Wohnung: No. 382 Süd Mcr!d!an Str. DfftccetuTrtf : 8 6i 9 litr ttonn. 2 6t HörSittAtn. 7 di 8Udr dd. Sn:azS ! Borw'.rkag. lelesböa 2. Dr. I. Wü5)ler, 120 OS McCarth Str. Evrech'Emnten: 8 0 Uhr Vorm.: Z 3 UJr ach.: 7 9UZr end. Telephon 1446. Eprecbstunden: Tonntags nur Vrmittaa. Zr. Carl G. Winter, Arzt und Chirurg. Spezialist sür Agcn und Ohren. Sprechstunden von 0 12, 55, 73 Uhr. Office: No. 40 Ost Ohio Straß f. jVh w i i c.'''orvyai'0 r zix stMi& ? Injektion. svitfr tierrnstttcnt? slnr T w w . ' M der hartnäckigsten FäUe ron Ocnorrfcca und C3Un, acu antin tn von 3 tn3 G aafn; fein mm M K r 1,1 , tiftthirt i. w i r fint tt au 5 UllVtt VtyUU. tvwiHi - fitnht.i 4tnitrtt kll l i rt h !it II X tlcttl Ütl ?a. 1 AN IDEAL FAMlLY MEDl For IbHiviUii. I.l'ti9ifa, llealt'iiN Cti-;tlrtln liuil C'oraplexlon. nffif nU l kt and all cUjorJoi j vt UJ kiciuoth. Üver&ml Bowrw, RIPANS TABULFR . SUt srea'.ltr T-t t-rvui. i!y iVs'ect I disliua fuliT-T u? Hi-i.i by Uni!C--i-,ts or "T,t bv mi'!. Box (lTia!8i,:.V. la'k'i.-ü !. rti),Li ITrkP rnv vii.I, , KII'A.N 1SI MU'AI, 4 :-wJTrV-. j Dr.G.F.Theelj 1317 .Irisj Str., uiardpoia, ?. lererna, wabr Cveüalisl in Amerika der Heiken kann, achcein jlbt kl berudmlesten uzt aüer änserstyt gingin. Dr. Tbeel ist der :m,g rt der tdilt der alle orei dizinischen Cckulen (eie Sllr. et eu, ituo et viueertoabite) ftutm " in i einer Behandlung derbinrek. beilk Tyvhlll. Sesvure, Mund Salsleiven. flechten und ll Iolffen d? elbstbefl,ckug nd folgen tti glu. schmeisrnl tti ttxbtwotbtwx oder unsere kuril.. W,.j(T-iT. '.. .. .. Vbn 4U9tUl. 4.1CII14UI1II iV 9 die nocb io dentoeifelt find, flernrnt cfcft treibt, Cprechstnndei Morgen 9 bis Uvr, Abenkt bt8Uhr. ,ttvtSi und SamstagZ S tu I Uhr Ueudi. Sonntag! 9 biZ iZ Ulzr. , DaS Glück eines LeidendenVor 4 Jabren traf mich da? Unglück mit de? iireck kicken rsnkheit Svphili angesteckt zu werken, durch Tatloiren. mit einer Ztaeel, di erst an meinen Freund gebraucht wurde, welcher vpdilii tzati ohn mein Giften. XieÄreneittrat ist in milder Form am Tattvtkten Arm auf. Konsullirt ,,vei Aerzte ohne irfclj. Beta AuZbrüch nach Vorräten am aanjen opcc von fepf zu ub. esucht e.neit dritten Ärzt vön örf A$. Tann sah ich eine Annonce vrn ei m Ktl2de!stz,aer rzt, der behauptet alle Aranken ,u lzetten, wenn Ander sehl gmgcn. k.'nsultirte idm. bezahlte f 30 00 aber feine Jlut .'.? Lmrerung. fctilor -nein xar. Schmerzen und Hucken wursen un errrZziich. konnt weier ,cviasen no? ruoen. We,ti Taa und Z!acht von Koller, iltin Slitvtt war tni Apsersarbig? fielen bedeckt 1 ( SS ukt ,meiWonat da Aimme errrZziich. konnt werer schlafen noch ruhen. Senri j ' ' ... r- r . Lin - tt ... . . rnii kl. Huten uud 6 Monate lana nicht net arbeiten. Ich dacht Tod bringt Erlösung. Ta besucht mich n freund, der sagt: Edward de such doch den Tr. Tiieel, 1111 Arch etr , tjilo., ist. Ter trn zig der dich heilen kann. Ich lschiied ein Tr. liieel der saa.e, komm und lasse dich untersuchen. 1, s&r '2;-:; . rt-? w.'t ich euch dit, Tank den Allmächtigen mi Tr. Theet'4 fi groiarttgeSeschllichkei UNS Fäd ZxtLTj-j rzieik. neii re:am 3f rince 5s7 iail 'A tunfl- konnt toterer ruhen, nach ;ii' t-N'jj s liioncun Wt mein Koroir trie neuzebren, nach weiteren 6 Mona:e wir ich gründlich kinikt. Ich schickt ihm einen freund zu. mit präglichen holzen von Seldfldefleckung der sonst keine Aur ae sunve hatt. Ader Tr. Ttieet kurirl und macht ine gesunden s:ain1!ann ans Jom. Binit j.?t starke ? alt jemalZ. Vlr.n a:h, cd r ch oder arm. un Betrogenen uns alle die alch berathet, beschivindelt nd betrogen, verzweifelt nicht, mag sagen wer nill der Dr. Tveelsci nicht, gehe hin ,,t ,dm, r kurirk unbedingt, tiin !rzt der mich mir Quacksilder behan, delre. lagt. Theel l,t nicht werth, da ,t ine Kuge. er bcsürchiete, wir würden sn Ünkennt:,ifs ausoe: kkn. Tbekl ist derben gutmüthigste und gutker lltste ledende r7?onn.etne Au,aaen weroctJhr aü Wahrheit bestätigen, wenn ihr nachforschet. ochmai s.i; ich ?r fi. Tkieel ist tr ßrSfi: und acledctes:? ven allen Svezia! s:en. 5?a:d 3. tle, SsoitJtown, f&QQQ&W&4 'THE &IiirUL XTR&CTS! Frepved accoreilsg to th foruiul of i Dr. Wm. A. ILA3ESIOXD, Ia Lla Uborttory tt Washington. D. C CÜREDRINE. froin the bratn, for 1. of tfi hrntn und nervoui itikiil i nel)l'LLi.E, rrom uietpinai cora.ror , ellfeaoo of th cortl. (Loconiotor-Axtala. etc.) CAIIDIXE, (rom Uit bart, svrdlei i Of tn fn urt. TESTIXi;, rrom the testet, ror eis or i i the teaiea. (Airopliy of th orgaoa, luipotencv, , es) I OVARIXE, froaauitt ovttne, ror tusMies , 1 ni;sri;i.i7tTE,t&Tro:u.te. Of th Ovrte. 1 Oos, Fiv Drops. Prlct (2 cjrichmi), $2.50. , i Tha physloloalctl effect produced by a lniria öom es Ccrebrlne r ccciermtloa 1 i of the puIm wltb fccUcif of follneu and 11, tentioo la tiie hcd. ejxhl aratloa of iplrlt. 'uicrraacd nrtaary eicrctlon. autnnenuuoui . of th rpaUtve force of the blnddtr nt periaultlc acUoa of Uie inttatlnrs. tncrei I lla muscuUr treaxtb and endorance, a creased xover of Vision in elderly people, I mnr lnrnu(l nntH and dirstive Mer. ll;hthHammondn!iiial Extracia they willl i b mllled, tosrether ith all etHtins litemur vnrrc lorai onimnni ar nui iucn.ini on t. tubject. on recelpt or price. 07 TUT: COLU3IBIA CflEXIUI. COn

m ?i LOHLÜi

VUJEF

C I N Ei I

MHi QPi

i

u

Wauhtnffton, D. C

ier acruü.

Nivcllctte von Wilhelil Porte. Äie sich Die Menschheit nach Nang luld bürgerlichfln (iliaraUcr in (iJrafcn, ÖJctcinirsttljiflcttinHen, antoirettoren it. s. v. sniScrt, so ging' es auch recht wohl an, fi; nach dcni Vahrzt'lchcn her vorstechender llieniüth- und Geisteskräste in atcciorien zu zerlegen clls : Klatschbasen, 'Faulpelze, Feinschmecker und dergleichen. Marictta ttarakup! hätte dann zum Schlag der Schwänerinnen gezählt werden nnissen, und zniar zn denen im größten -til. ?.icht aber zu den Boshaften. Tenn Schaden hat )c niemals snstcn wvllen. Beständig war sie auf der Jagd nach einem Paar geduldiger Ohren und lieft keine äion'eit gelten. Und weil alles vor ibr Reißaus nahm, begnügte sie sich okne falscken Stolz mit der geringsten Beute, und es rer'chlug ihr nichts, vmm es auch nur de". Milchmann oder der Bäckersbursch war, und rührt' oh.t' inde die fleißigen Lippen. Alles waö in Rom passirtc, umwogte ihrer Rede Zaudcrflusz, bis er, an ihren eigenen Angelegenheiten mächtig sich stauend, in 's Grenzenlose schwoll. Wer solches ihr allzusehr verargen wollte, sähe nicht den Balken im eige nen Auge. Wieviel Klavicrstundcn sie wöchentlich gab, was ihre Schülerinnen für Fortschritte machten, welches Honorar s.e dort, welches sie bicr bekam dies bildete den Inhalt der Betrachtungen, die sie mit Ferncrstchcndcn pflog. Aber nicht lange stand man ihr fern. Nach fünf Minuten jchon hebt: ite von jeder Bekanntschaft den Zwang lästiger Zu rückhaltung zu heben. Und wehe dann der Multcr eines Zöglings, die zu Mo natsansang ihre Schuldigkeit etwa de? gesscn hatte! Ueberall tönten Maricttcn'S Befürchtungen, sie möchte um das so sauec Erworbene kommen. Sich und anderen z:rmarterte sie die Kopf; darüber, weshalb wohl die Zahlung noch ausstehe. Freilich war jede Bcr zgerung ein Berlust. Denn alles Eingehende legte sie sogleich auf die Sparkasie, die dreiundeinhalb Prozent Zins gab. Wer wußte nicht, daß sie dorten bereits tausend Franken stehen hatte? Sie lebte bei ihren Eltern, nur für ihre Bekleidung hatte sie zu sorgen. Un neu anzuschauender Hut, ein Un terrock oder sonst ein Kleidungsstück la steten wochenlang w.e em Alp aus ihren sämmtlichen Bekannten. Näherte sich igr Namcnsfest oder Befana (der heilige Treikonigstag), so gestand sie ihr Seh ncn und Hoffen lange vorher schon urbi et orbi, namentlich den Schüle : innen, wobei sie jedesmal ihr Notiz buch zu Rathe zog, aus dav nicht am End' einseitige Fülle sie peinlich über rasche. Minderte sie durch die Ber fahren die Ausgaben auf S allerge ringste herab, so schien sie etwas wie eine Wünschelruthe zu besitzen, die ihr jedesmal anzeigte, wo es ein Ncbenvcr dicnüchen zu heben gab. Bald flickte sie faulern Freundinnen Strümpfe, bald wufch sie Handschuhe und Spit)cn und besorgte gegcn mäßiges Entgelt andre dergleichen Arbeiten. Oder sie unternahm zum Besten irgend einer be durstigen Person, d'.e unbekannt bleiben wüllte (und natürlich Marietto Gara liipi hieß), eine Lotterie; niemand konnte ilirer drängenden Ueberredung ent schlüpfen: mit fünfundzwanzig Ecnti mes war ein Gegenstand zu gewinnen, der feine sechs, acht Franken kostete! Tie Ziehung fand immer erst statt, wenn alle neunzig Loose abgesetzt waren. Allein bittere Unrecht würd' ich ihr thun, wollt' ich auch nur eine Minute lang die Meinung auskommen lassen, c.ls sei schmu'ig schlofler Geiz der Batcr ihre) Handelns gewesen. Nein, es cntsprang solches dem schönsten, edelsten al lec menschlichen Gefühle. Und wußt' es nicht der Hausbcttler, der wöchentlich einmal seinen Soldo einzuziehen au die Borpla!)thür klopte, wußten es nicht das Waschermädel, der Portier, der Kutscher des Hausherrn im zweiten Stock, wußt' es nicht der Kehrichtsammlcr. daß Marietta liebte? Daß ihr Auserwählter, ein entfernter fetter, Unterlicutcnant war? Tenn auch in Italien imponieren den Mädchen am Manne das bunte Tuch uud die gliy. crnden Knöpfe. Taß er beim sechzehn ten Infanterieregiment stand, weshalb er von Marirtt und dem weiten Kreis der Eingeweihten schlechthin Scdici" genannt wurde? Alle alle wußten si: um diese (noch geheime) Verlobung; nur der es am besten hätte wissen sollen, schien es am wenigsten wissen zu wollen. Früher, vor fünf, sechs Jahren war auch seiner Zunge die Sprache der Leidcnschast vertraut gewesen. JcZ)t aber redete sie nur noch zum lieben Bas d:tn". Und seine Briefe die Marietta übcral vorlas, lauteten wirklich nicht anders, als wenn ein liebenswürdiger Bruder an seine Schwester schreibt.. ' Tas glich nun freilich einem Handel, xoo statt der empfangenen Hunderter Einer zurückgezahlt werden. Marietta j schien damit zufrieden. Sedici hätte : vielleicht den schönsten Beweis seiner ' treu brüderlichen Gesinnung gegeben durch mitleidsloses Knicken und AuZ raufen von Hosnungen, die er weder hegen noch flegen möchte. Doch war c?'ihm wohl zu sehr süße Gewohnheit. sich von Vcarietta anschwärmen zu las fen. Manche Männer sind ja darin noch schlimmer als die eitelste Frau. Gär nicht auffallend noch irgend der Erllärur:g bedürftig wäre fern Berhal jln ac:resen, h'itt' er aus der militari ci lQrenleiier um ein'm? Stas'eln .ie'er gestanden. Er speiste neulich mkhrermal wöchenlich bei Marietta. U nÖ ach Nein, in diesem Ton wei ter zu räsonnieren wäre Beleidigung des ganzen LieurnantZstandeS. Je dcnfallZ betrat er MaricttaS HauZ nur dann, wenn der Batcr draußen war. Dieser iidmlifi. der ni) und seine fia

miiic schlecht und recht als Klavierstim

mer nährte, eine Zeit lang auch gut, doch unrecht durch Klavierverkauf, bis er seiner sämmtlichen Pianofortcver flichtungen den Fabrikanntcn gegenüber durch einen einzigen Accord keinen sehr wohlklingenden, denn es war nur c"i zweiprozentiger sich entledigte; dieser also kannte die Welt genugsam. um eine Lieutenantsheirath ohne kräs tige Mitgift 'selbst in den allerüberspanntesten Romanen für unmöglich zu halten, und wollte darum von dieser Liebele: ganz und gar nichts wisten, da sie doch leinen anderen Erfolg haben könne, als höchstens den. vorteilhaftere Kombinationen zu hintertreiben. Da mit bekam die Lage des jungen Kriegcrs zu dem Unklaren obendrein etwas Demüthigendes, das doch niemand so mir nichts dir nichts aufsucht, und die gegenseitig so verschiedenartig empfun dene Brautschaft etwas Mysteriöses, das sonst doch Maricttens Charakter so durchaus fremd war. All dic,e psychologischen Charaden wären leichtlich zu lösen, wenn diese Geschichte nur eine willkürlich erfundene wäre: eine kleine Berschicbung nach rechts oder links und der Spalt ist offen, durch den man in die Seelen der Handelndcn hineinschauen und auch die flüchtigsten verborgensten Regungen mit dem Momentavparat aufnehmen kann. Und dies ist ebenso unterhaltend wie verdienstlich. Wo jedoch alles getreulich uud ohne das mindeste Strichlein zu verrückeu dem Leben nachgcpin selt wird, wie hier, muß man es schon beim Goethcschcn: ..Was weiß der ?)!ensch vom Mcnscheu?" bewenden lallen. Die Räthzel des Lebens, die großen wie die kleinsten, sind nicht so einfach zu cntschürzcn. Was hätten sonst auch die vielen tausend Philosophen mit ihrer Zeit anfangen sollen, von Thales bis zum Rembrandtdeutschenk Für Marietta freilich hotte das theo logische Problem sogar, die Frage des Zweckes, den stählern undurchdringli chen Harnisch abgelegt und sich als Ber bündeter ihrer Ehebestrebungen borge stellt. Das Zusammenbringen der Mitgift! Das w.ir die Sonne, die all ihr Streben und Schassen belebte und wärmend kräftigte, der Magnetberg, der all ihr Denken und Trachten unaus weichlich anzog, der Oeean, darin ihres Wünschen Ströme sämmtlich münde ten. Und wenn das Glück ihren Eiser begünstigte, konnte sie wohl in zwölf bis fünfzehn Jahren die Summe bei sammen haben, auf die der Staat die Elre veranschlagt, einen Hauptmann zu ehelichen (bekanntlich viel weniger als einen Lieutenant, und das mit Recht, weil ältere Artikel immer wohl terler sind). Zwölf bis fünfzehn Jahre. eher ging auch auf seinen Schultern der Doppelstern nicht auf. Sie war denn etwa vierzig, er fünfunddreißig, just das schönste Hetratysalter, zumal sur den Mann. Nicht nur den Schweiß haben die Götter vor' Gelingen gesetzt, wie der alte Hesiod sagt, sondern auch mancher lel Sorge, Leid und Enttäuschung. Auch Marietta mußte das erfahren. Ter weitverbreitete menschliche oder eigentlich unmenschliche) Zustand der Geldlosigkeit hat bekanntlich das Wun derbare, für einig: wenige sich in eine Quelle reichsten Gewinnes verwandeln zu können. Was nun Tiefe, Krast und Ausdehnung bemeldeter negativer oder Nichterschcinullg anbelangt, so ist hierin wenigstens Rom capm rnundi, Haupt der Welt, und wer wagen will, dem fehlt's mit Nichten an Gelegenheit. Marietta lieh zuerst kleinere Kapitalien an Freundinnen und Tanten in momentaner Verlegenheit", dann auch an Fremde, und sür zwanzig Franken nahm sie nur einen monatlich als Zins. Das iü nicht viel, wenn man bedenkt, daß Kapitalisten sogar das Doppelte mit Leichtigkeit verdienen. Tank dieser ihzer humanen Geschästspraris wuchs nach kurzem schon der Zulauf dermaßen, daß Maricttens eigene Betriebsmittel nicht mehr ausreichten. Darum schaffte sie. all-es was von Habseligkciten nur entbehrlich war. aufs Leihhaus, und da sie für das aufgenommene Geld zelrn Prozent jährlich zu zahlen hatte, so blieb ihr dennoch immer ein Gewinn von fünfzig. Freilich lernte sie auch mensch liche Saumsal von der peinlichsten Seite kennen. Sie hatte zu laufen, zu rennen, zu sprechen, zu drängen, zu schelten, zu drohen. Zweimal kam es zur Borludung. Das waren Tage voller Aufregling und Angst und Wei neu; dcnn überall wo sie die Sache besprach, kamen ihr Thränen in die Au gen; nicht aus Rührung über die Noth kyrcr Schuldner, sondern vor Wuth über deren Bosheit. 5ines Tages deutete Scdici mit vcr lzlümten Worten auf sein Bedürfniß hin, einige Franken über die Gage hin u"us in die Hände zu bekommen. So gleich bat ihn Marietta, über ihre Kaffe zu i.'.rfii-gen. Es war ja nicht viel, was er brauchte, einhundertfünfzig Franken ; aber von ihr, nein, von ihr ourste er sie keinesfalls rühme. Sie überschüttete ihn imtBitten,mit Beweisen daß er cs müsse. Nun ja unter der Bedingung, daß er die üblichen Zinsen zahle. Ta legte sie aber loö. Er blieb lzart. Sie wurde ganz roth vor Zorn, schrie und schlug auf den Tisch: dann sei alles aus und vorbei. So on die Wand gedränat, was konnt' er thun er Arme, als iyr wlUsayren'5 mußte zwei schon fest gegebene. Vortheil hafte Zusagen brechen, um die Gelder zu beschaffen. Wosür er sie verwendet, hat Niemand erfahren. So mitthci! sam sie war, so verschlossen schien Sc dici. ftun darauf nard er zu einem an. dern Regiment abkommandirt nach Liimini. Nach wenige Wochen bereits wurden seine Briefe seltene Gäste, die es noch obendrein sehr eilig hatten. An ihrem Namenstag sogar blieb er stamm. Um ihn zu strafen, schrieb nun auch sie seltener. Dt:rch eine theilnahmSvolle Freun bin. deren Cousine eine Freundin to

Nl!Ni"i datte. ward ihr von einem Ber haltniß hinterdracht. das er dorten an gcbandelt habe, und gar mit einer vcr heiratheten Person. ..Eifersucht auf eine solche? Nein, darüber dünk' ich mich erhaben!" Allein sie sckauic nicht heiter drein bei dieser stolzen Bcrsicherung. Und als gar die versprochene Frist der Rückzahlung verstrich und er nicht einmal sein augenblickliches Nicht vermögen zu entschuldigen für gut fand, da fielen überall Maricttens starkge röthcte verschwollene Augen auf, und die Freundinnen besprachen unterein ander, ob es wohl mehr des Sechzehners oder mehr des Hundertundfünfzigers wegen sein möchte. Das ist jedoch sicher: wie viel sie auch in'diesen Tagen redete, fragte, sich berieth, vorschlug, widersprach, meinte, verwarf, beschloß, zweifelte, schlecht von ihm hat sie nicht gesprochen. Zum Weilrnachtsfcst erschien er ganz unvcrmuthct in Rom. Sein allererster Besuch galt ihr. Mit einem niedlichen Geschenk übergab er zugleich die cinhun dertfünszig Franken und erklärte sein hartnackiges Verstummen durch das peinigende Bewußtsein, die cingcgan gene Verpflichtung nicht haben halten zu können. Auch über sein Verhältniß zu jener Frau gelang es ihm, sie völlig zu beruhigen. Und als man Abends bei Tante Emma zu Tische ging, bot er ihr, was er bisher aus Scheu vor dem Alten nie gethan, den Arm, und später hielten sie beim Zwicken" gemeinsame Kasse und gewannen beinahe sieben Franken. Ob Marietta glücklich war? Bis nach Neujahr dauerte die Seligkeit. Allerdings wich Scdici auch jetzt mit Geschick all den mannigfachen Gesprä chen und Zukunftslust-Constructionen aus, woran Brautleute gemeiniglich ein so großes Ergötzen finden. Marietta aber, ganz geblendet vom Glanz ihres Glückes, lebte, zumal nach seiner Abreise, nur noch in dem einen Verlangen nach immerwährender, un auflöslicher Tauer solcher Sonnennähe. Aber wie Wartefrist abkürzen? Man mußte schon dankbar sein, wenn sie sich nicht noch mehr verlängerte. Mit dem Lotto hatte sie'S natürlich oft genug versucht. Viel war bis jetzt nicht herausgekommen dabei. Ja. wer drei oder vier gute Nummern wüßte! Ter Monsignore im dritten Stocke, der dm lieben langen Tag über der Kab bala hockte und rechnete, wollte nie mit der Sprache heraus. ES gab noch an dcre Mittel. Mancher freilich hatte daS Wagniß theuer bezahlt. War nicht kürzlich erst einer um Sprache und Ver stand gekommen, der den heiligen Pan taleon angerufen? Trei Nächte hindurch, ganz mutter seelenallcin im finsteren Haufe, die Thür angelehnt, auf dem Tische Schreibzeug und Papier, so muß man, Novcnen betend, ihn erwarten, daß er die Nummern schreibe. Daran war nicht zu denken, nimmermehr würden die Eltern sie zu nachtschlafender Zeit allein im Haus gelassen haben. Eber konnte man den Gang zum enthaupte ten Johannes wagen. Schauerlich war auch der, und viele hatten dabei das

Leben verloren, ohne jener zu gedenken, die mit grauem Haar davongekommen. Allein man konnte ihn wenigstens in Gesellschaft thun. Reden freilich durfte man kein Wort. Still für sich mußte jedes die Gebete sagen. Toch ohne Ein satz kein Gewinn! Umsonst wartete sie auf eine milde klare Nacht. Ten ganzen Januar über hing der Himmel voll schwerer Wolken, stürmte und regnete es. Tante Emi licns alte Magd, mit Mühe von ihr zum Mitgehen beredet, fing bereits an zurückzurufen. Vorgenommenes rasch hinauszuführen, war stets Mariettcns Sache. Tarum bestimmte sie ohne weiteres die Nacht vom Donnerstag zum Freitag (eine glückbringende Nacht'), und machte sich mit ihrer Begleiterin auf. trotz des Regens, der wüthend nicdersauste, und des Windes, der alle Gassen von Menschen rein gepeitscht. Die Hände mit dem Rosenkranz unter den weiten Mänteln, ihre Vaterunser und Ave Maria murmelnd, eilten sie dahin. Keine lebende Seele begegnete ihnen. Die Finsterniß war so dicht, daß sie kaum sahen, wo der Fuß hin trat. Keine sprach ein Wort, immer weiter, weiter ging es mit eiligen Schritten. Von der Boeca della Ve rita dröhnte es Mitternacht. Wie sie abbogen zur Kirche des enthaupteten Täufers, hätte der Wind sie beinah zu Boden geschleudert. Zugleich aber zer riß er die Wolken, und im fahlen Mondlicht erkannten sie die Stufen, wo sie nicderknicen mußten. In der Tiefe des VclabrumS stieg der mächtige Dop pclbogen gespenstisch wie ein Riesen grabmal auS dem Abgrund auf. Tann wieder schwärzestes Tunkel. Ter Regen rauschte klatschend nieder. In den Bogen der Cloaca maxima seufzte, stöhnte, raste der Wind. Von Schauern gerüttelt knieten sie und bete ten und beteten. Nichts zeigte sich an. .J.esus ! Maria ! ich sterbe ! schrie vloöilch die Maat) und ttnnte zusam. inen. Uud Marietta, eine eiskalte Faust im Nacken, sprang auf und floh und kloh. bis die krampfende Brust ver sagte'. Sie bekreuzigte sich, und ihre Kniee schlotterten. Aber schon über dachte sie wiederum das Nothwendige. Ihre Lage war verzweifelt. Wo sollte sie bin ? In ihr HauS konnte sie nicht. Die Alte hatte den Schlüssel. Und wenn man diese nun morgen fand, ver lassen, an dem verrufenen Ort, und cS kam heraus, wem zuliebe dann fruchteten ja nicht einmal die Num. mern, die sie jefex sicher hatte. Aber wenn jene wirklich gestorben - war ? Ihr wenigstens den Schlüssel nehmen ! Sie kam dann unbemerkt heim, lag morgen früh in ihrem Bett und wußte von nichts. Zurück! Sie schlug ein Kreuz und empfahl sich voll Inbrunst der Madonna. Tie Alte lag noch hin gestreckt, vom wieder durchgebrochener, Monde schwach beschienen. Mariettl? faßte Muth und rüttelte sie. Gnade, Enade!" wimmerte iene. .ich bin ja A .

schon gestorben!" Marietta sprach kein Wort, bemüht sie aufzurichten. Ta entsetzt fuhr sie zusammen. Von unten her hielt etwas den Saum des Mantels

gepackt. Es zischte der Mantel gab j nach. Das Zeug, tn einem aus der Mauer stehenden Haken verfangen, hatte bei einer Bewegung der Alten sich wohl straff angezogen, wie von unheim, Iicher Geisterhand gczerrt. Nu5 ge lang es Manetten, sie völlig aufzu, richten. Und wie die halb Ohnmächtige die Gefährtin erkannte, wuchs ihre Zuver ficht, noch im TieSseits zu athmen, und sie ließ sich ohne Widerstand fortziehen. Ter Regen hatte nachgelassen. Ans Piazza Montanara gewahrte Marietta noch Licht in einem kleinen Cafe. Sie war weit, genug vom Ort der Num mernossenbarung. um wieder sprechen zu dürfen. Einige Gläser Punsch flößten ihr neuen Muth ein. Auch eine spate Droschke fand sich zur Heimfahrt. Und außer einem tüchtigen Schnupfen hatte das Unternehmen für beide keine schlimmen Folgen. Marietta setzte die Nummern, die im pythagoräisch-kabbalistischen System die Begriffe: Alte, Niederstürzen, Hilfe schreien" bezeichnen. Ter Terno kam heraus. Sie war um vierzigtausend Franken reicher. Wie sie vom Einziehen der Summe heimkam, fand sie einen Brief Sedicis; er zeigte seine Verlobung mit einer jungen reichen Rimincsin an, und war versichert, daß sein liebes Schwesterchen, dem er seine treue Freundschaft ungeschmälert fortbe' wahre, mit freudigem Herzen Antheil nehme. Dies ging denn aber doch über ihre Kräfte. Als indeß der bittere Schmerz tor Enttäuschung gefaßterer Wehmuth ge wichen war, sagte sie bei sich: Und doch war es gut. Tenn ohne daS wär' ich nie zu dem Gelde gekommen." su Folgen eines Schurkenstreichs. Vor einigen Jahren erregte ein Fa miliendrama, dessen Ursachen völlig unerklärlich blieben, gewaltiges Aufsehen. Ein Professor des städtischen Gymna siums Rollin in Paris, Namens Lucas, versetzte seiner jungen Frau einen Messerstich in den HalS und warf dann die Unglückliche über daS Balkongelän der des fünften Stockwerkes auf daS Straßenpflaster der Avenue Trudaine. Tann gab Lucas sich selbst den Tod, indem er ebenfalls auf die Straße hin untersprang. TaS Drama war um so geheimnißvoller, als die beiden Gatten in ungetrübter Eintracht gelebt hatten und Frau LucaS nicht den geringsten Anlaß zu böswilligen Redereien vot. Bei der Haussuchung, welche die Polizei vornahm, wurde aber der Br'ef eineS Anonymus vorgefunden, in dem LucaS davon benachrichtigt wurde, daß seine Frau ein Verhältniß mit einem gewissen Jean C. unterhalte. Der Polizei Eommissär ruhte nicht eher, als bis er daS Geheimniß dieses BriefcS gelüftet l,atte, was ihm erst jetzt, nach mehrjäh' rigec Arbeit, gelungen ist. Ein Jndi viduum, dessen Frau zu jenem Jean E. in Beziehung staub, sann auf ein Mittel, des Liebhabers sich zu entledi gen, und verfiel dabei auf die Idee, LucaS, dessen jähzorniger Charakter ihm bekannt war. glauben zu machen, Frau LucaS habe mit diesem ein Ver haltniß. Tie feige Canaille hoffte offenbar, Lucas würde über den ver meintlichen Räuber seines Glückes her fallen und ihm den Garaus machen, wodurch der betrogene Gatte durch die Hand eineS Anderen seines Nebenbuh lerS entledigt worden wäre. Lucas war aber noch jähzorniger als der Briefsteller erwartet hatte, denn er der übte, ohne seine Frau zur Rede zu stellen, die gräßliche Tht. . m LZciselicd eines sächsischen Luftschiffcrs. Das Luftschiff durch die Wolken streiche. Pfui Schbinne. sind die Wolken feichd! Und unserm Blick endschwunden Ist schon die Stadt, nur noch 'n Turm, Ten gann ich sehn, ich armes Wurm. O wär' ich doch erschd undcnl Jetzt ist da unden Middagszeit, Zum Essen sin se schon bereit. Und alles geht zum Juddern. Wer mit mer oben in der Lufd Nich Mitleid fiehlt, der iS ä Schufd. O wär ich doch bei Muddern. Und wie das Luftschiff weider ziehd, Krieg' ich, weeß Knebbchen, Abbedid, Mir bumberts schon im Magm. A Budderbemmchen, froh erregt. Nehm' ich, mit Lebcrworscht belegt Und eß' eS mit Behagen. Und während ich das Bemmchen eß' Ich ooch die Eene nich vergeß'. Die uff der Erde weilet. Therese. ja, ich denke Tein. Durch Dich ward schdets, mein Enge lein, Mei grankeS Herz geheilct. Und nu in meinem Liebesdorscht Nehm' ich Sn Schnidchen Leberworscht, Und schmeiß' es in die Tiefe, Mei Lämmer 'wänzgen, gommtö zu Dir, So wisse: TieseZ gommt von mir Anschdatt der Liebesbriefe. Votzizlitz es schwankt der Lus a t. Kahn, Ich gloob', er sängt zu sinken an. Ich sag' eS umumwunden. Wie mich das freit! Am merfchten Wertk Hat doch for uns die grüne Erd'. ; Am liebsten bin ich undcn. 'in Schön und rein Soll da? HauS stetö sein ! Die besten Bürsten kauft man bei H. Schwede l, 420 Ost McCarty Ltraße.

Rudh's Pile Suppofltorh wird garantirt sür die Heilung von Hämorrhoiden und Verstopfung, oder das Geld wird zurückgegeben. 60 CtS. die Box. Schicke zwei Postmarken für Zirkulare und Probe an Martin Rudy, registrirten Apotheker, Lancaster, Pa. Postkarten nicht beantwortet. Zu verkaufen in allen guten Apotheken' Ward Broö., A. Kiefer & do. und Daniel Stewart, Wholesale Agenten, Indianapolis, Ind.

VeiMorschanZkin Nuß land entgleiste ein Güterzug; die 23 Waaen desselben, welche Petroleum, Spiritus, einer auch Zündhölzchen, enthielten, stürzten di: Böschung herab. Durch die Wucht des Sturzes beriethen die Trümmer des ZugeS in Qrand. Sämmtlick: Fahröeamte bis auf den Maschinisten und vier im Zuge befindliche Arbeiter, im Ganzen acht Versonen. fanden den Tod in den s.-l.immen. mi Brandi's Nehmet nur !ie echten. VS Snhwahßr0. uuiiuitiXWI Pillen. MM Blutroinigend. Befördern lg Verdauung. Bestes Mittel gegen Leber- u. Gallenleiden. 7" Za Laben In allen Apotheken. 5U jac. Metzger &Co. empfehlen ihr kompleteS Lager in imortirten wie einheimischen Champagnern. Zmportirte und einheimische eine eine Spezialität. 30 & 32 OS Maryland Str. Telephon No. 407. Bestellungen erden nach allen Theilen der Stadt zromvt ada?lt,fert. LoluMdZli Halle ! Söt MtCeNh k TtZausr? !?. Die schönste, größte uvd am bequemsten ein gerichtete Halle der Südseite. Sie steht zur Verfügung für Abhaltung von Gonzerten, Z!5nz?;rÜnzchsn, Psrtiss etc. Besonders ist fte Vereinen zu npfehlen. IST Die schönste Wirthschaft in d Ztadt. Nur die besten Getränke rondcn ver, adreicht. Zu zahlreichem Besuche ladet ein OTTO SCHMIDT. 6? 5 STV e y e j m c j e, j erv t p e? evp e, i: P l OHCE TR1ED, ALWAYS SED. $ Seeoftiiia. CiUüstNQ Peittnn BAR FIXTURES, DRAIN BOARDS AND ALL Ttn, Ztnc Brass Coppor, Nickel and all Kltchon and Plated Utensils CtctSSaA'ood, Marblo.Porcelain, Etc rU CEORCE WM. HOFFMAN, A So! Kasulaetorar Ad Proprtctor. jj 295 Et Washington St.. Indianapolis. 3 i IHt KAH-KttitHy NiltfiU. sv 2IT2S?Sa :SHSES25252S22 aaA ioi.ti , ut . .Test Zum Verkauf in Apotheken 5 Cents per Vwnd. Theovsre Stein, Nachfoigcr von SB. (J. Andersen. Abstrakte von Besihtiteln und Grundeigenthum erden in prompte? und zuverlässiger Weise ausgeführt. 86 Ost Market Straße Andianavstli. 91 d. M MWstWM? ' AtnwniuTO V ouriruun i o. CAW I OBTATI9 A PATENT ? For prompt aniwer aml un honest opinion, writa to M CNN Cc CO., iroo har bad nearlr flsty yearV ezperience In the patent boslcesa. Commuctea tio&s strictly confidentiaL AHandbookolu. STCstion conoerniLÄ Patents aal bow to ob. n tbexn sent fte". Also catalcsu OX wfnlce.1 and edentiao boora aent tt. Patents taken thronst Moon tt Co. ecef apedai notlcatotba ScieuttOo A.merlrn, and tfatia ara brought wiuely baTora th ptiblta wttb. oosx to t&e raventor. inia epienqia Mper. itd woeklr, eleg&otly lii nstrated, baa by fax th TCrl& 93 a ye&r. fcampie cooles asnt frea. Bcüdli MttaiL mcntfcly, tlfiQ a year. Bicsia eopiaa. 25 eent. Every numbar ooataloa baovevc circalauon of any sciestluc werk ta tarn nu piaxea, in ooiora. axa paotogrmp&a oz c.w toHt. wit plana, oriabiing Doildara to abow iam tdnlpsaBdeecuracontiTjcta. Addraat tWPTQO,Iiiw Toks. 161 aqav. VA7.

m

$ I US ro h

- Die -

flndiana nöüne ist daS einzige Blatt in Jndiana, weicheS die Interessen des Volkes gegenüber der Macht der Plntokratit vertritt. Als Organ des Bolkeö und nicht einer Partei oder Parteiwteressen kämpft sie nneuttoegt für Freiheitu. Recht auf allen Sebieten des StLens. Die Arbeit des volles ift di Schöpferin alles Wohlstandes nd darum wirken dir für sslche sozial Reformen, welche die Arbeit zur freubebringenden Lüft, statt zr nieberdrSckenden Last machen. Seder fortschrittlich Gesinnte, sslüe eS als moralische Pflicht spsinbe, Lfer b Snbiana Tribüne zu sein Das reiHsalttge Sonntags ' Blatt Hätt eine Fülle ustnhaUtndcn Lesestoffes. Der Abonnements Preis de? täglichen Tribüne ist 12c, des SonntagöblattS Sc, beider zusammen 13 (Ttö., per Woche oder I CtS. per Monat. Durch die Post versandt, kostet da, Tageblatt $3, das SonntagSölatt $2 per Jahr, beide zusammen CQ in Borausöezahlsng. rucksÄchen aller Art werden rasch und billig ansgeführt. Eintrittskarten, Quittungen, donstitutiorttn, Neöbnungev, GeschäftSkarten, Ortesköpfe, Zirkulare, Vrogra n. s. w sür Geschäftsleute nnd verein werd geschmackvoll antgesÜhrt. fi Zntta55lU. Znd.

W

W

M

m

WM

UJII

X