Indiana Tribüne, Volume 18, Number 107, Indianapolis, Marion County, 5 January 1895 — Page 2
X
wwcrjOTsn
Jndiana Tribüne. Erscheint Täglich und Tonntag?. T:e tlzliche .Tribüne" kostet durch den Träger 12 (Scnti per ZKoche, die SonntazS.Trilüne' L Ge;.t8 per Ooche. Leide zusammen 13 Cent oder eZ CentS per Monat. Per Post außerhalb der Glibt zugeschickt in Vorausbezahlung $5 per Jzhr. fftrs: 10 Süd LZlabama Strahe. SnManapsliJ, Ind., 5 Januar 1895. ? Vieh und Flcischexport nach Teutsttzlaud. i Von einem Agenten des AckerbauDepartements, w:!cher aus Anlaß des Verbots der Einfuhr Kon amerikani schem Nindvieh und Fleifch r.ach Deutschland gesandt wurde, ist soeben ein kurzer Bericht über das Ergebniß seiner Erhebungen erstattet worden. Die Mittheilungen hinsichtlich der Aussichten auf eine Aufhebung oder Modificirung des Verbots lauten durchaus nicht ermuthigend. Die allgemeine Ansicht unter den Importeuren geht dahin, daß die deutschen Behörden das Einfuhrverbot niemals aufheben werden, es sei denn, dan deutsche Thier'ärzte das lebende Vieh und das hergerichtete Fleisch ror der Verladung einer genauen Jnspection unterwerfen," heißt es in dem Berichte. Dieser Meinung scheinen uch die Directoren der Hamburg Amerikanische Packetfahrt-Gesellschaft zu sein, denn die Directoren Ballin und Wolf haben mir mitgetheilt, daß sie der deutschen Regierung vorgeschlagen haben, ein jedes Cargo in den Vereinigten Staaten durch deutsche Thierärzte inspkiren zu lassen. Die genannte Gesellschaft hat vier ausgezeich riete Dampfer für den Vh- und Fleischtransport bauen lassen und diese Schiffe bringen jetzt ihre Cargos nach Havre. Anfänglich trugen bie in den Hamburger Viehhöferb und SchlachtHäusern thätigen Thierärzte Bedenken, die ihrerseits constatirte Krankheit Texasfieber" zu nennen, da sie mit den Symptomen desselben nicht genau bekannt waren, und sie neigten der An sicht zu. daß die als krank befundenen 16 Stück Rindvieh mit Wasser getränkt worden wären, daß sich in einem verunreinigten Gefäß befunden hätte. Eine Analyse des Wassers ergab aber, daß diese Vermuthung irrig war, und in Folg: dessen wurde die Angelegen heit nach Berlin berichtet. Die Regierung ließ sich daraus hin di: Eingeweide, Lungen, Leber und Herz eines der verseuchten Thiere zur Untersuryung kommen; nach Beendigung der, selben wurde die Krankheit als Texassieber" erklärt und das Einfuhrverbot erlassen. Die Hamburger Thierärzte versichern jetzt, daß ihr: Diagnose zur Aeit der Tödtung der erkrankten Thiere die ton amerikanischen Autoritäten beschriebenen Symptome dieser Krankheit ergeben haben. Der Ober-Thier-rzt von Hamburg. Dr. Vollers. und der Schlachthaus - Jnspector Boysen haben eine Reise nach England ge macht, um sich über die dortigenSchutzmaßregeln genau zu informiren. Das von Dänemark erlassene Einfuhrverbot wird hier alZ eine Maßregel angesehen, welche der Wahrung der eigenen Interessen dienen soll. Der größte Theil des aus Dänemark importirten Viehes wird in Hamburg geschlachtet, denn dasselbi darf nicht lc bend in das Innere von Deutschland gebracht werden. Offenbar hofft Daiiemark durch Ausschließung des amelikanischen Viehes eine Modification dieser Anordnung herbeizuführen. Die Hamburger Viehhändler und (?ommissionskaufleute arbeiten jetzt darauf hin, die Erlaubniß zur Einsuhr von lebendigem Vieh aus Canada zu erhalten, da das Texasfieber" in den Nordstaaten nicht vorkomme. Sie würden das Vieh eventuell in Halifax verladen, allein sie zweifeln, daß die achgesuchte Erlaubniß ertheilt werden wird. Das amerikanische Vieh, welches auf den Hamburger Markt gelangte, war durchweg erster Qualität, mit Ausnahme von 32 Bullen, von denen die Hälfte als inficirt getödtet werden mußte; die übrigen Thiere waren meistens Shorthorns-. Sollte das Einfuhrverbot jemals wieder aufgehoben werden, so müßte strict darauf gesehen werden, daß nur vorzügliches Vieh zum Versandt nach Deutschland gelangt. Auch das ausgeschlachtete Z?loisch war in jeder Hinsicht erster Qualität, unglücklicherweise arbeiteten die Kühlungsapparate nicht gut und in Folge dessen litt das Aussehen der Waare. Die thierarztllche Untersu chung ergab aber, daß das Fleisch gut war, und es durste verkaust werden. Auf die Anfrage, ob der Verkauf von ausgeschlachtetem Fleisch, das von amerikanischen! Thlerarzten untersucht worden, gestattet werden würde, wurde mir der Bescheid, daß kein Thierarzt zu erkennen vermag, ob das Fletsch ge fund ist oder nicht, wenn ihm nicht we nigstens die Lungen des betreffenden Thieres zur Untersuchung vorliegen. Nana Sahib. Der befürchtete Nana Sahiö, welcher die Seele der blutigen Empörung der indischen Bevölkerung gegen das ver haßte Joch der EnglärQler im Jahr: 1827 war und über dessen späteres Schickjal tm undurchdringliches Tun sei schwebt, soll als Fakir aufgefunden sein. 'Utbtz 'die vermuthlich: Auffindung des Mannes, die in Indien viel von lich reden macht, wird das Fol gendö Mitgetheilt. Ein einheimische? Polizel-Qssicier in Kathiawar wurde zufälli auf einen Fakir aufmerksam, der in einem Tempel etwa 23 Meilen von Rajkote entfernt lebte. Züge und Gestalt stimmten so auffallend mit der von der Regierung überall verbreiteten Beschreibung Nana Sahibs, daß der Falir verhaftet wurde. Bei genauerer Untersuchung fand rnan auch dieselben Merkmale, die der Korper Nana Sa bibs traaen i'oll. Die Bebörde in Ka-
thiawa, zu deren Eifer der auf die Gefanaennabme Nanas gefefete hohe
Preis wohl nicht wenig beitrug, telegraphirte ' sofort an die Regierung. Der Nana", der seit mehr als 25 Jah-
rsn als Fakir in dem Tempel ein asce tisches Leben fährt, schien im Anfange ' . r V t . vollständig gevroazen zu i:m uno wiederholte fortwahrend, er wolle alles vekennen. Diese Schwache gmz jedoch bald vorüber, und dann war kein Wort mehr aus dem etwa 70 Jahre alten, aber noch rüstigen. Manne herauszubrinaen. Man brachte mehrere Eingeborene aus Eawnpore, die den Nana persönlich gekannt hatten, nach Kathiawar. und auch sie schienen auf dem Punkte zu sein, ihn zu erkennen, als sie auf ein: fast unmerkll Bewegung des Fakirs plötzlich schmiegen und den Mann flicht zu kennen vorgaben. Engländer, die jene schreckliche Zeit noch erlebt haben, besonders ein Herr Hoslins, wollen in dem Fakir den Nana erkennen; doch widersprechen dem mit Bestimmtheit alle bisher verHorten Eingeborenen. Der Fakir ist einstweilen aus der Haft entlassen und zu seinem Tempel zurückgekehrt, wo er sein ascetisches. erbärmliches Leben fortsetzt. 'Im Geheimen wird er auf das Strengste überwacht, und gibt man die Hoffnung nicht auf, etwas zu entdecken, das den Verdacht, den schrecklichsten aller Feinde der Engländer in Indien gefunden zu haben, bestätigt. . Hl eine deutsche Kirche in Paris. IXm Centrum der Stadt, an der arofcen und belebten Rue Blanche, mitten m der Stratzensront, steht die erue deutsche Kirche des Babels an der Seine, deren Einweihung jüngst unter besonderen Feierlichkeiten stattfand. Die Kirche ist ein Stück Paris und ist doch eine deutsche Kirche. Sie steht da zls ein Versöbnunaszeichen. Und wenn man aus dem Waaengerassel des Trinitö - Platzes beraufkommt an cer schmucken Trini!6 - Kirch: vorbei, in derMauvassani's Bei-Ami die arme Frau Waltber trifft wenn man also Da aus dem va,iseriscksten Varis kommt und durch das Eichenholz-Thor des neuen Tempos tritt und drm eine deutsche Gemeinde findet, die deutsüe Kirchenlieder singt und deutschen Pret".i , ei rr . vlgicn zuyvrl üa wzyi z'rzu ei auch des Friedens an: man Hort der Orgel zu, o:m deu:sch?n Srnn;?g5Zlang der Orgel, und träu'r.t r?n Vrüderlichkekt unier den Völkern. Eine deutsche Kirche in Paris: man denke nur! Das besagt, daß die schlimmsten. Zei!:'r vorüber sin?, daß b Haß sich nicht :n;hr so unz:razhlen bervorwaat. wie früher. dafi er ohn mächtig zusehen muß. wie das Werk der Versöhnunz fortschreitet, daß die deutschen sich nicht ln aris zu derstecken brauchen, wie das auch leute noch h:er und da in v:rh;tz:no:r Absicht behauptet wird, und dajj Paris nicht j:nc vom blinden Chauvinismus :xfüllte Stadt ist. a!s welche sie Manche hinstellen, die sie nicht kennen oder nicht kennen wollen. j).an darf die gemachtn Fortschritte freilich nicbt überschätzen. Noch ist der We-z 'weit bis zum Ziele.- ?loer auf diesem Mge ist das weiße Haus in der Ru: Blanche eine freundliche Station. Die Geschichte des Kirchenbaues ist kurz. Die Andach'.sibun i.e" der d.tschen Gemeinde jemn Jabre !an. in einem Saale der Au: Xm'.t statt. Während d:s Gottesoimsies wuraen in einem benachbart'-: Restaurant i'.t ZcU hl gewaschn, und da Geklapper des Oeschirrs imijrOrach gäufia, qerr.ia die Worte des ?a'to.'s. Tie Üuuto hätte gern eine tictM Slhdt oe').i'.,t. Aber Paris ist theuer. BaugruiiO und Baumaterial kosten ielo. 2elo aber war gerade das Einzige, was nicht da war. Allmäliz kam es ein. Wenig begüterte Leute gaben die ersten Zytn den: eine Gouvernante steuerte c us ihren Ersparnissen 100 Francs lei, ein Schweizer stiftete 1000 Francs, eine'! Theil seines kleinen Vermögens. .'Nrchencollecten in k;anz Deutschland ha: sen die Baukasse füllen, ver Kaiser und die deutschen Fürsten gaben Beiträge. Im Jahre 1893 konnte man für 000 Francs den Baugrund in der Rue Blanche kaufen. Zum Bauen waicn aber immer noch 200.000 Francs nöthig. Die Hälfte dieser Summe wurde von einer Berliner Dame der Gemeinde geschenkt, und nun konnte der Bau bcginnen. Heute ruhen nur noch etwa 40.000 Francs Schulden auf der Kirche. Der holländische Architekt Niermans hat sie gebaut. Das HauS ist auen und tnnen einfach, aber es ist Anmuth in dem Bau und es ist Stimrnuna in dem Werke, trauliche Stim mung, heimathliche Stimmung. Der innere aum xt hoch und hell. Der weiße Stein und das gelbe Eichenholz passen gut zusammen, und Beide halten gute Kameradschaft mit dem Lichte, das durch die hohen blaß bemalten Bogenfenster einfällt. Es ist die umgekehrte Wirkung, wie bei den alten Kirchen. . Da wirkt es auf Einen, wenn man aus der hellen Straße in die Dämmerung tritt. Hier mieden wirkt es, va& man aus einem dunklen Vo flur in den hellen Tag hineinkommt Das Ganze ist im romanischen Basili kenstil gebaut: ein hohes, in Stein ge wölbtes Mittelschiff und zwei niedrr aere. durch Säulenstelluna vom Sauvt schiff getrennte'Seitenschiffe. Im Chor steht der aus Eichenholz geschnitzte Altar. am Eckpfeiler des Chores die ebenfalls aus Eichenholz geschnitzte Kanzel beide streng im romanischen Stil gehalten. Die Bänke, aus Eichenholz enthalten 500 Sike. Eine schöne Orgel, mit vergoldeten Pfeifen, sieht auf vem yor. Zu der Einweihung war der deutsche Botschaf!er..Graf Munster, erschienen, sowie der, erste Seaetär der Botschaft, Herr von' Schoen, 'welch Letzterem als Präsident des Kirchen bau-Comites wohl das Hauptverdienst an dem vollendeten Werke zukommt. Hohe Würdenträger der lutherischen Kirche, waren auS Deutschland gekommen,' u. A. der Vicepräsident des Befllner Oberkirchenraths,' von der Goltz Dieser überbrachte eine Bibel, als Geschenk der deutschen Kaiserin an die
deutsche Gemeinde in Paris.- Betet, auf daß Ihr nicht inAnfechtung fallet," hatte die Kaiserin in die Bibel geschrieben. Was daö Telephon zeig:.
Der Telephondienst bietet nebenbei Gelegenheit zu nicht uninteressanten Studien des Geschaftslebens und der Geschäftsgewohnheiten in verschiedenen Städten. Jüngst hat ein Sachkenner darüber eine A?t statistischen Bericht erscheinen lassen, welcher zeigt, daß der Televbonverkehr zwar überall, je nach gewissen äufteren Verhältnissen, eine schwankende Große hat, daß aber im Durchschnitt bestimmte und bedeutende Unterschiede zwischen, den einzelnen Städten hinsichtlich der Benutzung des TelePhons bestehen, und daraus sich wiederum sonstige social-geschäftliche Verschiedenheiten ableiten lassen. Durchschnittlich sind tn allen unseren qroßen Städten die telephonischen Anrufe am Häufigsien gegen 10 Uhr Vvrmittags,sinken zur Mittagszeit auf das Minimum herab und werden wieder gegen 3 Uhr Nachmittags zahlreicher.' Meist ist der Geschäfts-Vormit-taz etwa eine Stunde kurzer, als der Geschäfts-Nachmittag. In New ?)ork aber z. B. weist die Schwachheit des Mittags-Televbon-Verkehrs darauf hin, daß die ..Lunch"Zeit daselbst durchschnittlich etwa zwei Stunden dauert. In Chicago dageaen dauert sie nur ein: Stunde, und in Boston und St. Louis manchmal weniger als eine halbe Stunde. Chicago hat einen stärkeren Nachmittags-Tele-phondienst, als jede andere Stadt! Diese und andere Angaben sind freilich noch unvollständig, besonders da sie nicht den Nacht-Telephondienst mit in Betracht ziehen. Undgerade. eine Statistik hierüber würde wohl noch vieles Bemcrken-werthe bieten! ElnNachtstüS. Vor dem Schwurgerichte zu Krems in Oesterreich stand kürzlich ein bildhübsches Mädchen von zwanzig Jahren, dem Aeußeren nach kaum einer Sechzehnjährigen. gleichend, unter der Anklage des gemeinen Mordes. Die Angeklagte. Christine Fordinal, legte unter tiefer Reue ein vollständiges Geständniß ab. Sie lebte in Wien und wurde das Opfer der Verführung eines Gärtners, Namens Joseph Knoll. Am 31. Juli genas sie in der Wiener Gebaranstalt eines Knäbleins. Acht Taae darauf mußte sie aber, die Anstalt verlassen, weil sie nach Mähren zuständig ist und die nach Mähren zuständigen jungen Mütter wegen Mangels einer Reciprocität in der Wiener Findelanstalt keine Aufnahme finden. Der Aater ihres Kindes gab ihr Alles in Allem einen Gulden. Sie beschloß daher, das Kind ihrer in Modes in Mähren wohnhaften Schwester zu überbringen, und reiste mit der Franz Josepbbabn nach Waidhofer an der Thaya. Als sie gen 10 Uhr Nachts auf dem Wege nach Dobersberg am Ufer der Thaya usruhte, kam ihr der Gedanke, das Kind zu tödten. Mit dem 3riffe ihres Regenschirmes durchbohrte sie die Schläfe des Kindes, watete durchs Wasser bis zu eicer Sanddank und bettete hier die Leiche in den Sand. Am folgenden Tage langte sie i ihrer Heimath an und erzählte, das Kind sei während ihrer Reise gestorben und in Ottenschlag beerdia! worden. Die Leiche wurde nach zwei Tagen entdeckt. Man forschte nach der Mordein, und diese, die inzwischen wieder nach Wien aereist war. wurde von der Wiener Polizei ausgeforscht und verbafiet. Anfangs behauptete , sie. das Kind sei ihr in Waldhofen beim Verlassen 'des Wagens auf die Schienen gefallen und habe sich tüdtlich verletzt. Erst später schritt sie zu einem vollen Geständniß. Das Verhör der Angeklagten bot einige ergreifende Momente. Vors.: Wie kam Ihnen der unglückselige Gedanke, Ihr Kind in so gräßlicher Weise zu ermorden?" Angekl.: Die Nacht war schuld, bei Tag hätt' ich's gewiß nicht gethan." Vors.: Aber den Grund wollen wir wissen! Angekl.: Als es finster war und ich einsam mit dem schlummernden Kinde auf einem Steine saß, fiel mir ein: Und wenn die Schwester das Kind nicht übernimmt... was dann? Ich... ohne Geld. . . Vors.: Erzählen Sie uns, wie Sie zu Werke gingen! Angekl. (schluchzend und bebend): Hoher Gerichtshof, nur das nicht! DaS kann ich nicht erzählen, ich g' ja Alles zu. Der Vorsitzende bringt ihr Geständniß zur Verlesung und hält ihr dann die den Akten entnommene Photographie des Kindes vor: Ist das Ihr Kind? Betrachten Sie das Bild! Die Anaeklagie wankt zurück, sie bedeckt die Auaen mit den. Händen und ruft aus: Ich kann das Bild nicht ansehen, nehmen Sie 's fort, Herr Präsident! Vors.: Sagen Sie uns, hatten Sie die Absicht, das Kind zu tödten? Ang:kl.: Ja. Vertheidiger: Geben Sie acht, wissen Sie. was das heißt. Absicht? Anaekl.: Ja, ob ich willens war. Staatsanwalt: Ganz richtig! Wollten Sie es ums Lebe bringen? Angekl.: Ja. das wollte ich. Alle Dienstgeber der Angeklagten schildern sie als sehr brav, fleißig und sparsam. Die Geschworenen beantworteten die eine auf Mord gestellte Frage mit neun Ja und drei Nein. Diesem Verdikte gemäß lautete das Urtheil auf Tod durch den Strang, Von der deutschen NeichSpost. , Soeben .ist die, Statistik der deutschen Reichspost- und Telegraphenverwaltung für 1893 erschienen, der wir folgendes entnehmen: Die Zahl der Vostanstalten betrug am Jahressluß 25.985 gegen 25.113 am Schlüsse des Jahres 1892., . Telegraphenanstalten waren 12.914 vorhanden gegen 12.443 im Vorjahre'.' Die Zahl der Verkaufsstellen für Postwerthzeichen ist von 15.766 auf 16.922. die der Vost
driefkasten von 73.001 auf 80.437 ge-' stiegen. Reichseigene Post- und Teleqraphengrundstück: sind 429 vorhanden gegen 420 im Vorjahre. Die Zahl der Beamten, Unterbeamten u. f. w. beträgt 142.408 gegen 137.028 im Vorjähre. Durch die Post befördert rrno
3.114,255,873 Sendungen cj:ge:r 2,931.833,040 im Vorjahre. Die Z,.. nähme beträgt mithin rund 152 Mil lionen. Telegramme sind besöroer: 30.573.572 geg?n 23.757,403 im Vorjahre. Die Gesammtzahl d:r von den Stadt-Fernsprechoermltili::'gsa:i-stalten ausaefübrt.'n Vervlndunen beträgt 372.710,240 geg:'! 313.001.635. Postwertzeichen sind verwendet 1.747,691.103 gegen 1,673,603,490 im Vorjahr. Das Gesammtgewicht der durch die PoK beförderten P.'zclereien ist berechnet auf 500,011,930 Kilogramm gegen 469,043,490 im Voriahre. Die Gcsammteinnahmen beliefen sich im Etatjahr 1893 94 auf 256 ,466.749 Mark gegen 246.586.442 Mark im Vorjahre. Die Gesammtaussiaben auf 239,776,366 gegen 229.026.740 Mark. Der Ueberschuß der Einnahmen über die Ausgaben betrug hiernach 16.690.333 gegen 17.559.702 Mark, im Vorjahr, war also hiernach um nahezu 1 Million Mark geringer. Erheblich zurückgegangen ist der Werthbetrag der durch die Post vermittelten Geldsendungen. Er betrug nur 18.669 Millionen Mark gegen 19.566 Millionen Mark im Vorjahr, sodaß die Abnahme nahezu 900 Millionen Mark beträgt. Sie entfällt ausschließlich auf die Briefe und Packete mit .'crihanqabe, wogegen der Postanweisungsverkehr noch um 149 Millionen Mark zugenommen bat. Taö Golf-Geschwader. Im karibischen Meere bzw. im Golf von Mexico wird aller Wahrscheinlichkeit nach binnen Kurzem unter dem Contre-Admiral R. W. Meade ein Geschwader zusammengezogen werden, welches an Stärke selbst nicht der Flotille der asiatischen Station nachstehen und das aus einer Anzahl unserer besten Kriegsschiffe zusammengesetzt sein wird. Als Flaggschiff wird der gepanzerte Kreuzer New York", Capt. R. D. Evans, dienen; dieses Fahrzeug, dessen Deplacement 8200 Tons beträgt, führt in seiner Hauptbatterie 6 Achtzoll- sowie 12 Vierzoll-Schnell-feuergeschütze, 14 Kanonen in der Se cundärbatterie und seine Besatzung besteht aus 40 Osficieren sowie 526 Mann. DaS zweitgrößte Schiff des Geschwaders, wird die Columbia", Capt. Summer sein, welche bei einem Devlacement van 7375 Tons ein Acht zoll-, 2 Sechszoll- sowie VierzollSchnellfeuerzeschütze. 20 Kanonen in der 'Secundärbatterie führt und deren Bemannung 429 Köpfe zählt.. Den dritten Plag werden die Kreuzer Eincinnati". Ea.pt. .Maß, und Raleigh", Eapt. Miller, einnehmen, deren Deplacement, Armirung und Bemannung gleich sind; das Erstere umfaßt 3213 Tons, die Hauptbatterie enthält ein Sechszoll- sowie 10 Fünfzoll-Schnell-feuer-iGeschütze und die Secund'ärbatterie 14 Kanonen, während zur Bemannung eines jeden Schiffes 20 Officiere und 292 Mann gehören. Nach diesen an Größe kommen die Kreuzer Marblehead", Commander O'Neil, und Montgomery", Commander Davis. Das Deplacement derselben beträgt je 2034 Tons, ihre Bemannun umfaßt je 20 Officiere sowie 254 Mann und die Hauptbatterie eines jeden Fahrzeuges enthält O Fünfzoll Geschütze, mit 10 Kanonen in der Se-cundär-Äatterle. Als siebentes Schiff wird die Atlanta", Capt. Eromwell, dem Geschwader zugetheilt werden; sie fübrt bei einem Deplacement von 3026 Tons 2 achtzöllige und 6 sechszöllige gezogene Geschütze sowie 12 kleinere Kanonen: ihre Besatzung besteht aus 234 Köpfen, incl. 19 Offneren. Außerdem ist es nicht unwahrscheinlich, kaß die Minneapolis-, das Schwesterschiff der Columbia", in demÄolfGeschwader erscheinen wird, doch sind bestimmte Dispositionen in Betreff dieses Schiffes noch nicht getroffen worden. Es liegt nun die Frage nahe, 'aus welcherVeranlassung eine solche Machtentfaltunq in den. westindischen Gewässern für geboten erscheint. Grün verschiedener Natur werden hierfür anefübrt. Vor ' allen Dingen ist der Winter die beste Jahreszeit, um m Süden Kreuzerfahrten vorzunehmen. Außerdem aber hält der Marinesecretär Herbert es für dringend geboten, daß die Schiffe größerer Geschwader zusammen ausgedehnte Flottenübungen veranstalten, .um die größtmögliche Manöverfähigkeit zu erlangen; auch wird man bei den Uebungen die Lehren, ivelche aus der großen- Seeschlacht an 'der Mündung des Z)alu gezogen sind, vraktisch zu verwerthen suchen. Der Ausführung der Manöver wird die Geschwindigkeit dir Schiffe wesentlich au Statten, kommen. Die Columbia" und. Minneapolis" haben .auf ihren Probefahrten im Durchschnitt 23 Knoten zurückgelegt, die' New Fork" 21. Cincinnati" und Raleigh"' je 19. Montgomery" und Marblehead" ca. 19 bzw. 13 1-2; nur die Atlanta" ist einFahrzeug von geringer Geschwindigkeit. ; ' Militärische Jnstructoren für die ttnaben. . . . ' . - Cong'reßmann Coombs hat dem Bestreben . durch militärische Exercitien der heranwachsenden männlichen .Juend eine stramme Haltung beizubrinaen, durch Einreichung einer Bill Ausdruck gegeben, welche gestattet' den offentlichen Schulen Officiere der Landarmee und Marine als Jnstructoren. zuzuweisen, .dach .soll die Zahl derselben 50 nicht übersteigen. ' Um dem Einwand zu 'begegnen, daß reine Ofsi ciere'.sür.diesen Zweck .'disponibel sind, enbält dieBill die Bestimmung, daß sie, so weit als thunlich, den TruppentheiUn in der Näbe der Schulen, in denen
militärische Jnstructoren gewünscht werden, entnommen und nötigenfalls auch Unterosficiere für diesen Zweck verwendet werden sollen. Die Zuweisung von Jnstructoren darf jedoch nur dann stattfinden, wenn die 3ahl der Zöglinge 500 übersteigt. Der Kriegssekretär erhält die Befugniß.den Schulen die erforderlichen Waffen und Ausrüstungsgegenstände leihweise zu überlassen. ' Bisher wurden Officier: nur an Colleges abcommandirt und im letzten Quartal des verflossenen Sckuli.ires machten 95 Anstalten, in denen 13.070 5!naben militärische J'struction erhicltcn. von dieser Verzünstigun Gebrauch. In dem entsprechenden Quartal des Jahres 1891 belief sich dieZahl der betreffenden Knaben auf 7306, dieselbe hat sich also in der kurzen Spann: von drei Jahren beinahe verdoppelt. Dies ist, wie Kriegssekretär
Lamont sagt, ein gesundes Wachstbum des ossentlichen Jnterenes an ver militärischen Ausbildung ' und der Werthschätzung ihrerVortheile." Schon im verflossenen Jahrs empfahl Herr Lamont. daß dieselben auch den Hochund Normsllfchulen der großen Stadt: durch Überweisung von Offneren zu Gute kommen sollten und diese Empfehlung hat er m diesem Jahre w:ederholt Wie viel Öftere : f diesen Zweck Verwend r freilich nicht gesagt, doch theilt er die Ansicht des Generals Schofield. der zufolge Officiere der stehenden Armee in Friedenszeiten keine bessere VerwenKnbrrx könnten, als zur tornt ms (iv r - Verbreitung der militärischen Jnstruction." Daß diesen sehr weit gehenden Wünschen die Bill des Herrn Coombs i i ..c n niTir niniinr iipni ni i rT i n ri 1 I
lllUJl IIUIMMII vjviliv. uiwauji ivuvvii utiii, wur System der militärischen Jnstruction durck Officiere allgemein zu verbreltkn. braucht wohl nicht besonders hervorgehoben zu werden, und. im Falle der Annahme der Bill, werden nur die
Daß bel der ungeheuren Zahl der'!un. wovooa prang durch e n öffentlichen Schulen und der beschränk- Muster wurde aber emgeholt, schwer ten Anzahl der disponiblen Officiere mißhandelt, m emen offenen Gasrohrst Vnw k,2 canal geworfen und Mit Erde -Vckt.
arökeren Städte aus derselben Vor- wurde. er Ober,tadthauptmann ertheile ziehen können. Daß, vernünftig suchte die Gendarmerieleitung um probetrieben, ein gutes System militari-, visorische Ueberlassung von Gendarmen scher Jnstruction auf die Haltung und zur Aufrechthaliung der Ordnung. Disciplin der Knaben einen fördernden Letztere stellte bereitwillig achtzig
Einfluß ausüben wird, kann wohl nicht bestritten werden. VotJnlanve. !?n der Kongregationali-s!en-Kirche zu Bremen, Ind., spielte frd& bar tiniacn Taaen: tbxe Scene !lb. welche viel Staub aufgewirbelt Int. Es stellte sich nämlich am WeihnachtSabend in dem Gotteshause ein Entlassene? Prediger Namens Keane ein. der sich während der Predigt von seinem Cihe erhob und dem fungirenden Geistlichen Arthur Schimfworte m'ö Gesicht schleuderte. Dieser, nicht faul, verließ die Kanzel, ging auf den Störenfried zu, packte ihn am Kragen und . warf ihn zum Tempel hinaus. Mit dem Weihnachts-Gottesdienst war es dann vorüber. Seitens der Beamten der World's Christian TemperenceUnion" ist beschlossen worden, eine Riesen-Pe-tition in fünfzig Sprachen, von Vertretern eben so vieler Nationen unterzeichnet, welche sich gegen den Verkauf und Genuß von geistigen Getränken und Opium richtet, dem Congreß am 15. ??ebruar einzureichen. Eine gleiche Petition soll auch der britischen Reaittung und anderen übnmittelt werden. D?r nächste Convent der Orga Nisation findet vom 14. 21. Juni k. zi. in London statt und werden an demselben, wie gesagt wird viele amer'lkanische Temperenzfrauen Theil nehmen. Das Vegräbniß des E?Gouverneurs undi Er-Bundessenators Alcorn. welches zu Eagle Nest. Miss.. stattfand, führte .zu recht ergreisenden Scenen. Alcorn. ein, früherer Skla venhalter, war einer Derjeniaen, welche
O . l . jf ' I i uc auiccu yt vic nnnnhn ÜsngSnirf inrn. umstanden, und laute Trauerqesänae Ä ÄliS anstimmten. -Schließlich, mußten sie mit Gewalt von dem Sarge entfernt werden. ff rau S idney Howe, eine der angesehensten jungen Frauen in Melrose. Mass.. verlor kürzlich bei dem Versuche, ihr Dienstmädchen' voni-Tode zu retten, ihr Leben. Die Kleider deZ Mädchens, welches in der Küche beschäftigtwar, fingen auf eine' bis jetzt unaufgeklärte Weise Feuer, und in Todesangst rief es um Hilfe. Frau Howe. eilte herbei und suchte die Flammen zu löschen, wobei die ihrigen selbst Feuer fingen.' Die beiden Unglücklichen versuchten danft die Straße zu erreichen, fielen jedoch bewußtlos auf den Boden, noch ehe sie die Thür öffnen konnten. Dort wurden sie ur sterbendem Zustande angetroffen. - Das Mädchen, Maggie Callahan mit Namen. starb kurz nach ihrer erfolgten Ueberführung in'S Hospital, während Frau Howe, die sich in, der ganzen Ortschaft der größten Beliebtheit erfreute, ihren-Leiden ebenfalls erlaa. nev.. B'r. .. Edward lutt Glynn, der vom Erzbischof' Corrigan wieder -zur Ausübung aller seiner Bc fugnisse und Machtvollkommenheiten als Geistlicher' eingesetzt worden ist. wird an Stelle des seitherigen Pfar. rers John C. Henry das Pastorat der St. Mary'S Gemeinde in Newburgh, N. A., .übernehmen, da Nek Henry c.n die, 5tirche der heiligen Schutzengel versetzt worden ist. Dieser Tage hat 3to Dr. McGlynl? in der Kirche zum heiligen Kreuz an der 42. Str., zwischen der 3. und 9. Ave., seit langer Zeit zum ersten Male wieder eine Messe celebrirt. Daö beste Brot in Stadt und Sau, DaS sindet 'man bei Bernhardt. Thau, Auch Pumpernickel, Straußelkuchen Braucht Ihr nur bei ihm zu suchen. Am östlichen Marktstand 123 und 124 oder Hoibrook Str. Uo. 81.
mi r? ,kigmcn m iuqcr ; ft Wgzhui. Dort lim Abends IA "thm Fremdling an. d durch stm
Bill
Dr. August Köllig's &m"b"ii2?ei? Tropfen.
H
Gcizcn TtMcpste Uebelkcit, Diese so gcwöhnlicbcn Krankheiten haben SancrcS Slufstofzen, U.f.tU. rcn Ursprung im Nckgcn. Der Magen- " " ' fast hat nicht die zur acsunrcn Verdau ung der Speisen nctblrendigcn Eigenschaften und eine allgemeine Scbw.ick'e des Magens tritt ein. Dr. August König's Hamburger Trcpfen reinigen die Säfte.
Gegen Lcvcrlcldctt. Vllivse Beschwerden .bekunden ein Trägheit dcö Aus sckcit'LngZOrgznS der Leber und UnregelmäßizZeit in den Funktionen der rersbiedencn zur Bearbeitung der ausgcscnderten lüsiiakkit
bestimmen Organe. 5Henn et Ueberfluy . t . . C .4. w .
niicje ejccirerccn aur, recicr: cura geiPiitres Aueseven rer Haut, u. s. w., anzeigen. Als ein Mittel gegen dkfe Leiden sind Dr. August König'S Hamburger Tropfen auf'S Wärmste zu empfthlen. Lt. Jakobs (Bot Heilt NheumatlsmuS, Neuralgie. Nückeuschmerzeu Verletzuugeu.
OomAusran?e. , DasLoudonerGeneral Medical Council hat den Arzt R. M. Theobald von der Liste der Aerzte gestriche, weil er das Buch des Grafen i ü&cr .Elekttohomöopaihische Medicin" übersetzt und dessen Mittel empfohlen und auch in seiner Praxis gewandt hatte. Der Umstand, daß k Matteischen Mittel Geheimmittel smb verbietet einem Londoner approbirten Arzt deren Anwendung. PP , n ? . ""7,?. Vr Äs s ? l?"-."'" 10? Ibeiterinnen den. Schuhmacher und ulg?imc!,lcr mooooa aus azul tenhoven in Böhmen, weil er in Böhmen Schuhwerk durch Hausarbeiter 20 Procent billiger anfertigen wollte. ! als die Mödlinaer Fabrikarbeiter es I , - , ., fr ry 1 fr , , n 's i ?" n mte den übel Zugerich teten. Die Polizisten in Kasau streiken, weil em Theil derselben wegen Unregelmäßigkeiten entlassen , Mann be:, die sofort ihren Dienst beaannen. 2er Pobel wollte die sich darbietende Gelegenheit benutzen, beann johlend die Straßen zu durchziehen und eine Verkaufshütte mit Südfrüchten zu plündern, wurde aber ohne Mühe auseinandergejagt. . I n dem Gerichtsgebäude von Brescia, Italien, ist ein seltener Fund gemacht worden in Geftalt eines vergessenen Kassensckrankes. Seit etwa dreißig Jahren befand sich dieser Schrank im Gerichtsgebäude, und Niemand wußte, was darin war oder was es damit für eine Beandtniß habe. Jetzt hat man mit vieler Mühe die Schlüssel gefunden, den Schrank geöffnet und 13.000 Lire da rin entdeckt, die aus gerichtlickien Hin terlegungen bis zum Jahre 1865 zurück bestehen. Und nun suüt man eifrig nach den rechtmäßigen Besitzern dieser Gelder. Heilige Ordnun! Zwei übermüthi g e Anarchisten haben kürzlich in Sinigazlia von einem dortigen Geistlichen eine wohlverdiente und empfindliche Züchtigung erhalten. Sie gegaben sich angetrunken in die Kirche S. Maria della Pace, während dieselbe zur Wesderzeit voll von Menschen, meist ffrauen, war. und riefen unter auerfand lästerlichen Reden und Handlunaen: ss leoe oie nnarcyie uns ou sociale Revolution ! Während die 5?rauen erschreckt nach allen Seiten flohen, eilte, wie ein Erzengel mit feurigem Schwert, der junge Pfarrer mit einem derben Stock bewaffnet aus der Sacriftei und prügelte die stecken Burschen zur Kirche hinaus. Ein heiteres Stückchen passirte kürzlich m einem Nachbarstadt f. ... cr...tr k. ui,iv w,4uiy, vü ; dagegen alle Papiere, die er bei sich ! trug, den Namen des Gendarmen entj hielten. Der-herbeigeholte Ortspsarrer, oer tn soicyen Gingen ven oi metscher machen muß, klärte die Sache dahin auf, daß' der Fremdling ein Franzose und der Liebhaber der Toch ter des Gendarmen sei, die er in Paris kennen , gelernt und die er besuchen wollte. Der zukünftige Herr Schwiegerpapa hat denn auch seinem Schwiegersohn bei einer Flasche Wein, den Segen gegeben. In der Rue GodefroyCavaianac zu Paris hat-ein Arbeiter Namens Lapouge die Frau des WeinWirthes Courtois mit drei Revolverschüssen tödtlich verwundet. Lapouge machte der Frau in zudringlicher Art den Hof, wurde aber stets energisch abgewiesen. Die Frau erzählte von dem Gebahren des Unverschämten ihrem Manne, der ihn eines Tages bei seinen Liebesbetheuerungen ertappte und aus der. Wirthschaft entfernte, wobei La vouge .'einen., Nevolderschuß auf den Wirth abfeuerte, ohne zu treffen. . Für dieses Vergehen war Lapouge zu, sechs Monaten Gefängniß verurtheilt wordttii". .Nach Verbübung dieser Strafe schlichter sich in aller Frühe in die Wirthschaft des Courtois und feuerte, als Frau Courtois die Trevve hinunterstieg, drei Schüsse auf sie ab und ergriff dann die Flucht. ' Noch .-am nämlichen Tage wurde er verbaktet. ' m ,, Nudy'S Pile Suppository wird garantirt jut die Heilung von Hämorrhoiden und Verstopfung, oder daS Geld wird zurückgegeben. 60 Ctö. die Box. Schicke zwei Postmarken für Zirkulare und Probe an Martin Rudy, registrirten Apotheker, Lancaster, Pa. Postkarten nicht beantwortet. Zu verkaufen in allen guten Apotheken' Ward Bros., A. Kieser & Co. . und Daniel Stewart, Wholesale Agenten, Indianapoliö, 3nd. - m t i
nrsjn
von WaCe im Blute zurückbleibt, treten 444 rw m m Marktbericht. Wholesale-Preise. Grocerieö. Zuck: öarterZ5.26. Guter gelber $3.76. Gewöbnl. eiber $3.45. Äaffee: geröst. Banner, Lion vnd Java 21. 25c (W KO Pfd SSZen) Capital 21c Pilot 20H'c Dakota 19c Brazil 19c Getr. Aepfel 6c Pfirjiche 14c H Cormthen 5c Pflaumen 7c m Aprikosen 11)c Früchte und Gemüse. ZAepsel perFaßt2.00 Citronen per Kiste U 25 Orangen per Kiste 53.00 Kraut ver Faß 85c. s Zwiebeln per Faß $1.25 Rüben per Faß 51.50 1 Bohnen per Bushel 52.50 Kartossein per Bushel f 0c. Süß.Kartosscln per Faß 52.75 Mehl. Winter-Weizen pat. 54.00 Frühjahr-Weizen pat. 54.00 Winter extra 52.50 Gewöhnliches 51.75 Roggenmehl 53 10 tzasergrütze 55.75 Butter, Eier und Geflügel. Butter, frische Countrv 10c. Eier, frisch, per Du. 20c Leb. Geflügel: Hühner 5c per Pfund; Spring ChickenS 5c: Hähne 4c: Turkev vennen 5jc: Enten 6c: Gänse 55.40 v Dutz JDr. Carl G. Winter, Arzt und Cblrurg. TpezZalist für A?ecn uud Ohren. Sprechstunden von 9 12, Z-S, 7 Uhr. Ossice: No. 40 Ost Ohio Straße. Dr. I. A. Sutcliffe, eschasnol ftch autsöltekUS mit uadlrttliiLe, Xätitv und mit (XcsttlcoBtl und Unnfranf betten. o. 95 Cn Wlatttt Ctraf. i 'fce.fetonbfn : 0 Hl 10 Uhr srm. J i 9 llX VCOtU. flUtttCCl CUf0rkT9(. tlf h V4I. Dr. C. R. Schaeser, ZSrzt und Chirurg, o. 430 Madifon Avenue. nahe Vkorriö Str. Sprechstunden: K v:s Nir vkorgen. H Ni' 'iaLLltttagk, 7 v Ndr dend. ?elevdo . C. C. VVerts. Deutscher Zahn Aizt No. 8z Nord Pennsylvania Str. i vcxxt ( Wttsch aigctcaxlt. DP. THEO. A. UAMK hat feine DffUe nach No. 04 Nord Delaware Str. oerl'gt, und wird Nb freuen seine Patienten unk freunde dort zu empfaapkn. Epreckstunde . 9 10 Uhr Vorm.: k 4 Uhr achm.; Sonntag: JtfW-lI Uhr Borm. CT Telephon 848. Dr. BurShsrdt, ZZeutscher Arzt. Osstee und kJohnuug: SZr. S82 Süd Meridian Str. Offtre-Stunden : s btl v IXlt or. 2 bil 8 ihr achm. r M 8 Nir dd eti8 S 9 Lormittag Teledbo, Dr. I. Wühler, I2tt Gti Me(5arty Str. Cvrkch'Stunden: 8 9 Uhr orm. achm.: 7 TttT Rdendi. Telephon 1446 1-JtHr Sprechstunde?: Eovntea nur ZZolntttaal. . I n i r i n p n. t X I Eine Vetmancntt stur f der hartnöckigsten Fülle ren Sovorrhea vnd ' ' Qlttt, aarannrt in von 8 bl 6 agenz kein 1 onic vehaartung ndtd'g, vnt ohne die an ' ekelnden H'ciultate de Cinncdmcnt nen Cu. J, bede. Sopaida d?r Eandelöl. Z.FerreE. , ' , (tcu'ft achfolger). xotheker, Paxi. er. ' kauft von allen Truggifn. AH IDEAL FAMlLY MEDICI NEi Foc lBdlcettlon. UiiloatncM. llekdche, C'.imtlpatloB, Und C.BanlrxIon. Offpn.lTe lti-th. nd all dünrdr ot VI Lkm ii, Llrcr and Bowe;n, RIPANS "ABULES, . et gentlj yet prwmptl Fertc lypsiion iöjiown meir tsoi it drupvist or senk hT nixil. tor 1 Kl 10 tuus, 40c rscicaf 1 boxe), xz. ror ire iwmpiee-aoa KII'A.Nt t'IJKUlCAL CO., KewTvrk. Dach - Material. T. F. SMITHER. Händler in Siedachrtatkrial. 1 und 9 l ead, LZooftJg, vafferdtchte eheeting. fener, estem Liplzait'Stlz, Strohpappe, Dach und ttf tallFardkn ?e. ,e. Office: 169 Weft ClatX ld Strafte. Telephon I. D a ch d e rk c r e i.
jHWH1Ti11111111111111
Ar n r js ,
sU.j
gähigeund veratortlich Dachdecker. SKtt dScher, Irtnidad und iliontte vbalt.Däiter. lle rte Tn:pistttou.DZchtr mit deSem via tertal. Office: No. 169, vard : 180 W. Mary land ffr. Telephon 831. JndiansVeliZ, J.
Zue. Wfstzgev & Co. empfehlen ihr 'ompleteS Lager in wrortirtcO uie einhewischen
Champagnern. Imporlirle und einheimische eine eine Spezialität. 30 55 32 Marhland Str. Telephon S?o. 407. Bestellunzen wrrd'n ach cZtn Theiien der Stadt zrosivt odz'ii's?rt. Eis: (5'is: Eis: Wir denüren da? Ck'.ipk!,'?vem für Vblikf erung von is an vn'crk Zcndrn. Lcaufcn Sie Jbre l?urvils. devor das gtilkfert wird. Da wir einen guten Borra:d von tt bcfien. so flndwir ia der Lage i sclgeude Preise zu verlausen, 100 bis 200 Hfd in einer pieferuna llc veriooPfd 200 bis 1008 a In einer Lieferung 50c ver . 1000 lt 2000 tfötn einer t'tcferuaa l7c . . iJtf uub mehr tu einer Lieferung 15c CCütl JL&& CDo.; Office : 9io. 523 est Walui5r. Tel. loflS. mit Alarm - Sigkuk 4 Pennsylvania und Mar?t. 6 EnglishS Opernhaus. 6 Catt' und Ne Jork. 7 Noble und Michigan. 3 Nem Jerfeystr. und Nsc.SusetS ? 9 Pine und North. 10 Market und Pine. 11 Hauptquartier des FeuerDepart'mtS. 12 St. Clair und East Str. 12 No. 2 Spr'nhS, Mass. Ave. nahe Noble. 13 Delamare Str. und Fort Wayne Ave. 14 New Jersey Str. und Fort Wavne Llve. 15 Peru Str. und Massackufett? Llv. 16 Christian Ave. un: Asy Str. 17 Pärk Ave. und Butter Str. 13 Columbia und Malott Ave. 13 Archer und Jöbn Str. " 123 No. 9 SchlauchhauZ, Ash und 7. Str. iz Ze'iladama und Siebente Str. 123 Central und Lincoln Avenue. 126 AandeS Str. und Lincoln Ave. 127 Columbia und Hill Ave. i5 uentrai -mve. uns Yinjte rx. 129 AuSstellungs.Gebäude. in Aieoama und Morrison Str. 132 Nohimpton und Achte Str.' 134 College Ave. und Zehnte Str. 10 Ä tf C , ä!mr A. loo VVINL öc. UNS ujeiaroare rr. 136 Alabama und North Str. 137 Neromann und Achte Str. 133 College Avenue und Irwin. 21 Illinois und St. Joseph Str. 23 Pennsvznnia und Pratt Str. 24 Meridian und Zweite Str. 23 No. S Svr'nhauS, 6. nahe Jllinoiösk. 23 Mississippi und St. Clair Str. 27 JllinoiS und Michiaan Str. 23 Pennsylvania und Fünfte Str. - 29 Mississtvpi und Vierte Str. 212 Tennessee und William Str. 213 P-ennsyloonia und Michigun Str. 214 Illinois und Herbert Str. 213 Waisenheimath für Farbige. 216 Tennessee und Erste Str. . 217 Meridian und Siebente.' 213 Clissord und Jesserson Avenue. 31 No. 1 Svr'nhs.. Ind. Ave. .Mich. Lt. 32 Meridian und Walnut Str. 34 California und Vernunt Str. 35 Vlake und Ncn, York Str. 36 Jndiana Ave. und St. Clair Str. 37 Etadt.Hospital. 33 Vlake und NorthStr." 39 Michigan und AgneS Str. 312 West und Walnut Str. 313 Weit und Dritte. 314 Siebente und Howard Str. 315 TorHet und Paca Str. 316 Tennessee und 1. Straße. 41 No. ö Spr'nhauS, Wash. nahe West St 42 Geißendorf und Washington Str. 43 Missouri und NenfYork Str. -45 Meridian und Wasington Str. 4 JllinoiS und Ohio Stt". 47 Teimessei: und Washington Ctr. 4g Kinaan'S cklacbtkaus. 49 Jndianola, 3 Squares vom Fluß. 412 Missouri und Maryland Str. 413 Mississippi und Wabash Str. 41 Dn.nj lvS ft,.trr4 Girn Rundbaus. r-ekl. vom m Milen Ave.und National Stoad. ' 61 No. 4 Spritzenhaus, JllinoiS u. MerrUl. SZ JllinoiS und Louistana Str. 53 West und McCarty Str. 64 West und South Str. j. 56 Mississippi und Senrn Str. 57 Meridian und Räy Str. 63 No. 10 Schlauchhs, MorriS u. Mad. 69 Madison Ave. und Dunlap Str. 512 West und Nockwood Str. 513 Kentuck? Ave. und Merrill Str.' 514 Union und Morris Str. ' 616 Illinois und KansaS Str. 517 MorriS und Dakota Str. ' . 513 MorriS und Church Str. , 51g Tennessee und McCarty Str 521 Meridian und Palmer Str. 523 Morris Str. und Gürtelbahn. 524 Madison Ave. und Minnesota Str.' 1 No. 2 Haken u. Leiter-HauS. Southstr. LZ Pennsylvania Str. und Madison Ave. 63 Delaware und McCart? Str. 64 East und McCart? Str. - - - 65 New Jersez und Merrill Str. -67 WirLinia Ave. und Bradlha Str. 63 Gat und Coburn Str. 69 Pennsylvania Str. und Madison Ave. 612 McKernan und Dougherrz Str. . 613 tfaft etr "unh 9inrnln P. 614 Esst und Bescher Str. 613 Noble und South Str. 71 No. 3 Spr'nhaus, Wirg. Ave. u. Hu. 72 East und Georgia Straße. 73 Cedar und Elm Str. 74 Lenton und Georgia Str. fX ?sikk ..va:. ' v-ii)4viiy xivc. UiiU 4UIC 76 Tillon und Batss &tt. 73 No. 13 Spr'nhaus, Prospekt u. Dill. 79 Fletche? Ave. und Dillon Str. 712 Spruce und Prospekt Str. ' 713 English Ave. und Laurel Str. 714 Willow und Olive Str.. 715 Shelby und Beechex Str. 716 Deutsches Waisenhaus. 713 Orange und Laurel Str. 721 Lexington Avenue und Linden Straße, 723 gleicher Avenue und Spruce Straße. 724 Tucker und Dorsey's Fabrik. 81 Market ur.d New Jersey Str. 82 Washington und Delaware Str. 83 East und Pearl Str. 84 New Fork und Davidse. 85 Taubitummen'Anstelt. 86 Der." Staaten Arsenal. ' 87 Oriental und Washington Str. 89 Frauen'Reformatorium. j 812 No. 8 SchlauchhauS. Ost Oass. Str. 813 Market und Noble Str. 814 Ohio und Harvey Str. 815 Arsenal Avenue,und Okzio Straße. ' -821 Pan Handle Eisenbahn.ShsrZ. 323 Walcott und Carter Str. ' 91 No.7 Spr'nhaus. Mary land neZeerid. 92 Meridian und Georsia Str. 3 Meridian und Süd Str. . , . 94 Pennsylvania und Louifian, Ctr. . 95 Alabama Str. und Virginia Zt, Spcj ialf Signale. Ersten 2 Schläge, zweiter OlerN. Zweiten 2 SchlSee. dritter Ular:. ' Dritten 2 Ech läge, vierter Zlzrzz. ' 1-2-1 Feuer auS und Schl-uch e'. ' 8 Schläge, weniger Oasserdru. 8-3 mehr Wasserdruck. . 12 Schläge, 12 Uhr Nitt-:7. Die ersten 12 Sia!, r: 'nr ständig auSgeschlagen, l:t tn .' - '.3 den Die Hundert, Z:zj t: j ,
k
rr
meni creasirt:i:r
