Indiana Tribüne, Volume 18, Number 107, Indianapolis, Marion County, 5 January 1895 — Page 1
i o 1 t O Ifa A KJ kl m '.? j K W r r--I- r w Offtee: üfto 1 Sud Sttewama Srrasze. Jah?aeng 18 Indianapolis, Zndiana Samstag, tcn 5 Januar 1895. No. 107
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Lditorielles. - Vor einiger Zeit hat Mayor Denny Herrn Martindale beauftragt, em omue zu onn?e zu oueen um oen nati ' .. . . der Stadt zu prüfen, zu dem Zwecke Vorschläge in Bezug auf nothwendige oder vortheilhafte Aenderungen der nächsten Legislatur zu machen. Das Comite ist seit einiger Zeit an der Arbeit. Es besteht auS lauter reichen Leuten, sogenannten Prominenten. Das minder wohlhabende Element unserer Bevölkerung, speziell die Arbeiterklasse ist aar nickt vertreten. Wir sinden daö auch ganz natürlich und sind ' ' 1 eS schon gewohnt. Die reichm Leute haben nicht nur allen Verstand ge pachtet, sondttN Nehmen auch V0N VvtNr . v.. M.ZZs,;,,, (f.. Z iy V vt vmv fr I F I f,.., n,nn , wZss,n w.istd,? Stdi tu,, rc. c:. ... e. Noth thut. Daß sie dabei nur an sick denken, und glaube, daß daS wad UV, 0 ""ii I ihnen Noth thut, gerade das lst, was der Stadt nüdt. daS sei nur so nebenbei gesagt. ES ist daS auch eineS von x. r:. ctm v,. l'l 1 J . ' ? stehen. ES lst dies da, wo Klassen ezistiren, etwaS ganz Selbsiverftändlicheö.' Wer'S noch nicht glaubt, daß wir Klassen haben, dem sollte die Zu-1 sammensetzung dleseS Comite? die Au- " ' . . , . , . öffnen. Allerd naö haben auch die ycuwuni. unvi.ib u) ouicn 'roener, weiqe oion ein kleines Heim besitzen, und schließlich ja auch Alle, welche keines besitzen, ein Znteresse an kommunalen Anaeleaen. c- v.. m. ...
yutn, ...,.,, ,,.., 'Löhne heratgkf.tt und in dieser Wch.
it .nu(ir. CS ist ganz uns gar eines loichen Comites würdig, daß eS den Vorschlag mackt. dak bei Strakenverbesserunaen m. Ä.,,V " .vv,.r i m 0 t f , . monstn dürfen, welche nicht in oer . r . r v t. p . (V , I irape woynen. Bei oie,em . l . a . . f j 1 L.t gen wiro naiuruq ooraukgeiegi, oap Leute, wie B. der alte Enalisb. vr,.n K. ?nr A,tf.. ,, I w v w ' ' Vktttt IIW Vifcfc VltHUh VHH Mmi t rr r-ii-o..- ... rn...i!ft ücroccrn, cuir, roic vjnguj9 sogleich bereit sind, in die Tasche zu areifen und den Augenblick kaum er. warten können, in dem die Straße , . 1 - -u oeroes,err i,r. Freilich, die Voraussetzung trifft
Vermi. 'hen besitzen und die Bewohner inwuuuciyu """""V-.. k. (f. üAL x.n ! ,., kommene Dampfer Wem diesmal d;r Straße haben den Wunsch, sie zu . . 0 besteben aebabt. Ein
n'cht immer, sie trifft fast nie ein. Den von Wasser ergossen sich eine Vkrtelreichen Leuten aekällt e wokl. in einer stunde lana in's Zwischendeck, bis es
gut gepflasterten Straße zu wohnen, 9 o ri i r o I. ,. er. . k. CYpr,n . ab für die Pflasterung von Straßen ,u zahlen, in denen sie blök MietbbauUtt been, 0a8 ist eine andere Sache, AlS der Vorschlag gemacht wurde, dS Besprengen der Straßen auS dem ..v.r-.j.f ... t..-cr. . v. laüiiuaci ju cjaqicn, naioc schlag sofort zurückgewiesen, denn warum soll man auf allgemeine Kosten die Strafen besvrenaen. in denen die I r " i mm hnen. Da, .sprengen der . , . en e vc raße ist vom Gesun he ts. standpunkte auS eme Nothwendigkeit, Da Besprengen der anderen em Luzus. 6S kommt eben darauf an, wer in der Straße wohnt. st.rx ' ff i wT stifchen Interessen im Auge. Nicht der Mensch zahlt; nicht daS gilt,' waS er ist, sondern das, waS er bat. Sie mm m it ii r m r rm r m rm ninn nwivini stehen auf dem nackten EigenthumsaAKt frtrr u V X ;V 1 '7 v ' Interesse der Bewohner, sondern im Interesse deS Eigenthum verwaltet werden, und wie das zu machen ist, das verstehen sie ganz genau. ?v ,b,it. f,r ,s5k,kt mmrw9w wmmrwwvw wm w m w itv w f
Necht. Es ist ihre eigen: Schuld, daß sie nichts da einzureden haben. So lange sie blos die Schleppenträger der Reichen und der Politikanten machen, nach deren Wunsch stimmen, nicht aber
lernen, in unabhängiger Weise von ihrem Stimmrecht für sich selbst 0ebrauch zu machen, werden sie auch nichts dareinzureden habe und werden sie immer Vürgkr zweiter Klasse bleiben. Wir glauben unseren Lesern eine Freude zu bereiten, wenn wir die treffliche Arbeit unseres Freundes Rickelt, Regisseurs deS Cineinnatilk deutschen TheaterS abdrucken. Der Ausfall deutsche? Theatervorstellungen in unserer Stadt wurde allseitig beklagt, aber merkwürdig genug, konnte s. Zt. nicht genügend durch Subskrition gesichert werden, um ein Herkommen der gerne gesehenen (3äjk zu ermöglichen. Nun haben sie eS auf eigene? Risiko übernommen wenigstens eine eine Probevorstel lung zu geben. Sollte auch dieser Versuch fehlschlagen, dann ist daö Schicksal deö deutschen TheaterS in Indianapolis entschieden. Nun eine Frage an die Verwaltung hm k;tskZin ?K?at,rS : Mit welcken L,iflllB ffl8 aIi 4 nt 0 ..,. ...... ?:.e.. k - ... iuaöcl,iuriimu j vivvvii. dürste einen guten Gradmesser für die Wünsche unseres Publikum? bilden. JrchlMsjlicliiell. Inland. Wetteraussich ten. Bedeutend wärmere?, wolkigeb Wetter, mit Schnee oder Regen heut. cht und Sonntag. Höchste Tempc. tsl. .kxtUl V amtli.ntll 1 M C i N deutscher A U & tt) 0 N b t X 1 1 1 1 1 CD l t B l I l CD. . - . NewJork, 4. Jan. Auf dem tv e m v: t.x. r.ju l...... t'Qmp it scauum vtdwic tu vcuic. iaS Schijf an der Quaran. tSe.Station lag, Adolph ftischer auk Kassel in Deutschland, ein Mann vor 27 Jahren, welcher im Zwlschendect Passage genommen hatte, um's Leben. lnoem er ni clneugr vuiui vie izyu Schläfe schoß. Der Tod trat äugen. tm& Mischer hatte seit Weih. nachten stcf getrunken, ze'gte aber keine Merkmale von lSelstesstorung. Et befand sich aus dem Wege nach Meziko , ...x f( w Das Elend. 3000 4 s t e k N. r be i t e: D u b o i s. Pa.. 4. Jan. Alle bie sigxn Minenarbeiter und die in Rey noidsville gingen heute wegen massen bafter Entlassungen an einen Streik Vor mehreren Wochen wurden di wurden aeaen 4 Leute entlasse,, , -ii II Die Gesellschaften behaupten, die Mannschaften seien zu stark, während die Ardeiter meinen, eö sei aus Zer störung ibrrr Organisation abgesehen c . nv orrs 7? Jllk lillW VW fcmii ttMUtM UIIV VV.1 1 etreik anoauert, so muß oaS GUnb I r Vttian-itsetzlich werden. Ock maltiaeStürmehatver r . . , ffiHn linb iTtt. NUN .UllllÄ Mit I r- nc- , t S I T I k il ' ' furd&üurfr Otlcrn traf CC3 tsa3tT ge : - '. " . . gen Mitternacht am 16. December, und dasselbe ward fast zum Fanaball desI , - L - f, . C!. selben. Wtynt m PP;"-3 Oberdeck bc3 Dampfers führten, war- . snzss,. .z.iZksSen die Einaud ,um Zwischendeck. Ströme den Matrosen gelang den Eingang mit I Jn.M (Gr.-Tnr( frttTTTt.fn nPnPTt I nunii i,iystu inmyvi uv'" ogen zu schiltzen. . ofAznnUrp wren natürlich während . des Sturmes in dui größten Aengsten; manche von iynen w , v Cv an uy ciu iu wutt uuu " ft . stürmst auf die Kniee ,., Um Rettuna. Sie ballen nicht auf die Tüchtigkeit der Matrosen unter Capltan Steenken'S Merbeselzl i , vi i . .. lucuiu.t xfviuuua uut.tti wib vuwk Twjacken du Oessnnna mit einem Segeltuch bedeckt, obgl.ch sie bei de? Arbelt fortwährend von. den Wogen ktroffen wurden und in Gefahr sian. den, durch dieselben über Bord geisieudert zu werden. Der kürzlich von draußen angekommen neue österreichische Gesandte in Washington, Baron L. Henaelmüller von Henaervar. ist , kein w Fremdling im Lande. Unter Präsiden CrantZ, Administration war er, wäh rend der Jahre 1872 bis 1374, Ge. sandtschaftS - SecretLr in der BundeZ. Hauptstadt. Der Baron, welcher an der Schwelle der Fünfzig steht, ist eine elegante Erscheinung mit edlen Ge lichtsillaen' und liehenZ würdigem We
slilKnin Art
len. In Audapez: im Jahre 1L4S ge boren, trat er frühzeitig in die diplo matisch: Laufbahn ein und hat in derschiedenerj Stellungen einen großen Theil Europas und auch Amerikas ken neu gelernt. Nachdem er Washington im Jahre 1874 verlassen hatte, wurde er Gesandtschafts - Secretär in Berlin,
kam von dort nach Paris und wurde im Jahre 1879 Botschaftsrat!) in London, in welcher Stellung er bis zum Jahre 1837 verblieb. Dann wurde er von seiner Negierung zu dem Gesandtlchastsposten in Belgrad berufen, wo er von 1887 bis 1889 thätig war, und nach zweijähriger Unterbrechung wurde et österreichischer Gesandter in Brasilien, wclche Stellung er von 1891 bis 1892 bekleidete. In den bewegten Ze! tcn, als dorL Fonseca seinen ersten Staatsstreich verübte, war Baron Hengelmüller Vertreter seines Landes in Rio de Janeiro; doch blieb es ihm erspart, den Nest des brasilianischen! Bürgerkrieges mitzuerleben, da er m Jahre 1892 nach Oesterreich zurückkehrte, wo er dann bis zu seiner Ernennung zum Gesandten in Washington als Landwirth ein beschauliches Dasein geführt hat. , Ueber das Einqehen einer russisch - jüdischen Eolonie wird au? New Jersey gemeldet: Halöerton .in Eumberland Eounty war. noch vor zwei Jahren eine blühende Ansiedlung von etwa 400 Seeler. 'Heute wohnen -nur noch zwei Familien dort, und auch d:e nur, weil sie zu aim sind, um weg zuziehen. Halberton wurde vor vier Jahren von der Eumberland Land & Jmpravement Eo., gegründet, an deren Spitze Jsaac Halber stand. Die Gesellschaft kaufte- S00 Acres' Land an dem Eape May - Zweige der West-Jer-sey-Bayn und baute 60 hübsche Holz Häuser. Jedem - Hause, wurden 5 Acres Land zugetheilt. Dann, wurde ein: Mäntelfabrik eingerichtet,' in der 150 Personen Beschäftigung fanden. Die Behörden von Maurice' Niver Township bauten für die Ansiedlung ein schönes Schulhaus. Die Eolonisten waren russische Juden und - es hieb, dass daS Unternehmen von Barvn Hirsch ausgehe. Die Ansiedlung blühte. bis vor etwa 13 Monaten eine. Stockung in der Mäntelfabrtkation eintrat und die Fabrik gescklossen werden mußte. Ein Theil der Ansiedler der lieb schon damals daö Dorf, während ein anderer 'Theil sich nun im Ackerbau versuchte. Damit hatten di Leute aber kern Gluck, denn sie verstanden nicht viel vom Ackerbau, und der Boden dort ist schlecht. Eine Familie nach der anderen verließ den Ort, bis nur nnh zwei vorhznden waren, und dieser Taae leqte der Sheriff im Namen des New Jersey Leih und Bauvereins in Trenton. von dem d:e Gesellschaft Geld z'.iM'Ankauf des Landes und zum Bau der Hauser geliehen hatte. Beschlag aus da ganze Dorf, das unter den Hammer kommen wird. - Ausland. Zan ?o f,'y Vl st cs k e h r. London, 4. 3an. AuS Sophia wird gemeldet : 3n Folge der kü'zlich erlassenen Amnestie sux politische Verzehen ist Zankott au? der Verbannung zurückgekehrt, zu der er wegen Verschwörung gegen die Regierung verurtheilt worden war. Er wurde von einen Anhängern mit Ovationen be grüßt. Zankoff ist der Führer der russenfreundlichen Partei in Bulgarien und hielt sich während der Verbannung in St. Petersburg auf. Eintritt in chinesische Dienste nicht gestattet. L o n d o n, 4. Jan. Eine Depesche oeö Standard" aus Berlin sagt, die Post" erkläre, daS Kr:egS-Ministe-um ertheile deutschen Ossizieie., welche in chinesische P.enste treten wollen, keinen Urlaub und werde AlleS ihiin, um den Einritt von Vfsizieien m v?e chinesische Armee unter allen Umständen zu hindern. Julius Payer's neue Expe dition. W i e n , 4. Zan. ZuliuS Payer, der Leiter der ersten österreichischen Nord pol'Erpedition, plant eine neue Erpedition nach den arktischen Regionen. r beabsichtigt im Juni d. I. von Bre merbaven abzugehen und zwei Jahre im Norden zu bleiben. " Unfall deS PostdamferS Empreß. Calais, S. Jan. DaS Postboot Empreß", welches mit 156 Passagie ren auS Dover kam, rannte hier ÄbendS gegen die Spihe deö Piers, rib dabei die Brücke fort, und bekam selbst ein großes veck ln der Seite. DaS Schiff befand sich in einer gefährlichen Lage gegenüber dem Casino, Lebenörettungöboote kamen ihm aber sofort zu Hülfe und hatten bis 9 Uhr Abends alle Passagiere in Sicherheit gebracht. ,, ' Im Frübiabr wird AlleS diel theurer sein als jetzt. Wer zu kaufen oder bauen gedenkt. spreche sobald als möglich vor. AuS kunft unentgeltlich. A. Metzger, Grund-eigenthums-Agentur. . .
D e r H o n v e d-R e g i m e n :sarzt Dr. Bela Kontur in Budapest wurde zu vier Monaten Kerkers und. zur Degradation verurtheilt. Der genannte Militärarzt hatte vor einigen Monaten in Folge eines Wortwechsels dem Honved-Hauptmann Stoger eine Ohrfeige gegeben und ihm überdies, als dieser sich deshalb auf Dr. Kontur stürzte, einige Säbelhiebe verseht. Die Folae dieser Scene war ein Zweikampf, welcher zuerst bei dreimaligem KugelWechsel mit Pistolen, sodann mit Säbeln ausgefochten wurde. Sowohl Hauptmann Stöger als auch Dr. Kontur trugen hiebei Verwundungen davon. Bei' der Verurtheilung des angeklagten Regimentsarztes wurde als erschwerend der Umstand angenommen, daß er den unbewaffneten Hauptmann, nachdem er ihn thätlich insultirt hatte, noch mit seinem Säbel angriff, ferner, daß Hauptmann Stöger die während des Wortwechsels vorgebrachten Beleidigungen im trunkenen Zustande aus stieß. Dr. Kontur wurde sogleich in Haft behalten. Eine bemerkenswerthe Anordnung hat der Eommissar für die Anwerbungen zum Hafendienst in Vona, Herr Andre, ein Elsässer, kürzlich erlassen. In derselben wird den Piloten und Barkenführern der Gebrauch der französischen Sprache im Dienst und . in ihren Privatunterhaltvngen zur Pflicht gemacht und der Gebrauch des Italienischen, selbst de5 corsischen Dialekts, bei strenger Strafe verboten. Wer nicht französisch spricht, li ein Jahr Zeit, dasselbe zu lernen und darauf eine Prüfung abzuleaen.
von der es abh'anat, ob er in seinem Dienste bleibt. Die in Frage kommen'd?rt Seeleute sind, wie fast im ganzen Mittelmeer, in Bona zur Hälfte Jtaliener und insbesondere Eorsen. In einer Eingabe an den Admiral in Alpie" erhoben sie Einspruch gegen diese Le'Lrdnung, die die älteren unter ihnen binnen Jabresfrist brotlos, machen würde: sie beben, mit Recht hervor,, daß Äb die Hälfte der französischenSch'fe im Mlttelmeer dle Fahrten einstellen nüßte. wenn die Anwendung allaewm Anwendung erführe. Der Kronprinz-Regent von Dänemark yar , oen zeutscyen Schantze. der am 23. October 1891 einen ihm unbekannten Arbeiter in der Trunkenheit getödtet hatte und zu 6 Jahren Zuchthaus verurtyeilt worden wa". für die letzten 3 1-2 Jahre der Strafe begnadigt. Die Polizei hat Schande daraus nach Lübeck befördert. - Ein unerhörtes Polizeisiückchen leistete Herr Kolomon Pecsn. der Stuhlrichtcr der Ortschaft M.-Galgo. Die Eugen Gaspar'schc Schauspiel-Gesellschast kam von M.Lapos nach Galgo. Kaum war die Truppe eingetroffen, als der Stuhlrickter mit der Begründung, es sei in M.-Lapos ein Diebsiahl verübt worden. disse:', man die Gesellschaft bezichtige, sämmtlicke Mitql?eder sür verhaftet erllürte. Herr Pc.'sy ließ auch das ganze Personal., und zwar in einer an dzZ schönste Mittelaller gemahnenden Weise durchsuche Männer und Frauen wurden entkleidet und diese unerhörte Procedur wurde sogar auf ein acht Monate altes Kind der Schauspielerin Frau Johann Kiß ausgedehnt, weil wie der Stuhlrichter meinte das gestohlene Gut auch im Steckkissen des Kindes verborgen sein könne. Die Schauspiel-Gesellschast wandte sich telegraphisch an den Lan-des-Schauspielerverband, welcher beschloß, den Minister deS Innern am! lich von dem emporenden Vorfalle zu verständigen und um Genugthuung zu ersuchen hiesiges. Vom DiSpcnfarium kurzen im Dezember 1012 Kranke behandelt, 1141 Rezepte verschrieben und 12 Ambulanzfahrten gemacht. ßCJ- Ein Gerücht, daß gestern Nacht der Saloon von Peter Conway in Greenwood niedergebrannt worden sei, bestätigt sich nicht. GZT Eine Generalversammlung deö hiesigen Frauen-Konziliums wird am 8. Januar im Propyläum statt finden. EP Henry Cooper meldete der Polizei daß ihm von seinem Zimmer im Germaniahause, 200 S. Meridian Str., gestern Abend sein Ueberzieher gestohlen wurde. jT John Dugan und Paul Bru ner. wurden, dieser unter der Anklage, an Minorenne und jener unter der Anschuldigung, an Sonntagen verkauft zu haben, gestern Abend arrelirt. ' 7 Die 1. Kompagnie bei 2. MilizregimentS zieht von der Mozart Halle nach der alten Halle deS Sozialen Turnvereins, an' der. Pearl Str. um, die man aus zwei Jahre gemiethet at.
Deutsches Tdeater.
Anderen Orteö (in dem Artikel deS Herrn Rickelt) wird in beachtenöwerther Weise auf die Wichtigkeit der Erhaltung einer deutschen Bühne mit schlagenden Gründen hingewiesen. Wir wollen nur noch bemerken, daß die Bemuhungen deö Herrn Max Monte, a'S Vertreters der Cincinnatier Gesellschasi, in etlichen deutschen Familien vom besten Erfolge gekrönt waren. Mögen unsere Deutschen das Unternehmen mit allen Kräften nnterstuhen. Denn, bezugnehmend auf daS do.r Herrn Rickelt Ausgeführte, ist auch hier m Indianapolis eine angemessere Patronisirung des deutsch? Theaterö ein Gradmesser der BildungSstufe, die unsere deutsche Gesellschaft ier einnimmt. Das Stück, daS zur Aufführung gelangt, behandelt in künstlerischer Weise daS Leiden und Sterben Kaiser Friedrichs III. und die Regierung der 100 Tage. tP Die Forderung von Zinsen rn den Betrag von 5314, welche die !erie Haute Stone Co., gegen den Staat erhoben hat, wurde von den Richtern der Superior Court nicht anerkannt und nikdergeschlagen. &7 Daö Wohnhaus No. 247 Süd vennsylrar;ia Straße, bewohnt von .rau Higginbotham und Eigenthum Christian RafertS, wurde infolge eines wrch einen übetheizten O'en entsteh:nden Feuers um $209 beschädigt. ltt?" Der GesundbeitS-Rath er nannte gestern' den sogenannten KonultationSstab des städtischen HospitalS. sind dieS etwa 40 Aerzte, die bei besonderen Fällen alS Spezialistin zugezogen werden. -Die Aerzte erhalten nichts für ihre Bemühungen. vie Liste ist fast dieselbe wie voriges Zahr.. Richte Dich auf" ist eine hämische Lrmahnua an Dieieniacn. die can: herunter sind, ohne Appetit und ent.nutbiat. Aber die Art. in w?!cker öood's Sarsaparilla den schwachen Körper aufbaut und autcn Avvetit giebt, ist wunderbar. Bestes ftamilien-Katarrbmittel: Hood'SPillen. WCT Heute Abend wird Venedict Bertermann im Zngenieuröklub einen Vortrag über den Gebrauch überbeißen Dampfes für Dampfmaschinen" halten. Der- Vortrag ist öffentlich. ycrr Bertermann ist eben von einer Studienreise in Deutschland zurückgekehrt. CT Coroner Castor hat die Leiche der Frau Sarah Dollarhide, die gestern plötzlich im Alter von 69 Jahren im Hause ihres Schwiegersohnes, 228 O. 5!orth Str., starb, untersuchen lassen. AlS unmittelbare Todesursache wurde ein Gewächs im Herzbeutel ermittelt, daö erweitert war und die Herzklappen verstopft hatte. Gestern Nachmittag rource nach vielen voraufgehenden Feierlichkeiten der verstorbene Bischof Knickerbacker von der bischöflichen Kirche 2ndianaS auf Crown Hill beigesetzt. Am Morgen war die Leiche nach dem halbkatholischen, pomphaften RituS der Kirche eingesegnet worden und am Nachmittag wurde in der St. Paulökirche, Ecke Illinois und New Fork Straße, die Hauptfeierlichkeit abge halten. Bischof Tuttle auö St. Louiö hielt die Lcichenpredigt. Ueber 12 Bi schöke und diele andere hohe kirchliche Würdenträger hatten sich 'gefunden. um dem Verstorbenen daö letzte Geleit zu geben. Die Zeremonieen auf dem griedbofe waren kurz aber feierlich. Zu dem Fall Währer erfahren wir noch, daß außer den Genannten Dr. Bell, Frauen-Hilfs verein und Matrone Buchanan sich auch der Deutsche Orden derHarugariö um die arme Familie Verdienste erworden hat. Währer, ein Mitglied deß angeführten OrdenS, wurde, so bald seine und seiner Familie Noth läge bekannt, von den Herren Mitgliedern deS Kranken-KomiteS, Wart. Büchsemann, Aug. Buthe und Konrad Ries besucht und das Nöthigste be sorgt. Der Orden sorgte auch für die Wachen. Wir halten die Veröffent lichung dieser Einzelnheiten um so mehr für unsere Pflicht, a!S die Theil nähme der übrigen Personen und Ver eine auch zu? Kenntniß gekommen ist. Von der Veröffentlichung der Namen einiger Privatwohlthäter, stehen wir ' aus deren besondern Wunsch ab.
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