Indiana Tribüne, Volume 18, Number 105, Indianapolis, Marion County, 3 January 1895 — Page 2
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Jndiana Tribüne. Jahr. Gffi i 1U Süd Alabama Strafe, ' I u 1 " tt i niianapcliö, 3d., 3 Januar 1895. Poetische Tüdsee-Tagen. ? t lnaeoorenen, der uo ee-n-s:ln fcifon eine ziemlich reiche Sagenvaiil aufzuweisen, welche bei vieler Anlief: seit mit bekannten Sagen grofcer Culturvölker doch wiederum stark das Gepräg: der besonderen örtlichen Verhältnisse trägt. Schon mehrfach wurden Proben aus dieser Mythologie im die 5e ae tet während eines schrecklichen Orkanes an das (seftade einer der Inseln geworfen. Das Ungeheuer verstrickte sich in einen Hain von Kerzenbäumen (einer I m:rlwurdig:n Gattung Immergrün, deren Zweige leicht in Brand gerathen), I und während es in seiner ohnmächtigen u!I) mit den Mahnen knirschte, schlug I es einen fsunkcn, welcher den Hain in !rand setzt: und sowohl die Bäume l wi: den Wal vernichtete. Da und dort aber glimmte das ,xeuer noch welter, und man kann noch I beute m vielen Theilen, der Insel z?eu:r-brllnste sehen, welche mit jenem I qroken Wal-Brand zusammenhanaen. Seit ienem Taa: ist das ??euer I bei den Mensche geblieben. Auf anderen Inseln, weiter nördlich von jenen, ist wieder eine etwas verschieden: Zxeuersag: zu Haus. Der Kerzenbäum steht auch Hier im Mittelpunkte der Scenerie: aber es wird erzählt, ein großer Luft-Drache nvahrscheinlich der Blitz) habe einen 5rnz?nbaum ang:auch! und Lrand gesetzt von diesem ?? die Menschen dann den aroken Wertb des wohlthätigen Funkens kennen gelernt und seitdem dieses Element für häusliche Zwecke sowi: für ihre religiös sen Ceremonien in Dienst genommen, Sier kommt also das Feuer doch von ob:n. wie in den meisten anderen Saaen auck. Des Weiterem erzählen diese Einge-l-orenen. es werde die 5Zeit kommen. Da der Drache zurückkehren werde, um das Neuer zu holen, und kein Mensch werde . , " ' ' . . ' I m Wiver knd Ie ist und den be - g:n Funken retten können, ausgenommen, wenn es ein: Person sei. die mit rosarotben Auaen. weikem aar und ! Heller Hzut geboren worden. Aus dieUm Grirnb to!rb hti tönen d Ohhntt eines Albino stets als ein autes Vorzeichen freudig begrüßt, und er oder sie :vird mit eifersüchtiger Sorgfalt überiMd&r. und .die öt&ädaii kis mm äußersten Grade zu verlängern gesucht, Der Reisend: Marionette erzahlt, er bab: bei seinem Aufenthalt auf einer der Südsee-Jnseln einen Jeuergottoder Feuerhüt7r-, d. h. einen eingeborenen Albino, aetronen. welcher anceblick schon über 150 5labre alt war. Stirbt ein solcher Albino endlich doch. so herricht große Bekummerniß, bis wieder ein anderer zur Welt gekommen ist. Denn jederzeit kann das Wiederkommen des Drachen erwartet werden. Ein anderer Süee-Reisender. Ne?finesque, welcher der dortigen Sagenund Leendenelt ein bksondereZ 3hi dium gewidmet hat, äußert die Meinung. die Rückkehr des Drachen für sein Feu:r solle eine symbolische Darstellung des Todes und der Flucht des tt-istes s-unkensl auZ dem Körk,r f in, ebenso wie jenes Erscheinen des - - j j ' " " " I Drachens und sein entzündendes Hauchen die erste Belebung oder Beseeluna des Menschen . darstelle, solchermaßeneine Art Seiten stück zur altbiblr cken Erzählung von der Schöpfung und Belebung Adams (durch Einblasen des lebendigen Odems") bildend. enchengefährliche Brunnen. Bei aller Aufregung über neu eniwirkliche odc angebliche HeilMittel für Krankheiten, und Seuchen wie Diphtheritis.Typhus u. s. w. sollte man nie ie natürlichen Verhältnisse cui dem Auge lassen, welche das Aufkommen solcher Krankheiten, ie nachTff bS5f Tm "" I Denn die VorbeugeMittel bleiben unter allen Umständen die Hauptsache, wenn damit auch weniger Berühmtheit ze erwerben ist, und jeder gewissenhafte und aufrichtige ilhlt wird dieier Mei nun beltreten. Es ist daher gerade gegenwärtig ein gutes Werk, daß das Populär Health Magazine auf den innigen Zusam menhana zwischen dem Typhus und dem Trinkwasser hinweist und zeigt, daß sich in jeder Stadt, in jedem Dl Ullli, uui vib viii wukurni vw ivbt Wasserversorgung stets auch eine Verminderuna derTyphusfälle ergeben hat. ??ür viele unsere? Städte mittlerer strict, aus die Einführung besserer Größe, sowie kleinere, ist dies noch eine ?ssr - Daß jedenfalls die Mehrheit der Typhus-Erkrankungen von inficirtem Trinkwasser kommt, wird immer gewisser. Der Typhus ist vorwiegend muse".e. Man bat dies in neuerer Zeit b::onde:ö in unserer Bun:shauptstadt festgestellt, welche auf . niedrigem flachen Grunde liegt, und wo nrnfcp Änzzbl Numdbrunnen diirck) . A . V v W m w 4 w Aborte und Pfuhle verunreinigt worden ?ar. Monat für Monat kann man vt dort deutlich die gesundheitliche Wirkuna des Schließens oder Sperrens so!er Brunnen, bemerken. Derartige Seuchen lassen sich unbedingt fernhalten. ... I
Erscheint Tazllch und Tonntags. lichen ffeiertagsvögel haben allerlei be- als Hcizstosf bei der Ausdunstung des ,eqr ' -- Lierkenswerthe Lebensgewohnheiten, Salzwassers benutzen, und durch diese f.1 T.e tZgUche.Trib2nc-kostet durch den Tr2gr deren Einhaltung freilich auch davon Verbindung hauptsächlich kann das , neuer W , abhängt, ob sie & Nuhe gelassen wer- Michiganer Salz so billig erzeugt wer- j rMer wt Iahre u Cents r.?stußerhalb der Den. Den. lerdinas bisher das günstigste Jahr
Stadt zugezcyisl tn vorausorzaqtung ;ucul ic tvcttig unu uyiiu vciuii i M M i
tgktheilt. Vemerkenswerth sind auch .Vekannüsse bekannten Sorte 5)icko- ?n urtojitaicn uno vixmaw..'-
Leaenden über den Ursprung des rrmüsTe. auck von orassamen. und em er aucy wie joics zu ipe nicn nlSSK.
uers. im NotbfaÄ fressen s beinahe Alles. . ui:d zur Zeit seines Ableben
luf viekn der Südsee-Jnseln ist fol- Aufmerksame Beobachter und Kenner, ane er nrn;r ge mg au in e Taa: ilN obend: Ueberliekruna hierüber verbrei- wie der Eavitän E. I. Erane von. der ' ??en Landern der Welt im Bezch. U tn maan aufgehalten bat. oder
: Alindssarmee. saaen. die Vekannüsse I:r anoere ytuie ienc: imcmawr. ..rts in cZisen,r,-e.?;nden.wer-
Em aroner Wal wurde einstmals tvrleikn dem leisck, der Vuter ein fei. In der früheren amerikanischen Ge- ht ? Mtnn iXninihüms
die Zweige desselben in Kläger, um Puter nachtlicyerwelie aus . Aus den Kohlen, welche ihren Horsten herabzuschießen, ist nicht
euer übriaölieben. hätten etwa helles Mondllcht. Denn im
Levkndtr:vildpttle?.
Die wilden Vettern unserer aewöhn- -
sind, so suchen sie ungefähr zur selben ?innd rn: rhrt N?rwZndten im chnenhof, Nuhestätt- auf und .Y CTa n aVsa iii TTtt vciiutu ic uuu; ivitvti juv jviwui o,it ie kne. Gewöhnlich fressen sie sich unmittelbar, ehe sie sich zur Ruh: setzen, voll und frühmorgens sind sie wieder hungrig; ihre Verdauungsthätiakeit muß eine vorzügliche sein. Wenn ein Wiloputer in den frühen Nachtstunden getödtet wird, so findet man fast immer den Krops voll von Blut, gegen Morgen aber ist derselbe gänzlich leer. Mit Vorliebe nähren st von iicöeln, allerlei Vttimsruchten. der als neres Aroma, als jedes andere Nah runasmittel. Wenn der. Iäqer während des Ta geS einen Wilöputer-Horst entdeckt hzt. so wartet er gewöhnlich, bis alle Vögel .schlafen gegangen sind. Dann wählt er sich ruhig eine Stellung aus. welche ihm am geeignetsten sur das Schicken erscheint, und zwar zunächst für einen sicheren Schuß, denn mehr kann er nicht bestimmt erhoffen, so lange er sich unter dem be treffenden Baum befindet. Es kommt zwar mitunter vor. daß der ' Jäger mehrere Wilputer herabschienen kann, ohne seine anfängliche Stelluna zu verändere. Aber in wn allermeisten fällen entleert sich der ganze Horst sofort nach dem ersten Schuß, und der Jäger muß sein: fernere Beute auf benachbarten Bäumen suchen, denn dieser Vogel ist in wildem Zustand alles Andere eher, als schwerfällig. Die günstigste Beleuchtung für den Mondschein schimmert auch der Flin tenlauf. und der Schlaf dieser Thiere ist kein fester. Auch läßt das auf die Vuter fallende Mondlicht häufig nur den unbestraften Theil des Thieres von unten erkennen, und man tauscht fid& licht über die Größe desselben, Wenn. dagegen, zur Vollmondzeit, der brmmel leicht bewölkt ist, oder was noch besser ist ein leichter Sprühreaen fallt, dann sind die Verhältnisse die allergünstigsten für die Puterjazd. 1 Ä." 1 ann rann oer azer ziemiiq gui sehen, was er sehen will, und sich bewegen, oyne fo ieiazr oemeriiia) zu wer den. Meistens setzen sich die Wildputer Nicht in der Nahe des Stammes em:Z Baumes zur Ruhe, und auf großen, bohen Bäumen sehen sie bei Nackt sehr "ern aus. um madiger -tiuigan bat manchmal nur das Aussehen eines kurzen Stockes, welcher quer über einem kleinen Ast liegt. Wenn man den Kopf sich bewegen sehen kann, so ist dies ein untrügliches Zeichen, daß der Vogel wach und auf der Hut t, und dann fliegt er oft plotzw. ohne Weiteres davon. Dann ..gute Nacht. Wildbraten! MichlganS TalZ'Jnduflrie. In der Billigkeit der Productionskosten steht die Salinen-Jndustrie im Staate Michigan, die jetzt 34 Jahre alt ist. allen gleichartigen in unserem Lande rrran, und ihre Geschichte ist eine recht interessante. Jungst ist 5er Jayresverlazl oes Staats-Salzinspectors von Michigan. Georae W. 5ill. erschienen, und es - 4J ' 9 I acht aus demselben hervor, daß der Staat seit dem Jahre 1860 im Ganzen über 67 Millionen Fässer Salz producirt hat, indeß erst seit dem Jahre 1370 diese Industrie Bro it abwir t. Am jüngstverflossenen Jahr wurden 3, 193.890 Fässer Salz geliefert, aber der bedeutendste Ertrag war derjenige des Jahres 1887, nämlich 3.944.309 Fässer. Das salzerzeugende Areal des Staates zerfällt in 8 Districte, von hn?n drnfntfip Hot: Sslomato der beift. 109 Firmen besckiäfiim in diesem Districte mit der ... 9smi h,8 u,nn GaiYm fpector3 um feil htm Iah 1869 w sen wichtigen Grund, m-0 rn rvfmt f,-,nn K,a &U maen im 3are 0860. und in den tn1 o' VtWtlVtl . tyj W . V .wwv. $200,000 in diese Industrie gesteckt. und Viele wurden bei dem Versuch, aus dem unterirdischen Salzwasser Reichthümer zu gewinnen, nur banke rott. Bis zum Jahre 1870. erzählt uns der Salzinspector Hill, wurde noch kein Dollar aus dieser vielversprechenden Industrie gewonnen: das Salz wasser, welches aus der Erde' am 'Sa-ginaw-Fluß kam. enthielt und enthält nämlich Eisen-, Natrium- und Gyps , i , , , t , . wodurch es bitter und auch rn anderer Beziehung ungeeignet wird. wenn es mcht chtzeltig von seinen "n:gieln nitn wuu. Ehe Letzteres ausreichend geschah. konnte von eimm Mtbewerb mit dem Vroduet deö Staates New York keine Rede sein. Das begriffen die Salz, fabrikanten selbst, und damit alle lhre College im Staate zu dem Rein:gungsproceß gezwungen seien, wurde von der Legislatur das staatliche Inspectionsamt geschaffen; die Salzma6er legten sich freiwillia eine Steuer m T " f auf. um die Kosten dieses Amtes zu decken, und die Sache bewährte sich. Bedauern kann man es freilich, daß das Zufammengehen in dieser Angele aenheit den ersten Anstoß zur Bildung eines Trusts- gegeben hat. l,werke im Saainaw-Tbal
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werden in' Veröind'unz mit Sägemühlen betrieben, welche den Abfall von der Bretterholz-, und Schindelnfabricatwn Neichcrcute Steckenpferde. Es liefen sich unzählige Charaltersiudien darüber schreiben, wie reiche Leute ihr überschüssiges Geld verwen-
den. . Denn wohl nicht mit Unrecht dort 'wurden 193 Meilen neuer Vahsagte einmal General Grant, dasz sich nzn gebaut, und unmittelbar darnach aerad: hieran der Charakter einesMen--kommt der Staat Illinois mit 147, schen aut beurtbeilen lasse. Wenigstens und als dritter der Staat Pennsylvadürft: dies ein günstigeres Gebiet hier- nien mit. 123 Me:!:n. Es waren an für sein, als die Geschäftsthätigkcit, den neugelegten Linien im Ganzen da es mit mehr Freiheit und Selbst- 153 Bahnen betheiligt, überlassensein vertagn ist. Im Ganzen haben die 58. Staaten Was Grant selber betrisft. so wen- iefct 179,672 Meilen Eisenbahnlinien. tote er fein Ta scheu gel-ö" am liebsten Gegen Ende des Jahrhunderts können
schichte hat ihn darin freilich Alexander Hamilton noch Übertrossen. Levi P. Morton, der frühere Vice-Nassen-Hornviih. Nachaerade brina! ihm dies auch eine hübsche Neb:n-Eln-nähme: doch versichert er. daß er ursprünglich daran gar nicht gedacht hab: und auch jeht keinen besonderen Werth darauf lege. Andererseits legt ffrederick Gebhard. der MillionärZsohn und zeitweilig: Lanairv-Liebhabi?. sein Taschengeld leidenschaftlich gern in den schönsten (oder häßlichsten) Bulldoggen an, die er auftreiben kann. Daneben kauft er auch prächtige Traber in erheblicher Anzahl, aber die Sullooggen bleiben sein: Hauptpassion, und zu ihnen greift er auch, wenn er ein seiner Meinung nach besonders großartiges Geschenk lachen will. Cornelius Vanderöilt läßt mit seinem vielen überschüssigen Geld ein prachtvolles Haus um das andere bauen, theils in Amerika, theils in Europa, und er sagte erst unlängst zu einem Freund: Nie in meinem Leben habe ich mich. so glücklich gefühlt, als wenn ich ein neues Haus für meine Familie plante, und selbst wenn ich ein armer Schlucker wäre, wurde ich ver suchen, aerade so v:el Geld über die Nothdurft hinaus zu ettocrben. um es auf diese Weise ausgeben zu können." Dahingegen hatte C. P. Huntington lange Zeit an recht kostspieliger Ausschmllckung seines New Jorker PalastHauses seinen Narrcn gefressen, und be sonders wollte er stets Frescozemalde vor sich sehen, sei es im Speisezimmer oder im Gesellschaftszimmer oder sonstwo. E:n ganz: Vermögen hat er dafür allein ausgegeben. John D. Rockefeller. der Oelkönig. ist in musikalische Instrumente vernarrt und kauft seltene Violinen allenthal ben, wo und wann er sie kriegen kann; in seinem New Norker Hause hat er allein fünf Klaviere stehen; ebenso gibt er eine Masse Geld für Flöten. Banjos u. s. w. aus. Sein: Mullk-Jnztru-ment: in der genannten Wohnung repräuntiren schon mindestens $20,000. Allgemeiner Annahme nach besteht das einzige Steckenpferd des George Gould im ?)acht-Sport. Seine jährliche Ausgabe hierfür wird aus rund 8300.000 geschätzt. Daneben ist er aber ein sehr leidenschaftlicher Sammler alter Postmarken, und kein Preis ist ihm für eine seltene Marke zu hoch; einmal kaufte er eine solche einem der Nockefellers, der ebenfalls auf sie versessen war. vor der Nase weg. Da doch einmal von der Handvoll Millionäre die Nede ist, so sei auch der Geizkragen Russell Sage erwähnt. Auf den ersten Blick scheint es, als ob derselbe gar kein besonderes Steckenpferd babe. sondern all' sein Geld immer und immer wieder ausschließlich geschäftlich enlege. Doch hat er bedeutende Summen'fllr gewisse Bildungsanstalten verwendet, besonders für das Emma Wil-lard-SeminZr. in welchem seine Gattin Schülerin war, und wahrscheinlich wird einst ein großer Theil des Vermöaens dieses kinderlosen Millionärs für Erziehungszwec,'e bestimmt werden. Das scheint wenigstens seine bestimmte Absicht zu sein. Er und seine Gattin haben es gelegentlich in Privat-Unter-Haltungen für sehr thöricht erklärt, in Gemälde und andere leicht Verderbliche Dinae viel Geld zu stecken. Präsident Eleveland - wendet sein ganzes überslüssioes Geld an sein Gut in Gran E.-'.bles. Dasselbe ist noch um mehrere Hundert Acres vergrößert worden und hat einen Wasserfall, eine Windmühle und mehrere künstliche Seen erhalten, auch wird jetzt ein erhöljt.r Rosenhaq dort angelegt. Sonstig: Passionen, die nennenswerthes Geld kosten, -scheinen der Präsident und seine Gattin nicht zu haben. Schließlich sei noch di: Leidenschaft des New Jorker BundesSenators Hill für alte Bücher angeführt. An Damen-'Gesellschaft, an Prachthäusern, an schönen Pferden und Equipagen u. s. w. scheint ihm absolut nichts gelegen zu sein. Aber wenn er eine seltene alte. Scharteke" anftreiben kann, ist er überglücklich. Der in letzter Zeit vielgenannte langfingerige WetteramtsMann Howgate. welcher bekanntlich, nachdem er aus Washington ausgeknif-f-n war, lange Jahre unter angenommenem Namen einen Bücherhandel in Gotham betrieb, soll ein ganzes Vermögen allein dadurch eingenommen haben. daß er David Hill alte Bücher zuschusterte. Amerikanischer Bahnbau. Wie gewöhnlich zum Jahresschluß bringt das .Railway Age eine genaue Zusgmmenstklluna über den Bau neuer
praiiocnr un? neu genaue sirro ,ie groß; Anzahl Löcher und der roth- Langen
lcr llgouoerneur. v:twciuxiii rbenschein ringsumher. Er- die Er
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Eisenbahnen in den V:r. Staaten während dcZ Jahres, und dieser Ausloeis deZ b:stbed!ent:n Fachblat'.eZ ist
aewesen ist, di: Meilenzahl nah:zu 13.000 b-truz! Ein: mirkwürdig: Thaisache ist es auch, daß Arizona in der Mcilenlänge der neuen Eisenbahnen diesmal allen Staaten und Territorien voransteht: zw.KKju tin. lichkeiten an den Fußboden in Hotels flm5 lffX frt 4 am V 4 1nf uuu -ujuiui',yaic.i v'ivit uii iiiv Troicirs ausfallen: er her, die röthlich: Farbe aber ist das r iP ! P underlennvare Zellen, vag y:er uctscn B:rgw:r!er wandeln und den Siaub aus den Erzgruben überall hin tragkn. Beide' blassen Leute sind stämmige Gesellen mit harten Muskeln und schwieligen Fäusten. Während der athletischen Sports, mit denen so vielfach an Orten, in deren Näb: sch eine Eiienerz-Grub: und eine Sägemühle , befindet, ein Theil des Sonntags derbracht wird, hat man günstige Gelegen z mn Aiinft CKlnrt. , beit. die Unterschiede in der nbysischen Entwicklung beider Klassen zu beobachten. Beim Wettlaufen, Sprinaen und anderen Fußproductionen bleibt gewöhnlich der Holzfäller Sieaer, beim Gewichtheben, Ringen und allen Mus-kelkraft-Proben jedoch der Mann von der Eisenerz-Grube. Letzterem sei b'.ermit etwas nähere Beachtung ge widmet. ÄZan hört von den Eisen-Berawer kern im Allciemeinen wenkaer als von ! den Kohlen-Bergwerkern; der erstere '. Beruf ist aber entschieden der schwerere ; und erschöpfendere. Schon das Ge-! mrrf nS V.p fr'Arh k5 s?n?3 firirt.it . dies mit sich. Das gilt sowohl für die l eigentlichen Bergbauer. wie für die Grubenwagen-Leut:. Acht bis zehn Stunden des Tages mit einer mächtiaen Schaufel die Tramwagen mit dem wuchtigen Erze zu füllen oder mit einem LOpsündigen Schmiedehammer das Erz in großen Stücken loszuschlaaen, das erfordert ungewöhnliche Ausdauer, breite Schultern und eine tiefe, starke Ärust! Es haben schon Athleten von Beruf sich gelegentlich damit versucht, aber sehr bald genug" ge kriegt, da ihnen die Gewöhnung fehlte. Es kommt übrigens mitunter vor, daß Weichkohlenzräber aus Braidwood, Streator und Sprinafield in den Bergwerken von Negaunee. Jshpeming oder Michigamme auftauchen und sich in Eisen-Bergwerker verwandein. Dieselben sind gewöhnlich überrascht von den andersartigen Verhaltnissen. auf die sie hier stoßen, und arbeiten.sich nur schwer ein, zumal auch die Einrichtungen wesentlich anders sind, als in Kohlen-Bergwerken. Die Eisen-Vergwerke sind von seh? verschiedener Tiefe, welche zwischen 50 und 1000 Fuß schwankt, und die Art ihrer Bearbeitung ist ebenfalls, je nach dem Charakter des Erzes, verschieden. JnHaerz-Vruben ist das Felsgestein, welches sie einschließt, so stark und fest, daß keinerlei Holzbau zu Sckutz und Stütze nothwendig ist. Wohl aber ist in den Bergwerken, wo die weicheren Erze gegraben werden, hölzerner Un-ter-und Seitenbau in ziemlichem Maße erforderlich. Früher waren die Eisenerz-Gruben im oberen Michigan weiter nichts, als große Erdlöcher, ähnlich wie die Dia-manten-Bergwerke in der Gegend von Kimberley. Südafrika; mit der Zeit aber sah man sich zu immer weiteren und complicirteren unterirdischen Einrichtungen veranlaßt. Die Schachte wurden mit horizontalen Tunnels verbunden, diese wieder von anderen Gänaen durchkreuzt u. s. w. In manchen der Eisen-Bergwerke Michigans verlangt man von den Arbeitern mitunter Dinge, über welche ein Kohlengräber einfach den Kopf schütteln würde. Wenn z. B. das Gestein zu hart für tos sofortige Abschlagen mit dem Hammer erscheint, werden oft. damit man größere Quantitäten Erz ohne viele Umstände erhält, die Seiten und das Dach ohne Weiteres mit Dynamit gesprengt und gewaltige Höhlen gemacht, welche durch keinerlei Holzwerk gestützt werden. In den Bergbauer-Kreisen nennt man dieses Nadicalverfahren stoping". Oder man nimmt rn Gruben mit weich:m Erz direkt den Höhlungsproceb" vor. manchmal an mehreren Stellen kurz hintereinander, sehr wenn Gestein zum Schutze dazwischen übrig lassend. Diese Arbeit ist ein verwegenes Spielen mit der Gefahr. Gewöhnlich weiden alle nothwendiaen Sprengungen im ganzen erg werk zu denselben Stunden vorgenommen: 6 Uhr Morgens. Mittags. 6 Uhr Abends oder Mitternachts. Neben dem Dynamit wird auch noch Sprenavulver viel angewendet, und die zum Bohren der Sprenglöcher benutzten Sielnbohrer werden durch, Drucklust getrieben. Das gebrochene Erz' wird in Tramwagen geladen, und dies: werden durch die Gänge hindurch bis nach dem Schacht geschoben und dort in große stählern! Behälter (8ldp") entleert, in welchen das Erz an di: Erdoberfläche gelangt; dieser Behäl!er!wird ebenfalls aus vraoern . und - schienen . - bewegt. Doch ist diese Einrichtung nur in seit
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itcr) auswärts gehenden schachten möglich; in senkrechten Schachten muß das Er in die Elevatoren entleert werden. Die Eisenbergwerks-Negion des oberen Michigan wimmelt von tiesen viereckigen Löchern, welche für den Unewohntenoder Achtlosen wahre Fallen sind; diese Oeffnungen wurden seinerzeit von hoffnungsvollen Metallsuchern probeweise gemacht; sie sind sozusagen bohle Denkmäler vieler Enttäuschunaen! Denn in früheren Jahren wurde diese Gegend formlich überschwemmt von Leuten, welche nach Zeichen" von Metallreichthum suchten. Da und dort in diesen Gebenden befinden sich übrigens die Erzlager in solcher Nähe der Oberfläche, daß jeder gewöhnliche Arbeiter, ohne vom Bergfou etwas zu verstehen, das weiche Erz herausholen kann, nachdem er nur wenige Fuß gegraben hat. Mitunter werden Dampfschaufeln benu, um dieses Erz berauszuschöpfen und sofort in beieitstehcnde S'chienenwagen w laden. Der Noman eines Fürflen. Fürst Karl zu Hohcnlohe, ein Aru der des jcölM Kanzlers des Teutschen Neiches, war der Stammhalter der Hohenlohe - Langenburg'schcn Linie, welcher die Grafschaft Gleichen beigegeben ist. Durch Familicnvertrag vom
21. April 18G0 verzichtete er auf den des Fürstenthums öobenlodc bürg und trat sein Anrecht auf bfolge seinem jüngeren Bruder. Fürsten Hermann, ab, um ein Buraermädchen. rn das er sick leidenschaftlich verliebt hatte, zu seiner r. v ' ü I emayim zu machen. Die muntere und außergewöhnlich hübsche junge Tam5, Fräulein Marie Grathwohl, hatte er im elterlichen Schlosse kennen gelernt, als sie daselbst mit des Fürsten Schwester, der Mutter der deutschen Kaiserin, und niedreren anderen jungen Mädchen in der Schloß. rnaze vaZ Ztocyen erlernte. Beun Was. fclbackcn soll es gewesen sein, zu dem ftt nf 'Hrmioflm k -n V ... I die junge Prinzessin den Bruder in die ihm früher ganzlich unbekannte ..Speisebereitungsanstalt" gelockt hatte. Bon da an zog es den Prinzen mit aller Macht nach diesen ihm vorher so ganzlich gleichgültigen Räumen. Nach dem Tode seines Vaters hcirathcte der Fürst das junge Mädchen, dem für sich und seine ehelichen Nachkommen vom König von Württemberg der Name von Bronn" verliehen wurde. Fürst Karl zu Hohcnlohe lebte in den Siebn. er Jahren längere Zeit in Frankfurt ? fl kr hatte damals in der Leer. f c"!c große Parterrewohnung inne; We Kinder, Karl. Vittoria (Pathin der 5t0NlgiN V0N England) UNd Bell lrlce. besuchten Frankfurter Schulen. Ter Fürst fül rte ein musterhaft schönes Fcmilienlebcn und vergötterte nahezu seine liebenswürdige Gemahlin und die hochbegabten Kinder. Er war eine hch.', sehr schlanke Erscheinung von echt ariitokratischem Aeußern, das Gesicht, trotzdem er auf dem einen Auge etwas schielte, außerordentlich symvatbisch. Für gute Bilder und Kunstwerke besaß - r r r. ' er eine groxe eloencoasl. evenjo war er em großer Blumen- und Thiersrcund. Die seltensten Vögel, besonders Pagageicn, durften in seinem zu einem Wintcrgartkn hergerichteten Salon frei umherstiegcn. Seine Kinder, deren Au, bildung cr sorgfältig überwachte, wurden frühzeitig mit jcoer Art von Sport lekannt gemacht. Jeden freien Nach, mittag ritten sie nach dem Forsthaus, während die Eltern mit der Erzieherin und der kleinen Freundin ihrer Tochter, Welche die intereanten Mittheilungen macht, im Wagen der munteren Caval. cade folgten. Berkehr hatte der Fürst wenig; er liebte es nicht in Cesillschaft !u gehen, wie er denn überhaupt, trotz j.-incr sehr reichen Apanage, außerorbentlich einfach, wahrhast bürgerlich lebte. Gegen Ende der Siebzigerjahre verlegte er fernen Wohnsitz nach Salz bürg, wo er eine größere Besitzung hatte. Sein Sohn trat in österreichi" sche Dienste, feine Tochter Viktoria ver hcirathcte sich sehr früh uild nur Bea trice, die jüngste und der Liebling des Fürsten, lebt noch bei den Eltern. Deutsche Loeal-NalJrlchten. Provinz Krandrnburg. Berlin. Berlin hcltte am 13. November 1,719.717 Einwohner. Vom Tode jäh ereilt wurde Prof. Dr. Julius Alslcben in Berlin. Er hatte eben eine Nede wahrend eines Festmahls der Loge Zu den drei goldenen Schlüsseln" beendet, als ein Gebirnschlag seinem Leben ein Ende bereitete. Der Postschaffner Manzel. der Eh:-' mann der unglücklichen Frau, welche am 3. Mai 1892 von dem Bildhauerlehrling Neu kämm ermordet wurde, hat sich aus seiner jetzt im Hause Vorzenstraße 2 belezenen Wohnung auf den Hof hinabgestürzt. Er ist alsbald in der Charite verstorben. Die Tbat ist im Irrsinn begangen worden, dessen Symptome fci dem Armen nach dem schrecklichen Ende seiner Frau bemerkt worden sind. Vrovil! Vsen. K o l m a r. Im Verlaufe eines Streites warf eine Arbeiterfrau ihrem Ehemanne eir.i brennende Lamne in's Gesicht. Der ?!nbalt ergoß sich über den Unglücklichen, der im. Augenblick in klammen stand und so schwere Brandwunden erlitt, 'daß er bald darauf starb. Schneidemühl. Die Entschädigung .sür die vom Brunnenunglück Betroffenen ist auf 366.163 M. sestgesetzt worden. '"Der Betrag wird durch eine Brunnenlotterie. sowie durch eine Anleihe gedeckt Brsvin, Vestpreusten. S t a r g a r d. Hier erstickten drei Mitglieder einer Arbeiterfamilie durch siohlengaö; die Frau wurde nock gerettet. T h o r n. Der wegen Ermordung des Barons Freiherrn von der GoltzDlugimost zu lebenslänglicher Zuchthausstrafe verurtheilte Wilddieb Käthper Kopistecki aus Terreschewo, welcher, wie seinerzeit gemeldet, im Oktober 1893 aus dem hiesigen Gefängniß aus brach, ist nun bei Rypin (Posen), verbattet worden. Er wird .naÄ.Preu-
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w, Heilt sicher :i iV Nettralgie, Ksuralgie, Nsuralgie, ie5:ralgic, FeuraZgis, s Neu au-geliefe:t und befindet sich dereits auf oem Transport Hieher. Kopistecki ist jedoch an jenem Morde unschuldig, da, wie erinnerlich, sein Comvlice MalinowZki vo? seiner Hinrichtung gestanden hat, sowohl den Feldiäaer als auch Goltz erschossen zu haben. Es soll indeß das Verfahren geaen Kopistecki wieder aufgenommen werden. vrovink acZisen. E i s l e ö e n. Die nachweisbaren Erdsenkungen gehen jetzt östlich über Eisleben hinaus. Neuerdings zeigt auch die St.Andreas-Kirche vereinzelte Risse, ebenso Luthers Sterbchaus. Erfurt. D:e Lalrer Oito Heinz und Neinhold Beyer. die im Juni d.J. m oisentlichen Anlagen Nuhebanle zerstört und Treppengeländer beschädigt batten, sind Jeder zu zehn Monaten Gefängniß verurtheilt worden. Halle. Die Halle'sche Zeitung" ist vom 1. Januar 1895 ab an einen Berliner Unternehmer verpachtet morden. weil sie alljährlich einen nicht unbedeutenden Zuschuß der Aktionäre erfordert hat. Nordhausen. Vom Schwuraericht sind die Arbeiter Gustav Thilo Dörinq. 20 Jahre alt. Friedrich Grieöler. 25 Jahre alt. Otto Döring. 28 Jahre alt, und Ludwig Heine, sämmtlich aus Gehofen, erstere: zu sechs Jahren Zuchthaus. Otto Döring zu fünf Jahren drei Monaten ZuchtHaus. Griebler zu einem Jahr Zuchthaus und Heine zu einem Jahr Gefängniß verurtheilt worden. Sie sind überführt, zwei dem Nittergutsbesitzer Lüttich zu Gehofen gehörige Flurhütten in Vrand fseht, Ackerpflllge und eine Egge in Stück; qesägt und drei Weizen- und Strohdiemen im Werthe von 35,000 Mark vorsätzlich in Vrand gesteckt zu haben. OacZzsen. Dresden. Hier starb nach kur?m Leiden Gräfin Wolf Vaudissin aeb. Kaskel, in ihrer Wohnung in der Bankstraße. Die Verstorbene lebte sehr zurückgezogen und widmete sich der Schriftstellern und Musik. Der neue Hafen im Ostragehege kommt in diesem Winter zum ersten Male in Gebrauch. Bekanntlich ist er als Winterguartier für über 200 Fahrzeuge bestimmt. Annaberg. Als der sührer eines Güterzuges. Oberschaffner Morgenroth aus Flöha, eben seinen Zug verlassen hatte, wurde er von einer Rangirmaschine erfaßt und so Unglücklich überfahren, daß ihm ein Arm vom Rumpfe getrennt undein Fuß zerquetscht wurde. Leipzig. Wegen Unterschlagung von etwa 8000 Mark einkassirter Gelder und wegen schwerer Urkundenfälschung ist ein 34 Jahre alter Vnalter aus Annaberg von der KriminalPolizei verhaftet worden. Der unehrliche Mensch hat seine Beute meist in Gesellschaft von Kellnerinnen verpraßt. P lauen i. V. Das Landgericht verurtheilte den Gerbergesellen Witzlekm wegen Majestätsbeleidiquna zu acht Monaten Gefängniß. Die Strafanzeige hatte sein früherer LoaUwirth, e'in sozialdemokratischer Kolvorteur. erstattet . Schirgiswalde. "n Kirschau zündeten sich mehrere Dadeckcr aus der Werner'schen Fabrik in Zittau in ihrem Ouart'er in der Nichter'schen Gastwirthschaft vor dem Schlasengeben in einem Lötbofen Feuer an und yinaen dann zur Ruhe. Als am anderen Morgen die Personen geweckt werden sollten, war der Werkführer Guhra bereits erstickt, während di: anderen zwar ' schwer betäubt, aber doch zum Leben zurückzurufen waren. Cjvoflljcvioctljnm Qctfcix. Darmstadt. Tief tragisch ist das Geschick des erst vor wenioen Wochen zum Reichsgerichtsrath ernannten Oberlandes-Gerichtsrath Dr. Gilmer aus Darmstadt. Kaum in Leipzig angekommen, ist er dort am Schlage gestorben. Gedern. Im benachbartenWalddistrikt Wolfhain wurde der Holzhauer Ehrist. Eichenauer, 44 Jahre alt. Vafer zweier Kinder, durch eine fallende !?uche so schwer verletzt, daß er starb. Gießen. Wegen Zweikampfs mit tödtlichem Ausaange wur- der Student Heinrich Seibert aus Wetzlar zu zwei Jahren sechs Monaten Festung derurtheilt, die Sekundanten sowie der Wirth freigesprochen, in deen Saale der Zweikampf am 4. Aur 1893 wischen dem Angeklagten und dem Studenten Otto Keller aus Wetzlar mit Säbeln ausgesochten wurde und zur Folge hatte, daß Keller 19 Tage nach Erhalt der schweren Verletzungen starb. W o r m 8. Nach kurzem Kranksein starb SchloMmeister Lorenz Müller - m .i Nudy'S Pile Snppository wird garantirt für die Heilung von Hämorrhoiden und Verstopfung, oder das Geld wird zurückgegeben. 50 Cts. die Bor. Schicke zwei Postmarken für Zirkulare und Probe an Martin Rudy, registrirten Apotheker, Lancaster, Pa. Postkarten nickt beantwortet. Zu verkaufen in allen guten Apotheken' Ward Broö., A. Kiefer & Co. und Daniel Stewart, Wholesale Agenten, Indianapolis, 3nd.
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LZ L!o. 5 Sor'nhaus, . nahe llinoiöstr.. 26 AisfisfiJzzi und Et. Clair Str. 27 Illinois und Michiaan Etr. LS P?n,'s.)lvania und fünfte St. 2S iZsii-ivi und vierte Str. !I12 Tenncsfts und William S:r. ili cnniyivc'N'.a und iiichiguir 5rt. 2U Illinois und Herbert Str. 215 ZcZaiscnlzeimath für Farbige. 216 Tennessce und Erste Str. 217 Meridian und Sieben!:. 213 Clisfsrd und Jesserson Arcnue. 31 No. 1 Spr'ichs.. Ind. Ave. u.Mich.L. 21 Meridian und alnut Etr. 31 i5alifornia und Vermont Str. 3Ö Blake und Sicro 5)zrk Str. ZI Jndiana Ave. und St. Clair Str. L7 Stadt-Hospital. L3 Blake und North St?. 39 Ätichigan und AqneS Str. 312 West und Walnut Str. 313 West und Tritte. 314 Siebente und Hon?a:d Str. 315 Toröet und Paca Str. 316 Tennessee und 1. Straße. 41 No. 6 Spr'nhauS, Wash. nahe Qest Cr5 42 Geißendorf und Washington Str. 43 Missouri und New tyovsetv. 45 ?!erid:an und Washington Str. 46 Illinois und Okio Str. 47 Tennessee und Washington Ctk. 48 Kingan's Schlachthaus. 43 Jndianola, 3 Cquares vom Fluß. 412 ÄüsiLuri und Marnland Str. 413 Wsfissippi und Wabash Sir. Z1Z Morris und Chnrch Etr. -421 0. 2. u. W. Nundbaus. estl vom 423 ?rr?n-A1yl. 424 Miley Ave. und National Vtoab. 51 ?!o. 4 Spritzenhaus.' Illinois u. MerrUl. 53 Illinois und Lonisiana Et?. 5,3 West und McCart? Etr. L9est und South St?, 56 Mississippi und 5?en?u Str. 67 Mendian und L!ay Str. 53 No. 1 Schlauchhs, MorriS u. ?!ad. 2 59 Madison Ave. und Dunlap Et?. 512 West und Nockwocd Str. Z13 Kentucky L!?e. und Merrill Str. 514 Union und Morris Str. 516 Illinois und KansaS Str. 517 Morris und Tckota Etr. 513 Morris und Church Str. S19 Tennessce und McCart? Str. 521 Meridian und Palnier Etr. 523 Morris Str. und Gürtelbahn. 524 Madison Ave. und Minnesota Str. 61 No. 2 bdens u. Lei!crbaus, Ssutkstr. LZ Pennsylvania Str. und Madison ioe. ö? Telanare und McCart? Etr. öl East und McCart? Etr. New Jersey und Merrill Str. G7 Virginia Ave. und Zradsha Str. 63 Ecst und Coburn Et?. Pennsylvania Etr. und Madison Voe. 312 MttZernzn und Douahert? Str. 613 Last Str. und Lincoln Lane. 314 Cast und Beecher Str. 615 Noble und South Etr. 71 No. 3 Spr'nhaus, Birg Tve. u.Hun. 72 öast und Seurgia Straße. 73 Cedar und Glm Str. 74 Aenton und Georgia Str. 75 EnZlish Llve. und Pine Etr. 73 Dillon und Bates Str. 73 No. 13 Svr'nhauS. Vrespe?t u. Di2k. 79 Fletchcr Ave. und Tillen Etr. 712 Epruce und Prospekt Str. 713 English Are. und Laurel S!?. 714 Willo'v und Olive Etr. 713 Shelby und Beecher Str. 71 Teutsches Waisenhaus. 713 Orange und Laurel Str. 721 Lexington r,enue und Linden Straß. 723 SvfptnJr Wr.m? tnS rric . (l.v.MV. 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