Indiana Tribüne, Volume 18, Number 98, Indianapolis, Marion County, 26 December 1894 — Page 3
i?' M m. PäiSNL LTi- -45 iJ So gut ab, wie die NeZchsten." Karl V., die Kaiseri-.l Maria Theresia von Oesterreich, Goethe, Beethoven, Bismarck, die Prinzessin Louise von England, Graf Caprivi und eine Menge sonstiger Berühmtheiten haben den be rühmten Karlsbader Sprudelqnell besucht. ES kann zvar nicht jeder ein Goethe oder Bismarck sein, aber jeder kann sich deS größeren Vortheils erfreuen, den Eprudel mit all' seinen Wohlthaten direkt ins Hau 3 gebracht zu erhalten. Die rapiden Fortschritte im Verkehrswesen und in modernen Erfindungen machen die speciellen Prteii verliehenen Segnungen der Natur, zum Allgemeingut. DaS an der Quelle in Flaschen gefüllte Karlsbader Wasser oder dessen konzentrirte Vcrdichiirnp, daS Karlsbader Sprndelfalz, sind in jeder Apotheke zu haben ; beide haben nicht ihres Gleichen als Mittel gegen Störungen des Magens, der Eingemeide, der Milz, der Leber, gegen Nieren und Blasenleiden, gegen Gicht und Zucker krankheit. Man hüte sich vor Fälschun gen. EiSner Mendelson Co., . Alleinige Agenten, New Jork. chaben Sie Durst ? dann ksmzncn Sie zu Max Krieger, Sl-O.-Scke Meridian & Mc(5ar!hstr., tos Sie die besten Gctr.'n'e und Cigarren be kommn. Warmer Lnch j.'den Tz. ThesdsreSte'm, achfolzer vsn 83.(5. Lnder'on. Abstrakte von Vesihtiteln und Gründeigenihum werden in prompter und zuver!ässtz?r Weise ausgeführt. So. HU QZ Market Straße. Indianapolis. Ind. II523SISHSZ52SHSrSEESZS I GH&E TBIED, ALWAYS 0SED. wi coo ). CtCAitsiM Peuaia BAR FIXTURES, B DRAIN BOARDS 1 r.H Ll ' AND ALL ß in, .inc, tsrasst uoppon j K NIckol and all Kitchon and Cj V llr.n1ln h 0 rj riateu uiensua H Cfcss. Wnod. Marblö.Por h ti . "7" n celaln. Etc. R J 2S3C CEORCE WM. HOFFMAN, mo.m Miuiniiiir ua uujunwi , ASTVASMinSTONSr.. Imdianaföii. uv rl S Tht BAR-KtUW rHIfcSU. J SZ!SZ52Z?Z2Z&2ZcS&r3ZZ2 ar.as ?,, . . MrnaT UEi X;tr;s,ut t tti.clU'er 2si 5.ente ter Qtani nJ . . n Dr.Gr.F.Theel, 1317 Arlh Str., Philadelphia. Va. X tauige, wahr QuetfaUst i Amerika der heile tarnt, achvem selbst bis berühmteft erzt aller iintr fegl ginjcn. Dr. Tbeel 'st der ein;, rzt der We!t der alle drei webitnijctn Schulen (öte SIu, fett Neu und ttc uscra&it() ttu&trt uh in seiner Behandlung verbindet. Cc i,ilt Sypytti?. Seschwure, Mund und Silileidm. Rechten und allefio'.gm der ldstd, fleckung und Folgen dei Äu? sz,we,fen bet ve?b!irotbzten oder unver heirateten, uiftüsse. Verengerungen te , die noch so verzweifelt sind. Kommt oder treibt. Cvrechstunde MoraenS 9 iit l 'Jtr, Abend di UZr. M,ttk,b und Samstag bi II Uhr mieobl. Sonntag 9 d,?i?u?r. -rinfifrtss5Irittf in elf ll fIiL rsr if""- j , , - Ich, John dam lemm. ei Bürg,? der ladt ri'.Zade!phi. hab nach dkn Cesezi gt'chwgren.und beglaubig hiermit, daß ich wi ander er,t sagten, der vorstrherdrüs litt. Ungesahr loai,u rfl nsultirt ich di Doktor, i tne ?! jjortet Jvftitulk.velaze ansprach darauf machten, da n jede Ammbeif obne teblna einer neuen äxctdod bei le lernten. Ich begab mich in Ihrer ehaad luna. welch jedoch ohn Srtolz war. Dann ging ich zu einem der ersten Loöu'ren in ehester, V., ader auch ohn Er folg. Vier äckftfee u rück kam ich ,u Dr. . I. Tbeel, llZ Arch ey-m l(liln . trtrl.ttrr nach inerseb reingehen den Unterkulduna mein Krankheital. Chronische r - OD .r.jU. viarc' u" n.iv Atorfcrt erklZrte. fllna in sein Bedandwnq und in einem P.'ona: hat ök wunderbar gttvan. elze lch in sein Behanklunz trat, war ich niedergeschlagen c Üövper liNdCMeift unfkbig ,u arbeiten. Je,t btnich eeiund und glüolich. Ich glaub das r. Tbkkl d beNe souaUe Dottore ist. Jobn U. tiltaim. schwer, und beeldtgtin Piiladelphia. Pa ha. I. hr?for. . Pdila . Pa. iTHE 1IIIL11L EXTRACTS TrttiTti, aecordifl to Üie soraul r Dh.AVm. A. HAOIOsD , u Ql UDorarory t vvIilnfftoiit v CrREIlBIXE. trorn th dre!&, k All WM- vi Hin FI I ' i um uci vuu j d'iU HDlTLLl5sK, srorn th splnat rord.for, l . - . -. ha AArr4 T AitAinnA. A v t t 1 ' UiS(P V i. wwvtM v v a w . CAUDIXE from th ürt, for dlMuai Or ine nerx. TEüTIXE, from ttie teste, for dltMes of I th li- (tropbj oi th QTfOM, Inipote&oj, ( ör ARIXE, from tüe OTdxlta, for dtuea ( es tu ovne. XI CSC ClIXE. UiTrodl. HO. I Dos. 51, DroDS. Pric (2 drtetuns), 12.50. rh phjnlotorlc,! effect prolucel Dr , F n flAAaK! .r lMlint1oil ' Fatn los uatioa la th head, exblitmioa of plrti,' lacrr&aed nrlnary eicrrtlon. nginenuüoa ( r in. nniu m-ith fMiins o( follneM and dl. um TTiniiirt forett of the DUader na prUtltlc Mtlon or uie mutrine. iacrvmaq fn.unli. rrvnrrh and nrt nrmtiCP. lncreued poirer of vUlon In elderly peopl,' Inert d ppeute and flifreauve power. , " i j i-. n tnnnlU1 nerw iocm ummnu "'" .,, , w th.Dimmnnil Inln'll TftnCU tfleY Will I t) milled, tosrethor wlih all exlstlua: Uteratur oa Ü tubject, ou receipt oi pnee, vj TXXB COLÜ3IBIA CD EM IC AI. CO TTahlorton. D. C
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th e. Roman von A. von Klinckostroenu (Fortsetzung.) i Ich tseiö, mein Freund, daß Du mich im Mon?en! verabscheust," läßt sich ihre klare Stimme vernehmen. Wir wollen uns uki nicht weiter streiten. Ein paar Stunden ruhiger UeberlegunA roerdcn Dich zu meiner Anschauung bekehren. Aus jeden Fall . lit es vzlliz auZzeschlossen, daß Du mich, D.'ine Frau, in einer Weise bloß siellst.welch: schwer gravirend aus Dich zurückfallen würde." Er fühlt, daß sie Recht hat, daß er .sich für alle Zeit lächerlich machen würde, wenn er eingesiänd?. daß seine Frau seine Geldangelegenheiten allein in der Hand hat und hinter seinem Nücken, ohne ihn zu fragen, leitet, und unfähig, über diese Angelegenheit noch ein weiteres Wort mit ihr zu wechseln, die für seine Anschauungsweise so gar kein Verständniß besitzt, kehrt er in das eigene Zimmer zurück, um hier, den Kopf in die Hände gestützt, die Stunden bis tief in die Nacht, hinein in stummem, finsterm Grübeln hinzu bringen. Seine Gedanken bewegen sich in rastlosem Kreislauf immer wieder um denselben Punkt: Wenn sie es erführen. würde er nicht in den Augen aller Dercr, die durch ihn Verluste erlitten, gebrandmarkt dastehen? Und ist er nicht schon ohnehin elend genug, muß auch dies noch über ihn kommen? Wi der Willen t er m eine Lage gerathen. die es ihm unmöglich macht, vor oder rückwärts zu gehen, denn er furchtet die Lächerlichkeit beinahe benso sehr wie den Schimpf, und wenn er üoer baupt einen Schritt in dieser Angele genheit thun will, so bleibt ihm nur die Wahl zwischen Einem von Beiden. Nastlos in der Stille der Nacht auf und niedergehend, erwägt er daö Für und Wider, ohne zu einem Entschluß kommen zu können, und sinkt erst ge gen Morgen, geistig und körperlich er schöpft auf das Bett zu kurzem, fieber haftem Schlummer. Gegen acht Uhr Morgen? weckt ihn der Diener mit einem Brief, der die Handschrift seines Onkels zeigt. Es steht schlecht mit meinem Jun qen," schreibt der alte Herr. Das Fie ber stieg in der Nacht über vierzig Grad, und vor zwei Stunden trat eme zweite Blutung ein, die seine Lebens kraft mit hinweznahm. Jetzt um sechs Uhr früh ist er in Schlummer gesunken, der einer Betäubung ähnlich sieht. Der Puls geht schwach, und die Aerzte glauben, daß er den Abend nicht mehr erleben wird. Der Tod löscht in dem Herzen eines Vaters Alles aus, was der Lebende je begangen haben maq, und wenn ich auch zugebe, daß Gott so Alles zum Besten lenkt, so sehe ich doch in dem Leidenden jetzt nur mein einziges Kwd, für das ich nichts weiter thun kann, als um ein sanftes und leichtes Ende bitten, und der Kunimer lastet schwer auf mir, daß ich die Schuld an diesem Leiden trage, tn dem ich aus Unkenntnis zugab, oaß er in dieses Hauö des Elends gebracht wurde, in welckem der Aufenthalt einen Gesunden sogar zu verzweifelten. Schritten - getrieben haben würde, um wieviel mehr aber einen krankhaft ner vösen Menschen, dem man aufregende und unangenehme Eindrücke fern hal ten mußte. Aber dielleicht wäre dies Alles auch so gekommen.. Fritzenö Körper war eben durch das Leben, das er geführt hat, vollständig aufgerieben. Wenn es für mich noch emen Trost in dieser Betrübniß gibt, so ist es der Ge danke. Dich zur Seite zu haben, der Du meinem Herzen stets nahe standest, und im Grunde meinem ganzen Wesen mehr verwandt warst wie mein Sohn. Wenn ich die Augen schließe, geht Trleoerg au? D:ch uöer, und Du wirst das. wa ich geschaffen habe und hoch hielt, besser zu schätzen wissen, als der arme Fritz es gethan haben würde. Sobald Alles vorüber ist, oenachrich iige ich Dich. Es wäre zwecklos, woll t:sl Du vorher noch einma? herauskom men. da Du dem Sterbenden nichts mehr - sein, . ihn höchstens aufregen kannst. Dem' tteuer Onkel Friedrich von Erlingen. Reinhardts weiches Herz treibt ihm die Thränen in die Augen, als er den NfZ.s s?ns.n Tn&r MZ, klätte tT nickt I V j j-mmw w-r - j - stebhaftes Mitgefühl mit dem jüngeren Vetter . empfinden sollen, der v am Wegrande so ekknd zu Grunde ging, innige Theilnahme auch für den alte ren Verwandten, der sich stets .wie e Vater zu ihm gestellt Hai. Wie gern hätte er gerade jetzt ein warmes, herz liches Wort mit Jemand getauscht, der ihm das nachfühlen konnte, um dem, was ihn im Augenblick, bewegt, Auö druck zu geben; aber es widerstrebt ihm in tiefster Seele, au üttira hinüber zu gehen; su am allerwenigsten,' mit' ihrem hellen, lumen Btta. der lyn im mer so frostig berührt, soll in seinem Herzen lesen. Sie würde ia docü kein Verständniß dafür haben, und seine sentimentalen Negungen belächeln.. Er meint ihr. Lackeln in diesem Mo rnent nicht ertragen zu können. Nach dem Diener sckellend' überaiebt er die sen den Brief, den er nur schnell noch . in einen andern Umscklaa schließt, mit '; der Weisung, ihn der gnädigen Frau, 'wenn sie zum "Frühstück erscheinen werde, einzuhändigen und ihr.-zugleich d e Me duna au .M2en.. dan er eme schlechte Nacht gehabt und sich noch für ein paar Stunden in sein Zimmer -ein geschlossen habe, um die gestörte Nnhe zckzubolen. - - - - Auch Min hat nicht geschlafen und erscheint bleich und uberwaqt lmru? stückZzimmer. AU ihr der Brief gebracht wird. r:ißt sie ihn' hastig auf und' überfliegt den Inhalt. . Dann läßt sie da? Pa dier in den- Sckoo sinken, und ein Ausdruck finsteren Triumphes, leuchtet in ihren Augen auf. Aielleicyr regr im Grunde ihrer Seele, auch, ein wenig Mitleid mit dem Ueberwundenen, über en hinweg ihr Vatte Besitz und Ver
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mogin antritt, aber stdes andere Gösühl. überwiegend, drängt sich das Ve wußtsein in den Vordergrund,' daß sie iihr Ziel erreicht hat nach langen Kämpfen endlich erreicht! Als sie sich noch allein in der Welt umherstieß und nach einer Hand suchte, welche willig fchien, ihr empor zu helfen, gab sie sich selbst das Wort, Name, Stellung und Reichthum zu gewinnen. Sie wußte, daß die einzigen Hilfsmittel, welche ihr zu Gebote standen, und zugleich das einzige Kapital, welches sie besaß, Schönheit und Klugheit waren, und sie
verstand es, sich derselben erfolgreich zu bedienen.. Einmal nur hatte ihr Herz gesprochen und leidenschaftlich. Gegen nebe heischend, geschlagen. Damals war sie bereit gewesen, sich rücksichtslos hinzugeben, und war zurückgewiesen worden, verschmäht, sie, die Gefeierte. der die Jeunesse doree von Wien zu Füßen lag. und die in jedem Au genblick hätte die Geliebte eines Bör senfursten werden können. Oh. wie das brannte, diese Schmach, die ihr als Weib angethan worden! Noch jetzt in der Erinnerung beißt sie die Zähne .in zorniger Scham zusammen, wenn auch der Zeuge ihrer Niederlage,. jenerBrief den sie einst geschrieben, und den zurück zu erlangen, ihr kein Opfer zu aroß gewesen, seit gestern ein Häuflein Äsche geworden ist. Nun, sie hat sich gerächt! Sie hat den Namen des einst so heiß geliebten und dann ebenso leidenschaftlich gehaßten Mannes an den Pranger gestellt und triumphirt über ihn. Ist es ihr nicht auch gelungen, einen Tropfen Gift in den Becher seines ehelichen Glückes zu schleudern? Wüßte sie nur erst den Ausgang jenes Duells, von dem ihr Reinhardt gestern gesprochen! Die ganze Nacht hindurch bat sie der Gedanke daran nicht losgelassen. DaS Bild einer lebloS daliegenden, nur zu bekannten Gestalt, ist nicht von ihr ge wichen. Immer wieder ist sie aufgesprungen, ihr Schlafzimmer mit hast! gen Schritten durchmessend, die häß l.iche Vorstellung von sich weisend um endlich, wie die blasse Morgendämme rung sich durch die Vorhange heremstiehlt, verzweifelt in die Kniee zu sin ken und vor sich selbst Mit unterdruck tem Schluchzen zu bekennen, daß der Sieg, den sie erfochten zu haben meint, ein Pyrrhussieg ist, der sie selbst der nichtet, denn machtiger als je flammt die Leidenschaft für Altenau m ihrem Herzen empor und vereint sich mit der Angst um sein Leben zur furchtbaren Qual. . Aber den Kopf entschlossen in die Kissen drückend, murmelt sie, halb erstickt von wahnsinniger Eifersucht: Lieber todt, als an Lenorens Seite! Jetzt, im hellen, unerbittlichen Ta geslicht, sieht sie erschreckend blaß und erschöpft auS. Aber ihre Ruhe und Kaltblütigkeit sind zurückgekehrt. - Die elektrische Glocke der Thür wird in diesem Augenblick in Bewegung ge setzt. Mira bleibt ruhig sitzen, denn es scheint noch zu früh, um Besuch er warten zu lassen, erst als auf dem Vorplatz em leichter Wortwechsel ent steht, erhebt sie sich, um nach dem Grund .desselben zu forschen. , ,, Der Diener versichert wiederholt, daß der gnädige Herr sich nochmals nieoerqe legt bade und Nicht gestört werden dürfe. Irgend Jemand 'Mira kann dre gedämpfte Stimme nicht er kennen besteht hingegen darauf, dem Hausherrn gemeldet zu werden. Sie zsfnet d:e Thur zum Vorplatz, von m rer Unruhe getrieben und von dem Verlangen, zu hören, um waö eS sich handelt,., bleibt, aber wie angewurzelt auf. oer Schwelle stehen, als sie sich Altenau . gegenüber sieht.' , .' Er 'tragt den lmken Arm m' der Binde, aber seine Haltung ist aufrecht wie ' rmmer. " . Einen Augenblick ö in durch stockt ihr der Athem,.; und . daS Herz schnürt nch ihr zusammen.. Sem Blick richtet sich ernst, beinahe drohend aus die reizende Frau, d:e im Rahmen der Thür sichtbar wird, und sie fühlt instinktiv, daß er als Richter kommt und daS künstliche Gewebe zerreißen wird, das ihre geschickten Hände ge webt haben. Aber sie ist nicht geson nen. sich so leichten Kaufes zu ergeben will zum Mindesten den Versuch ma chen, den drohenden Schlag aufzuhal ten. bis sie einen Ausweg ersonnen hat. der ihn ganz und gar unschädlich ma chen würde, und mit liebenswürdigem Lächeln auf ihn zutretend, streckt sie ihm zum Morgengruß die kleine Hand entgegen und ruft: So früh, Herr von Altenau? Seien Sie willkommen. aber verzeihen Sie, wenn Sie mit memer Gesellschaft allein vorueb nehmen müssen. Mein Mann hat eine schlechte Nacht gehabt und holt jetzt den versäumten Schlaf wieder ein. Die Sorge und Ausregung um Fritz, wel cher schwer erkrankt ist, .ließen ihn nicht zur Ruhe kommen, so daß ich Anstand nehme, ihn . nun zu wecken, da ihn die Müdigkeit endlich überwältigt hat." Er scheint ihre Hand nicht zu sehen, wenigstens macht er keine Miene, sie zu ergreifen,. sondern sagt nur sehr ent schieden: Dennoch muß ich darauf be stehen, Ihrem Herrn Gemahl gemeldet zu werden, ja, ich müßte schlimmsten ffallö ohne Meldung bis zu ihm vor vrmgen. - .Kann ich eZ nicht ausrichten? Wirklich, eö würde mir so leid thun, den armen Reinhardt zu wecken. Sie glauben nicht, wie erschöpft er war." . .Diese zarte. Fürsorge ist bewunde rungöwürdig!" versetzt er mit unver hohlene'r Ironie. .Indessen darf ich mich dadurch , nicht beeinflussen lassen. Sie gestatten, daß ich memen Weg al lein suche." Damitniacht.er. Anstalten,. an. ihr. vorüber nach dem Korridor ,zu gehen. welcher Reinhardts Zimmer, von den übrigen Wohnräumen scheidet, aber sie blelot an seiner Seite und fragt: .Es ist doch nichts Schlimmes passirt? nichts, was Linore betrifft?' ' .Nein, meine Frau hat nicht damit u thun."' Unwillkürlich bricht bei ' LenorenS .Erwähnung - ein . warmer, zärtliche 'Strahl aus seinen Augen, .-: .So? daö freut mich. Ich fürchtete schon, eS ginge ihr nicht gut.. .Sie. sah. N.letztir Zeit so ynaeariki'tn aul..- 5ht?
ycM Sommer rn BerNn betomml tyr, offenbar schlecht." .Ich nehme meine Frau in den nächsien Tagen mit mir nach derSchweiz," entgegnete er steif. .Wir wollen die Hochzeitsreise, die wir bei unserer Werheirathung verließen, jetzt nachholen. Sie verzeihen, wenn ich mich im Au genblick Ihrer liebenswürdigen Unter Haltung entziehe, aber die Zeit drängt, und ich muß Ihren Gemahl unter allen Umständen sprechen und zwar ohne Zeugen." Altenau tritt mit aller Entschiedenheit vor und schließt nach leicht'.r Ver bcugung die Thür zwischen ihr und sich. Sie hört, wie er den Korridor entlang geht und bei Reinhardt an klopft, hört auch, wie ihr Gatte sofort öffnet und damit dokumentirt, daß er keineswegs schläft. Eine tödtliche Unruhe bemächtigt sich ihrer, eine h.rzbeklemmende Angst. Leise hinausfchlei chend, gleitet sie nach Reinhardts Zim mer hin, um womöglich durch das Schlüsselloch einen Theil der Unterredüng mit anzuhören, aber die schweren Vorhänge, die den Eingang von innen maskiren, dämpfen . den Schall der 'Stimmen.' ' . Um nicht 'die' Aufmerksamkeit der Dienstboten auf sich zu lenken, sieht sie sich gezwungen, m ihre Gemächer zu-' rückzukehren, um hier das Ende jener beunruhigenden Unterredung abzuwarten. Wie lange die Beiden nur mit einander eingeschlossen bleiben! Sie vermag ihre innere Unruh: kaum noch zu beherrschen, und nimmt bald Dieses, bald -Jenes vor, um sich über die Zeit hinweg zu täuschen. Zerstreut nimmt sie die kleine Elfenbeintafel vom Schreibtisch auf, die ihre verschiedenen Verabredungen für die nächsten Tage verzeichnet, und blickt darüber .hin. Wahrhaftig, beinahe hätte sie die Matinee vergessen, mit welcher die Geburtstagsfeier eines ihr befreundeten Künstlers eingeleitet wer den sollte und bei der man ihrer Mit Wirkung; bedürfte.- Auf Reinhardt's Begleitung würde sie unter den obwaltenden Umständen wohl verzichten müssen, aber da der Todesfall in Set Familie für'ö Erste noch nicht eingetre ten war, so konnte sie immer anstandshalber dieser geselligen Verpflichtung nachkommen, und dann war es hohe Zeit, sich um ihre Toilette zu küm mern. Während sie in ihrem Ankleideum mer mit der Kammerjungfer sprickt, öffnet sich die Thür jenseits des Korri dors und feste Schritt: gehen nach der Treppe. Die Unterredung zwischen den beiden Männern ist also beendet und Altenau fort. Mira möchte für ihr. Leben gern wissen, was 'er mit Reinhardt besprochen hat, aber zum ersten Mal fehlt ihr der Muth, ihrem Gatten geenüb.'r zu treten. S!e weiß nicht, w:!chr Art die Mittheilungen gewesen sind, die ihm gemacht werden, und scheut sich,. e:.".:n Boden zu b:trc!en.auf dem sie sich unsicher fühlt. Es ist ihr nicht ganz woh!. Eigentlich erwartet sie. daß Reinhardt sofort zu ihr kommen w.'ide und rüstc! sich mit 5cal:b!it'.gle'.t. um Allem die Stirnzu. bi:!en. was er auch vorbrinzen möge, als aber nicht dergleichen geschieht, er vielmehr in seinem Zimmer bleibt, und kein Lebenszeichen gibt, kann sie die Unsicherheit nicht langer ertragen-und gleitet abermals unhörbar den Korridor, ent lang, um an seiner Thür zu horche. Drinnen ist Mes still, die Thür der schlössen wie vorher. Sie sch:ut davor zurück, Einlaß zu verlangen und . mit Gewalt Erörterungen herbeizuführen.
die sie gern noch hinausgeschoben hatte, und da die Uhr nn Speisezimmer mit Hellem Klang in diesem Augenblick die zwölfte Stunde verkündet, ist es auch die höchste Zeit, mit der Toilette zu be ginnen, wenn sie zum Beginn der musikalischen Matinee nicht zu spät kommen will. (Fortsetzung folgt.) Grasin Dorinaliclli. Von Alaui Rittla d. (Fortsetzung und Schluß.) Während unsererUnterhaltukig reifte der Plan in mir, der mich obschon mir selbst vorher kaum als deutliche2lbsicht bewußt in die Pension Durand g.fürlrt hatte. Ich lenkte das Gesprach auf Yen jungen Hamburger," erzählte der Gräfin, wie sehr'dessen Famitte seine Heimlehr wünschte,. wie ich aber fürchtete, daß ihm der Entschluß zur Abreise sehr schwer fallen würde, da ihn offenbar starke Fesseln 'in der Pyramidenstadt hielten, und richtete schließlich die Bitte an sie.' ihren Einfluß auf den jungen Mann dazu anzu wenden, daß sie ihn zur Abreise be.stimmte. Ein spöttisches Lachen war die Ant. wort. . '.Dies also der Grund deZ Ieltenen Besucks." murmeUe sie !n bitte rem Tone; .sortschicken soll ich meinen guten kleinen Freund, weil die lieben Verwandten daheim es mit der Angst bekommen, ihr Nesthäkchen könne Schaden nehmen in meiner verdcrblichenGe s,llssi? SZ, steinen mick kür sebr I--. t - i , gutmüthig zu halten, mein lieber Kon fuhr sie fort, lndem sie mich unttr ibren balbaescklosseTien Lidern hervor boshaft .anblinzelte; fortschicken soll ich ihn? Das könnie mir gerade ein fallen! Ich habe den lieben, hübschen unaen' so aern. h wirklick, er macht mir so vielen Spaß, mehr als daS, er ist mir geradezu nothwendig zu mei nem' Wohlbefinden. Ich langweile mick zu Tode ohne ihn. ' Seme ctnia'., ! tige. unreife, allerliebste Kindlichkeit ! r r v i . n.t:-5..:n.. ' rJ :n uu,i meine cuciii:ij,t;i,ui uiu iji so jung. so jung und unerfahren. " sie lackte.- wie in Gedanken vor sich hin. .nein, die biederen Krämerseelen dort ohen'tn Hamburg mpgen' ruhig noch em .wenig .warten, vorläufig fahren wir erst niläufwärtö." . . Zs,,i,sw?tZ?" fragt ick bestürzt. 3" "7 ---- .Ja wohl, nach Oberegypten. Ist daran , etwas ' so Vutzerzew.Zhnl!cheS?
Mein junger Freund miethet eine Da habieh mit einem ungarischen Ehepaar zusammen; ich und noch einige Andere sind alS Gäste zu der Fahrt geladen; in drei Tagen geht die Reise fort. Ich verspreche mir viel Vergnügen davon." Ich schwieg. Das schien mir ein hoffnungsloser: Fall. Da fühlte ich. mich zurücklehnend, ein Knittern in meiner Rocktasche. Ach, der Brief, den ich zu mir gesteckt hatte. .Sie lesen deutsch, Gräfin?" fragte ich sie. .Gewiß! Ich erzählte Ihnen ja fchon, daß ich mehrere Jahre in Wien gelebt habe. Otto MonsieurWiedt. mann und ich sprechen häusig deutsch
zusammen." .Wollen Sie nicht einmal diesen Brief lesen?" Und ich reichte ihr das engoeschriebene Blatt hm. Halb w derwillig, aber doch von Neugierde getrieben, nahm sie dasselbe in Empfang. Sie las, und während sie las, flog et was wie ein Schatten über das schöne, verlebte, gepuderte Gesicht. Sie- zog die Augenbrauen zusammen und wür de ernst. Dann zuckte sie die Achseln und' ließ das Blatt in ' ihren Schöoß gleiten, wahrend sie träumerisch nieder blickte. In diesem. Augenblick trat der junge Hamburger in das Zimmer. Lebhast beugte er sich über die Hand seiner Freundin und druckte einen lan gen Kuß auf dieselbe. Mich begrüßte er sehr steif. .Ich habe soeben die Dahabieh besichtigt, Gräfin," berichtete er,, und mit einem ungeduldigen, nicht gerade höslichen Seitenblick auf meine Persönlich seit fugte er hinzu: .Ich habe den Wagen unten halten lassen, weil ich glaubte, es wurde Ihnen viellelchtSpaß machen, auch einmal mit nach dem Nil ufer zu fahren und das Boot in Augenschein zu nehmen! Nun, Sie sehen ja so ernsthaft aus! Freuen Sie sich denn gar nicht mehr auf die Fahrt?" .Nein," antwortete sie zu meiner großen Ueberraschung, .Sie müssen ab reisen, mein Lieber, nach Europa!" Erstaunt blickte der zunge Mann auf und griff dann nach dem Briefe; seine weichen Züge drückten heftigen Unwi! len und Aerger aus. .Ach, diese ewige Angst und Sorge!" rief er seufzend. nachdem er die Zeilen rasch überflogen; .sie macht sich selbst lächerlich, die gute Mama, und mich dazu. Als wenn man em dreijähriges Kind Ware! Nem, daraus wird nichts," und er bemühte sich, sehr männlich und energisch auszusehen. .Ich weiß allein, was ich 'zu thun habe; das käme mir gerade recht! Mich den Rest des Winters in Hamburg zu langweilen, während ich hier mit einem verliebten Blick auf die Gräfin .so köstliche Stunden verleben könnte. Nein, so thöricht bin ich nicht! Lassen wir das!" Er warf sich nachlässig auf einen Lehnstuhl, drehte sich eine Eigarette und legte den Brief mit überlegenem Lacheln bei Seite. Aber m der Frau dort mit dem fol schen Goldhaare war eine wundecsa" Veränderung vor sich gegangen. .Wie Sie thöricht sind," begann sie in leisem Tone, der aber im Verlauf ihrer Rede immer lebhafter und leiden schaftllcher wurde. .So thöricht und unklug! ' Mein Baby" nannte ich Sie rmmer! Und das sind Sie auch! ; Sie haben noch keine Ahnung vom Leben und' von dem, waS das Leben schön und lebenswur? macht! Ein Verschwender sind Sie, der das kostbarste Gut zum Fenster hinauswirft, nach dem der är me Bettler sich in Begierde verzehrt! Das Beste. Reinste. Treueste auf . der Welt die Liebe und Sorge einer Mutter-, sie ist Ihnen lästig! Eine Mutter! Ich habe nie eine Mutter ge kannt," sagte sie letzt wieder mlt.lr.serer Stimme vor sich hin; .sie starb bei meiner Geburt. Einen Vater hatte ich freilich," mit einem bitteren Aufla chen .das' war ein Vater! Und die Anderen alle! Das war eine Kindheit. eine Jugend!" Bestürzt blickte der junge Mann auf die im tiefsten Innern erregte Frau. .Gehen Sie!" rief sie ihm jetzt in echt italienischer Leidenschaft zu, mit einer Emphase, die aber in diesem Augenblick durchaus natürlich und' aufrichtig war. .Gehen Sie, kehren Sie zu. Ihrer Mutter zurück, werfen Sie sich ihr zu Füßen und flehen Sie ihre Vergebung an für jeden Seufzer, den Sie ihr erpreßt, für jede Thräne, die sie um Sie geweint hat! . Gehen Sie! Es wird auch für Sie noch eine Zeit kommen, wo Sie diejenigen in tiefster Seele beneiden, um den noch eine Mutter weint!" Eine Pause trat ein. Er versuchte, ihre Hand zu ergreifen. Fast schien er meine Gegenwart-vergessen zu haben, denn er brachte verwirrte, stammelnde Worte hervor von der Unmöglichkeit, sie zu verlassen, von seiner unendlichen Leidenschaft, und .flehte sie an, nicht grausam zu sein, ihn nicht zu derstoßen. Dann versprach er ihr, sofort nach der Rückkehr von . Oberegyvten heimzureisen, .aber nur diese wenigen seligen Wochen noch!" , .Ich reise nicht mit nach Oberegypten," erklärte sie rauh und bestimmt, mit einem Blick, der ihm jede Hoffnung zu benehmen schien. . Denn er verhob sich tief gekränkt und verabschisdete sich. .DaS'habe ich Ihnen zu verdanken' stieß er grimmig heraus, während sich vor mir verbeugte. . Auch ich blieb nur wenige Minuten. Ich fühlte, daß die Gräfin allein sein wollte. Ob sie sick wiedergesehen' haben weiß ich nicht. Jedenfalls laS ich vier e rvi v. cri.rr .t'n. . , .age ipaici in oer jla3""ltc eines aokayrenden Lloyddampsers den. men Otty Wiedtmann. Ueber die Gräfin Dorinavelli liefen noch mancher lei Gerüchte in der Kairiner Gesellschaft um, bevor dieselbe sich bei Anbruch der Sommerhitze nach Norden verflüchtigte. Löse, Gerüchte. Sogar von punktirten Karten, die jemand auf.ibrem Sdiel iilch hemerkt hefon wollte . roar d'e
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Ueberall zu haben. MfWWiPWWWWW
Hergestellt von The N. K. Fairbänk Rede. Die wenigen Familien, in denen sie noch verkehrte," zogen 'sich nach "und nach immer mehr von ihr zurück. . .Sehen Sie, daß ich Recht gehabt hatte mit meinem Mißtrauen gegen die schöne Vergoldete," sagte Frau van Broeken triumphirend, als ich ihr vor Antritt meiner nächsten .Urlaubsreise in Alexandrien einen flüchtigen Besuch abstattete. .Sie soll ja eine ganz ge fahrliche Person sein, wie man allge mein hört." Ich nickte. .Allerdings und dock, ich habe immer ein gewisses Mitleid mit solchen aus den Augen gerissenen, auf Abwege gerathenen, weiblichen Er stenzen." Der Vahrkieitsbeweis. Wenn der Herr Oberförster am Stammtisch zu erzählen beginnt,glaubt man sich in eine ganz andere Welt der setzt. Dinge geschehn da, wie sie die ältesten Männer nicht erlebt haben, Abenteuer werden vollbracht, wie seit Herkules keine mehr geschehen; ab:r die Herren in der Runde lauschen da bei gläubig mit ernsthaften Mienen. Denn daß der Herr Oberförster jemals eine unwahre Silbe sagen könnte, da ran wagt 'Keiner auch nur zu denken. Ist es doch vor mehreren Jahren ein mal dem Apotheker Miztmeyer, der damals erst kurz im Städtchen war, sehr schlimm ergangen, als er zu zweifeln wagte! .Sehen Sie, meine Herren," erzählte der Oberförster, .heute hat mir ein Ea pitalbock einen Streich gespielt so was war noch gar nicht da! Zwei volle Stunden steh' ich in der Nähe von sei nem Wechsel und warte halb erfroren und mißmuthig da, wie ich schon zornig fortgehen will, kommt der Nie senkerl von einem Hirsch so gemüthlich daher, als ob ich ihn gar nichts an ginge. Wart', denk' ich mir, das sollst du büßen! Und wie der Bock in der schönsten Schußlinie ist, krach' ich loö! Im selben Moment aber,' meine Herren ich war ganz, paff! springt der Hirsch mit einem Riesen Salto mortale, nach rückwärts über meine Kugel weg' und ist verschwunden die Kugel steckt noch -jetzt dort im' dicksten Stamm!" Die ganze Tafelrunde saß verblüfft; nur Herr Miztmeyer meinte: .Na, aber Herr Oberförster, ein Bock wollt' sagen ein Hirsch und ein Saltomor tale, das. klingt -denn dock ein bis chen " .Waas?" brüllt-der alte Waidmanri ergrimmt mit kirschrothem Gesichte. und sprang auf. .Sie glau ben mir nicht? Sofort auf der Stelle gehen Sie mit mir in den Wald hinaus damit ich Ihnen die Nase auf die Kugel in dem Baum stoßen kann! Das fiele mir ein, mich mit, meinem grauen Kopfe von einem jungen Men schen als Lügner hinstellen zu lassen!" Und wohl oder übel, : wollte er nicht daö Aeußerste riskiren mußte de: schwächliche Apotheker nach seinerMütze greifen einen Mantel trug- er, trotz der strengen Winternacht nicht bei sich, da er dicht nebenan wohnte und dem Oberförster folgen, der in ; seinem Pelz rock eilig und brummend dahinschritt. Der, Wind, pfiff, schneidend und trieb eine Unmasse . spitziger Eisnadeln in das ungeschützte Gesicht Mixtmeyers; die nicht behandschuhten -Hände liefen ihm blau an, ' alle hundert Schritte setzte er sich unsreiwillig auf den spie gelblank gefrorenen Weg nieder, und so kam es. daß er schon nach einer hal ben Stunde zähneklappernd Und demü thig erklärte, er habe jetzt - über - die Sache nachgedacht, es sei nichts zu zwei feln daran, er sehe jetzt die Wahrheit der Erzählung sonnenklar ein Nichts da!" füllte aber der Obersör ster. . Ich werd'2 Ihnen beweisen wir haben nur noch eine kleine Stunde bis zu dem. Baum Sie sollen mir nicht noch einmal ko:nmen!" Und auf's Neue schleppt: er .den Aermsien vorwärts ' biö es diesem endlich nach einer weiteren Strecke We-.-k.es. durch flehentliche Aobitte und feier lichen Treuschwur für alle Zukunft, gelaN'g. den scheinbar grimmig erzürnten Waidmann, etwas zu besänftigen und zur Umkehr zu bewegen. . Stolzen Schrittes zerrte dieser den Halberfrorenen wieder zur Stamm kneipe herein. .Na," rief er triumphirend, .der zweifelt nimmer! Nicht wahr, Apothe ker?" Ez ist richtig!" schnatterte der; Weiteres war aus ihm nicht her auSzukriegen. Seitdem schwören Alle auf . den Oberförster besonders der Apothe ker. Unsere Kinder. Hast Du Deine Schularbeiten - schon g wacht? Nein, ich mußte erst mei nem Arthur einen Liebesbrief schrei ien! .-''-- kauft Acucho's Havanna Cigttß." - . ' .
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rDüne ist daS einzige Statt in Sndiana, wel khcö die Interessen des Volkes gegenüber ta: Macht der Plutokratit vertritt, tül OxQan des Volkes und nicht einer Partei oder Parteiin tcressen kämpft sie unentwegt für Freiheit .Recht auf allen Gebieten d?5 Lebens. Die Brbf.it Ul Wtti ist die Schöpferin aÜe Wohlftdeö und darum toltfen to für selch soziale Reformen, welche die Vrbeil zu? freude bringenden Lust, statt zu, niederdrückenden Last machen. Jeder fortschrittttch Gesinnte, s.llte et als oraUseZt Pstijt epsinbe, Leser der Sntiana Xribftnr j sein Das releZhaUige Sonntags - 32iaü bietet eine Fülle nnterhattenden LeseSosseZ. Der Abonnements Vrciö . . - , . der tSglichen Tribüne ist ILd des SormtsgSblattö Je, beider zusammen II dtS., per Woche oder 03 CW per Monat Durch die Post versandt, kostet bai .Tageblatt YtZ.das SonntagSblatt 02 per Jahr, beide zusammen in OorausbezaZlung. MVNlMsKchen aller Art werden rasch und billig aus i "!'' geführt. ' CirsttimtacUn, QnlHtitt; .. .... . -j-jr GotxQltztlo&tzi, NenOen. ciQSsttVartsu. OrkcsLöpse, RlxVulcvt, OZVS . s. rs. für Oeschüftslente und vereine kerb tifczzSX cx!::pi BpJEl ' ' ' r--- .-ti -s 4 ,u
