Indiana Tribüne, Volume 18, Number 98, Indianapolis, Marion County, 26 December 1894 — Page 2
tvtfiv ?ns
JndZana Tribüne. Erscheint Taglich und EonntagS. Die tägliche Tribüne- kostet durch den Träger f 12 Cent? per Woche, die SsnntagS.Trtbüne'L Cent? per Woche. Beide zusammen IS CentS oder Z CentS per Monat. Per Post außerhalb der , Etadt zugeschickt in Vorausbezahlung f3 per ' Lhr. Vfftrs, 1 Süd Alabama Straße.' Indianapolis, Ind., 26 Dezember '&4 S?ouxMukroze.
Der m so dielen Theilen der Welt tief einaewurzelte Brauch der Vendetta oder der persönlichen Blutrache für die Tödtung von Verwandten oder Freunden, tritt nicht bei allen unseren Jndiauerstämmen so gleichniäßig hervor, wie man nach manchen gruseligen Erzählangen glauben möchte. Besonders ausgeprägt ist er in neuerer Z:it u. A. noch bei den Sioux vorgekommen. Bald werden tl 14 Jahre, daß der berühmte Sioux-Häuptlmg Gefleckter Schwanz" oder Spotted Tail" vom Krähenhund" (Crow Dos") erschos sen wurde. Letzterer, der noch heute auf der Nosebud-Agenwr zu finden ist, spricht sich nur sehr ungern gegenüber Fremden über dieses blutige Kapitel der Sioux-Geschichte 'aus. Es sind hierüber viele widersprechende Darstel- . lunaen verbreitet worden; die nachfol genden, erst neuerdings veröffentlichten lnaaben werden als die verläßlichsten bezeichnet. Svotted Tail war in seinen letzten Lebensjahren von unserer Regierung als Oöerhäuptling aller Sioux an tannt. Er war ein sehr fortschrittlicher und civilisationsreuMicher Häuptling. Daher kam er bei den nicht-fortschrittlich gesinnten DeckenIndianern" in große' Mißgunst; dazu kamen Eifersüchteleien anderStammesführer auf Spotted Tails hohe Stellung, und namentlich wandten Großmaul" (Big Mouth") und dessen guter Freund' Crow Dog alle Mit1:1 an, seinen Einfluß zu brechen. Im Sommer 1868 war Spotted ?ail endlich des von seinen eigenen Leuten gegen ihn geführten kleinen Krieg:Z müde. Um jene Zeit waren alle Sioux auf den Ebenen von Laramie aelagert, unweit des alten , Forts Larämie. Da ging Spotted Tail eines Tages auf daö Zelt von Big Mouth" zu, rief seinen Feind Heraus und erschoß ihn aug:nblicklich. . Niemals wurde Spotted Tail hierfür verhaftet, und es ist auch unbeZannt geblieben, weshalb der heißblüilsts Oöerhäuptling Zeit und Ort gexade so und nicht anders wählte. Crow Doz aber schwur augenblicklich, seinen skreund zu rächen, und die Stammesgehässigkeiten wurden erst recht bitter. Obwohl Crow Dog ebenfalls stets als sehr tapferer Indianer geölten, nahm er sich lange Zeit zur Erfüllung seines Schwures. Er. versuchte alles Mögli'che, die Indianer zu einer allgemeinen Empörung gegen den Oöerhä'tling zu bewegen, um ihn , dann gleichzeitig zu stürzen und todten. Doch hatte er mit diesen Bemühungen gar keinen Erfolg. ; v . Inzwischen rückte das Jahr 1830 heran. Im .August dieses , Jahres," und zwar gerade an einem Rationstag,' kam Crow Dog in einem Wagen den Hügel herab auf die, Rofebud-Agentur zu. Am Fußendes Hügels blickte, on ungefähr hinter sich und sah seinen alten Feind zu Pferde daherkommen. Da durchzuckte ihn ein Gedanke, daß - jetzt . fcfc , Stunde der . Rache erschienen fei. Crow Dog hielt' den Wagen an und sprang, als Spotted Tail etwa 40 Fuß entfernt war, plötzUch auf den Boden herab, zielte sorgfältig und traf den ihm so verhaßten Oöerh'äuplling nur zu gut. So erfüllte er den sich vor 12 Jahren 'geleisteten , Schwur. Dann bestieg er wieder seinen Wagen, fuhr vollends nach der Agentur und betrat ganz kaltblütig einen der Handelsläden. Sobald man auf der Agentur das Vorgefallene 'oernahm, wurde Crow Doa von einer Abtheilung IndianerPolizei verhastet; Widerstand versuchte er nicht. Die That rief übrigens bei den meisten Stammesgenossen die größte Entrüstung hervor, und viele der Erregtesten wollten sogar die Anderen veranlassen, Crow Dog der Polizei zu entreißen und lebendig zu verbrennen. Die Garnison 'mußte dieserhalb drei .Tage und Nächte unter Wassen gehalten werden. Crow Dog hatte zei Processe und wurde im zweiten freigesprochen. Seitdem hat die Zeit die Gemüther, beruhigt. Den Sioux aber wurde von der Regierung nicht wieder gestattet, einen )b?rhäuptling zu haben. . ' " Jagd aus wilde Nosse.
Unlängst brachten Zeitungen in Ari zona und New Mexico Berichte über die Auffindung eines Rudels wilder Pferde auf den Grenzländereien zwischeu den Ber. Staaten und Mexico, feiten einer Partie der mit der NeuVermessung der Grenzlinie zwischen den beiderseitigen Jnteressen-Sphären beschäftigten Leute. Es waren etwa 120 Pferde, auf welche nun von Jndianern sowie von rnezicanischen Hirtenburschen heiße Jagd gemacht wird. Für die alten Grenzer und Halb-blut-Jndianer dortherum war dies ein besonderes denkwürdiges Ereigniß; denn wie sie sagen, war dies seit 13 oder 20 Jahren wieder das erste Rudel wilder Pferde, welche in jenem Territorium aufgetrieben worden sind, und bildete einen bescheidenen Rest einer och nicht 'sehr fernen, aber meist nur och in Dime"-Novellen fortlebenden Vergangenheit. Das waren noch ganz anoere Zeiten, 5 Zehntausende Bronchos oder wilr Nosse über den Westen dabind de schweiften! Sie heute noch zu zählen, l'dU zwar überaus schwer; aber man dan doch wenigstens, wohl zum vierten 2bnl du SnÄluiTV knsncher Ueber-
lebenöen der classischen vrenz:r-Gene-ration als einigermaßen begründet annehmen. Mehrere der noch heule in Tucson lebenden, narbenbedeckten Abenteurer und Hurrah-Kameraden der 50er sowie zum Theil der 60er Jahre haben damals mit dem Einfangen und Dressiren wilder Pferde bekanntlich ein ziemlich gefahrvolles Handwerk klofeia viel Geld in kurzer Zeit erworben.
freilich meist ebenso schnell wieder durchgebracht, und mit den Geschichten von ihren Erlebnissen konnte man auch ohne Aufgebot von Phantasie gar manchen interessanten Band füllen. Doch das sei Anderen überlassen. m Jahre 1856 wurden allem in Colorado während einer Saison 1700 Stück wilder Pferde gefangen, lauter prachtvolle Exemplare, ungerechnet die vielen, welche entweder 'getödtet oder wieder freigelassen wurden, da sie nicht gut genug zum Dressiren schienen. Diese und die ungefähr gleichzeitig im nördlichen New Mexico ausgetrlebenen Rudel waren allerdings die größten und besten, welche-man je gefunden hat. Aus Colorado waren in den 60er Jahren bereits fast alle wilden. Pferde weggefangen oder ? vertrieben- worden, dagegen dauerte in: Nero. Mexico sowie . . n9 ' ri ! .y er . in ver 5 laimrusiiel .-negloii von Texas die Herrlichkeit noch längere Zeit fort. In.. den ersten zwei Jahren deö Bürgerkrieges stieg der. Werth der Oronchos-jo hoch.daß Hunderte junger Leute m den -Territorien ein regelrechtes Geschäft. -auö i dem Jagen wilder Rosse . machten.' ' - - Von den früheren großen Rudeln horte .man fast nichts mehr, und auch, die versprengten Ueberteste derselben waren oald, sogut wie ausgerottet.-. Die Conföderirten-Regierung ' hat große Mengen solcher Pferde ausTexas und Arizona gekauft. In den Jahren 1861 und 1862 war ein Sohn des Generals Albert Sydney Johnson der Ober-Kaufsaaen! für wilde Pferde im Namen der Consöderation. Die BeZahlung erfolgte nicht ganz so prompt, wie die Einkäufe; vielmehr haben noch heute nicht Wenige in den Territorien unbezahlte Anweisungen, welche jener Johnson auf das Kriegsdepartemen! der Conföderirten für gekauftes Pferdefleisch ausgestellt hatte, m Händen. Viele Tausende Dollars mußten in den Schlot geschrieben werden", und die Papierchen bilden lediglich ein schönes Andenken", wie für den seligen Fürsten Alexander seine bulgarische Herrlichkeit. Bei der Jagd auf wilde Pferde zogen meistens je drei Männer zusammen aus und arbeiteten für eine ganze Saison miteinander. Doch kam es auch vor, daß ein unternehmender Capitalist die Sache im Großen trieb und biö zu 10 Abtheilungen von je drei Männern. anstellte die je 5 oder 6 wohldressirte Pferde bei sich hakten um die Ebenen zu durchstreifen und wilde Renner einzubringen!. Diese Hetzjagden erstreckten sich über weite Gebiete, waren stets ungeheuer aufregend, und von Sport" war für die unmittelbar Letheiligten verzweifelt wenig dabei. Ueber Theatcrbrände. Vor der diesjährigen Convention d:Z Verbandes amerikanischer FeuerwehrMafchinisten; (in Montreal, Canadä) hielt ein Gast derselben, der im New Mrker öffentlichen ' Dienst siehende Ingenieur W. Paul Gerüard, einen auch für daZ allgemeine Publikum recht interessanten Vortrag über Brandkatastrophen in Theatern. Einige Thatsachen auZ demselben seien hiermit hervorgehoben. . Man kann im Allgemeinen nicht je aen, daß Th:aterg:bäude ein hoqeZ Alter erreichen. Wir besitz? leider in dieser Beziehung keine vollständige Statistik, welche bis in die allerneueste Zeit ginge. Vor mehreren Jahren indeß wurde in einem Baufacb--Organ eine . Zusammenstellung gemacht, aus welcher zu entnehmen war, daß in den Ver. Staaten die durchschnittl i ch e Lebensdauer eines Theaters nur 11 biZ 13 Jahre betrage: auaenbuck lich mag sich dieses Verhältniß ein we nig günstiger gestalten, da inzwischen in mehreren unserer Großstädte bedeutend sirengöre Theater-Schutzqesetze erlassen worden sind, auch die Bautechnik selbst sich einigermaßen vervollkommnet hat. Im Ausland sieht es etwas besser, aber doch 'nicht so günstig, w:e .Manche vielleicht, annehmen konn ten, wie schon der Gedanke an die dielen europäischen - Theaterkatastrovben unZ nahelegen kann. Der' Feuerdämon ist daS Hauptver hängniß der Theater schon seit Gene ntionen. gewesen. Einer Theater-brande-Statlstlk zufolge, welche kurz nach dem furchtbaren Brande deZ Wiener Rmgtheaters (1882) zusam mengestellt wurde und biS jetzt die werthvollste geblieben, leider nicht fort geführt worden ist, waren in 100 Jab ren biS dahin 460 Stadttbeater voll ständig niedergebrannt. Davon kamen allein auf London 31. Der Antbeil der übrigen großen Städte, war folgender: Paris 29, New ?)ork 26 (seitdem sind noch 3 hinzugekommen), San Francisco 21, Philadeldhia 17. Boston 11, Glasgow 11, Cincinnati 9. New Orleans 8. Bordeaux 7 Ve nedig 6, Baltimore 6, Köln 6, Edin bura 4. Dem Zeitungsleser wird eZ leicht sein, diese Zahlen noch theilweile . ' . . aus den letzten :zayren zu vervounan digen. z. B. auch durch mehrere 2hea terbrände in Cleveland. Die durchschnittliche Lebensdauer dieser Theater betrug auch nicht mehr als etwa 23 Jahre. Nur Im dersel ben hatten e3 auf eine hundertZahriqe Existenz gebracht. 37 dieser Tbeater brannten zweimal nieder. 3 dreimal, 4 viermal, daS Bowery-Tbeater - in New Nork fünfmal, und ein Theater m Svanien ist siebenmal niedernebrannt. Leider ist eS unmöglich, die Gesa mm! zahl der . dab?i umgekommenen , oder verwundeten .Menschen . mit einiger (?;77.uigkeit anzuheben, zumal ' viele umkommen, welche nicht sooald von Freunden od'r Verwandten vermißt w:rden.-' ' H.'rr Gerhard ajht d:S Weiteren a.vk
v!e oleZerörrle Frage der Verhütung von Theaterbränden technisch ein und hbt dabei mit Recht hervor, dan dieselbe unter allen Umständen schon bei der Erbauung des Theaters in umfassendstem Maße beginnen muß.
Einheimische Llivenzucht. Man weiß genugsam, wie schwer es ist, n unserem Lande wirklich reines Olivenöl zu erhalten: Mit dem importirten wird noch mehr Schwindel getrieben, als mit den importirten Wein:n und Liqueuren; in den meisten Fällen ist solches verfälscht, sei es vor" oder nach , und das als rein bezeichn ne:e beansprucht einen sehr guten Preis, womit die Sache für den Confumenten noch lange nicht abgethan ist. Daher ist das überaus lebhafte Interesse, das in einem Theile Californiens. ganz besonders in der Gegend von Pomona, seit kurzer Zeit an der Olivenzucht genommen wird, mit Freuden zu begrüßen. ..Mehr als 200.000 Olwenbaume sind , bereits in Mer Segend gepflanzt, und man konnte schon vor einigen Monaten von einer sörmlichen Manie in dieser Hinsicht sprechen. Dahin neigen, sich za die Californier in der Obstcultur rasch, wie" man in 'den letzten 23 Jahren nacheinander an Trauben, Aprikosen, Bartlett-Virnen, Dattelpflaumen u. s. w. gesehen hat. Der Boden und das Klima lassen, wie gewöhnlich bei der kalifornischen Obstzucht, nichts zu wünschen übrig. Viele fürchten sogar wieder eine frühzeitige Ueberfllllung des Marktes mit Oliven; doch ist daran wohl auf Jahre hinaus noch nicht zu denken. Um so unverantwortlicher erscheint es unter solchen Verhältnissen, daß leider auch schon die Sittenreinheit" des californischen Olivenöls stark an Sonnenblume und Baumwollsamen leidet! Merkwürdiges Leuchten. . .!.' ... , , In der neuesten Zeit hat Professor Dewar einige höchst interessante und in ihren Folgerungen weittragende. Versuche, mit. Stoffen angestellt, die er einem .ungewöhnlich ; hohen Kältegrade aussetzte. Er ist dabei zu verschiedenen merkwürdigen Ergebnissen gelangt, von denen hier, vorläufig nur eines erwähnt sei. : Früher waren nur wenige Stoffe dafür. bekannt, daß sie die seltsame Eigenschaft des Phosphorescirens, jenes mehr oder weniger starken Leuchtens in der Dunkelheit, besitzen, das gewöhnlich aus Zersetzung oder andere chemische Vorgange zurückgeführt wird, soweit es nicht eine permanente Eigenschaft budet. Professor Dewar hat jedoch gezeigt, daß bei einer Temperatur von 00 Grad unter Null (Fahrenheit) beinahe Alles phosphoresclrend wird. Auch auf die Luft selber trifft dies zu. Dabei ist jedoch zu bemerken, daß schon eine geringe Unreinigkeit in der Luft, mit welcher man Versuche anstellt, diese Phosphorescenz zerstört, ob wohl doch die Unreinigkeit eigentlich in weiter nichts besteht, als in der theilweisen Durchdringung eines Stoffes mit einem anderen. Wenn z. V. in einer Stube ein parfümirtes Taschentuch geschüttelt wird, und man schließt Luft aus dieser Stube in eine Tube ein und bringt die Temperatur derselben auf die besagte Stufe herab, so zeigt sich gleichwohl keine Phosphorescenz. Dar.t diese, oder die mit ihr verwandte Fluorescenz in die Erscheinung' trete, nuß erst die Luft filtrirt und so von organischen Substanzen sowie von Wasserstoffgas befreit werden. Unter den sonstigen Stoffen, welche lei niedriger Temperatur phosphörescirend oder dunkelleuchtend gemacht wurden, seien erwähnt: Elfenbein, Horn, Eier, Gelatin, Kautschuk, Schwämme, Eiweiß. Milch. Leder, Baumwolle, Schildkröten Schale und verschiedene Olumen. Auch alle Metalle zeicen bei gleicher Behandlung daS Dunkelleuchten; doch verlor sich diese Eigenschaft, wenn sie vorher einer sengenden Hike ausgesetzt worden waren, und dieselbe rnag daher lediglich von einer organtschen Schicht auf der Oberfläche der Metalle kommen. Einstweilen läßt sich darüber nichts Sicheres sagen. - ES scheint erfahrungSmäßia bewiesen u sein, daß je complicirter oie chemische Zusammensetzung eines Stoffes öder Körpers -ist, eine desto stärkere, lebhaftere Phosphorescenz er zeigt. Vielleicht hängt dies damit zusammen, daß eben der Aufbau eines solchen Köroers besonders günstige Gelegenheiten zur Aufnahme der Licht-Schwingungen bietet. Doch lassen wir die Kleinwelt ganz tei Seite. Diese Versuche, bezw. ihre Ergebnisse, stehen in engem Zusammenhange mit hochwichtigen Fragen über cic Natur des Stoffes und über die dhystsche Beschaffenheit unseres ganzen Weltalls! Sie legen z. B. die Frage nahe, ob nicht diele Sterne, die wir uns sls heftig brennende Sonnen anzuschen gewöhnt haben, ihre ganze Leuchtkraft, die sie für uns haben, einem Marken' Phosphoresciren als Folge auserordentlich niedriger Temperatur im umgebenden Weltraum, resp, auf ihnen s:lbst, verdanken. Wie die Antwort :uf diese und andere Fragen schließlich zusfallen wird, muß natürlich dahingeftellt bleiben. Jedenfalls hat die Wissenfchaft. schon mehr als einmal auZ kaboratöriumö Versuchen weitgehende Schlüsse über ferne Erscheinungen im Qeltenraume gezogen. Schließlich füh cen alle Wege nach Rom"; daS heiß! :.i diesem Falle: man kann von den verschiedensten Seiten der Wahrheit zäher kommen, man muß allerrings nicht. ' Geschichte und Sage vom Thee. Wer die Japaner von heute kennt, kiird vielleicht über die Angabe, daß die Einführung deZ Theeö und seiner Culkur in Japan auS derhältnißmaßig icuer Zeit r stammt,' höchst' ungläubig '.ächeln, da er sich die.Ezistenz dieses LolkeS ohne. Thee gar , nicht, denken kann. ' Auch viele Japaner selbst dürften diesen ZweM theilen: ;taui;.fo
.Reiche der aufgehenden Sönne" trinkt I Zllles Thee und zwar zu jeder Zeit des Tages, und die ärmeren Volksklassen der Neu-Fankees kommen überhaupt selten zu einem stärkerenStimulirungsrnittel, als der von ihnen bereitete Thee
:,t. Und doch bo! das Japan der alten Reit ein ganz anderes Bild in dieser Hinsicht, und erst spät lernte man diesen Augen - Oeffner kennen. Nachweislich wurde der Thee erst mit dem Vuddhismus aus China nach Japan gebracht, und obwohl schon im neunten Jahrhundert nach Christus einige solche yflanzen dorthin gelangten, wurde die Theecultur nicht vor Ende des 12. Jahrhunderts in erheblichem Maße betrieben. Als der Vater der Theepflanze gilt Daruma. ein indischer Heiliger des sechsten Jahrhunderts, welcher häufig in Darstellungen der japanischen Kunst erscheint, bald auf einem Schilfrohr den Ocean durchquerend, bald als ein Sinnbild der Geduld, mit den Händen in seinen weiten Aermeln ruhig dasitzend, und die fromme Sze erzählt von ihm: . Nach Jahren schlaflosen Wachens und beständigen Vetens wurde der Heilige aus einmal schlaftrunken, und wirklich schlössen sich seine Augenlider, und er schlief längere Zeit friedlich dahin. Als er aber wieder erwachte, schämte er sich dermaßen über diese verzeihliche Schwäche, daß er zornig seine Augenlider abschnitt und sie auf die Erde schleuderte. Dort, aber schlugen dieselben alsbald Wurzeln, und es bildete sich ein Strauch, welcher seitdem immerdar die Kraft gehabt hat, die Welt wacu u halten. Vergdau im Polarland Wahrscheinlich daö nördlichste Bergwerk der Welt ist die Omalik-Mine, welche am FifhRiver im äußersten nordwestlichen Theil von Alaska, noch über 1000 engl. Meilen nordwestlich von Sitka, liegt, unter dem 65. Grad nördlicher Breite und dem 164. Grad westlicher Länge. Der Eigenthümer dieses Bergwerkes, der Amerikaner I. C. Green, kam im Jahre 1831 in den Besitz desselben und hat seitdem schon etwa 100.000 für seine Entwicklung verwendet. Einzigartig, wie die Lage diese? Mine, .ist auch ihr Inhalt, der aus gediegenem Metall-Erz besteht, worunter 75 Procent reines Blei, auf jede Tonne Erz durchschnittlich 143 Unzen Silber und ein Bischen Gold. Hr. Green, der sehr enthusiastische Vorstellungen von dem natürlichen Reichthum und der kulturellen Zukunft jener Gegend hat, hält sich den Winter über gewöhnlich in Californien auf, wo er auch jetzt wieder, weilt, und jedes Frühjahr chartert er ein Schiff, um seine Arbeiter soweit er solche von . auswärts engagirt und die nothwendigen Vorräthe für ein Jahr nach seinem hochnordischen Dorado" zu defördern.' Nachstehende Angaben rühren von ihm selbst her. Er zahlt seinen regulären Leuten monatlich mindestens 75 nebst Verpflegrlng; toch bekommen sie kein Geld ausbezahlt, bis die Arbeit für ein Jahr vollendet, und die Ladung Erz, welche sie aus der Grub: geschafft haben, nach San Francisco gebracht und verkauft ist. Dann erhält jeder Mann, $900 bis $1200, und die hat er auch ganz, denn dort oben an der GolooninBai ' gibt es keine Wirthschaften oder Credit-Läden oder sonstig: Gelegenheiten zum Geld-Ausgeben. Zu allzemei nen Verrichtungen an dem Bergwerk werden eingeborene Eskimos besch'äftigt, mit denen Hr. Green recht zufrieden ist, zumal sie sehr willig und genüglam sind. DaS Klima dortherum ist nicht so streng, wie man für einen-so hohen Vreitegrad annehmen möchte, und etwa mit demjenigen von Grönland gar nicht zu vergleichen. Im Sommer ist es ziemlich warm und behaglich, und im Winter ist es durchaus nicht so kalt, wie in manchen Breitegraden weiter südlich. ' Dieö ist daS Land der Mitternachts sonne in seiner ganzen Pracht, und die-Wunde? deS Nordlichtes sind dort in ihrem schönsten Glanz zu sehen. - Außer den Arbeitern im OmalikBergwerk gibt eS dort keine Weißen; aber wie Hr. Green erzählt, kommt eS niemals vor, daß er sich einsam fühlt, da für Jagd und Fischfang mannigfach: : Gelegenheit geboten ist. E? scheint sich also besser zu amü siren, als jener Gouverneur - in der Hauptstadt Alaskas, der ineinemGesuch umDienstenthebung von .schrecklicher Langeweile und . Eintönigkeit sprach. In Jndtanola". Ein neues-Wort, daS eine interessante Gegend bezeichnet, scheint bald die Geographie, unseres Landes zu bereichern und ist in derPolitik schon vielfach seit der Wiedererösfnung unseres Congresses zu seiner Winkersession erklungen. Es dürfte an der Stelle des fast völlig vergessenen Cimaron". (Niemandsland) treten. . ' -. : Bekanntlich hat Verry von ArkanfaZ im Bundessenat eine 'Vorlage eingebracht, , wonach )di: .Verwaltungsverhältnisse im Jndianerterritorium eine bedeutende Veränderung erleiden solsenund daS jetziae System der StammeSregierung', daselbst,' daS ' sich ungefähr so 'schlecht. zu bewahren .scheint, wie .die famose Drennachte-Regierung in Samoa völlig abgeschafst werden soll..' Ein . Theil."d ' Territoriums aber, welcher AI-CountieZ umfaßtM ertra . unter ' dem Namen ' Jndtanola" oraanistri werden, mit einem vom PräsidenteN' zu ernennenden Gouverneur und einer "von den Bewohnern (die sämmtlich. Indianer sowohl wieMeiße, stimmberechtigt .fein, sollen) zui erwählenden Legislatur. Folgende! '.sind .-die Thatsachen, welch: dieser Vorlage zugrundeliegen: Gegenwärtig nimmt das 'Jndianerterritorium eine .gain äbnörm .Stel5ung ein, deren Nachtheile immec-schär-
WOtHW'MHi
ier zu Tage treten. AIS das Terntorium durch die Verträge, welche die LundesregierunJ einging, zuerst gebildet wurde, da wurde die Gegend als specielle Wohnstätte für fünf Indianerstämme bestimmt, deren jeder seine Selbstverwaltung haben sollte, mit der einzigen Einschränkung, daß die zu erlassenden Gesetze nicht" mit der Verfasfang der Ver. Staaten in Widerstreit kämen. Unter dieser Einrichtung nun haben sich allerler schreiende Mißbräuch: herausgebildet. Einige Jahre lang schien sich zwar die Sache zu bewähren, und man konnte sagen, daß die Indianer unter den Einflüssen, Venen sie ausgesetzt wurden, langsame Fortschritte in civilisatorischer Richtung machten. In der neueren Zeit jedoch haben sich d:?se Verhältnisse so bedenklich geändert, daß die Möglichkeit völlig ausgeschlossen erscheint, daß die dortigm Indianer sich selber allein emporhelfen. Von allen Seiten ist daS Territorium vurch volksreiche Ansiedelungen in Nachbarstaaten vollständig .ein"?!schlössen, und dieser Zustand ' ist nn nichts weniger als segensreicher. Der von ringsum ausgeübte Druck ist so stark geworden, daß es einfach nicht mehr möglich ist, Weiße aus dem Gebiet fernzuhalten oder die StammesUnabhängigkeit der Rothhäuke auf einer für die einzelnen Stammesmitglieder zulänglichen Rechtsgrundlage zu behaupten. So sind denn die Verwaltungen und Gerichte der Eingeborenen ganz ohnmächtig in der Durchführung der Gesetze, sei es auch nur zum gewöhnlichen Schutze des Lebens, geworden, und Mord, offene Plünderung und Vergewaltigung gehören zu den alltäglichsten Dingen. Wo soll das noch hinaus? Die Bestimmungen gegen die Aulassung von Weißen in das Territorium sind, theilweise durch die Gleichgiltigkeit der Indianer selbst, schon so weit zur Posse geworden, daß gegenwärtiq' unter der Gesammtbevölkerung von 300,000 nur noch 50.000 Jndianer sind und ungefähr 250.000 Weiße! ' Da soll nun der erwähnte Berry'sche Plun helfen. w:lch:m noch beizufügen ist. daß den Indianern in Jndianola" daS Land in Einzelbesitz zugewiesen werden soll. Möglich, daß späterhin auch entsprechende Maßnahmen für den übrig bleibenden Theil des Territoriums verlangt werden. Die Hauptfache in dieser Frage ist jedenfalls, tofc bald etwas geschieht; schlechter, als eö dort ist, kann es schwerlich werden. . OonZ Inranve. 5c e Zt b e n Peck, ein wohlbelannter Bürger in Altoona, Pa., und ein Anhänger der Glaubenskur, vertiefte sich so in die Einzelheiten derselben, daß derselbe als geisteskrank nach der .Harrisburg Irrenanstalt gebracht kerden mußte. P:ck ging zu den Kranken und da dieselben, für welche er betete, nicht sofort gesund wurden, bildete er sich ein, daß er verdammt sei. Ebenso hatte Peck die sonderbare Idee, daß er gezwungen sei, seine Tochter zu opfern. Die Familie sandte ihn dann, um einem Unglücke vorzubeugen,, nach der Anstalt. Von' einem furchtbaren Schicksal ist auf der Waschö'ärenjagd Henry Chasteen, ein in der Nähe von Holman,Dearborn Co., .Ind., wohnenden Farmer ereilt worden. Er hatte sich mit seinem Bruder Barney und drei Hunden' auf die Jagd begeben. Die Hunde .svürten einen Waschbär auf, der auf einem fünfzig Fuß hohen Bav me Zuflucht gesucht hatte. Chasteen erkletterte .den Baum und hatte den Waschbären beinahe erreicht, alö der Ast, auf welchem er stand, unter seinem Gewichte brach.- Der Farmer stürzte auf den Boden, und die Hunde, die knurrend auf daS WiÄ gelauert hatten, stürzten sich nun auf ihn und rissen den Unglücklichen buchstäblich. i Stücke. Barney Chasteen mußte zw der Bestien .todten, ehe die dritte , loöließ. ' Henry lebte noch, als ihn sein Bruder aufhob, allein die Wunden desselben waren so furchtbar, daß er denselben nach wenigen Stunden erlag. .' , . .' Der Helddeö TageZ ist Thomas Lloyd. Maschinist in der StevenS Kohlengrube in West Pittston. Pa. Als kurz nach 11 Uhr Abends Feuer in dem Maschinenbaus ausbrach.-gab er sofort mit großer Geistesgegemoart den in der Grube arbeitenden 46 Bergleuten das Alarmsignal. . Die Kohlengräber warfen eiligst ihre Picken fort und eilten nachdem -Auszug... Als. Lloyd. von Flammen umgeben, denselben mit blitzähnlicher Schnelligkeit, zum ersten Male in die . Höhe sausen ließ,' kamen 18 Mann mit nach oben und zum zweiten Malen 10. Unmittelbar darauf stürzte die eine Seite. des Gebäudes ein und obgleich die brennenden 'Holzstücke im Falle ihn sireiften,- gab der brave Maschinist seinen Posten nicht auf; aber als die Letzten die'-Oberflach:. erreicht hatten, sank er. ohnmächtig zu 'Boden. Er ist schlimm. verbrannt. -wird aber wiederhergestellt werden.- Der Schaden beträgt $3000.. ..; : j : . Eine hübsch'e.Ä nekd o t e. erzählt man sich im StaatZ-Departement von dem chinesischen 'Gesandten 'Fang gu. - Als -neulich, die famosen antiquirten Depeschen unseres GesandtenDenby vom Jahre 1837 auZgegraben' waren, um der Sensationslust .der ZeitungZlese? erwünschte Nahrung zu geben, kam die chinesische! Ezcellenz in großer Eile in.daS Staats-Departement, um sich über die Authenticität der Nachricht Gewißheit zu .'verschaffen. Herr 5)ang Au wurde sogleich nebst seinem Dolmetscher in den diplomatischen Salon geführt. wo.Secretär Gresham ihn erwartete.. Der chinesische Gesandte hat sich in der kurzen'Zeit seines Hierfeinö bereits einige Kenntniß der englischen Sprache angeeignet, die er stetZ zu verwerthen trachtet, es mußte indeß doch die. Unterhaltung , der Hauptsache nach' durch-den Dolmetscher 'geführt werden.' Secretär Gresham . bemühte jich nun, dem Vesandten klar z 'ma
r-". .' 1 PJJ.Ji-J'feÄfcflW!
ST- WVT
NheumatiötttuS, Nhettntatismuö, RhettmatismttS, Nhenutatismus, Rheumatismus,
A Heilt sicher U Neuralgie, Neuralgie, Neuralgie, Neuralgie, Neuralgie, e chen, daß hier lediglich eine müßige Erfindung vorliege, und gebrauchte dabei den Ausdruck .fabricirt". Fabricirt?", fragte der Gesandte,, was bedeutet dcis?" Secretär Greshcim'.erläuterte, der Schreiber des Artikels habe bei der Aufarbeitung desselben nicht' den nöthigen ' Respekt für die Wahrheit an den 'Tag gelegt. Dann lüen sie, die Zeitungsschreiber?" meinte der Gesandte, indem er den Secretär fragend anblickte, ob er das rich tige englische Wort getroffen. Secretär Gresham lächelte diplomatisch und erwiderte, daö drücke ziemlich prägnant den Sinn aus. Was für vortreffliche Missionäre würden diese Leute abge-ben-, seufzte Dang Iu kopsschüttelnd, im Uebrigen offenbar erfreut ob der willkommenen Erklärung deS Staatsfecretärs, und verließ erleichter! daZ Devartement. Der Schneepflug- Club" heißt ein Verein, welcher unlängst in Princeton, Me., gegründet wurde. Der Zweck dieses Clubs, welcher nur grauen als Mitglieder zählt, besteht darin, durch Theekränzchen, Ausstellunaen und Anderes Mittel zur NeinHaltung der Straßen und TrottoirS von Schnee aufzubringen. Vielfache Scheidung. Algy: Ich wundere mich, daß Ihr Schauspielerinnen Euch fast immer Miß" tituliren läßt.- Schauspielerin: Das kommt von den . häufigen Pausen zwischen unseren Ehen!" DaS Billigere. Sie: Dieser Hut paßt nichts meinem Teint, ich muß einen anderen haben!" Er: Aber, liebeö Kind. Du ruinirst mich noch mit Deinen Ausgaben!" Ach was ich meinte ja nur einen anderen Teints Eine Ueberraschung. Wittwer (zu seiner 16jährigen Tochter): Effie, weißt Du schon, daß un sere Haushälterin sich verheirathen wird?" Effie: Wirklich? Na. Gottlob, daß wir dieses abscheuliche, häßliche Ding loö werden. Wen heirathet sie denn?" Wittwer: Mich!' VoShaft. Zwei Frauen (sich in Casegesellschaft unterhaltend): Weshalb setzt sich denn Deine Freundin nicht zu uns, sondern so abseits in die Ecke?" Ja, weißt Du, daS hat- seinen guten Grund, sie ist nämlich so häßlich, daß. sie sich in den Schatten setzen muß, um im besten Lichte zu sitzen." Aus der Affaire gezogen. Anna: Ich war heut' in grof'.er Verlegenheit, als ich in die Straßenbahn trat und Herrn Schulze dort vorfand! Du weißt doch, ich war im letzten Sommer mit ihm verlobt, aber wir haben seitdem kein Wort wieder miteinander gesprochen." Marie: Wie . hast Du Dich denn aus der Affaire gezogen?" Anna: Na, so gut wie ,ch tonnte.ich lug ihn sur mich das I lahrgelo bezahlen! Rudh'S Bt!e Suppösitorh wird garantirt für die Heilung von Hamorrhoiden und Verstopfung, oder das Geld wird zurückgegeben. 50 CtS. die Box. Schicke zwei Postmarken für Zirkulare und Probe an Martin Rudy, regiftrirten Apotheker, Lancaster, Pa. Postkarten nicht beantwortet. Zu derkaufen in allen guten Apotheken' Ward BroS., A. Kiefer Co. und Daniel Stewart, Wholesale Agenten, Indianapolis, 3nd. . Meerschaumpfeifen, lange deutsche Pfeifen, Cigarrenspihen e., bei Wm. Muöo. 19 OK Waliinaton Str. Als Klavierlehrer empfiehlt sich Eugen ' Speyer, Ekele Park Hotel Indianapolis Telephon 12 Unterstützt die ÜNION CO - OPERATIVE Lau n d r tz, betrieb ds Union WsfchZtche. No. 138, 140 und 142 Virgini vnme. T. E. LamervM. Manager. Zach . Material. T. F. SMITHER, Hladler in iekdach-Material, 3 itcb 3 xl ead, ooftg. wasserdichte heeting, feiler, eftem KIphait'Jtli, Ltrohpappe, Tech und He ta!l-Jarden . . Otsice: 1I 9 Wett Maxi,. Streifte. XtU$Un9&. Da ch d e e v cU S!h!ge und deratwrtliche Dachdecker. RitU dächer. Trinidad und Silsvnite LZöhalt.üScher. lle Arte pifttiont-LScher xatt deSe Vif tertal. Osjice : Ro.169,Sard : 180 82. M-arylandstr. Telephon 861. Indianapolis, Ind. Brill'S Dampf . Färberei. lStabltrti87i.z Herr?-.!f'ider sereinial. o:fZrk,d resirin. ! Dsentteider oeretnigl uns eiärdt ine dies!. ! ben zu ,:rtiennen. SpivenvorhSnae u.Ehentlle ' Gortieren gereinigt. Slacee Handschuhe aerei . vigt. . Waaren erde adgehott ntz adgettesert. SS k S3 Naffachufett Avenut. . . . 1 Lveigzeschäst : . JSwHiA Ctt&U.
f3 n feLp
4. Heilt sicher U .Nückenschmerzen. Nückeuschmerzen. Rückeuschmerzeu. Rückeuschmerzen. Rückenschmerzen. Marktbericdt. Wholesale.Preise. Groceriei. Kuckn: Marter Guter gelber tz3.76. tZetvöbnt. selber tSAa. Kaffee: oeröst. Banner, Lion und Java XI. :ecc (m oü VI o aaenz Capital 21c Pilot 20c 2?akota löc BrazU lc Getr. Aepfel 6c Pfirsiche 14.c , m Corinthen 5c Pflaumen 75c m prikosen ll)c Früchte und Gemüse. epsel per Faß $2.00 Citronen per Kiste $4 25 Orangen per Kiste Z3.(X) Kraut per Faß LZc. Zwiebeln per Faß $1.25 Rüben per Faß tzl.SO Bohnen per Bushel $2.50 Kartoffeln per Bushel fOc, Süßkartoffeln per Faß $2.75 Mehl. Winter-Weizen pat. $4.00 Frühjahr.Weizen pat. $4.00 Winter ertra $2.50 Gewöhnliches $1.75 Roggenmehl $3 10 tzasergrütze $5.75 Butter, Tier und Geflügel. Butter, frische Country 10;. Eier, irisck. ver ?iu. Leb. Keilüael: Sübner fic ver Vkund ? Spring ChickenL 5c; tzähne 4c ; Turkey pennen otci nren rc; am o.4U per Zur Erinnerung ! Reinen freunden und dn Bu!ikum hier mit zur Anzeige, daß ich die W i r t h s ch a s t. Lcke Vkzio und Noble Straße, übernommen habe, und mich bemühen werd dieselbe zu einem anamehmen Scunmelplatz ut euitQen zu genau!. Itüt Setranke vad Ciaarrcn ,c Zu zah;reichi Sesuche i-Xbti ei Esttiieb Lssdhsrdt. ESe Odi und Rsöle Tteabe. Dr. I. Bühler, 120 Ost Mclarty Str. Sprechstunden: 8 Lhr Vorm.; Uhr Nachm.; 1 Nie end. Telephon 144S. Evrechftuaden: Sonntags nur Vormittag!. Dr. Carl G. Winter, Arzt und Cbtrurg. Spezialist für Augen und Ohren. Lprechftunden von 9 1 i , T 8 Ulzr. Office: N o. 40 Ost Ohio Straße. Dr. I. A. Tutcliffe, tkschaittst ch uschlte!tch mit nadLr,tUS filütn nd mit rch;echr und Urinrrantijtttrti. Ro. VS Oft Plsnltt Strahe. Ostde : 8 lit 10 Uhr Bor. t tLW iRasa. ociac arrp. XcU Dr. C. N. Schaeser, ZSrzt und Chirurg, Jlo. 430 Madiso Slvcnue. nahe Vor?!! St? Sprechstunde: g:so XitxTtxttft a 4UV Nachmittag, 7-S Uhr Abend. TütHben 283. Dr. THEO. A. WAGNER hat seine Ofsire nach No. 9 Nord Dclaware Str. verlegt, und wird sich freuen seine Patienten und Kreunde dort i empfang,. Sprechstunden: 10 Uhr fßexmi Z Uhr naozuk.; Donnrag?: xio xii uyr X5onn. Telephon S4S. G. V. Bvcxi& Deutscher Zahn - Aizt Ro. S Koed Pen2syld5ui2 Str. wird ttfOnnsch ,stet. Dr. Bur Shardt, Deutscher Arzt. Ofstee und Vdg: No. gS Süd Meridian Str. Offire-eStnnden : S lit 9 Uhr Foxm. , 11 8 Uhr Na,. 7 dit v Uir ld,. ,et,58Bornitttag. TrUbboz aQoi Injektion. Eiue permanente Kur T wr on ouen iBiimc. ftV AN IDEAL FAMlLY MEDICI NE fnv T.iU.Mliu. BilioauM. . HeJUUehe, ConrtlpaÜ.rn, 114 l'Mpiexi, UBfBme i.rvnin, nd U disorden tti b fetfMiwh Uveraad Boireu. - RIPANS T ABUUtS m mt Mntl twnrlw tJopfAM mm cumj vr&v dlfeätloa follov tbir w o'd. DT anuran ur aen oj dimu. ox Tl!8i,7&c FMkureAbonaittS. W JUsTTB - PAJiVCHrllCAICO.. VW
Z l'iU
Z
der h?tckike üBi ttn Senorrhea nd 2
; , leer, arantm tu von s i ; , j anvere Behandlung nbtdia. nd ohne dt ' ( ' ktd iitat et atdm oo . , , ' ! ; dd. ovatda od r -delbl. I. Ferr vrou'Kachfoiaer).xotSk,r,ari. Ver. !!
! Oi JA Lcke McCertk & Dllawzrc Stt. Die schönste, größte u:.d am bequemsten ein' gerichtete Halle der Südseite. Sie steht zur Verfüzunz sür?!bha!tunz von Sonderten, ZNL?;riinLchc?n, Pnrties etc. Besonders ist sie vereinen zu cmxfehlm. IST Die schönste Wirthschaft in der Stadt. Nur die desicn Geträr-.ke wndm der abreicht. Zu zahkeicöem Vcsuöe ladet ein OTTO SCHI-II3DT, mzi Ms: Eis: Wir benLsen daö Eoussn-Tystem für kli?f erung von EiS an unsere Kunden. Kznfen Sie hxt 0UP5NS, bevor da E:S gettescr: rvtrb. Da wir nen guten Borraid von Si beflde. s find wir tu der Lage g folgende Preise za verkaufen: 100 bt 200 lfd tn einer s'iezernvg &5c pettOSPjd SOO bis icoo fo in eiser Lieferung toc per , 1000 bt 2000 tfö in ttnerl'tcferucal7c - iXK) vd mehr in einer i'tk'eruna Hz CDüt!- Xtc Dcj; Office : No. zzz We alnnrvr. Tel. im. Fruer - Alarm SigMl 4 Pennsylvania und 6 EnaliZhS Opernhaus. 6 Gait und Nem Hork. 7 Noble und Michlgan. 8 Nem Jerseystr. und MassschuftU 9 Pine und Nortb. 10 Market und Pme. 11 Hauptquartier deö Feuer'DePart'mtR. 12 St. Clair und Est Str. 12 No. 2 Spr'nhS, Mass. Ave. nahe Noble. 13 Delamare Str. und Fort Wavne Voe 14 New Jcrszy Str. und Fort Wne Vve. 15 Peru Str. und Massachusetts Zuie. IS Christian Ave. und Ash Str. 17 Park Ave. und Butler Str. 13 Columbia und Malott Ave. 13 Archer und John Str. 123 No. 9 Schlauchhaus, Ash und 7. Str. 12t Alabama und Siebente Str. 125 Central und Lincoln Avenue. 12g FandeS Str. und Lincoln Ave. 127 Columbia und füll Ave. 128 Central Ave. und Achte Str. 12 AusstellungS.Gebäude. 131 Alabama und Morrison Ctr. 0 132 Rohampton und Achte Ctr. 134 College Ave. und Zehnte Str. 135 Home Ave. und Delamare Str. 133 Alabama und North Str. 137 Nenzmann und Achte Str. 133 College Avenue und Jnoin. 21 Illinois und Ct. Joseph Str. 23 Pennsylvannia und Pratt Str. 24 Meridran und Zweite Str. 25 No. 6 Svr'nhaus, 6. nahe JNnoiöstr. 23 Mississippi und St. Clair Str. 27 Illinois und Michiaan Str. 23 Pennsylvania und Fünfte Str. 29 Missisuvpi und Vierte Str. 212 Tennessee und William Str. 213 Pennsylvania und Michigun Str. . 214 Illinois und Herbert Str. 215 Waisenheimath für Farbige, - 216 Tennessee und Erste Str. 217 Meridian und Siebente. 213 Clifford und Jesserson Avenue. 31 No. 1 Spr'nhs.. Ind. Ave. . Mich. . 22 Meridian und Walnut Str. 34 California und Vermont Str. 35 Blake und Neu, York Str. 33 Jndiana Ave. und Et. Clair Str. 27 Etadt.Hospital. 23 Blake und North'Str. 39 Michigan und Agne Str. 312 West und Walnut Str. 313 West und Dritte. 314 Siebente und Homard Str. 315 Tovbet und Paca Str. 316 Tennessee und 1. Straße. 41 No. 6 Spr'nhauS, Wash. nahe West Ste 42 Geißendorf und Washington Str. 43 Missouri und Neu, Nork Str. 45 Meridian und Washington Str. 4g JllinoiS und Ohio Str. 47 Tennessee und Washington Str. 48 Aing.an'S Schlachthaus. 49 Jndianola, 3 SquareS rom Fluß. 412 Missouri und Marvland Str. 413 Mississippi und Wabash Str. 416 MorriS und Church Str. 421 0. 2. u. W. Rundhauö. rseöl. vom FluI 3 Jrren.Aso!. 424 Milen Ave. und National Stoad. 61 No. 4 Spritzenhaus, Illinois u. ZRerrilk. 62 JllinoiS und Louisiana Str. 63 West und McCarry Str. 54 West und South Str, 66 Mississippi und Lenry Str. 67 Mendian und Stäy Str. 53 No. 10 Schlauchhs, MorriS u. Mad. V 69 Madison Ave. und Dunlaz, Str. 312 West und Nockmood Str. 513 Kentuöy Ave. und Merrill Str. 314 Union und Morris Str. 516 JllinoiS und KansaS Str. 617 Morris und Dakota Str. 513 MorriS und Church Ctr. 51 Tennesiee und McCartv Str. ' 521 Meridian und Palmer Str. 523 MorriS Str. und Jürtelbahn. 624 Madison Ave. und Minnesota Str. 61 No. 2 Haken, u' Leiter.HauS, Couthstr. 62 Pennsylvania Str. und Madison Ave. 63 Delamare und McCart? Str. 64 East und McCarty Str. 65 Nem Jersey und Merrill Str. 67 Virginia Ave. und Bradlha Str. 63 East und Coburn Str. 69 Pennsylvania Ctr. und Madison Ave. 612 McKernan und Doughert? Str. 313 East Str. und Lincoln Lane. 514 East und Beecher Str. 515 Noble und South Ctr. 71 No. 3 Spr'nhaus, Birg. Sfc. u.Hu. 72 East und Georgia Ettaße. 73 Cedar und Elm Str. 74 Benton und l3erZ &At 75 English Ave. und Pine Str. 76 Dillon und BateS Str. E;i3 Spr'nhauS, Prospekt u. Dilloi. 79 Fletcher Ave. und Tillen Str. 712 Spruce und Prospekt Str. 713 English Ave. und Laurel Str. 714 Willom und Olive Str. 715 Chelby und Beecher Str. 716 Deutsches Waisenhaus. 713 Orange und Laurel Str. ! LfÄon Avenue und Linden Straße 725 gleicher Avenue und Spruce Straße . Tucker und Dorseo'S Fabrik. 81 Market ur.d Nem Jerse? Etr. Washington und Delamare Str. 83 East und Pearl Etr. 84 Nem York und Davids:. 85 Taub stummen Anstalt. 86 Ver. Staaten Arsenal. 87 Orients! und Washington Str. 89 Frauen'Reformatoriun, 812 No. 8 SchlauchhauS. Ost Casl. Ctr IS ?i-?-e ,rnS mlli. T1 s?-- " ... WV V Mm 814 CsitO und ftstrcfo PHt. ?j? Z?enl venue und Ohio Straß.. 01 Va Psnoir enoayN'Lssv 323 Walcott und Carter Str. ä No.7 Spr'nhauS Mailand neZe Merid82 Meridtan und Seoraia Ctr. 3 Meridian und Süd Str. 94 Pennsylvania und Louisiana Str. &5 Alabama Ctr. und Virginia Sv. Spezial. Signal. Ersten 2 SchlSze. zweiter Alarm. wetten 2 Schläge, dritter Alarm. Dntten 2 Schläge, vierter Alarm. l'tlr?" aus und Schlauch al5si-c5 L Schläge, weniger Wasserdruck. 8-3 mehr Wasserdruck. 12 Schlöge. 12 Uhr Mittag. Die ersten 12 Signal erde ftündlg auSgesch laen, bei den fsl vn werden die Hundert, ti Ltffem ptxrar4
sWE?k?
Mfill
JJÄHiLAi.?JZ
-dLU4JLXVr
