Indiana Tribüne, Volume 18, Number 97, Indianapolis, Marion County, 24 December 1894 — Page 2

Sndiana Tribüne.

Erscheint Täglich und SountagS. i Die tägliche Tribüne kostet durch den Träger 13 Cent per Woche, die EonntagS-.Tribüne'' S Cent J per Woche. Beide iusamme 15 CentS oder 85 Cents per V:nat. Per Post außerhalb der Stadt zuzeschickt in Vorausbezahlung 5 per Jahr. fft: l Güd Alabama Stratze. Indianapolis, Ind., 24 Dezember 'H ?l uörottung der Pelzrobben.' E ist eine beklagenZwerthe, aber nidjt hinweg zu leugnende Thatsache, daß die Regulationen, welche im Jahre 1893' fcon der internationalen ComMission in PariZ nach monatelangen Verathungen zum Schutze der Pelzrobben erlassen worden sind, diesen Jweck nicht nur nicht erfüllt, sondern sogar die Vernichtung einer bedeutend größeren Anzahl dieser Thiere im Gesolae haben. Nach den authentischen Ausweisen des Londoner Marktes stellte sich die Anzahl der im Robbenschlagen verwendeten und in Victoria, A. C.. registrirten Schiffe bezw. der von diesen erbeuteten Felle im Jahre 1892 auf 65 Schooner und 20.065 ??elle. in 1893 auf 55 Schooner und 29.113 Felle, im Jzhre 1894 auf 59 Schooner und 33.044 Felle. Die aus dem Hafen San Francisco auf den Robbenfang ausgelaufene Flotte bestand aus fünf oder sechs Schiffen und ibre Ausbeute betrug im Jahre 1892 4500. in 1893 7000 und in 1894 9419 fitUt. Im ersten Jahre der so enannten Pariser Schutzregulationen betrug die Gesammtausbeute in runder Zahl 50.000 Felle, überstieg also den Fang des Jahres 1892 um beinahe das Doppelte. Diese Thatsachen lassen kaum einen Zweifel an der Vehauptung des Herrn Henry W. Elliott von Cleveland, daß in wenigen Jahren dir letzte Robbe von den Priöylow-Jn-sein verschwunden sein wird, falls, die Pariser Regulationen in Kraft bleiben sollten. Und Herrn Elliott wird aus diesem Gebiet allseitig ein maßgebend.es Urtheil zugestanden, denn er hat die Frage an Ort und Stelle eingebend studirt. -Seine Mittheilungen sind dieser Tage im nationalen Revrasentantenhause zur Verlesung gelangt, als eine Resolution zur Vorläge und Annahme kam, in welcher der Schatzamts sekretär um Mittheilungen über die Vernichtung der Pelzrobben in Alaska ersucht wird. Da diese Angelegenheit wahrscheinlich von Neuem zu internationalen Verbaxdlungen führen wird, in welchen Herrn 5lliott's Ausführungen von bedeutendem Gewicht sein dürften, so seien dieselben hier im Wesentlichen w'.edergeeben. Nach den Bestimmungen des Pariser Vertrages ist die Robbenjagd in den offenen Gw'afsern des nördlichen Vacific bezw. der Behring-See vom Beginn des Jahres bis zum 1. Mai aesiattet; dann tritt eine Schonzeit ein. welche bis zum 1. August dauert und nach deren Ablauf die Jagd wieder ausgeführt werden kann. Die Robbeniäzer dürfen jedoch niemals die 00 Meilen breite Schutzzone um die Vribylow-Jnseln überschreite, auch ist der Gebrauch der Feuerwaffen bei Ausübung der Jagd in der Bering&tt auf das Strengste verboten. Bei ber Bekanntmachung des Pariser VerTrageS wurde von den amerikanischen Delegaten zu der Pariser Convention diese letzte Bestimmung als die beste Maßnahme zum Schutze der Pelzrobben gepriesen, allein die Herren, meiAlttä Advokaten bezw. Politiker, hatten. wii Herr Elliott sagt, nicht die geringste Kenntniß von der Natur der Robben und erklärten, sich mit einer Maßregel ' . einverstanden, welche die vollständige Ausrottung der werthvollen Pelzthiere im, Gefolge haben muß. Durch die Verwendung von SchußWaffen auf der Jagd würden nämlich die sehr scheuen Thiere bald derartig in Furcht und Schrecken versetzt werden. daß sie sich vor den Jägern durch die Flucht retten würden; jetzt wird die Robbe vom Speer getroffen und getödtet, ohne daß die H:erde die ihr drohenden Gefahren gewahrt. Trotzdem die Ausbeute an. Robbenfellen im verflossenen August und September derbältnißmäßig sehr groß war, wird dieselbe aller Wahrscheinlichkeit nach im nächsten Jahre noch bedeutender werden, denn in der letzten Saison war kaum die Hälfte deo Bemannung der Robbenjägerboote aus Eingeborenen gebildet, welche aus der )tterjagv eine bewunderungswerthe GewandtKDti in der Handhabung des Speereö erlangt 'haben. Daß die Firmen, deren Schiffe die Robbenjagd betreiben, im kommenden Jahre fast ausschließ"lieb Einaeborene enaaairen werden. kann kaum einem Zweifel unterliegen. Die Angelegenheit sollte, wie Herr Elliott weiter ausführt, aber auch noch von einem anderen Gesichtspunkt betrachtet werden. .Als er lm ayre 1890 auf den Pribylow-Jnseln weilte, ermittelte er. daß der Bestand an weiblichen Robben damals sich auf ca. 600.000 und an erwachsenen Männchen auf 8000 belief, während er bei seiner Anwesenheit auf denselben Inseln, in den Jahren 1872 bis 1874 die Zahl der Weibchen auf 1.500.000 und die der Männchen auf 90.000 schätzte. Seit dem Jahre 1890 ist eine weitere Abnahme eingetreten und zwar Hauptsächlich aus dem Grunde, weil die Robbenjäger auf dem offenen Meere weibliche Thiere in großer Zahl erteil ien. deren Tödtung auf txrn Lande llberbaupt verboten ist. Die weiblicben Thiere reprasentiren heute einen Werth von $7,000,000. In. der ver'flossenen Saison repr'äsentirte die Ausbeute der canadischen Jäger einen Werth von übe? einer halben Million Dollar? und, wenn die Pariser .Schutzbestimmungen" noch länger in Kraft bleiben, so werden unsere Nachbar im. Norden mit der Vernichtung der Robben fortfahren und Millionen einbeimsen. bis das lebte Tbier aetöd-

ut itt." Und 113 MgMZ nr xv fache, daß wir die Pribylow-Jnseln mit schwerem Gelde von Rußland gekauft haben und amerikanische Jäger auf diesen kein weibliches Thier todten dürfen. Die Canadier heimsen mit-

kiin die Früchte der amerikanischen Capltalanlagen ein. In Anbetracht dieser Verhältnisse empfiehlt Herr Elliott dem Eongreß. . : . , . . mit Grobor!lann!en ein wirizames Uebereinkommen zum Schutze der Pelzrobben zu treffen oder, falls das nicht möglich ist, die Gesetze deriJahre 1868 bis 1870 zu widerrufen und die Jagd auf dem Festland sowie den angrenzenden Gewässern frei zu geben, damit auch die Amerikaner Nutzen aus den vorhandenen Pelztoieren zu zieyen vermögen, wenn deren Vernichtung doch nicht Emyatt getoan weroen kann. Lk rsenale und Geschützfabriken. Alle Großmächte deö in Waffen starrenden Europa besitzen ausgedehnte ReaierUnas- wie . Vrrvai-Etabkssements. in denen die Falzricatlon von Geschütze und Geschossen m dem ausgedehntesten Maßstabe betrieben; wird. Das deutsche Reich ha eine königl. vreußlsche Geschütz- unld Geschoßfabrik in Spandau. eine königl. preußische Geschoßfabrrk n Sieaburg sowie eine konigl bayerische Geschütz-und Geschoßfabrik in Jngolstadt. Von, Privat-Unterneh-mungen, dir sich mit der Herstellung von Geschützen beschäftigen, ist die Firman Fr.' Krupp 'in! Essen und das mit dieser vereinte Grusonwerk in Magdebürg 'hervorzüheben; in kleinem Umfange außerdem der Verein für Gußstahlfabtication, in Bochum. In Oe-sterreich-Ungarn liegt die Herstellung der Geschützrohre, soweit dieselben nicht von der Privatindustrie bezogen werden. bn Atillerie-Zeugfabrik des Wiener Arsenals ob. Die größten russischen Geschützfabrikcn befinden sich in Petersburg, Perm und Alexandrowsk (Auchow'sche Stahlwerke). Frankreich besitzt folcke Etablissements in Bourges (Land - Artillerie) undNevers - Ruelle l'Marine-Artillerie); auch sind die Pridatfabriken der Forges et Chantiers de la Möditerrane" und von St. Chambord sehr leistungsfähig. Großartig ist das königl. Arsenal zu Woolwich, wo sämmtliche Geschütze für das britische Reich angefertigt werden; außerdem sind die Etablissements von Lord Armstrong in Elswick und von Whitworth in Manchester hervorzuheben. Italien! hat Geschlltzfabriken in Genua, Neapel und Turin, Spanien in Seville und Trubia. Unser Land besitzt, soweit die Fabrication von Männer mordenden Riesenaeschützen in Betracht kommt, ebenfalls sehr leistungsfähige Etablissements. In erster Reihe steht Watervljet mit der ausgedehnim Fabrik für die Herstellung von schweren Geschützen für die Küstenvertheivigung. Dortselbst können Geschütze bis zur 12 Zoll Kaliber fabricirt werden, , Im letzten Fiscaljähr lieferte das Etablissement 11 Acht-zoll-. 11 Zehnzoll- und 6 ZwölfzollGeschütze sowie einen zehnzölligen Crozier, während zu? Zeit 7 zwölfzöllige Mörser in Arbeit sind. Die Leistunas fähigkeit der Geschützgießerei von Wa tervliet wird aber noch erhöht und in Zukunft wird dieselbe jährlich 12 Acht zoll-, 15 Zehrrzoll- und 15 Zwölfzoll Geschütze, ferner 25 Feldkanonen, 10 ZZunfzollrge - Belagerungskanonen und 10" siebenzöllige Belagerungshaubitzen oder, an Stelle der Letzteren, 50 Feld kanonen liefern. Die Geschütze werden auf Waagen von 300.000 Pfund Ca pacität gewogen. Der Staat New Nork liefert die erforderliche Wasser kraft, welche theilweise zur Erzeugung von Elektricität benutzt w:rd,aus dem Erie-Canal kostenfrei. Watervliet besitzt aber keinen passenden Schießplatz; alle dortselbst hergestellten schweren Ge schütze müssen vielmehrMr probirt und eingeschossen zu werden, nach Sandy Hook und 'behufs Abstellung etwaiger Mänael von 'dort nach der Fabrik transportirt werden. Da die Transportkosten sehr bedeutend sind, wird empfohlerd. einen Schießplatz mit der erforderlichen Eisenbahn u. s. w. bei Watervliet zu' errichten; die Kosten hierfür' sind auf $98,840 veranschlagt werden. In Watertown befindet sich die große Lafettenfabrik. Von dort kommen die Hebevorrichtungen für die Zwölszoll Gefchütze. ' Varbettelafetten für die zehn- und achtzoll. Kanonen rmdLafet ten und für die fünfzehnz'ölligen Vor derlader mit glatten -Läufen. Diefe letztere Geschützart wird, wie General laaler in seinem Berichte ausfuhrt. vorzugsweise zum' Schutze schmaler und seichter Canäle in der Nähe von großen Städten verwendet, wie die Rt aolets und Chef Menteur Canäle. wel che in den See Pontchartrain führen. Außerdem werden in Watertown guß eiserne Projekte von vorzüglicher Qua lität geliefert und fetten für die Ma rine sowie andere Utensilien aus ihre Haltbarkeit geprüft. Der Zabrication von Lafetten für Maschinen- und Feldgeschütze, Protzen für siebenzolllge Haubitzen, Batterie wagen, Schmieden u. s. w. dient das Etablissement von Rock Island, auch werden dortselbst zahlreiche Utensilien, welche zur Ausrüstung der Infanterie, Cavallerie und Artillerie dienen, verfer tigt. Das neue lleinkalibrige Magazin gewehr wird m der mit dem Arsenal zu Sprmgfield verbundenen Waffen fabri k hergestellt und zwar lieferte die se2 Etablissement bisher 60 Gewehre pro Tag; Dochou öle Lnstungsfayrg leit auf 80 Stück gebracht werden. Die Munition für dieses' Gewehr kommt aus , Frankford, woselbst ..'neuerdings allein 8000 derartige Patronen yerge stellt wurden.' - ' Außerdem', wurden während des verflossenen. Jahres in s?rankford 2,537,000 Patronen für die Gewehre und Carabiner,' Kaliber 45. sowie' 2.750.000 für die Revolver, Kaliber 33, gemacht. AuS jenem Etablissement kommen, auch -Zünder und Chrapnel für die ffeldsefchütze.

ieIav!)Jralc iow:e vcrscyütn: omu Artikel, auch werden in dem chemische Laboratorium jener Wasfenfabril di, verschiedenen Qualitäten rauchloser Pulvers probirt. In Benicia wird das an der Kustl h3 stillen Oceans fabricirte rauchlos.

Pulver für Handfeuerwaffen und Feld' - . . n r rn r t .1 . . geschutze vaulttijcyen eruen. muu n Qiir ye'lt wird das Vevtom Pulver.' welches in den Callforniä Powder Marks" sabricirt wird, sük das neue Magazingewehr benutzt. Aus dem chievplatze von vanoq Hook werden alle Geschütze, mit Ausnähme derjenigen der Feld-Artillerie, praktisch geprüft, wie dort auch Proben mit den Granaten, welche zum Durchbohren von Panzerplatten bestimmt sind, angestellt werden. Dort wurden im verflossenen Jahre aus schweren Geschützen und Mörsern 4200 Schüsse abgefeuert. Die Arbetttrgesetzgevung in der Schweiz. Die jetzt in Sitzung . befindliche Schweizer Bundesversammlung wird sich u. A. mit einer Reihe von Anträgen und Wünschen zu beschäftigen, haben, die, seit 1891 eingegangen, sämmtlich eine Erweiterung des Arbeiterschutzes bezwecken. An der Spitze dieser An rezungen steht ein vom neuenburgischen Staatsrath Comtesse im Nationalrath eingereichter Antrag, welcher die Prüfung der Frage verlangt, ob nicht gefetzlich festzustellen sei, daß den Arbeltern der ganze Betrag des Lohnes in baarem Gelde ausb?zahlr, also jede Löhnung in der Form von Verabfolgung von Waaren verboten und die Arbeitgeber gehalten werden sollen, die Auszahlung mindestens alle 14 Tag; vorzunehmen. Eine Ausnahme wäre zu machen für Dienstboten und Landarbeite?, die beim Arbeitgeber Kost und Wohnung haben. Hieran reihen sich nicht weniger denn 14 Petitionen von Volksversammlungen und Arbeitergenossenschaften, welche die Einführung eines Normalarbeitstages, die Anbahnung eines internationalen Achtstundentages, die Festsetzung des Maximalaröeitstages auf 10, 9 oder 8 Stunden, das Verbot der Fabrikarbeit verheiratbeter Frauenspersonen, strengere Ausführung des Fabrik- und Hastpflichtgesetzes.Schutz des freien Vereinigungsrechtes. Vermehrung der Zahl der Fa brikinspectoren u. s. w. wünschen. Datu kamen in den Jahren 1892 und 1893 die Begehren von 83 bei Anlaß der Maifeier im Lande herum abgehaltenen Volksversammlungen, welche Maßnahmen verlangen für Verkürzung der Arbeitszeit bis auf 3 Stunden in allen Berufsarten, für Bekämpfung der Arbeitslosigkeit, für Förderung der geWirtschaftlichen Arbeiterorganisation, für Aufhebung der politischen Polizei. Der Bundesrath war also gezwungen, über die Gegenstände aller dieser Eingaben, die ein von der Leitung der' Arbeiterpartei ausgestelltes planmäßiges Ganzes bilden, eine sehr weitläufige Erhebung zu veranstalten; er holte u. A. die Ansichten und Gutachten der Cantonsregierungen, der Vorstände der schweizerischen Handels-, Industrieund Gewerbevereine, der Fabrikinspectoren ein, und drei seiner Departements betheiligten sich an der Prüfung des Materials und an der Ausarbeitung des Berichtes, der den eidgenössischen Räthen vorgelegt wird. Was den Antrag Comtesse betrifft, so findet der Bundesrath, daß zur Zeit eine grundsätzliche und daher befriedigende Lösung der von ihm aufgeworfenen Fragen nicht möglich sei und einestheils einer Durchsicht des Fabrikgesetzes. anderntheils der künftigen Gewerbegesetzgebung überlassen werden müsse. . , Sehr ausführlich wird von den durch die Maifeier-Petitionen angeregten Punkten die Verkürzung des Maximal - Arbeitstages besprochen. Acht Cantons-Regierunczen äußerten sich ablehnend, sieben mehr oder weniger zustimmend. Das Industrie und LandWirthschafts - Departement zeigt sich dem Zehnstundentag gewogen-, . allein diele Schwierigkeiten stehen im Wege. Der Landwirthschaft, ' den Haushaltungen, der Hausindustrie kann ein Maximal - Arbeitstag nicht angepaßt werden, aber auch für die AusfuhrIndustrie, welche' den Wettbewerb des Auslandes zu bestehen hat, würde er verhängnisvoll, und der Schweiz bleibt nichts übrig, als auf das Zustandekommen einer internationalen Verständigung zu hoffen. Eine Aenderung des Fabrikgesetzes hält der Bericht für bedenklich, da gewisse Industrien sifon mit dem Elfstunden-Tag nicht leicht auskommen, und in vielen Fällen würde sich der Arbiter durch eine Verkllrzung der Arbeitszeit gar nicht besser stellen. , Also auch diese Frage muß als noch nicht spruchreif bezeichnet werden. Die Fabrikarbeit verheiratheter Frauen kann, wie der Bericht des weiteren ausführt, noch nicht entbehrt werden. In diesem Sinne sprachen sich 13 Cantone aus. ' Dagegen seien Erleichterungen, z B. durch Bewilligung eines freien Nachmittags, anzustre ben. Die Vermehrung der FabrikJnspectoren wird alZ-unnothig abae lehnt. Ueber die. Bekämpfung der Arbeitslosiakeit. weichern einem anderen Zusammenhang wieder zur Sprache kommen muß, wird sich de? Bundesrath später vernehmen lassen. Bezüglich der Förderung der gewerkschaftlichen Arbeiter-Organisationen (Berufsgeicossenscbafien) kann nach der Ablehnung der Gewerbegesetzgebung durch das Bolk vorderhand nichts gethan werden. Bemerkenswerth ist der Schluß, zu welchem der Bundesrath in Betreff des Begehrens nach gesetzlichem Schutz des freien Vereinigungsrechtes der Arbeiter gelangt. - Nachdem er darauf hingewiesen, daß die - Bundesverfassung das Aereinsrecht bereits hinlänglich schützt, sagt er. der Antrag betone allzu stark die Rechte und Interessen des einen Tbeises der im Gebiete des. wirthschaftlichen Lebens thätigen Bürger uny per-

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i... jur.q der ciiiichiivrii-tgrn Rechte ve anl.xiw ?.heI!eZ nicht erreicht werden sonn:. Es wird daq:r beantragt, diesem $3:vhren teinc Folz: zu geben. Stuck) di: Abzchiffmzg fcer politischen Polizei für.nc nicht in Erwägung gezcaen w:rd:n. Durch dieselbe feien die R:chte und Freih:it:n der Bürge: noch ni: vorletzt worden, wohl aber habe sie ecöglicht, dieselben rasch und wirksam g:gen anarchistische Ausschreitungspläne zu schützen; in ihrer Wirksamkeit liege die Erfüllung einer iniernationalen Pflicht, ftiir'di! Anwendung des coin Volke günstig aufgenommenen Gesetzes über Verbrechen gegen die öffentliche Sicherheit sei die politische Polizei unentbehrlich. m (SemelttttQhlgeS. Gegen Schnecken in Kellern. Ausstreuen von pulverisirtem Aetzkalk auf den Steinen, welche die Schnecken benutzen, befreit von dieser Plage. Eine einhalbprocentige Lösung von übermangansaurem Kali tödtet alle thierischen Wesen lm Blumentopf, ohne den Pflanzen zu schaden. Auch in heißem Wasser gelöstes Insektenpulver kann man nach der Ablühlung verwenden. Den Qolzwurm vertreibt man durch Anstreichen resp. Tränken mit Petroleum oder mit einem Theil Karbolsäure, 10 Theilen Terpentinöl oder mit einem Theil Naphthalin. 30 Theilen Terpentinöl, oder mit Benzin. Möbel, welche stark zerfressen sind, bringt man am besten in einen dicht verschließbaren Raum, in welchem man sie den Dämpfen des Benzins längere Zeit auszusetzen vermag. Gegen die Räude der Hunde. Einen Hund, . der . an Räude leidet, reib! man mit Schwefelsalbe ein, die man in der nächsten Apotheke erhält. Außerdem gibt man ihm leichte Nahrung, vorzüglich Gemüsesuppen, auch täglich 12 Eßlöffel Leberthran. Um Oelgemälde zu reinigen, laßt man 5 Unzen Ochsengalle, 5 Unzen Essig, 3 Unen Salmiakgeist und 1 Unze Kochsalz in einem zugebundenen Topfe so lange (etwa 24 Stunden) stehen, bis das Kochsalz aufgelöst ist. rührt dann um und bürstet mit einer weichen Bürste, welche in diese Lösung getaucht wird, die Gemälde gut ab. Die dann schräg gestellten Bilder werden sofort mit kaltem Wasser abgespült und, wenn sie trocken geworden sind, gefirnißt. Herstellung wasserdick ter Stiefelwichse. Man mljcht bO Theile gebrannte Knochen unter Umrühren mit 45 Theilen Syrup. gibt 12 Theile Essig und nach und nach unter beständigem Umrühren 12 Theile Vitriolöl zu. Nach sieben Ta. gen, während welcher Zeit man Alles der Ruhe überläkt. mischt man die Masse noch mit 9 Theilen Kautschuköl und bewahrt die fertige Wichse in Büchsen auf. Das Kautschuköl wird durch Schmelzen von einer halben Unze zerschnittenem Kautschuk in einem irdenen Topfe über Kohlen und Mischen mit dreieinhalb bis vier Unzen Leinöl unter Umrühren bereitet. Glac6 - Handschuhe reinigt man gewöhnlich mit Benzin; der Geruch desselben ist indessen vielen Personen zuwider. Ein anderes zweckmäßigesVerfahren ist folgendes: Man rncht eine starke Auslösung von Seife in heißer Milch, in welche man auf 1 Pint ein geschlagenes Eidotter einrührt. Die Handschuhe werden über die Hand gezogen und mit der Seifenlösung, welcher man etwas Aether oder Salmiakgeist zusetzen kann, mittels eines feinen wollenen Läppchens sanft abgerieben. Dann hängt man sie im Schatten zum Trocknen auf. Gypöfiguren, selbst' solchen, welche durch Schmutz etc. unansehnlich geworden sind, verleiht man das Aussehen von neuen, wenn man denselben einen zwei- oder dreimaligen Anstrich mit einer Mischung von künstlichem, schwefelsaurem Baryt, dem sogenannt ten Permanentweiß" oder Blanc Fixe" und Leimwasser gibt, und zwar rührt man zu diesem Zwecke den im Handel in Teigform vorkommenden schwefelsauren Baryt mit dem Leimwasser zu einer dünnen Milch an. Zu? Reinigung von Gypsfiguren wird ferner empfohlen, dieselben mit einem Anstriche von Stärkemehlkleist?' zu überziehen und diesen darauf tr.'. '.nen zu lassen. Der Kleister soll sich mit dem am Gypse haftenden Staube derart verbinden, daß er, nach dem Trocknen abgeblättert, denselben mit hinwegnimmt. Zur Beurtheilung von Vernsteinwaaren. Echter Bernstein unterscheidet sich von den weicheren billigen Harzen durch seine Geruchlosigkeit und die dem Fingernagel widerstehende Harte. Kopa! ist nahezu ebenso hart wie Bernstein. Auf einer heißen Platte aber gibt Bernstein scharf aromatische, wie Gewurznelken riechende Dämpfe, während Kopaldämpfe medicamentöö bitter, an.Kopalvabalsam erinnernd. riechen. Von Glasimitationen unterscheidet sich Bernstein dadurch, daß er von einer Messingstecknadel geritzt wird, Glas aber nicht. In einer Lösung von 23 Gr. trocknem Speisesalz in 220 Gr. Wasser sinkt Glas zu Boden, während Bernstein und Kopal in der Mitte schweben. Ein klares SpaltungSstück . von Steinsalz wird durch eine' scharfe Kopalkante nicht geritzt, während eine scharfe Bernstein kante eine wenn auch nur mit der Lupe sichtbare Furche reißt. Geringere Kopalsorten schmelzen bei 180230, Bernstein bei 237- Grad. Letzterer brennt daher an derKerzenslamme, ohne abzuträufeln, während dies bei Kopal der Fall ist. Auch sind diese Kopalvanetäten in Schwefelkohlenstoff oder Aether merkbar löslich, Bernstein nicht. Fälschungen aus ordinären Harzen schmelzen oder erweichen in kochendem Wasser. Wöbrend der weiße, undurch-j

sichtige Bernstein un!er dem Mikroskop zahlreiche, der gelbe, durchsichtige selte nere und kleinere Poren zeigt, sind diese in dem in heißem Oel erweichten und dann geformten Bernstein vcrschwunden, wogegen sich unzählige fischschuppenartige, feine Sprünge zeigen. Das aus Bernsteinabfällen mit heißem Schwefelkohlenstoff und Aether dargestellte Ambroid zerfällt, wenn man es längere Zeit in Aether legt. Um zu prüfen, ob größere Bernsteinstllcke wirk-

lich aus einem Stuck bestehen, ooer aus mehreren kleinen zusammengeseht sind, leat n.an sie in kochendes Wasser, welches gekittete Stücke trennt. (Ein cinsllllics zzouquet. Eine Cirkil-Zgeschichle von Lars Tilling. Gleich am Eingang für die Künstler war ein Geruch von Erde,. Gas und neuen Brettern, wie immer im Cirkus. Hinten hörte man das Stampfen der Pferde, vorn die lärmende Cirkusmusik mit Trommeln und Pauken. Eine junge Dame ritt durch die .bekannten Faßreifen, zwei Clowns machten ihre gewohnten Dummheiten, und der naive Theil des Publikums klatschte Beifall wie gewöhnlich. In der kleinen Ecke, gleich am Eingang stand eine Familiengruppe. Der Vater war ein fetter, feister, gelblich bleicher Mc?nn in schwarzem Gesellschaftsanzug, mit gelben Handschuhen und einer großen, unechten Diamantnadel an der Brust. Er war zu steifbeinig, um zu reiten, und sah lächerlich jugendlich aus mit seiner schwarzen, glänzenden Perrllcke und dem gefärbten Schnurrbart. Die Mutter war eine kleine, dürre, braune Gestalt mit krausem, schwarzem Haar und stechenden, schwarzen Augen. Sie trug ein dünnes Wollkleid, mit Fettflecken und Garnirungen, eine verschossene Sammetjacke mit etwas mottenzerfressenem Pelzbesatz und auf dem Kopf einen zerdrückten Strohhut mit zerzausten Federn. Niemand konnte ihr ansehen, daß sie in ihrer Jugend Primadonna gewesen war und unter Hörnerblasen und Peitschenknall zu Pferde dahingejagt, während die Clowns Purzelbäume schlugen, und das Publikum Beifall klatschte. Jetzt saß sie gewöhnlich unten an der Thür, die Hände in einem abgetragenen Muff, um die Billets abzunehmen. Heute Abend war sie frei, da ihre Tochter Paola das erste Mal auftreten sollte. Das war eine wichtige Begebenheit, beinahe eine Lebensfrage für die Familie. Papa und Mama Carambino waren alt, und ihre ganze Hoffnung ruhte jetzt' auf der Tochter. Ein schneeweißes Pferd mit weißer Schabracke, mit Rosen bestickt, wurde vorgeführt. Mma Carambino nahm, vorsichtig den Mantel von den Schultern ihrer Tochter, und da stand Paola, strahlend von Jugend und Schönheit, wie eine kleine Fee in einer Wolke von rosenrothem Tarlatean. Sie hüpfte auf das kleine, eingekreidete Brett am Eingang und scharrte mit den Füßchen darauf wie eine Henne im. Blumenbeet, dann küßte sie den Vater und reichte ihm die Hand. Papa Carambino richtete sich stolz auf, auf seinen Lippen schwebte das stereotype Künstlerlächeln, und er schritt auf den Eingang zu. Das Orchester spielte eine brausendeQuadrillemelodie, der Vorhang wurde bei Seite geschoben, die Bereiter in Galalivreen stellten sich an beiden Seiten des Eingangs auf, und Paola schwebte an der Hand ihres Vaters hinein und grüßte das Publikum mit einem Lächeln. Einen Augenblick stand sie verwirrt, geblendet von den Gasflammen und ersch rocken über die Mauer von Köpfen, die rings um sie her aufgethürmt waren. 'Aber bald faßte sie Muth und sprang graziös auf das Pferd,, ordnete leicht die rosenrothen Tarlatan-Röck-chen, setzte sich und spielte mit ihrer llein:n silberstiligen Peitsche,- während sie ihr Auge über das Publikum gleiten ließ, und das Pferd im Schritt rund um die Barriere ging. ' Ein kleiner Junge in bläue? Livree mit mehreren Reihen goldener Knöpfe daraus ging längs der Bankreihen und trug einen Drahtkorb mit kleinen Vouquets, die er zum Kauf anbot.'. . Es waren ganz' einfache Vouquets von farbigen Immortellen, buntem Moos und Strohz.aber bei Licht sahen sie hübsch aus. - Während Paola vorbeiritt, . sah sie in der ersten Reihe, wo die Löwen" saßen, einen jungen Mann mit einem solchen Bouquet in der Hand stehen. ' Sie erkannte ihn gleich. . Sie hatte ihn am Tage vorher am Vormittag gesehen als sie übte.' ... Der Direktor, hatte gesagt, er wäre ein Graf, und das war er sicher auch, da er zugleich, so elegant und hübsch war. , Jetzt stand er da und sah sie mit unverschämt verliebtem Blick an, während er das Sträußchen in der Hand hielt. Es war gewiß für sie. Ihr Herz klopfte vor Entzücken. Er war ja ein schöner,, vornehmer Herr, und es war ihr erstes Bouquet. Papa Carambino, der mit erhöbenem Haupte und feinem stereotypen Lacheln an der Selte deZ Pferdes ging, knallte mit seiner langen Peitsche, und das Pserd raste im Galopp herum. Paola hatte sich erhoben und stand in graziöser Stellung auf der seidenen Schabracke. Als. sie' vorbeiritt, beugte sich der junge Mann vor und warf daZ Bouquet mit sicherer Hzndan Paolas Brust. Sie fing es mit einem Lächeln, aber in demselben Augenblick gab das Pferd einen-gewaltsamen Ruck, sie verlor daö Gleichgewicht und fiel mit dem Kopf gegen die Barriere, wo . sie bewußtlos liegen blieb, mit der kleinen Hand krampfhaft das Bouquet umfassend. Alles geschah in einer Sekunde. Aus dem Publikum horte man ein entsetztes Schreien.Papa Carambino stürzte halb wahnsinnig zu feiner Tochter hin und' brachte sie mit Hilfe einiger Bereitet binäuS. . ...

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fcpsmrtöctt Zn! Zaire litt ich an einem Magenlelden, tö gerauckte ttbrnww. mehrere Aerzte, der ohne Erfolg, wurde jedoch durch den Gebranch von Tr. August König's Hamburger Trorstn wieder vollständig herge liellt.-Bertha Woolfe. Stockten, Cal.

Alutkrankkeiten Meine jüngste Tochter Elfe litt an Hautausschlag, die ?,ui.ii mjiutu. fire zge ron Blutunreiniqkeiten waren, ich probirte Verschiedenes ohne Erfolg. Als das erfolgreicbste Heilmittel erwies sich Dr. August König's Hamburger Tropfen. O. F. Engelhardt, Jeffcrsonville, Ind. ltlthCliirttlf trtirVSt Seit längerer Zeit litt ich an Unrerdaullchkeit, keine HMuvmuuuHU, der angewandten Mittel wellte mir belfen, bis ich Tr. August König's Hamburger Trovfen nahm. Diese Trcpfen stellten mich in kurze, Zeit wieder her. Christian Lehe, 2010 OrleanS'Straße, Baltimore, Md. ?eerle!ilen Längere Zeit litt ich an einem Leberlelben und gebrauchte vie , w leö ohne Erfolg, bis mir schließlich Dr. August König'S Ham burgcr Tropfen vollständige Heilung brachten. Frau Caroline Weise, 127 Lake Straße, Eleveland, Ohio.

Diecusik hatte aufgehört, und durch den Saal, wogte ein Getöse wie von einem See im Sturm. Der elegante junge Mann höh sich und' ging. fork. . Sein bleiche'S Gesicht war blasser alS'sonst.- 'draußen," auf dem Teppich' der Akrobaten lag Paola mit' geschlossenen' Augen,' das .Bouquet krampfhaft an die Brust gedruckt. ' Das dumme ' Bouquet war schuld' an dem Unglück," murmelte der Clown. ' Es war ihr erstes Bouquet-, schluchzte die Mutter. Es ist aus Immortellen; die verwelken nicht. Mein erstes Bouquet war von Rosen, und die verwelkten, sie, waren aUzu kostbar." Der Direktor kam. Der Arzt war geholt. Das Publikum , konnte beruhigt sein. Er ging hinein und verkündigte, daß Paola außer aller Gefahr wäre. Indessen lag diese ganz bewußtlos. Ein einziges Mal öffnete sie die Augen drückte das Bouquet lächelnd an. die Brust und schloß die Augen wieder, um sie nie mehr zu öffnen. Ter Direktor hatte Recht. Paola war außer aller Gefahr, außer allen Gefahren des KünstlerlebenS. Sie war rein und unschuldig davon gegangen mitten unter Beifallssturm im glück lichsten Augenblick ihres Lebens. Ein Frauenkenner , Ein Herr findet bei feiner Ankunft in einer Sommerfrische unvermuthet seinen alten Freund wieder, den er jah relang nicht gesehen hat. Während man herzliche Begrllßungsworte roechselt, fällt der Blick des neuangekommenen freundes auf eine in der Nähe sitzende, reizende - Frauengestalt. Schau sagt er, welch' entzückendes Weib, wie geschaffen zum Lieben und Glücklichmachen." Hm, hm," läßt sich der Andere nachdenklich vernehmen, wer weiß, ob sie so ist. wie sie scheint." , Du bist doch immer noch der nämllche alte Schwarzseher, ich bin überzeugt, daß dies Weib das Ideal der Vollkommenheit ist; Du hast eben gar keine Ahnung von Weiberkenntniß." Diese da kenne ich aber schon, lieber Freund," entgegnet jener säuerlich lächelnd, denn wenn man drei Jahre mit ihr verheirathet ist BierfacheHerrschaft. Dame (in der Soiree, zu ihrer Nachbaein): Sie wollen die Frau da drüben kennen lernen? Das ist die Meier eine sehr intelligente Frau; sie be herrscht drei Sprachen und ihren L?aun!" m m Nudy'S Pile Suppository wird garantirt für die Heilung von Hämorrhoidcn und Verstopfung, oder daö (cld wird zurückgegeben. 50 CtS. die Box. Schicke zwei Postmarken für Zirkulare und Probe an Martin Rudy, registrirten Apotheker, Lancaster, Pa. Postkarten nicht beantwortet. Zu ver kaufen in allen guten Apotheken' Ward Broö., A. Kiefer k So. und Daniel Stewart, Wholesale Agenten, Indianapolis, Ind. , Kaufe Mucho'S veft Havanna CisaxA. chabcn Sie Durft ? dann kommen Sie zu : Max Krieger, N.O.-Ccke Meridian & McCartystr., wo Sie die besten (ZetrLn?e und Cigarren be komm-n. Warmer Lunch jeden Tag. Als Klavierlehrer empfteilt sich ' . Eugen Speyer, Circle Park Hotel Indianapolis Telephon 12S Nnterftützt die UNION'. CO - OPERATIVE L s u n d r y, betriebe bon Nton Saschmttche, S!o. 133, 140. und 14 Virginia ' kvenue. T. E. Somerrille, Manaeer. Dach MateVial. T. P. SMITHER. Händler in !dach?katerlal, S unb 3 pl kkttdtz 'fing.' wasserdichte Sheeting, fen. ftem phaitJtt. VtrvhpaPpe. Dch nd XR. taS'Qfatlcn jc. $c. ' Office: 109 VSeft Mary ld firraK. Teleph i.' . Dach deckerei. ftSQiae d tcrantttartllc&c Dch decke?, jrt Köcher, Trinidad und OtUvniit kxKaK-Ditcher, lle Rrten SlfUlimUläer mit efttm fftt. tiriaU . Office : No. 1S9, Sd : 180 W. Varylandft?. Televhon 861. Zndianarolii, Ind.

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