Indiana Tribüne, Volume 18, Number 96, Indianapolis, Marion County, 23 December 1894 — Page 10
Jndiana Tribüne. Erscheint Täglich und Sonntags.
fc Die tZaliche .Tribüne- kostet durch den Träger
V 12 ents per Woche, die 'f''kuä ihrer Mitte tritt mit vorgelagerter ; et, per Woche. Beide ,usmmen 15 EentS oder . riui:4r r.Hrh fc?
ßerhalb der una $5 per B5 Ctnt3 dervtonat. Per Post außerhalb derl e?idt zugeschickt in Vorausbezahl Jahr. VMe, 1 Süd Sllabama Ttrahe. Indianapolis, Ind., 23 D Das deutsche Nelchötagshaus in' tfT f i I tijmt des Deutschen Reiches. 21 Millionen
. . ... nnc icuijctt huuhhc .coupuuuu luannoUBoooen, lyrer yeuen, nur Unter Entfaltung fürstlichen e mt dem Reichsadler und nach ixn durch Werke der Plastik geschmückten
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prangeS ist bti Gelegenheit der liiorr Ecken hin ideale Gruppen gelazer:;r Architektur bildet sie den Ueberaang nung der Reichstags session .bei Schluß- Gestalten: links .Handel und Industrie, vom Aeußeren zum Innern, zu den instein des neuen Relchstagshause gelegt chts 5kunst und Wissenschaft. Zwi- timeren Räumen des Hauses. Wenden und dasselbe in feierlich symbolischer fätrt den äußeren Säulenpaaren der wir uns links, so sehen wir hohe Flll Weife seiner Bestimmung übergeben iebelhalle sind als Wandschmuck zwei gelthüren, die nach dem Postbureau, xzitiir:. Mit dem Reichstagsgebaude hochragende schmale Reliefs sichtbar, die nach dem Lese- und Schreibsaal der n'j.!.3uf.l. 1 Ca..n V; m r r- tt rr- e. rrr ryi3 rnl . . 1 .....
cüi b.uä;uÖ i un v Prozeß 01 cning naly auois vjui Ädaeoronen tuyren. rechts .vom Deutlch: das erste große Melsterwerk würfen modellirt hat: stammbaumartig Eingang befindet sich, .dem - grohm erhalten, daZ in monumentaler Kunst eine Eiche und ein? Tanne mit veu Lesesaal entsprechend, die Restauration Zeuanin ablegt von der Wiedergeburt Wavven der gierenden deutschem Für- d daran anschliekend.aleicb dem ücbt-
lat der Bau verschlungen (ohne den nd unten an den kraftvollen Stam hergebracht," ein Kneipzimir.-. WahWerth des Platzes) und fast zehn Jahre men zwei allegorische Gestalten, Rhein rend Leseund Schreibsaal reich geglie- , . . 9 Of .f. .! . t m r 1 r r . n iTi . . . ' - . - ' - ' . . .r
ung roar em ganzes wu diges Heim zu schaffen. Der Schöpfer des großen Werkes ist der geniale Paul Freude, 'die Schaffenslust und die für mm w m. I alles schone empMglicheÄegeksterung, die ein Volk nach einer großen nationalen Erhebuna ausströmen laßt :n Werke der Kunst, auf daß si sichtbare hinein werden diese durch einen Meister beseelten Steine reden von der großen Zeit, die wir erlebt, von der Einheit, V. X;. Vi,.f n OÄrnrn iiniir zu der die deutschen Stämme unter dem Donner der Kanonen auf blutiger leihe. Gerade rn diesem Hinweise aus die große Errungenschaft der Einheit und auf deren stützende Kräfte beruht nicht zum Geringsten der fesselnde ZauUt des neuen Baues. Im Ganzen gekommen, stellt er sich dar als ein Hohes Lied in Stein, das angestimmt ist zum Preise von Kaiser und Reich. Am 9. Juni 1834 erfolgte in Gegenwart Kaiser Wilhelms I. die Grundsteinlegunz. Roch in der Folgezeit znußte Wallot selbst den ursprünglichen Plan mehrfach umarbeiten: insbesondere wurde er gezwungen, einen über dem großen Sitzungssaale, dem Kern k m.k,.? ; r!r.:. .s,z. vtwauvw, lii vltui itfuuutil I Skuppelauwau zu geilnaerer Hohe herabzumindern und zu einemOberlicht in Eisen und Glas auszubilden. Aus
lern und eine stattliche schaar von ströme, lagern. Das von diesem Sielies tion und Kneipzimmer überwölbt. Von Künstlern damit beschäftigt, den Ver- flankirte Mittelportal wird gekrönt den Raumverhältnissen mögen ein paar tretern des deutschen Volkes ein wür- von der Niaur eines, den Drachen der Uneben . üb,? den ?evv:ck eine An.
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auor. yoaz uoer vem yjctiiciooroau qau in Mete? breit und über 23 Meter lang. Was sich in diesem Bau ausspricht, imposanter Majestät auf mächtigem Sein Gewicht beträgt über 15 Centner !ii das Kraftgefühl, die lebendige Rl7ß die panzerte Germania, mit dr nb er kostet die Kleinigkeit von 5400
Lochen ver neuen 'cachtttllung uno schild gegen den chen!el jtemmeno. z M?n kommen, ausgespart sind herrliche Symbole des nationalen Ge- Die leichtbeschwingte Gestalt einer in 4,575,825 Maschen. dankens seien. In die Jahrhunderte die Tuba stoßenden Siegesgöttin und Der arob.e Sitzungssaal ist aan, in
ügahl,tatt fest geschmiedet wurden, auf trieben. Vorzügl.ch leitet sie uotz zu: Bogen verbunden sind sie umrahmen daß in neuer Größe und Schöne daZ Kuppel. Rechts und links von ihr ru. nach dem Saale zu die Tribünen für Reich wieder erstehe und friedlich ge ben auf hohen, reich aeschmücktenPosta das Publikum (mtt 340 Sikvläken).
rzer anvlung oez ersten UMwursö monisch-em.: In den beiden ckthür- die 10 Bieter beträgt der große iist das Haus des Reichstages hervor men klingt die ffront hr größerem I tzunaSsaal-überschreitet biese Höbe noch
gegangen, w:e es stch nunmehr darv:ei.L in. I Als tut längliches, zwei Höfe um- , schließendes Viereck von 132 Meter ! c ftn M . , im t gärige uno Meier breite ziey: iiq m -Tllr.. 7777t.:r... .u.:rx. I ctfc muujwLjt gijU,ctk I rfmw..n... w n,j:.3i.r-L c: I Nwuuii.tt,iiutjc unu juiuyjjiuij yui, diesem seine Hauptfront zuwendend, An den vier Ecken der rhythmisch gegliederten Baumasse sind gleichsam als machtvolle Pfeiler vierseitige, hoch über der Attika emporragende Thürme mit trmXtM lnftali..rAliJ i...V.t luui 4uif;tutci.uaiuu uiitjcyiüiici, m...u.:.i.. i i. ... v ..a I iu vicaciüit4uiiä itcicji zu oeiii au v . cm : 1 1 . rtjt 1 . . . . .Tt -JJIUIZ na lUDDCiariia sroeuznoen. i goldfchimmernden Oberlicht, dessen Krönung die in reicher Vergoldung prangende Laterne, ein reizvoll wirkenfceS Thürmchen, mit der weithin sicht baren Kaiserkrone bildet. Zwischen den Thürmen spannen sich die Fronten mit v. v. rn:ii.f f. i v vcii in um miuiciajcn ungcicgim una bevorzugt geschmückten Portalen. HalbsXtif. r:v... v: rt":.3 luuua uitcvciii ux Hiuui uiu jivuiua platz, Pilaster die drei übrigen Fronten Vf ViMifXn(T! tu). gebildet sind, weist jene ur zwei Geluai.iit it fr iwui iu iu uus laiie, zwar aiö oorneymzttS vas .. 1 X. ,H V C : 1. . . V C fjt.-r-. .. '-.. r, i -
ijuuuiuc ixuk um um ütciic ust uy der Architektur, das nun der Meister wiier xtmt yirvorragender BildHauer m reizvollster Weise bekleidet und Leichmuai yar. .korinthischen isuüizn o,ov Miliz qoqz, IN anojiem gemeißelte Gestalten als Verkörperungen der staatserhaltenden Kräfte Platz g'sunoen: an vem einen Thurme die Aeußerungen der ausübenden Staatsgewalt: d:e Wehrkraft zu Lande und jene ZU Wasser, d Rechtspflege und die Staatskunst; an dem zweiten die ethischen Elemente der Volksbildung: Unterricht, Erziehung, Kunst und Li4?i?i nn Vim Vr?ffw St (TljVr. rkwi4 f der . Handel und Industrie: Großindustrie und Handel ! nebfl Schifffahrt, Elektri- - cttät und Klttnmdustrre. Schöpfer die- ' -ser Kokssalwerke sind die Bildhauer Maison, Professor Volz. Schierholz. Professor Lessing, Diez, ProfessorEberlein und Eberle. - Oben auf den Ecken . der Thürme recken die von Brütt moi dellirten Gruppen schöner Kindergestalien jubelnd die Kaiserkronen empor, Und dieser Fülle der Figuren gssellt . sich in den Schlußsteinen der .Fenster- . vrchivolten, in den Zwickeln und an sonstigen geeigneten Stellen sinn, und reizvolles Ornament figuralen, Heraldischen und pflanzlichen Charakters hinzu. Meisterlich ist dieser gesammte Aufwand von Mitteln zür einheitlichen iÄirkung verbunden. . . - An de.n Enden sbZtfchkM SSZStZ
hen Bog:nfenst:rn, auf. Das ist in geschosseö, ko unter originell gestalte- Wohnungen des Hausmeisters etc. unKürze daZ System oder das Gerippe ten Kronen die Wavven der deutschen iergebracht.' ,
miwöu Mi I chmua. Än zeoer luvilcye dem ranvmdurger Thore zu- Mrd Mataasa in Jaluit, am Sitze r beiden sichtbaren .Seiten der vier nächst liegt. Daö Portal beider Fron- des kaiserlich deutschen Landeshaupt. Eckthurme haben auf dem vorgekröpf ten iss kräktiä betont durck timn van tnann der Ma?sball . Inseln mit ,lk
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" V44fcu wuuai uoer oem einen inaana ruvi vor oem una in ugr am mis, icaiie ausae
Volksernahruna: Ackerbau. Vieh, breiten Vonfens!er neben tlntm v. lcot. Seine Nickte. eVne stattliS,- ,mh
ucht. Bier und Wein: an dem vierten wen die machtvolle Gestalt htt stärke, ram sebr arbeitsame Riesendame. lei.
jcncr prächtigen 'Zhüzn: und überragt
von der Begas'jchen Zkolossalgruppe, blnter welcher die goldschimmernde Kuppel emporsteigt, liegt groß und festt?c& die Wcftfront am Königsplake da. Au3 lyrer tltte tritt mix vorgelagerrer Auffahrt und stattlicher Freitreppe, die als Standort für das neu: Bismarck. Denkmal benutzt werden soll, ein sechsuuv wuuh ü'"'" i säuliger, gegiebelter Portalbau beHerr-sch-d hervor. Auch hier hat der Mei r n ri . rt tL. . . . von Professor Schaper: in der Mitte 3igen sich vor einem Eichbaum das von . rif l... ? sQnhiM I ucn jjciutnut luiuu mit üuuuii uuw .! 3 Oft (fnll.lA (mhhinTAif I sten und dreien Stäote .belegt, wah uno 5ü5tia?ci, uniere außcriicn verein Zwietracht bekämpfenden Rittersmar.n:Z. Rechten begeistert das von der adlerg:- . m m I tonten Stange faltenreich yeraowalfendc deutsche Banner schwingend, im) mit der Linken den mit dem Reliesyild: des deutschen Aarö geschmückten Runddie idealaewandete Gestalt eines. Schwert und Palme tragenden Krie-g-rs geleiten das Roß der Heldenjunz- !. ... fV CT'.U l. flD.'i.X Di'-i. frau. H. Seitz in München hat Rein hold Vegas' Schovfung in Kupfer gementen die Reichsinsianien. Einfacher und mehr auf ruhige fflachenwirkung berechnet, sind die beidik seits dem Mitteloorbzu sich anschließeden Jronthalften behandelt. Ihren vornehmsten Schmuck bilden die von Professor Wildemann modellirten Kolossalköpfe an den Schlußsteinen der Bogenfenster des Hauptgeschosse: sinnvoll gewählte Embleme und charakteristifch:r Ausdruck deuten auf Allegorisirung unserer vaterländischenFlüsie und Ströme bin. Von fesselnder Eigenart sind auch die oben auf der Attika in symmetrischen Abständen; errichteten m.t-i . . n. i v... elrvttUilgii, IC iUUlUlCii UU il(U UU I deren ftrontert aleichfallZ vor. Dieses gesammte schmückende Beiwerk fugt sich den strengen Linien derArchitektur harReichthume und gesteigerter Pracht vorI. rrf irenlilll aus. .An der Ostfront, die an der Som-1 merstraße liegt, bildet wieder den vor- - . . . . . ... nehmsten Theil der Mittelbau. Hinter r . c rr . ? r '.einen orei. von lllN000gen uoeripannj m - i rr r- jl ' . nr..c icn oriai0ssNllngen zieql eine uu fahrt für den Hof und den Bundesrath hin. In schönen Mustern durchbrochene Sandsteinwände schließen die Vortalöffnunaen unten in öbe mebrerer Meter ab und lassen Postamente für It. r- i c. r i . rr . f 1 mi IN Ill?:noer leuuna gepianien n , -. lwl r zronze - 0i0 Cll islNOOUCer ai er . w . t,id?ims iHismnrai unjjioiireä oor treten. .Unter den Säulen sind auf vorgekröpftem Gebälk Waffentrophäen vor der Attika angeordnet. Und von oben grüßen mit ihren Fahnen die vom Bildhauer Maison modellirten Kolossalgestalten zweier berittener Herolde I t , cr , t , , c - i yerao. in zeoer oer oeloen kittn oes Vorbaues prangt daö in.qroßem MaßI n . crr. i iiaoc in sanonein acmciKCue iillaoven des deutschen Reiches mit schirmenden, I !ii.ri.T:. rr .nsi T!. . UlUItlUllCIllUCIt JXi ICUCiaCViaUCH. MJiC ser beraldiscöe Sckmuä lebt sick weiter I 1 . ' .:.' . l fort in der Front, und zwar in den I r f f r r ' i . n . w. irnüi.r i miUHirciiicii oit tcnirrr oca üjtinti BundeZfürstm und Frrim Städte mit begle.knden Inschriften gemeißelt sind. Richt minder großartig wirken , die ttlden Schmalfronten, von denen die Pilastergruppen getragenen, übendem VauptgejlMZ gelagerten Giebel, in des. sen Feld der deutsch: Aar seineSchwingen über die Wappen der die? Königreiche breitet. Hoch über der Attika erhebt sich zu' beiden Seiten eines jeden Giebels je ein vorn mit lorbeerverzieriem Schild und dem Initial Kaiser Wilhelms' L geschmücktes Postament, uf das ein scklannvrnickder Ad. ler herabgeschwebt ist. Unmittelbar I ?:c. v rr . über dem anderen die durch eine sich spiegelnde ffrauengestalt allcgorisirte Gestalt der Weisheit. So gewährt jede Front deö heirlichen VaueS eine Fülle schöne? Meißelmbeit. Aber mehr wie daZ: jede stell! sich als ein von edlem Kunstsinn geadelter, wohl gegliederter, einheitlich geftalteter und sich bestens einfügender Theil des großen baulich Organismus dar, der als ReichstagshauS für daS Vedürfniß und zum Ruhme der Ration geschaffen ward. Wie daZ Aeußere, so gereicht auch daö Innere deS Ba.'leS der deutschen Kunst zur Ehre. Der große Sitzungssaal. die Wandelha?:, die in der Front deS Kö'nigZplatzeS gelegenen ErftischungörSunie, die Aeftibüle und .Treppenräume haben besorTUgten
LinuS ervaNe ün in ihrer Ausae-
ftaltunq den Belveis ttelicfcu, daK nach der Wderburt des Reiches auch K'.'nst und unstaewerb: frische Krast m neuen Sckövfunam aewannen. Betritt man das Gebäude durch daZ Wstportal. so gelangt man zunächst in ' ' Vr...r r.iici? ra. . Wstportal. so gelangt man eine von einer Kuppel iifci tunde, an die si5 nach link: fast der aainen Länae des eine von einer upci uirciiumuic tunoe, an die lia nach iinis uns nch:s Fast der aznzen Länae des Baues tnl sprechend, zwei Hallen anschließen. Die Notunde ist auf jeder Seite VON ihnen . . . knae. 13 Meter bnite und fast 13 Mefe: hohe Wandelhalle. Mit ihren . n r-- u m;n ' rm P r t ' t Y r sxmoiKrniamcn lliro '-uiiaucm, iuru hdimn &itMnal im cktburme untre ßonotaert yaben, iino vuttaura schauung geben, welcher den Boden des Lesezimmers bedeckt. Er ist fast 10 kostet die Kleinigkeit Mark. Der Teppich wurde inSchmiede . M derg im' Rttsengehlrge gesertlgt, wo neuR Arbeiterinnen neun Wochen lang daran arbeiteten. Er entbält aenau aerechnet da die Stellen, wo Schränke Eickenbol, ausaesübrt. der Eindruck ist überraschend behaglich. Ueber dem in ernsten Linken gegliederten Getäfel der (m" V . ft V. r'L-- CflT.H Wände stemm an drei Seiten Pfeiler und Säulen empor, die nach oben durch für die Presse (mit 60 Pult- und 21 Sitzplätzen) und für die Behörden, die Logen für deii Hof. den Bundesrath und die Diplomaten. Der obere ?.beil der vierten Seite des Saales zeigt leine Tribüne.' Er ist den anderen Seiten deZ.Saaleö entsprechend gegliedert, mit malerischen. Darstellungen hervorragender geschichtlicher Ereignisse. Der Saal ist 29 Meter breit. 21.50 Meter lang und 13.15 Mete? hoch. Die vierhunttii Sitze für die Abgeordneten sind amphitheatralisch angebracht, ieder Ab geordnete, hat vor seinem Sitze ein Pult, bequeme . Zwischengange leichi v m.c . cv:i 0nrv:i.r:.v... UZll tGlSlUJV JUS UIC iUUiUUWÄl dS BundesratveS sind 48 Sessel links und rechts vom Präsidium angebracht. ; , Die volle Höhe 'des Hauptgeschosies, um 3.15 Meter lrd nur von den Iä Li "jt . O .r. r 1 If X. I xluviaemaerir. .lViceiiaai. VSAIUimmer. Restauration. Bibliothek etc.. ganz in Anspruch,- genommen. ' ' Die I J m ' tat lielneren Naume,nne vie öange uns I l tivrü v rr.ni , c I NVIU una luuuuf .vum qiuu I rr:i.....r.f v. ?.rr.:i.. i vstuuaiuui, uu v vyiumciu vta GebäudeÄ liegenden Sprechzimmer und dergleichen, haben nur eine Höhe von 5.30 Meter. So bleibt darüber noch für eine, beschränkte Anzahl von Zwischengefchoß- - Räumen eine Höhe von I A 1( CTT . ... CH . . . , V ! . I ,tv mlzki jut kl llguna. uic I r. Ow-rx. ri.t t.c:w. rr ucui vesilin li, au I r. ' t . r . i er jcanueicn uno octaicicccn. oie .ribünen. und' Logen und die Vorräume, von denen auö man diese betritt; insbesondere 'ein Saal für die Presse mit einem Büffett, mit Arbeitskabinen, Telephonzellen'und so weiter, und die I Raume . für den kaiserlichen Hof: e:n I CV.if.ii..i . üi.i I 'vlictnzttuuier, iugeriul. . Im Obergeschoß, das eine Höhe von 1 1: nn m, ,:a n rn rn.i. t,.c.ui I ss'.'v jvn.it hi v-i.ö befinden sich außer der Bücherei noch I CXihM n8( 7?f für Kt straff !nnn fTnm. I wn4.Mi im .v ii.anvirtii ,vui Missionen etc. im Ganzen zwölf. I ' . L . m M. I - : , IM, rogeicrs lino' meyrere. iI it nS TnX , Kni- Osrlih st -STrttr i v'1 v., vukiuvui, eataasa ,n der Versammlung - Seit November voriaen 5)!abreZ einer bedeutendensten politischen An. Hänger, emem bleuer, der zugleich sein Sekretär ist, und mit seiner Nichte in t er Verbannung gehalten. Fast sämmtlich Greise von riesenhaftem Körperbau, schreiten sie in vortrefflicher baltung. leicht den langen Stab in der Hand führend, daher. Die Ge fanaenen wohnen alle zusammen in lelbltaebauten lüttes aus SSoU und Pandanusblättern. vMataafaö WobI in f.i , ?. , , stet ihrem königlichen Oheim, sowie der panzen Kolonie' die unschätzbarsten Dienste im Haushalte. OefterS sieht man die alten Knaben- im. Wasser. mitunter.. draußen am Strande,-am üußersten Ende des . Rigö, eine Kette bildend die mächtigen Wellen der tosenden Brandung über sich fluthen lassen. ist das für den Zuschauer ein Ge nuß scheint eö aber weit mehr sür die öfters hell aufjauzenden-Recken zu lnn. Ganz besm.dere Freude macht tS ihnen, wenn sie aus irgend einem festlichen Anlaß Kriegsspiele oder auch liuze aufführen können. . Bei den Wassenspielen sieht man sowohl Einzel, wie auch Massenkamf. , Die Spieler machen die seltsamsten und überra schendften Betvegungen. Alle MuS. I ln find in zeae? Thätigkeit, die eiaen.
artig glünzcttdcn Vlngcn' treten 'ctwäS hervor, das Miencuspiel ändert sich fortgeset. man neckt und reizt cinan der mit kurzen, abztlirochcnctt Lauten oder durch plölichc, Karkc, verblüffend wirkende Töne. Alles geht beim elÄtönigen, dumpfen und raschen TromFlschlag unter festem Rhythmus vor sich, bis üder kurz oder lang ein lautes Freudengeschrei den Erfolg irgend eines Hauptstreiches derkündigt. Ihre Tänze" machen sie wie die meisten Südsce Insulaner sitzend. Die Hauptrolle spielen dabei die Frnucn, der Komiker, der beson der die Heiterkeit dcr Zuschauer zu besorgen hat, und der Taktschläger. Die Nichte des Königs beginnt jedes mal den Tanz mit leisem Gesang, alsbald stimmen die Uebrigen mit ein, langsam, unter allmäliger Steigerung geht die Trommel, Alle klatschen gleich mäßig hi die Hände oder schlagen mit dcr Handfläche abwechselnd auf die Oberschenkel und Arme oder auf Brust und Hals, bald rechts, bald links, abcr Alle genau gleich. Zur Verschönerung macht die- Riesentochtcr unter dem freundlichen, Mienenspiel die anmuthij, sten Arm und Kopfbemegungen. Der
Komiker, welcher unaufhörlich Grimas sen schneidet, feuert durch stetes Zurufen zu immer größerer Beschleunigung des Tempos an; immer schneller, sel lamer und energischer werden die Be wegungen, immer stärker wird der Ge sang, die Augen glänzn, auf all:n Ge sichtern spielt ein Lächeln, bls schueg lich der Athem versagt und Sang und Bewegung in lautes jauchzen aufgeht. Nach einer Pause giebt? unter gleichem Verlause einen neuen Tanz, wohl zwölfmal hintereinander, zwei ganze stunden ymourcy. ii i Der Tang an Nemil". Im lebten Hefte der Burschenschaft!! chen Blätter wird einem wißbegierigen Leser der vielberufene Sang an Aeau mitgetheilt. Tarauf heißt'S weiter: Wenn wirklich nicht ein Prozeß wegen Mazeitatsverbrechen für Abdruck emer studentischen Parodie erfolgt, dann mag sie nachziehend folgen. An Erklärun gen akademischer FachauSdrücke schicken wir, eigentlich wohl überflüssiger Weise, voraus : Däuser Geld, Dalles -Geldklemme, Bär-Schuld, BudeStube. Aemil ist der Borname eines Manichäcrs (Geldverleihers). Der Sang an Aemil. O Aemil, Herr der Täufer, Dem Bursch und Fuchs sich beugt. In tiefsten Gcldesnöthen Ter Studio sich verneigt. Im grimmen Tallas fahren Wir hin zum Wechslerstand, Durch der Philister Cliquen Hilf' uns mit oss'ner Hand. Will uns ein Bär bedräuen. Versagt uns der Credit, So still' dein voller Beutel Ihm schnell den Appetit. Wie Moses die Hebräer Geführt durch 's rothe Meer, So schirm' vor Tretphilistern Uns, Deiner Schuldner Heer. Wenn auf der müssen Bude - Die Schaar der Gläub'ger drängt. Und jeder, höchst betrübet. Auf Abschlag Geld empfängt, . : Tann tön' an Deine Ohren Beim hellen Bowlenklang Dir, edler Freund, zur Ehre Gleich Sturmwind unser Sang. Tie neitesien Forschungen in Klew Asien. Die englischen Gelehrten Munroe Anderson und Anthony haben kürzlich einen noch sehr unbekannten Theil Kleinasiens erforscht, das .fond wischen Rhyndakos und Makestos. eri.r. ev"rr. .ir, . yi:ic tfiue eiiiiprlngcn naqc oeicin ander in der Nacbbarscbaft von Simav und nähern sich einander wieder bis auf wenige Meilen bei Kirmasti. Die zwischen ihnen gelegene Landschaft ist ein ?lrrsal von steilen Rücken und Felsschluchten und größtentheilS mit naivern von Fichten und Elchen oedeckt. Die Flußthäler sind so eng und vc ? . -ic -v.- :k . lutyiciig, uaij oic vuüßCii oyet uu tiaer die Saumvsade ibnen selten folaen können, sondern bergauf bergab steigen und dem Reisenden viel Mühsal bereiten. Die Bergrücken erheben sich levoch selten bis zu tausend Fuö Mee resböbe: nur bier und da raat einer da rüber hinaus und dient dann dem Wanderer als Landmarke. Es kann nicht Wunder nehmen, daß eine solche Gegend nur unvollkommen oekannt ist. Südlich von Rhyndakos liegen die Ruinen deS alten .Hadriani in einem vrelten Seltenthal und . wurden ve AuZarabunaen reiche Ernte aeben. Iei, den aber großen Schaden durch den Steinraub, da die Umaeaend ihr Ma terial von ihn:n nimmt. Oestlich davon llea daö lvbrvolscb'l Grab Dellkll Tash. ein interessanter Bau. Bei dem iwei Stunden entfernten Tavsbanly sahen, die Reisenden ungemein viele Grabstetne von emerlet .ypus: em Wortal mit Giebel und -Boaen über einer geschlossenen Thür, aus welcher ri t!rv wl. m.?x.vri! v w. lnnvllo'.r oic .'oeicyasligung unv fc Beruf deS Verstorbenen anaeben. Auaenscheinttch hat dort eine bedeutende Stadt gestanden. EZ ist . unbekannt, welche. Eine bisher noch unerforschte Straße führt südwestlich nach Emed, einem Orte, der nach Süden in daS Tbal des Eariauz Ebai. eines RebenflusseS des RhyndakoS, hinabschaut. Sehr griße -SZulen. diele Vasen: und Stelen mit Inschriften, die sich in der Rachbarsichast finden, deuten-aus eine antike Stadt hin, vielleicht Tlderwpo liZ, doch geben die Inschriften, von de nen infolae der Verwitterung des wei eben SteiaS. nur weniae lesbar sind. kei. Auskunft: dernhglt eineZ in n
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No. 580 Die Feiertage nalzen heran für
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gesorgt. Nicht imr, daß wir Slnusende von nützlichen Graenständen
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eingelegt, wir haben eine schöne Auswahl von RinderAnzügen und UeberrSckenLzalsbinden, Taschentüchern, üten, Rappen u. s. w.
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verkaufen wir sehr billig und Sie VIStjt aufgedeckten Felsengrabes, ein Krug und ein durchbohrter Stein, gleicht Funden in Cypern, Karien und in der Troas. s?ine reichlich sprudelnde heiße Quelle unterhalb der Stadt mußte diese Gegend für eine Niederlassung immer sehr empfohlen haben. Der oben erwähnte Egriguz Chai kommt vom Shavhan? Dagh und bildet an der nördllchen Schulter des Egriguz Dagh eine prächtige Schlucht, die De mir Kapu, Eisernes Thor", genannt wird. Ueber dieser Schlucht, einige Kilometer westlich von Emed, thront auf einem überhangenden Felsen das Castell Egriguz, ein mittelalterlicher Bau. In dem nahenAssarlar fanden die Forscher Inschriften und Ruinen, von de nen eine in einem Hügel steckende Temvelruine ihre Aufmerksamkeit besonders fesselte, kreuzten dann auf beschwerlichem Psade die Wasserscheide zwischen Rhyndakos und Makestos und untersuchten die Umgebung des SimavSees, kehrten jedoch, da keine Ruinen Zlu findei waren, wieder in das Flußgebiet deS Rhyndakos zurück und zogen den Si'iian-u hinab, der in den Egriguz Chai geht. Bei Sinekler, unterhalb des Dorfes Tashkuni, fanden siz Ruinen eineZ dem ZeuS PandemoS und ern.m Heros OlympiodoroS geweihten HeiligthumS. Der Ort Kestelek. wo der Egriguz in den RhyndakoS mündet, hat ein mittelalterliches Castell, das' vortrefflich auf einem daS Rhyndokosthal beinahe sperrenden Vorsprung liegt. Dort gibt eS auch antike Reliefs mit Inschriften. Eine bis dahin unbekannte Straße, die den Chatalja Dagh auf der Rechten behält, leitet nordwärts nach Kebsud, daS in einer durch einen niederen Rücken von dem Thale deS Makestos und de? groken Balikeffer Ebene getrennten Fläche liegt. Dort ist Ueberfluß an antiken Steiren und Inschriften. DaS Makestotthal ist für den Verkehr so beau:m, wie daS d:S Rhyndakos beschwerlich. Pandermo ist der Hauptssapelplatz für den Handel dieser Gegend und darum l'egt daS Projekt vor, den Weiterbau 'der Smyrna-Cassaba-Eisen-bahn zur Nordküste durch dieses Thal zu führen. Bei Persi, zwei Stunden noxdwes!lich von Bigaditch.- gibt es eine sehr merkwürdige Felsenkirche. Es ragt dort aus dem Bergabhang eine isolirte f?elsnadel über daZ Dorf und daS MakestoZthal empor, die Kissili Kaja, deren oberer Theil ganz und gar auSgehöhlt ist. Im Gipfel liegt eine vier. eckige Kammer mit steinernen Bänken längS jeder Seite, wahrscheinlich eine Cremiteniulle. Darunter ist die Kirche. Zuerst tritt man in eine Vor-Kapelle, deren eine Seite von einem Felsengrab eingenommen ist, und dann in die kleine Kirche selbst. Sie hat 'shren Triumphbogen und ihre Apsis, Thron und ViScina, nichts fehlt, und alles ist aus dem festen Fels gehöhlt, - Bänke, Nischen.Gewölbe, Bogen und Kuvneln. Resie oon Fresken sitzen noch an den Wänden, und hier und da findet sich rob Sculptur, Vögel und Vierfüßler. In der Nordwand öffnen sich zwei Thüren, dort liegt eine Kapelle und eine Grabkammer. Ein dritter Seitentanvx liegt in höherem Niveau auf der Westseite. Es scheint fast, als sei diese Kirche aus einer Reihe vorchristliche, Felsengräber entwickelt worden. Vertrauensselig. Varon: Ich werde mich demnächst verHeiräthen. Müller, was sagen Sie da. zu?" Bedienter: O, ich Hab'S immer gesagt: von dem. Herrn Baron werd' ich mein Geld schon wieder kricen!" Paul F e i e r b a ch e r, ein deutscher Knabe in Guthrie, Okla.. hat eine Eisenbahnschwelle erfunden; $50,000 sind dem glücklichen Erfinder' für seine Erfindung geboten worden. Unmöglich. Standesbeam. ter: Ter Mann muß die Frau beschü fen; sie dagegen hat die Pflicht, ihm überall hin zu folgen. . Braut: So? Herrjeh, dann muß ich ja stets neben ihm herlaufen er N Briefträ. ger! - .
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